Saarwellingen, im Sommer 2007

PINwand Nº 135


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

die großartigen Weißweine unserer Neuaufnahme Domaine Jean-Philippe Fichet werden von Allen Meadows zu den besten Schnäppchen des Jahrhundertjahrgangs 2005 im Burgund gezählt und erhalten die Beurteilung „highly recommended”! Jeff Carrrel, Frankreichs große Önologenhoffnung, vinifiziert exzellente Weinunikate voller Rasse und Finesse! Pierre Clavel, sympathische Frohnatur aus dem Languedoc, produziert traumhaft schöne, enorm preiswerte Sommerweine. Die Domaine Vieux Donjon, „the best buy in high-end Châteauneuf-du-Pape” (Robert M. Parker), verzaubert ebenso mit herrlichen Rotweinen der südlichen Rhone wie Château Saint Cosme, das Kultweingut am Fuße der pittoresken Bergwelt der ‚Dentelles de Montmirail’.

„Das Weingut Barba in den Abruzzen – Hoher Qualitätsstandard zu fairen Preisen mit fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen”, so feiert euphorisch der Gambero Rosso unseren Italienklassiker. Telmo Rodriguez vinifiziert mit dem Al Muvedre („Schrecken des Supermarkts”, STERN), einen unserer erfolgreichsten Alltagsweine. Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was einen Wein ausmacht: Sein Jahrgang 2006 definiert die Maßstäbe in der Pfalz!


Unsere Neuaufnahme im Burgund, Potinet-Ampeau, eine junge Aufsteigerdomaine, provoziert mit einem sensationell günstigen weißen Alltagswein die etablierten Domainen!

Vincent Durieux, Domaine Potinet-Ampeau
Vincent Durieux im Fasskeller

208105 Potinet-Ampeau, Bourgogne blanc 2005 11,50 Euro
Ungemein feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay aus großem Weißweinjahr, der überhaupt nichts ‚Fettes’ in seiner Stilistik hat und dessen wohldosierter Holzeinsatz nur eine dienende Funktion besitzt, aber sich nicht in den Vordergrund spielt. In der Nase mineralische, zartbuttrige und fein rauchige Aromen, ganz zart von Haselnuss unterlegt. Am Gaumen sehr harmonisch, tolles Gleichgewicht, fein balanciert, mit einem frischen Kern von weißen Blumen sowie noblen Mineralien. Man spürt mit jedem Schluck das optimale Alter der Reben (über 45 Jahre) in unmittelbarer Nachbarschaft (nur durch eine kleine Straße getrennt) zu den berühmten Lagen aus Meursault!
Zu genießen ab sofort bis 2011.


Ankunftsofferte bis 20. August 2007, danach 12,50 Euro


Es hat schon Tradition, unser Sommerweinpaket mit frischen, trinkanimierenden Sommerweinen aus dem Jahrgang 2006 für die Terrasse zum attraktiven Schnäppchenpreis:

81517 Sommerweinpaket 2007 (12 Flaschen) 0 9 l, statt 86,60 nur 75,00 Euro
Je 1 Flasche
917606 Molitor „M”,
970306 Rebholz Weißburgunder Kabinett,
956006 Battenfeld-Spanier Riesling trocken Edition Pinard,
950406 Würtz „Potate”,
953006 Keller Riesling trocken Edition Pinard,
701106 Hirsch Grüner Veltliner „Trinkvergnügen”,
708906 Nigl Grüner Veltliner „Ried Gärtling”,
420106 Rodriguez „Basa” ,
652406 Saladini Pilastri „Falerio”, 520305 Haut Reygnac Entre-Deux-Mers blanc (2005!),
981806 Schnaitmann „Evoé” rosé,
507106 Le Roc „La Seignée” rosé.



Wieder eingetroffen: Martin Nigl aus dem Kremstal produziert im Jahrhundertjahrgang 2006, dem besten in Österreich in den letzten 25 Jahren, traumhafte Grüne Veltliner mit mythischem Ruf!

Martin Nigl
Martin Nigl

709106 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” (DV) 2006 8,90 Euro
VINARIA, Österreichs renommiertes Weinmagazin, urteilt zu Recht, dass es im Jahrhundertjahrgang 2006 eine Einschränkung gab: Der späte Austrieb und der kühle August erbrachten erst sehr spät eine optimale physiologische Reife, die natürlich in allen Spitzenweinen zu finden ist, deren Trauben lange genug am Stock hingen. Doch den leichteren Weinen mit ganz niedrigen Alkoholgradationen, die früh geerntet werden mussten, fehlt es häufig genug an der notwendigen Reife! Nur Spitzenwinzer wie Martin Nigl können auch in diesem Segment vollauf brillieren: Kein Wunder, dass die ungemein cremige, herzhafte, saftige „Kremser Freiheit 2006” daher von VINARIA zum drittbesten „Top-Veltliner Österreichs in der Kategorie Sommerwein bis max. 12 Volumenprozent Alkohol” gewählt wurde! Herzlichen Glückwunsch Martin Nigl zu diesem wiederum großartigen Erfolg.
Zu genießen ab sofort bis 2012.


Vollreife Trauben in den Rieden von Nigl
Vollreife Trauben in den Rieden der „Kremser Freiheit”


Bei aller Begeisterung für die feine „Kremser Freiheit” , mein persönlicher Favorit im Wahnsinnsjahrgang 2006 im Bereich der leckeren Alltagsweine ist, wie im letzten Jahr, ein anderer Veltliner von Martin Nigl, der noch beschwingter und mit noch weniger Alkohol ausgestattet daherkommt: der „Gärtling”, ein traumhafter Weißwein wie geschaffen für warme, laue Sommerabende. Unschlagbares Preis-Genussverhältnis, ein Parade-Veltliner aus legendärem Jahr!

708906 Nigl, Grüner Veltliner „Ried Gärtling” (DV) 2006 7,70 Euro
Was für ein feinduftiger, leichtfüßiger Grüner Veltliner, „ein perfektes Beispiel, wie traumhaft ein Grüner Veltliner mit nur 11,5% Alkohol schmecken kann: outstanding value, 91 Punkte”, lobte Parker bereits seinen fast gleich guten Jahrgangsvorgänger, dem ein sensationeller Erfolg beschieden war und den sie, liebe Kunden, uns letztjährig geradezu aus den Händen rissen! Seine in dieser Preisklasse sensationelle Komplexität verdankt dieser ungemein trinkanimierende Wein den tief ins Urgestein verankerten Rebwurzeln, wo deren Spitzen die wertvollen Mineralien aufnehmen und hinauf zu den Trauben „befehlen”. Am Gaumen bezaubert seine Cremigkeit, wodurch die animierende Säure angenehm gepuffert wird, seine traumhafte Balance und seine knackige, lebhafte und glockenklare Stilistik. Angenehme Fülle, feine Mineralität, zart tabakige Noten, enorme Länge, hat sehr viel Substanz für einen derart leichten Grünen Veltliner. Ein furioser Einstieg in die magische Weinwelt von Martin Nigl, ein herrlicher Zechwein dank seiner nur 11,5% Alkohol (das ist wahre Winzerkunst!) und ein hervorragender Essensbegleiter: In ganz Österreich im Preis-Genuss-Verhältnis unübertrefflich.
Zu genießen ab sofort bis 2012.


2004 hat in Spanien die gleich Qualität wie 2005 im Burgund: ein Jahrhundertjahrgang! Einer der größten lebenden Winzerlegenden der Welt, Mariano Garcia, zeichnet verantwortlich für einen der schönsten Weine des Jahrgangs, von Parker mit 98 Punkten ausgezeichnet!

426204 Aalto PS, Tinto 2004 79,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2007!




ITALIEN

Fratelli Barba

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine”. (Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER 3/2006)

Gambero Rosso 2007: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die „Qualitäten” der hier produzierten Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte und vergraulten die Zungen kundiger Weinliebhaber. Doch wie in so vielen anderen Weinanbauregionen Südeuropas hat in jüngster Vergangenheit in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, die von einer kleinen Elite avantgardistischer, ungemein ehrgeiziger Winzer eingeläutet wurde, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren.


Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

Der Zorn der neuen Winzergeneration, die die heute höchst erfolgreichen echten Weine produziert, ist aber längst noch nicht verraucht: „Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano d’Abruzzo verhunzen lassen”, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten FEINSCHMECKER-Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Denn diese haben die lockeren Bestimmungen schamlos ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und somit das Renommee der Region nachhaltig beschädigt. Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen” (FEINSCHMECKER).

Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba, der „verlässliche Steuermann des Gutes, der stets neue Impulse setzt und Garant ist für den seit einigen Jahren gleich hohen Qualitätsstandard zu fairsten Preisen” (Gambero Rosso). Giovanni ist der stolze Erbe eines sehr alten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann mit dem sensationell gut ausgefallenen Jahrgang 2001: Dabei standen zwei der berühmtesten Önologen Italiens Pate: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen zusammen mit Giovanni Barba durch ihre geradezu besessene Arbeitsweise in den gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich. Stefano Chioccioli weiß inzwischen durch lange Erfahrungen, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: „Diese autochthone Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma”. So sind seine Montepulcianos begeisternde, feinfruchtige Weine ohne jegliche Spur von Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt. Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus der autochthonen Rebe der Region von höchster Authentizität und großartiger Qualität. Bravissimo!


659306 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2006 5,60 Euro
Der Colle Morino ist einer dieser beliebten, extrem leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss, die meilenweit aus der Banalität billiger Supermarktweinchen herausragen, mit einer dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit! In der Nase zarte Aromen von Pfirsich, Mandel, frisch gemähtem Heu und Mineralien, cremig, feinwürzig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken, mit einer angenehm milden Säure. Ein idealer Terrassenwein für laue Sonnenabende, aber auch ein vorzüglicher Begleiter zu allen einfachen Alltagsspeisen.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.

659406 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2006 5,95 Euro
In Italien gibt es leider nur ganz wenige wirklich animierende Rosés, die einer lauen Sommernacht auf der Terrasse Glanz zu verleihen vermögen. Dieser autochthone Wein besitzt jedoch genau die richtige Balance zwischen einer spannend-herben Trockenheit und einer würzigen, blumig-duftigen Transparenz, um viele sommerliche Gemüse und pikant gewürzte Salate, aber auch Grillgerichte mit Fisch und Geflügel perfekt zu begleiten. Dieser Muster-Rosé aus den Abruzzen mit seinen intensiven mediterranen Kräutern und zarten Pfeffer- und Gewürzaromen sowie Anklängen an Kirschen und Brombeeren würde auch in Südfrankreich, der Heimat großer Luxus-Rosés, bella figura machen. Trinkvergnügen pur (nicht nur) für unsere Italienfraktion!


659105 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2005 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren-,Schlehen- und Mandelduft sowie erdigen Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Pit Falkenstein, seriöser Weinjournalist aus Köln, war von diesem urigen Roten so begeistert, dass er ihn im HANDELSBLATT als besondere Kaufempfehlung seinen Lesern anempfahl! Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano mit einer traumhaften Frische und einer moderaten Alkoholgradation von knapp 13%. Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Derart gut gemachte und enorm fairpreisige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Ein wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


Fratelli Barba


659203 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2003 11,00 Euro
Zwei rote Gläser im Gambero Rosso!
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft und Komplexität uralter Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch nobler Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – urwüchsig, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischer Weichspülerei. Nur sehr dezent ist der 18-monatige Ausbau im Barrique zu spüren. Stattdessen betören komplexe Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Feigen, Dörrfrüchte, edlen Tabak und mineralische Noten die Nase. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit präsenten, aber cremigen Tanninen und einer anregenden Säure – und das in 2003! Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse um die 10 Euro ist der 2003er „Vigna Franca” („un’annata grandissima”) einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine Italiens. Ein phantastischer Montepulciano, der überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer großartige, edle, autochthone Weine erzeugen kann. Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität zum mustergültig fairen Kurs, der ebenso wie sein ungemein beliebter Jahrgangsvorgänger mit zwei roten Gläsern im Gambero Rosso geadelt wurde. Sie wissen, liebe Kunden, dass wir nicht immer mit Italiens berühmtestem Weinführer völlig d’accord sind. Doch dieser Bewertung und der positiven Einschätzung der Qualitätsrevolution in den Abruzzen stimmen wir uneingeschränkt zu: „Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken. Motor dieser Entwicklung sind eine Reihe erfreulicher Lesen wie die Jahrgänge 2001 und 2003, aber auch das noch in den Kinderschuhen steckende Jahr 2005 sowie eine ganze Schar neuer kleiner und mittlerer Weinbaubetriebe, die ihre Segel konsequent in den Wind setzen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig: Noch nie hatten wir aus dieser Region eine solche Konzentration an erstklassigen Erzeugnissen. Und Giovanni Barba, der stets neue Impulse setzt, ist Garant für einen hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen”. Somit sind die originären, charaktervollen Weine von Barba der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen. Für Italien-Fans ein absolutes Muss!
Unser Meisterwerk aus 2003 können Sie genießen ab sofort bis etwa 2012.




Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana

In der letzten Pinwand stellten wir Ihnen, liebe Kunden, unsere Neuaufnahme Tenuta di Capezzana aus der Toskana vor: Ein mythischer Name aus einer der magischen Kulturlandschaften der Welt erwacht zu neuem Leben und brilliert mit authentischen Weinen voller Noblesse! Der Erfolg mit diesen Weinen war sensationell. Vielen Dank Ihnen, werte Kunden, für Ihr Vertrauen. Ein Wein vor allem war so stark nachgefragt, wie wir es nie erwartet hatten (hier spielt sicherlich auch der Testerfolg im WEINGOURMET eine große Rolle), so dass wir trotz großer Bevorratung binnen Tagen ausverkauft waren. Wir konnten jedoch nochmals nachordern und bieten Ihnen heute wiederum einen der schönsten Rotweine der Toskana mit einem wohl einzigartigen Preis-Genussverhältnis an. Unbedingt zugreifen, es lohnt sich sehr!



Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Eine traumhafte toskanische Hügellandschaft
schmiegt sich um die Tenuta di Capezzan

645205 Capezzana, Barco Reale, Carmignano DOC rosso 2005 9,80 Euro
Italienkenner Jens Priewe lobt begeistert im aktuellen WEINGOURMET-Test Toskana: „Für mich der wertigste Wein seiner Preisklasse”!
Welch fabelhafter Einstiegswein in die magische Welt der großen Rotweine eines der traditionsreichsten Güter nicht nur der Toskana, sondern ganz Italiens. „Barco Reale“ ist qualitativ gesehen weit mehr als nur der kleine Bruder des legendären Carmignano von Capezzana: Er ist vielmehr ein ungemein würziger, charaktervoller, unverfälschter Terroirwein aus der autochthonen Rebsorte Sangiovese sowie jeweils 10% Cabernet Sauvignon und Canaiolo. Er ist überdies in puncto Preis-Genuss nicht nur in der Toskana, sondern auf dem gesamten italienischen Stiefel unschlagbar! Seine exorbitante Qualität, seine ungemein feine, zartwürzige Frucht, seine fabelhaft weichen, seidenen Tannine schmecken nach weit mehr, als sie kosten und heben ihn meilenweit aus der Masse belangloser Allerweltsweine heraus. Doch lassen Sie mich bitte hierzu angesichts meiner ungezügelten Begeisterung eine neutrale Stimme zitieren:
Im WEINGOURMET 1/2007 recherchiert der bekannte Italienspezialist Jens Priewe über „feine Findlinge jenseits der Supertuscans” und notiert: „Viel Geld ausgeben für große Namen – das kann jeder” Und dann präsentiert er seine 50 Tropfen unfassende „Trefferliste mit Weinen, bei denen eines sicher ist: Mensch und Portemonnaie werden angenehm überrascht.” Und in diesen „Insider-Tipps unter 20 Euro” bewertet er unseren heute präsentierten 2005er „Barco Reale“ als „Appetitmacher für den formidablen Carmigano” und urteilt begeistert: „Anders als die Meere belangloser Sangiovese-Weine, die aus den Hügeln um Empoli und Pisa kommen, hat diese Cuvée ein Gesicht: ausdrucksvoll, heiter, fein gezeichnet. Für mich der wertigste Wein dieser Preisklasse!”

Tenuta di Capezzana, Carmignano - Toskana
Sorgfältigst gepflegter Barriquekeller in den uralten, unterirdischen Gewölben

Mehr braucht es zu diesem fabelhaften Toskaner kaum zu sagen: Sein wohl weltweit unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis, zu Recht von Jens Priewe präzise herausgestellt, macht diesen Schmeichler der Sinne zu einem absoluten Muss für alle Italienliebhaber. Dieser authentische, herrlich filigrane Basiswein eines weltberühmten Traditionsgutes mit seinem zartherben Nachhall ist wie kaum ein zweiter toskanischer Edelwein Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an das traditionelle, in großer handwerklicher Tradition arbeitende Chianti, an die heimische Sangiovese-Traube, an eine verzaubernde Landschaft, an echte Winzer und das unvergleichliche Licht einer einzigartig schönen, heiteren Kulturlandschaft. Geniale Genuss-Qualität zum Zurücklehnen, Träumen und Entspannen.
Zu genießen wegen seiner sagenhaft weichen, cremigen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.





SPANIEN

Telmo Rodriguez

„Un Bordeaux en Espagne”

Er ist der vielleicht begabteste und kreativste Kopf innerhalb der spanischen Winzerelite. Telmo Rodriguez, dem selbst die REVUE DU VIN DE FRANCE wegen seiner spektakulär schönen Weine einen geradezu euphorischen Artikel unter dem zutreffenden Titel: „Un Bordeaux en Espagne” widmete, produziert hochwertige Spitzenweine auf Weltklasseniveau genauso wie vorzügliche Alltagsweine mit einem phänomenalen Preis-Genussverhältnis. Heute präsentieren wir Ihnen drei traumhafte Leckerbissen für den täglichen Genuss ohne Reue, die seit langem bereits zu den absoluten Favoriten unserer Kunden und zu den meist verkauften Weinen unseres Programms gehören. Kein Wunder: Die Compañía de Vinos Telmo Rodriguez erzeugt in modernem Stil hervorragende Weine mit einer ureigenen Handschrift, die einen ausgeprägten Terroircharakter besitzen und als Vorbild gelten für viele Weine Spaniens der neuen Generation!

Telmo Rodriguez
Telmo im Schutze einer schattenspendende Plantage


420106 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2006 6,95 Euro
Dieser ungemein beliebte leckere Trinkspaß, eine sehr erfrischende Cuvée aus Verdejo, Viura und Sauvignon Blanc, gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld. Herrlich fruchtig und würzig in der verführerischen Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemahlenem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Verdejotraube. Am Gaumen betörend frisch, fein balanciert und enorm finessenreich. Telmo Rodriguez selbst meint, er habe noch niemals einen Basa in einer solch finessenreichen Qualität vinifiziert! Dieser herrliche Alltagswein aus dem Nordwesten Spaniens, der für Weißweine besten Region der spanischen Halbinsel, Rueda, die auch in 2006 von einem besonders günstigen Klima vor und während der Weinlese profitierte, ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2008 exzellent munden! Robert Parkers Bewertung des ebenbürtigen 2005ers: „Readers looking for a tasty, value-priced white should check out the Basa, 89 Punkte”.


420206 Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto 2006 5,30 Euro
Der STERN feierte bereits einen Jahrgangsvorgänger dieses sensationell preis„werten” Alltagsweine euphorisch unter der zutreffenden Schlagzeile „Al Muvedre – Schrecken des Supermarkts” als Weintipp der Woche: „Es sind nicht unbezahlbare Ego-Weine, mit denen der junge Telmo Rodriguez nach Ruhm und Ehre greift. Eher sind es die bodenständigen Tropfen. Einer der kreativsten unter den Star-Weinmachern Spaniens, sucht er in seiner Heimat nach typischer Expression von Herkunft, Rebsorte und Klima. In Alicante, sonst vinologisches Niemandsland, entdeckte er Terrassenanlagen mit alten Rebstöcken der Sorte „Monastrell”, frankophilen Weintrinkern unter den Namen „Mourvèdre” bekannt.

Nun ist die Gegend von Alicante zwar die Heimat dieser dickschaligen Rebsorte, gleichwohl wussten die Bauern dort deren Kraft und Würze bis vor kurzem nicht in Weinqualität umzusetzen. Telmo Rodriguez kam, half und liefert nun auf herzerfrischende Weise authentischen Monastrell. Die Ausstattung der Flasche wirkt durch gekonnte Simplizität edel und raffiniert. „Al” steht für Alicante, „Muvedre” für die Rebsorte. Der unkomplizierte Wein erfreut das Herz des preisbewussten Weintrinkers, den die anonymen Supermarkttropfen immer wieder quälen, der aber vom Geizen nicht lassen kann. Hier wird er zu einem Spottpreis glücklich! Herrlich wild zeigt der Wein Charakter in Duft und Geschmack, milde Gerbstoffe tragen saftige Würze an den Gaumen. Schmeckt er nach deutlich mehr, als er kostet – da hat der Supermarktwein nichts zu melden”. Gut gebrüllt, STERN! Unser heute präsentierter, ungemein charaktervoller 2006er demonstriert eindrucksvoll die fabelhaften Qualitäten dieses Alltagsweins de luxe und begeistert mit seinen südlich-würzigen Aromen und seinen Anklängen an dunkle Beeren, Schwarzbrotrinde, Walnüsse, Schokolade, schwarze Trüffeln, Tabakkiste und getrocknete Kräuter, zart unterlegt mit dem Aroma von getrockneten Datteln, Feigen und Pflaumenmus. Seit Jahren einer unserer erfolgreichsten Rotweine überhaupt, doch wohl noch nie war er so gut und so geschliffen wie in 2006! Eine traumhaft leckere Hommage an die bedeutende Rebe des Mittelmeerraumes, den Mourvèdre. Unbedingt probieren! Robert Parker: „A terrific value”!



Telmo Rodriguez

Eine extreme Steilterasse aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln fotografiert.

Telmo Rodriguez


420405 Rodriguez, „Dehesa Gago”, tinto 2005 7,95 Euro
Der Weinberg zählt zu den ältesten in Spanien: Schon die Pilger im Mittelalter auf dem Weg nach Santiago de Compostella stärkten sich an diesem großartigen Wein für ihren mühevollen Weg! Im Westen Kastiliens, an der Grenze zu Portugal gelegen, in der so ungemein dynamischen Region Toro mit ihren extremen klimatischen Bedingungen, in sehr ärmlichen, uralten Rebanlagen mit einer extrem exponierten Sonneneinstrahlung produziert Telmo, dieser sympathische „Wunderknabe des spanischen Weinbaus”, einen Rotwein, der von Parker seit Jahren zu den „awesome wine values” gezählt wird, die also ein Preis-Genussverhältnis bieten, das nicht nur seiner Meinung nach geradezu unglaublich ist: 100% Tinta de Toro-Trauben aus 40 bis 70 Jahre alten, teilweise wurzelechten Weinstöcken ergeben ein traumhaftes Gewächs von schwarzroter Farbe, einem berauschendes Bukett nach Crème de Cassis, Kirschen, Brombeeren, Walnüssen, Schlehen, Oliven und dunklem Tabak mit einer süßlich-würzigen Fruchtexplosion im Munde. Verführerisch und sehr dicht am Gaumen, komplex, fleischig, generös, eine noch kompakte, aber herrliche Tanninstruktur, pfeffriger Nachhall „zu gut um wahr zu sein, 89 Punkte” (Parker), ein Wein, der im 99er Jahrgang vom FEINSCHMECKER zu den 100 besten Weinen der Welt gezählt wurde (eine Einstufung, die mir übertrieben scheint, andererseits aber den betörenden Reiz dieses reinsortigen, authentischen Tempranillo verdeutlicht) und einer unserer meist verkauften spanischen Rotweine überhaupt.
Zu genießen ab sofort zu pikanten Fleischgerichten (Dekantieren bitte), Höhepunkt Ende 2007 bis nach 2012.





FRANKREICH

Château Saint Cosme - Gigondas

Kultweingut am Fuße der pittoresken Bergwelt der ‚Dentelles de Montmirail’: „Louis Barruol is one of the two finest producers of Gigondas with magical terroir”, (Parker).

Der malerische Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail und das in der heißen Rhôneebene brütende Rasteau (dessen bestes Terroir sich jedoch ebenfalls auf hoch gelegenen Hügellagen befindet) sind die beiden einzigen Orte an der südlichen Rhône, deren Spitzendomainen – jeweils nur zwei an der Zahl – ähnlich großartige Weine produzieren wie die weltweit renommierten Top-Güter in Châteauneuf-du-Pape, nur zu wesentlich günstigeren Preisen – und das trotz höchster Bewertungen in der internationalen Presse! Mitten im Herzen der Appellation Gigondas, etwa 300 m vom Dorfkern entfernt, liegt das Château Saint Cosme, die älteste aller Gigondas-Domainen (seit 1490 in Familienbesitz), die bereits seit ca. 20 Jahren bemerkenswerte Qualitäten erzeugt, die ihre besten Fässer jedoch bis in die 90er Jahre hinein immer loese an Négociants verkaufte. Seit der jüngste Spross der Familie, Louis Barruol, das Weingut vor zehn Jahren von seinem Vater übernommen hat, ging die Qualität und damit der Bekanntheitsgrad der Domaine noch einmal steil nach oben. Heute ist Château Saint Cosme beständig in bestechender Form und gehört darüber hinaus nach der Einschätzung maßgeblicher Weinjournalisten zur kleinen Elite der herausragenden Weingüter der gesamten südlichen Rhône: „He is one of the best of his generation”, Parker!


Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Louis Barruol mit alten Reben


Louis Barruols stilistisch so eigenständige Weine sind zuallererst das Resultat einer äußerst geringen Produktion von durchschnittlich 27 hl/ha (bei den Spitzencuvées also nochmals deutlich weniger) in seinen alten Weinbergen (im Schnitt 60 Jahre!) auf einem Terroir, das – selten genug in Gigondas – im fertigen Wein Eleganz, eine sonst in der Appellation unerreichte Finesse, enorm viel Komplexität und eine sagenhafte Frische mit Konzentration und Dichte vereint. Ursache für diese faszinierende Stilistik ist die relativ hohe Lage seiner extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben. Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte Lese (im Oktober) sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglichen. Zudem gehen die Entwicklung der physiologischen Reife und der Alkoholgradation auf diesem relativ kühlen Terroir Hand in Hand, so dass die Weine von Saint-Cosme über ein tolles Gleichgewicht und, für die südliche Rhone betrachtet, moderate Alkoholgehalte verfügen, ein Aspekt, den immer mehr Weinliebhaber ganz besonders zu schätzen wissen. Nach einer extrem selektiven Handlese findet die schonende Vinifizierung in den uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen statt (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen von einer uralten Tradition): traumhafte Bedingungen zur Entstehung großer Weine!


Château Saint Cosme
Château Saint Cosme


Selbstverständlich werden dem Most keinerlei Zusatzstoffe beigegeben und die fertigen Weine werden weder geschönt noch filtriert, damit alle Geschmacksstoffe in ihrer gesamten Komplexität dem Wein erhalten bleiben. Lassen Sie sich, werte Kunden, daher diese in ihrer Stilistik höchst eigenständigen großen Weine von Gigondas (denn nirgends sonst noch in der Appellation findet man diese einzigartige Kombination von Konzentration, Komplexität, Frische und fabelhafter Finesse), die im Vergleich zu den berühmten Nachbarn in Châteauneuf-du-Pape gnadenlos unterbepreist sind, auf keinen Fall entgehen!


171106 Saint Cosme, Côtes du Rhône blanc 2006 10,90 Euro
Einer der schönsten weißen CdR, die je produziert wurden, mit einer ungewöhnlich feinen mineralischen Note, die von den kalkhaltigen Böden stammen, auf denen seine Reben (50% Roussanne, 20% Clairette, 30% Marsanne) wachsen. Eine ungemein finessenreiche, weiche, cremige und herrlich frische Cuvée, eine exemplarische Qualität für einen weißen Rhônewein, in dem sich die betörenden Aromen der provenzalischen Landschaft widerspiegeln: Birne, Pfirsich, Mirabelle, weiße Blüten, frische Minze, zarte Anklänge von Vanille.
Am Gaumen enorm viel verführerische Frucht, insbesondere exotosche Noten von Ananas und Papaya . Feine Würze, erfrischende Mineralität, langer und anregender Nachhall. Einer seiner fast gleich guten Jahrgangsvorgänger wurde mit 90 Parkerpunkten geadelt und vom „Feinschmecker” in einer großen Degustation der weißen Rhôneweine als der mit weitem Abstand preiswerteste Wein auf den fünften Platz gesetzt; umrahmt von den Prestigenamen der Region, die bis zu 75 Euro kosten!

Das Urteil der Jury: „Glänzendes Preis-Genussverhältnis, best buy.” Und ich verspreche Ihnen, der sagenhaft feine 2006er ist aufgrund der fabelhaften klimatischen Bedingungen nochmals besser ausgefallen!



Alte Reben von Château Saint Cosme
Alte Reben vor dem Hintergrund der Dentelles de Montmirail


171706 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK) 2006 6,90 Euro
Sicher hat dieser leckere, reinsortige Grenache, „ein sagenhaftes Schnäppchen” (Parker) aus hochreif gelesenen Trauben nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf-du-Pape. Andererseits ist er unglaublich attraktiv, ein „sexy”-Wein von tiefroter Farbe mit viel frischer, herrlich rot- wie dunkelbeeriger Frucht Cassis und Brombeeren), dazu betörende Noten von Lavendel, Thymian und zart-herber Pfefferminze. Am Gaumen eine anregende Würze und eine Wagenladung voll dunkler Waldbeeren, saftig, süffig, frisch, charmant, mit milder Säure und mit weichen, cremigen Tanninen versehen. Der Grenache-typische Nachhall verführt zum Weitertrinken und ist für diese ungemein faire Preisklasse erstaunlich lang: Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein!
Zu genießen ab sofort bis 2009.
P.S.: Dieser traumhafte Tropfen, von Insidern gerne als „Geheim-Gigondas“ deklariert, entstammt dem Umstand, dass nach französischem Weinrecht ein jährlich festzulegender Anteil der Traubenernte deklassiert werden muss. Hierdurch soll der Überproduktion vorgebeugt und die Qualität der AC-Weine angehoben werden. Bei Massenweinproduzenten sicherlich eine sinnvolle Regelung, für Qualitätserzeuger ärgerlich, da hochwertige Qualitäten offiziell nur als „Vin de table“ gehandelt werden dürfen. Der Weinfreund darf sich natürlich freuen, denn das, was er beispielsweise hier in der Flasche findet, ist kein einfacher Landwein, sondern überwiegend ein deklassierter Gigondas aus dem großen Rhônejahr 2005!



Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Winzerromantik in den uralten, unterirdischen Kelleranlagen


171206 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge (PK) 2006 7,90 Euro
Welch ungemein leckerer CdR aus 100% kerngesunden, entrappten Syrahreben, die im optimalen Reifezustand eingebracht wurden. Über den sehr schönen 01er, den viele von Ihnen, liebe Kunden bereits mit großem Vergnügen ausgetrunken haben und der in etwa die gleiche Klasse unseres heute präsentierten Überfliegers aus einem wunderbar balancierten Jahrgang (der mir wegen seiner Konzentration, Frische und Finesse ein ganz großer! zu werden verspricht!) besaß, schrieb Parker bereits, ein gleich guter Syrah aus Kalifornien koste etwa 35-50 Dollar (Wine Advocate 145)!
Im ungemein leckeren, extraktreichen 06er fasziniert bereits seine satte, tintige Farbe mit violetten Reflexen, welche die ungewöhnliche Konzentration dieses CdR signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe, die in der Tat selbst die legendären Vorgänger noch überragt. Ein seltener Glücksfall eines betörend schmeichlerischen Weins zu einem unglaublich günstigen Preis! In der Nase komplexe, feinste Beerenaromen (insbesondere Brombeeren und Cassis!) sowie Zedernholz, frische Minze und schwarzer Tee Auf der Zunge mineralisch mit einer anregenden Säure, dazu eine feine Fruchtsüße, bestens strukturiert, noch sehr präsente, aber weiche, cremige Tannine. Kategorie „Viel Wein im Glas für wenig Geld und Trinkfreude pur”, so das akzentuierte Urteil von Christina Göbel, „Sommelière des Jahres 2005” (GAULT MILLAU).
In der Johannes B. Kerner-Kochsendung empfahl Hendrik Thoma, 1999 bereits Deutschlands Sommelier des Jahres im Gault Millau und heute kompetenter Weinberater in Hamburgs Edelrestaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacob, den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins als exzellenten Essensbegleiter! Und im FEINSCHMECKER wird er als einer der 5 besten Rhôneweine „unter den günstigen Qualitäten” geadelt, der wegen „seiner eleganten Struktur, seiner feinen Tannine und seiner schönen Länge an Bordeauxweine erinnert. Dieser Wein ist in jedem Jahrgang ein ganz besonderer Typ zu einem ganz besonders günstigen Preis”. Und mit etwas Flaschenreife wird der 06er gar noch besser!
Zu genießen ab sofort (ein toller Begleiter zu Lammgerichten und allem Geschmortem), Höhepunkt Mitte 2008 bis nach 2011.



Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Malerisch schmiegt sich das Örtchen Gigondas in die
Dentelles de Montmirail


171504 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge 2004 29,90 Euro
Louis’ beste Parzellen liegen relativ hoch und teilweise in nördlicher Exposition in Gigondas, so dass seine Weine nie zu alkoholisch ausfallen und sich gerade in einem Jahrgang wie 04 ihre tolle Frische, Eleganz und Finesse bewahren können: „2003 war der Jahrgang der überbordenden Kraft. 2004 ist die Rückkehr zu traumhaft frischen, feinfruchtigen, klassischen Weinen mit einer fabelhaften inneren Balance und unübertrefflichen Harmonie”, spricht Louis mir bei einer Verkostung in seinen kühlen, uralten unterirdischen Kelleranlagen aus der Seele.
Dem Glase entströmen wunderbare Beerenaromen (Blau- und Brombeeren), orientalische Gewürze, Kräuter der Provence, Pfeffer, Mineralien und Rauch. Am Gaumen präsentiert sich dieses Weinmonument bei aller Tiefe und inneren Dichte von seidener Textur. Es wird sich phantastisch über viele Jahre hin entwickeln zu einem der eindrucksvollsten und größten jemals in der Appellation Gigondas erzeugten Weine mit viel Schmelz und Würze, einer schmeichelnden Fülle und einer bewundernswerten Eleganz und Dichte. Diese wunderschöne charaktervolle Cuvée (70% Grenache, 28% Syrah, 2% Cinsault) mit singulärer Ausstrahlung und Charisma „represents the essence of the appellation, superb,” (Parker 91-94 Punkte)!

P.S.: Warum mögen so viele Weinliebhaber an der südlichen Rhône den Jahrgang 2004 und sprechen von einem lange nicht mehr erlebten klassischen Jahrgang? Nun, die großen Weine aus 2004 sind hier saftiger, frischer, weicher und oftmals komplexer ausgefallen als ihre bisweilen zu unkritisch hoch gejubelten Vorgänger aus 03! Der Grund waren optimale Erntebedingungen: Niederschläge von etwa 30 Milliliter ca. 14 Tage vor Erntebeginn lösten die letzten Reifeblockaden und vermieden jeglichen Trockenstress. Und noch wichtiger waren die extrem großen Temperaturunterschiede gegen Ende September – zwischen Tag und Nacht lagen teils mehr als 25 Grad! Frühmorgens kühlte es bis etwa fünf Grad ab, am späten Nachmittag kletterte das Thermometer bei traumhaftem Spätsommerwetter auf fast 30 Grad. „Alles Gute kam zusammen” frohlockt Louis Barruol, „und so erreichten wir durch die großen Temperaturunterschiede eine Komplexität in den Aromen wie nie zuvor und durch die perfekte Säurestruktur eine ungeahnte Frische bei Weinen der südlichen Rhône”.
Zu genießen 2009 bis mindestens 2020.


1715104 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge, Magnum 2004 1,5 l 59,90 Euro




Domaine Vieux Donjon - Châteauneuf-du-Pape

„The best buy in high-end Châteauneuf-du-Pape” (Robert M. Parker)

Im Jahre 1979 erst wurde die mittlerweile weltberühmte Domaine Vieux Donjon von dem sympathischen Ehepaar Lucien Michel und Marie José unmittelbar nach ihrer Hochzeit gegründet. Die Basis für die sensationellen Qualitäten ihres ebenso urwüchsigen wie eleganten Châteauneufweins legten ererbte Parzellen von ihren jeweiligen Großvätern. Und was sind das für erstklassige Lagen! In den 13 ha großen Weinbergen finden sich zu 80% liebevoll gepflegte, zwischen 80 und 90 Jahre alte ertragsarme Grenachereben (dazu den edlen Charakter des Weines mitprägende Mourvèdre, Syrah und Counois), die in privilegierten Parzellen bei Mont Redon und Les Cabrières stehen, die von einem wahren Meer von roten Steinen bedeckt sind, die nachts die Hitze des Tages reflektieren: Grenache liebt die Wärme. Diese traumhaften Reben bilden das ideale Ausgangsmaterial zur Erzeugung eines von einer sehr klassischen Stilistik geprägten urtraditionellen Châteauneuf-du-Pape alter Schule (ein heute leider immer mehr aus der Mode kommender Stil, den viele Liebhaber jedoch sehr schätzen!), dessen außerordentliche Qualitäten dafür verantwortlich zeichnen, dass sich Vieux Donjon seit etwa einem Jahrzehnt in die kleine Elite der Weltklassegüter dieser großartigen Appellation katapultieren konnte.

Die trotz aller Erfolge so wohltuend bescheiden gebliebenen Michels bewirtschaften ihre Weinberge rein biologisch – voller Enthusiasmus und mit viel Herzblut. Sie wissen nur zu gut, dass der wertvolle Schatz ihrer alten Reben die Grundlage der geschmeidigen Tanninstruktur sind, die als Markenzeichen von Vieux Donjon den weltweiten legendären Ruf eines großen Weins begründet haben. Die Michels ernten immer mit als die letzten Winzer in der Region und vinifizieren sehr traditionell, behutsam und ohne jegliche Manipulation die zumeist nicht entrappten, relativ lange eingemaischten, voll ausgereiften Grenachetrauben in Zementcuves und bauen den Wein anschließend so schonend wie möglich 2 Jahre in gebrauchten Holzfässern aus, bevor er ungeschönt und unfiltriert abgefüllt wird. Das Resultat ist ein majestätischer Rotwein klassischer Prägung (kühle Würze paart sich mit edler Frucht und schwarzen Trüffeln!), sehr langlebig, selbst in schwierigen Jahren bemerkenswert gut und in einem großen Jahrgang wie 2004 auf absolutem Spitzenniveau. Was mich besonders fasziniert: Als eines von wenigen Gütern in Châteauneuf produzieren die Michels nur einen einzigen großen Wein, den sie seit Jahren schon zum fast gleich sympathischen Preis anbieten. So besitzt dieser traumhafte Weinriese ein Preis-Genussverhältnis, das in Châteauneuf-du-Pape schwerlich zu überbieten ist und der in gereiftem Zustand in Blindproben wegen seines vornehmen, noblen Charakters sowie seiner mineralischen und dunkelfruchtigen Aromen zuweilen Assoziationen an große Pomerols evoziert!


164104 Vieux Donjon, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2004 29,90 Euro
Ein ungemein dichter, konzentrierter, aber aufgrund der optimalen Jahrgangsgegebenheiten auch fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie und seiner für die südliche Rhône so extrem raren Eleganz und Finesse schon heute mit großem Vergnügen getrunken werden kann, dessen fein gewirkte Struktur jedoch auch signalisiert, dass er Potential für weitere zwei Jahrzehnte der Lagerung besitzt.
Die Nase wird geprägt von einer klassischen und im Gegensatz zu vielen alkoholischen, ‚heißen’ Weinen eher kühlen Stilistik: Dieser attraktive Châteauneuf ist daher keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen faszinieren sehr komplexe, vielschichtige Aromen, unter denen zurzeit zart süßliche dunkle Kirschen, Cassis, schwarze Trüffel (die mit zunehmender Reife immer deutlicher hervortreten werden), frisch gemahlener Pfeffer, Oliventapenade und würzige Kräuter herauszuschmecken sind.
Am Gaumen sehr kompakt, dicht und extraktreich, wiederum Anklänge an schwarze Kirschen und Cassis und ein faszinierendes, unverwechselbares Aromenspiel einer provençalischen Landschaft, dabei sehr lang anhaltend und extrem mineralisch. Aromatische Tiefe, Komplexität und delikater Schmelz vereinen sich mit Konzentration, Kraft und Extrakt, aber auch subtilem Spiel und traumhafter Finesse zu einer trinkanimierenden Geschmacksfreude mit einer raren Harmonie zwischen einer moderaten Alkoholgradation und einem attraktiven, cremigen, kühlen Tannin. Dieser delikate, noble Wein gehört zu meinen persönlichen Lieblingsweinen! Er erinnert in seiner Stilistik sehr an den fabelhaften 99er (ist aber noch etwas dichter und tiefer gewirkt) und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt: eine Ode an das große Potential uralter Grenachereben!

Zweifellos einer der ganz großen Stars des Jahrgangs (94 Punkte im „wine spectator”!), der von immer mehr Weinkennern dem hitzigen, hoch gehypten 2003er vorgezogen wird! 2004 ist nicht nur in Spanien und Deutschland einer der größten Jahrgänge aller Zeiten, an der südlichen Rhône entwickelt er sich, so wie wir es Ihnen, werte Kunden, in vielen Pinwänden schon prognostizierten zu einem großen klassischen Jahr mit Weinen, die Trinkfreude pur versprechen: Finesse und Frische statt alkoholischer Exzesse! Schön, dass es derartige Weine auch heute noch gibt.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen, aber kein Muss), Höhepunkt 2009 bis voraussichtlich 2025.


94 Punkte im „wine spectator”!



Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer aus dem Languedoc, produziert die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere!


Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitzt schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig die verlangten Preise, eine phantastische Preis-Genuss-Relation, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets auf’s Neue ins Schwärmen geraten lassen. Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht! Heute präsentieren wir Ihnen, liebe Kunden, drei phantastische Sommerweine aus Pierres aktueller Kollektion. Was mir persönlich, aber auch vielen Kunden, bei den Verkostungen an diesen authentischen Weinen so gefällt, ist, dass sie aufgrund ihrer animierenden Stilistik höchstes Trinkvergnügen bereiten – wenn man denn als Konsument Frische und Eleganz, Feinheit und Komplexität mehr schätzt als schiere Kraft, überbordende Muskeln oder eine marmeladige Konsistenz. Pierre Clavel hat jedenfalls durch eine noch ausgefeiltere Weinbergsarbeit als früher wie auch durch eine behutsame Umstellung des Vinifizierungsprozesses (niedrigere Temperaturen zu Beginn der Vergärung, die dadurch langsamer und schonender abläuft) die Entwicklung hin zu mehr Eleganz, Frische und Finesse in seinen betörenden Weinen nochmals forciert. Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden.



Pierre Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loupt

311906 Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc 2006 8,50 Euro
Welch großartige Weißweinrarität aus Frankreichs wildem Süden! Die Cuvée „Cascaille” (vinifiziert aus den autochthonen Rebsorten Roussanne und Grenache Blanc) fasziniert mit einer betörenden reifen Frucht und einer zarten mineralischen Note, die an die besten Weißweine von Châteauneuf-du-Pape erinnert, jedoch zu einem Bruchteil der dort geforderten Preise zu haben ist. Unverkennbar ein charaktervolles Unikat des Languedoc, das die bezaubernden Aromen seiner Heimat, der wildromatischen Landschaft, in der es gewachsen, traumhaft widerspiegelt.
Im Bukett Aromen von gelben Früchten, Akazienhonig und frischen weißen Blüten. Am Gaumen eine tolle Dichte und eine cremige Konsistenz vom langen Lager auf der Feinhefe, dabei sehr frisch (tolle Säurestruktur!), ungemein weich und rund; herrlicher, mineralischer Nachhall. Ein wunderbarer Essensbegleiter zu allem Gegrilltem, Fisch, Geflügel und vielen Käsesorten.


311806 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (PK) 2006 6,30 Euro
Von der Revue du vin de France zum schönsten Rosé des Languedoc gekürt!
Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexen Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann: In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, ‘zärtlicher’ Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!


311004 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro

Pierre Clavel


„Das ist kein Wein von Dir. Aber sehr gut! Willst du mir ein neues Weingut empfehlen?”, fragte ich Pierre ein wenig ungläubig, als er mir bei einem gemeinsamen Abendessen anlässlich eines Weingutsbesuchs schelmisch lächelnd einen Wein kredenzte, den ich von seiner Stilistik her niemals für einen Clavel-Wein gehalten hätte. „Doch, das ist ein neuer Wein von mir”, erwiderte er spitzbübig, „und dies ist ein cadeau für Dich und Deine Kunden”. ‚Cadeau’ (gesprochen „Kado”) ist das französische Wort für ‚Geschenk’ und mein wenig geistreicher Blick signalisierte Pierre augenscheinlich, dass ich wohl nichts verstand. „Dieser teilweise im gebrauchten Holz ausgebaute Wein von einem neu gepachteten Weinberg mit einer gänzlich anderen Bodenformation, als ich sie sonst in meinen Wingerten finde, war ursprünglich als Bestandteil einer anderen Cuvée gedacht, was dann aber im Zusammenspiel nicht passte. Also habe ich ihn separat gefüllt. Wenn Du möchtest, kannst Du ihn zu einem Freundschaftspreis haben als Geschenk für Deine zahlreichen treuen Kunden”.

Und ob ich diese so eigenständige Cuvée wollte! Pierres herrliche Weine sind stets in erster Linie von ihrer verführerischen, zart süßlichen Beerenfrucht geprägt. Doch diese feinwürzige, elegante Cuvée (Grenache, Carignan, Syrah) stammt von sehr von kalkhaltigen Böden, die diesem traumhaft schönen Alltagswein eine zusätzliche mineralische Dimension verleihen. Seine fabelhafte Balance, seine Frische und Eleganz heben ihn meilenweit aus dem uniformen Meer marmeladiger, ermüdender Weine, die den Markt derzeit überschwemmen. Ein fröhlicher, ungemein trinkanimierender Wein mit nur 12,5% Alkohol, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt und der Maßstäbe setzt in seiner Preis-Genuss-Wertigkeit! Ein „Cado”, ein Geschenk eben für die zahlreichen Freunde des Weinguts Clavel und eines der größten Schnäppchen des Languedoc. Danke, Pierre! Ein herausragender Zechwein und ein kongenialer Essensbegleiter, leicht gekühlt auch der ideale Rotwein für sommerliche Grillabende!


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard.

3110904 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 9 l , statt 69,60 nur 58,00 Euro


12 Flaschen zum Aktionspreis von 10!



Domaine Jean-Philippe Fichet – Meursault

Jean-Philippe Fichet


Burgund 2005, der beste Jahrgang seit dem magischen 1978er – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „2005 ist in Burgund ein wahrhaft spektakuläres Jahr, in der Tat einfach das beste und feinste, das ich je gesehen habe – wohl der größte Jahrgang in einer ganzen Generation!”

Die großartigen Weißweine unserer Neuaufnahme Domaine Jean-Philippe Fichet werden von Allen Meadows zu den besten Schnäppchen des Jahrhundertjahrgangs 2005 gezählt und erhalten die Beurteilung „highly recommended”!


Jean-Philippe Fichet
Blick auf die Domaine Jean-Philippe Fichet


Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierte Weinzeitschrift, analysiert die aktuelle Entwicklung in einer der berühmtesten Weinbauregionen der Welt vortrefflich: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen ... Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”. Denn große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos Burgund, in der ganzen Welt verbreitet haben. Die Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität hat sie zu einer radikalen Abkehr von einer jahrzehntelang betriebenen Anbaupolitik veranlasst. Die durch Überdüngung ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke wurden behutsam regeneriert und heute erntet man aus biologischem oder naturnahem Anbau Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. Daher entstehen die besten Weine dieser Renommierregion durch eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit!”

Und so auch bei unserem heute präsentierten Kleinod. Meursault gilt unter Weinkennern in aller Welt aufgrund seiner großartigen Lagen als der Ort im Burgund, wo die meisten feinen Weißweine hergestellt werden: Fast ein Dutzend Spitzenwinzer produzieren Weltklasseweine mit magischem Klang. Und bis in die jüngste Vergangenheit noch ein Geheimtipp für eine verschworene Gemeinde von Liebhabern großer weißer Burgunder und dennoch bereits zu den drei bis fünften besten Winzern (je nach persönlicher Referenz bezüglich der hier vorherrschenden sehr unterschiedlichen Weinstile) dieser weltberühmten Gemeinde zählen die traumhaft mineralischen Gewächse von Jean-Philippe Fichet.

Jean-Philippe Fichet
Jean-Philippe Fichet (rechts) und Tino Seiwert beim Verkosten des aktuellen Jahrgangs


Doch seit Allen Meadows in seinem brandaktuellen Burgunderreport zum Jahrhundertjahrgang 2005 die Weine dieser uralten Familiendomaine Domaine als großen Erfolg feiert, zudem mit der höchsten Einkaufsempfehlung adelt und noch unseren heute präsentierten Bourgogne Vieilles Vignes als eines der größten Schnäppchen des Burgund feiert, sind seine Weine quasi vom Markt verschwunden. Doch wir haben uns bereits im Frühjahr dieses Jahres nach unserer Verkostung vor Ort, ebenfalls total begeistert von diesen traumhaft balancierten, extrem feinen, finessenreichen und zutiefst mineralischen Weinen, bestens eingedeckt und können Ihnen daher diese Raritäten zu extrem fairen Preisen mit großer Freude präsentieren.

Alle Weinliebhaber, die erfahren möchten, zu welch qualitativen Höhen sich die Chardonnayrebe in den Lagen von Meursault und Puligny emporzuschwingen vermögen, dürfen sich die Referenzweine dieses genialen Produzenten nicht entgehen lassen. Jean-Philippe ist nicht nur ein sehr sympathischer Mensch, seine extrem schonend vinifizierten Weißweine besitzen eine Frische, Mineralität, Präzision und Finesse, die im Burgund von ganz wenigen anderen Winzern erreicht werden („Ich mag keine schweren Weißweine trinken. Finesse und Eleganz zählen für mich mehr als überbordende Kraft”, so das dezidierte Urteil von Fichet). Um diese Parameter zu erreichen, setzt er auf perfekt gereifte, behutsam im biologischen Anbau produzierte Trauben sehr alter Reben, die dann extrem schonend in perfekt klimatisierten und penibelst sauberen Kellerräumen mit möglichst wenig Neuholzeinsatz (max. 25% bei den Spitzenweinen) vinifiziert werden. Alle seine Arbeiten zeichnet eine große Hingabe zu den täglichen Anforderungen in Weinberg und Keller aus: „Seit ich 1981 als Winzer anfing, habe ich in all den Jahren viel hinzugelernt. Heute weiß ich, dass ein großer Wein die Summe vieler wohlüberlegter Details ist”, beschreibt Jean-Philippe seine sorgfältige Arbeitsweise. Kommen zu dieser großen handwerklichen Kunst noch die idealen klimatischen Bedingungen eines Jahrhundertjahrgangs wie 2005 hinzu, dann entstehen fabelhafte Bio-Weißweine der absoluten Weltklasse, die verdeutlichen, dass „in einem feinen Meursault oder Puligny sich stets eine Dimension zurückhaltender Eleganz und Klasse findet, die sich jeder Nachahmung zu entziehen scheint” (Remington Norman). Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese traumhaften Trouvaillen daher auf keinen Fall entgehen!


Jean-Philippe Fichet
Jean-Philippe Fichet


206105 Fichet, Bourgogne blanc „Vieilles Vignes” 2005 21,50 Euro
Zusammen mit den Bourgogne von Coche-Dury und Boillot ist dieser ungemein feine Weißwein (aus zwei erstklassigen Parzellen hervorragender Meursault-Lagen) sicherlich das beste, was in dieser Qualitätsstufe im gesamten Burgund zu erwerben ist! Rasse, Finesse und eine salzige Mineralität zeichnen eine wunderbare Einführung in die phantastische Welt der einzigartigen Weißweine Fichets. Von Allen Meadows („terrific quality”) zu den größten Schnäppchen des Jahrhundertjahrgangs 2005 gezählt.
Zu genießen ab sofort bis 2010.


206205 Fichet, Meursault, blanc 2005 37,00 Euro
In der betörenden Nase ist eine ganz feine, jugendliche, würzige Holznote bester Provenienz noch ganz zart vernehmbar. Dann öffnet sich eine wunderschön konturierte Orangenfrucht und süße Aprikosen nebst weißen Blüten, Haselnuss und feinster Mineralität faszinieren im betörenden Duft.
Am Gaumen eine kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer weißer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr noble Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration aus, wie sie für Weine von den alten Reben seiner fünf unterschiedlichen Lagen aus Meursault, die zur großen Komplexität dieses phantastischen Weines beitragen, typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Fürwahr ein toller „Understatementwein” (Allen Meadows) für kundige Genießer!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis etwa 2014.



Jean-Philippe Fichet
Blick in die Kelleranlagen der Domaine


206305 Fichet, Meursault „Les Chevalières”, blanc 2005 49,90 Euro
„Les Chevalières” ist zweifellos eines der größten Terroirs („mustergültige Meursaults”, schwelgt begeistert einer der weltweit renommiertesten Burgundkenner, Remington Norman) dieser weltberühmten Appellation und demonstriert eindrücklich die schönsten Seiten seiner großartigen, sehr kalkreichen und steinigen Lage: Betörende, ungemein komplexe Aromen nach Lindenblüten, weißem Pfirsich, Mandeln und Jod. Am Gaumen eine packende, salzige Mineralität, DAS Signum eines großen Meusault, dazu eine fabelhafte Säure und ein rassiges Spiel, fein unterlegt von ganz subtilen Holzeinflüssen: Unvergleichliche Finesse und Eleganz statt ermüdender Holzprotzerei!


206405 Fichet, Meursault „Les Tessons”, blanc 2005 54,00 Euro
In homöopathischen Dosen erzeugte Spitzencuvée, der Lieblingswein von Fichet aus Meusault im Jahrhundertjahrgang 2005 aus einer fabelhaften Lage, die neben ihrer Wahnsinnsmineralität nicht wie andere berühmte Meursaults durch Haselnussaromen, sondern durch Mandelnoten verzaubert!


206505 Fichet, Puligny Montrachet „Les Referts” 1er Cru, blanc 2005 69,90 Euro
Die nicht minder berühmten und weltweit ebenso gesuchten Weißweine aus der Nachbargemeinde Puligny unterscheiden sich in ihrer Stilistik deutlich von ihren Pendants aus Meursault. Denn so ähnlich die Böden und Mikroklimata auf den ersten Blick auch sein mögen, unterscheiden sie sich (übrigens auch innerhalb der einzelnen Appellationen!) doch deutlich im Detail. Weltklassewinzer, die in ihren großen Weinen auf unnachahmliche Weise ihr Terroir ausdrücken, arbeiten diese Unterschiede in faszinierender Art und Weise hervor.
So ist auch dieser faszinierende Puligny-Montrachet in seiner Stilistik deutlich fülliger als die rassigeren Weißweine aus Meursault, wenn er auch durch seine Lage, unmittelbar an die Nachbargemeinde angrenzend und sich damit vom Untergrund her in einer Übergangszone mit einem höheren Lehmanteil befindend, weniger wuchtig und füllig ausfällt als Pulignys, die an der Grenze zu Chassagne gelegen sind. Der Puligny „Les Referts” betört in der Nase durch eine traumhafte Noten von Pfirsich, Aprikosen, Akazienhonig und Brioche sowie feinste mineralische Würze! Am Gaumen ein atemberaubender, extraktreicher Weißwein mit Noten exotischer Früchte und geprägt von einer außergewöhnlichen Tiefe des Geschmacks, voll vibrierender Kraft und von einer faszinierenden Lebendigkeit.
Traumhafte Frische, fabelhafte Balance und innere Harmonie und einem Potenzial bis weit nach 2020.



Robert Arnoux – Vosne-Romanée

Burgund 2005, der beste Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „2005 is quite simply the best top to bottom vintage that I have ever seen, the best wines since the magnific 1978s and the best of all.”

Die fabelhaften Pinot Noir einer legendären Burgunderdomaine begeistern im Jahrhundertjahrgang 2005 mit weltweit einzigartiger Eleganz und Finesse!

Dieses großartige Weingut, „das Pascal Lachaux seit dem Tode seines Schwiegervaters Robert Arnoux leitet, ist von einem neuen Geist beseelt. Die Weinbergpflege und die Weinbereitung sind so gut wie nie zuvor, ein Beweis für Lachaux’ Einsatz und seine Liebe zum Detail. Lachaux ist von seiner Ausbildung her Apotheker, er ist jung, dynamisch und äußerst gewissenhaft”, so das dezidierte Urteil von Robert Parker. Und mit dieser Analyse des nach biologischen Kriterien arbeitenden Kleinods mit seinen fabelhaften Parzellen in den besten Lagen der Côte de Nuits hat er voll ins Schwarze getroffen.


Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Pascal Lachaux


Denn „es gibt auf der ganzen Welt keinen ebenso erhebenden Wein wie den Burgunder: eine reiche Robe, ein intensives Bukett, ein samtener Strom, der sich im Mund ausbreitet und Kopf und Herz umspült und überflutet. Er wird bereitet von Individuen, standhaften Charakteren, die mit Hingabe den besten Wein erzeugen. Burgunder ist leicht zu trinken, bestechend leicht zu kritisieren und teuflisch schwer zu produzieren. Ein solcher Wein entsteht nicht von selbst.” Und genau diese wohlfeilen Worte von Michel Broadbent, dem großen Mann des englischen Weinjournalismus, kommen mir stets in den Sinn, wenn ich mich an langen Degustationsnachmittagen mit Pascal Lachaux in seinem Verkostungsraum durch die große Fülle seiner Einzellagen probierte, um die schönsten Pinot Noir auszusuchen: Selten trifft das Urteil des legendären englischen Weinjournalisten derart 100prozentig zu wie bei diesen fabelhaft aristokratischen Gewächsen aus einer der renommiertesten Lagen des gesamten Burgund.

„Mein Ideal ist die Vermählung von Tradition und Moderne” lautet das Credo von Pascal, der größten Wert legt auf den Ausdruck des Terroirs seiner großen Lagen als bestimmenden Charakter seiner großen eigenständigen Weinunikate mit ihrer fabelhaften Tanninstruktur und fabelhaften Finesse, die er weit jenseits einer im Burgund nur allzu häufig anzutreffenden Technikgläubigkeit mit ungeheuer viel Intuition und Bauchentscheidungen (aber ohne Filtrierung und Schönung!) zu vinifizieren weiß. Seine einzigartigen Pinot Noirs sind daher eine unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Kein Zweifel: Pascal Lachaux gehört heute zu den größten Winzerpersönlichkeiten des Burgund!


Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Der neue Wein wird stilvoll verkostet.


Um nochmals Allen Meadows zu zitieren: „Arnoux’ 2005er sind exzellent von den Basisweinen bis zur Spitze. Und seine Spitzenweine sind ‚outstanding’!”


216205 Arnoux, Chambolle-Musigny, rouge 2005 42,90 Euro
Fabelhaft feine, finessenreiche Dorflage, ein Traum!



216705 Arnoux, Vosne-Romanée, rouge 2005 39,90 Euro
Ausgewählte Parzellen aus einer der renommiertesten Lagen des Burgund, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses großartigen Villages-Weines beitragen, liefern hier den Soff, aus dem die Träume sind: Sehr verführerischer Pinot Noir, dessen komplexer, zartrauchiger, rotbeeriger Duft von der Finesse, der aristokratischen Struktur und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Arnoux kennzeichnen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen roten Früchten, Kirschanklängen und zarten exotischen Aromen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität: „This is an excellent villages and very Vosne in style and character”, urteilt dezidiert Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgund einer der weltweit einflussreichsten und angesehensten Kritiker.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir mit einem Wahnsinns-Preis-Genussverhältnis ab Ende 2008, Höhepunkt 2010 bis 2020, mindestens. Schmeckt nach weit mehr, als er kostet!



216105 Arnoux, Nuits-Saint-Georges „Les Poisets”, rouge 2005 55,00 Euro
Traumhaft reife, extrem kleine Beeren, die sich am Stock überhaupt nicht berührten, bilden die Grundlage für diesen traumhaft mineralischen, masculiner als die beiden vorhergehenden Dorflagen wirkenden, am Gaumen kräftig zupackenden, dichten Pinot Noir mit seiner Schwarzkirschenaromatik und seinen typischen Anklängen an Erde und feine Würze. Für einen Nuits-Saint-Georges überraschend seidene Tannine! Kein Wunder, dass Allen Meadows begeistert jubelt: „Arnoux has crafted a first rate villages”.
Zu genießen ab 2008 bis 2025.



216405 Arnoux, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Chaumes”, rouge 2005 89,00 Euro
Pinot Noirs aus Vosne-Romanée können in ihrer Jugend häufig sehr verschlossen sein, doch wenn sie altern, entwickeln sie ein betörendes exotisches Bukett, um schließlich ein Stadium köstlicher Dekadenz zu erreichen, in dem das ganze Feuer, alle Süße und das wuchtige Aroma sich zu einer dunklen Herbstfülle von wunderbarer Schönheit wandeln. Dieser zutiefst mineralische Sinnenzauber verfügt nach etwa drei Jahren der Flaschenreife über eine traumhafte Eleganz und wird sich bis 2030 traumhaft weiter entwickeln. Unter Preis-Genussgesichtspunkten nicht zu schlagen! „2005 ist in Burgund ein wahrhaft spektakuläres Jahr, in der Tat einfach das beste und feinste, das ich je gesehen habe – wohl der größte Jahrgang in einer ganzen Generation!” Einen schöneren Beleg dieser These von Allen Meadows als diesen großartigen Premier Cru aus Vosne-Romanée kann man kaum finden!




Robert Arnoux – Vosne-Romanée
Blick in die uralten Kellergewölbe: In unzähligen Barriquefässern
reift der Pinot Noir sanft vor sich hin.


216305 Arnoux, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Suchots”, rouge 2005 169,00 Euro
Von Allen Meadows wird dieser Traum eines Vosne-Romanée mit der dritthöchsten Bewertung aller Weine dieser Renommierappellation geadelt: „This is a really lovely example of Chaumes, which rarely gets the respect accorded to most other Vosne 1ers yet this is first rate!”


Einzelflaschenabgabe!


216505 Arnoux, Échezeaux Grand Cru, rouge 2005 169,00 Euro
In den größten Burgundern manifestieren sich die Sehnsüchte all jener Weinliebhaber, denen eine hinreißende seidige Fülle, verbunden mit einer außerordentlichen Komplexität als immer währendes Ziel vorschwebt. In diesem emotional bewegenden Grand Cru finden sie diesen Traum verwirklicht! Ungemein komplexe Nase, rotfruchtig, feinwürzig und zutiefst mineralisch. Am Gaumen die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich tragend, einerseits ungemein dicht und packend, aber gleichzeitig schwebend, filigran, transparent. Dazu ein enormer mineralischer Spannungsbogen und eine großartige Säureader, mit Luftzufuhr immer besser werdend. Wahnsinnspotential! Kein anderer Echézeaux wurde von Allen Meadows höher bewertet.


max. 2 Flaschen pro Kunde!


216605 Arnoux, Romanée-Saint-Vivant Grand Cru, rouge 2005 490,00 Euro
Allen Meadows: „Toasty oak notes, reduction an spicy black fruit lead to lacy, indeed almost delicate middle weight flavors that are focused, supple, intense and ultra pure and transparent on the silky and stunningly long finish. This is finesse personified with the classic ‘power without weight’ character that burgheads sp prize. A lovely and exceptionally classy wine.” Mit bis 96 Punkten (nur der Romanée-Conti wird mit bis 97 Punkten höher benotet) die zweithöchste Bewertung aller Rotweine dieser weltberühmten Lage! Für mich bleibt der höchste Ausdruck des Pinot Noir die unvergleichliche Finesse, die in Kraft eingebettet, aber immer mit einer unnachahmlichen Eleganz versehen ist. Es ist nicht so schwierig, einen eleganten oder einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine Ausgewogenheit zwischen beiden Polen herzustellen. Nur die großen Pinot Noir aus dem Burgund vermögen es meisterlich. Und dieser Grand Cru ist solch ein singuläres Meisterwerk, ganz nahe dem Ideal. Die Rebe als Übersetzer ihres einzigartigen, weltberühmten Terroirs, sinnlicher Genuss in Vollendung. Power without weight. Ein Kandidat für den Wein des Jahrgangs mit einem Riesenpotential!


Einzelflaschenabgabe!


Zudem haben wir noch einige wenige Kisten einiger großartiger 2004er Pinot Noirs dieses ungemein sympathischen Winzerstars auf Lager:

216204 Arnoux, Chambolle-Musigny, rouge 2004 39,00 Euro



216104 Arnoux, Nuits-Saint-Georges „Les Poisets”, rouge 2004 39,90 Euro



216404 Arnoux, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Chaumes”, rouge 2004 59,90 Euro




216304 Arnoux, Vosne-Romanée 1er Cru „Les Suchots”, rouge 2004 84,90 Euro



Einzelflaschenabgabe!


216604 Arnoux, Romanée-Saint-Vivant Grand Cru, rouge 2004 219,00 Euro



Einzelflaschenabgabe!



Jeff Carrel

Frankreichs große Önologenhoffnung vinifiziert exzellente Weinunikate voller Rasse und Finesse!

In der französischen Insiderszene hat er einen klangvollen Namen, denn er zeichnet als Önologe für viele kleine Weinprojekte bei handwerklich arbeitenden Winzern in Frankreichs wildem Süden verantwortlich, mit denen er höchst individuelle Rotweine mit unverwechselbarem Charakter vinifiziert, die sich zudem dadurch auszeichnen, dass sie angesichts ihrer moderaten Preise spektakuläre Qualitäten ins Glas zaubern. Das ist auch der Grund, warum wir mit Jeff Carrel zusammenarbeiten, der das genaue Gegenteil der so genannten „flying winemaker” ist, die nach stets gleichen Rezepten uniforme Allerweltsweine produzieren. Jeff dagegen berät „seine” Weingüter bei der Suche nach ihrer spezifischen, ureigenen Identität und hilft ihnen, authentische Weine zu vinifizieren, deren charakteristisches Merkmal ihre Terroirgebundenheit genau so ist wie die Fokussierung auf Finesse und Eleganz statt marmeladiger Überreife. Und damit sind es stilistisch genau jene Weine, welche die meisten Kunden von Pinard de Picard eindeutig favorisieren. Womit wiederum klar ist, warum Jeff, der noch jung an Jahren, aber bereits mit einem immensen Erfahrungsschatz infolge seiner stetigen Weinreisen ausgestattet ist, eine große Bereicherung unseres Programms darstellt. Heute präsentieren wir Ihnen zwei herausragende Rotweine aus dem Languedoc-Roussillon, Weine mit singulärem Charakter, die sowohl uns selbst als auch unsere Kunden, die bereits bei uns vor Ort mitverkostet haben, restlos begeisterten: Große südfranzösische Weinunikate mit Referenzcharakter!


Jeff Carrel


362305 Jeff Carell, La Bette, Cotes du Roussillon village rouge 2005 7,40 Euro
Eine der schönsten Entdeckungen von Pinard de Picard im letzten Jahrzehnt – fabelhaftes Preis-Genussverhältnis!
Diese bereits heute sehr zugängliche, herrlich schmeichlerische Cuvée (Grenache-dominiert, dazu Syrah und Carignan) fasziniert mit einer unglaublich expressiven Nase: Cassis pur, Wildhimbeere, Sauerkirsche, Vanille und Krokant! Am Gaumen wiederum eine betörende, zart süßliche Note von Cassisblättern, die in einem faszinierenden Spannungsverhältnis stehen zu feinherben Noten von Schlehen und Holunderbeeren. Unglaublich saftig, bei aller außergewöhnlichen Fülle und Dichte für einen solch attraktiven Alltagswein von eher femininer Stilistik, mit einer traumhaft schönen Frische versehen infolge einer fabelhaften Säurestruktur, die so charakteristisch ist für die besten Weine des Roussillon in diesem großen Jahrgang. Dies ist einer dieser fabelhaft günstigen Alltagsweine aus dem Süden Frankreichs mit seidenen, hochfeinen Tanninen, die den legendären Ruf des Midi begründet haben. Meine unbedingte Empfehlung!
P.S.: Das Etikett dieses traumhaften Alltagsweins, ein Jugendstil-Retro, ist so herrlich altmodisch und typisch für französische Werbeplakate in den 50er und 60er Jahren!
Zu genießen ab sofort, leicht gekühlt auch ein traumhafter Sommerwein, Höhepunkt Mitte 2008 bis 2011.


3623905 Jeff Carell, La Bette, Cotes du Roussillon village rouge (12er Paket) 2005 9 l 79,90 Euro



Jeff Carrel


362105 Jeff Carell, Carbernet Franc, VdP d’Oc, rouge 2005 9,50 Euro
Tiefstes dunkles Rot in der Farbe, fast ins Schwarze tendierend, Resultat einer extrem selektiven Auslese aus niedrigsten Erträgen. Doch dieser Parameter ist auch der einzige sinnlich erfassbare Beleg einer extremen Selektion, denn wer in der Nase und am Gaumen jetzt marmeladige Aromen oder eine opulente Fülle erwartet, wird, je nach Erwartungshaltung und geschmacklicher Vorliebe, bitter enttäuscht oder freudigst überrascht: Dieser traumhafte Edelrebsortenwein fasziniert stattdessen durch eine fabelhafte Finesse in seiner reintönigen Aromatik und ungemein kühlen, eleganten Stilistik, die Erinnerungen an wesentlich teurere Bordelaiser Renommiergewächse evoziert. Natürlich erreicht er qualitativ nicht sein unverkennbares Vorbild Cheval Blanc, den teuersten und begehrtesten von Cabernet Franc dominierten Wein. Doch in seiner genussfreundlichen Preisklasse schmeckt er phänomenal gut und demonstriert ausdrücklich, dass der Cabernet Franc, der in seiner reinsortigen Variante nur noch an der Loire, im Friaul und in Übersee vorkommt der stets Zeit zum vollständigen Ausreifen benötigt und der hier in seiner schönsten Ausprägung geradezu unverschämt verlockende Aromen von Himbeeren, schwarzen Johannisbeeren. Brombeeren, Pflaumen, Paprika, Teer, Tabak, Holzrauch, orientalischen Gewürzen und Minzblättern besitzt.
Am Gaumen ungemein weich und trinkanimierend: es vermählen sich eine klare, präzise, würzige Frucht und eine markante Frische mit cremigen Tanninen. Ein fabelhafter Alltagswein de luxe, eine ungeheure Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestigegewächse mit dem Potential zum Süchtigwerden!
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, ist total begeistert von diesem Schmeichler der Sinne und empfiehlt diesen Preis-Genuss-Hit auch „ im Sommer - leicht gekühlt - zu genießen. Entweder zum Grillen oder zu kräftigen Fischzubereitungen wie Seeteufel geräuchert mit Paprikagemüse oder Dorade im Speckmantel mit frischen Kräutern und Olivenöl”. Wohl bekomm’s!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis nach 2012.


362204 Jeff Carell, Terre Promise, Saint Chinian Roquebrun de Guiraud rouge 2004, statt 17,50 nur 9,90 Euro
Nachdem in den letzten beiden Jahren die Planung und Ausführung unserer neuen Lager- und Verkostungshalle im Mittelpunkt unserer Aktivitäten standen, erstellen wir zurzeit, von vielen Kunden sehnlichst erwartet, einen neuen Gesamtkatalog. Daher trennen wir uns ab sofort von Restposten, die es aufgrund der kleinen vorhandenen Mengen nicht mehr lohnt, im neuen Programm aufzuführen. Schöne Zeiten für Schnäppchenjäger! Zu genießen ist diese mineralische Cuvée aus den Edelreben Syrah und Mourvèdre ab sofort, Höhepunkt Ende des Jahres bis 2012.


Abverkaufspreis


Übrigens: Die Bordeaux-Subskription 2006 läuft auf Hochtouren. Einige der gesuchtesten Weine sind bereits ausverkauft und deren Preise beginnen zu steigen. Bei Ausone beispielsweise driften sie in astronomische Höhen ab. Wir legen Ihnen heute zwei Weine ganz besonders ans Herz, die von fabelhafter Qualität sind, die aber immer ein wenig im Schatten ihrer berühmteren Nachbarn stehen und daher ein unschlagbares Preis-Genussverhältnis besitzen!


522106 Château La Vieille Cure, Fronsac, rouge 2006 16,50 Euro
VINUM: „Der heimliche Sieger des Kampfes um die beste Bordeaux-Appellation ist Fronsac: Weine mit großer aromatische Komplexität, von besonderer Frische und Rasse. Genau richtig für Schnäppchenjäger. La Vieille Cure 2006 ist ungemein dicht, der beste Jahrgang, den wir bis heute verkostet haben.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2009!


529106 Château Langoa Barton, Saint-Julien 3e cru classé rouge 2006 42,50 Euro
René Gabriel, WeinWissser: Sehr dunkles, sattes Purpur mit schwarzen Reflexen. Cassis, Brombeeren, dunkle Edelhölzer, nobel und tiefgründig, von der Nase her zu den besten St. Juliens gehörend. Im Gaumen alles fein ausgerichtet, stützende, reife Tannine, ausgeglichene Adstringenz, dann doch noch etwas fester zupackend, aromatisches Finale. Wieder ein ganz großer Langoa, wie schon in vergangenen Jahren, und kaum jemand merkte es. 18/20 Punkten, zu trinken 2016-2040.”





DEUTSCHLAND

Weingut Holger Koch

Visionärer Winzergenius aus Baden fasziniert im Jahrhundertjahrgang mit traumhaften Spätburgundern voller Finesse!

Er hat einen klugen Kopf. Dezidiert äußerst er seine Meinung. Und konsequent setzt er seine Ideen in die Tat um. Nach intensiven Lehrjahren im In- und Ausland (beispielsweise bei Canon la Gaffelière in St. Émilion oder im Schwarzen Adler in Oberbergen) übernahm er 1999 die winzige Rebfläche seiner Eltern und setzt seitdem kompromisslos auf Qualität: Pflanzte ertragsschwache, aber sehr hochwertige, uralte Burgunderselektionen, die kleinbeerige, höchst aromatische Trauben hervorbringen. Denn die Aromendichte eines Weines steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Traubengeschmack. Ein simpler Messwert wie das Mostgewicht dagegen sagt viel weniger aus als die eigenen Sinneseindrücke des sensiblen Winzers im Weinberg. Hier setzt er auf naturnahen Anbau, versucht die Reben gegen Krankheiten abzuhärten, statt diese zu bekämpfen und düngt nur organisch. Die Weinbergspflege, die Herausarbeitung seines spezifischen Terroirs sind die entscheidenden Parameter seines vinologischen Tuns. Spontanvergärung und schonender Ausbau im Keller sind keine leeren Worthülsen sondern gelebter Winzeralltag. Das Resultat: Nicht plump-süßliche oder fett-monströse Weine nennt er sein eigen, nicht die laute Tuba dominiert, sondern zarte Instrumente, Stradivari-Geigen, spielen auf: Feinsinnig, filigran fast, brillieren seine Pinot-Noir-Weine im Glas. Trotz des jugendlichen Alters der Reben dominieren Herkunftscharakter, Rasse, Mineralität und belebende Frische statt vorlauter Frucht seine trinkanimierenden Weine. Dabei liegen seine terrassierten Steillagen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl in der wärmsten Gegend Deutschlands. Doch keine süßen Marmeladenweine werden hier vinifiziert, stattdessen setzt Holger Koch auf Frische, Feinheit und Individualität: „Ich versuche, authentische, harmonische, lebendige Weine zu machen. Meine leicht erhöht liegenden Lagen (300-380 Meter, Lössboden auf Vulkangestein) in Bickensohl profitieren nämlich nicht nur von den vielen Sonnentagen, sondern auch von kühlen Nächten, denn hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind ideal zur Herausbildung komplexer Aromen. Daher ist das Bickensohler Terroir bestens geeignet, meiner Vision von Rotweinen nahe zu kommen, die einen samtigen, kraftvollen Körper mit vielschichtiger, finessenreicher, feiner Frucht verbinden”. Und diesem Ideal ist Holger Koch in den letzten Jahren immer näher gekommen: Noble, „zurückhaltende, doch nachhaltige Aromen statt lauter, protziger Verkostungsweine” lobt daher auch zu Recht der Gault Millau 2007 die feinsinnigen Rotweine von Holger Koch, die in ihrer edlen Stilistik auch meinen Vorstellungen von einem großen Pinot Noir perfekt entsprechen. Kategorie absolute Lieblingsweine und meine ganz besondere Empfehlung!


980105 Koch, Pinot Noir „S”, Edition Pinard de Picard 2005 12,90 Euro
Schon die typische mittelrote Farbe und der komplexe, feinbeerige und zart kirschige Duft demonstrieren die Stilistik der Koch’schen Pinot Noirs: Feinheit und Finesse, Power without weight! Auf der Zunge eine ganz feine Würze und eine traumhaft zarte Pinot-Frucht mit Anklängen an eine betörende Sauerkirscharomatik sowie rote Johannisbeeren, die von einer fein gewebten Mineralität und einer belebenden Säure getragen wird. Holger Kochs faszinierende ‚Edition Pinard de Picard’ ist ein geradezu zärtlicher, ein leiser Wein, der das perfekte Zusammenspiel von Reinheit, Kraft und Lebendigkeit, das der Meister der Pinottraube stets in seinen großen Burgundern heraus zu arbeiten sucht, traumhaft verkörpert. Nichts ist aufdringlich an diesem filigranen, fein balancierten, harmonischen Burgunder, der mit seiner animierenden Frische, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano zärtlich die Zunge streichelt. Ein sehr burgundischer Pinot Noir, der so lecker und beschwingt schmeckt, wie kleine Burgunder es eigentlich sollten, aber es nur ganz selten tun! Dieser extrem fairpreisige Pinot wird in einer vergleichenden Probe mit berühmten Dorflagen aus dem Burgund das Weltbild manch eingefleischten Pinot-Liebhabers nachhaltig ins Wanken bringen. Holger Koch ist ein sehr zurückhaltender, sensibler, fast scheuer Mensch. Seine angenehmen Charaktereigenschaften scheinen diesen herrlichen Burgunder beseelt zu haben.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.




Weingut Ökonomierat Rebholz - Pfalz (Siebeldingen)

„Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was einen Wein ausmacht.” (Stuart Pigott)

Vom Südrand Rheinhessens (bei Worms) bis ins Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, erstreckt sich ein durchschnittlich sieben Kilometer breiter, etwa 23.600 Hektar umfassender Traubengürtel in einer klimatisch besonders gesegneten Region, in der alljährlich selbst Mandeln und Feigen reifen. Und in Siebeldingen in der Südpfalz vinifiziert einer der visionärsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands auf steilen Hanglagen und sanften Hügeln aus Reben besten genetischen Materials traumhafte Weiß- und Rotweine, die seit Jahren zur absoluten Weltspitze zählen. Hansjörg Rebholz, der intellektuelle Vordenker seiner Region, und seine ebenso sympathische wie attraktive Frau Birgit leiten ein traditionsreiches Weingut, „das in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität zählt. Der überaus engagierte Winzer des Jahres 2002 setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte”, schwärmt daher zu Recht der Gault Millau.


Weingut Ökonomierat Rebholz
Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit


Hansjörg Rebholz macht kompromisslos keine vordergründigen Journalisten- und Punkteweine, die in Jungweinverkostungen brillieren sollen, er vinifiziert stattdessen große, unverwechselbare Naturweine. „Der Meisterschüler der Pfalz, der erste Lehrling, den der legendäre Hans-Günter Schwarz ausbildete, baut seine Weine derart konsequent trocken und ohne jegliche Manipulation aus, dass sie schon im jugendlichen Stadium beachtliches Potenzial zeigen, doch immer etwas Reife und Entwicklung brauchen, um ihre ganze Größe zu offenbaren” urteilt kenntnisreich und euphorisch der WEINGOURMET. Doch lassen wir Hansjörg Rebholz, vom Naturell her eigentlich eher introvertiert, besonnen und nachdenklich, der aber zum ungemein engagierten Diskussionsteilnehmer wird, wenn es um seine Naturweine, allesamt eigene „Persönlichkeiten mit Seele” geht, seine so sympathische Philosophie der Weinbereitung selbst erklären: „Veränderungen in Weinanbau und Kellertechnik hat es seit meiner Verantwortung für unser Weingut nur gegeben, wenn sie der Philosophie des Hauses nicht widersprachen und wenn sie eindeutige Verbesserungen der Weinqualität ermöglichten. Die Ideen meines Großvaters und Vaters sind so gut, dass man sie nicht verändern sollte – auch wenn wir sie immer wieder hinterfragen und im Lichte technischer Fortschritte neu interpretieren müssen. Als mein Großvater, Ökonomierat Eduard Rebholz (der legendäre Pionier der kompromisslos trockenen Qualitätsweine in der Südpfalz, zu Zeiten, als dort noch alle Welt denaturierte, austauschbare, künstlich gesüßte Weine produzierte und schon der Firmenname ,Naturweingut Rebholz’ eine Kampfansage darstellte!), sich nach dem Krieg entschloss, den väterlichen Weinbau zu übernehmen, war er schon fast 60 Jahre alt. Nach Forstwirtschaftsstudium und -laufbahn und der Tätigkeit als Kaufmann zwischen den beiden Kriegen sah der ‚Förster’, wie er im Dorf genannt wurde, im Weinbau allerdings langfristig nur dann eine Chance, wenn es gelänge, die ganze Individualität eines Weines, die durch alle natürlichen Voraussetzungen möglich ist, herauszuarbeiten.

Was er als ‚Naturweine’ bezeichnete, war schon damals viel mehr als der bis heute bei uns übliche Verzicht auf Anreicherung (Chaptalisation und Konzentrierung) und ,künstliche Süßung’ der Weine. Seine Idee baute auf der fast liebevollen Pflege der Reben im Weinberg, extrem selektiver und riskant später Lese, sorgfältiger Traubenverarbeitung und einem äußerst schonenden Weinausbau auf. Die Erzeugung großer Weine jedoch, wusste er, ist nur durch ein manchmal schon fast ,Zocker-ähnliches’ Risiko vor und während der Lese möglich, um genau diejenige Reife der Trauben zu bekommen, die man als physiologisch bezeichnet, denn nach dem Vegetationsabschluss der Rebe werden alle Inhaltsstoffe (Mineralstoffe), welche die Rebe dann nicht mehr zum Funktionieren des Saftstroms braucht, eingelagert. Diese Vollreife von Trauben lässt sich nicht in Öchsle messen, wie man im Weingesetz von 1971 meinte. Sie ist auch analytisch nicht zu definieren. Aber der ganz unterschiedliche Geschmack von Weinen aus dem gleichen Weinberg, die jeweils zu einem früheren und späteren Zeitpunkt gelesen sind, zeigt diese Unterschiede deutlich auf. Die Art, wie die Säure in die später gelesenen Weine eingebunden ist sowie deren deutlich größere Komplexität und Langlebigkeit lassen uns Jahr um Jahr dieses große Leserisiko wieder eingehen, um die Weine in ihrer einzigartigen, Individualität zu belassen und konsequent auf lange Lebensdauer anzulegen.”

Und in der Tat: Rebholz’ höchst individuelle rote und weiße Prädikatsweine benötigen tatsächlich Jahre, bis sie ihr komplexes Geruchs- und Geschmacksprofil optimal entfalten. Dann jedoch gehören sie zu den größten Weinunikaten der Welt, von originärem Charakter (wie die Persönlichkeit, die sie geschaffen hat!), singulärer Ursprünglichkeit und infolge ihrer so unterschiedlichen Böden mit einem Terroircharakter versehen, der in der Pfalz unerreicht ist und so Maßstab und Vorbild gleichermaßen wird für die gesamte deutsche Weinkultur, meilenweit von so vielen durchaus leckeren, aber auch belanglosen Pfälzer ,Schmusekätzchen’ entfernt, die heute in Mode sind. Zudem: Als logische Konsequenz der so unterschiedlichen Bodenformationen innerhalb des Rheingrabenbruchs, die verschiedenen Traubensorten jeweils optimale Bedingungen erlauben, bauen die ,Rebhölzer’ schon seit Generationen Weine in ihrer gesamten großen Rebsortenbreite aus: „Sehr früh erkannte schon mein Großvater die Einflüsse unserer doch extrem unterschiedlichen Weinbergsböden und -lagen auf die verschiedenen Rebsorten. Eine Rebe wächst zwar fast überall, wenn das Klima stimmt, doch sind durch die Unterschiede bei der Bodenzusammensetzung, der Wasserhaltekapazität, der Sonneneinstrahlung, Sonnenscheinstunden und der Kalt- und Warmlufteinflüsse am Ende die Ergebnisse beim Wein ganz verschieden. Ebenso geht das hohe Durchschnittsalter unserer Reben auf diese Erkenntnisse zurück – auch eine Voraussetzung für große Weine” (Rebholz)! Und so sind diese genialen Naturweine Referenzweine der Pfalz, welche die Sinfonie ihrer großen Terroirs unter dem einfühlsamen Dirigat von Hansjörg Rebholz in einer glockenklaren, mineralischen, zutiefst emotional berührenden Melodie erklingen lassen. Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Lassen Sie mich meine Einführung in die magische Welt der Rebholzchen Weine schließen mit dem dezidierten Urteil des Gault Millau „über einen der besten deutschen Weinerzeuger”: „In jedem Jahrgang seit 1998 gehörten seine trockenen Weine zu den feinsten, die in Deutschland erzeugt wurden!” Und Hansjörg Rebholz hat im nicht einfachen Jahr 2006 in der Pfalz wieder einmal eine vibrierende Selektion „wahrhaft erregender Weine” vinifiziert, wie Hugh Johnson und Jancis Robinson sie einst tauften. Diese große, intellektuelle Winzerpersönlichkeit mit Visionen, in deren wachem Geist die Ideen des Großvaters lebendig bleiben und behutsam weiter entwickelt werden, hat beseelte Weine geschaffen: Diese originären, unverfälschten Charakterweine, in denen die Ideen des Großvaters wach geblieben sind, stehen in der glanzvollen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und lösen Emotionen aus, können gar als Archetypus gelten der grandiosen Weine des stolzen Weinanbaugebietes der Pfalz!


973006 Rebholz, Silvaner Kabinett trocken 2006 7,50 Euro
Ein trinkanimierender Wein aus einer oft unterschätzten Rebsorte, der in einem hellen Strohgelb mit deutlichen grünen Reflexen ins Glas läuft. Die Nase zeigt intensive Aromen von grünem Apfel, Zitronenzeste und Holunderblüte, hinzu kommen Noten von Walnussschale und rauchiger Mineralität. Am Gaumen dominiert eine anregende Mineralität und verleiht dem Wein eine Tiefe, die man dieser Rebsorte vielleicht gar nicht zutrauen würde. Dieser erfrischende Sommerwein mit milder Säure und seinen 11 Volumenprozent Alkohol ist wahrlich ein Musterbeispiel dessen, was man einen ehrlichen Kabinett nennen kann!


970306 Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken 2006 9,50 Euro
Dieser inspirierende, kompromisslos trockene und animierend frische Weißburgunder aus dem „Sonnenschein” fasziniert in der Nase durch seine terroirgeprägte Individualität und sein faszinierendes Aromenspiel: Mandel, Butter, Apfel, Birne, Haselnüsse und eine wunderbare Raucharomatik, die sich aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und dem Muschelkalkböden ergibt. Was für ein Unterschied zu vielen belanglosen Modeweinchen mit aufgesetzter Restsüße! Ein leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und immer wieder Lust macht auf das nächste Glas („Trinkt sich leicht wie Wasser, nur viel schöner”, Christina Hilker, Sommelier des Jahres), aber auch ein fabelhafter Essensbegleiter, der eindrucksvoll belegt, dass gerade die Burgundersorten eine der großen Stärken der Südpfalz sind. Die Rebsorte Weißburgunder schwingt sich unter den Händen des begnadeten Magiers Rebholz zu ungeahnten Höhenflügen empor und wird damit zu einer echten Alternative auch für Rieslingfreaks!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


973306 Rebholz, Riesling Kabinett trocken 2006 7,00 Euro
Ein ungemein frischer Riesling, der in einem hellen Strohgelb mit deutlichen grünen Reflexen ins Glas läuft. In der Nase intensive Aromen von Weinbergspfirsich, Pfirsichhaut, Aprikosen und Birnen, traumhaft vermählt mit viel Mineralität und mit feinen Noten von weißen Blüten und Honig. Am Gaumen sehr ausgeprägt in seiner Frische und pikant im Nachhall. Ein „fröhlich-optimistischer” Kabinett (nur 11,5% Alkohol), der spielerisch leicht und beschwingt die Zunge liebkost.
Zu genießen ab sofort bis 2009.



Weingut Ökonomierat Rebholz
Typische Bodenformation in der Großen Lage „Im Sonnenschein”

970606 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2006 32,00 Euro
Die legendäre Lage „Im Sonnenschein”, eine der absoluten Renommierlagen der Südpfalz, gebiert unter den Händen des leidenschaftlichen Perfektionisten Hansjörg Rebholz einen der faszinierendsten deutschen Rieslinge, der über ein phänomenales Reife- und Entwicklungspotential verfügt. Im traumhaft komplexen Duft subtile Anklänge an roten Weinbergspfirsich und Aprikose sowie zarte exotische Noten von Ananas und Honigmelone und wie stets eine beeindruckende Mineralität. Ein atemberaubender Riesling, der sprachlos werden lässt vor Begeisterung! Assoziationen bilden sich, Erinnerungen werden wach: Ich träume mit offenen Augen und vernehme Gerüche nach heißen Steinen oder an einen Acker an einen Sommertag, nachdem es geregnet hat: der feuchte Dampf steigt auf... . Unglaublich langer Nachhall durch eine vibrierende Mineralität sowie eine reife und dennoch knackige Säure, wie ein Weißwein ihn ganz selten besitzt. Deutlich mehr in seiner Stilistik ein puristisch-mineralischer Langstreckenläufer als ein kuscheliges Pfälzer Schmusekätzchen wie in 2005.
Diese Demonstration bester Pfälzer Rieslingkultur wird sicherlich bereits unmittelbar nach ihrer Freigabe im September herausragend schmecken und ihren Höhepunkt zwischen 2008 bis nach 2012 erreichen.


In Subskription, Auslieferung ab September 2007


Weingut Ökonomierat Rebholz
Blick auf eine der magischen Lagen der Pfalz, den Kastanienbusch

970706 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2006 32,00 Euro
Aus einer spektakulär schönen Steillage südlicher Exposition mit einem herrlichen Ausblick, einem jener raren Orte, die auf feinfühlige Menschen einen magischen Zauber verströmen, kommt einer der legendärsten Spitzenrieslinge Deutschlands. Die roten Schieferböden, die es in der gesamten Pfalz nur hier im Kastanienbusch gibt, prägen diesen majestätischen, tief mineralischen Riesling, der so anders schmeckt als die großen Rieslinge von der Nahe, dem Rheingau oder Rheinhessen, aber auch sehr verschieden von allen anderen Pfälzer Weinen. Denn hier kommt stilbildend der einzigartige Boden ins Spiel, der rote Schiefer, der diesem grandiosen Riesling neben der Pfälzer Fülle eine Finesse und Mineralität verleiht, die jeden Liebhaber begeistert, der diesen fabelhaft schönen Wein genießen darf. Ungemein betörend, dicht und sehr mineralisch in der Nase, mit Aromen von reifen gelben Äpfeln, Pfirsich, Quittengelee und Aprikosenkompott, unterlegt von einer Note, die an karamellisierten Rhabarber erinnert, aber auch rauchigen, zartherben Anklängen an Speck und hellen Tabak. Extrem packend im Mund, großartige mineralische Würze, dazu eine sehr saftige, präsente, herrlich reife Säure, extrem konzentrierte Struktur sowie eine vibrierend vitale, finessenreiche Textur und ein grandioses, sehr langes, ungemein rassiges Finale voller feinfruchtiger Eleganz und Mineralität! Ein traumhafter Riesling, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an ein ganz großes Terroir!
Zu genießen ab Freigabe im September 2008, Höhepunkt 2009 bis etwa 2014.



980105 Koch, Pinot Noir „S”, Edition Pinard de Picard 2005 12,90 Euro
Schon die typische mittelrote Farbe und der komplexe, feinbeerige und zart kirschige Duft demonstrieren die Stilistik der Koch’schen Pinot Noirs: Feinheit und Finesse, Power without weight! Auf der Zunge eine ganz feine Würze und eine traumhaft zarte Pinot-Frucht mit Anklängen an eine betörende Sauerkirscharomatik sowie rote Johannisbeeren, die von einer fein gewebten Mineralität und einer belebenden Säure getragen wird. Holger Kochs faszinierende ‚Edition Pinard de Picard’ ist ein geradezu zärtlicher, ein leiser Wein, der das perfekte Zusammenspiel von Reinheit, Kraft und Lebendigkeit, das der Meister der Pinottraube stets in seinen großen Burgundern heraus zu arbeiten sucht, traumhaft verkörpert. Nichts ist aufdringlich an diesem filigranen, fein balancierten, harmonischen Burgunder, der mit seiner animierenden Frische, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano zärtlich die Zunge streichelt. Ein sehr burgundischer Pinot Noir, der so lecker und beschwingt schmeckt, wie kleine Burgunder es eigentlich sollten, aber es nur ganz selten tun! Dieser extrem fairpreisige Pinot wird in einer vergleichenden Probe mit berühmten Dorflagen aus dem Burgund das Weltbild manch eingefleischten Pinot-Liebhabers nachhaltig ins Wanken bringen. Holger Koch ist ein sehr zurückhaltender, sensibler, fast scheuer Mensch. Seine angenehmen Charaktereigenschaften scheinen diesen herrlichen Burgunder beseelt zu haben.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.



Letztmalig bieten wir Ihnen, werte Kunden, heute alle noch verfügbaren 2006er Großen Gewächse der bedeutendsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands zum günstigen Subskriptionspreis an. Bei Interesse bitte nicht zögern, die Nachfrage ist riesig, die ersten Weine sind ausverkauft und die noch vorhandenen Mengen mittlerweile arg begrenzt.

951206 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2006 24,50 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich ab September 2007!


954006 Keller, Westhofen Abtserde, Riesling Großes Gewächs 2006 39,80 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich ab März 2008!

Die letzten Kisten. Dieser grandiose Riesling wird definitiv nicht mehr nach dem Subskriptionsverkauf angeboten werden können!


932006 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2006 29,50 Euro


In Subskription, Auslieferung ab September 2007


932606 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2006 29,90 Euro


In Subskription, Auslieferung ab September 2007


932906 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2006 28,50 Euro


In Subskription, Auslieferung ab September 2007



935306 Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Großes Gewächs Riesling trocken 2006 29,50 Euro


In Subskription!


930306 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Großes Gewächs Riesling trocken 2006 31,90 Euro


In Subskription!


Werner Schönleber: Winzer des Jahres 2006 (Gault Millau):

937306 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2006 24,95 Euro


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2007


934506 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2006 24,95 Euro


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2007


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann