Saarwellingen, im Dezember 2006

PINwand Nº 125


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

der Jahrgang 2005 ist im Bordelais von fabelhafter Qualität. Leider sind auch die Preise vieler Spitzengüter in astronomische Höhen abgedriftet. Doch für alle Freunde der edlen Weine dieser weltberühmten Region haben wir gute Nachrichten: Wir präsentieren Ihnen heute mit dem 2005er Cru Monplaisir einen „CHAMPION DE BORDEAUX” (REVUE DU VIN DE FRANCE) für unter 10 Euro, der in seinem Preissegment von vielleicht einzigartiger Qualität ist. Sein fast gleich guter und bereits heute herrlich zu genießender Jahrgangsvorgänger 2004 wurde ganz aktuell in die Liste der 100 Bordelaiser Weine unter 15 Euro aufgenommen, die unter 450 bereits vorselektierten Weinen „am meisten überzeugt haben und wunderbare Beispiele für die Region Bordeaux sind”. Gerne offerieren wir Ihnen unsere letzten Flaschen:

570104 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2004 9,50 Euro



Zudem präsentieren wir Ihnen weitere frisch eingetroffene herausragende Bordelaiser Gewächse aus dem 04er Jahrgang, der von vorzüglicher Qualität ist und der nach dem hoch gehypten 03er ein wenig vergessen wurde. Welch Glück, denn die Preise sind dementsprechend günstig, aber sie werden in naher Zukunft mit Sicherheit deutlich anziehen. Zwei dieser Weine werden zudem im aktuellen WEINGOURMET in einem Bericht über die „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” eindringlich empfohlen. Lassen Sie sich, liebe Kunden, diese Gelegenheit nicht entgehen. Solch fabelhafte Qualitäten aus Bordeaux zu solch fairen Preisen findet man so selten wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen.

In der letzen Pinwand des Jahres finden Sie weitere wunderbare Weine aus Frankreich von René Rostaing sowie den Domainen Cascavel, Trévallon und Mansenoble.

Deutschland ist vertreten mit unserer Neuaufnahme Holger Koch aus Baden sowie Josi Leitz, Klaus-Peter Keller und Theo Haart.

Absolute Rotweinklassiker kommen aus Spanien von der Bodegas Olivares. Freunden italienischer Weine empfehlen wir den neuen Jahrgang von Saladini-Pilastri aus den Marken.


Traditionelle Dankeschön-Aktion, gültig bis zum 23. Dezember 2006:

Ihr Lob, liebe Kunden, aber auch Ihre kritischen Anmerkungen haben uns auch dieses Jahr wieder geholfen und unser Vertrauen in den Weg bestärkt, den wir mit unserer selektiven Auswahl hochwertiger Weine und Feinkostartikel beschritten haben. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Treue und Ihre vertrauensvollen Weiterempfehlungen, denen Pinard sein Wachstum auch in diesem turbulenten und für uns alle ungemein spannenden Jahr, das maßgeblich durch den Hallenneubau und unseren Umzug an den See nach Saarwellingen geprägt war, zu verdanken hat.

Ab 150 Euro Bestellwert aus unserem gesamten Sortiment schenken wir Ihnen aus Griechenland das Olivenöl Extra Vergine „Iliada” PDO Kalamata (0,5l) sowie 1 Dose der phantastischen San Marzano-Tomaten (Gesamtwert 7,80 Euro), ab 250 Euro Bestellwert das Olivenöl Extra Vergine „Franteo” DOP Umbrien (0,5l) von Bartolini sowie 1 Dose der San Marzano-Tomaten (Gesamtwert 13,10 Euro), und ab 400 Euro Bestellwert unseren Klassiker aus Sizilien, das Olivenöl Extra Vergine „Tenuta Zangara” (0,75l) sowie 1 Dose der San Marzano-Tomaten (Gesamtwert 19,40 Euro). Als besonderes Schmankerl legen wir bei Bestellungen ab 750 Euro Bestellwert zusätzlich den gerade frisch erschienenen Gault Millau 2007 (Wert 29 Euro) bei.


Das Traditionshaus Billecart-Salmon gehört zu kleinen, aber feinsten Häusern der Champagne. Ihre großartigen Qualitäten bilden nicht nur nach meiner Ansicht die absolute Spitze der Preis-Genuss-Hierarchie. Zwei aktuelle Test-Ergebnisse belegen dies eindrucksvoll. Der FEINSCHMECKER 12/2006 wählt den Billecart-Rosé zu den 5 besten Rosé-Champagnern (fast überflüssig zu erwähnen, dass er der preiswerteste ist!), der WEINGOURMET in seiner aktuellen Ausgabe gar zu den drei besten! Wir zitieren gerne:

WEINGOURMET: „Schön wie rosa Rosen. Zartes Bukett von voll- und überreifen Trauben, Birnen und Pflaumen, dazu Noten von Apfelkompott. Am Gaumen elegant und vornehm: vollmundig, extraktsüß, aber nicht aufdringlich, sondern fein, delikat und würzig, mit sehr präziser Frucht, elegantem Bau und viel Finesse. Dieser Stoff bietet ein tolles Trinkvergnügen...Erreicht die Qualität weit kostspieligerer Prestige-Champagner”.

FEINSCHMECKER: „Bei Salmon sagt man, Frauen hätten die noble Delikatesse des Brut Roseé als Erstes lieben gelernt. So ging der rosarote „Frauenversteher“ als Joker ins Rennen, denn das Haus erzeugt auch noch den Prestige-Rosé „Cuvée Elisabeth Salmon“, der allerdings in Deutschland kaum erhältlich ist. Der Auftritt der leichtfüßig-eleganten Schwester gefiel der Jury aber auch: vollreife Beerenfrüchte im Duft, feines, durchgängiges mousseux, delikat und feinwürzig am Gaumen, finessenreiches Finale.”

752200 Billecart-Salmon, Brut Rosé 43,50 Euro



7522300 Billecart-Salmon, Brut Rosé 0,375 24,50 Euro



Sie mögen lieber einen weißen Champagner von unserem vielfach ausgezeichneten Kleinod? Gerne bieten wir Ihnen folgende traumhafte Schaumweine an:

752100 Billecart-Salmon, Brut Réserve, blanc 27,80 Euro



7521300 Billecart-Salmon, Brut Réserve, blanc 0,375 15,40 Euro



Sie trinken an den Festtagen lieber edlen deutschen Winzersekt als Champagner? Kein Problem. Wir haben von Friedrich Becker aus der Pfalz, „Deutschlands bestem Rotweinwinzer” (Gault Millau) einen der schönsten aus deutschen Landen:

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts genoss deutscher Riesling-Sekt weltweite Anerkennung und war oftmals teurer als Champagner. Dann folgte eine lange währende Depression, in der industrielle Massenerzeuger viele kleine, handwerklich arbeitende Sektkellereien vom Markt verdrängten. Doch seitdem Deutschlands Winzerelite beginnt, sich verstärkt um Sektausbau zu kümmern, ist eine erfreuliche Entwicklung zu höchst individuellen Schaumweinen mit best möglicher Qualität zu erkennen: Traditionelle Flaschengärung ist dabei ebenso selbstverständlich wie ein langes Hefelager. Und welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen traumhaft schönen Winzersekt, der bei aller cremigen Textur schwerelos auf der Zunge tänzelt und alle Attribute eines Grand Cru in sich vereint: Cremigkeit, Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Ein sinnlich-verführerischer Festtagswein mit feinstem Perlenspiel, der vom Gault Millau 2006 als zweitbester deutscher Winzersekt gefeiert wurde und auch vom FEINSCHMECKER (Januar 2006: „als einer der schönsten deutschen Winzersekte!” gelobt wurde: „Die Cuvée aus Schwarzriesling, Chardonnay und Auxerrois (sowie einer Dosage aus einer Spätburgunder TBA) wirkt in ihrer Reife und Ausgewogenheit ebenso zugänglich wie anspruchsvoll.” Bei solch fabelhafter Qualität aus deutschen Winzerkellern gibt es wahrlich keinen Grund mehr, dass sich Weinliebhaber mit überteuerten Massenchampagnern aus dem Supermarkt quälen: Charaktervolle Pfälzer Ursprünglichkeit, von Meisterhand sensibel vinifiziert, statt austauschbarer Industrieproduktion!

Übrigens: Hendrik Thoma, 1999 bereits Deutschlands Sommelier des Jahres im Gault Millau und heute kompetenter Weinberater in Hamburgs Edelrestaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacob, ist begeistert von diesem Spitzensekt und meint augenzwinkernd zum äußerst sympathischen Preis: „Geiz lohnt sich nur, wenn man dabei auch gut trinkt”.

972804 Becker, „Cuvée Salomé” brut 2002 14,95 Euro



Nur im Internet präsentieren wir wegen der enormen Nachfrage einen der beliebtesten Klassiker unseres Programms:

Der großartige Jahrgang 2004 unserer Kultdomaine Pegau ist eingetroffen! Sie wissen aus zahlreichen Mailings, dass ich persönlich den balancierten 2004er Jahrgang an der südlichen Rhône noch höher einschätze als den mächtigeren, aber auch alkoholreicheren 2003er. Dieses Urteil hat sicherlich dazu beigetragen, dass extrem viele Vorbestellungen vorliegen und wir daher trotz privilegierter großzügiger Zuteilung durch Laurence sicherlich nicht alle Kundenwünsche nach diesem fabelhaften Châteauneuf-Wein werden erfüllen können.
Selbst Parker, der den 04er Jahrgang als sehr gut einstuft, die Weine aber nicht ganz so hoch bewertet wie in 2003, feiert den 04er Reservee von Pegau als „einen Kandidaten für den Wein des Jahrgangs: ein exzellenter, herausragender Wein, der davon profitiert, dass die Partien der besten Parzellen, die normalerweise den legendären Da Capo bilden, in diese Cuvée, die noch etwa 4-5 Jahre im Keller reifen sollte und sich über mindestens 2 Dekaden entwickeln wird, eingeflossen sind”.

141104 Châteauneuf-du-Pape, Cuvée Reservée rouge 2004 36,00 Euro



141104 Châteauneuf-du-Pape, Cuvée Reservée rouge 2004, Magnum 79,00 Euro



1411204 Châteauneuf-du-Pape, Cuvée Reservée rouge 2004, Jeroboam 165,00 Euro



Ich persönlich kann Ihnen dieses großartige urtraditionelle, majestätische Gewächs nur eindringlich ans Herz legen, genauso wie drei großartige Weine DER Aufsteigerdomaine der letzten Jahre, von Clos Saint Jean, die wir glücklicherweise noch einmal nachkaufen konnten, natürlich zum ursprünglichen fairen Preis.

176104 Clos Saint-Jean Châteauneuf-du-Pape rouge 2004 24,50 Euro

Dieser delikate Wein, der von seiner Stilistik her nach meinem Geschmack den von Parker mit 92-94 Punkten bewerteten 03er nochmals überragt, fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt! Zu genießen bereits ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2009 bis 2025.



176203 Clos Saint-Jean Châteauneuf-du-Pape „La Combe des Fous”, rouge 2003 49,00 Euro

Dies ist ein in jeder Hinsicht betörender Wein, „in einem urtraditionellen Stil „this beauty is one of the vintage’s stars”, urteilt Parker, der begeistert 95 Punkte vergibt, Ein großartiges Erlebnis für wahre Genießer, die sich fast schon wehmütig an den früheren Stil großer Châteauneuf-du-Pape-Weine erinnern, der leider fast im Aussterben begriffen ist. Daher eindeutig mein persönlicher Favorit in diesem genialen Jahrgang auf der Domaine Clos Saint-Jean! Zu genießen etwa ab 2008 bis nach 2025.



176304 Châteauneuf-du-Pape „Deus-Ex Machina” rouge 2004 49,00 Euro

„Along with the Hommage of Beaucastel and Clos des Papes this might be one of the three candidates for the wine of the vintage!” (94-96 Punkte), einfach atemberaubend, überwältigend, großartig”, urteilt Parker bei dieser stilistisch ganz andersartigen, da im Unterschied zu den beiden vorherigen Weinen im Barrique ausgebauten Cuvée aus Grenache und Mourvèdre. Ich sehe diesen Weingiganten zwischen 2009 und weit nach 2020 auf seinem Höhepunkt.



Öffnungszeiten: An den Adventssamstagen ist unser Ladengeschäft jeweils von 10-16 Uhr geöffnet. Zwischen den Jahren sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. In der ersten Januarwoche bleibt unser Ladengeschäft wegen Inventur geschlossen. Unser Versandhandel ist natürlich immer, per Internet auch rund um die Uhr, für Sie erreichbar.


Ihnen, unseren verehrten Kunden, wünschen wir im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Neues Jahr, viel Glück und vor allem Gesundheit.




FRANKREICH

Château de Chainchon - Côtes de Castillon

Weingourmet: „Gehört zu den 50 besten Schnäppchen aus Bordeaux, und das zu kleinem Geld!”

Unser fast schon legendärer Geheimtipp vom rechten Ufer brilliert seit mehreren Jahren mit einer sensationellen Qualität, gegen die auch viele wesentlich teurere Grand Crus aus Saint Émilion keine Chance haben!

Ungemein spannend ist zurzeit die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, wo erstklassige Qualitäten zu derart günstigen Preisen produziert werden, dass man selbst im Bordelais wieder „Schnäppchen auf Top-Niveau” (FEINSCHMECKER) finden kann. Folgerichtig urteilt auch die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, dass die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt und mit einem identischen Mikroklima gesegnet ist, zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Bordeauxliebhaber ausdrücklich auf, sich in dieser noch weitgehend unbeachteten Region nach attraktiven Alternativen zu den Hochpreisprodukten umzuschauen.


Château de Chainchon
Patrick Erésué und seine Ehefrau Michele
vor ihrem Weinkeller

Das haben wir bereits vor mehreren Jahren getan und eine damals in Deutschland noch völlig unbekannte Familiendomaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt, die mittlerweile zu den großen Rennern unseres Programms gehören. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hat. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er seither auf seinem eigenen Gut traumhafte Bordeauxweine, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie man es nur ganz selten findet. Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick aber auch erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise sehr alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch so wohltuend einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen sowie gebrauchten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen.


Château de Chainchon
Château Chainchon mit uralten Merlotreben in Hanglage

Daher präsentieren sich diese originären Gewächse auf der Flasche in einem wohltuend „altmodischen” oder besser gesagt, klassischen Bordelaiser Stil, haben natürlich keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen den fabelhaften 2004er Valmy Dubourdieu Lange anbieten zu dürfen, seit Jahren einer der beliebtesten Rotweine in unserem Programm, der viele seiner wesentlich berühmteren und teureren Nachbarn aus St. Émilion ganz schön alt aussehen lässt! Patrick hat in seinen phänomenalen Zwillingsjahrgängen 2004/5 die besten Weine seiner Winzerkarriere vinifiziert, die ich auch im Kontext mehrerer vergleichender Bewertungen mit den berühmten Namen aus Saint Émilion jeweils mit 92+ Punkten bewertet habe. Phantastisches Preis-Genussverhältnis und meine ganz besondere Empfehlung!


512304 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2004 13,90 Euro
Vom aktuellen WEINGOURMET Dezember 2006 zu den „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” (bis 34,90 Euro) gezählt: „Es gibt sie noch – gute Bordeaux zum reellen Preis”.

Ausschließlich aus im naturnahen Anbau gewachsenen, kerngesunden Merlottrauben mit optimaler physiologischer Reife vinifizierte Patrick ohne jegliche kellertechnische Manipulation einen tiefdunklen, attraktiven, klassisch-traditionellen Wein des rechten Ufers mit faszinierenden Anklängen an aromatische rote und schwarze Früchte (Cassis, Kirsche, Brombeere, Zartbitterschokolade), schwarzen Tee, Holunderblüten, feine Gewürze, Tabak und zarte Röstaromen.
Am Gaumen gleitet dieses faszinierende Extrakt bei aller „Kraft der alten Reben” (WEINGOURMET) fast zärtlich über die Zunge und ummantelt liebevoll eine perfekt eingebundene Säure, die ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential aufzeigt; dazu überzeugen faszinierend weiche, cremige, seidig-elegante Tannine und ein sehr moderater Alkoholgehalt von knapp 13%, der nicht ermüdet, sondern lustvoll animiert auf das nächste Glas! Ein ganz großer Wurf von Patrick, der es sich mit seinem mutigen Schritt in die Selbständigkeit nicht leichte machte und sich nicht auf seinen Lorbeeren und seiner sicheren Anstellung als renommierter Kellermeister von Canon-La-Gaffelière ausruhte, stattdessen mit unermüdlichem Elan, höchstem vinologischen Können und enorm viel Intuition das alt eingesessene Gut an die Spitze der mittlerweile glänzend beleumdeten Aufsteiger-Appellation führte. Was mir so besonders an Patricks Weinen imponiert: So viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile vom aufdringlichen Holz dominiert, das in Wahrheit nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert! Bei Patrick hingegen finden Sie das genaue Gegenteil: Komplexe Aromatik, Geschmeidigkeit, ein Hauch von zartherber Fruchtsüße, extrem feine Struktur, Tiefgründigkeit, Eleganz, Ausgewogenheit und Finesse pur, kernige, dennoch feinsaftige, cremige Tannine für ein großes Lager- und Entwicklungspotential und nicht den Hauch einer marmeladigen Opulenz. Dieser große Wein ist nichts anderes als ein phänomenaler Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik.
Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs, und das zu einem fabelhaft fairen Preis. Immer noch ein Geheimtipp klassischen Stils mit tiefgründiger Mineralität, der nicht nur Maßstäbe in seiner Preisklasse setzt, sondern wesentlich berühmtere Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lässt! Genießen können Sie diesen traumhaften Klassiker des rechten Ufers ab sofort, seinen Höhepunkt wird diese unerhörte Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestige Gewächse (im Bordeaux gehen die Uhren eben anders und die überteuerten Preise hoch gehypter Güter zählen bei Etikettentrinkern mehr als bei wahren Kennern und Liebhabern die Wahrheit im Glas) zwischen 2008 und etwa 2018 erreichen!


Château de Chainchon
Patrick und Michele beim Begutachten ihrer Trauben


Kein Wunder, dass bei dieser fabelhaften Qualität der WEINGOURMET in seinen Empfehlungen der „50 besten Bordeaux-Schnäppchen zu vergleichsweise kleinem Geld” (bis 34,90 Euro) über den 04er Valmy schwärmt: „Köstliche Frucht, seidige Gerbstoffe, kühl und edel”.

P.S.: Mit etlichen tausend Flaschen des 03er Valmy haben wir schon viele Kunden erfreuen können. Auch dieser großartige Tropfen erfuhr eine große Ehrung: Die WEINWELT urteilt in einer sehr interessanten Reportage über die Möglichkeiten, in Bordeaux noch „Entdeckungen zu besten Preisen” zu machen: „Bordeaux gilt als Herkunft teurer Weine. Ganz Bordeaux? Nein. Wir haben für Sie ausgiebig die fünf Côtes de Bordeaux durchkreuzt. Und haben entdeckt: In den historischen Randbezirken der Grands Crus lassen sich verborgene Schätze heben... Die Côtes de Castillon liegt nur den berühmten Steinwurf von den benachbarten Nobelvierteln Saint-Émilion und Pomerol entfernt”. Und dann werden 5 Weine mit 4 Sternen geadelt und damit als die besten Entdeckungen des Bordelais gefeiert: Darunter unser 2003er Valmy Dubourdieu Lange!
Höhepunkt zwischen 2008 und etwa 2018.


Ankunftsofferte bis zum 31.12.2006, danach 14,90 Euro



Château de Chainchon
Alle Weinberge von Château Chainchon schmiegen sich sanft geschwungen um die Domaine

Als tägliches Trinkvergnügen„ empfehlen wir Ihnen den „kleinen Bruder” des Valmy, einen phantastischen, bereits jetzt voll trinkreifen, ungemein leckeren Alltagswein. Viel Vergnügen damit!

512103 Château de Chainchon, rouge 2003 6,90 Euro

Château de Chainchon, rouge


Ebenfalls vom WEINGOURMET zu den „50 besten Schnäppchen aus Bordeaux, und das zu kleinem Geld” gezählt wurde unser 2003er Primo Palatum Classica: Wir zitieren: „Monsieur Copel erzeugt mit Handwerk, Ehrgeiz und alten Rebstöcken spannungsvolle Weine abseits der prestigeträchtigen Terroirs von Bordeaux. Hier geht es um authentischen Weingeschmack, nicht um name dropping. Resultat ist ein äußerst fair kalkulierter Bordeaux der neuen Generation. Mit vitaler Saftigkeit und intensiver Fruchtaromatik schafft ‚Classica’ expressive Präsenz”. Viel Spaß mit unseren letzten Flaschen.

339303 Primo Palatum, Bordeaux classica, rouge 2003 12,50 Euro




Château des Eyrins - Margaux

„CHAMPION DE BORDEAUX”: Frankreichs renommierte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert den Basiswein unseres Bordelaiser Kleinods als Referenzwein seiner Region!

Kein Wunder! Entstammt doch der geniale Winzer Eric Grangerou einer hoch angesehenen Kellermeisterdynastie: Sowohl sein Urgroßvater als auch sein Großvater und schließlich sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Châteaux Margaux. So war Eric schon als Kind bei vielen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller dieser renommierten Domaine mit Feuereifer dabei. Doch trotz seiner erblichen Vorbelastung entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten, sondern sich selbständig zu machen. Denn in ihm entflammte die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an die herausragenden Parzellen von Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer Insiderkenntnisse und exzellenten Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück. Denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche renommierten Güter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mittlerweile hat Eric sein erstklassiges Terroir um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Diese erstklassigen Lagen haben ihm den Schritt in die Selbständigkeit leichter gemacht und ihn den Lockrufen von Château Margaux widerstehen lassen. Denn sein großartiges Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Traum zu verwirklichen von exzellenten Weinen, die seinem von Margaux geprägten Geschmacksbild entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und ein harmonisches Gleichgewicht aller Faktoren im Wein. Natürlich werden alle drei Weine der Domaine aus optimal gereiften Trauben hergestellt, denen jedoch alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das sich mittlerweile als Modetrend in so vielen Bordelaiser Gewächsen findet, völlig abgeht. Authentischer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude und Finesse kommen bei diesen phantastischen Weinen vor schierer Extraktion und Konzentration, die Sie in so vielen untereinander austauschbaren Önologenweinen finden. Erics Gewächse sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lässt, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse. Sie gehören somit zu den ganz großen Juwelen unseres Programms!


570105 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2005 9,90 Euro
Als „CHAMPION DE BORDEAUX” feierte die REVUE DU VIN DE FRANCE bereits den herausragenden Jahrgangsvorgänger unseres Kleinods aus dem Bordelais! Und unser heute präsentierter erster großer Wein aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 ist schlichtweg fabelhaft! Aus den klassischen Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot aus ausgezeichneten Parzellen in unmittelbarer Nähe der Gironde vinifiziert Eric einen sehr feinen, intensiv aromatischen Wein mit ausgeprägter Frucht und harmonischer Balance.

In der Nase offenbaren die noblen Aromen klassischer Bordelaiser Rotweine bereits heute, unmittelbar nach der Abfüllung, eine fabelhafte Komplexität, die in dieser Preisklasse einzigartig ist. Diese extrem tiefgründige Cuvée offeriert zudem auf der Zunge eine erstaunliche Dichte mit cremigen, reifen Gerbstoffen, intensiven Anklängen an Schwarzkirschen, Waldbeeren und Cassis und all diese Ingredienzien sind traumhaft verpackt in eine erstaunliche Fülle und eine vielschichtige, anspruchsvolle Textur. Dazu präsentiert sich dieser extrem feine Wein voller Rasse und Eleganz und mit einem festen mineralischen Kern auf der Zungenmitte. Was für ein leckerer Wein mit einem tollen Potential, der bei aller Dichte sehr vornehm wirkt und überhaupt nicht „marktschreierisch”, der vielmehr von seiner kühlen, rassigen Stilistik geprägt wird und dies alles zu extrem fairem Preis. Cru Monplaisir ist ein beeindruckender „kleiner” Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux! „A top-flight” lobt selbst Parker diese Preissensation aus dem Jahrhundertjahrgang 2005!
Zu genießen ab sofort, dekantieren bitte, Höhepunkt 2008 bis 2015.


570204 Eyrins, Sélection Grangerou, Haut Médoc, rouge 2004 14,90 Euro
Die Sélection Grangerou (70% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot), eine Hommage an Erics berühmte Vorfahren, ist ein beeindruckender Haut Médoc, gewachsen auf steinigem Kalkboden in unmittelbarer Nähe von Margaux, mehrere Monate länger in seinen Barriques gereift als die Basiscuvée, um seine Liebhaber mit spielerischer Konzentration, kühler Finesse und reifer Tanninstruktur zu erfreuen. Im komplexen, dunkelbeerigen Bouquet wirkt diese Cuvée aus klassischem Jahrgang kraftvoll, würzig, edel und reif.
Am Gaumen fasziniert eine feinnervige Frische; tiefgründige Gewürz-, Holz-, Beeren- und Kirschnoten sorgen für Fülle und Komplexität, dazu beeindruckt er durch eine tolle Säurestruktur und eine nachhaltige Länge – dies ist ein großer Haut Médoc mit dem Potential zum Klassiker, ein Bordeauxwein, den man sich noch leisten kann und der dennoch alle positiven Charakteristika des großen Jahrgangs ins Glas bringt. Die Tannine sind saftig, weich und herrlich cremig.
Zu genießen ab Mitte 2007 bis nach 2014.


570304 Château des Eyrins, Margaux rouge 2004 26,00 Euro
„Wie ein Alchimist hat Eric Grangerou das Ausufern der Temperaturen im heißen Sommer 2003 gemeistert”, huldigte die ‚Revue du vin de France’ bereits in der Jahrgangsbewertung 2003 in ihrer Laudatio den Jahrgangsvorgänger dieses großartigen Margaux und verlieh ihm ihre sehr selten vergebene, höchste Auszeichnung, den ‚coup de coeur’ („Lieblingswein”). Und in der Tat kann Eric sehr stolz sein auf das, was er mittlerweile auf seinem nur 2,5 ha großen, erstklassigen Terroir mit seinen mehr als 40 Jahren alten Reben mit einem sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon (70%, der Rest Merlot, 25%, und Petit Verdot) Jahr für Jahr leistet. Aus niedrigstem Ertrag von unter 30 hl/ha vinifiziert er eine brillante Qualität, einen der wahren Stars des Jahrgangs, und das nicht nur in der angesichts seiner Qualität fast unglaublich günstigen Preisklasse!

Dieser edle Margaux beeindruckt mit einer sagenhaften Finesse und Ausgewogenheit und seiner großen Fülle, die aber auf faszinierende Weise frisch wirkt und duftig. Eric hat sein Ziel, ein optimales Reifestadium der Trauben zu erreichen, ohne aber bis zur marmeladigen Überreife zu gehen, dafür aber die feinfruchtige und aromatische Seite der Trauben zu erhalten, mit Bravour erreicht.
Von sehr dichter Farbe zeigt sich der herrlich saftige Wein, im Duft von exquisiter Eleganz und Komplexität, seine klassische Margaux-Nase offenbart intensiven Schwarzkirsch- und Waldbeerengeruch, dezente Röstaromen und differenzierte Gewürznoten. Über die Zunge rollt der dichte, konzentrierte, dabei so elegante und finessenreiche Wein mit unglaublicher Länge und Vielschichtigkeit, dabei in seiner noblen Textur ein herrliches Mundgefühl vermittelnd. Die sehr harmonischen, seidenen Tannine und ein lang anhaltender, superber Abgang (weiße Schokolade!) zaubern einen grandiosen Nachhall. Dieser große Wein mit den Leitideen Eleganz, Finesse und Harmonie ist ganz sicherlich einer der heißesten Tipps in Bordeaux zurzeit. Er erhielt daher zu Recht die höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE „Nous avons beaucoup aimé” und die Beurteilung: „Sehr großer, mineralischer Wein, lang anhaltend, große Frische, herausragender Charakter. Ein großer Erfolg!”

Für viele Weinliebhaber vielleicht noch wichtiger: Dieser aristokratische Wein besitzt gerade einmal 12,5% Alkohol, so wie in der guten alten Zeit, als Bordeaux noch nach Bordeaux schmeckte und nicht mit Neue-Welt-Weinen um die Vorherrschaft im Marmeldekochen rang. Edle Bordelaiser Gewächse bewegen sich fernab jeglicher Alkoholorgien und bestechen durch Finesse, Mineralität und Eleganz. Wohl bekomm’s!
Zu genießen voraussichtlich 2008 bis nach 2020.




René Rostaing – Domaine de Puech Chaud

Kultwinzer von der Côte Rôtie vinifiziert traumhaft balancierte, finessenreiche Weine im Languedoc

René Rostaings große Weine von der nördlichen Rhône gehören zu den besten Rotweinen Frankreichs. Zutiefst mineralische, ungemein finessenreiche Gewächse, die von Parker schon mit 100 Punkten bewertet wurden. „Der intelligente Winzer hat von seinem Schwiegervater Albert Dervieux-Thaize die traditionellen Methoden gelernt und verbindet diese Kenntnisse mit den Vorteilen moderner Technologie”, (Parker). Da die Top-Lagen an der Côte Rôtie extrem begrenzt und die hier vinifizierten Weine daher entsprechend teuer sind, suchte der wache Geist nach Alternativen – und fand sie in Frankreichs wildem Süden. Die Region zwischen Nîmes und Monpellier demonstriert seit mehreren Jahren ihr großes Potential, kommen doch von hier einige der besten Weine des Languedoc. Und wenn einer der hochkarätigsten Winzer Frankreichs sich hier niederlässt, dann ruhen auf ihm naturgemäß hohe Erwartungen. Und auch die Philosophie des Weinmachens, die Betonung von Finesse und Eleganz statt schierer Kraft und Konzentration, hat uns fasziniert.
Die Weinbergspflege ist extrem aufwändig: Intensive Bodenbearbeitung des erstklassigen, extrem kalkhaltigen Terroirs zur besseren Mineralisation und die veränderte Blattwerksarbeit haben stabilere pH-Werte zur Folge, so dass der fertige Wein fokussierter, transparenter, präziser wirkt, sehr viel frischer im Trunk und viel weniger dick und fett als viele langweilige, uniforme Garrigueweine, dafür jedoch fast ätherisch duftig. Das Resultat solch extrem handwerklicher Arbeit auf erstklassigen Böden: Ein Traum von Wein, ungemein finessenreich, komplex und elegant, daher in seiner Textur sehr an große, um ein Vielfaches teurere Weine von der nördlichen Rhône erinnernd!

René Rostaing steht stellvertretend für die neue Generation avantgardistischer junger Winzer im Languedoc, der es selbstbewusst um eine andere Zukunft geht: nicht um überkonzentrierte, alkoholreiche Monsterweine in global kompatiblem Einheitsgeschmack, sondern um unverwechselbares Profil und regionsspezifische Authentizität!


361204 Domaine de Puech Chaud, Coteaux du Languedoc rouge 2004 19,90 Euro
Bereits der ungemein betörende Duft dieses traumhaften Weines weckt Neugierde, die Melange aus feinstem Holz der gebrauchten Barriques bester Provenienz, der fabelhaften Frucht, der hochkomplexen Gewürzaromen und der fabelhaften Mineralität erinnert an feinste Hermitageweine oder gar an einen großen Chambolle-Musigny! Auch auf der Zunge präsentiert sich dieser große Wein ungemein elegant, die Frucht ist sagenhaft finessenreich wie bei einem Burgunder und die Aromatik transparent, ohne jegliche Schwere!
Die geschliffenen Tannine: cremig, edel und lang. Was wir hier voller Begeisterung im Glas erleben, ist die Quintessenz im Schaffen der neuen Generation des Languedoc, die beweist, zu welch qualitativen Höhenflügen diese wildromatische Region tatsächlich fähig ist! Hier ist nicht überbordende Konzentration das Ziel, sondern höchste Finesse und Komplexität, welche die Fruchtaromatik bester Syrahreben (dazu ein wenig Mourvèdre und Grenache) mit der geschliffenen Mineralität extrem kalkhaltiger Böden perfekt verbindet.

Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, diesen fabelhaften Wein, ein großer Konkurrent unseres gleich hervorragenden, aber wesentlich teureren Grange des Pères ganz ausdrücklich ans Herz legen. Nur wenige andere Weine im Languedoc wagen ähnlich prägnanten Charakter, verströmen ähnlich souveränes Charisma. Ein großer Wein, der neue Maßstäbe definiert und der lange im Gedächtnis nachwirkt, wenn die Gläser längst geleert sind.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2014.


361105 Domaine de Puech Chaud, Coteaux du Languedoc blanc 2005 14,00 Euro
In winzigen Mengen vinifiziert, ist dieser noble, aristokratische, frische Weißwein mit seiner burgundischen Nase, seinen zarten Würzanklängen und seinem betörenden Duft nach den Blüten der provençalischen Landschaft einer der besten Weißweine des Languedoc und ein fabelhafter Essensbegleiter. DIE Alternative zu den großen deutschen Rieslingen!




Domaine de Cascavel - Côtes-du-Ventoux

Fabelhafte Qualitäten und preisliche Provokationen der Prestigegüter aus Châteauneuf-du-Pape

Eine der spannendsten Regionen der südlichen Rhône ist zurzeit sicherlich die Appellation Côtes-du-Ventoux im Herzen der Provence. Hier werden Weine mit einem Preis-Genussverhältnis erzeugt, das weltweit fast einzigartig ist. Unsere Domainen Fondrèche, Murmurium und Cascavel erfreuen sich seit Jahren bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, einer großen Beliebtheit, wurden mittlerweile auch von Parker mit höchsten Punktzahlen und enthusiastischen Worten geadelt („Die Entdeckung meiner Rhônereise”) und produzieren zweifellos die Referenzweine dieser malerisch am Fuße des Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, gelegenen Region. Sind sich diese drei Topgüter in ihrem hohen Qualitätsniveau also sehr ähnlich, so unterscheiden sie sich doch deutlich in ihrer jeweiligen Stilistik.


Cascavel: Alte Reben
Alte Reben vor dem schneebedeckten Gipfel des Mont Ventoux

Olivier Baguet und Raphael Truiller von der Domaine de Cascavel sind von der leidenschaftlichen Idee beseelt, erstklassige Weine in biologischem Anbau zu produzieren, die insbesondere von ihrem Terroir, ihrer inneren Harmonie und ihrer Komplexität geprägt werden. Sensationell, wie Olivier und Raphael die Chancen mehrerer großer Jahrgänge nacheinander und die Gegebenheiten ihres extrem steinigen, erstklassigen Terroirs nutzten: Die großen Unterschiede zwischen hohen Tag- und kühlen Nachttemperaturen infolge der einmaligen Höhenlage der 14 verstreut inmitten der blühenden provençalischen Landschaft (Duftaufnahme der Blüten und Kräuter durch die Außenhaut der Trauben!) liegenden Parzellen. Das deutlich kühlere Mikroklima als im Rhônetal führt dazu, dass die Trauben eine längere Vegetationsperiode besitzen und daher langsamer reifen, als in der Region üblich und dass sie eine ungewöhnlich schöne Säurestruktur aufweisen und infolge der extrem unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen sehr komplexe Aromen aufnehmen. Strikte Mengenbegrenzung (im Schnitt unter 35 hl/ha), selektive Handlese, Vinifizierung und Ausbau des Weines unter geringst möglichen Eingriffen in den neu konstruierten Kelleranlagen erbringen im großen, fein balancierten Jahrgang 2004 spektakuläre Ergebnisse. Aber bitte, probieren und urteilen Sie doch selbst!

Übrigens: Cascavel bedeutet „Glöckchen”, meint hier aber nicht den bezaubernden Klang der traumhaft schönen Region um den Mont Ventoux, sondern ist der provençalische Name einer herausragenden Parzelle der Domaine.


137104 Le Cascavel, rouge 2004 7,50 Euro
Schon die leckere, kräuterwürzige, aromenintensive Basiscuvée mit Anklängen an Schattenmorellen und dunkle Waldbeeren (zu 75% Grenache, außerdem Syrah und Carignan, traditionell vinifiziert, aber zu 10% im Barrique ausgebaut), brilliert mit einem satten Rubinrot und evoziert mit ihren verführerischen südlichen Aromen nach Beeren und Kräutern geradezu eine Sehnsucht nach dem bunten Leben des provençalischen Südens, etwa nach der Stimmung eines lauen Spätsommerabends auf einer malerischen Terrasse bei heraufziehender Abendstimmung. Am Gaumen wirkt dieser trinkanimierende, authentische Wein frisch, dicht, sehr fein strukturiert und ausgewogen, harmonisch, mit cremigen, saftigen Tanninen, super Preis-Genussverhältnis.
Trinkvergnügen ab sofort bis Ende 2009.


137204 Cascavel, „Les Amidyves”, rouge 2004 11,50 Euro
Die Weine vom Fuße des malerischen Mont Ventoux sind trotz Parkers jüngster Elogen noch immer eine Art Geheimtipp für preisbewusste Weinliebhaber. Und dieser ungemein verführerische Spitzenwein gehört zum Besten, was bisher in dieser wunderschönen Region produziert wurde. Grenache und Syrah prägen eine traumhafte, barriqueausgebaute Cuvée: Sehr komplexe Nase, viel reife, zartsüßliche, ja sinnliche Frucht, Schattenmorellen, Brombeeren, ein Hauch von Zimt und herrliche Anklänge an Bitterschokolade.
Im Mund wunderbar konzentriert, füllig, kompakt, schmelzig, elegant und feinst strukturiert mit einer harmonischen, samtenen, reifen Frucht, wiederum Anklänge an Zimt und Schokolade, dazu ein betörend süßlicher Kirschfruchtextrakt sowie phantastische, seidene Tannine, sehr lang anhaltend. Ein ungemein ‚sexy’ Wein, leicht gekühlt ebenso geeignet für laue, romantische Sommerabende wie als Seelentröster und exzellenter Essensbegleiter an kühlen Abenden! Viele wesentlich teurere Châteauneuf-du-Pape-Weine aus diesem großen Jahr haben gegen diese Klassecuvée keine Chance!
Schon jetzt ein toller Genuss, Höhepunkt Mitte 2007 bis mindestens 2010.


137304 Cascavel, „Les Nayes”, rouge 2004 35,00 Euro
Von einer einzelnen traumhaften Spitzenparzelle mit sehr niedrigen Erträgen stammt dieser (fast reinsortige,) monumentale, urwüchsige Syrahwein. Tiefstdunkle Nase, nobles, aristokratisches Bukett, feinste Beerenaromatik, Kirschen, zarte Schokoladennoten, etwas Thymian, in seiner feinen Eleganz Erinnerungen weckend an große Weine der nördlichen Rhône. Am Gaumen eindrucksvoll dimensioniert, mit opulenter Würze und der typischen Stilistik von Weinen alter Rebstöcke; daher einer der großen Charakterweine der südlichen Rhône. Rar, komplex, spektakulär in der aromatischen Vielschichtigkeit, größten Weinen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig, sehr extraktreich, mit phantastisch süßlicher Frucht und mächtig konzentriert. Dennoch voller Finesse aufgrund subtiler, schmelziger Tanninqualität, die Olivier und Raphael einmal mehr als Meister ihres Faches ausweisen. Ewiger Nachhall! Bei diesem gigantischen Wein muss man sich schon sehr zurückhalten, um nicht in Superlativen zu schwelgen. Doch bitte probieren Sie selbst und genießen Sie einen der größten Rhôneweine aus einem großen Jahrgang in der dynamischen Region um den mythischen Bergriesen des Mont Ventoux.

Übrigens: In einer großen Degustation von ALLES ÜBER WEIN wurde sein (fast) ebenso guter Jahrgangsvorgänger aus 01 mit 94 Punkten Testsieger vor unseren jetzt von Parker so hoch bewerteten Spitzenweinen von Fondrèche und Murmurium!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis nach 2014.


152403 Murmurium-Cascavel, in fine, rouge (PK) 2003 5,90 Euro
Raphael Trouiller und Olivier Baguet arbeiten sehr eng mit ihrem Förderer und Entdecker Jean Marot von unserer beliebten Domaine Murmurium zusammen.

Jean Marot
Jean Marot


So haben sich die drei Weinbesessenen, deren Domainen nur wenige Kilometer voneinander entfernt am Fuß des Mont Ventoux gelegen sind und die neben ihrer Freundschaft eine ähnliche Philosophie der Weinbereitung verbindet, zusammengetan und ein gemeinsames Projekt in Angriff genommen. Zusammen mit ausgewählten Vertragswinzern der Umgebung haben sie sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen erstklassigen Alltagswein mit einem herausragenden Preis-Genussverhältnis zu kreieren. Ein Vorhaben, das ihnen in den großartigen Jahrgängen 2001 und 03 nicht schwer gefallen ist. So haben sie in den kleinen Dörfchen Mazan und Mormoiron am Fuße des Mont Ventoux bei engagierten Weinbauern perfekt gereifte Trauben der Sorten Grenache und Syrah ausgewählt, um aus ihnen diesen charaktervollen, harmonischen, preis„werten” Wein mit der gleichen Sorgfalt zu vinifizieren, die sie ihren eigenen Trauben zukommen lassen. Die exzellenten Lagen beider Dörfer sind durch unterschiedliche Eigenheiten des Mikroklimas und ein differenziertes, hochwertiges Terroir gekennzeichnet. Die ärmlichen Böden inmitten der Garrigue in der Umgebung von Mazan sind seit langem für ihre herausragenden Grenacheweine mit viel Fülle und einem weichen, runden Geschmack berühmt. Dagegen begünstigen die Höhenlage von Mormoiron, die dortige Kühle und die Beschaffenheit der Böden einen sehr expressiven Syrahcharakter mit feinen Tanninen. Die fertige Cuvée vereint schmeckbar die Vorzüge beider Terroirs und ist von einer satten, purpurroten Farbe geprägt. Sie erinnert im Duft an hochreife Schattenmorellen, Brombeeren und kandierte Datteln, zart unterlegt von einer schokoladigen Note und einer feinen Pikanz, die Anklänge an helle Tabake und Zedernholz evoziert. Der Gaumen wirkt bei aller Dichte überraschend schlank und wird belebt von einer feinen Säure- und geschliffenen Tanninstruktur; die zarte Fruchtsüße und die animierende Würze halten lange nach im geschmeidigen Abgang. Ein Rotwein wie gemacht für den bevorstehenden Winter, denn er lässt sich toll zu allen Wild- und sonstigen dunklen Fleischgerichten servieren.
Trinkreife ab sofort bis etwa 2009.




Domaine du Champ des Soeurs – Fitou

Pit Falkenstein feiert im aktuellen HANDELSBLATT die großartigen Gewächse unserer Neuentdeckung aus dem Languedoc, der Domaine Champs des Soeurs, als herzerfrischende Trinkweine nach „Großväter-Art”.


Domaine du Champs des Soeurs
Laurent Maynadier erläutert engagiert
seine Weinbergsphilosophie

Pit Falkenstein, renommierter Weinjournalist aus Köln, empfiehlt im aktuellen Handelsblatt vom 24.11.2006 eine der spannendsten Entdeckungen der letzten 10 Jahre im Languedoc, die Domaine Champs des Soeurs, wegen ihrer „schlanken, knackigen, köstlichen Weine nach Großväter-Art, fernab der Alkoholbomben, wie sie heute gängig sind”. Für uns keine Überraschung, denn Bernhard Maynadier ist mit einer großen Portion Leidenschaft, viel Feinsinn und Talent am Werk, so dass mittlerweile die Spürnasen unter den Weinjournalisten auf ihn aufmerksam werden. Auch Michel Bettane feiert Laurent Maynadier als eine der größten Entdeckungen der letzen Jahre wegen seiner fabelhaften „Weine, die geboren sind unter mediterraner Sonne, die aber voller Finesse, Frische, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit daherkommen und versehen mit erstklassigen Tanninen den Ruhm französischer Weine begründen”. Und tatsächlich: Selten haben wir in den letzten Jahren so herzerfrischend authentische Languedocweine gefunden zu einem derart unschlagbar fairen Preis.


359105 Champ des Soeurs, Rosé, AOC Corbières 2005 7,90 Euro


359204 Champ des Soeurs, Fitou Rouge (PK) 2004 7,90 Euro


359304 Champ des Soeurs, „Bel Amant”, rouge 2004 11,00 Euro

Champ des Soeurs, „Bel Amant”, rouge

359404 Champ des Soeurs, „La Tina”, rouge 2004 13,80 Euro

Champ des Soeurs, „La Tina”, rouge



Domaine de Trévallon - Provence



Domaine de Trévallon
Blick auf die Domaine de Trévallon


Der große alte Mann des französischen Weins, Michael Bettane, feiert in seinem Buch über die besten Weine der Welt die einzigartigen Rotweine der Domaine Trevallon aus biologischem Anbau. Wir haben aus den Chateaureserven noch einmal 3 großartige Jahrgänge nachkaufen können, die bereits jetzt an den Festtagen zwischen den Jahren höchsten Trinkgenuss bieten.


401100 Domaine de Trévallon, rouge 2000 38,50 Euro

Domaine de Trévallon, rouge

401101 Domaine de Trévallon, rouge 2001 43,00 Euro

Domaine de Trévallon, rouge

401103 Domaine de Trévallon, rouge 2003 39,00 Euro




Château Mansenoble - Corbières

Wieder eingetroffen:
Zurzeit in wunderschöner Trinkverfassung präsentieren sich unsere Klassiker aus dem Corbières von Château Mansenoble:


305103 Mansenoble, Le Nez, Vdp des Coteaux de Miramont, rouge 2003 6,20 Euro


305403 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 2003 7,90 Euro


305203 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2003 12,90 Euro





DEUTSCHLAND

Die wichtigen Guides zu den deutschen Weinen 2004 sind erschienen:
Herzlichen Glückwunsch unseren Winzern für ihre triumphalen Erfolge und Spitzenbewertungen!

Die beiden bedeutendsten, sehr umfangreichen und höchst empfehlenswerten Führer zu den deutschen Weinen sind neu erschienen: Der Gault Millau Weinguide Deutschland 2007 und Gerhard Eichelmann, Deutschlands Weine 2007. Wie in den Vorgängerjahren können wir den von Pinard de Picard vertretenen Winzern von ganzem Herzen gratulieren. Neben vielen anderen herausragenden Bewertungen, mit denen unsere Winzer geadelt worden sind, möchte ich an dieser Stelle vier Ehrungen besonders hervorheben: Wie bereits in der letzten Pinwand berichtet, wurde der Pinot Noir von Friedrich Becker, „dem besten Spätburgunderwinzer Deutschlands, als der beste Rotwein seines Jahrgangs in ganz Deutschland” (Gault Millau) gefeiert. Zudem hat Klaus Peter Keller auch nach Ansicht des Gault Millau wieder mal die besten trockenen Rieslinge Deutschlands vinifiziert. Dann ehrt der Gault Millau Theo Haart verdientermaßen als „Winzer des Jahres” und Gerhard Eichelmann feiert Josi Leitz als „Weingut des Jahres” wegen „der besten Weißweinkollektion”. Herzlichen Glückwunsch unseren Winzern!

P.S. Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben bereits etliche der besten trockenen wie fruchtsüßen Rieslinge des Jahrgangs 2005 im Keller liegen. Bei allem großen Lager- und Reifepotential, über das insbesondere auch die Großen Gewächse unserer Spitzenwinzer verfügen, kann ich Ihnen nur empfehlen, bereits im jetzigen Herbst/Winter diese Weltklasseweine unbedingt zu probieren. Sie schmecken zurzeit allesamt hervorragend, ausgestattet mit feinster, sehr komplexer Frucht, tiefster Mineralität und schönst ziselierter Säure. Gönnen Sie sich unbedingt dieses große Vergnügen, vergessen Sie bei aller Begeisterung aber bitte auch nicht, jeweils einige Flaschen tief in Ihrem Keller zu bewahren um die weitere spannende Entwicklung verfolgen zu können!



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Magische Spitzenrieslinge von Weltruf aus dem mythischen Rüdesheimer Berg

Gerhard Eichelmann in Deutschlands Weine 2007: „Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs 2005 vinifiziert! Vielleicht die beste Leistung in der Geschichte des Gutes: Seine Weine sind stoffig und elegant, konzentriert und doch filigran, sie vereinen Kraft und Mineralität. Johannes Leitz erzeugt große Weine vom Rüdesheimer Berg, komplexe Weine mit einer enormen Nachhaltigkeit!”

„Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Riesling-Erzeuger schaffte es in den letzten Jahren, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge Rüdesheimer. Auch die 2005er sind hier auf dem gewohnten, außerordentlich hohen Niveau: 4 Weine landeten in ihren jeweiligen Kategorien unter den 10 besten Deutschlands. Das Traditionsgut Leitz ist bereits jetzt in einer derart glänzenden Verfassung, dass es unüberhörbar an die Pforten des Rheingauer und deutschen Wein-Olymps pocht”, urteilt euphorisch der Gault Millau.
Unser Freund Johannes Leitz ist ein ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), ein Vorzeigewinzer mit blitzenden Augen und wachem Intellekt. Seine großen, gegerbten Hände, die im wahrsten Wortsinne zupacken können, demonstrieren augenscheinlich, dass seine großartigen Rieslinge ausschließlich in harter handwerklicher Arbeit in den ungemein steilen Wingerten hoch über dem majestätisch dahin gleitenden Strom entstehen. Wer Johannes Leitz persönlich kennt, seinen nimmermüden Ehrgeiz, große originäre Rieslinge mit unverwechselbarem Charakter zu vinifizieren und wer bereits Spitzenqualitäten unserer anderen Top-Winzer aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 degustieren konnte, der ahnt sicherlich bereits, welch grandiose Weltklasserieslinge heuer im Rheingauer Eliteweingut das Licht der Welt erblickten! Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines!


Weingut Josef Leitz
Qualität entsteht im Weinberg

Heute präsentieren wir Ihnen, liebe Kunden, fabelhafte Rieslinge aus dem Jahrgang 2005, einer traumhaften Kollektion. Ich hatte Ihnen bereits in Pinwand 117 mein Wort darauf gegeben, dass die 05er die besten Weine sind, die Josi jemals auf die Flasche gezogen hat! Denn ich bin in diesem Frühling, magisch angezogen, mehrmals nach Rüdesheim geeilt, habe die ungemein mineralischen, dichten, feinst balancierten Rieslinge in allen Stadien ihrer Weinwerdung degustiert, um auch nur annähernd begreifen zu können, was dieser Winzergenius in einem Jahrgang, der zur Rheingauer Legende mutieren wird, vollbracht hat. Eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Da wir uns (fast) sicher waren, dass die bedeutenden Weinführer diese großartigen Rieslinge ähnlich bewerten müssten, haben wir noch zwei trockene Rieslinge aus Josis bisher bestem Jahrgang zurückgehalten, um Ihnen nach Erscheinen der wichtigsten Weinführer noch einige Rieslinge überhaupt anbieten zu können. Die Nachfrage nach Josis mineralischen Rieslingen übersteigt bei weitem das Angebot. Herzlichen Glückwunsch Josi: Deine traumhaften Rieslinge sind echter Rheingau-Adel, wie Stuart Pigott Deine 05er bewertet hat. Châpeau!


961605 Leitz, Rüdesheimer Kirchenpfad, Riesling Spätlese trocken 2005 11,00 Euro
Unser Freund Josi hat sich mit seinem genialen 2005er Kirchenpfad, der selbst den mittlerweile legendären, von Jancis Robinson geadelten ‚Bischofsberg’ um einen Wimpernschlag hinter sich lässt, selbst übertroffen. Diese fabelhafte trockene Spätlese mit ihrer fein integrierten Säure und ihrer prägnanten Mineralität verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: In der Nase betört eine reintönige, rassige Rieslingfrucht mit komplexen Anklängen an Weinbergspfirsich, Aprikosen und nach längerer Öffnungszeit eine faszinierende feinherbe Cassisnote sowie ein kühl-mineralische Würze. Am Gaumen höchst trinkanimierend, enorm dicht, saftig und herrlich frisch. Auf der Zunge ein lebhaftes, bestens balanciertes Spiel zwischen betörender Frucht und vibrierender Säure; viel Biss, aber auch ein traumhafter Schmelz und enorm mineralisch. Ein Bilderbuch-Riesling, der beim Trinken das Wasser im Munde zusammen laufen lässt und immer wieder Lust macht auf das nächste Glas. Erstklassiger Essensbegleiter und superleckerer Terrassenwein ‚de luxe’. In seiner sympathischen Preisklasse von (fast) unschlagbarer Qualität. Bravo Josi!


961505 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling trocken 2005 14,90 Euro
Welch fabelhafter Rüdesheimer Riesling, „echter Rheingau-Adel” eben, wie Stuart Pigott die großartigen 05er von Josi lobt. In der Nase ein kühles, expressives, sehr reintöniges Bukett, herrlich mineralisch-würzige, frische Frucht, verwobene, komplexe, zart rauchige Aromen, dabei schmecken Zitrusfrüchte, Cassis und Aprikosen ganz zart hervor; nach längerer Öffnung faszinieren die Rosendüfte, die dieser wertvollen Lage ihren Namen gaben: Nomen est Omen!
Am Gaumen dicht, konzentriert, ein feiner Schmelz, tolle Säurestruktur, sehr intensiver mineralischer, fast salziger Nachklang, dabei sein großes Terroir eindrucksvoll widerspiegelnd: Ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische und einem herrlichen, moselanischen Spiel, ein höchst eigenständiges und unglaublich faszinierendes Rieslingunikat!

Trotz seiner außerordentlichen Qualität ist dieser fabelhafte trockene Riesling aus „Deutschlands bester Weißweinkollektion im Jahrgang 2005” (Eichelmann) auch ein superleckerer Zechwein, da mit nur 11,5% Alkohol versehen!
Zu genießen ab sofort bis 2010.



Weingut Josef Leitz
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein

960305 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2005 29,50 Euro
„Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis. Mit diesem majestätischen Riesling aus deinem bisher besten Jahrgang, einer subtilen Weiterentwicklung seines einzigartigen Stils, der keinen Vergleich mit superteuren Burgundern zu scheuen braucht, hast du deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint.


Weingut Josef Leitz
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”

Ich freue mich sehr für dich, dass es dir gelungen ist, dir einen Jugendtraum zu erfüllen und erstmals die Trauben von über 60 Jahren alten fabelhaften Reben aus einer der legendären Parzellen von Rüdesheim, direkt über Schloss Groenesteyn gelegen und von den Altvorderen als „Rüdesheimer Hinterhaus” hymnisch besungen, in diesen Weltklasseriesling einfließen zu lassen. Ein beseelter, ein transzendentaler Wein!” Lieber Josi, mit diesen Worten hatte ich bereits im Frühling bei unserer Erstpräsentation Dir für diesen grandiosen Riesling gratuliert, der jetzt von Gerhard Eichelmann als bester trockener Riesling Deutschlands vor drei gleich fabelhaften Weinen unseres gemeinsamen Freundes Klaus-Peter Keller ausgezeichnet wurde. Viele Liebhaber großer Weißweine haben wir mit diesem Monument großer deutscher Rieslingkultur bereits glücklich machen können, die letzten Flaschen bieten wir jetzt allen Kunden, die diese flüssige Inkarnation Rheingauer Mineralien noch nicht kennen, in Einzelflaschenabgabe an. Viel Vergnügen!

Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken

Einzelflaschenabgabe

960604 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 21,70 Euro
Josi Leitz vinifiziert seit Jahren auch traumhafte fruchtsüße Spätlesen aus dem Schlossberg (Gault Millau: beste Spätlese 2004 in ganz Deutschland) wie aus den legendären Parzellen des Roseneck: die 2003er Spätlese wurde wiederum im Gault Millau als zweitbeste Spätlese Deutschlands gefeiert. Als kleines Dankeschön an unsere Kunden hat Josi uns wegen seiner Ehrung als beste Weißweinkollektion Deutschlands im „Eichelmann 2007” die Weingutsreserven seiner fabelhaften, traumhaft gereiften Spätlese Roseneck 2004 zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank Josi!


Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”


Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu kommen feinste mineralische Noten, die den Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lassen, als er wirklich ist. Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen; kraxeln Sie doch bitte einmal in diese großartige Lage am majestätischen Rüdesheimer Berg und Sie werden verstehen!) und Feuerstein. Am Gaumen fein balanciert, mit herrlichem Süße-/Säure-Spiel, wunderbar reintöniger Rieslingfrucht, zart mineralisch, ausgewogen. Diese Weltklasse-Spätlese demonstriert eindrucksvoll, warum vor etwa hundert Jahren genau dieser Riesling-Stil zu den am meisten geschätzten, gesuchten und teuersten Weinen der Welt gehörte (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro).
Enorm süffig bereits in seiner Jugend (gerade einmal 7,5% Alkohol!), doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2015 und länger) ausgestattet.


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!



Weingut Reinhold Haart - Piesport

Gault Millau 2007: „Unser Winzer des Jahres: Theo Haart. Der Piesporter zählt zu den eher Stillen im Land. Auch seine sublimen Rieslinge schlagen zunächst leise Töne an – bevor sie zu unvergleichlichen Kunstwerken aufblühen. Große Klasse!”


Weingut Reinhold Haart - Piesport
Theo Haart beim Degustieren

An der Mosel brilliert seit Jahr und Tag Theo Haart mit brillanten Kollektionen. Unter Riesling-Kennern gilt die Lage Piesporter Goldtröpfchen seit jeher als eines der herausragenden Terroirs der Mosel, da sie „von allen Lagen die überschwänglichsten Aromen hervorbringt” (Stuart Pigott) und in jeder Blindprobe durch ihre typische Aromatik leicht identifiziert werden kann. Sie umfasst die untere Hälfte des traumhaft schönen, nach Süden ausgerichteten steilen Hanges, der wie ein großartiges natürliches Amphitheater antiken Ausmaßes geformt ist und auch die letzten Strahlen der untergehenden Abendsonne wie ein riesiger Brennspiegel einfängt. Die Sonne heizt so ungehindert den Schiefer auf, wobei die Wasserfläche die Strahlen zusätzlich in die steilen Lagen reflektiert. In diesem besonders warmen, einzigartigen Mikroklima entwickeln die Weine eine für die Mosel rare Fülle und Saftigkeit sowie eine tolle Fruchtaromatik. Der Schiefer ist bereits seit Äonen zu tiefgründiger Feinerde mutiert mit hoher Wasserhaltekraft, welche die Regenschauer lokaler Gewitter wie einen Schwamm aufsaugen, so dass selbst in heißen Jahrgängen kein Trockenstress auftritt. Die lockerbeerigen Trauben liefern mit beeindruckender Konstanz ein kerngesundes Lesegut mit hohen Mostgewichten, das feinst ausbalancierte Weine ergibt. So vinifiziert der sympathische Winzer Theo Haart originäre, eigenständige Weinmonumente für die Ewigkeit, wie sie nirgendwo auf der Welt kopiert werden können!

Im Herbst dieses Jahres stellten wir Ihnen die 2005er Kollektion von Theo Haart vor, mit traumhaftem Erfolg. Sie liebe Kunden, spürten meine Begeisterung und noch ehe der Gault Millau mit der Wertung „Winzer des Jahres” erschien, waren wir ausverkauft. Insbesondere die Nachfrage nach der Spätlese Goldtröpfchen, seit Jahren immer unter den besten des Landes und in 05 vom Gault Millau endlich als die beste Deutschlands gefeiert, sprengte alles bisher da Gewesene. Doch Theo Haart hat uns aus der Patsche geholfen, für Pinard de Picard seine Gutsschatullen geöffnet und uns vom Goldtröpfchen aus dem an der Mittelmosel fabelhaften 2003er Jahrgang seine Spät- wie Auslesen zur Verfügung gestellt, die ihre erste Trinkreife erreicht haben. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen, von Deutschlands Winzer des Jahres zwei der schönsten Rieslinge zu erwerben, die Theo Haart jemals vinifiziert hat. Meine ganz besondere Empfehlung!

Weingut Reinhold Haart - Piesport
Junganlage in der Steilage des Goldtröpfchens


915203 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese 1. Lage 2003 19,90 Euro
Tiefer, sehr mineralischer, edler Duft nach kandierten Äpfeln, Aprikosen und Pfirsichen sowie ein Hauch von Cassis (typisch für die Lage Goldtröpfchen), auch Zitrusaromen mit einer intensiven Mineralik und feinster Kräuterwürze, dazu eigenwillige rauchige Aromen. Ungemein saftige Frucht mit feiner Säure, die sich traumhaft paart mit einer betörenden Fruchtsüße, enorme Finesse, durchdringendes mineralisches Rückgrat, zartwürzige Schiefernoten, große Tiefe, feines Spiel, komplex und sehr dicht, konzentriert, dennoch ein Tanz der Elfen auf der Zunge, packender, endlos mineralischer Nachhall, hervorragende Länge. Eine sensationell gute Spätlese, elegant und verspielt, ein absolutes Meisterwerk mit nur 7,5% Alkohol! Einer meiner persönlichen Favoriten: Terroir im Glas, sinnlich erfassbar; schier unglaublich gutes Preis-Genussverhältnis! Und längst überfällig die Ehrung im aktuellen Gault Millau für den 05er als beste Spätlese Deutschlands!

Eine persönliche Anmerkung: Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet. So hoffe ich denn auch, dass diese Spätlese aus der mythischen Lage Goldtröpfchen, die mich seit Jahren magisch in ihren Bann gezogen hat, in gute Hände gelangen möge, nicht als Spekulationsobjekt tauge, stattdessen diejenigen glücklich macht, die sie jemals genießen dürfen. Eine neue Legende ist geboren!
Zu genießen ab sofort bis 2015.


Weingut Reinhold Haart - Piesport


915403 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Auslese 1. Lage 2003 29,90 Euro
Tiefer, klarer, jugendlicher Duft von Steinobstaromen, reifem Pfirsich, exotischen Früchten, Mineralien und feinster Würze. Dicht gewirkte, feinsaftige Frucht, elegante Säure, sehr mineralisch am Gaumen und viel Druck, elegant und finessenreich, „sensible”, vibrierende Feinheit, ausgesprochen nachhaltig, besitzt enorm viel saftige Fülle und Tiefe, beste Balance, viel Frische, herausragende Mineralität, sehr lang. Ein terroirgeprägter Weltklasseriesling mit einer mineralischen Extravaganz und von unnachahmlichem Rieslingcharakter. Ein großer, souveräner, genialer Riesling, der emotional berührt, meine unbedingte Empfehlung! Vom Gault Millau mit 94 Punkten geadelt!
Noch ein wenig verschlossen, aber ein Rieslingmonument erster Güte, das zwischen 2007 und 2030 mit zum Besten gehören wird, was die Mittelmosel an Auslesen hervorbringen kann, eine perfekte Harmonie aller Aromen!




Weingut Keller

Gault Millau 2007 bewertet die Großen Gewächse 2005 von Rheinhessens Paradegut als die besten trockenen Rieslinge Deutschlands!


Weingut Keller
Klaus-Peter mit Felix und Mäxchen

Die Ehrungen für Klaus-Peter Keller reißen nicht ab. Nachdem Jancis Robinson seine 2005er süßen wie trockenen Rieslinge als die besten Deutschlands wertete, Eichelmann seine trockenen Rieslinge 05 hinter Josi Leitz’ Rottland auf die Plätze zwei, drei und vier stellte, zählt der Gault Millau 2007 seine vier Spitzenrieslinge zu den Top-Ten und wählte das Kirchspiel vor dem Hubacker zum besten trockenen Riesling Deutschlands. Sie erinnern sich vielleicht an unser Mailing vom Februar! dieses Jahres, als ich nach meinen ersten Fassproben zwar den Hubacker, den Morstein und den G-Max höher wertete, aber das verspielte Kirchspiel als meinen Lieblingswein bezeichnete. Wenn ich auch immer noch annehme, dass mit fortschreitender Flaschenreifung der G-Max, der Morstein und der Hubacker sich als die noch größeren Rieslinge erweisen könnten, freut es mich trotzdem um so mehr, dass „mein” herrlich mineralisches Kirchspiel, dem ich einen „coup de coeur” verliehen hatte, die Degustatoren des Gault Millau derart verzaubert hat. Herzlichen Glückwunsch unseren sympathischen Kellers. Mittlerweile sind wir mit fast allen Weinen des großartigen Jahrgangs 2005 ausverkauft, aber drei fabelhafte Weißweine können wir Ihnen heute nochmals präsentieren. Greifen Sie bei Interesse schnell zu, die Nachfrage ist enorm!

Weingut Keller


953705 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken (PK) 2005 12,50 Euro
Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der Faust’sche Geist des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen in 2005 sind natürlich ebenfalls verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieser phantastischen Burgundercuvée. Und die fabelhaften Muschelkalkböden der erstklassigen Wingerte verleihen diesem ungemein mineralischen Wein eine vibrierende Energie, die beschwingt und die jedem Genießer ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Sehr komplexe Nase mit Anklängen an Williamsbirne, Weinbergspfirsich sowie Haselnuss und dezente Noten von edler Vanille aus dem großen Holzfass. Am Gaumen eine feingliedrige, elegante und betörend mineralische Stilistik. Ungemein präzise in der spielerisch agierenden Säure, schlank, rassig, ‚nervig’ und verblüffend frisch auf der Zunge. Eine unfassbar leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein ‚leiser’ Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation! für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung.
Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter!
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.

Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken (PK)

951105 Keller, Silvaner -S-, trocken 2005 19,90 Euro
Im traditionellen Holzfass ausgebautes großes Gewächs, in seiner gesamten Stilistik an noble Weißweine aus dem Burgund erinnernd, obwohl es sich um grundverschiedene Rebsorten handelt. So sehr ist es den Kellers gelungen, diesen ungemein strukturierten, cremigen, sehr dichten Wein von über 70 Jahre alten Silvanerreben mit einer burgundischen Finesse und Eleganz zu versehen. Unmittelbar nach der Öffnung zeigt er sich noch etwas verschlossen, braucht daher viel Luft zum Atmen (am besten Dekantieren und aus einem großen Burgunderglas genießen), es betören faszinierende Aromen von Johannisbeeren, Kräutern, intensiv duftenden Blüten und hochreifen Birnen, unterlegt von einer epischen Mineralität und einer fein ziselierten Säure, traumhafte Vermählung zwischen großem Holzfass und feinster Frucht, die dem Wein eine außergewöhnliche Struktur verleiht. Schichten um Schichten feiner Aromen werden freigesetzt, der Wein entblättert sich geradezu über Stunden und Tage, großartiger Schmelz und Extraktsüße, lang anhaltend, fulminanter fruchtig-mineralischer Abgang, welch eindrucksvolle Demonstration höchster winzerlicher Handwerkskunst, bravo! Gegen diesen Geniestreich haben viele noble Weißweine aus Burgund keine Chance! Meine Wort drauf und meine unbedingte Empfehlung.
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.


Weingut Keller


952705 Keller, Trockenbeerenauslese (Cuvée Pinard) 2005 0,375 l 39,00 Euro
Wiederum hat Klaus-Peter Keller uns eine traumhafte Trockenbeerenauslese abgefüllt, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar ist. Schon der frisch gekelterte, ungemein extraktreiche Saft aus den Rebsorten Riesling, Scheurebe, Rieslaner und Albalonga schmeckte wie himmlisches Elixier. In der Nase herrlich komplexe, konzentrierte, betörende Aromen (insbesondere Passionsfrucht und Litschi), am Gaumen wiederum eine tolle Konzentration, Kraft, Tiefe, Dichte, Struktur und Länge aufgrund des ca. 50% Anteils an erstklassigen Botrytistrauben. Die zweite Hälfte kerngesund eingeschrumpfter Beeren zeichnen verantwortlich für die großartige Eleganz und Finesse dieser traumhaften Cuvée mit einer trinkanimierenden Säurestruktur. Die Trauben wurden übrigens vom gesamten Keller-Team (12 Personen) über 2 Wochen Beere für Beere selektiv verlesen, gemahlen und gekeltert: Ein echtes Geschenk des Jahrhundertbotrytisjahrgangs 2005 an Winzer und Weinliebhaber, die von einem „Wahnsinns-Preis” für eine große Tockenbeerenauslese profitieren!




Weingut Holger Koch

Visionärer Winzergenius aus Baden neu im Programm von Pinard de Picard

Er hat einen klugen Kopf. Dezidiert äußerst er seine Meinung. Aber er redet nicht nur. Konsequent setzt er seine Ideen in die Tat um. Nach intensiven Lehrjahren im In- und Ausland (beispielsweise bei Canon la Gaffelière oder im Schwarzen Adler in Oberbergen) übernahm er 1999 die winzige Rebfläche seiner Eltern und setzt seitdem kompromisslos auf Qualität: Pflanzte ertragsschwache, aber sehr hochwertige, uralte Burgunderselektionen, die kleinbeerige, höchst aromatische Trauben hervorbringen. Denn die Aromendichte eines Weines steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Traubengeschmack. Ein simpler Messwert wie das Mostgewicht dagegen sagt viel weniger aus als die eigenen Sinneseindrücke des sensiblen Winzers im Weinberg. Hier setzt er auf naturnahen Anbau, versucht die Reben gegen Krankheiten abzuhärten, statt diese zu bekämpfen und düngt nur organisch. Die Weinbergspflege, die Herausarbeitung seines spezifischen Terroirs sind die entscheidenden Parameter seines vinologischen Tuns. Spontanvergärung und schonender Ausbau im Keller sind keine leeren Worthülsen sondern gelebter Winzeralltag. Das Resultat: Nicht plump-süßliche oder fett-monströse Weine nennt er sein eigen, nicht die laute Tuba dominiert, sondern zarte Instrumente, Stradivari-Geigen, spielen auf: Feinsinnig, filigran fast, brillieren seine Pinot-Noir-Weine im Glas. Trotz des jugendlichen Alters der Reben dominieren Herkunftscharakter, Rasse, Mineralität und belebende Frische statt vorlauter Frucht seine trinkanimierenden Weine. Dabei liegen seine terrassierten Steillagen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl in der wärmsten Gegend Deutschlands. Doch keine süßen Marmeladenweine werden hier vinifiziert, stattdessen setzt Holger Koch auf Frische, Feinheit und Individualität: „Ich versuche, authentische, harmonische, lebendige Weine zu machen. Meine leicht erhöht liegenden Lagen (300-380 Meter, Lössboden auf Vulkangestein) in Bickensohl profitieren nämlich nicht nur von den vielen Sonnentagen, sondern auch von kühlen Nächten, denn hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind ideal zur Herausbildung komplexer Aromen. Daher ist das Bickensohler Terroir bestens geeignet, meiner Vision von Rotweinen nahe zu kommen, die einen samtigen, kraftvollen Körper mit vielschichtiger, finessenreicher, feiner Frucht verbinden”. Und diesem Ideal ist Holger Koch in den letzten Jahren immer näher gekommen: Noble, „zurückhaltende, doch nachhaltige Aromen statt lauter, protziger Verkostungsweine” lobt daher auch zu Recht der Gault Millau 2007 die feinsinnigen Rotweine von Holger Koch, die in ihrer edlen Stilistik auch meinen Vorstellungen von einem großen Pinot Noir perfekt entsprechen. Kategorie absolute Lieblingsweine und meine ganz besondere Empfehlung!


980105 Koch, Pinot Noir „S”, Edition Pinard de Picard 2005 12,90 Euro
Schon die typische mittelrote Farbe und der komplexe, feinbeerige und zart kirschige Duft demonstrieren die Stilistik der Koch’schen Pinot Noirs: Feinheit und Finesse, Power without weight! Auf der Zunge eine ganz feine Würze und eine traumhaft zarte Pinot-Frucht mit Anklängen an eine betörende Sauerkirscharomatik sowie rote Johannisbeeren, die von einer fein gewebten Mineralität und einer belebenden Säure getragen wird. Holger Kochs faszinierende ‚Edition Pinard de Picard’ ist ein geradezu zärtlicher, ein leiser Wein, der das perfekte Zusammenspiel von Reinheit, Kraft und Lebendigkeit, das der Meister der Pinottraube stets in seinen großen Burgundern heraus zu arbeiten sucht, traumhaft verkörpert. Nichts ist aufdringlich an diesem filigranen, fein balancierten, harmonischen Burgunder, der mit seiner animierenden Frische, seinen subtilen Aromen und einer inneren Dichte besticht, die nicht als Wucht oder Fett im Glase kracht, sondern ganz piano zärtlich die Zunge streichelt. Ein sehr burgundischer Pinot Noir, der so lecker und beschwingt schmeckt, wie kleine Burgunder es eigentlich sollten, aber es nur ganz selten tun! Dieser extrem fairpreisige Pinot wird in einer vergleichenden Probe mit berühmten Dorflagen aus dem Burgund das Weltbild manch eingefleischten Pinot-Liebhabers nachhaltig ins Wanken bringen. Holger Koch ist ein sehr zurückhaltender, sensibler, fast scheuer Mensch. Seine angenehmen Charaktereigenschaften scheinen diesen herrlichen Burgunder beseelt zu haben.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


80037 Burgunder-Kennenlernpaket Weingut Koch und Weingut Becker 0 4,5 l, statt 68,55 nur 62,00 Euro
je 3 Flaschen 980105 Pinot Noir „S” Edition Pinard de Picard 2005 von Holger Koch sowie 972005 Spätburgunder „Cuvee Pinard” vom Weingut Friedrich Becker aus der Pfalz zum Kennenlernpreis.




Weingut Dirk Würtz

Der sympathische Revoluzzer aus Rheinhessen

Auch unser Querdenker hat wieder zugeschlagen!


Weingut Dirk Würtz
Dirk Würtz und sein Partner Hubertus Weinmann beim entspannten Picknick

Zum 2. Mal in Folge wurde einer der größten Weißweinrenner in unserem Programm, der Potate, in Belgien im Weinführer der „300 besten Weine unter 10 Euro” mit einem Oskar ausgezeichnet. Zudem gehört sein Silvaner laut Gault Millau 2007 zu den 3 besten in Rheinhessen, ist allerdings mit Abstand der günstigste. Und sein Chardonnay 2004 wurde als zweitbester seiner Kategorie in Deutschlands dynamischster und innovativster Weinanbauregion ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch, Dirk Würtz!


949905 Würtz, „Potate Pfalz”, Riesling trocken (DV) 2005 4,95 Euro


950405 Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV) 2005 4,95 Euro

Würtz, „Potate Rheinhessen”, Riesling trocken (DV)

950705 Würtz, Silvaner trocken 2005 6,90 Euro

Würtz, Silvaner trocken

950504 Würtz-Weinmann, Chardonnay 2004 14,95 Euro





SPANIEN

Bodegas Olivares - Jumilla

Herrlich authentisches Spanien, unverfälscht und traumhaft lecker!

In Spanien ist zurzeit – insbesondere in den eher unbekannten Anbauregionen – eine ähnlich revolutionäre Aufbruchstimmung im Gange, wie kundige Weinliebhaber sie vor Jahren in Frankreichs Süden erstmals kennen lernten. Wohl die charaktervollsten Weine Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen ungewöhnlich hoch gelegenen Weinbergen (650-760 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung, mit der höchst angenehmen Konsequenz, dass die Weine infolge dieser ungewöhnlichen Exposition der erstklassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben und der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen.
Das Resultat dieser optimalen klimatischen Bedingungen sind „tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen (von teilweise unter 20 hl/ha), die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehören, was die iberische Halbinsel zurzeit zu bieten hat,” so das hohe Lied des al punto wein-plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster). Beide Weine unserer Entdeckung Bodegas Olivares verdienen bereits seit mehreren Jahren meine ganz besondere Empfehlung, und das zu ihrer vollsten Zufriedenheit, was Ihre enorme Nachfrage, liebe Kunden, nach diesen ungemein leckeren und preiswerten Weinen eindrucksvoll bestätigt. Das Schönste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass wir, als einer der Pioniere, die diese Bodega einem aufgeschlossenen Weinpublikum vorgestellt haben, auch jetzt, nach Parkers sensationellen Elogen, große Mengen dieser mittlerweile sehr gesuchten Weine erhalten – und dies zu unverändert günstigem Preis! Bravo und herzlichen Dank, Paco Selva.


435305 Olivares, Panarroz, tinto (PK) 2005 5,90 Euro
Vor drei Jahren noch unser absoluter Geheimtipp, wurden der Panarroz tinto 2003 und 2004 von Robert M. Parker mit 90 Punkten geadelt – eine absolute Sensation und ein fast unglaubliches Schnäppchen angesichts seines so sympathischen Preises von unter 6 Euro. Sie wissen, liebe Kunden, dass ich diese Bewertung immer für etwas zu hoch gegriffen angesehen habe, was aber nichts daran ändert, dass dieser traumhaft leckere Trinkwein in der Tat eine der besten Einkaufsempfehlungen ist, die derzeit auf dem Weltweinmarkt zu finden sind. Auch der großartige 05er besitzt wie seine Vorgänger in der Farbe ein tiefes dunkles Purpurrot mit kardinalsroten Reflexen, in der Nase eine herrliche, süßlich-würzige, dunkle Beerenfrucht (insbesondere Waldbeeren, Brombeeren und Cassis), die jedoch von keinerlei marmeladiger Überreife, sondern von einer noblen Zurückhaltung geprägt ist, dazu Noten von Graphit, Schokolade und gerösteter Brotkruste. Am Gaumen wiederum betörend fruchtig, unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer attraktiven Graphitnote, dazu feinwürzig und eine cremige, ungemein leckere, ‚sexy’ Textur. Mit sinnlich faszinierender Transparenz, spielerischer Leichtigkeit und sehr weichen, seidenen Tanninen betört dieser großartige Alltagswein die Geschmackspapillen der Zunge, ohne es an Dichte und Struktur fehlen zu lassen. Zudem verblüfft er auch Kenner mit einem für seine Preisklasse erstaunlich langen, feinfruchtigen Abgang. Eine Klassecuvée (Syrah, Mourvèdre und Grenache) für alle Gelegenheiten, die fröhliche Party wie das festliche Mahl. Ein Wein, den Sie sich kistenweise in den Keller legen sollten, Ihre Gäste werden es Ihnen danken. „Don’t miss it! Ein sagenhaft günstiges Angebot, ein prächtiger, wunderbarer spanischer Rotwein” (Parker)!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2007 bis 2009.


Reservierbar, lieferbar ab KW 50

435105 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2005 6,90 Euro
Eigenständiger, für meinen Geschmack charaktervoller noch als der schmeichlerisch-süffige Panarroz präsentiert sich diese höchst originäre Alternative zu all den seelenlosen Industrieweinen, welche die Supermarktregale füllen und den Gaumen des wahren Weinliebhabers traktieren! Aus uralten wurzelechten Reben mit optimal gereiften Beeren vinifiziert Paco Selva einen unverfälschten Wein voller ursprünglicher Sinnlichkeit mit einem tiefen Dunkelrot in der Farbe und einem eigenständigen Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende, animierende Frische zu verzaubern vermag. In der Nase Anklänge an reife schwarze Kirschen, aromatische Waldbeeren, Rauch und feine Würznoten. Im Mund eine fest gewirkte kühle Frucht und wiederum feine Gewürzanklänge, eine erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch und lang anhaltend. 6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, ist der Fruchtkern dabei so dicht und konzentriert, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist. Welch originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, welch frische Säure, welch unvergleichliche Finesse für einen spanischen Wein dieser Preisklasse („fabulous value”, Parker) und welch weiches, reifes, schön eingebundenes Tanninkorsett im lang anhaltenden Nachhall. Trotz seiner südlichen Herkunft wirkt dieser Preis-Genuss-Hammer angenehm frisch im Trunk und die alten wurzelechten Mourvèdre-Reben unterstreichen ein unkopierbares Geschmackserlebnis voller mediterraner Ursprünglichkeit und sanfter Wildheit: Ein autochthones südspanisches Original zum vorbildlich fairen Preis, ein idealer Zechwein und herausragender Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2007 bis 2010.


Reservierbar, lieferbar ab KW 50




ITALIEN

Saladini Pilastri

„Die Qualitätssieger aus der ländlich strukturierten Weinregion der Marken, ein Highlight für Schnäppchenjäger”

Morgenröte erstrahlt über den Marken. Die „Marche” liegen zwar im Schatten der gewaltigen Toskanischen Apenninen, abseits der berühmten Weingüter der benachbarten Provinzen Toskana und Umbrien. Aber Sie, liebe Kunden, wissen es längst: Das hügelige Hinterland an der Adriaküste bringt inzwischen einige der besten Tropfen Italiens hervor und glänzt im Licht der internationalen Presse. Parker und der „Gambero Rosso” rühmen regelmäßig die Spitzengüter, an vorderster Stelle dabei immer unser Weingut Saladini Pilastri, das, zwischen der Adria und den malerischen Hügeln der Abruzzen gelegen, unter Insidern als DER Aufsteiger der letzten Jahre gilt:
Ein Lieblingsbetrieb von uns – und offensichtlich von Ihnen, denn unsere Verkaufszahlen legen beredtes Zeugnis ab – mit ungeschminkten, tieffruchtigen und körperreichen Weinen von großer Nachhaltigkeit und Regionalcharakter ohne jegliche marmeladige Konsistenz. Schonend vinifiziert aus autochthonen Reben, die in Top-Lagen in südlicher Ausrichtung über dem Trontotal auf erstklassigem Terroir wachsen und sowohl von den langen heißen Sommern als auch vom kühlenden Einfluss des Flusses und des nur 10 km entfernten Meeres profitieren. Daher diese traumhafte Balance zwischen saftiger Frische und reifer, ja schmeichelnder Frucht, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Weinsortiment dieses vinologischen Kleinods aus einer der attraktivsten Weinanbauregionen Italiens zieht.

„Wenn es dem Körper gut geht, singt die Seele”, zitiert ALLES ÜBER WEIN ein uraltes Askolaner Sprichwort und resümiert zutreffend: „In den Marken singt die Seele des Weinliebhabers, weil es Winzern gelingt, im italienischen Qualitätsweinbau eine Vorreiterrolle zu spielen, ohne den Blick auf die Preisgestaltung zu verlieren. Saladini Pilastri vinifiziert im biologischen Anbau Rotweine mit bemerkenswerter Farbtiefe und Struktur bei bestem Preis-Genussverhältnis: Noblesse oblige!” Wie wahr: Biologischer Anbau gepaart mit feinster Kellertechnik ergeben herausragende Rotweine zu einem ungemein fairen Preis: Authentisches Italien, wie es schöner nicht sein kann!


652105 Pilastri, Rosso Piceno (PK) 2005 5,90 Euro
Der ungemein verführerische Piceno 2005, eine traumhaft leckere Cuvée aus Montepulciano (30%) und Sangiovese, präsentiert sich in seiner selten attraktiven Preisklasse mit einer Wagenladung voll leckerer Frucht, insbesondere Himbeeren und schwarze Kirschen, fein unterlegt von einer animierenden kräutrigen Würze. Am Gaumen herrlich ausgewogen und von seidiger Textur, dazu eleganter und noch weniger konfitürig als seine bei unseren Freunden italienischer Weine so beliebten Vorgänger, bietet diese traumhaft leckere Cuvée schlichtweg höchstes Trinkvergnügen. Mit seinen feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund und seinen saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert er sich bereits heute von seiner schönsten Seite.

Unsere Stammkunden wissen natürlich, dass die Fachjournalisten von diesem kleinen Weinwunder begeistert sind: Parker beurteilte den 04er mit 89 Punkte, eine kleine Sensation für einen Wein dieser extrem fairen Preisklasse. Die Wein-Fachzeitschrift „Alles über Wein” verlieh für sein herausragendes Preis-Genussverhältnis eine Goldmedaille, Italiens Weinführer Gambero Rosso schwärmt von der verführerischen Aromatik, der Dichte und Tiefe dieses herausragenden Weins aus biologischem Anbau. Des ambitionierten Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?
Ein Klasse-Alltagswein, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht, zu genießen ab Frühjahr 2007 bis 2009.


652203 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 2003 8,90 Euro
In der Farbe ein leuchtendes, tiefes Rubinrot; die Nase schwelgt in einer sinnlich-verführerischen Frucht. Diese aromatische Cuvée aus Montepulciano und Sangiovese betört durch ihren eleganten, zart süßlichen und saftigen, ungemein delikaten und herrlich frischen Duft: betörende, expressive Beeren-Aromatik, pralle, reife schwarze Kirschen, Kaffee, Röstaromen und weiße Trüffel. Am Gaumen faszinieren Noten von Bitterschokolade und Dörrpflaumen; die Mundtextur zeigt sich schmeichlerisch, saftig, fruchtig, konzentriert und elegant, von bekömmlicher Frische mit reifem, cremigem, feinkörnigem Tannin. Der zartwürzige Nachhall dieses tollen Bio-Weines ist fein mineralisch unterlegt: ein phantastisch guter Alltagswein mit Feuer und italienischem Charme. In der Vergangenheit bereits mehrfach mit 2 Gläsern gefeiert und zusätzlich mit der Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis im Gambero Rosso geadelt und aktuell von Parker im Wine Advocate mit 90 Punkten bewertet!
Zu genießen ab sofort bis 2009.

Pilastri, Vigna Piediprato, rosso

652304 Pilastri, Vigna Monteprandone, rosso 2004 13,95 Euro
Dieser Spitzenwein fasziniert mit einer sensationellen Tiefe, was typisch ist für herausragende, biodynamisch produzierte Weine! Kräftiges, dunkles Rubin/Violett in der Farbe, in der Nase faszinieren Feinheit und Eleganz. Noble Beerenfrucht mit zart süßlichen Anklängen an reife Kirschen und feinem Nougatschmelz, etwas Tabak, Dörrpflaume und Rauch. Dazu viel Mineralität, ein dicht bepacktes Fruchtpaket aus dem tollen Jahr 2003. Überraschend gebündeltes, mineralisches, straffes, feinstrahliges, differenziertes Mundgefühl, fast sublim. Reifes, jugendliches Tannin, das die warme, fleischige, extraktsüße Frucht kühlt und auffrischt. Edle, fein fokussierte Fruchtspuren durchziehen diesen noblen Wein kohärent von der Zungenspitze bis zum langen Nachhall. Dieser Cru hat Charakter, er gibt sich zwar schmeichlerisch, aber besitzt jene Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut. Der Körper ist konzentriert, kraftvoll, aber auch sehnig und straff. Große Feinheit, seidige Eleganz. Insbesondere die saftig-weichen, ja fast mürben Tannine schmeicheln zusammen mit der erfrischenden Säurestruktur dem Gaumen und lassen die wahren Liebhaber Italiens mit der Zunge schnalzen: Einer der besten Roten (Montepulciano/Sangiovese), die je in den Marken erzeugt wurden, barriqueausgebaut, unfiltriert und angesichts der exorbitanten Qualität zu unglaublich niedrigem Preis. Diesen nur in großen Jahrgängen erzeugten Wein voller regionsspezifischer Typizität und autochthonem Rebsortencharakter müssen Sie einfach probieren, eine Stunde vorher bitte dekantieren. Auf hohe Bewertungen im Gambero Rosso und bei Robert Parker geradezu abonniert! Ein Bio-Wein erlesener Qualität, wie er traumhafter und autochthoner nicht sein kann!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis etwa 2012.




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann