Saarwellingen, im November 2007

PINwand Nº 141


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

zunächst einmal ganz herzlichen Dank für Ihre überwältigende Resonanz auf unseren neuen Print-Katalog 2008. Die vielen begeisterten Zuschriften haben uns riesig gefreut!

Sie finden heute in unserer letzten Pinwand in 2007 unsere privaten Rotweinempfehlungen des Jahres aus Frankreich – die meisten werden in der aktuell erschienenen internationalen Fachpresse spektakulär bewertet!

Liebhaber französischer Weine können sich zudem auf die grandiosen Loireweine von Alphonse Mellot freuen sowie auf fabelhafte Rotweine von Marc Kreydenweiss (Domaine des Perrières). Perlende Träume produziert Bouvet-Ladubay: Wir halten ein attraktives Schnäppchenpaket für Sie bereit.

DIE deutschen Weinführer Gault Millau und Gerhard Eichelmann sind erschienen. Wir stellen die Testsieger der bedeutendsten Kategorien vor!

Aus der Toskana präsentieren wir als Neuaufnahme einen großen Namen des italienischen Weinbaus mit spektakulären Qualitäten: Podere La Brancaia.


Wieder bzw. frisch eingetroffen:
Zwei absolute Qualitätsknaller von Château Lamartine, die locker mit vielen hochpreisigen Bordeaux-Weinen mithalten! Das ist das echte Frankreich, noble Aristokraten von authentischer Natürlichkeit und Ausstrahlung.

508205 Lamartine, Cuvée Particulière, rouge 2005 12,80 Euro
„Niemals zuvor war die ‚Cuvée Particulière’ so gut wie in 2005. Alain Gayraud vinifiziert immer harmonischere, finessenreichere und ausdruckstärkere Weine”, jubelt begeistert die „Bibel” der französischen Weinkritik, das „Classement des meilleurs vins de France 2008” und vergibt diesem Wahnsinnsstoff sagenhafte 17/20 Punkten, eine Qualitätsliga, in der im Jahrhundertjahrgang 2005 im Bordelais Weine wie Giscours, La Lagune oder Lagrange angesiedelt sind!


Classement: 17/20 Punkten


508105 Château Lamartine, rouge 2005 , statt 9,50 nur 8,95 Euro
Ankunftsofferte bis 31.12.2007
Vielleicht das größte Schnäppchen des Jahrgangs aus Frankreich! 16,5/20 Punkten in der Novemberausgabe der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Prachtvolle, wunderbare Frucht, große Eleganz, phantastische Dichte und Konzentration, sehr großer Wein”. Werte Kunden, ich kann mich nicht erinnern, jemals eine solche Traumbewertung für einen Wein dieser sympathischen Preisklasse gefunden zu haben. Kaufen Sie sich dieses fabelhafte Gewächs kistenweise und erfreuen sich über wenigstens 10 Jahre an diesem wunderbaren Tropfen.



Zudem haben wir eine wunderbare Empfehlung für unsere Weißweinliebhaber: Parker feiert den weißen Basiswein von Gérard Gauby, den „Les Calcinares” 2006, mit 92 Punkten: Phänomenales Preis-Genuss-Verhältnis!

Domaine Gauby
Gérard Gauby


354605 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2005 13,90 Euro

Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc


Einladung zur Verkostung:

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

Wir freuen uns sehr, Sie in der Adventszeit zu einem besonderen Highlight einladen zu können: Am Freitag, 7. Dezember, wird der begnadete Kellermeister unserer Kultdomaine Pierre Clavel, der deutschsprachige Sebastien Nickel, von 17-20 Uhr den aktuellen Jahrgang der Clavel-Weine bei uns in Saarwellingen präsentieren und Ihnen gerne alle Fragen zu den Weinen beantworten. Und als Bonbon hat uns Pierre Clavel aus seinem „Schatz“-Keller noch eine Palette mit 3 gereiften, legendären Copa Santa-Jahrgängen zugeteilt, den 98er sowie die 1999er und 2000er im Magnumformat, die Sie an diesem Abend ebenfalls verkosten können. Wir freuen uns auf Sie!


Inventur-Räumungsverkauf:
Ab dem 17. Dezember bis zum Jahresende werden wir vor Ort in Saarwellingen sowie im Internet einen Inventur-Räumungsverkauf veranstalten, in dem Sie eine Vielzahl von Weinen zu drastisch reduzierten Preisen erstehen können.


Ihnen, unseren verehrten Kunden, wünschen wir im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Neues Jahr, viel Glück und vor allem Gesundheit.


ITALIEN

Podere La Brancaia –Toskana

Referenzweine der klassischen Moderne aus einer der magischen Kulturregionen der Welt!


Podere La Brancaia
Unser neues Kleinod aus der Toskana

Laue Abende in der Toskana verführen zum Träumen: Bei Vollmond tauchen die Hügel in ein bleiches Märchenlicht und Dörfer, einsame Gehöfte und Zypressen zeichnen sich wie Scherenschnitte in die Nacht. Die Toskana kann man riechen in diesen Nächten: Den schweren Duft des steinigen Bodens, den erdigen Morgendunst ihrer Wälder. Im Frühling das betörende Parfum aus Gärten und Olivenhainen, den wilden Lorbeer und die Süße der Akazienblüten. Den berauschenden Geruch des Herbstes, wenn die Traubenernte begonnen hat. Und schließlich den Wein, die Seele der Toskana. Es ist die süchtig machende Gesamtheit all der betörenden Sinneseindrücke, die Harmonie aller Einzelteilchen, welche den einzigartigen Charakter dieser großen Kulturlandschaft prägen. Gänsehautatmosphäre! Und so ist und bleibt ein autochthoner, charaktervoller Rotwein voller Authentizität aus dem Herzen dieser uralten Kulturregion ein unverwechselbares Unikat. Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen zu fairen Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans. Ein originärer Chianti ist die Essenz der Toskana, wahrlich ihr pochendes Herz.

So ist auch unsere erste Neuaufnahme in unser Programm nach Erscheinen unseres aktuellen Kataloges eines der berühmtesten toskanischen Spitzengüter: Podere La Brancaia gehört seit Jahren zur absoluten Elite der Weingüter des Chianti Classico und seine ungemein saftigen, hedonistischen Wein haben heute einen eingeschworenen Liebhaberkreis! Brancaia ist Kult und seine Weine sind legendär!


Podere La Brancaia
Barbara und Martin Kronenberg-Widmer

Dabei fing alles mit einem Traum an, den schon viele Toskana-Süchtige geträumt haben: Ein Bauernhaus in einer der schönsten Regionen Italiens. Mit ein paar Olivenbäumen und eigenen Rebzeilen. Ein Schweizer Ehepaar, Brigitte und Bruno Widmer, hat jedoch nicht nur geträumt, sondern seine Vision verwirklicht und sich ein Haus mit Weinbergen im Herzen des Chianti-Gebietes in den Hügeln von Castelina gekauft. Die Trauben wurden zunächst von der Mannschaft der befreundeten Famile Mazzei vom berühmten Castello di Fonterutoli geerntet und in deren Kelleranlagen ausgebaut. Und so erlebte Brancaia einen fulminanten Senkrechtstart, als es bereits mit dem Jahrgang 1983 den ersten Platz bei einer großen Chianti Classico Degustation errang. Dann bestärkte die Famile Mazzei die rührigen Widmers in ihrer Idee, die Rotweinerzeugung peu à Peu in die eigene Hand zu nehmen und höchst eigenständige, charaktervolle Tropfen zu erzeugen. Im Jahr 1998 war es endlich soweit – das eigene Weingut wurde fertig gestellt. Und die Leitung des Gutes übernahm nach ihrem Önologiestudium die hübsche Tochter Barbara Kronenberg-Widmer zusammen mit ihrem Ehemann Martin Kronenberg. Unterstützt wird das höchst erfolgreiche Paar dabei vom Star-Önologen Dr. Carlo Ferrini.

Die Reben von La Brancaia wachsen in zwei Top-Lagen in Höhen von 230 bis 400 Meter (was entscheidend zur Frische, Saftigkeit und Eleganz der fabelhaft ausgewogenen Weine beiträgt) auf mageren, steinigen Böden mit leichtem Ton- und Kalkanteilen. Alle Weinberge sind mit 6.000 Reben je Hektar für toskanische Verhältnisse sehr dicht bestockt, so dass die Wurzelkonkurrenz die Reben tief in die Erde zwingt. Neben 65 Prozent Sangiovese wachsen auch 30 bzw. 5 Prozent der Edelreben Merlot und Cabernet Sauvignon. Seit 10 Jahren mittlerweile werden diese erstklassigen Parzellen so naturnah wie möglich bearbeitet; die Familie Widmer verzichtet auf den Einsatz von herkömmlichen Insektiziden und zwischen den Rebzeilen wurde nach uralter Tradition Gras gepflanzt, um die Erosion der Hänge zu verhindern. Seit 1998 werden die Weine zudem im eigenen, nach modernsten Grundsätzen gebauten Keller vinifiziert, der so optimal angelegt ist, dass von der Traubenannahme bis zur Abfüllung Trauben und Wein möglichst wenig und extrem schonend bewegt werden. Die auf den Punkt gereiften Trauben kommen in 20-Kilogramm-Kisten auf dem Dach der Kellerei an und werden mittels eines Förderbandes nochmals streng selektiv ausgelesen. Die entrappten und gequetschten Beeren werden dann mittels Schwerkraft in die Gärtanks aus Edelstahl weitergeleitet. Diese Edelstahltanks sind konisch, damit die Kontaktfläche von Maische und Luft möglichst gering ist. Die Maische wird mittels eines Förderbandes in die pneumatische Presse transportiert, so dass auch bei diesem Arbeitsschritt eine schonende Weiterverarbeitung erfolgt. Nach der Vorklärung wird der Wein in Barrique und Tonneaux aus bester französischer Eiche ausgebaut, wobei alle Fässer nicht länger als drei Jahre benutzt werden. Vor dem Abfüllen schließlich kommen alle Fässer eines Weintyps in einen riesigen unterirdischen Tank, so dass gewährleistet ist, dass alle Flaschen eines Weintyps die gleiche Assemblage enthalten, ein Standard, der leider nicht überall in der Toskana üblich ist. Die Konsequenz solch durchdachten Tuns in Keller und Weinberg: La Brancaia hat binnen weniger Jahre eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die wie ein modernes Märchen anmutet. Das Landgut gehört heute zu den Vorzeigeunternehmen der Toskana und erhält für seine weltweit gesuchten Spitzenweine jedes Jahr höchste nationale und internationale Auszeichnungen!


Podere La Brancaia
Brancaia: Das Landgut auf dem die Zitronen blühen...

Zwar zählen die herrlich ausbalancierten Weine von La Brancaia nicht zuletzt wegen ihrer Rebsortenzusammensetzung und der optimierten Kellerarbeit („Noch wichtiger für uns ist jedoch unsere handwerkliche Arbeit in unseren vitalen Weinbergen, in denen wieder nützliche Insekten wie der Marienkäfer heimisch geworden sind”, vergisst Barbara Kronenberg-Widmer nie zu betonen. „Der Respekt vor der Natur ist die wichtigste Erneuerung im italienischen Weinbau!”) zur modernen Stilistik der Chianti-Weine, dennoch gehören sie zu meinen persönlichen Favoriten, denn ihnen ist alles fremd, was wahre Weinliebhaber so oft an aufgepäppelten „modernen” Weinen stört: Statt übermäßigem Barriqueeinsatz dient das wohldosierte Holz nur als strukturgebende Stütze, statt marmeladiger Überreife betört eine traumhafte sinnliche Frucht, statt austrocknender Tannine begeistern eine Saftigkeit und Frische, die stets zum Genuss einer zweiten Flasche verführen und bei aller Dichte und Konzentration schmeicheln diese unerhört vielschichtigen Sinnenzauber mit einer singulären Finesse und Eleganz! Geniale Weine mit einer erotischen Verführungskraft, die Schluck für Schluck die Magie der Toskana sinnlich erlebbar werden lassen. Wahrlich das pochende Herz ihrer mythischen Landschaft!


629104 Brancaia, Chinati Classico, rosso 2004 19,00 Euro

Brancaia
Malerisch schmiegt sich das Weingut in die sanften Hügelkämme der Toskana

Der Jahrgang 2004 ist in der Toskana von legendärer Qualität! In seiner edelsten Ausprägung betören die Chianti mit traumhafter Frucht, großartiger Frische (infolge einer großartigen Säurestruktur) und feinstem, geschliffenem Tannin. Dieser geniale Classico brilliert mit einer faszinierenden Reinheit in seinen Aromen und mit einer bezaubernden, intensiven Frucht von kleinen, saftigen, roten Beeren, Kirschen, violetten Veilchen, zart unterlegt von rauchigen Noten und Anklängen an Graphit sowie feinste Gewürze. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen einer feinen beerigen Fruchtsüße, Anklängen an Espresso und dem zart rauchigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Tolle innere Dichte ohne jegliche Schwere! Und welche Geschmeidigkeit (!), die wohl dem kleinen Anteil perfekt gereifter Merlot-Träubchen zu verdanken ist. Zudem sind es dieser sanfte, leicht erotische Schmelz und die traumhafte Fruchtsüße mit einer mittlerweile im Chianti nur noch selten anzutreffenden Frische und Delikatesse (infolge so vieler unsäglicher Holzorgien!), die schlichtweg begeistern und die Zunge streicheln. Dieser höchst animierende Wein steht in vollem Saft und ist ein chiantischer Samthandschuh. Schlicht DIE Referenz für die toskanische Moderne, voll Charakter und Noblesse, die auch die Herzen von Liebhabern traditioneller Weine erobern kann. Hedonismus in seiner schönsten Ausprägung, fast zu schön, um wahr zu sein! Der Brancai Chianti Classico ist ein anmutiger Wein, der zu verdunsten scheint, so schnell sind bei unseren Verkostungen die Gläser geleert. Ein ganz feiner, nobler Tropfen, der wie Seide über die Zunge gleitet. Ist das nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Wein uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?
Magische Toskana. Landschaft von großem Reiz und wilder Schönheit!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2010 bis 2015.



6291104 Brancaia, Chinati Classico, rosso, Magnum 2004 1,5 l 44,50 Euro



629205 Brancaia, Rosso Toscana „Il Blu”, IGT 2005 37,90 Euro
„Il Blu ist einer der Spitzenweine der Toskana”, schwärmt Gerhard Eichelmann. Und für viele Weinliebhaber in aller Welt gilt diese legendäre Top-Cuvée (50% Sangiovese, Merlot und Cabernet-Sauvignon) als Inbegriff des modernen toskanischen Klassikers! Zweifellos einer der großen Rotweine Italiens, kraftvoll, füllig und konzentriert, aber gleichzeitig so ungemein zart und geschmeidig mit feinstem Tannin! Majestätisch, hinreißend, ein magischer Tropfen. Großes Potential!
3 Gläser im Gambero Rosso 2008 und von gleich phantastischer Qualität wie sein Jahrgangsvorgänger, der mit 96 Punkten im Wine Spectator geadelt wurde.



6292105 Brancaia, Rosso Toscana „Il Blu”, IGT, Magnum 2005 1,5 l 79,50 Euro



629305 Brancaia, Rosso Maremma „Ilatraia”, IGT 2005 35,90 Euro

Brancaia
Blick auf die neuen Weinberge in der Maremma

Seit 1998 besitzt die Familie Widmer auch das Weingut „Brancaia in Maremma“, südöstlich von Grosseto im Anbaugebiet Morellino di Scansano angesiedelt, jenem nahe dem Meer gelegenen toskanischen Küstenstreifen, aus dem in den letzten Jahren einige Aufsehen erregende Weine gekommen sind. Seit der Ente 2002 wird dort ein weiterer Spitzenwein der Superlative, der „Ilatraia” erzeugt, der durch einen kleinen Anteil Petit Verdot in der Cuveé (Sangiovese, Cabernet Sauvignon) eine absolute Rarität mit einer ureigenen Stilistik darstellt. Ein außergewöhnlich gelungener Versuch, die Rasse und Finesse der Sangiovese mit der Eleganz, Mineralität und Kraft der großen Bordelaiser Edelreben zu einem harmonischen Ganzen zu vermählen. Der Mythos Toskana mit ihrer magischen Verführungskraft findet sich in jeder Flasche Brancaia wieder. Unbedingt probieren!
Zu genießen 2009 bis nach 2018.




Podere La Brancaia
Ein Barriquekeller zum Träumen

6294500 Brancaia, Grappa 0,5 l 49,50 Euro
Aus dem Trester des „Il Blu” in der wohl besten italienischen Brennerei (Berta in Piemont) nach traditionellem Verfahren in Dampfkolben aus Kupfer destilliert und zwölf Monate im Barrique ausgebaut. Ein Muss für jeden Grappa-Liebhaber!




Sie, werte Kunden, mögen vielleicht (trotz meiner dringlichen Empfehlung, sich diese modernen, hedonistischen Versionen eines Chianti in den Keller zu legen, die weder holzgeschwängert noch fett, weder überladen oder marmeladig daherkommen, dafür ungemein saftig und trinkanimierend) doch lieber einen urtraditionellen Chianti? Dann kann ich Ihnen wieder den Barco Realo von Capezzana anempfehlen, eine der erfolgreichsten Einführungen in der Geschichte von Pinard de Picard, der wegen der enormen Nachfrage kurzzeitig vergriffen war, doch jetzt wieder lieferbar ist! Ein authentisches toskanisches Urgestein, das von seiner Stilistik her ähnlich schmeckt, wie Chianti früher einmal schmeckte, nur wesentlich besser als in der vermeintlich guten alten Zeit. Kompromisslos umgesetzte Tradition mit Charisma, Charakter und Authentizität. Toskana ungekünstelt. Wie der Wein - originärer kann man Chianti nicht genießen!


Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Eine traumhafte toskanische Hügellandschaft
schmiegt sich um die Tenuta di Capezzan

645205 Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso 2005 9,80 Euro
Italienkenner Jens Priewe lobt begeistert im aktuellen WEINGOURMET-Test Toskana: „Für mich der wertigste Wein seiner Preisklasse”!



Enorm war nach Erscheinen unseres Kataloges auch die Nachfrage nach dem mit drei Gläsern im Gambero Rosso 2008 ausgezeichneten Chianti Classico rosso 2004 von Castello di Fonterutoli, das so erfolgreich Pate gestanden hat bei der Geburt von La Brancaia. Kurzfristig ausverkauft können wir Ihnen diesen fabelhaften Stoff heute wieder anbieten:

646304 Fonterutoli, Castello di Fonterutoli, Chianti Classico rosso 2004 31,50 Euro
Vom WEINGOURMET zu den 20 besten Chianti des Jahrgangs gezählt: „Die besten des Jahrgangs 2004 sind jeden Cent wert!”



Dazu können wir Ihnen auch wieder einen traumhaft leckeren Alltagswein aus den Abruzzen anbieten, einen der wahren Geheimtipps Italiens. Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Tropfen aus ganz großem Jahrgang, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe. Pit Falkenstein, ein kompetenter Weinjournalist, war von diesem urigen Roten so begeistert, dass er ihn im HANDELSBLATT als besondere Kaufempfehlung seinen Lesern anempfahl! Derart gut gemachte und enorm fairpreisige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Ein wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität!


Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

659105 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2005 5,95 Euro



FRANKREICH

Domaine La Moussière - Sancerre

Alphonse Mellot, „der Missionar”, ist die treibende Kraft hinter der qualitativen Renaissance der Sancerre-Weine!

Die Loire fasziniert Weinliebhaber seit jeher durch ihre vielfältigen, sehr unterschiedlichen Bodenformationen, die sich als unmittelbarer Terroirausdruck in ihren großartigen, höchst eigenständigen Weißweinen widerspiegeln. Nein, wir meinen damit nicht die vielen simplen Billigprodukte, die unter dem Markennamen „Sancerre” die Supermärkte überschwemmen und von Weinnovizen kritiklos eingekauft und konsumiert werden, da ein jeder den Namen dieser Appellation schon irgendwo einmal gehört und in seinem Gedächtnis abgespeichert hat. Dass aus der Sauvignon Blanc-Traube wie aus der anderen berühmten weißen Rebsorte von der Loire, der Chenin Blanc, mittlerweile ein Meer von unglaublich langweiligen und charakterlosen Massenweinen produziert wird, liegt jedoch nicht an diesen edlen Rebsorten mit ihrem grandiosen Potential als vielmehr an deren quasi-industrieller Herstellung. Doch gerade im berühmten Anbaugebiet Sancerre, das durch besagte leichte, nichts sagende Massenweine bei wahren Kennern viel von seinem Renommee verlor, hat ein Winzer die Zeichen der Zeit erkannt und produziert abseits des Mainstreams vielschichtige Sauvignon Blancs auf höchstem Niveau, die Liebhaber individueller Weine in Entzückung versetzen und in Frankreich schon Kultstatus erreicht haben.

„Der Missionar”, wie Alphonse Mellot, Winzer in der 18. Generation, gerne in der Fachpresse tituliert wird, da er sich mit seiner ganzen Kraft und einem unermüdlichen Engagement, wie sonst wohl kaum ein zweiter, für die qualitative Renaissance des Sancerre einsetzt, kritisiert vehement die Strategie vieler seiner „Kollegen”. Diese verkaufen mit hohem Profit die aus jungen Reben mit viel zu hohem Ertrag fix produzierten leichten Weinchen und schädigen so bei Kennern nachhaltig den Ruf der gesamten Region – trotz ihres großartigen Potentials. Mellot ist sich bewusst, dass die Masse der Sancerreweine allenfalls im alkoholischen Sinn berauschend wirkt und praktiziert in seiner legendären Lage „La Moussière”, die sich in seinem Monopolbesitz befindet und die unstrittig als die beste in Sancerre gilt, Weinbergsarbeit auf höchstem Niveau: Naturnaher Anbau, strikte Ertragsbegrenzung bei seinen zum Teil sehr alten Sauvignon Blanc-Rebstöcken, die auf einer Hanglage mit fetten, tiefen Böden angepflanzt sind, welche wiederum den extraktreichen Weinen viel Körper verleihen, und extreme Traubenselektion sind die Voraussetzung zur Produktion seiner grandiosen Qualitäten. Im Keller dann sorgfältige Vinifizierung, langsamer, schonender Ausbau in Cuves und teilweise in Barriques, das ergibt Sancerreweine ganz eigener Stilistik und Typizität, in denen nicht eine vordergründige Primärfrucht die Zunge traktiert, sondern in der Frische und Mineralität eingebettet sind in eine faszinierende Struktur, mit viel Stoff, Körper und Dichte, einer grandiosen Komplexität der Frucht und eine damit harmonierende reife Säure, die nicht den Magen pickend attackiert wie so viele vordergründig schmeckende „Konkurrenten”. Zweifellos: Alphonse Mellot vinifiziert die Referenzweine aus Sancerre!

Ein Sancerre-Wein von Alphonse Mellot verkörpert auf verzaubernde Art die perfekte Symbiose von Rebsorte und großartigem Terroir einer weltberühmten Region!


222106 Sancerre, „La Moussière”, blanc 2006 16,50 Euro
Seit vielen Jahren bereits begeistert dieser traumhaft schöne Sancerre aus einer einzigartigen Monopollage unsere Kunden. Welch traumhaft expressiver Duft nach Feuerstein, Cassis, Stachelbeere, Melonenschale, Kräutern, Brennesel, Grapefruit und feinen mineralischen Noten, dem Insignium großer Terroirs, die nach längerer Öffnung im Glase immer präsenter werden. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen einer zart beerigen Frucht und dem erdigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Welch lebhafte, pulsierende, delikate Komposition! Die Säure am Gaumen ist weich, reif und äußerst anregend und bestens in die großartige Frucht integriert; saftig, weich und komplex gleitet dieser große, noble, charaktervolle Sauvignon Blanc über die Zunge, eine eindrückliche Referenz für die großartigen Spitzenweine aus Sancerre, die den so vielen unsäglichen Billig-Weinchen aus unseliger Massenproduktion die Originalität großer authentischer Loireweine entgegensetzen. Trinkspaß pur, sowohl solo getrunken als auch als hervorragender Begleiter zu vielen Gerichten wie beispielsweise Pesto-Spaghetti, Krebstartar mit mediterraner Gemüseterrine oder Ziegenkäse mit Honig oder Feigensenf.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2012.



222204 La Moussière, Sancerre, „Cuvée Edmond”, blanc 2004 32,00 Euro
Mit das Allerfeinste, was Frankreich an hervorragenden Sauvignons zu bieten hat: Im Barrique ausgebaute legendäre Cuvée von sehr spät geernteten Trauben, die von extrem alten Rebstöcken stammen. Mythischer Weltklasse-Stoff! Ungemein komplexes Bukett – unter einer herrlich klaren Mineralität faszinieren Blütenaromen, Feuerstein, herbe Kräuter, Cassis, Honig sowie eine leicht exotische Note. Am Gaumen explodieren die grünen Noten von Paprikaschoten und frischen Kräutern in Kombination mit einer hoch reifen und exotischen Fruchtfülle, die Zunge wird gestreichelt von einem noblen Kern intensiver Mineralität! Dieser große Wein begeistert mit einer sagenhaften Eleganz, aber auch die Frucht ist finessenreich wie bei einem Burgunder und die Aromatik transparent, ohne jegliche Schwere! Grandioser Essensbegleiter beispielsweise zur gegrillten Rotbarbe mit Sezchuan-Pfeffer auf Mangosalat, Lamm mit gefüllten Kapern und fruchtiger Tomatensauce oder gebackenem Ziegenkäse mit süßem Paprikachutney. Michel Bettane hat in der „Bibel” der französischen Weinkritik bereits den überwältigend schönen 99er „Edmond” mit der von ihm ganz selten vergebenen Höchstpunktzahl 10/10 Punkten belohnt, die er sonst fast nur an sündhaft teure Prestigeweine vergibt. Und sein 2004er Nachfolger ist von gleich hohem Niveau! Wo noch in Frankreich erhalten Sie einen solch authentischen Weltklassewein zu einem derart fairen Preis?
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2015.



Domaine des Perrières – Marc Kreydenweiss, Rhône

„Ansata”: Ein traumhaft mineralischer, ungewöhnlich finessenreicher Rotwein aus biodynamischem Anbau mit nur 12,5% Alkohol, Kategorie persönlicher Lieblingswein!

Im Jahre 1999 erfüllte sich unser Freund Marc Kreydenweiss, den viele von Ihnen, liebe Kunden, sicherlich schon als elsässischen Weltklassewinzer kennen gelernt haben, einen lang gehegten Traum: Auf seiner neu erworbenen Domaine des Perrières in Südfrankreich nahe Nîmes begann er, mit seinem in Jahrzehnten im Elsass erworbenen „Know-how” große Rotweine zu vinifizieren, eine uralte stille Liebe von ihm. Und es war im wahrsten Sinne des Wortes die Erfüllung eines Traumes, denn „zwei Jahre, bevor ich erstmals diese Domaine aufsuchte, sah ich im Traum die gleiche Pinienallee, die blühenden Rosenbüsche entlang des Weges, das Meer der kieselrunden roten Steine, alles wie später in der Realität. Als man mich erstmals zu diesem Weingut führte, spürte ich tief in meinem Innern: Ich hatte gefunden, was ich lange gesucht habe”, erzählt Marc ganz sachlich von seinem ‚déjà vue’ Erlebnis.


Domaine des Perrières
Marc Kreydenweiss im Kreise seiner Liebsten

Voller Enthusiasmus machte er sich ans Werk, stellte die Produktion auf den mineralreichen Böden (die aus einer 9-12 m dicken Kalksteinschicht bestehen, worunter sich eine wasserundurchlässige Lehmschicht befindet, die stets für genügend Feuchtigkeit für die extrem tief wurzelnden Reben sorgt) mit ihren teilweise 80 bis 100 Jahre alten Rebstöcken auf biodynamischen Anbau um und führte strenge Ertragsbegrenzungen ein. Er vinifiziert die Weine temperaturgesteuert in den Chais von Manduel und baut den Wein dann in Barriques in den mittlerweile neu errichteten, optimal klimatisierten Kelleranlagen aus. So entstehen Weine, die ein unverwechselbares Gepräge aufweisen, die anders sind als die meisten Weine aus dem Midi, filigraner, „kühler”, finessenreicher, explosiv duftig, ausgestattet mit feinen, seidenen Gerbstoffen, betörenden Aromen und einem niedrigen, ungemein trinkanimierenden Alkoholgehalt, ein Aspekt, den immer mehr unserer Kunden sehr zu schätzen wissen und den Marc Kreydenweiss in erster Linie auf den biodynamischen Anbau zurückführt.


Domaine des Perrières
Selektive Lese von Hand

Der 2001er Ansata, der Jungfernjahrgang, war ein Riesenerfolg in unserem Programm. Einmal wegen der phantastischen Qualität, zum anderen aber wegen des sensationell günstigen Preises, den Marc festlegte, um ein eindrückliches Zeichen der Vernunft zu setzen. Bravo! Auch im FEINSCHMECKER wurde dieser große Wein zu äußerst fairem Preis als besondere Empfehlung gefeiert. Wir zitieren: „Rhône-Roter für herbstliche Menüs: Marc Kreydenweiss gehört schon seit gut zwanzig Jahren zu den sympathischsten Botschaftern der Elsässer Weine. In der Gegend der Costières de Nîmes, eine halbe Stunde Autofahrt von Châteauneuf-du-Pape entfernt, erwarb er 1999 seine neue Domaine, 25 Jahre stehen die jüngsten Reben hier schon, die ältesten 100. Alles, was einem solchen Gut fehlte, ist etwas Prestige – und ein visionärer Patron. Mit Ansata 2001 stellt Kreydenweiss den ersten Grand Vin seines Engagements als Rhône-Ranger vor. Die Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Merlot wurde 14 Monate in Barriques ausgebaut. Doch der Wein ist alles andere als das, was man landläufig einen Barriquewein nennt. Im Bukett ist der Holzeinsatz nur diskret zu erkennen, es dominieren mineralisch unterlegte Kirschnoten und eine an frisches Basilikum erinnernde Würze. Den Gaumen regiert Finesse. Samtenes Tannin erzeugt einen geschmeidigen Fluss, dem es nicht wie vielen modisch weichen Weinen an Bündelung mangelt. Der Abgang beginnt mit einem Akzent jugendlicher Herbe, dann hallt differenzierte, unaufdringliche Frucht nach. Dieser Rote ist ein Allrounder für alle herbstlichen Spezialitäten, seien es Pilze, sei es Wild. In der Karaffe verfeinert er sich von Stunde zu Stunde und in der angebrochenen Flasche entwickelt er sich über zwei Tage.”


Domaine des Perrières
Herbststimmung auf der Domaine

Warum zitiere ich Ihnen hier nochmals ausführlich die Beschreibung zu einem ausverkauften Wein? Nun, weil dieser 2001er bereits all die Anlagen zeigt, die ich bei vielen Verkostungen des grandiosen 03ers notiert habe: Perfekter Holzeinsatz, eine sagenhafte Mineralität, eine traumhafte Finesse, eine faszinierende würzig-fruchtige Aromenpracht und ein samten-seidiges Tannin. Der einzige Unterschied ist, dass der große 2003er Jahrgang nach der längeren Umstellungsphase auf biodynamischen Anbau einfach nochmals deutlich besser ausgefallen ist. Gerhard Eichelmann, dieser so zurückhaltend punktende hervorragende Fachjournalist, vergibt in seiner Zeitschrift MONDO in einer großen Degustation dem 03er hoch verdiente 94 Punkte (der 01er erhielt seinerzeit 90 Punkte) und damit die höchste Bewertung aller Weine seiner umfangreichen Probe!


304303 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge 2003 13,80 Euro
Dieser phantastische authentische Rotwein aus biodynamischem Anbau mit seinem herrlich moderaten Alkoholwert ist einer der größten Preissensationen ganz Frankreichs. Ein ungemein intensiv duftender Wein, traumhaft balanciert, von distinguierter, feinster, finessenreicher, nobler Struktur, ein betörendes Gewächs, einladend, verführerisch wie die Halbgöttin Circe, verlockend wie die Sirenen, ... ein Zaubertrank.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2008 bis 2015, mindestens.

Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge


3043103 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, rouge, Magnum 2003 1,5 l 29,90 Euro



304105 Perrières, „Les Grimaudes”, rouge 2005 6,40 Euro
Die „Einstiegsdroge”: Welch traumhaft leckerer Wein, der in einem gedeckten Kirschrot mit deutlichen violetten Reflexen ins Glas läuft. In der Nase vermischen sich würzige Aromen von Pfeffer, Nelke und Wacholderbeere mit dem Duft von mediterranen Kräutern, Veilchen und Lavendel, begleitet von faszinierenden Anklängen an Blau- und Brombeeren, Schlehe und Zwetschgenkompott sowie einem Hauch Bitterschokolade. Am Gaumen präsentiert sich dieser fröhliche Rote saftig und tänzerisch leicht (völlig ungewohnt für einen seriösen Rotwein der südlichen Rhône, aber ungemein trinkanimiernd), mit cremigem Tannin und einer präsenten, sehr erfrischenden Säure.
Schon jetzt ist dieser ungemein preiswerte Biowein der perfekte Begleiter zu herbstlichen Pilz- und Schmorgerichten und zu gegrilltem Lamm, Höhepunkt Mitte 2008 (leicht gekühlt dann auch ein hervorragender, hoch bekömmlicher Sommerwein) bis 2010.



304205 Perrières, „Les Perrières”, rouge 2005 7,90 Euro
80-100 Jahre alte Carignanreben, welche zu 60% diese fabelhafte Cuvée prägen, geben diesem singulären Rotwein mit seiner „sehr traditionellen Stilistik” (Marc Kreydenweiss) sein Gepräge: Ein ungemein authentischer Stoff, „sehr duftig und verführerisch, ein fast feminin anmutender Wein. Welke Rosen, Veilchen und Lavendelnoten vermischen sich mit dem Duft von süßen Kirschen und Beeren, zarten Tabak- und Rauchnoten und einem Hauch Zedernholz. Am Gaumen präsentiert er sich saftig und gefällig mit ausladender Frucht und geschliffener Tannin- und Säurestruktur und die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische. Ein großartiger Trinkspaß, der sich zum jetzigen Zeitpunkt schon wunderbar genießen lässt und Potential besitzt bis 2010”, lobt Chrsitina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, diesen großartigen Alltagswein aus biodynamischem Anbau.



Persönliche Lieblings-Rotweine von Tino Seiwert – unsere besonderen Empfehlungen zum Jahreswechsel aus Frankreich!

Viele unserer (Neu-)Kunden haben uns gefragt, ob wir denn nicht aus unserem umfangreichen Programm eine kleine Auswahl französischer Rotweine mit unseren besonderen Empfehlungen zu einer ersten Orientierung veröffentlichen könnten. Da alle Weine, die wir in unser Programm aufnehmen, uns in mehreren Verkostungen begeistern müssen, hängt natürlich an allen auch unser Herzblut. Und dennoch gibt es natürlich immer auch einige „heimliche” Favoriten. Und diese großen Rotweine, die in der Liga der besten Gewächse der Welt mitspielen, gehören unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten zum allerfeinsten, was Sie, werte Kunden, zurzeit auf dem gesamten Weltweinmarkt erwerben können. So gesehen sind es dann auch traumhafte Schnäppchen, meine privaten Rotweinempfehlungen des Jahres aus Frankreich, vom leckeren Alltagswein bis hin zu Weltklassegewächsen bis max. 50 Euro! Bitte bei Interesse schnell zugreifen: Im Kontext ihrer Preise gesehen haben diese großartigen Gewächse ganz aktuell Traumbewertungen in der Fachpresse erhalten!



Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines”

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche


Die Domaine de Fondrèche ist seit Jahren ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen in einer traumhaft schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provençalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Winzers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen mit nach den Prinzipien des biodynamischen Anbaus produzierten Weinen. Sébastiens authentische Tropfen sind fein balancierte, terroirgeprägte Weine mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln!


151205 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2005 11,90 Euro
Zahlreiche Vorbestellungen treuer Stammkunden für jeden Jahrgang zeigen, wie sehr auch Sie, liebe Kunden, stets aufs Neue mit Spannung und großer Vorfreude auf diesen exzellenten Wein warten: Die betörende Cuvée Carles Nadal, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der südlichen Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe (natürlich auch ungeschönt und unfiltriert) aus kleinbeerigen Trauben uralter Syrah- und Grenachereben vinifiziert, die einen zutiefst dunkelroten, fast schwarzen, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase deutliche Anklänge an Schwarzbeeren, Kräuter der Provence, Süßkirschen, Kaffee und Karamell; am Gaumen pfeffrig, komplex, von exzellenter Struktur, dicht, opulent und dennoch elegant und geschliffen. Durch den Ausbau der Syrah in neuen Barriques mit sehr reifen, saftigen, cremigen Tanninen versehen, die den Wein bereits ab sofort mit großem Vergnügen genießen lassen. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2015.

Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge

90 Parkerpunkte


151305 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2005 14,90 Euro
Für mich der bisher beste Persia aller Zeiten: Eine noch feinere Struktur und eine klassischere Stilistik als je zuvor, eine enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz: Ein rares Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters. Zu genießen frühestens 2008 bis nach 2020.


91 Parkerpunkte



Domaine Vieux Donjon - Châteauneuf-du-Pape

„The best buy in high-end Châteauneuf-du-Pape” (Robert M. Parker)

Das trotz aller Erfolge so wohltuend bescheiden gebliebene Ehepaar Michel bewirtschaftet ihre liebevoll gepflegten, zwischen 80 und 90 Jahre alten Weinberge rein biologisch – voller Enthusiasmus und mit viel Herzblut. Sie wissen nur zu gut, dass der wertvolle Schatz ihrer alten Reben die Grundlage der geschmeidigen Tanninstruktur sind, die als Markenzeichen von Vieux Donjon den weltweiten legendären Ruf eines großen Weins begründet haben. Das Resultat ist ein majestätischer Rotwein klassischer Prägung (kühle Würze paart sich mit edler Frucht und schwarzen Trüffeln!), sehr langlebig, selbst in schwierigen Jahren bemerkenswert gut und in einem Jahrhundertjahrgang wie 2005 auf absolutem Spitzenniveau. Was mich besonders fasziniert: Als eines von wenigen Gütern in Châteauneuf verzichten die Michels auf Luxuscuvées und produzieren nur einen einzigen großen Wein, in den auch ihre allerbesten Trauben hinein kommen und den sie seit Jahren schon zum fast gleich sympathischen Preis anbieten. So besitzt dieser traumhafte, höchst authentische Weinriese ein Preis-Genussverhältnis, das in Châteauneuf-du-Pape schwerlich zu überbieten ist. In gereiftem Zustand evoziert er in Blindproben wegen seines vornehmen, noblen Charakters sowie seiner mineralischen und dunkelfruchtigen Aromen zuweilen Assoziationen an große Pomerols!


164105 Le Vieux Donjon, rouge 2005 29,90 Euro
Der als Jahrhundertjahrgang gefeierte 2005er vereint in sich in einer traumhaften Balance die gewohnte Urigkeit und Ursprünglichkeit dieser so traditionell arbeitenden Domaine sowie ihre von Liebhabern in aller Welt geschätzte Eleganz mit der enormen Konzentration und Dichte des Jahrgangs und einer lebendigen Säure, die für viel Frische und eine lange Lager- und Entwicklungsmöglichkeit dieses fabelhaften Châteauneuf-du-Pape verantwortlich zeichnet. Vieux Donjon gehört zur Handvoll heute verbliebener „traditioneller“ Betriebe, die sich unbeirrt von Zeitgeist und Moden einer Stilistik verschrieben haben, die sich in den letzten zwanzig, dreißig Jahren nicht verändert hat. Zu genießen ist diese Ode an die Finesse, Frische und Eleganz (bei aller Dichte und Konzentration dieses majestätischen Gewächses) der traditionellen Stilrichtung in Châteauneuf zwischen 2010 und 2030.
Phantastische Bewertung: Ganz aktuell von Wine Spectator in seiner Bestenliste der 100 besten Weine der Welt, die in 2007 auf den Markt kamen, auf Platz 3 gewählt! Herzlichen Glückwunsch unserer sympathischen Familie Michel zu dieser großartigen Auszeichnung für Ihr Weltklassegewächs, das im Kontext der Spitzenweine der Welt preislich eine unerhörte Provokation darstellt.




Domaine Saint Antonin - Faugères

Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc!

Seit vielen Jahren lege ich Ihnen diese so traumhaft preiswerten, ungemein finessenreichen Rotweine aus dem Faugères als meine Lieblingsweine ganz besonders ans Herz. Dieses wildromantische, dünn besiedelte, waldreiche Gebiet nördlich von Béziers verfügt als einzige AOC des Languedoc flächendeckend über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer, der ansonsten im Midi nur selten zu finden ist. Die Weinberge befinden sich zumeist auf relativ hohen Hügeln mit steilen Hängen und sind somit hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren Charakters, ihrer Dichte und Konzentration, insbesondere aber wegen ihrer außerordentlichen Eleganz und großartigen Finesse, noblen Weinen aus Burgund durchaus ebenbürtig, hoch gerühmt werden. Das die Stilistik prägende Schiefergestein sorgt in den Spitzenweinen für eine ureigene und unverwechselbare Identität: Tiefgründige Mineralität trifft feinste Finesse!

Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret beim Verkosten des neuen Jahrgangs
im Barriquekeller

In seinem gerade erschienen, aktuellen wine advocate hat jetzt auch Parker unsere Domaine Saint Antonin entdeckt und mit Elogen überhäuft. Er schreibt wörtlich, dass er überhaupt nicht verstehen kann, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja unglaublichsten  Weinwerten der Welt zählten, zu einem solch günstigen Preis zu haben seien! Und zeichnet dann unseren längst ausverkauften Magnoux 2004 mit 94 Punkten aus (einen französischen Rotwein unter 15 Euro, Wahnsinn!), die zweihöchste Bewertung aller Weine in diesem groß angelegten Tasting unter der zutreffenden Schlagzeile: „Languedoc – Tolle Schnäppchen und große Ambitionen”. Daraufhin war der Run seit Erscheinen unseres Katalogs auf unseren 2005er aus noch größerem Jahr als dem 2004er so gewaltig, dass wir Ihnen, werte Kunden, leider nur noch 2 Flaschen zuteilen können, um möglichst vielen von Ihnen mit diesem großen Wein eine kleine Freude machen zu können.


302205 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2005 13,95 Euro
Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf singuläre Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Ein wahrer Geniestreich, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung. Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Betörende Qualität aus dem vielleicht in der gesamten Breite gesehen bisher größten Jahrgang im Languedoc – und hier wiederum die absolute Spitze verkörpernd. Bravissimo! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2020.

Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge

max. 2 Flaschen pro Kunde


Selbst der ungemein leckere Basiswein der Domaine erhielt im Jahrgang 2003 91 Parker-Punkte! Längst ausverkauft bieten wir Ihnen den herausragenden 2005er an. Unbedingt zugreifen!

302105 Saint Antonin, Faugères, rouge 2005 8,90 Euro

Saint Antonin, Faugères, rouge


Qualitativ zwischen diesen beiden ungemein preiswerten Rotweinen Frédéric Albarets angesiedelt ist der phantastische Einstiegswein unserer zweiten Spitzendomaine aus dem Faugères:


Domaine Léon Barral - Faugères

Mineralische Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter: In ihrer sagenhaften Qualität großen, teuren Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!

Domaine Léon Barral - Faugères
Didier Barral


Visionäres Winzergenie, sensibler Wingertmann und vinologischer Revoluzzer gleichermaßen, in seinem Unangepasstsein und Habitus eine Reinkarnation des jungen, stets eigene Wege suchenden James Dean – in diesem Spannungsfeld steht Didier Barral, der sich kompromisslos wie kaum ein anderer für sein Terroir und Natur pur engagiert. Didier hat seinen ureigenen Stil gefunden: Nicht Rebsorte oder Ausbaustil prägen die Stilistik seiner Weine, sondern ausschließlich sein großes Terroir und seine Schieferböden. Kein Zweifel: Didier Barral, der TERROIRIST, hat im heißen Jahrgang 2003 die bisher besten Weine seiner Winzerkarriere vinifiziert mit einer Säurestruktur, Eleganz und traumhaften Balanciertheit, die im gesamten französischen Süden in diesem Jahrgang ihresgleichen sucht! Nehmen Sie mich beim Wort und machen Sie die Probe: Kaum ein Weinkenner wird blind den Jahrgang 2003 erkennen, zu einzigartig die singuläre Frische und schwebende Finesse! Kein Zweifel: Didier Barral hat sein kleines Weingut, das unter Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen einen mythischen Ruf besitzt, in die absolute Spitze des Languedocs geführt und zählt heute zu den 5 besten Domainen! Sein unermüdliches handwerkliches Schaffen in seinen Weinbergen voll lebender Böden, seine tiefe Liebe zu seinen Reben und seine vorbildliche Kellerarbeit machen aus seinen großen Terroirweinen die neuen Legenden des französischen Südens!


348103 Barral, Faugères, rouge 2003 11,80 Euro
Hier finden Sie, liebe Kunden, bereits in der fabelhaften Einstiegscuvée mit ihren seidenen Tanninen das Niveau von Réserve-Qualitäten anderer renommierter Betriebe. Mein Wort darauf! Zu genießen ab sofort bis 2012.

Barral, Faugères, rouge


Und welch traumhafte Qualitäten im absoluten „High-end” Bereich in Faugères möglich sind, demonstriert Didier mit seinem Spitzenwein, der zu den großen Weinen Frankreichs gehört: Ein authentisches Weinunikat aus biologischem Anbau mit einem unschlagbaren Preis-Genussverhältnis!

348303 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge 2003 39,80 Euro
Einer der legendärsten und rarsten Weine des Languedoc, da der ungewöhnlich hohe, 85%ige Anteil an optimal gereiften und streng selektierten Mourvèdretrauben (dazu ein wenig Syrah und Carignan) dem Wein einen extravaganten Charakter verleiht, der sich deutlich von dem aller anderen Weine des Midi abhebt und der mich persönlich ungemein fasziniert! Uralte Rebstöcke bilden das Fundament für diesen fulminanten Wein, der zu den größten Gewächsen Frankreichs gehört. Eine Art „Hommage à Jacques Perrin” des Languedoc – denn auch diese legendäre Luxuscuvée von Beaucastel aus Châteauneuf-du-Pape ist ähnlich Mourvèdrebetont. Mehrfach haben wir in Blindproben dieses authentische Naturprodukt als unerhörte Provokation wesentlich teurerer Prestigegewächse von der nördlichen Rhône beurteilt und mit 96-98 Punkten bewertet. Einer der größten jemals im französischen Süden vinifizierten Weine mit einer sagenhaften Säurestruktur aus legendärem Jahr. Dieser urwüchsige Charakter wird in die Annalen des Languedoc eingehen als einer der großen Weine neuer Generation. Kultweinstatus! Zu genießen ab sofort (3-4 Stunden vorher Dekantieren bitte), Höhepunkt wohl 2009 bis nach 2025.
Für die Bibel der französischen Weinkritik, das „Classement 2007”, ist dieses Kultgewächs („un grand vin”) DER Referenzwein des französischen Südens für die Mourvèdre-Rebe!

Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge


3483103 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge, Magnum 2003 1,5 l 82,00 Euro




Château de la Negly - La Clape

„Das beste Weingut des Languedoc setzt seit über einem Jahrzehnt die neuen Standards des Languedoc” (Robert M. Parker)

Château de la Negly
M. Rosset - dynamischer Eigner der Domaine


Der mit 95 Punkten höchst bewertete Wein in Parkers großer Languedoc-Reportage ist wieder einmal Neglys lange ausverkaufter Clos des Truffiers, ein majestätisches Syrah-Gewächs, das viele unserer Kunden längst in ihren Keller eingelagert haben. Seine fabelhafte Qualität, seine geringe Produktionsmenge (3530 Flaschen für einen der gesuchtesten Weine Frankreichs) und sein Kultweinstatus bedingen natürlich auch einen entsprechenden Preis. (Seinen kongenialen Nachfolger aus 2004 haben Sie, werte Kunden, uns mit Erscheinen unseres neuen Programms förmlich aus den Händen gerissen. Doch wir haben nochmals eine Zuteilung dieser streng limitierten Cuvée erhalten: 318504 Clos des Truffiers, rouge 2004 89,00 Euro). Unter Preis-Genus-Gesichtspunkten jedoch noch spannender scheint mir der 2005er ‚Falaise’ zu sein, seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm, der infolge subtiler Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller mittlerweile ein Qualitätsniveau erreicht hat wie nie zuvor, was auch Parker konzediert, indem er diesen phantastischen Wein mit 92 Punkten bewertet. Unbedingt probieren!


Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château


318205 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2005 15,95 Euro
Einer der besten Rotweine des Languedoc aus großartigem Jahr! 92 Parker-Punkte!
In der Farbe zeigt der fabelhafte 2005er ein extrem tiefes, dichtes sattes Rubinrot und in der Nase ein ungemein komplexes Bukett, dabei ganz deutliche Anklänge an große, wesentlich teurere Côte Rôtie (!) evozierend: Faszinierende, kühle, betörende, zart süßliche Frucht, Cassis und Brombeeren, Zartbitterschokolade, schwarze Oliven und etwas geräucherter Speck. Diese expressive, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) ist wegen ihrer cremig-seidenen Tannine jedoch bereits in ihrer Jugend wesentlich trinkanimierender als ihre Pendants von der nördlichen Rhône, aber auch, weil sich am Gaumen die niedrigere Säure traumhaft mit einer überwältigenden expressiven mediterranen Aromatik (provençalische Kräuter, Schwarzbeeren, Cassis) sowie einer subtilen Mineralität paart: Eine großartige Demonstration des zunehmenden Alters besten Rebmaterials auf erstklassigem Terroir! Welch sensationelle Struktur am Gaumen, welch cremige Textur, welch weiche Tannine. Der faszinierende süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang betörend fort und umhüllt vollständig das Holz der neuen Barriques bester französischer Provenienz. Nichts an diesem faszinierenden Wein ist aufdringlich oder laut, nichts schmeckt hitzig oder holzbeladen. Stattdessen: Noblesse oblige. Dieser sanfte Riese vermählt die Wärme des Südens mit der Finesse des Nordens!
Freuen Sie sich auf einen authentischen Terroir-Wein des französischen Südens mit warmherziger Seele und mediterraner Ausstrahlung!
Zu genießen bei ca. 18° ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2015.




Domaine de Trévallon - Provence

Biologisch angebaute Kultweine vom Fuße der malerischen Alpilles

Domaine de Trévallon
Eloi Dürrbach in seinem Weinkeller

Im Herzen der wildromantischen Provence: Zerklüftete weiße Kalkfelsen kontrastieren mit dem azurblauen Himmel und tiefgrünen Pinien, die mit den zahlreichen Wildkräutern die Flora bestimmen und ihre faszinierenden Düfte in die Außenhaut der Trauben übertragen. Aus dieser so traumhaft schönen, friedlichen Region in den nördlichen Alpilles, unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’, kommt von inselartig in die wild wuchernde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lesezusammen mit dem erstklassigen Terroir und der extremen Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den Parker bereits vor über einem Jahrzehnt als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnete. Und auch ich selbst liebe diesen magischen Wein ganz besonders, seit ich ihn vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte und habe mir seitdem von jedem (!) Jahrgang eine 12er Kiste in meinen privaten Keller gelegt!


401104 Domaine de Trévallon, rouge 2004 37,50 Euro
Wir sind glücklich, Ihnen mit diesem Unikat einen der raren und größten Weine Frankreichs anbieten zu können: Ein ganz großer, magischer Extrakt! Der Trévallon 2004 besitzt das Potential, sich zu einer der größten Legenden des französischen Südens zu entwickeln und gehört nach Meinung vieler Kenner zu den 5 besten Rotweinen des Jahrgangs im gesamten Midi. Zu genießen ab 2010, Höhepunkt 2015 bis mindestens 2030.

PS.: Der große alte Mann des französischen Weins, Michael Bettane, urteilt begeistert: „Ein Wein, der in keine Norm passt, von Reben, die zwischen Pinien und Felsen wachsen und dem Wind und der Sonne ausgesetzt sind; ein Wein mit einer meisterhaft strengen Statur, sehr mediterranen, komplexen Aromen und der samtweichen Textur großer Gewächse. Mehr als 30 Jahre nach seiner Gründung hat Trévallon im französischen Weinbau eine Ausnahmestellung erreicht den charaktervollsten Weinunikaten der Provence sei Dank!”





Domaine de Trévallon
Blick auf das steinige Terroir der Domain de Trévallon


4011104 Domaine de Trévallon, rouge, Magnum 2004 1,5 l 76,00 Euro



4011004 Domaine de Trévallon, rouge, Jeroboam 2004 3 l 170,00 Euro




Château du Cèdre - Cahors

Pascal Verhaeghes authentische Weinunikate voller Dichte und Konzentration, Finesse und Eleganz gelten unter Kennern wie Liebhabern als DIE ultimative Provokation der größten und teuersten Bordelaiser Gewächse!

Château du Cèdre
Pascals Barriquekeller


Pascal Verhaeghe Weinunikate besitzen singulären Charakter, denn sie betören mit einer fabelhaften Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für die mittlerweile fast zwei Jahrzehnte verbundene ständige Steigerung der Qualität liegen in den stetig älter werdenden Rebstöcken (nach dem Jahrhundertfrost von 1956 waren 99% aller Reben erfroren und mussten neu angepflanzt werden!), der Jahr für Jahr kontinuierlich verbesserten Weinbergsarbeit, der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden auf biologischen Anbau, einer immer mehr optimierten Kellerarbeit, insbesondere einer noch feinfühligeren Extraktion in großen Holzbottichen und einem mit den Jahren immer sensiblerem Holzeinsatz. So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den authentischen Charakter des Cahors. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Daher sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze oder Fruchtbomben für bestimmte Journalisten, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen im schönen Tal des wildromantischen Lot schlichtweg neue Maßstäbe: Pascal kreiert eigenständige und komplexe Weine mit derart kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, dass sie zugleich an große Bordeaux als auch an beste Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, Weine, die allerdings ein Vielfaches dieser tiefdunklen Cahors-Weine mit ihren betörenden Beerenaromen kosten!


Château du Cèdre
Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte


502204 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2004 27,00 Euro
Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird. Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine früher so nicht erlebte Cremigkeit, Finesse und Weichheit in seiner Textur. Dieses scheinbare Paradoxon findet man nur bei den ganz großen Weinen der Welt: Grand Crus aus dem Burgund, die Top-Weine klassischer Machart aus dem Bordelais, aber auch die großen Rieslinge der absoluten Spitzenklasse, wie die von Keller, Leitz oder van Volxem, faszinieren mit diesem grandiosen Spannungsbogen.

In der Nase betört ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett: kleine schwarze Heidelbeeren, Veilchen, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, dazu traumhafte mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert. Am Gaumen ein selten dichter, konzentrierter, extraktreicher, fast öliger und dennoch ungemein frischer, eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit einer ultrafeinen Tanninstruktur für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die größten Burgunder vermögen. Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle, welch schwebende Transparenz und welch enormes Finale! Das ist ein gigantischer Tropfen, aus dem die Träume des ambitionierten Weinliebhabers bestehen, ein hoch konzentrierter Extrakt in Abendgarderobe aus Samt und Seide, geschaffen von einem begnadeten Winzer, der in der Region Cahors bereits zur Legende geworden ist.

Zwei große Auszeichnungen hat dieser fabelhafte Wein erhalten: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE urteilt: „Die Cuvée Le Cèdre ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”
In seiner Oktoberausgabe 2007 feiert der Wine Spectator den 2004er ‚Le Cèdre’ mit 95 Punkten als den besten Wein des gesamten französischen Südwestens!


Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2025.



Château du Cèdre
Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang


Du Cédre ist eines der wenigen Güter in unserem Programm, deren Weine ich neben meinen Beschreibungen zumeist auch mit Punkten (deren nur vermeintlich objektive Aussage der Vielschichtigkeit eines Weines niemals gerecht werden können) bewertet habe, da in der Vergangenheit die Herausgeber der beiden berühmtesten Weinguides der Welt, des wine advocate und des wine spectator, diese genialen Weine nicht degustierten. So hatten Sie, werte Kunden, stets einen Anhaltspunkt, sich in unseren Primeur-Kampagnen zu orientieren. Und vielleicht wissen Sie noch, dass ich den ‚Le Cédre’ mehrfach mit 94-96 Punkten eingestuft habe, damit auf dem gleichen Qualitätsniveau wie die besten 2ème Crus aus dem Bordelais, aber zu einem Bruchteil deren Preise! Ich freue mich sehr, dass Pascal Verhaeghe nun auch vom Wine Spectator mit dieser Bewertung geadelt worden ist, insbesondere, weil diese Elogen ihm nicht den Kopf verdreht haben und wir den phantastischen Jahrgang 2006 zu den gleich günstigen Konditionen wie in der Vergangenheit in Subskription anbieten können: In jedem Jahrgang sind die Spitzenweine von Château du Cèdre in ihrer Preisklasse unsere meist verkauften Subskriptionsweine: Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 3e und 2e Crus, die„Grande Cuvée” ist wiederum die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine!

502206 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2006 19,00 Euro


In Subskription, Auslieferung im Herbst 2008


502406 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2006 45,00 Euro


In Subskription, Auslieferung im Herbst 2008


Château du Cèdre
Impressionen vom Weinberg


Aber auch zwei spektakulär schöne Alltagsweine „de luxe” einer der besten Weingüter Frankreichs möchte ich Ihnen ans Herz legen:

502505 Château du Cèdre, Cedrus, rouge 2005 6,90 Euro



Traumhafter, authentischer Alltagswein, einer der größten Weinwerte Frankreichs!

502105 Château du Cèdre, „Le Prestige”, rouge 2005 12,90 Euro
Das „Classement 2008”, die Bibel der französischen Weinkritik, jubiliert: „Eine herrliche Cuvée von großer Finesse und traumhafter Balance!”



Zu meinen weiteren persönlichen Rotweinfavoriten des Jahres aus Frankreich gehören zudem folgende Weine, die wir aus Platzgründen hier nur mehr skizzenhaft aufführen können:

Pierre Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loupt

311205 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2005 12,50 Euro
Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa an die Spitze stellte vor den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis nach 2015.


Reservierbar, lieferbar ab Anfang Dezmber


3112105 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge, Magnum 2005 1,5 l 26,00 Euro



Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller


178205 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2005 44,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée aus etwa gleichen Anteilen an (über 60-100jährigen) Grenache- und Mourvèdrereben – Rhôneadel in seiner nobelsten Ausprägung. Kaschmir und Seide statt alkoholischer Protzerei! Ein Châteauneuf-Urgestein mit einer fabelhaften Fruchtsüße, in seiner gewaltigen Dimension an die größten Weine des legendären 78er Jahrgangs erinnernd!
Zu genießen ab sofort (Eine Wahnsinnstanninqualität, seidig-subtil!), Höhepunkt 2010 bis 2030.

Der WineSpectator adelt diesen „most exciting hot wine” mit 96 Punkten, der zweithöchsten Bewertung aller Châteauneuf-du-Pape-Weine im Jahrhundertjahrgang 2005. Für Insider einer der Stars des Jahrgangs mit dem Potential zur Legende!



1782105 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge, Magnum 2005 1,5 l 90,00 Euro



506504 Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz 2004 12,50 Euro

Domaine Berthoumieu


Der gesündeste Wein der Welt laut Deutscher Ärztezeitung! Für seine Preisklasse sensationelle 16,5/20 Punkten im „Classement 2008”, der Bibel der französischen Weinkritik.



Domaine de la Vieille Julienne
Jean-Paul beim „kontrollierten Nichtstun”

138605 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2005 45,00 Euro
Einer der ganz „großen Weine des Jahrgangs, 95+ Punkte”, (Parker) in einem traumhaft traditionellen Stil! Zu genießen ab 2010/11 bis nach 2030.



1386105 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2005 1,5 l 92,50 Euro




Perlende Träume zu den Festtagen:

Maison Bouvet-Ladubay - Saumur

„Feste feiern” mit unseren edlen Schaumweinen von der Loire

Kein anderer Schaumweinerzeuger hat in den letzten Jahren für solch ein Aufsehen, ja für so viel ungläubiges Erstaunen auf internationalen Verkostungen gesorgt wie Frankreichs führender Sekthersteller Bouvet-Ladubay. Dieses 1851 gegründete Traditionshaus, im reizvollen und romantischen Loiretal bei dem hübschen Städtchen Saumur gelegen, verfügt über ca. 8 km lange, kühle Kellergewölbe, in denen unter optimalen Bedingungen nach der hochwertigen traditionellen Methode (Flaschengärung) Sekte auf absolut gehobenem Champagnerniveau erzeugt werden – nur wesentlich preiswerter. Die historischen Stollen sind tief in den angrenzenden Weinberg gegraben: Zu Zeiten des Sonnenkönigs Louis XIV wurde hier Kalkstein zum Bau von prächtigen Schlössern gebrochen. Elektrisches Licht gibt es bis heute nicht. Nur der Schein einer Karbidlampe erhellt die Szenerie. Mindestens zwei Jahre reift hier der perlende Inhalt. „Bei den gehobenen Qualitäten können es auch vier und fünf Jahre sein”, erklärt Herbreteau, Maitre de Chai, lächelt dann und legt den Finger an die Lippen. Er löscht für einen Augenblick die Lampe. Nun ist es absolut dunkel, absolut (das arg strapazierte Adjektiv trifft hier) still. Ein leichtes Gruseln ist zu spüren, doch auch ein Gefühl dafür, dass Sekt der Spitzenklasse in einer solchen Umgebung gut aufgehoben ist.

Grundlage für die außergewöhnlichen Qualitäten dieses Traditionshauses ist die Lese sehr reifer und streng selektierter Chenin Blanc- und Chardonnay-Trauben, die für den individuellen Charakter dieser exzellenten Schaumweine verantwortlich sind. Zahlreiche Publikationen in diversen Gourmet- und Weinzeitschriften mit Blindverkostungen wirklich großer Champagner, in denen die Sekte von Bouvet-Ladubay als Piraten eingeschmuggelt wurden, belegen eindrucksvoll die Gleichwertigkeit, bisweilen gar die Überlegenheit dieser herausragenden Sekte selbst gegenüber hochwertigen Champagnerprodukten.
Diese klassisch trockenen, cremigen, mit einer herzhaften Säure und großartigen Frische ausgestatteten Premium-Schaumweine von der Loire sind einfach weltweit konkurrenzlos gut, provozierend günstig und verdienen daher eine ganz besondere Empfehlung! Mit ihrer nervigen Dichte, transparenten Reintönigkeit und fruchtigen Finesse sind sie genau das Richtige zum Schwelgen, Genießen, Feiern – oder einfach nur so!

PS.: In vielen französischen Familien ist es Brauch, an Weihnachten Loire-Sekt zu entkorken – nicht statt, sondern trotz Champagner. Er prickelt einfach frischer, fröhlicher und fruchtiger als viele gravitätischen Berühmtheiten aus Reims.


225200 Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut 15,50 Euro
Einen überschäumend guten Traumsekt, der weltweit keine Konkurrenz zu fürchten hat, zu diesem Sensationspreis: Unmöglich, meinen Sie? Dann sollten Sie unbedingt einmal diese klassische Prestigecuvée aus den besten Chenin- (80%) und Chardonnaytrauben exklusiver Lagen probieren. Welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet (Quitten, reife gelbe Früchte, dezente Röstnoten) kennzeichnen diesen mittlerweile unter Kennern legendären Sekt, der etwas gereifter im Duft und cremiger im Geschmack ist als der nachfolgende Saphir. Er wurde wie die großen Champagner von Krug zu 100% in neuen Barriques vergoren und hat in etlichen Blindverkostungen große Namen der Champagne souverän auf die Plätze verwiesen. Doch vergleichen Sie selbst und lassen Sie sich in genussreichen Stunden von diesem Prachtexemplar eines Weltklassesektes verzaubern. Der Trésor Blanc tänzelt förmlich auf der Zunge sowie am Gaumen und hat die Attribute eines Grand Cru: Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Eine sinnlich-verführerische Champagner-Alternative mit einer feinen Säurestruktur und dem gewissen Frischekick!

Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut


Diesen fabelhaften Schaumwein bieten wir Ihnen auch zum AKTIONSPREIS 6 für 5 an; d.h., Sie bestellen 6 Flaschen und zahlen nur 5!

2252400 Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut (6 Flaschen) 4,5 l , statt 93,00 nur 77,50 Euro



Dazu unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar ist unser Klassiker:

225100 Bouvet-Ladubay, Cuvée Saphir Blanc Brut 10,50 Euro
Fein ausbalancierte, frische, harmonische Cuvée aus 95% Chenin blanc und 5% Chardonnay, glänzende Goldfarbe mit grünen Reflexen, feine, lang anhaltende Perlage, fruchtige Nase, dezent-elegante Aromen von Nüssen, Früchten, Akazien und weißen Blumen, Sieger zahlreicher Degustationen. Unser meistverkaufter Sekt dieses begnadeten Spezialisten für edle Schaumweine von der Loire: Fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis!
 

Bouvet-Ladubay, Cuvée Saphir Blanc Brut




Pierre Moncuit – Le Mesnil-sur-Oger

Wenn Sie, werte Kunden, aber zu den Festtagen einen edlen Champagner der absoluten Spitzenklasse genießen wollen, dann empfehle ich Ihnen unser traumhaft mineralisches Gewächs unseres Nobel-Kleinods aus dem Herzen der Champagne: Pierre Moncuit (Le Mesnil-sur-Oger), Weltklasse-Champagner aus dem Herzen der Côte Blancs zu unglaublich fairem Preis von einer sympathischen Familiendomaine, die von Insidern weltweit und Kennern in Frankreich, wo die Domaine sich einen geradezu legendären Ruf erworben hat, neben Krug, Selosse, Jacquesson und Bollinger zu den Top-Five der Champagner-Güter gezählt wird!


299200 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru 2000 27,50 Euro



Reservierbar, lieferbar ab Anfang November


2992300 Pierre Moncuit, Cuvée Pierre Moncuit-Delos Grand Cru 2000 0,375 l 16,50 Euro



Reservierbar, lieferbar ab Anfang November



DEUTSCHLAND

Die beiden wichtigsten deutschen Weinführer sind erschienen: Gerhard Eichelmann „Deutschlands Weine 2008” und der Gault Millau „Weinguide Deuschland 2008”. Wir freuen uns sehr, dass „unsere” Weingüter wiederum alle wichtigen Kategorien gewonnen haben:


Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

972705 Becker, Pinot Noir 2005 98,00 Euro
Gault Millau 2008 wählt Friedrich Beckers Pinot Noir 2005 zum fünften Mal in Folge zum besten deutschen Rotwein!

Gault Millau: „Zum fünften Mal in Folge stellt Becker den Rotwein des Jahres, allein diese Serie ist ohne Beispiel. Dass zwei weitere seiner grandiosen Roten unter den besten Zehn landeten, spricht für die Ausnahmestellung des Gutes”.

GM: „Dramatische Würze mit Anklang von Pfeffer und Nelke, überbordende Fruchtfülle, zugleich hinreißend spielerisch elegant, 95 Punkte” und damit die höchste Punktzahl, die je ein deutscher Rotwein erreichte. Dieser ungemein komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären Pinot Noir zu mir nehme, werden Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Kann es ein schöneres Kompliment geben? Probieren Sie unbedingt diesen lasziv-erotischen Wein, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist.



Weingut Friedrich Becker
Blick auf die Große Gewächslage „Sankt Paul”

972905 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2005 49,90 Euro
GM: „Zartbittere Schokolade mit eingelegten Kirschen, mächtiger Fruchtkörper, erinnert an einen großen Brunello, 93 Punkte”. Sensationelles Preis-Genussverhältnis! Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgund: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul begeistert mit einem satten Duft von kräftig geräuchertem Speck, besitzt enorme Entwicklungschancen und gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands”. Viele unserer Kunden, die bei uns vor Ort an unseren Degustationen teilnehmen, sehen diesen genialen Wein qualitativ auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, etwas majestätischeren Gault Millau-Sieger, denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, werden Sie zu diesem Preis selbst in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”!
Jancis Robinson, weltweit renommierte master of wine, feiert diesen Traum eines Burgunders mit 17,5/20 Punkten, eine Bewertung, deren ganze Tragweite man erst erkennen kann, wenn man weiß, dass diese so ungemein zurückhaltend punktende Pinot-Noir-Liebhaberin selbst die teuersten Prestigeweine aus dem Burgund, die Luxuscuvées von Romanée-Conti, im Jahrhundertjahrgang 2005 mit 18-19 Punkten bewertet und viele andere große Namen darunter! Die deutsche Rotweinelite ist erstmals auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2018.




Gerhard Eichelmann wählt Emrich-Schönlebers Halenberg zum besten trockenen Riesling Deutschlands 2006!


Weingut Emrich Schönleber
Frank und Werner Schönleber im Frühlingsplätzchen

Für Gerhard Eichelmann ist die Nummer 1 der trockenen deutschen Rieslinge in 2006 Werner Schönlebers Legendenwein, der Hallenberg 2006, mit 96 Punkten. Die Plätze zwei, drei, vier, sieben und acht belegen die längst ausverkauften Kellerweine (den 2004er G-Max hat Eichelmann übrigens nachträglich auf 100 Punkte hoch gewertet: Keller-Rieslinge brauchen eben ihre Zeit, bis sie ihre ganze Größe entfalten!) und Platz 6 gehört wieder den ungemein sympathischen Schönlebers für ihr Frühlingsplätzchen. Nochmals herzlichen Glückwunsch an die Nahe! Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte!


934506 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2006 28,50 Euro
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich seit mehreren Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein grandioser Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!
Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Grapefruit- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, ungemein saftig und dicht, faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Und welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange, salzig-mineralische Nachhall dieses traumhaft balancierten, mit Luftzufuhr ungemein sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs, der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, ein magischer, verzaubernder Wein! Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2010 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein. Wahnsinnsstoff!
Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2010 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein. Wahnsinnsstoff!


max. 6 Flaschen pro Kunde


Und ein weiterer grandioser Erfolg: Die trockene Spätlese Halenberg 2006 wird von Eichelmann vor vielen wesentlich teureren Großen Gewächsen mit 92 Punkten auf Platz 11 seines Rankings der trockenen Rieslinge Deutschlands in 2006 gestellt!


Weingut Emrich Schönleber
Impressionen vom Halenberg

934406 Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken 2006 16,90 Euro
Ich oute mich seit Jahren als bekennender Halenberg-Fan, weil seine zutiefst mineralischen Rieslinge stets eine ungemein trinkanimierende ‚kühle’ Stilistik aufweisen, die betört und die mich magisch in ihren Bann zieht. In der Nase des großen 2006ers ein edler, zarter Rosenduft – langsam entfalten sich aromatische Blütenblätter und Noten von Zitrusfrüchten, Cassis, Grapefruitschale und Ananas verströmen sich im Raum. Die faszinierende mineralische Würze zeigt den ungeschminkten Charakter des Halenbergs, die fein verwobene Textur bündelt den weit gefächerten Aromenbogen. Am Gaumen auch wieder der Eindruck einer noch festen Ananasfrucht, feinherbe Zitrusnoten, Mineralität pur, packend und begeisternd, unendlicher und zugleich fordernder Nachhall. Ein enorm vielschichtiger, eleganter Wein mit beeindruckender Tiefe und Mineralität, der jeden Liebhaber trockener Rieslinge deutscher Provenienz in seinen Bann zu ziehen vermag. Die faszinierenden Aromen sind ungemein komplex, noch sehr verwoben, sie werden mit Luftzufuhr über Stunden immer expressiver. Am Gaumen cremig, füllig, geschmeidig, geschliffene Textur, enorm zupackende, tiefgründige Mineralität, zart unterlegt von Zitrus- und Ananasnoten. Und welch begeisternder, unendlich langer, kraftvoller Nachhall. Tolles Preis-Genussverhältnis! DIE Provokation für viele – weitaus teurere – Große Gewächse mittelmäßiger Güter.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2008 bis nach 2012.



Gerhard Eichelmann sieht Klaus-Peter Keller als besten Produzenten edelsüßer Weinen: Die ausverkaufte Trockenbeerenauslese aus dem Kirchspiel gewinnt die Kategorie Riesling, die Rieslaner Beerenauslese Goldkapsel die Kategorie „sonstige Rebsorten”:

9542306 Keller, Monsheimer Silberberg Rieslaner BA Goldkapsel - Versteigerungswein 2006 0,375 l 149,00 Euro
Eine launische Diva versenkt Frankreichs größten edelsüßen Stolz!
Es war eine Flasche eines gemeinsam verkosteten, in Deutschland nur noch auf kleinen Flächen angebauten Rieslaners (einer launischen Diva, die wegen ihrer Kapriolen nur in den Händen begnadeter Winzer großartige Ergebnisse gebiert), die dereinst Klaus-Peters viel zu früh verstorbene Mutter Hedwig und seinen Vater Klaus sich ineinander vergucken ließ. Und den Preis für einige Parzellen Monsheimer Silberberg sparte sich der Vater einige Jahre lang ab, um sie seiner Frau zu Weihnachten zu schenken. Diese Weltklasseparzelle hat seither immer wieder weltweit für Furore gesorgt: In einer legendären Blindprobe versenkte sie Frankreichs ganzen edelsüßen Stolz d’Yquem, (der jedoch ein Vielfaches dieser im Jahrgang 2006 höchst bewerteten Weißweinrarität kostet), erhielt später im Gault Millau 99 Punkte und unser aktueller, auch von Jancis Robinson zu den größten weltweit je erzeugten Weißweinen gezählte 2006er (19/20 Punkten) ist das Beste, was die Kellers jemals aus dieser Rebsorte in die Flasche gezaubert haben! Dieser fabelhafte Wein ist zum Träumen und Meditieren schön, eine phänomenale Essenz, die jeden Liebhaber edelsüßer Kreszenzen magisch in ihren Bann zu ziehen vermag. Das Faszinierende und gleichzeitig Einzigartige an dieser fulminanten Beerenauslese ist, wie sie trotz ungeheurer Mächtigkeit infolge ihrer großartigen Frische immer wieder zum nächsten Schluck animiert. Dieses flüssige Gold schmeckt wie die Inkarnation des großartigen Terroirs, auf dem seine Trauben gewachsen sind.
Ein Weltklassewein mit traumhaft komplexen exotischen Aromen (Babyananas, Mango, Aprikose) und einer unvergleichlichen Mineralität, ein unvergessliches Erlebnis, ein einzigartiges Unikat, das in keiner Weinanbauregion der Welt kopiert werden kann, ewiges Potential: Diese fabelhafte Pretiose können Sie noch mit ihren Urenkeln genießen!




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann