Saarwellingen, im November 2006

PINwand Nº 123


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

der Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz der Domaine Berthoumieu (laut „Deutscher Ärztezeitung” der gesündeste Wein der Welt) als besten Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”.
Zudem präsentieren wir Ihnen aus Frankreich die neuen Jahrgänge von Saint Cosme und Tour des Gendres sowie mit Gourt de Mautens den höchst bewerteten neuen Superstar der südlichen Rhône.

Aus Deutschland kommen fabelhafte Weißweine von Klaus-Peter Keller, Theo Haart sowie Hansjörg Rebholz (mit dem in der aktuellen VINUM/ALLES ÜBER WEIN als beste Spätlese Deutschlands gefeierten Riesling und den drei höchst bepunkteten Weinen der Pfalz).

In Österreich brilliert unser Weingut Hirsch mit traumhaften Grünen Veltlinern und spektakulären Rieslingen.

Einer der größten Renner in unserem Programm ist seit vielen Jahren unser ungemein attraktiver Alltagswein ‚Murviel’ der Domaine Limbardié. Von unseren Kunden sehnlichst erwartet ist endlich der große 05er Jahrgang eingetroffen. Hendrik Thoma, Sommelier des Jahres 1999, und Christina Fischer, seine kongeniale Nachfolgerin 2001, bewerteten bereits den 01er begeistert als „Glücksfall für Weinliebhaber auf der Suche nach einem ausdrucksvollen und dennoch preiswerten Trinkwein”.

323205 Limbardié, VdP „Murviel”, VdP de Cessenon, rouge 2005, statt 5,30 nur 4,95 Euro

Ankunftsofferte: bis zum 30.11. danach 5,30 Euro


Zudem können wir Ihnen die letzten Flaschen des Spitzenweins der Domaine anbieten, den trinkreifen 2002er Tradition. Legendär ist mittlerweile die Degustation der Schweizer Fachzeitschrift „Weinwisser”, herausgegeben von dem bekannten Fachautor René Gabriel („Bordeaux Total”), in welcher ein Jahrgangsvorgänger in einer Welt-Merlot-Probe den 10. Platz erreichte, einen Rang hinter La Conseillante und gar zwei Plätze vor Pétrus, dem großartigen Prestigegut aus Pomerol.

323302 Limbardié, Tradition, rouge 2002 12,50 Euro


Frankreichs größter und umfangreichster Weineinkaufsführer ist der Guide Hachette. 900 Experten verkosten im Rahmen von Blindproben jedes Jahr ca. 32.000 Weine, etwa 10.000 davon werden in den Führer aufgenommen und nur ganz wenige – die allerbesten – erhalten nach nochmaliger Verkostung durch die Jury die begehrte Auszeichnung „Coup de Coeur”. Einer dieser Weine ist seit Jahren ein großer Klassiker in unserem Programm und unser meist verkaufter französischer Rotwein in seinem Preissegment:

301703 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2003 21,00 Euro



FALSTAFF kürt den Grünen Veltliner Senftenberger Piri von Martin Nigl aus dem Krestal als einen der drei Besten aus ganz Österreich:

709205 Nigl, Grüner Veltliner „Senftenberger Piri” (PK) 2005 10,90 Euro


Schnäppchenangebot:

6231904 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso (12 Fl. zum Preis von 11) 2004, statt 82,80 nur 75,90 Euro
„Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, bejubelt zu Recht Andreas März im FEINSCHMECKER die unumgängliche Rückkehr zur Vernunft. Kein Chianti kann diese These eindrucksvoller belegen als dieser leckere, charaktervolle Trinkspaß zu ungemein sympathischem Preis!


Einladung zum Eröffnungsfest:

Am Samstag, dem 18. November, von 10 bis 16 Uhr, findet das große Eröffnungsfest unserer neuen Halle statt. Alle unseren deutschen Winzer, bis auf Manfred Loch vom Weinhof Herrenberg, der leider verhindert ist, werden persönlich anwesend sein und ihre Weine präsentieren:


Klaus-Peter Keller,
Dirk Würtz,
Johannes Leitz,
Helmut Dönnhoff,
Werner Schönleber,
Armin Diel
Roman Niewodniczanski,
Bernhard Kirsten,
Markus Molitor,
Theo Haart,
Hansjörg Rebholz
Friedrich Becker

Dazu gibt es einen Rotweinstand, an dem Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, beliebte Klassiker und frisch eingetroffene Weine quer durch unser Programm ausschenken wird. Außerdem halten wir spektakuläre Eröffnungsangebote für Sie bereit, bieten 10% Rabatt auf sämtliche Weine in Originalkartons, und das alles im Rahmen einer tollen Kulturprogramms:

Im Rahmen einer Jazz-Matinee spielt das Marcel Richard Quartett klassischen Live-Jazz vom Feinsten, dazu präsentieren wir die Ausstellung „Vom deutschen Wein – eine Archäologie” des Kölner Fotografen Frank Trompeter. Ein Kochevent in unserer Lounge-Küche in Zusammenarbeit mit den Firmen Gaggenau und Küchentrend Peter rundet unser „Fest der Sinne” ab.

Zudem werden Armin Diel und Joel Payne, die beiden Herausgeber des Gault Millau, von 12-14 Uhr den dann gerade druckfrisch erschienen Gault Millau – Weinguide Deutschland 2007, den Sie auch bei uns kaufen können, signieren.

Kommen und feiern Sie mit uns: Der weiteste Weg lohnt sich!

Bitte notieren Sie sich unbedingt unsere neue Anschrift und Telefonnummer:

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel

Tel.: 0 68 38 / 97 95 0-0
Fax: 0 68 38 / 97 95 0-30


ITALIEN

Fratelli Barba

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine”. (Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER 3/2006)

Gambero Rosso 2006: „Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairen Preisen”

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die „Qualitäten” der hier produzierten Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte und vergraulten die Zungen kundiger Weinliebhaber. Doch wie in so vielen anderen Weinanbauregionen Südeuropas hat in jüngster Vergangenheit in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, die von einer kleinen Elite avantgardistischer, ungemein ehrgeiziger Winzer eingeläutet wurde, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren.


Fratelli Barba
Herbststimmung in den sanft geschwungenen Hügelketten der Abruzzen


„Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano d’Abruzzo verhunzen lassen”, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten FEINSCHMECKER-Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Denn diese haben die lockeren Bestimmungen schamlos ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und somit das Renommee der Region nachhaltig beschädigt.

Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen” (FEINSCHMECKER).


Fratelli Barba
Kerngesundes Lesegut ist die Basis herrausragender Qualitäten.


Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba, der „verlässliche Steuermann des Gutes und Garant für den seit einigen Jahren gleich hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen” (Gambero Rosso 2006). Giovanni ist der stolze Erbe eines sehr alten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann nach meiner vielleicht etwas zu kritischen Einschätzung jedoch erst mit dem sensationell gut ausgefallenen Jahrgang 2001: Dabei standen zwei der berühmtesten Önologen Italiens Pate: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen zusammen mit Giovanni Barba durch ihre geradezu besessene Arbeitsweise in den gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich.

Stefano Chioccioli weiß inzwischen durch lange Erfahrungen, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: „Diese autochthone Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma”. So sind seine Montepulcianos begeisternde, feinfruchtige Weine ohne jegliche Spur von Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt. Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus der autochthonen Rebe der Region von höchster Authentizität und großartiger Qualität. Bravissimo!


659305 Fratelli Barba, „Colle Morino”, Trebbiano d’Abruzzo bianco 2005 5,30 Euro
Der Colle Morino ist einer dieser so beliebten, wie raren leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss mit einer dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit!
In der Nase zarte Aromen von Pfirsich und Mineralien, cremig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken und angenehm mild.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.


659105 Fratelli Barba, „Barba”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2005 5,95 Euro
Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein aus ganz großem Jahrgang, reinsortig aus perfekt gereiften Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe. Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren- und Mandelduft und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet.
Pit Falkenstein, seriöser Weinjournalist aus Köln, war von diesem urigen Roten so begeistert, dass er ihn im HANDELSBLATT als besonderen Tipp seinen Lesern anempfahl! Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert er sich deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano mit einer traumhaften Frische und einer moderaten Alkoholgradation von knapp 13%. Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren.
Derart gut gemachte und enorm fairpreisige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Ein wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht alltäglicher Qualität!
Zu genießen ab sofort bis 2009.



Fratelli Barba


659203 Fratelli Barba, „Vigna Franca”, Montepulciano d’Abruzzo rosso 2003 , statt 11,00 nur 9,95 Euro
„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären Rotweins, dass es die Kraft der alten Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik verleiht: Welch nobler Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen – eigenständig, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischer Weichspülerei.
Nur sehr dezent ist der 18 monatige Ausbau im Barrique zu spüren: Komplexe Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Feigen, Dörrfrüchte, edlen Tabak und mineralische Noten stehen eindeutig im Vordergrund. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit präsenten, aber cremigen Tanninen.
Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse um die 10 Euro ist der 2003er „Vigna Franca” („un’annata grandissima”) einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine Italiens. Und dabei ist er „nur” ein Montepulciano, der aber überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer phantastische, edle, autochthone Weine erzeugen kann.
Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität zum mustergültig fairen Kurs, dessen ungemein beliebter Jahrgangsvorgänger mit zwei roten Gläsern im Gambero Rosso geadelt wurde. Sie wissen, liebe Kunden, dass wir nicht immer mit Italiens berühmtestem Weinführer völlig d’accord sind. Doch dieser Bewertung und der positiven Einschätzung der Qualitätsrevolution in den Abruzzen stimmen wir uneingeschränkt zu: „Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken. Motor dieser Entwicklung sind eine Reihe erfreulicher Lesen wie die Jahrgänge 2001 und 2003, aber auch das noch in den Kinderschuhen steckende Jahr 2005 sowie eine ganze Schar neuer kleiner und mittlerer Weinbaubetriebe, die ihre Segel konsequent in den Wind setzen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig”.
Zu genießen bis etwa 2012.


Kennenlernofferte bis zum 30.11.2006, danach 11,00 Euro


Die originären, charaktervollen Weine von Barba sind der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen.
Für Italien-Fans ein absolutes Muss!




FRANKREICH

Domaine Berthoumieu - Madiran

Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein Charles de Batz als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend”

Seit Jahren ist er ein Klassiker in unserem Programm – einer der eigenständigsten, charaktervollsten und nach Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung” auch der gesündeste Rotwein der Welt: der Charles de Batz der Domaine Berthoumieu aus dem Madiran, einer Appellation, die unter Kennern als eine der spannendsten Weinanbauregionen Frankreichs gilt.

Didier Barré, Winzergenius und Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „Primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im Madiran. Denn Didier, dem jungen, ambitionierten Eigentümer der 24 ha großen Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Ortes auf privilegierten, südlich ausgerichteten Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. Dies erreicht er durch aufwendige Laubwerksarbeit, eine extrem späte Lese streng selektionierten, auf den Punkt gereiften Lesegutes, die Assemblage mit Cabernet Sauvignon, den feinfühligen Ausbau in neuen Barriques und den überaus gekonnten Einsatz der Mikrooxidation, was bedeutet, dass den Weinen beim Ausbau in geringer Dosierung Sauerstoff zugeführt wird, um sie geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass sie ihre ureigene Identität verlieren.

So produziert Didier Barré individuelle Gewächse voller Charakter und Authentizität, mit einem superben Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist. Deshalb war es für uns keine Überraschung, dass der Decanter ganz aktuell die Spitzencuvée „Charles de Batz” als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie: „Regional France Red Blend” feiert. Lassen Sie sich diesen großartigen Rotwein zu einem absoluten Schnäppchenpreis auf keinen Fall entgehen!

Viele Stammkunden wissen auch, dass Didiers Spitzencuvée „Charles de Batz”, noch eine weitere ganz besondere Ehre zuteil wurde: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung.

Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte haben als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment (Lesen Sie bei Interesse bitte meinen ausführlichen Bericht im Katalog S. 224f) hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der autochthonen Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!


506503 Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz 2003 11,95 Euro
Die originäre Spitzencuvée Charles de Batz ist ein grandioser Madiran von phantastischen Lagen – ein einzigartiger Charakter im Konzert der großen Weine Frankreichs! Beeindruckend wie in den Vorjahren brilliert zunächst die tiefstrote, fast schwarze Farbe dieser barriqueausgebauten Spitzencuvée. Die Überraschung folgt jedoch in der Nase und am Gaumen: Didier, der die Mikrooxidation so meisterhaft beherrscht wie kaum ein zweiter, hat es in einem der größten Jahrgänge in der Geschichte des Madiran geschafft, diesen begeisternden ‚wilden’ Wein mit einer sagenhaft weichen, cremigen Textur zu versehen und daher auch früher zugängliche zu machen als in den schon exzellenten Vorgängerjahren.
So fasziniert diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90% edelster Tannattrauben und penibelst gelesenem reifem Cabernet-Sauvignon zunächst mit einer zart süßlichen, komplexen Beerenfrucht, geheimnisvollen Gewürzen und einer kühlen Mineralität, die an große Gewächse der berühmtesten Lagen aus dem Médoc erinnert. Nach längerer Belüftung entströmen dem Glase betörende expressive Duftnoten von reifen Johannis- und Schwarzbeeren, dunklen Schokoladen- und noblen Röstaromen mit subtilen Anklängen an würzigen Tabak und Zedernholz.
Am Gaumen wie immer eine phantastische Konzentration und Eleganz, eine sagenhafte Frische (eine absolute Rarität in diesem Jahrgang der extremen Hitze) und ein immenser Extrakt. Welch ausgewogene, harmonische, feinst balancierte: von nobler Kühle und fabelhafter Dichte geprägte Stilistik! Dunkle, würzige Beerenaromen umhüllen die dichten, kühlen Gerbstoffe und die für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen, seidenen Tannine versprechen diesem authentischen Madiranwein ein Wahnsinnspotential!
Dieser originäre Kultwein brilliert mit seinem authentischen Charakter, seiner wilden natürlichen Schönheit und seiner cremigen Gerbstoffstruktur: ein grandioses Meisterwerk mit Dichte und Schmelz, faszinierender Eleganz und großer Feinheit! Begeistert vergibt die ‘Bibel’ des französischen Weins, das „Classement 2006”, dem ‘Batz’ zusammen mit wenigen anderen Rotweinen (die jedoch wesentlich teurer sind!) die höchste Bewertung im gesamten französischen Südwesten: 9/10 Punkten, „vin exceptionell”!
Trotz seiner bereits in der Primärfruchtphase betörenden Zugänglichkeit ein „grand vin de garde” (zu genießen bis nach 2020), der heute schon einen hervorragenden Begleiter zu allen kräftigen Fleischgerichten ergibt – oder einfach nur solo genossen Trinkspaß pur bereitet.




Château Saint Cosme - Gigondas

Kultweingut am Fuße der pittoresken Bergwelt der ‚Dentelles de Montmirail’:
„Louis Barruol is one of the two finest producers of Gigondas with magical terroir”, (Parker).

Der malerische Ort Gigondas an den Hängen der wildromantischen Dentelles de Montmirail und das in der heißen Rhôneebene brütende Rasteau (dessen bestes Terroir sich jedoch ebenfalls auf hoch gelegenen Hügellagen befindet) sind die beiden einzigen Orte an der südlichen Rhône, deren Spitzendomainen – jeweils nur zwei an der Zahl – ähnlich großartige Weine produzieren wie die weltweit renommierten Top-Güter in Châteauneuf-du-Pape, nur zu wesentlich günstigeren Preisen, und das trotz höchster Bewertungen in der internationalen Presse.

Alte Reben von Château Saint Cosme
Alte Reben vor dem Hintergrund der Dentelles de Montmirail


Mitten im Herzen der Appellation Gigondas, etwa 300 m vom Dorfkern entfernt, liegt das Château Saint Cosme, die älteste aller Gigondas-Domainen (seit 1490 in Familienbesitz), die bereits seit ca. 20 Jahren bemerkenswerte Qualitäten erzeugt, die ihre besten Fässer jedoch bis in die 90er Jahre hinein immer an Négociants verkaufte. Seit der jüngste Spross der Familie, Louis Barruol, das Weingut vor zehn Jahren von seinem Vater übernommen hat, ging die Qualität und damit der Bekanntheitsgrad der Domaine noch einmal steil nach oben. Heute ist Château Saint Cosme beständig in bestechender Form und gehört darüber hinaus nach der Einschätzung maßgeblicher Weinjournalisten zur kleinen Elite der herausragenden Weingüter der gesamten südlichen Rhône: „He is one of the best of his generation”, Parker!

Château Saint Cosme


Louis Barruols stilistisch so eigenständige Weine sind zuallererst das Resultat einer äußerst geringen Produktion von durchschnittlich 27 hl/ha (bei den Spitzencuvées also deutlich weniger) in seinen alten Weinbergen (im Schnitt 60 Jahre!) auf einem Terroir, das – selten genug in Gigondas – im fertigen Wein Eleganz, eine sonst in der Appellation unerreichte Finesse, enorm viel Komplexität und eine sagenhafte Frische mit Konzentration und Dichte vereint. Ursache für diese faszinierende Stilistik ist die relativ hohe Lage seiner extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben.

Louis Barruol, Château Saint Cosme
Louis Barruol


Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte Lese (im Oktober) sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglichen. Zudem gehen die Entwicklung der physiologischen Reife und der Alkoholgradation auf diesem relativ kühlen Terroir Hand in Hand, so dass die Weine von Saint-Cosme über ein tolles Gleichgewicht und sehr moderate Alkoholgehalte verfügen, ein Aspekt, den immer mehr Weinliebhaber ganz besonders zu schätzen wissen. Nach einer extrem selektiven Handlese findet die schonende Vinifizierung in den uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen statt (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen von einer uralten Tradition): traumhafte Bedingungen zur Entstehung großer Weine!

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Louis Barruol mit alten Reben


Selbstverständlich werden dem Most keinerlei Zusatzstoffe beigegeben und die fertigen Weine werden weder geschönt noch filtriert, damit alle Geschmacksstoffe in ihrer gesamten Komplexität dem Wein erhalten bleiben.

Zum aktuellen Jahrgang: Die großen Weine aus 2004 sind an der südlichen Rhône saftiger, frischer, weicher und oftmals komplexer ausgefallen als ihre bisweilen zu unkritisch hoch gejubelten Vorgänger aus 03! Der Grund waren optimale Erntebedingungen: Niederschläge von etwa 30 Milliliter ca. 14 Tage vor Erntebeginn lösten die letzten Reifeblockaden und vermieden jeglichen Trockenstress. Und noch wichtiger waren die extrem großen Temperaturunterschiede gegen Ende September – zwischen Tag und Nacht lagen teils mehr als 25 Grad! Frühmorgens kühlte es bis etwa fünf Grad ab, am späten Nachmittag kletterte das Thermometer bei traumhaftem Spätsommerwetter auf fast 30 Grad. „Alles Gute kam zusammen” frohlockt Louis Barruol, „und so erreichten wir durch die großen Temperaturunterschiede eine Komplexität in den Aromen wie nie zuvor und durch die perfekte Säurestruktur eine ungeahnte Frische bei Weinen der südlichen Rhône”.

Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Malerisch schmiegt sich das Örtchen Gigondas in die Dentelles de Montmirail


Selbst Robert M. Parker, der im Gegensatz zu meiner Sichtweise im allgemeinen den opulenteren, fülligeren, mächtigeren, aber auch alkoholreicheren 2003er Jahrgang an der südlichen Rhône eine Spur höher einstuft als den balancierteren, ‚kühleren’ 04er, weicht bei Saint Cosme von seiner sonstigen Beurteilung ab und bewertet die heute präsentierten 04er Spitzenweine (dazu gibt es die ersten Vorboten aus dem Jahrhundertjahrgang 2005) noch höher als die großartigen 2003er: Hatte er diese bereits mit einem wahren Punktesegen bedacht, so lobt er die 04er Rotweine von Saint Cosme als „sagenhafte Schnäppchen („terrific values”) und bewertet mit Ausnahme von Santa Duc, seit Jahren im übrigen ein Klassiker in unserem Programm, keine Weine außerhalb von Châteauneuf-du-Pape derart hoch wie diese phantastischen Gewächse – die jedoch nur ein Bruchteil dieser Prestigeweine kosten! Lassen Sie sich daher diese in ihrer Stilistik höchst eigenständigen großen Weine von Gigondas (denn nirgends sonst noch in der Appellation findet man diese einzigartige Kombination von Konzentration, Komplexität, Frische und fabelhafter Finesse), die im Vergleich zu den berühmten Nachbarn in Châteauneuf-du-Pape gnadenlos unterbepreist sind, auf keinen Fall entgehen!


Louis Barruol mit alten Reben des Château Saint Cosme
Winzerromantik in den uralten, unterirdischen Kelleranlagen


171705 Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK) 2005 6,90 Euro
Sicher hat dieser leckere, reinsortige Grenache, „ein sagenhaftes Schnäppchen” (Parker) aus hochreif gelesenen Trauben nicht die Tiefe und Struktur eines großen Châteauneuf-du-Pape. Andererseits ist er unglaublich attraktiv, ein „sexy”-Wein von tiefroter Farbe mit viel frischer, herrlich rot- wie dunkelbeeriger Frucht, dazu betörende Noten von Thymian, Rosmarin und zart-herber Pfefferminze.
Am Gaumen eine anregende Würze und eine Wagenladung voll dunkler Waldbeeren, saftig, frisch, charmant und mit weichen, cremigen Tanninen versehen. Der Grenache-typische Nachhall verführt zum Weitertrinken und ist für diese ungemein faire Preisklasse erstaunlich lang: Herausragender Geschmack muss kein Monopol für teure Weine sein!
P.S.: Das lustige Etikett dieses Landweins – in Wahrheit übrigens ein deklassierter Gigondas aus 2005 von jüngeren Rebstöcken – mit originellen Comic-Szenen zeigt Episoden des kleinen Sohnes von Louis Barruol (des „little James”) im Keller und demonstriert so den hintergründigen Humor eines großen Winzers, der bei all seinem Erfolg ein sehr sympathischer, bodenständiger Mensch geblieben ist!
Zu genießen ab sofort bis 2009.

Saint Cosme, Little James, VdT rouge (PK)

171205 Saint Cosme, Côtes du Rhône rouge (PK) 2005 7,90 Euro
Welch ungemein leckerer CdR aus 100% kerngesunden, entrappten Syrahreben, die im optimalen Reifezustand eingebracht wurden. Über den sehr schönen 01er, den viele von Ihnen, liebe Kunden bereits mit großem Vergnügen ausgetrunken haben und der in etwa die gleiche Klasse unseres heute präsentierten Überfliegers aus einem Jahrhundertjahrgang besaß, schrieb Parker bereits, ein gleich guter Syrah aus Kalifornien koste etwa 35-50 Dollar (Wine Advocate 145).
Im ungemein leckeren, extraktreichen 05er fasziniert bereits seine satte, tintige Farbe mit violetten Reflexen, welche die ungewöhnliche Konzentration dieses CdR signalisiert, mit einer Dichte und Tiefe, die in der Tat selbst die legendären Vorgänger noch überragt.
Ein seltener Glücksfall eines betörend schmeichlerischen Weins zu einem unglaublich günstigen Preis! In der Nase komplexe, feinste Beerenaromen (insbesondere Cassis!), schwarzer Tee, Lakritze; auf der Zunge sehr cremig, dazu eine feine Fruchtsüße, bestens strukturiert, sehr weiche, seidene Tannine. Kategorie „Viel Wein im Glas für wenig Geld und Trinkfreude pur”, so das akzentuierte Urteil von Christina Göbel, „Sommelière des Jahres 2005” (GAULT MILLAU).
In der Johannes B. Kerner-Kochsendung vom 3. Juni 2005 empfahl Hendrik Thoma, 1999 bereits Deutschlands Sommelier des Jahres im Gault Millau und heute kompetenter Weinberater in Hamburgs Edelrestaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacob, den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins als exzellenten Essensbegleiter! Und im aktuellen FEINSCHMECKER (November 2006) wird er als einer der 5 besten Rhôneweine „unter den günstigen Qualitäten” geadelt, der wegen „seiner eleganten Struktur, seiner feinen Tannine und seiner schönen Länge an Bordeauxweine erinnert.
Dieser Wein ist in jedem Jahrgang ein ganz besonderer Typ zu einem ganz besonders günstigen Preis” lobt begeistert die FEINSCHMECKER-Jury. Zu Recht! Und mit etwas Flaschenreife wird der 05er gar noch besser!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis nach 2010.


171304 Saint Cosme, „Les deux Albion”, Côtes du Rhône rouge 2004 9,90 Euro
Welch eine Hommage von Louis Barruol an Guigals legendären Côte Rôtie La Mouline! Dieser großartige, völlig eigenständige, unfiltrierte CdR ist eine wahrlich phantastische Cuvée (50% Syrah, 30% Grenache, 10% Carignan von uralten Weinbergen und 10% Clairette), „auf einem mindestens gleich hohen Qualitätsniveau wie der 2001er, aber wesentlich frischer noch, weniger opulent, dafür aber so dicht und so fein balanciert wie nie zuvor” (Louis).
Für Parker ist der „Les deux Albion” „ein Wein, so sexy wie ein CdR nur sein kann, ein kleiner La Mouline des Südens, ein sagenhaft günstiger Kauf”! Und was ist das nur für ein intensives, akzentuiertes Bukett! Expressiver, phantastischer Duft nach roten und schwarzen Früchten, blauen Beeren sowie Cassis, Pfeffer und Kräuter der Provence.
Am Gaumen ungewöhnlich tief für einen Rotwein dieser Preisklasse, enorm kraftvoll, dicht, ausgewogen, komplex und fein. Sehr fruchtig, dabei viel Finesse zeigend und lang anhaltend. Ein hedonistischer Wein, ein Schmeichler der Sinne, der Louis’ Philosophie, schmackhafte Trinkweine statt konzentrierter Monsterweine zu produzieren, eindrucksvoll widerspiegelt.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2011, doch Vorsicht: Suchtgefahr!

Saint Cosme, „Les deux Albion”, Côtes du Rhône rouge

171404 Saint Cosme, Gigondas rouge 2004 17,90 Euro
Louis’ beste Parzellen liegen relativ hoch und teilweise in nördlicher Exposition in Gigondas, so dass seine Weine nie zu alkoholisch ausfallen und sich gerade in einem Jahrgang wie 04 ihre tolle Frische, Eleganz und Finesse bewahren können. Diese wunderschöne charaktervolle Cuvée (70% Grenache, 25% Syrah, 5% Cinsault) präsentiert sich daher bestens strukturiert, weich, harmonisch, fleischig, im schönsten Gleichgewicht und bereits sehr zugänglich: Dem Glase entströmen die betörenden Aromen seiner mediterranen Heimat: Anklänge an wild wachsende schwarze Brombeeren, Kräuter der Provence, weißen Pfeffer, Mineralien und schwarzen Trüffel.
Am Gaumen sehr reichhaltig mit einer cremigen Fülle, dabei aber immer wieder Faszination pur durch seine Finesse, Frische und Eleganz, seine wunderbare Textur; seine Ausgewogenheit und Harmonie sowie seine noch präsenten, doch bereits sehr reifen, weichen, saftigen Tannine; lang anhaltend.
Dieses „Flaggschiff von Saint Cosme besitzt noch mehr Fruchtsüße, Dichte und Länge als der 2003er, aber in der Aromatik eine ähnliche Charakteristik mit schwarzen Kirschen, Brombeere, Lakritze, Rauch- und Röstaromen (ein sehr starker Jahrgang für Château St. Cosme”, Parker, 91-93 Punkte) und lässt viele hochpreisige Châteauneufweine ganz schön alt aussehen.
Trinkspaß pur ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis mindestens 2015.


171504 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge 2004 29,90 Euro
„2003 war der Jahrgang der überbordenden Kraft. 2004 ist die Rückkehr zu traumhaft frischen, feinfruchtigen, klassischen Weinen mit einer fabelhaften inneren Balance und unübertrefflichen Harmonie”, spricht Louis mir bei einer Verkostung in seinen kühlen, uralten unterirdischen Kelleranlagen aus der Seele.
Nochmals komplexer und feingliedriger als die Basiscuvée, eher von Blau- denn von Brombeeraromen geprägt und von orientalischen Gewürzen, präsentiert sich dieses Weinmonument bei aller Tiefe und inneren Dichte von seidener Textur. Es wird sich phantastisch über viele Jahre hin entwickeln zu einem der eindrucksvollsten und größten jemals in der Appellation Gigondas erzeugten Weine und ungewöhnlich viel Schmelz und Würze, eine schmeichelnde Fülle und eine bewundernswerte Eleganz und Dichte ins Glas transportieren.
Diese wunderschöne Cuvée (70% Grenache, 28% Syrah, 2% Cinsault) zeigt sich bereits heute bestens strukturiert, weich, harmonisch, fleischig, im schönsten Gleichgewicht und schon relativ offen: Ein traumhaftes Aromenspektrum steigt verführerisch in die Nase mit Anklängen an wilde rote und schwarze Beeren, Kräuter der Provence, Pfeffer, Mineralien und Rauch. Am Gaumen Faszination pur durch seine Finesse, seine ganz rare Frische und seine erstaunliche Eleganz, seine wunderbar weiche Textur sowie seine noch präsenten, doch weichen, seidenen Tannine.
Dieser höchst charaktervolle, lang anhaltende Rotwein mit singulärer Ausstrahlung und Charisma „represents the essence of the appellation, superb,” (Parker 91-94 Punkte!
Zu genießen 2007 bis mindestens 2018.


1715104 Saint Cosme, Gigondas Valbelle rouge, Magnum 2004 1,5 l 59,90 Euro




Domaine Gourt de Mautens - Rasteau

Ein heißer Kandidat für den größten Wein an der gesamten südlichen Rhône im großen, klassischen Jahrgang 2004!

Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift, feiert Jérôme Bressy, unseren so sympathischen Winzer von der Domaine Gourt de Mautens, in ihrer aktuellen Ausgabe in einem Artikel über „die schönsten Weine der Rhône” enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône”. Es ist schier unglaublich, welch steilen Aufstieg Jérôme in den letzten Jahren vom unbekannten Newcomer bis in die absolute Spitze der französischen Winzerelite genommen hat. Im Jahre 1996 begann sein Aufbruch zu den Sternen, indem er Parzellen bester Qualität kaufte, die mit extrem alten Reben bepflanzt sind und die zusammen mit den ererbten Weinbergen seines Vaters das Fundament für die phänomenale Qualität seiner Weine bilden. Und bereits mit dem 2000er Jahrgang hat sich Jérôme Bressy nicht nur an die Spitze der Weingüter der südlichen Rhône katapultiert (in Blindproben erwies sich sein Wein zum Erstaunen vieler Probenteilnehmer selbst den von Parker mit 96-100 Punkten bewerteten Spitzengewächsen aus Châteauneuf als ebenbürtig!), sondern sich darüber hinaus auch einen festen Platz in den Kellern von Weinliebhabern in aller Welt erobert.

Wo liegen die Ursachen für diese märchenhafte Entwicklung der Domaine? Zuallererst in der Persönlichkeit und den ehrgeizigen Zielen eines Winzers, der einen eisernen Willen besitzt und so enorm viel Talent und Können, wie ich es nur selten bei ganz großen Persönlichkeiten angetroffen habe. Dazu kommt der feste Wunsch seit Kindheitsbeinen, „Winzer zu werden und niemals etwas anderes als Winzer”. Und drei große Winzerpersönlichkeiten der Rhône, „les dieux du vin – die Götter des Weins” (Jérôme), wurden folgerichtig seine großen Vorbilder, deren Perfektionsstreben in der Weinbereitung und deren schonend-traditionellen Ausbau er mit großem Idealismus nacheiferte: Gérard Chave, der ungekrönte König des Hermitage, Jacques Reynaud, die leider verstorbene Winzerlegende aus Châteauneuf, „der mythische, unerreichbare Patron von Rayas, dessen 78er für mich das Größte ist, was an der Rhône überhaupt produziert werden kann” und Henri Bonneau, dessen „89er Réserve des Celestins meine erste heftige Emotion ausgelöst und meine Liebe zu großen Weinen begründet hat” (Jérôme).

Inspiriert durch die Châteauneuf-Ikonen Bonneau und Reynaud und seine Lehrzeit bei unserem Spitzenwinzer Lucien Michel, dem genialen Eigner von Vieux Donjon, gilt Jérômes ganze Liebe der kapriziösen Grenachetraube. Und genau wie bei den großen Altmeistern zeichnet sich sein Wein bei aller Dichte, Konzentration und Fülle durch eine unnachahmliche Eleganz und eine burgundische Finesse aus sowie durch eine große Komplexität der Aromen, cremig-seidene Tannine und einen traumhaften, nicht enden wollenden Abgang. Eine solch grandiose Qualität gewinnt man nur mit dem eisernen Willen zur absoluten Perfektion. Kenner der Szene wissen: Wohl keine Top-Cuvée in Châteauneuf wird aufwendiger produziert und mit weniger Ertrag (15 hl/ha) als dieser gigantische Wein: Die 14 ha Weinberge, inzwischen biologisch-dynamisch bewirtschaftet, sind seit dem Jahrgang 2001 in ein ausgeklügeltes Puzzle von Parzellen eingeteilt:

Domaine Gourt de Mautens

Das intakte Ökosystem ist weitgehend naturbelassen und alte Bäume spenden in der größten Sommerhitze ein wenig Schatten und „bewahren als grüne Lungen eine Frische, die man später im fertigen Wein wiederfindet” (Jérôme), der Boden wird aufwändigst aufgelockert (ohne Maschinen!) und die alten Reben wurzeln sehr tief. Im Herbst werden kleinste Parzellen auf die Stunde genau per Hand geerntet, im optimalen Reifezustand. Und im Weingut prüft Jérôme jede gelesene Traube nochmals selbst!

Dieses Perfektionsstreben findet in der aufwändigen Kellerarbeit ihre Fortsetzung. Die Maischegärung erfolgt in kleinen Gebinden, Parzelle für Parzelle getrennt, von Jérôme individuell von Hand gesteuert. Er vermeidet strikt jede Überextraktion („die ultrakleinen Erträge garantierten schon allein eine vorzügliche Konzentration”), die behutsame Reifung geschieht nicht mehr wie früher in neuen, sondern in gebrauchten französischen Barriques („Neues Holz blendet nur und verdeckt die subtilen Aromen des Weines”) bester Provenienz. So ist der ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Gourt de Mautens 2004 nochmals eine Steigerung zu seinen grandiosen Vorgängerjahren und katapultiert das Weingut in eine Qualitätsdimension, die noch vor kurzem niemand außerhalb der Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape für möglich hielt.

Domaine Gourt de Mautens
Die besten Parzellen von Rasteau thronen relativ hoch über der Rhône Ebene

Folgerichtig wurde Jérôme das schönste Kompliment zuteil, das er sich vorstellen kann: Bereits im „Classement 2004”, der Bibel der französischen Weinliebhaber, zählen Bettane/Desseauve die Domaine Gourt de Mautens zur Elite der französischen Weingüter und stellen sie in ihrer Werteskala auf eine Stufe mit Jérômes großen Vorbildern, den Domainen Rayas und Henri Bonneau und anderen großen Weingütern wie Clos des Papes. Welch sensationeller Aufstieg binnen kürzester Zeit! Und in der aktuellen Ausgabe 2007 wird unser heute präsentierter 2004er, der bisherige Höhepunkt in Jérômes vinologischem Schaffen, als „Grand vin” gefeiert und höher bewertet als viele großartige, wesentlich teurere Spitzencuvées aus Châteauneuf-du-Pape (selbst den fabelhaften Clos des Papes verweist er auf die Plätze!), da er seine „enorme Kraft und innere Dichte mit einer phantastischen Eleganz und Ausgewogenheit verbindet”. Oder um noch einmal die REVUE DU VIN DE FRANCE zu zitieren: „Er ist von nun an der Rivale der besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape”. Nur zu einem wesentlich günstigeren Preis!


167104 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2004 34,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument: Tiefst Rubinrot steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch ungemein komplexe Aromen und eine reife, konzentrierte, aber auch eine sensationell subtile, höchst animierende Frucht (Waldbeeren, Kirschen, Trüffel), eine grandiose Mineralität und subtile Würze. Am Gaumen faszinieren die hohe Konzentration, die Komplexität der Geschmacksnuancen (frisch gemahlener weißer Pfeffer sowie ein wunderschöner Kräuterfächer mit den betörenden Aromen der provençalischen Landschaft und die exzellente Reife des Lesegutes.
Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine große Fülle und enorme Dichte in Verbindung mit einer burgundischen Eleganz und Finesse und scheint daher wie die Inkarnation eines großen Grenache-Weines.
Seidene Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Dabei ist die Struktur dieser weichen, seidenen Tannine schlicht sensationell. Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide”, REVUE DU VIN DE FRANCE), allergrößten Châteauneuf-Weinen ebenbürtig, ist in seinem Spiel, seiner Feinheit, Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge, in seiner geradezu burgundischen Textur und Harmonie das Ebenbild von Jérômes großen Vorbildern, dem Réserve des Celestins von Henri Bonneau sowie den legendären Châteauneufs von Rayas, insbesondere dem sagenhaften 78er Jahrgang!
Gourt de Mautens, das ist ein aristokratischer, nobler Grenachewein in vollendeter Harmonie zu einem Preis, der im Vergleich zu vielen berühmten französischen Prestigegewächsen geradezu schamlos günstig ist. Ein monumentaler Wein, der Emotionen weckt, der einen packt, den man über Tage nicht mehr vergisst. Kaufen Sie, liebe Kunden, was sie von diesem Weltklassewein nur erhalten können. Über Jahrzehnte hinweg werden Sie sich an diesem Meisterwerk, das ich in mehreren Verkostungen zwischen 96 und 98 Punkten bewertet habe, erfreuen.
Mehr Finesse und Eleganz bei einem Grenachewein geht wohl nicht. Dieser Zauber der Sinne trägt die Sonne im Herzen und schwingt sich wie ein Adler in den Lüften scheinbar schwerelos über alle bisherigen Grenzen seiner Appellation und pocht unüberhörbar an die Pforte zur absoluten Weltklasse. Die Ikone aus Châteauneuf-du-Pape, Henri Bonneau, seit Jahren Jérômes väterlicher Ratgeber, kann stolz sein auf sein Vermächtnis: Sein legendärer „Réserve des Célestins” hat einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden. Bravo, Jérôme!
Es bereitet schon heute Trinkvergnügen pur aufgrund seiner seidenweichen Tannine und einer sagenhaften, unübertrefflichen Balanciertheit. Ich weiß nicht, ob sich dieser monumentale Wein jemals überhaupt verschließen wird, den Höhepunkt sehe ich zwischen 2009 und nach 2030.


Reservierbar, lieferbar ab Mitte November!

1671104 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge, Magnum 2004 1,5 l 70,00 Euro


Reservierbar, lieferbar ab Mitte November!



Château Tour des Gendres - Bergerac

Traumhaft schöne Bio-Weine mit niedrigem Alkoholgehalt provozieren die überteuerten Gewächse des benachbarten Bordelais!

Obwohl die ländlich geprägte Appellation Bergerac die natürliche Fortsetzung des rechten Ufers des Bordelais darstellt, von diesem nur durch eine administrative Grenze getrennt, aber mit einer identischen Qualität großer Terroirs gesegnet und obwohl in ihr auch die klassischen Bordelaiser Rebsorten dominieren, schmecken viele ihrer Weine langweilig, uniform, schlichtweg belanglos. Doch aus einer sehr kleinen Schar qualitätsorientierter Winzer hebt sich noch einmal ein wahrer Stern am Firmament der südfranzösischen Winzerszene eindeutig ab: Als wir vor nunmehr bereits 10 Jahren die Rotweine des liebenswerten, intellektuellen Weinfanatikers Luc de Conti, einer der größten Persönlichkeiten im Weinanbau überhaupt, blind verkosteten, glaubten wir zunächst, äußerst hochwertige Crus Classés vom linken Ufer im Glas zu haben und waren um so verblüffter, als das Geheimnis gelüftet wurde.

Wie bei allen großen Weinen der Welt findet sich die Ursache solch famoser Qualität in den hervorragenden Lagen der Domaine: Lehmige Sandböden vermitteln den Weinen Finesse und Frucht, karge Kalkböden zeichnen für die körperreiche Textur und die feine Mineralität verantwortlich und von kieseligen Granit- und Kalkböden kommen eine sehr spezifische Fruchtausprägung und die tiefe Farbe. Zudem hat Luc die Weinbergsarbeit in Bergerac geradezu revolutioniert: eine strikte Mengenbegrenzung, eine sehr späte und extrem selektive Ernte in mehreren Durchgängen, um nur auf den Punkt gereifte Trauben zu lesen, Umstellung auf biologisch-dynamischen Anbau, um eine tiefe Wurzelung der Rebstöcke (die im übrigen aus uraltem, allerbestem genetischen Material bestehen) zu erreichen sowie eine manuelle Bearbeitung der extrem gepflegten Böden. Wer jemals die aufgelockerte Bodenstruktur in Lucs Weinbergen begutachtet und sie durch bloßen Augenschein mit dem „Beton” seiner Nachbarn verglichen hat, der ahnt, was sich hinter dem Begriff der „lebenden Böden” verbirgt und begreift, wie viel harte, körperliche Arbeit hinter dem Top–Zustand des erstklassigen Terroirs stecken muss.

Die rigorose handwerkliche Arbeit in den Weinbergen findet ihre konsequente Fortsetzung in einer äußerst schonenden Kellertechnik: Vergärung von intakten, unzerquetschten Trauben auf weineigenen Hefen, sehr langsame und schonende Entrappung, keine Filtrierung oder Klärung. Das ist schlichtweg höchste winzerliche Handwerkskunst, bei der „aber immer der menschliche Instinkt höher einzuschätzen ist als die Technik”, so Luc. Soviel Sorgfalt und Können bei der Weinbereitung ergibt unglaublich spektakuläre Weine, die bei jeder Verkostung für Aufregung sorgen, weil sie wegen ihrer gleichzeitig konzentrierten und eleganten Art – großen Bordelaiser Gewächsen zumindest ebenbürtig – bei den Weiß- wie den Rotweinen im Bergerac neue Maßstäbe setzen. Dabei zeigt sich bei der Verkostung der Jahrgänge seit 2003, dass die Eleganz, die Frische und die Finesse in den Weinen der ‚neuen’ Generation deutlich zugenommen haben, dass die Tannine wesentlich weicher und cremiger sind als in der Vergangenheit und somit auch Lucs Rotweine jetzt wesentlich früher getrunken werden können als die 90er Jahrgängen.

Château Tour des Gendres
Luc de Conti


Luc hat mir zur Erklärung von einem Lernprozess erzählt, von dem mir auch andere biodynamisch arbeitende Winzer berichtet haben:
In den ersten Jahren der Umstellung der Weinberge und dem damit verbundenen Verzicht auf chemischen Dünger sanken die Erntemengen sehr stark ab, so dass die Weine bisweilen zu massiv erschienen. Mittlerweile haben die Rebstöcke ihr optimales natürliches Gleichgewicht gefunden (mit wieder leicht erhöhten Erträgen) und die Weine sind fabelhaft balanciert und ausgewogen wie niemals zuvor: Sie besitzen deutlich mehr Frische infolge einer perfekten Säurestruktur und deutlich weniger Alkohol! Die in jahrelanger, mühevoller Handarbeit entstandenen „lebenden Böden” voller Mikroorganismen helfen den Reben, ihre Erträge und die Qualitäten ihrer Beeren selbst zu regulieren. Dazu gibt ihnen Luc Gelegenheit durch seine intensive Weinbergsarbeit im Einklang mit der Natur – und nicht gegen sie!

Die Fachpresse urteilt euphorisch: Das „Classement 2007”, die Bibel der französischen Weinkritik, lobt Lucs Gewächse als „unglaubliche Qualitäten und modellhafte Weine seiner Appellation” und vergibt ihm als einem von nur vier Winzern des gesamten französischen Südwestens 2 Sterne. Zudem wurden Lucs Weine schon mehrfach vom renommierten „Guide Hachette” mit der höchsten Auszeichnung, dem „coup de coeur”, prämiert und der FEINSCHMECKER hat in den letzten Jahren mehrere seiner Weine unter die 100 besten der Welt gelistet.

Uns selbst haben diese nach biodynamischen Grundsätzen produzierten, ungemein frischen Weine mit ihrem vorbildlich niedrigen Alkoholgehalts wegen ihrer traumhaften Qualität zu einem sehr fairen Preis vorbehaltlos begeistert. Es sind, weiß wie rot, individuelle Charaktere, versehen mit einer fabelhaften, explosiven Fruchtaromatik und einer großartigen Eleganz, Finesse und Balanciertheit. Luc selbst ist mir in all den Jahren unserer Zusammenarbeit ein Freund geworden, durch ihn lernte ich viel verstehen, wie man nach biologischen Anbaumethoden im Einklang mit der Natur wahrhaft große Weine produzieren kann. Das klare Urteil der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Während seiner 20jährigen Winzerkarriere hat Luc de Conti sein Weingut an die Spitze der Appellation Bergerac geführt!”


510105 Tour des Gendres, Cuvée des Conti, blanc 2005 7,90 Euro
Die Domaine Tour des Gendres unseres französischen Kultwinzers Luc de Conti zählt gerade ihrer spektakulären komplexen Weißweine wegen zu den besten Weingütern des gesamten französischen Südwestens. Lucs Basiswein „Cuvée des Conti” mit ihrem faszinierend mineralischen und zutiefst betörendem exotischen Bukett besitzt in Frankreich längst Kultstatus.
Diese leckere Cuvée aus der Semillontraube und einem kleinen Anteil Muscadelle aus den besten Parzellen der Domaine präsentiert sich ungemein cremig, traumhaft frisch und herrlich ausgewogen, von feinster Eleganz und Finesse, die nicht nur solo getrunken Freude pur bereitet, sondern hervorragend zu Fisch und hellem Fleisch wie auch zur asiatischen Küche mundet. In der Nase betört eine reiche, komplexe Frucht mit deutlichen Anklängen an Zitrusfrüchte, weißen Pfirsich, Aprikose, Birne und Blüten, dazu gesellen sich feine exotische und mineralische Noten.
Kein Wunder, dass einer seiner unter unseren Kunden so beliebten Jahrgangsvorgänger bei einer großen Verkostung der besten Bergerac-Weine mit deutlichem Vorsprung vor zum Teil erheblich teureren Weinen den ersten Platz belegte!
Und das Beste: Der Preis für diesen tollen Bio-Wein ist seit Jahren nahezu unverändert sympathisch. Bravo, Luc!
Kann schon jetzt mit höchstem Genuss getrunken werden, 1-2 stündiges Dekantieren empfohlen, Höhepunkt ab Frühjahr 2007 bis 2010.


510704 Tour des Gendres, Merlot (PK) 2004 6,50 Euro
Herrlicher, tiefdunkler, ungemein schmeichlerischer Merlot mit verführerischen Aromen von roten Früchten, Kirschen, Erdbeeren, Rauch und feinsten Gewürzen. Am Gaumen dicht, saftig, weich, herrlich frisch, traumhaft balanciert, höchst trinkanimierend (nur 12,5% Alkohol, wie es früher einmal, in den Zeiten vor der Mostkonzentration, auch im Bordelais üblich war), sehr komplex mit cremigen, sagenhaft weichen, seidenen Tanninen.
Ein ungeschönter, unfiltrierter Schmeichler der Sinne, der aber infolge seiner präzisen Mineralität und großartigen Struktur qualitätsmäßig in einer Liga spielt, die im benachbarten Bordelais ein Vielfaches kostet! Ein sagenhaft leckerer Rotwein aus biologischem Anbau mit großem Charakter und kaum schlagbarem Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2007 bis 2010.


510304 Tour des Gendres, „La Gloire de mon Père”, rouge 2004 12,80 Euro
Der „kleine” Bruder des großen Moulin des Dames ist im Jahrgang 2004 von spektakulärer, nie zuvor erlebter Qualität und ein absoluter Insidertipp, da er alle Partien des in diesem Jahrgang nicht abgefüllten MdD enthält. Diese faszinierende Cuvée aus gleichen Anteilen Merlot und Cabernet-Sauvignon zeigt sich in der Farbe von einem zutiefst dunklen Rot, das fast ins Schwarze übergeht und wirkt in der Nase noch etwas jung und ungestüm. Doch bereits heute betören die komplexen Aromen nach Cassis, Lakritze, feinen Gewürzen und roten Beeren. Am Gaumen tiefgründig und ungemein fein mit einer präsenten Säure und einer beeindruckenden Dichte, sehr viel Frucht, saftig, sehr ausgewogen und balanciert, klassischer Bordelaiser Stil, enorm viel Eleganz und Finesse, der mit Abstand beste Gloire, den Luc je produzierte, an hochwertige Weine aus St. Julien erinnernd, eine sagenhaft preiswerte Alternative zu großen Bordelaiser Gewächsen!
Moderater Alkohol, Frische, Finesse und Eleganz statt marmeladiger Überreife, das Ganze aus biologischem Anbau, dazu fast die Qualität eines Moulin des Dames – des kundigen Weinliebhabers Herz, was begehrst Du mehr?
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2008 bis 2014.


 

510403 Tour des Gendres, „Moulin des Dames”, rouge 2003 21,00 Euro
Intensiv rot-violett, ja fast schwarz in der Farbe präsentiert sich dieser betörende Weinriese im Glas. Niemals zuvor hat der MdD eine derart reintönige und komplexe Frucht besessen: Traumhaft konzentrierte, weit gefächerte Aromen von Cassis, wilden Waldbeeren, Sauerkirsche, Vanille und schwarzem Tabak, zart unterlegt von süßlichen Holztönen der neuen Barriques erlauchter Provenienz. Am Gaumen ungemein expressiv, enorm viel Frucht, beeindruckende Konzentration, Dichte und Tiefe, dazu eine vibrierende Finesse, eine stahlige Kühle und sinnliche Süße: ein komplexer, terroirgeprägter Wein von großer Rasse und Eleganz!
Die Tannine sind reif, cremig und seiden, das Finale lang, intensiv, frisch und mineralisch. Lucs Verzicht auf die Abfüllung der Supercuvée „Anthologia” hat sicherlich zu diesem Weinmonument beigetragen. Dieser begeisternde Tropfen (vinifiziert aus auf den Punkt gelesenen Cabernet Sauvignon- und Merlottrauben) gehört mit seiner überragenden Frische zum Besten, was bisher im französischen Südwesten erzeugt worden ist, ein charaktervoller Grandseigneur in Samt und Seide, der wegen der grandiosen Qualität seiner Ingredienzien von einer edlen Noblesse zeugt, wie sie sonst nur wesentlich teureren Bordelaiser Gewächsen zu eigen ist – ein wundervoller, perfekt gewirkter Ästhet.
Wegen seiner sagenhaft cremigen Tannine im Unterschied zu früheren Jahrgängen ab sofort zu genießen, Höhepunkt 2008 bis nach 2018.





DEUTSCHLAND

Weingut Reinhold Haart - Piesport

VINUM/ALLES ÜBER WEIN feiert in seiner aktuellen Novemberausgabe 06 die Weine von Theo Haart (beste deutsche Spätlese im Jahrhundertjahrgang 2005 zu unfassbar günstigem Preis) an der Mittelmosel und von Hansjörg Rebholz: Alle drei Großen Gewächse 2005 des Pfälzer Kultwinzers werden punktgleich als die besten Weine dieser traditionsreichen deutschen Anbauregion geadelt:

Weingut Reinhold Haart - Piesport
Theo Haart beim Degustieren

„Er ist unstreitig die Nummer 1 in der Pfalz, der sympathisch zurückhaltende Hansjörg Rebholz”!

Wir haben Ihnen, werte Kunden, in den letzten Pinwänden fabelhafte 05er Weißweine aus deutschen Landen präsentieren können und viele dieser Weltklasserieslinge sind bereits ausverkauft. Umso mehr freut es uns, dass wir Ihnen heute nochmals sechs phantastische Weine anbieten dürfen, die ganz aktuell in Deutschlands renommiertester Weinzeitschrift VINUM/ALLES ÜBER WEIN als Sieger umfangreicher Degustationen gefeiert werden:

An der Mosel brilliert seit Jahr und Tag Theo Haart mit brillanten Kollektionen. Unter Riesling-Kennern gilt die Lage Piesporter Goldtröpfchen seit jeher als eines der herausragenden Terroirs der Mosel, da sie „von allen Lagen die überschwänglichsten Aromen hervorbringt” (Stuart Pigott) und in jeder Blindprobe durch ihre typische Aromatik leicht identifiziert werden kann. Sie umfasst die untere Hälfte des traumhaft schönen, nach Süden ausgerichteten steilen Hanges, der wie ein großartiges natürliches Amphitheater antiken Ausmaßes geformt ist und auch die letzten Strahlen der untergehenden Abendsonne wie ein riesiger Brennspiegel einfängt. Die Sonne heizt so ungehindert den Schiefer auf, wobei die Wasserfläche die Strahlen zusätzlich in die steilen Lagen reflektiert. In diesem besonders warmen, einzigartigen Mikroklima entwickeln die Weine eine für die Mosel rare Fülle und Saftigkeit sowie eine tolle Fruchtaromatik.

Weingut Reinhold Haart - Piesport
Junganlage in der Steilage des Goldtröpfchens


Der Schiefer ist bereits seit Äonen zu tiefgründiger Feinerde mutiert mit hoher Wasserhaltekraft, welche die Regenschauer lokaler Gewitter wie einen Schwamm aufsaugen, so dass selbst in heißen Jahrgängen kein Trockenstress auftritt. Die lockerbeerigen Trauben liefern mit beeindruckender Konstanz ein kerngesundes Lesegut mit hohen Mostgewichten, das feinst ausbalancierte Weine ergibt. So demonstriert der sympathische Winzer Theo Haart, einer der ganz Stillen im Lande, der immer nur die Qualität seiner komplexen Rieslinge im Glase sprechen lässt, in 2005 mit seinen „würzigen und kraftvollen Rieslingen” (Gerhard Eichelmann, Deutschlands Weine ) eindrucksvoll, dass in diesem Jahrgang an der Saar und der Mittelmosel Rieslinge absoluten Weltklasseformats vinifiziert wurden, die besten wohl seit 1959, originäre, eigenständige Weinmonumente für die Ewigkeit, wie sie nirgendwo auf der Welt kopiert werden können!

Weingut Reinhold Haart - Piesport


Lassen Sie mich bitte zu meiner Einschätzung VINUM/ALLES ÜBER WEIN zitieren: „2005 war ein ideales Jahr für exzellente lagerfähige Spät- und Auslesen. Sie gelten als Krönung des deutschen Winzerhandwerks und haben schon im vorvergangenen Jahrhundert Fabelpreise erzielt: edelsüße Spitzenweine, vornehmlich von Mosel, Saar und Ruwer, aus dem Rheingau und von der Nahe. Selten zuvor waren die Bedingungen für die Erzeugung edelsüßer Rieslinge in den nördlichen Anbaugebieten Deutschlands so gut wie im Herbst 2005: Nach einem wechselhaften Sommer mit längeren sonnigen Abschnitten und ausreichend Niederschlägen kühlte es Ende August nach einigen sehr heißen Tagen merklich ab. Im September sanken die Nachttemperaturen auf gerade mal drei Grad Celsius. Dennoch waren die Weinberge im Oktober noch grün und wirkten wie aus dem Bilderbuch. Ein stabiles Hoch mit Tagestemperaturen von 20 Grad und mehr, mit Morgennebel und viel Sonne bescherte den Winzern einen wahrhaften goldenen Oktober. Warme Winde ließen die reifen Trauben schrumpfen und ermöglichten die Lese konzentrierter, anfangs weitgehend botrytisfreier Beeren mit Mostgewichten jenseits der 100 Grad Öchsle. Die Grundlage für hochkarätige Spät- und Auslesen war somit gegeben. Zu den Gewinnern des Herbstes zählen sicher die Winzer an Mosel, Saar und Ruwer. Der spät reifende Riesling erlaubte es ihnen, den ganzen Oktober selektiv zu lesen und die lange Schönwetterphase somit voll auszuschöpfen. Unter solchen Idealbedingungen ging die Lese zügig wie selten voran und war gegen Ende Oktober abgeschlossen. Die Spätlesen Reinhold Haarts aus den Piesporter Lagen Donherr, Grafenberg und Goldtröpfchen sowie dem Wintricher Ohligsberg bilden den Höhepunkt des jahrelangen Qualitätsstrebens dieses sympathischen Winzers. Nie zuvor haben wir dort eine brillantere Kollektion verkostet”. Gut gebrüllt, VINUM!

Weingut Reinhold Haart - Piesport


Unstrittig ist auch, dass an Mosel-Saar-Ruwer mehr deutsche Spitzenwinzer angesiedelt sind als in jeder anderen deutschen Anbauregion. Wenigstens drei unter Ihnen gehören zu den Top-Ten Deutschlands und verdienen das Prädikat Weltklasse. Egon Müller und J.J. Prüm seit Jahrzehnten und seit mehreren Jahren zweifellos Theo Haart aus Piesport, einer der ganz Bescheidenen im Lande. Unter Insidern haben die unübertrefflich komplexen Rieslinge dieses sympathischen Winzers einen Ruf wie Donnerhall – und dennoch werden seine Weine zu Preisen gehandelt, die national wie international gesehen den exorbitanten, weltweit unerreichten Qualitäten geradezu Hohn sprechen. Die sensationell schöne Spätlese Piesporter Goldtröpfchen aus einer traumhaften Moselsteillage, die in Referenzqualität spielerische Eleganz, Finesse und Filigranität mit sagenhafter innerer Dichte und aromatischer Komplexität vereint (und das bei fabelhaft trinkanimierenden 8% Alkohol) demonstriert beispielhaft, warum fruchtsüße deutsche Rieslinge Ende des 19 Jahrhunderts weltweit begehrter und damit teurer waren als selbst die größten Namen aus dem Bordelais. Verglichen mit der heutigen Zeit und den Preisen für ein hochwertiges Bordeaux-Gewächs würde diese Spätlese etwa 500 Euro kosten. Ja, liebe Leser, Sie haben richtig gelesen, fünfhundert Euro! Vergleichen Sie doch bitte mal die in 2005 geforderten Preise von Latour, Margaux oder Mouton mit denen der deutschen Spitzenweine? Fast unfassbar günstig werden die größten Schätze aus den deutschen Weinanbaugebieten heute (noch, denn immer mehr kundige Weinkenner aus vielen Ländern beginnen diese sagenhaften Qualitäten wieder zu entdecken) in Relation zu ihrem Trinkgenuss angeboten. Eine Weltklassequalität wie die 2005er Spätlese Goldtröpfchen, die ich in ihrer Kategorie nahe der Idealnote sehe und die von VINUM/ALLES ÜBER WEIN mit 96 Punkten als beste Spätlese Deutschlands bewertet wird, wächst auch in den berühmtesten Moselsteillagen nur in ganz wenigen Jahren. Ein Jahrhundert-Riesling!

Weingut Reinhold Haart - Piesport
Impressionen aus den Steillagen des Goldtröpfchens


Ach, beinahe hätte ich es vergessen. Theo Haarts Goldtröpfchen Kabinett wird, ebenfalls in VINUM/ALLES ÜBER WEIN, in einer zweiten Degustation, in der die Ersten Lagen der Mosel bewertet werden, gar noch höher bepunktet als die sensationell schöne Spätlese. Wenn mir diese Einschätzung auch zu gewagt und euphorisch scheint, stützt sie doch meine Beurteilung aus Pinwand 122, in der ich diesen elfenhaft tänzelnden Riesling als meinen Lieblingskabinett innerhalb ganz Deutschlands in dieser spielerisch leichten Kategorie bezeichnet habe: Wiederum eine sagenhafte Qualität zu sagenhaft niedrigem Preis!


915205 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Spätlese 1. Lage 2005 16,50 Euro
VINUM/ALLES ÜBER WEIN: 96 Punkte, beste Spätlese Deutschlands!
Welch traumhaft schöne Spätlese, die mich magisch in ihren Bann gezogen hat. In ihrer Stilistik trägt sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger Duft nach hochreifen Zitrusfrüchten und Steinobst sowie kräutrigen Anklängen.
Sehr fest gewirkt im Mund mit ungemein viel Extrakt, klar und kühl, total faszinierende, tiefe Mineralität, rassige, erfrischende Säure, tolle Finesse, unübertreffliche innere Balance und ein großartiger mineralischer Abgang: Schiefer aufgelöst in kristallklarem Wasser! Diese noble, aristokratische Spätlese (meine Bewertung in Pinwand 122: 94-96++ Punkte) kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel. Referenzqualität!

Eine persönliche Anmerkung: Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet. So hoffe ich denn auch, dass diese Spätlese in gute Hände gelangen möge, nicht als Spekulationsobjekt tauge, stattdessen diejenigen glücklich macht, die sie jemals genießen dürfen. Eine neue Legende ist geboren!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis mindestens 2025.


Weingut Reinhold Haart - Piesport


918205 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Kabinett 1. Lage 2005 12,50 Euro
Für meinen Geschmack der schönste Kabinett des Jahrgangs aus ganz Deutschland!
Aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Goldtröpfchen kommen die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen, delikaten, klassischen Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön!
Das Idealbild gar eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings, der nach Meinung von Theo Haart zu einem der zwei bis drei besten Kabinette in der glanzvollen Geschichte des Weinguts zählt. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität und eine ungemein komplexe Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und eine vibrierende Mineralität: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörendes Spiel! Solch einen filigranen Kabinett habe ich in diesem großen Jahrgang kein zweites Mal irgendwo genießen können. Kategorie absoluter Lieblingswein, für viele Kenner der beste Kabinett des Jahrgangs in ganz Deutschland!
Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol (knapp 9%), die ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitiv- und Terrassenwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2015.



Dazu können wir Ihnen noch folgende Rieslinge Theo Haarts von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit aus seinem fabelhaften Jahrgang 2005 anbieten:

918405 Haart, Piesporter Grafenberg, Riesling Spätlese 2005 14,90 Euro


Weingut Reinhold Haart - Piesport
Ausschnitt aus einer uralten preußischen Lagenklassifikation


918605 Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Auslese Goldkapsel 1. Lage 2005 32,00 Euro




Weingut Ökonomierat Rebholz - Pfalz (Siebeldingen)

Und damit kommen wir auf die verdiente Ehrung von Hansjörg Rebholz in der neuen VINUM/ALLES ÜBER WEIN als „unstreitig die Nummer 1 in der Pfalz” zurück. Alle drei Großen Gewächse 2005 des Pfälzer Kultwinzers werden punktgleich als die besten Weine dieser großen deutschen Anbauregion geadelt!

Weingut Ökonomierat Rebholz
Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit

Hansjörg Rebholz, der intellektuelle Vordenker seiner Region, leitet ein traditionsreiches Weingut, „das in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität zählt. Der überaus engagierte Winzer des Jahres 2002 setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte”, schwärmt daher auch zu Recht der Gault Millau 2006. Und Hansjörg Rebholz hat in 2005 wieder einmal eine vibrierende Selektion „wahrhaft erregender Weine” vinifiziert, wie Hugh Johnson und Jancis Robinson sie einst tauften. Diese beseelten, unverfälschten Charakterweine stehen in der glanzvollen Tradition einer jahrhundertealten Kultur, können gar als Archetypus gelten der grandiosen Weine des stolzen Weinanbaugebietes der Pfalz. Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!


970505 Rebholz, Im Sonnenschein Weißer Burgunder Großes Gewächs 2005 27,00 Euro
Mit diesem einzigartigen Weißburgunder zeigt uns Hansjörg Rebholz einmal mehr, zu welcher Größe sein Terroir des Muschelkalk fähig ist. Ganz in der Vorstellung von Hansjörg entspricht die Vielschichtigkeit dieses Großen Gewächses einer Art von Weinen, die nicht nur der Kraft Tribut zollen, sondern vielmehr der Eleganz und Vornehmheit verpflichtet sind.
Schon beim ersten Eindruck empfindet man im Geruch ein wunderbares zartrauchig-kräutriges Aroma, ganz feine Aprikosen, weißen Pfeffer und eine leicht florale Note, allesamt Komponenten, die für die Harmonie dieses wahrhaft Großen Gewächses verantwortlich zeichnen. Hier ist unserem bescheidenen Starwinzer aus der Pfalz wieder einer seiner ganz großen, hocheleganten Weißburgunder im Sonnenschein gelungen. „Her mit dem großen Burgunderkelch und lasst mich in Ruhe mit diesem Weine sein”, so der Ausruf eines begeisterten Weinliebhabers bei unserer Verkostung in Saarlouis. Bei solch großartigen Qualitäten muss sich das Burgund wahrlich warm anziehen!


970605 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2005 27,00 Euro
Die legendäre Lage ‚Im Sonnenschein’, eine der absoluten Renommietragen der Südpfalz, gebiert unter den Händen des leidenschaftlichen Perfektionisten Hansjörg Rebholz neben großen Burgundern einen der faszinierendsten deutschen Rieslinge, der über ein phänomenales Reife- und Entwicklungspotential verfügt.
Im enorm komplexen Duft Anklänge an Steinobst, Zitrusfrüchte, Orangenzesten, pinke Grapefruit und wie stets eine beeindruckende Mineralität. Wie schon in der Nase präsentiert sich dieser großartige Langstreckenläufer auch am Gaumen jahrgangsbedingt wesentlich zugänglicher, dichter und cremiger als sein puristischerer Jahrgangsvorgänger. Ein Riesling, der sprachlos werden lässt! Assoziationen bilden sich, Erinnerungen werden wach, ich träume mit offenen Augen und vernehme Gerüche nach heißen Steinen oder an einen feuchten Acker an einen Sommertag, nachdem es geregnet hat: der Dampf steigt auf ... Unglaublich langer Nachhall durch eine vibrierende Mineralität sowie eine reife und dennoch knackige Säure, wie ein Weißwein ihn ganz selten besitzt.
Deutlich mehr in seiner Stilistik ein kuscheliges Pfälzer Schmusekätzchen als der sehnigere 2004er, aber überhaupt nicht fett, sondern feinst balanciert, ausgewogen, harmonisch und terroirbetont. Wie schon der charismatische Großvater von Hansjörg Rebholz („Der Sonnenschein ist immer die Liebe auf den zweiten Schluck”) habe ich persönlich wohl eine enge innere Affinität zum Sonnenschein, der in seiner Jugend zumeist fordernder scheint als der ‚Kastanienbusch’, der erobert werden will, der sich aber in diesem phantastischem Jahrgang für Hansjörg Rebholz bei meinen Proben so zugänglich zeigt wie kaum je zuvor.
Diese Demonstration bester Pfälzer Rieslingkultur schmeckt bereits heute hervorragend und wird ihren Höhepunkt zwischen 2008 bis nach 2015 erreichen.

Weingut Ökonomierat Rebholz
Typische Bodenformation in der Großen Lage „Im Sonnenschein”


970705 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2005 27,00 Euro
Aus einer spektakulär schönen Steillage südlicher Exposition mit einem herrlichen Ausblick, einem jener raren Orte, die auf feinfühlige Menschen einen magischen Zauber verströmen, kommt einer der legendärsten Spitzenrieslinge Deutschlands. Die roten Schieferböden, die es in der gesamten Pfalz nur hier im Kastanienbusch gibt, prägen diesen majestätischen, tief mineralischen Riesling auf absolutem Weltklasseniveau, der so anders schmeckt als die großen Rieslinge von der Nahe, dem Rheingau oder Rheinhessen, aber auch sehr verschieden von allen anderen Pfälzer Weinen. Denn hier kommt stilbildend der einzigartige Boden ins Spiel, der rote Schiefer, der diesem atemberaubend tiefen Riesling neben der Pfälzer Fülle eine Finesse und Mineralität verleiht, die sprachlos werden lässt vor Freude, wenn Sie diesen fabelhaft schönen Wein genießen dürfen.
Präsent, dicht und sehr mineralisch in der Nase, mit klaren, reintönigen, sehr reifen Pfirsich-, Zitrus und Grapefruitaromen, aber auch rauchigen, zartherben Noten sowie exotischen Anklängen. Ungemein packend im Mund, großartige mineralische Würze, die in 2005 von einer phänomenalen Dichte umhüllt wird, dazu eine sehr saftige, präsente, herrlich reife Säure, extrem konzentrierte Struktur sowie eine vibrierend vitale, finessenreiche Textur und ein grandioses, sehr langes, ungemein rassiges Finale voller feinfruchtiger Eleganz und Mineralität! Deutlich schmeckbar die kerngesunden, hocharomatischen Trauben, die nach einem Bilderbuchherbst in optimalem Reifezustand in den Keller gebracht wurden und im fertigen Wein idealtypisch die unverwechselbare Bodenzusammensetzung des Kastanienbuschs widerspiegeln.
Ein traumhafter Riesling, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine traumhafte Verbindung aus Pfälzer Fülle und Dichte (jedoch fernab jeglicher Überkonzentriertheit) mit einer sagenhaften Präzision und Finesse und einem Glanz, der wohl alles überstrahlt, was jemals zuvor in dieser einzigartigen Filetlage vinifiziert wurde. Welch Hommage an ein ganz großes Terroir, ein magischer, verzaubernder Wein!
Phantastisches Potential, zu genießen ab sofort bis etwa 2020.

Weingut Ökonomierat Rebholz
Blick auf eine der magischen Lagen der Pfalz, den Kastanienbusch



Auch die Basisweine von Hansjörg Rebholz sind von so vorzüglicher Qualität, dass ich sie Ihnen gerne nochmals anempfehlen möchte:

970005 Rebholz, Riesling „vom Rotliegenden” Spätlese trocken 2005 14,50 Euro

Weingut Ökonomierat Rebholz
Nomen est Omen

Rebholz, Riesling „vom Rotliegenden” Spätlese trocken

970205 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Spätlese trocken 2005 13,80 Euro

Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Spätlese trocken

970305 Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken 2005 9,50 Euro

Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken

971105 Rebholz, Silvaner Spätlese trocken 2005 11,90 Euro

Rebholz, Silvaner Spätlese trocken

971205 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Kabinett trocken 2004 9,50 Euro

Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Kabinett trocken

973105 Rebholz, Muskateller Spätlese 2005 19,95 Euro

Rebholz, Muskateller Spätlese



Weingut Keller

VINUM/ALLES ÜBER WEIN bewertet in seiner aktuellen Novemberausgabe 06 die Großen Gewächse 2005 von Rheinhessens Paradegut als die besten trockenen Rieslinge Deutschlands!


Weingut Keller
Klaus-Peter mit Felix und Mäxchen


Sie, werte Kunden, haben sich die großartigen Gewächse von Klaus-Peter-Keller bereits im Frühling dieses Jahres rechtzeitig in Subskription gesichert, unmittelbar nach meinen mehrfachen Fassverkostungen und unserer Präsentation in der Februar-Pinwand.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre kluge Entscheidung: Denn lange schon sind diese fabelhaften Rieslinge ausverkauft. Es freut mich sehr, dass VINUM/ALLES ÜBER WEIN meine Auffassung teilt, dass im dritten Jahrgang hintereinander die besten trockenen Rieslinge Deutschlands auf dem Weingut Keller vinifiziert wurden. Auch Jancis Robinson, renommierte master of wine, urteilt, dass die sympathischen Kellers im Jahrgang 2005 die bisher besten Weine in ihrer glanzvollen Gutsgeschichte vinifiziert haben, zückt begeistert bei den trockenen wie edelsüßen Weinen je vier mal die höchsten Punktzahlen und empfiehlt: „Wenn Sie jemandem beweisen wollen, wie großartig deutscher Riesling schmeckt, dann präsentieren Sie die Weine von Klaus-Peter Keller”. Grund genug für uns, Ihnen einige trockene Weißweine nochmals ans Herz zu legen, die allesamt schon sehr bald ausverkauft sein werden sowie traumhafte Süßweine, die aufgrund ihrer Jahrhundertqualität die glücklichen Weinliebhaber, die diese Schätze erwerben können, mit großem Besitzerstolz erfüllen werden!

953505 Keller, Grauer Burgunder, trocken (PK) 2005 8,30 Euro



Weingut Keller


953605 Keller, Weisser Burgunder, trocken (PK) 2005 8,80 Euro


953005 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2005 7,60 Euro



Viele tausend Flaschen dieses leckeren Basisrieslings haben schon den Weg in den Keller begeisterter Kunden gefunden. Wenn Sie noch einmal (nach-) ordern wollen, ist Eile geboten, denn unser Lager ist bald restlos geräumt!

953705 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken (PK) 2005 12,50 Euro
Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der Faust’sche Geist des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen in 2005 sind natürlich ebenfalls verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieser phantastischen Burgundercuvée. Und die fabelhaften Muschelkalkböden der erstklassigen Wingerte verleihen diesem ungemein mineralischen Wein eine vibrierende Energie, die beschwingt und die jedem Genießer ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag!
Sehr komplexe Nase mit Anklängen an Williamsbirne, Weinbergspfirsich sowie Haselnuss und dezente Noten von edler Vanille aus dem großen Holzfass. Am Gaumen eine feingliedrige, elegante und betörend mineralische Stilistik. Ungemein präzise in der spielerisch agierenden Säure, schlank, rassig, ‚nervig’ und verblüffend frisch auf der Zunge. Eine unfassbar leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein ‚leiser’ Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation! für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung.
Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter!
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.

Weingut Keller


Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken (PK)

951105 Keller, Silvaner -S-, trocken 2005 19,90 Euro
Im traditionellen Holzfass ausgebautes großes Gewächs, in seiner gesamten Stilistik an noble Weißweine aus dem Burgund erinnernd, obwohl es sich um grundverschiedene Rebsorten handelt. So sehr ist es den Kellers gelungen, diesen ungemein strukturierten, cremigen, sehr dichten Wein von über 70 Jahre alten Silvanerreben mit einer burgundischen Finesse und Eleganz zu versehen.
Unmittelbar nach der Öffnung zeigt er sich noch sehr verschlossen, braucht daher viel Luft zum Atmen (am besten Dekantieren und aus einem großen Burgunderglas genießen), es betören faszinierende Aromen von Johannisbeeren, Kräutern, intensiv duftenden Blüten und hochreifen Birnen, unterlegt von einer epischen Mineralität und einer fein ziselierten Säure, traumhafte Vermählung zwischen großem Holzfass und feinster Frucht, die dem Wein eine außergewöhnliche Struktur verleiht.
Schichten um Schichten feiner Aromen werden freigesetzt, der Wein entblättert sich geradezu über Stunden und Tage, großartiger Schmelz und Extraktsüße, lang anhaltend, fulminanter fruchtig-mineralischer Abgang, welch eindrucksvolle Demonstration höchster winzerlicher Handwerkskunst, bravo! Gegen diesen Geniestreich haben viele noble Weißweine aus Burgund keine Chance! Meine Wort drauf und meine unbedingte Empfehlung.
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.


952505 Keller, Monsheimer Silberberg, Rieslaner Auslese Nr. 26 2005 0,375 l 19,50 Euro
„Die schwebende Diva oder die Leichtigkeit des Seins“
Seit über 40 Jahren wächst Kellers Rieslaner auf eisenhaltigen Böden des südlich exponierten Monsheimer Silberbergs, der sich mittlerweile unter Weinliebhabern einen mythischen Klang erworben hat: Spektakuläre Bewertungen in der Fachpresse haben seit vielen Jahren den Ruhm dieses großartigen Weinberges in die ganze Welt getragen. Und die kleine Parzelle der Kellers – kaum 1.500 Stock groß – mit ihren knorrigen, dicken Stämmen, wahrlich charaktervolle Rebenpersönlichkeiten, hat in 2005 sich selbst übertroffen und Außergewöhnliches vollbracht.
„Die launische Diva” – so wird die Rieslanerrebe wegen ihrer Blüteempfindlichkeit in Winzerkreisen gerne genannt – war in absoluter Hochform. „Kleinbeerige, dickschalige Trauben – ein Pfauenrad exotischer Aromen, ein absolutes Klassejahr für unseren alten Rieslaner” – so schwärmt Klaus-Peter Keller mit leuchtenden Augen über seinen Rieslanerjahrgang 2005. „Schon die Blüte war extrem verrieselt (die Erträge sanken auf unter 20 hl/ha), die Trauben wiesen im Oktober ein phantastisches Zusammenspiel betörender Aromen auf: Passionsfrucht, Maracuja, Lytchee – ein Hauch Limone – eine fabelhafte Kombination, wie ich sie beim Rieslaner zuletzt im großen 2001er Jahrgang im Glase hatte.”
Als ich diesen Weltklasse-Rieslaner zum ersten Mal vom Fass verkostete, blieb mir schier der Atem weg. Solch feinrassiges Säurespiel, solch Frische und tänzerische Strahlkraft kannte ich bislang nur von großen Moselweinen. Dieses tänzerische Spiel, mit dem diese 2005er Rieslaner Auslese über die Zunge schwebt, muss man erlebt haben, um es überhaupt glauben zu können.
Liebe Kunden: Sichern Sie sich unbedingt einige Flaschen dieses unwiderstehlichen Götterelixiers, bevor es Parker in die Hände fällt, der diese rare Rebsorte schätzt und sie schon mit bis zu 99 Punkten bewertet hat!
Solo getrunken Verführung pur, aber auch ein ganz phantastischer Begleiter zur Gänseleber, zur asiatischen Küche und zum Dessert mit einem Reifepotential von wenigstens 20 Jahren.

Weingut Keller




Der Jahrhundertjahrgang 2005 hat edelsüße Spitzen in Deutschland hervorgebracht, die eines Tages zu den größten Weinen der letzen 100 Jahre gezählt werden. Zwei dieser göttlichen Nektare möchte ich Ihnen heute anempfehlen, die meinem Ideal edelsüßer Weißweine entsprechen: Ich bin ein Liebhaber von zutiefst komplexen Trockenbeeren-Auslesen, die bei aller Konzentration weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, die stattdessen mit ihrer Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren.
Klaus-Peter Keller hat gleich zwei solcher Juwele vinifiziert, majestätische Rieslinge, sich jeder irdischen Bewertung entziehend, „hors catégorie”!

952805 Keller, Monsheimer Silberberg, Rieslaner TBA Goldkapsel 2005 0,375 l 95,00 Euro


952905 Keller, Westhofen Morstein, Riesling TBA Goldkapsel 2005 0,375 l 290,00 Euro




P.S.: Häufig fragen uns Kunden nach einem Weinjahrgang, in dem ihre Kinder oder Enkel geboren wurden. Mit diesen Rieslingmonumenten werden Sie Geburtstage bis in eine ferne Zukunft mit einem unvergleichlichen Genusserlebnis krönen können.




ÖSTERREICH

Weingut Hirsch - Kamptal

Der letztjährige Sieger in der großen VINARIA-Rieslingverkostung verwendet als erster österreichischer Top-Winzer Schraubverschlüsse und garantiert damit korkfreie Spitzenweine!

An der Mündung des Flüsschens Kamp in die majestätisch dahin gleitende Donau öffnet sich das Kamptal nach Südosten und damit auch dem Einfluss des pannonischen Klimas: Heiße Tage fördern die Reife der Trauben, während der Kaltluftzufluss aus dem nahen Waldviertel für kühle Nächte sorgt. Für Weinkenner ist daher das Kamptal ein Paradies, verleiht dieses spezielle Klima doch den Rieslingen und Grünen Veltlinern zusammen mit einem großartigen Terroir – verwittertes Urgestein auf den Berglagen, das auf den Osthängen von Löss oder Lehm abgelöst wird – eine würzige, nuancierte Aromatik, ein feines Säurespiel, einen großen Aromenreichtum und einen kristallklaren, mineralischen Charakter.

Aus dieser faszinierenden Region kommt DER Aufsteiger der österreichischen Winzerelite: das Weingut Hirsch. „Ich hasse alles Eintönige und Austauschbare. Meine Weine sollen die Tradition und das Terroir unserer Region widerspiegeln, Eleganz und Finesse sind mir wichtiger als überkonzentrierte Monsterweine mit hohen Alkoholgraden, die keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen. Entscheidend ist daher meine naturnah betriebene Weinbergsarbeit (extrem aufwändige Laubwerksarbeiten, Gründüngung und künstliche Bewässerung), die Trauben brauchen eine maximale physiologische Reife, dazu kommt eine extreme Auslese mit wenigstens vier Erntedurchgängen in jedem Ried. Im Keller vinifiziere ich ganz traditionell und vergäre ausschließlich spontan mit weineigenen Hefen, die in den einzelnen Rieden vorkommen und die den unterschiedlichen Charakter des jeweiligen Terroirs optimal herausarbeiten”, so Johannes Hirsch, der junge, ungemein sympathische Winzer, der sich trotz seiner extrem traditionellen Arbeitsweise den Ruf eines Revoluzzers eingehandelt hat. Denn immenses Aufsehen erregt unser Shootingstar nicht nur wegen seiner großartigen Qualitäten, sondern auch, weil er sich entschlossen hat, alle Flaschen, auch die Spitzenweine, mit einem „lebensmittelechten Schraubverschluss zu versehen, so dass der Geschmack des Weines immer reintönig, frisch und klar daherkommt, ohne jeglichen Ausfall einer Flasche”.

Sie werte Kunden, sind in den drei letzten Jahren diesem ‚Experiment’ begeistert gefolgt, die superben Rieslinge und Grünen Veltliner von Johannes Hirsch gehören zu unseren meist verkauften Weißweinen überhaupt. Kein Wunder: „Der Name Hirsch ist Garant für höchste österreichische Weißweinqualität” postuliert der Weinguide Falstaff, „das Weingut Hirsch zählt wegen seiner kompromisslosen Arbeit und charaktervollen Weinen zu den besten Weißweinproduzenten Österreichs,” urteilt unisono der Gault Millau! Und VINARIA lobt brandaktuell in seinem Weinguide 2006/7: „Das Qualitätsniveau der terroirgeprägten Weine von Johannes Hirsch ist in den letzten Jahren steil nach oben gegangen. Mit der Vinaria-Sieger-Trophy heuer für seinen 2004er Riesling Heiligenstein hat der junge Winzer seine Erfolge der letzten Jahre in eindrucksvoller Weise bestätigt”. Viel vergnügen mit diesen tollen österreichischen Weißweinen: superbe Qualitäten zu höchst moderaten Preisen!


701105 Hirsch, Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #4” (DV) 2005 6,95 Euro
Leuchtendes Gelbgrün in der Farbe, zart mineralischer und pfeffriger Duft, Birnen, Ribiseln und eine Spur frisch gemähter Sommerwiese, verspielte Würze. Am Gaumen leichtfüßig und herrlich trinkanimierend (Nomen est Omen, ganze 11,5% Alkohol!), ausgewogen, fein balanciert und harmonisch, klare, feinsaftige Frucht, feinwürzig, reife Säure, wiederum zart mineralisch, ein „jung zu trinkendes, extra trockenes Leichtgewicht mit Tiefgang und witzigem Etikett”, so das Lob des Gault Millau und immerhin 88 Punkte im FALSTAFF.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.


701205 Hirsch, Grüner Veltliner „Heiligenstein” (DV) 2005 10,50 Euro
Vom Fuß des legendären Heiligensteins, der wohl besten Lage des Kamptals, stammt dieser stoffige, feinwürzige, traumhaft schöne Essensbegleiter, mit feinpfeffrigem und zart tabakigem Duft und Anklängen an knackigen grünen Apfel, Zitrusfrüchte sowie einem Überschwang an feinduftigen floralen Aromen. Am Gaumen fest gewirkte, stahlig trockene, phantastische Frucht (fast Rieslingcharakter), pfeffrig, tolle Mineralität, enorm dicht, cremig und dennoch sehr elegant und voller Finesse, bemerkenswerter Abgang. Bereits der 2003er aus heißem Jahr wurde von VINARIA als einer der drei besten Veltliner Österreichs mit unter 12,5% Alkohol bewertet, also genau in dem Segment, in dem man auch mal ein Gläschen mehr genießen kann. Großer Genuss kann so einfach sein!
Trinkreife ab sofort bis mindestens 2008.


701305 Hirsch, Grüner Veltliner „Lamm” (DV) 2005 23,00 Euro
Welch phantastischer Veltliner von bis zu 50 Jahre alten Rebstöcken aus einer der berühmtesten Riede Österreichs für Grünen Veltliner zu sagenhaft günstigem Preis – in Relation zu seiner Weltklassequalität. Mit 93-95 Punkten von FALSTAFF mit der zweithöchsten Bewertung aller österreichischen Grünen Veltliner geadelt!
Ungemein vielschichtige Aromen, eine faszinierende, extraktreiche Frucht (Quitte, Marone, exotische und gelbfruchtige Noten), dazu unterschiedliche Tabakaromen, eine sagenhafte Mineralität, weißer Pfeffer sowie feinwürzige Anklänge. Am Gaumen enorm dicht, komplex, von einer rieslingähnlichen Rasse und mit „burgundischen Aromen” (VINARIA) gesegnet; dabei beeindruckend cremig, vielschichtig, facettenreich und weich. Enorme Komplexität, viel Frucht und Würze, fein balanciertes, vibrierendes Säurespiel, perfekte Balance, sehr langer, delikater Abgang mit Anklängen von Blutorange. Ein fabelhafter Essensbegleiter zu Fisch oder hellem Fleisch mit kräftigen Saucen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis nach 2020.


701805 Hirsch, Riesling „Gaisberg” (DV) 2005 23,00 Euro
Der überwältigende Duft dieses sensationell schönen Rieslings, der nach mehrstündiger Öffnung förmlich aus dem Glase in die Nase springt, ist unbeschreiblich zart und dennoch von gigantischer Komplexität: Sehr mineralisch braucht dieser große Riesling noch viel Luft, um sein vielschichtiges Bukett komplett zu entwickeln, konzentrierte Steinobstanklänge, insbesondere Marillen, dazu Pfirsiche, Mango, Nektarinen und Grapefruit, zart rauchig, mineralische Noten und ein Kräutersträußchen. Mächtig und druckvoll am Gaumen ist er dennoch von delikater Finesse und nicht so extrem konzentriert wie der ‚Heiligenstein’, saftige (Pfirsich-) Frucht, Cassis, berauschend subtile Aromen, feine Extraktsüße, eingebettet in enorme Mineralik, straffe, frische Säurestruktur, tolle Länge, kraftvoller, rassiger Abgang mit Anklängen an exotische Aromen und Litschi.
Sowohl VINARIA (Höchstnote 3 goldene Sterne, was bedeutet, einstimmig von der Jury als ein Wein an der Grenze zur völligen Perfektion eingestuft) als auch Helmut Knall, renommierter Verkoster der Internetweinführer WineTimes.at , (94-95 Punkte) bewerten diesen zutiefst mineralischen Riesling höher gar als den ‚Heiligenstein’.
Obwohl schon zurzeit mit dem höchstem Genussfaktor versehen, wird dieser Weltklasseriesling am besten zwischen 2008 und 2014 munden.


701605 Hirsch, Riesling „Heiligenstein” (DV) 2005 23,00 Euro
Seit Jahren DER große Rivale bester und weltweit renommierter, aber wesentlich teurerer Rieslinge aus der benachbarten Wachau! (Karl Mandl, rühriger, weithin bekannter Gastronom vom sehr empfehlenswerten Florianihof in Wösendorf im Herzen der Wachau, nennt diesen Wein in Anspielung an einen legendären Wein von Hirtzberger den „Singerriedl vom Kamptal”).
Sehr intensiver, komplexer, verwobener, faszinierend kühler, mineralisch-würziger Duft nach Weingartenpfirsich, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Holunderblüten und Kräutern, ungemein elegant und animierend. Am Gaumen nicht nur Kraft und Muskeln, sondern ein sehr subtiles, finessenreiches Spiel, das den Wein transparent durchzieht und die mächtige Konzentration kaum spüren lässt, eine fast sinnenverwirrende, konzentrierte Frucht und ein herrlicher Säurebogen. Vibrierende Struktur, vielschichtig, rassig-kernig, tiefe mineralische Würze, dazu eine irrsinnige Fruchtsüße und ein Riesenschmelz sowie ein extrem langer, endloser Nachhall mit expressiven mineralischen Noten.
Dieser majestätische Riesling zeigt eine innere Harmonie, die unglaublich begeistert, mit einer feinen, in sich stimmigen, frischen, fruchtig-mineralischen Stilistik und einem herrlichen Extrakt, der sich wie Seide um die Zunge hüllt und sich im grandiosen Finale mit Mineralität und Rasse vermählt. Ein großer komplexer Wein, nahe dem Ideal, ein Meisterwerk, das Johannes Hirsch als virtuosen Künstler zeigt und ein würdiger Nachfolger des von VINARIA mit der Traumnote 19,3/20 Punkten als bester österreichischer Riesling des Jahrgangs 2004 gefeierten Vorgängers.
Zu genießen ab sofort wird dieser „Marathonläufer” (VINARIA) seinen Höhepunkt zwischen 2008 bis etwa 2020. erreichen.




Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann