Saarwellingen, im April 2007

PINwand Nº 130


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

inmitten traumhaft schöner Frühlingstage präsentieren wir Ihnen in unserer aktuellen Pinwand herrliche Roséweine für laue Sommerabende auf der Terrasse, phantastische Weißweine, die (auch) vorzüglich zum Spargel, der Königin der Gemüse passen sowie großartige Rotweine, die in den Keller eines jeden ambitionierten Weinliebhabers gehören: „Das Weingut Barba in den Abruzzen – Hoher Qualitätsstandard zu fairen Preisen mit fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”, feiert euphorisch der Gambero Rosso unseren Italienklassiker.

Liebhaber authentischer Tropfen von der südlichen Rhône können sich an den Weinen der Kultdomaine de Fondrèche (Parker: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines”) und d’Antonin erfreuen. Von vielen unserer Kunden sehnsüchtig erwartet, können wir Ihnen ab sofort den neuen Jahrgang eines der „beiden besten Weingüter des Languedoc” (Parker), Grange des Pères, anbieten.

Eine ganz besondere Empfehlung in dieser Pinwand gilt fabelhaften Rotweinen aus dem Burgund auf absolutem Weltklasseniveau von der Domaine Rossignol-Trapet: Die enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des Jahrzehnts fasziniert mit erstklassigen Rotweinen aus biodynamischem Anbau.

Martin Nigl aus dem Kremstal produziert im Jahrhundertjahrgang 2006, dem besten in Österreich in den letzten 25 Jahren, traumhafte Rieslinge und Grüne Veltliner mit mythischem Ruf!

Aus Rheinhessen, Deutschlands dynamischster Weinanbauregion, präsentieren wir Ihnen eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth vom Weingut Seehof.


In letzter Minute frisch bzw. wieder eingetroffen:

907106 Van Volxem, Saar Riesling, trocken 2006 9,90 Euro
Es sind nicht immer nur die teuren Kultgewächse, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Denn was strahlt beispielsweise dieser unter Kennern bereits legendäre Saar-Riesling nur für eine Magie aus! Welch fulminanter Einstieg in die stilistisch so eigenständige Welt der unverwechselbaren Weinunikate des Traditionsgutes Van Volxem!


 

Weingut Van Volxem
„Niwo” hoch über den Steillagen der Saar

906606 Van Volxem, Schieferriesling trocken 2006 8,90 Euro
Von jungen Rebstöcken aus allen Top-Lagen des Weinguts Van Volxem stammen die Trauben für diesen traumhaften Riesling, der in seiner Stilistik beschwingter, „leichter” und gar noch mineralischer daherkommt als der cremigere, seit Jahren bei unseren Kunden ungemein beliebte Saar Riesling.



Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer aus dem Languedoc, vinifiziert finessenreiche, feinst balancierte Weine:


Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loup


311806 Pierre Clavel, „Mescladis”, rosé (PK) 2006 5,95 Euro


311906 Pierre Clavel, „Cascaille”, blanc 2006 7,95 Euro


311004 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro


3110904 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 9 l , statt 69,60 nur 58,00 Euro

Clavel

12 Flaschen zum Aktionspreis von 10!


311305 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2005 6,60 Euro


311105 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2005 7,95 Euro



Angebot:

311204 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2004 - statt 13,80 Euro nur 12,90 Euro



In den wildromantischen Corbières produziert Pinard-Urgestein Guido Jansegers auf Château Mansenoble urwüchsige Rotweinklassiker:

305104 Mansenoble, Le Nez, Vdp des Coteaux de Miramont, rouge 2004 6,50 Euro


305404 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 2004 8,10 Euro


Mansenoble
Guido Jansegers

305204 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2004 13,30 Euro





ÖSTERREICH

Weingut Martin Nigl - Kremstal

Martin Nigl aus dem Kremstal produziert im Jahrhundertjahrgang 2006, dem besten in Österreich in den letzten 25 Jahren, traumhafte Rieslinge und Grüne Veltliner mit mythischem Ruf!


Martin Nigl
Martin Nigl

Bei Krems, einer der ältesten Weinstädte Österreichs am östlichen Eingang zur Wachau, mündet das gleichnamige idyllische Flüsschen in die majestätisch dahin fließende Donau. Die Spitzenlagen unseres Kleinods aber liegen weiter kremsaufwärts: auf steilen, hoch gelegenen Terrassen, die in den für den Weinbau erstklassigen Urgesteinsboden gezirkelt sind. Eine phantastische Szenerie. Hier MUSS großer Wein wachsen und – hier WÄCHST großer Wein.
„Zu schön für unsere Ohren”, soll Kaiser Joseph II. nach der Uraufführung der Oper „Die Entführung aus dem Serail” gesagt haben, „gewaltig viel Noten, lieber Mozart”. Dessen Antwort ist klassisch: „Gerade so viel, Eure Majestät, als nötig ist.” Diese Gedanken schießen mir immer wieder durch den Kopf, wenn ich mit Martin Nigl, einem eher leisen, zurückhaltenden, sympathischen Winzer in seinem Keller jeweils den neuen Jahrgang verkoste, denn seine famosen Rieslinge und Grünen Veltliner, alle mit feiner Hand lagenrein und terroirgeprägt ausgebaut, besitzen akkurat diese vielschichtigen, komplexen Aromen, welche die größten Weißweine der Welt auszeichnen: Nigls in naturnahem Anbau produzierte Weine ziehen Eleganz- wie Körpertrinker gleichermaßen an, denn sie vereinen Opulenz mit Finesse auf beeindruckende Weise. Es sind überaus extraktreiche, gleichwohl glockenklare Weine von höchster mineralischer Eleganz und Feinheit. Sie spiegeln die unterschiedlichen Herkunftslagen auf sinnlich wie intellektuell erfahrbare Art und zählen nicht zuletzt aufgrund ihrer Präzision – übrigens mit beeindruckender Konstanz – zu den feinsten Weißweinen der Welt.

Martin Nigls Weinbergsarbeit ist vorbildlich, im Keller versucht er nur noch die Aromen seiner großen Lagen in die Flasche zu retten. Wie sehr ihm dies gelingt, zeigen die Elogen, die ihm in der österreichischen und internationalen Presse zuteil werden und die Ihnen, werte Kunden, einen kleinen Eindruck vom Stellenwert Nigls in seiner Heimat verschaffen sollen: Der GAULT MILLAU urteilt begeistert: „Auf der Suche nach den besten Grünen Veltlinern und Rieslingen Österreichs führt kein Weg an Senftenberg und dem Weinmacher Martin Nigl vorbei. Mit beeindruckender Konstanz erzeugt dieses Weingut Jahr für Jahr herausragende Qualitäten”. VINARIA, Österreichs bekannte Weinfachzeitschrift, zählt das Weingut mit 3 Sternen, seiner höchsten Auszeichnung, zur kleinen Elite der österreichischen Weltklassewinzer, das Weinmagazin FALSTAFF wählte Nigl bereits zum Winzer des Jahres 1995, auf der Pro Wein wurde er Sieger der Rieslingverkostung, das New Yorker Magazin WINE & SPIRITS erkor das Weingut zur „Winery of the Year”, der WINE Spectator, der Welt größte Weinzeitschrift, vergab Nigl den „Critics Choice Award” und bewertete seinen Riesling Privat 2000 als „den besten trockenen Weißwein Österreichs”. Und Parker, nein, korrekt, David Schildknecht, der im wine advocate für Österreich ebenso zuständig ist wie für Deutschland und ganz aktuell in Frankreich auch die Regionen Burgund, Loire und das Languedoc-Roussillon übernommen hat und dessen persönlichen Geschmack ich sehr schätze, da er sehr wohl die Finesse und Eleganz in einem Wein ebenso zu schätzen vermag wie Dichte und Konzentration, stellt die Nigl’schen Gewächse auf eine Stufe mit den teuersten Renommiergewächsen aus der Wachau und bewertet einige gar als „outstanding value”, da sie ein ganz ausgezeichnetes Preis-Genussverhältnis aufweisen.


Weingut Nigl
Romantischer Innenhof des Weinguts Nigl

Neugierig geworden? Sie wissen, ich benutze selten Begriffe wie „der beste Winzer eines Landes” oder „der beste Wein einer Region”, aber es gibt wirklich keinen besseren Weinmacher in Österreich als Martin Nigl, höchstens eine Handvoll gleich gute und ich kann Ihnen Nigls große Rieslinge und Grüne Veltliner nur wärmstens anempfehlen: Sie sind eine große Bereicherung eines jeden ambitionierten Weinkellers!

Die klimatischen Bedingungen waren im Kremstal in 2006 genauso spektakulär wie im übrigen Österreich. Nach Verrieselungen im Frühjahr, die für einen von Natur aus niedrigen Ertrag sorgten, waren ein schöner Juni, ein heißer Juli und ein kühler August mit ausreichenden Regenfällen, der die Wasserreserven im Boden wieder auffüllte und für eine erfrischende Säurestruktur und den Extraktreichtum der Weine verantwortlich zeichnet, optimal für die Reben. Und dann ein Traumwetter im Herbst: „Ab September ließ der schönste Altweibersommer, an den wir uns erinnern können, die Winzerherzen lachen” (VINARIA 2/07). „Von Mitte Oktober bis in den kühlen November hinein (optimale Bedingungen zur Aromenbildung in den Traubenhäuten) konnte ich kerngesunde, perfekt gereifte Trauben einbringen, die irrsinnig mineralische Veltliner und traumhaft balancierte Rieslinge ergaben, wie ich sie noch nie zuvor vinifizieren konnte”, strahlt Martin Nigl bei unserer Verkostung über beide Ohren. Und in der Tat: Was hat Martin in 2006 für glockenklare, zutiefst mineralische Grüne Veltliner und extraktreiche Rieslinge vinifiziert: Die Stilistik der ungemein trinkanimierenden Nigl’schen Weine, die bei aller Dichte und Konzentration die Eleganz und Finesse nicht vergessen, triumphieren gerade in einem Fabeljahrgang wie 2006: Martin Nigl hat eine traumhafte Kollektion vinifiziert, die beste wohl in seiner glanzvollen Winzerkarriere!


709106 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” (DV) 2006 8,90 Euro
VINARIA, Österreichs renommiertes Weinmagazin, urteilt zu Recht, dass es im Jahrhundertjahrgang 2006 eine Einschränkung gab: Der späte Austrieb und der kühle August erbrachten erst sehr spät eine optimale physiologische Reife, die natürlich in allen Spitzenweinen zu finden ist, deren Trauben lange genug am Stock hingen. Doch den leichteren Weinen mit ganz niedrigen Alkoholgradationen, die früh geerntet werden mussten, fehlt es häufig genug an der notwendigen Reife! Nur Spitzenwinzer wie Martin Nigl können auch in diesem Segment vollauf brillieren: Kein Wunder, dass die ungemein cremige, herzhafte, saftige „Kremser Freiheit 2006” daher von VINARIA zum drittbesten „Top-Veltliner Österreichs in der Kategorie Sommerwein bis max. 12 Volumenprozent Alkohol” gewählt wurde! Herzlichen Glückwunsch Martin Nigl zu diesem wiederum großartigen Erfolg.
Zu genießen ab sofort bis 2012.


Vollreife Trauben in den Rieden von Nigl
Vollreife Trauben in den Rieden der „Kremser Freiheit”


Zudem können wir Ihnen nochmals die absolut trinkreife 05er Kremser Freiheit, die wir aus Gutsbeständen erwerben konnten, anbieten, von Parker mit 90 Punkten bewertet:

709105 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” (PK) 2005 8,50 Euro



Bei aller Begeisterung für die feine „Kremser Freiheit” , mein persönlicher Favorit im Wahnsinnsjahrgang 2006 im Bereich der leckeren Alltagsweine ist, wie im letzten Jahr, ein anderer Veltliner von Martin Nigl, der noch beschwingter und mit noch weniger Alkohol ausgestattet daherkommt: der „Gärtling”, ein traumhafter Weißwein wie geschaffen für die ersten lauen Frühlingsabende. Unschlagbares Preis-Genussverhältnis, ein Parade-Veltliner aus legendärem Jahr!

708906 Nigl, Grüner Veltliner „Ried Gärtling” (DV) 2006 7,70 Euro
Was für ein feinduftiger, leichtfüßiger Grüner Veltliner, „ein perfektes Beispiel, wie traumhaft ein Grüner Veltliner mit nur 11,5% Alkohol schmecken kann: outstanding value, 91 Punkte”, lobte Parker bereits seinen fast gleich guten Jahrgangsvorgänger, dem ein sensationeller Erfolg beschieden war und den sie, liebe Kunden, uns letztjährig geradezu aus den Händen rissen! Seine in dieser Preisklasse sensationelle Komplexität verdankt dieser ungemein trinkanimierende Wein den tief ins Urgestein verankerten Rebwurzeln, wo deren Spitzen die wertvollen Mineralien aufnehmen und hinauf zu den Trauben „befehlen”. Am Gaumen bezaubert seine Cremigkeit, wodurch die animierende Säure angenehm gepuffert wird, seine traumhafte Balance und seine knackige, lebhafte und glockenklare Stilistik. Angenehme Fülle, feine Mineralität, zart tabakige Noten, enorme Länge, hat sehr viel Substanz für einen derart leichten Grünen Veltliner. Ein furioser Einstieg in die magische Weinwelt von Martin Nigl, ein herrlicher Zechwein dank seiner nur 11,5% Alkohol (das ist wahre Winzerkunst!) und ein hervorragender Essensbegleiter: In ganz Österreich im Preis-Genuss-Verhältnis unübertrefflich.
Zu genießen ab sofort bis 2012.


Alte Reben vom Weingut Nigl
Alte Reben hoch oben im „Senftenberger Piri”


709206 Nigl, Grüner Veltliner „Senftenberger Piri” (DV) 2006 11,50 Euro
Großartiger Veltliner aus der Top-Lage des Senftenberg: 250 bis 400 m hoch gelegene steile Terrassenlagen mit kühlerem Klima und einer sehr langen Vegetationsperiode – optimale Bedingungen in einem Jahrhundertjahrgang wie 2006. Animierend frischer Duft nach Marillen, Pfeffer, Blütenhonig, feine Mineralik, etwas Minze. Am Gaumen enorm viel saftige, dichte Frucht, viel Kraft und Struktur, traumhaft balanciert, ausdrucksvoll, hochelegant, mit feingliedriger Säure, wieder sehr mineralisch (hoher Anteil an Glimmerschiefer in den Steilterrassen), nachhaltig, ungemein langer, fruchtig-würziger Abgang mit reifer Frucht, sensationelle Qualität fürs Geld! „Eleganter Veltliner mit feinem Säurespiel, 92 Punkte”, lobte der FALSTAFF 2006/7 bereits seinen Jahrgangsvorgänger, der zudem vom WEINGOURMET in die kleine Spitzengruppe der 7 besten österreichischen Veltliner mit einem moderaten Alkoholgehalt eingestuft: „Wunderbarer Genuss für den Alltag”. Und ich verspreche Ihnen: 2006 ist nochmals deutlich besser ausgefallen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


709406 Nigl, Grüner Veltliner „Privat” (DV) 2006 19,50 Euro
Was für ein sagenhafter, vom großartigen Terroir und der Rebsorte gleichermaßen geprägter Wein! Erst sehr spät im November wurden ausgewählte Trauben von besten Parzellen des Senftenberger Piri für diesen Giganten geerntet! Ungemein expressiver, sehr mineralischer und von einer süßen Würze begleiteter Duft nach Steinobst (typisch für den Piri, sowohl beim Veltliner als auch beim Riesling), Stachelbeeren, Quitten, Kräuteraromen und etwas Tabak, nach mehreren Minuten im Glas auch Haselnüsse und noble Schokoladenaromen. Am Gaumen zeigt sich dieser phantastische Veltliner sehr saftig, dicht und mit straffer Frucht. Extrem feine Säure, verspielt und feinrassig. Weniger „fett” als beispielsweise in 03, aber mit einem superbem, mineralisch gewürztem, cremig-sahnigem Mundgefühl ausgestattet. Erinnert an beste Weißweine aus dem Burgund! Großartige Länge und eine Wahnsinnsmineralität. Für mich persönlich einer der 6 besten Grünen Veltliner aus dem Jahrhundertjahrgang 2006 und die ultimative Herausforderung der besten Wachauer Gewächse, noch dazu eine preisliche Provokation! Der Vorgänger wurde von VINARIA mit der extrem seltenen Höchstbewertung, drei goldenen Sternen ausgezeichnet. Das bedeutet, dass ALLE Verkoster einstimmig diesen Wein als „groß, nahe der völligen Perfektion” gewertet haben! Der FALSTAFF vergab 93-95 Punkte (kein anderer Veltliner erhielt mehr als 95 Punkte), auch Parker war begeistert, „watch out, 94+ Punkte”. Und 2006 setzt da nochmals eine tüchtige Schippe an zusätzlicher Qualität drauf!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis nach 2018.


Weingut Nigl
Blick vom Senftenberg ins malerische Kremstal

709706 Nigl, Riesling „Senftenberger Piri”, trocken (DV) 2006 17,50 Euro
Infolge seiner formidablen Vermählung von Frische, Dichte und Körper fasziniert dieser im Kontext des Jahrgangs gesehen eher schlanke Stil alle Liebhaber mineralisch-rassiger Rieslinge, wie wir sie eher aus Deutschland, aus Rheinhessen beispielsweise, kennen, denn aus Österreich. Eine herrliche Alternative zu allen barocken Wachauer-Rieslingen!
Zu genießen ab sofort bis 2012.


709506 Nigl, Riesling „Privat”, trocken (DV) 2006 27,00 Euro
Ein Riesling-Monument, ein Meisterwerk! Extrem tiefgründig und komplex, zeigt dieser furiose Wein Aromen von Steinobst, Pfirsich, Maracuja, Litschi, Feuerstein und Cassis und erinnert uns in seiner tiefgründigen, extrem kühlen Mineralität an den legendären 01er und übertrifft den 2003er an Frische, Präzision und innerer Harmonie. Derart famose Qualitäten können im Kremstal nur die besten Parzellen des Senftenberg liefern. „Auf kargen Urgesteinsböden bringen die 35 Jahre alten Rebstöcke zwar nur einen sehr geringen Ertrag, dafür aber umso höhere Qualität: Jahr für Jahr entstehen hier zwei große, lagerfähige Weine (Riesling und Grüner Veltliner) von bestechender Konzentration und Mineralität”, befindet der FALSTAFF. So dominieren hier nicht Kraft und Muskeln, sondern ein sehr subtiles, finessenreiches Spiel (Ernte vollreifer Trauben ohne Botrytis!) prägt diesen fabelhaften Riesling, das ihn transparent erscheinen und die mächtige Konzentration in den Hintergrund treten lässt. Seine reife Säure wird von edler Cremigkeit und extraktreicher Fruchtsüße seidig umhüllt, gerade so, dass die lebendig vibrierende Struktur ebenso wenig verdeckt wird wie der zutiefst mineralische Kern, durch den dieser grandiose Wein zu atmen scheint. Wein als Kunstwerk! Extrem langer Nachhall mit expressiver Pfirsicharomatik. Das ist höchste handwerkliche Perfektion!
Zu genießen erst ab Ende 2007, Höhepunkt 2009 bis nach 2020.


Riede vom Weingut Nigl
Romantische Herbststimmung im Senftenberg

709906 Nigl, Gelber Muskateller (DV) 2004 9,90 Euro
Weine dieser hocharomatischen Rebsorte haben in Deutschland merkwürdigerweise nur wenig Anhänger. Trocken ausgebaut, kann er allerdings zu einem der verführerischsten und leichtfüßigsten Weißweine überhaupt zählen. In seinem Weblog Arthur Landwein uncorked enttarnt sich Stephan Reinhardt als Muskateller-Aficionado. Für den FEINSCHMECKER hat er mehr als 60 europäische Weine dieser Sorte probiert. Sein alleiniger Favorit in 2004: Martin Nigls Gelber Muskateller: „Pikant-würziges Bukett von knackig grünen Trauben und Apfel, dazu blättrige Aromen und Muskatassoziationen. Wirkt kühl und mineralisch. Am Gaumen kompakt strukturiert, feinrassig und bissig, angenehm leicht, dabei ausdrucksvoll. Sehr präzise. Erstklassig. 16/20 Punkte” Und jetzt, liebe Leser, schauen Sie bitte nochmals auf den Preis!


708806 Nigl, Riesling „Hochäcker”, trocken (DV) 2006 24,90 Euro
Einer der ganz großen Rieslinge des Jahres im Wachauer Stil!



Urgesteinsterrassen vom Weingut Nigl
Steile Urgesteinsterrassen thronen hoch über der Krems


Schatzkammerweine:

Wir haben Martin Nigl einige wenige Kisten seines Spitzenrieslings „Privat” aus großen Jahrgängen aus der Schatzkammer des Gutes „abschwatzen” können. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit, große, gereifte Rieslinge auf absolutem Weltklasseniveau zu erwerben, nicht entgehen!

709502 Nigl, Riesling „Privat”, trocken 2002 28,80 Euro
Der Riesling Privat 2002 wurde von zwei seriösen österreichischen Weinführern mit Elogen überhäuft. Im Weinmagazin „A la Carte”, Ausgabe 3/2003 vergibt Michael Pronay, einer der renommiertesten Fachjournalisten Österreichs, Nigls Riesling „Privat” 2002 mit 95 Punkten die zweithöchste Bewertung aller Rieslinge. Auch das Weinmagazin VINARIA hat diesen Wein in einer großen Verkostung der Rieslinge des Jahrgangs 2002 zum zweitbesten des Landes gewählt, mit 19,1/20 Punkten.
Zu genießen ab sofort bis nach 2015!

Nigl, Riesling „Privat”, trocken

709504 Nigl, Riesling „Privat”, trocken 2004 29,80 Euro
VINARIA vergibt diesem Paraderiesling die extrem rare Höchstbewertung von drei goldenen Sternen!

Nigl, Riesling „Privat”, trocken




FRANKREICH

Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines”

Die Domaine de Fondrèche ist seit Jahren ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen in einer traumhaft schönen Landschaft am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Winzers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen mit naturnah produzierten Weinen, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Sébastiens Ziel sind fein balancierte, terroirgeprägte Weine mit moderaten Alkoholgradationen, welche die unverfälschte Seele ihrer provençalischen Heimat widerspiegeln. Sie erfreuen sich bei unseren Kunden seit Jahren derart großer Beliebtheit, dass sie zu den am stärksten gesuchten Gewächsen der gesamten Rhône überhaupt gehören.

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche


Mittlerweile suchen gar die Winzerikonen des wilden französischen Südens unseren Freund Sébastien auf, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden – und, um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert aus perfekt gereiften Tauben von bis zu 80 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken zweifellos DIE Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation. Sie verströmen im Glase einen faszinierenden Duft, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provençalischen Licht erzählt und sie werden trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen und immer viel zu schnell ausverkauft sind. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!
Insbesondere in einem großartigen Jahrhundertjahrgang wie 2005, der in seiner schönsten Ausprägung in genialer Weise die majestätische Kraft, Dichte und Konzentration des heißen Jahrgangs 2003 mit der Frische, Balanciertheit und inneren Harmonie des von mir sehr hoch eingeschätzten 2004ers, dessen wahre Qualität noch immer von so manchem Kritiker sehr unterschätzt wird, vereint. Und ich gebe Ihnen mein Wort: Sébastien Vincenti hat in 2005 die besten Weine seiner glanzvollen Winzergeschichte vinifiziert. Seine Spitzencuvées ‚Nadal’ und ‚Persia’ besitzen gar die Top-Qualität hochwertiger Châteauneuf-du-Pape, befinden sich aber preislich auf dem Niveau guter Côtes-du-Rhône. Die Domaine de Fondrèche bietet daher in 2005 phantastische Weine in einer Schnäppchenqualität, wie man sie vielleicht einmal überhaupt in einem Jahrzehnt finden kann. Unbedingt probieren!


151506 Fondrèche, L’ Eclat, Côtes-du-Ventoux, blanc 2006 7,95 Euro
Einer der schönsten Sommerweine Frankreichs und seit Jahren ein Klassiker unseres Programms, vinifiziert aus autochthonen Rebsorten des Südens (Grenache blanc, Roussanne, Clairette) und teilweise im neuen Holz ausgebaut, das zwar kaum schmeckbar ist, dem Wein aber seine cremige Textur verleiht. Im betörenden, würzigen Duft dieses originären Weißweins scheint sich geradezu die Seele seiner provençalischen Heimat widerzuspiegeln. Es sind Aromen von Salbei, Fenchel, Anis, Rosmarin und Lavendel, unterlegt von einer dezent fruchtigen Note, die an reife Zitrusfrüchte erinnert. Es sind fein duftende sommerliche Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von Kräutern, von blauen Lavendelfeldern und von einem sich in der Sonne spiegelnden Meer assoziiert. Ein Glas dieses herrlichen Weines (jahrgangsbedingt wesentlich frischer und daher trinkanimierender als der ebenfalls hervorragende, von Parker mit 89 Punkten bewertete 03er), genossen zur mediterranen Küche (beispielsweise Rotbarbe auf Fenchelgemüse mit Orangenspalten oder Ente unter der Lavendelkruste mit Zitronenbuttersoße und Salbeignocchi) oder abends solo auf der Terrasse: Schon werden Erinnerungen wach an die unvergleichliche Landschaft der Provence und verführen unweigerlich zum Träumen.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


Domaine Fondreche
Sébastien verkostet die einzelnen Partien des neuen Jahrgangs


151006 Fondrèche, Chardonnay „Alpha”, blanc 2006 7,95 Euro
DIE Alternative zu unserem seit Jahren höchst erfolgreichen L’Éclat, vinifiziert aus den Trauben einer international erfolgreichen Edelrebe. Die Jungfernernte der vor fünf Jahren angepflanzten Chardonnaystöcke ergibt einen ungemein frischen Rebsortenklassiker, der allen Freunden des Chardonnay Trinkspaß pur vermitteln wird. Ungemein betörende Nase, die nach reifen Birnen, Apfelmus, Quitten, rosa Grapefruit und Orange duftet, unterlegt von einer dezent toastigen Note und zarten Anklängen an Akazienblüte, Honig und Karamell. Der Holzeinsatz ist in der Nase zwar noch präsent, aber elegant verwoben mit der vielschichtigen Aromatik. Am Gaumen präsentiert sich dieser leckere Weißwein mit einer cremigen Textur und einer reifen und zugleich erfrischenden Säure, besonders die Zitrusaromen kommen am Gaumen noch stärker zum Tragen. Der Holzeinsatz zeigt sich ebenso elegant wie in der Nase, der Nachhall gestaltet sich pikant und animierend.
Zu genießen ab sofort bis 2009. 


151406 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2006 6,60 Euro
Sie, liebe Kunden, wissen, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen nach einem wirklich guten Wein genügen. Einer dieser raren Ausnahmerosés ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, lachsfarben und mit einem hochinteressanten Aromenspektrum versehen. Jeder Schluck dieses genialen Rosés lässt Parkers Elogen verständlich werden, der einen seiner Vorgänger mit sensationellen 89 Punkten bewertete und ihm Vorbildcharakter für seine Gattung bescheinigte! Der fruchtige, frische, ungemein elegante 2006er ist einer der besten Rosés, die Sébastien bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum einer seiner grandiosen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in einer großen Rosédegustation zu den drei Besten (!) des französischen Südens gezählt wurde. Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein exzellenter Begleiter zu südländischen Grillgerichten, wie etwa Lammkoteletts oder Merguez. Dieser köstliche, unerhört raffinierte Rosé ist um Längen besser als die meisten Côtes de Provence, die vor Ort für wesentlich teureres Geld an unkundige Touristen verkauft werden!


151905 La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (PK) 2005 5,90 Euro
„La Lumière de Provence”, das Licht des Südens: Genau diese unvergleichliche Atmosphäre einer der schönsten Landschaften Europas transportiert dieser fabelhafte Alltagswein ins Glas und zaubert Ihnen somit den Traum vom Süden ungeschminkt ins Bewusstsein. Jeweils etwa ein Drittel Grenache, Syrah und Merlot ergeben eine sehr verführerische Cuvée: In der Nase betören expressive Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen und Anklänge an wild wachsende Kräuter der Provence. Schmelzig, cremig, mit butterweichen Tanninen schmeichelt er dem Gaumen und ist somit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse. Jetzt und in den nächsten drei Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis! „La Lumière de Provence” ist zart gekühlt auch ein traumhafter Sommerrotwein für die Terrasse, an kalten Winterabenden vermag er Ihnen, liebe Kunden, das Licht der Provence ins Herz zu zaubern. Zu genießen ab sofort bis 2008.

La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (PK)

Als besonderes Schnäppchen: 12 Flaschen kaufen, nur 10 Flaschen bezahlen

1519905 La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (12 für 10) 2005 9 l , statt 71,40 nur 59,00 Euro


151105 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2005 7,95 Euro
Seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm und einer unserer meist verkauften Weine aus dem französischen Süden!
Zu trinken wegen seiner cremig-weichen, seidenen Tannine ab sofort (gewinnt dabei enorm mit Luft) bis 2010.


151205 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2005 11,90 Euro
Zahlreiche Vorbestellungen treuer Stammkunden zeigen, wie sehr Sie, liebe Kunden, jedes Jahr aufs Neue mit Spannung und großer Vorfreude auf diesen exzellenten Wein warten:
Die betörende Cuvée Carles Nadal, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der südlichen Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe (natürlich auch ungeschönt und unfiltriert) aus kleinbeerigen Trauben uralter Syrah- und Grenachereben vinifiziert, die einen zutiefst dunkelroten, fast schwarzen, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase deutliche Anklänge an Schwarzbeeren, Kräuter der Provence, Süßkirschen, Kaffee und Karamell; am Gaumen pfeffrig, komplex, von exzellenter Struktur, dicht, opulent und dennoch elegant und geschliffen. Durch den Ausbau der Syrah in neuen Barriques mit sehr reifen, saftigen, cremigen Tanninen versehen, die den Wein bereits ab sofort mit großem Vergnügen genießen lassen. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2015.


Domaine Fondreche


151305 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2005 14,90 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir! In der Stilistik kühler, aristokratischer, nobler, seidener gar als die verführerische Cuvée Nadal, die mehr von einer ursprünglichen Wildheit und einer zart süßlichen Frucht geprägt wird; stattdessen wird die Nase durch den ‚Persia’ von extrem komplexen, zart rauchigen Aromen, einer subtilen Mineralität und edlen Schokoladenoten sowie feinen Anklängen an geröstetes Fleisch verwöhnt. Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso dezent spürbar wie auf der Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das massive, cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse von der Côte Rôtie ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht. Zudem hat Sébastien erstmals die Trauben der alten Syrahparzellen getrennt ausgebaut und eine größere Partie auch in großen Holzfudern vinifiziert. Das Resultat: Eine noch feinere Struktur und eine klassischere Stilistik, enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz: Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses nur in Ausnahmejahrgängen erzeugten edlen Syrah (mit einem Zusatz von 10% bester Mourvèdre, was diesem Weinmonument noch mehr Komplexität verleiht), der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladigen Tönen aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt. Ein rares Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters.
Zu genießen frühestens 2008 bis nach 2020.


151805 Fondrèche, „Il était une fois”, Côtes du Ventoux, rouge 2005 32,80 Euro
Diese Geburtstagscuvée unserer Referenzdomaine wird nur einmal („une fois”) vinifiziert, und zwar im Jahrhundertjahrgang 2005, stammt zu 80% aus 1936 gepflanzten Grenachereben und wurde von Parker mit 91-93 Punkten geadelt: „A terrific example of just how superb a wine can be from the Côtes du Ventoux”.
Zu genießen 2008 bis nach 2020.



Bourgogne – Pinot Noir

Die „roten Rieslinge” begeistern in den großartigen Zwillingsjahrgängen 2004/5 mit weltweit einzigartiger Eleganz und Finesse!


Domaine Rossignol-Trapet – Gevrey Chambertin

Die von der französischen wie der internationalen Fachpresse enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des Jahrzehnts fasziniert mit traumhaften Rotweinen aus biodynamischem Anbau.

In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!

Domaine Rossignol-Trapet


Viele von Ihnen, liebe Kunden, kennen den Kultfilm: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk „Sideways” ist großes, emotionales Kino. Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen und zerbröckelnden Beziehungen – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur launischsten Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen. „Wirklich große Pinot Noir-Weine aus dem Burgund, das sind niemals monströse Fruchtbomben oder tintenhaft schwarze Giganten aus Tannin und Alkohol,” so das dezidierte Statement von Jancis Robinson, renommierte master of wine!

Sie wissen aber auch, liebe Kunden, dass die großen Gewächse der Bourgogne häufig völlig überteuert sind, da Weinliebhaber in aller Welt leichtfertig fast jeden Preis zahlen für vermeintlich große Lagen, die jedoch häufig genug nur vom Ruhm vergangener Tage zehren. „Wenn Du zehn teure Burgunder trinkst, musst Du neunmal weinen, aber kannst nur einmal selig lächeln.” Dieser Ausspruch eines großen Burgunderkenners ist mittlerweile zum geflügelten Wort unter Liebhabern der großen Weine einer Renommierregion geworden, in der Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen, wie sonst wohl nirgends auf der Welt. Hochpreisige Grand Crus auf mittlerem Dorflagen-Niveau sind bedauerlicherweise keine Seltenheit! Burgund ist daher ein Minenfeld, ein schier undurchdringlicher Dschungel, in dem man sich exzellent auskennen muss. Allein das Ethos eines biologisch oder naturnah, in jedem Fall aber handwerklich arbeitenden seriösen Produzenten ist heute DER Garant für höchste Qualität: keinesfalls aber der Jahrgang oder die auch noch so klangvolle und hochpreisige Lage. Die wirklich großartigen Burgunder, weltweit extrem gesuchte Highend-Weine mit einem reellen Gegenwert für ihr Geld, lassen sich nur unter großen Schwierigkeiten und Mühen auffinden!
Andererseits. Wenn man diese Trouvaillen dann doch endlich in seinem Keller liegen hat, begegnen uns in den Spitzenweinen des Burgunds die wunderbarsten und sinnlichsten Pinots Noirs der Welt, großartige Weinunikate, die immer noch weltweit die bisher unerreichten Maßstäbe setzen! Denn eine neue Generation von engagierten und kompetenten Winzern hat sich der Rückbesinnung auf ihr einzigartiges Terroir und den unermesslichen Schatz ihrer alten Reben als Ursprung aller Weinqualität verschrieben, hat die jahrzehntelang durch Überdüngung ausgelaugten Böden und malträtierten Rebstöcke behutsam regeneriert und erntet heute aus biologischem oder naturnahem Anbau Trauben höchster Qualität aus niedrigsten Erträgen. „Die Zukunft der besten Weinberge Burgunds”, bemerkt daher völlig zu Recht Jancis Robinson „scheint eine Rückkehr zu den lange vergessenen Idealen der Vergangenheit zu sein. Und die REVUE DU VIN DE FRANCE urteilt: „Man kann von einer wirklichen Revolution sprechen...Es gibt nichts wichtigeres in der heutigen französischen Weinwelt als die Erneuerung Burgunds”: Große Winzerpersönlichkeiten produzieren endlich wieder die absoluten Spitzenqualitäten, die den einzigartigen Ruf, den Mythos des Burgund, in der ganzen Welt verbreitet haben: Magische Tropfen, die verzaubern, eine Hommage an den Pinot Noir, eine der großen Rebsorten der Welt! In den letzten beiden Jahren habe ich keine andere Weinanbauregion derart häufig besucht wie das Burgund und daher präsentieren wir Ihnen, werte Kunden, nach intensiven Recherchen und zahlreichen Degustationen vor Ort heute und in den folgenden Pinwänden herausragende Tropfen von den berühmtesten Winzerpersönlichkeiten und großartigsten Newcomern aus einer der renommiertesten Weinanbaugebiete der Welt, großartige Weinunikate, die für Liebhaber wie Fachjournalisten die Spitze des Burgund repräsentieren.

Domaine Rossignol-Trapet
David Rayer, einer der größten französischen Burgunderkenner, und Eckhard Kiefer, Burgundsammler aus Rheinhessen, gehörten ebenfalls zum „Kompetenzteam”


Die Côte d’Or bilden das Herzstück des Burgund. Von ihrem südlichen Teil, den Côte de Beaune, stammen die berühmtesten Weißweine Frankreichs und auf ihrem nördlichen Teil, den Côte de Nuits, wachsen auf exzellenten, extrem unterschiedlichen Kalk-Lehmböden (alle paar Meter changiert die Zusammensetzung und ergibt höchst individuelle Weincharaktere) die größten Pinot Noir der Welt, fabelhafte Rotweine, die das universelle Renommee des Burgund begründet haben. Gevrey-Chambertin verkörpert mit seinen 9 Grand Crus das Flaggschiff der Côte de Nuits mit herrlich dichten, fein strukturierten Pinot Noirs, die neben ihrer großartigen Konzentration, einzigartigen Fülle und fabelhaften Struktur in ihrer schönsten Ausprägung auch den Finessenreichtum und das Spiel der besten Weine des benachbarten Morey-Saint-Denis und des ein paar Kilometer weiter südlich gelegenen Chambolle-Musigny in sich vereinen, da die nächtliche Kühle an den oberen Hanglagen für eine traumhafte Aromenvielfalt und -konzentration sorgt. Diese Vermählung von vibrierender Mineralität mit formidabler Kraft, von unvergleichlicher Finesse mit Fülle und Aromenreichtum lässt Liebhaber dieser Prestige-Appellation gar „vom Gipfelpunkt Burgunds” (Gaston Roupnel) sprechen, ihre Grand Crus seien die primi inter pares ihrer Zunft, die sich bis zu 30 Jahre und länger prachtvoll entfalten können!

Domaine Rossignol-Trapet
Ob der Chambertin wirklich als Haarwuchmittel taugt?


Und aus dieser auch landschaftlich reizvollen Prestigeappellation kommt der Senkrechtstarter des Jahrzehnts im Burgund, eine von zwei sympathischen Brüdern, David und Nicolas, geleitete Domaine, deren Spitzenweine heute von Jancis Robinson ex aequo mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée-Conti und den der anderen Superstars des Burgund bewertet werden. Auch Patrick Essa, der in Frankreich einen hervorragenden Ruf als intimer Burgundkenner besitzt, urteilt gleich euphorisch: „Die noch relativ unbekannten Gebrüder Rossignol-Trapet haben ihre Qualitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Seit den drei herausragenden Jahrgängen (2003/4/5) gehören ihre Weine zum höchsten Qualitätsniveau von Gevrey-Chambertin!” Diese These können auch wir nur ausdrücklich unterschreiben und nach mehrjähriger sorgfältiger Beobachtung der geradezu explosiven Qualitätsfortschritte können wir Ihnen heute diese wunderschönen Pinot Noir-Weine einer der besten Domainen des Burgund exklusiv für den deutschen Markt anbieten, fabelhafte Rotweine, die in 2004 und 2005 ein unschlagbares Preis-Genussverhältnis in dieser weltberühmten Renommierregion aufweisen.
Wie kam es zu dieser Qualitätsrevolution auf einer Domaine im Herzen von Gevrey, die bis vor wenigen Jahren nur wirklichen Eingeweihten ein Begriff war? Infolge traditionellen französischen Erbrechts entstand dieses Mustergut erst 1990 aus der Teilung der berühmten Domaine Louis Trapet, die zum einen an Jean-Louis Trapet und zum anderen an dessen Schwester Mado, die Ehefrau von Jacques Rossignol, dessen Familie seit über 100 Jahren in Gevrey im Weinbau tätig ist, vererbt wurde. Großartige Parzellen mit uralten Reben (teilweise vor dem ersten Weltkrieg gepflanzt), die zu den besten des Burgund gehören, das tradierte Wissen von vielen Generationen und die neuen Ideen der jungen Brüder David und Nicolas, die sich nach ihren Studien auf berühmten Weinbauschulen in Beaune und Toulouse bedingungslos dem biodynamischen Anbau zuwandten, sind die Basis für die sagenhaften Qualitäten, die sich Jahrgang für Jahrgang infolge der fortschreitenden Regeneration der Böden und der subtilen Fortschritte in der Weinbergs- und Kellerarbeit in immer atemberaubendere Höhen katapultierten.

Domaine Rossignol-Trapet


„Wir sind keine weltfremden Spinner oder Dogmatiker. Doch nur mit dem Verzicht auf Pestizide und Düngemittel und der aktiven Hilfe für unsere Böden können wir in unserer Region, die natürlich gekennzeichnet ist durch eine Monokultur, den Anbau der Weinrebe, unser Terroir gesund erhalten und eine lebendige Erde voller Mikroorganismen schaffen, die komplexe, hocharomatische Trauben gebiert, die in jeglicher Hinsicht vor Gesundheit und Vitalität strotzen”, erläutert David sehr engagiert die Weingutsphilosophie. Die in biodynamischem Anbau produzierten Trauben aus sehr niedrigen Erträgen werden natürlich ausschließlich von Hand gelesen, zweimal, im Weinberg und auf einem Tisch im Keller, selektiert und so schonend wie möglich auf traditionelle Weise verarbeitet.

Domaine Rossignol-Trapet


Ob und wie viel entrappt wird, hängt ab von den Gegebenheiten des Jahrgangs, die Gärung erfolgt bei moderaten Temperaturen spontan mit natürlichen wilden Hefen und der Ausbau erfolgt mit wohldosiertem Holzeinsatz so behutsam und sensibel wie nur irgend möglich. David und Nicolas möchten die „leisen“ Aromen des Pinot Noir herausarbeiten und balancierte, harmonische Weine voll feinduftiger Frucht, tiefer Mineralität und reifem Tannin erzeugen. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie für jeden einzelnen Wein liefert höchst authentische terroirgeprägte Gewächse, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Aromen der Edelrebe Pinot Noir zum Klingen bringen. Kein Wunder, dass vom einfachen Bourgogne rouge über die Dorflagen bis hin zu den sinnlichen Grand Crus alle Weine zur absoluten Spitze des Burgunds zählen, mit Preisen, die in ihrem jeweiligen Kontext konkurrenzlos günstig sind. Welch unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität!

Liebe Kunden, ich kann Ihnen diese aus zertifiziertem biodynamischen Anbau produzierten Weltklasseweine nur eindringlich anempfehlen. Sie versöhnen mit allen Enttäuschungen, denen die Liebhaber großer Pinot Noirweine immer wieder aufgesessen sind: Diese höchst charaktervollen Weine sind mir eine absolute Herzensangelegenheit und ich bin sicher, dass sie allen Kunden ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen.


219105 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2005 29,80 Euro
Sehr verführerischer Pinot Noir, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeeriger Duft von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Rossignol-Trapet kennzeichnen. Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses großartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität und „feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet”, urteilt dezidiert Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgund einer der weltweit einflussreichsten und angesehensten Kritiker. Und weiter: „2005 ist in Burgund ein wahrhaft spektakuläres Jahr, in der Tat einfach das beste und feinste, das ich je gesehen habe – wohl der größte Jahrgang in einer ganzen Generation!” Einen schöneren Beleg dieser These von Allen Meadows als diesen großartigen Gevrey-Chambertin kann man kaum finden!
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir mit einem Wahsinns-Preis-Genussverhältnis ab Ende 2008, Höhepunkt 2010 bis 2020.


219104 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2004 28,80 Euro
Der wunderschöne, bereits vollreife Zwillingsbruder begeistert mit einer sinnlichen Pinot-Noir-Nase (mehr auf der rotfruchtigen Seite) und betört bei aller Konzentration und Dichte des Gaumens mit einer feinen Struktur und tänzelnden Eleganz.
Zu genießen jetzt bis 2014.


Domaine Rossignol-Trapet
Immer neue Fassproben werden verkostet: Die Burgund-Aficionados sind begeistert!


219705 Rossignol-Trapet, Gevrey Les Etelois, rouge 2005 39,80 Euro
Aus einer einzelnen Parzelle, die wie die Spitze eines Dreiecks in die beiden Grand Cru Lagen Charmes und Griotte hineinragt, stammen die Trauben für diese extrem rare und wegen ihrer Feinheit und seidenen Tannine fabelhaft schöne Dorflage, die alles überragt, was Sie sonst noch im Burgund im Bereich der Villages-Weine finden können: Patrick Essa, einer der renommiertesten Burgundkritiker Frankreichs, notiert begeistert: „Das ist der Wein aus Gevrey, der am meisten an Chambolle erinnert. Ich kann mich irren, aber ich bin überzeugt, dieser delikate, zutiefst harmonische Wein hat das Niveau eines Grand Cru!”
Zu genießen 2008 bis nach 2020.


max. 3 Flaschen pro Kunde

219304 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er cru „Petite Chapelle”, rouge 2004 48,00 Euro
Petite Chapelle ist eine herausragende Premier-Cru-Parzelle, die unmittelbar an die Grand-Lagen Chapelle und Griotte angrenzt und zweifelsfrei einer der schönsten Premier Crus dieses ungemein finessenreichen Jahrgangs. Welch eine betörende Nase: neben verführerischen Blaubeer-, Kirsch- und Himbeeranklängen feinste Nougatpraline, Mokkanoten und orientalische Gewürze. Am Gaumen eine sagenhafte Dichte und Fülle für einen 2004er, daneben scheinen kleinste, süße Beeren förmlich über die Zunge zu tänzeln. Fabelhafte Harmonie und Balance, zutiefst mineralisch, großartige Länge: „Niemals in den letzten 15 Jahren hatten wir eine reintönigere Frucht, kombiniert mit einer derartigen Komplexität und Balance”, urteilen begeistert die beiden Brüder Rossignol. Welch ein großartiger Pinot Noir von femininer Stilistik, der nach mehrstündiger Öffnung sich immer feiner und mineralischer präsentiert. Großes, emotionales Kino!
Zu genießen wegen seiner seidenen, cremigen, butterweichen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2020.


Domaine Rossignol-Trapet
Nicolas Rossignol (links im Bild) freut sich über die gelungene Verkostung.


219504 Rossignol-Trapet, Latricières Chambertin Grand Cru, rouge 2004 75,00 Euro
Feinheit und Finesse sind die Kardinalstugenden eines großen Burgunders! Der Reiz des Pinot Noir in Burgund liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt. Idealtypisch verkörpert dieser ungemein feine und fabelhaft mineralische Grand Cru diese Stilistik, die von den hohen Kalkanteilen im Boden stammen. In der Nase sehr komplexe Anklänge an Schattenmorellen, rote Beerenfrüchte und betörende Gewürze, fein getragen von einer traumhaften Mineralität. Am Gaumen die Paradoxien der großen Weine der Welt in sich tragend, einerseits ungemein dicht und packend, aber gleichzeitig schwebend, filigran, präzise, ungemein fokussiert, transparent. Dazu ein enormer mineralischer Spannungsbogen und eine großartige Säureader, mit Luftzufuhr immer besser werdend. Wahnsinnspotential!
Es ist nicht so schwierig, einen eleganten oder einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine Ausgewogenheit zwischen beiden Polen herzustellen. Nur die großen Pinot Noir aus dem Burgund vermögen es meisterlich. Und dieser Grand Cru ist solch ein singuläres Meisterwerk, ganz nahe dem Ideal. Die Rebe als Übersetzer ihres einzigartigen, weltberühmten Terroirs, sinnlicher Genuss in Vollendung. Power without weight. Ein überwältigender, aristokratischer Wein, eine der Legenden des Jahrgangs!
Zu genießen ab 2010, Höhepunkt 2012 bis 2025.


219604 Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge 2004 89,00 Euro
Burgunderkenner unter Ihnen, liebe Kunden, wissen, dass es nicht im Charakter eines großen Pinot Noirs liegt, seine komplexen Charaktereigenschaften auch nur annähernd im jugendlichen Stadium zu offenbaren. Zwar kann man diese Weine bereits ein bis drei Jahre nach der Flaschenabfüllung mit Genuss trinken, jedoch profitiert ein großer Pinot Noir aus 2004 enorm von einigen Jahren der Flaschenreifung und kann sich über lange Zeit hinweg sehr positiv entwickeln. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich erst in ihrer gesamten Komplexität nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von der besten Grand-Cru Lage der Appellation: Ein großer Wein von vollkommener Harmonie, nicht so fokussiert wie der Latricières, dafür cremiger, mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge, alle Attribute eines großen Burgunders sind auf den Punkt getroffen.
Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zaubert.
Zu genießen 2010 bis nach 2030.




Domaine d’Antonin - Lubéron

Urwüchsige Rotweine voller ursprünglicher Wildheit aus einer großartigen Naturlandschaft!

Domaine d’Antonin
Gepflegte Rebzeilen auf steinigem Kalklehmboden - im Hintergrund erhebt sich
die hügelige Wald- und Felsenlandschaft des Lubéron

Guillaume Gros ist der Magier der neuen Winzergeneration im hügeligen Bergland des Lubéron, dieser faszinierenden Landschaft des Lichts. Mit seinen Schluchten und Wäldern, seinen pittoresken Bergdörfern und Weinbergen, seinen Legenden und Schlössern ist das Lubéron die etwas andere, die wildromantische Provence. Kein Wunder, dass Guillaume Gros dem Reiz dieser ökologisch intakten Kulturlandschaft erlag und als einer der Top-Sommeliers Frankreichs den Sternen adé sagte – seine frühere Karriere hatte ihn als Chefsommelier in einige der renommiertesten Häuser Frankreichs (u.a. das 3-Sternerestaurant l’Arnsbourg im Elsass) geführt. Mit einer schier entfesselten Kreativität gründete er erst zu Jahresbeginn 2001 die Domaine d’Antonin und katapultierte diese vom Start weg in ungeahnte Höhen. Bereits der Jungfernjahrgang wurde im Handumdrehen leer gekauft und avancierte auf Anhieb zu einem international gefeierten neuen Stern am Rhônehimmel.

Domaine d’Antonin
Die Weinlese ist geschafft - müde, aber glücklich ruht
Guillaume Gros an einem Holzfass

Wie das? Nun, unter Insidern war bekannt, welch ambitionierter Jungwinzer hier in diesem hügeligen Terroir, südöstlich des malerischen Mont Ventoux gelegen, engagiert zu Werke ging. Guillaume Gros trieb es schon während seiner Zeit als Sommelier in seiner Freizeit immer wieder zu seiner Passion, dem Wein, und damit zu Winzern mit echter Leidenschaft zu ihrem Beruf. Eine Idee wuchs immer stärker in ihm heran, und so wagte er schließlich vor vier Jahren, ausgestattet mit praktischen Erfahrungen und einer mehrjährigen Lehrzeit bei großen Meistern der Winzerzunft, bei André Ostertag im Elsass, Yves Gras auf Santa Duc und Christophe Sabon auf der Domaine La Janasse in Châteauneuf-du-Pape, den Schritt in die Selbständigkeit.
Und bei unserem Freund Yves, dem sympathischen Tausendsassa und genialen Spitzenwinzer aus Gigondas, habe ich Guillaume bei einem meiner Besuche erstmals kennen gelernt und war sofort fasziniert von seiner Liebe zu großen Weinen der südlichen Rhône. Nie verlor ich ihn seither aus den Augen, verfolgte aufmerksam seinen weiteren Weg, bis er in den klimatisch privilegierten Nordhängen(!) der Côtes du Lubéron einige traumhafte Parzellen kaufte. An diesen Nordhängen führen kühle Nächte und sehr große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu einer ausgeprägten Finesse und Frische im fertigen Wein und es gibt genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress in den heißen Sommern, weshalb Reifeblockaden der Beeren ausbleiben. Das sehr heterogene Terroir dieser Weinberge ähnelt den Gegebenheiten in Gigondas, wobei jedoch jede einzelne Parzelle über ein spezifisches Mikroklima verfügt.
Der alles entscheidende Aspekt in Guillaumes Schaffen dreht sich um die Frage, in allen Rebbergen den optimalen Zeitpunkt für die Lese zu finden, den Punkt also, an dem die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben. Es soll nicht zu früh geerntet werden, es darf aber auch keine Überreife aufkommen, die später im Wein zu marmeladigen Aromen beiträgt. Schon Guillaumes erster Jahrgang, der oben angesprochene Jahrhundertjahrgang 2001, demonstrierte daher eindrucksvoll das großartige Zusammenspiel zwischen den herausragenden Lagen, Guillaumes enormem Talent und den bei seinen charismatischen Lehrmeistern erworbenen Fähigkeiten. Unter Insidern und in der südfranzösischen Winzerszene gelten Guillaumes Rotweine mittlerweile als Geheimtipp und als die Referenz ihrer aufstrebenden Appellation! Es sind rare Glücksfälle für den echten Genießer, voll innerer Ruhe und Frische und doch vibrierend lebendig – Frucht- und Texturvergnügen pur. Diese Rotweine schaffen im Lubéron neue Qualitätsdimensionen und sind in ihrer berauschenden Natürlichkeit so atemberaubend präsent wie die herrliche, wildromantische Landschaft selbst. Urwüchsige Rhône, wie sie sein kann – und sollte.


Domaine d’Antonin
Von dieser trumhaft an einem Waldesrand gelegenen Junganlage
stammen die Trauben unseres „El nino loco”

168405 Antonin, El nino loco 2005 6,95 Euro
Was für ein authentischer, „wilder” Lubéronwein mit tiefdunkler Farbe und einer tollen Fülle an Aromen, mit einer Komplexität und Dichte, einer brillanten Struktur und animierenden Textur im Mund, die in dieser Preisklasse alles andere als „normal” sind. Dieser tolle Wein trägt in sich die kühle Kraft des Mistrals, der vor der Ernte den Saft in den vollreif gelesenen Trauben von besten Grenache-, Syrah- und Carignanrereben konzentrierte, so dass ungemein dichte, expressive, beerenwürzige Aromen (dazu erdige Anklänge, Teer, Kaffee, geräuchertes Fleisch, Zedernholz, Rauch und dunkler Tabak) entstanden sind. Die meisterhafte Weinbereitung besticht mit Konzentration und Dichte und einem enormen Extraktreichtum, aber auch mit feiner Fruchtsüße und einer großartigen Struktur. Ein authentisches Weinoriginal mit Potential für Jahre, ein Maßstab in seiner Preisklasse, den die meisten Domainen der Region nicht mal mit ihren Spitzencuvées erreichen. Völlig verdient 90 Parker-Punkte!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


 

168104 Antonin, Pourquoi Pas, rouge 2004 11,00 Euro
Der Jungfernjahrgang ‘Premier Pas’, „der erste Schritt”, (ein doppeldeutiger Begriff, der sowohl den ersten Schritt seines 2001 geborenen Sohnes beim ‘Laufen lernen’ meinte als auch den Start seiner Winzerkarriere) verkörperte im großen Jahrgang 2001 eindrucksvoll Guillaumes Philosophie der Weinbereitung und war bei Ihnen, werte Kunden, ein enormer Erfolg! Heute können wir Ihnen den kongenialen Nachfolger aus einem weiteren Jahrhundertjahrgang an der südlichen Rhône anbieten, mit einer Namensänderung allerdings. Wegen einer möglichen Assoziation mit einem Premier Cru verboten die Appellationsbehörden die alte Bezeichnung, woraufhin Guillaume seinen Wein ironischerweise ‘Pourquoi pas’ nannte, was bedeutet: „Warum nicht?”. Und nicht nur Bordeauxfreunde werden staunen, wenn sie diesen Wein im Glas haben. Denn die faszinierend kühle Frische, welche die Gerbstoffmuskeln bei jedem Schluck durchziehen – das ist schlichtweg sensationell! Dieser Wein ist zwar ein Kraftpaket, aber mit einer sensiblen Seele ausgestattet. In der Farbe ein tiefes, sattes, leuchtendes Purpurrot mit funkelnden violetten Reflexen, in der Nase elegante, komplexe, feine, sehr verführerische Aromen von prallen, reifen Walderdbeeren, Cassis und Cassisblättern, vermischt mit Kräutern, wie Rosmarin, Thymian und Salbei und dem kühlen Unterton von frischer Minze. Am Gaumen saftig mit einer erfrischenden Sauerkirschnote, kühl und mineralisch mit feiner Würze. Deutlich schmeckbar ist die hohe physiologische Reife der Trauben (40% Grenache, 50% Carignan und 10% Syrah), für Guillaume die unabdingbare Voraussetzung zur Erzeugung wirklich großer Weine. Mit seiner feinen Frucht verströmt dieser formidable Tropfen den Zauber der großartigen Landschaft des wild-romantischen Lubéron. Bereits der Duft signalisiert die noble Tanninqualität, Konzentration und Dichte. Superb gelungen – und ein herausragender Tipp für alle, die das neue Südfrankreich zu schätzen wissen. Ein Wein, der sich jetzt schon wunderbar genießen lässt, der aber noch Potential in sich birgt, bis sich die frische Säure und die feinkörnige Tanninstruktur noch etwas abgeschliffen haben und er wie beim Vorgänger seine harmonisch, ‘schmeichlerisch’‘feminine’ Struktur offenbaren wird.
Höhepunkt Frühjahr 2008 bis mindestens 2012.


Domaine d’Antonin
Uralte Carignan-Rebe aus dem Jahr 1902 - eine majestätische Persönlichkeit

168203 Antonin, „Côté Terroir”, rouge 2003 16,80 Euro
Ein natürlich unfiltrierter, fast ätherischer Spitzenwein mit enormer Frucht- und Würzsubstanz, der das Zeug zur Legende hat und der die seelenlosen Hightech-Weine aus aller Welt auf’s Äußerste provoziert. Das hier ist eine geballte Ladung aus dem Lubéron, die mit ihrem komplexen Aromenspektrum nur so strotzt! Die massive Kalibrierung und die kühle Eleganz sind schlichtweg atemberaubend. Im Glas baden schwarze Früchte und mediterrane Kräuter. Kandierte Schwarzkirschen, vermischen sich mit Marzipan und Schokoladennoten und werden begleitet von dem balsamischen Duft der Kräuter der Provence. Die Substanz dieses „Monuments an Reichhaltigkeit der Aromen der alten Grenache-, Carignan- und Syrahreben” (Guillaume) ist so überwältigend, so orientalisch inspiriert, so nachhaltig schön, dass er tief unter die Haut geht. Die balsamische Fülle und Komplexität lauern noch in der Tiefe, aber der Wein knistert schon. Und dieses ‘Feuer’ wird in den nächsten Jahren durch Filigranität ergänzt! In seiner Stilistik wie eine hypothetische Mischung aus einem Spitzenchâteauneuf und einem sehr guten Burgunder wirkend, präsentiert sich dieses Monument aus dem Lubéron verführerisch und extraktsüß, insbesondere jedoch sehr mineralisch-würzig – DAS Signum für alle großen Terroirweine der Welt. Diese Mineralität zeigt sich von der Zungenspitze bis zum Rachen, trotz der mächtigen Konzentration, des enormen Extraktes und der noch deutlich vernehmbaren, dezent pfeffrigen Barriqueanklänge. Im Finale zeigen sich eine prägnante Kirscharomatik, Noten von Kakao, Rosen und Veilchen. Genial! Man riecht und schmeckt förmlich die sonnengetränkte Erde des Lubéron. Ein echter Knüller und ein Allegro Crescendo auf das Lubéron! Parker: „Outstanding”.
Zu genießen 2008/9 bis nach 2015.




Domaine de la Grange des Pères

Legendärer Kultstoff aus dem Languedoc

Wohl kaum ein anderer Wein aus dem Süden Frankreichs ist binnen eines Jahrzehnts zu einer solchen Legende, einem weltweit derart gesuchten Kultwein geworden, wie die rote Edelcuvée „Grange des Pères” aus dem faszinierenden Tal des kleinen Flüsschens Hérault. Welcher Wein des Languedoc ist sonst bei Insidern derart in aller Munde, wie dieser schon aufgrund seiner Rebsortenzusammensetzung (Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon) einzigartige Rotwein, der aufgrund seiner niedrigen Produktionsmenge von ca. 20.000 Flaschen leider nur von wenigen Glücklichen jemals verkostet werden konnte und der in Deutschland nur wenigen Eingeweihten ein Begriff ist, die diesen monumentalen Wein in renommierten Sternerestaurants genießen dürfen oder seit mehreren Jahrgängen bei Pinard de Picard erwerben konnten.

Laurent Vaillé, mittlerweile Vorbild einer ganzer Schar junger innovativer Winzer aus Frankreichs wildem Süden, ist ein sehr scheuer Mensch, der selten in der Öffentlichkeit auftritt oder in den Medien präsent ist. Um so mehr lässt der „Verrückte”, wie man ihn noch Anfang der 90er Jahre in der Region verspottete, als er in kühlen Höhenlagen inmitten eines unwirtlichen Stein- und Felsenmeeres seine Edelreben anpflanzte, die Qualität seines Weines für sich sprechen, beseelt von der Vision, „DEN Grand Cru des Hérault” zu vinifizieren. Nach Lehr- und Wanderjahren auf Weltklassedomainen wie Chave, Comtes Lafont, Coche Dury und Trévallon schlug sein 92er Jungfernjahrgang unter Kennern ein wie eine Bombe, sein phänomenaler Rotwein besaß eine bis dato im Languedoc nie gesehene Finesse und Eleganz, kombiniert mit einer großartigen Beerenfrucht und einer subtilen Gewürzaromatik. In den Folgejahren wurden seine Weine immer dichter, konzentrierter, legendärer, verloren aber niemals ihre phantastische Eleganz und Finesse. Parker behauptet gar: „Der aufgrund seiner geringen Produktionsmenge unter Weinliebhabern noch weitgehend unbekannte Laurent Vaillé, ein großer Weinmacher, ist neben Jean-Paux Rosset von Château de la Negly einer der beiden Lokomotiven, Vorbilder und Zugpferde des gesamten Languedoc. Sein Geheimnis: Niedrige Erträge!”

Diesen Elogen ist nichts mehr hinzuzufügen, außer einer Beschreibung des phantastischen 2004ers, des vielleicht besten Weines, den das visionäre Genie Vaillé bisher vinifiziert hat und dem Hinweis, dass dieser atemberaubende Wein in seiner eher kühlen, expressiven Stilistik, in seiner für das Languedoc unnachahmlichen Eleganz und Finesse den Gegenpol zu den großen, opulenten Spitzenweinen von Negly bildet. Meine ganz besondere Empfehlung.


352104 Grange des Pères, rouge 2004 49,90 Euro
Sattes Brombeerrot in der Farbe, wie in allen großen Jahrgängen der Domaine sind unmittelbar nach der Öffnung deutliche Anklänge an Weltklasseweine von der Côte Rôtie oder aus Hermitage vernehmbar: In der Nase ein komplexes Bündel von Cassis- und traumhaft schönen, leicht süßlichen Waldbeerenaromen, dazu zartes Rauchfleisch, Kirschen, Brombeeren, eine traumhafte Mineralität wie nie zuvor (hier spürt man deutlich die älter werdenden Rebstöcke) und feinste orientalische Würze. Am Gaumen fasziniert dieser edle Wein mit einer fabelhaft finessenreichen und kühlen Stilistik, die so anders ist als fast alles, was es sonst im Languedoc gibt und Assoziationen weckt an große Pinot Noir bester burgundischer Provenienz; dieser phantastische Wein präsentiert sich dicht, konzentriert und dennoch hoch elegant, ausgestattet mit einer hinreißenden Fruchtsüße und einem erstklassigen Säuregerüst. Unmittelbar nach der Öffnung noch präsente, kompakte, aber sehr geschliffene Tannine, doch hinter einer ganzen Wagenladung voll subtiler, differenzierter Frucht offenbart sich bereits heute nach 24 bis 48stündiger Öffnung mehr und mehr die ungemein komplexe Aromenvielfalt, die enorme Frische und das großes Potential. Ein monumentaler, ja ein emotionaler Wein aus dem großen Languedocjahrgang 2004, gereift in gebrauchten Barriques von Coche Dury aus dem Burgund, an dessen phänomenale Weine dieser Grandseigneur aus Samt und Seide erinnert, der bei aller Eleganz über eine derart bemerkenswerte Dichte und eine solch fabelhafte Struktur verfügt, dass man ob so viel Finesse und Ausstrahlung und einer schon in der Jugend sichtbaren Größe – und erst recht bei Bewertung seines enormen Potentials – kaum zu glauben vermag, dass der französische Süden über Jahrzehnte in einem Dornröschenschlaf verfallen war. Ein geniales Kunstwerk, zweifellos zu den besten Weinen Frankreichs gehörend, ein unkopierbarer Individualist, geprägt von den Aromen spektakulär reifer (aber aufgrund der kühlen Höhenlage in keinster Weise überreifer oder eine marmeladige Stilistik produzierender) Trauben der Edelreben Syrah, Mourvèdre und Cabernet-Sauvignon, von einzigartigem autochthonem Charakter, der ihn unverwechselbar und damit konkurrenzlos werden lässt. Welch hoch komplexes, charaktervolles Weinunikat aus der Hand einer der größten Winzerpersönlichkeiten Frankreichs!
Zu genießen ab sofort wegen seiner fabelhaft cremigen und seidenen Tannine, Höhepunkt 2009 bis nach 2020.





ITALIEN

Fratelli Barba

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine”. (Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER 3/2006)

Gambero Rosso 2007: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairen Preisen mit interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau”

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die „Qualitäten” der hier produzierten Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte und vergraulten die Zungen kundiger Weinliebhaber. Doch wie in so vielen anderen Weinanbauregionen Südeuropas hat in jüngster Vergangenheit in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, die von einer kleinen Elite avantgardistischer, ungemein ehrgeiziger Winzer eingeläutet wurde, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren.

Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen

„Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano d’Abruzzo verhunzen lassen”, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten FEINSCHMECKER-Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Denn diese haben die lockeren Bestimmungen schamlos ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und somit das Renommee der Region nachhaltig beschädigt. Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen” (FEINSCHMECKER).

Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba, der „verlässliche Steuermann des Gutes, der stets neue Impulse setzt und Garant ist für den seit einigen Jahren gleich hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen” (Gambero Rosso). Giovanni ist der stolze Erbe eines sehr alten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann nach meiner vielleicht etwas zu kritischen Einschätzung jedoch erst mit dem sensationell gut ausgefallenen Jahrgang 2001: Dabei standen zwei der berühmtesten Önologen Italiens Pate: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen zusammen mit Giovanni Barba durch ihre geradezu besessene Arbeitsweise in den gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich. Stefano Chioccioli weiß inzwischen durch lange Erfahrungen, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: „Diese autochthone Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma”. So sind seine Montepulcianos begeisternde, feinfruchtige Weine ohne jegliche Spur von Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt. Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus der autochthonen Rebe der Region von höchster Authentizität und großartiger Qualität. Bravissimo!

Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.

659306 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2006 5,60 Euro
Der Colle Morino ist einer dieser ebenso so beliebten wie raren leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss mit einer dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit! In der Nase zarte Aromen von Pfirsich und Mineralien, cremig, feinwürzig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken und angenehm mild.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


Fratelli Barba


659406 Fratelli Barba, „Cerasuolo”, Montepulciano d’Abruzzo rosato 2006 5,95 Euro
In Italien gibt es leider nur ganz wenige wirklich animierende Rosés, die einem milden Frühlingsabend auf der Terrasse Glanz zu verleihen vermögen. Dieser autochthone Wein besitzt jedoch genau die richtige Balance zwischen einer spannend-herben Trockenheit und einer würzigen, blumig-duftigen Transparenz, um viele sommerliche Gemüse und pikant gewürzte Salate, aber auch Grillgerichte mit Fisch und Geflügel perfekt zu begleiten. Dieser Muster-Rosé aus den Abruzzen würde auch in Südfrankreich, der Heimat großer Luxus-Rosés, bella figura machen. Trinkvergnügen pur (nicht nur) für unsere Italienfraktion!


659105 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2005 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren- und Mandelduft und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet. Pit Falkenstein, seriöser Weinjournalist aus Köln, war von diesem urigen Roten so begeistert, dass er ihn im HANDELSBLATT als besonderen Tipp seinen Lesern anempfahl! Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso) Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano mit einer traumhaften Frische und einer moderaten Alkoholgradation von knapp 13%. Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren. Derart gut gemachte und enorm fairpreisige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Ein wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


659203 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2003 11,00 Euro
Zwei rote Gläser im Gambero Rosso!
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft der alten Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch nobler Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – eigenständig, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischer Weichspülerei. Nur sehr dezent ist der 18-monatige Ausbau im Barrique zu spüren: Komplexe Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Feigen, Dörrfrüchte, edlen Tabak und mineralische Noten stehen eindeutig im Vordergrund. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit präsenten, aber cremigen Tanninen.
Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse um die 10 Euro ist der 2003er „Vigna Franca” („un’annata grandissima”) einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine Italiens. Und dabei ist er „nur” ein Montepulciano, der aber überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer phantastische, edle, autochthone Weine erzeugen kann. Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität zum mustergültig fairen Kurs, der ebenso wie sein ungemein beliebter Jahrgangsvorgänger mit zwei roten Gläsern im Gambero Rosso geadelt wurde. Sie wissen, liebe Kunden, dass wir nicht immer mit Italiens berühmtestem Weinführer völlig d’accord sind. Doch dieser Bewertung und der positiven Einschätzung der Qualitätsrevolution in den Abruzzen stimmen wir uneingeschränkt zu: „Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken. Motor dieser Entwicklung sind eine Reihe erfreulicher Lesen wie die Jahrgänge 2001 und 2003, aber auch das noch in den Kinderschuhen steckende Jahr 2005 sowie eine ganze Schar neuer kleiner und mittlerer Weinbaubetriebe, die ihre Segel konsequent in den Wind setzen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig: Noch nie hatten wir aus dieser Region eine solche Konzentration an erstklassigen Erzeugnissen”.
Und unser heute präsentiertes Meisterwerk können Sie genießen ab sofort bis etwa 2012.


Die originären, charaktervollen Weine von Barba sind der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen. Für Italien-Fans ein absolutes Muss!




DEUTSCHLAND

Weingut Seehof

Aus Deutschlands dynamischster Weinanbauregion präsentieren wir Ihnen eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth – Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau 2007 mit drei Trauben geadelt und damit zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die aktuelle Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Ich habe Ihnen, liebe Kunden, die Geschichte, wie wir auf unsere neue Top-Domaine in Rheinhessen gestoßen sind, schon einmal erzählt: Mein Lieblingsrestaurant in Deutschland ist das idyllisch gelegene Schloss Lerbach in Bergisch-Gladbach. Der Altmeister und Aromenmagier Dieter Müller fasziniert mit einer traumhaft schmackhaften und gleichzeitig ungemein leichten Küche. Niemals verlässt man die gastliche Stätte mit dem Gefühl, zu viel gegessen zu haben, so ausladend das Menü auch gewesen sein mag. Dazu gibt es eine traumhafte Weinauswahl, auch und gerade aus deutschen Regionen, die vom Kenntnisreichtum und der Liebe zum Rebsaft des jungen Sommeliers Sebastian Georgi zeugt: Ein großer Meister seiner Zunft, ebenso kompetent wie sympathisch. Seinen Weinempfehlungen können Sie blind vertrauen. Stets wird er Ihnen vorzügliche Tropfen offerieren, die eine phantastische Symbiose mit den grandiosen Aromen aus Dieter Müllers Küche eingehen. Nie will er mit seinen Vorschlägen Ihren Geldbeutel mutwillig strapazieren (wenn Sie allerdings möchten, können Sie selbstverständlich auch unter allen großen Prestigeweinen der Welt wählen, die natürlich ihren speziellen Preis haben) und immer bietet sein traumhaft bestückter Keller auch für den kundigen Kenner große Überraschungen. So verblüffte Georgi mich bei einem Besuch im letzten Herbst mit einer fabelhaften Scheurebe des Weinguts Seehof, deren außerordentliche Qualität zu unverschämt günstigem Preis mich veranlasste, bei nächster Gelegenheit das Weingut in Rheinhessens mittlerweile weltberühmter Ortschaft Westhofen aufzusuchen, die gesamte Kollektion zu probieren und von diesen traumhaften Weinen zu kaufen, was ich nur kriegen konnte!

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs


Hinter diesen grandiosen Qualitäten steckt ein kluger Kopf: Florian Fauth, ungemein sympathisch, voller Tatendrang und gerade mal 26 Jahre jung, ist eines jener großen deutschen Winzertalente, die mit enorm viel önologischem Sachverstand und heißem Herzen herrlich authentische, terroirgeprägte Weine vinifizieren. Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er zunächst bei Pfälzer Spitzenwinzern (Dr. Wehrheim und Mosbacher), um möglichst viel aus der Praxis der Erzeugung großer Weißweine zu erlernen, bevor er schließlich mit dem Jahrgang 2003 das elterliche Weingut in Westhofen übernahm, inmitten der rheinhessischen Renommierlagen, die unter Führung des deutschen Paradegutes Keller zu einem vorher nie geahnten Höhenflug emporstiegen und heute gar als Synonym für trockenen Weltklasseriesling deutscher Provenienz angesehen werden. Im verwinkelten Ortskern von Westhofen, entlang des Seebachs, der wasserstärksten Quelle Rheinhessens, die unmittelbar hinter dem Gutshaus entspringt, liegt sein mehr als 1200 Jahre alter Seehof – im Übrigen der traditionsreiche Kern dieses großen Weinortes mit mythischem Klang. Und in der fünften Generation bereits betreibt die Familie Fauth das heute 16,5 ha große Aufsteigergut.

Florian Fauth ist ein im positiven Wortsinn Weinverrückter. Schon seit 1999, neben seiner Ausbildung also, arbeitete er als erst 17-jähriger intensiv im elterlichen Betrieb mit. Und er weiß schon seit damals eines ganz genau: Große Qualität entsteht immer nur im Weinberg. Und was besitzt er für großartige Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, einer recht großen Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen, mit sehr unterschiedlichen Bodenqualitäten. Doch Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der vielleicht besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie Florian mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: „Wir sind der Meinung, dass die Symbiose aus Rebsorte, Bodenart und harter handwerklicher Arbeit im Weinberg der Schlüssel zum Erfolg ist. Nach einer streng selektiven Lese wird im Keller mit größter Sorgfalt nur noch erhalten, was uns die Wingerte gebracht haben”, lautet sein sympathisches Credo. Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, die wunderbaren Weißweine einer der großen deutschen Winzerhoffnungen ganz eindrücklich ans Herz legen. Das Preis-Genussverhältnis ist schlicht unübertrefflich! Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit mit Florian Fauth in den nächsten Jahren!

P.S.: Jancis Robinson urteilt: „Undiscovered Gold in Rheinhessen – Rheinhessen is today one of the world’s most exciting wine regions with many motivated young producers”…Und einer dieser hochmotivierten , jungen Produzenten ist zweifellos Florian Fauth!


955006 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” 2006 6,95 Euro
Der köstliche Gutsriesling von Florian, der zu einem guten Teil von erlesenen Trauben aus der großen Westhofener Lage Kirchspiel stammt, demonstriert beispielhaft sein großes vinologisches Können. Seit unserer ersten Präsentation vor ein paar Wochen ein absoluter Renner in unserem Programm. Unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar, sowohl als fröhlicher Zechwein als auch als exzellenter Essensbegleiter. So macht Riesling einfach nur Spaß!


Weingut Seehof
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube


955106 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2006 8,90 Euro
Auxerrois ist eine heute kaum noch bekannte uralte Rebsorte, die in der Stilistik ihrer feinrassigen Weine Ähnlichkeiten mit Pinot Blanc oder Weißburgunder besitzt. Der jungen Florian Fauth hat in einer großartigen Parzelle der Steingrube einen phantastischen Auxerrois in exemplarischer Qualität vinifiziert, den ich Ihnen, liebe Kunden, heute ganz besonders anempfehlen möchte. In der feinduftigen, traumhaft animierenden Nase finden sich betörende Aromen von gelben Früchten (Mirabelle!), Birnen und eine herrliche, würzig-mineralische Note. Diese rassige Spätlesequalität ist ausdruckstark im Geschmack, sorgt für ein saftiges, feinnerviges, belebendes Spiel auf der Zunge und ein weiches, präzise definiertes Mundgefühl, das knochentrocken und frisch daherkommt und stets Lust macht auf den nächsten Schluck. Dieser würzige, beschwingte, höchst trinkanimierende Tropfen ist ein großartiger Terrassenwein und vorzüglicher Essensbegleiter (nicht nur zum Spargel), den ich in den nächsten Wochen mit größtem Vergnügen genießen werde.


955206 Seehof, Westhofener Aulerde, Weißburgunder trocken 2006 0,5 l 8,90 Euro
Dieser herrliche, ungemein erfrischende, elegante und mineralische Weißburgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Florian das herausragende Terroir der Westhofener Renommierlagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transferiert. Die privilegierten klimatischen Bedingungen des in Rheinhessen herausragenden Jahrgangs 2006 sind natürlich mitverantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und Frische sowie die geradezu explosive Aromatik (animierende Haselnussanklänge) dieses traumhaften Burgunders mit seiner feingliedrigen, eleganten und betörend mineralischen Note. Ein herausragender Essensbegleiter, zu Fisch, zu Schalentieren und zu hellem Fleisch, aber auch solo genossen ein großes Erlebnis!


955306 Seehof, Westhofener Steingrube, Riesling trocken 2006 0,5 l 12,90 Euro
Die legendären Großen Gewächse Rheinhessens genießen als weltberühmte Aushängeschilder unter Weinliebhabern einen mythischen Ruf. Die Nachfrage ist bei weitem größer als die zur Verfügung stehenden Mengen. Viele von Ihnen, werte Kunden, haben sich in Subskription die teilweise bereits ausverkauften Großen Gewächse des deutschen Paradegutes Keller gesichert und sehnen ungeduldig die Freigabe im September herbei. Die Wartezeit können wir Ihnen ein wenig versüßen mit einem Spitzenriesling von Florian Fauth, den er aus perfekt gereiften Trauben aus einer sehr felsigen und kalksteinhaltigen Parzelle der Steingrube gewonnen hat, die, gelegen zwischen Kirchspiel und Morstein, unmittelbar unterhalb an Kellers Abtserde anschließt und der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt. In der Nase ein betörender, kräuterwürziger Duft mit komplexen Aromen von gelben Früchten und Limetten, unterlegt mit einer animierenden Mineralität. Am Gaumen verwöhnen eine reife Frucht sowie zart würzige und tiefe mineralische Noten, perfekt eingebettet in eine fein cremige, extraktreiche Konsistenz und eine klare Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt. Geben Sie diesem frisch abgefüllten Spitzenriesling noch etwa 6-8 Wochen Zeit, sich auf der Flasche zu harmonisieren und Sie werden mit einem sensationellen Gegenwert fürs Geld belohnt.
Potential für sicherlich 5-8 Jahre!



955506 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Beerenauslese Goldkapsel 2006 0,375 l 32,50 Euro


955406 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Auslese 2006 0,5 l 15,70 Euro
Ja, das ist er, der grandiose Stoff aus einer der größten deutschen Spitzenlagen, diesmal nicht nur in der Auslese-, sondern auch in Beerenauslesequalität, der schon Hunderte begeisterter Gäste in Deutschlands bestem Restaurant schlichtweg verzauberte! Welch sinnliche Aromen betören die Nase: Ein veritables Pfauenrad exotischer Noten (Passionsfrucht, Maracuja, Litschi) und eine traumhaft rauchig-mineralische Note spiegeln sich im Glase, so dass man am liebsten darin eintauchen und ein Aromenbad genießen möchte. Welch feinrassiges Säurespiel, welche Frische, welch exotischer Früchtekorb und welch mineralische Strahlkraft betören die Zunge. Welch fabelhafte Symbiose zwischen den ältesten Reben einer absoluten Weltklasselage und dem phantastischen Aromenspektrum der Scheurebe!
Zu genießen ist die Auslese ab sofort, die Beerenauslese ab 2010, Potential haben beide Weine jedoch für 30 Jahre, mindestens!



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann