Saarwellingen, im August 2007

PINwand Nº 136


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Sébastien Vincenti von der malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegenen Domaine de Fondrèche hat in 2006 die besten Weine seiner glanzvollen Winzergeschichte vinifiziert in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann.

Die Domaine Léon Barral brilliert im Faugères ebenso wie das Weingut Saint Antonin: Mineralische Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter, in ihrer sagenhaften Qualität teuren Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!

Die Domaine Laffont produziert im Madiran grandiose Gewächse aus der Tannattraube, die wegen ihrer herzschonenden Wirkung als die gesündesten Weine der Welt gelten! Im Burgund faszinieren im Jahrhundertjahrgang 2005 die Brüder Lécheneaut mit traumhaften Weinen, das Roussillon feiert seine Winzerikone Gauby und auf Sizilien produziert Morgante ebenso fabelhafte Gewächse wie Josi Leitz im Rheingau.

Der ebenso kluge wie sympathische Rainer Schnaitmann „schoss mit seinem 1997 gegründeten Weingut wie eine Concorde in den Württemberger Weinhimmel”, (Gault Millau).

Die Bodegas Olivares: Herrlich authentisches Spanien, unverfälscht und traumhaft lecker - Von Parker sensationell bewertete Alltagsweine zu sagenhaft fairen Preisen!


Wieder eingetroffen:

141705 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge 2005 5,95 Euro
Parker: „Der beste Jahrgang bisher, den ich von diesem Wein jemals probiert habe!”


917606 Molitor „M”, trocken 2006 5,90 Euro
Traumhafter Sommerwein!


9176906 Molitor „M”, trocken (12er Paket) 2006 9 l , statt 70,80 nur 59,00 Euro


(12 Flaschen zum Preis von 10)


Frisch eingetroffen sind drei traumhafte Rieslinge von den Steilhängen der Saar! STERN: Der Rebenflüsterer Roman Niewodniczanski erzeugt auf Van Volxem Saarweine mit mythischem Ruf. Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt euphorisch, aber völlig zu Recht der Rieslingexperte Stuart Pigott!


907206 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2006 15,40 Euro
Auch in 2006 hat uns Roman sein bestes Fass der ,Alten Reben’, das Fuder Nr. 4, separat abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge angesichts seiner phantastischen Qualität ins Schwärmen geraten lässt – insbesondere wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen Textur und des darauf beruhenden cremigen Mundgefühls, auf das Roman so viel Wert legt und das in dieser Preisklasse äußerst selten zu finden ist. Worin liegt die Ursache für diese singuläre Qualität unseres Fuders Nr. 4? Nun, es ist die Zugabe zweier phantastischer Traubenpartien in unsere Exklusivabfüllung: Zum einen stammen diese hocharomatischen Beerchen von einer großartigen Steillage aus dem legendären Gottesfuß. 50 bis 120 Jahre alte Reben sind verantwortlich für den Stoff, aus dem die Träume geboren werden! Zum anderen kommen die Träubchen aus einer Steillage in Wawern, einem Weinbauort, der heute kaum noch bekannt ist, der aber historisch gesehen die älteste Lage der Saar ist und dessen beste Parzellen im Goldberg liegen und aus roten, eisenreichen Schieferverwitterungsböden bestehen. In der frühen Blütezeit der Saar kamen, wie alte Preislisten beweisen, aus dieser grandiosen Lage phantastische Rieslinge, die Jahrgang für Jahrgang zu den gesuchtesten und damit stets zu den drei teuersten Weinen von Mosel, Saar und Ruwer gehörten! Dieses grandiose Terroir hat Roman Niewodniczanski, dem die Region der Saar so unendlich viel zu verdanken hat, neu erworben und in den nächsten Jahren werden aus dieser Lage Rieslinge kommen, die den legendären Glanz dieses Weinbauortes neu erstrahlen lassen! Und da Roman zudem in den letzten Jahrgängen seinen individuellen Stil konsequent weiter entwickelt hat und in seinen großen Rieslingen noch stärker die Finesse und Eleganz seiner weltweit berühmten Lagen herausarbeitet, präsentiert er uns und Ihnen mit diesem extrem frischen und tief mineralischen 2006er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt.

Dem goldenen Oktober 2006, einem herrlichen Altweibersommer, in dessen dreiwöchiger Dauer Roman seine gesamte Ernte einbrachte, verdanken wir die balsamische Konsistenz des Saftes dieser perfekt gereiften kleinen Beeren von bis zu 120 Jahre alten Reben aus allersteilsten Schieferschluchten, so dass sich dieser große trockene Riesling noch dichter und komplexer zeigt in der traumhaft vielschichtigen, ungemein mineralisch-brillanten Aromatik als sein schon genialer „kleiner” Bruder, der Saar-Riesling. Am Gaumen beeindrucken eine vibrierende Mineralität, eine animierende Frische und eine Wagenladung voll Frucht, insbesondere rote Grapefruit, Minze, reife Zitrusfrüchte, Ananas und Mandarinen; es betört zudem eine erfrischende Würze, nach längerer Öffnung zeigen sich verschwenderische Aromen, wie ich sie von einer leckeren, selbst gemachten Fruchtcreme aus exotischen Früchten her kenne. Obwohl die Zunge von einer seidigen Textur wohlig umhüllt wird, fasziniert dieser harmonisch trockene, ungemein tiefe und dichte Wein infolge seiner reifen, sehr bekömmlichen Säure und seiner kristallinen, fast salzig anmutenden Mineralität auch durch seine Transparenz, sein Spiel, seine vibrierende Rasse und seine noble Finesse, die Leichtigkeit des Seins an magischen Abenden traumhaft widerspiegelnd. Phantastische Präzision! Viel Schmelz im ungemein langen, mineralischen Abgang (Salz und Jod, großen Prestigegewächsen des Burgunds absolut ebenbürtig!), ein wunderschöner Riesling von den Steillagen der Saar aus traumhaft alten Reben, ein phantastischer Essensbegleiter, der den Maßstab setzt in seiner Preisklasse. Wahnsinnsstoff für’s Geld – zweifellos einer der größten Wein-Werte Deutschlands, eine absolute Sensation! Bravo, Roman.

Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Herbst 2008 bis nach 2012.


Exklusivabfüllung für Pinard de Picard!


906806 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2006 12,50 Euro

Welch eigenständiger Charakter! Welch nobler Wein in zutiefst mineralischem Gewand! Ein erlesener Riesling von kargen Grau- und Braunschieferböden mit einem fabelhaften Aroma nach rauchig-salzigen Mineralien, Jod, wilden Kräutern und weißem Pfeffer. Jaaa, genau so riecht und schmeckt Schiefer! Nach einigen Minuten im großen Glas entwickelt dieser traumhafte Terroirwein dann Anklänge an ganz reife gelbe Früchte mit feinsten Nuancen von Heidelbeere, Süßholz, Veilchen und Lakritz. Dieser faszinierende Duft mündet in einem verführerischen, facettenreichen Spiel, das großen Wein mit langem Nachhall sinnlich erlebbar macht. Niemals zuvor habe ich einen Braunfels getrunken, der jung schon mit einer solch brillanten Qualität begeistert, dabei stilistisch einzigartig, niemals kopierbar! Diese ungemein aromatische, intensiv an Jod erinnernde salzige Mineralität macht den extrem trocken ausgebauten Braunfels Riesling zu einem der besten Essensbegleiter im Portfolio Van Volxems im großartigen Jahrgang 2006! Heute schon ungemein verführerisch (hier erschmeckt man die jahrelange intensive Weinbergsarbeit und die stetigen Verbesserungen auf Van Volxems Terroir ganz deutlich, insbesondere, wenn man vergleicht, wie abweisend sich dieser großartige Saarriesling bis zum Jahrgang 2004 in seiner Jugend stets präsentierte), wird sich dieser fabelhafte Riesling über Jahre hinweg positiv entwickeln. Kaum glaubliches Preis-Genussverhältnis!


906506 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 2006 17,50 Euro

Der Wiltinger Scharzhofberg ist eine der legendären, weltberühmten Lagen der Saar. Und dieser fabelhafte, aristokratische, zutiefst mineralische Riesling ist ein Meisterstück handwerklicher Winzerkunst! Hier ist Terroir mit allen Sinnen erlebbar. Denn diese traumhafte Lage, die aus reinem feinstem Blauschiefer besteht, spiegelt sich geradezu archetypisch in diesem filigran-transparenten, ungemein spielerischen Riesling wieder, der in der Nase mit seinen feinen Aromen nach Zitrusfrüchten und geriebenen Orangenschalen begeistert.
Auf der Zunge zeigt sich ein mächtiger mineralischer Kern, weich eingebettet jedoch in eine füllige, geschmeidige, cremige Textur. Die verführerisch verspielte Frucht mündet in einem herrlich langen, wiederum tief mineralischen Nachhall und einem ungemein trinkanimierenden Säurespiel, das die Weine der Saar einst weltberühmt machte. Und die berühmteste aller Wiltinger Spitzenlagen demonstriert mit ihrer feingliedrigen Mineralität und ihrer Noblesse in 2006 geradezu idealtypisch ihr wahrhaft großes Terroir!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2008 bis nach 2015.



Die Bordeaux-Subskription 2006 läuft auf Hochtouren. Einige der gesuchtesten Weine sind bereits ausverkauft und die Preise beginnen zu steigen. Wir legen Ihnen heute zwei Weine ganz besonders ans Herz, die von fabelhafter Qualität sind, von der Revue du vin de France genau so hoch bepunktet werden wie wesentlich teurere Prestigeweine und die in den Keller eines jeden ambitionierten Weinliebhabers gehören. Es gibt sie also noch, die großen Weine des Bordelais zu spektakulär fairen Preisen!

512306 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2006 10,90 Euro
WEINGOURMET: „Gehört zu den 50 besten Schnäppchen aus Bordeaux zu vergleichsweise kleinem Geld”.
WEINWELT: „Entdeckung zu besten Preisen”. Die Revue du vin de France stellt diesen traumhaften Wein auf eine Stufe mit Montrose, La Lagune, Talbot, Beychevelle etc.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst/Winter 2008!


570306 Château des Eyrins, Margaux rouge 2006 19,90 Euro
Dieses Meisterwerk klassischer Bordelaiser Winzerkunst stuft die Revue du vin de France in ihrer Bewertung der besten Weine aus Margaux in 2006 gleich hoch mit den wesentlich teureren Renommiergütern Lascombes, Prieuré Lichine, du Terte, Kirwan und Brane-Catenac ein.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2009!




FRANKREICH

Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines”

Die Domaine de Fondrèche ist seit Jahren ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen in einer traumhaft schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Winzers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen mit naturnah produzierten Weinen, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Sébastiens Ziel sind fein balancierte, terroirgeprägte Weine mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln. Sie erfreuen sich wegen ihrer reichhaltigen, komplexen Frucht bei unseren Kunden seit Jahren derart großer Beliebtheit, dass sie zu den am meisten gesuchten Gewächsen der gesamten Rhône gehören.

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche


Mittlerweile suchen gar die Winzerikonen des wilden französischen Südens unseren Freund Sébastien auf, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden – und, um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert aus perfekt gereiften Tauben von bis zu 90 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken zweifellos DIE Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!

Domaine Fondreche
Sébastien verkostet die einzelnen Partien des neuen Jahrgangs


Die Jahrgänge 1989/90/98 und 2005 gelten an der südlichen Rhône unumstritten als Jahrhundertjahrgänge, wobei nicht wenige Rhônekenner 2004 wegen seiner Frische und Balanciertheit, wiederum andere, nämlich Liebhaber opulenter Gewächse, den 2003er in diese Phalanx einreihen möchten. Nun steht mit 2006 ein Jahrgang an, der in ganz Südfrankreich, an der Rhône, im Languedoc und im Roussillon, die Weinliebhaber begeistern wird. Im Unterschied zu Deutschland oder dem Bordelais, wo Himmel und Hölle eng beieinander liegen, haben wir es, ähnlich wie in Österreich, in 2006 an der Rhône mit einem Traumjahrgang zu tun, allerdings in unterschiedlicher Stilistik. Lassen es viele österreichische Spitzenweine aus 2006 mit Kraft und Konzentration (und mitunter reichlich viel Alkohol) im Glase krachen, begeistert der Jahrgang an der südlichen Rhône mit einer fabelhaft klassischen Stilistik, durchaus mit hoher Konzentration und Dichte (ähnlich den grandiosen 98ern), aber auch mit enorm viel Finesse, Frische und einer phantastischen Balanciertheit. Vielleicht haben die Grenache-dominierten Weine nicht ganz die Struktur wie die 2005er, sicherlich nicht deren enorm kompaktes Tanningerüst, so dass die genialen Weine aus 06 wohl bei allem Potential nicht ganz die jahrzehntelange Haltbarkeit von 05 besitzen (außer den Syrahweinen, die wohl nie größer waren als in 06), doch sie werden deutlich früher unübertrefflichen Trinkgenuss bieten. Der kühle August 2006 war nach dem heißen Juli ein Segen, ließ die Reben aufatmen und sorgte für eine wunderschöne Komplexität in einer kühlen Frucht. Es gab auch ausreichend Niederschlag, aber im Unterschied zu Bordeaux so wenig, dass keinerlei Fäulnisprobleme auftraten. So finden wir Weine in einer Balanciertheit, inneren Harmonie und Finesse, wie es sie an der südlichen Rhône kaum je zuvor gegeben hat. Frische trifft Finesse! Im französischen Süden! Dieser fabelhafte Jahrgang 2006 wird daher auch diejenigen Weinliebhaber wieder zu Rhôneweinen greifen lassen, denen die letzten Jahrgänge (mit Ausnahme des 04ers) zu opulent und fett ausgefallen sind. 2006 hat Journalisten und Händler jedenfalls bei den Verkostungen gleichermaßen elektrisiert und Trinkfreude pur beschert. Und ich gebe Ihnen mein Wort: Sébastien Vincenti hat in 2006 die besten Weine seiner glanzvollen Winzergeschichte vinifiziert in einer Schnäppchenqualität, wie man sie ganz selten in der gesamten Weinwelt finden kann. Unbedingt probieren!


151006 Fondrèche, Chardonnay „Alpha”, blanc 2006 7,95 Euro
Die Jungfernernte der vor fünf Jahren angepflanzten Chardonnaystöcke ergibt einen ungemein frischen Rebsortenklassiker, der allen Freunden dieser edlen Rebsorte Trinkspaß pur vermitteln wird. Ungemein betörende Nase, die nach reifen Birnen, Apfelmus, Quitten, rosa Grapefruit und Orange duftet, unterlegt von einer dezent toastigen Note und zarten Anklängen an Akazienblüte, Honig und Karamell. Der Holzeinsatz ist in der Nase zwar noch präsent, aber elegant verwoben mit der vielschichtigen Aromatik. Am Gaumen präsentiert sich dieser leckere Weißwein mit einer cremigen Textur und einer reifen und zugleich erfrischenden Säure, besonders die Zitrusaromen kommen am Gaumen noch stärker zum Tragen. Der Holzeinsatz zeigt sich am Gaumen ebenso elegant wie in der Nase, der Nachhall gestaltet sich pikant und animierend. Im betörenden, Charakter dieses originären Weißweins scheint sich geradezu die Seele seiner provençalischen Heimat widerzuspiegeln.
Zu genießen ab sofort bis 2009.


Domaine Fondreche


151406 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2006 6,60 Euro
Sie, liebe Kunden, wissen, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen nach einem wirklich guten Wein genügen. Einer dieser raren Ausnahmerosés ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, lachsfarben und mit einem hochinteressanten Aromenspektrum versehen. Jeder Schluck dieses genialen Rosés lässt Parkers Elogen verständlich werden, der einen seiner Vorgänger mit sensationellen 89 Punkten bewertet und ihm Vorbildcharakter für seine Gattung bescheinigt! Der fruchtige, frische, ungemein elegante 2006er ist einer der besten Rosés, die Sébastien bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum einer seiner grandiosen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in einer großen Rosédegustation zu den drei Besten (!) des französischen Südens gezählt wurde. Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein exzellenter Begleiter zu südländischen Grillgerichten, wie etwa Lammkoteletts oder Merguez. Dieser köstliche, unerhört raffinierte Rosé ist um Längen besser als die meisten Côtes de Provence, die vor Ort für wesentlich teureres Geld an unkundige Touristen verkauft werden!


151905 La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (PK) 2005 5,90 Euro
„La Lumière de Provence”, das Licht des Südens: Genau diese unvergleichliche Atmosphäre einer der schönsten Landschaften Europas transportiert dieser fabelhafte Alltagswein ins Glas und zaubert Ihnen somit den Traum vom Süden ungeschminkt ins Bewusstsein. Jeweils etwa ein Drittel Grenache, Syrah und Merlot ergeben eine sehr verführerische Cuvée: In der Nase betören expressive Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen und Anklänge an wild wachsende Kräuter der Provence. Schmelzig, cremig, mit butterweichen Tanninen schmeichelt er dem Gaumen und ist somit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse. Jetzt und in den nächsten zwei Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis! „La Lumière de Provence” ist zart gekühlt auch ein traumhafter Sommerrotwein für die Terrasse, an kalten Winterabenden vermag er Ihnen das Licht der Provence ins Herz zu zaubern. Zu genießen ab sofort bis 2008.

La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (PK)


Als besonderes Schnäppchen: 12 Flaschen kaufen, nur 10 Flaschen bezahlen:

1519905 La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (12 für 10) 2005 9 l , statt 71,40 nur 59,00 Euro

La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (12 für 10)


151106 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2006 7,95 Euro
Unter Preis-Genussgesichtspunkten ein unschlagbar günstiger Klassiker aus ganz großem Jahr der südlichen Rhone!
Unser junger Freund Sébastien Vincenti hat in den Zwillingsjahrgängen 2005/6 definitiv die besten Weine seiner Karriere gemacht – und dies nach einer ganzen Abfolge von eindrucksvollen, die internationale Fachpresse wie Weinliebhaber gleichermaßen faszinierenden Vorgängerjahren. Die optimalen klimatischen Bedingungen in 2006, der kühle August nach dem heißen Juli, der zur komplexen Aromenbildung in den perfekt gereiften Träubchen führte, die ideale Zufuhr von Feuchtigkeit in exakt der gewünschten Dosierung, um jeglichen Trockenstress zu vermeiden und somit eine fabelhafte Tanninstruktur mit cremigen, kühlen Gerbstoffen zu erzielen, ergeben eine Qualität, die in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse schlicht unerhört ist – mit ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Zu dieser alles andere als alltäglichen Qualität trägt natürlich auch bei, dass sich Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand befinden, daher selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität sind, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise von Sébastiens weltweit gesuchten Weine sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit. Und unser köstlicher Alltagswein de luxe, die Cuvée „Fayard” (eine herrliche Melange aus Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, brilliert in 2006 in der Nase mit vielschichtigen Aromen von wilden Schwarzbeeren, reifen prallen Kirschen, blauen Waldbeeren, weißem Pfeffer und Anklängen von Thymian und Rosmarin. Am Gaumen dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd und lange anhaltend; der gesamte Mundraum wird betört von im Vergleich zu früher spürbar cremigeren, frischeren Tanninen und einer finessenreichen Textur.
Zu genießen ab sofort in seiner schönsten Primärfruchtphase, Höhepunkt Mitte 2008 bis nach 2011.


151205 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2005 11,90 Euro
Nur noch ganz wenige Kisten vorhanden. Bei Interesse schnell zugreifen!


151805 Fondrèche, „Il était une fois”, Côtes du Ventoux, rouge 2005 32,80 Euro
Diese Geburtstagscuvée unserer Referenzdomaine wird nur einmal („une fois”) vinifiziert, und zwar im Jahrhundertjahrgang 2005, stammt zu 80% aus 1936 gepflanzten Grenachereben und wurde von Parker mit 91-93 Punkten geadelt: „A terrific example of just how superb a wine can be from the Côtes du Ventoux”.
Zu genießen 2008 bis nach 2020.




Domaine Léon Barral - Faugères

Mineralische Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter: In ihrer sagenhaften Qualität großen, teuren Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!

Domaine Léon Barral - Faugères
Didier Barral


Visionäres Winzergenie, sensibler Wingertmann und vinologischer Revoluzzer gleichermaßen, in seinem Unangepasstsein und Habitus eine Reinkarnation des jungen, stets eigene Wege suchenden James Dean – in diesem Spannungsfeld steht Didier Barral, der sich kompromisslos wie wenige andere für höchste Qualität engagiert. „Die Winzer haben die Biologie des Bodens verlernt”, geißelt Didier die weit verbreiteten Missstände in seiner Zunft, während er auf Knien in seinem Weinberg rutscht und die krümelnde, fein duftende Erde mit ihrer enormen Vielfalt an Kleinstlebewesen durch die Finger rieseln lässt, um mir ihren optimalen Zustand zu demonstrieren: „Der Mensch kann aber auf Dauer erfolgreich nur mit der Natur arbeiten, niemals gegen sie. Wir müssen der Erde die Chance lassen, sich von der über Jahrzehnte betriebenen Monokultur und den auf sie eingespritzten Pestiziden und Herbiziden erst einmal zu erholen. 10 Jahre gebe ich neu erworbenen Parzellen Zeit, sich zu regenerieren. Denn die Reben brauchen ein vitales und natürliches Umfeld, damit der Mensch aus ihren kerngesunden Trauben große, individuelle, aber auch bekömmliche Weine machen kann.” Folglich steckt hinter solch großartigen Qualitäten, wie Didier sie produziert, ein wohlüberlegtes Puzzle von Details. Dies beginnt bei der Klonenpflege der wie in Châteauneuf-du-Pape in niedriger Buschform wachsenden, sehr tief wurzelnden Reben, reicht über eine biodynamische Arbeitsweise in den eminent gepflegten, extrem aufgelockerten, „lebenden” Weinbergsböden, bei der eigens konstruierte Maschinen zum Einsatz kommen, welche die Böden nicht verdichten, bis zu einem ausgeklügelten, „intelligenten” Bewässerungssystem und den unterirdischen Kelleranlagen mit ihren uralten, aber extrem schonenden Pressen, wo jede Weinbergsparzelle in Kleinstgebinden separat ausgebaut wird, ohne jegliches belastendes Eingreifen und nur einem Minimum an Schwefel.
„ÉQUILIBRE” (übersetzt: Gleichgewicht, Balance) ist daher das Zauberwort, das Didiers Arbeit am besten charakterisiert. Zum einen ein ökologisches Gleichgewicht in den biodynamisch bearbeiteten, mit wilden Kräutern bewachsenen „butterweichen”, unter den Schuhen federnden Weinbergen, die von Natur aus für niedrige Erträge sorgen und infolge einer optimalen Wasser- und Sauerstoffversorgung der extrem tief wurzelnden Reben niemals Trockenstress aufkommen lassen, dafür aber dem fertigen Wein eine unvergleichliche Säurestruktur und damit eine einzigartige Frische vermitteln. Zum anderen das Verhältnis der Haut zum Saft in den reif (aber nicht überreif!) geernteten Trauben, die für eine traumhafte Balance verantwortlich zeichnen und schließlich ein harmonisches Gleichgewicht aller wesentlichen Faktoren im fertigen Wein wie Extrakte und Aromen.

In diesem Sinne wird bei Didier Wein zum einfühlsam interpretierten Kunsthandwerk, wie wir es nur bei den ganz Großen ihrer Zunft finden! Gut „gemachte” Weine gibt es mittlerweile reichlich, charaktervolle Unikate dieser Spitzenklasse sind jedoch extrem rar gesät. Diese unfiltrierten, handwerklichen Meisterstücke präsentieren sich ungemein komplex, kraftvoll und konzentriert mit einer reichen, ausladenden, tiefwürzigen, tabakigen Frucht, feinen, saftigen Tanninen und der explizit herausgearbeiteten Terroir-Note der Region Faugères: Dieses wildromantische, dünn besiedelte, hügelreiche Gebiet nördlich von Béziers verfügt über homogene, sehr karge Böden (im Schnitt nur 30-50 cm tief), unter denen sich nichts als schwarzer Schiefer befindet, in den sich, optimale Weinbergsarbeit wie bei Barral vorausgesetzt, die Wurzeln der Reben tief hineingraben, um Mineralien und andere Nährstoffe aufnehmen zu können und der im fertigen Wein, ähnlich den großen Rieslingen von der Mosel, für eine fabelhafte Finesse und Eleganz (welche die immense Kraft und Konzentration dieser Unikate im Gleichgewicht halten: power without weight) verantwortlich zeichnet. Didier Barral, auf dem Zenit seines großen Könnens angekommen, ist es meisterhaft gelungen, diese singuläre Bodenstruktur in seinen Weinen sinnlich schmeck- und erfahrbar zu machen. Es sind hocharomatische Gewächse, terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler „gemachter” Weine hervorheben und von Kennern zu den besten des gesamten Südens gezählt werden! Sie gehören mittlerweile zu den gesuchtesten Weinen ganz Frankreichs, zieren die Karten der Spitzenrestaurants des Landes und werden einem ausgewählten Kundenkreis zugeteilt. Schlichtweg Referenzqualität!

Allen Lobeshymnen zum Trotz, die Didier mittlerweile in der internationalen Presse zuteil wurden, betrachtet er in der Retrospektive die ersten Jahre seiner Winzertätigkeit auch als eine Art Lernphase. Denn es war ihm immer bewusst, dass es ihm nicht binnen zwei oder drei Jahren möglich sein würde, die höchste Qualität aus seinem Terroir „herauszukitzeln”, so wie er sich dies vorstellte: Die Regeneration der Böden brauchte ihre Zeit. War er aber mit seinen ersten Jahrgängen bereits sehr zufrieden, so strahlt er mittlerweile eine Art inneres Glück aus, eine Befriedigung, wie sie nur Menschen zu eigen ist, die mit sich und dem Ergebnis ihrer Arbeit absolut im Reinen sind. Und die spektakulär schönen Weine aus dem exzellenten Jahrgang 2003 demonstrieren auf eindrückliche Art und Weise, dass die Zeiten des Experimentierens vorbei sind und dass es Didier endgültig gelungen ist, seinem Idealbild eines großen Faugères, der zur absoluten Spitze des gesamten Languedoc zählen sollte, zu entsprechen. Didier hat seinen ureigenen Stil gefunden: Nicht Rebsorte oder Ausbaustil prägen die Stilistik seiner Weine, sondern ausschließlich sein großes Terroir. Kein Zweifel: Didier Barral, der TERROIRIST, hat im heißen Jahrgang 2003 die bisher besten Weine seiner Winzerkarriere vinifiziert mit einer Säurestruktur, Eleganz und traumhaften Balanciertheit, die im gesamten französischen Süden ihresgleichen sucht. Nehmen Sie mich beim Wort und machen Sie die Probe: Kaum ein Weinkenner wird blind den Jahrgang 2003 erkennen, zu einzigartig die singuläre Frische und Finesse!


348103 Barral, Faugères, rouge 2003 11,80 Euro
Bereits Didiers sensationell schöner Basiswein demonstriert eindrucksvoll das große Potential der einzigartigen Region und die Überlegenheit von handwerklich-biologischem Weinanbau gegenüber einem eher an industriellen Gepflogenheiten angepassten, weit verbreiteten konventionellen ‚Wein-Making’. In ihrer Preisklasse ist diese intensiv dunkelrote Cuvée aus Syrah (von Lagen mit nördlicher Exposition, die für die kühle, noble Stilistik und den feinen Schliff verantwortlich zeichnen) sowie Grenache, Carignan und Cinsault mit einer geradezu sensationellen Finesse und einer ganz raren, expressiven, ungemein komplexen Aromenintensität gesegnet, die an allerfeinste, aber um ein Vielfaches teurere Weine der weltberühmten Côte Rôtie erinnert. Die enorm vielschichtige und zugleich hochelegante Fruchtsubstanz (schmeichlerische dunkle Waldbeeren und Cassis) ist traumhaft untermalt von feinen mineralischen Noten und Anklängen an orientalische Gewürze, die dem Wein etwas Exotisch-Verführerisches verleihen. Am Gaumen wiederholt sich die prägnante, höchst trinkanimierende Syrahnote, die zusammen mit der tollen Säurestruktur und der moderaten Alkoholgradation (knapp 13%) diesem phantastischen Wein bei aller Fruchtsüße und inneren Dichte eine tolle Frische mit auf den Weg gibt. Begleitet von cremigen, sagenhaft geschliffenen Tanninen (wo an der nördlichen Rhône findet man diese Qualität nur annähernd zu diesem ungemein fairen Preis?) und einer mineralischen Note im „gewaltigen Nachhall” (so Gerhard Eichelmann in MONDO bereits über den 2002er, den er mit 90 Punkten bewertete) ist dieser Wein ein Paradebeispiel für das großartige Zusammenspiel zwischen erstklassigen Rebsorten und phantastischem Terroir sowie für die neue Generation großer finessenreicher Weine aus dem Faugères mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis! Gerade im heißen Jahrgang 2003, wo längst nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigt sich der große Vorteil der biologischen Weinbergspflege. Didiers tief wurzelnde Reben, die über die ganzen Sommermonate genügend Wasser im Boden vorfanden, versorgten die perfekt gereiften Trauben und ließen keinerlei Trockenstress aufkommen! So finden Sie hier, liebe Kunden, bereits in dieser fabelhaften Basiscuvée mit ihren seidenen Tanninen das Niveau von Réserve-Qualitäten anderer renommierter Betriebe. Mein Wort darauf!
Zu genießen ab sofort bis 2012.


348203 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge 2003 22,00 Euro
Dies ist eines der faszinierenden Aushängeschilder der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, die von einer kleinen avantgardistischen Elite junger Winzer meisterhaft vinifiziert werden: Ein traumhaftes Gewächs (überwiegend Syrah- und alte Carignanreben, dazu ein wenig Grenache und Cinsault) mit einem verführerischen, atemberaubenden Duft nach schwarzem Cassis, kandierten Kirschen, Rauch und dunklem Tabak. Neben diesen wildaromatischen Anklängen besitzt dieser GRAND VIN DU TERROIR feine Noten von weißem Trüffel und eine wunderschön eingebundene, traumhaft geschliffene Mineralität: Ein beredtes Zeugnis seiner einzigartigen Böden aus schwarzem Schiefer. Dieser grandiose Wein präsentiert sich am Gaumen dicht und opulent, ja geradezu lasziv-erotisch mit verführerischen Schichten von komplexen Beerenaromen. Überraschend burgundisch-saftig in seiner Textur, gleitet er fast zärtlich über die Zunge und betört mit einer cremigen, feinwürzigen Tanninstruktur sowie einer animierenden Säure, die dem Wein bei aller verführerischen Opulenz eine große Eleganz verleiht! Ausgebaut in besten Barriques eines der besten Tonneliers Frankreichs verkraftet dieser dichte und elegante Nektar aus dem Languedoc die 26-monatige Holzlagerung mit spielerischer Leichtigkeit. Ein phantastisches Unikat von einem der besten Winzer Frankreichs mit enorm viel Potential für die Zukunft. Seit Christina Hilker, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005” (Gault Millau), den ‚Jadis im FEINSCHMECKER als ihre Entdeckung des Jahres feierte, zählt dieses sensationelle Gewächs für viele unserer Kunden zu ihren erklärten Lieblingsweinen aus dem französischen Süden! Wegen seiner Frische, Finesse und Eleganz ein unbedingter Tipp auch und gerade für frustrierte Bordeauxtrinker und ein neuer Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Natur! Chapeau, Didier!
Es gibt Weine, denen man mit Worten und Noten nur schwerlich gerecht werden kann, man muss sie einfach mit allen Sinnen genießen. Dieses hedonistische Gewächs gehört zur Kategorie persönlicher Lieblingswein und verdient meine ganz besondere Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis mindestes 2020.


3482103 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge, Magnum 2003 1,5 l 46,00 Euro


348303 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge 2003 39,80 Euro
Einer der legendärsten und rarsten Weine des Languedoc, da der ungewöhnlich hohe, 85%ige Anteil an optimal gereiften und streng selektierten Mourvèdretrauben (dazu ein wenig Syrah und Carignan) dem Wein einen extravaganten Charakter verleiht, der sich deutlich von dem aller anderen Weine des Midi abhebt und der mich persönlich ungemein fasziniert! Zutiefst komplex in der Aromatik, dicht, konzentriert, fein gewoben, mit atemberaubender Ausstrahlung! Uralte Rebstöcke bilden das Fundament für diesen fulminanten Wein, der zu den größten Gewächsen Frankreichs gehört. Eine Art „Hommage à Jacques Perrin” des Languedoc – denn auch diese legendäre Luxuscuvée von Beaucastel aus Châteauneuf-du-Pape ist ähnlich Mourvèdre-betont. In der Farbe präsentiert sich dieser grandiose Wein mit einem satten tiefdunklen Rot und mit purpurroten Reflexen am Rand. Im Duft ist diese Reminiszenz an die Mourvèdre-Traube unmittelbar nach der Öffnung noch relativ verschlossen, doch nach mehrstündiger Karaffierung explodiert der Valinière förmlich in der Nase! Dann ist jeder Liebhaber großer autochthoner Weine überwältigt von der phantastischen, ungemein komplexen Aromatik, ist wie vom Donner gerührt (einem kleinen Kind nicht unähnlich, das zum ersten Mal in seinem jungen Leben mit leuchtenden Augen einen funkelnden Weihnachtsbaum bewundert) und bereit, sich, ehrfürchtig staunend, nur dem Augenblick und dem hedonistischen Genuss hinzugeben.

Am Gaumen präsentiert sich dieser in seiner Aromatik einzigartige und unter Kennern längst mit Kultstatus versehene Wein aufgrund seiner Rebsortentypizität und der einzigartigen Schieferböden sowie seines strikt biologischen Anbaus absolut individuell und ist mit keinem anderen Wein auf der Welt vergleichbar! Ich möchte Ihnen diese geniale, charaktervolle Cuvée von verblüffend eigenwilliger Identität, die partout in kein gängiges Schema passen will und meilenweit von jeglicher Uniformierung des Weingeschmacks entfernt ist, eindringlich ans Herz legen. Ein faszinierender Extrakt mit cremigen, seidenen, traumhaft geschliffenen Tanninen (auch ein Verdienst der uralten Presse, die ungemein schonend und ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft den Saft der Trauben extrahiert), ein göttlicher Nektar, der minutenlang die Zunge betört, nur in winzigen Mengen erzeugt, ein geschliffener, aber dennoch irgendwie unbezähmbarer Bio-Wein von faszinierend kühler Stilistik, der noch lange in Erinnerung bleibt, wenn die Gläser längst geleert sind.
Mehrfach haben wir in Blindproben dieses authentische Naturprodukt als unerhörte Provokation wesentlich teurerer Prestigegewächse von der nördlichen Rhône beurteilt und mit 96-98 Punkten bewertet. Einer der größten jemals im französischen Süden vinifizierten Weine mit einer sagenhaften Säurestruktur aus legendärem Jahr. Kultweinstatus!
Für die Bibel der französischen Weinkritik, das „Classement 2007”, ist dieses Kultgewächs („un grand vin”) DER Referenzwein des französischen Südens für die Mourvèdre-Rebe!
Zu genießen ab sofort (3-4 Stunden vorher Dekantieren bitte), Höhepunkt wohl 2009 bis nach 2025.


3483103 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge, Magnum 2003 1,5 l 82,00 Euro




Domaine Saint Antonin - Faugères

Allen unseren Kunden, denen die höchst individuellen, zutiefst mineralischen Weinunikate von Didier Barral vielleicht ein wenig zu avantgardistisch scheinen, die aber im Languedoc ebenfalls Rotweine suchen, die durch Eleganz und Finesse statt marmeladiger Opulenz brillieren, daher auch die Region des schieferhaltigen Faugères präferieren, aber ein wenig mehr Weine bevorzugen, die einem gewohnten Geschmacksbild mit einer fabelhaften Frucht entsprechen, möchte ich an dieser Stelle die traumhaft schönen Tropfen der zweiten Spitzendomaine des Faugères, Domaine Saint Antonin, anempfehlen: Trinkspaß pur ab sofort, da diese eleganten, fruchtigen Weine nicht lautmalerisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen” Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne, delikate Spiel am Gaumen und die fabelhafte Finesse zeichnen verantwortlich für den herausragenden Rang dieser extrem raren Gewächse unter allen Weinen des Languedoc!


302306 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2006 5,95 Euro


Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret beim Verkosten des neuen Jahrgangs
im Barriquekeller

302105 Saint Antonin, Faugères, rouge 2005 8,90 Euro


302205 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2005 13,95 Euro




Domaine Laffont - Madiran

Grandiose Gewächse aus der Tannattraube:
Die wilden Musketiere aus der Gascogne gelten wegen ihrer Herz-schonenden Wirkung als die gesündesten Weine der Welt!

Pierre Speyer, ungemein liebenswerter Winzer belgischer Herkunft, erfüllte sich nach 20 jähriger Tätigkeit in der Filmbranche und 2 jähriger intensiver Suche im französischen Südwesten seinen Lebenstraum: Er erwarb 1993 eine sehr kleine (3,5 ha), allerdings mit bis zu 70 Jahre alten Rebstöcken bepflanzte Domaine im Madiran mit optimal ausgerichteten Südhängen und erstklassigem Terroir (sehr ärmliche, schwere Lehmböden unterschiedlicher Ausprägung und Parzellen mit kleinen Kieselsteinen), das Kenner für das beste der Region halten und wurde Winzer. Schon seine ersten Jahrgänge nach behutsamer Restauration der alten Weinberge ließen aufhorchen, ohne dass er jedoch damals bereits wirklich zur Elite der Appellation gehörte. Spätestens mit dem 99er Jahrgang hat er sich jedoch, inspiriert von den Vorstellungen und Ideen unseres gemeinsamen Freundes Pascal Verhaeghe (Château du Cèdre), in die Handvoll Spitzenwinzer dieser erstklassigen Appellation katapultiert. Kein Wunder: Setzt Pierre doch kompromisslos auf extrem aufwändige handwerkliche Tätigkeiten im Weinberg und auf Minimalintervention im Keller. Seine kontinuierlichen Verbesserungen der Bodenstruktur im Wingert, das arbeitsintensive Wegschneiden der seitlichen Wurzeln, um die Hauptwurzeln tiefer in die Erde zu treiben, die optimale Blattwerksarbeit, die extrem späte Lese im Oktober, wenn die Trauben auf den Punkt die volle physiologische Reife erreicht haben und die Inbetriebnahme des neuen klimatisierten Weinkellers mit idealen Lagermöglichkeiten, eine extrem schonende Pressung der Trauben durch eine eigens von ihm erdachte Konstruktion, die meisterhafte Anwendung der Mikrooxidation (Diese Methode, ursprünglich von Patrick Ducournau entwickelt und von unserem Freund Pascal Verhaeghe, Château du Cèdre, perfektioniert, wird mittlerweile in vielen Teilen der Welt angewandt, um gerbstoffdominante Rebsorten zu domestizieren) und das Extrahieren nur der feinsten Tannine aus den dickhäutigen Schalen der Tannattraube, all diese Maßnahmen katapultieren Pierres so charaktervolle und urwüchsige Weine in die absolute Spitzenliga des gesamten französischen Südwestens.

Doch nicht nur wegen ihrer herausragenden Qualitäten auf absolutem Spitzenniveau sind die Tannat-Weine der Domaine Laffont seit Jahren ungemein beliebte Klassiker in unserem Programm. Darüber hinaus sind sie auch die „gesündesten Weine der Welt” – so urteilt zumindest Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Der renommierte Mediziner hat das so genannte French Paradox genauer untersucht, das 1979 zum ersten Mal in der Zeitschrift „Lancet” beschrieben wurde: Es wurde beobachtet, dass die Bevölkerung in Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte als Menschen in anderen Industrienationen erleidet, obwohl sie sich infolge ihrer traditionellen Küche, erinnert sei hier nur an die berühmte „foie gras”, fettreicher und üppiger ernähren als irgend wo sonst. Der französische Arzt Dr. Serge Renaud brachte das Phänomen 1992 in Zusammenhang mit dem hohen Rotweinkonsum. Doch Roger Corder war irritiert durch widersprüchliche Studien, die dem Rotwein mal eine lebensverlängernde Wirkung zusprechen und dann wieder keinen Unterschied finden zwischen Rotwein, Weißwein und Bier. Also untersuchte Corder anhand 28 völlig unterschiedlicher Weine aus verschiedenen Ländern, ob ein Bestandteil von Rotwein, die Polyphenole, denen man die Herz schützende Wirkung zuschreibt, unterschiedslos in allen Fällen die Blutgefäße vor Verstopfung bewahrt.
Und Corders Experiment hatte einen eindeutigen Sieger: einen tiefdunklen, fast pechschwarzen Madiran, hergestellt aus der Tannat-Rebe. Auch Cabernets haben in diesem Experiment gut abgeschnitten, kalifornische Weine landeten im Mittelfeld, Australier bildeten zusammen mit Weiß- und Rosé-Weinen die Schlusslichter im Wettstreit um die beste Schutzwirkung. Das schlechte Abschneiden der hellen Weine hatte Corder erwartet: Polyphenolhaltig sind vor allem die Haut und die Kerne der Trauben, die nur beim Rotwein bis zum Schluss mitfermentiert werden. Die krassen Unterschiede zwischen den einzelnen Rotweinen aber waren es, die ihn elektrisierten. Seine Lösung nach vielen Gesprächen mit Winzern in aller Welt: Die Traubensorte ist zwar wichtig, aber genauso die Verarbeitung der Trauben. Die Weine, die schlecht abschnitten, hatten meist nur Gärzeiten von vier bis fünf Tagen. In den traditionellen Weinregionen Frankreichs, und insbesondere bei den Weinen, welche die Herz schützende Funktion besitzen, betragen sie aber bis zu drei Wochen. Um die Polyphenole, auf die es ankommt, aus den Kernen heraus zu lösen, sollten es mindestens neun bis zehn Tage sein, schätzt Corder.

Seine Schlussfolgerung: Nicht Rotweine oder Polyphenole an sich schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen, sondern jene Polyphenole, die aus Trauben der Tannat-Rebe nach längerer Gärung freigesetzt werden. Die Tannattraube ist mit der Cabernet-Sauvignontraube (und natürlich auch der Malbectraube aus dem Cahors) verwandt, doch enthält sie noch wirksamere Polyphenole. Die optimale Herz schützende Wirkung findet man daher bei Weinen aus dem Madiran – und damit genau aus denjenigen Regionen, in denen das French Paradox ursprünglich beschrieben wurde. Wohl bekomms mit den authentischen Weinen Pierre Speyers, in denen man sowohl die Kraft und Urwüchsigkeit der Tannat-Rebe findet, wie sie auch den großen Gewächsen der Domaine Berthoumieu zu eigen sind, als auch eine Finesse, Mineralität und Komplexität, die nur wenigen großen Gewächsen Frankreichs zu eigen ist!

Eine persönliche Anmerkung noch: Wenn ich so beobachte, wie viel Schein und Big Business mittlerweile in weiten Bereichen der Weinszene Einzug gehalten haben, dann freue ich mich immer wieder über die persönlichen Beziehungen zu den Winzern, die sich ihre Natürlichkeit und Menschlichkeit bewahrt haben. Mit einer atemberaubenden Kollektion traumhafter Weine hat sich Pierre Speyer innerhalb weniger Jahre in die absolute Spitze der Winzer des wilden französischen Südwestens katapultiert. Doch Pierre gehört zu denjenigen Menschen, die der Erfolg in keinster Weise verändert hat, er ist ein ungemein sympathischer Mensch geblieben und von ihm als Winzer werden wir noch viel hören in den nächsten Jahren. Da bin ich mir ganz sicher!


504204 Laffont, Cuvée „Erigone”, rouge 2004 , statt 12,50 nur 9,90 Euro
Die letzten Kisten des seine erste Trinkreife erreichenden 2004ers (großes Madiranjahr!) zum absoluten Schnäppchenpreis!


504205 Laffont, Cuvée „Erigone”, rouge 2005 12,50 Euro
Diese extrem verführerische Selektion von kerngesunden Trauben winziger Parzellen mit alten Reben, diese tiefschwarze Assemblage aus barriqueausgebauten Tannat- und Cabernettrauben entführt den Weinliebhaber in eine neue Dimension der Madiranweine: Wer diese charaktervollen Tropfen aufgrund eher problematischer Trinkerfahrungen bisher nur mit kräftigen, bäuerlichen Weinen assoziiert hat, dem wird bei diesem Schmeichler der Sinne buchstäblich der Atem stocken. Dieser faszinierende Wein setzt seine großartige Fülle und Dichte messerscharf an die Kante. Die ungemein natürliche Ausstrahlung, geprägt von seinem immensen Fruchtreichtum (reifen Blaubeeren, Waldfrüchten und Cassis, zart unterlegt von einer Bordeaux-ähnlichen Graphitnote, endend mit einer pfeffrigen mineralischen Würze und Noten von Unterholz, Lakritze und Tabak), einer traumhaften Finesse, mit einer nur Spitzenweinen vorbehaltenen Dichte und Konzentration und verblüffend weichen Tanninen demonstriert den genialen, unverwechselbaren Laffont-Stil mit seiner faszinierenden Mischung aus hochreifem Traubengut und einer Eleganz, wie man sie in dieser wildromantischen Region bisher nicht kannte. Ein Rotwein-Monument, mehr als nur eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Gewächse. Sensationell preis„werter” großer Madiran, der beste ‚Erigone’ aller Zeiten aus einem Jahrhundertjahrgang, mit einem grandiosen, nein, einem unverschämt günstigen Preis-Genussverhältnis!
Schmeckt bereits ab jetzt hervorragend zu kräftigen Fleischgerichten (Dekantieren bitte), wird sich dann über zwei weitere Jahr großartig entwickeln, sich voraussichtlich nicht verschließen und seinen Höhepunkt 2010 bis nach 2020 erreichen.


504104 Laffont, Cuvée „Hécate”, rouge 2004 23,00 Euro
Dieser originäre Kultwein brilliert mit seinem authentischen Charakter aus einer einzigartigen önologischen Enklave mit uralten Reben brilliert mit seinem authentischen Charakter, seiner wilden natürlichen Schönheit, seiner immensen Dichte verbunden einer edlen Stilistik: ein grandioses Meisterwerk mit aristokratischer Noblesse und Schmelz, faszinierender Eleganz, großer Feinheit und der Typizität der gesündesten Rebe der Welt! Für viele Kenner ist es daher der beste Wein des Madiran – fernab aller önologischen Gleichmacherei aus Frankensteins Monsterlaboren in Übersee! Pierre Speyers unermüdliche Weinbergsarbeit, die sich dadurch immer weiter verbessernde Bodenstruktur, die tiefgründigen Lehmböden mit ihrer immensen Wasserhaltekraft, die bis zu 70 Jahre alten Tannatreben mit ihren tief reichenden Wurzeln und weitere kellertechnische Fortschritte infolge langer gemeinsamer Überlegungen mit seinem Freund Pascal Verhaeghe, genialer Eigner von Château du Cèdre, all dies trägt erkennbare Früchte und führte zusammen mit den für die Tannattraube herausragenden klimatischen Bedingungen des großen Madiranjahrgangs 2004 und den niedrigen Erträgen zu einer neuen Qualitätsdimension im Madiran, zu einem Weinmonument, einem Tannatwein in Vollendung! In der Farbe zeigt dieser Gigant ein extrem dichtes Schwarz mit violettem Rand und in der Nase eine grandiose Aromenvielfalt mit Anklängen an saftige, wild wachsende schwarze Beeren, Tabak, Schokolade, Minze und herrlich duftende südliche Kräuter. Tiefgründig mineralisch kleidet die ungemein reichhaltige, samtige Fruchtfülle den ganzen Gaumen verschwenderisch aus, kriecht unaufhaltsam bis in den letzten Mundwinkel, die bestens in die immens frische Frucht integrierten Tannine sind derart elegant, seiden und voller Finesse, dass man kaum glauben mag, dass dieser Weltklassewein aus dem Madiran stammt! Die leicht süßlichen Holztöne sind bestens integriert, die gewaltige Dichte und unglaubliche Konzentration erinnern an den phantastischen 2001er, doch die Cremigkeit, Balanciertheit und Finesse dieses großen eigenständigen Weins hat es in dieser Form früher noch nicht gegeben. Ein wahres Preis-Leistungswunder, geboren in einem fabelhaften Jahrgang, ein aristokratischer Madiran mit einer „neuen Dimension der Weichheit”, ein originärer Tropfen mit geradezu unglaublich saftigen, reifen Tanninen: Die Mikrooxidation, die kontrollierte Sauerstoffzufuhr beim Ausbau des Weines im neuen Barrique, beherrscht Pierre Speyer, lebenslustiger Winzer belgischer Provenienz, in Perfektion.
Kein Zweifel: Der bis dato beste abgefüllte Wein von Pierre Speyers, der in Liga von 94-95 Punkten spielt. Und für diese Qualität ist der „unmögliche” Preis ein absolutes Schnäppchen!
Zu genießen etwa ab 2010 bis nach 2030.


504106 Laffont, Cuvée „Hécate”, rouge 2006 17,50 Euro
Im Stil und in der Qualität dem großartigen 2004er sehr ähnlich: Von der Revue du vin de France in ihrer Jahrgangsbeurteilung 2006 zu den besten Weinen des gesamten französischen Südwestens gezählt!


In Subskription!



Domaine Gauby

„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum/Alles über Wein – Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

Domaine Gauby
Gérard Gauby


„Lange stand das Roussillon im Schatten des benachbarten Languedoc. Plötzlich hat jedoch in seinem Norden, dem historischen Gebiet des Fenouillèdes, eine verblüffende Dynamik eingesetzt. Denn in den Hügeln des oberen Aglytals verfügen die Winzer über hervorragende Terroirs mit Kalk-, Schiefer- oder Granitböden und über einen bedeutenden Bestand an alten Reben; ideale Voraussetzungen, um große Weine von herausragender Qualität zu erzeugen. Entsteht hier das Priorat Frankreichs?”, so die euphorisch-rhetorische Frage von André Dominé, einem der versiertesten Weinkenner der Welt, in seinem großartig recherchierten Bericht in „Alles über Wein”. Und Sie, liebe Leser, wissen es aus vielen unserer Pinwände schon lange: Seit Jahren zählt Gérard Gauby, die Ikone des Roussillon und eine charismatische Persönlichkeit, zu den besten Winzern des gesamten französischen Südens. So vergibt die Bibel der französischen Weinliebhaber, das „Classement des meilleures vins de France 2007”, der Domaine Gauby als einzigem Produzenten trockener Rotweine im gesamten Roussillon 2 Sterne, was bedeutet: „Produzent sehr großer Weine in den besten Lagen Frankreichs”. Bevor Gérard Gauby jedoch auf diesem Gipfel des vinologischen Olymps angekommen war, hat er in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen enormen Lernprozess durchschritten:
Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine zwar ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er anstatt auf höchstmögliche Konzentration und schiere Kraft – bei aller Dichte seiner Weine – auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und einen ganz niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5 und 13,5 %) in bester Bordelaiser Tradition setzt. Sensationell schöne Trinkweine ersetzen seitdem Monsterweine für Journalistendegustationen!

Wie kam diese Entwicklung zustande? Nun, nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz 1999 der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die ganz entscheidend zum dramatischen Qualitätssprung der Weine beigetragen hat. Immer stärker konzentriert Gauby seither seine Anstrengungen auf die Bearbeitung der Böden seiner exzellenten Parzellen. „Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag”, erläutert Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wieder belebt hat, die wir jetzt in unseren Wein¬bergen haben. Bei den Weinen arbeite ich jetzt mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden auch immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht. Damit gelingt es uns, die phenolische Reife der Trauben vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine mit deutlich niedrigeren Alkoholwerten, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.”

In gleicher Weise bedeutsam für den qualitativen Quantensprung war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte als einer der ersten Winzer, damals noch völlig gegen den Zeitgeist, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern – bei aller Dichte und Tiefe – großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung, denn Gaubys Kellertätigkeit ist heute gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung des Ausbaus der Weine vom Barrique auf neue größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.
„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen der traumhaften Jahrgänge 2004 (Höchstnoten im „Classement” 2007, der ‚Bibel’ der französischen Weinkritik) und 2006 einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet: Sagenhafte Weine mit Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden!
Oder um es noch einmal mit André Dominés Worten zu sagen: „Gaubys Weine verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren!”

Ihnen, liebe Kunden, möchte ich hier die abgefüllten Meisterwerke aus 2004/5 (jeweils nur 12,5% Alkohol und Traumbewertungen in der Fachpresse) genau so eindringlich ans Herz legen wie in Subskription die noch in den Fässern schlummernden Kultstoffe aus dem fabelhaften Jahrgang 2006, die im qualitativen Sphärenbereich der besten und im Vergleich dazu um ein Vielfaches teuren Bordelaiser Top-Gewächse liegen: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden!


354605 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2005 13,90 Euro
Die weißen Rebsorten der Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, sehr mineralische Cuvée aus Muscat sec, Chardonnay, Grenache Blanc und Viognier vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt. Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Eleganz. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse und Frische, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2009.


354205 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, blanc 2005 27,90 Euro
Ein legendärer, traumhaft mineralischer Weißwein singulären Charakters, unter Kennern Liebhaberstatus! Uralte Rebstöcke (Grenache Blanc und Gris, Viognier und Chardonnay) von kargen, mineralischen Kalk- und Schieferböden verschmelzen im großen Jahrgang 2005 zu einem singulären Weißweinerlebnis mit nur knapp 13 Volumenprozent Alkohol.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis nach 2015.


354105 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2005 12,90 Euro
Ein in seiner Preisklasse unvergleichlicher Traum von Wein aus Gaubys genialem Jahrgang 05, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden extrem raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finesse. In der Farbe ein tiefes Violettrot mit schwarzem Kern; die Nase wird betört von einem gleichzeitig dichten und dennoch filigranen Kirsch- und Cassisbukett mit Anklängen an Früchtebrot, Tabak, schwarze Oliven und Karamell, feinst unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität. Die expressive Frucht, verbunden mit einer burgundischen Finesse betört gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, will nicht mehr loslassen. Ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein, mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen (vom Ausbau im fast unmerklichen Barrique), ein Zungengefühl von zartem Schmelz und subtiler Mineralität: ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung! Der 2004er war schon Klasse und bei unseren Kunden ungemein beliebt: 2005 ist noch größer, da komplexer und noch finessenreicher. Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld. Übrigens: In der „Revue du vin de France”, die alljährlich den neuesten Jahrgang aller Anbauregionen Frankreichs beurteilt, erhält die Domaine Gauby als eine von zwei Weingütern aus dem riesigen Gebiet Languedoc-Roussillon einen „coup de coeur” und der längst ausverkaufte Jahrgangsvorgänger unseres hier präsentierten Calcinaires wird ausdrücklich wegen „seiner verführerischen Frucht und seiner großartigen Tanninstruktur” gefeiert.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren!), Höhepunkt Ende 2007 bis nach 2012.


354404 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2004 24,90 Euro
Sinnliche Finesse trifft feinste Mineralität!
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (mit über 50 Jahre ebenfalss ims besten Alter ) ergeben einen der spektakulärsten, finessenreichsten und trinkanimierendsten Rotweine des gesamten französischen Südens, der neben seiner faszinierenden Frische und beispielhaften Mineralität ungemein dicht und gehaltvoll daherkommt – und dennoch von noblem aristokratischen Charakter geprägt ist. Die komplexe, fast explosive Aromatik dieses Weines kommt auf den Punkt gereift und subtil auf die Zunge: Keine Spur von marmeladiger Überreife, von Rumtopfnoten oder einer Alkoholdominanz, für wahre Kenner allesamt unerwünschte Parameter, die Gaumen und Nase unschön attackieren. Stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefdunkle Wein mit einer sagenhaften Fruchttiefe: Edle, kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Kirscharomen, feinst unterlegt von Bitterschokolade- und Tabaknoten in Nase und Gaumen, dazu betört ein kohärenter innerer Spannungsbogen von der Zungenspitze bis in den phantastisch langen Nachhall.
Dieser große Wein schmeckt bereits heute hervorragend (Dekantieren bitte oder bis zu 5 Tagen aus der geöffneten, leicht gekühlten Flasche probieren!)und wird seinen Höhepunkt wohl zwischen Ende 2009 bis wenigstens 2020 erreichen.


354504 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2004 59,00 Euro
Weltklassebewertung im Classement 2007, der Bibel der französischen Weinkritik, 18,5/20 Punkten – und damit auf Augenhöhe mit den teuersten Prestigegewächsen aus dem Bordelais und Burgund!
Relativ junge Syrahtrauben von einer traumhaften, nach Nordwesten! ausgerichteten, großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Mourvèdrereben ergeben einen der Top-Favoriten für den besten Wein des französischen Südens in 2004. Dieses sensationelle Weinunikat ist wohl das Größte, was Gérard Gauby in seiner bisherigen Winzerlaufbahn vinifiziert und auf Flasche gefüllt hat, selbst noch einmal einen Tick besser als die grandiosen Jahrgangsvorgänger: Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), dies alles wie bereits gewohnt, gepaart jedoch mit einer (durch die optimalen klimatischen Bedingungen geprägten) bisher einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit feinster burgundischer Eleganz und einzigartiger Bordelaiser Dichte und Konzentration vereint. Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe für das Roussillon, betört, fasziniert, fordert die Sinne - er macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine seidige Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromen-intensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten Roussillon! Wurde schon der große 2001er, zu Recht, von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit der Weltklassenote von 19/20 Punkten beurteilt, so kann dieser Traum eines Weines, der bis dato gehaltvollste und dichteste, aromatischste und komplexeste „Muntada”, wohl nur noch mit der Idealnote bewertet werden. Trinken Sie dieses geniale Weinmonument in einer Blindprobe mit Ihren Freunden gegen die superteuren Luxuscuvées aus Italien wie den Sassicaia- und Ornellaia oder gegen die renommiertesten Bordelaiser Gewächse. Das Ergebnis dieser Probe könnte vinologische Weltbilder einreißen. Riesiges Potential!
Zu genießen daher wohl ab Spätherbst 2009, Höhepunkt aber erst 2012 bis nach 2025, mindestens.



Zum Jahrgang 2006 im Rossillon: Dieser scheint nach all meinen bisherigen Fassproben noch vor den fabelhaften Zwillingsjahrgängen 2004/5 und 89/90 sowie dem phantastischen 98er zumindest in den drei Regionen Tautavel, Maury und Calce der beste Jahrgang der Neuzeit zu sein. Warum? Nun, im Winter hatte es viele Niederschläge gegeben und die in den Vorjahren arg strapazierten Wasserreserven im Boden waren endlich wieder bestens aufgefüllt. Dann regnete es im gesamten Frühjahr bis weit in den Sommer hinein überhaupt nicht mehr: Die Trauben befanden sich in einem kerngesunden Zustand! Und als so langsam die Wasservorräte im Boden aufgezehrt waren und man befürchten musste, dass vielleicht ein Trockenstress eine optimale Reife der Trauben blockieren würde, gab es Mitte August und Mitte September leichte Regenfälle von einigen wenigen Millimetern. Es regnete gerade so viel, wie man brauchte, um Reifeblockaden zu verhindern, ohne irgendwelche Fäulnisprobleme zu bekommen, die im Bordelais den Winzern das Leben schwer machten. Es war einfach traumhaft, Wetterbedingungen, wie von den Winzern vorbestellt: Optimale Erntemöglichkeiten waren die Folge! Und in den hoch gelegenen Terroirs von Cace mit den kühlen Nächten konnte Gérard Trauben lesen, die bei den Fassproben demonstrieren, dass er qualitativ selbst auf die Wahnsinnsjahrgänge 2004/5 nochmals eine kleine Schippe drauflegen konnte, woran natürlich auch die immer älter werdenden Rebstöcke und die konsequente handwerkliche Arbeit in den bio-dynamisch bearbeiteten Weinbergen beitragen.

Aber lassen wir Gérard Gauby doch selbst zu Wort kommen: „Wegen der extrem feinen und seidenen Tannine, der großen Frische und der enormen Länge im Mund und seiner traumhaften Finesse scheint mir der Jahrgang 2006 der größte zu sein, den ich bisher auf meiner Domaine vinifizieren konnte.”


354406 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2006 19,80 Euro
Phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht! Meine persönliche Empfehlung des Jahres aus Frankreichs wildem Süden, sicherlich kein billiger Wein (wie könnte er dies angesichts seiner fabelhaften Qualitäten auch sein), aber fast jede Sünde und daher eine besondere Investition sicherlich wert. Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur! Ein Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens!


In Subskription


354506 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2006 56,00 Euro
Eine andere Preisliga als der Vieilles Vignes, aber: Junge Syrahtrauben von einer traumhaften, im heißen Süden – ähnlich wie viele Parzellen der Domaine Trévallon – idealerweise nach Nordwesten! ausgerichteten großartigen Einzellage, excellente Mourvèdrereben sowie uralte Grenache- und Carignanstöcke (über 120 Jahre!) ergeben den für viele Kenner wohl besten Wein des französischen Südens in 2006! Ein sensationelles Weinunikat voller Ursprünglichkeit und geschliffener, burgundischer Finesse: Die absolute Provokation teuerster und größter Weine aus Bordeaux! (Wobei ja schon der 2001er in der Bibel der französischen Weinkritik, dem „Classement 2005”, mit der ganz selten vergebenen Idealnote von 10/10 Punkten bewertet wurde, während der WEINWISSER 19/20 Punkten zückte!)


In Subskription



Domaine Philippe et Vincent Lécheneaut

Burgund 2005, der beste Jahrgang seit 1978

Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „2005 is quite simply the best top to bottom vintage that I have ever seen, the best wines since the magnific 1978s and the best of all.” Die fabelhaften Pinot Noir einer legendären Burgunderdomaine, Fernand Lécheneaut in Nuits-Saint-Georges, begeistern im Jahrhundertjahrgang 2005 mit weltweit einzigartiger Eleganz und Finesse! Und die großartigen Rotweine der sympathischen Lécheneaut-Brüder gehören zu den preiswertesten des Burgund! Die beiden Brüder Philippe und Vincent haben 1986 nach dem Tode ihres Vaters in bereits jungen Jahren die Geschicke des Gutes in die Hand genommen, behutsam Keller und Weinberge restauriert, wobei der Weinbergsbesessene Philippe die Arbeit in den Wingerten vorzog, während seine extrovertierterer Bruder Vincent sich um die Arbeit im Weinkeller und die Vermarktung kümmert. Doch letzteres reduziert sich auf die Zuteilung der raren Mengen an Weinliebhaber in aller Welt. Spätestens seit Robert Parker die Lécheneaut-Brüder nach dem Generationenwechsel auf der Domaine in den Burgund-Himmel lobte als neue „Superstars von Nuits St. Georges”, werden ihnen ihre großartigen Lagerweine von Pinot-Noir-Liebhabern aus den Händen gerissen. Bereits die „einfachsten” Weine der Domaine sind ein qualitativer Paukenschlag: Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits, ein intensiver und hochkomplexer Wein, den Allen Meadows schon mal als das beste Exemplar seiner Appellation bezeichnet hat und der gleich hoch bewertete, heute präsentierte einfache Bourgogne. Dem schließen sich geniale Dorflagen an, der für seine Preisklasse unglaublich seidig-elegante Chambolle Musigny aus alten Reben sowie der explosive Nuits St. Georges Damodes. Dieser Wein ist eigentlich ein 1er Cru, da aber ein winziger Teil der Lécheneautparzelle als Village klassifiziert ist, darf der ganze Wein nur als Dorflage verkauft werden.


217105 Lécheneaut, Bourgogne „Pinot Noir”, rouge 2005 15,90 Euro


217305 Lécheneaut, Chambolle-Musigny, rouge 2005 39,90 Euro


217505 Lécheneaut, Nuits-Saint-Georges „Les Damodes”, rouge 2005 55,00 Euro





DEUTSCHLAND

Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2007”, urteilt begeistert: „Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs 2005 vinifiziert! Vielleicht die beste Leistung in der Geschichte des Gutes: Seine Weine sind stoffig und elegant, konzentriert und doch filigran, sie vereinen Kraft und Mineralität. Johannes Leitz erzeugt große Weine vom Rüdesheimer Berg, komplexe Weine mit einer enormen Nachhaltigkeit!”

Weingut Josef Leitz
Josi Leitz (rechts) und Tino Seiwert beim Fachsimpeln hoch über dem Schlossberg

Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt und erfolgreicher Buchautor (ganz aktuell: „Wilder Wein. Reise in die Zukunft des Weins”), schwärmt begeistert in seiner wöchentlichen Kolumne in der FAS von den phantastischen Qualitäten unseres Rheingauer Juwels und Vorzeigewinzers Josi Leitz. Wir zitieren in Auszügen: „Noch vor dreißig Jahren genoss der Rheingau nicht nur unter Experten unangefochten den Ruf als Deutschlands edelstes Weinanbaugebiet. Der Grund dafür waren zum einen weltberühmte Spitzenlagen und eine Reihe von adligen Weingütern, zum andern ein Qualitätsstandard, der zwei Jahrhunderte lang Gültigkeit besaß. Doch Geschichte und Tradition reichen auf Dauer nicht aus, wenn das Bemühen um Qualität nachlässt oder wenn gedankenlos rationalisiert wird. Beides war leider von Ende der siebziger Jahre an der Fall; erst während der neunziger Jahre besserte sich die Situation ein wenig, allerdings nur punktuell. Erst in jüngster Zeit gibt es im Rheingau endlich wieder Bewegung. Dafür sind vor allem bürgerliche Weingüter verantwortlich. Der erstaunlichste dieser Betriebe ist das Weingut Leitz in Rüdesheim. Als Johannes Leitz vor zwanzig Jahren in den Familienbetrieb eintrat, bestand dieser aus nicht mehr als drei Hektar Weinbergen. Verkauft wurden die Weine überwiegend im immer noch bestehenden Blumengeschäft seiner Mutter. Einige Jahre lang gehörte auch eine Straußwirtschaft dazu, die entgegen den Gepflogenheiten ausschließlich außerhalb der Touristensaison geöffnet war. Mit seinen charaktervollen trockenen Rieslingen des Jahrgangs 1990 sorgte der junge Winzer erstmals für Aufmerksamkeit. Seitdem ist die Anbaufläche auf stattliche 28 Hektar gewachsen. Johannes Leitz hat seine Kellerei deshalb umgebaut und an einer für den traditionellen Rheingau gewagten Weinstilistik entschlossen gefeilt. Inspiriert durch die Spitzenweine der Mosel – also jenes Anbaugebiets, das den Rheingau auf dem internationalen Parkett ausgestochen hat –, setzt Leitz auf enorme Komplexität der Armomen und brillante Frische. Das ist wahrer Rheingauadel!”

Weingut Josef Leitz
Qualität entsteht im Weinberg

Gut gebrüllt, Löwe! Doch nicht nur Stuart Pigott bestätigt ausdrücklich die Weltklassequalitäten, die Josi Leitz Jahrgang für Jahrgang in größter Konstanz vinifiziert. „Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Riesling-Erzeuger schaffte es in den letzten Jahren, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge Rüdesheimer”, urteilt daher auch euphorisch und ebenso zutreffend der Gault Millau. Johannes Leitz ist eben ein ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), ein Vorzeigewinzer mit blitzenden Augen und wachem Intellekt. Seine großen, gegerbten Hände, die im wahrsten Wortsinne zupacken können, demonstrieren augenscheinlich, dass seine großartigen Rieslinge ausschließlich in harter handwerklicher Arbeit in den ungemein steilen Wingerten hoch über dem majestätisch dahin gleitenden Strom des Rheins entstehen. Wer Johannes Leitz persönlich kennt, seinen nimmermüden Ehrgeiz, große originäre Rieslinge mit unverwechselbarem Charakter zu vinifizieren, der ahnt sicherlich bereits, welch grandiose Weltklasserieslinge in 2006 im Rheingauer Eliteweingut das Licht der Welt erblickten! Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines

Daher präsentieren wir Ihnen, liebe Kunden, heute Leitz’ traumhafte Kollektion 2006 und, mein Wort drauf, zusammen mit 2005 (oder wohl noch davor, die Zukunft wird es zeigen), die beste, die er jemals auf die Flasche gezogen hat! Ich bin in diesem Frühling jedenfalls, magisch angezogen, mehrmals nach Rüdesheim geeilt, habe die ungemein mineralischen, dichten, feinst balancierten Rieslinge (mit einer rassigen Säurestruktur gezeichnet wie nie zuvor!) in allen Stadien ihrer Weinwerdung degustiert, um auch nur annähernd begreifen zu können, was dieser Winzergenius in einem Jahrgang, der zur Rheingauer Legende mutieren wird, vollbracht hat. Eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Lieber Johannes, Deine Kollektion 2006 gehört zum Besten, was jemals in deutschen Landen vinifiziert worden ist, echter Rheingau-Adel, wie Stuart Pigott Deine Rieslinge bewertet. Glückwunsch Josi und Châpeau!


960006 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (Naturkork) 2006 11,80 Euro
Unser Freund Josi brilliert mit einem genialen 2006er Bischofsberg, der selbst den mittlerweile legendären, von Jancis Robinson zu Recht euphorisch geadelten 2004er („a great buy”, 17/20 Punkte) um einen Wimpernschlag hinter sich lässt. Diese fabelhafte trockene Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer fein integrierten Säure und ihrer tänzerischen Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: In der Nase betört eine reintönige, rassige Rieslingfrucht mit komplexen Anklängen an Weinbergspfirsich, Zitrusaromen und nach längerer Öffnungszeit eine faszinierende feinherbe Cassisnote. Am Gaumen höchst trinkanimierend, enorm dicht, saftig, dabei herrlich frisch und cremiger denn je zuvor. Auf der Zunge ein lebhaftes, bestens balanciertes Spiel zwischen betörender Frucht und vibrierender Säure; viel Biss, enorm mineralisch im faszinierend rassigen Nachhall. Ein Bilderbuch-Riesling, der beim genussvollen Trinken das Wasser im Munde zusammen laufen lässt und immer wieder Lust verspüren lässt auf das nächste Glas.
Erstklassiger Essensbegleiter und superleckerer Terrassenwein „de luxe”, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Frühlingsabenden traumhaft begleitet. In seiner sympathischen Preisklasse von (fast) unschlagbarer Qualität! Diese fabelhafte Spätlese aus dem ‚Bischofsberg’ ist einer der größten Verkaufserfolge im Programm von Pinard de Picard der letzten Jahre, ein großartiger Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, zu welchen Spitzenleistungen große deutsche Weißweine in der Lage sind: Unnachahmliche Mineralität, feinste Finesse und rassige Frucht!?
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis mindestens 2010.


9600606 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV) 2006 11,80 Euro


960106 Leitz, Rüdesheimer Kirchenpfad Riesling Kabinett, feinherb 2006 10,50 Euro
Von der ersten Fassprobe an hat mich dieser ungemein feingliedrige, verspielte, tänzerische, traumhaft mineralische Edel-Kabinett begeistert. Gerade einmal 10 Volumenprozent Alkohol! Wahnsinn! Diese Paarung von Leichtigkeit und Geschmackskomplexität macht deutschen Rieslingen in der ganzen Welt niemand nach. Stuart Pigott lobt begeistert in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG vom 6. Mai 2007: „Ganz leicht, ganz geschliffen, duftet nach Apfel und Zitrusfrüchten, erfrischt mit deutlicher Säure und Spritzigkeit. Toller Wein, ganz seltene Qualität”. Für mich einer der heißen Kandidaten bei der Wahl des besten feinherben Kabinetts des Jahrgangs in Deutschland. Im weltweiten Vergleich der besten Weißweinqualitäten ein geradezu unfassbar günstiges Preis-Genussverhätnis! Auch ein fabelhafter Begleiter zum Spargel.
Zu genießen ab sofort bis 2010.


 

Weingut Josef Leitz
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein


960406 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben trocken 2006 29,50 Euro
Finesse trifft feinste Frucht. Kategorie Lieblingsriesling. 18/20 Punkten von Jancis Robinson! Eine der ganz großen Rieslinglagen Deutschland von einem legendären Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des majestätisch über dem Rheintal thronenden Schlossberges – direkt unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein erstklassiges Traubenmaterial, sehr spät gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling, der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese Lage von Rieslingliebhabern in aller Welt so sehr geliebt und ihr Name ehrfürchtig ausgesprochen wird. In der Nase betört ein ‘kühles’, expressives, sehr reintöniges und ungemein komplexes Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: Weinbergspfirsich, Zitrusfrüchte, Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor. Am Gaumen dicht, konzentriert, aber noch verspielter, filigraner, tänzerischer als in den beiden ebenfalls großen Vorgängerjahren, ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrierenden Rasse und einer abgrundtiefen Mineralität geprägt wird. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine tolle Säurestruktur, eine phantastisch niedrige Alkoholgradation von knapp unter 12 Volumenprozent und einen wiederum zutiefst mineralischen, fast ‘salzigen’, rauchigen, glockenklaren Nachklang! Die „Hassliebe” des Winzers zu diesem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem höchst eigenständigen und unglaublich faszinierenden, aristokratischen Rieslingunikat.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis wenigstens 2020.



Weingut Josef Leitz
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”

960306 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2006 29,50 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter. Dieses Zusammenspiel wird von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom magischen Rüdesheimer Berg liefert er zum wiederholten Male in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des großen Terroirs des Berg Rottland erscheint. Führende Weinmedien sind sich seit Jahren einig: Leitz’ Rottland zählt zu den größten Rieslingen Deutschlands. So erhielten die drei letzten Jahrgänge hintereinander im Gault Millau die zweithöchste Punktzahl aller trockenen Rieslinge Deutschlands! Und zum 6ten Mal in Folge die Nr. 1 im Rheingau. Gerhard Eichelmann bewertet den 2005er gar als besten trockenen Riesling Deutschlands! Und gleich zwei Mal hintereinander belegt dieses Monument Platz eins in der großen CAPITAL Rieslingverkostung! (Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn) testeten 12 namhafte Weinexperten die deutschen Spitzenweine in einer Blindprobe: In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte souverän Johannes Leitz mit seinem Berg Rottland! Für unsere Kunden sind diese Elogen keine Überraschung: Denn Leitz ‚Rottland’ vermag das vermeintlich Unmögliche. Er trägt in sich die Paradoxien der großen Weine der Welt, die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Finesse. Fast ölig fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben zarte Noten von Zitrusfrüchten, Mango und Weinbergspfirsich mit filigraner Mineralität. Josi serviert diesen majestätischen Riesling übrigens stets aus einem großen Burgunderglas, denn so entdeckt man bereits nach kurzer Öffnungszeit noch weitere betörende Aromen wie etwa Cassis, Grapefruit und Hibiskus. Und dann diese Faszination im Mund: Der ‚Rottland’ entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration, die Anklänge an legendäre Wachauer Weltklasserieslinge evoziert, dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Meisterwerk handwerklicher Winzerkunst werden lassen. Alle Ingredienzien sind traumhaft ineinander verwoben, die wahnsinnige Dichte wird aufgehoben in einer schwebenden Transparenz. Welche fabelhafte Säurestruktur, welche Frische! Sehr, sehr langer, Cassis-geprägter Nachhall von glockenklarer Mineralität. Welch monumentales Meisterwerk!
Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling aus dem zusammen mit dem 2005er bisher besten Jahrgang, einer subtilen Weiterentwicklung seines einzigartigen Stils, der keinen Vergleich mit superteuren Burgundern zu scheuen braucht, hast Du Deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint.
Der puristische, feingliedrige ‚Kaisersteinfels’ und der burgundisch inspirierte majestätische ‚Rottland’, nur durch die Lage ‚Roseneck’ voneinander getrennt, verkörpern in ihrer völlig unterschiedlichen Stilistik die 2 Pole höchster Rheingauer Winzerkunst. Beide tragen jedoch unverkennbar die Insignien der Meisterhand in sich, die diese flüssigen Kunstwerke geschaffen haben.

P.S.: Stuart Pigott feiert diesen genialen Stoff in der FAS vom 6. Mai 07 wegen seiner „monumentalen Kraft und Tiefe und seines enormen Entwicklungspotentials” und empfiehlt: „Schnell zugreifen”.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt 2010 bis nach 2020.


961706 Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Goldkapsel trocken 2006 59,00 Euro
Die ultimative Steigerung! Brachiale Urgewalt! Ein Naturereignis, wie es alle Jahrzehnte vielleicht einmal wächst. Ein Wahnsinnsextrakt. Ein Rieslingunikat, wie es bisher nie in Deutschland vinifiziert wurde. Welch wohlige Wärme, welch mineralische Wucht, welch cremiges Mundgefühl und welch großartige Säurestruktur. Singulärer Stil! Charakter, Ausstrahlung und Charisma! Ein in sich ruhender Wein für meditative Stunden. Ein Weißwein auch für Rotweintrinker. Ein magischer Riesling mit Potential für Jahrzehnte.
Lieber Josi, ich freue mich sehr, dass es dir gelungen ist, dir einen Jugendtraum zu erfüllen und die Trauben von über 60 Jahren alten fabelhaften Reben aus einer der legendären Parzellen von Rüdesheim, direkt über Schloss Groenesteyn gelegen und von den Altvorderen als „Rüdesheimer Hinterhaus” hymnisch besungen, in diesen Weltklasseriesling einfließen zu lassen. Ein beseelter, ein transzendentaler Wein!
P.S.: Ich habe lange überlegt, mit welch anderem Riesling ich dieses Urgestein vergleichen könnte. Die Antwort: mit keinem! Wenn überhaupt, könnte ich mir vorstellen, dass Österreichs berühmtester Riesling, Pichlers Unendlich, so schmecken könnte, traumhaft vermählt mit der Mineralität und Frische des Rüdesheimer Bergs!


In Subskription, Auslieferung im Frühjahr 2008, späterer Preis 65,00 Euro!


Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”


960606 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2006 24,00 Euro
Seit dem 2003er Jahrgang hat die traumhafte Spätlese aus dem Roseneck unter Rieslingliebhabern in aller Welt einen magischen Klang, wurde sie doch mit 94/100 Punkten im Gault Millau zur zweitbesten Spätlese Deutschlands gewählt! Doch Johannes Leitz hat mit dem Jahrgang 2006 vielleicht die feinsten Weine seiner grandiosen Winzerlaufbahn vinifiziert und sich auch mit dieser köstlichen Spätlese nochmals selbst übertroffen: Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu kommen feinste mineralische Noten, die diesen enorm extraktreichen Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lassen, als er wirklich ist. Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen; kraxeln Sie doch bitte einmal in diese großartige Lage am majestätischen Rüdesheimer Berg und Sie werden verstehen!) und Feuerstein. Am Gaumen bei aller Dichte unglaublich verspielt und feinst balanciert, mit herrlichem Süße-Säure-Spiel, wunderbar reintöniger Rieslingfrucht, zart mineralisch, ausgewogen. Unglaublich rassig! Diese fabelhaft harmonische Spätlese demonstriert eindrucksvoll, warum vor etwa hundert Jahren Weine genau dieses Riesling-Stils zu den am meisten geschätzten, gesuchten und teuersten der Welt gehörten (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro). Enorm süffig bereits in seiner Jugend, doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2030 und länger) ausgestattet. Die beste Spätlese aus dem Roseneck, die es jemals gab! Weltklasse pur, dieser geniale Stoff mit ihrem tänzerisch moselanischen Stil hat das Zeug zur Legende. Kultweinstatus!


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!




DEUTSCHLAND

Weingut Rainer Schnaitmann - Württemberg

Aufsteiger des Jahres im Gault Millau 2007

„Rainer Schnaitmann schoss mit seinem erst 1997 gegründeten Weingut wie eine Concorde in den Württemberger Weinhimmel – und der Steigflug hat immer noch kein Ende. Schon zum vierten Mal in Folge hat uns der ehrgeizige Fellbacher die mit Abstand feinsten roten Burgunder Württembergs vorgestellt. Doch schon allein der einfache Gutsriesling mit fast schon spektakulären 86 Punkten beweist, dass die Aufnahme dieses jungen Betriebs in den VDP im Jahr 2006 keinesfalls zu früh geschehen ist. Und da uns Schnaitmann dies mit seinen überragenden Weinen in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen hat, können wir nun nicht mehr umhin, diesen bemerkenswerten und erfreulicherweise auch deutlich schmeckbaren Ehrgeiz mit dem Aufstieg in die Vier-Trauben-Kategorie zu belohnen. Ein früher Erfolg für solch ein junges Gut, doch angesichts der uns in den letzten drei Jahren vorgestellten Kollektionen und der Aussicht, dass dieser Weg mit den neu in Betrieb genommenen Kellerräumlichkeiten sicherlich seine Fortsetzung finden wird, wäre ein weiteres Zögern bei der Vergabe dieser Auszeichnung nicht angebracht. So küren wir Rainer Schnaitmann dieses Jahr also gerne nicht nur zum Kronprinzen der Württemberger Weinszene, sondern auch zu unserem Aufsteiger des Jahres.” Da auch wir schon lange diese Auffassung des Gault Millau teilen, freuen wir uns sehr, mit dem ungemein sympathischen Rainer Schnaitmann einen weiteren deutschen Spitzenwinzer in unser Programm aufnehmen zu können. Heute empfehlen wir Ihnen zwei großartige Basisweine des württembergischen Senkrechtstarters, die auch als sommerliche Terrassenweine zu begeistern wissen. In der nächsten Pinwand werden wir Rainer und seine Weine ausführlich vorstellen. Wir freuen uns sehr auf eine spannende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren!


Weingut Rainer Schnaitmann
Rainer Schnaitmann und Tino Seiwert bei der Begutachtung des Weinbergs

981306 Schnaitmann, Riesling Gutswein trocken 2006 7,90 Euro


981806 Schnaitmann, „Evoé!” Rosé trocken 2006 8,95 Euro





ITALIEN

Azienda Morgante - Sizilien

„Eine Welt voll Sonne, Wein und Leben” (MERUM)

Nero d’Avola: Ein traumhaft schöner Alltagswein der Luxusklasse wird 2005 mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis Italiens ausgezeichnet!

Azienda Morgante
Azienda Morgante

Sizilien ist weit mehr als nur EIN Weinbaugebiet: Aufgrund seiner gewaltigen räumlichen Dimension und der Verschiedenartigkeit seiner Anbauzonen, Rebsorten und Weinstilistiken (Es gibt so wenig DEN einen sizilianischen Wein wie DEN italienischen!) kann man diese wunderschöne Insel durchaus als eigenes Weinland betrachten. Und Sizilien bietet mit seinen herausragenden klimatischen Bedingungen für den Weinanbau seit jeher optimale Voraussetzungen: Hohe Sonneneinstrahlung zur Erzielung kerngesunden, vollreifen Lesegutes, wenig Niederschläge, gebirgiges Terrain (in bis zu 1000 m Höhe wird Wein angebaut) mit vorzüglichen Hanglagen in exzellenter Ausrichtung und teilweise extrem ärmliche Böden, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht infolge der Höhenlage vieler Weinberge und der Erhalt wertvoller autochthoner Rebsorten, all diese Faktoren sind wie geschaffen zur Erzeugung großer, eigenständiger, unverwechselbarer Weinunikate. Jedoch wurden und werden diese vorzüglichen Gegebenheiten trotz einer stolzen, 3000 Jahre alten Weinbautradition mit uralten, autochthonen Rebsorten bis in die jüngste Gegenwart hinein nur sehr unzureichend genutzt. Quantität statt Qualität, diese Maxime führte in den letzten Jahrzehnten zu einem Meer unsäglicher, untrinkbarer ‚Billigplörre’ (Sizilien produziert jährlich mehr Wein als ganz Australien zusammen!), die zu Kampfpreisen die Regale von Supermärkten füll(t)en.

Azienda Morgante
Antonio Morgante mit seinen Söhnen Carmelo und Giovanni

Doch mittlerweile besinnt sich, analog den Entwicklungen in anderen Regionen Mittel- und Süditaliens, eine zahlenmäßig noch Elite visionärer Winzer auf ihr großartiges Potential, den unermesslichen Schatz unterschiedlicher Terroirs und autochthoner Rebsorten und zurück und beginnt, exzellente Weine zu produzieren, die mit zum Besten gehören, was Italien überhaupt zu bieten hat – und das wiederum zu äußerst fairen Preisen. Wie Phönix aus der Asche katapultierte sich vor knapp einem Jahrzehnt ein Weingut an die Spitze Siziliens, das mittlerweile zu den erfolgreichsten Domainen unseres Programms gehört: die Azienda Morgante. Die ton-, lehm- und insbesondere kalkhaltigen Weinberge dieses Gutes liegen – von stetig wehenden trockenen Winden bestrichen – in etwa 450 bis 500 Meter Höhe in einem idealen Mikrokosmos im südwestlichen, sehr mediterran geprägten Teil Siziliens und sind ausschließlich mit der uralten autochthonen Rebsorte Nero d’Avola bepflanzt. Diese eigenständige heimische Traube gehört zu den besten südlichen Rotweinsorten (schmeckt dabei aber in seiner schönsten Ausprägung gar nicht so, wie man sich „Südweine” gemeinhin vorstellt, nämlich dickflüssig und eingekocht, sondern dank ihrer Säure und Frucht frisch und saftig) und verfügt über ein ganz großes Potential. Bewirtschaftet wird unser Aufsteigergut „mit seinen prächtigen Rebhängen” (Gambero 2007) von Antonio Morgante und seinen Söhnen Carmelo und Giovanni, die sich 1994 für eine radikale Qualitätsphilosophie entschieden haben und das Gut komplett umstrukturierten. Ein Glücksgriff war natürlich auch die 1997 erfolgte Verpflichtung des italienischen Starönologen Riccardo Cotarella. Unter seiner Regie entstehen infolge einer extrem selektiven Auslese im Weinberg und einem feinfühligen Ausbau in neuen Barriques zwei großartige, originäre Rotweine aus der charaktervollen Rebsorte Nero d’Avola. Diese sorgen seit nunmehr einigen Jahren für ein erhebliches Aufsehen nicht nur im Gambero Rosso (mit sensationellen Bewertungen für „dieses Paradebeispiel für den neuen Kurs des qualitativen Weinanbaus auf Sizilien”), sondern in der gesamten Weinwelt! Es sind sehr komplexe, eigenständige Tropfen, die das großartige Potential Siziliens und ihrer autochthonen Rebsorte eindrucksvoll widerspiegeln und die zu den preis„wertesten” ganz Italiens gehört. Das ist ein urwüchsiger, originärer Stoff und eine traumhafte Interpretation einer uralten Rebe, das sind großartige Unikate, die weit aus der Masse so vieler belangloser Weinbanalitäten herausragen. Meine ganz besondere Empfehlung für diese beiden „Klassiker der sizilianischen Weinlandschaft, beides ausgesprochene Schnäppchen” (Gambero Rosso 2007)!


690105 Morgante, Nero d’Avola, rosso 2005 7,90 Euro
Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung besonders günstiges Preis-Genussverhältnis – 90 Parker-Punkte und damit der höchst bewertete Nero d’Avola aller Zeiten!

Dieser sensationell schöne Alltagswein der Luxusklasse spiegelt das großartige Potential Siziliens und seiner autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll wider und gehört unstrittig zu den preis„wertesten” ganz Italiens. Er ist zwar durchaus ein Vertreter des modernen Siziliens, aber ein urwüchsiger, originärer Stoff und eine traumhafte Interpretation einer uralten Rebsorte aus bestem genetischen Material. Das ist ein großartiges Weinunikat, das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt und dem man angesichts seiner spektakulären Qualität Referenzcharakter für die gesamte Region bescheinigen muss: Dichtes Purpur-Granat in der Farbe, schwarze Reflexe. Phantastische, feinwürzige Nase, unglaublich verführerisch und geradezu lasziv. Wie sein fast schon legendärer Jahrgangsvorgänger betört der Nero d’Avola 05 mit seinen zartherben Gewürzaromen, die einen spannenden Kontrast bilden zu den süßlichen Waldbeeren- und reifen Schwarzkirschnoten sowie den Maronen-Zimt-Vanille-Anklängen. Die verführerischen Fruchtaromen von roten Kirschen und reifen Waldbeeren sind dicht bepackt, auch feines Marzipan und Haselnuss betören am Gaumen. Das Mundgefühl ist von geradezu exemplarischer Feinheit, von geschmeidiger Kraft, in der Zungenmitte zeigt sich ein kraftvoller Stoff, der noch eine Spur frischer und ausgewogener als alle seine großen Vorgänger schmeckt. Die Säurestruktur wirkt animierend, weiches Tannin und cremiger Extrakt sind bestens balanciert. Im Nachhall wiederholen sich Anklänge an Kirschen, Brombeeren und eine Graphitnote wie bei noblen Bordelaiser Gewächsen, die bis ins schmeichelnde, lang anhaltende Finale begeistern. Dieser höchst eigenständige und charaktervolle Tropfen scheint mir aufgrund der langjährigen stetigen Verbesserungen in Weinberg und Keller qualitativ noch hochwertiger als in der Vergangenheit: Der 02er wurde bereits von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit 17/20 Punkten gefeiert, der 03er mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens ausgezeichnet und der heute präsentierte ungemein trinkanimierende 05er aus genialem Jahrgang wird von Parker („substantial beauty”) mit 90 Punkten geadelt und über all seine Jahrgangsvorgänger gestellt!


Azienda Morgante
Das Herbstlaub der Reben leuchtet in der Sonne Siziliens

690204 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2004 19,90 Euro
Dieser große Sizilianer präsentiert sich in der Farbe mit einem gewohnt satten, tiefen Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase jedoch von einer kühleren, balancierteren, weniger opulenten Stilistik als in der Vergangenheit: Welch charaktervolles, explosives, authentisches und dennoch schmeichlerisches Bukett! Anklänge an reife wilde Waldbeeren, Lebkuchen und orientalische Gewürze, dazu Veilchen, schwarze Oliven, cremiger Espresso, Zedernholz sowie ein Hauch von Vanille vom zwölfmonatigen Barriqueausbau in französischer Eiche. Im Mund kommen zart süßliche Pflaumen- und Pimentanklänge mit einem leicht morbiden Touch hinzu und eine herrliche Extraktfülle: Dicht, muskulös und konzentriert, aber überhaupt kein monströser, eingekochter Wein. Stattdessen von einer faszinierenden, raren Kühle (hier ist die Höhenlage der erstklassigen Parzellen schmeckbar!), tollen Frische, Saftigkeit und einer bemerkenswerten Eleganz und Mineralität geprägt. Weich, harmonisch, komplex, lang anhaltend und lecker – Kategorie absolute Spitzenklasse und persönlicher Lieblingswein! Nie zuvor war der ‚Don Antonio’ derart nobel und elegant, fast beschwingt gar in dieser singulären Stilistik – fast atypisch sizilianisch. Aber nein, vielmehr doch typisch sizilianisch, aber weniger geschminkt, weniger modern ‚gemacht’ als in der Vergangenheit. Daher ist es für Kenner auch keine Überraschung, dass der Gambero Rosso, der nicht selten Kraft und Opulenz höher schätzt als Finesse und Feinheit und der ALLE Jahrgangsvorgänger des Don Antonio mit 3 Gläsern auszeichnete, diesmal „nur” zwei rote Gläser vergab – aber gleichzeitig von einem „wunderbaren Trinkgenuss” spricht. Wer von Ihnen, werte Kunden, eher meiner Vorliebe zugeneigt ist, eher einen eleganten Wein mit Ausgewogenheit und Komplexität bevorzugt statt Extraktstoffdichte, überbordende Frucht und Holz, wird mit einem Weinunikat belohnt, das höchst originäre, eigenständige Stilistik mit fabelhaftem Trinkvergnügen paart: Sizilien, so wie ich es mag. Ursprünglichkeit, Typizität und Charakter statt einer getoasteten, opulent-marmeladigen Australienkopie!
Dieser fabelhafte Rotwein demonstriert ausdrücklich, warum schon immer in der Geschichte Siziliens deren bester Wein als Verschnittwein in den Norden verschifft wurde, um illegal natürlich, die Weine des Piemont und der Toskana zu verbessern!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt etwa Ende 2007 bis nach 2012.





SPANIEN

Bodegas Olivares - Jumilla

Herrlich authentisches Spanien, unverfälscht und traumhaft lecker – Von Parker sensationell bewertete Alltagsweine zu sagenhaft fairen Preisen!

In Spanien herrscht zurzeit – insbesondere in den eher unbekannten Anbauregionen – eine ähnlich revolutionäre Aufbruchstimmung, wie kundige Weinliebhaber sie vor Jahren in Frankreichs Süden erstmals kennen lernten. Wohl die charaktervollsten Weine Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen ungewöhnlich hoch gelegenen Weinbergen (650-760 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung. Dies hat die höchst angenehme Konsequenz, dass die Weine infolge dieser außergewöhnlichen Exposition der erst¬klassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen. Tagsüber scheint zwar die Sonne mit mediterraner Kraft, aber nachts kühlt es stark ab, so dass die extremen Temperaturunterschiede in dieser önologischen Enklave zu einer komplexen Aromenbildung führen. Das Resultat dieser optimalen klimatischen Bedingungen sind „tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen (von teilweise unter 20 hl/ha), die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehören, was die iberische Halbinsel zurzeit zu bieten hat,” so das hohe Lied des al punto wein-plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster). Beide Weine unserer Entdeckung Bodegas Olivares verdienen bereits seit mehreren Jahren meine ganz besondere Empfehlung, und das zu ihrer vollsten Zufriedenheit, was Ihre enorme Nachfrage, liebe Kunden, nach diesen ungemein leckeren und preiswerten Weinen eindrucksvoll bestätigt. Das Schönste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass wir, als einer der Pioniere, die diese Bodega einem aufgeschlossenen Weinpublikum vorgestellt haben, auch jetzt, nach Parkers sensationellen Elogen, große Mengen dieser mittlerweile sehr gesuchten Weine erhalten – und dies zu unverändert günstigem Preis! Bravo und herzlichen Dank, Paco Selva.


435305 Olivares, Panarroz, tinto (PK) 2005 5,90 Euro
Vor drei Jahren noch unser absoluter Geheimtipp, wurden der Panarroz tinto 2003 und 2004 von Robert M. Parker mit 90 Punkten geadelt – eine absolute Sensation und ein fast unglaubliches Schnäppchen angesichts seines so sympathischen Preises von unter 6 Euro. Sie wissen, liebe Kunden, dass ich diese Bewertung immer für etwas zu hoch gegriffen angesehen habe, was aber nichts daran ändert, dass dieser traumhaft leckere Trinkwein in der Tat eine der besten Einkaufsempfehlungen ist, die derzeit auf dem Weltweinmarkt zu finden sind. Auch der großartige 05er besitzt wie seine Vorgänger in der Farbe ein tiefes dunkles Purpurrot mit kardinalsroten Reflexen, in der Nase eine herrliche, süßlich-würzige, dunkle Beerenfrucht (insbesondere Waldbeeren, Brombeeren und Cassis), die jedoch von keinerlei marmeladiger Überreife, sondern von einer noblen Zurückhaltung geprägt ist, dazu Noten von Graphit, Schokolade und gerösteter Brotkruste. Am Gaumen wiederum betörend fruchtig, unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer attraktiven Graphitnote, dazu feinwürzig und eine cremige, ungemein leckere, ‚sexy’ Textur. Mit sinnlich faszinierender Transparenz, spielerischer Leichtigkeit und sehr weichen, seidenen Tanninen betört dieser großartige Alltagswein die Geschmackspapillen der Zunge, ohne es an Dichte und Struktur fehlen zu lassen. Zudem verblüfft er auch Kenner mit einem für seine Preisklasse erstaunlich langen, feinfruchtigen Abgang. Eine Klassecuvée (Syrah, Mourvèdre und Grenache) für alle Gelegenheiten, die fröhliche Party wie das festliche Mahl. Ein Wein, den Sie sich kistenweise in den Keller legen sollten, Ihre Gäste werden es Ihnen danken. „Don’t miss it! Ein sagenhaft günstiges Angebot, ein prächtiger, wunderbarer spanischer Rotwein” (Parker)!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst/Winter 2007 bis 2009.


435105 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2005 6,90 Euro
„Fabulous value, best buy in this journal”, urteilt Parker begeistert im wine advocate 169 und vergibt sensationelle 90 Punkte!
Stilistisch nochmals eigenständiger, für meinen Geschmack auch anspruchsvoller als der eher schmeichlerisch-süffige Panarroz präsentiert sich diese höchst originäre Alternative zu all den seelenlosen Industrieweinen, welche die Supermarktregale füllen und den Gaumen des wahren Weinliebhabers traktieren! Aus uralten wurzelechten Reben mit optimal gereiften Beeren vinifiziert Paco Selva einen unverfälschten Wein voller ursprünglicher Sinnlichkeit mit einem tiefen Dunkelrot in der Farbe und einem eigenständigen Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende, animierende Frische zu verzaubern vermag. In der Nase Anklänge an reife schwarze Kirschen, wilde blaue Waldbeeren, Rauch und feine Würznoten. Im Mund eine fest gewirkte kühle, zart süßliche Frucht und wiederum feine Gewürzanklänge, eine erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch und lang anhaltend. 6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, ist der Fruchtkern dabei so dicht und konzentriert, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist. Welch originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, welch frische Säure, welch unver¬gleich¬liche Finesse für einen spanischen Wein dieser Preisklasse und welch weiches, reifes, schön eingebundenes Tanninkorsett im lang anhaltenden Nachhall. Trotz seiner südlichen Herkunft wirkt dieser Preis-Genuss-Hammer angenehm frisch im Trunk und die alten wurzelechten Mourvèdre-Reben unterstreichen ein unkopierbares Geschmackserlebnis voller mediterraner Ursprünglichkeit und sanfter Wildheit: Ein autochthones südspanisches Original zum vorbildlich fairen Preis, ein idealer Zechwein und herausragender Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst/Winter 2007 bis 2010.



Zudem können wir Ihnen die letztenKisten des von Parker mit 88-90 Punkten bewerteten 2004ers anbieten, der bereits seine schönste Trinkreife erreicht hat. Wohl bekomm’s!

435104 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2004 , statt 6,90 nur 5,90 Euro

Olivares, Altos de la Hoya, tinto


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann