Saarwellingen, im März 2007

PINwand Nº 128


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen zwei absolute Highlights aus Rheinhessen, Deutschlands dynamischster Weinanbauregion: Wir stellen Ihnen vom Weingut Keller („Deutschlands Weingut des Jahrzehnts”) die fabelhaften 2006er Großen Gewächse in Subskription vor sowie einen großartigen, frisch abgefüllten Grünen Silvaner. Mit Florian Fauth vom Weingut Seehof aus Westhofen haben wir zudem eines der größten Winzertalente Deutschlands neu ins Programm genommen.

Die großartigen Bio-Rotweine von Mas Estela in Nordspanien erhalten sensationelle Bewertungen in der internationalen Fachpresse ebenso wie die leckeren Alltagsweine der Bodegas Olivares.

Aus Frankreichs wildem Süden sind die neuen Jahrgänge von Château de la Negly („Bestes Weingut des Languedoc”, Robert M. Parker) sowie der sehr beliebte Pegovino von Laurence Féraud angekommen. 2005 ist im Burgund der größte Jahrgang seit Menschengedenken. Die exzellenten Rot- und Weißweine der Domaine Joblot besitzen ein unübertreffliches Preis-Genussverhältnis.

Freunden italienischer Weine empfehlen wir die preiswerten toskanischen Pretiosen von Cerro del Masso und der Tenuta I Muracci.


In letzter Minute frisch bzw. wieder eingetroffen:

Bernhard Ott, Österreichs „Mister Grüner Veltliner”, verzaubert uns im Jahrgang 2006, dem besten in Österreich seit 25 Jahren, mit seinem fabelhaften „Fass 4”, vom FEINSCHMECKER in seiner Januarausgabe 07 zu den 100 Lieblingsweinen gezählt sowie mit der Auszeichnung: „Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis! Best buy geadelt.

761206 Ott, Grüner Veltliner „Fass 4” (DV) 2006 12,50 Euro

Weingut Bernhard Ott
Bernhard Ott im Spiegel der untergehenden Abendsonne




Telmo Rodriguez vinifiziert sensationell schöne Alltagsweine in Spanien. Sein Basa, eine sehr erfrischende Cuvée aus Viura und Sauvignon Blanc, gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld und ist daher seit Jahren ein beliebter Renner in unserem Programm.

420106 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2006 6,95 Euro

Telmo Rodriguez
Telmo im Schutze einer schattenspendende Plantage




Auch an der Rhône sind die stilistisch so unterschiedlichen Zwillingsjahrgänge 2004/5 von herausragender Qualität. Beliebte Klassiker unseres Programms der Kultdomainen Fondrèche („bestes Weingut am Mont Ventoux”) und Saint Cosme („Santa Duc and St.-Cosme being in a class of their own”) werden im aktuellen „wine advocate” von Parker hoch bewertet.

Domaine Fondreche
Blick auf die malerisch am Fuße des Mont Ventoux gelegene Domaine Fondreche


151406 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2006 6,60 Euro


151506 Fondrèche, L’ Eclat, Côtes-du-Ventoux, blanc 2006 7,95 Euro


151705 Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK) 2005 5,95 Euro

Fondrèche, Sud Absolu, rouge (PK)

151105 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2005 7,95 Euro


151205 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2005 11,90 Euro
90 Parkerpunkte


151305 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2005 14,90 Euro
91 Parkerpunkte


151805 Fondrèche, „Il était une fois”, Côtes du Ventoux, rouge 2005 32,80 Euro
Diese Geburtstagscuvée der Domaine wird nur einmal („une fois”) vinifiziert, im Jahrhundertjahrgang 2005, und wurde von Parker mit 91-93 Punkten geadelt.



Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Louis Barruol (Château Saint Cosme) mit alten Reben


171705 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK) 2005 6,90 Euro

Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK)

171205 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge (PK) 2005 7,90 Euro


171305 Saint Cosme, „Les deux Albion”, Côtes du Rhône rouge 2005 10,50 Euro
90 Parkerpunkte


171404 Saint Cosme, Gigondas rouge 2004 17,90 Euro


171504 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge 2004 29,90 Euro
92 Parkerpunkte





FRANKREICH

Château de la Negly - La Clape

„Bestes Weingut des Languedoc” (Robert M. Parker)

Einige der denkwürdigsten Weine des wilden französischen Südens kommen von dem in kürzester Zeit zu Weltruhm gelangten Château de la Negly, dessen privilegierte Weinberge einen Steinwurf vom Mittelmeer entfernt in einer der besten Appellationen des französischen Südens gelegen sind, in La Clape, einer ehemals küstennahen Insel, die durch Versandung ans Festland angeschlossen wurde. Der immens hohe Arbeitsaufwand bei Weinbergsarbeit, Traubenlese und Vinifizierung zahlt sich Jahrgang für Jahrgang immer mehr aus und führt im Zusammenspiel mit den exzellenten Böden und dem milden Mittelmeerklima zu sehr saftigen, verführerischen, trinkanimierenden Weinen. Dabei sind diese betörenden, tieffruchtigen Gewächse auf der Zunge traumhaft komplex, herrlich weich und cremig und besitzen feinkörnige, samtige, geschliffene Tannine. Ihre sensationelle Qualität über mittlerweile ein ganzes Jahrzehnt hinweg beruht neben dem erstklassigen Terroir auf den einschneidenden Veränderungen, die der weinverrückte Perfektionist Jean Rosset zusammen mit seinem genialen Önologen Claude Gros nach der Übernahme des Château 1996 eingeleitet hatte: Strikte Ertragsbegrenzung, Ernte genau dann, wenn die Trauben ihre volle physiologische Reife erreicht haben, völlig unabhängig von ph-Werten oder anderen analytischen Messdaten, aufwendige Blattwerksarbeit in den Weinbergen, nochmalige penible Selektion der perfekt gereiften Trauben auf einer Art Fließband im Keller des Weingutes, Entrappung von Hand(!), Vergärung in nagelneuen offenen Gärbehältern aus Eichenholz, dabei vorsichtiges Untertauchen des Tresterhutes von Hand, möglichst wenige Eingriffe im Keller während der extrem schonenden Vinifizierung und vollständiger Verzicht auf Manipulationen jeglicher Art, so dass jeder Jahrgang, jede Rebsorte, jedes Terroir ihren expressiven Ausdruck finden und letztendlich feinfühliger Ausbau in neuen Barriques und Lagerung in einem optimal gekühlten Fasskeller.

Château de la Negly
M. Rosset - dynamischer Eigner der Domaine


Dieser immense Aufwand bei der Auslese und Vinifizierung der Trauben, den wir in dieser rigorosen Konsequenz bisher nur bei ganz wenigen anderen Winzern erlebten, leitete zusammen mit subtilen Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller seit dem 2001er Jahrgang eine neue Generation von Weinen ein, die noch einmal eine Stufe an Qualität, Charakter und Authentizität hinzu gewonnen haben und die in den fabelhaften Sinnenschmeichlern des großen 2005er Jahrgangs ihren vorläufigen Höhepunkt finden. Welch irrsinnig gute Weine, mit einer betörenden, tiefen Frucht versehen und einer atemberaubenden Nachhaltigkeit am Gaumen, welche Eleganz in Verbindung mit großem Körper und unglaublicher Komplexität und welch eigenständiger Charakter. Jean Rosset hat seinen Traum verwirklicht und wahrhaft große, authentische Weine des Midi geschaffen. So sind seine neuen Jahrgänge mehr denn je stilistisch ganz eigenständige Tropfen, die wegen ihrer Frische und ihres Terroircharakters zweifellos zu den neuen Referenzweinen des Languedoc zählen, wie sie nur eine avantgardistische Winzerelite mit schöpferischem Genius bei gleichzeitiger Besinnung auf traditionelle Handwerkskunst vinifizieren kann.
Übrigens: Obwohl Robert M. Parker die Neglymania noch angeheizt hat, indem er das Château als „das beste Weingut des Languedoc” adelte und es zusammen mit dem Kult-Weingut Grange de Père als Lokomotive des Qualitätsstrebens seiner ungemein spannenden Region bezeichnete, sind die Preise (abgesehen von den extrem raren, weltweit gesuchten und nur in kleinsten Mengen produzierten Luxuscuvées) noch immer extrem günstig: Die Preis-Genussrelationen beim ‚Côte’ wie auch beim ‚Falaise’ sind schlichtweg unschlagbar und folglich gehören diese ungemein leckeren Rotweine zu unsere meist verkauften und beliebtesten Weinen des gesamten Midi, die Spitzenweine verkörpern Weltklasse pur! Viel Spaß beim Genießen.


Château de la Negly
Rotweinparzellen zwischen Mittelmeer
und Balustrade des Château


318105 La Negly, „La Côte”, rouge 2005 8,90 Euro
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, phantastischen Weins mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol. Er besitzt all die positiven Eigenschaften, derentwegen Kenner und Liebhaber die Weine aus dem Midi so sehr mögen: Betörend intensive Beerenfrüchte, dazu faszinierende Anklänge an Oliventapenade, Süßholz, schwarzen Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade sind zu erschmecken! Am Gaumen zeigt dieser betörende Schmeichler eine cremige Fülle und traumhafte Fruchtkonzentration, die völlig frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: Eine dem großen Jahrgang 2005 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse, komplexe Beerenfrüchte, betörende Kräuteraromen und noble Schokoladenanklänge. Gestützt wird diese traumhafte Stilistik nicht nur von der festen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst, das diese verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan zu einem wahren Meisterwerk werden lässt. Schwerlich vorstellbar, dass Sie zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden können! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer!
Trinkspaß pur ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2011.


318205 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2005 15,95 Euro
Einer der größten Rotweine des Languedoc!
In der Farbe zeigt der fabelhafte 2005er ein extrem tiefes, dichtes sattes Rubinrot und in der Nase ein ungemein komplexes Bukett, dabei ganz deutliche Anklänge an große, wesentlich teurere Côte Rôtie (!) evozierend:
Faszinierende, kühle, betörende, zart süßliche Frucht, Cassis und Brombeeren, Zartbitterschokolade, schwarze Oliven und etwas geräucherter Speck. Jedoch präsentiert sich dieser phantastische 2005er in seiner Stilistik nochmals vielschichtiger, cremiger, weicher in den Tanninen und zugänglicher als seine tollen Jahrgangsvorgänger, beispielsweise der fast ebenso große 01er, der von Parker mit 92 Punkten geadelt wurde. So ist diese expressive, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) bereits in ihrer Jugend wesentlich trinkanimierender als ihre Pendants von der nördlichen Rhône, da sich am Gaumen die niedrigere Säure traumhaft mit einer mediterranen Aromatik (provençalische Kräuter, Schwarzbeeren, Cassis) sowie einer subtilen Mineralität paart: Eine großartige Demonstration des zunehmenden Alters besten Rebmaterials auf erstklassigem Terroir: Hervorragende Struktur am Gaumen, enorm dicht, füllig, dabei extrem weiche, sehr cremige Tannine. Der faszinierende süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang hinein fort und umhüllt vollständig das Holz des neuen Barriques bester französischer Provenienz.

Château de la Negly
Blick über die Weinberge zur gewaltigen Felswand
(auf französich: „Falaise”)


Zu genießen bei ca. 18° ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2015.


318503 La Negly, Clos des Truffiers, rouge 2003 89,00 Euro
Ein Riese von Wein, der wie sein gleich guter 2001er Jahrgangsvorgänger die Qualitätsmaßstäbe des Midi neu definiert, der beste Wein wohl, der bisher in dieser Region erzeugt wurde! Ein ungemein verführerischer, lasziv-erotischer Wein, von dem Parker meint, er verweise „wie ein Leuchtturm auf das Potential des Languedoc 98+ Punkte”. Frühestens Ende 2007, Höhepunkt 2009 bis wohl nach 2020.

La Negly, Clos des Truffiers, rouge

318803 La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge 2003 79,90 Euro
Der große Rivale. Stets in seiner Stilistik etwas nobler und edler wirkend als der urgewaltige ‚Truffiers’. In den Vorjahren von Parker mit 95+ und von Jancis Robinson mit 19/20 Punkten geadelt!

La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge



Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape

Zu der kleinen Winzerelite der Weltklassewinzer aus Châteauneuf-du-Pape, dieser renommierten Appellation mit magischem Klang, gehören unsere langjährigen Freunde von der traditionsreichen Familiendomaine Pégau, mit denen wir seit Beginn unserer Tätigkeit als Weinhändler mit großer Freude zusammenarbeiten und deren Weine ich persönlich bereits seit über 25 Jahren leidenschaftlich gerne trinke. Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Persönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren schon seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare, handwerklich hergestellte Weine, denen kaum jemand widerstehen kann. Neben ihren extrem raren Weltklasseweinen (Der ‚Da Capo’ ist übrigens der einzige Wein der Welt, der jemals von Parker mit 100+ Punkten geadelt wurde) hat Laurence Féraud im Jahrhundertjahrgang 2005 einen herrlichen Alltagswein vinifiziert, der vom Preis-Genussverhältnis selbst an der südlichen Rhône nicht übertroffen werden kann und der seit Jahren zu den absoluten Rennern in unserem Programm gehört!


141705 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge 2005 5,95 Euro
Mit diesem traumhaften Trinkspaß hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Ihr Ziel war es, einen ungemein preiswerten Alltagswein zu schaffen, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet. Diese in gebrauchten Fudern der Domaine Pégau ausgebaute verführerische Cuvée (jeweils knapp zur Hälfte Grenache und Syrah mit einem Hauch Merlot) aus einem Überfliegerjahrgang besitzt eine sehr dunkle Farbe und einen sinnlichen, beerigen Duft, der die exzellente Reife des erstklassigen Lesegutes ausdrücklich demonstriert. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig, dicht, traumhaft weich, mit einer reifen, saftigen Frucht, feinen Gewürzen, prallen Kirsch- und zarten Schokoladennoten, die in ihrem komplexen Zusammenspiel der Zunge so sehr schmeicheln. Die bestens integrierten, samtigen Gerbstoffe sind sehr weich und cremig, so dass dieser so fairpreisige, verführerische Alltagswein (der aber in Blindproben wesentlich teurere Prestigegewächse locker leicht an die Wand spielt) ab sofort Trinkspaß pur bereitet.
Parker (ein glühender Pégau-Verehrer: „These are some of my favorite wines in the world, and also some of my favorite visits, largely because of the charismatic Féraud family, from the daughter Laurence to the father Paul) notiert begeistert: „Der beste Jahrgang bisher, den ich von diesem Wein jemals probiert habe!”



Aus dem Languedoc, dem Roussillon und von der südlichen Rhone sind zudem einige beliebte Klassiker unseres Programms aus ganz großen Jahrgängen wieder eingetroffen:


Domaine des Perrières

Domaine des Perrières
Marc Kreydenweiss im Kreise seiner Liebsten


304303 Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge 2003 13,80 Euro
„Ansata”: Ein traumhaft mineralischer, ungewöhnlich finessenreicher Rotwein aus biodynamischem Anbau mit nur 12,5% Alkohol ist einer der größten Preissensationen ganz Frankreichs. Kategorie persönlicher Lieblingswein!

Perrières, „Ansata”, VdP des Côteaux Flaviens, Vallée du Rhône, rouge



Domaine Léon Barral - Faugères

Authentische, individuelle Weinunikate aus biologischem Anbau mit singulärem Charakter. In ihrer sagenhaften Qualität großen Prestigegewächsen der Côte Rôtie ebenbürtig – und dies zu den sympathischen Preisen des Languedoc!


Domaine Léon Barral - Faugères
Didier Barral



348103 Barral, Faugères, rouge 2003 11,80 Euro


348203 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge 2003 22,00 Euro


348303 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge 2003 39,80 Euro


3483103 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge, Magnum 2003 1,5 l 82,00 Euro




Domaine Gauby

„Eine Revolution im Roussillon” jubelt Vinum/Alles über Wein – Die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

354605 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2005 13,90 Euro


Domaine Gauby
Gérard Gauby


354105 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2005 12,90 Euro
Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld.


354404 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2004 24,90 Euro
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (über 50 Jahre alt) ergeben einen der besten Rotweine des gesamten französischen Südens, der neben seiner faszinierenden Frische, Kühle und beispielhaften Mineralität zurzeit mächtig, dicht und gehaltvoll daherkommt – und dennoch von noblem Charakter geprägt ist.


354503 Gauby, „La Muntada”, rouge 2003 59,00 Euro
Gerhard Eichelmann urteilt in MONDO : „La Muntada 2003, faszinierend viel Frucht, herrlich viel Stoff und Konzentration, feine Mineralität, ganz gewaltiger Nachhall, 95 Punkte.”




Domaine Joblot - Givry

„2005 ist in Burgund ein wahrhaft spektakuläres Jahr, in der Tat einfach das beste und feinste, das ich je gesehen habe – wohl der größte Jahrgang in einer ganzen Generation!” (Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgund der weltweit einflussreichste und angesehenste Kritiker)
„Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser als die meisten Grands Crus von der Côte d’Or sind” (Robert M. Parker) – nur wesentlich günstiger!

Der höchste Ausdruck des Pinot Noir ist die Finesse. Eine Finesse, die zwar im Idealfall in eine famose Kraft eingebettet, aber immer mit einer unvergleichlichen Eleganz verbunden ist. Es ist relativ einfach, entweder einen finessenreichen ODER einen kraftvollen Wein zu machen, aber es ist extrem schwierig, eine perfekte Balance zwischen beiden Kriterien herzustellen – die besten Weine des Burgund vermögen es in exemplarischer Qualität. Und in dieser begnadeten Region reihen sich die Weiß- wie Rotweine von Jean-Marc Joblot ein in die Reihe der ganz Großen. Jean-Marc, der mit seinem langen, blonden, wilden Haar eher an einen Rockstar erinnert, als dass er in das traditionelle Bild eines Winzers passt, ist zwar eine Seele von Mensch, aber auch ein intelligenter Kopf, ein Mann, der genau weiß, was er will. Wenn er über seine Weinberge spricht, seine Arbeit und seine inspirierte Philosophie, so meint man einen hochintellektuellen Professor von der Sorbonne dozieren zu hören, so akribisch, so präzise, so fundiert sind seine Äußerungen. Er schwört auf niedrige Erträge und eine lange Gärung. Seine Lagen liegen im beschaulichen, romantischen Dörfchen Givry, der sicherlich dynamischsten der fünf Appellationen der Côte Chalonnaise, auf optimal exponierten süd- und südöstlich orientierten Hügeln, die wie ein Brennspiegel die Sonnenstrahlen einfangen. Seine Rebparzellen demonstrieren augenscheinlich, wo die Qualität der Weine entsteht. Derart extrem gepflegte, aufgelockerte, sehr steinige Böden (in ihrer geologischen Zusammensetzung mit den berühmten Crus von der Côte d’Or identisch), derart extrem ausgedünnte Trauben (keine Beere berührt die andere), derart aufwändige Laubarbeiten, um Luft und Sonne an die Trauben zu lassen und dazu noch biologischer Anbau: Die alte Familiendomaine Joblot ist ein wahres Kleinod im unüberschaubaren Dschungel von Burgund. In den unterirdischen, optimal klimatisierten Kellern werden die Weine in gebrauchten und neuen Barriques so schonend wie möglich vinifiziert und ausgebaut, die Weinwerdung erinnert hier sehr an eine sanfte Geburt.


Domaine Joblot - Givry
Herbststimmung im Burgund


Heute präsentieren wir Ihnen die ungefiltert abgefüllten Weine aus dem größten Burgund-Jahrgang seit Jahrzehnten. Sie besitzen eine enorme Frucht, eine fabelhafte Dichte und paaren Konzentration mit Feinheit, Frische, einer traumhaften Finesse, und einer hohen Reife. Jean-Marc Joblot hat nach großartigen 2004ern im Jahrhundertjahrgang 2005 schlichtweg die besten Weine seiner beeindruckenden Winzerkarriere gemacht: „2005 is without question the best vintage that I have ever seen for the Joblot wines”, urteilt daher auch völlig zu Recht der zurzeit weltweit anerkannteste Weinjournalist für das Burgund, Allen Meadows. Es sind rote und weiße Burgunder zu unglaublich günstigen Preisen (noch besitzen die Weine der Côte Chalonnaise nur die Qualität, nicht aber die Reputation der teuren Prestigegewächse der Côte d’Or), die mit ihrer einzigartigen Finesse, mineralischen Feinheit und subtilen Geschmeidigkeit ein unvergleichliches Erlebnis darstellen. Finesse ist die Kardinalstugend eines großen Burgunders. Und genau das ist die Essenz der neuen, aufregenden, kräuterwürzigen und dunkelbeerigen Weine von Joblot. Sie paaren eben jene sprichwörtlich „burgundische” Finesse mit Geschmeidigkeit und einer fabelhaften inneren Dichte, Saftigkeit und Konzentration (DEN Insignien des Jahrhundertjahrgangs) sowie einem unerhört differenzierten Aromenspektrum und betten dieses ein in eine kühle, faszinierende Mineralität, die sich wie ein Bogen von der Zungenspitze bis nach hinten zum Rachenraum durchzieht. Das ist ganz großes Kino – zu einem Preis, der angesichts der herausragenden Qualität geradezu lächerlich niedrig wirkt. Hier können Sie, liebe Kunden, die derzeit größten Geheimtipps in einer der renommiertesten Weinregionen der Welt einkaufen! Wer einmal einen 1990er Premier Cru dieses Kleinods im Glas hatte, weiß, zu welch denkwürdigen Leistungen das Gut im Stande ist. Und diese legendären Tropfen werden von den exzellenten 2005ern mühelos übertroffen. Mein Wort drauf!


215105 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, blanc 2005 18,50 Euro
Feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay aus einem Jahrhundertjahrgang in der Bourgogne. In der Nase mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss; am Gaumen reichhaltig, traumhaft saftig, rassig, mineralisch, sehr animierend, daher schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen weg zu „süffeln”. In seiner Stilistik eher der „mineralisch-rassige” Typus, mit einem frischen Kern von Reineclauden und Quittengelee, dazu weiße Blumen und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, erfrischend, feine Säurestruktur, toller Allrounder! Ein fröhlich-saftiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffener Charakterstärke, ein betörender Charmeur, auf der gleichen Qualitätsstufe wie doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


215205 Joblot, „En Veau”, Vieilles Vignes, Givry, blanc 2005 21,90 Euro
In der betörenden Nase ist eine feine, jugendliche, würzige Holznote bester Provenienz noch ganz zart vernehmbar. Dann öffnet sich eine wunderschön konturierte rosa Grapefruit-Frucht und süße Aprikosen nebst weißen Blumen, weißer Schokolade, Haselnuss und feinster Mineralität faszinieren im betörenden Duft. Welch kraftvolle, seidige Persönlichkeit mit einer traumhaften inneren Dichte, einer raren aromatischen Reinheit und mit dem intensiven Feuerstein-Bodengeschmack von durch tiefe Rebwurzelung gelösten Mineralien – DEN Geschmacksträgern großer Burgunder schlechthin! Dieses fürwahr edle Gewächs strahlt eine Komplexität und eine gebündelte, stahlige Konzentration aus, wie sie für Weine von „Alten Reben” – den „Vieilles Vignes” – typisch ist. Seidig, duftig, mineralisch: wie aus einem Guss. Assoziationen an einen berühmteren – und daher wesentlich teureren – Chardonnay aus Puligny-Montrachet werden in mir wach: auch wegen der prononcierten, nervigen Säure, die als wunderschönes Pendant zur dezenten Briochenote steht. Dennoch ist dieser Wein noch einen Tick rassiger als die allermeisten Puligny-Montrachet und meine besondere Empfehlung – auch für Riesling-Freaks! Probieren Sie einmal diesen traumhaft schönen, feinen, mineralischen Burgunder und lassen Sie sich verzaubern vom Charme und der Ausdruckskraft des Bodens. Toller Understatementwein für kundige Genießer!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis etwa 2015.


215305 Joblot, „Pied de Chaume”, Givry, rouge 2005 18,50 Euro
Pinot Noir ist die dünnschaligste aller roten Rebsorten und daher die zickigste, pflegeintensivste und empfindlichste, die ,sensibel’ auf falsche Behandlung in Weinberg und Keller reagiert. Als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ,Persönlichkeit’ braucht sie ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in unvergleichlich brillante, aufregende und feinste Aromen. Bereits dieses feinduftige Basis-Exemplar aus Givry versöhnt den Liebhaber großer burgundischer Weine mit allen Enttäuschungen der Vergangenheit. Jean-Marc Joblot ist ein sensibler und erfahrener Winzer, dem es vor allem um Finesse und Frische in seinen Weinen geht. Er setzt neues Holz nur sehr verhalten ein und zieht duftige Transparenz der alkoholischen Dichte vor. Dieser ungewöhnlich gelungene Pinot Noir duftet attraktiv nach reifen Beeren und saftigen Sauerkirschen, zart unterlegt mit orientalischen Gewürzen, präsentiert sich auf der Zunge ungemein saftig, dicht und trinkanimierend, mit sehr feinen, cremigen Tanninen und frischer feiner Säure, sorgt am Gaumen nachhaltig und seriös für ausgewogene Harmonie und beste Balance. Dies ist ein rarer Glücksfall von Burgunder zum ausgesprochen fairen Preis.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt ab Mitte 2008 bis 2015.


215505 Joblot, Clos de la Servoisine, Givry 1er Cru, rouge 2005 21,95 Euro
Der Clos de la Servoisine ist eine in voller südlicher Exposition gelegene erstklassige Lage und seine Aromen prunken nur so mit verführerischen Mon-Chéri-Kirschen, dunklen Wald- und kleinen, schwarzen Johannisbeeren. Doch das ist längst noch nicht alles! Ich schnuppere frisch geschnittenes Heu wie von einer Bergwiese und schmecke neben den reifen, beerigen Früchten und der dezenten Würze feine Mineralien und ein Aroma von dominikanischem Tabak. Auch dieser Wein zeigt neben der schmeichlerischen Fruchtsüße die charakteristische Würze, die allen Joblot-Weinen zu eigen ist. Dabei bleibt dieser sensationelle Premier Cru bei aller Konzentration und inneren Dichte immer auf der feinen, subtilen, delikat-mineralischen Seite und ist niemals überpowert oder gar marmeladig. Das ist Givry at its best mit einem herrlich cremigen Tannin und für mich gar nochmals deutlich besser als der legendäre 1999er Servoisine, der von Parker bereits berechtigte 93 Punkte bekommen hat. Dieser Wein fängt so harmlos an und schraubt sich Schluck für Schluck, unaufhaltsam gleichsam, in fruchtige Höhen und in mineralische Tiefen. Unbedingt probieren!
Zu genießen ab sofort (mehrstündiges Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2009 bis nach 2018.


215405 Joblot, Clos Grand Marole, Givry 1er Cru, rouge 2005 21,95 Euro
Bereits der jugendlich-kräutrige, feinkirschige Duft betört und verzaubert: welch ein komplexes, sinnliches Pinot-Parfum! Die wunderschöne Landschaft Burgunds taucht vor dem inneren Auge auf und ein Bouquet-Garni-Duft von Estragon, Rosmarin, Wacholder und gemahlenem schwarzem Pfeffer steigt aus dem Glas, dazu sehr frische Fruchtaromen von schwarzen Waldhimbeeren und tiefen Mineralien – fast wie bei einem großen Syrah von der Nordrhône. Der Körper ist ungewöhnlich samtig und doch fest konturiert, das geschmeidige, straffe Tannin trägt ein rot- und schwarzbeeriges Fruchtspiel von Brombeeren, Griotte-Kirschen und Cassis, dazu zeigt sich noch eine feine Note von Holunderblüten. Genial! Ein Premier Cru, der für die Côte Chalonnaise geradezu exemplarisch ist und DIE ultimative Provokation selbst für die weiter nördlich gewachsenen Premiers oder gar Grands Crus, die ein Mehrfaches dieses traumhaften Weines kosten. Maskuline Kraft ist eingebettet in Saftigkeit und finessenreiches Spiel. Feinste Mineralität und enorme Differenziertheit der Aromen machen fast süchtig nach dem nächsten Schluck. Das ist Burgund pur, zum Abtauchen, zum Träumen, zum Meditieren. Und im unendlich langen, zutiefst mineralischen Nachhall kommt der sattrubinrote Wein selbst dann noch in Wellen wieder, wenn man meint, er wäre schon abgetaucht. Zwar ist diese fabelhafte Hommage an eine der großen Reben der Welt unmittelbar nach der Öffnung in ihrer Persönlichkeit intellektueller und etwas fordernder als der Servoisine, doch nach längerer Öffnung faszinieren traumhaft weiche, cremige Tannine und lassen diesen großen Wein schon jetzt mit höchstem Genuss trinken (mehrstündiges Dekantieren empfohlen), Höhepunkt jedoch erst 2010 bis nach 2020.





SPANIEN

Mas Estela - Emporda-Costa Brava

Unsere großartige Entdeckung in Spanien produziert biologisch angebaute Weltklasseweine zu unschlagbar günstigen Preisen.

Sie, werte Kunden, sind im französischen Süden unterwegs? Sie wollen eine besonders attraktive Landschaft erleben? Dann nehmen Sie sich doch einmal ein wenig Zeit, verlassen im Roussillon die Autobahn bei Perpignan Sud und genießen bei Ihrer nächsten Reise nach Spanien eine traumhaft schöne Küstenstraße mit spektakulären Ausblicken auf das blaue Mittelmeer und die majestätischen Pyrenäen. Sie begeben sich dazu vom französischen Banyuls über die spanische Grenze in ein sprichwörtliches „land’s end” im äußersten nordöstlichen Zipfel Spaniens, in die D.O. Empordà – Costa Brava, das nördlichste Weinanbaugebiet Kataloniens, wo Sie in einem kleinen wildromantischen Tal mit gesegnetem Mikroklima auf die nach rein biologischen Kriterien geführte Domaine Mas Estela des sympathischen Ehepaares Nuria Dalmau und Didier Sota stoßen – allerdings bedeuten die letzten Kilometer eine abenteuerlich schwierige Anfahrt auf schmalster Straße! Doch werden Sie nach ihrer Ankunft durch die Idylle eines kleinen Paradieses inmitten eines Naturparks („Cap de Creus”) mehr als nur entschädigt. Die traumhaft schöne Landschaft lädt zum Entspannen und Genießen ein und die Weinbereitung ist praktizierte Ökologie. Die trockenen Winde von den nahen Bergen der Sierra de Albera, die nur soviel Regen zulassen wie gewünscht, ergeben hierzu ideale Voraussetzungen. Die logische Konsequenz: Die Weinqualitäten, die auf diesem wunderschön gelegenen, über 1000 Jahre alten Kleinod produziert werden, sind mit dem Begriff spektakulär eher unzureichend beschrieben. Daher war dieses Weingut auch schlichtweg unsere Entdeckung des Jahres 2003!

Hinter diesem kleinen Weinwunder steckt der kluge Kopf von Didier Sota, einem ehemaligen Architekten: „Irgendwann hatte ich genug vom Pläne zeichnen und Häuser bauen, ich wollte mit der Natur arbeiten und habe mich zum biodynamischen Anbau unter besonderer Berücksichtigung der Mondphasen entschieden. Ich bin Autodidakt, habe viel gelesen und mein Schwiegersohn, ein Önologe, hat mich tatkräftig unterstützt”, erklärt mir Didier in seiner bedächtig-ruhigen Art, als wir an einem heißen Junitag im Innenhof seines geschmackssicher restaurierten Bauernhauses im kühlen Schatten sitzen und den neuen Jahrgang probieren. Die Arbeit in den liebevoll gepflegten Weinbergen geht sehr traditionell von statten, die Reben haben sich, eine Folge des ökologischen Anbaus, ihren natürlichen Standortgegebenheiten optimal angepasst. Der Untergrund besteht aus zu Sand zerfallenem Schiefer und bietet somit eine traumhafte Grundlage zur Erzeugung ungemein finessenreicher, mineralischer Weine.

Im Keller werden die stets exakt auf den Punkt geernteten Trauben extrem schonend verarbeitet, in temperaturgeregelten Inoxbehältern und in neuen Barriques, dazu wird behutsam die Mikrooxidation angewendet, um besonders weiche Tannine zu erhalten und um alle Komponenten des fertigen Wein aufs trefflichste auszubalancieren. Tradition und Moderne sind bei Didier kein Gegensatz, denn er ist kein weltfremder „Spinner”, sondern ein höchst sympathischer, sensibler Mensch, der mit den natürlichen Grundlagen unseres Planeten behutsam und verantwortungsvoll umzugehen, aber auch die Vorzüge moderner Technik optimal einzusetzen weiß. Lassen Sie sich diese phantastischen Weine aus biologischem Anbau, die keinerlei Spuren von Überextraktion oder marmeladiger Noten aufweisen, statt dessen mit ihrer Finesse, Frische und Eleganz, ihrer tollen Säurestruktur und ihren cremigen Tanninen begeistern und die ein fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis besitzen, auf keinen Fall entgehen: Meine ganz besondere Empfehlung!


445304 Mas Estela, Quindals tinto 2004 14,80 Euro
Traumhaft authentischer Rotwein mit in seiner Preisklasse schier unglaublichen 93 Parkerpunkten – „2004 ist ein phantastischer Jahrgang, den man kistenweise kaufen sollte!”
Der fabelhafte Quindals 2004, zwölf Monate im gebrauchten, kaum merklichen Barrique bester französischer Provenienz ausgebaut, vinifiziert aus 90% Grenache und etwas Carignan sowie Syrah, hat das Zeug zum absoluten Publikumsliebling: Eine satte, tiefdunkle Farbe verführt verlockend im Glas; dem ungemein komplexen, feinwürzigen Bukett entströmt der Duft von blauen Beeren, Schwarzkirschen, Himbeeren, Rosenblättern, Schokolade und dezenten Röstnoten.
Südländisch warm gleiten reife, saftige, cremige Gerbstoffe harmonisch über die Zunge und enden in einem langen Finale voller dichter, zart süßlicher Beeren- und Gewürznoten am Gaumen. Ein unverkennbar spanischer Rotwein mit der faszinierenden Würze getrockneter Kräuter, der in seinem langen mineralischen Nachhall eine bemerkenswert frische Note aufweist – 2004 ist schlichtweg ein absoluter Jahrhundertjahrgang im Norden Spaniens! Die perfekt eingebundene Säure (welche Rarität bei südlichen Weinen), die betörende Frucht und das feinkörnige, ungemein weiche Tannin ergeben einen spannenden authentischen Rotwein, der nach weit mehr schmeckt, als er kostet. Diese großartige Vermählung von Kraft und Eleganz ist eine prächtige Leistung”, jubelt Parker zu Recht und vergibt begeistert 93 Punkte, eine absolute Rarität für einen Rotwein in der 15-Euro-Preisklasse. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann zuletzt ein solch preisgünstiger Wein derart hoch bewertet worden ist!
Zu genießen ab sofort, aber bitte 2-3 Stunden dekantieren, Höhepunkt 2010 bis nach 2025.


445101 Mas Estela, Vinya Selva de Mar, tinto 2001 24,00 Euro
Im Glase funkelt ein tiefdunkles Rot mit schwarzem Kern, die Nase wird betört durch ein ungemein komplexes, verwobenes, hochreifes, konzentriertes Aromenspektrum, sinnlicher Ausdruck der gepflegten Edelreben (Grenache, Syrah, Carignan), mit faszinierenden Anklängen an schwarze Waldbeeren, feinste Würznoten, cremige Schokolade und eine subtile Mineralität. Fabelhaft! Am Gaumen erstaunt dieses große Gewächs zum einen durch eine für spanische Weine verblüffend frische, kühle, finessenreiche Stilistik, andererseits brilliert es durch seine cremige, komplexe Textur sowie durch eine unwahrscheinliche Dichte, Fülligkeit und cremig-schmeichlerische Struktur. Lecker, die edlen Schokoladenaromen, dazu wiederum saftige, reife, süße Waldbeeren und feinste Holunderanklänge. Dieser große, extraktreiche, sehr authentische Wein glänzt durch eine selten anzutreffende, wohltuende Balance zwischen Konzentration, Eleganz und Finesse, seine fabelhafte Tanninqualität und delikate Duftigkeit. Die betörende Frucht gleitet zärtlich über die Zunge, kleidet den Gaumen bis in den letzten Winkel aus, das neue Barrique ist noch zart verhalten spürbar, das Holz aber optimal in die explosive Aromatik der fülligen, weichen Tannine integriert, erinnert am Gaumen an erstklassige, doch preislich mittlerweile völlig abgehobene große Gewächse aus dem Priorat, ein sinnlich-erotischer Wein der absoluten spanischen Spitzenklasse.

Lassen wir auch hier noch eine neutrale Stimme zu Wort kommen: Gerhard Eichelmann bewertet in MONDO bereits den so ungemein beliebten Jahrgangsvorgänger mit sensationellen 95 Punkten (damit gar höher als den so prestigereichen und deutlich teureren Clos Mogador aus dem Priorat, insgesamt die fünftbeste Bewertung aller getesteten spanischen Spitzenweine und der mit Abstand preiswerteste!) und notiert zum 2001er: „Die Weine von Mas Estela werden immer besser, immer faszinierender. Der Jahrgang 2001 könnte den phantastischen 2000er noch übertreffen...Wer geschickt wählt, kann in Spanien immer noch Spitzenweine finden, die im weltweiten Vergleich moderat kalkuliert sind. Der Vinya Selva del Mar ist ein Schnäppchen”. Wie recht Gerhard Eichelmann doch hat! Auch nach meiner Ansicht ist dieser fabelhaft ausgewogene Rotwein aus biologischem Anbau tatsächlich nochmals seinem Vorgänger überlegen, ein absoluter Weltklassewein, der sicherlich nicht billig ist (aber wie könnte er dies angesichts seiner fabelhaften Qualitäten und der exorbitanten Weinbergsarbeit auch sein), der aber im Kontext der anderen großen Weine der Welt ungemein preiswert daher kommt. Parker hat diese Spitzencuvée nicht verkostet, ich selbst sehe ihn mit 96 Punkten wie Eichelmann knapp über dem ebenfalls herausragenden 2000er!

Wann, liebe Kunden, bekommt man noch solche Weltklasseweine wie die beiden heute präsentierten großen spanischen Gewächse zu derart günstigen Schnäppchenpreisen. Sternstunden in einem Weinhändlerleben, wahre Glücksmomente für den kundigen Liebhaber, der nicht die bekannten Labels sucht, sondern ausschließlich die Qualität im Glase sprechen lässt. Diese fabelhaften Weine aus biologischem Anbau gehören zu den spannendsten Weinempfehlungen, die ich Ihnen in den letzten Jahren geben konnte. Mein besonderer Tipp: Servieren und genießen Sie diese phantastischen Rotweine aus Spaniens wildromantischem Norden bei einer Trinktemperatur zwischen 17 und 19° C.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis nach 2020.





Bodegas Olivares - Jumilla

Herrlich authentisches Spanien, unverfälscht und traumhaft lecker – von Parker sensationell bewertete Alltagsweine zu sagenhaft fairen Preisen!

In Spanien herrscht zurzeit – insbesondere in den eher unbekannten Anbauregionen – eine ähnlich revolutionäre Aufbruchstimmung, wie kundige Weinliebhaber sie vor Jahren in Frankreichs Süden erstmals kennen lernten. Wohl die charaktervollsten Weine Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen ungewöhnlich hoch gelegenen Weinbergen (650-760 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung, mit der höchst angenehmen Konsequenz, dass die Weine infolge dieser außergewöhnlichen Exposition der erstklassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben und der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen. Das Resultat dieser optimalen klimatischen Bedingungen sind „tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen (von teilweise unter 20 hl/ha), die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehören, was die iberische Halbinsel zurzeit zu bieten hat,” so das hohe Lied des al punto wein-plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster). Beide Weine unserer Entdeckung Bodegas Olivares verdienen bereits seit mehreren Jahren meine ganz besondere Empfehlung, und das zu ihrer vollsten Zufriedenheit, was Ihre enorme Nachfrage, liebe Kunden, nach diesen ungemein leckeren und preiswerten Weinen eindrucksvoll bestätigt. Das Schönste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass wir, als einer der Pioniere, die diese Bodega einem aufgeschlossenen Weinpublikum vorgestellt haben, auch jetzt, nach Parkers sensationellen Elogen, große Mengen dieser mittlerweile sehr gesuchten Weine erhalten – und dies zu unverändert günstigem Preis! Bravo und herzlichen Dank, Paco Selva.


435305 Olivares, Panarroz, tinto (PK) 2005 5,90 Euro
Vor drei Jahren noch unser absoluter Geheimtipp, wurden der Panarroz tinto 2003 und 2004 von Robert M. Parker mit 90 Punkten geadelt – eine absolute Sensation und ein fast unglaubliches Schnäppchen angesichts seines so sympathischen Preises von unter 6 Euro. Sie wissen, liebe Kunden, dass ich diese Bewertung immer für etwas zu hoch gegriffen angesehen habe, was aber nichts daran ändert, dass dieser traumhaft leckere Trinkwein in der Tat eine der besten Einkaufsempfehlungen ist, die derzeit auf dem Weltweinmarkt zu finden sind. Auch der großartige 05er besitzt wie seine Vorgänger in der Farbe ein tiefes dunkles Purpurrot mit kardinalsroten Reflexen, in der Nase eine herrliche, süßlich-würzige, dunkle Beerenfrucht (insbesondere Waldbeeren, Brombeeren und Cassis), die jedoch von keinerlei marmeladiger Überreife, sondern von einer noblen Zurückhaltung geprägt ist, dazu Noten von Graphit, Schokolade und gerösteter Brotkruste. Am Gaumen wiederum betörend fruchtig, unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer attraktiven Graphitnote, dazu feinwürzig und eine cremige, ungemein leckere, ‚sexy’ Textur. Mit sinnlich faszinierender Transparenz, spielerischer Leichtigkeit und sehr weichen, seidenen Tanninen betört dieser großartige Alltagswein die Geschmackspapillen der Zunge, ohne es an Dichte und Struktur fehlen zu lassen. Zudem verblüfft er auch Kenner mit einem für seine Preisklasse erstaunlich langen, feinfruchtigen Abgang. Eine Klassecuvée (Syrah, Mourvèdre und Grenache) für alle Gelegenheiten, die fröhliche Party wie das festliche Mahl. Ein Wein, den Sie sich kistenweise in den Keller legen sollten, Ihre Gäste werden es Ihnen danken. „Don’t miss it! Ein sagenhaft günstiges Angebot, ein prächtiger, wunderbarer spanischer Rotwein” (Parker)!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2009.


435105 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2005 6,90 Euro
„Fabulous value, best buy in this journal”, urteilt Parker begeistert im aktuellen wine advocate 169 und vergibt sensationelle 90 Punkte!
Eigenständiger, für meinen Geschmack auch charaktervoller noch als der schmeichlerisch-süffige Panarroz präsentiert sich diese höchst originäre Alternative zu all den seelenlosen Industrieweinen, welche die Supermarktregale füllen und den Gaumen des wahren Weinliebhabers traktieren! Aus uralten wurzelechten Reben mit optimal gereiften Beeren vinifiziert Paco Selva einen unverfälschten Wein voller ursprünglicher Sinnlichkeit mit einem tiefen Dunkelrot in der Farbe und einem eigenständigen Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende, animierende Frische zu verzaubern vermag. In der Nase Anklänge an reife schwarze Kirschen, wilde blaue Waldbeeren, Rauch und feine Würznoten. Im Mund eine fest gewirkte kühle, zart süßliche Frucht und wiederum feine Gewürzanklänge, eine erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch und lang anhaltend. 6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, ist der Fruchtkern dabei so dicht und konzentriert, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist. Welch originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, welch frische Säure, welch unvergleichliche Finesse für einen spanischen Wein dieser Preisklasse und welch weiches, reifes, schön eingebundenes Tanninkorsett im lang anhaltenden Nachhall. Trotz seiner südlichen Herkunft wirkt dieser Preis-Genuss-Hammer angenehm frisch im Trunk und die alten wurzelechten Mourvèdre-Reben unterstreichen ein unkopierbares Geschmackserlebnis voller mediterraner Ursprünglichkeit und sanfter Wildheit: Ein autochthones südspanisches Original zum vorbildlich fairen Preis, ein idealer Zechwein und herausragender Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2010.



Zudem können wir Ihnen die letzten Flaschen des von Parker mit 88-90 Punkten bewerteten 2004ers anbieten, der bereits seine schönste Trinkreife erreicht hat. Wohl bekomm’s!

435104 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2004 6,90 Euro

Olivares, Altos de la Hoya, tinto


DEUTSCHLAND

Weingut Seehof

Aus Deutschlands dynamischster Weinanbauregion präsentieren wir Ihnen eines der größten Winzertalente des Landes: Florian Fauth – Sein Weingut Seehof wird vom Gault Millau 2007 mit drei Trauben geadelt und damit zu den Top-Ten der Region gezählt: „Die aktuelle Kollektion besitzt Substanz, Dichte und Brillanz. Bereits die saftigen trockenen Weine überzeugen mit animierender Frucht, Klarheit und feinem Schmelz, die fruchtigen und edelsüßen haben enormes Spiel – veritable Schnäppchen!”

Weingut Seehof
Florian Fauth inmitten seines kalkhaltigen, steinigen Terroirs


Mein Lieblingsrestaurant in Deutschland ist das idyllisch gelegene Schloss Lerbach in Bergisch-Gladbach. Der Altmeister und Aromenmagier Dieter Müller fasziniert mit einer traumhaft schmackhaften und gleichzeitig ungemein leichten Küche. Niemals verlässt man die gastliche Stätte mit dem Gefühl, zu viel gegessen zu haben, so ausladend das Menü auch gewesen sein mag. Dazu gibt es eine traumhafte Weinauswahl, auch und gerade aus deutschen Regionen, die vom Kenntnisreichtum und der Liebe zum Rebsaft des jungen Sommeliers Sebastian Georgi zeugt: Ein großer Meister seiner Zunft, ebenso kompetent wie sympathisch. Seinen Weinempfehlungen können Sie blind vertrauen. Stets wird er Ihnen vorzügliche Tropfen offerieren, die eine phantastische Symbiose mit den grandiosen Aromen aus Dieter Müllers Küche eingehen. Nie will er mit seinen Vorschlägen Ihren Geldbeutel mutwillig strapazieren (wenn Sie allerdings möchten, können Sie selbstverständlich auch unter allen großen Prestigeweinen der Welt wählen, die natürlich ihren speziellen Preis haben) und immer bietet sein traumhaft bestückter Keller auch für den kundigen Kenner große Überraschungen. So verblüffte Georgi mich bei einem Besuch im letzten Herbst mit einer fabelhaften Scheurebe des Weinguts Seehof, deren außerordentliche Qualität zu unverschämt günstigem Preis mich veranlasste, bei nächster Gelegenheit das Weingut in Rheinhessens mittlerweile weltberühmter Ortschaft Westhofen aufzusuchen, die gesamte Kollektion zu probieren und von diesen traumhaften Weinen zu kaufen, was ich nur kriegen konnte!

Hinter diesen grandiosen Qualitäten steckt ein kluger Kopf: Florian Fauth, ungemein sympathisch, voller Tatendrang und gerade mal 25 Jahre jung, ist eines jener großen deutschen Winzertalente, die mit enorm viel önologischem Sachverstand und heißem Herzen herrlich authentische, terroirgeprägte Weine vinifizieren. Nach der Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er zunächst bei Pfälzer Spitzenwinzern (Dr. Wehrheim und Mosbacher), um möglichst viel aus der Praxis der Erzeugung großer Weißweine zu erlernen, bevor er schließlich mit dem Jahrgang 2003 das elterliche Weingut in Westhofen übernahm, inmitten der rheinhessischen Renommierlagen, die unter Führung des deutschen Paradegutes Keller zu einem vorher nie geahnten Höhenflug emporstiegen und heute gar als Synonym für trockenen Weltklasseriesling deutscher Provenienz angesehen werden. Im verwinkelten Ortskern von Westhofen, entlang des Seebachs, der wasserstärksten Quelle Rheinhessens, die unmittelbar hinter dem Gutshaus entspringt, liegt sein mehr als 1200 Jahre alter Seehof – im Übrigen der traditionsreiche Kern dieses großen Weinortes mit mythischem Klang. Und in der fünften Generation bereits betreibt die Familie Fauth das heute 16,5 ha große Aufsteigergut.

Florian Fauth ist ein im positiven Wortsinn Weinverrückter. Schon seit 1999, neben seiner Ausbildung also, arbeitete er als erst 17-jähriger intensiv im elterlichen Betrieb mit. Und er weiß schon seit damals eines ganz genau: Große Qualität entsteht immer nur im Weinberg. Und was besitzt er für großartige Parzellen in den rheinhessischen Spitzenlagen, die schon im Mittelalter zu den besten Deutschlands zählten: Im Kirchspiel, im Morstein und in der Steingrube, einer recht großen Lage zwischen Morstein, Kirchspiel und der Abtserde gelegen, mit sehr unterschiedlichen Bodenqualitäten. Doch Florians extrem karge, kalkhaltige, felsige, teilweise aber auch tiefgründige, eisenoxydhaltige Parzellen, die Filetstücke der Steingrube, liegen in unmittelbarer Nähe zu Klaus-Peter Kellers Abtserde, der vielleicht besten aller Westhofener Lagen überhaupt! Grandiose Voraussetzungen also, große Weine zu erzeugen, insbesondere, wenn man wie Florian mit wachem Verstand und ganzem Herzen bei der Sache ist: „Wir sind der Meinung, dass die Symbiose aus Rebsorte, Bodenart und harter handwerklicher Arbeit im Weinberg der Schlüssel zum Erfolg ist. Nach einer streng selektiven Lese wird im Keller mit größter Sorgfalt nur noch erhalten, was uns die Wingerte gebracht haben”, lautet sein sympathisches Credo. Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, die wunderbaren Weißweine einer der großen deutschen Winzerhoffnungen ganz eindrücklich ans Herz legen. Das Preis-Genussverhältnis ist schlicht unübertrefflich! Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit mit Florian Fauth in den nächsten Jahren!

Weingut Seehof
Extrem felsig ist der Untergrund der Steingrube


P.S.: Jancis Robinson urteilt: „Undiscovered Gold in Rheinhessen – Rheinhessen is today one of the world’s most exciting wine regions with many motivated young producers”…Und einer dieser hochmotivierten , jungen Produzenten ist zweifellos Florian Fauth!


955006 Seehof, Riesling trocken, „Edition Pinard de Picard” 2006 6,95 Euro
Der köstliche Gutsriesling von Florian, der zu einem guten Teil von erlesenen Trauben aus der großen Westhofener Lage Kirchspiel stammt, demonstriert beispielhaft sein großes vinologisches Können. Und da wir von dieser hohen Qualität absolut begeistert sind, haben wir uns im Keller ein Fass aussuchen dürfen, dass uns wegen seiner Balanciertheit und inneren Harmonie besonders gut gefiel und haben uns dieses Juwel als Edition Pinard de Picard separat abfüllen lassen. In der Nase eine herrlich saftige, rassige Frucht mit zarten exotischen Noten, traumhaft unterlegt mit feinem mineralischen Spiel und zart kräutriger Würze. Am Gaumen sehr saftig, verspielt, fein mineralisch, eine belebende Frische (ja, hier spielt das kalkhaltige Terroir seine ganze Klasse aus!) und ein feinst strukturiertes Säurespiel, das harmonisch abgepuffert wird durch einen wunderbaren Extrakt. Fürwahr: 2006 ist bei den rheinhessischen Spitzenwinzern ein ganz großes Jahr! Unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar, sowohl als fröhlicher Zechwein als auch als exzellenter Essensbegleiter. So macht Riesling einfach nur Spaß!


955106 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2006 8,90 Euro
Auxerrois ist eine heute kaum noch bekannte uralte Rebsorte, die in der Stilistik ihrer feinrassigen Weine Ähnlichkeiten mit Pinot Blanc oder Weißburgunder besitzt. Der jungen Florian Fauth hat in einer großartigen Parzelle der Steingrube einen phantastischen Auxerrois in exemplarischer Qualität vinifiziert, den ich Ihnen, liebe Kunden, heute ganz besonders anempfehlen möchte. In der feinduftigen, traumhaft animierenden Nase finden sich betörende Aromen von gelben Früchten (Mirabelle!), Birnen und eine herrliche, würzig-mineralische Note. Diese rassige Spätlesequalität ist ausdruckstark im Geschmack, sorgt für ein saftiges, feinnerviges, belebendes Spiel auf der Zunge und ein weiches, präzise definiertes Mundgefühl, das knochentrocken und frisch daherkommt und stets Lust macht auf den nächsten Schluck. Dieser würzige, beschwingte, höchst trinkanimierende Wein ist ein großartiger Terrassenwein und vorzüglicher Essensbegleiter (nicht nur zum Spargel), den ich in den nächsten Wochen mit größtem Vergnügen genießen werde.


955406 Seehof, Westhofener Morstein, Scheurebe Auslese 2006 0,5 l 15,70 Euro
Ja, das ist er, der grandiose Stoff aus einer der größten deutschen Spitzenlagen, der schon Hunderte begeisterter Gäste in Deutschlands bestem Restaurant schlichtweg verzauberte! Welch sinnliche Aromen betören die Nase: Ein veritables Pfauenrad exotischer Noten (Passionsfrucht, Maracuja, Lytchee) und eine traumhaft rauchig-mineralische Note spiegeln sich im Glase, so dass man am liebsten darin eintauchen und ein Aromenbad genießen möchte. Welch feinrassiges Säurespiel, welche Frische, welch exotischer Früchtekorb und welch mineralische Strahlkraft betören die Zunge. Dieses tänzerische Spiel und diese fabelhafte Balance, mit der diese 2006er Scheurebe Auslese über die Zunge zu schweben scheint, muss man erlebt haben, um es überhaupt glauben zu können. Welch fabelhafte Symbiose zwischen den ältesten Reben einer absoluten Weltklasselage und dem phantastischen Aromenspektrum der Scheurebe!
Zu genießen ab sofort, Potential jedoch für 30 Jahre, mindestens!




Weingut Keller

„Kollektion des Jahres 2004” (Gault Millau)
„Weingut des Jahres 2006 – beste Weißweinkollektion” (Gerhard Eichelmann)
VON DER SINFONIE GROSSER TERROIRS

Wir freuen uns sehr, Ihnen, liebe Kunden von Pinard de Picard, heute neben dem wunderschönen, frisch abgefüllten Terrassen- und erstklassigen Spargelwein, dem ungemein beliebten Grünen Silvaner, sowie den wieder eingetroffenen großartigen Rotwein anbieten zu können. Die grandiosen Großen Gewächse des neuen Jahrgangs von Klaus-Peter Keller finden Sie hier in unserer Subskriptionsofferte. Klaus-Peter Keller steht mit seinem fabelhaften Jahrgang 2006 auf dem vorläufigen Zenit seines vinologischen Schaffens. Mein Wort drauf!

951006 Keller, Grüner Silvaner trocken 2006 7,40 Euro
Frühlingszauber vom Muschelkalk
Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser fruchtige, frische, wunderbar aromatische Grüne Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen, an noble Kräuterwürze und reife Birne. Am Gaumen komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaft vibrierenden, „schwebenden” Luftigkeit, Frische und Transparenz geprägt, die wunderbare Leichtigkeit des Seins an lauen Frühlingsabenden trefflich widerspiegelnd. Feingliedrige Säure, herrliche mineralische Würze, großartige Balance, schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall, in seiner eleganten Stilistik an Grüne Veltliner bester Provenienz aus der Wachau oder dem Kremstal erinnernd und wie diese ein vorzüglicher Essensbegleiter (natürlich hervorragend geeignet zu allen Spargelgerichten!), ob seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses seit Jahren ein Renner unter den „Keller”-Liebhabern. Was haben die Kellers für ein herrliches, belebendes, mineralisches (hier spürt man mit jedem Schluck den energetischen Kalkstein im Untergrund der Reben), ausdrucksstarkes, authentisches Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Rebsorte vinifiziert. Welch superfrische Wahnsinnsnase, welche Nachhaltigkeit und Komplexität, wie sie in dieser Preisklasse völlig ungewöhnlich ist und eine Demonstration des qualitativen Höhenflugs, zu dem diese rheinhessische ‚Urrebe’ in ihrer Heimat unter den Händen einer begnadeten Winzerpersönlichkeit wie Klaus-Peter Keller ansetzen kann. Und im großen Jahrgang 2006 haben alle Käufer dieses phantastischen Grünen Silvaners einen zusätzlichen Benefit: Da in der Betriebsamkeit der kurzen Erntezeit im Oktober 06 keine Zeit bleib, den Silvaner S von alten Reben separat zu lesen, flossen auch alle Trauben, die eigentlich für die Spitzencuvée vorgesehen waren, in diesen traumhaften Frühlingsgruß vom Muschelkalk.
Zu genießen ab sofort, entwickelt sich der Wein in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich – wenn Sie sich denn solange beherrschen können.


953905 Keller, Edition Pinard, rot 2005 2005 12,95 Euro
2005 war ein phantastisches Rotweinjahr für Deutschland; infolge der klimatischen Veränderungen schlicht das beste aller Zeiten. Kleinbeerig, dickschalig, mit perfekter Reife (aber ohne jegliche Überreife) kamen die kerngesunden Trauben der Burgunderreben in den Keller, wo sie sich extrem behutsam, selbstverständlich auch ohne die so beliebte Schminkung mit ein wenig verführerischer Restsüße (daher braucht unsere Edition Pinard zurzeit auch noch viel Luft, um sich optimal zu entfalten und schmeckt mir persönlich am zweiten Abend noch besser als am ersten), in aller Ruhe zu einem großen Wein entwickeln konnten. Traditionelle Maischegärung in offenen Bütten über knapp 2 Wochen, sensibler Ausbau nur in großen Holzfässern (2.400 l), so wuchs eine traumhafte Cuvée mehrerer Burgundersorten heran, die nicht durch Holz oder Alkohol, sondern durch komplexe Fruchtaromen, Mineralität und wunderbare Würzaromen verzaubert: Finesse pur! Prächtiges leuchtendes Rot in der Farbe, die Nase wird verwöhnt von traumhaften Aromen reifer Kirschen und von faszinierend würzigen Noten. Und betörende Veilchen blühen am Wegesrand! Genauer gesagt, Cyclamini (Sprich: schiklamini). Kennen Sie, liebe Kunden, den betörenden Duft dieser herrlich duftenden Alpenveilchen, die auf kalkhaltigen Böden in schattigen Lagen und Mischwäldern von der Tallage bis ca. auf 2.000 m Höhe anzutreffen sind und die bei einem Spaziergang an einem lauen Sommerabend sich mit dem duftenden Humus des Waldbodens im Karstgebirge zu betörenden Aromen vermählen? So riecht dieser fabelhafte Rotwein! Am Gaumen sehr ausgewogen und harmonisch, fein balanciert, von kühler Stilistik und mit keinerlei marmeladigen Noten versehen, da nur traumhaft niedrige 12,5 Volumenprozent Alkohol! Bei aller Dichte und fleischigen Fülle dominieren eine spielerische Finesse und seidene, cremige Tannine. Großartiger Nachhall!
2005 ist in der tat DER Jahrhundertjahrgang für deutsche Rotweine! Die Cuvée Pinard ist ein vorzüglicher Essensbegleiter, aber auch solo getrunken wegen seiner animierenden Frische und seinem sympathisch niedrigen Alkoholgehalt ein fabelhafter Genuss!
P.S.: Jancis Robinson, renommierte master of wine, äußert sich euphorisch über Kellers „komplexe rote Burgunder: Rousseau-Rotweine in Rheinhessen” und Gerhard Eichelmann bringt es auf den Punkt: „Auch beim Rotwein sind die Kellers Spitze”.
Zu trinken ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2012.



ITALIEN

Tenuta Cerro del Masso / Tenuta I Muracci

Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, kommentiert Andreas März (Herausgeber von MERUM, DER Insiderzeitschrift für italienische Wein) in einem Gastbeitrag im FEINSCHMECKER die unumgängliche Rückkehr zur Vernunft in Italiens Renommierregion. Kein Chianti kann diese These eindrucksvoller belegen als unser charaktervolle Trinkspaß von Tenuta Cerro del Masso zu ungemein sympathischem Preis!

Aberwitzige Preissteigerungen bei den Prestigegütern in Italiens landschaftlich so reizvoller Traumregion Toskana schienen über Jahre hinweg einem Naturgesetz gleich: Die kathedralenartigen Barriquekeller hoch gehypter Güter, die ihre Bauernhöfe zu Villen „veredelten”, legen beredtes Zeugnis ab von dem Wahn, dem so mancher Winzer verfallen war. Doch: Tempi passati! Die Seifenblase ist geplatzt: Die Lagerräume sind prall gefüllt mit weit überteuerten, so genannten „Supertuscans”, die mittlerweile zu kapitalblockierenden Ladenhütern mutieren, heute nicht nur vom informierten Weinkenner, sondern auch vom Etikettentrinker schnöde verschmäht. „Die Deutschen lieben uns nicht mehr”, so schallt daher nach dramatischen Umsatzeinbrüchen lautstark die weit verbreitete und von Selbstmitleid geprägte Klage aus der bezaubernd anmutigen Landschaft der Toskana. „Weit gefehlt”, kann ich solch unreflektiertem Lamento nur entgegenhalten: Der kundige Weinliebhaber verweigert sich zu Recht nur einer Preispolitik, die in den realen Qualitäten in den Flaschen keinen entsprechenden Gegenwert mehr findet!

Und dennoch. Ein authentischer, charaktervoller Rotwein aus dem Herzen einer uralten Kulturregion ist und bleibt ein unverwechselbares Unikat. Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen zu bezahlbaren Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans. Kein Wunder, dass wir bereits seit mehreren Jahrgängen mit den herrlichen authentischen Gewächsen von Cerro del Masso, einem traumhaften Alltagswein, einen großen Erfolg haben. Und welch phantastische Qualität kommt erst aus dem großartigen Jahrgang 2005 von einem anmutigen Fleckchen Erde zwischen Pisa und Florenz, wo das Weingut auf romantisch gelegenen Hügelkämmen angesiedelt ist.

Die Böden sind von exzellenter Güte, umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Formationen und sommerlicher Trockenstress für die Rebstöcke ist ein Fremdwort. Die dicht gepflanzten Reben haben zudem ihren Ursprung in wertvollem altem genetischen Material: „Auch bei uns kann man wie in berühmten Weinanbauregionen der Welt exzellente Merlot- oder Cabernetweine produzieren”, bemerkte Alberto Antonini, der sympathische Eigner des Gutes, in einem anregenden Gespräch anlässlich einer gemeinsamen Verkostung, „aber einen exzellenten Sangiovese oder einen Canaiolo kann man nur im Gebiet unseres Chianti vinifizieren”. Und Alberto muss es wissen wie kaum ein anderer: Er ist nämlich der kluge Kopf, der den weltberühmten Solaia ebenso konzipiert hat wie unsere weiter unten folgende Neuentdeckung I Muracci: Welch eindrucksvolle Beweise, dass Alberto traumhafte Rotweine in völlig unterschiedlichen Stilistiken mit großem Erfolg vinifizieren kann! Doch auf Cerro del Masso, dem elterlichen Weingut, produziert er einen wunderschön authentischen Chianti mit Seele aus den klassischen Rebsorten der Region (80% Sangiovese, 20% Canaiolo), das genaue Gegenteil so vieler belang- und gesichtsloser Massenchianti aus dem Supermarkt, der eine höchst gelungene Vermählung darstellt zwischen dem immer seltener anzutreffenden traditionellen Stil und den sinnvollen önologischen Fortschritten der Moderne, und das zu einem derart extrem fairen Preis, dass ich Ihnen diesen leckeren Trinkspaß unbedingt anempfehlen möchte!


623105 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso 2005 6,95 Euro
Dieser tiefst kirschrote Traum eines Chianti vermittelt in seinem Aromenspektrum Anklänge, wie Chianti früher einmal dufteten, ist aber auch geprägt von Einflüssen der Moderne: Er verströmt einen bezaubernden Hauch von Rosenblättern, Veilchen, Sauerkirschen, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und balsamischen Noten, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toscanareise vor vielen Jahren – Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder. Dieser ungemein leckere, feinwürzige Chianti kommt auf der Zunge wohltuend ungekünstelt daher, zeigt sich von beispielhaft saftiger Textur mit reifen, cremigen Tanninen und löst wohlige Emotionen aus. Seine seidige, geschmeidige Fülle, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten sommerlichen Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen urigen Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren – ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder rustikaler italienischer Küche dient. Ein duftiger Wein aus einer traumhaften Landschaft mit fabelhaft niedrigen und ungemein trinkanimierenden 12,5% Alkohol, bei dem man mit jedem Schluck erschmeckt, dass ihm die besten Trauben nicht zur Vinifizierung einer Riserva oder eines Supertuscans geraubt worden sind. Ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann!
Zu genießen ab sofort , Höhepunkt 2008 bis 2012.


625105 Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso 2005 8,95 Euro
Das vorzügliche Terroir der erstklassigen Kalk-, Schiefer-, Ton- und Quarzböden verleiht diesem so fairpreisigen „Super-Tuscan” (40% Syrah, je 30% Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc) sein unverwechselbares Gepräge: Tiefdunkel in der Farbe, betört er im intensiven Duft mit Anklängen an pralle, reife Kirschen, Blaubeeren, Himbeeren, Lakritze und herrliche Cassis, wunderbar eingebettet in rauchig-mineralische Noten und abgerundet durch traumhafte florale Nuancen, insbesondere Rosen und Veilchen. Ungemein frisch und aromatisch am Gaumen, dabei ist das neue Holz (50%) perfekt in die cremige Textur dieses so ungemein leckeren, verführerischen Weines eingebunden. Welch hedonistischer Genuss zu sagenhaft fairem Preis! „Wow, what a delicious, excellent value, 90 Punkte”, so jubelt Parker zu Recht über diesen großen, charaktervollen Rotwein, der im Unterschied zu so vielen belanglosen, überteuerten Weinen der Region über eine eigenständige Persönlichkeit verfügt und ein sensationelles Preis-Genussverhältnis. Alberto lässt einfach seine Edelreben und sein großartiges Terroir für sich sprechen und produziert mit seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée einen handwerklich gemachten Wein von großartiger Qualität. Bravissimo!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2010, mindestens.

Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann