Saarlouis, im August 2006

PINwand Nº 119


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus Frankreich das legendäre Château Beaucastel, das mit phantastischen Alltagsweinen aus biologischem Anbau brilliert, sowie die Domaine Laffont mit traumhaften Madirangewächsen. Die Domaine du Champ des Soeurs wird von Michel Bettane enthusiastisch gefeiert und gilt als eine der größten Languedoc-Entdeckungen der letzten 10 Jahre! Unbedingt probieren. Parker feiert einen ungemein preiswerten Rotwein aus der Maremma, den Fortediga von I Muracci und in Österreich sorgen die Weine eines Journalisten für Furore: Helmut Knall!

Liebhaber deutscher Rieslinge können sich an den traumhaften Qualitäten zweier deutscher Weltklassegüter erfreuen, von Hansjörg Rebholz aus der Pfalz, der mit seiner überragenden Kollektion 2005 endgültig zum ungekrönten König seiner Region avancierte und vom Schlossgut Diel an der Nahe, das, mein Wort drauf, in 2005 die besten Weine seiner traditionsreichen Weingutsgeschichte vinifizierte. Ich habe in den letzten Wochen nochmals den Jahrgang 2005 in allen deutschen Anbaugebieten ausführlich verkostet. Mein Fazit: In der absoluten Spitze, nicht aber in der gesamten Breite, können wir von DEM Jahrhundertjahrgang sprechen und hier stimme ich Jancis Robinson, renommierter Master of wine, ausdrücklich zu, wenn sie den Jahrgang in seiner Qualität mit dem herausragenden 2001er vergleicht, der vielen Kritikern als Maßstab großer deutscher Rieslingkultur gilt. Und Ihre Nachfrage, liebe Kunden, nach den besten Rieslingen aus 2005 übertrifft alles, was wir bisher in der Geschichte von Pinard kannten. Keller beispielsweise ist mit all seinen Großen Gewächsen erstmals bereits in Subskription restlos ausverkauft (Jancis Robinson hat zu Recht Traumnoten vergeben). Bis Ende August haben Sie die letzte Möglichkeit, die noch vorhandenen, teilweise jedoch bereits stark limitierten Großen Gewächse zum günstigen Subskriptionspreis zu erwerben.

Vor wenigen Wochen präsentierten wir Ihnen, werte Kunden, die Exklusivabfüllung des Weinguts Van Volxem, für Pinard de Picard Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4. Die Reaktion war überwältigend. Und heute, 6 Wochen nach der Erholung von seiner Abfüllung, schmeckt der Wein nochmals besser, mit seiner traumhaften, salzigen Mineralität, seiner geschmeidigen Textur und tollen Präzision. Worin liegt die Ursache für diese singuläre Qualität, fragen immer wieder begeisterte Kunden? Nun, es ist die Zugabe einer Traubenpartie von einer Steillage unmittelbar neben dem legendären Gottesfuß, dem Kelterberg. 50 bis 120 Jahre alte Reben sind verantwortlich für den Stoff, aus dem die Träume geboren werden. Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt euphorisch, aber völlig zu Recht Stuart Pigott!

907205 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2005 14,95 Euro

Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4”

Exklusivfüllung für Pinard de Picard!

Seit Jahren gehören die phantastischen Rotweine von Château du Cèdre zu den größten Rennern in unserem Programm: Doch der Erfolg der in der letzten Pinwand in Subskription vorgestellten 2005er übertraf unsere kühnsten Erwartungen. Beide Rotweine, die in ihrer jeweiligen Preisklasse eine ungeheure Provokation größter Bordelaiser Gewächse darstellen, waren binnen zwei Wochen ausverkauft. Dank unserer jahrelangen guten Geschäftsbeziehungen hat uns unser Freund Pascal Verhaeghe nochmals eine Partie zugeteilt, die eigentlich für den amerikanischen Markt bestimmt war. Herzlichen Dank, Pascal und Sie liebe Kunden, greifen Sie bitte schnell zu, bevor diese fabelhaften Weine, die Sie bedenkenlos in eine Probe der größten Gewächse der Welt stellen können, endgültig vom Markt verschwunden sind!

502205 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2005 19,00 Euro


In Subskription, späterer Preis vorraussichtlich mindestens 26,00 Euro!
Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

502405 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2005 45,00 Euro


In Subskription, späterer Preis vorraussichtlich mindestens 55,00 Euro!
Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!

In letzter Minute neu eingetroffen:

151105 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2005 7,95 Euro


151405 Fondrèche, L’Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2005 6,50 Euro
Sie, liebe Kunden, wissen, dass wir nur ganz wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen nach einem wirklich guten Wein genügen. Einer dieser raren Ausnahmerosés ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, lachsfarben und mit einem hochinteressanten Aromenspektrum versehen. Jeder Schluck dieses genialen Rosés lässt Parkers Elogen verständlich werden, der einen seiner Vorgänger mit sensationellen 89 Punkten bewertete und ihm Vorbildcharakter für seine Gattung bescheinigte!
Der fruchtige, frische, ungemein elegante 2005er aus ganz großem Jahrgang ist nach Sébastiens Meinung der wohl beste Rosé, den er bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum einer seiner grandiosen Jahrgangsvorgänger vom FEINSCHMECKER in einer großen ?Rosédegustation Südfrankreich? zu den drei Besten (!) gezählt wurde.

Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein exzellenter Begleiter zu südländischen Grillgerichten, wie etwa Lammkoteletts oder Merguez.

Fondrèche, L’Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé



Sommerrotweinpaket zum Schnäppchenpreis:

80001 Sommer-Rotwein-Paket 0 9 l, statt 70,20 nur 62,00 Euro
Je 6 Flaschen:
311004 Pierre Clavel, „Ca do”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) und
151905 La Lumière de Provence, VdP des portes de la Méditerranée rouge (PK)







DEUTSCHLAND

Schlossgut Diel - Nahe

„Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!” (Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Auerbachs Keller)



Schlossgut Diel


So klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, so grandios die Qualitäten. Die phantastische Jahrgangstrilogie 2003/4/5 ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. „Gott lebt an der Nahe”, dieses schon legendäre Urteil von Marcus Hofschuster, renommierter Verkoster des Internetweinführers www.wein-plus.de, den genialen 2003er Jahrgang betreffend, avancierte mittlerweile unter Weinliebhabern zum geflügelten Wort und die großen Gewächse der besten Winzer sind extrem begehrt. Bei aller rühmenswerten Qualität auch in der Breite, drei Spitzengüter thronen dennoch über allen und zählen unstrittig zu den Top-Ten in Deutschland: Dönnhoff, Emrich-Schönleber und Diel. Drei unterschiedliche Charaktere, drei große Winzerpersönlichkeiten der Region, drei höchst individuelle Weinkollektionen, die jedes Jahr aufs Neue um die Krone des Besten ringen, immer nur um Nuancen voneinander getrennt, die jedoch stets eins vereint: Ihre im internationalen Maßstab gesehen spektakulär preiswerten besten Gewächse gehören zur absoluten Spitze in der Welt!

Armin Diels phantastische Kollektion 2005 (mein Wort drauf: definitiv die BESTEN Weine in der glanzvollen Geschichte des Gutes) demonstriert eindrucksvoll den qualitativen Sprung, den das traditionsreiche Schlossgut unter der Ägide von Diel, einem brillanten, eigenständigen Charakterkopf mit Ecken und Kanten, und seinem genialen Kellermeister Christoph J. Friedrich in den letzten Jahren getan hat. Beide haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Nahe in ihrer Spitze mit höchst eigenständigen Interpretationen ihrer jeweiligen so heterogenen Terroirs brilliert und grandiose Kreszenzen erzeugt, die zu meinen persönlichen Lieblingsweinen gehören!



Schlossgut Diel
Armin Diel im uralten Schlosskeller


Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Die Ursachen für die herausragenden Qualitäten der weißen und roten Burgundersorten wie der Spitzenrieslinge sind, wie sollte es anders sein, im Wingert zu suchen. Die besten, extrem steilen, südlich exponierten Weinbergslagen des Schlossgutes Diel liegen nahe der Burg Layen in den Ausläufern, aber auch im Wind- und Regenschutz des Rheinischen Schiefergebirges in der Gemarkung von Dorsheim ? in einem Radius von gerade einmal 1.000 m ? und ergeben dennoch aufgrund ihres höchst unterschiedlichen Terroirs stilistisch sehr differenzierte Weine. Durch die erheblichen Temperaturunterschiede von Tag und Nacht (Schwankungen von 20 Grad und mehr sind keine Seltenheit), die natürlich auch für die Aromenbildung in den Trauben von unschätzbarem Vorteil sind, verwitterte das unterschiedliche Gestein bald zu größeren und kleineren Brocken und bildet so heute die extrem heterogenen Böden dieser großartigen Lagen. Naturnaher Anbau in den malerischen Steillagen und extrem viel Handarbeit während der gesamten, sehr langen Vegetationsperiode (aufwändige Laubwerksarbeiten sowie selektivste Lese in mehreren Erntedurchgängen) sind unabdingbare Voraussetzungen für die spektakulären Resultate, die mittlerweile im Schlossgut Diel erzielt werden.
Die Vinifizierung des Lesegutes erfolgt bei solchen Perfektionisten wie Armin Diel und seinem sensiblen Weinmagier Christoph J. Friedrich so schonend wie möglich: Der feinfühlige Ausbau der Rieslinge vollzieht sich in klassischen Holzfässern aus Eichenholz aus dem nahe gelegenen Soonwald unter optimalen Bedingungen im kühlen, unterirdischen Schlosskeller. Das Resultat: Im Bilderbuch-Jahrgang 2005 wurden in den Dorsheimer Steillagen höchst individuelle Rieslinge mit einer sagenhaften Finesse und Komplexität in den Aromen, einer inneren Dichte und Kraft und einer moselanischen Eleganz und abgrundtiefen Mineralität erzeugt wie nie zuvor, die diese Großen Gewächse zum Synonym werden lassen für trockenen Weltklasseriesling bester deutscher Provenienz!



Schlossgut Diel
Christoph J. Friedrich


Armin Diel besitzt als einer der beiden Herausgeber des Gault Millau das nötige Fingerspitzengefühl, die Beurteilung seiner eigenen Weine nicht zu veröffentlichen – auch, wenn er sich mit dieser Entscheidung angesichts der spektakulären Qualitäten eines offensichtlichen Vorteils beraubt.



Schlossgut Diel


Lassen Sie mich zu der herausragenden Kollektion der Diel’schen Weine daher heute drei international kompetente Stimmen zitieren: Michel Bettane, einer der führenden Köpfe der französischen Weinszene, zählt in der „Revue du Vin de France” in seinem Ranking das Schlossgut Diel als eines von acht deutschen Weingütern zu den besten Domänen der Welt! In Steven Tanzer’s höchst angesehenem WINE CELLAR („Diel: the third big gun on the Nahe”) wurden die 2004er Großen Gewächse ebenso zu den absoluten Spitzen der deutschen Rieslinge gezählt wie im Tasting von Peter Moser, Chefredakteur des FALSTAFFS, Österreichs renommiertem Weinmagazin, der den ‚Burgberg’ nach Kellers ‚Hubacker’ mit der zweithöchsten Note aller degustierten 2004er Weine adelte. Und ich gebe Ihnen mein Wort: Nach intensiven, mehrfachen Verkostungen bin ich der festen Überzeugung, im Jahrgang 2005 haben Armin Diel und Christoph J. Friedrich infolge großartiger klimatischer Bedingungen (ein Bilderbuchherbst, aber auch eine natürliche Ertragsbegrenzung der lockerbeerigen, traumhaft aromatischen Trauben durch Verrieselungen im Frühjahr) und subtiler Weiterentwicklung im Wingert wie im Keller noch einmal eins drauf gesetzt und phantastische Weinunikate allerhöchster Qualität vinifiziert, die weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben. Riesling at its best, Gänsehautatmosphäre und meine ganz besondere Empfehlung!

932505 Diel, Riesling Classic, trocken 2005 9,90 Euro
Traumhaft schöner, extrem sorgfältig selektionierter Gutsriesling von unterschiedlichen Böden bester Südlagen, deren kleinbeerige, kerngesunde und hoch aromatische Trauben entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes beigetragen haben.

In der Nase fasziniert ein mineralischer, ?kühler? und leicht kräuterwürziger Duft nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren sowie zarten exotischen Aromen. Am Gaumen dicht, cremig, mineralisch und ungemein rassig, deutlich schmeckbar eine erlesene Traubenpartie aus dem Johannisberg mit seinen verwitterten grauen Schieferböden. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen Gutsriesling de luxe traumhaft erfrischend und höchst animierend. Nach längerer Öffnung im Glas wiederum herrlich betörende Cassisnoten, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein faszinierender mineralischer Abgang.

Phantastisches Preis-Genussverhältnis, ein großartiger, bestens balancierter, harmonischer Basiswein auf dem Niveau einer hochkarätigen trockenen Spätlese, die ungemein viel Lust macht auf das nächste Glas.

Bereits der (fast) genau so gute Jahrgangsvorgänger wurde von Jancins Robinson in ihrer großen Degustation der deutschen Rieslinge ausdrücklich als Musterbeispiel eines ebenso preiswerten wie aromatischen Rieslings gelobt. Und dem 2005 er vergibt sie ganz aktuell 16,5/20 Punkten, eine sensationelle Bewertung in seiner so genussfreundlichen Preisklasse! Und ich bin der Meinung: Sie, liebe Kunden, werden nicht wenige, wesentlich teurere Große Gewächse in deutschen Landen finden, die gegen diesen ungemein charaktervollen, ebenso mineralischen wie cremigen 2005er Classic keine Chance haben!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


933805 Diel, Grauburgunder Classic, trocken 2005 9,90 Euro
Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal Grauburgunder bester deutscher Provenienz.

Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden, allesamt beste Grand-Cru-Lagen, überzeugt mit seinem feinwürzigen Duft und komplexen Anklängen an reifen Apfel, Pfirsich, Honigmelonen und seinen aromatischen nussigen Anklängen. Füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel aus, ist sehr mineralisch, geschmeidig und von einer glasklaren Sortentypizität geprägt. Gewinnt mit Luft noch an mineralischer Tiefe, daher unbedingt Dekantieren.

Wer braucht bei solch grandiosen charaktervollen Grauburgundern und erstklassigen Essensbegleitern eigentlich noch einen seelenlosen Pinot Grigio aus dem Supermarkt?


933903 Diel, Sekt Dorsheimer Goldloch Riesling Brut 2003 27,90 Euro
Duftet nach zarter Aprikosenhaut und weißem Pfirsich, leicht rauchige Note mit Anklängen an edle Zigarrenkiste, feinst anklingende Süße, cremiger Körper, geschmeidige Fruchtfülle, sensationell schöne Säurestruktur, traumhaft mineralischer, vibrierender Nachhall.
Ein nobler Schaumwein der absoluten Weltklasse, der es mit edelsten Jahrgangschampagnern spielerisch leicht aufzunehmen vermag.

Der einzige Wermutstropfen: Von diesem handwerklichen Unikat gibt es nicht mal 1.000 Flaschen!


traditionelle Flaschengärung, degorgiert 20.12.05

932905 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2005 24,00 Euro
Mit einem Besitz von nur einem Hektar ist das ?Pittermännchen?, das sich in seiner Stilistik sehr stark von seinen beiden Nachbarlagen unterscheidet, ein sprichwörtliches Kleinod in der Kollektion des Schlossgut Diel. Die Bezeichnung geht zurück auf das 16. Jahrhundert, als ein ?Pittermännchen? eine kleine Silbermünze war.

Der tiefgründige Lehmboden dieser steilen Südlage weist einen sehr hohen Anteil an Schiefer und Kieselsteinen auf, was den feinrassigen Weinunikaten eine erfrischende mineralische Note verleiht. In der Nase fasziniert ein kühler, zart minziger Duft vom Schiefer, der dieses Idealbild eines filigranen trockenen Rieslings in seiner gesamten Stilistik prägt. Nach längerer Öffnung feinfruchtige, verführerische Noten von Aprikosen und Pfirsichen mit einer Spur Cassis, deutlich schmeckbar die traumhaft reife Frucht des kerngesunden Lesegutes.
Am Gaumen eine betörend schlanke, ungemein finessenreiche Stilistik mit animierendem Säurespiel. Feingliedrig und zart wie stets, doch die famosen Jahrgangsbedingungen zeichnen für eine nie zuvor erlebte innere Dichte und eine vibrierender Strahlkraft verantwortlich. Feinst ziselierte Säure, großartiges Spiel, bestens eingebundene tiefgründige Mineralität, fruchtiger, extrem dichter, packender Nachhall, der noch sehr lange auf der Zunge verweilt. Liebhaber mineralischer Rieslinge mit moselanischer Finesse und Eleganz, die nicht unbedingt barocke Gewächse oder Pfälzer Schmusekätzchen zu ihren persönlichen Favoriten zählen, werden mit diesem laserartig fokussierten Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, wie sensationell gut auch extrem trockene Rieslinge von Schieferböden schmecken können, eine große Freude haben.

Welch traumhaft mineralisches Meisterwerk aus dem großen 2005er Jahrgang, dem spektakulärsten in der glanzvollen Geschichte des Weinguts. Mein persönlicher Favorit im trockenen Bereich in der diesjährigen phantastischen Kollektion aus dem traditionsreichen Schlossgut Diel!
Zu genießen ab seiner Freigabe im September 2006, Höhepunkt 2008 bis mindestens 2015.


In Subskription, später 27,50 Euro, wegen der enorm starken Nachfrage noch max. 3 Flaschen pro Kunde möglich
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

932605 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2005 25,90 Euro
Erst seit Mitte der 90er Jahre besitzt das Schlossgut Diel 1,8 ha im extrem steilen Burgberg und damit exakt die Hälfte dieser mikroklimatisch einzigartigen Hanglage, die, wie ein Amphitheater nach beiden Seiten von den kalten Hunsrückwinden geschützt, im engsten, fast schroff wirkenden Teil des Tales zu finden ist. Der Name entstand in Anlehnung an die Burg Layen und unterstreicht die Besonderheit seines einzigartigen Terroirs. Der mit zerfallenem Schiefer und einer Unmenge an Kieselsteinen durchsetzte tiefgründige Lehmboden über nacktem Fels bietet exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung hochfeiner, rassiger und mineralischer Rieslinge mit großem Alterungspotential.

In der ungemein verführerischen Nase betört ein sehr kühler, traumhaft mineralischer, feinst kräutriger (typisch für Taunusquarzit) und zart rauchiger Duft mit Anklängen an Feuerstein, weißen Weinbergspfirsich, Ananas und Maracuja.
Am Gaumen extrem vielschichtig und harmonisch, enorm dicht und konzentriert, dabei voller Eleganz und Finesse, feinsaftige, überwältigende Pfirsich-Zitrusfrucht, lebhafte Säure, große Länge. Ein vibrierender, sensationell fokussierter Riesling aus extrem niedrigen Erträgen goldgelber, phantastisch aromatischer Trauben aus einem großartigen Steilhang, der trotz seiner gewaltigen Mineralität auf der Zunge einen Reigen zu tanzen scheint.

Schlossgut Diel
Blick auf das felsiges Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”


Dies ist einer dieser so raren, großen Terroirweine, die eine ureigene Geschichte erzählen: Von tiefen Schieferschichten und von hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hinein gewunden und vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben. Gänsehautatmosphäre!


In Subskription, später 28,90 Euro
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

Wurden bereits die beiden Vorgängerjahre dieses Wahnsinnstoffs von der Fachpresse zur Elite der deutschen Spitzenrieslinge gezählt (etwa der 2003er, der von VINUM als die Nr.1 eingestuft wurde), werden sie von diesem monumentalen Meisterwerk großer deutscher Rieslingkultur nochmals übertroffen. Herzlichen Glückwunsch Armin Diel und Christoph Friedrich. Bei aller Dichte, Konzentration und Cremigkeit entwickelt sich dieser phantastische Weißwein zur Inkarnation von Mineralität, Eleganz und Finesse mit einer Präzision und einem Glanz, der alles überstrahlt, was jemals zuvor aus dieser legendären Lage produziert wurde. Dieser Traum von Wein wird bereits nach seiner Freigabe im September 06 munden und sich über zwei Jahrzehnte phänomenal entwickeln.

932005 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2005 24,00 Euro
Mit gut vier Hektar Rebfläche ist das Schlossgut Diel bei weitem der größte Besitzer in dieser legendären Steillage, in der nach alten Überlieferungen im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben worden sein soll. Eine andere Deutung des Namens kommt aus dem Volksmund und besagt, dass früher die Winzer mit ihren Weinen aus dieser Spitzenlage viel Gold verdient hätten. (So erzielten Spätlesen aus dieser großartigen Lage vor 80 Jahren höhere Preise gar als die zu Recht gerühmten Gewächse von Château Latour!)

Wie auch immer der Name entstanden sein mag, es ist der von einer dünnen Lehmauflage und Kieselsteinen bedeckte Urgesteinsboden auf felsigen Konglomeraten, der dem Wein seine immense Kraft, seine hohe Eleganz und formidable Tiefe zugleich verschwenderisch verschenkt. Doch Vorsicht: Unmittelbar nach der Öffnung wird Sie der mineralische Extrakt dieses Weltklasserieslings mit seiner Urgewalt geradezu ‚anspringen’ und alle olfaktorischen Sinne betäuben. Bis etwa ein halbes Jahr nach der Füllung wird dieser Zustand so bleiben, dann wird sich dieser monumentale Wein – insbesondere mit Sauerstoffzufuhr im großen Burgunderglas (!) – immer mehr öffnen und mit ungemein komplexen, verführerischen, lasziven Noten begeistern, die ins Rotfruchtige gehen und mit saftigen gelben Früchten wie Mango, Maracuja und Pfirsich changieren. Reintönig, mächtig, konzentriert, opulent und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge aufspielt, ungemein komplex in seiner Aromatik (deutlich wahrnehmbare Cassisaromen und Mandarinen), perfekte Balance zwischen phantastischem Schmelz, schmeichelnder Cremigkeit und vibrierender Stahligkeit, ?eine eiserne Faust im samtenen Handschuh?, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie burgundische Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben. Was mich an diesem Wein diesmal noch mehr fasziniert als in der Vergangenheit, ist, wie er sich im Mund nach hinten immer mehr aufbaut, fordernd und verführerisch zugleich mit einer Wahnsinnstextur und sensationellen Mineralität.

Ein majestätischer Riesling, ein großer Wein, mehr als nur eine tolle Bestätigung der Kritiken seines Jahrgangsvorgängers, der von Mario Scheuermann in ALLES ÜBER WEIN (1/05) als einer der allerbesten des Jahrgangs in Deutschland bewertet wurde! Ein singuläres Unikat, ein würdiger, doch stilistisch völlig anders geartete Rivale des ?Burgberg?, vielleicht gar auf Dauer gesehen noch ein einen Tick besser. Die Zeit wird es zeigen!
Zu genießen nach seiner Freigabe im September (am besten aus einem großen Burgunderpokal) bis wenigstens 2020.


In Subskription, später 27,50 Euro
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

Lassen Sie sich diese phänomenalen Großen Gewächse von Armin Diel auf keinen Fall entgehen. Wann wird es je wieder einen solchen Jahrgang in Deutschland geben? Die Verrieselungen im Frühjahr, die daraus folgende Kleinbeerigkeit und intensive Aromatik der Trauben, der Regen des August, ein Ungemach für die Urlauber, aber ein Segen für die Reben, und ein traumhafter Herbst mit ungemein warmen Tagen, aber sehr kühlen Nächten, erbrachte ein Lesegut wie nie zuvor! Christoph Friedrich hat daraus authentische Rieslinge auf absolutem Weltklasseniveau erzeugt. Châpeau!

Fruchtsüße Rieslinge wurden über lange Zeit in Deutschland kaum noch nachgefragt, so ramponiert war ihr Image infolge unfassbarer Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte in vielen deutschen Kellern. Dabei waren es gerade die phantastischen Spät- und Auslesen, die dereinst den Weltruhm deutscher Weine begründeten. Doch selbst die besten fruchtsüßen Rieslinge der berühmtesten Winzer wurden von den deutschen Weintrinkern mehrheitlich abgestraft und daher in den letzen Jahrzehnten freudig von den ausländischen Märkten gekauft, denn Connaisseure aus aller Welt wussten die Juwelen zu schätzen, die, im internationalen Wertmaßstab gesehen, maßlos unterbezahlt als wahre Schnäppchen zu erwerben waren. Doch wie hat sich diese Einstellung mit der Renaissance deutscher Rieslinge hierzulande geändert! In den letzten beiden Jahrgängen konnten wir von diesen Weltklasseweinen gar nicht mehr genug bekommen, um alle Wünsche einer immer größer werdenden Schar begeisternder Liebhaber zu erfüllen (Die in den beiden letzen Pinwänden vorgestellten Auslesen von Keller waren binnen Tagen ausverkauft!), die diese ungemein filigranen und finessenreichen Weißweine mit den niedrigen Alkoholgradationen von unter 10 Volumenprozent zu genießen wissen, solo getrunken, auch und gerade an heißen Sommertagen DIE Alternative zu Schaumweinen, aber auch, vor allem im gereiften Zustand, als vorzügliche Essensbegleiter, und dies nicht nur zur asiatischen Küche. Zwei fruchtsüße Spitzenrieslinge auf absolutem Weltklasseniveau vom Schlössgut Diel können wir Ihnen heute mit großer Freude präsentieren:

933205 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Spätlese 2005 19,95 Euro
Dieser traumhaft balancierte, tänzerische, ungemein verspielte Riesling fasziniert in der Nase mit einem komplexen Pfirsich-Aprikosenaroma mit mineralisch-rauchigen Nuancen und subtilen Cassisnoten im Hintergrund. ?Deutschland ist Spätlese?, dieses Bonmot zahlreicher Weinliebhaber wird mit Leben erfüllt von dieser wahrhaft aristokratischen Weltklassespätlese, die mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität in ihrer Stilistik (ebenso wie Dönnhoffs ausverkaufte Spätlese Hermannshöhle, die Sie uns, liebe Kunden, förmlich aus den Händen gerissen haben) die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich trägt: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diese feinst balancierte, harmonische Spätlese von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Für mich persönlich eine der schönsten Spätlesen Deutschlands mit gerade einmal 8 Volumenprozent Alkohol aus einem Jahrgang, der bei den Spitzengewächsen zur Legende werden wird.
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2025!


 

933705 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Auslese 2005 34,00 Euro
In der Nase ein tiefer, unglaublich betörender Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen, Mango, Mandarinen und Noten von getrocknetem Steinobst, unterlegt mit einer intensiven, rauchig-mineralischen Würze ? DEM Signum seines großartigen schiefrigen Terroirs aus dem Pittermännchen. Am Gaumen herrlich filigrane Säure, brillant und von explosiver Rasse, ungemein tief und saftig, komplex, hochelegant, betörendes Spiel, transzendiert infolge seiner animierenden Frische die faszinierende Leichtigkeit des Seins, wie es sonst nur größte moselanische oder rheinhessische Lagen von Klaus-Peter Keller vermögen und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert, zupackend, perfekte Balance, phantastisches Potential. Seidige Weichheit, cremige Fülle, raffinierte Frische, aromatische Komplexität und rassige, traumhaft mineralische Länge ? all das vereint dieses sinnliche Meisterwerk.

Schlossgut Diel
Der Blick vom Fuße des „Pittermännchens”
demonstriert eindrucksvoll die Steilheit


Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren und die Zunge verzaubern. Christoph J. Friedrich, der nach mehreren Jahren erfolgreicher Tätigkeit auf dem Schlossgut die Trauben der einzelnen Parzellen wie seine Kinder kennt, ist es mit dieser phantastischen Auslese aus der moselanischsten aller Nahe-Lagen gelungen, die traumhafte Transparenz, Präzision und Verspieltheit aus dem sensationellen 2004er Jahrgang in den eher etwas opulenteren Jahrgang 2005 hinüber zu retten. Ich bin mir sicher, diese geniale Auslese mit gerade einmal 7,5% Alkohol, die meinen Idealvorstellungen außerordentlich nahe kommt, wird Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen! Kategorie absolute Lieblingsauslese zu phantastisch fairem Preis.
Zu genießen ab sofort bis nach 2050.




Weingut Ökonomierat Rebholz - Pfalz (Siebeldingen)

„Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was einen Wein ausmacht.” (Stuart Pigott)

Vom Südrand Rheinhessens (bei Worms) bis ins Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, erstreckt sich ein durchschnittlich sieben Kilometer breiter, etwa 23.600 Hektar umfassender Traubengürtel in einer klimatisch besonders gesegneten Region, in der alljährlich selbst Mandeln und Feigen reifen. Und in Siebeldingen in der Südpfalz vinifiziert einer der visionärsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands auf steilen Hanglagen und sanften Hügeln aus Reben besten genetischen Materials traumhafte Weiß- und Rotweine, die seit Jahren zur absoluten Weltspitze zählen. Hansjörg Rebholz, der intellektuelle Vordenker seiner Region, und seine ebenso sympathische wie attraktive Frau Birgit leiten ein traditionsreiches Weingut, „das in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität zählt. Der überaus engagierte Winzer des Jahres 2002 setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte”, schwärmt daher zu Recht der Gault Millau 2006.



Weingut Ökonomierat Rebholz
Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit


Hansjörg Rebholz macht kompromisslos keine vordergründigen Journalisten- und Punkteweine, die in Jungweinverkostungen brillieren sollen, er vinifiziert stattdessen große, unverwechselbare Naturweine. ?Der Meisterschüler der Pfalz, der erste Lehrling, den der legendäre Hans-Günter Schwarz ausbildete, baut seine Weine derart konsequent trocken und ohne jegliche Manipulation aus, dass sie schon im jugendlichen Stadium beachtliches Potenzial zeigen, doch immer etwas Reife und Entwicklung brauchen, um ihre ganze Größe zu offenbaren? urteilt kenntnisreich und gleich euphorisch der WEINGOURMET.
Und Hansjörg Rebholz hat in 2005 wieder einmal eine vibrierende Selektion „wahrhaft erregender Weine” vinifiziert, wie Hugh Johnson und Jancis Robinson sie einst tauften. Diese große, intellektuelle Winzerpersönlichkeit mit Visionen, in deren wachem Geist die Ideen des Großvaters lebendig bleiben und behutsam weiter entwickelt werden, hat beseelte Weine geschaffen: Diese originären, unverfälschten Charakterweine stehen in der glanzvollen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und lösen Emotionen aus, können gar als Archetypus gelten der grandiosen Weine des stolzen Weinanbaugebietes der Pfalz. Diese traumhafte, brillante 05er Kollektion auf absolutem Weltklasseniveau ist für mich ganz eindeutig das Beste, was hier in diesem großen Jahrgang geschaffen wurde. Hansjörg Rebholz ist der ungekrönte König seiner Region! Kategorie persönliche Lieblingsweine.

970105 Rebholz, Müller-Thurgau trocken, Literflasche 2005 1 l 5,95 Euro
Grundehrlicher, einfach herrlich leckerer Müller-Thurgau (eine leider nur all zu oft malträtierte Rebsorte!), der, etwas dichter und cremiger als sein so erfolgreicher Jahrgangsvorgänger Trinkspaß pur bereitet. Leicht und trocken fließt er über die Zunge, sein schöner Rebsortencharakter verbindet sich mit den Anklängen an seine große Pfälzer Herkunft!
Zum Zechen (ab sofort bis Ende 2006) genauso geeignet wie als vorzüglicher Essensbegleiter.

Rebholz, Müller-Thurgau trocken, Literflasche


970305 Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken 2005 9,50 Euro
Dieser inspirierende, kompromisslos trockene und animierend frische Weißburgunder aus dem ?Sonnenschein? fasziniert in der Nase durch seine terroirgeprägte Individualität und sein faszinierendes Aromenspiel: Aprikose, Buttercreme, Haselnüsse und eine wunderbare Raucharomatik, die sich aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und dem Muschelkalkböden ergibt, denn der Wein hat kein Holz gesehen. Was für ein Unterschied zu vielen belanglosen Modeweinchen mit aufgesetzter Restsüße!
Am Gaumen dichter, cremiger und fülliger als der sehnigere Jahrgangsvorgänger, dabei jedoch auch von verspielter, eleganter Stilistik, angenehm frisch, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend.

Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und immer wieder Lust macht auf das nächste Glas, aber auch ein fabelhafter Essensbegleiter, der eindrucksvoll belegt, dass gerade die Burgundersorten eine der großen Stärken der Südpfalz sind. Die Rebsorte Weißburgunder schwingt sich unter den Händen des begnadeten Magiers Rebholz zu ungeahnten Höhenflügen empor und wird damit zu einer echten Alternative auch für Rieslingfreaks wie mich. Bereits dieser herrliche Kabinett demonstriert ausdrücklich, dass im Bereich der Weißburgunder niemand in Deutschland bessere Weine machen kann als Hansjörg Rebholz. Bravo!
Zu genießen ab sofort bis 2009.

Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken


971005 Rebholz, Riesling trocken, Literflasche 2005 1 l 6,90 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, eleganter, ungemein frischer, ?kühler? und mineralischer Riesling aus der Literflasche, der eindrucksvoll demonstriert, dass man die Handschrift des Meisters stets schon an seinem Einstiegswein erkennt. Superlecker, frisch und dicht, perfekt integrierte Säure, dabei mit nur 11,5 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf allerhöchstem Niveau! Einen solchen Literwein muss man Rebholz erst mal nachmachen.

Rebholz, Riesling trocken, Literflasche


971205 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Kabinett trocken 2004 9,50 Euro
Dieser herrliche Kabinett vom Buntsandstein mit seinen faszinierenden Aromen von Aprikosen, Mandarinen und Weinbergspfirsich scheint geradezu auf der Zunge zu tanzen, ist herrlich frisch und voller Finesse, harmonisch, dicht, füllig, schmelzig, mit einer komplexen Aromatik ausgestattet und sehr mineralisch, das Paradebeispiel eines trinkanimierenden Pfälzer ?Schmusekätzchens?. Ein ?fröhlich-optimistischer? Kabinett (nur 12% Alkohol), der bei allem Schmelz auf der Zunge spielerisch leicht und beschwingt daherkommt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis 2009.

Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Kabinett trocken


Ich möchte Ihnen, liebe Leser, vor meiner Beschreibung der wahrhaft Großen Riesling-Gewächse von Hansjörg Rebholz, die das Sahnehäubchen einer grandiosen Kollektion darstellen, die in der Pfalz in 2005 nach meiner Ansicht von keinem anderen Winzer übertroffen werden kann, eine bedeutende Stimme der deutschen Weinszene zitieren. Stuart Pigott, der in seinem unbedingt lesenswerten Werk „Schöne neue Weinwelt” angesichts einer Verkostung beider Rieslinglagen ins Schwärmen gerät und seine Sicht der unterschiedlichen Stilistiken in ein anschauliches Bild fasst: „Ich war glücklich, eine Kostprobe des ‚Im-Sonnenschein’-Riesling zu ergattern, und noch glücklicher, als der Wein in meinem Mund war. Ein großer goldener Engel stieg mit weit ausgebreiteten Flügeln in den glänzenden Himmel auf. Der Riesling aus dem Kastanienbusch erinnerte hingegen an ein Stilleben von Chardin, unglaublich feingliedrig, still und kühl – eine Schale Erdbeeren und eine Vase mit frisch gepflückten Kräutern – , prägte sich aber tief ins Gedächtnis ein. Der Boden der Lage Im Sonnenschein besteht aus Buntsandstein, während der im Kastanienbusch Rotliegendes ist, also Schiefer, und die Weine schmeckten ebenso unterschiedlich, wie diese Böden aussehen”.
Pigott bringt es auf den Punkt: Zwei große Rieslinglagen, zwei phantastische, aber höchst unterschiedliche Terroirs und zwei völlig unterschiedliche Weinstilistiken. Ich habe im Folgenden darauf verzichtet, die beiden trockenen Spätlesen zu beschreiben. Zu nah sind sie in ihrer jeweiligen Stilistik ihren großen „Brüdern”, den Großen Gewächsen, früher trinkreif, daher schon jetzt in großartiger Form mit einem Potential für weitere 6-8Jahre. Sie gehören mit weitem Abstand zum Besten, was ich in 2005 an trockenen Spätlesen in Deutschland verkosten durfte und weisen auf das traumhafte Potential der Großen Gewächse hin. Meine ganz besondere Empfehlung!

970205 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Spätlese trocken 2005 13,80 Euro

Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Spätlese trocken


970005 Rebholz, Riesling „vom Rotliegenden” Spätlese trocken 2005 14,50 Euro


Weingut Ökonomierat Rebholz
Nomen est Omen


Rebholz, Riesling „vom Rotliegenden” Spätlese trocken


970605 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2005 24,00 Euro
Die legendäre Lage ?Im Sonnenschein?, eine der absoluten Renommierlagen der Südpfalz, gebiert unter den Händen des leidenschaftlichen Perfektionisten Hansjörg Rebholz neben großen Burgundern einen der faszinierendsten deutschen Rieslinge, der über ein phänomenales Reife- und Entwicklungspotential verfügt.

Im traumhaft komplexen Duft subtile Anklänge an Steinobst, Zitrusfrüchte, Orangenzesten, pinke Grapefruit und wie stets eine beeindruckende Mineralität. Wie schon in der Nase präsentiert sich dieser großartige Langstreckenläufer auch am Gaumen jahrgangsbedingt wesentlich zugänglicher, dichter und cremiger als sein puristischerer Jahrgangsvorgänger. Ein atemberaubender Riesling, der sprachlos werden lässt vor Begeisterung! Assoziationen bilden sich, Erinnerungen werden wach: Ich träume mit offenen Augen und vernehme Gerüche nach heißen Steinen oder an einen Acker an einen Sommertag, nachdem es geregnet hat: der feuchte Dampf steigt auf... . Unglaublich langer Nachhall durch eine vibrierende Mineralität sowie eine reife und dennoch knackige Säure, wie ein Weißwein ihn ganz selten besitzt. Deutlich mehr in seiner Stilistik ein kuscheliges Pfälzer Schmusekätzchen als der sehnigere 2004er, aber überhaupt nicht fett, sondern feinst balanciert, ausgewogen, harmonisch und terroirbetont.

Weingut Ökonomierat Rebholz
Typische Bodenformation in der Großen Lage „Im Sonnenschein”


Wie schon der charismatische Großvater von Hansjörg Rebholz („Der Sonnenschein ist immer die Liebe auf den zweiten Schluck”) habe ich persönlich eine enge innere Affinität zum Sonnenschein, der in seiner Jugend zumeist fordernder scheint als der ‚Kastanienbusch’, der erobert werden will, der sich aber in diesem phantastischem Jahrgang für Hansjörg Rebholz bei allen meinen Proben so zugänglich zeigt wie kaum je zuvor.
Diese Demonstration bester Pfälzer Rieslingkultur wird sicherlich bereits unmittelbar nach ihrer Freigabe im September herausragend schmecken und ihren Höhepunkt zwischen 2008 bis nach 2015 erreichen.


In Subskription, späterer Preis 27,00 Euro!
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

970705 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2005 24,00 Euro
Aus einer spektakulär schönen Steillage südlicher Exposition mit einem herrlichen Ausblick, einem jener raren Orte, die auf feinfühlige Menschen einen magischen Zauber verströmen, kommt einer der legendärsten Spitzenrieslinge Deutschlands. Die roten Schieferböden, die es in der gesamten Pfalz nur hier im Kastanienbusch gibt, prägen diesen majestätischen, tief mineralischen Riesling auf absolutem Weltklasseniveau, der so anders schmeckt als die großen Rieslinge von der Nahe, dem Rheingau oder Rheinhessen, aber auch sehr verschieden von allen anderen Pfälzer Weinen. Denn hier kommt stilbildend der einzigartige Boden ins Spiel, der rote Schiefer, der diesem atemberaubend tiefen Riesling neben der Pfälzer Fülle eine Finesse und Mineralität verleiht, die sprachlos werden lässt vor Freude, wenn Sie diesen fabelhaft schönen Wein genießen dürfen.

Weingut Ökonomierat Rebholz
Blick auf eine der magischen Lagen der Pfalz, den Kastanienbusch


Ungemein betörend, dicht und sehr mineralisch in der Nase, mit klaren, reintönigen, sehr reifen Pfirsich-, Zitrus und Grapefruitaromen, aber auch rauchigen, zartherben Noten sowie exotischen Anklängen. extrem packend im Mund, großartige mineralische Würze, die in 2005 von einer phänomenalen Dichte umhüllt wird, dazu eine sehr saftige, präsente, herrlich reife Säure, extrem konzentrierte Struktur sowie eine vibrierend vitale, finessenreiche Textur und ein grandioses, sehr langes, ungemein rassiges Finale voller feinfruchtiger Eleganz und Mineralität! Deutlich schmeckbar die kerngesunden, hocharomatischen Trauben, die nach einem Bilderbuchherbst in optimalem Reifezustand in den Keller gebracht wurden und im fertigen Wein idealtypisch die unverwechselbare Bodenzusammensetzung des Kastanienbuschs widerspiegeln.

Ein traumhafter Riesling, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine traumhafte Verbindung aus Pfälzer Fülle und Dichte (jedoch fernab jeglicher Überkonzentriertheit) mit einer sagenhaften Präzision und Finesse und einem Glanz, der wohl alles überstrahlt, was jemals zuvor in dieser einzigartigen Filetlage vinifiziert wurde. Welch Hommage an ein ganz großes Terroir, ein magischer, verzaubernder Wein!
Phantastisches Potential, zu genießen ab Freigabe im September 2006 bis etwa 2020.


In Subskription, späterer Preis 27,00 Euro!
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

970505 Rebholz, Im Sonnenschein Weißer Burgunder Großes Gewächs 2005 24,90 Euro


In Subskription

971105 Rebholz, Silvaner Spätlese trocken 2005 11,90 Euro

Rebholz, Silvaner Spätlese trocken


973105 Rebholz, Muskateller Spätlese 2005 19,95 Euro

Ein Must für alle Freunde dieser exotischen Rebsorte!

Rebholz, Muskateller Spätlese



Vier weitere Große Gewächse von zwei der bedeutendsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands können wir Ihnen heute letztmalig zum günstigen Subskriptionspreis anbieten. Bei Interesse bitte nicht zögern, die Nachfrage ist riesig, die Mengen mittlerweile arg begrenzt.

930305 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Großes Gewächs Riesling trocken 2005 27,50 Euro


In Subskription

935305 Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Großes Gewächs Riesling trocken 2005 23,50 Euro


In Subskription

934505 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2005 23,00 Euro


In Subskription, späterer Preis 26,90 Euro
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

937305 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2005 21,00 Euro


In Subskription, späterer Preis 24,90 Euro
Auslieferung voraussichtlich im Winter 2006!

P.S.: Viele Kunden fragen uns oft, wann man die großen Gewächse denn überhaupt trinken könne. Müsse man sie gar über Jahre im dunkelsten Winkel des Kellers vergessen? Aber nein! So großartig sich diese Weltkasserieslinge über Jahre hinweg entwickeln, so phantastisch schmecken Sie bereits in ihrer Jugend. Probieren Sie diese Prachtexemplare großer deutscher Rieslingkultur bereits nach ihrem Eintreffen im Herbst dieses Jahres, geben Sie den Weinen dabei Luft und Zeit, sich zu entwickeln und Sie werden unvergessliche Trinkgenüsse erleben!
Ausdrücklich loben möchte ich in diesem Zusammenhang die Preisdisziplin, die Deutschlands Winzerelite bei den Großen Gewächsen an den Tag legt und die angesichts der Preisorgien in anderen Regionen nur als altruistische Einstellung gewürdigt werden kann. Im internationalen Wertmaßstab gesehen sind diese Weltklasserieslinge geradezu zu einem Schnäppchenpreis zu erwerben!



FRANKREICH

Château Beaucastel - Châteauneuf-du-Pape

Bio-Weine mit mythischem Ruf

Châteauneuf-du-Pape ist der Ort auf Erden, der unzweifelhaft die größte Zahl von Weltklassegütern sein eigen nennen darf. Davon haben einige wenige unter Weinliebhabern wegen ihrer langen, ruhmvollen Vergangenheit und ihrer originären, unverwechselbaren Stilistik einen legendären Ruf. Eine dieser Domainen mit magischem Klang ist Château Beaucastel.



Château Beaucastel
Hinter uralten Reben verbirgt sich das weltberühmte Château Beaucastel


„Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern auch mit die größten und charaktervollsten Weine des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt beispielsweise Parker, dessen journalistische Kompetenz für die so verschiedenartigen Appellationen der Rhône unstrittig ist, voller Enthusiasmus. Die originären Gewächse dieser in biodynamischer Anbaumethode arbeitenden Vorzeigedomaine gehören seit der Aufnahme in unser Programm zu den persönlichen Favoriten vieler unserer Kunden. Heute präsentieren wir Ihnen drei erstklassige Alltagsweine und ein spektakulär schönes Weinunikat: Parker: „It is a candidate for the finest Côtes du Rhône of the vintage”.

174105 Perrin, Côtes du Ventoux Rosé 2005 5,50 Euro
Aus den klassischen Reben Cinsault und Grenache besteht dieser würzig-blumige Rosé, dessen animierender, intensiver Duft mit seinem Hauch von Anis Erinnerungen an die traumhafte Landschaft der blühenden Provence hervorruft. Am Gaumen eine belebende, frische, ganz feine Säure, eine subtile Fülle und eine kühle Textur, Anklänge an Himbeeren, Erdbeeren und duftende Wiesenkräuter. Dieser herrlich leckere, knackig-würzige Rosé erweckt Assoziationen an Sommergerüche schönster Art. Mit diesem zarten Wein im Glas, solo genossen oder als erstklassiger Essensbegleiter, wird jeder laue Sommerabend zu einem sinnlichen Genuss. Wirklich gute Rosés sind extrem rar. Doch hier finden Sie einen richtig seriösen, biologisch angebauten Wein mit viel Geschmack, Ausdruck und Tiefe – ein Meisterwerk vom Fuße des malerischen Mont Ventoux!


174204 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2004 5,50 Euro
Was für ein herrlicher Alltagswein des großen Jahrgangs 2004 an der südlichen Rhône! Bereits der ausgezeichnete 03er erfreute sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Doch diese faszinierend harmonische, elegante, frische und sensationell trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault legt qualitativ noch eine Schippe drauf. Versprochen!

Dieser leckere Wein bietet eine tiefrubinrote Farbe und verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Waldbeeren, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz, die jahrgangstypische, animierende Frische auf der Zunge und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positivsten Sinne zu „everybodys darling”: Welch ungemein schmeichlerischer, cremiger, köstlicher, Wein aus biodynamischem Anbau mit moderatem Alkoholgehalt zu unschlagbar günstigem Preis. „Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Qualitätsniveau zu diesem sympathischen Preis produziert werden kann”, urteilte Parker begeistert über einen (fast) gleich guten Jahrgangsvorgänger!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2008.


174304 Perrin „Les Cornuds”, Vinsobres Village 2004 9,90 Euro
Die exzellenten Lagen rund um das wunderschöne Dorf Vinsobres gehören zu den best gehüteten Geheimtipps an der südlichen Rhône und sind daher in Deutschland noch wenig bekannt. Doch dies wird sich sehr bald ändern, bietet doch diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône und ihrer Höhenlage, die auch im Sommer relativ kühle Nächte mit sich bringt (ideal geeignet zur Herausbildung komplexer Aromen!), optimale Bedingungen. Insbesondere die Syrahrebe fühlt sich hier, ähnlich den Gegebenheiten an der nördlichen Rhône, pudelwohl.

Zusammen mit erstklassigen Grenachetrauben ergibt dies einen zugleich kräftigen, dichten als auch eleganten, samtweichen Wein mit kühler Stilistik: welch Triumph eines großen Terroirs! Dem Glase entströmen köstliche Aromen von roten Früchten, Lakritze, Pfeffer, Oliventapenade und schwarzen Kirschen, fein mineralisch unterlegt und infolge seiner phänomenalen syrahgeprägten Frische sehr trinkanimierend. Im Mund wirkt der tiefdunkle, würzige Wein balanciert, sehr ausgewogen, lang und komplex, und, was für viele Kenner am wichtigsten ist, seine feine Säure löst das Gefühl von angenehmer Frische auf der Zunge aus, so dass diese animierende Cuvée trotz ihres Extrakts und ihrer Tiefe nicht schwer, sondern duftig, fein und transparent erscheint.

Welch herrliche Vermählung von provençalischen Aromen und einer an große Weine der nördlichen Rhône erinnernden Finesse (88-90 Parker-Punkte).
Zu genießen ab sofort bis 2008.


174403 Perrin, „Vinsobres Vieilles Vignes” rouge 2003 29,90 Euro
Beaucastel. Ein Name, eine Legende. Wer einmal den großen Rhône-Klassiker ?Hommage à Jacques Perrin? getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. Die gleiche Stilistik ? eine samtig-seidige Materie und eine wundervolle Liaison zwischen reifen, reintönig konturierten roten und schwarzen Früchten und der frischen Struktur ? zeigt auch dieser wundervolle Vinsobres aus uralten, über 100-jährigen Rebstöcken und kleinstem Ertrag, der duftig und elegant, aber mit präzisem Kern in der Mitte mir das Wasser förmlich im Mund zusammenlaufen lässt. Schon die intensive purpurrote Farbe mit ihren violetten Reflexen deutet auf die immense Konzentration aus dem Jahrhundertjahrgang 2003 hin.

Château Beaucastel
Hart ist die Weinbergsarbeit auf dem steinigen Terroir von Vinsobres


Das Geschmacksprofil ist einfach hinreißend: Frische rote und schwarze Früchte (Cassis, Brombeeren und Kirschen) sowie Süßholz- und Veilchenaromen steigen aus dem Glas und am Gaumen entfalten sich Noten von frisch gemahlenem Pfeffer, Weihrauch und Thymian, das Ganze von einer dezenten minzigen Frische belebt. Chapeau!
Der zart-mineralische Charakter dieses ebenso großartigen wie extrem raren Unikats tritt nach dem Belüften deutlich zu Tage. Welch ein Triumph des Terroirs! Bietet diese Region aufgrund ihrer Exposition am nördlichsten Rande der südlichen Rhône doch auch im Sommer relativ kühle Nächte – ideal zur Herausbildung komplexer, frischer Aromen. So erscheint diese herrlich animierende, weinige Cuvée aus Grenache und Syrah trotz ihres Extraktes und ihrer Kraft so ungemein duftig und transparent. Die kongeniale Vermählung aus Finesse und Kraft! Ein brillanter, reiner Wein zum Genießen und Schwelgen – zu einem wirklich tollen Preis! Parker: „It is a candidate for the finest Côtes du Rhône of the vintage”.
Zu genießen ab sofort (mehrstündiges Dekantieren empfohlen!) bis wenigstens 2015.



FRANKREICH

Domaine du Champs des Soeurs – Fitou

Die kargen Hänge und die optimalen Mikroklimata in den sonnendurchfluteten, aber auch sehr windigen Hügellandschaften der unendlichen Weiten des Languedoc bieten für den Weinanbau natürliche Bedingungen par excellence. Und so setzte hier in den letzten zwei Jahrzehnten eine entfesselte Dynamik wahrhaft historischer Dimension ein, die einmalig in Europa ist. Sie lässt sich nur noch mit der Erschließung des Burgunds durch die Zisterzienser im 12. Jahrhundert vergleichen. Denn es ist kaum einmal 20 Jahre her, da war diese riesige Region, aus der fast 10% der gesamten Weltweinproduktion stammen und die sich über 300.000 ha vom Rhône-Delta im Osten bis zu den Bergriesen der Pyrenäen im Westen erstreckt, vom Südrand des Zentralmassivs bis hin zum Ufer des Mittelmeeres ? die Hochburg für kaum trinkbaren Land- und Tafelwein: derbe, rustikale Tropfen, alkoholreich und bäuerlich strukturiert. Und trotz der qualitativen Revolution ist noch immer Vorsicht geboten, denn auch im Midi ist längst nicht alles Gold, was glänzt: Die wirklich guten Winzer sind, wie überall auf der Welt, rar gesät!

So klafft nach wilden, ungezügelten Boomjahren eine große Schere zwischen einer kleinen begabten Winzerelite und ihren ?Kollegen?, die auf Massenproduktion stromlinienförmiger Weine setzen statt auf handwerkliche Qualität und Terroirbezug. Zwar sind diese Tropfen deutlich besser als das, was früher an untrinkbarer Plörre in dieser Region produziert wurde, aber es sind vielfach völlig austauschbare Weine, die sich entweder an den ermüdend uniform schmeckenden Garriguearomen des französischen Südens orientieren oder an einem internationalen Weinstil, wie wir ihn nur allzu gut aus Übersee kennen ? mit seiner marmeladig überreifen und hyperkonzentrierten Stilistik ohne jeglichen Terroirbezug.

Pinard de Picard recherchiert seit Jahren ständig vor Ort, um Ihnen, liebe Kunden, ausschließlich authentische Weine anbieten zu können, die sich einerseits ihren Ursprungscharakter dank ihrer großen Lagen mit ihren zumeist sehr alten, liebevoll restaurierten Rebstöcken bewahrt haben und die sich andererseits infolge des Lernprozesses der Winzer in Textur, Mundgefühl und Struktur mit den großen Weinen der Welt messen können. Diese Terroirweine sind nicht geprägt durch eine mediterrane Hitze oder rustikale Gerbstoffe; sie schmecken wesentlich kühler, feiner, eleganter und finessenreicher als früher und besitzen ein größeres Aromenspektrum sowie noble, cremige, seidene Tannine. Finesse pur statt schierer Kraft lautet die Maxime, weg von den überextrahierten, muskulösen Monsterweinen hin zu Eleganz und Subtilität. Schmelz, Geschliffenheit, Frische im Trunk und Mineralität zählen für die „Wissenden” der neuen Winzergeneration mehr als Muskeln und überbordendes Eichenholz. Somit trennt sich im Languedoc, unüberschmeckbar, die Spreu vom Weizen!

Im Frühjahr dieses Jahres, am Ende eines einwöchigen Verkostungsmarathons im Midi, war ich an der westlichen Grenze dieser gigantisch großen Weinanbauregion angekommen, in der Region Fitou, unmittelbar an das Roussillon angrenzend. Aus der Ferne grüßen bereits die majestätischen Gipfel der Pyrenäen im milden Dunst der Nachmittagssonne. Marie Valette und ihr Ehemann Laurent Maynadier vom in Deutschland noch gänzlich unbekannten Château Champ des Soeurs hatten mich auf einer großen Messe in Montpellier mit ihren erfrischenden Weinen jenseits eines internationalen Standartgeschmacksbildes derart begeistert, dass mein Jagdinstinkt geweckt war und ich die Weinberge und die Kellerarbeit einer genauen Überprüfung unterziehen wollte.

Die teils äußerst steinigen (fast wie in Châteauneuf-du-Pape), teils aus Schutz vor Bodenerosion begrünten und stets in aufwändiger Handarbeit aufgelockerten Parzellen der sympathischen Newcomer liegen am Fuße des Gebirgszuges der Corbières in unmittelbarer Nachbarschaft der Mittelmeerküste: Nur ca. 2-3 km entfernt ist das blau schimmernde Meer von fast jedem Weinberg aus zu erspähen.

Domaine du Champs des Soeurs
Das zum Schutz vor Bodenerosion begrünte Terroir


Dem Auge des geübten Beobachters fallen sofort die Unterschiede in der Weinbergsarbeit der innovativen Maynadiers zu denen ihrer Nachbarn ins Auge: Laurent hat sich intensiv mit den ganz alten Weinbauern aus Fitou unterhalten, um möglichst viel aus jenen Zeiten zu erfahren, als diese Region noch für ihre eigenständigen Weine berühmt war. Heute, da auch hier die moderne Önologie Einzug gehalten hat, werden die Reben im allgemeinen an Drahtrahmen in luftige Höhen gezogen, um möglichst hohe Alkoholgradationen in den Trauben zu erzielen, um dann im Keller in neuen Barriques „moderne” Weine zu produzieren. Doch genau das ist nicht der Stil, den Maynadier bevorzugt: Er erzieht seine Reben, die sich bereits seit dem 17. Jahrhundert in Familienbesitz befinden, auf seinen vorbildlich gepflegten, rein organisch gedüngten Parzellen mit ihren extrem unterschiedlichen Böden (nämlich Kalk und roter Schiefer (!) ), ganz bewusst in alter Tradition: Wie vor einem Jahrhundert pflegt er einen sehr tiefen Schnitt, so dass die Trauben bei der großen Hitze im Sommer von der mächtigen Laubwand beschattet werden und somit bei aller Reife ihre natürlich Säure und damit ihre Trinkanimation behalten.



Domaine du Champs des Soeurs
Ganz „tiefgelegt” kämpfen sich die Reben
in das extrem steinige Terroir


Ein natürlicher Standortvorteil ist zudem der Tramontanawind, der bisweilen sehr heftig von Norden her durch die Weinberge fegt, nach den seltenen Regenfällen die Trauben schnell abtrocknet, aber auch notwendige Feuchtigkeit mit sich führen kann.

Laurent Maynadier gehört zweifellos zu den ?Jungen Wilden? des Languedoc, die sich nicht mehr mit den belanglosen ?Qualitäten? ihrer Elterngeneration zufrieden geben, die sich stattdessen auf uralte Traditionen ihrer Vorfahren besinnen und zusammen mit dem neuen Wissen der modernen Weinbereitung das Potential und die natürlichen Gegebenheiten ihrer Heimat zur Erzeugung wirklich großer Weine nutzen. Laurents intensive handwerkliche Arbeit inmitten seiner in die blühende, herrlich duftende Garriguelandschaft wie Inseln eingelassenen Parzellen erinnert mich in vielem an diejenige von Laurent Vaillé von Grange des Pères. Die intensive Bodenarbeit zur besseren Mineralisation, das natürliche Gleichgewicht der Reben, die dadurch von Natur aus bedingten niedrigen Erträge und die veränderte Blattwerksarbeit bewirken, dass der fertige Wein fokussierter, transparenter, präziser wirkt, sehr viel frischer im Trunk und viel weniger dick und fett als viele langweilige, uniforme Garrigueweine, dafür jedoch fast ätherisch duftig.

Domaine du Champs des Soeurs
Laurent Maynadier erläutert engagiert
seine Weinbergsphilosophie


Im Keller geht es noch sehr einfach zu: eine uralte, aber sehr funktionelle Presse, große hölzerne Gärbottiche, die zum Ausbau der Weine mit Deckeln verschlossen werden, ein paar Betoncuves, das war’s! So einfach kann die Vinifizierung sein, vorausgesetzt, der Winzer hat im Weinberg optimale Arbeit geleistet. Noch ist Laurent Maynadier erst am Anfang seines Weges, doch unter Preis-Genussgesichtspunkten sind seine Weine für Finessetrinker bereits heute ein absolutes Muss! Laurent Maynadier steht für die neue Generation avantgardistischer junger Winzer im Languedoc, der es selbstbewusst um eine andere Zukunft geht: nicht um überkonzentrierte, alkoholreiche Monsterweine in global kompatiblem Einheitsgeschmack, sondern um Frische, Finesse und Eleganz sowie ein unverwechselbares Profil und regionsspezifische Authentizität! Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren!

P.S. Michel Bettane, der große alte Mann des französischen Weines, feiert Laurent Maynadier mittlerweile als eine der größten Entdeckungen der letzen Jahre wegen seiner fabelhaften „Weine, die geboren sind unter mediterraner Sonne, die aber voller Finesse, Frische, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit daherkommen und versehen mit erstklassigen Tanninen den Ruhm französischer Weine begründen”.


359105 Rosé, AOC Corbières 2005 7,90 Euro
Einer der leckersten Rosés Frankreichs, vinifiziert aus den autochthonen Rebsorten des Südens Grenache Noir und Syrah, verführt mit sommerlichen Aromen, mit denen man unweigerlich den Geruch von Kräutern der Garrigue, von blauen Lavendelfeldern, südlichen Beerenfrüchten und von einem sich in der Sonne spiegelnden Meer assoziiert. Ein Glas dieses saftigen, frischen, feinen, zart mineralischen Weißweins aus großem Jahr, zur mediterranen Küche genossen oder abends solo auf der Terrasse getrunken, und Erinnerungen an die unvergleichliche Landschaft der Provence werden wach und verführen zum Träumen.




Domaine du Champs des Soeurs
Das beeindruckende Steinmeer auf der Domaine du Champs des Soeurs


359204 Fitou Rouge 2004 7,90 Euro
Dieser ätherisch feinduftige, auf den heimischen Rebsorten Grenache und Carignan basierende Wein stellt attraktiv seine herrliche Frucht in den Vordergrund und fasziniert mit seinen betörenden Aromen nach Himbeeren, Cassis, würzigen Tabakblättern und provençalischen Kräutern. Am Gaumen begeistert er mit seiner würzigen Dichte und seiner tänzerischen Leichtigkeit auf der Zunge. Nichts hier kommt fett oder marmeladig daher, vielmehr schmeicheln ein betörender Charme und die Ausstrahlung eines filigranen Weines, der die Wärme des Südens mit der Kühle des Terroirs perfekt zu vereinen versteht. Diese weiche, erfrischende Basiscuvée von Laurent ist ein trinkfreudiger, fröhlicher, charmanter Rotwein, der heiter und lecker hohen Anspruch realisiert.
Zu genießen ab sofort: aufmachen, trinken und wohl fühlen!


359304 „Bel Amant” rouge 2004 11,00 Euro
Kaum ein anderer Rotwein in Fitou verfügt über so präzise Ausstrahlung und seidenweiche Struktur im Mund; cremig und extrem feinkörnig ist seine kühle, ungemein weiche Gerbstoffpräsenz auf der Zunge zu verspüren. Seine allgegenwärtige Mineralität, Kennzeichen eines großen Terroirs, signalisiert unverkennbar seine Kalk- und Schieferböden. Komplexes und feines Aromenspiel in der Nase mit Anklängen an rote Beerenfrüchte, Mineralien, Gestein und Gewürze der Garrigue. Feine, konzentrierte Fruchtsüße am Gaumen, ungemein präzise fokussiert, die faszinierende Mineralität ist durchdringend spürbar. Die unverkennbare Ausstrahlung als Terroirwein macht diesen herrlichen, ungemein frischen (!) Tropfen aus Carignan, Grenache und Mourvèdre zu einem der größten Schnäppchen Languedoc. 2004 ist noch blutjung, bezaubert aber mit dem unverschämt leckeren Fruchtcharme dieses Jahrgangs, der noch viel Freude machen wird.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2007 bis 2011.

„Bel Amant” rouge


359404 „La Tina” rouge 2004 13,80 Euro
Statt massiver Fruchtkonzentration, ermüdender Barrique-Aromen und massiver Tannine, wie wir es von vielen Weingütern der aufstrebenden Appellation kennen, präsentieren sich alle drei Rotweine von Champ des S?urs ungemein elegant, frisch und daher herrlich trinkanimierend. Doch diese Spitzencuvée aus den traditionellen Reben des Südens (Carignan, Grenache und Mourvèdre), ein edler und nobler, aber dennoch authentischer Garriguewein, ist DER Insider-Tip aus Fitou! In der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Beeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, Holunder und schwarzem Pfeffer. Dem Gaumen schmeichelt er mit einer wunderbar weichen Textur und cremiger, reifer, opulenter, zart süßlicher, feinwürziger Frucht. Dabei präsentiert sich dieses urwüchsige Musterexemplar eines leckeren, Trinkspaß bereitenden Rotweins aus dem Midi ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet, dicht, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen, dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und langem, mineralischem Abgang.

Die Spitzencuvée „La Tina” demonstriert ausdrücklich die Elogen von Michel Bettane: Zweifellos ist die Domaine du Champ des Soeurs eine der größten Languedoc-Entdeckungen der letzten 10 Jahre! Unbedingt probieren.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 1012.

„La Tina” rouge




Domaine Laffont - Madiran

Grandiose Gewächse aus der Tannattraube: Die wilden Musketiere aus der Gascogne gelten wegen ihrer herzschonenden Wirkung als die gesündesten Weine der Welt!

Pierre Speyer, ungemein liebenswerter Winzer belgischer Herkunft, erfüllte sich nach 20jähriger Tätigkeit in der Filmbranche und 2jähriger intensiver Suche im französischen Südwesten seinen Lebenstraum: Er erwarb 1993 eine sehr kleine (3,5 ha), allerdings mit bis zu 70 Jahre alten Rebstöcken bepflanzte Domaine im Madiran mit optimal ausgerichteten Südhängen und erstklassigem Terroir (sehr ärmliche, schwere Lehmböden unterschiedlicher Ausprägung und Parzellen mit kleinen Kieselsteinen) und wurde Winzer. Schon seine ersten Jahrgänge nach behutsamer Restauration der alten Weinberge ließen aufhorchen, ohne dass er jedoch bereits wirklich zur Elite der Appellation gehörte, spätestens mit dem 99er Jahrgang hat er sich jedoch, inspiriert von den Vorstellungen und Ideen unseres gemeinsamen Freundes Pascal Verhaeghe (Château du Cèdre), in die Handvoll Spitzenwinzer dieser erstklassigen Appellation katapultiert. Kein Wunder: Setzt Pierre doch kompromisslos auf extrem aufwändige handwerkliche Tätigkeiten im Weinberg und auf Minimalintervention im Keller. Seine kontinuierlichen Verbesserungen der Bodenstruktur im Wingert, das arbeitsintensive Wegschneiden der seitlichen Wurzeln, um die Hauptwurzeln tiefer in die Erde zu treiben, die optimale Blattwerksarbeit, die extrem späte Lese im Oktober, wenn die Trauben die volle physiologische Reife erreicht haben und die Inbetriebnahme des neuen klimatisierten Weinkellers mit idealen Lagermöglichkeiten, eine extrem schonende Pressung der Trauben durch eine eigens von ihm erdachte Konstruktion, die meisterhafte Anwendung der Mikrooxidation und das Extrahieren nur der feinsten Tannine aus den dickhäutigen Schalen der Tannattraube, all diese Maßnahmen katapultieren Pierres so charaktervolle urwüchsige Weine in die absolute Spitzenliga des gesamten französischen Südwestens.

Übrigens: Die Rotweine aus der kleinbeerigen, dickschaligen Tannattraube gelten als die „gesündesten Weine der Welt”. So das Urteil von Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte haben als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment (Lesen Sie hier bei Interesse meinen ausführlichen Bericht) hatte einen eindeutigen Sieger: die sehr polyphenolhaltigen Madiranweine aus der Tannatrebe!

504203 Laffont, Cuvée „Erigone”, rouge 2003 12,50 Euro
Diese extrem verführerische Selektion von kerngesunden Trauben winziger Parzellen mit alten Reben, diese tiefschwarze Assemblage aus barriqueausgebauten Tannat- und Cabernettrauben entführt den Weinliebhaber in eine neue Dimension der Madiranweine: Wer diese charaktervollen Tropfen aufgrund eher problematischer Trinkerfahrungen bisher nur mit kräftigen, bäuerlichen Weinen assoziiert hat, dem wird bei diesem Schmeichler der Sinne buchstäblich der Atem stocken. Dieser faszinierende Wein setzt seine barocke Üppigkeit, ja seine Dekadenz messerscharf an die Kante. Die ungemein natürliche Ausstrahlung, geprägt von seinem immensen Fruchtreichtum (reifen Blaubeeren, Waldfrüchten und Cassis, zart unterlegt von einer Bordeaux-ähnlichen Graphitnote, endend mit einer pfeffrigen mineralischen Würze und Noten von Unterholz, Lakritze und Tabak), einer traumhaften Finesse, mit einer nur Spitzenweinen vorbehaltenen Dichte und Konzentration und verblüffend weichen Tanninen demonstriert den genialen, unverwechselbaren Laffont-Stil mit seiner faszinierenden Mischung aus hochreifem Traubengut und einer Eleganz, wie man sie in dieser verschlafenen, wildromantischen Region bisher nicht kannte. Ein Rotwein-Monument, mehr als nur eine Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Gewächse. Sensationell preis„werter” großer Madiran, der vielleicht beste ‚Erigone’ aller Zeiten, mit einem grandiosen, nein, einem unverschämt günstigen Preis-Genussverhältnis!
Schmeckt bereits ab Herbst dieses Jahres hervorragend zu kräftigen Fleischgerichten (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2007 bis nach 2012.


504105 Laffont, Cuvée „Hécate”, rouge 2005 18,50 Euro
Pierre Speyers unermüdliche Weinbergsarbeit, die sich dadurch immer weiter verbessernde Bodenstruktur, die tiefgründigen Lehmböden mit ihrer immensen Wasserhaltekraft, die bis zu 70 Jahre alten Tannatreben mit ihren tief reichenden Wurzeln und weitere kellertechnische Fortschritte infolge langer gemeinsamer Überlegungen mit seinem Freund Pascal Verhaeghe, genialer Eigner von Château du Cèdre, all dies trägt erkennbare Früchte und führte zusammen mit den für die Tannattraube herausragenden klimatischen Bedingungen des Jahrhundertjahrgangs 2005 und den niedrigen Erträgen zu einer neuen Qualitätsdimension im Madiran, zu einem Weinmonument, einem Tannatwein in Vollendung!

In der Farbe zeigt dieser Gigant ein extrem dichtes Schwarz mit violettem Rand und in der Nase eine grandiose Aromenvielfalt mit Anklängen an saftige, wild wachsende schwarze Beeren, Tabak, Schokolade, Minze und herrlich duftende südliche Kräuter. Tiefgründig mineralisch kleidet die ungemein reichhaltige, samtige Fruchtfülle den ganzen Gaumen verschwenderisch aus, kriecht unaufhaltsam bis in den letzten Mundwinkel, die bestens in die immens frische Frucht integrierten Tannine sind derart elegant, seiden und voller Finesse, dass man kaum glauben mag, dass dieser Weltklassewein aus dem Madiran stammt! Die leicht süßlichen Holztöne sind bestens integriert, die gewaltige Dichte und unglaubliche Konzentration erinnern an den phantastischen 2001er, doch die Cremigkeit, Balanciertheit und Finesse dieses großen eigenständigen Weins hat es in dieser Form früher noch nicht gegeben. Ein wahres Preis-Leistungswunder, geboren in einem Jahrhundertjahrgang, ein aristokratischer Madiran mit einer ?neuen Dimension der Weichheit?, ein originärer Tropfen mit geradezu unglaublich saftigen, reifen Tanninen: Die Mikrooxidation, die kontrollierte Sauerstoffzufuhr beim Ausbau des Weines im neuen Barrique, beherrscht Pierre Speyer, lebenslustiger Winzer belgischer Provenienz, in Perfektion.

Kein Zweifel: Der bisher beste Wein von Pierre Speyers, der in Liga von 93-95 Punkten spielt. Ein Schnäppchen!
Zu genießen etwa ab 2009 bis nach 2030.


In Subskription, späterer Preis 23,00 Euro!
Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2008!




ÖSTERREICH

Helmut Knall - Kamptal

Der Wein des Kritikers

Viele von Ihnen, werte Kunden, kennen ihn sicherlich. Oft habe ich ihn zitiert, wenn es um verlässliche Bewertungen österreichischer Weine geht. Denn dieser sympathische Mensch ist einer der renommiertesten Weinkritiker Österreichs und ein Kenner der Winzerszene Austrias par excellence: Helmut Knall, von aller Welt liebevoll nur Knalli geheißen. Viele Internetnutzer tummeln sich auf seiner Homepage www.winetimes.at, um seine fundierten Reportagen zu österreichischen Winzern und Regionen zu studieren oder die aktuellsten Jahrgangsbewertungen aller relevanten österreichischen Weine abzurufen.

Doch warum um alles in der Welt macht „Knalli” jetzt seinen eigenen Wein? Hat er das Metier gewechselt wie beispielsweise der in der letzen Pinwand präsentierte große spanische Weinjournalist Victor de la Serna (Finca Sandoval) oder wie ist das mit dem berühmten Sprichwort: „Geht’s dem Esel zu gut, begibt er sich auf’s Eis.” ? „Eigentlich fing alles damit an, dass ich mich nur maßlos darüber geärgert hab’, dass mich ein Winzer dumm angemacht und gefragt hat, wieso ich mir anmaßen würde, seine Weine schon als Fassprobe verkosten und beurteilen zu können” erzählt Helmut Knall schmunzelnd. „Da hab ich ihm spontan geantwortet: Weil ich selber Wein machen kann. Und, weißt was, ich beweis es Dir.”

Also musste ein Weingarten her. Beim Recherchieren in den Rieden (Knalli ist für seine Recherchen und Degustationen ja dauernd in den österreichischen Weinregionen unterwegs) fiel ihm ein sehr gepflegter Weingarten mit exzellentem Rebbestand im Kamptal auf, den er auch zu pachten vermochte, mit tatkräftiger Hilfe seines dort ansässigen Freundes und Spitzenwinzers Kurt Angerer, der ihm zudem die Traktorarbeiten im Weingarten abnahm. Aber alles andere, die eigentliche Weinbergsarbeit, die Vinifizierung wie den Ausbau im Keller, übernahm der ‚Kritiker’ selbst. Manchmal war ihm beim Ausbau der Weine schon mulmig zumute. Denn eines war klar, seine beiden Weine würden in der österreichischen Winzerszene besonders kritisch beäugt werden und manches Messer war schon heimlich gewetzt. Doch sie mussten stecken bleiben: Denn was Knalli hier vinifizierte und in die Flasche zauberte, schlug wie eine Bombe ein! In Österreich sind seine beiden phantastischen Gewächse, die in ihrer Stilistik ganz klar von der Finesse und Eleganz geprägt sind, bereits restlos ausverkauft und besitzen unter Insidern Kultstatus. So präsentieren wir Ihnen heute mit großer Freude die beiden großartigen Weine des ‚Winzer-Journalisten’ Helmut Knall. Originär, eigenständig und mit großem Potential gesegnet!



Helmut Knall
Impressionen aus dem Kamptal


702103 Knall, Knallweiß 2003 26,00 Euro
?Wenn man schon mit so einem Namen wie ich in die Welt gesetzt wird, muss man ihn wenigstens einmal ausnützen?, schmunzelt Helmut Knall verschmitzt, der auch die markanten Etiketten künstlerisch selbst gestaltet hat. Ich selbst möchte hier ausnahmsweise auf eine eigene Beschreibung des Weines verzichten. Ich könnte durch meine Sympathien für ?Knalli? zu voreingenommen sein. Daher veröffentlichen wir eine Kritik am ?Wein des Kritikers?, die aus profunder Quelle stammt. Dr. Walter Kutscher, ehemaliger Chef des ÖWM (Österreichischer Weinmarketingservice), jetzt freier Berater, Vortragender bei Weinseminaren und Buchautor über Weine, hat verkostet und notiert begeistert: ?Goldgelber Glanz im Glas; im Duft betörende Vielfalt, die zwischen Primärfrucht und intensiver Röstaromatik hin und her pendelt. Feines und doch inniges Toasting vom Holz gleitet in Pumpernickel, Dörrzwetschken und Feigen über; am Gaumen präsentiert sich zunächst ebenfalls das Barrique auf jugendliche Weise, dazu gesellt sich mehr und mehr ein perfekt inszenierter Trockenfrucht-Hintergrund, kraftvoll in der Struktur und imponierend in der sauberen Stilistik, ein echt nobles ?Barockspektakel?. Mit beeindruckender Länge, gewaltiger Dichte und wohliger Wärme wird ein spannendes Finish mit jugendlichem Feuer und monumentaler Fülle gestaltet. Große Zukunft!?

Anzumerken sei meinerseits nur noch, dass der frühe Austrieb und der heiße Sommer in 03 ideal waren für die weißen Burgundersorten dieser faszinierenden Cuvée, die auf einem durchzogenen Lössboden wachsen: Weißburgunder, Grauburgunder und ein wenig Chardonnay. Eine hohe Laubwand, späte Ausdünnung und extrem späte Lese brachten ein hochreifes Traubenmaterial, das schonend gepresst und vergoren wurde, um dann in den besten französischen Barriques zu reifen. Bewusst einige Zeit zurückgehalten, „weil die Österreicher alle Weine immer zu früh trinken” (Knall), hat dieser rare Tropfen jetzt seine erste Trinkreife erreicht. Bei den ersten Verkostungen in Österreich hat er gleich zweimal über 90 Punkte erhalten (!) und demonstriert eindrucksvoll, wie burgundisch Weißweine im Kamptal werden können, wenn man sich im Weingarten bemüht und dem Wein im Keller alle Zeit lässt, die er braucht.
Am besten zu genießen ab Herbst 2006 bis mindestens 2010.


702203 Knall, Knallrot 2003 26,00 Euro
Wie beim Weißwein (?Kurti? Angerer) suchte ?Knalli? auch für den Rotwein einen kongenialen Partner, den er im ?Rotwein-Winzer des Jahres 2004?, Franz Weninger aus dem Mittelburgenland, fand. Blaufränkisch aus den besten Rieden Hortschons wurden mit ?einem Schuss Merlot? veredelt, sorgfältig in französischer Eiche gereift und gelagert. Dieser Wein demonstriert eindrucksvoll, was die Rebsorte Blaufränkisch im Mittelburgenland für tolle Qualitäten erreichen kann.

„Mir war es wichtig, Weine zu erzeugen, die Kraft, Eleganz und Rasse haben. Das geht nur in guten Jahren, mit enormem Einsatz und Mengenreduktion, auf mineralischen Böden, mit den richtigen Sorten in den richtigen Lagen. Und – mit langsamer Reifung im Keller und auf der Flasche. Dann machen die Weine Spaß, dann freut man sich schon auf das nächste Glas”, zeigt sich ‚Knalli’ von seinem Ergebnis selbst begeistert. Und das darf er auch: „Überall, wo ich die Weine bisher präsentiert habe, waren die Flaschen sofort leer”, freut sich ein zufriedener Kritiker: „Übrigens, dem Winzer, der mich damals dazu gebracht hat, einen eigenen Wein zu keltern, dem bin ich noch heute sehr dankbar. Nebenbei gesagt, er hat beide Weine selbst bestellt…”, lächelt „Knalli” vergnüglich vor sich hin. Dieser von Eleganz und Finesse geprägte großartige Rotwein ist bereits jetzt gut antrinkbar, ein wenig weitere Zeit im Keller wird ihn nochmals verbessern.
Zu genießen ab sofort bis wenigstens bis 2012.





ITALIEN

Tenuta Cerro del Masso / Tenuta I Muracci

MERUM (DIE Insiderzeitschrift für italienische Weine): Das Erfreulichste zuerst: Der 2004er verspricht im Chiantigebiet wieder mal ein richtig guter Jahrgang zu sein: Saftig-kernige Weine mit gesunder Säure und typischer, frischer Frucht!

Aberwitzige Preissteigerungen bei den Prestigegütern in Italiens landschaftlich so reizvoller Renommierregion schienen über Jahre hinweg einem Naturgesetz gleich: Die kathedralenartigen Barriquekeller hoch gehypter Güter, die ihre Bauernhöfe zu Villen veredelten, legen beredtes Zeugnis ab von dem Wahn, dem so mancher Winzer verfallen war. Doch: Tempi passati - Die Seifenblase ist geplatzt: Die Lagerräume sind prall gefüllt mit weit überteuerten, so genannten „Supertuscans”, die mittlerweile zu kapitalblockierenden Ladenhütern mutieren, heute nicht nur vom informierten Weinkenner, sondern auch vom Etikettentrinker schnöde verschmäht. „Die Deutschen lieben uns nicht mehr”, so schallt daher nach dramatischen Umsatzeinbrüchen lautstark die weit verbreitete und von Selbstmitleid geprägte Klage aus der bezaubernd anmutigen Landschaft der Toskana. Weit gefehlt, kann ich solch unreflektiertem Lamento nur entgegenhalten: Der kundige Weinliebhaber verweigert sich zu Recht einer Preispolitik, die in den realen Qualitäten in den Flaschen keinen entsprechenden Gegenwert mehr findet!
Und dennoch. Ein autochthoner, charaktervoller Rotwein voller Authentizität aus dem Herzen einer uralten Kulturregion ist und bleibt ein unverwechselbares Unikat. Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen zu bezahlbaren Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans.

Kein Wunder, dass wir bereits mit dem herrlichen 03er Cerro del Masso aus heißem Jahr einen großen Erfolg hatten, einem traumhaften Alltagswein, der sich meilenweit von der „eingekochten Unreife” (Merum) vieler berühmter, aber ungenießbarer Namen entfernt präsentierte. Und welch phantastische Qualität kommt erst aus dem großartigen Jahrgang 2004 von einem anmutigen Fleckchen Erde zwischen Pisa und Florenz, wo das Weingut auf romantisch gelegenen Hügelkämmen angesiedelt ist. Die Böden sind von exzellenter Güte, umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Formationen und sommerlicher Trockenstress für die Rebstöcke ist ein Fremdwort.

Die dicht gepflanzten Reben haben zudem ihren Ursprung in altem, autochthonem genetischen Material: „Auch bei uns kann man wie in berühmten Weinanbauregionen der Welt exzellente Merlot- oder Cabernetweine produzieren”, bemerkte Alberto Antonini, der sympathische Eigner des Gutes, in einem anregenden Gespräch anlässlich einer gemeinsamen Verkostung, „aber einen exzellenten Sangiovese oder einen Canaiolo kann man nur im Gebiet unseres Chianti vinifizieren”. Und Alberto muss es wissen wie kaum ein anderer: Er ist nämlich der kluge Kopf, der den weltberühmten Solaia ebenso konzipiert hat wie unsere weiter unten folgende Neuentdeckung I Muracci: Welch eindrucksvolle Beweise, dass Alberto große Rotweine in völlig unterschiedlichen Stilistiken mit vinifizieren kann! Doch auf Cerro del Masso, dem elterlichen Weingut, produziert er einen herrlichen Chianti aus den klassischen Rebsorten der Region (80% Sangiovese, 20% Canaiolo), der eine höchst gelungene Vermählung darstellt zwischen dem immer seltener anzutreffenden traditionellen Stil und den önologischen Fortschritten der Moderne, und das zu einem derart extrem fairen Preis, dass ich Ihnen diesen leckeren Trinkspaß unbedingt anempfehlen möchte.



Tenuta Cerro del Masso
Dicht gepflanzte Reben auf der Tenuta Cerro del Masso


623104 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso 2004 6,90 Euro
Dieser violettrote Traum eines Chianti vermittelt in seinem Aromenspektrum Anklänge, wie Chianti früher einmal dufteten, ist aber auch geprägt von modernen Einflüssen: Er verströmt einen bezaubernden Hauch von Rosenblättern, Veilchen, Sauerkirschen, Minze, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und balsamischen Noten, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toscanareise vor vielen Jahren – Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder. Dieser authentische, ungemein leckere Chianti kommt auf der Zunge wohltuend ungekünstelt daher, zeigt sich von beispielhaft saftiger Textur mit reifen, cremigen Tanninen und löst wohlige Emotionen aus. Seine seidige, geschmeidige Fülle, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen leckeren Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren – ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder rustikaler italienischer Küche dient. Ein duftiger Wein, aus einer traumhaften Landschaft, ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann. „Ein absolut stimmiger, seriöser, animierender Weinstil”, urteilt begeistert Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005. „Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, bejubelt zu Recht Andreas März im FEINSCHMECKER die unumgängliche Rückkehr zur Vernunft. Kein Chianti kann diese These eindrucksvoller belegen als dieser leckere, charaktervolle Trinkspaß zu ungemein sympathischem Preis!
Zu genießen ab sofort bis 2010.


Reservierbar

Wegen der enormen Nachfrage waren wir trotz großer Bevorratung im Handumdrehen ausverkauft. Infolge der italienischen Sommerferien können wir Ihnen diesen herrlichen Chianti erst wieder Anfang September anbieten. Wir bitten um Ihr Verständnis.



Tenuta Cerro del Masso
Blick in die blitzsauberen Kelleranlagen der Tenuta Cerro del Masso


625105 Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso 2005 8,90 Euro
Das Terroir der erstklassigen Kalk-, Schiefer-, Ton- und Quarzböden verleiht diesem so fairpreisigen ?Super-Tuscan? (40% Syrah, je 30% Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc) sein unverwechselbares Gepräge: Tiefdunkel in der Farbe, betört er im intensiven Duft mit Anklängen an pralle, reife Kirschen, Blaubeeren, Himbeeren, Lakritze und herrliche Cassis, wunderbar eingebettet in rauchig-mineralische Noten und abgerundet durch traumhafte florale Nuancen, insbesondere Rosen und Veilchen. Ungemein frisch und aromatisch am Gaumen, dabei ist das neue Holz (50%) perfekt in die cremige Textur dieses so ungemein leckeren, verführerischen Weines eingebunden. Welch hedonistischer Genuss zu sagenhaft fairem Preis! ?Wow, what a delicious, excellent value, 90 Punkte?, so jubelt Parker zu Recht über diesen großen, charaktervollen Rotwein, der im Unterschied zu so vielen belanglosen Weinen der Region über eine eigenständige Persönlichkeit verfügt und ein sensationelles Preis-Genussverhältnis.


Tenuta I Muracci
Blick über das charakteristische Terroir auf die Tenuta I Muracci


Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis 2010, mindestens.



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann