Saarwellingen, im Juni 2007

PINwand Nº 133


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir präsentieren Ihnen in unserer heutigen Pinwand großartige Weine aus dem wilden französischen Süden: Die Domaine Boudau vinifiziert authentische Roussillon-Weine vom Fuße der majestätischen Pyrenäen zu ungewöhnlich attraktiven Preisen, die mit hohen Auszeichnungen gefeiert werden! Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer aus dem Languedoc, produziert die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere! Das Château de la Negly („Bestes Weingut des Languedoc”, Robert M. Parker) brilliert mit fabelhaften Gewächsen und im Jahrhundertjahrgang 2005 in Châteauneuf-du-Pape vinifiziert Isabel Ferrando auf der Domaine Saint Préfert feinst balancierte, traumhaft finessenreiche Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil! Zudem freuen wir uns sehr, Ihnen das laut FEINSCHMECKER beste Olivenöl Frankreichs anbieten zu können.

Deutschlands Spitzenwinzer haben in 2006 Weißweine vinifiziert, welche die Vorzüge dreier großer Jahrgänge zu vereinen scheinen: den traumhaften Extrakt aus 1998, die vibrierende Frische und Mineralität aus 2004 sowie die innere Dichte und Konzentration aus 2005. Dirk Würtz in Rheinhessen (nicht nur) mit seinem legendären Potate, unserem meist verkauften Basisriesling aller Zeiten, und Armin Diel an der Nahe, gerade erst mit der Auszeichnung der Kollektion des Jahres 2005 geehrt, haben Wahnsinnsweine vinifiziert, die Sie unbedingt probieren müssen.

Freunden italienischer Weine präsentieren wir den neuen Jahrgang unseres beliebten sizilianischen Klassikers Cusumano, fabelhaft gute, authentische Gewächse – mit dramatischen Preissenkungen übrigens! (Wo im seriösen Weinfachhandel, der wie Pinard de Picard die Weine in einer optimal gekühlten Lager- und Verkostungshalle für Sie aufbewahrt, finden Sie diese großartigen Gewächse günstiger?) Und wir präsentieren mit dem Weingut Marco Porello einen phantastischen Geheimtipp aus der weltberühmten Region des Piemont. Ein kluger Charakterkopf produziert exzellente Weiß- wie Rotweine zu Preisen, die eine ungeheure Provokation für die Prestigegüter der Region darstellen. Absolute Glücksfälle für Liebhaber Piemonteser Weine!

Der Bordeaux-Jahrgang 2006 wird immer stärker nachgefragt! Kein Wunder: Die meisten Top-Journalisten (nicht nur Robert Parker, sondern beispielsweise auch René Gabriel, WEINWISSER oder Ralf Bichsel, VINUM) bewerten den Jahrgang 06 als absolute Spitze bei erstklassigen Winzern und großen Terroirs. Zudem demonstrieren die letzten großen Jahrgänge eindrücklich die lukrativen finanziellen Vorteile des Subskriptionskaufs. Schauen Sie bei Interesse unbedingt täglich auf unserer permanent aktualisierten Homepage vorbei. Es lohnt sich sehr!
Heute möchten wir Ihnen drei Weine ganz besonders ans Herz legen, die zu den größten Schnäppchen gehören, die jemals im Bordelais produziert wurden:

574106 Château Phélan-Ségur, St. Estèphe Cru bourgeois Exceptionnel, rouge 2006 23,90 Euro
Dieser fabelhafte Wein war DIE Sensation bei den Verkostungen des linken Ufers. Wie hat dieser ungemein finessenreiche Wein Journalisten und Händler gleichermaßen fasziniert. Auch bei mir ungläubiges Staunen zunächst, als ich diesen burgundisch inspirierten Riesen erstmals im Glase hatte. Auf den ausgedehnten Verkostungsmarathons im Bordelais glaubt man bisweilen, wenn ein Wein wesentlich besser oder deutlich schlechter schmeckt, als man es erwartet hat, dass einen vielleicht die Sinne täuschen, insbesondere, wenn man müde wird vom unentwegten Degustieren. Daher tauscht man sich aus mit seinen Nachbarn, diskutiert, glaubt aber bisweilen immer noch, das könne nicht sein was man da im Glase hat. So ging es mir bei diesem sensationel schönen, unerwartet großen Wein. Zwar ist Phélan-Ségur seit mehreren Jahren auf dem Vormarsch („The finest vintage for this wine since 1982”, lobt Parker bereits den 2005er), aber diese irre Qualität hat man einfach nicht erwartet. Also, eine Probeflasche nochmals nach Saarwellingen schicken lassen, in Ruhe nachprobieren und dann wird aus dem ungläubigen Staunen Gewissheit. Das IST Premier Cru Qualität zu einem Preis, der nicht mal ein Zehntel dieser Weine beträgt. Einfach irre! Und dann veröffentlicht einer der renommiertesten Bordeauxkenner, René Gabriel,Weinwisser, seine Verkostungsnotizen... und kommt zum gleichen Urteil. Wahnsinn! Selbst wenn dieser fabelhafte Wein in ein paar Jahren vielleicht doch nicht ganz exakt auf dem Niveau einen Latour oder Mouton sein wird, so wie es jetzt scheint (Sie sehen, liebe Kunden, noch mag ich es immer noch kaum glauben, welche traumhafte Qualität wir verkostet haben), dann haben Sie mit diesem Wein einen der größten Werte des letzten Jahrzehnts erworben. Versprochen!

René Gabriel, urteilt im WeinWisser:
„(50% Cabernet Sauvignon, 49% Merlot, 1% Cabernet Franc) Dunkles Violett-Purpur. Herrliches Bouquet, nach Heidelbeeren, schwarzen Kirschen und dunklem Pflaumenfleisch duftend, tintige Würze in der Mitte. Im Gaumen für den Jahrgang erstaunlich elegant, feine Tannine, reife Säuren, blau- bis schwarzbeerig bleibend, Kaffeeröstnotem, viel Aromenrückhalt, tolle Cabernet-Expression, im Finale viel Lakritze zeigend. Ein tiefgründiger Phélan-Ségur, an den 1996er erinnernd, mehrmals degustiert und mit allen wichtigen St-Estèphe und den ganz grossen Médoc-Crus verglichen. Fazit: EINER DER BESTEN WEINE DES LINKEN UFERS. 19/20 Punkten, zu trinken 2014-2030.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2009!


864106 Château Riou du Thaillas, Saint Emilion Grand Cru Classé rouge 2006 21,50 Euro
René Gabriel, WeinWisser: „Tiefes Granat, satt in der Mitte. Herrliches Cassisbouquet, dezenter Heidelbeertouch, fein und aromatisch. Im Gaumen gut spürbare geografische Nähe zu Pomerol, ähnlich die Aromatik und ebenso viele Finessen aufweisend, unerwartet gross, noch nie so gut, in diesem Jahr ein absoluter Geheimtipp, kann bei den ganz Grossen mithalten. 18/20 Punkten.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2009!


521106 Château Moulin Haut Laroque, Fronsac, rouge 2006 15,70 Euro
VINUM EXTRA - Bordeaux 2006: „Der heimliche Sieger des Kampfes um die beste Bordeaux-Appellation ist Fronsac: Weine mit großer aromatische Komplexität, von besonderer Frische und Rasse. Genau richtig für Schnäppchenjäger. Übertrifft alles, was dieses Gut je produziert hat, an Rasse, Länge, Frische, Qualität der Tannine, an blumigen und fruchtigen Aromen, ohne Alkoholspitze. Genial. 2014 bis 2030. 18/20 Punkten.”


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2009!



Castelas - A.O.C. Vallée des Baux de Provence

Der FEINSCHMECKER feiert unter dem Titel „Eine provenzalische Revolution” das Olivenöl von Jean-Benoît Hugues „als das beste von ganz Frankreich”.

In der wildromantischen Landschaft der Alpilles, in unmittelbarer Nachbarschaft zur uralten Felsenfestung und sommerlichen Touristenattraktion Les Baux und zur weltberühmten Domaine Trévallon, deren Eigner Eloi Dürrbach mir bei einem meiner Besuche dieses Öl eindringlich ans Herz legte, hat Monsieur Hugues einen Olivenhain auf großartigem kalkhaltigem Terroir gepachtet und produziert in traditioneller, handwerklicher Art ein Olivenöl der absoluten Weltspitze. Die wertvollen Olivenplantagen rund um Les Baux dürfen daher auch eine eigene Herkunftsbezeichnung tragen (Appellation d’Origine Controlée) wie sonst nur noch die gleich gerühmte Olivenölregion Nyons im Nordosten der Provençe.

Hugues Olivenbäume befinden sich in Castelas im nördlichen Teil der malerischen Alpilles, das aufgrund seiner mikroklimatischen Bedingungen ideal zur Erzeugung großer Öle geeignet ist: „Ähnlich wie großer Wein braucht auch exzellentes Olivenöl ein ideales Terroir. Unser Boden ist nicht nur extrem kalkhaltig, sondern auch sehr trocken und die häufig wehenden heftigen Mistralwinde bewirken, dass meine Olivenanlage weitestgehend von Schädlingen verschont bleibt”, bemerkt Jean-Benoît Hugues in seiner ungemein engagierten Art, die deutlich werden lässt, dass er als Produzent, ähnlich Spitzenwinzern in aller Welt, einen erheblichen Anteil an der außerordentlichen Qualität seines phantastisch schmeckenden Olivenöls besitzt.

Castelas


Mit seinen unkonventionellen Ideen hebt sich Hugues in der Tat erheblich von anderen Ölproduzenten ab: „Wer erstklassiges Öl will, braucht gute Bäume. Daher bearbeiten wir unseren Hain wie beste Rebanlagen. Ähnlich wie beim Wein schneiden wir unsere Olivenbäume zurecht, bewässern die Bäume in der glühenden Hitze des Sommers, um Trockenstress zu vermeiden und achten auf einen großen Abstand zwischen den einzelnen Bäumen, damit diese ihre Wurzeln weit ausstrecken können”. Wer die Olivenbäume von Hugues mit denen seiner Nachbarn vergleicht, dem fällt das Resultat solch kompromisslosen Qualitätsstrebens sofort ins Auge: Die Haine strotzen vor Grün, die Pflanzen sind kleiner und kompakter als gewohnt; 60 Tage vor der Ernte wird dann der Olivenhain nur noch sich selbst überlassen. Die Ernte, im Oktober/November, immer zum optimalen, von den Jahrgangsgegebenheiten abhängigen Zeitpunkt, geschieht extrem penibel und natürlich von Hand, die schonende Verarbeitung unmittelbar nach der Ernte in der eigenen Mühle (hier stehen Gärbehälter aus Edelstahl) erinnert wieder an die sorgfältige Bereitung großer Weine.

Kein Wunder: Der Familie der Eltern von Catherine, Hugues sympathischer Ehefrau, gehört die berühmte Domaine Vieux Télégraph in Châteauneuf-du-Pape. Von hier kam daher so manche wertvolle Anregung, wie Jean-Benoît Hugues in der Erklärung seiner Arbeitsweise verdeutlicht: „Zwei Maschinen zerdrücken die Früchte zu einer Paste, doch keine Laboranalyse kann mir wirklich verraten, wann die Olivenpaste optimal ist. Den richtigen Zeitpunkt erkenne ich ausschließlich an der Konsistenz. Danach wandert die Paste in die eigentliche Presse, die, darauf bin ich besonders stolz, luftdicht abgeschlossen ist, damit das Öl nicht oxidiert. Zudem verzichten wir, im Gegensatz zu vielen anderen Produzenten, die damit mehr Öl erzeugen wollen, natürlich auf die Zuführung von heißem Wasser, welches die wertvollen Inhaltsstoffe des Olivenöls schädigen würde. (Lesen Sie bei Interesse meinen Artikel auf der Startseite unserer Homepage zu den schier unglaublichen Skandalen bei der Erzeugung vorgeblich hochwertiger Öle: „Keine 5 oder 10 % des im Mittelmeerraumes erzeugten Olivenöls erfüllen die gesetzlichen Extra Vergine-Bestimmungen,” so MERUM.) Bei uns hingegen werden 80% der gepressten Oliven nicht zu Öl verarbeitet, sondern zu Humus”.

Soviel Qualitätsstreben auf diesem vorbildlichen, mit einem extrem hohen handwerklichen Ethos geführten Gut führt zu einem einzigartigen, erlesenen Produkt aus einer für sein hervorragendes Olivenöl hoch gerühmten Region: Nicht nur der Feinschmecker lobt Öl und Produzent („der beste Ölerzeuger Frankreichs”), Hugues Teilnahme am Pariser Agrarsalon wurde zu einem einzigartigen Triumph: Sein eigenes und drei weitere Öle, die er für Olivenölbauern aus einer Nachbarschaft in seiner eigenen Mühle herstellt, erhielten jeweils eine Goldmedaille!

P.S. Olivenöl gut für’s Herz!
Die einflussreiche US-amerikanische Food and Drug Administration hat sich dafür ausgesprochen, dass auf Olivenöl-Etiketten künftig vermerkt werden darf, dass das Öl einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System besitzt. Es darf empfohlen werden, dass der Konsument zwei Teelöffel Öl pro Tag zu sich nehmen soll, um Krankheiten zu verhindern. Doch Vorsicht: Es gibt keinen Lebensmittelbereich, in dem derartig viel manipuliert wird wie im Bereich Olivenöle. Nur wenige Öle, die das Etikett ‚Extra Vergine’ tragen, haben diese Auszeichnung wirklich verdient, wie zahlreiche Studien beweisen.

Castelas


Nur handwerklich arbeitende, seriöse Olivenölhersteller, wie Pinard de Picard sie in seinem vom FEINSCHMECKER mehrfach ausgezeichneten Programm führt, garantieren gleichermaßen exzellenten Geschmack und die unbestrittenen gesundheitlichen Vorteile des flüssigen Goldes, dieses unvergleichlichen „Geschenks der Götter”.


99410006 Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence 0,5 l 18,90 Euro
Aus einem großen Jahrgang für Olivenöle (mit dem einzigen Manko einer ganz kleinen Ernte), frisch gepresst und gerade abgefüllt: Intensiver Duft nach Kräutern, Noten von Mandeln, reifen Tomaten und Artischocken und ein feiner, feuriger Beigeschmack, „ein Öl mit einem langen Abgang wie ein Châteauneuf-du-Pape”, so Jean-Benoît Hugues dezidiertes Urteil.

Und der FEINSCHMECKER lobt begeistert seinen gleich guten Jahrgangsvorgänger: „Das beste Olivenöl Frankreichs!”

Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence

Ernte 2006/2007!


In diesem Jahr haben wir dem FEINSCHMECKER den kleineren, noch preiswerteren Bruder des (damals noch nich abgefüllten) Spitzenöls der Domaine zur Verkostung angestellt, das „Mas de l’Olivier”. Das Resultat: Auch diese Qualität ist dermaßen gut, dass der aktuelle FEINSCHMECKER (6/2007) dieses unglaublich preiswerte Öl „als das beste von ganz Frankreich” feiert. Für welches der beiden Öle, das oben präsentierte „Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C.”, Testsieger im Vorjahr, oder den gleich folgenden aktuellen Testsieger „Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra”, Sie sich entscheiden wollen, hängt auch von Ihren geschmacklichen Präferenzen ab. Das etwas teurere Öl schmeckt cremiger und ist extrem ausgewogen, das „Mas de l’Olivier” pikanter und etwas schärfer. Zwei sensationelle Öle, die ausdrücklich demonstrieren, dass in der Olivenölmühle Castelas die besten Olivenöle Frankreichs, nicht wenige Kenner meinen, der ganzen Welt, hergestellt werden.

99410206 Castelas, Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra 0,5 l 13,90 Euro
Feinschmecker: „Der beste Ölproduzent Frankreichs ist wieder einmal Jean-Benoit Hugues aus Les Baux-de-Provence. Die mit modernen, extrem schonenden Methoden hergestellte Cuvée begeisterte die Jury mit kräftigen Noten von Lorbeer und Artischocken, knackigem Bitterton und chilischarfem Abgang. Herrlich zu Salaten mit Jakobsmuscheln. Dafür gibt’s vom Feinschmecker einen OLIO-Award.”

Ernte 2006/2007!


Noch ein besonderer Tipp: Olivenöl ist ein Frischprodukt. Im Frühjahr nach der Ernte ist es am besten, danach wird es mit jedem Tag im Prinzip älter. Rasch geht der Alterungsprozess dann vonstatten, wenn die Lagertemperatur hoch, das Licht hell und die Flasche geöffnet ist. Falls Sie über einen Raum verfügen, der dunkel ist, nicht wärmer als 18 Grad (ideal sind 16 Grad) und Sie die Flaschen im Originalzustand belassen (oder das Öl nach Bedarf stets frisch aus der optmal klimatisierten Lagerhalle von Pinard de Picard erstehen), bleibt das Öl bis Ende des Jahres in einem praktisch unversehrten, optimalen Zustand.


ITALIEN

Cusumano - Sizilien

Unser Kultweingut von der traumhaft schönen Mittelmeerinsel fasziniert mit fabelhaft guten, authentischen Gewächsen – „und das zu wirklich kleinen Preisen”, (Gambero Rosso).



Noch gibt es erst einige wenige Namen großer Winzerpersönlichkeiten aus Sizilien, einem Land voller Schönheit, mit seinem Fächer voller unterschiedlicher Böden, vielfältiger Landschaften und intensiver Farben, die weit über Insiderkreise hinaus bei Liebhabern italienischer Weine einen magischen Klang besitzen und die für den entschiedenen Kurswechsel der letzten Jahre innerhalb der kleinen Winzerelite der Insel verantwortlich zeichnen: „Ein unaufhaltsamer Siegeszug”, wie er in dieser Form in kaum einer anderen Region in Italien geglückt ist, kommentiert der Gambero Rosso diese Erfolgsstory. „In weniger als 10 Jahren ist die größte Mittelmeerinsel dank einer von Pionieren und Avantgardisten ins Rollen gebrachten Qualitätsrevolution vom nahezu ausschließlichen Massen-Lieferanten anonymer Verschnittweine zum aufstrebenden Stern der italienischen Weinszene avanciert” (Giuseppe Lauria, Autor des Beitrags „Siziliens autochthone Renaissance” im Magazin von wein-plus.de). Diese Tatsache ist für Insider keine Überraschung, wissen sie doch, dass Sizilien mit seinem ungeheuer vielfältigen Terroir seit jeher optimale Voraussetzungen für den Weinanbau bietet: Hohe Sonneneinstrahlung zur Erzielung kerngesunden, vollreifen Lesegutes, wenig, aber ausreichende Niederschläge, gebirgiges Terrain mit vorzüglichen Hanglagen in exzellenter Ausrichtung und teilweise extrem ärmliche Böden, in denen die Reben tief in die Erde wurzeln müssen, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht infolge der Höhenlage vieler Weinberge und der Erhalt wertvoller autochthoner Rebsorten: All diese Faktoren sind wie geschaffen zur Erzeugung großer, eigenständiger, unverwechselbarer Weinunikate.

Cusumano - Sizilien
Sizilien - Insel voller Schönheit



Wir haben Ihnen, werte Kunden, mehrfach in den letzten Pinwänden und im Katalog ausführlich unser Familienweingut Cusumano präsentiert, das sich infolge seiner fabelhaften Qualitäten spektakuläre Auszeichnungen und einen herausragenden Ruf erworben hat. So lobt der Gambero Rosso euphorisch: „Talent, Liebe zu Weinberg und Keller sowie unternehmerisches Geschick. Drei menschliche Qualitäten, die sich hinter der gewaltigen Kür der Etikettenriege von Alberto und Diego Cusumano verbergen und die wie in den Vorjahren auf der Überholspur bleiben, die sie bis in die Creme der Spitzenanbieter hochklassiger Weine geführt hat.”: Derartig großartige Weine zu solch fairen Preisen erinnern wahrlich an das Finden der Stecknadel im berühmten Heuhaufen! In ihnen vermählt sich die Tradition mit der Moderne und somit eine unglaubliche Fülle von attraktiven, betörenden Fruchttönen mit dem sinnlichen Schmelz und Charme des mediterranen Südens.

Cusumano - Sizilien
Alberto und Diego Cusumano


So ist der Traum von Vater Francesco Cusumano nach 40 Jahren harter Arbeit und unermüdlichen Qualitätsstrebens in Erfüllung gegangen: Er, der in seinem ganzen arbeitsamen Leben immer nur eins war, Winzer mit Leib und Seele, schuftete unermüdlich für SEINEN sizilianischen Wein. Er war bereits vor Jahrzehnten zutiefst überzeugt, dass man auf dieser herrlichen Insel Spitzenweine vinifizieren kann, als noch kaum sonst jemand an das große Potential Siziliens glaubte. Francesco arbeitete daher wie besessen an seinem Lebensziel. Seine Grundidee war dabei eigentlich eine ganz einfache: der Cru-Gedanke. Für jede Rebsorte gilt es auf der topographisch und klimatisch so unterschiedlichen Insel, die man daher als einen eigenen Weinkontinent betrachten kann, einen idealen Standort zu finden, in der sich die Charakteristika von Böden und Mikroklima optimal mit den autochthonen Rebsorten Siziliens wie der internationaler Edelreben vermählen. Das Resultat: Seit Jahren bereits gehören die Weine von Cusumano zum Besten, was im gesamten südlichen Italien erzeugt wird – „und das zu wirklich kleinen Preisen”, Gambero Rosso. Herzlichen Glückwunsch, Francesco!


691106 Cusumano, Insolia, bianco (PK) 2006 5,40 Euro
Natalie Lumpp ist eine der renommiertesten Weinkennerinnen Deutschlands. Neben vielen anderen Auszeichnungen gewann sie 1997/98 die Trophée Ruinart als „bester Sommelier Deutschlands”. Frau Lumpp schreibt in der BRIGITTE: „Eine Freundin machte mich auf den Weinkatalog von Pinard de Picard aufmerksam: Es handelt sich um ein 336 Seiten starkes Buch mit witzigen Zeichnungen und vor allem tollen Weinbeschreibungen. Bisher dachte ich ja, dass ich die Weine schon blumig umschreibe, aber im Vergleich dazu bin ich ein Waisenkind! Ich gestehe: Dieser Weinkatalog ist mir lieber als die meisten Liebesromane... Als „traumhaft mediterran-sizilianischen Weißwein mit hocharomatischen Düften” gibt es bei Pinard den Insolia vom Familienweingut Cusumano aus Sizilien. Der Wein ist von sattem, leuchtendem Gold. Mich erinnert der intensive Duft an Orangen, Honigmelonen und Mirabellen (und evoziert nach längerer Öffnung Anklänge an einen exotischen Früchtekorb, Kräuter des Mittelmeeres und eine farbenfrohe Blumenwiese im Morgentau, T.S.). Trotz seiner kraftvollen Art zeigt sich dieser Wein sehr verspielt und er bleibt lange im Nachhall. Die autochthone Weißweinrebsorte Insolia gilt in Sizilien als sehr hochwertig und sie bringt den Winzern auch nur geringe Erntemengen ein, was auf natürliche Weise zu einer hohen Qualität führt. Dafür kämpfen die Söhne Alberto und Diego, die 1990 in den elterlichen Betrieb eingestiegen sind. Sie haben in den letzten Jahren auch viel investiert, wie temperaturgesteuerte Gärtanks und Barrique-Fässer aus Frankreich. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Seit 2003 konnten sie für ihre Weine hohe Auszeichnungen verbuchen, und das Schöne daran: Die Weine sind auch noch bezahlbar!”
Dieser traumhaft leckere und gleichzeitig einer der preiswertesten Weißweine Italiens, vinifiziert aus der autochthonen Rebsorte Siziliens, ‘Insolia’, ist zu genießen ab sofort bis 2009.



691206 Cusumano, Nero d’Avola, rosso 2006 5,95 Euro
Zwei Jahrgangsvorgänger dieses ungemein preiswerten Alltagsweins wurden mit zwei Gläsern im Gambero Rosso und der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein mit dem besten Preis- Genussverhältnis ganz Italiens geadelt! Die autochthone uralte Rebe Nero d’Avola wird von der Familie Cusumano vor allem in zwei dafür optimal geeigneten Zonen angebaut: Zum einen auf einer Höhe von 700 Metern in einem hügeligen Gebiet der Piana degli Albanesi, umgeben von den herrlichen Wäldern von Ficuzza. Der Boden ist lehmig und die Weinbergslagen variieren von Nordost bis West. Die unterschiedlichen Ausrichtungen und die Höhenlage sorgen für beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie mäßige Höchsttemperaturen im Sommer, was der Rebe einen längeren Vegetationszyklus ermöglicht und eine langsamere Reifung, ein wichtiger Faktor, der das Ansammeln von komplexen, frischen Aromen und feinen Polyphenolen begünstigt. Des Weiteren findet sich die Rebsorte in dem Viertel San Giacomo auf dem Gebiet von Butera, 400 Meter über dem Meeresspiegel, in dem sich die Sonne über den „Trubi”, den typischen weißen Sedimentböden Siziliens, spiegelt und in denen auch die Mandelbäume bestens gedeihen. Von hochreifen Trauben dieser beiden exzellenten Terroirs also stammt der sensationell preisgünstige Basiswein des Gutes, ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und der autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll widerspiegelt. Leuchtendes Purpur-Granat in der Farbe, in der Nase eine zart süßliche, animierende, dunkel-, aber auch rotbeerige Frucht, reife Schattenmorellen, Holunderbeeren, unterlegt mit subtilen Anklängen an Lakritze. Geschmeidig am Gaumen, in keinster Weise aufdringlich oder rustikal, vielmehr sehr elegant, in den verführerischen Aromen, die schwerelos über die Zunge gleiten, finden sich wiederum Schattenmorellen, reife Waldbeeren und Zimt, dazu begeistert eine frische Fruchtsäure und eine exzellente Balance zwischen sattem Tannin und cremigem, saftigem Extrakt. Schon zwei Jahrgangsvorgänger wurden mit zwei Gläsern im Gambero Rosso und der Auszeichnung „National Oscar” für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens geadelt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Spätherbst 2007 bis mindestens 2010.



Cusumano - Sizilien
Impressionen von der malerisch schönen Insel


691806 Cusumano, Angimbé, bianco 2006 7,45 Euro
Die Steigerung! Eine großartige Cuvée aus Insolia mit 30% Chardonnay, wobei die internationale Edelrebe nicht dominiert, sondern sich dezent in ein harmonisches Gesamtkonzept einfügt und diesem feinen Weißwein eine samtene Fülle verleiht. Betörender Duft, verführerisch, leicht süßliche Noten nach Honigmelone und Kräutern mit hauchzarten Vanilletönen. Diese sizilianische Cuvée ist von sensationeller Textur, harmonisch und reichhaltig und besitzt ein traumhaftes Gleichgewicht zwischen Säure und Frucht.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2011.

Cusumano, Angimbé, bianco


Zudem möchte ich Ihnen, werte Kunden, zwei weitere Alltagsweine unseres sizilianischen Kleinods ganz besonders ans Herz legen, zwei internationale Rebsortenklassiker, die sich in ihren Refugien auf der malerischen Insel pudelwohl zu fühlen scheinen und Jahr für Jahr großartige Ergebnisse abliefern. Beide gleich guten Jahrgangsvorgänger erhielten zwei Gläser im Gambero Rosso sowie die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis. Der Merlot wurde zudem im WEINGOURMET als besonderes Schnäppchen gefeiert: „Tolle Qualität für’s kleine Budget!”
Zu genießen sind diese beiden ungemein leckeren Stöffchen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2009, mindestens!

691306 Cusumano, Merlot, rosso (PK) 2006 6,20 Euro



691406 Cusumano, Syrah, rosso (PK) 2006 6,50 Euro



Cusumano - Sizilien
Gepflegte Weinberge inmitten einer intakten Kulturlandschaft


691506 Cusumano, „Benuara”, rosso 2006 8,95 Euro
Welch traumhafter, nach einer auf der Insel beheimateten Blumensorte benannter Sizilianer und welch brillante Rebsorten-Expression (Nero d’Avola mit 30% Syrah), ohne jegliche Überreife oder rosinige Chi Chi-Noten, sondern ganz einfach nur richtig guter Wein. Nichts wirkt dick aufgetragen oder gar breit und plump, stattdessen seidig, fruchtig, herrlich extraktreich, mineralisch und lebendig-fein. Brava Italia! Das ist eines der Aushängeschilder für das neue kultivierte Sizilien, wo eine Qualitätsrevolution wie in kaum einer anderen italienischen Weinregion einen katapultartigen Schub nach vorne gebracht hat. Und dies vor allem mit Finesseweinen, welche die Charakteristika von Böden und Mikroklima optimal mit den autochthonen Sorten vereinen und auf die zwei Schlüsselfaktoren setzen: gestiegene Traubenqualität und schonender Ausbau im Keller. Reife Schattenmorellen duften im Glas, dazu gesellen sich kleine, feine Wacholderbeeren, aber auch saftige, vollreife große Pflaumen: Welch aufgefächertes, komplexes, delikates Fruchtbukett!
Am Gaumen vereint sich die expressive Frucht mit feinem Schmelz, dann begeistert eine feine, subtile Mineralität und zart-süßliche Pflaumenanklänge, das Tannin ist jugendlich-straff, frisch und ellenlang. Im Finale kommen Röstaromen von Nougat und Schokolade hinzu sowie eine feine mineralische Würze. Dieser herrliche, balsamisch weiche Wein spielt mit allen olfaktorischen Sinnen. Kraft ohne Schwere! Der Benuara wirkt geradezu avantgardistisch in seiner Kombination aus typisch süditalienischem Temperament und nördlicher Finesse: Er zeigt Feuer, Feinheit und Frische. Drei Gläser erhielt sein ungemein beliebter „großartiger Jahrgangsvorgänger mit seiner reifen Frucht und seinen schmeichlerischen Tanninen” (Gambero Rosso) und war blitzartig ausverkauft. Sein Nachfolger aus großem Jahr ist in jeder Hinsicht ebenbürtig – und dies zu unschlagbar günstigem Preis.
„Mehr Klasse gibt es für diesen Preis in Italien nicht”,
feiert der bekannte Italienjournalist Jens Priewe diesen großartigen Wein!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2008 bis mindestens 2012.

Cusumano, „Benuara”, rosso


Und noch attraktiver wird der „Benuara” im extrem günstigen Schnäppchenpaket:

6915906 Cusumano, „Benuara”, rosso (12er Paket) 2006 9 l , statt 107,40 nur 99,90 Euro


Reservierbar, lieferbar voraussichtlich ab Ende Juni


Cusumano - Sizilien
Der Kampf der Reben im ungemein
steinigen Terroir


691605 Cusumano, Noà, IGT rosso 2005 19,95 Euro
n der Farbe wird diese animierende Cuvée (Nero d’Avola, Merlot, Cabernet Sauvignon) durch einen tiefdunklen, unglaublich faszinierenden Holunderton geprägt. Die ebenso nobel-elegante wie verführerische Nase betört zudem durch einen köstlichen Duft nach wilden Waldbeeren, roten Früchten, Anklänge an Oregano und orientalische Gewürze, Kakao sowie Vanille. Am Gaumen weich und dicht zugleich, gepaart mit einer phantastischen Balance und Ausgewogenheit, einem beeindruckenden Spiel und ungemein viel Finesse für einen südlichen Wein und daher eine schmackhafte Antithese zu den modernen Monsterweinen, die den italienischen Weinmarkt überschwemmen. Zu den verführerischen, ganz zart süßlichen Duftnoten der Nase gesellen sich Brombeer- und Röstaromen und eine herrlich knackige Paprikanote. Großartige Textur und eine beeindruckende Dichte, Erinnerungen an große Paulliac-Weine werden wach, ungemein schmeichlerische, da feinste, seidenweiche Gerbstoffe, umhüllt von würziger Frucht, lang anhaltend: Der reife Cabernetanteil versteht es, dem Merlot eine ungewohnte Länge, Würze und Rasse zu verleihen. Welch gelungene Vermählung zwischen modernen önologischen Erkenntnissen und seiner unverkennbar südländischen, ‘feurigen’ Heimat prägt diesen großen Wein, der keinerlei Anzeichen von marmeladigen Anklängen aufweist, die viele belanglose, langweilige, austauschbare Modeweine kennzeichnen. Stattdessen Authentizität pur, die Freude macht und Lust auf den nächsten Schluck, ein eleganter, geschmeidiger Wein mit Frucht und Würze im noblen Mundgefühl! Kein intellektueller Überflieger, sondern sizilianische Wärme für die Seele, gepaart mit nordischer Kühle. Brillantes Niveau, große Klasse, enormes Potential und meine ganz besondere Empfehlung!
Bereits dreimal 3 Gläser im Gambero Rosso!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2008 bis etwa 2015.



691705 Cusumano, Sàgana, IGT rosso 2005 19,95 Euro
Dieser herrliche Wein aus DER autochthonen Rebsorte seiner Insel (100% Nero d’Avola) schmeckt wie die Inkarnation der Seele seiner einzigartigen Landschaft: In der Farbe ein tiefdunkler, fast schwarzer Brombeerton, in der Nase ein sehr charaktervolles, urwüchsig-authentisches und dennoch schmeichlerisch-mediterranes Bukett, Anklänge an reife Sauerkirschen, dunkle Waldbeeren, Wacholder und orientalische Gewürze, dezent unterlegt von feinen Jod- und Graphitnoten. Im Mund begeistern zart süßliche Pflaumen- und Pimentanklänge. Tolle Extraktfülle, Dichte und Konzentration! Die herrliche, lasziv-erotische Fruchtsüße, unterlegt mit Schokoladennoten und ungezähmten Anklängen an die wilde Landschaft, ist zwar kraftvoll, wirkt aber in keinster Weise breit oder plump, sondern wird aufgrund einer erstklassigen Säurestruktur von einer faszinierenden Kühle und einer bemerkenswerten Eleganz geprägt. Die cremigen, ungemein samtenen, geschliffenen Tannine vom behutsamen Gebrauch neuer Barriques versprechen ein großes Entwicklungs- und Reifepotential ebenso wie der sensationell lang anhaltende Abgang. Ein absolut leckerer Wein, dessen phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis viele sündhaft teuer gehandelte Weine aus den italienischen Renommierregionen verblassen lässt: Ein großartiges Weinunikat („Kann denn soviel Schönheit Sünde sein?” fragte ein begeisterter Weinfreund bei unserer Ankunftsverkostung in Saarlouis), das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt und dem man angesichts seiner spektakulären Qualität Referenzcharakter für die gesamte Region bescheinigen muss.

„Heute ist der Nero d’Avola zumindest in Italien der gefragteste Rotwein überhaupt dank seiner überragenden Merkmale, darunter der sanft fruchtigen Art und mediterran gefärbten Dufteindrücke und nicht zuletzt seines zumeist nahezu konkurrenzlosen Qualitäts-Preis-Verhältnisses”. So das dezidierte Urteil des Gambero Rosso, für das es im Bereich der leckeren Alltagsweine keinen überzeugenderen Beweis gibt als den oben vorgestellten Basiswein von Cusumano. Dass diese uralte autochthone Rebsorte aber auch im Konzert der großen Weine der Welt eine hervorragende Partitur zu spielen vermag, demonstriert der fabelhafte ‘Sàgana’ ausdrücklich: Ein würdiges Flaggschiff der neuen sizilianischen Weinkultur! 3 Gläser gab es im Gambero Rosso für diesen „Nero d Avola in Reinkultur” im Jahrgang 2004. Und sein kongenialer Nachfolger scheint noch einen Wimpernschlag besser.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis nach 2015.





Marco Porello – Piemont

Ein unbekanntes Weingut am Rande der prestigeträchtigen Orte Barolo und Barbaresco lehrt die großen Namen des Piemont das Fürchten – und dies zu sagenhaft günstigen Preisen!

In der letzten Pinwand haben wir Ihnen, werte Kunden, mit dem in Deutschland noch völlig unbekannten Gut Bragato mit großem Erfolg (herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!) unsere erste von vielen Neuaufnahmen präsentiert, mit der wir unser Italiensortiment in diesem Jahr erheblich ausweiten wollen. Bevor wir in unserem nächsten Mailing ein Prestigegut aus der Toskana vorstellen werden, möchten wir Ihnen heute wiederum einen absoluten Geheimtipp eines weinverrückten Newcomers ans Herz legen, dessen vorzügliche Tropfen zu einem derart unglaublich niedrigen Preis – angesichts ihrer großartigen Qualität – zu haben sind, dass man sie als absolute Glücksfälle im Leben eines Weinhändlers und natürlich auch des Konsumenten bezeichnen muss.

Nur ein paar Kilometer nördlich von Alba liegen die sanft geschwungenen Hügel von Guarene und Canale, wo Marco Porello seine erstklassigen Weingärten besitzt. Es ist die weltberühmte Region im Piemont, in der auch die legendären Orte Barolo und Barbaresco liegen. Zu Unrecht ist aber das Tal von Canale nicht ganz so berühmt, denn auch hier wachsen auf erstklassigen Hanglagen hervorragende Weine aus denselben Sorten wie bei den berühmteren Kollegen: Nebbiolo, Barbera und die weiße Arneis. Und damit versteht der junge Marco Porello meisterhaft umzugehen! Zudem sind seine großartigen Weine zu einem Preis zu haben, der einen Bruchteil der benachbarten Baroli oder Barbaresci beträgt, auf deren Etikett die prestigeträchtigen Namen stehen – und dies, obwohl im aktuellen Gambero Rosso 2007 seine Spitzenweine allesamt mit zwei und erstmals auch drei Gläsern gefeiert werden! Deshalb hatten wir großes Glück, als wir im letzten Jahr vor der Veröffentlichung im Gambero keine Minute zögerten, als wir auf einer großen Verkostung in der herb-schönen Landschaft des Piemont diese prachtvollen Gewächse erstmals im Glase hatten, die vielen gerühmten Prestigeweinen in nichts nachstanden und uns unverzüglich auf den Weg zu diesem nicht nur für uns bis dato völlig unbekannten Weingut machten.

Wenn man dann bei Porellos kleinem, idyllischen Weingarten-Häuschen auf dem Kegel seiner besten Lage auf ungefähr 250m Seehöhe steht und rundum in die 30-50 Jahre alten Weingärten blickt, versteht man augenblicklich, warum die Weine so ungemein gut und im besten Wortsinne saftig daherkommen: Von Südosten bis Südwesten erstrecken sich exzellente Weinbergslagen in der Mitte des Tales. Und hier im Herzstück stehen Nebbiolo und Barbera, die sich wegen der mineralischen Böden und infolge einer optimalen Sonneneinstrahlung sichtlich wohl fühlen. Und vis-a-vis sieht man auf eine imponierende steile Kessellage, in der die Sorten angepflanzt sind, die es etwas kühler brauchen. Hier wächst vor allem Arneis, der durch das Wechselspiel der kühlen Nächte und der heißen Tage besonders fruchtig, rassig und knackig wird.

Marco Porello führt den Betrieb in der dritten Generation. Seinen Großvater bezeichnet er als Vordenker und sein großes Vorbild, der damals schon die besten Lagen der Gegend erworben und neu ausgepflanzt hat. Im Lauf der Zeit wurde natürlich auch die Kellertechnik systematisch erneuert, so dass Marco Porello heute für jeden Most das richtige Gebinde wählen kann, um seine Weine perfekt zu vinifizieren. Von alten kühlen Zisternen über Stahltanks zu perfekten 3000 l Fässern und natürlich einer kleinen Anzahl von Barriques steht für jeden Wein die richtig Größe bereit. Wir freuen uns sehr, mit Marco Porello ein absolutes Ausnahmetalent und Weinbesessenen für unser Programm verpflichtet zu haben, dessen Gewächse heute bereits im Konzert der ganz Großen mitspielen können und der noch eine glänzende Zukunft vor sich hat. Das Preis-Genussverhältnis seiner höchst authentischen Weine ist im Piemont schwerlich zu überbieten.
Meine ganz besondere Empfehlung in dieser Pinwand!

610205 Porello, Barbera d’Alba Mommiano, rosso 2005 7,95 Euro
Der Barbera d’Alba Mommiano kommt von der südöstlich ausgerichteten Lage Mommiano, die mit Ton und Kalk durchsetzt ist und dadurch feingliedrige Weine mit viel Frucht und Finesse hervorbringt. Der Jahrgang 2005 wurde Ende September/Anfang Oktober in mehreren Durchgängen von Hand in kleine Kübel gelesen. 8 Tage Fermentation und 8 Monate Ausbau in 3000 l Holzfässern perfektionierten diesen Wein, der danach noch auf der Flasche weiterreifen durfte. Insgesamt gibt es davon nur 6000 Flaschen. Rubingranat schillert er im Glas, der Duft ist rotbeerig nach Kirschen und Himbeeren. Am Gaumen eine traumhaft saftige Frucht, eingebettet in kühle mineralische Noten, die auch eine feste Struktur unterstreichen. Geschmeidig und seidig liebkost er die Zunge mit einem animierenden Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt und das diesen wunderbaren Barbera zu einem idealen Begleiter mediterraner Gerichte werden lässt. Marco Porello empfiehlt ihn leicht gekühlt bei ca. 16° zu trinken. 2 Gläser im Gambero Rosso!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2012.



610305 Porello, Nebbiolo d’Alba, rosso 2005 11,00 Euro
Nebbiolo d’Alba steht in den beiden besten Lagen bei Vezza d’Alba und Canale. Die Stöcke sind mindestens 30 Jahre alt, haben daher schon von Natur aus etwas weniger Ertrag und transportieren die feine salzige Mineralik des Terroirs in die kerngesunden Beeren. Geerntet wurde relativ spät, zwischen dem 10. und 20. Oktober, 12 Tage fermentiert, um dann in 3000 l Holzfässern zu reifen. Ganze 8000 Flaschen wurden gefüllt. In der Farbe ein dunkles Rubin mit violetten Reflexen. Im intensiven und einladenden Duft faszinieren Brombeeren, Maulbeeren und ein wenig Himbeeren, dazu zarte Veilchen-Noten und ein Hauch Nougat. Am Gaumen wieder eine saftige Beerenfrucht und eine famose Struktur, sehr fein balanciert, elegant mit Tiefe und Schmelz, aber auch typischer lebendiger Säure, klingt mit feiner Frucht lange nach. Die herausragende Qualität dieses famosen Nebbiolo ist eine Provokation vieler gerühmter, wesentlich teurerer Baroli und Barberesci und demonstriert das ganze vinologische Können eines Ausnahmetalents wie Marco Porello.
Zu genießen ab 2008, Höhepunkt 2010 bis 2020.



610106 Porello, Roero Arneis Camestrì, bianco 2006 7,95 Euro
Der weiße Roero Arneis Camestrì ist ein wunderbares Beispiel, wie gut im Piemont Weißweine schmecken können. Dies zu demonstrieren ist auch ein großes Anliegen des jungen Winzers, um dieser autochthonen Sorte wieder zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. Das gelingt ihm auch so hervorragend, dass er mit seinem 2005er großes Lob in allen namhaften italienischen Guides erntete. Und der Jahrgang 2006 ist wegen seiner animierenden Säure gar als noch größer einzustufen! Der Arneis wächst auf etwas kühleren Lagen auf sandigen Untergründen des ehemaligen Urmeeres. Das Mikroklima ist geprägt von großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, die Lagen sind sehr steil und immer vom Wind durchzogen. Die Lese erfolgte Mitte September händisch in kleine Behälter, vier Durchgänge waren nötig, um die perfekte Ausreifung zu erhalten. Ausgebaut wurde der Camestrì im Edelstahltank. Die Nase wird verwöhnt von den Düften einer blühenden Sommerwiese, dazu etwas Steinobst und Limetten im einladenden Bukett. Am Gaumen kommt dieser fabelhafte Weißwein knochentrocken daher mit herrlicher Frucht und knackiger Säure, einem animierendem Spiel und vorzüglicher Länge. Großartiger Begleiter zu Fischgerichten.






FRANKREICH

Domaine Boudau - Roussillon

Authentische Roussillon-Weine vom Fuße der majestätischen Pyrenäen zu ungewöhnlich attraktiven Preisen erhalten hohe Auszeichnungen!

Das Roussillon ist eine begeisternd schöne Region. Spektakulär der Blick auf die majestätischen Pyrenäen, das gewaltige Bergmassiv, das den Charakter der Region prägt. Im Herbst, wenn die Spitzen bereits mit Schnee bedeckt sind, kontrastiert das Weiß mit dem Goldgelb der Weinberge und dem Grün der Weiden und Wälder. Gänsehautatmosphäre! Spektakulär auch das Aufsehen in der gesamten Region nach einer Bewertung der Revue du vin de France. Sie stellte in ihrer Jahrgangsdegustation zwei Weine eines bis dato relativ unbekannten Weingutes, der Domaine Boudau, auf eine Stufe mit den Prestigeweinen des Roussillon, und das trotz ihrer so ungemein fairen Preise. Châpeau!


Der majestätische Bergriese „Le Canigou“ als Wächter
der gepflegten Rebzeilen in der Ebene von Perpignan

Die charaktervollen Weine dieses als absoluter Geheimtipp gehandelten Gutes sind in erster Linie das Resultat von besten Rebklonen der berühmtesten Lagen aus Châteauneuf-du-Pape mit niedrigen Erträgen sowie handwerklich vorbildlicher, ökologischer Weinbergsarbeit auf erstklassigen Terroirs. Dieses ist über mehrere malerische Dörfer mit sehr unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen verteilt, so dass diese Differenziertheit des Untergrunds zur Komplexität dieser herrlichen Gewächse voller wilder Ursprünglichkeit und Authentizität entscheidend beiträgt. Allerdings findet sich kein (im Roussillon häufig vorkommender) Schiefer unter diesen hochwertigen Lagen, die stattdessen von Kalk- und Tonanteilen geprägt sind, so dass sich die Weine der Domaine Boudau in ihrer Stilistik sehr deutlich von denen unserer anderen Roussillondomainen unterscheiden. Heute können wir Ihnen von unserem Kleinod einen der schönsten Alltagsweine aus dem großen Jahrgang 2006 anbieten, sowie die beiden Spitzenrotweine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 dieser unter Insidern hoch gehandelten Domaine – allesamt Weine mit einem herausragenden Preis-Genussverhältnis, die beispielhaft für den legendären Siegeszug der südfranzösischen Weine verantwortlich zeichnen. Und lassen Sie sich nicht von der Zugänglichkeit und der feinen Tanninstruktur verleiten, diese Weine allesamt zu früh zu genießen, Sie verschenken viel Potential!

Übrigens, in den beiden letzten Jahren hat unsere Vorzeigedomaine zwei einzigartige Ehrungen erhalten: Saint Bacchus ist ein sehr renommiertes Weinfest, das im Roussillon jedes Jahr ausgiebig gefeiert wird. Die Weinbruderschaft der Maître Tasteurs du Roussillon macht hierzu eine Vorauswahl der besten Gewächse der Region aus jeder Lage und präsentiert diese Weine einer renommierten, hochkarätig besetzten Jury erfahrener Verkoster aus mehreren Ländern. Nach einer Blindverkostung kürt das Gremium dann seine Lieblingsweine mit der begehrten Saint Bacchus-Trophäe. Seit 10 Jahren ist kein Winzer mehr mit drei Weinen gleichzeitig ausgezeichnet worden! Doch im Frühjahr 2005 (der Petit Closi 04, der Le Clos 04 wie auch der Rivesaltes Sur Grains, Vin doux naturel) und dann wieder in 2006 wurde diese große Ehre unserer Domaine Boudau zuteil: Sowohl der Petit Closi und der Le Clos 2005, den viele von Ihnen in ihren Kellern liegen oder bereits mit größtem Vergnügen ausgetrunken haben, wie auch die heute präsentierte Spitzencuvée Patrimoine siegten souverän in ihrer jeweiligen Kategorie. Herzlichen Glückwunsch dem sympathischen Geschwisterpaar Véronique und Pierre Boudau, die seit vielen Jahren mit visionärer Weitsicht und Tatkraft dieses Mustergut in einer wunderschönen Region leiten!


347106 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2006 7,40 Euro
Der großartige Nachfolger des Saint Bacchus Preisträgers 2005!
In der Farbe von einem tiefen Kardinalsrot geprägt, fasziniert diese bereits heute sehr zugängliche, herrlich schmeichlerische Cuvée (Grenache-dominiert, dazu Syrah und Carignan) mit einer hochfeinen eleganten Frucht in der Nase: Schwarzkirsche, Brombeere und Cassis, dazu Rosmarin, Thymian, Lavendel sowie feine florale Noten, in Richtung Veilchen und Flieder gehend. Am Gaumen wiederum eine betörende, zart süßliche Beerenfrucht und Anklänge an eingelegte Kirschen, die in einem faszinierenden Spannungsverhältnis stehen zu feinherben Noten von Schlehen und Holunderbeeren. Sehr elegant, bei aller außergewöhnlichen Fülle und Dichte für einen solch attraktiven Alltagswein von eher femininer Stilistik, mit einer traumhaft schönen Frische versehen infolge einer fabelhaften Säurestruktur, die so charakteristisch ist für die besten Weine des Roussillon in diesem großen Jahrgang.

Dies ist einer dieser fabelhaft günstigen Alltagsweine aus dem Süden Frankreichs mit seidenen, hochfeinen Tanninen, die den legendären Ruf des Midi begründet haben. Meine unbedingte Empfehlung! Einer seiner fast gleich guten Jahrgangsvorgänger wurde von TERRE DE VINS, der französischen Weinzeitschrift, die sich ausschließlich mit südfranzösischen Weinen beschäftigt, mit der für seine attraktive Preisklasse extrem raren Bewertung von 17/20 Punkten geadelt und eingeordnet in die Kategorie ‚vin exceptionel’, die höchste Bewertungsstufe!
Zu genießen schon in ein paar Wochen, wenn der Wein sich nach seiner gerade erfolgten Abfüllung harmonisiert haben wird, Höhepunkt Mitte 2008 bis 2011.



347305 Boudau, Cuvée Henri Boudau, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2005 11,00 Euro
Welch verführerische Cuvée (60% Syrah, Grenache und Carignan) mit einer hocheleganten komplexen Nase mit Anklängen an Mon Chérie-Kirschen, Nougat, Karamell, Pflaumenmus, getrocknete Feigen und Datteln, an Felder voll duftender provenzalischer Kräuter kurz vor der Ernte, wilde Waldbeeren und frisch gebackene Brotkruste, dazu etwas Vanille vom 12-monatigen Ausbau in französischen Barriques. Am Gaumen schmeichlerisch und die Zunge mit einer betörenden Frucht liebkosend, aber auch elegant, frisch und fein mineralisch mit cremiger Textur und einem langen, rassigen, finessenreichen Finale mit cremigen, weichen, seidenen Tanninen. „Ein toller Wein, der eindrücklich demonstriert, dass sich verführerische Opulenz und Finesse in keinster Weise widersprechen müssen. Ein großartiges Gewächs, das die Würze und Struktur von Bordeaux mit der süßen Frucht und der Opulenz des Südens vereint.”, lobt Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005 im Gault Millau, begeistert diesen großartigen Weinwert, der im Süden Frankreichs Referenzqualität besitzt! Ein kongenialer Nachfolger des 2002ers, der von einer Jury von 31 Weinfachleuten aus 8 Ländern die begehrte Saint Bacchus-Trophäe verliehen bekam, um die sich nicht weniger als 390 Weine beworben hatten! Der 2004er erhielt dann die höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE und unser heute präsentierter 2005er stellt in seiner Kategorie den bisherigen Gipfel im vinologischen Schaffen der sympathischen Geschwister Boudau dar. Diese Einschätzung wird belegt durch den aktuellen Sieg dieser großartigen Cuvée bei der Saint Bacchus-Trophäe 2007, deren Ergebnis uns erst nach der Drucklegung unserer Printversion der Pinwand ins Haus geflattert ist.
Trinkvergnügen pur ab sofort, Höhepunkt 2008 bis nach 2012.



347205 Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2005 16,90 Euro
Extrem selektiv geerntete, exakt auf den Punkt gereifte, kerngesunde Grenachetrauben, dazu ein kleiner Anteil im fast unmerklichen Barrique ausgebaute Syrah und erstklassiger Carignan prägen den Charakter dieser betörenden, tief dunkelroten, opulent-fruchtigen Cuvée: Sehr komplexe Nase nach roten Früchten, Cassis, Kirschen und ganz feinen Gewürzen. Im Mund hocharomatisch, sehr expressiv und vielschichtig, neben den wilden Waldbeeren faszinieren ein Hauch von Lakritze, Kaffee, getrocknete Feigen, Früchtebrot und zarter Schokolade, fein unterlegt von wilden Kräutern. Teer- und mineralischen Anklängen. Schmeichlerisch, geradezu lasziv-erotisch kleidet der Wein den gesamten Gaumen aus, lädt sinnlich zum Genießen ein, verführt durch seine Cremigkeit und besitzt eine wunderschöne Balance. Sagenhaft seidige Gerbstoffe binden sich perfekt ein in die enorm stoffige, dichte, ja ölige Struktur dieses Weines, der zu den charaktervollsten und authentischsten seiner Region gehört, trägt er doch, nicht unähnlichen großen Gewächsen aus dem Priorat, die Sonne des Südens und die Kraft seiner exponierten Lagen in sich. Der konzentrierteste und beste Wein bisher, der auf der Domaine Boudau vinifiziert worden ist!

„Ich dachte nicht, dass die Domaine an den traumhaft schönen 2004er nahtlos anknüpfen kann, doch dieser dritte Gewinner des Saint Bacchus Preises in 2005 hat mich eines Besseren belehrt. Ein fabelhafter Rotwein, der nach Gerichten mit süßen Einflüssen geradezu ruft: Ein Rehragout mit Preiselbeeren, geräucherte Taube mit Brombeeresoße oder Ente mit Honigkruste ergänzen diesen Weinstil perfekt! Ein großer Wein des französischen Südens!” So das dezidierte Urteil von Christina Hilker.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis mindestens 2015.



347404 Boudau, Rivesaltes Sur Grains Vin doux naturel rouge 2004 12,90 Euro
Erstklassiger süßer Begleiter zu Schokoladendesserts, zur Zigarre oder solo genossen zur Meditation bzw. zur Entspannung an kühlen Abenden nach des Tages Müh und Last. Diese ungemein preiswerte Alternative zu wesentlichen teureren Portweinen hält sich geöffnet mühelos 2-3 Wochen in bester Form im Kühlschrank. Von ESSEN & TRINKEN als großartiger Dessertbegleiter ebenso gefeiert wie von der REVUE DU VIN DE FRANCE, die diesen fabelhaften 2004er mit ihrer Höchstnote bewertet!





FRANKREICH

Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer aus dem Languedoc, produziert die dramatischsten Rotweine in seiner glanzvollen Karriere!

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitzt schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine aus naturnahem Anbau ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig die verlangten Preise, eine phantastische Preis-Genuss-Relation, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber stets auf’s Neue ins Schwärmen geraten lassen. Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht!

Pierre Clavel
Pierre Clavel: Winzer aus Leidenschaft


Heute präsentieren wir Ihnen, liebe Kunden, Pierres aktuelle Kollektion aus den herausragenden Zwillingsjahrgängen 2004/5 zu extrem attraktiven Sonderpreisen. Der Jahrgangswechsel steht in Bälde an, ein amerikanischer Importeur hat nicht alle reservierten Weine abgerufen und wir haben sofort zugeschlagen, als wir davon hörten. Aufgrund der großen Mengen räumte uns Pierre Sonderpreise ein, die wir hiermit gerne an Sie weitergeben. Nutzen Sie diese große Chance, unter idealen Bedingungen beim Winzer und in unserer neuen Lager- und Verkostungshalle in Saarwellingen gelagerte Weine zu attraktivsten Preisen zu erstehen und Ihre Kellervorräte wieder aufzufüllen. Was mir persönlich, aber auch vielen Kunden, bei den Verkostungen an diesen authentischen Weinen so gefällt, ist, dass sie aufgrund ihrer animierenden Stilistik höchstes Trinkvergnügen bereiten – wenn man denn als Konsument Frische und Eleganz, Feinheit und Komplexität mehr schätzt als schiere Kraft, überbordende Muskeln oder eine marmeladige Konsistenz. Pierre Clavel hat jedenfalls durch eine noch ausgefeiltere Weinbergsarbeit als früher wie auch durch eine behutsame Umstellung des Vinifizierungsprozesses (niedrigere Temperaturen zu Beginn der Vergärung, die dadurch langsamer und schonender abläuft) die Entwicklung hin zu mehr Eleganz, Frische und Finesse in seinen betörenden Weinen nochmals forciert. Bravo, Pierre: Du hast Dein Herz am rechten Fleck und ein sehr sensibles Gespür für die Wünsche und Sehnsüchte Deiner treuen Kunden.


311305 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2005 5,30 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert jeden Kenner vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Eine – man muss dieses große Wort gerade auch bei einem Wein dieser Preisklasse gebrauchen – geniale Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und erstklassigen Syrah- sowie, erstmals, Cinsaulttrauben, die für die traumhafte Frische dieser so trinkanimierenden Cuvée verantwortlich sind.

Die eher ‘kühle’ Stilistik dieses charaktervollen Alltagsweins für höchste Ansprüche betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie finessenreiche, burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: einer frischen, beerigen, ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen, ja seidenen Gerbstoffen auf der Zunge, wie sie noch keiner seiner leckeren Vorgänger besaß. Im Jahrhundertjahrgang 2005 wartet der „Le Mas” mit einer Dichte und Konzentration auf wie seine so ungemein beliebten Vorgänger, ist jedoch noch extraktreicher, strukturierter und mineralischer als je zuvor, besitzt eine noch höhere, deutlich schmeckbare Komplexität (!) in der berauschenden Frucht, ein bis dato einzigartiges Gleichgewicht zwischen Tanninen, Säure und relativ niedrigem, bestens eingebundenem Alkohol und ist wie stets unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der sensiblen Handschrift einer großen Winzerpersönlichkeit!

In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in „Alles über Wein” konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den „besten Schnäppchen des Languedoc” zählt. Meine ganz besondere Empfehlung!

Pierre Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loup



311105 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2005 7,50 Euro
Neben dem „Copa Santa” zählt Pierre Clavels ebenso beliebte wie leckere Cuvée „Les Garrigues” (50% der Trauben stammen aus alten Syrahreben, dazu Grenache und Mourvèdre) zu den legendärsten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss ebenso unübertrefflich scheint. In der Farbe zeigt dieser betörende Wein aus ganz großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Garrigue (die Sie auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen mythischen Bergriesen des Pic St. Loup begeistern) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret und Pfeffer.

Am Gaumen präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne sehr saftig, mit einer verführerisch süßlichen Frucht (wiederum reife schwarze Früchte), Gewürzanklängen und zarter Bitterschokolade. Viel Extrakt und Dichte, auf der Zunge konzentriert, geschmeidig, weiche, cremige, sanfte Tannine, wie immer ein fröhlicher, einladender Wein, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt. Ein ungemein charaktervoller und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.

Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), hatte bereits den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung euphorisch gefeiert; der 05er ist infolge subtiler Fortschritte in Weinberg und Keller und seiner immensen Frische (die es Pierre in den letzten Jahren meisterhaft herauszuarbeiten gelingt und die seine Weine so wohltuend von so vielen alkoholischen Marmeladenbomben aus den Supermärkten unterscheidet) selbst diesem großen Wein nochmals überlegen – dabei aber in seiner Stilistik sehr ähnlich. Ein wenig komplexer, länger anhaltend und eben ein wenig frischer. Meine unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis 2010.


Pierre Clavel


311204 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2004 12,50 Euro
Wahre Lobeshymnen werden dieser spektakulär schönen Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, ausgebaut in gebrauchten Barriques) sowohl in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern seit Jahren gesungen. In unzähligen Degustationen wurde er zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Verkostung hat er gewonnen – zu Recht! Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellte mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Languedocjahrgang 2004 für eine traumhafte Qualität in die Flasche gebracht: Welch noble Stilistik, welch edler Stoff! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Blaubeeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, einem faszinierenden Touch von Bitterschokolade und schwarzem Pfeffer, einem großen, klassischen Châteauneuf-du-Pape sehr ähnlich. Dem Gaumen schmeichelt dieser Aristokrat des Languedoc mit einer wunderbar weichen Textur und einer cremigen, kühlen, schmelzigen, zart süßlichen, feinwürzigen Frucht. Dabei ist dieses Musterexemplar eines feinwürzigen, edlen, großen Rotweins aus dem Midi ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet, er präsentiert sich herrlich dicht, tiefgründig, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und einem langen, mineralischen Abgang.

Von nochmals deutlich besserer Qualität als sein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichneter Jahrgangsvorgänger. Kultweinstatus!

Es ist die ungewöhnlich edle Stilistik für einen Wein des Languedoc, der dieses sinnliche Gewächs zu einem ganz besonderen Genusserlebnis werden lässt. „Der beste Copa Santa aller Zeiten, eine ganz neue Liga, ein Quantensprung gar?”, wie ein begeisterter Weinliebhaber und großer Kenner südfranzösischer Weine bei einer Verkostung vor Ort in Saarlouis begeistert ausrief. Sicherlich! Pierre Clavel hat zweifellos den vorläufigen Höhepunkt seines grandiosen vinologischen Wirkens erreicht. Niemals zuvor war seine Spitzencuvée, die einen höheren Anteil an Mourvèdretrauben (diese Rebe hat die klimatischen Bedingungen des französischen Südens optimal adaptiert) besitzt als in der Vergangenheit, derart nobel, edel und aristokratisch! Châpeau, Pierre, für diese traumhafte Qualität zu extrem günstigem Preis: Der ‘Copa Santa’ setzt in Zeiten der globalen Erwärmung die neuen Maßstäbe für Rotweine aus südlichen Regionen in punkto Frische, Finesse und purem Trinkvergnügen!
Wegen seiner seidenen Tanninstruktur zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2012, mindestens.


311906 Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc 2006 8,50 Euro
Welch großartige Weißweinrarität aus Frankreichs wildem Süden! Die Cuvée „Cascaille” (vinifiziert aus den autochthonen Rebsorten Roussanne und Grenache Blanc) fasziniert mit einer betörenden reifen Frucht und einer zarten mineralischen Note, die an die besten Weißweine von Châteauneuf-du-Pape erinnert, jedoch zu einem Bruchteil der dort geforderten Preise zu haben ist. Unverkennbar ein charaktervolles Unikat des Languedoc, das die bezaubernden Aromen seiner Heimat, der wildromatischen Landschaft, in der es gewachsen, traumhaft widerspiegelt.

Im Bukett Aromen von gelben Früchten, Akazienhonig und frischen weißen Blüten. Am Gaumen eine tolle Dichte und eine cremige Konsistenz vom langen Lager auf der Feinhefe, dabei sehr frisch (tolle Säurestruktur!), ungemein weich und rund; dazu ein herrlicher, mineralischer Nachhall. Ein wunderbarer Essensbegleiter zu allem Gegrilltem, Fisch, Geflügel und zu vielen Käsesorten.


311806 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (PK) 2006 6,30 Euro
Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexen Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann: In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance. Dies ist kein liebloser „Rosé von der Stange”, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, ‘zärtlicher’ Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!




Château de la Negly - La Clape

„Bestes Weingut des Languedoc” (Robert M. Parker)

Einige der denkwürdigsten Weine des wilden französischen Südens kommen von dem in kürzester Zeit zu Weltruhm gelangten Château de la Negly, dessen privilegierte Weinberge einen Steinwurf vom Mittelmeer entfernt in einer der besten Appellationen des französischen Südens gelegen sind, in La Clape, einer ehemals küstennahen Insel, die durch Versandung ans Festland angeschlossen wurde. Hier hat Jean Rosset seinen Traum verwirklicht und wahrhaft große, authentische Weine des Midi geschaffen.

Château de la Negly
M. Rosset - dynamischer Eigner der Domaine


So sind seine neuen Jahrgänge mehr denn je stilistisch ganz eigenständige Tropfen, die wegen ihrer Frische und ihres Terroircharakters zweifellos zu den neuen Referenzweinen des Languedoc zählen, wie sie nur eine avantgardistische Winzerelite mit schöpferischem Genius bei gleichzeitiger Besinnung auf traditionelle Handwerkskunst vinifizieren kann. Übrigens: Obwohl Robert M. Parker die Neglymania noch angeheizt hat, indem er das Château als „das beste Weingut des Languedoc” adelte und es zusammen mit dem Kult-Weingut Grange de Père als Lokomotive des Qualitätsstrebens seiner ungemein spannenden Region bezeichnete, sind die Preise (abgesehen von den extrem raren, weltweit gesuchten und nur in kleinsten Mengen produzierten Luxuscuvées) noch immer extrem günstig! Heute präsentieren wir Ihnen den frisch eingetroffenen Jahrgang des Brise Marine’, einen beliebten Weißweinklassiker unseres Programms und empfehlen Ihnen wiederum die fabelhaften Rotweine eines der besten französischen Weingüter. Wohl bekomm’s!


318306 La Negly, Cuvée „La Brise Marine”, blanc 2006 8,95 Euro
Einer der leckersten Weißweine Frankreichs, vinifiziert aus den autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Roussane, Clairette), war schon im (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger Guru Robert Parker („ein wundervoller, attraktiver Weißwein”) sensationelle 91 Punkte wert. ,Brise Marine‘ verführt mit sommerlichen Aromen, denn dieser großartige Wein duftet nach gelben Äpfeln, Melone und Birne, fein unterlegt von cremigen Noten, die an frische Butter, Mandeln und Weißbrot erinnern. Ein Glas dieses saftigen, cremig-weichen, charaktervollen, fein mineralischen, frischen und würzigen Weißweins aus großem Jahr zur mediterranen Küche oder abends auf der Terrasse und Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft der Provence werden wach und verführen zum Träumen. „Überraschend diese animierende Frische, bei einem Weißwein aus dem Süden, die wirklich wie die ,Brise des Meeres’ anmutet”, freut sich Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, über diesen fabelhaften Weißwein.
Zu genießen ab sofort bis 2008.


Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château


318105 La Negly, „La Côte”, rouge 2005 8,90 Euro
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, phantastischen Weins mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol. Er besitzt all die positiven Eigenschaften, derentwegen Kenner und Liebhaber die Weine aus dem Midi so sehr mögen: Betörend intensive Beerenfrüchte, dazu faszinierende Anklänge an Oliventapenade, Süßholz, schwarzen Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade sind zu erschmecken! Am Gaumen zeigt dieser betörende Schmeichler eine cremige Fülle und traumhafte Fruchtkonzentration, die völlig frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: Eine dem großen Jahrgang 2005 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse, komplexe Beerenfrüchte, betörende Kräuteraromen und noble Schokoladenanklänge. Gestützt wird diese traumhafte Stilistik nicht nur von der festen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst, das diese verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan zu einem wahren Meisterwerk werden lässt. Schwerlich vorstellbar, dass Sie zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden können! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer!
Trinkspaß pur ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2011.


Château de la Negly
Blick über die Weinberge zur gewaltigen Felswand
(auf französich: „Falaise”)


318205 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2005 15,95 Euro
Einer der größten Rotweine des Languedoc!
In der Farbe zeigt der fabelhafte 2005er ein extrem tiefes, dichtes sattes Rubinrot und in der Nase ein ungemein komplexes Bukett, dabei ganz deutliche Anklänge an große, wesentlich teurere Côte Rôtie (!) evozierend:
Faszinierende, kühle, betörende, zart süßliche Frucht, Cassis und Brombeeren, Zartbitterschokolade, schwarze Oliven und etwas geräucherter Speck. Jedoch präsentiert sich dieser phantastische 2005er in seiner Stilistik nochmals vielschichtiger, cremiger, weicher in den Tanninen und zugänglicher als seine tollen Jahrgangsvorgänger, beispielsweise der fast ebenso große 01er, der von Parker mit 92 Punkten geadelt wurde. So ist diese expressive, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) bereits in ihrer Jugend wesentlich trinkanimierender als ihre Pendants von der nördlichen Rhône, da sich am Gaumen die niedrigere Säure traumhaft mit einer mediterranen Aromatik (provençalische Kräuter, Schwarzbeeren, Cassis) sowie einer subtilen Mineralität paart: Eine großartige Demonstration des zunehmenden Alters besten Rebmaterials auf erstklassigem Terroir: Hervorragende Struktur am Gaumen, enorm dicht, füllig, dabei extrem weiche, sehr cremige Tannine. Der faszinierende süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang hinein fort und umhüllt vollständig das Holz des neuen Barriques bester französischer Provenienz.
Zu genießen bei ca. 18° ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2015.




Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape

Isabel Ferrando vinifiziert feinst balancierte, traumhaft finessenreiche Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil!

In Pinwand 131 präsentierten wir Ihnen drei Rotweine aus Châteauneufs Fabeljahrgang 2005 vom neuen Kultweingut der südlichen Rhône, mit umwerfendem Erfolg. Kein Wunder: Die phänomenal schönen Rotweine feinst balancierten femininen Stils mit einer Finesse, wie sie den großen Altmeistern Henri Bonneau und Jaques Renaud von Rayas zur Ehre gereichen würden, transformieren die große Tradition von Châteauneuf-du-Pape in eine verheißungsvolle Zukunft, fernab jeglicher Internationalisierung der Weinstile. Und Sie, liebe Kunden, teilten meine Begeisterung für diese Anti-Marmeladenweine, die zur Kategorie persönliche Lieblingsweine zählen, und kauften unser Lager ratz-fatz leer! Wir haben glücklicherweise noch einmal aus Isabells Châteaureserven vermarktungsfähige Mengen nachbestellen können, die wir Ihnen heute mit großer Freude anbieten: Châteauneuf-du-Pape Gewächse, die zur absoluten Spitze ihrer weltberühmten Appellation zählen, Weinmonumente eines Jahrhundertjahrgangs!


Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller


178105 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2005 34,00 Euro
Châteauneuf-du-Pape scheint nach Ansicht von Weinfreunden, die Finesse und Eleganz mehr schätzen als schiere Kraft und Konzentration, infolge der klimatischen Veränderungen in eine Sackgasse geraten zu sein und muss sich bewegen, weg von zu hohen Alkoholgradationen (bisweilen 16% Volumenprozent!), die, wenige von uns repräsentierte Spitzenweine ausgenommen, bei vielen Gewächsen oft genug keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen, allen journalistischen Höchstbewertungen zum Trotz. Viele kundige Kenner möchten keine marmeladigen Monsterweine mehr, sie suchen bei aller Dichte und Konzentration primär Finesse, Frische und innere Balanciertheit. Unter Insidern einen der spannendsten und interessantesten Weine der gesamten südlichen Rhône, der genau diese urtraditionelle und zugleich zeitlose finessenreiche Stilistik verkörpert, hat Isabel mit diesem authentischen, nach ihrem Großvater Auguste Favier benannten großartigen Gewächs geschaffen, das wir Ihnen heute ganz besonders ans Herz legen möchten.

Von erstklassigen, mit einem Steinmeer übersäten Parzellen, die unmittelbar um das Weingut gruppiert sind, stammt diese faszinierend aromenreiche, opake Cuvée aus 80% Grenache (von 40 bis 100jährigen! Reben), 15% Cinsault sowie ein wenig Mourvèdre und Syrah. In der Nase faszinieren komplexe Aromen von betörender Reinheit: reife, dunkle Himbeeren, schwarze Kirschen, Johannisbeeren, tiefgründige Mineralien und feinste Gewürzanklänge, in dieser betörenden Stilistik dem herausragenden 2004er Vorgänger sehr ähnlich (den Sie, liebe Kunden, uns letztes Jahr binnen Tagen förmlich aus den Händen gerissen haben), nur einen Tick dichter und komplexer noch, was dem Jahrhundertjahrgang 2005 geschuldet ist. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Fixstern am Himmel von Châteauneuf zwar sehr dicht und extraktreich, ist aber in erster Linie von seiner burgundischen Finesse und einer edlen Fruchttiefe geprägt. Die traumhaft reifen, saftigen, cremigen Tannine sind eingebettet in eine feine mineralische Struktur und der animierende, betörend-sinnliche Nachhall ist extrem lang anhaltend. Ein majestätisches Gewächs mit einem gigantischen Potential, für meinen Geschmack einer der besten Weine in Châteauneuf in einem großartigen Jahrgang, ein emotionaler, ein zutiefst berührender Wein, ein Spiegelbild der sensiblen Persönlichkeit, die diesen Weltklassewein geschaffen hat. Danke, Isabel! Dieses Weinmonument wird bei Liebhabern feiner Châteauneufweine Kultweincharakter erlangen!
Zu genießen wegen seiner seidenweichen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2025, mindestens.


1781105 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge, Magnum 2005 1,5 l 70,00 Euro



178205 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2005 44,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée aus etwa gleichen Anteilen an (über 60-10jährigen) Grenache- und Mourvèdrereben, die in ihrer Stilistik ein wenig würziger und „kühler” daherkommt als der Favier infolge seines hohen Anteils an edlen Mourvèdrereben! Noch verspielter, aber auch eine Spur fokussierter, präziser, mineralischer und mehr von blauen Beeren in der Aromatik bestimmter höchst authentischer Weingigant – Rhôneadel in seiner nobelsten Ausprägung. Kaschmir und Seide statt alkoholischer Protzerei!
Zu genießen ebenfalls ab sofort (Eine Wahnsinnstanninqualität, seidig-subtil!), Höhepunkt 2010 bis 2030.


1782105 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge, Magnum 2005 1,5 l 90,00 Euro



178405 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge 2005 34,00 Euro
Isabels in homöopathischen Dosen erzeugte, urwüchsige Lieblingscuvée, vinifiziert aus uralten Trauben einer traumhaften Einzelparzelle. Dieses Monument ist geprägt von seinem spezifischen Lagencharakter und zelebriert den so seltenen Balanceakt zwischen gewaltiger Kraft und Konzentration auf der einen, Finesse, Subtilität und Frische auf der anderen Seite. Ein Châteauneuf-Urgestein mit einer fabelhaften Fruchtsüße, in seiner gewaltigen Dimension an die größten Weine des legendären 78er Jahrgangs erinnernd! Noch sehr verschlossen, extrem mineralisch, gigantisches Potential! Für Insider einer der großen Stars des Jahrhundertjahrgangs 2005!
Zu genießen 2012 bis nach 2030.


1784105 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge, Magnum 2005 1,5 l 69,00 Euro






DEUTSCHLAND

Weingut Dirk Würtz

Unser sympathischer Revoluzzer und Qualitätsfanatiker aus Rheinhessen vinifiziert mit dem legendären ‚Potate’ unseren meist verkauften Basisriesling aller Zeiten – Dieser fabelhafte Alltagswein aus biologischem Anbau fasziniert in 2006 mit einem rassigen, traumhaft feinwürzigen Stil!

„Es gibt keine Zwischenstufe zwischen Qualität und Nichtqualität”. Erfrischend unangepasst formuliert Dirk Würtz, dieser eigenwillige, kluge Kopf, ein engagierter Querdenker, seine Ansichten zur deutschen Weinszene. Der studierte Betriebswirt, Politologe und Philologe, ein klassischer Quereinsteiger also, wollte eigentlich schon sein ganzes Leben lang nichts andere als „Bauer” werden und geht nach seiner Jungfernstation als Kellermeister bei Weil unbeirrbar seinen eigenen Weg. Er eckt an dabei: Mit dezidierten Urteilen zu (Fehl-) Entwicklungen im deutschen Weinbau schafft sich Dirk wahrlich nicht nur Freunde. Ein Winzer mit Ecken und Kanten, wie seine Rieslinge eben, voller Charakter und Authentizität.

Weingut Dirk Würtz
Blick auf Dirks „Königsmühle” aus luftiger Höhe.

Seine Weinberge liegen im Hinterland von Nierstein, fernab des Rheins. Hier bietet das wellige Hügelland ein ganz anderes landschaftliches Bild: die vorherrschenden Böden, insbesondere Löss, Lehm und Mergel, oft mit Kalkstein unterlegt, können in sehr nassen Jahren zwar einen Nachteil bedeuten, stecken auf der anderen Seite jedoch die oftmals vorherrschende Trockenheit problemloser weg. Kein Wunder also, dass in diesem ländlich-abgeschiedenen Herrgottswinkel unser sympathischer ‚Revoluzzer’ Dirk in Gau-Odernheim mit Weinen aufhorchen lässt, die – mittlerweile weit über Insiderkreise hinaus – wegen ihres sensationellen Preis-Genuss-Verhältnisses für erhebliches Aufsehen sorgen und die mitverantwortlich sind, dass Rheinhessen mittlerweile weltweit als Synonym für (trockene) Weltklasserieslinge deutscher Provenienz gefeiert wird. So stuft beispielsweise Marcus Hofschuster, renommierter Degustator des Internetweinführers Deutschland auf www.wein-plus.de, das Weingut Würtz mit 4 von 5 möglichen Sternen unmittelbar hinter Keller und Wittmann bereits als Nummer 3 der Region ein – welch ein Katapultstart in die erste Liga! Dirks Weinberge, überwiegend gelegen in den exzellenten, aber jahrzehntelang fast vergessenen Uelversheimer Lagen, werden biologisch bewirtschaftet (für Dirk unumgängliche Voraussetzung, um extraktreiche, aromatische Weine zu gewinnen), die dicht bepflanzten Rebreihen von einem befreundeten Winzer, Hubertus Weinmann, „einem Genie im Weinberg, einem wirklichen Landarbeiter”, penibelst bearbeitet, auch von Vertragswinzern, die strikt nach seinen strengen Vorgaben arbeiten müssen. „Ich selbst verstehe ja nichts von Weinbergsarbeit, ich bin nur der Kellermeister”, stellt Dirk seine großartigen Fähigkeiten bescheiden unter den Scheffel. So intensiv im Weinberg gearbeitet wird, so wenig wird im Gegensatz dazu im Keller in die Entwicklung der Weine eingegriffen. Dirks Devise für den Keller klingt provokativ: „Kontrolliertes Nichtstun”.

Das kostet viele schlaflose Nächte, beinhaltet extrem sensibles Eingreifen in die Weinwerdung nur dann, wenn unbedingt nötig, zumeist spontane Vergärung bei ca. 20 Grad, Ausführung aller Kellerarbeiten nur mit Hilfe der Schwerkraft und so gut wie keine Filtration. Das Ergebnis derartig behutsamen Schaffens sind ungeheuer ausdrucksstarke Weine mit tief gestaffelter Struktur und intensiver Mineralität. Erst wenn die Weine im Fass fertig sind, entscheidet Dirk, ausschließlich aufgrund sensorischer Proben, welcher Riesling unter welchem Namen vermarktet wird, Mostgewicht und andere Parameter interessieren ihn dabei überhaupt nicht. „Ich mache langlebige, charaktervolle Weine für meine Sympathisanten, keine Journalistenweine”, so Dirks herzerfrischend unangepasstes Statement. „Wer Würtz kennt, dem wird schnell klar, dass hier ein Besessener am Werk ist, der nicht aufgeben wird, bis er das Potenzial seiner Weinberge tatsächlich ausgereizt hat. Da er sich da selbst noch auf einem langen Weg sieht, dürfen wir uns gerade in Anbetracht seiner bisherigen Leistungen noch auf einiges gefasst machen”, so das dezidierte Urteil von Marcus Hofschuster in seinem Internetweinführer www.wein-plus.de . Und „Alles über Wein” feierte das ‚enfant terrible’ der deutschen Weinszene als Entdeckung des Jahrgangs in Rheinhessen, eine hoch verdiente und längst überfällige Ehrung.


950706 Würtz, Silvaner trocken 2006 6,90 Euro
Knapp hundert Weine des Jahrgangs 04 standen an zur Silvaner-Trophy, der Ermittlung des besten Gewächses dieser uralten rheinhessischen Rebsorte. Der Sieger: Dirk Würtz mit einem knochentrockenen Paradebeispiel eines rheinhessischen Silvaners. Das Niveau und die Bandbreite der gesamten Probe begeisterte und demonstrierte eindrucksvoll, dass im Silvaner ein erheblich größeres Potenzial liegt, als ihm gemeinhin zugebilligt wird. Insbesondere schätzt man heute diese vielseitige Rebsorte mit ihrem „gänzlich eigenständigen Charakter, mit dem man sich in einer Welt immer einförmigerer Weine profilieren kann” (Dirk Würtz), als phantastischen und viel zu lange unterschätzten Speisenbegleiter!
Und das Urteil der Jury: „Zu zwei Dritteln im Stahltank und zu einem Drittel spontan im Holzfass vergoren begeistert der Silvaner von Dirk Würtz und Hubertus Weinmann mit einem klassischen, sehr lebendigen Duft nach Äpfeln, Kräutern und etwas weißem Gemüse. Im Mund reintönig und lebendig, mit einer idealen Balance zwischen Kraft und Finesse, nachhaltig am Gaumen, mit guter Tiefe, animierende Art, präsent und mittellang. Ein mustergültiger Silvaner.” Viel Spaß Ihnen, werte Kunden, mit dem heute präsentierten 2006er, der aufgrund seiner frischen, feinwürzigen Stilistik (im Unterschied zum eher fülligeren 05er) wie ein Zwillingsbruder des Testsiegers aus 2004 daherkommt! Ausgestattet mit einer feinen Mineralität, ist dieser absolut trockene Silvaner nicht einfach nur ein Spargelwein. Feine Fruchtnoten von Cassis, gepaart mit würzigen Aromen machen diesen Wein zu einem perfekten Speisebegleiter im ganzen Jahr. Die wichtigste rheinhessische Rebsorte nach dem Riesling, ist glücklicherweise auf dem Weg aus ihrem Nischendasein. Große Klasse für wenig Geld!


950406 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2006 5,20 Euro
Aus unterschiedlichen Parzellen mehrerer Paradelagen in Gau-Odernheim hat unser Revoluzzer aus relativ kleinem Ertrag (40 hl/ha) wiederum einen „ansprechenden Saufwein im unteren Preissegment vinifiziert, von dem man garantiert keine Kopfschmerzen (auch keine verkorkten Flaschen, da Drehverschluss) bekommt”, so Dirk, Understatement pur betreibend. Es ist schlichtweg sensationell, mit welcher Aromenintensität dieser herrliche Alltagswein begeistert. So fasziniert er stets aufs Neue durch seine ungemein expressive Aromen von Cassis, Stachelbeeren und mineralische Noten in der Nase, dazu gesellt sich die typische „Würtz-Würze”, am Gaumen relativ dicht mit einer feinen Säure und einer zarten Mineralität infolge des hohen Kalkanteils im Boden. Sicherlich kein großer, komplexer Riesling, doch in seiner Preisklasse qualitativ eine unerhörte Provokation!
Dieser Auffassung ist auch die Fachpresse: Lassen Sie mich stellvertretend für alle Elogen, die ihm zuteil wurden, Stephan Reinhardt zitieren, der in einer ausführlichen Reportage in der WELT am Sonntag unter der Schlagzeile „Generation Riesling” über junge Winzer berichtete, die mit „Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt” Deutschlands Paraderebsorte „an die Spitze führen”. Als einer von fünf besonders herausgehobenen Rieslingen wird der ‘Potate’ sowohl für seine Qualität als auch für sein tolles Preis-Genussverhältnis ausdrücklich gelobt. Reinhardt schreibt:„‘Sauft’, Brüder”, heißt dieser ökologisch erzeugte Riesling mit Schraubverschluss aus Rheinhessen. Damit sich weniger Leute durch den Namen abgestoßen oder gar ausgegrenzt fühlen, hat Winzer Dirk Würtz den Imperativ in lateinischer Sprache aufs Etikett gesetzt: Potate!
Der Name ist Programm: Die frische und leichte Einstiegsdroge zum Thema „Riesling trocken” eignet sich für alle Anforderungen des Lebens, etwa zu Vergessen, Verlieben, Durstlöschen und Sparen.” Der 2006er hat wie seine Vorgänger ein solch phantastisches Preis-Genussverhältnis, dass wir wiederum die gesamte zur Verfügung stehende Menge aufgekauft und exklusiv für unsere Kunden gesichert haben. Lassen Sie sich diesen leckeren Trinkspaß auf keinen Fall entgehen!


Weingut Dirk Würtz
Dirk Würtz und sein Partner Hubertus Weinmann beim entspannten Picknick


950106 Würtz-Weinmann II Riesling, trocken (Rheinhessen) 2006 9,95 Euro
Welch eigenständiger brillanter Riesling, natürlich spontanvergoren: Kein billiges Weinchen, das durch gefällige vordergründige Primäraromen zu schmeicheln versucht, stattdessen ein sehr komplexes Aromenspektrum mit einer glasklaren Brillanz: insbesondere Zitrusfrüchte, Blutorangenschalen, dazu Grapefruit und Pfirsich, unterlegt von feinen Kräutern und einer animierenden Mineralität. Ein „brutal” trockener Riesling: Unter 2 g Restzucker ergeben einen einzigartigen Stil, der am Gaumen mit seiner geschliffenen Säure, seiner wunderbaren Mineralität und seinen Anklängen an Cassis begeistert. Wieder einmal ein großer rheinhessischer Riesling aus biologischem Anbau, der Maßstäbe setzt!
Zu genießen ab sofort bis 2012.


Reservierbar, lieferbar voraussichtlich ab Ende Juni


950206 Würtz, „Geyerscheiss”, Riesling trocken 2006 19,95 Euro
Dirks legendärer Spitzenwein ist in 2006 von fabelhafter Güte: best ever. Punktum! Für eine detaillierte Beschreibung nach der Flaschenfüllung ist der ‚Geyerscheiss’ leider nicht mehr rechtzeitig in Saarwellingen angekommen. Das holen wir demnächst nach. Für heute mögen des Winzers eigene Worte Ihnen Lust auf diesen großen rheinhessischen Paraderiesling machen. Dirk Würtz erzählt: „Nur eine penibelste Selektion kerngesunder Trauben machte es uns im turbulenten Herbst 06 möglich, eine kleine Menge unseres Grand Crus zu ernten. Nach der für Riesling ungewöhnlichen Maischegärung lag der Wein bis zu seiner Füllung im Mai auf der Feinhefe im großen Holzfass. Der Wein ist daher fast untypisch für einen Riesling und erinnert mich daher in seiner gesamten Stilistik viel mehr an einen großen Burgunder. Eine enorme Struktur, tiefe Mineralität, komplexe Aromen von Bananen, frischen Kräutern und exotischen Früchten”. Wohl bekomm’s!


Reservierbar, lieferbar voraussichtlich ab Ende Juni



Schlossgut Diel - Nahe

Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2005 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de

Schlossgut Diel


So klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, so grandios die Qualitäten. Die phantastische Jahrgangsquadriga 2003/4/5/6 ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. „Gott lebt an der Nahe”, dieses schon legendäre Urteil von Marcus Hofschuster, den genialen 2003er Jahrgang betreffend, avancierte mittlerweile unter Weinliebhabern zum geflügelten Wort und die großen Gewächse der besten Winzer sind weltweit extrem begehrt. Bei aller rühmenswerten Qualität in der Breite, drei Spitzengüter thronen dennoch über allen und zählen darüber hinaus unstrittig zu den Top-Ten in Deutschland: Dönnhoff, Emrich-Schönleber und Diel. Drei unterschiedliche Charaktere, drei große Winzerpersönlichkeiten der Region, drei höchst individuelle Weinkollektionen, die jedes Jahr aufs Neue um die Krone des Besten ringen, immer nur um Nuancen voneinander getrennt, die jedoch stets eins vereint: Ihre im internationalen Maßstab gesehen spektakulär preiswerten besten Gewächse gehören zur absoluten Spitze in der gesamten Weinwelt!

Das nimmermüde Qualitätsstreben von Armin Diel, wahrlich eines Charakterkopfs mit Ecken und Kanten, der auch als Herausgeber des Gault Millau von der journalistischen Seite her so unendlich viel für den deutschen Wein getan hat, findet auch unter den Kollegen aus der Journalistenzunft immer mehr seine verdiente Anerkennung. Wir zitieren mit großer Freude aus der Laudatio von Sam Hofschuster zur Ehrung des Weinguts Diel für die beste Kollektion an der Nahe in 2005: „In 2004 bereits stellte sich der Betrieb erstmals an die Spitze der Weingüter an der Nahe und gewann folglich auch zum ersten Mal unsere „Kollektion des Jahres”. Ein Erfolg, den Armin Diel zusammen mit Kellermeister Christoph J. Friedrich 2005 wiederholt – und das auf noch beeindruckendere Weise als im Vorjahr. Noch nie, so scheint es uns, waren die trockenen Rieslinge hier so gut wie in 2005 und sogar der Classic hat ungewohntes Niveau. Die rest- und edelsüßen Rieslinge sind überwiegend brillant. Eine prachtvolle Serie, die dem Weingut Diel einen Platz in der ersten Reihe sichert – nicht nur an der Nahe.” Herzlichen Glückwunsch an Armin Diel und seine Tochter Caroline (die mittlerweile nach Lehr- und Wanderjahren auf den berühmtesten Domainen der Welt, u.a. Romanée Conti, in den Traditionsbetrieb zurückgekehrt ist) sowie an seinen genialen Kellermeister Christoph J. Friedrich!

Schlossgut Diel
Armin Diel im uralten Schlosskeller

Sie, werte Kunden, haben viele dieser fabelhaften Weine aus 2005 in Ihrem Keller liegen, denn wir haben Sie im letzten Frühjahr bereits sehr zeitig über die famosen Qualitäten, die auf Schlossgut Diel erzeugt wurden, informiert und Sie haben sich damit rechtzeitig eingedeckt. Unsere Verkaufszahlen und der schnelle Ausverkauf der Weine sprechen eine beredte Sprache. Doch keine Angst, wenn Sie leer ausgegangen sind. Sie wissen bereits aus unseren letzten Mailings, wie großartig der Jahrgang 2006 in der Spitze (aber nur dort, nicht in der Breite!) in Deutschland ausgefallen ist und hier in sich die Vorzüge dreier großer Jahrgänge zu vereinen scheint: den traumhaften Extrakt aus 1998, die vibrierende Frische und Mineralität aus 2004 sowie die innere Dichte und Konzentration aus 2005. Zudem scheint eindeutig wiederum die Nahe zu den drei privilegierten Regionen Deutschlands zu gehören: Die Abfolge eines großen Jahrgangs nach dem anderen muss man natürlich auch, mit den Folgen des „global warming” erklären, dessen Gewinner eindeutig das weit nördlich auf den Breitengraden gelegene idyllische Tal der Nahe ist. Wenn solch zurückhaltende und besonnene Winzer wie Helmut Dönnhoff („2006 fruchtig ist mein bester Jahrgang seit 1971 und 1989”) und Werner Schönleber („Im trockenen Bereich hatten wir vielleicht schon mal das Glück, ähnlich gute Weine wie in 2006 erzeugen zu können, im fruchtigen Bereich sind es wohl die besten Qualitäten in meiner Winzerlaufbahn”) sich zu solch dezidierten Urteilen hinreißen lassen, brauche ich dem nichts mehr hinzuzufügen.

Armin Diels phantastische Kollektion 2006 (hier bestätigt mich jede neue Verkostung mehr in meinem Urteil, dass auch auf dem Schlossgut in 06 einige der BESTEN Weine in der glanzvollen Geschichte des Gutes vinifiziert wurden) demonstriert eindrucksvoll den qualitativen Sprung, den das traditionsreiche Weingut unter der Ägide von Diel, einem brillanten Vordenker der deutschen Weinszene, getan hat. Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Die Ursachen für die herausragenden Qualitäten der weißen und roten Burgundersorten wie der Spitzenrieslinge sind, wie sollte es anders sein, im Wingert zu suchen. Die besten, extrem steilen, südlich exponierten Weinbergslagen des Schlossgutes Diel liegen nahe der Burg Layen in den Ausläufern, aber auch im Wind- und Regenschutz des Rheinischen Schiefergebirges in der Gemarkung von Dorsheim – in einem Radius von gerade einmal 1.000 m – und ergeben dennoch aufgrund ihres höchst unterschiedlichen Terroirs stilistisch sehr differenzierte Weine. Durch die erheblichen Temperaturunterschiede von Tag und Nacht (Schwankungen von 20 Grad und mehr sind keine Seltenheit), die natürlich auch für die Aromenbildung in den Trauben von unschätzbarem Vorteil sind, verwitterte das unterschiedliche Gestein bald zu größeren und kleineren Brocken und bildet so die extrem heterogenen Böden dieser großartigen Lagen. Naturnaher Anbau in den malerischen Steillagen und extrem viel Handarbeit während der gesamten, sehr langen Vegetationsperiode (aufwändige Laubwerksarbeiten sowie selektivste Lese in mehreren Erntedurchgängen) sind unabdingbare Voraussetzungen für die spektakulären Resultate, die mittlerweile im Schlossgut Diel erzielt werden. Die Vinifizierung des Lesegutes erfolgt bei solchen Perfektionisten wie Armin Diel und seinem sensiblen Weinmagier Christoph J. Friedrich so schonend wie möglich: Der feinfühlige Ausbau der Rieslinge vollzieht sich in klassischen Holzfässern aus Eichenholz aus dem nahe gelegenen Soonwald unter optimalen Bedingungen im kühlen, unterirdischen Schlosskeller. Das Resultat: Im Jahrgang 2006, dem Jahr des guten Winzers und exzellenten Terroirs, wurden in den Dorsheimer Steillagen höchst individuelle Rieslinge mit einer sagenhaften Finesse und Komplexität in den Aromen, einer inneren Dichte und Kraft und einer moselanischen Eleganz und abgrundtiefen Mineralität erzeugt wie nie zuvor, die diese Großen Gewächse zum Synonym werden lassen für trockenen Weltklasseriesling bester deutscher Provenienz!

Schlossgut Diel
Christoph J. Friedrich

Armin Diel besitzt als einer der beiden Herausgeber des Gault Millau das nötige Fingerspitzengefühl, die Beurteilung seiner eigenen Weine nicht zu veröffentlichen – auch, wenn er sich mit dieser Entscheidung angesichts der spektakulären Qualitäten eines offensichtlichen Vorteils beraubt. Lassen Sie mich zu der herausragenden Kollektion der Diel’schen Weine daher heute drei international kompetente Stimmen zitieren: Michel Bettane, einer der führenden Köpfe der französischen Weinszene, zählt in der Revue du vin de France in seinem Ranking das Schlossgut Diel als eines von acht deutschen Weingütern zu den besten Domänen der Welt! In Steven Tanzer’s höchst angesehenem WINE CELLAR (Diel: the third big gun on the Nahe) wurden die 2004er Großen Gewächse ebenso zu den absoluten Spitzen der deutschen Rieslinge gezählt wie im Tasting von Peter Moser, Chefredakteur des FALSTAFF, Österreichs renommiertem Weinmagazin, der den ‚Burgberg’ nach Kellers ‚Hubacker’ mit der zweithöchsten Note aller degustierten 2004er Weine adelte. Und ich gebe Ihnen mein Wort: Nach intensiven Verkostungen bin ich der festen Überzeugung, im Jahrgang 2006 haben Caroline und Armin Diel sowie Christoph J. Friedrich infolge einer unglaublich aufwändigen Weinbergsarbeit in den schwierigen Tagen Ende September/ Anfang Oktober, der dann großartige klimatische Bedingungen, ein Bilderbuchherbst quasi, vom 5. bis 20. Oktober (Caroline:„In der Zeit haben wir geschuftet bis zum Umfallen, nachts kaum noch geschlafen und haben somit in der kürzesten Erntezeit unserer Geschichte die Schönwetterperiode optimal ausgenutzt”.) folgten, aber auch infolge subtiler Weiterentwicklung im Wingert wie im Keller noch einmal eins drauf gesetzt und phantastische Weinunikate allerhöchster Qualität vinifiziert, die weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben. Rieslinge und Burgunder at its best, Gänsehautatmosphäre und meine ganz besondere Empfehlung!


Schlossgut Diel


933806 Diel, Grauburgunder Classic, trocken 2006 11,50 Euro
Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal Grauburgunder bester deutscher Provenienz. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden, allesamt beste Grand-Cru-Lagen, überzeugt mit seinem feinwürzigen Duft und komplexen Anklängen an reifen Apfel, Pfirsich, Honigmelonen und seinen aromatischen nussigen Anklängen. Füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel aus, ist sehr mineralisch, geschmeidig und von einer glasklaren Sortentypizität geprägt. Gewinnt mit Luft noch an Rasse und mineralischer Tiefe, daher unbedingt Dekantieren. Wer braucht bei solch grandiosen charaktervollen Grauburgundern und erstklassigen Essensbegleitern eigentlich noch einen seelenlosen Pinot Grigio aus dem Supermarkt?


939106 Rosé de Diel Pinot Noir 2006 12,90 Euro
Ein Luxusrosé der absoluten Spitzenklasse voller Feinheit, Frische, Rasse und Mineralität aus traumhaft gereiften Pinot Noir-Trauben aus Anlagen, aus denen auch einer der berühmtesten deutschen Rotweine, die Cuvée Caroline, vinifiziert wird. Drei Komponenten sind für die großartige Qualität dieses noblen Roséweins verantwortlich: Eine Ganztraubenpressung eines Drittels der Trauben, um die Frische, die Rasse und den Biss in den fertigen Wein zu transmittieren, die kurze Einmaischung einer weiteren Partie, die danach im Stückfass ausgebaut wurde und der Saftabzug der besten Trauben für die Cuvée Caroline, die für die würzigen Noten und die aromatische Fülle dieses fabelhaften Rosés verantwortlich zeichnet. Dieser edle Wein ist meilenweit von dem entfernt, was an belanglosen Billigrosés die Regale der Supermärkte füllt. Hier haben wir einen großen, seriösen deutschen Wein, der seinen Platz en einer festlich gedeckten Tafel sucht. Unbedingt probieren! Mein Lieblingsrosé des Jahres aus Deutschland!


 

939006 Diel, „Nahestein”, Riesling trocken 2006 11,00 Euro
Traumhaft schöner, extrem sorgfältig selektionierter Riesling von unterschiedlichen Böden bester Südlagen, deren kleinbeerige, kerngesunde und hoch aromatische Trauben entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes beigetragen haben. In der Nase fasziniert ein mineralischer, ‚kühler’ und leicht kräuterwürziger Duft nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren sowie zarten exotischen Aromen. Am Gaumen dicht, cremig, mineralisch und ungemein rassig: Nur knappe 12 Volumenprozent Alkohol verleihen diesem verspielt-mineralischen Riesling eine traumhafte Trinkanimation. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen Einstiegsriesling in die magische Welt der Diel’schen Weine traumhaft erfrischend und höchst animierend. Nach längerer Öffnung im Glas finden sich wiederum herrlich betörende Cassisnoten, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein faszinierender mineralischer Abgang. Phantastisches Preis-Genussverhältnis, ein großartiger, bestens balancierter, harmonischer Basiswein (Understatement pur!) auf dem Niveau einer hochkarätigen trockenen Spätlese, die ungemein viel Lust macht auf das nächste Glas.


 

933406 Diel, „Eierfels”, Riesling trocken 2006 15,90 Euro
Armin Diel ist ein absoluter Perfektionist. Daher entschied er nach langen Überlegungen und Verkostungen, jährlich einen Teil seiner ursprünglich für das jeweilige Große Gewächs aus Goldloch und Burgberg vorgesehenen Fässer separat abzufüllen, gewissermaßen als Zweitwein der beiden Grands Crus, um deren Qualitäten bis zum Äußersten auszureizen. Er benannte den in 2004 erstmals erzeugten und im Handumdrehen ausverkauften spektakulären Wein nach einem eierförmigen, im Trollbachtal liegenden Felsmassiv, welches zwei der großen Renommierlagen der Nahe, das Goldloch und den Burgberg, von einander trennt. (Diesen Fels schenkte Armin Diel übrigens seinem Sohn Victor 1992 zu dessen zehntem Geburtstag – welch cleverer Schachzug, um die Jugend schon frühzeitig an das Weingut heranzuführen!) Das Ergebnis ist ein cremiger, sehr harmonischer, ausgewogener, tiefgründig mineralischer Spitzenwein, der vielen anderen Winzern Deutschlands als Großes Gewächs zur Ehre gereichen würde. Diese knochentrockene, exklusive Cuvée aus erlesenen Trauben der großen Terroirs des Burgbergs und des Goldlochs können wir Ihnen, werte Kunden, glücklicherweise zu einem ganz besonders sympathischen Preis anbieten. Ein edler Riesling, qualitativ auf dem Niveau eines Großen Gewächses, aber preislich Understatement pur!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


 

932906 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2006 28,50 Euro
Mit einem Besitz von nur einem Hektar ist das ‚Pittermännchen’, das sich in seiner geradezu moselanischen Stilistik sehr stark von seinen beiden Nachbarlagen unterscheidet, ein sprichwörtliches Kleinod in der Kollektion des Schlossgut Diel. Die Bezeichnung geht zurück auf das 16. Jahrhundert, als ein ‚Pittermännchen’ eine kleine Silbermünze war. Der tiefgründige Lehmboden dieser steilen Südlage weist einen sehr hohen Anteil an Schiefer und Kieselsteinen auf, was den feinrassigen Weinunikaten eine erfrischende mineralische Note verleiht. In der Nase fasziniert ein kühler, zart minziger Duft vom Schiefer, der dieses Idealbild eines filigranen trockenen Rieslings in seiner gesamten Stilistik prägt. Nach längerer Öffnung feinfruchtige, verführerische Noten von Aprikosen und Pfirsichen mit einer Spur Cassis, deutlich schmeckbar die traumhaft reife Frucht des penibel selektierten Lesegutes – DER Schlüssel zum Erfolg in einem Jahrgang des guten Winzers und der großen Terroirs. Am Gaumen zwar deutlich fülliger (!) als in den Vorgängerjahren, dennoch begeistert immer noch eine ungemein finessenreiche Stilistik mit animierendem Säurespiel. Feingliedrig und zart wie stets, doch die famosen Jahrgangsbedingungen zeichnen für eine nie zuvor erlebte innere Dichte und eine vibrierende Strahlkraft verantwortlich. Feinst ziselierte Säure, großartiges Spiel, bestens eingebundene tiefgründige Mineralität, fruchtiger, extrem dichter, packender Nachhall, der noch sehr lange auf der Zunge verweilt. Liebhaber mineralischer Rieslinge mit moselanischer Finesse und Eleganz, die nicht unbedingt barocke Gewächse oder Pfälzer Schmusekätzchen zu ihren persönlichen Favoriten zählen, werden mit diesem laserartig fokussierten Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, wie sensationell gut auch extrem trockene Rieslinge von Schieferböden schmecken können, eine große Freude haben. Welch traumhaft mineralisches Meisterwerk aus dem großen 2006er Jahrgang, zusammen mit dem 2005er dem spektakulärsten in der glanzvollen Geschichte des Weinguts. Mein persönlicher Favorit im trockenen Bereich in der diesjährigen phantastischen Kollektion aus dem traditionsreichen Schlossgut Diel!
Zu genießen ab seiner Freigabe im September 2007, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2018.


In Subskription, Auslieferung ab September 2007


Schlossgut Diel
Blick auf das felsige Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”

932606 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2006 29,90 Euro
Erst seit Mitte der 90er Jahre besitzt das Schlossgut Diel 1,8 ha im extrem steilen Burgberg und damit exakt die Hälfte dieser mikroklimatisch einzigartigen Hanglage, die, wie ein Amphitheater nach beiden Seiten von den kalten Hunsrückwinden geschützt, im engsten, fast schroff wirkenden Teil des Tales zu finden ist. Der Name entstand in Anlehnung an die Burg Layen und unterstreicht die Besonderheit seines einzigartigen Terroirs. Der mit einer Unmenge an Quarzitsteinen durchsetzte tiefgründige Lehmboden über nacktem Fels bietet exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung hochfeiner, rassiger und mineralischer Rieslinge mit großem Alterungspotential. In der ungemein verführerischen Nase betört ein sehr kühler, traumhaft mineralischer, feinst kräutriger (typisch für Taunusquarzit) und zart rauchiger Duft mit Anklängen an Feuerstein, weißen Weinbergspfirsich, Ananas und Maracuja. Am Gaumen extrem vielschichtig und harmonisch, enorm dicht und konzentriert, dabei voller Eleganz und Finesse, feinsaftige, überwältigende Pfirsich-Zitrusfrucht, lebhafte Säure, große Länge. Ein vibrierender, sensationell fokussierter Riesling aus extrem niedrigen Erträgen goldgelber, phantastisch aromatischer Trauben aus einem großartigen Steilhang, der trotz seiner gewaltigen Mineralität auf der Zunge einen Reigen zu tanzen scheint. Dies ist einer dieser so raren, großen Terroirweine, die eine ureigene Geschichte erzählen: Von tiefen Schieferschichten und von hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hinein gewunden und vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben. Gänsehautatmosphäre!
Wurden bereits die beiden Vorgängerjahre dieses Wahnsinnstoffs von der Fachpresse zur Elite der deutschen Spitzenrieslinge gezählt (etwa der 2003er, von VINUM als die Nr.1 eingestuft), werden sie von diesem monumentalen Meisterwerk großer deutscher Rieslingkultur nochmals um einen Wimpernschlag übertroffen. Niemals zuvor kam die Mineralität des Goldlochs geschmacklich so zu tragen wie in 06. Herzlichen Glückwunsch Armin Diel und Christoph Friedrich. Bei aller Dichte, Konzentration und Cremigkeit entwickelt sich dieser phantastische Weißwein zur Inkarnation von Mineralität, Eleganz und Finesse mit einer Präzision und einem Glanz, der alles überstrahlt, was jemals zuvor aus dieser legendären Lage produziert wurde. Dieser Traum von Wein wird bereits nach seiner Freigabe im September 07 munden und sich über zwei Jahrzehnte phänomenal entwickeln.


In Subskription, Auslieferung ab September 2007


932006 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2006 29,50 Euro
Mit gut fünf Hektar Rebfläche ist das Schlossgut Diel bei weitem der größte Besitzer in dieser legendären Steillage, in der nach alten Überlieferungen im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben worden sein soll. Eine andere Deutung des Namens kommt aus dem Volksmund und besagt, dass früher die Winzer mit ihren Weinen aus dieser Spitzenlage viel Gold verdient hätten. (So erzielten Spätlesen aus dieser großartigen Lage vor 100 Jahren höhere Preise gar als die zu Recht gerühmten Gewächse von Château Latour!) Wie auch immer der Name entstanden sein mag, es ist der von einer dünnen Lehmauflage und Kieselsteinen bedeckte Urgesteinsboden auf felsigen Konglomeraten, der dem Wein seine immense Kraft, seine hohe Eleganz und formidable Tiefe zugleich verschwenderisch verschenkt. Doch Vorsicht: Unmittelbar nach der Öffnung wird Sie der mineralische Extrakt dieses Weltklasserieslings mit seiner Urgewalt geradezu ‚anspringen’ und alle olfaktorischen Sinne betäuben. Bis etwa ein halbes Jahr nach der Füllung wird dieser Zustand so bleiben, dann wird sich dieser monumentale Wein – insbesondere mit Sauerstoffzufuhr im großen Burgunderglas (!) – immer mehr öffnen und mit ungemein komplexen, verführerischen, lasziven Noten begeistern, die ins Rotfruchtige gehen und mit saftigen gelben Früchten wie Mango, Maracuja und Pfirsich changieren. Reintönig, mächtig, konzentriert, opulent und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge aufspielt, ungemein komplex in seiner Aromatik (deutlich wahrnehmbare Cassisaromen und Mandarinen), perfekte Balance zwischen phantastischem Schmelz, schmeichelnder Cremigkeit und vibrierender Stahligkeit, „eine eiserne Faust im samtenen Handschuh”, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie burgundische Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben. Was mich an diesem Wein diesmal noch mehr fasziniert als in der Vergangenheit, ist, wie er sich im Mund nach hinten immer mehr aufbaut, fordernd und verführerisch zugleich mit einer Wahnsinnstextur und sensationellen rauchigen Mineralität.
Ein majestätischer Riesling, ein singuläres Unikat, ein würdiger, doch stilistisch völlig anders gearteter Rivale des puristischeren ‚Burgbergs’, vielleicht gar auf Dauer gesehen noch ein einen Tick besser? Die Zeit wird es zeigen!
Zu genießen nach seiner Freigabe im September (am besten aus einem großen Burgunderpokal) bis wenigstens 2020.


In Subskription, Auslieferung ab September 2007


Fruchtsüße Rieslinge wurden über lange Zeit in Deutschland kaum noch nachgefragt, so ramponiert war ihr Image infolge unfassbarer Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte in vielen deutschen Kellern. Dabei waren es gerade die phantastischen Spät- und Auslesen, die dereinst den Weltruhm deutscher Weine begründeten. Doch selbst die besten fruchtsüßen Rieslinge der berühmtesten Winzer wurden von den deutschen Weintrinkern mehrheitlich abgestraft und daher in den letzen Jahrzehnten freudig von den ausländischen Märkten gekauft, denn Connaisseure aus aller Welt wussten die Juwelen zu schätzen, die, im internationalen Wertmaßstab gesehen, maßlos unterbezahlt als wahre Schnäppchen zu erwerben waren. Doch wie hat sich diese Einstellung mit der Renaissance deutscher Rieslinge hierzulande geändert! In den letzten beiden Jahrgängen konnten wir von diesen Weltklasseweinen der deutschen Spitzenwinzer gar nicht mehr genug bekommen, um alle Wünsche einer immer größer werdenden Schar begeisterter Liebhaber zu erfüllen, die diese ungemein filigranen und finessenreichen Weißweine mit den niedrigen Alkoholgradationen von unter 9 Volumenprozent zu genießen wissen, solo getrunken, auch und gerade an heißen Sommertagen DIE Alternative zu Schaumweinen, aber auch, vor allem im gereiften Zustand, als vorzügliche Essensbegleiter, und dies nicht nur zur asiatischen Küche. Zwei fruchtsüße Spitzenrieslinge des aktuellen Jahrgangs auf absolutem Weltklasseniveau vom Schlossgut Diel können wir Ihnen heute mit großer Freude präsentieren sowie eine Trouvaille aus der Schatzkammer des Gutes:

933606 Diel, Dorsheimer Burgberg Riesling Spätlese 2006 19,90 Euro
Tiefer, klarer, jugendlicher Duft von Aprikosen, reifem Pfirsich, exotischen Früchten, Mineralien und feinster Würze. Am Gaumen dicht gewirkte, feinsaftige und reintönige Frucht, elegante Säure, harmonische Süße, sehr mineralisch, mächtig, aber fein balanciert. Besitzt enorm viel saftige Fülle und profunde Tiefe, viel Frische, herausragende Mineralität, sehr lang. Ein rassiger, traumhaft terroirgeprägter Weißwein von erlesener Güte mit einer mineralischen Extravaganz und von unnachahmlichem Rieslingcharakter. Groß, souverän, enorm viel Potential! Für mich persönlich eine der schönsten Spätlesen Deutschlands mit gerade einmal 8 Volumenprozent Alkohol aus einem Jahrgang, der bei den Spitzengewächsen zur Legende werden wird.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2004 bis 2030.


 


Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, hat mit mir zusammen über einen schönen Abend hinweg eine fabelhafte Spätlese aus der Schatzkammer des Schlossgutes verkostet, die jetzt fast ihre optimale Trinkreife erreicht hat und für Sie beschrieben. Lassen Sie sich diese großartige Gelegenheit, eine gereifte Spätlese auf absolutem Weltklasseniveau zu erweben, nicht entgehen!

933699 Diel, Dorsheimer Burgberg Riesling Spätlese 1999 25,00 Euro
Christina Hilker: „Faszinierend, wie glasklar und frisch sich dieser Wein präsentiert. Mit ganz zarten Anklängen von Reife wirkt dieser Wein wesentlich jugendlicher, als man es bei einem 99er erwarten würde. In der betörenden Nase reife Zitrusfrüchte, gelber Apfel, Ananas, Pfirsich, Passionsfrucht pur, verwoben mit einer süßlich krokantigen Reife und dem Duft von Holunderblüte, zart untermalt von der kieseligen Mineralität des Bodens. Am Gaumen wieder diese faszinierende krokantig-karamellige Süße, fein verwoben mit einer den Gaumen kitzelnden Säure und einer formidablen Frische. Auch wenn man diesen Wein pur genießen kann, weil er so herrlich unangestrengt wirkt und so verführerisch anregend (8 Volumenprozent Alkohol), so fallen mir doch unzählige Speisen ein, die ich mit Wonne mit diesem Wein kombinieren möchte, sei es das Gänselebertörtchen im Rhabarbermantel, der Frischkäse auf Erdbeersalat, der gereifte Ziegenkäse mit Honig, die in Knoblauch gebratenen Hähnchenschlegel, die Entenleber mit karamellisierten Apfelspalten, das pikante indische Curry, das Ananassüppchen mit Holunderblütensorbet und... Phantastische Weine wie solche erfreuen das Herz eines jeden Sommeliers und Weinliebhabers und bestätigen meine Begeisterung für die Weine der Nahe, die in Ihrer Filigranität und Eleganz denen der Mosel in nichts nachstehen. Weltklasse pur! Potential bis 2020”. Fürwahr: Deutschland ist Spätlese!


 

Schlossgut Diel
Der Blick vom Fuße des „Pittermännchens”
demonstriert eindrucksvoll die Steilheit dieser renommierten Lage

933706 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Auslese 2006 35,00 Euro
In der Nase ein tiefer, unglaublich betörender Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen, Mango, Mandarinen und Noten von getrocknetem Steinobst, unterlegt mit einer intensiven, rauchig-mineralischen Würze, DEM Signum seines großartigen schiefrigen Terroirs aus dem Pittermännchen. Am Gaumen herrlich filigrane Säure, brillant und von explosiver Rasse, ungemein tief und saftig, komplex, hochelegant, betörendes Spiel, transzendiert infolge seiner animierenden Frische die faszinierende Leichtigkeit des Seins, wie es sonst nur größte moselanische (J.J.Prüm) oder rheinhessische Lagen von Klaus-Peter Keller vermögen und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert, zupackend, perfekte Balance, phantastisches Potential. Seidige Weichheit, cremige Fülle, raffinierte Frische, aromatische Komplexität und rassige, traumhaft mineralische Länge: ein sinnliches Meisterwerk.
Eine der ganz großen Auslesen Deutschlands – Weltklasse pur!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2015 bis nach 2040.


 


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann