Saarwellingen, im Mai 2007

PINwand Nº 131


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen drei Weltklassegüter aus Deutschland, die im heterogenen Jahrgang 2006 (Qualitäten zwischen Himmel und Hölle) die besten Rieslinge ihrer Weingutsgeschichte produziert haben. Josi Leitz im Rheingau wird deshalb von Stuart Pigott brandaktuell in der FAS gefeiert, Werner Schönleber von der Nahe und Klaus-Peter Keller in Rheinhessen sind ebenfalls heiße Kandidaten für die großartigste Kollektion des Jahres in Deutschland.

Frédéric Albaret, Domaine Saint Antonin, produziert authentische Weinunikate voller Frische und Finesse auf den berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc! Isabel Ferrando (Domaine Saint Préfert) vinifiziert feinst balancierte, traumhaft elegante Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs burgundischen Stils! Château du Cèdre begeistert mit Weltklassequalitäten aus dem Cahors!


PINart Fotoprints

Nach den vielen begeisterten Reaktionen auf die Ausstellung des Kölner Fotografen Frank Trompeter anlässlich unserer Hallen-Eröffnung, freuen wir uns, Ihnen einige Motive als Fotoprints auf einem PE-Träger anbieten zu können – in limitierter Auflage von nur 100 Stück, und vom Künstler handsigniert und numeriert, zu einem attraktiven Preis von nur 38,00 Euro pro Stück.
Passend zu einem Schwerpunkt dieser PINwand haben wir unsere 4 Lieblings-Motive zu den Weingütern Keller und Leitz ausgewählt:

Weingut KellerWeingut Keller

Weingut LeitzWeingut Leitz

Für eine größere Darstellung und weitere Informationen klicken Sie hier

In letzter Minute frisch bzw. wieder eingetroffen:

Unser meist verkaufter Basisriesling aller Zeiten fasziniert in 2006 mit einem rassigen, feinwürzigen Stil!

950406 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2006 5,20 Euro

Weingut Dirk Würtz
Dirk Würtz und sein Partner Hubertus Weinmann beim entspannten Picknick




Großartige Grüne Veltliner aus dem besten Jahrgang in Österreich seit 25 Jahren, aus biodynamischem Anbau. Garantiert korkfrei!


Weingut Hirsch
Johannes Hirsch (rechts im Bild) und Tino Seiwert beim Fachsimpeln in den Rieden



701106 Hirsch, Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #4” (DV) 2006 7,40 Euro


701206 Hirsch, Grüner Veltliner „Heiligenstein” (DV) 2006 11,00 Euro


701406 Hirsch, Riesling „Zöbing” (DV) 2006 11,00 Euro



Drei exzellente würzige, feinfruchtige Rosé-Klassiker vom Testsieger der großen FEINSCHMECKER-Verkostung Südfrankreich.


136406 Mourgues du Grès, „Fleur Eglantine”, rosé 2006 5,90 Euro


136106 Mourgues du Grès, „Les Galets Rosés”, rosé 2006 6,80 Euro


136206 Mourgues du Grès, „Capitelles des Mourgues”, rosé 2006 8,60 Euro



Freunde herausragender italienischer Tropfen sind begeistert von den Bioweinen unseres Kleinods aus den Marken:


Saladini
Blick auf die Domaine Saladini Pilastri



652406 Pilastri, „Falerio” Vigna Palazzi, bianco 2006 5,90 Euro


 

652504 Pilastri, Vigna Montetinello, rosso 2004 9,50 Euro


652105 Pilastri, Rosso Piceno (PK) 2005 5,90 Euro


652204 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 2004 8,95 Euro



In der spanischen Weinwelt besitzen die traumhaft schönen Alltagsweine der Bodega Inurrieta einen magischen Klang!

Bodega Inurrieta
Sanfte Hügellandschaften prägen das Bild der Region Navarra


429606 Inurrieta, Orchídea, blanco 2006 5,95 Euro


429303 Inurrieta, Crianza tinto 2003 8,20 Euro
Fabelhaft schmeichlerischer, cremiger, samtiger Rotwein, einer der größten Weinwerte der iberischen Halbinsel!


429406 Inurrieta, Mediodía rosado 2006 5,95 Euro


429104 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2004 6,60 Euro


429204 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2004 6,60 Euro


429503 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2003 11,00 Euro



Brandaktuell: Hier finden Sie unsere täglich aktualisierte Bordeaux-Subskription 2006!




FRANKREICH

Domaine Saint Antonin - Faugères

Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle Weinunikate voller Frische und Finesse auf schwarzen Schieferböden!

Faugères ist ein wildromantisches, dünn besiedeltes, waldreiches Gebiet nördlich von Béziers, das als einzige AOC des Languedoc flächendeckend über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer verfügt, der ansonsten im Midi nur selten zu finden ist. Die Weinberge befinden sich zumeist auf relativ hohen Hügeln mit steilen Hängen und sind somit hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren Charakters, ihrer Dichte und Konzentration sowie ihrer außerordentlichen Eleganz und großartigen Finesse, noblen Weinen aus Burgund durchaus ebenbürtig, hoch gerühmt werden. Das die Stilistik prägende Schiefergestein sorgt in den Spitzenweinen für eine ureigene und unverwechselbare Identität, eine äußerst rare Komplexität und eine phantastische mineralische Aromatik. Bei den besten Winzern der Region sind diese hochkomplexen Weine terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler industriell „gemachter”, zutiefst uniformer Weine hervorheben und von Kennern zu den hochwertigsten des gesamten französischen Südens gezählt werden.

Und es ist neben Didier Barral immer wieder ein Name, der respektvoll genannt wird, wenn französische Winzerikonen sich über die besten Qualitäten des Faugères austauschen, die zudem zur absoluten Qualitätsspitze des gesamten Languedoc zählen: Der aus Montpellier stammende, ebenso dynamische wie sympathische Frédéric Albaret produziert legendäre Referenzqualitäten, die nicht lautmalerisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen” Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne, delikate Spiel am Gaumen und die einzigartige Finesse zeichnen verantwortlich für den herausragenden Rang dieser extrem raren Gewächse unter allen Weinen des Languedoc. Zwar hat Frédéric vor sechs Jahren auch neue, optimal gekühlte Kellergebäude in Betrieb nehmen können (ein unschätzbarer Vorteil in den heißen Sommern), in denen er äußerst schonend seine stilistisch so singulären Weine ausbaut, aber in der Vinifizierung liegt nicht das Geheimnis dieser großen langlebigen Gewächse aus einer traumhaft schönen Landschaft.

Domaine Saint Antonin - Faugères
Frédéric Albaret beim Verkosten des neuen Jahrgangs
im Barriquekeller

Nein, es ist wie bei allen begnadeten Winzern der Welt. Der Ursprung dieser phantastischen Qualitäten, die dankenswerterweise noch zu den überaus fairen Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt primär im großen Terroir des Weinbergs: bestens bearbeitete, karge, schwarze Schieferböden, in harter Handarbeit aufgelockert, ein naturnaher Anbau und tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer hart erkämpfen müssen, um tief in der Erde in den heißen, trockenen Sommern weitab von feuchten Winden des Meeres genügend Wasser zu finden. Infolge einer Exposition der Parzellen, die aus Schutz vor zu viel Sonne nicht (!) nach Süden ausgerichtet sind, kann Frédéric für südfranzösische Verhältnisse sehr spät (Ende September, Anfang Oktober) ernten, dann, wenn die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben, ohne aber zu hohe potentielle Alkoholwerte aufzuweisen. So sorgt neben den Schieferböden diese lange Vegetationsperiode für ein deutliches Mehr an Finesse und Eleganz in den fertigen Weinen und eben eine perfekte Reife, die aber, Frédérics zentrales Anliegen, niemals! in Überreife umschlagen darf. Marmelade mag er höchstens auf dem Baguette, aber keinesfalls im Wein!

Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden. In Frankreich unter Insidern bereits zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland noch eher ein Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität! Frédéric Albaret hat sich souverän seinen Platz in der ganz kleinen Elite der Spitzenwinzer des Languedoc erobert mit Referenzqualitäten der neuen Generation: Finesse und Eleganz statt marmeladiger Langeweile.


302306 Saint Antonin, Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2006 5,95 Euro
Jaaa! Das ist genau wieder so ein ungemein preis„werter” und schmackhafter Alltagswein aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor mehr als einem Jahrzehnt als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der zudem das großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Herrlich leuchtendes Purpurrot in der Farbe, in der Nase feinfruchtige, rot- und dunkelbeerige sowie zartwürzige Aromen, dabei von sehr elegantem Stil, der überhaupt nichts Lautmalerisches in sich trägt. Am Gaumen schmeichlerisch, elegant und saftig, geprägt von einer animierenden Trinkfrische und für seine so ungemein attraktive Preisklasse gleichzeitig erstaunlich dicht mit einer verblüffend cremig-seidenen Tanninstruktur. Ein herrlicher Alltagswein, eine ehrliche, fröhliche Haut, lecker, frisch und unkompliziert.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2010.


302105 Saint Antonin, Faugères, rouge 2005 8,90 Euro
Eine intensive, dichte Fruchtwürze und edle Blaubeeraromen zeichnen den großen Faugères-Jahrgang 2005 aus, der seinen kühl-noblen Charakter, weitab von modischen marmeladigen Exzessen, den mineralischen schwarzen Schieferböden verdankt. Rote und blaue Früchte und eine wiederum vom Schiefer stammende feine Mineralität, eine in dieser Preisklasse ganz und gar ungewöhnliche Eleganz, Finesse und Feingliedrigkeit, bestens integrierte, frische, seidige, cremige Tannine und ein schöner, schmeichlerischer, ungemein feiner, rauchig-mineralischer, zart tabakiger Nachhall begründen ein sensationelles Preis-Genussverhältnis, das selbst für den französischen Süden extrem selten ist. Nach längerer Luftzufuhr wird die Zunge zärtlich gestreichelt von einer ungemein seidenen, kühlen Textur, die nichts anderes ist als der schmeckbare Ausdruck des schwarzen Schieferbodens, der den großen Terroirweinen des Faugères einen authentischen Charakter vermittelt. Diese kühle Mineralität und die duftige Würze im geschmeidig dichten Mundgefühl vereinen den Charme, das Licht und die Wärme des Südens mit der Singularität des schiefrigen Terroirs.

Keine Alkoholdominanz, kein modischer Neuholzton, keine Rustikalität, keine Marmelade. Stattdessen ein großartiger, mineralischer Alltagswein de luxe der leisen Töne, der mit viel Kraft und Charakter, Ausstrahlung und Geschmack, mit Würze, Frische, und mineralischer Tiefe in seiner sympathischen Preisklasse die Qualitätsmaßstäbe des Languedoc definiert!
Zu trinken ab sofort (die cremig-seidenen, kühlen Tannine erlauben bereits heute, insbesondere nach mehrstündiger Belüftung, ein unerwartet hohes Trinkvergnügen), Höhepunkt Ende 2008 bis 2015.


302205 Saint Antonin, „Les Magnoux”, rouge 2005 13,50 Euro
Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux” lässt auf singuläre Weise die Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner Tiefgründigkeit und Eleganz zweifellos eines der Aushängeschilder der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen Weine des Languedoc messen lassen müssen!

Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese (Syrah, hochreife Mourvèdre und ein wenig Carignan, zum kleinen Teil im neuen, bereits jetzt kaum vernehmlichen, aber Struktur gebenden Holz ausgebaut) im Glas, in der Nase ungemein komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte dazu extrem feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Rauch und Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und eine traumhaft cremige Textur betören ungemein einschmeichelnd den ganzen Gaumen, hüllen ihn ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination pur! Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein; der noble Kern seiner intensiven Mineralität umspielt dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft, aber auch mit zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum subtiler Mineralität zu verwöhnen.

Ein wahrer Geniestreich von Frédéric, Terroir und Individualität pur und von extremer Qualität: Wein-GENUSS in Vollendung. Es fällt schwer, stilistische Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein, er vereint in sich die edle Kühle eines großen Syrah der nördlichen Rhône mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen Gewächses aus dem Burgund. Bravissimo!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2020.




Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape

Isabel Ferrando vinifiziert feinst balancierte, traumhaft finessenreiche Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil!

Sie ist eine ungemein attraktive Frau. Von schöner Gestalt, außergewöhnlich klug und sehr sympathisch. Hat in Grenoble Politikwissenschaften studiert, zudem Kunstgeschichte (besitzt gar die Lizenz, ein Museum zu leiten) und 10 Jahre lang erfolgreich eine Bank geführt. In ihren Adern fließt skandinavisches Blut (blonde Haare und blaue Augen) genauso wie nordafrikanisches. Sie stammt aus dem malerischen Örtchen Carpentras unweit des mythischen Bergriesen der Provenzalen, dem Mont Ventoux, ihr Ehemann kocht ausgezeichnet und ist geachteter Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, ihre junge Tochter besucht noch die Grundschule. Ein Leben in der Idylle.

Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller


Da bricht das Unvorhersehbare in ihre kleine Welt ein. Isabel Ferrando trinkt einen der großen Weine der Welt – einen Meursault aus dem Burgund von Coche-Dury – und ist wie vom Donner gerührt. Dieser Moment sollte ihr Leben dramatisch verändern: Der Weinvirus hat sie erfasst und sie kann fortan nicht mehr loslassen. Sie will es wissen, mit aller Macht, wie man solch emotional zutiefst berührende Weine mit magischer Ausstrahlung vinifizieren kann. Also beginnt sie wieder zu lernen: Diesmal studiert sie das Geheimnis der großen Weine der Welt. Ihr Lehrmeister ist die Ikone der südlichen Rhône, die letzte noch lebende Legende aus grauer Urzeit fast, Henri Bonneau. Dessen legendäre, zuallererst von der Finesse geprägte Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, seine Kellerarbeit ist, vorsichtig formuliert, vorsintflutlich. Doch welche Komplexität und Eleganz findet der schwelgerische Genießer in diesen großen magischen Gewächsen.

Und Isabel versteht sehr schnell, begreift intellektuell wie intuitiv. Mit weiblicher Sensibilität geht sie nach ihren neuerlichen Lehrjahren ans Werk und kauft ein Weingut mit phantastischem Potential von einer alten Winzerin, die sich zur Ruhe setzt: Welch traumhafte alte Reben auf einem erstklassigen Terroir! Sie tauscht sich gedanklich aus, mit Henri Bonneau ebenso wie mit Lucien und Marie José Michel, den rührigen Besitzern unserer Vorzeigedomaine Vieux Donjon. Mit sensibler Hand restauriert sie die Weinberge, schafft lebende Böden mit einer Vielzahl von Mikroorganismen, nimmt Neuanpflanzungen zwischen den Rebzeilen vor, um die Pflanzdichte zu erhöhen, stellt auf naturnahen Anbau um, erarbeitet ein ausgeklügeltes System vieler kleiner, wohlüberlegter Schritte, die wie ein zusammengesetztes Puzzle ein Gesamtkunstwerk ergeben und die Qualitäten der auf den Punkt gereiften, in der frischen Morgenkühle geernteten Trauben drastisch erhöhen und arbeitet, wie viele große Winzer der Welt, im Einklang mit den Mondphasen.

Die Kellerarbeit: Keine Hexerei! Traditionell, behutsam, so schonend wie möglich, aber auch hier immer wieder kleine Detailverbesserungen im Vergleich zu früher, wie die Installierung von Kühlmöglichkeiten in den Betoncuvées. Das Ergebnis: Phänomenal schöne Rotweine feinst balancierten femininen Stils mit einer Finesse, wie sie den großen Altmeistern Henri Bonneau und dem leider verstorbenen Jaques Renaud von Rayas zur Ehre gereichen! Diese fabelhaften Gewächse transformieren die große Tradition von Châteauneuf-du-Pape in eine verheißungsvolle Zukunft, fernab jeglicher Internationalisierung der Weinstile. Châpeau, Isabel!

P.S.: Die Weinjournalisten reagieren zumeist begeistert bis euphorisch. Parker, der Isabel zwar als eines der großen Talente der südlichen Rhône feiert, wertet andererseits (noch) ungewohnt zurückhaltend und belässt es angesichts des betörend-sinnlichen Stoffs bei überaus vorsichtigen 95 Punkten. Vermisst er vielleicht die krachende Konzentrationsbombe im Glase? (Andererseits zeigen seine Höchstbewertungen für die Eleganzweine von Les Cailloux und Bonneau, dass er an der südlichen Rhône sehr wohl die feinen Weine zu schätzen weiß.) Andere Kritiker werten wesentlich euphorischer (die New York Times lobt: „Colombis: bester Wein aus Châteauneuf-du-Pape”; der wine spectator vergibt die zweithöchste Bewertung aller Chateuneufweine nach Clos des Papes) und für meinen persönlichen Geschmack gehören die fabelhaft femininen, finessenreiche Gewächse in ihrer burgundischen Stilistik zu den schönsten Weinen ihrer legendären Appellation. Diese Anti-Marmeladenweine gehören zur Kategorie persönliche Lieblingsweine!


178105 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2005 34,00 Euro
Châteauneuf-du-Pape scheint nach Ansicht von Weinfreunden, die Finesse und Eleganz mehr schätzen als schiere Kraft und Konzentration, infolge der klimatischen Veränderungen in eine Sackgasse geraten zu sein und muss sich bewegen, weg von zu hohen Alkoholgradationen (bisweilen 16% Volumenprozent!), die, wenige von uns repräsentierte Spitzenweine ausgenommen, bei vielen Gewächsen oft genug keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen, allen journalistischen Höchstbewertungen zum Trotz. Viele kundige Kenner möchten keine marmeladigen Monsterweine mehr, sie suchen bei aller Dichte und Konzentration primär Finesse, Frische und innere Balanciertheit. Unter Insidern einen der spannendsten und interessantesten Weine der gesamten südlichen Rhône, der genau diese urtraditionelle und zugleich zeitlose finessenreiche Stilistik verkörpert, hat Isabel mit diesem authentischen, nach ihrem Großvater Auguste Favier benannten großartigen Gewächs geschaffen, das wir Ihnen heute ganz besonders ans Herz legen möchten.

Von erstklassigen, mit einem Steinmeer übersäten Parzellen, die unmittelbar um das Weingut gruppiert sind, stammt diese faszinierend aromenreiche, opake Cuvée aus 80% Grenache (von 40 bis 100jährigen! Reben), 15% Cinsault sowie ein wenig Mourvèdre und Syrah. In der Nase faszinieren komplexe Aromen von betörender Reinheit: reife, dunkle Himbeeren, schwarze Kirschen, Johannisbeeren, tiefgründige Mineralien und feinste Gewürzanklänge, in dieser betörenden Stilistik dem herausragenden 2004er Vorgänger sehr ähnlich (den Sie, liebe Kunden, uns letztes Jahr binnen Tagen förmlich aus den Händen gerissen haben), nur einen Tick dichter und komplexer noch, was dem Jahrhundertjahrgang 2005 geschuldet ist. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Fixstern am Himmel von Châteauneuf zwar sehr dicht und extraktreich, ist aber in erster Linie von seiner burgundischen Finesse und einer edlen Fruchttiefe geprägt. Die traumhaft reifen, saftigen, cremigen Tannine sind eingebettet in eine feine mineralische Struktur und der animierende, betörend-sinnliche Nachhall ist extrem lang anhaltend. Ein majestätisches Gewächs mit einem gigantischen Potential, für meinen Geschmack einer der besten Weine in Châteauneuf in einem großartigen Jahrgang, ein emotionaler, ein zutiefst berührender Wein, ein Spiegelbild der sensiblen Persönlichkeit, die diesen Weltklassewein geschaffen hat. Danke, Isabel! Dieses Weinmonument wird bei Liebhabern feiner Châteauneufweine Kultweincharakter erlangen!
Zu genießen wegen seiner seidenweichen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2025, mindestens.


178205 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2005 44,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée aus etwa gleichen Anteilen an (über 60-100jährigen) Grenache- und Mourvèdrereben, die in ihrer Stilistik ein wenig würziger und „kühler” daherkommt als der Favier infolge seines hohen Anteils an edlen Mourvèdrereben! Noch verspielter, aber auch eine Spur fokussierter, präziser, mineralischer und mehr von blauen Beeren in der Aromatik bestimmter höchst authentischer Weingigant – Rhôneadel in seiner nobelsten Ausprägung. Kaschmir und Seide statt alkoholischer Protzerei!
Zu genießen ebenfalls ab sofort (Eine Wahnsinnstanninqualität, seidig-subtil!), Höhepunkt 2010 bis 2030.


178405 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge 2005 34,00 Euro
Unter ihrem eigenen Namen vermarktet Isabel ihre in homöopathischen Dosen erzeugte urwüchsige Lieblingscuvée, vinifiziert aus uralten Trauben einer traumhaften Einzelparzelle. Dieses Monument ist geprägt von seinem spezifischen Lagencharakter und zelebriert den so seltenen Balanceakt zwischen gewaltiger Kraft und Konzentration auf der einen, Finesse, Subtilität und Frische auf der anderen Seite. Ein Châteauneuf-Urgestein mit einer fabelhaften Fruchtsüße, in seiner gewaltigen Dimension an die größten Weine des legendären 78er Jahrgangs erinnernd! Noch sehr verschlossen, extrem mineralisch, gigantisches Potential! Für Insider einer der großen Stars des Jahrhundertjahrgangs 2005!
Zu genießen 2012 bis nach 2030.




Château du Cèdre - Cahors

Pascal Verhaeghes originäre Weinunikate sind seit Jahren DIE ultimative Provokation der größten und teuersten Bordelaiser Gewächse!

Château du Cèdre
Pascals zufriedener Blick deutet es an: Das wird ein ganz großer Jahrgang


„Das Potential unserer Region ist gewaltig und gleichwertig mit dem des benachbarten Bordelais!” Diese auf den ersten Blick manchem Weinfreund gewagte These Pascal Verhaeghes findet ihre Bestätigung nicht nur in historischen Texten der Vergangenheit, in denen gar von einer Überlegenheit des „black wine” aus dem Cahors über die Konkurrenz aus dem Bordelais die Rede ist (wenn Sie, werte Kunden, mehr wissen wollen über die Geschichte des Cahors, dann lesen Sie bitte hier), davon überzeugt jeder Schluck der großartigen Weine von Château du Cèdre. Unser Freund Pascal, ein ungemein sympathischer, visionärer und innovativer Weinmacher belgischer Herkunft, von so manchem Winzerkollegen hinter vorgehaltener Hand respektvoll als Primus inter Pares seiner Zunft in Frankreich apostrophiert, ist zweifellos der Initiator und die Seele der Renaissance der großen Weine des Cahors, die lange genug von einer Reputation lebten, die mit den tatsächlichen „Qualitäten” in der Flasche nicht mehr übereinstimmte. Doch seit fast 15 Jahren hat Pascal einen Kreis von Gleichgesinnten um sich geschart, man diskutiert gemeinsam neue Ideen und Pascal hat einen Cahorswein geschaffen, der nichts, aber auch gar nichts mit den bäuerlichen, harten Cahors zu tun hat, die vielfach noch heute den Markt überschwemmen. Pascal produziert auf kargen Kalksteinlagen, welche für die Finesse und Mineralität in den Weinen verantwortlich zeichnen sowie auf extrem steinigen Lehmböden (auf diesen findet man die ‚galets rouges’, die berühmten roten Steine aus Châteauneuf, welche die Hitze des Tages speichern und für Fülle und Opulenz in den Weinen sorgen) zwar ebenfalls sehr kraftvolle, konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze, extrem farbintensive Gewächse, die dem Image des „black wine” gerecht werden; doch seine Weine besitzen mittlerweile auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.

Château du Cèdre
Alte Malbecrebe kurz vor der Ernte


Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region. Die Ursachen für diesen Stilwandel und die damit nochmals verbundene Steigerung der Qualität liegen in den ständig älter werdenden Rebstöcken (nach dem Jahrhundertfrost von 1956 waren 99% aller Reben erfroren und mussten neu angepflanzt werden), der Jahr für Jahr verbesserten Weinbergsarbeit und der nach über einem Jahrzehnt abgeschlossenen Umstellung der Böden von einer intensiven Bewirtschaftung auf biologischen Anbau, einer noch feinfühligeren Extraktion und sensiblerem Holzeinsatz. So verfügen die unfiltriert abgefüllten Weine noch immer über enorm viel Dichte und Rückgrat, Kraft und Komplexität und den originären Charakter der Region. Sie besitzen aber mehr denn je eine phantastische Eleganz, eine typische, erfrischende Säure, eine wunderbare Harmonie zwischen Frucht und Holz und ein charakteristisches Bukett von wild wachsenden schwarzen Beeren, Veilchen, Lakritze und deutlichen Gewürzanklängen. Dabei sind die vibrierend rassigen Weine von du Cèdre trotz aller Dichte und Konzentration keine Kraftprotze und parkerisierte Fruchtbomben, sondern reinste „Haute Couture”: eigenständige, handwerklich produzierte Persönlichkeiten aus Samt und Seide. Sie setzen im schönen Tal des wildromantischen Lot schlichtweg neue Maßstäbe, und dies nicht nur für ihre traditionsreiche Region) und sind unter Preis-Leistungsgesichtspunkten mehr als eine unerhörte Provokation für die gerühmtesten Bordelaiser Gewächse. Denn Pascal kreiert eigenständige und komplexe Weine mit derart kräftigen, jedoch seidigen Tanninen, dass sie zugleich an große Bordeaux, als auch an beste Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, Weine, die allerdings ein Vielfaches dieser tiefdunklen Cahors-Weine mit ihren betörenden Beerenaromen kosten. Kategorie absolute Lieblingsweine!

In jedem Jahrgang sind die beiden folgenden großartigen Spitzenweine von Château du Cèdre in ihrer Preisklasse unsere meist verkauften Subskriptionsweine: Kein Wunder, bieten sie doch fabelhafte Qualitäten zu Preisen, die einen Bruchteil im Vergleich zu gleichwertigen Gewächsen des Bordelais kosten.
Der Witterungsverlauf im heute präsentierten Jahrgang 2006 ähnelt – nach einem extrem verspäteten Austrieb infolge eines kalten Monats März – sehr den Gegebenheiten in nicht weit entfernten Bordeaux: Ein sehr warmer Juni und Juli verwandelten den fast 20tägigen Vegetationsrückstand in eine Woche Vorsprung (Pascal:„Kein Winzer in Cahors kann sich erinnern, jemals ein derartiges Wunder erlebt zu haben”). Ein zunächst kühler August mit ausreichend Regen war ein Segen für die Reben. Der strapazierte Bodenwasserspeicher wurde reichlich aufgefüllt – die Reben tankten Kraft und Energie für den nahenden Herbst. So blieb auch die schöne Fruchtsäure erhalten, die Gefahr eines Jahrgangs der extremen Reife war gebannt und das Potenzial deutete auf fabelhafte Weine hin mit großer Komplexität und höchster Finesse. Dann der September: Zunächst die Rückkehr der Wärme, dann nochmals Regenfälle, „in einer optimalen Menge, um jeden Trockenstress zu vermeiden, aber nicht zuviel, dass die Beeren platzen oder faulen konnten”, (Pascal).

Und dann der große Unterschied zum Bordelais: Die Ernte konnte bei denjenigen Winzern, die während des gesamtes Sommers sorgfältig im Weinberg gearbeitet hatten, vom 21. September bis zum 1. Oktober unter fabelhaften klimatischen Bedingungen stattfinden und es wurde ein traumhafter klassischer Jahrgang eingefahren, der in seiner feinst balancierten, frischen, wunderschön fruchtigen Art und infolge seines dichten, extraktreichen Körpers sehr an den grandiosen 1998er erinnert (ein Lieblingsjahrgang vieler unserer Kunden) und der infolge seiner großartigen Qualitäten ein gleichwertiger Zwillingsbruder des in seiner Stilistik etwas opulenteren 2005ers ist!

Die Weine, die unser Freund Pascal 2006 erzeugt hat, sind von spektakulärer Güte, Weine mit einer unglaublichen Finesse („Stil Pinot Noir”, Pascal), Rasse, Eleganz und einem Extrakt, einer erfrischenden Säurestruktur und einer Komplexität, die viele Winzer im nahen Bordelais neidisch werden lässt. „Und wir schmecken natürlich auch jedes Jahr das steigende Alter unserer Reben, die nach dem Jahrhundertfrost 1956 angelegt worden waren und die mittlerweile ein optimales Entwicklungsstadium erreicht haben,” freut sich Pascal Verhaeghe zu Recht über seinen erneuten großen Coup. Ein ungeheurer Glücksfall für alle Weinliebhaber auf der Welt! Der „Le Cèdre” spielt qualitativ in der Liga bester 3e und 2e Crus, die„Grande Cuvée” ist die ultimative Provokation der wesentlich teureren und höchst bewerteten Bordelaiser-Kultweine!


502505 Château du Cèdre, Cedrus, rouge 2005 6,90 Euro
Traumhafter, authentischer Alltagswein, einer der größten Weinwerte Frankreichs!
Tiefdunkles Kardinalsrot, ja fast schwarze Farbe. In seiner faszinierenden Stilistik ein zwar wunderbar authentischer, aber gleichzeitig erstaunlich früh zugänglicher Wein aus Trauben bestens gepflegter Malbec-Rebstöcke (dazu 10% Merlottrauben), in gebrauchten Eichenholzfudern meisterlich vinifiziert und behutsam ausgebaut. In der Nase eine sehr feine, betörende Frucht (hier spürt man deutlich den schmeichelnden Einfluss des Merlot) von wilden roten Früchten, dazu Anklänge an orientalische Gewürze, Oliventapenade, Rosmarin und Thymian, aber auch eine frische balsamische Note und ein Hauch von nobler Schokolade. Für einen derart fairpreisigen Alltagswein nicht nur erstaunlich konzentriert und strukturiert, sondern dabei ungewöhnlich weich und geschmeidig – keine Überraschung, denn auch bei der so delikaten, zart-cremigen Tanninstruktur spielt der kleine Merlotanteil eine ebenso entscheidende Rolle wie die genialen Vinifizierungskünste eines brillanten Magiers. Ein fabelhafter Alltagswein aus einem Jahrhundertjahrgang, der zum ständigen Weitersüffeln verführt – aufgrund seiner herrlich feinen Gerbstoffe, seiner phantastischen Frische und seines pikant-mineralischen Nachhalls. Wieder ein herausragender Wein in der Kategorie Preis-Leistung!

Dieser herrliche Einstiegswein in die magische Weinwelt Pascal Verhaeghes verdeutlich, warum das „Classement 2007”, die ‚Bibel’ der französischen Weinkritik, Château du Cèdre als Referenzgut seiner grandiosen Region feiert, mit durchgehend großen Qualitäten seit 15 Jahren.
Trinkbar ab sofort (Dekantieren empfohlen oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt Herbst 2008 bis 2012, mindestens.


Château du Cèdre
Impressionen vom Weinberg


502104 Château du Cèdre, „Le Prestige”, rouge 2004 12,90 Euro
Ungemein leckere Cuvée aus 90 % Malbec- und 10 % Tannattrauben von Rebstöcken bestens situierter Parzellen, die mittlerweile auch ein optimales Alter erreicht haben. Welch gehaltvolle Frucht aus niedrigen Erträgen, penibel und akribisch handselektiert. Die malolaktische Gärung erfolgte teilweise im Eichenholz, der Wein wurde dann nach fast 20 Monaten Ausbau in neuen, ein und zwei Jahre alten Barriques unfiltriert abgefüllt. Das Ergebnis: Ein wahrhaft aristokratischer Wein mit einer tiefdunklen, violettschwarzen Farbe. So cremig dicht wie der Wein ins Glas läuft, so präsentiert sich auch die komplexe Nase, die dem geneigten Genießer wie eine gespannte Feder fast aus dem Glas entgegen zu springen scheint: Cassis pur, dunkle Beeren, geschmolzene Schokolade und Früchtebrot, Nelke sowie frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Im Mund setzt sich diese schier überbordende Frucht fort und nach mittlerweile mehreren Monaten auf der Flasche zeigt sich dieser herrlich konzentrierte, dichte Wein mit seiner kernigen Tannin- und Säurestruktur und seiner erfrischenden Kühle im Vergleich zu früheren Jahrgängen erstaunlich offen. Dieser „Wahnsinnsstoff” vereint Duftigkeit, Transparenz und Finesse mit Dichte, Festigkeit und muskulöser Kraft. Im großartigen Jahrgang 2004 strotzt die natürlich gewachsene Konzentration nur so vor Brillanz und Komplexität. Ja, liebe Kunden, so spannend und edel kann ein Cahors sein! Ein Supertropfen, ein genialer Wein, dem meines Erachtens eine fabelhafte Zukunft bevorsteht, besonders dann, wenn zu der momentan noch stark von der feinen Frucht geprägten Nase noch ein paar würzige, reifere Noten hinzukommen sowie die typischen Aromen von schwarzer Olive und Minze, dem Signum der großen Gewächse von du Cèdre.

Die Qualität des „Prestige” war schon in der Vergangenheit grandios, aber das oben angesprochene optimale Alter der Rebstöcke, die extreme Auslese reifster Beeren im Weinberg sowie weitere Verbesserungen in der Kellertechnik, die darauf abzielen, noch mehr die Finesse, die Eleganz, die Subtilität der Aromen herauszukitzeln und die Gerbstoffe feiner, weicher, runder werden zu lassen – all das führt in der Summe zu einem wahrhaft spektakulären Wein in seiner Preisklasse, auch und gerade für Freunde großer Weine aus dem Médoc, den wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen möchten. Ein charaktervoller, spannender Rotwein voller Authentizität, Ursprungscharakter und Individualität, wie er rar geworden ist auf dem immer uniformer werdenden Weltmarkt.
Zu genießen ab sofort, ein großartiger Begleiter zu allen aromaintensiven, feinen wie deftigen Gerichten, Höhepunkt Herbst 2008 bis mindestens 2020.

Château du Cèdre, „Le Prestige”, rouge

502206 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2006 19,00 Euro
Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein Freund geworden ist. So teilt er uns auch stets eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag (28hl/ha und damit wesentlich weniger als bei den meisten Bordelaiser Prestigedomainen) vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird.

Dieser Weinriese steht wie dickflüssige Tinte im Glas und zeigt eine undurchdringliche schwarze Farbe mit kardinalsroten Reflexen. Er besitzt eine schier unglaubliche aromatische Fruchtkonzentration, verfügt dabei aber über eine feine Cremigkeit, eine fabelhafte Finesse (2006 ist wahrlich ein burgundischer Jahrgang im Cahors) und anschmiegsame Weichheit in seiner Textur. In der Nase ein ausdrucksstarkes, explosives Beerenbukett, kleine, schwarze Heidelbeeren, rote Früchte, Bitterschokolade, leicht süßliche Würze, schwarze Oliven, mineralische Anklänge sowie Feuersteinaromen, gepaart mit einer Minzfrische, die an einen Mouton-Rothschild erinnert. Und nicht zu überschmecken: Veilchen blühen am Wegesrand! Am Gaumen ein dichter, konzentrierter, extraktreicher, fast öliger und dennoch ungemein frischer (erstklassiges Säuregerüst, DAS Signum von 2006!), eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit ultrafeinen Tanninen für eine sehr lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Gerade die sagenhafte Frische und die traumhafte Gerbstoffstruktur demonstrieren die singuläre Qualität der du Cèdre’schen Weine, sind sie doch für einen Cahors ungemein seiden, weich und saftig.Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die großen Burgunder vermögen. Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Wahrscheinlich keiner! Vielmehr ist dieser Wein in seiner Abendgarderobe aus Samt und Seide die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen. Das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Denn bei dieser enormen Extraktion diese rassige Frucht und transparente Kühle in den hochfeinen Gerbstoffen herauszuarbeiten, das ist höchste handwerkliche Kunst. Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle und welch enormes Finale!
Übrigens: LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE urteilt: „Die Cuvée ’Le Cèdre’ ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs.”.
Potential bis (weit?) nach 2025.


In Subskription, späterer Preis voraussichtlich mindestens 25,00 Euro

Château du Cèdre
Pascals Barriquekeller


502406 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2006 45,00 Euro
Schlichtweg das Non plus Ultra! Ein Weinunikat mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar ähnlich, aber mit dem letzten kleinen, entscheidenden Kick mehr. Mehr an allem, an Mineralität, Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt. Ein Traum aus Seide und Finesse mit einer bisher im französischen Süden, außer bei Gaubys „Muntada”, nicht gekannten Tanninstruktur feinster Ausprägung. Dieser Wein läutet in der so dynamischen Region Cahors eine neue Ära ein! Worin liegen die Ursachen für die nochmalige Steigerung der Qualität im Vergleich zum schon so großartigen „Le Cèdre”? Nun, zum einen in den noch geringeren, verrückt kleinen Erträgen, (unter 20 hl/ha bester Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem die Träume sind), in der extremen Selektion der ältesten Rebstöcke (40-49 Jahre) der Domaine, im Einsatz der besten und teuersten Fässer der französischen Spitzentonneliers und in einer von Pascal entwickelten besonders schonenden Art der Vinifizierung: Schon die Vergärung findet in offenen, 500 l fassenden neuen Eichenholzfudern statt, was zu einer maximalen Extraktion der Frucht beiträgt und – so bizarr der Gedankengang im ersten Moment auch sein mag – die Vergärung im neuen Holz führt dazu, dass im fertigen Wein der Einfluss des Holzes wesentlich geringer ist als sonst. Die komplizierten chemischen Prozesse, die hierbei eine Rolle spielen, führen zusammen mit dem Einfluss des Sauerstoffs im offenen Bottich zu fabelhaft seidenen, sagenhaft weichen Tanninen und gleichzeitig besitzt der majestätische Wein eine enorme Konzentration, Dichte, Tiefe und eine unendliche Länge.

Und genau dieses Gleichgewicht zwischen Kraft und Konzentration auf der einen Seite und Finesse, Eleganz und seidener Tanninstruktur auf der anderen Seite zu erreichen, das ist höchste winzerliche Handwerkskunst, die Pascal wie kaum ein Zweiter beherrscht. Kultweinstatus (nur ca. 2.600 Flaschen werden abgefüllt), ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründen wird! Einer der spektakulärsten Weine, die jemals im Cahors produziert wurden.


In Subskription


DEUTSCHLAND

Der Jahrgang 2006 ist in Österreich ein Jahrhundertjahrgang, der beste seit über 25 Jahren. In Deutschland (wie übrigens in Frankreich auch) schwanken die Qualitäten zwischen Himmel und Hölle. Die Arbeit des guten Winzers und das notwendige Quäntchen Glück im Erntepoker des Herbstes sowie eine extrem selektive Ernte unter optimalen Bedingungen genau im Zeitfenster eines traumhaften Altweibersommers zwischen dem 5. und 20. Oktober waren entscheidend. Das Resultat: Fabelhafte Qualitäten bei den Spitzenwinzern mit der Dichte und Konzentration von 05, der rassigen Säure von 04 und dem Extrakt von 98. Niemals zuvor gab es eine derartige Konstellation! Klaus-Peter Keller hat die besten trockenen Rieslinge seiner Winzerlaufbahn vinifiziert, Helmut Dönnhoff („meine besten fruchtsüßen Rieslinge seit 71 und 89”) und Werner Schönleber („meine schönsten fruchtigen Rieslinge in 30 Jahren Winzerdasein, aber auch die trockenen waren niemals besser”), diese so ungemein sympathischen, bescheidenen Winzerpersönlichkeiten kamen in unseren gemeinsamen Verkostungen ins Schwärmen. Und Josi Leitz hat sich in 2006 selbst übertroffen.
Der einzige Wermutstropfen: Die rigorose Selektion in Weinberg und Keller erbrachte niedrige Erträge. Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt, empfiehlt daher nach ausführlichen Jahrgangsverkostungen in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG vom 6. Mai: „Jetzt aber Tempo! 2006 bei den guten Winzern, die den schwierigen Herbst im Griff hatten, ganz schnell zugreifen, denn es droht ein rapider Ausverkauf: Niedrige Erntemenge, aber tolle Weine und daher eine riesige Nachfrage”, die bei weitem das Angebot übersteigt!



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2007”, urteilt begeistert:
„Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs 2005 vinifiziert! Vielleicht die beste Leistung in der Geschichte des Gutes: Seine Weine sind stoffig und elegant,
konzentriert und doch filigran, sie vereinen Kraft und Mineralität. Johannes Leitz erzeugt große Weine vom Rüdesheimer Berg, komplexe Weine mit einer enormen Nachhaltigkeit!”

Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt und erfolgreicher Buchautor (ganz aktuell: „Wilder Wein. Reise in die Zukunft des Weins”), schwärmt begeistert in seiner wöchentlichen Kolumne in der FAS von den phantastischen Qualitäten unseres Rheingauer Juwels und Vorzeigewinzers Josi Leitz. Wir zitieren in Auszügen: „Noch vor dreißig Jahren genoss der Rheingau nicht nur unter Experten unangefochten den Ruf als Deutschlands edelstes Weinanbaugebiet. Der Grund dafür waren zum einen weltberühmte Spitzenlagen und eine Reihe von adligen Weingütern, zum andern ein Qualitätsstandard, der zwei Jahrhunderte lang Gültigkeit besaß. Doch Geschichte und Tradition reichen auf Dauer nicht aus, wenn das Bemühen um Qualität nachlässt oder wenn gedankenlos rationalisiert wird. Beides war leider von Ende der siebziger Jahre an der Fall; erst während der neunziger Jahre besserte sich die Situation ein wenig, allerdings nur punktuell. Erst in jüngster Zeit gibt es im Rheingau endlich wieder Bewegung. Dafür sind vor allem bürgerliche Weingüter verantwortlich. Der erstaunlichste dieser Betriebe ist das Weingut Leitz in Rüdesheim. Als Johannes Leitz vor zwanzig Jahren in den Familienbetrieb eintrat, bestand dieser aus nicht mehr als drei Hektar Weinbergen. Verkauft wurden die Weine überwiegend im immer noch bestehenden Blumengeschäft seiner Mutter. Einige Jahre lang gehörte auch eine Straußwirtschaft dazu, die entgegen den Gepflogenheiten ausschließlich außerhalb der Touristensaison geöffnet war. Mit seinen charaktervollen trockenen Rieslingen des Jahrgangs 1990 sorgte der junge Winzer erstmals für Aufmerksamkeit. Seitdem ist die Anbaufläche auf stattliche 28 Hektar gewachsen. Johannes Leitz hat seine Kellerei deshalb umgebaut und an einer für den traditionellen Rheingau gewagten Weinstilistik entschlossen gefeilt. Inspiriert durch die Spitzenweine der Mosel – also jenes Anbaugebiets, das den Rheingau auf dem internationalen Parkett ausgestochen hat –, setzt Leitz auf enorme Komplexität der Armomen und brillante Frische. Das ist wahrer Rheingauadel!”

Gut gebrüllt, Löwe! Doch nicht nur Stuart Pigott bestätigt ausdrücklich die Weltklassequalitäten, die Josi Leitz Jahrgang für Jahrgang in größter Konstanz vinifiziert. „Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Riesling-Erzeuger schaffte es in den letzten Jahren, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge Rüdesheimer”, urteilt daher auch euphorisch und ebenso zutreffend der Gault Millau. Johannes Leitz ist eben ein ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), ein Vorzeigewinzer mit blitzenden Augen und wachem Intellekt. Seine großen, gegerbten Hände, die im wahrsten Wortsinne zupacken können, demonstrieren augenscheinlich, dass seine großartigen Rieslinge ausschließlich in harter handwerklicher Arbeit in den ungemein steilen Wingerten hoch über dem majestätisch dahin gleitenden Strom des Rheins entstehen. Wer Johannes Leitz persönlich kennt, seinen nimmermüden Ehrgeiz, große originäre Rieslinge mit unverwechselbarem Charakter zu vinifizieren, der ahnt sicherlich bereits, welch grandiose Weltklasserieslinge in 2006 im Rheingauer Eliteweingut das Licht der Welt erblickten! Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines!

Weingut Josef Leitz
„Josi” und Tino Seiwert beim Fachsimpeln
hoch über dem steilen Schlossberg

Daher präsentieren wir Ihnen, liebe Kunden, heute Leitz’ traumhafte Kollektion 2006 und, mein Wort drauf, zusammen mit 2005 (oder wohl noch davor, die Zukunft wird es zeigen), die beste, die er jemals auf die Flasche gezogen hat! Ich bin in diesem Frühling jedenfalls, magisch angezogen, mehrmals nach Rüdesheim geeilt, habe die ungemein mineralischen, dichten, feinst balancierten Rieslinge (mit einer rassigen Säurestruktur gezeichnet wie nie zuvor!) in allen Stadien ihrer Weinwerdung degustiert, um auch nur annähernd begreifen zu können, was dieser Winzergenius in einem Jahrgang, der zur Rheingauer Legende mutieren wird, vollbracht hat. Eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Lieber Johannes, Deine Kollektion 2006 gehört zum Besten, was jemals in deutschen Landen vinifiziert worden ist, echter Rheingau-Adel, wie Stuart Pigott Deine Rieslinge bewertet. Glückwunsch Josi und Châpeau!


960006 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (Naturkork) 2006 12,80 Euro
Unser Freund Josi brilliert mit einem genialen 2006er Bischofsberg, der selbst den mittlerweile legendären, von Jancis Robinson zu Recht euphorisch geadelten 2004er („a great buy”, 17/20 Punkte) um einen Wimpernschlag hinter sich lässt. Diese fabelhafte trockene Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer fein integrierten Säure und ihrer tänzerischen Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: In der Nase betört eine reintönige, rassige Rieslingfrucht mit komplexen Anklängen an Weinbergspfirsich, Zitrusaromen und nach längerer Öffnungszeit eine faszinierende feinherbe Cassisnote. Am Gaumen höchst trinkanimierend, enorm dicht, saftig, dabei herrlich frisch und cremiger denn je zuvor. Auf der Zunge ein lebhaftes, bestens balanciertes Spiel zwischen betörender Frucht und vibrierender Säure; viel Biss, enorm mineralisch im faszinierend rassigen Nachhall. Ein Bilderbuch-Riesling, der beim genussvollen Trinken das Wasser im Munde zusammen laufen lässt und immer wieder Lust verspüren lässt auf das nächste Glas. Erstklassiger Essensbegleiter und superleckerer Terrassenwein „de luxe”, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Frühlingsabenden traumhaft begleitet. In seiner sympathischen Preisklasse von (fast) unschlagbarer Qualität! Diese fabelhafte Spätlese aus dem ‚Bischofsberg’ ist einer der größten Verkaufserfolge im Programm von Pinard de Picard der letzten Jahre, ein großartiger Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, zu welchen Spitzenleistungen große deutsche Weißweine in der Lage sind: Unnachahmliche Mineralität, feinste Finesse und rassige Frucht!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis mindestens 2010.


Weingut Josef Leitz
Qualität entsteht im Weinberg


9600606 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV) 2006 12,80 Euro


960106 Leitz, Rüdesheimer Kirchenpfad Riesling 2006 10,50 Euro
Von der ersten Fassprobe an hat mich dieser ungemein feingliedrige, verspielte, tänzerische, traumhaft mineralische Edel-Kabinett begeistert. Gerade einmal 10 Volumenprozent Alkohol! Wahnsinn! Diese Paarung von Leichtigkeit und Geschmackskomplexität macht deutschen Rieslingen in der ganzen Welt niemand nach. Stuart Pigott lobt begeistert in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG vom 6. Mai 2007: „Ganz leicht, ganz geschliffen, duftet nach Apfel und Zitrusfrüchten, erfrischt mit deutlicher Säure und Spritzigkeit. Toller Wein, ganz seltene Qualität”. Für mich einer der heißen Kandidaten bei der Wahl des besten feinherben Kabinetts des Jahrgangs in Deutschland. Im weltweiten Vergleich der besten Weißweinqualitäten ein geradezu unfassbar günstiges Preis-Genussverhätnis! Auch ein fabelhafter Begleiter zum Spargel.
Zu genießen ab sofort bis 2010.


 

Weingut Josef Leitz
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein


960406 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben trocken 2006 29,50 Euro
Finesse trifft feinste Frucht. Kategorie Lieblingsriesling!
Eine der ganz großen Rieslinglagen Deutschland von einem legendären Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des majestätisch über dem Rheintal thronenden Schlossberges – direkt unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein erstklassiges Traubenmaterial, sehr spät gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling, der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese Lage von Rieslingliebhabern in aller Welt so sehr geliebt und ihr Name ehrfürchtig ausgesprochen wird. In der Nase betört ein ‘kühles’, expressives, sehr reintöniges und ungemein komplexes Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: Weinbergspfirsich, Zitrusfrüchte, Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor. Am Gaumen dicht, konzentriert, aber noch verspielter, filigraner, tänzerischer als in den beiden ebenfalls großen Vorgängerjahren, ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrierenden Rasse und einer abgrundtiefen Mineralität geprägt wird. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine tolle Säurestruktur, eine phantastisch niedrige Alkoholgradation von knapp unter 12 Volumenprozent und einen wiederum zutiefst mineralischen, fast ‘salzigen’, rauchigen, glockenklaren Nachklang! Die „Hassliebe” des Winzers zu diesem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem höchst eigenständigen und unglaublich faszinierenden, aristokratischen Rieslingunikat.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis wenigstens 2020.


960306 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2006 29,50 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter. Dieses Zusammenspiel wird von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom magischen Rüdesheimer Berg liefert er zum wiederholten Male in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des großen Terroirs des Berg Rottland erscheint. Führende Weinmedien sind sich seit Jahren einig: Leitz’ Rottland zählt zu den größten Rieslingen Deutschlands. So erhielten die drei letzten Jahrgänge hintereinander im Gault Millau die zweithöchste Punktzahl aller trockenen Rieslinge Deutschlands! Und zum 6ten Mal in Folge die Nr. 1 im Rheingau. Gerhard Eichelmann bewertet den 2005er gar als besten trockenen Riesling Deutschlands! Und gleich zwei Mal hintereinander belegt dieses Monument Platz eins in der großen CAPITAL Rieslingverkostung! (Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn) testeten 12 namhafte Weinexperten die deutschen Spitzenweine in einer Blindprobe: In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte souverän Johannes Leitz mit seinem Berg Rottland!

Für unsere Kunden sind diese Elogen keine Überraschung: Denn Leitz ‚Rottland’ vermag das vermeintlich Unmögliche. Er trägt in sich die Paradoxien der großen Weine der Welt, die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Finesse. Fast ölig fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben zarte Noten von Zitrusfrüchten, Mango und Weinbergspfirsich mit filigraner Mineralität. Josi serviert diesen majestätischen Riesling übrigens stets aus einem großen Burgunderglas, denn so entdeckt man bereits nach kurzer Öffnungszeit noch weitere betörende Aromen wie etwa Cassis, Grapefruit und Hibiskus

Und dann diese Faszination im Mund: Der ‚Rottland’ entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration, die Anklänge an legendäre Wachauer Weltklasserieslinge evoziert, dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Meisterwerk handwerklicher Winzerkunst werden lassen. Alle Ingredienzien sind traumhaft ineinander verwoben, die wahnsinnige Dichte wird aufgehoben in einer schwebenden Transparenz. Welche fabelhafte Säurestruktur, welche Frische! Sehr, sehr langer, Cassis-geprägter Nachhall von glockenklarer Mineralität. Welch monumentales Meisterwerk!

Weingut Josef Leitz
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”

Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling aus dem zusammen mit dem 2005er bisher besten Jahrgang, einer subtilen Weiterentwicklung seines einzigartigen Stils, der keinen Vergleich mit superteuren Burgundern zu scheuen braucht, hast Du Deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint.

Der puristische, feingliedrige ‚Kaisersteinfels’ und der burgundisch inspirierte majestätische ‚Rottland’, nur durch die Lage ‚Roseneck’ voneinander getrennt, verkörpern in ihrer völlig unterschiedlichen Stilistik die 2 Pole höchster Rheingauer Winzerkunst. Beide tragen jedoch unverkennbar die Insignien der Meisterhand in sich, die diese flüssigen Kunstwerke geschaffen haben.

P.S.: Brandaktuell feiert Stuart Pigott diesen genialen Stoff in der FAS vom 6. Mai 07 wegen seiner „monumentalen Kraft und Tiefe und seines enormen Entwicklungspotentials” und empfiehlt: „Schnell zugreifen”.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren), Höhepunkt 2010 bis nach 2020.


961706 Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Goldkapsel/Fass 2 trocken 2006 59,00 Euro
Die ultimative Steigerung! Brachiale Urgewalt! Ein Naturereignis, wie es alle Jahrzehnte vielleicht einmal wächst. Ein Wahnsinnsextrakt. Ein Rieslingunikat, wie es bisher nie in Deutschland vinifiziert wurde. Welch wohlige Wärme, welch mineralische Wucht, welch cremiges Mundgefühl und welch großartige Säurestruktur. Singulärer Stil! Charakter, Ausstrahlung und Charisma! Ein in sich ruhender Wein für meditative Stunden. Ein Weißwein auch für Rotweintrinker. Ein magischer Riesling mit Potential für Jahrzehnte.
Lieber Josi, ich freue mich sehr, dass es dir gelungen ist, dir einen Jugendtraum zu erfüllen und die Trauben von über 60 Jahren alten fabelhaften Reben aus einer der legendären Parzellen von Rüdesheim, direkt über Schloss Groenesteyn gelegen und von den Altvorderen als „Rüdesheimer Hinterhaus” hymnisch besungen, in diesen Weltklasseriesling einfließen zu lassen. Ein beseelter, ein transzendentaler Wein!

P.S.: Ich habe lange überlegt, mit welch anderem Riesling ich dieses Urgestein vergleichen könnte. Die Antwort: mit keinem! Wenn überhaupt, könnte ich mir vorstellen, dass Österreichs berühmtester Riesling, Pichlers Unendlich, so schmecken könnte, traumhaft vermählt mit der Mineralität und Frische des Rüdesheimer Bergs!


In Subskription, Auslieferung im Frühjahr 2008, späterer Preis 65,00 Euro!

Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”


960606 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2006 24,00 Euro
Seit dem 2003er Jahrgang hat die traumhafte Spätlese aus dem Roseneck unter Rieslingliebhabern in aller Welt einen magischen Klang, wurde sie doch mit 94/100 Punkten im Gault Millau zur zweitbesten Spätlese Deutschlands gewählt! Doch Johannes Leitz hat mit dem Jahrgang 2006 vielleicht die feinsten Weine seiner grandiosen Winzerlaufbahn vinifiziert und sich auch mit dieser köstlichen Spätlese nochmals selbst übertroffen: Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu kommen feinste mineralische Noten, die diesen enorm extraktreichen Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lassen, als er wirklich ist. Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen; kraxeln Sie doch bitte einmal in diese großartige Lage am majestätischen Rüdesheimer Berg und Sie werden verstehen!) und Feuerstein. Am Gaumen bei aller Dichte unglaublich verspielt und feinst balanciert, mit herrlichem Süße-Säure-Spiel, wunderbar reintöniger Rieslingfrucht, zart mineralisch, ausgewogen. Unglaublich rassig! Diese fabelhaft harmonische Spätlese demonstriert eindrucksvoll, warum vor etwa hundert Jahren Weine genau dieses Riesling-Stils zu den am meisten geschätzten, gesuchten und teuersten der Welt gehörten (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro). Enorm süffig bereits in seiner Jugend, doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2030 und länger) ausgestattet. Die beste Spätlese aus dem Roseneck, die es jemals gab! Weltklasse pur, dieser geniale Stoff mit ihrem tänzerisch moselanischen Stil hat das Zeug zur Legende. Kultweinstatus! In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!




Emrich-Schönleber - Nahe

Werner Schönleber: Winzer des Jahres 2006 (Gault Millau)

Werner Schönlebers grandiose Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so unverfälscht reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen!

Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität. Bei aller inneren Dichte verwöhnen sie ungemein schlank und filigran den Gaumen, tänzeln im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind, erst recht in einem Jahrgang wie 2006, mit einer fabelhaften Säurestruktur ausgestattet: Es sind traumhafte Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren. Im Frühlingsplätzchen und im Halenberg, in den beiden historisch so bedeutsamen Lagen Monzingens, besitzen die Schönlebers die Filetstücke: beste Kernparzellen von sagenhaftem Terroir! Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit. Die Weine vom Frühlingsplätzchen sieht Werner Schönleber immer „früher zugänglich, stärker gelbfruchtbetont, aus feinster Seide gewirkt, floraler und femininer als der Halenberg, sinnlich und nachhaltig zugleich”. Dagegen sind die Weine aus dem legendären Halenberg rassig-mineralischer, er braucht mehr Zeit zur Reife und entfaltet dann seine wunderbaren Aromen von Kräutern, Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, mitunter flankiert von einer rotbeerigen Note. Beide Renommierlagen der Nahe erbringen somit gleich phantastische Qualitäten, nur sehr unterschiedlicher Stilistik. Die logische Konsequenz solch fabelhafter Weißweine auf absolutem Weltklasseniveau: Werner Schönleber wird nur 2 Jahre nach der grandiosen Auszeichnung ‚Kollektion des Jahres 2004’vom Gault Millau als ‚Winzer des Jahres 2006’ gefeiert!
Wir zitieren mit großer Freude aus der Laudatio: „Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor. Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher – auch bei kleinen Weinen – gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Monzinger Lagen ‚Frühlingsplätzchen’ und ‚Halenberg’ erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres 2006’ aus”.

Werner Schönleber und seine Frau Hannelore haben, mittlerweile unter tatkräftiger Mithilfe ihres Sohnes Frank (der in den letzten Jahren immer mehr in die Mitverantwortung hineinwächst und der mit seinen Ideen zweifellos zur nochmaligen Qualitätssteigerung beigetragen hat), somit binnen drei Jahrzehnten das über 250 Jahre alte, traditionsreiche Weingut von einem soliden Familienbetrieb zu einem im Gault Millau mit der fünften Traube geadelten und damit in den kleinen (acht Winzer insgesamt) Olymp deutscher Weltklasseerzeuger aufgenommenen Spitzengut entwickelt.

Mit großer Freude besuche ich jährlich dieses so gastfreundliche und sympathische Winzerpaar an der oberen Nahe: Die Gespräche (sie pflegen bei gutem Essen und großartigen Rieslingen stets bis tief in die Nacht zu dauern: Die Zeit vergeht wie im Pfluge) mit den grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache. Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich bei aller Bescheidenheit aber auch zutiefst über ehrliches Lob, denn ihre phantastischen Weine sind schließlich das Resultat harter Arbeit und bedingungsloser Hingabe. Doch alles Laute und Marktschreierische ist dem stillen ‚Grauen Wolf’ mit der großen, hageren Gestalt absolut wesensfremd. Und so sind es ausschließlich die sensationellen Qualitäten im Glase und die dadurch bedingten großen Erfolge bei vergleichenden Proben, die den mittlerweile legendären Ruf dieses Vorzeigeweingutes begründet haben – aber keinerlei Marketingstrategie. Werner Schönleber ist allen Elogen zum Trotz ein so wohltuend bescheidener Mensch geblieben – aber auch ein begnadeter Winzergenius: Sein unermüdliches Schaffen dient ausschließlich der Transformierung seines phantastischen Terroirs in große Weine mit einem legendären Alterungspotential, zutiefst mineralische Rieslinge ureigenen Charakters mit einer Rasse, Tiefe und Komplexität, wie man sie sich weltweit kaum beeindruckender vorstellen kann.

Im Jahrgang 2006 scheint in Deutschland wiederum die Nahe zu den drei privilegierten Regionen zu gehören: „Gott lebt an der Nahe”, dieses exakt den Punkt treffende Fazit von Marcus Hofschuster (renommierter Degustator des Internetweinführers wein-plus.de) wurde, den Jahrgang 2003 betreffend, mittlerweile zum geflügelten Wort unter Weinliebhabern. Doch aus dem Wochenendhäuschen wurde seither ein fester Wohnsitz! Die Abfolge eines großen Jahrgangs nach dem anderen kann man natürlich auch, wissenschaftlich korrekt, mit den Folgen des „global warming” erklären, dessen Gewinner eindeutig das weit nördlich gelegene idyllische Tal der Nahe ist. Wenn solch zurückhaltende und besonnene Winzer wie Helmut Dönnhoff („2006 fruchtig ist mein bester Jahrgang seit 1971 und 1989”) und Werner Schönleber („Im trockenen Bereich hatten wir vielleicht schon mal das Glück, ähnlich gute Weine wie in 2006 erzeugen zu können, im fruchtigen Bereich sind es wohl die besten Qualitäten in meiner Winzerlaufbahn”), denen jegliches Eigenlob fremd ist und die so wohltuend bescheidene Menschen sind, nach dem Ende langer gemeinsamer Verkostungsabende (Ich muss gestehen, Ausspucken war nicht möglich, derart begeistert war ich von den traumhaften Qualitäten) sich zu solch dezidierten Urteilen hinreißen lassen, brauche ich dem nichts mehr hinzuzufügen. Oder Stuart Pigott nochmals zitieren, der seinen Lesern in der FAS empfiehlt: „2006 bei den guten Winzern, die den schwierigen Herbst im Griff hatten, ganz schnell zugreifen, denn es droht ein rapider Ausverkauf: Niedrige Erntemenge, aber tolle Weine und daher eine riesige Nachfrage”, die bei weitem das Angebot übersteigt!

Mein Fazit: Eine wesentlich spätere Lese als in vielen anderen deutschen Anbaugebieten, deren Basis in einer vorbildlichen Weinbergsarbeit während einer langen Vegetationsperiode gelegt wurde, ermöglichte es den sympathischen Schönlebers, zutiefst mineralische Rieslinge zu erzeugen, wie ich persönlich sie am liebsten mag: feinrassig, filigran, mit einer fabelhaften Säurestruktur, damit herrlich frisch und terroirbetont. Natürlich profitierte man auch in 2006 wie stets von den kühlen Winden, die kontinuierlich über den Hunsrück streichen und für starke Abkühlungen in den Nächten sorgen, so dass die Trauben aromatischer werden und ihre natürliche Säurestruktur (insbesondere einen hohen Weinsäureanteil) bewahren können, ein unschätzbarer Vorteil in den immer reifer werden Jahrgängen! Das Resultat: Werner Schönleber hat zwar wie alle qualitätsorientierten Spitzenwinzer in einem traumhaften Spätherbst 2006 (kein einziger tropfen Regen nach moderaten Regenfällen am 3. Oktober!) eine mengenmäßig kleine Ernte eingefahren, doch von derart erlesener Güte (die Weine vereinen die Säure von 04 mit der Dichte von 06 und dem Extrakt aus 98), dass ich nach mehreren, mich absolut begeisternden Verkostungen der Überzeugung bin, dass die sensationell schöne 2006er Kollektion die bisherige Krönung im Schaffen von Werner Schönleber darstellen könnte, einen Tick besser noch als die grandiosen Jahrgangsvorgänger!
Eine persönliche Anmerkung zum Schluss: Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte: Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!
P.S.: Zurzeit beginnen die 2004er Rieslinge der Schönlebers sich traumhaft zu präsentieren und der 2001er Halenberg Auslese trocken ist in einer sensationell schönen Verfassung. Schauen Sie, liebe Kunden, doch einmal nach, was Sie von diesen tollen Weinen in Ihren Kellern finden und genießen Sie.

Weingut Emrich Schönleber
Vom blauen Schiefer geprägtes Terroir des Halenberg


937006 Schönleber, Monzinger Riesling QbA, trocken 2006 8,20 Euro
Wunderbarer Basisriesling und toller Einstiegswein in die magische Welt der Schönleber’schen Rieslinge.


938006 Schönleber, Riesling „Mineral” 2006 13,50 Euro
Nomen est Omen! Aus einer exzellenten Parzelle des Frühlingsplätzchens mit großartigem Terroir, unmittelbar an den Halenberg angrenzend, allerdings mit mehr Kieselsteinen im Untergrund als Schiefergestein, in seiner Stilistik folglich die schönsten Eigenschaften des Halenberg und des Frühlingsplätzchens vereinend, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien, die vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds erzählt und die im Glase zu einem gewaltigen, vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat schmeckt„intellektueller”, fordernder als die übrigen Rieslinge von Schönleber, besitzt eine trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 12 Volumenprozent und ist in erster Linie denjenigen Liebhabern dieser großen Edelrebe anempfohlen, die bereits sind, neue Wege zu gehen und die das ganz Besondere suchen. Denn dieser großartige Riesling ist eine Demonstration von Mineralität pur: Keine Primärfruchtaromen schmeicheln der Nase, hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2014, mindestens.


exklusiv bei Pinard de Picard!

937206 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese trocken 2006 14,90 Euro
Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität: Niemals zuvor waren die Rieslinge aus dem Frühlingsplätzchen so gut wie in 2006!
Betörende trockene, traumhaft verspielte Spätlese mit ungemein viel Charakter und einer offenen, sinnlichen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen, wie herrlich cremigen und betörenden langen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende Spätlese besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten Nachhall: ein hocheleganter, femininer Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und elfenhaftem Charakter!
Höchster Trinkgenuss ab sofort bis nach 2012.


934106 Schönleber, Monzinger Grauburgunder trocken -S- 2006 14,00 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen. Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischen Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, 2002 Grauburgunder Spätlese trocken!”

Der heute von uns präsentierte 06er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite noch finessenreicher, eleganter und frischer (Wahnsinnssäurestruktur!) als der große Testsieger in der SZ, auf der anderen Seite aber noch konzentrierter und kraftvoller und voll cremigem Schmelz. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem feinwürzigen Kürbisduft mit Anklängen an Honigmelonen, füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch und sehr nachhaltig. Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften, quasi „mürben” Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist. Bei Schönleber dominieren Finesse, Rasse und Noblesse über langweiligen Barriqueeinsatz!
Ein individueller Weißwein mit Größe und Ausstrahlung, der mit Luft noch an mineralischer Tiefe gewinnt, daher unbedingt Dekantieren. Zu genießen ab sofort bis 2010.


Weingut Emrich Schönleber
Blick auf's Frühlingsplätzchen

937306 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2006 24,95 Euro
Welches sind die richtigen Worte, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Rieslingreben aus einer Parzelle mit tiefgründigem Lehm und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich, stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Riesling besitzt überhaupt nichts Vordergründiges, schwebt stattdessen geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich. Seine perfekt balancierte würzige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Apfel sowie Mandarine und wiederum einer zart gewobenen Mineralität. Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling brilliert mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Leichtigkeit und Verspieltheit. Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht – welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen, vinifiziert aus traumhaft klein- und lockerbeerigen Träubchen, die an den herrlichen Herbsttagen im Oktober 06 mit der Sonne um die Wette strahlten!
Zu genießen sofort nach Freigabe im September, Höhepunkt 2009 bis 2018.


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2007

Weingut Emrich Schönleber
Impressionen vom Halenberg

934506 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2006 26,50 Euro
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers fand ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich seit mehreren Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein grandioser Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!

Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Grapefruit- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, ungemein saftig und dicht, faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Und welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange Nachhall dieses traumhaft balancierten, mit Luftzufuhr ungemein sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist wiederum zutiefst mineralisch und glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs, der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, ein magischer, verzaubernder Wein!
Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2010 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein. Wahnsinnsstoff!


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2007

937406 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett 2006 10,90 Euro
Welch mineralischer, verspielter, zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität und eine ungemein komplexe Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und eine vibrierende Mineralität, dazu eine enorme Dichte: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit, welch betörendes Spiel und welche Strahlkraft! Kühle Mineralität trifft reife Säure. Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2012.


Weingut Emrich Schönleber
Frank und Werner Schönleber im Frühlingsplätzchen

937906 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese trocken 2006 14,50 Euro
Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Die herrliche mineralische, ungemein brillante Frucht springt förmlich in die Nase, faszinierende Noten von kräuterwürzigem Pfirsich-Nektarinenduft, reifem Apfel und rosa Grapefruit gepaart mit mineralischer Komplexität und dezenter Süße. Ein Gaumenschmeichler, beladen mit verführerischen Fruchtaromen, dazu eine betörende Rasse und Finesse, höchst animierendes Spiel, im minutenlangen mineralischen und Grapefruitbetonten Nachhall tanzen die Aromen Samba. Fabelhaft verspielte Spätlese (aufgepasst liebe Freunde von der Mosel, dieser unglaublich komplexe Wein ist eine unglaubliche Herausforderung) mit sagenhafter Tiefe, formidabler Finesse und einer großartigen, wiederum sehr reifen Säure! Diese fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance und feinsten Schliff im subtilen Spiel, aber auch Fülle, Kraft, Cremigkeit, enormen Schmelz und eine unübertreffliche Struktur. Nur die ganz großen Spätlesen Deutschlands können mit einem derartigen Spannungsbogen zwischen glockenklaren Aromen (ein frischer Quellbach aus tiefen geologischen Schichten scheint sich übermütig ins Tal zu stürzen), einer fabelhaften Dichte und einer vibrierenden Filigranität und Finesse brillieren – Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in solch phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten: Wegen seiner unglaublichen Balance und Frische zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.
Eine geniale, zutiefst berührende Spätlese von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit! 94-96+ Punkte, gefühlte Hundert! Referenzqualität.




Weingut Keller

„Kollektion des Jahres 2004 ” (Gault Millau)
„Weingut des Jahres 2006 – beste Weißweinkollektion” (Gerhard Eichelmann)

VON DER SINFONIE GROSSER TERROIRS

Wir freuen uns sehr, Ihnen, liebe Kunden von Pinard de Picard, heute von Deutschlands Winzer des Jahrzehnts einige traumhaft schöne, frisch abgefüllte Terrassen- und erstklassige Spargelweine, anbieten zu können. Klaus-Peter Keller steht mit seinem fabelhaften Jahrgang 2006 auf dem vorläufigen Zenit seines vinologischen Schaffens. Man kann wenige ähnlich gute Weingüter auf der Welt finden, bessere aber nicht!

Weingut Keller
Unsere sympathische Vierer-Bande:
Julia und Klaus-Peter Keller sowie die Söhne Felix und Max

953506 Keller, Grauer Burgunder, trocken 2006 8,90 Euro
Pinot Grigio? Zumeist banal und seelenlos sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal diesen fabelhaft leckeren und gleichzeitig enorm charaktervollen Grauburgunder bester deutscher Provenienz. Dieser pikant-würzige Wein von mineralischen Böden begeistert mit seinem feinrauchigen Duft und komplexen Anklängen an reifen Apfel, Brioche, Melonen und seinen animierenden nussigen Noten. Gewinnt mit längerem Luftkontakt noch an mineralischer Tiefe! Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden idealiter widerspiegelt und so viel Lust macht auf das nächste Glas! Fabelhafter Essensbegleiter und DIE Alternative zu den belanglosen Pinot Griiiigios, die noch immer die Regale der Supermärkte überschwemmen.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


953606 Keller, Weisser Burgunder, trocken 2006 9,20 Euro
Traumhaft feinsinniger, knackig-trockener (nur knapp 3 g Restzucker), zart cremiger, herrlich frischer, rassig-kühler, tief mineralischer Weißburgunder auf absolutem Top-Niveau! Dieser animierende, ungemein herzhafte Weißwein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel (feinste Haselnussnoten) und seine Anklänge an eine frisch gemähte Blumenwiese im frühen Morgentau. Auf der Zunge ein Weißburgunder wie aus einem Guss: bei aller Extraktdichte und Cremigkeit verspielt, elegant und animierend frisch mit einem langen mineralischen Nachhall. Idealer Spargel- und Terrassenwein!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


953706 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2006 13,90 Euro
Frühlingszauber vom muscheligen Kalk
Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der Faustsche Geist des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittiert. Sie, liebe Kunden, wissen es bereits aus unserem Mailing zur Subskription der Keller’schen Großen Gewächse: Die spezifischen klimatischen Bedingungen in 2006, das Glück des Tüchtigen im Erntepoker des Oktobers (ein zweiwöchiger traumhafter Altweibersommer) und eine extrem aufwändige Weinbergsarbeit während des gesamten Jahres sind verantwortlich dafür, dass Klaus-Peter Keller, der ebenso sensible wie visionäre Winzermagier aus Rheinhessen, in diesem Jahrgang der Extreme, mit Qualitäten zwischen Himmel und Hölle, fabelhafte Weine in den Fässern reifen hat, die in sich die Vorzüge dreier großer Jahrgänge vereinen: den traumhaften Extrakt aus 1998, die vibrierende Frische und Mineralität aus 2004 sowie die innere Dichte und Konzentration aus 2005. Und nicht zuletzt verleihen die fabelhaften Muschelkalkböden der erstklassig gepflegten Wingerte unserer ungemein mineralischen Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay eine vibrierende Energie, die beschwingt und die jedem Genießer ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Sehr komplexe Nase mit Anklängen an Williamsbirne, Weinbergspfirsich sowie cremige Haselnuss, vermählt mit dezenten Noten von edler Vanille aus dem großen Holzfass. Am Gaumen eine feingliedrige, elegante und betörend mineralische Stilistik. Ungemein präzise in der spielerisch agierenden Säure, schlank, rassig, nervig und verblüffend frisch auf der Zunge. Eine unfassbar leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein leiser Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation! für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung. Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter! Wahrlich: ein (Spargel-) Wein de luxe!
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.



Wieder eingetroffen:

951006 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 2006 7,40 Euro



953006 Keller, Riesling „Edition Pinard de Picard”, QbA trocken 2006 8,90 Euro
In der komplexen Nase eine herrlich saftige, rassige Frucht von weißem Weinbergspfirsich, Feuerstein, Cassis und aromatischen Aprikosen, traumhaft unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer zart kräutrigen Würze, die Assoziationen an das phantastische Große Gewächs Kirchspiel evozieren.
Am Gaumen ungemein zupackend und dicht, herrlich mineralisch, mit einer grandiosen Frische und einem feinst strukturierten Säuregerüst ausgestattet, das harmonisch abgepuffert wird durch einen sagenhaften Extrakt, eine betörende Fruchtsüße und einen für seine so fairpreisige Kategorie ungemein lang anhaltenden, höchst animierenden Nachhall.

Welche verführerische Eleganz und Finesse, welch tänzerisches Spiel, welch kristalline Klarheit und welch zupackende Mineralität: Mit diesem köstlichen Riesling hat sich Klaus-Peter Keller selbst übertroffen! Dieser Zugang in die magische Welt der großen Weine der rheinhessischen Winzerikone vermag jedem Liebhaber ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Sein Preis ist eine unerhörte Provokation für viele wesentlich teurere Prestigegewächse aus aller Welt! Ich kann Ihnen, liebe Kunden, nur wärmstens anempfehlen, sich diesen ungemein harmonischen Riesling, der qualitativ zumindest auf dem gleichen Niveau spielt wie in den vergangenen Jahren der bei Ihnen so beliebte „von der Fels”, kistenweise in den Keller zu legen: Er ist ein großartiges Geschenk der Natur, das auch ein Winzermagier wie Klaus-Peter nicht in jedem Jahrgang vinifizieren kann, denn ein Basisriesling derart erlesener Güte wächst vielleicht einmal in einem ganzen Jahrzehnt! Ich bin fest überzeugt, diese herrlich leckere und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) wird Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Herbst diesen Jahres bis 2010.


Exklusiv bei Pinard de Picard

951706 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2006 14,90 Euro
Die legendären Großen Gewächse der Kellers genießen als weltberühmte Aushängeschilder des Traditionsgutes unter Weinliebhabern einen mythischen Ruf. Die Nachfrage ist bei weitem größer als die zur Verfügung stehenden Mengen. Viele von Ihnen, werte Kunden, haben sich in Subskription bereits die Großen Gewächse des Jahrgangs 2006 gesichert (Wenn nicht, empfehlen wir Ihnen rasches Zugreifen, denn der G-Max und der Morstein sind bereits lange ausreserviert, den Hubacker können wir nur noch kontingentiert zuteilen. Bereits Ende März waren insgesamt so viele Flaschen nachgefragt, wie letztes Jahr im August! Immer mehr kundige Genießer wissen, dass im weltweiten Vergleich gesehen diese Weltklasserieslinge immer noch zu Schnäppchenpreisen zu haben sind) und sehnen ungeduldig die Freigabe herbei. Die Wartezeit können wir Ihnen ein wenig versüßen mit einem Spitzenriesling aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen Grand-Cru-Lagen, der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt. Nomen est Omen – eine ungemein vibrierende, ungeschminkte Mineralität von tiefgründigen Kalksandsteinböden (insbesondere von einer alten Parzelle des Kirchspiels!) spiegelt sich in diesem rassigen, traumhaft präzisen, aber auch zart cremigen Top-Riesling wieder, der beispielhaft demonstriert, welch phantastischen Qualitäten Klaus-Peter in 2006 vinifiziert hat. Die kalkhaltige mineralische Note und das tänzerische Spiel des ‚Kirchspiels’, die zart exotischen Aromen des ‚Hubackers’ und die frische und abgrundtiefe Mineralität des ‚Morsteins’ vereinen sich zu einem harmonischen Chor und stimmen eine Hymne an auf die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den rheinhessischen Nobelterroirs.
Trinkspaß pur ab sofort bis 2010.



Hier finden Sie die Subskription der Großen Gewächse des Weinguts Keller und die ausführliche Jahrgangsbeschreibung.


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann