Saarwellingen, im Januar 2007

PINwand Nº 126


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2007 mit vielen genussreichen Stunden.

In unserer ersten Pinwand des Jahres präsentieren wir Ihnen von der Rhône Weltklassegewächse und herausragende Alltagsweine von Santa Duc (Degustationssieger einer großen FEINSCHMECKER-Verkostung), Alain Graillot und Beaucastel: Uralter Rhôneadel mit fabelhaften Gewächsen aus biodynamischem Anbau aus dem Jahrhundertjahrgang 2005, dem größten wohl seit 1961 und 1978. Auch im Bordelais ist 2005 von singulärer Qualität. Leider sind auch die Preise vieler Spitzengüter in astronomische Höhen abgedriftet. Doch für alle Freunde der edlen Weine dieser weltberühmten Region haben wir gute Nachrichten: Wir präsentieren Ihnen heute mit dem 2005er La Hase ein traumhaftes Gewächs für weniger als 10 Euro, das in seinem Preissegment seinesgleichen sucht. Der Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz der Domaine Berthoumieu (laut „Deutscher Ärztezeitung” der gesündeste Wein der Welt) als besten Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”.
Deutschland ist vertreten mit Markus Molitor von der Mosel und von Klaus-Peter Keller aus Rheinhessen präsentieren wir Ihnen einen phantastischen Rotwein! Freunden italienischer Weine empfehlen wir die preiswerten toskanischen Pretiosen von Cerro del Masso und der Tenuta I Muracci. Bernhard Ott, Österreichs „Mister Grüner Veltliner”, verzaubert uns mit einem herrlichen Alltagswein ebenso wie Josef Pöckl, „Winzer des Jahres 2004” (FALSTAFF), mit einer fabelhaften Rotweinkollektion.


Wieder eingetroffen: Seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm, haben Sie, werte Kunden, uns die herrlichen Rotweine des sympathischen Kultwinzers Pierre Clavel aus den großen Zwillingsjahren 04/05 förmlich aus den Händen gerissen: Wir waren restlos ausverkauft. Doch unser Freund Pierre hat uns nochmals mit einer respektablen Menge aus seinen Châteaureserven bedient:


Clavel
Pierre's Nase vor der „Schnauze” des
mythischen Bergriesen Pic St. Loup


311004 Pierre Clavel, „Cado”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro

Clavel




311305 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2005 6,60 Euro


311105 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2005 7,95 Euro


311204 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2004 13,80 Euro



Gerhard Eichelmann feiert Josi Leitz in seinem Standardwerk „Deutschlands Weine 2007”: „Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs 2005 vinifiziert! Vielleicht die beste Leistung in der Geschichte des Gutes: Seine Weine sind stoffig und elegant, konzentriert und doch filigran, sie vereinen Kraft und Mineralität. Johannes Leitz erzeugt große Weine vom Rüdesheimer Berg, komplexe Weine mit einer enormen Nachhaltigkeit!” Pinard de Picard gratuliert seinem Freund Josi und bedankt sich für eine nochmalige Zuteilung:

960005 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (mit Naturkork) 2005 10,90 Euro

Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (mit Naturkork)

9600605 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV) 2005 10,90 Euro

Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV)

961605 Leitz, Rüdesheimer Kirchenpfad, Riesling Spätlese trocken 2005 11,00 Euro


961505 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling trocken 2005 14,90 Euro


960604 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 21,70 Euro


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!

961203 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Riesling Spätlese 2003 21,70 Euro


961303 Leitz, JJL Rüdesheimer Berg Rottland Riesling Spätlese trocken 2003 16,90 Euro



Frisch eingetroffen: „Die eigentliche Sensation im Angebot von Clos du Caillou”, so Deutschlands renommierte Sommelière und Buchautorin, Paula Bosch. „Qualitativ liegt er auf der Ebene ansprechender Châteauneufs, preislich aber nur auf der eines guten Côtes-du-Rhône!”

154104 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge 2004 12,50 Euro





DEUTSCHLAND

Weingut Markus Molitor

2005 scheint der beste Jahrgang an Mosel und Saar seit dem legendären 59er:
Markus Molitor vinifizierte die besten Rieslinge in der glanzvollen Weingutsgeschichte!


Weingut Markus Molitor


Markus Molitor, der das traditionsreiche Familienweingut an der Mittelmosel nun in der 8. Generation führt, wird bereits seit seinem sagenhaften 97er Jahrgang, der dem Weingut vom Gault Millau die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres in Deutschland” erbrachte, zur kleinen Elite deutscher Weltklassewinzer gezählt. Der sympathische Winzer verfügt über mehr als zwanzig erstklassige Einzellagen (aus denen er jährlich ca. 60 (!) verschiedene Weine vinifiziert) mit unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen und Kleinklimata und somit über genügend Spielraum, den man zur Erzeugung hochkarätiger trockener und edelsüßer Gewächse braucht. Vom trockenen, „einfachen” Gutsriesling bis hin zu den grandiosen edelsüßen Raritäten kann man wirklich alle seine hochmineralischen Weine bedenkenlos empfehlen, die sich stets durch eine reife Frucht, eine fabelhafte Dichte verbunden mit einem tänzerischen Spiel, einen ausgeprägten Terroircharakter und eine für die Mosel so typische traumhafte Säure auszeichnen. Noch beeindruckender als das prächtige Haus Klosterberg, in welchem die unterirdischen Kelleranlagen untergebracht sind und das man schon von der Mosel, von der Zeltinger Brücke aus, hoch über dem Tale thronend erblicken kann, wirken die großartigen, halsbrecherisch steilen Parzellen inmitten der besten Mittelmosellagen. Diese fangen wie Brennspiegel auch die kleinsten Sonnenstrahlen ein und befinden sich in einem derart gepflegten Zustand, dass für jeden Weinfreund mit geschultem Blick auf Anhieb erkennbar ist, dass die großartige Qualität der Molitorschen Weine in den Weinbergen entsteht und nicht die Folge ist von irgendwelchen kellertechnischen „Verbesserungen”.

Markus erntet, wie alle großen Winzer an der Mosel, sehr spät, bis weit in den Monat November hinein. Manchmal verzögert er die Ernte sogar bis in den Dezember. Nach dieser ausgesprochen späten und selektiven Lese (10-12 Selektionsgänge von Oktober bis Dezember) werden die Beeren mit Hilfe kleiner Traubenbehälter möglichst unzerquetscht in die großen unterirdischen, in die Felsen geschlagenen, Sommer wie Winter ideal temperierten Kelleranlagen transportiert, gemahlen und dann möglichst schonend gekeltert. Der durch reine Sedimentation geklärte Most gärt anschließend unter ausschließlicher Verwendung von weineigenen Hefen in den alten Gewölbekellern unter natürlich kühlen Bedingungen, teils im Stahltank, teils im traditionellen Holzfass. Denn Markus ist der festen Überzeugung, dass alle großen Weine wenigstens für einige Zeit im Holzfass gelegen haben sollten. Nach Abschluss der Gärung gönnt er seinen Weinen ein relativ langes Lager auf der Feinhefe, wie das früher an der Mosel Tradition war, bevor sie leicht filtriert abgefüllt werden, damit der Wein sich eine große Frische und eine lange Lebensdauer in der Flasche bewahren kann.

Was Markus Molitor besonders auszeichnet: Sein Sortiment fällt regelmäßig so homogen gut aus wie bei kaum einem anderen Moselwinzer. So vergibt Eichelmann („Deutschlands Weine 2007”) dem Weingut 5 Sterne und urteilt begeistert: „Markus Molitor wird immer besser. Waren die 2004er schon von erstaunlicher Brillanz, wirken die 2005er noch eindrucksvoller”! Recht hat der Kerl. Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen daher heute unsere Selektion aus der großartigen Kollektion 2005, ein Jahrgang, wie er vielleicht einmal in 50 Jahren wächst!

P.S.: Immer wieder, wenn ich in einem guten Restaurant trockene, feinherbe oder auch fruchtsüße Molitor-Rieslinge finde, die bereits ein paar Jahre der Flaschenreifung hinter sich haben, ordere ich diese mit großer Vorfreude und bin jedes Mal begeistert: Diese fabelhaften, tänzerisch-schwebenden, feinsinnigen und traumhaft mineralischen Rieslinge schmecken solo getrunken hervorragend und sind schlichtweg geniale Essensbegleiter. Ganz wenige trockene Rieslinge nur präsentieren sich nach Jahren der Flaschenreifung so knackig frisch und glockenklar mineralisch wie die Weltklassegewächse von Markus Molitor!


916005 Molitor, Riesling QbA trocken 2005 (Literflasche) 2005 1 l 7,80 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, eleganter, ungemein frischer, ‚kühler’ und mineralischer Riesling aus der Literflasche, der eindrucksvoll demonstriert, dass man die Handschrift des Meisters stets schon an seinem Einstiegswein erkennt. Superlecker, dicht, dennoch moselanisch-tänzerisch, perfekt integrierte Säure, dabei mit nur knapp 12 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf allerhöchstem Niveau! Einen solch guten Literwein zu derart fairem Preis muss man Markus Molitor erst mal nachmachen. Saftig und knackig. Toller Riesling für alle Tage!!
Zu genießen ab sofort bis 2008.


914105 Molitor, Gutsriesling, trocken QbA 2005 8,95 Euro
Der trockene Gutsriesling ist in einem der größten Jahrgänge in der deutschen Weingeschichte wohl noch besser gelungen als in den schon herausragenden Vorgängerjahren und stammt aus vollreifem Traubengut ausschließlich auf der Stufe von Spätlesequalitäten, überwiegend aus dem Wehlener Klosterberg. Die faszinierende Rieslingfrucht mit glockenklaren Anklängen an Mineralien, gelbe Steinfrucht und Limetten wird unterlegt von einem dezenten, ungemein animierenden Schieferton. Rassig, feinsaftig, mineralisch und tänzerisch gleitet er über die Zunge, die reife Säure ist bestens integriert, geradezu cremig füllt er mit seinem dichten Extrakt den ganzen Gaumen aus, herrlicher Biss, großartiges Preis-Genussverhältnis! Ein fabelhafter Gutsriesling, der in dieser herausragenden Qualität die absolute Spitze nicht nur an der Mosel, sondern in ganz Deutschland verkörpert. Noch steckt dieser harmonische Wein in seinen Kinderschuhen, doch nicht nur die Kenner der Molitor-Rieslinge erahnen bereits das Potenzial dieses rassigen Meisterwerkes, denn seine Dichte, sein knackiger Schmelz und perfekte Reife bescheren diesem Klasse-Riesling ein ausgezeichnetes Lagerpotential. Bravo, Markus!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2009.


917905 Molitor, Bernkasteler Badstube, Riesling Kabinett feinherb 2005 9,90 Euro
Welch feinwürzige Schiefernase prägt diesen fabelhaften Kabinettwein, der unter Preis-Genussgesichtspunkten eine der großartigsten Werte des gesamten Jahrgangs darstellt. Litschi, weißer Weinbergspfirsich und Stachelbeeren dominieren die faszinierend „kühle” Frucht. Ungemein klar, kraftvoll und dicht am Gaumen, pikante mineralische Note, zupackend, perfekt eingebundene, lebendige Säure, herrliches Spiel, fein balanciert, seidiges Finale, lang anhaltend. Vom Gault Millau wurde diese berühmte Lage bereits im Jahrgang 2001 zu den 10 besten halbtrockenen Rieslingen Deutschlands gezählt, doch jahrgangsbedingt (die halbtrockenen Weine sind 2005 der absolute Hammer an der Mosel) ist unser heute präsentierter Kabinett noch einmal deutlich besser ausgefallen, ein absolutes „Highlight”! Zu genießen ab sofort bis 2012.


914305 Molitor, Zeltinger Sonnenuhr Riesling Spätlese, trocken 2005 15,50 Euro
Diese fabelhafte Spätlese stammt aus der weltberühmten Zeltinger Sonnenuhr, wo auf 4,5 Hektar uralte wurzelechte Reben wachsen, die diesen legendären Riesling gebieren. In der Nase fasziniert eine enorm eindringliche Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen und Steinobst, zart unterlegt mit Nuancen feinster Kräuterwürze! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, straff gewirkt, komplex und filigran. Feingliedrige Säure, sehr präsentes mineralisches Rückgrat. Noch sehr jugendlich, dennoch bereits harmonisch mit einem reintönigen, lang anhaltenden, wiederum zutiefst mineralischen Nachhall: Ein wunderschöner, ein (fast) idealtypischer trockener Riesling, der das Terroir der Mittelmosel geradezu idealtypisch widerspiegelt. Völlig zu Recht urteilt der Gault Millau 2007, dass Molitors „mineralischste Weine aus der Zeltinger Sonnenuhr stammen” und von herausragender Qualität sind, da sie den „Lagencharakter auf das Feinste zur Geltung bringen. Molitor beweist dabei, dass die mineralische Tiefe seiner Weine keineswegs auf Kosten der Eleganz geht”. Und für mich persönlich ist dieser Referenzriesling die schönste trockene Spätlese der Mittelmosel im Jahrhundertjahrgang 2005 zu phantastisch günstigem Preis und meine besondere Empfehlung!
Zu genießen ab Frühjahr 2007 bis nach 2012.

Weingut Markus Molitor



917805 Molitor, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese, feinherb 2005 17,50 Euro
Aus einer der spektakulärsten Steillagen der Welt ein absoluter Spitzenriesling im feinherben Bereich. Feinwürzige mineralische Schiefernase, Litschi und weißer Pfirsich; klar, kraftvoll, dicht, ja opulent am Gaumen, pikante mineralische Note, zupackend, gut eingebundene, lebendige Säure, herrliches Spiel, fein balanciert, seidiges Finale, lang anhaltend. Ein Rieslingdiamant aus Samt und Seide aus einem Jahrhundertjahrgang an der Mittelmosel! Eine Wahnsinnsmineralität, eine traumhafte Finesse, Eleganz und tänzerisches Spiel auf der einen, eine wollüstig-erotische Opulenz auf der anderen Seite! Und welch endlos langer, wiederum zutiefst mineralischer Nachhall. Kein Zweifel: Markus Molitor hat aus dem Graacher Himmelreich eine Weltklassespätlese vinifiziert. Für Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2007” die beste feinherbe Spätlese ganz Deutschlands im Jahrhundertjahrgang 2005. Für mich auch. Punktum! Sichern Sie sich von diesem Elixier, was Sie nur bekommen können.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis nach 2015.

Weingut Markus Molitor
Panoramablick über die majestätischen Steillagen von Zeltingen



914705 Molitor, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese 2005 15,50 Euro
Von diesem Klassiker unseres Programms sind bereits so viele Vorreservierungen bei uns eingegangen, dass wir nur noch ganz leise auf dieses Kleinod aus weltberühmter Lage hinweisen können.
Zu genießen ab sofort bis 2020.



917205 Molitor, Niedermenninger Herrenberg, Riesling Auslese*** 2005 (0,375l) 35,00 Euro
Nach zahlreichen vergleichenden Proben aus einem Jahrgang, der zusammen mit dem legendären 59er bei den edelsüßen Rieslingen von Mosel-Saar-Ruwer die absolute Spitze eines halben Jahrhunderts bildet, hat sich diese ungemein filigrane, über die Zunge tänzelnde Auslese mit ihrer sagenhaften Rasse (aus einer fast vergessenen großen Lage am Zusammenschluss von Saar und Mosel übrigens, die von Markus Molitor aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst wurde) als einer meiner 5 persönlichen Favoriten herauskristallisiert. Und welch großartige Rieslinge von Helmut Dönnhoff bis Theo Haart, von Armin Diel bis Klaus-Peter Keller habe ich genießen dürfen. Doch dieser betörenden, ungemein komplexen, zutiefst mineralischen Auslese (noch sind alle Komponenten sehr verwoben) aus dem Niedermenniger Herrenberg gebührt vielleicht sogar die Krone: Ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, bei aller barocken Fülle von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs birgt. Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Auslese wird Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Dieser Wein wird zur Legende werden! 96 Punkte im Gault Millau 2007 und DER




Weingut Keller

Deutschlands Rieslingikone („Winzer des Jahrzehnts”, Gault Millau) vinifiziert im Jahrhundertjahrgang 2005 magische Rotweine der absoluten Spitzenklasse!

Werte Kunden, wir haben Ihnen in den letzten Jahren in unzähligen Mailings alles über die sympathischen Kellers aus Rheinhessen, Deutschlands dynamischster Anbauregion, erzählt. Wirklich alles? Nein, ein paar Geheimnisse haben wir uns noch bewahrt. Und die ersten beiden davon wollen wir heute lüften: Zum einen begab sich Klaus-Peter Keller in seiner Jugend auf „unerhörte Abwege”. Und zum zweiten gehört seine heimliche Liebe als Winzer dem Rotweinmachen! Und diese beiden Dinge gehören untrennbar zusammen.


Weingut Keller


Wahre Weinliebhaber und Kenner wissen: Weine der absoluten Weltspitze zu vinifizieren setzt sehr viel Intuition voraus. Originäre, unverfälschte charaktervolle Weine kann man nicht am Reißbrett konzipieren und als Massenprodukt vermarkten. Da gehören Bauchentscheidungen und das intuitive Verstehen der Natur dazu, das Belauschen der Reben, die unbedingte Liebe zur Traube. Wie einfühlsame Pferdeflüsterer für den Laien wie von Zauberhand traumatisierte Pferde heilen, gibt es auch begnadete Rebenflüsterer. Männer und Frauen, die das ganze Jahr über ganz nah dran sind an ihren Trauben, die bei Wind und Wetter im Wingert stehen statt im Nadelstreifenanzug zu repräsentieren. Doch nach vielen Jahren der intensiven Beschäftigung mit Wein und seinen Machern scheint mir auch, dass das letzte Quäntchen an Qualität in den Trauben herauszuholen auch eine Frage des kreativen Kopfes ist, des wachen Intellekts. Klaus-Peter Keller ist ein solch kluger Kopf. Und der hätte ihn fast beim Finden seiner Berufung behindert!

Denn nach seinem Abitur (1993) studierte er zunächst Volkswirtschaftslehre – aller Liebe zum Rebensaft, die ihn von Kindesbeinen an prägte, zum Trotze, denn eine solide wirtschaftliche Grundbildung sollte seiner Winzerlaufbahn vorausgehen. Doch schon bald merkt Klaus-Peter, dass die nüchterne Welt der Zahlen die seine nicht ist, schmeißt im 3. Semester sein Studium, verlässt das elterliche Weingut und geht, seinem Bauchgefühl folgend, nach Burgund, um in Gevrey Chambertin die Geheimnisse großer roter Pinot-Noir-Weine (infolge seines Finessenreichtums, seiner Feinheit und Balanciertheit auch liebevoll roter Riesling genannt) zu erforschen. Dieses Ausreißen nach Burgund („Viel modischer wäre es seinerzeit als deutscher Winzersohn gewesen, sich in der Toskana, in Neuseeland oder sonst wo in der Neuen Welt die Hörner abzustoßen”), führt ihn nach dem Zahlenstress des Studiums und der Hektik des ungewohnten Großstadtlebens an die Wiege der zwei größten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters: Cluny und wenig später Citeaux („Die Mönche der Abbaye bereiten noch heute phantastische Käsespezialitäten aus eigener Milch”) waren seinerzeit nicht nur geistige, sondern auch künstlerische und politische Zentren Europas. Darüber hinaus befanden sich in ihrem Besitz eine Großzahl der besten Lagen der Côte d’Or, die heute als Grand Crus Weltruhm genießen und fabelhafte Preise erzielen. Und hinter dicken Klostermauern weilte demütig der junge Klaus-Peter (in der ‚rue de l’ancien hospital’) – oftmals vor Kälte fröstelnd und mit erbeutetem Rebenreisig am offenen Feuer sein kleines Zimmer erwärmend. (Noch ein kleines Geheimnis: Natürlich brachte Klaus-Peter auch einige Zweige edelster Reben aus besten Lagen mit nach Deutschland und pflanzte sie in Rheinhessen an.) In dieser selbst auferlegten Klausur und während gleichzeitig absolvierter spannender Praktika bei großen Meistern seiner Zunft (heute, ein Jahrzehnt später, pilgern übrigens wissbegierige Weinstudierende aus aller Welt zu Klaus-Peter nach Flörsheim-Dalsheim, „the times they are a-changin”, wie Bob Dylan so unnachahmlich näselte) widmete er sich mit Faustischer Neugier seinem erklärten Ziel, das Geheimnis der Herstellung großer Rotweine zu erforschen. In langen Diskussionen mit Romain Lignier (dieser hatte zuvor in Rheinhessen ein Praktikum absolviert) von der weltberühmten Domaine Lignier und mit Charles Rousseau, dem großen alten Mann, dem Doyen des Burgund, beginnt Klaus-Peter Kellers Verständnis für große Rotweine aus handwerklicher Machart zu reifen.

Gereift kehrt auch er nach 9 Monaten des Exils in seine rheinhessische Heimat zurück, beseelt von der Idee, neben großen Rieslingen etwas zu machen, was damals in Deutschland noch (fast) unvorstellbar war. Große Rotweine von Weltruf. Finessebetont sollten sie sein, und dennoch ausdrucksstark.


Weingut Keller
Unsere sympathische Vierer-Bande:
Julia und Klaus-Peter Keller sowie die Söhne Felix und Max


Keine bloße Kopie eines auch noch so edlen Burgunders wollte er machen, stattdessen etwas eigenständig Großes: Die deutsche Antwort auf die Herausforderung Burgund. Einen feinsinnigen „vin de finesse”, der dennoch Dichte, Strukur, Komplexität und veritable Kraft besitzt. Und nach einigen harten Lehrjahren („Da ging schon mancher Versuch in die Hose, zumal meine Hauptbeschäftigung natürlich immer der Riesling war. Und ich brauchte einfach Zeit, unsere Rotweinlagen zu verstehen und die bestens geeigneten Parzellen heraus zu finden”) wurden seine Rotweine von Jahr zu Jahr dramatisch besser: Einige von Ihnen, liebe Kunden, werden sich vielleicht noch an den 2003er BÜRGEL erinnern, der bereits nach einem einzigen (!) Tag der Präsentation bei Pinard de Picard komplett ausverkauft war. (Reservierungen für den fabelhaften, aber ebenfalls extrem raren 2005er nehmen wir ab sofort entgegen.) Jedes Jahr legte ich mir seither Kellers fabelhafte „rote Rieslinge” in meinen eigenen Keller. Anbieten konnten wir die Weine mit Ausnahme des 03er Bürgels bisher leider nicht, die produzierte Menge war viel zu gering. Das hat sich mittlerweile glücklicherweise ein wenig geändert, da neu angepflanzte und erworbene Parzellen sich jetzt in einem optimalen Zustand befinden. Dennoch: Klein – aber fein wird auch in Zukunft die Devise sein, denn bei nur knapp über einem Hektar bepflanzter Rebfläche werden die raren Rotweincuvées ein nobles Hobby der Kellers bleiben. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Ihnen, liebe Kunden, heute weltweit exklusiv eine frisch abgefüllte Burgundercuvée anbieten können, die Klaus-Peter Keller aus seinen besten Fässern für Sie persönlich ausgewählt hat:
die Edition Pinard 2005. Viel Vergnügen mit diesem fabelhaften Wein, in seiner genussfreundlichen Preisklasse eine unerhörte Provokation renommierter Burgunder Dorflagen!


953905 Keller, Edition Pinard, rot 2005 2005 12,95 Euro
2005 war ein phantastisches Rotweinjahr für Deutschland; infolge der klimatischen Veränderungen schlicht das beste aller Zeiten. Kleinbeerig, dickschalig, mit perfekter Reife (aber ohne jegliche Überreife) kamen die kerngesunden Trauben der Burgunderreben in den Keller, wo sie sich extrem behutsam, selbstverständlich auch ohne die so beliebte Schminkung mit ein wenig verführerischer Restsüße (daher braucht unsere Edition Pinard zurzeit auch noch viel Luft, um sich optimal zu entfalten und schmeckt mir persönlich am zweiten Abend noch besser als am ersten), in aller Ruhe zu einem großen Wein entwickeln konnten. Traditionelle Maischegärung in offenen Bütten über knapp 2 Wochen, sensibler Ausbau nur in großen Holzfässern (2.400 l), so wuchs eine traumhafte Cuvée mehrerer Burgundersorten heran, die nicht durch Holz oder Alkohol, sondern durch komplexe Fruchtaromen, Mineralität und wunderbare Würzaromen verzaubert: Finesse pur! Prächtiges leuchtendes Rot in der Farbe, die Nase wird verwöhnt von traumhaften Aromen reifer Kirschen und von faszinierend würzigen Noten. Und betörende Veilchen blühen am Wegesrand! Genauer gesagt, Cyclamini (Sprich: schiklamini). Kennen Sie, liebe Kunden, den betörenden Duft dieser herrlich duftenden Alpenveilchen, die auf kalkhaltigen Böden in schattigen Lagen und Mischwäldern von der Tallage bis ca. auf 2.000 m Höhe anzutreffen sind und die bei einem Spaziergang an einem lauen Sommerabend sich mit dem duftenden Humus des Waldbodens im Karstgebirge zu betörenden Aromen vermählen? So riecht dieser fabelhafte Rotwein! Am Gaumen sehr ausgewogen und harmonisch, fein balanciert, von kühler Stilistik und mit keinerlei marmeladigen Noten versehen, da nur traumhaft niedrige 12,5 Volumenprozent Alkohol! Bei aller Dichte und fleischigen Fülle dominieren eine spielerische Finesse und seidene, cremige Tannine. Großartiger Nachhall!
2005 ist in der tat DER Jahrhundertjahrgang für deutsche Rotweine! Die Cuvée Pinard ist ein vorzüglicher Essensbegleiter, aber auch solo getrunken wegen seiner animierenden Frische und seinem sympathisch niedrigen Alkoholgehalt ein fabelhafter Genuss!
P.S.: Jancis Robinson, renommierte master of wine, äußert sich euphorisch über Kellers „komplexe rote Burgunder: Rousseau-Rotweine in Rheinhessen” und Gerhard Eichelmann bringt es auf den Punkt: „Auch beim Rotwein sind die Kellers Spitze”.
Zu trinken ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2012.



Unwiderruflich gehen unsere Vorräte an den phantastischen Weißweinen des Jahrgangs 2005 des Winzers des Jahrzehnts zur Neige. Folgende Pretiosen können wir Ihnen noch einmal wärmstens empfehlen:

953005 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2005 7,60 Euro


951105 Keller, Silvaner -S-, trocken 2005 19,90 Euro


952305 Keller, Beerenauslese Pius 2005 0,375 l 14,90 Euro


952505 Keller, Monsheimer Silberberg, Rieslaner Auslese Nr. 26 2005 0,375 l 19,50 Euro


952705 Keller, Trockenbeerenauslese (Cuvée Pinard) 2005 0,375 l 39,00 Euro





FRANKREICH

Château La Hase - Bordeaux rouge

Ein winzig kleines Edel-Château fasziniert Liebhaber originärer, eleganter Bordelaiser Gewächse zu extrem günstigem Preis! Unser zweiter Vorbote des Jahrhundertjahrgangs 2005 im Bordelais – unter Preis-Genussaspekten schlicht Referenzqualität!

„Nur” ein Bordeaux rouge, ohne prestigeträchtigen Appellationsnamen? Ja! Eben nichts für Etikettentrinker. Doch was ist das für ein faszinierendes Kleinod vom rechten Ufer der Dordogne in unmittelbarer Nähe von Fronsac, einer der interessantesten Satellitenappellationen des gesamten Bordelais, von wo bereits seit Jahren einige Weine mit hoher Qualität, aber zumeist erfreulich angenehmen Preisen kommen. Einhundert Prozent erstklassige Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im besten Alter (fast 50 Jahre) sowie ein biologischer Anbau auf dem vorbildlich gepflegten Terroir erbringen den außergewöhnlichen Charakter der Weine des noch jungen Jean-Yves Milaire, einem der größten Winzertalente der Region. Als vor einem halben Jahrhundert sein Großvater die nur ein Hektar große Parzelle bepflanzte, ließ er Obstbäume in der Mitte der Reihen stehen, typisch für die damalige Zeit, in der die Winzer eine lange in Vergessenheit geratene, wohlüberlegte Vorstellung von einem intakten ökologischen Gleichgewicht in ihren Weinbergen besaßen. Diese Obstbäume stehen immer noch an der gleichen Stelle und haben so in der Vergangenheit glücklicherweise eine mechanische Bearbeitung dieses exzellenten Terroirs verhindert (Zudem dienen die Bäume als Schattenspender und Oasen der Erholung während der anstrengenden Pflegearbeiten von Boden und Reben). Auch heute noch werden die Weinberge ausschließlich per Hand bearbeitet, bis auf das Pflügen der exzellenten Böden, das mit dem Traktor geschieht. Der extrem dichte Anbau sorgt aufgrund der Konkurrenzsituation für tief in die Erde wurzelnde Rebstöcke, die so die Mineralien des Bodens optimal in die Trauben transportieren. Die Anstrengungen im Weinberg sind gigantisch: Aufwändige Blattwerksarbeiten zur optimalen Belüftung, um Fäulnisprozesse zu vermeiden und eine ungehinderte Sonnenbestrahlung der Trauben zu erzielen sowie eine frühzeitige grüne Lese und ein striktes Eindämmen der Wuchsstärke der Rebstöcke, um die Trauben pro Stock im optimalen Gleichgewicht zu halten.
Nach einer extrem sorgfältigen Handlese im Weinberg werden die vollreifen Trauben noch einmal einer rigorosen Selektion im Keller unterzogen, was sich in dem traumhaft komplexen und finessenreichen Wein bei jedem Schluck spüren lässt. Die Vinifizierung erfolgt sehr traditionell, ausschließlich mit weineigenen Hefen. Nach 4 Wochen wird der neue Wein in Barriques (ein Drittel davon neu) französischer und amerikanischer Provenienz abgefüllt, wo die malolaktische Gärung erfolgt. Nach weiteren 10 Monaten eines schmeckbar schonenden Ausbaus wird er so schnell wie möglich, nur ganz leicht filtriert, in Flaschen abgefüllt, um die ganze Fülle, die Frucht und den Geschmack dieses wunderbaren Weines in die Flasche hinüberzuretten. Unbedingt probieren: Unter Preis-Genussgesichtspunkten ist dieser rein biologisch angebaute Wein, das genaue Gegenteil eines simplen Bordeaux, einfach unschlagbar!


584105 Château La Hase, rouge 2005 8,50 Euro
Ein charaktervolles, nobles Gewächs, mit großer Hingabe vinifiziert, dafür ohne Konzentrationsverfahren, wie sie heute im Bordelais auf so vielen Châteaux üblich sind. So rührt die tiefst dunkelrote Farbe ausschließlich von den alten Merlotreben (daher auch die stilistischen Anklänge an edle Pomerol-Gewächse), aus denen dieser faszinierende Wein gewonnen wurde. In der Nase betört eine derart saftige, komplexe, dunkelbeerig-minzige und zart würzige Aromatik (dazu vanillige Noten, Zimt, Nougat, geröstetes dunkles Brot und reife Schattenmorellen), dass viele Kunden, die diesen Wein erstmals probieren, den extrem genussfreundlichen Preis dieses phantastischen Weines kaum glauben wollen. Am Gaumen zeigt er sich finessenreich und konzentriert zugleich und bereitet ungemein viel Trinkfreude: Seine Balanciertheit, seine traumhafte Frische, sein tänzerisches Spiel und seine moderate, höchst trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 13% machen ihn zu einem Unikat in seiner extrem fairpreisigen Kategorie. Er fasziniert zudem durch seine beachtliche Struktur, Kompaktheit und Finesse, überzeugt durch angenehme reife und cremig-seidene Tannine, die nach mehrstündiger Öffnung noch weicher und schmelziger werden. Dazu schmeicheln zarte Röstaromen, Cassis und wiederum Minzanklänge sowie eine verführerisch-laszive Textur und ein bemerkenswert langer, feinwürziger, saftiger Abgang der Zunge.

Christina Göbel, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, urteilt begeistert über dieses winzig kleine Edel-Château, dessen Preis auch im Jahrhundertjahrgang 2005 unverändert günstig (welch altruistisch noble Einstellung!) geblieben ist: „Für einen so genannten ‚einfachen’ Bordeaux eine sagenhafte Qualität!”

Allen Liebhabern großartiger Bordelaiser Gewächse mit einem exzellenten Preis-Genussverhältnis (solche Weine zu finden ist derzeit wohl die größte Herausforderung für den Weinhandel überhaupt) können wir nochmals zwei weitere fabelhafte Pretiosen anbieten, die wir Ende letzten Jahres präsentierten und die im Handumdrehen ausverkauft waren. Wir haben infolge unserer exzellenten langjährigen Beziehungen zu beiden Weingütern den Winzern ihre Châteaureserven „abringen” können. Greifen Sie unbedingt zu, es lohnt sich sehr!
Zu genießen ab Spätherbst diesen Jahres, Höhepunkt Ende 2007 bis etwa 2012.



512304 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2004 14,90 Euro

Chainchon
Alle Weinberge von Château Chainchon schmiegen sich
sanft geschwungen um die Domaine




Vom aktuellen WEINGOURMET Dezember 2006 zu den „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” (bis 34,90! Euro) gezählt: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis. Köstliche Frucht, seidige Gerbstoffe, kühl und edel”.

570105 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2005 9,90 Euro


5701105 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge, Magnum 2005 1,5 l 18,90 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

Als „CHAMPION DE BORDEAUX” feierte die REVUE DU VIN DE FRANCE bereits den herausragenden Jahrgangsvorgänger unseres Kleinods aus dem Bordelais! Cru Monplaisir ist ein beeindruckender „kleiner” Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux! „A top-flight” lobt selbst Parker diese Preissensation aus dem Jahrhundertjahrgang 2005!

Und als Wein der absoluten Spitzenklasse empfehlen wir nochmals:

570304 Château des Eyrins, Margaux rouge 2004 26,00 Euro


Dieser große Wein mit den Leitideen Eleganz, Finesse und Harmonie erhielt zu Recht die höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE „Nous avons beaucoup aimé” und die Beurteilung: „Sehr großer, mineralischer Wein, lang anhaltend, große Frische, herausragender Charakter. Ein großer Erfolg!”

Domaine Alain Graillot - Crozes Hermitage

„Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!” (Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Auerbachs Keller)

Alain Graillot besitzt unter französischen Weinliebhabern bereits seit mehr als einer Dekade Kultstatus: Der renommierte und einflussreiche französische Weinführer ‘Gault-Millau’ feierte ihn als Rhône-Winzer des Jahres und Parker behauptet, völlig zu Recht, sein Crozes-Hermitage schmecke wie die benachbarten, aber wesentlich berühmteren und teureren Prestigeweine aus Hermitage. Für Kenner der Szene sind diese Bewertungen keine Überraschung, denn sie wissen, dass Alain Graillot sein Handwerk bei seinen berühmten Freunden Gérard Jaboulet, Marcel Guigal, Gérard Chave und anderen begnadeten französischen Spitzenwinzern erlernte. Dank seiner fabelhaften, steinigen Lagen und einer extrem selektiven, riskant späten Lese erzeugt Alain sicherlich die feinsten, finessenreichsten Gewächse seiner noch weit unterbewerteten Appellation, die eine famose Struktur aufweisen wie wenige andere Weine der gesamten Rhône. Alains traumhaft dichte, würzige, subtil-noble Syrah-Weine präsentieren sich höchst komplex, feinst geschliffen, von einem faszinierendem Bukett und mineralischen Noten geprägt und im besten Wortsinne handwerklich vinifiziert: In ihrer edlen Stilistik verkörpern sie das genaue Gegenteil so vieler banaler, höchst marmeladiger Übersee-Shiraz-Bomber aus industrieller Produktion. (Wussten Sie übrigens, werte Kunden, dass 85% der neuseeländischen Weinproduktion aus den Kelleranlagen von gerade einmal vier Großunternehmen stammen und in Südafrika zwei Konzerne 80% der Weine produzieren?) Statt aufdringlicher Tutti-Frutti-Aromen finden Sie in den subtilen, handwerklich hergestellten Syrahweinen von Alain Graillot aus sorgfältiger handwerklicher Produktion eine feinst balancierte Frucht und eine tiefgründige, ungemein präzise Mineralität, wie wir sie beispielsweise auch in den grandiosen Rieslingen von Klaus-Peter-Keller finden. Noblesse obige! Der Jahrhundertjahrgang 2005, der wegen seiner Ausgewogenheit, Harmonie und inneren Balance selbst dem 03er, den Parker als einen „historischen, noch niemals in der Geschichte da gewesenen Jahrgang voller Kraft und Konzentration”, bezeichnete, nach meinem persönlichen Geschmack wegen der feineren Balance seiner Weine deutlich überlegen ist, hat fabelhafte Gewächse hervorgebracht, die mehr als jemals zuvor die immer noch immens günstigen Preise eines Crozes-Hermitage mit den fabelhaften Qualitäten von mythischen Hermitageweinen eines Jean-Louis Chave oder der wesentlich teureren Prestige-Gewächse von der etwas weiter nördlich gelegenen Côte Rôtie verbindet. Schon bei meiner ersten Fassprobe im Frühjahr 2006 deutete sich an, welch phänomenal großen Wein Alain Graillot, mittlerweile schon zu den legendären Altmeistern der Region zählend, in 2005 vinifiziert hat: In der Kraft und Opulenz wie eine Reinkarnation des großen 99ers, dazu von einer fabelhaften Struktur und einer perfekten Ausgewogenheit und inneren Harmonie! Ein Wein, der aufgrund seiner wunderschönen Frucht und seiner enorm reifen Gerbstoffe bereits in seiner Jugend große Trinkfreude bereitet und der darüber hinaus über ein immenses Lagerpotential verfügt! Best Alain Graillot ever!

143105 Graillot, Crozes-Hermitage, rouge 2005 15,90 Euro
Seit vielen Jahren einer unserer beliebten Rhôneklassiker: Tiefdunkle, fast schwarze Farbe, ungemein expressives Bukett von roten Früchten, Rauch und schwarzem Pfeffer, würzigen Kräutern, Oliventapenade, traumhafte Cassisnoten und eine ungemein präzise, fokussierte, tiefgründige Mineralität, wie sie stilbildend ist für die großen Terroirs der nördlichen Rhône.
Am Gaumen jahrgangsbedingt eine außergewöhnliche Fülle, sehr fleischig, höchst konzentriert, viel herrlich reife Frucht und dennoch eine eindrucksvolle Finesse, eine spielerische Eleganz und eine ungemein trinkanimierende kühle Struktur, dazu traumhaft saftige, seidene Tannine wie nie zuvor und lang anhaltend im wiederum sehr mineralischen Nachhall. Von fabelhafter Qualität („im Charakter einem Hermitage sehr ähnlich”, 90-93 Punkte, so bewertete Parker bereits den superben 03er, der bei aller Güte aber nicht ganz an den 05er heranreicht), für mich eindeutig der beste Crozes-Hermitage, den Alain bisher vinifiziert hat. Traditionell ausgebaute Weine der nördlichen Rhône verdanken ihren legendären Ruf ihrer einzigartigen Aromatik, die geprägt ist von einer faszinierenden Mineralität, die in ihrer nobelsten Ausprägung Anklänge an Rauchfleisch evoziert, und einer betörenden Cassisnote, die ungemein präzise und kühl im Charakter die Zunge liebkost. Dieser grandiose Wein gereicht seiner Appellation wahrhaft zur Ehre: Wildheit und ursprüngliche Kraft paaren sich mit Eleganz. Kühle und Finesse. Ein authentischer Stoff aus handwerklicher Produktion, ein zutiefst emotionaler Wein, der die Seele streichelt.
In seiner jetzigen Primärfruchtphase bereits ein vorzüglicher Essensbegleiter, Höhepunkt Ende 2009 bis mindestens 2020.




Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Charaktervolle Referenzweine der südlichen Rhône aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkohol und traumhafter Finesse

Beaucastel. Ein Name, eine Legende. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern auch einen der größten und charaktervollsten Weine des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel” der französischen Weinkritik, das ‚Classement 2007’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltkassegut mit drei Sternen als einziges der südlichen Rhône ein in die ganz kleine, elitäre Spitzenklasse aller Weltklasse-Domainen Frankreichs.


Château Beaucastel
Hinter uralten Reben verbirgt sich das weltberühmte Château Beaucastel


Worin liegen nun die großartigen Qualitäten dieses traditionsreichen Familiengutes (mittlerweile ist mit Pierre Perrin, dem höchst talentierten Sohn des legendären Jean-Pierre, die 7 Generation in der Mitverantwortung) begründet? Hier sind mehrere Faktoren gleichberechtigt zu nennen: Zum einen erfolgt die Bewirtschaftung der extrem steinigen Weinberge ausschließlich nach biodynamischen Grundsätzen. Auf der im äußersten Norden von Châteauneuf-du-Pape in der Nähe von Courthézon gelegenen Domaine werden bereits seit 1964 (!) keine Düngemittel, Pestizide oder Insektenvernichtungsmittel mehr benutzt, stattdessen wird mit einer Tonne Kompost (Schafsmist und Traubentrester) pro Hektar jährlich gedüngt. „Wenn Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden, wurzeln die Reben nicht tief genug. Daher bekämpfen wir Krankheiten ausschließlich mit biologischen Mitteln, lockern den Boden auf und schneiden die oberflächlichen Wurzeln weg. Damit versetzen wir unsere Reben – deren Neubestockung nach einem detailliert geplanten Rotationsprinzip erfolgt, so, dass die Weinstöcke im Schnitt stets 50 Jahre alt sind – in die Lage, auch in den heißen Sommermonaten genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress zu finden und genügend Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichen Schichten in der Tiefe der Erde in die Rebe zu transportieren”, erläutert engagiert wie stets Jean-Pierre Perrin, einer der beiden Brüder, die über viele Jahre hinweg mit großer Weitsicht die Traditionsdomaine geleitet haben und ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben die Reben so ihre eigene Abwehrkraft gegen Schädlinge entwickelt und Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer bevölkern wieder unsere Weinberge. Und unser streng limitierter Ertrag gibt nichts anderes als die Quintessenz des unverwechselbaren Charakters unseres einzigartigen Terroirs wieder.”


Château Beaucastel


Ein weiterer entscheidender Faktor der unverwechselbaren Qualitäten der großen Châteauneufweine von Beaucastel liegt in ihrer besonderen Rebsortenzusammensetzung. Beim roten Châteauneuf fließen wie bei Clos des Papes alle 13 Rebsorten der Appellation in die Cuvée ein, was zur großen Harmonie, zur Ausgewogenheit, zur Finesse und dem moderaten Alkoholgehalt der Weine beiträgt. So ist die Counoise-Rebe beispielsweise sehr wichtig für die Finesse im Wein und die früh reifende Cinsault-Traube mit ihrer reichlichen Frucht bildet ein notwendiges Gegengewicht zum Alkoholgrad der Grenache und den Tanninen von Syrah und Mourvèdre. Letztere Rebe trägt durch ihren für die Appellation ungewöhnlich hohen Anteil zum höchst eigenständigen, unverwechselbaren Beaucastel-Stil in seiner ganzen Ursprünglichkeit bei: Bio-Weine der absoluten Weltspitze!


174205 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2005 5,60 Euro
Was für ein herrlicher Alltagswein des Jahrhundertjahrgangs 2005 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux! Diese faszinierend harmonische, elegante, cremige, aber auch sensationell frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre (!) und Cinsault legt qualitativ noch eine Schippe auf ihre tollen Vorgänger drauf. Versprochen!

Dieser leckere Wein bietet eine tiefrubinrote Farbe und verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Waldbeeren, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack von edlen, reifen Grenachetrauben, seine beeindruckende Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse, ein Geschenk des fabelhaften Syrahanteils in der Cuvée), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positivsten Sinne zu „everybodys darling”: Welch ungemein schmeichlerischer, köstlicher Wein aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt zu unschlagbar günstigem Preis. „Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Qualitätsniveau zu diesem sympathischen Preis produziert werden kann”, urteilte Parker begeistert über einen (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2009.



Château Beaucastel


175005 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2005 9,90 Euro
Natürlich handelt es sich bei den legendären Châteauneufs von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne. Die betörende, ungemein schmeichlerische, Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche’, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen zutiefst dunkelroten, fast schwarzen, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an Schwarz- und Blaubeeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am betörenden Gaumen von einer ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht, und dennoch elegant und geschliffen. Dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische ein Referenzwein seiner Region. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2012.



Château Beaucastel
Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir von Vinsobres


174405 Perrin, „Les Hauts de Julien” Vinsobres Village rouge 2005 34,00 Euro
Die exzellenten Lagen rund um das wunderschöne Dorf Vinsobres gehören zu den best gehüteten Geheimtipps Frankreichs und sind daher in Deutschland noch wenig bekannt. Doch dies wird sich sehr bald ändern, bietet doch diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône und ihrer Höhenlage, die auch im Sommer relativ kühle Nächte mit sich bringt (ideal geeignet zur Herausbildung komplexer Aromen!), optimale Bedingungen. Insbesondere die Syrahrebe fühlt sich hier, ähnlich den Gegebenheiten an der nördlichen Rhône, pudelwohl. Zusammen mit erstklassigen Grenachetrauben ergibt dies einen zugleich ungemein dichten als auch eleganten, feinst balancierten, samtweichen Wein mit kühler Stilistik: Welch Triumph eines großen Terroirs! Schon die intensive purpurrote Farbe mit ihren violetten Reflexen deutet auf die immense Konzentration aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 hin.

Das Geschmacksprofil ist einfach hinreißend: Frische rote und schwarze Früchte (Cassis, Brombeeren und Kirschen) sowie Süßholz- und Veilchenaromen steigen aus dem Glas und am Gaumen entfalten sich Noten von frisch gemahlenem Pfeffer, Weihrauch und Thymian, das Ganze von einer dezenten minzigen Frische belebt. Chapeau! Der zart-mineralische Charakter dieses ebenso großartigen wie extrem raren Unikats tritt von Minute zu Minute deutlicher zu Tage. Am Gaumen fasziniert diese noble Cuvée aus uralten, über 100-jährigen Rebstöcken und kleinstem Ertrag, weil sie duftig und elegant, aber mit präzisem Kern in der Mitte mir das Wasser förmlich im Mund zusammenlaufen lässt. Die kongeniale Vermählung aus Finesse, Kraft und traumhaftem Spiel!
Ein brillanter Wein zum Genießen und Schwelgen! Ab sofort, Höhepunkt 2008/9 bis nach 2020.


174905 Perrin, „Les Christins” Vacqueyras rouge 2005 16,90 Euro
Für meinen Geschmack schlicht der beste Vacqueyras-Wein aller Zeiten, selbst dem von Parker mit 90-93 bewerteten 2004er nochmals überlegen. Eine detaillierte Beschreibung folgt in der nächsten Pinwand. Meine unbedingte Empfehlung!


174504 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2004 16,95 Euro
Nur die „Autoroute du soleil” trennt das exzellente Terroir des ‘Coudoulet’ von dem des legendären ‘Chateauneuf’ von Beaucastel! Seit mehr als 30 Jahren bereits werden die Mourvèdre-, Syrah-, Counoise- und Grenachereben für den traditionell in Holzfudern ausgebauten ‘Coudoulet’ biodynamisch bewirtschaftet und wurzeln tief in den kalkhaltigen Böden, die teppichartig mit den berühmten „galets roulés” bedeckt sind.
Und so prunkt dieser köstliche, purpurrote Wein mit einem komplexen, ‘kühlen’, ungemein animierenden Aromenspektrum von reifen Kirschen, Himbeeren, Brombeeren, wild wachsenden provençalischen Kräutern, zarten Anklängen an geräuchertes Fleisch (wie bei großen noblen Rotweinen der Côte Rôtie), frisch gepflügte Erde, orientalische Gewürze, Oliven und Lakritze und zaubert ein verschmitztes Lächeln in die Augen des kundigen Weinliebhabers: Die kühle Eleganz dieses Weines ist für einen Côtes-du-Rhône geradezu sensationell!

Dies ist edler Stoff der absoluten Spitzenklasse! Für mich wird dieser weltberühmte „Zweitwein” von Beaucastel von Robert Parker, der 90-93 Punkte gegeben hat („one of the best vintages ever”), eher unterbewertet. Einfach ein traumhafter Côtes-du-Rhône, der das Wort „steinreich” neu definiert. Schmeckt wie ein klassischer Châteauneuf von Beaucastel aus den späten 80er, frühen 90er Jahren – vornehm, nobel, aristokratisch. Rhôneadel von traumhafter Finesse und selten erlebter spielerischer Eleganz! Und mit moderaten 13,5% Alkohol endlich wieder ein Rhônetropfen, den man mit herrlichem Trinkvergnügen ‘weg-zichen’ kann, so, wie es früher einmal war. Mein Wort drauf! Das ist definitiv die Qualität großer Châteauneuf-Weine zu einem absoluten Schnäppchenpreis! Dieser aristokratische Tropfen klopft leise, aber unüberhörbar, an die Pforte der Weltklassegewächse.
Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis wenigstens 2012. Ein Rhônefestival, ein erotisches Feuerwerk der Sinne!



174605 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2005 43,90 Euro


In Subskription!

1746105 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Magnum 2005 1,5 l 89,00 Euro


In Subskription!

1746205 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge, Jeroboam (3 l) 2005 3 l 219,00 Euro


In Subskription!

1746305 Beaucastel, Châteauneuf-du-Pape, rouge (0,375) 2005 0,375 l 24,00 Euro


In Subskription!


Château Beaucastel


Wer einmal den großen Rhône-Klassiker „Hommage à Jacques Perrin” getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. Und welch großartige Fassproben aus dem vielleicht größten Jahrgang aller Zeiten in Châteaneuf-du-Pape habe ich in den letzten Monaten auf Beaucastel degustieren dürfen: Als wären die legendären Weine aus 1959, 1961 oder 1989 neu geboren! Welch wundervolle Liaison zwischen einer samtig-seidigen, aber auch ungemein kraftvollen Materie und einer betörenden Frucht. Dem Glase entströmen köstliche Wogen von bezaubernden Aromen nach würzigen, süßlichen Schwarz- und Blaubeeren, saftigen schwarzen Kirschen und weißem Pfeffer, die pikante Würze von schwarzen Oliven, ein orientalischer Touch von Zimt und Nelken sowie Noten von schwarzem Tee. Am Gaumen wird jene feine, reife Grenache-Süße zelebriert, die so vollständig anders ist als bei aufdringlichen Marmeladenweinen, so viel distinguierter, eleganter, nobler. Das ist Aristokratie pur! Dieser Châteauneuf-du-Pape auf absolutem Weltklasseniveau verzaubert durch seinen unverwechselbaren Charakter, der von der Mineralität der Böden und seinem hohen Mourvèdreanteil stammt. und, was für viele Kenner am wichtigsten ist, seine feine Säure löst das Gefühl von angenehmer Frische auf der Zunge aus, so dass diese fabelhafte Cuvée trotz ihres Extrakts und ihrer Tiefe nicht schwer, sondern duftig, fein und transparent erscheint. Für Liebhaber originärer Rhôneweine ist dies einer der charaktervollsten Rotweine der Welt und gehört mit seiner ureigenen Stilistik im Jahrhundertjahrgang 2005 zu meinen persönlichen Favoriten!

Meine mehrfachen Fassproben lassen zudem Erinnerungen wach werden an die großartigen, von Parker mit 96 bzw. 97 Punkte bewerteten 1989/90er, aber: 2005 ist wohl von den Jahrgangsgegebenheiten nochmals einen Tick besser und der Höhepunkt einer Abfolge großer Jahrgänge. Im letzten Jahrhundert waren, wenn überhaupt, an der Rhône nur die 61er und 78er Jahrgänge von ähnlich herausragender Qualität! Sie, werte Kunden, haben mir in den letzten Jahren bei meinen Bewertungen und unseren Subskriptionsangeboten viel Vertrauen geschenkt. Herzlichen Dank dafür. Mit meiner unbedingten Empfehlung, sich zu einem im Vergleich zu gleich guten Bordelaiser Gewächsen aus 05 ungemein fairen Preis einen Weltklassewein zu sichern, der, wenn er denn im Herbst überhaupt noch im freien Verkauf erhältlich sein wird, nach meiner Einschätzung deutlich teurer geworden sein wird, möchte ich mich heute gerne bei Ihnen revanchieren. Der Beaucastel-Châteauneuf-du Pape ist ein betörender Sinneszauber mit schier unglaublichem Potential. Diese singuläre Qualität zählt in ihrer traumhaften Dimensionierung zu den großen Wein-„Persönlichkeiten” Frankreichs mit einer expressiven Natürlichkeit, der seine faszinierende Aura seinem großen Terroir und einer meisterhaften Weinbereitung durch Pierre Perrin verdankt. Legenden sterben eben nie, Gänsehautatmosphäre!



Domaine Santa Duc - Gigondas

FEINSCHMECKER: „Unikate mit starkem Charakter” – Unser Klassiker Santa Duc gewinnt große Gigondas-Verkostung!


Domaine Santa Duc
Traumhafte Lage der Domaine Santa Duc am
Fuße der malerischen „Dentelles de Montmirail”


Yves Gras, dieser so sympathische, jungenhaft wirkende und dennoch bereits legendäre Star von Gigondas, steht seit Jahren unangefochten in vorderster Reihe der Spitzenerzeuger an der südlichen Rhône („Ausnahmegut für erstklassige Gigondas, die beste Adresse in diesem Gebiet”, Parker). Insbesondere die alten Reben der Parzelle ‚Haut Garrigues’, die aus terrassierten Kalk- und Lehmböden besteht, erbringen herausragende Qualitäten, allerbesten Lagen in Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig: Auf diesem sehr steinigen Terrain entstehen grandiose Weine, die zu den besten Gewächsen Frankreichs gehören und schon seit langer Zeit weltweit heiß begehrt sind. Doch mit seinen neuen großen Jahrgängen hat Yves seine stilistisch so originären, charaktervollen Terroirweine infolge subtiler Verbesserungen in Weinberg und Keller in neue qualitative Höhen katapultiert – mit einem größeren Spektrum an Expression und Typizität als früher – die sich in Textur, Struktur und Geschmackskomplexität mit jedem großen Wein der Welt messen lassen können. „Gigondasweine faszinieren durch eine ursprüngliche, ausdrucksvolle Art, die auf Frische und Finesse nicht verzichtet. Selten hat die Jury Weine einer Appellation verkostet, die von kommerziellen Glättungstendenzen so unberührt war: kuschelweicher Frucht- und Schokoladenschmelz? Fehlanzeige. Der Gigondas ist ein mutiger Individualist, originell, eigenständig, lagerfähig”, so das fundierte Urteil von Autor Stephan Reinhardt im FEINSCHMECKER 12/2005. Und wie als Beweis für die unangefochtene Spitzenposition unseres Klassikers Santa Duc belegen Yves phantastische Cuvées in dieser großen FEINSCHMECKER-Verkostung souverän die Plätze eins und zwei!


Domaine Santa Duc
Yves Gras beim begutachten des Traubenwachstums


Diejenigen unserer Kunden, welche die enorm lager- und entwicklungsfähigen großen Rhôneweine von Santa Duc seit Jahren kennen, werden sich kaum wundern, dass Yves’ ungemein attraktive und verführerische Basiscuvée in der Blindprobe den Testsieg vor der Spitzencuvée ‚Hautes Garrigues’ davongetragen hat, die zwar auf Dauer gesehen der deutlich bessere Wein sein wird, die aber in ihrer Jugend stets extrem verschlossen ist: Ein majestätischer, traditioneller Rhônewein singulären Charakters mit authentischem Terroir- und Rebsortencharakter auf der qualitativen Ebene der renommiertesten und teuersten Châteauneuf-du-Pape-Gewächse. Referenzqualität, ebenso wie die in ihrer Preisklasse seit Jahren beliebten Alltagsweine des sympathischen Yves Gras!


148605 Santa Duc, „Les Plans”, Vins de Pays de Vaucluse, rouge 2005 4,95 Euro
Von ausgezeichneten Weinbergen aus Courthezon, Rasteau und Roaix kommt diese wunderschöne, leckere Alltagscuvée. Die in optimalem Reifezustand geernteten Trauben von über 40 Jahre alten Grenachereben (dazu Syrah und ein wenig Merlot sowie Cabernet) ergeben einen schmeichlerisch-leckeren, tiefdunkelroten Wein, den zu genießen Trinkspaß pur bereitet und der bereits mit seinen Vorgängerjahren für erheblichen Wirbel sorgte. Im heute präsentierten 2005er dominieren im Duft Aromen von reifen, süßlichen, schwarzen Waldbeeren, dazu Erdbeeren und würzige Kräuternoten. Im Mund präsentieren sich die noch präsenten, aber weichen, herrlich frischen Tannine bestens integriert, eingehüllt in reichlich viel Frucht und Körper und feinst strukturiert. Yves fröhlich-leckerer Vin de Pays erhebt sicherlich nicht den Anspruch, ein großer Wein zu sein, doch er bietet Qualitäten, die Sie in so manch teurem Prestigewein nicht finden – und das zu einem sensationell günstigen Preis, der in diesem Segment das Maß aller Dinge an der südlichen Rhône darstellt. Ein sehr ausdrucksvoller Vin de Pays, welcher der Kraft und Würze seiner Region zu perfektem Ausdruck verhilft!
Zu genießen ab sofort bis 2010.



Domaine Santa Duc
Kalkhaltiger Lehm und Steine prägen das Terroir von Santa Duc


148204 Santa Duc, Gigondas, rouge 2004 18,90 Euro
Nach dem FEINSCHMECKER-Testerfolg des großartigen 2001ers waren wir im Handumdrehen ausverkauft und wir freuen uns ungemein, dass – eine Laune der Natur – wir Ihnen heute mit dem fabelhaften 2004er einen Gigondaswein anbieten können, der in seiner Stilistik wie eine Wiedergeburt des geschmeidig-noblen 2001er Testsieger daherkommt. Daher zitieren wir gerne aus der Preisverleihung der Jury, die uns bei unseren Verkostungen des 2004ers ein ums andere Mal verblüfft hat:
„Die körperreiche Standardcuvée des Spitzenwinzers Yves Gras präsentiert sich zurzeit besser, auch puristischer, als sein mächtiger, noch etwas unzugänglicher „Prestige” (der auf den 2. Platz gesetzt wurde) und fährt darum den Sieg ein. Das Bukett ist intensiv fleischig-würzig, duftet nach dunklen aromatischen Beeren, Pflaumen (diese Noten finden sich allerdings weniger im 04er, dafür mehr schwarze Oliven) und Leder. Geschmeidiger Fruchtauftakt mit Veilchen, Zigarrentabak und Schokolade; feste, kräftige Struktur, unheimlicher Druck, sehr gehaltvoll, reife Frucht im langen Finish, dabei noch immer jugendlich. Exzellent!” Ein toller Wein mit einem edlen, kirschigen und feinwürzigen Nachklang, der festliche Mahlzeiten traumhaft begleitet. Ein Schmeichler der Sinne, sein Preis ist angesichts seiner traumhaften Qualitäten (bis 93 Parkerpunkte) ein sagenhaftes Schnäppchen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2008 bis nach 2014.


Testsieger der großen FEINSCHMECKER-Verkostung!


Domaine Santa Duc


148404 Santa Duc, „Cuvée Prestige des Hautes Garrigues”, rouge 2004 29,00 Euro
Wow! Dies ist eine der so ungemein raren, legendären Spitzencuvées der südlichen Rhône, von etwa 80 Jahre alten Rebstöcken mit niedrigsten Erträgen um die 15hl/ha (80% Grenache, 20% Mourvèdre) von erstklassigen Parzellen, die nur in ganz großen Jahrgängen produziert werden kann. Dieser grandiose Weltklassewein begeistert zunächst durch seine tiefe rubinrote Farbe und seine explosive Nase nach feinen Gewürzen der Provence, Schwarzkirschen, Crème de Cassis, Heidelbeeren, zartherbem Mokka, Pfeffer sowie mit einer beeindruckenden Mineralität. Im Mund fasziniert die Kombination zwischen fabelhafter Konzentration, Dichte und Fülle sowie einer spektakulären Aromenvielfalt, einer enormen Extraktion, einem Hauch von Vanille und Würze und phantastisch cremigen, „kühlen” Tanninen, ein Wein, der daher bei aller Mächtigkeit nach einigen Jahren der Flaschenreifung infolge seiner animierenden Kühle und Präzision auf der Zunge „fast schon burgundisch” wirken wird, wie der FEINSCHECKER über seinen fast gleich guten 2001er Jahrgangsvorgänger urteilt. Ein Wein mit einer sagenhaften Opulenz, einer phantastischen Reife sowie einer für alte Grenachereben charakteristischen Fruchtsüße. Dazu gesellt sich ein traumhafter Abgang voller Extrakt und von bemerkenswerter Länge. Über viele Jahrgänge hinweg bereits „ein herausragender, großer Gigondas!” (FEINSCHMECKER) und ein überzeugender Beleg, dass Yves Grass seine neuen Barriques wohldosiert und sehr sensibel zur Tanninzähmung, aber überhaupt nicht als dominierendes Stilelement einsetzt. Ein spektakulär schöner, ungemein konzentrierter, mächtiger Weinriese alten Stils mit sagenhaftem Potential und meilenweit entfernt vom neumodischen, ultraweichen, internationalen Rotweinstil, der weltweit in Labors durch „flauschig weiße Kuschelhäschen” genanntes Tanninpulver herbeimanipuliert wird. Santa Ducs ‚Hauts Garrigues’ dagegen ist ein Rhônerotwein voller originärer, unverfälschter Ursprünglichkeit in bester französischer Tradition: ein gigantisches Weinmonument von ganz großem Terroir!

Von Parker übrigens mit 93-95 Punkten bepunktet und damit auf eine Stufe gestellt mit dem legendären Clos des Papes. Wenn auch beide Bewertungen zu niedrig ausgefallen sind (Sie wissen, dass Parker im Unterschied zu vielen anderen Kennern den alkoholreicheren, mächtigeren 03er Jahrgang präferiert), zeigt diese Bewertung dennoch die phänomenale Güte dieses Weltklassegewächses!
Zu genießen etwa ab 2009 bis nach 2030, vielleicht der langlebigste Rotwein des gesamten großartigen Jahrgangs an der südlichen Rhône!




Domaine Berthoumieu - Madiran

Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”

Seit Jahren ist er ein Klassiker in unserem Programm – einer der eigenständigsten, charaktervollsten und nach Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung” auch der gesündeste Rotwein der Welt: der Charles de Batz der Domaine Berthoumieu aus dem Madiran, einer Appellation, die unter Kennern als eine der spannendsten Weinanbauregionen Frankreichs gilt.


Domaine Berthoumieu
Didier Barré beim Verkosten
© jb lafitte


Didier Barré, Winzergenius und Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „Primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im Madiran. Denn Didier, dem jungen, ambitionierten Eigentümer der 24 ha großen Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Ortes auf privilegierten, südlich ausgerichteten Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. Dies erreicht er durch aufwendige Laubwerksarbeit, eine extrem späte Lese streng selektionierten, auf den Punkt gereiften Lesegutes, die Assemblage mit der Edelrebe Cabernet Sauvignon, den feinfühligen Ausbau in neuen Barriques und den überaus gekonnten Einsatz der Mikrooxidation, was bedeutet, dass den Weinen beim Ausbau in geringer Dosierung Sauerstoff zugeführt wird, um sie geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass sie ihre ureigene Identität verlieren.


Domaine Berthoumieu
Kleinbeerige, dickschalige Tannat-Reben
strotzen vor gesunden Inhaltsstoffen, die das Herz schützen.
© jb lafitte


So produziert Didier Barré individuelle Gewächse voller Charakter und Authentizität, mit einem superben Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist. Deshalb war es für uns keine Überraschung, dass der Decanter Ende 2006 die Spitzencuvée „Charles de Batz 2003” als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend” feiert. Und Sie, werte Kunden, wissen längst, dass der Jahrgang 2004 vielfach besser ausgefallen ist als 2003, da finessenreicher, komplexer und weniger alkohollastig. Unsere Verkaufszahlen demonstrieren Ihre Kennerschaft ausdrücklich. Lassen Sie sich daher auch diesen großartigen Rotwein zu einem absoluten Schnäppchenpreis auf keinen Fall entgehen!

Viele Stammkunden wissen auch, dass Didiers Spitzencuvée „Charles de Batz” laut „Deutscher Ärztezeitung” noch eine weitere ganz besondere Ehre zuteil wurde: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte erleiden als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment (Lesen Sie bei Interesse bitte meinen ausführlichen Bericht) hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der autochthonen Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!


506504 Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz 2004 12,50 Euro
Die originäre Spitzencuvée Charles de Batz ist ein grandioser Madiran von phantastischen Lagen – ein individueller Charakter im Konzert der großen Weine Frankreichs! Beeindruckend wie in den Vorjahren brilliert zunächst die tiefstrote, fast schwarze Farbe dieser barriqueausgebauten Spitzencuvée.


Domaine Berthoumieu


Die Überraschung folgt jedoch in der Nase und am Gaumen: Didier, der die Mikrooxidation so meisterhaft beherrscht wie kaum ein zweiter, hat es in einem der größten Jahrgänge in der Geschichte des Madiran geschafft, diesen begeisternden ‚wilden’ Wein mit einer sagenhaft weichen, cremigen Textur zu versehen und daher auch früher zugänglich zu machen als in den 90er Jahren. So fasziniert diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90% edelster Tannattrauben und penibelst gelesenem reifem Cabernet-Sauvignon zunächst mit einer zart süßlichen, komplexen roten Beerenfrucht, geheimnisvollen Gewürzen und einer kühlen Mineralität. Nach längerer Belüftung entströmen dem Glase betörende expressive Duftnoten von reifen Johannisbeeren, prallen süßen Kirschen, dunklen Bitterschokoladen- und noblen Röstaromen mit subtilen Anklängen an würzigen Tabak, Weihrauch und Zedernholz.

Am Gaumen wie immer eine phantastische Konzentration und Eleganz, eine sagenhafte Frische (selbst der Hitzejahrgang 2003 belegte diese höchste handwerkliche Kunst Didiers) und ein immenser Extrakt. Welch ausgewogene, harmonische, feinst balancierte: von nobler Kühle und fabelhafter Dichte geprägte Stilistik! Dunkle, würzige Beerenaromen umhüllen die dichten, kühlen Gerbstoffe und die für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen, seidenen Tannine versprechen diesem authentischen Madiranwein ein Wahnsinnspotential! Dieser originäre Kultwein brilliert mit seinem authentischen Charakter, seiner wilden natürlichen Schönheit und seiner cremigen Gerbstoffstruktur: ein grandioses Meisterwerk mit Dichte und Schmelz, faszinierender Eleganz und großer Feinheit! In seiner Stilistik dem grandiosen und sehr beliebten 2000er näher als seinem ebenfalls herausragenden Jahrgangsvorgänger 03, da noch frischer im Trunk durch seine animierende Säurestruktur und seine traumhaft cremigen Tannine. Seine fabelhafte, betörende Süße evoziert zudem Erinnerungen an die größten Weine des Priorat: Daher ist der ‚Batz’ 2004 ein durch und durch südlich inspirierter Wein, mit Feuer in den Adern und den glutvollen Augen einer geheimnisvollen, zarten, ebenholzfarbenen Schönheit. Für einen Madiran, den gesündesten Wein der Welt, ein schier unglaubliches hedonistisches Trinkvergnügen! Begeistert vergibt die ‘Bibel’ des französischen Weins, das „Classement”, dem ‘Batz’ zusammen mit wenigen anderen Rotweinen (die jedoch wesentlich teurer sind!) seit Jahren die höchste Bewertung im gesamten französischen Südwesten.
Trotz seiner bereits in der jetzigen Primärfruchtphase betörenden Zugänglichkeit ein „grand vin de garde” (Höhepunkt 2009 bis nach 2020), der heute schon einen hervorragenden Begleiter zu allen kräftigen Fleischgerichten ergibt – oder einfach nur solo genossen Trinkspaß pur bereitet.



Oft zu Unrecht ein wenig im Schatten der großartigen Spitzencuvée steht Didiers Basiswein, ein Tannat traditioneller Machart, authentisch, originär, ein Gascogne-Gewächs wie aus dem Bilderbuch. Dieses großartige Unikat voller Ursprünglichkeit können wir Ihnen, liebe Kunden, zudem als attraktives Schnäppchenangebot präsentieren:

506403 Berthoumieu, Cuvée Tradition, rouge 2003 7,80 Euro


5064903 Berthoumieu, Cuvée Tradition, rouge (12 Flaschen zum Preis von 11) 2003 9 l , statt 93,60 nur 85,80 Euro



ITALIEN

Tenuta Cerro del Masso / Tenuta I Muracci

MERUM (DIE Insiderzeitschrift für italienische Weine): Das Erfreulichste zuerst: Der 2004er verspricht im Chiantigebiet wieder mal ein richtig guter Jahrgang zu sein: Saftig-kernige Weine mit gesunder Säure und typischer, frischer Frucht!


Tenuta Cerro del Masso
Dicht gepflanzte Reben auf der Tenuta Cerro del Masso


Aberwitzige Preissteigerungen bei den Prestigegütern in Italiens landschaftlich so reizvoller Renommierregion schienen über Jahre hinweg einem Naturgesetz gleich: Die kathedralenartigen Barriquekeller hoch gehypter Güter, die ihre Bauernhöfe zu Villen „veredelten”, legen beredtes Zeugnis ab von dem Wahn, dem so mancher Winzer verfallen war. Doch: Tempi passati! Die Seifenblase ist geplatzt: Die Lagerräume sind prall gefüllt mit weit überteuerten, so genannten „Supertuscans”, die mittlerweile zu kapitalblockierenden Ladenhütern mutieren, heute nicht nur vom informierten Weinkenner, sondern auch vom Etikettentrinker schnöde verschmäht. „Die Deutschen lieben uns nicht mehr”, so schallt daher nach dramatischen Umsatzeinbrüchen lautstark die weit verbreitete und von Selbstmitleid geprägte Klage aus der bezaubernd anmutigen Landschaft der Toskana. „Weit gefehlt”, kann ich solch unreflektiertem Lamento nur entgegenhalten: Der kundige Weinliebhaber verweigert sich zu Recht nur einer Preispolitik, die in den realen Qualitäten in den Flaschen keinen entsprechenden Gegenwert mehr findet! Und dennoch. Ein authentischer, charaktervoller Rotwein aus dem Herzen einer uralten Kulturregion ist und bleibt ein unverwechselbares Unikat. Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen zu bezahlbaren Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans.Kein Wunder, dass wir bereits mit dem herrlichen 03er Cerro del Masso aus heißem Jahr einen großen Erfolg hatten, einem traumhaften Alltagswein, der sich meilenweit von der „eingekochten Unreife” (Merum) vieler berühmter, aber ungenießbarer Namen entfernt präsentierte. Und welch phantastische Qualität kommt erst aus dem großartigen Jahrgang 2004 von einem anmutigen Fleckchen Erde zwischen Pisa und Florenz, wo das Weingut auf romantisch gelegenen Hügelkämmen angesiedelt ist. Die Böden sind von exzellenter Güte, umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Formationen und sommerlicher Trockenstress für die Rebstöcke ist ein Fremdwort. Die dicht gepflanzten Reben haben zudem ihren Ursprung in wertvollem altem genetischen Material: „Auch bei uns kann man wie in berühmten Weinanbauregionen der Welt exzellente Merlot- oder Cabernetweine produzieren”, bemerkte Alberto Antonini, der sympathische Eigner des Gutes, in einem anregenden Gespräch anlässlich einer gemeinsamen Verkostung, „aber einen exzellenten Sangiovese oder einen Canaiolo kann man nur im Gebiet unseres Chianti vinifizieren”. Und Alberto muss es wissen wie kaum ein anderer: Er ist nämlich der kluge Kopf, der den weltberühmten Solaia ebenso konzipiert hat wie unsere weiter unten folgende Neuentdeckung I Muracci: Welch eindrucksvolle Beweise, dass Alberto traumhafte Rotweine in völlig unterschiedlichen Stilistiken mit großem Erfolg vinifizieren kann! Doch auf Cerro del Masso, dem elterlichen Weingut, produziert er einen herrlich authentischen Chianti aus den klassischen Rebsorten der Region (80% Sangiovese, 20% Canaiolo), der eine höchst gelungene Vermählung darstellt zwischen dem immer seltener anzutreffenden traditionellen Stil und den sinnvollen önologischen Fortschritten der Moderne, und das zu einem derart extrem fairen Preis, dass ich Ihnen diesen leckeren Trinkspaß unbedingt anempfehlen möchte!


623104 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso 2004 6,90 Euro
Dieser violettrote Traum eines Chianti vermittelt in seinem Aromenspektrum Anklänge, wie Chianti früher einmal dufteten, ist aber auch geprägt von Einflüssen der Moderne: Er verströmt einen bezaubernden Hauch von Rosenblättern, Veilchen, Sauerkirschen, Minze, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und balsamischen Noten, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toscanareise vor vielen Jahren – Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder.
Dieser ungemein leckere Chianti kommt auf der Zunge wohltuend ungekünstelt daher, zeigt sich von beispielhaft saftiger Textur mit reifen, cremigen Tanninen und löst wohlige Emotionen aus. Seine seidige, geschmeidige Fülle, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten sommerlichen Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen urigen Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren – ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder rustikaler italienischer Küche dient. Ein duftiger Wein aus einer traumhaften Landschaft, ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann.

„Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, kommentiert Andreas März im FEINSCHMECKER die unumgängliche Rückkehr zur Vernunft. Kein Chianti kann diese These eindrucksvoller belegen als dieser charaktervolle Trinkspaß zu ungemein sympathischem Preis!
Zu genießen ab sofort bis 2010.


6231904 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso (12 Fl. zum Preis von 11) 2004 , statt 82,80 nur 75,90 Euro



625105 Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso 2005 8,90 Euro
Das vorzügliche Terroir der erstklassigen Kalk-, Schiefer-, Ton- und Quarzböden verleiht diesem so fairpreisigen „Super-Tuscan” (40% Syrah, je 30% Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc) sein unverwechselbares Gepräge: Tiefdunkel in der Farbe, betört er im intensiven Duft mit Anklängen an pralle, reife Kirschen, Blaubeeren, Himbeeren, Lakritze und herrliche Cassis, wunderbar eingebettet in rauchig-mineralische Noten und abgerundet durch traumhafte florale Nuancen, insbesondere Rosen und Veilchen. Ungemein frisch und aromatisch am Gaumen, dabei ist das neue Holz (50%) perfekt in die cremige Textur dieses so ungemein leckeren, verführerischen Weines eingebunden. Welch hedonistischer Genuss zu sagenhaft fairem Preis! „Wow, what a delicious, excellent value, 90 Punkte”, so jubelt Parker zu Recht über diesen großen, charaktervollen Rotwein, der im Unterschied zu so vielen belanglosen, überteuerten Weinen der Region über eine eigenständige Persönlichkeit verfügt und ein sensationelles Preis-Genussverhältnis. Alberto lässt einfach seine Edelreben und sein großartiges Terroir für sich sprechen und produziert mit seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée einen handwerklich gemachten Wein von großartiger Qualität. Bravissimo!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2010, mindestens.

Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso




ÖSTERREICH

Weingut Bernhard Ott - Donauland

„Mister Grüner Veltliner” vinifiziert in 2006, dem vielleicht größten Jahrgang Österreichs der letzten 25 Jahre, charaktervolle Weinunikate aus Austrias großer autochthoner Rebsorte


Weingut Bernhard Ott
Bernhard Ott im Spiegel der untergehenden Abendsonne


„Der Grüne Veltliner ist unsere große Chance. Der wächst nirgendwo anders auf der Welt. Der kann nicht wie Chardonnay von jedermann übernommen und zum charakterlosen Modewein degradiert werden!” Eigentlich ist Bernhard Ott, ein sinnenfroher, ausgeglichener, barocker Genussmensch, so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen. Doch wenn die Rede auf „seinen” Grünen Veltliner kommt, dann wirkt er wie elektrisiert, wird zum engagierten Streiter für eine häufig verkannte, von allzu vielen Winzern zum billigen Durstlöscher abgestempelten Massenrebe. „Jahrzehntelang war er in unseren Breiten ein ständiger Trink- und Essensbegleiter. Wie ein treuer alter Hund, der aber nur noch still in der Ecke lag. Und dem galt es auf die Sprünge zu helfen und ihn zu revitalisieren”. Beim Gang durch die in harter handwerklicher Arbeit gepflegten Weinberge spürt man aus jedem Wort Bernhards aus tiefstem Herzen kommende vibrierende Leidenschaft für Österreichs große autochthone Rebsorte, die unter den Händen begnadeter Winzer höchst anspruchsvolle Spitzengewächse mit cremig-seidener Textur gebären kann.


Weingut Bernhard Ott
Blick über die Riede Rosenberg, gelegen auf dem Kamm des Wagrams


„Entscheidend ist einzig und allein die Weinbergsarbeit. Der Weinberg ist die Quelle aller Qualität, im Keller kann man nur noch Fehler machen”, stellt Bernhard in seiner wohltuend zurückhaltenden Art seine ausgeklügelte, kompromisslose Kellerarbeit weit unter den Scheffel. Doch unstrittig ist: Seine Grünen Veltliner sind zuallererst das Produkt einer Liebesziehung zwischen diesem jungen, innovativen, begnadeten Winzertalent und dem großen Terroir des Wagrams, dieses beeindruckenden, bis zu 15 Meter dicken Lösswalls 7 km nördlich der Donau (ehemals das Nordufer des Urmeers), der sich majestätisch von Krems stromabwärts bis vor die Tore Wiens zieht mit einer Jahrtausende alten Weinbautradition. Heiße Sommertage (pannonisches Klima mit warmen Winden tagsüber aus der nach Westen hin offenen ungarischen Tiefebene) und sehr kalte Lüfte in der Nacht aus den nahen Waldgebieten geben den Trauben ihre unverwechselbare expressive Aromatik und ihre ungewöhnlich feine Eleganz und Finesse, DAS Markenzeichen Ott’scher Veltliner. Seit Jahren sind Otts Kultweine ein absoluter Renner in unserem Programm: Und nie zuvor waren sie so gut wie heuer: „Nach Verrieselungen im Frühjahr, die für einen von Natur aus niedrigen Ertrag sorgten, waren ein heißer Juli und ein kühler August optimal für uns. Und dann ein Traumwetter im Herbst: Von Ende August bis Dezember fiel kein einziger Tropfen Regen. Meine 1.500 Tonnen Kompost (Bernhard hat mittlerweile auf biodynamischen Anbau umgestellt), die ich nächstes Jahr in die Weinberge einbringen will, musste ich in dieser Zeit gar mit Wasser berieseln. Ende Mitte Oktober konnte ich kerngesunde, perfekt gereifte Trauben einbringen, die irrsinnig mineralische Veltliner ergaben, wie ich sie noch nie zuvor vinifizieren konnte”, strahlt Bernhard Ott bei unserer Verkostung über beide Ohren. Und in der Tat: Was hat Bernhard in 2006 für glockenklare, zutiefst mineralische Grüne Veltliner vinifiziert: Die Stilistik der ungemein trinkanimierenden Ott’schen Weine, Eleganz und Finesse, triumphieren gerade in einem Fabeljahrgang wie 2006: „Mister Grüner Veltliner”, mit diesem wohl zutreffendsten aller Komplimente wird Bernhard Ott von einem der kompetentesten Weinjournalisten Österreichs, Michael Pronay, zu Recht geehrt!


761506 Ott, Grüner Veltliner „Am Berg” (DV) 2006 7,50 Euro
„Gerade im Einstiegsbereich darfst Du keine Kompromisse machen. Der ‚kleinste’ Wein eines Gutes ist immer auch seine Visitenkarte”. Dieses Credo hat Bernhard Ott mit diesem ebenso herrlichen Terrassenwein wie hervorragenden Essensbegleiter eindrucksvoll bestätigt. Eine immense Dichte und Kraft, eine unnachahmliche Eleganz und Finesse vereinen sich zu einem großen Trinkvergnügen zu fairstem Preis. Kühler, pfeffriger Melonen- und Reineclaudenduft, zart tabakig, fruchtbetont in der Nase und traumhaft mineralisch. Frisch, cremig und glockenklar am Gaumen, wieder leicht pfeffrig, ungemein süffige Art, zartfruchtiger Abgang. Geben Sie diesem fabelhaften Grünen Veltliner noch ca. 4-6 Wochen Zeit, sich nach der Abfüllung zu harmonisieren und Sie werden einen traumhaften Weißwein haben, wie geschaffen für die ersten lauen Frühlingsabende. Unschlagbares Preis-Genussverhältnis, legendäresJahr, ein Parade-Veltliner!




Weingut Pöckl - Neusiedlersee

Seit Jahren wird die sympathische Familie Pöckl mit Auszeichnungen überhäuft: „Höchstprämiertes Weingut”, „bestes Rotweingut Österreichs”, „bester Winzer Österreichs”, „Winzer des Jahres 2004” so lobt der FALSTAFF, Österreichs renommiertes Weinmagazin.

„Meine Weine sollen unverkennbar die Eigenheiten des Bodens, auf dem ihre Trauben gewachsen sind, die Besonderheiten des Mikroklimas und die Aromen der Rebsorten erkennen lassen.”, erläutert Josef Pöckl, handwerklicher Qualitätsfanatiker und visionärer Genius in einem, der den meisten Winzerkollegen im Burgund intellektuell um Jahre voraus scheint, engagiert seine Philosophie. Denn sein erklärtes Ziel ist es, ohne Mostkonzentration oder andere „Segnungen” moderner önologischer Techniken, die in Österreich mittlerweile weit verbreitet sind, herausragende Rotweine auf absolutem Spitzenniveau zu erzeugen.


Weingut Pöckl
René und Josef beim Trauben kosten
© Weingut Pöckl/Faber & Partner


So sind Pöckls Weine stilistisch – bei aller Konzentration und Dichte, Tiefe und Kraft – von einer edlen Finesse und einer raren Eleganz durchzeichnet, Parameter, die im Weinberg, nicht im Keller ihren Ursprung haben, natürlich nur mit weineigenen Hefen spontan vergoren und qualitativ derart herausragend in Ausstrahlung und Textur, dass sie als Referenz für die Weine des großartigen Anbaugebietes Neusiedlersee angesehen werden müssen. Selten nur in der gesamten europäischen Weinwelt findet man eine derart stimmige Konzentration in tiefgründiger Frucht und komplexer Aromatik, die wiederum geprägt ist von cremiger Fülle, kühler Finesse und bemerkenswerter Frische, sowohl in ihrer Struktur als auch in den edlen, schmelzigen Gerbstoffen. Josef Pöckls Weine sind eigenständig und authentisch, Originale voller Charakter und von faszinierender Stilistik. Mit diesen herausragenden Rotweinen wird definitiv die qualitative Grenze zwischen Österreichs Spitzenrotweinen und den großen Weinen der Welt, aus den Renommierregionen des Bordelais, des Burgund oder des Piemont verwischt. Sie sind meilenweit entfernt von den dicken Rotweinsuppen internationaler Machart, die kundige Weinliebhaber immer mehr verschmähen zugunsten schmackhafter Terroirweine mit raffinierter Frische und spielerischer Finesse. Kein Wunder, dass Pöckls Spitzenweine in kürzester Zeit „Kultstatus weit über die Grenzen Österreichs hinaus erlangten (und stets im Voraus ausreserviert sind), es gibt in ganz Österreich nicht viele Betriebe, die mit der Winzerfamilie aus Mönchhof in einer Liga spielen” (Gault Millau).


Weingut Pöckl
Josef und René im Barriquekeller
© Weingut Pöckl/Lehmann


Pöckls Weine sind, wie alle wirklich großen Weine der Welt, das Resultat eines erstklassigen Terroirs und der harten, aber einfühlsamen Gestaltungskraft enthusiastischer Menschen mit Visionen und Tatkraft. Gefühl und menschliche Intuition für ein lebendiges Naturprodukt und insbesondere die Zeit sind somit wichtiger als jede noch so ausgeklügelte Technik. „Die Zeit ist zwar der teuerste, für uns aber wichtigster Faktor bei der Weinwerdung”, erläutert René Pöckl, der zwar noch junge, aber ungemein talentierte und ehrgeizige Sohn des Hauses, seit 2001 Kellermeister und immer mehr in die Gesamtverantwortung des Gutes hineinwachsend. „Ich bin nur mehr der Traktorfahrer im Weinberg”, schmunzelt Josef Pöckl, „stehe René aber natürlich beratend zur Seite”.

Es ist ein langer, couragierter Weg, den Josef Pöckl seit der Übernahme des Gutes 1979 bis hin zur Stabübergabe an René zurückgelegt hat, geprägt von intensiven Lernprozessen. Der Blick über die engen Grenzen seiner Heimat hinaus – die Reisen in die renommierten Rotweinregionen der Welt und die Verkostung und Analyse ihrer Weine – prägten stilbildend seinen Geschmack; auch Sohn René praktizierte fern der Heimat bei den Großen der Zunft. „Nur Kraft oder Frucht allein ergeben keinen großen Wein. Natürlich muss Körper da sein, muss das Terroir stimmen, eine perfekte Tanninstruktur ist Grundvoraussetzung für ein großes Entwicklungspotential, doch entscheidend ist die Harmonie des Weines, die ideale Abstimmung aller Komponenten”, plädieren die Pöckls vehement für elegante und finessenreiche Weine internationalen Formats. Unverkennbar sind „die großen finessenreichen Bordelaiser Gewächse, in erster Linie Margaux und Latour, unser Vorbild, aber wir wollen keine, wenn auch noch so gute Kopie erzeugen. Unser Ideal ist der authentische Burgenländer Wein, der von seinem Terroir geprägt wird und der den unverwechselbaren Stil unsers Gutes widerspiegeln soll”, so Renés vehementes Bekenntnis zum ureigenen Pöckl’schen Weg. Wohl bekomm’s, denn „das Potenzial der großen Weine aus dem Hause Pöckl ist kaum zu übertreffen und diese großartigen Weine stehen mit einiger Flaschenreife für höchsten Trinkgenuss!”, FALSTAFF 2006/7.


730105 Pöckl, Zweigelt, rot 2005 7,60 Euro
Dunkles Rubingranat in der Farbe. Verführerische, Aromen von saftigen Kirschen, Zwetschgen und feinen dunklen Beerenfrüchten schmeicheln der Nase. Am Gaumen herrlich fruchtig, mit betörenden Weichselaromen und Noten von schwarzen Beeren; dazu eine sehr erfrischende Säure, dicht, saftig, viel mehr Struktur und Frische als in 2003, schön balanciert, noch präsentes, doch weiches, sehr cremiges Tannin, angenehm fruchtiges Finale mit verführerischen Heidelbeeranklängen und zarten Kräuternoten. Ein animierender, anspruchsvoller Rotwein für jeden Tag und zu allen Gelegenheiten, da seine saftigen, cremigen Gerbstoffe die Zunge weich umhüllen und viel Frucht transportieren.
Zu genießen ist dieser bisher faszinierendste Basiswein von Österreichs Rotweinikone ab sofort, Höhepunkt ab Herbst dieses Jahres bis 2009.


730205 Pöckl, Zweigelt Classic rot 2005 11,50 Euro
Traumhaft schmeichlerischer, zutiefst rubingranatroter Zweigelt aus älteren Rebbeständen mit dunklem Kern und violetten Reflexen, acht Monate in drei- und vierjährigen, daher überhaupt nicht schmeckbaren Barriques ausgebaut. In der betörenden Nase eine präzise Frucht: schwarze Beeren, Zwetschgen, saftige Weichselkirschen und eine faszinierende zarte Würze. Im Mund elegant und bestens strukturiert, cremige Textur und eine knackige, erstaunlich tiefe Frucht. Der animierend frische, kompakte, dennoch elegante und noble, den gesamten Gaumen auskleidende und betörende Geschmack dieses extrem preis„werten” Weines fasziniert durch eine kühle Aromatik, die an schwarze Beeren erinnert, an Wacholder und zart mineralische Noten, an Kräuter und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Im langen Nachhall nochmals eine kompakte dunkle Frucht, sowie ein elegantes, feines, aber auch noch präsentes Tanningerüst (das noch ein wenig Zeit braucht zum Abschmelzen) mit einem zart-herben, schokoladigen Nachhall. Ein exzellenter Speisenbegleiter, den die immer älter werden Rebstöcke und die äußerst sorgfältige Selektion jährlich schmeckbar besser werden lassen. 90 Punkte im Falstaff, Austrias renommiertem Weinführer. Und ein traumhafter Beleg für seine These, dass „2005 mit hochklassigen Weinen mit Frucht, Kraft und Finesse begeistert”.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt erst Ende 2007 bis nach 2012; das Reifepotential dieses knackig trockenen Klassikers, eines Alltagsweins de luxe, aus dem Hause Pöckl ist legendär!



Weingut Pöckl
© Weingut Pöckl/Faber & Partner


730704 Pöckl, Solo Rosso 2004 11,00 Euro
Die neueste Kreation aus dem Hause Pöckl: Je 50 % Zweigelt und Blaufränkisch prägen eine extrem charmante, sehr schmeichlerische Cuvée. Im Unterschied zum Classic präsentiert sie sich schon in der Jugend deutlich zugänglicher, mit einer feinst süßlichen Frucht und verführerischen Nougataromen ausgestattet. Am Gaumen etwas üppiger ‚lasziver’ als der Zweigelt, ein ungemein ‚sexy’ Wein, ein feinwürziger „Flatteur”, der keinerlei Tannine zu besitzen scheint, so butterweich kommen sie daher und der daher Trinkspaß pur ab sofort bietet.
Leicht gekühlt auch ein traumhafter Tropfen für laue Grillabende im kommenden Sommer.



Weingut Pöckl


730404 Pöckl, Pinot Noir 2004 29,00 Euro
Bei keiner Rebsorte der Welt gibt es deutlichere Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit als beim „zickigen” Pinot Noir, oder kennen Sie einen Weinliebhaber, der sich nicht bereits massiv über Fehleinkäufe im Burgund geärgert hat? Und dennoch ist es ein unvergleichliches Erlebnis, wenn man wahrhaft große Pinot Noir im Glase hat, die einen Weinliebhaber mit allen Enttäuschungen der Vergangenheit versöhnen und alle Schwüre und Flüche vergessen lassen. Einer dieser so seltenen Exemplare kommt – aus Österreich. Sensationell, was die rührigen Pöckls hier auf die Flasche gezaubert haben. In der Nase ein tiefer, klassischer, feiner Burgunderduft, sehr komplex und vielschichtig: Frische Waldbeeren, zarte Gewürznoten, Himbeeren und reife Sauerkirschen changieren im komplexen Chor der Aromen, dazu Anklänge an Röstaromen und feinsten Nougat. Am Gaumen sehr reichhaltig, dicht, tolle Extraktsüße und Mineralität, eleganter Körper und immens viel Spiel, bestens balanciert, feine Tanninstruktur, schöner, langer mineralischer Nachhall und enorm viel Potential. Dekantieren Sie diesen großen Wein ausreichend und genießen Sie seine faszinierende Transparenz und aromatische Konzentration: Jahr für Jahr einer der großen stilistischen Pinot Noirs Österreichs. Von FALSTAFF stets zu den besten Pinot Noirs Austrias gekürt!
Braucht noch etwas Zeit zur Entwicklung, zu trinken am besten zwischen 2008 und 2016.


730504 Pöckl, Admiral, rot 2004 39,00 Euro
Traumhafte Cuvée aus 65% Zweigelt, 15% Blaufränkisch, 15% Cabernet Sauvignon und 5% Syrah – wohl einer der 5 besten Rotweine Österreichs aus großem Jahr! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes, dunkles Rubingranat mit einem schwarzen Kern. Die Nase wird betört von fein nuancierten Aromen von schwarzen Johannisbeeren, süßen Kirschen und zarten Bitterschokoladenanklängen, dazu eine feine mineralisch-tabakige Würze, Zimtanklänge, noble Edelholz- und Röstnoten.
Die Zunge taucht ein in eine Orgie komplexer Aromen, der Mund wird überschwemmt von einer fein süßlichen, bestens balancierten, traumhaft frischen (!) Fruchtexplosion, dieser herrlich extraktreiche, ungemein harmonische Wein betört den Gaumen, verweilt, man will nicht loslassen, vergisst fast unterzuschlucken. Denn dieser phänomenale Tropfen präsentiert sich derart dicht und konzentriert und gleichzeitig elegant und finessenreich mit einer sagenhaften Minzfrische und einer zart rauchigen Mineralik und ist dabei mit einer feinst ziselierten Säure versehen.

Die cremig-seidene Tanninstruktur scheint perfekt für ein großes Reife- und Entwicklungspotential und dann – welch grandioser Abgang mit langem Nachklang! Ein erotisierender Wein, der trotz seiner heimatlichen Rebsortendominanz Anklänge an einen großen Wein aus dem Pauillac evoziert! „Absolute Weltklasse, bester Rotwein Österreichs”, jubelt bereist mehrfach begeistert der FALSTAFF.
Zu genießen etwa ab 2008 bis ca. 2015.



Weingut Pöckl
Weingut Pöckl im sanften Abendlicht
© Weingut Pöckl/Faber & Partner


730804 Pöckl, Rêve de Jeunesse, rot 2004 49,90 Euro
Dieser mittlerweile legendäre, nur in homöopathischen Mengen zur Verfügung stehende große Rotwein voller Kraft und Finesse und qualitativ auf absolutem internationalen Spitzenniveau stehend ist in Österreich bereits jeweils unmittelbar nach der Ernte sowohl ab Weingut als auch bei den meisten Händlern ausreserviert und für Liebhaber erlesener Tropfen faktisch schwerer zu erhalten als begehrte Grand Crus aus den französischen Renommierregionen! Dieser einzigartige, kultige „Traum der Jugend”, wurde bereits zweimal von FALSTAFF zum besten Rotwein Österreichs gekürt! Renés Traum („Ich will den besten Wein Österreichs machen.”) ist wahr geworden: Letztendlich für meinen persönlichen Geschmack selbst dem ‚Admiral’ nochmals leicht überlegen!




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann