Saarlouis, im Mai 2006

PINwand N° 115


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus Deutschland traumhaft schöne Weißweine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 von den Weingütern Keller aus Rheinhessen („Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”, Gault Millau) und Emrich-Schönleber von der Nahe, aktueller „Winzer des Jahres” im Gault Millau.

Die Bodegas Olivares vinifiziert sensationell schöne Alltagsweine in Spanien und Liebhaber französischer Tropfen können sich an den Weinen der Kultdomainen Trévallon, Sarda-Malet und der Neuentdeckung des Jahres aus Châteauneuf-du-Pape, der Domaine Saint Préfert, erfreuen. Das Château Mourgues du Grès begeistert mit betörenden Roséweinen legendären Rufes.

Zudem empfehlen wir Ihnen eindringlich unsere Bordeaux-Subskription 2005 – traumhafte Qualitäten wie in den legendären Jahrgängen 1982, 1961 und 1947: Majestätische Weine von großer Dichte und fabelhafter Frische mit einem phantastischen Reifepotential! Viele kleine Weingüter haben die besten Weine ihrer Geschichte vinifiziert – Schnäppchenqualitäten wie nie zuvor!


Nach kurzfristigem Ausverkauf wieder verfügbar:

311004 Pierre Clavel, „Ca do”, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 5,80 Euro


323204 Limbardié, VdP „Murviel”, rouge 2004 4,95 Euro



In letzter Minute frisch eingetroffen:
Von vielen unserer Kunden sehnsüchtig erwartet können wir Ihnen ab sofort den neuen Jahrgang der herrlichen, frisch-fruchtigen Sommerweine unserer Kultdomaine Fondrèche vom Mont Ventoux liefern:

151505 Fondrèche, L’ Eclat, Côtes-du-Ventoux, blanc 2005 7,90 Euro


151405 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé 2005 6,50 Euro



sowie die definitiv letzte Palette unseres Klassikers:

151104 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2004 7,90 Euro



Olivenöle

Unsere Stammkunden wissen es längst: Unter dem Etikett Extra Vergine, per definitionem der höchsten Güteklasse, werden Olivenöle in einer ungeheuren Spannbreite von minderer bis exzellenter Qualität angeboten! „Keine 5 oder 10 % des im Mittelmeerraumes erzeugten Olivenöls erfüllen die gesetzlichen Extra Vergine-Bestimmungen” (MERUM).
Der einzig verlässliche Faktor ist der Name des handwerklich arbeitenden seriösen Produzenten. Und genau diese qualitativ hochwertigen, jungen und frischen Olivenöle, die Genuss und Gesundheit pur bieten, haben wir für sie eingekauft, ausschließlich bei kleinen, handwerklich arbeitenden Herstellern.
Und damit wieder einen grandiosen Testerfolg in einer aktuellen großen FEINSCHMECKER-Degustation errungen. Über 750 Olivenöle aus der ganzen Welt wurden probiert, alle unsere eingesandten Öle kamen unter die empfehlenswerten besten und drei werden gar zu den Top-Ten der Welt gezählt.

44100 Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence 0,5 l 17,90 Euro
Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence


42105 Renzo Masi, Fattoria di Basciano, Olio extra Vergine, Toscana 16,90 Euro


31183 Arroyovil, Olivenöl Virgen Extra „Conde de Argillo” 0,5 l 9,80 Euro

Arroyovil, Olivenöl Virgen Extra „Conde de Argillo”



Unsere High-Light Veranstaltung im Frühjahr 2006:

Für Samstagabend, den 27. Mai, laden wir Sie ganz herzlich in das Wiesbadener Spitzenrestaurant „Ente” zu einem Galamenü ein mit zwei großen Winzerpersönlichkeiten der Welt:

„Keller meets Pégau – G-Max trifft Da Capo”.

Klaus-Peter Keller und Laurence Féraud begleiten Sie persönlich durch einen traumhaften Abend, werden Ihnen ihre Weine kommentieren und aus dem Nähkästchen ihrer einzigartigen Winzerkarrieren plaudern. Ab sofort finden Sie die Menüfolge und die Weinauswahl auf unserer Homepage. Vinologischer Höhepunkt des Abends werden sicherlich der beste trockene Riesling Deutschlands sein, der 2004er G-Max, sowie der erste Wein der Welt, der ganz aktuell von Parker mit 100+ Punkten bewertet wurde: der Da Capo 2003 von Pégau. Diese beiden längst ausverkauften mythischen Gewächse beweisen eindringlich die großen Vorteile von Subskriptionskäufen: den deutlichen Preisvorteil und die rechtzeitige Reservierung von stark nachgefragten Weinen!


FRANKREICH

Château Mourgues du Grès - Côstières de Nîmes
fruchtig-frische Roséweine mit legendärem Ruf

„Mourgues du Grès erstrahlt seit Jahren wie ein Leuchtturm in den Costières de Nîmes, dank seiner herausragenden Roséweine, die überwiegend aus der Syrahtraube vinifiziert werden, aber auch wegen ihrer seriösen Arbeit bei den fabelhaften Rotweinen”, so lobt Frankreichs renommiertester Weinführer, das „Classement” dieses Kleinod, das südlich der alten Römerstadt Nîmes und nördlich der wildromantischen Camargue gelegen ist.
So grenzt es unmittelbar an beste Lagen der südlichen Rhône an, verfügt über identische Bodenstrukturen und eine ähnliche Charakteristik der Weine. Im äußersten Zipfel der sonnendurchfluteten Region Costières de Nîmes, auf extrem steinhaltigen roten Sandböden, denen von Châteauneuf-du-Pape in ihrer Qualität sehr ähnlich, liegt das Château Mourgues du Grès („Grès” ist der provenzalische Ausdruck für die „galets”, die großen Kieselsteine) in einer privilegierten Zone mit einem speziellen Mikroklima:
Auf dem weitläufigen Gelände des Gutes befinden sich Quellen, die in diesem extrem heißen und trockenen Gebiet den Wurzeln der Rebstöcke die notwendige Feuchtigkeitszufuhr gewährleisten. Diese tief in den Boden wachsenden, naturnah behandelten Reben, deren Blattwerk zur Erzielung bestmöglicher physiologischer Reife der Trauben an Palisaden hochgezogen wird, sind verantwortlich für den ausgeprägten Terroircharakter, die reiche Frucht, die üppigen Aromen und die bemerkenswerte Konzentration dieser wirklich exzellenten Weine.

Nicht nur die französische Fachpresse beurteilt die so vorbildlich preiswerten Weine euphorisch: Parker zählt die Rotweine unseres Kleinods zu den „best values”, der Feinschmecker kürte den ‚Les Galets Rosés’ gar zum Sieger in einem groß angelegten Test der besten südfranzösischen Rosés!

So freuen wir uns sehr, Ihnen wiederum drei Roséweine dieser Top-Domaine als ganz besondere Empfehlungen für laue Frühlings- oder warme Sommerabende auf der Terrasse ans Herz legen zu können, solo genossen oder als vorzügliche Essensbegleiter.


136405 Mourgues du Grès, „Fleur Eglantine”, rosé 2005 5,90 Euro
Die „Einstiegsdroge”: Wunderbar frischer, fruchtiger, tänzelnder Alltagsrosé (Syrah, Grenache, Carignan), duftet fein nach Himbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren;
hervorragender Aperitifwein und erstklassiger Durstlöscher, wird in Südfrankreich aber auch sehr gerne zu gegrilltem Fisch oder hellem Fleisch genossen.
Zu trinken wegen seiner unkomplizierten Stilistik stets im 1. Jahr nach der Abfüllung.


136105 Mourgues du Grès, „Les Galets Rosés”, rosé 2005 6,70 Euro
Welch ein hedonistischer Trinkgenuss für wirklich anspruchsvolle Liebhaber eines erfrischenden und dennoch hoch aromatischen Rosés. Aber auch Weinliebhaber, die normalerweise nicht zu einem Rosé greifen, sollten diesen hochwertigen, frischen, fruchtigen aus Syrah und Grenache vinifizierten Ausnahmerosés und Testsiegers der großen FEINSCHMECKER-Degustation unbedingt einmal probieren.

In der Nase schmeichlerische, sehr intensive Aromen von Himbeeren, Kirschen und Erdbeeren, am Gaumen frisch, weich und saftig, fein balanciert, harmonisch, schöne Struktur, intensive Frucht, herausragend!
Zu genießen ab sofort, aber aufgrund seines Entwicklungspotentials auch noch bis weit ins Jahr 2007: Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein traumhafter Begleiter zu südländischen Grillgerichten wie Lammkoteletts, Merguez und zu vielen Arten von Fisch.


136204 Mourgues du Grès, „Capitelles des Mourgues”, rosé 2004 7,95 Euro
Traumhafter Roséwein der absoluten Spitzenklasse! Reift selbst der traditionelle Rosé der Domaine über 2 Jahre hinweg wunderbar, so ist eine kleine Entwicklungszeit für diese barriqueausgebaute Spitzencuvée (Mourvèdre, Syrah, Grenache) fast schon ein Muss.
Dabei ist das Holz überhaupt nicht schmeckbar, sorgt stattdessen für Cremigkeit und verführerischen Schmelz am Gaumen. So ist dieser Rosé de luxe alles andere als nur ein einfacher Terrassenwein für hochsommerliche Tage, sondern ein idealer Begleiter zu allen Arten von Grillgerichten und insbesondere zu Fisch. So präsentiert sich der „Capitelles des Mourgues” als ein komplexer, aromatischer, cremig-dichter, frisch-würziger Rosé mit Anklängen an Quitten, Mandarinen und Vanille, der in einer eigenen Qualitätsliga spielt.

Einige Jahrgangsvorgänger wurden von Michel Bettane in der französischen Weinbibel, dem „Classement” sowohl 2002 als auch 2003, mit für einen Rosé sensationellen 9/10 bzw. 8/10 Punkten bewertet.


136704 Mourgues du Grès, Les Galets Rouges 2004 6,90 Euro
Das großartige, zutiefst purpurrote Pendant zu unserem seit Jahren so beliebten Roséklassiker.

Die Eleganz, Wärme und Expressivität der gepflegten Syrah-, Grenache- und Mourvèdrereben dominieren diese phantastische, mediterran geprägte Cuvée. Intensive Nase nach schwarzen Oliven, reifen, schwarzen Waldbeeren, Kirschen, Feigen, Lorbeer und edlen Gewürzen der Provence. Am Gaumen ist dieser einladende, südliche Wein enorm schmeichlerisch, nicht zuletzt aufgrund seines hohen Glycerin- und Extraktgehaltes, frisch, harmonisch, mit cremigen Tanninen, einfach ein ungemein leckerer, fröhlicher, provenzalischer Wein.

Keine Frage, 2004 ist an der südlichen Rhône zumeist noch besser ausgefallen als der zum Jahrhundertjahrgang stilisierte 03er, einfach, weil viele Weine balancierter und frischer schmecken.
Daher ist auch dieser Klassiker unseres Programms nochmals höher zu bewerten als die hervorragenden 89 Punkte, die Parker seinem längst ausverkauften Vorgänger vergab und verdient eine ganz besondere Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, leicht gekühlt auch an warmen Sommerabenden, Höhepunkt 2007 bis 2009.


1367104 Mourgues du Grès, Les Galets Rouges, Magnum 2004 1,5 l 15,00 Euro



Domaine Sarda-Malet - Côtes du Roussillon

Unsere Kultdomaine, „ein Pionier der Qualitätsrevolution seiner Region, ist auf dem höchsten Niveau angekommen:
Rassige, balancierte Weine, die elegantesten des Roussillon”, Classsement 2006

Jérôme Malet gilt vielen Kennern der Region zusammen mit Gérard Gauby als primus inter pares innerhalb der noch sehr kleinen Winzerelite des bezaubernd schönen Roussillon.

Domaine Sarda-Malet
Blick von der Domaine Sarda-Malet auf die schneebedeckten Wipfel der Pyrenäen




Domaine Sarda-Malet
Der majestätische Bergriese „Le Canigou“ als Wächter der gepflegten Rebzeilen


Bereits seit Mitte der 90er Jahre wurden die Weine der am Fuße der malerischen Pyrenäen gelegenen Domaine Sarda-Malet aufgrund des zunehmenden Alters der Rebstöcke immer besser, seit Ende des Jahrzehnts jedoch gelingen spektakuläre Resultate. So bewertet beispielsweise der „Weingourmet” in einem Special (2/2000) zum Languedoc-Roussillon den 98er Jahrgang der Spitzencuvée „Terroir Mailloles” als den besten Wein des gesamten Roussillon. Bettane und Desseauve postulieren bereits in ihrem einflussreichen „Classement 2002”, dem Standardwerk, ja der „Bibel” (so der Figaro) der französischen Weinkritik, dass „die 99er und 2000er von Sarda-Malet die qualitative Spitze ihrer Region bilden”, im „Classement 2004” wurden die Weine des bis dato besten Jahrgangs aller Zeiten im Roussillon, des 2001ers, enthusiastisch gefeiert. So erhielt die Spitzencuvée „Terroir Mailloles” als einziger Wein des gesamten Roussillon die extrem selten vergebene, traumhafte Bewertung von 9,5/10 Punkten, mit der beispielsweise im gesamten Bordelais nur drei – mehr als 10mal teurere – Spitzenrotweine ausgezeichnet wurden.

Stilistisch gesehen produziert die Domaine Sarda-Malet sehr feine, tief mineralische, finessenreiche Weine von hoher Aromenkonzentration, enorm terroirgeprägt, mit einer erstaunlichen Dichte, einer außerordentlichen Eleganz, einer großen Frische, einer wunderbaren inneren Harmonie und mit seidenen Tanninen: „Wegen der Rasse und der Balanciertheit ihrer Weine ist diese Domaine auf dem höchst möglichen Niveau angekommen. Heute werden hier die elegantesten Weine des gesamten Roussillon vinifiziert, im trockenen wie im edelsüßen Bereich, der Terroir Mailloles mit einer Finesse ohnegleichen”, so das dezidierte Urteil im aktuellen „Classement 2006”, der Bibel der französischen Weinkritik!



Domaine Sarda-Malet
Sanft geschwungene Rebhänge der Domaine Sarda-Malet


Im Winzerporträt finden Sie eine ausführliche Würdigung von Jérôme Malet, dem ungemein klugen, intellektuellen Kopf hinter diesen Ausnahmequalitäten. Heute möchte ich Ihnen an dieser Stelle gerne einen Ausschnitt aus einer FEINSCHMECKER-Reportage zitieren, einen unbedingt lesenswerten Artikel über die Winzer des Roussillon. Autor Stephan Reinhardt, ebenso kompetent wie sympathisch, der ‚natürlich’ ebenfalls Gauby und Sarda-Malet an die Spitze der Region stellt, urteilt sehr fundiert:
„Hier, im sonnenverwöhnten Winkel zwischen Pyrenäen, Corbières und Mittelmeer ist alles möglich. Monströse Powerweine werden auf die Flasche gezogen, aber auch elegante, frische Gewächse, die den vielschichtigen Charakter der Region Roussillon und ihrer zahllosen Terroirs widerspiegeln. Auf den kalkhaltigen Lehmböden im küstennahen Flachland von Perpignan etwa wachsen die sehr stilvollen, nach dunklen Waldbeeren duftenden Roten der Domaine Sarda-Malet. Diese klar strukturierten Weine zählen nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den preiswertesten im Roussillon. ‚Wichtig ist, dass die Reben auf den Pic du Canigou sehen’ – dem höchsten Gipfel der Gegend – ‚und die Trauben mittags den Schatten des Laubs genießen’, zitiert Winzer Jérôme Malet seinen Vater Max. Der hat zwischen 1935 und 1958 vor allem Grenache und Carignan gepflanzt, in Zeilen, die von Nord nach Süd, also Richtung Pyrenäen führen. Inzwischen gedeihen dort auch Syrah und Mourvèdre. Diese Exposition, aber auch die kühlen Nächte hier in der Nähe der Berge und der sorgsam aufgelockerte Boden verhindern, dass unsere Trauben zu schnell zu viel Zucker einlagern’, erklärt Malet. ‚Sie reifen gleichmäßig aus und bewahren bis zur Lese ihren frischen Fruchtcharakter’. Nur die Grenache Noire bleibt hier lange hängen: Aus diesen Trauben werden auf Sarda-Malet vorzügliche Rivesaltes erzeugt, die zu den feinsten Süßweinen der Region zählen. Sarda-Malet ist ein Klassiker im Roussillon”.

Wir freuen uns sehr über diese exakt zutreffende Analyse von Stephan Reinhardt und präsentieren Ihnen heute sensationell schöne Basiscuvées aus dem Jahrgang 2005 sowie die Spitzenweine aus dem auf unserer Vorzeigedomaine herausragend gelungenen 2003er Jahrgang, große Rotweine mit dem Potential zur Legende!
Und wie immer bei großen Weinen des französischen Südens empfehle ich Ihnen sehr, diese großen Gewächse nicht zu warm zu trinken, sondern sich bitte in Erinnerung zu rufen, was die berühmte Zimmertemperatur bedeutete, als dieser einprägsame Begriff zum Genuss großer Bordelaiser Gewächse kreiert wurde: ca 18° Celsius!



Domaine Sarda-Malet
Majestätischer alter Rebstock




Domaine Sarda-Malet
Selektive Weinlese von Hand


340605 Sarda-Malet, Côtes du Roussillon, rosé 2005 6,95 Euro
Es ist ganz selten. Aber so genial kann guter südfranzösischer Rosé auch schmecken:
Konzentriert, aber fein, animierende Säure, aber bekömmlich, cremig weich auf der Zunge, trotzdem animierend frisch und duftig im Charakter. Aus 70 % Syrahreben, Grenache und Mourvèdre bereitet Jérôme einen köstlich würzigen Rosé mit betörenden Himbeeraromen, der Assoziationen an intensive Düfte des Sommers weckt. Seine feine, cremige Substanz und die angenehme Frische auf der Zunge machen diesen hochwertige Rosé zu einem fabelhaften Begleiter fröhlicher Grillfeste oder abendlicher Menüs auf der Terrasse, zu heiteren Trinkgelagen und romantischen Abenden zu zweit nach Sonnenuntergang.

Mit diesem zarten Rosé im Glas wird jeder Sommerabend nur noch schöner!


340105 Sarda-Malet, Tradition, Côtes du Roussillon, rouge 2005 7,50 Euro
Dieser herrliche, fabelhaft balancierte Alltagswein, übrigens ein besonderer Favorit von Christina Göbel, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”, präsentiert sich in diesem großen Jahrgang in herausragender Form: Unsere Verkostungsnotizen:
Farbe: mittleres Violettrot mit purpurnen Reflexen.
Nase: betörend würzige Aromen, feine fruchtige Noten, präziser denn je zuvor, die in die zart-herbe Richtung, Vogelbeere oder Schlehe, gehen, sowie Waldbeeren, Brotkruste und Walnüsse. Außerdem begeistert eine intensive Röstaromatik von Kaffee und gegrilltem Paprika.
Gaumen: Auf der Zunge präsentiert sich dieser großartige Wein noch fruchtbetonter als in der Nase, mit eleganter Struktur, prägnanter, aber gut integrierter Säure, feinkörniger, seidener Tanninstruktur und mineralischem, animierendem Nachhall.
Christina Göbel: „Ein ungemein leckerer Wein, der nicht ermüdet, bei dem es einem vielmehr nach einem zweiten Glas verlangt, der zudem die Typizität und das große Terroir der Region widerspiegelt, aber Gott-sei-Dank auf jegliche Effekthascherei über zu hohe Konzentration oder überbordenden Alkohol verzichtet.”
Trinkreife: ab sofort bis 2009


340203 Sarda-Malet, Réserve, rouge 2003 12,50 Euro
Welch betörende, ungemein trinkanimierende Cuvée aus den Edelreben des Südens (Syrah, Mourvèdre und ein wenig Carignan, ganz spät, Mitte Oktober erst geerntet mit einer fabelhaften physiologischen Reife, zur Hälfte im Barrique ausgebaut) mit leuchtender rubinroter Farbe!

Jérôme verzichtet bewusst auf übermäßiges Extrahieren, um nur die allerfeinsten Tannine aus der Traubenhaut zu lösen. Finesse und Eleganz prägen daher diesen ebenso leckeren wie anspruchsvollen Terroirwein, dessen natürliche Ursprünglichkeit sich so wohltuend von kellertechnisch gemachten Weinen unterscheidet.

In der Nase eine konzentrierte, reife, sehr vielschichtige Frucht, ein Blumenstrauß voller traumhafter Aromen im traditionellen, mineralischen, feinwürzigen Stil der Domaine. Der von einer reifen Säure durchzogene Beerengeschmack auf der Zunge sorgt für ein ebenso frisches wie cremiges Mundgefühl. Konzentration, Dichte, eine für 2003 atypische Eleganz und Finesse befinden sich in perfektem Gleichgewicht und die sorgfältige Verarbeitung ohne Schönung oder Filtration führt zu einer faszinierenden Gerbstoffqualität, die sich mit einer raren Feinheit und Intensität am Gaumen ausbreitet.
Dabei sind die weichen, saftigen, seidenen Tannine bestens in die reichhaltige, frische, expressive Frucht integriert.

In seinem höchst fairpreisigen Segment ein faszinierendes, harmonisches Gesamtkunstwerk und ein traumhafter Essensbegleiter. Einer der großen Rotweine des französischen Südens von bezaubernd überzeugendem Terroireinfluss!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis mindestens 2010.


340303 Sarda-Malet, „Terroir Mailloles”, rouge 2003 23,00 Euro
Tief violette Farbe, für diesen heißen Jahrgang ungemein frische und herrlich komplexe Aromen voller Finesse und mit einer traumhaft puristischen Reinheit und Klarheit.
Faszinierende Anklänge an wild wachsende Blaubeeren, Cassis, zarte Kaffeearomen, Rauch, feinste Gewürzanklänge und eine vibrierende Mineralität. Im Mund offenbart sich bereits die ganze Größe dieses Weines, seine Konzentration und Dichte, herrührend von den extrem niedrigen Erträgen (unter 20 hl/ha, Syrah und alte Mourvèdre, vom besten Terroir der Domaine), eingebunden in eine weiche, saftige, rassige, ja eine ultrafeine, finessenreiche Textur, tief in seinen Dimensionen, komplex, vielschichtig.
Die animierende ‚kühle’ Fruchtsüße betört schmeichlerisch den Gaumen, füllt den Mund bis in den letzten Winkel. Die seidenen Tannine sind von großartiger Qualität, dicht und fein und perfekt integriert, das enorme Entwicklungspotential eindrucksvoll demonstrierend. Das neue Holz der erstklassigen Barriques ist perfekt eingebunden und unterstreicht die kühle, saftige Stilistik.

Ein brillanter Wein, bei dem die Frische und Eleganz die Konzentration überwiegen, obwohl er eine satte Extraktion offenbart. Der würdige Nachfolger des als einziger Wein des gesamten Roussillon mit der extrem selten vergebenen Traumbewertung von 9,5/10 Punkten im „Classement” geadelten 2001ers!
Zu genießen ab Herbst 2007. Höhepunkt 2009 bis mindestens 2015.


3405300 Sarda-Malet, „Rivesaltes La Carbasse”, rouge 2000 0,375 l 9,90 Euro


340501 Sarda-Malet, „Rivesaltes La Carbasse”, rouge 2001 19,90 Euro
Aus den Trauben von alten, erstklassigen Grenachereben, die aus Châteauneuf-du-Pape stammen und von Jérômes Großvater 1945 angepflanzt wurden, wird dieser Süßwein der absoluten Weltspitze vinifiziert.
Späte Lese Ende Oktober, die extrem reifen Trauben in kleinen Kunststoffsteigen unverletzt in den Keller gebracht, reduktiver Ausbau zur Erhaltung der überbordenden Frucht, hoher Restzuckergehalt!

Granatfarben, intensiv, dicht steht dieser Riese von Wein im Glas, ein strahlend schönes Aromenspektrum mit Noten von schwarzen Früchten und reifen Kirschen, am Gaumen reichhaltig, mit einer raren Noblesse und einer faszinierenden Kühle versehen, eine Konkurrenz der größten Portweine der Welt!

Im „Classement 2004”, der „Bibel der französischen Weinliebhaber” mit der Weltklassenote 9 von 10 Punkten geadelt, ewiges Potential!


Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape
Isabel Ferrando vinifiziert feinst balancierte, magische Rhôneweine im femininen Stil

Sie ist eine ungemein attraktive Frau. Von schöner Gestalt, außergewöhnlich klug und sehr sympathisch. Hat in Grenoble Politikwissenschaften studiert, zudem Kunstgeschichte (besitzt gar die Lizenz, ein Museum zu führen) und 10 Jahre lang erfolgreich eine Bank geleitet. In ihren Adern fließt skandinavisches Blut (blonde Haare und blaue Augen) genauso wie nordafrikanisches. Sie stammt aus dem malerischen Örtchen Carpentras unweit des mythischen Bergriesen der Provenzalen, dem Mont Ventoux, ihr Ehemann kocht ausgezeichnet und ist geachteter Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, ihre junge Tochter besucht noch die Grundschule. Ein Leben in der Idylle.

Da geschieht das Unvorhersehbare. Isabel Ferrando trinkt einen großen Wein aus dem Burgund von Coche-Dury – und ist wie vom Donner gerührt. Der Weinvirus hat sie erfasst und sie kann fortan nicht mehr los lassen. Sie will es wissen, mit aller Macht, wie man solch emotional zutiefst berührende Weine mit magischer Ausstrahlung vinifizieren kann. Also lernt sie wieder, studiert das Geheimnis der großen Weine der Welt.
Ihr Lehrmeister ist die Ikone der südlichen Rhône, die letzte noch lebende Legende aus grauer Urzeit fast, Henri Bonneau. Dessen Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, seine Kellerarbeit ist, vorsichtig formuliert, vorsintflutlich. Doch welche Komplexität und Finesse findet der schwelgerische Genießer in diesen großen Gewächsen.



Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller


Und Isabel versteht sofort, intellektuell wie intuitiv. Mit weiblicher Sensibilität geht sie nach ihren neuerlichen Lehrjahren ans Werk, kauft ein Weingut von einer alten Vorbesitzerin mit phantastischem Potential: alten Reben und einem erstklassigen Terroir. Sie tauscht sich aus, mit Henri Bonneau ebenso wie mit Lucien und Marie José Michel, den rührigen Besitzern unserer Vorzeigedomaine Vieux Donjon.
Vorsichtig restauriert sie die Weinberge, schafft lebende Böden mit einer Vielzahl von Mikroorganismen, nimmt Neuanpflanzungen zwischen den Rebzeilen vor, um die Pflanzdichte zu erhöhen, stellt auf naturnahen Anbau um, erarbeitet ein ausgeklügeltes System vieler kleiner, wohlüberlegter Schritte, die wie ein zusammengesetztes Puzzle ein Gesamtkunstwerk ergeben und die Qualitäten der auf den Punkt gereiften, in der frischen Morgenkühle geernteten Trauben drastisch erhöhen und arbeitet, wie viele große Winzer der Welt, im Einklang mit den Mondphasen.

Die Kellerarbeit: Keine Hexerei! Traditionell, behutsam, so schonend wie möglich, aber auch hier immer wieder kleine Detailverbesserungen im Vergleich zu früher, wie die Installierung von Kühlmöglichkeiten in den Betoncuvées.

Das Ergebnis: Phänomenal schöne Rotweine feinst balancierten femininen Stils mit einer Finesse, wie sie den großen Altmeistern Henri Bonneau und dem leider verstorbenen Jaques Renaud von Rayas zur Ehre gereichen! Diese fabelhaften Gewächse transformieren die große Tradition von Châteauneuf-du-Pape in eine verheißungsvolle Zukunft, fernab jeglicher Internationalisierung der Weinstile.
Châpeau, Isabel!


178104 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2004 29,90 Euro
Châteauneuf-du-Pape muss sich meiner Ansicht nach bewegen, weg von den hohen Alkoholgradationen, die, wenige von uns repräsentierte Spitzenweine ausgenommen, bei vielen Gewächsen im hoch gehypten Jahrgang 2003 oft genug keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen, allen journalistischen Höchstbewertungen zum Trotz.

Der kundige Kenner möchte keine marmeladigen Monsterweine mehr, er sucht bei aller Dichte und Konzentration primär Finesse, Frische und innere Balanciertheit. Nach meinem persönlichen Geschmack einen der spannendsten und interessantesten Weine der südlichen Rhône, der genau diese urtraditionelle und zugleich zeitlose finessenreiche Stilistik verkörpert, hat Isabel mit diesem urwüchsigen, nach ihrem Großvater Auguste Favier benannten großartigen Gewächs geschaffen, das wir Ihnen heute ans Herz legen möchten.

Von erstklassigen, mit einem Steinmeer übersäten Parzellen, die unmittelbar um das Weingut gruppiert sind, stammt diese faszinierend aromenreiche, opakfarbene Cuvée aus 80% Grenache, 15% Cinsault sowie ein wenig Mourvèdre und Syrah.
In der Nase faszinieren komplexe Aromen von betörender Reinheit: reife, dunkle Himbeeren, schwarze Kirschen, Johannisbeeren, tiefgründige Mineralien und feinste Gewürzanklänge. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Fixstern am Himmel von Châteauneuf dicht und extraktreich, von burgundischer Finesse und edler Fruchttiefe geprägt. Die reifen, saftigen, cremigen Tannine sind eingebettet in eine feine mineralische Struktur, der animierende Nachhall ist extrem lang anhaltend.

Ein majestätisches Gewächs mit einem gigantischen Potential, in seiner originären Aromatik einzigartig und daher völlig unverwechselbar in der gesamten Appellation. Für mich einer der besten Weine in Châteauneuf in diesem großartigen Jahrgang, ein emotionaler, ein zutiefst berührender Wein, ein Spiegelbild der sensiblen Persönlichkeit, die diesen Weltklassewein geschaffen hat. Danke, Isabel!

Ach, eins hätte ich beinahe vergessen, DEN Wermutstropfen. Ganze 20.000 Flaschen beträgt die Jahresproduktion unseres Kleinods aus Châteauneuf-du-Pape, um die sich nach den Höchstbewertungen der Journalisten (z.B. wine spectator 96 Punkte im Jahrgang 2003 – die zweithöchste Bewertung nach den 97 Punkten für Clos des Papes – und 93-95 Punkte von Parker für unseren heute präsentierten 2004er Auguste Favier) die Liebhaber in aller Welt geradezu reißen.
Haben Sie daher bitte Verständnis, wenn wir pro Kunde maximal 6 Flaschen dieses Wahnsinnsstoffes abgeben können, um möglichst vielen von Ihnen den Genuss dieses traumhaften Châteauneufweins zu ermöglichen. Kultweincharakter!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte!), Höhepunkt 2009 bis 2020, mindestens.


pro Kunde maximal 6 Flaschen

1781104 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge, Magnum 2004 65,00 Euro


178204 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2004 36,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée!


pro Kunde maximal 3 Flaschen


Domaine de Trévallon - Provence
Biologisch angebaute Kultweine vom Fuße der malerischen Alpilles

Im Herzen der wildromantischen Provence: Zerklüftete weiße Kalkfelsen kontrastieren mit dem azurblauen Himmel und tiefgrünen Pinien, die mit den zahlreichen Wildkräutern die Flora bestimmen und ihre faszinierenden Düfte in die Außenhaut der Trauben übertragen. Aus dieser so traumhaft schönen Region in den nördlichen Alpilles, unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’ kommt von inselartig in die wild wuchernde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die großartigen Weinberge wurden 1973 vom Winzergenius Eloi Dürrbach (der ursprünglich in Paris Architektur und Mathematik studierte) auf dem kargen, steinigen Sommersitz seiner Großmutter angelegt und befinden sich in einer zwar wildromantischen, zum Verlieben schönen Landschaft, die jedoch über die ärmsten Böden Frankreichs verfügt.



Domaine de Trévallon
Gepflügtes Steinmeer in den alten Parzellen von Trévallon




Domaine de Trévallon
Blick auf das steinige Terroir am Rande eines kleinen Wäldchens


Wer je das Vergnügen hatte, diesen rein biologisch produzierten Wein zu trinken, wird die alte französische Winzerregel bestätigt sehen: „Plus la vigne souffre, plus le vin est bon”, was bedeutet:
Je mehr die Rebe leidet, umso besser ist der Wein. Natürlich darf man dieses Bonmot nicht generalisieren (denn zuviel Stress der Reben schadet auch dem Wein in seiner geschmacklichen Klarheit und Präzision!), aber sein in der Tat wahrer Kern besagt, dass, um so karger die Böden sind, um so mehr die Reben gezwungen werden, ihre Wurzeln im Überlebenskampf tief in die Erde zu zwingen, um Nährstoffe und Wasser zu finden: Grundlage aller großen Terroirweine der Welt!



Domaine de Trévallon
Austrieb der alten Syrahreben im Frühling


Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus dem Süden durch das Kalksteinmassiv der Alpilles, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit dem erstklassigen Terroir und der extremen Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den Parker bereits vor über einem Jahrzehnt als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnete. Und auch ich selbst liebe diesen magischen Wein ganz besonders, seit ich ihn vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte und habe mir seitdem von jedem (!) Jahrgang eine 12er Kiste in meinen privaten Keller gelegt.



Domaine de Trévallon
Blick auf die Domaine de Trévallon


Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor 30 Jahren seine Weinberge im Norden! der Alpilles anzupflanzen, damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt, um die Hitze des Südens zu mildern.
Bestockt sind sie mit 60% Cabernet Sauvignon und 40% Syrah, was auch die Ursache für die Einstufung des Trévallon als „vin de pays” ist. Diese „unübliche und untypische” Rebsortenzusammensetzung und die darauf sich begründende „Degradierung” von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix zum wohl teuersten, aber sicherlich auch besten VdP Frankreichs fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst 1996 ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parkerpunkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränen Sieger geschlagen geben mussten.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Châteauxbesitzer vermutet.

Eloi Dürrbach, den ich selbst auch als Persönlichkeit ungemein schätze, wird von vielen, die ihn kennen, als eher spröder, zurückhaltender Mensch erlebt. Sein „Trévallon” jedoch wird von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt.
Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so bekömmliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen.



Domaine de Trévallon
Degustation mit Eloi Dürrbach


Noch ein Kompliment für Eloi: Schwache Jahrgänge gibt es auf der Domaine de Trévallon überhaupt nicht!
Ist Frankreichs Kultwinzer mit der Qualität der Trauben nicht zufrieden, wie im Jahrgang 2002, als seine Parzellen von den heftigen Regenfällen des 8. September in Mitleidenschaft gezogen wurden, dann zieht er die Konsequenzen und vinifiziert keinen Wein! Zudem besitzen die Weine von Trévallon, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential (in großen Jahrgängen von 25 Jahren und mehr), das eindrucksvoll die Mär widerlegt, Rotweine aus Südfrankreich seien nicht lange lagerfähig.
Die großartige Qualität, die diese höchst originären Weine schon seit Mitte der 80er Jahre auszeichnet, hat seit dem 98er Jahrgang noch einmal deutlich zugelegt. Dies hat mehrere Ursachen: Zum einen natürlich eine schier unglaubliche Abfolge herausragender Jahrgänge von 98 bis 2005 (mit der einen Ausnahme des nicht in den Handel gebrachten 2002ers), zum anderen, für mich das entscheidende Argument, das zunehmende Alter der Rebstöcke, die immer besseres Traubenmaterial liefern und mittlerweile auch in zart dosierter Menge den Einsatz neuen Eichenholzes ermöglichen, das, im fertigen Wein überhaupt nicht schmeckbar, noch mehr Struktur, Eleganz und Finesse verleiht, ihm aber nicht seine Originalität raubt.
In Dürrbachs großem mythischem Wein dominieren Mineralität und Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten” Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen. Zudem sind die Weine von Trévallon meilenweit von diesem immer mehr um sich greifenden (auf überreif geernteten Trauben beruhenden) marmeladigen Stil entfernt, der zumindest bei mir keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen will.



Domaine de Trévallon
Blick in den unterirdischen Foudre-Keller


Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer immensen Dichte und Konzentration sowie einer bemerkenswerten Eleganz und Finesse, wie sie die großen Syrahweine der nördlichen Rhôneweine aufweisen!
In vielen Blindproben habe ich immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als großen Hermitage ‚identifizierten’! In Frankreich ziert dieser große Wein die Karten der besten Restaurants des Landes, kostet dort allerdings zumeist um die 300 Euro. Wie antwortete mir doch ein sehr bekannter französischer Sommelier auf meine erstaunte Frage nach diesem mir deutlich zu hoch erscheinenden Preis:
„Aber Monsieur, ich kann doch diesen großen Wein nicht billiger verkaufen als die Second Crus aus dem Bordelais, wo er doch so viel besser schmeckt als diese. Der Einkaufspreis spielt dabei keine Rolle.” Nun, die „Logik” meiner französischen Freunde ist weltberühmt, verblüfft mich aber im Einzelfall immer wieder!


401104 Domaine de Trévallon, rouge 2004 34,00 Euro
Bereits seine genialen Jahrgangsvorgänger gelten als Quintessenz im Schaffen von Eloi Dürrbach (so wurde beispielsweise der 98er vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet, zu einer Zeit als die Reben noch nicht ihr optimales Alter erreicht hatten).
Doch mit dem 2004er reift in den optimal klimatisierten, unterirdischen Kellerräumen Elois bis dato bester Jahrgang sanft vor sich hin. Wir sind glücklich, Ihnen heute mit diesem Unikat einen der raren und größten Weine Frankreichs anbieten zu können.

In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives, kühl-nobles Cassis-, Brombeer- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende schwarze Trüffel, Mineralien, Rauch und gerösteten Kaffee, Gewürze der Provence und dunkle Edelhölzer.
Die für Trévallonweine früher so charakteristische wild-animalische Note ist, wie die langjährigen Liebhaber dieses mythischen Weines wissen, schon seit dem 2000er Jahrgang nur noch dezent im Hintergrund verspürbar: Alleinige Ursache hierfür sind die älter gewordenen Syrahrebstöcke, die verantwortlich zeichnen für die neue Stilistik, die gekennzeichnet ist durch eine ‚nördliche’ Kühle, eine große Eleganz und subtile Finesse. Am Gaumen betören reife rote Beeren, Röstaromen, schwarze Pralinen, nochmals edle Hölzer und eine fabelhafte Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône erinnern. Die Zunge taucht ein in ein fast dekadent süßliches Aromenspektrum („très Trévallon”) und wird verwöhnt von einem dichten, konzentrierten Extrakt mit sensationeller Komplexität, exzellenter Struktur und einem großartigen, mineralischen Finale mit einer phantastischen, feinkörnigen Tanninstruktur.

Ein ganz großer, magischer Extrakt: Der Trévallon 2004 besitzt das Potential, sich zu einer der größten Legenden des französischen Südens zu entwickeln und gehört nach Meinung vieler Kenner zu den 5 besten Rotweinen des Jahrgangs im gesamten Midi.
Zu genießen nach seiner Freigabe Anfang 2007 in seiner schönsten Primärfruchtphase, dann wohl wieder ab 2010. Höhepunkt 2015 bis mindestens 2030.
Bereits seine genialen Jahrgangsvorgänger gelten als Quintessenz im Schaffen von Eloi Dürrbach (so wurde beispielsweise der 98er vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet, zu einer Zeit als die Reben noch nicht ihr optimales Alter erreicht hatten).
Doch mit dem 2004er reift in den optimal klimatisierten, unterirdischen Kellerräumen Elois bis dato bester Jahrgang sanft vor sich hin. Wir sind glücklich, Ihnen heute mit diesem Unikat einen der raren und größten Weine Frankreichs anbieten zu können.

In der Farbe ein tiefdunkles Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives, kühl-nobles Cassis-, Brombeer- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende schwarze Trüffel, Mineralien, Rauch und gerösteten Kaffee, Gewürze der Provence und dunkle Edelhölzer.
Die für Trévallonweine früher so charakteristische wild-animalische Note ist, wie die langjährigen Liebhaber dieses mythischen Weines wissen, schon seit dem 2000er Jahrgang nur noch dezent im Hintergrund verspürbar: Alleinige Ursache hierfür sind die älter gewordenen Syrahrebstöcke, die verantwortlich zeichnen für die neue Stilistik, die gekennzeichnet ist durch eine ‚nördliche’ Kühle, eine große Eleganz und subtile Finesse. Am Gaumen betören reife rote Beeren, Röstaromen, schwarze Pralinen, nochmals edle Hölzer und eine fabelhafte Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône erinnern. Die Zunge taucht ein in ein fast dekadent süßliches Aromenspektrum („très Trévallon”) und wird verwöhnt von einem dichten, konzentrierten Extrakt mit sensationeller Komplexität, exzellenter Struktur und einem großartigen, mineralischen Finale mit einer phantastischen, feinkörnigen Tanninstruktur.

Ein ganz großer, magischer Extrakt: Der Trévallon 2004 besitzt das Potential, sich zu einer der größten Legenden des französischen Südens zu entwickeln und gehört nach Meinung vieler Kenner zu den 5 besten Rotweinen des Jahrgangs im gesamten Midi.
Zu genießen nach seiner Freigabe Anfang 2007 in seiner schönsten Primärfruchtphase, dann wohl wieder ab 2010. Höhepunkt 2015 bis mindestens 2030.


In Subskription

4011104 Domaine de Trévallon, rouge, Magnum 2004 1,5 l 69,00 Euro


In Subskription

4011004 Domaine de Trévallon, rouge, Jeroboam 2004 3 l 170,00 Euro


In Subskription

401205 Domaine de Trévallon, blanc 2005 46,00 Euro
Zusammen mit den gleich legendären Weißweinen von Gauby, Chave und Beaucastel ist dies der größte Weinweinstoff Frankreichs südlich des Burgund!


In Subskription


Meine besondere Empfehlung:
Bisweilen gelingt es mir bei meinen Besuchen auf der Domaine aufgrund unserer langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit Eloi einige wenige Kisten aus seiner Châteaureserve zu entlocken und Liebhaber dieser Kultdomaine damit zu „beschenken”.
So haben wir wieder einige Flaschen des großartigen Zwillingsjahrgangs 2000/1 (sehr unterschiedliche Stilistiken, aber beide Male sensationelle Qualitäten, die sich zurzeit – nach mehrstündigem Dekantieren - in einer ersten berauschenden, hinreißenden Trinkverfassung befinden) und des opulentere, aber vielleicht noch großartigeren 20003ers auf Lager. Zu einer ähnlichen Beurteilung kommt die „Bibel” der französischen Weinkritik, das „Classement” 2004 von Bettane & Desseauve: „Beide Jahrgänge 2000/1 bieten eine unterschiedliche, aber brillante Interpretation vom Genie ihres Erzeugers”.
Folgerichtig erkennen die Autoren beiden Weinen ihre selten vergebene Höchsteinstufung, „vin exceptionnel” zu und vergeben jeweils 9/10 Punkten, dem 03er, nicht zuletzt wegen seiner jahrgangsuntypischen Frische (hier schmecken Sie förmlich, liebe Kunden, die nördliche Exposition der großen Lagen) gar 9,5/10 Punkten. Herzlichen Glückwunsch, Eloi!

401100 Domaine de Trévallon, rouge 2000 38,50 Euro


401101 Domaine de Trévallon, rouge 2001 43,00 Euro


401103 Domaine de Trévallon, rouge 2003 39,00 Euro



DEUTSCHLAND

„Ernte 2005 – Deutschland einsame Spitze” titelt die Fachzeitschrift VINUM euphorisch und vergleicht das Jahr, das „als sehr gut in die Annalen eingehen wird, aufgrund des „Bilderbuchwetters im Goldenen Oktober mit den besten Jahrgängen der letzten 100 Jahre, den legendären 1959ern, 1947ern und 1921ern”!
Wir präsentieren Ihnen aus diesem Jahrhundertjahrgang heute wiederum traumhafte Alltagsweine ebenso wie funkelnde Diamanten, die zu den größten jemals weltweit produzierten Rieslingen trockener wie fruchtsüßer Provenienz gehören. Meine unbedingte Empfehlung!


Emrich-Schönleber - Nahe
Winzer des Jahres 2006 (Gault Millau)

Werner Schönlebers grandiose Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten.
Denn in diesem malerischen Flusstale, auf Höhe des 50. Breitengrads – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so unverfälscht reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen!

Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität.
Bei aller inneren Dichte verwöhnen sie ungemein schlank und filigran den Gaumen, tänzeln im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind mit einer fabelhaften Säurestruktur ausgestattet:

Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren. Im Frühlingsplätzchen und im Halenberg, in beiden historisch bedeutsamen Lagen Monzingens also, besitzen die Schönlebers die Filetstücke: beste Kernparzellen von sagenhaftem Terroir! Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit. Die Weine vom Frühlingsplätzchen sieht Werner Schönleber immer „früher zugänglich, stärker gelbfruchtbetont, aus feinster Seide gewirkt, floraler und femininer als der Halenberg, sinnlich und nachhaltig zugleich”.


Weingut Emrich Schönleber
Blick auf's Frühlingsplätzchen


Dagegen ist der legendäre Halenberg rassig-mineralischer, er braucht mehr Zeit zur Reife und entfaltet dann seine wunderbaren Aromen von Kräutern, Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, mitunter flankiert von einer rotbeerigen Note.

Weingut Emrich Schönleber
Impressionen vom Halenberg


Beide Renommierlagen der Nahe erbringen somit gleich phantastische Qualitäten, nur sehr unterschiedlicher Stilistik. Die logische Konsequenz solch fabelhafter Weißweine auf absolutem Weltklasseniveau:
Werner Schönleber wird nur 2 Jahre nach der grandiosen Auszeichnung ‚Kollektion des Jahres 2004’ im aktuellen Gault Millau als ‚Winzer des Jahres 2006’ gefeiert!

Wir zitieren mit Freude aus der Laudatio: „Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor. Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher - auch bei kleinen Weinen - gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Monzinger Lagen ‚Frühlingsplätzchen’ und ‚Halenberg’ erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres 2006’ aus”.

Werner Schönleber und seine Frau Hannelore haben, mittlerweile unter tatkräftiger Mithilfe ihres Sohnes Frank, somit binnen dreier Jahrzehnte das über 250 Jahre alte, traditionsreiche Weingut von einem soliden Familienbetrieb zu einem im Gault Millau mit der fünften Traube geadelten und damit in den kleinen (acht Winzer insgesamt) Olymp deutscher Weltklasseerzeuger aufgenommenen Spitzengut entwickelt.

Weingut Emrich Schönleber
Frank und Werner Schönleber im Frühlingsplätzchen


Mit großer Freude besuche ich jährlich dieses so gastfreundliche und sympathische Winzerpaar an der oberen Nahe: Die Gespräche mit den grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache. Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich bei aller Bescheidenheit aber auch zutiefst über ehrliches Lob, denn ihre phantastischen Weine sind schließlich das Resultat harter Arbeit und bedingungsloser Hingabe. Doch alles Laute und Marktschreierische ist dem stillen ‚Grauen Wolf’ mit der großen, hageren Gestalt absolut wesensfremd. Und so sind es ausschließlich die sensationellen Qualitäten im Glase und die dadurch bedingten großen Erfolge bei vergleichenden Proben, die den mittlerweile legendären Ruf dieses Vorzeigeweingutes begründet haben – aber keinerlei Marketingstrategie.
Werner Schönleber ist allen Elogen zum Trotz ein so wohltuend bescheidener Mensch geblieben – aber auch ein begnadeter Winzergenius: Sein unermüdliches Schaffen dient ausschließlich der Transformierung seines phantastischen Terroirs in große Weine mit einem legendären Alterungspotential, zutiefst mineralische Rieslinge ureigenen Charakters mit einer Rasse, Tiefe und Komplexität, wie man sie sich weltweit kaum beeindruckender vorstellen kann.

Weingut Emrich Schönleber
Vom blauen Schiefer geprägtes Terroir des Halenberg


Der Jahrgang 2005 wird in Deutschland (wie übrigens in Frankreich auch) von Winzern und Fachjournalisten enthusiastisch als Jahrhundertjahrgang gefeiert. Die Natur bot dazu mit einem traumhaften Altweibersommer und einem Bilderbuchwetter von Mitte September bis Ende Oktober ideale Voraussetzungen. Nachdem auch bereits der Sommer an der Nahe sehr trocken war, erwies sich ein sanfter Landregen am 10. September als wahrer Glücksfall, da er zum einen die ideale Wassermenge brachte, damit die Reben ihre Beeren optimal versorgen konnten und zum anderen gering genug ausfiel, so dass die relativ dünnhäutigen Trauben sich nicht mit Wasser voll saugen oder aufplatzen konnten. Die kleinen lockerbeerigen Träubchen voller aromatischer Inhaltsstoffe beendeten dann Ende September die Zuckerbildung, „gottlob, denn jetzt setzte eine Schrumpelung der Trauben – auch ohne Botrytisbildung! – ein, was eine enorme Konzentration des Traubensaftes, eine weitere Aromenintensivierung und eine Steigerung der Extraktstoffe nach sich zog. Bei weiterer Zuckereinlagerung hätte die Gefahr bestanden, dass die Weine plumper und alkoholreicher ausgefallen wären.

Somit war diese Laune der Natur für mich DER Glücksfall des Jahres, die es ermöglichten, zutiefst mineralische Rieslinge zu erzeugen, wie ich sie am liebsten mag: feinrassig, filigran und terroirbetont”, erläutert Werner in seiner gewohnt ruhigen Art, aber vor Stolz blitzenden Augen die klimatischen Bedingungen bis zum Abschluss der Ernte am 28. Oktober. Natürlich profitierte er auch wie stets von den kühlen Winden, die kontinuierlich über den Hunsrück streichen und für starke Abkühlungen in den Nächten sorgen, so dass die Trauben aromatischer werden und ihre natürliche Säurestruktur (insbesondere einen hohen Weinsäureanteil) bewahren können, ein unschätzbarer Vorteil in sehr reifen Jahrgängen wie 2005.

Das Resultat: Werner Schönleber hat zwar wie alle qualitätsorientierten Winzer eine mengenmäßig kleine Ernte eingefahren, doch von derart erlesener Güte, dass ich nach mehreren, mich absolut begeisternden Verkostungen der Überzeugung bin, dass die sensationell schöne 2005er Kollektion die bisherige Krönung im Schaffen von Werner Schönleber darstellen könnte! Die Zukunft wird es zeigen.

Eine persönliche Anmerkung: Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele.
Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte: Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!


934105 Schönleber, Monzinger Grauburgunder trocken -S- 2005 12,50 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte.
„Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen.” Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischen Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde.
Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, 2002 Grauburgunder Spätlese trocken!”

Der heute von uns präsentierte 05er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite finessenreicher und eleganter noch als der große Testsieger 02, dabei aber auch ebenso kraftvoll wie der 03er und voll cremigem Schmelz. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem feinwürzigen Kürbisduft mit Anklängen an Honigmelonen, füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch und sehr nachhaltig.
Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik und eine gewaltige Provokation! für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil zumeist nur ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist. Bei Schönleber dominieren Finesse, Rasse und Noblesse über übermäßigen Barriqueeinsatz!
Ein individueller Weißwein mit Größe und Ausstrahlung, der mit Luft noch an mineralischer Tiefe gewinnt, daher unbedingt Dekantieren. Zu genießen ab sofort bis 2009.


937005 Schönleber, Monzinger Riesling QbA, trocken 2005 7,90 Euro
Welch herrlicher Traum eines fabelhaften Basisrieslings zum ungemein fairen Preis:
Wie der Biss in einen frisch vom Baum gepflückten knackigen, reifen Apfel auf frisch gemähter Wiese. Ein genialer Alltagswein mit einer intensiven köstlichen Frucht von reifer Aprikose, edlem Weinbergspfirsich, saftigen Limonen und einer inneren Spannung, wie sie schöner kaum sein könnte!
Am Gaumen springlebendig, herzhaft trocken, zart cremig und doch knackig frisch - generös ausgestattet mit einer feinen Nervigkeit, die alle Geschmacksknospen vibrieren lässt.

Dieser herrlich rassige Wein ist für einen Gutsriesling geradezu sensationell gut und so pikant mineralisch, dabei aber auch verführerisch fruchtig im Nachhall, dass er nicht nur solo getrunken Trinkspaß pur bereitet, sondern ganz hervorragend auch kräftige Fischgerichte begleitet.
Die ideale Einstiegsdroge – mit gerade einmal 11,5% Alkohol – in die faszinierende Welt der Monzinger Rieslinge!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


934305 Schönleber, „Lenz“, Riesling Qba (halbtrocken) 2005 8,90 Euro
Hurra, der Lenz ist da – und dazu passend dieser sagenhafte Frühlingswein!

Fein mineralischer, vielschichtiger, verspielter Riesling, der mit seiner schwebenden Leichtigkeit und duftigen Transparenz (den Insignien seines großartigen Terroirs des Frühlingsplätzchens) schier den Atem raubt und dessen Fruchtaromen (Cassis, Pfirsich und Aprikosen) ihn funkeln lassen wie einen strahlenden Diamanten.
Der dezente Restzuckergehalt ist verantwortlich für eine feine Fruchtigkeit und ein herrliches Spiel auf der Zunge zwischen der zarten Restsüße und der lebendigen, reifen Säure, so dass er sich ungemein finessenreich, trinkanimierend, virtuos tänzelnd und harmonisch trocken präsentiert. Dabei hat dieser zarte Wein eine große innere Dichte; Konzentration und Finesse ergänzen sich zu perfekter Harmonie, faszinierender, fruchtig-mineralischer Nachhall. Toller Essensbegleiter!
Zu genießen ab sofort bis 2010.


934205 Schönleber, Monzinger Halenberg Riesling Kabinett trocken 2005 10,95 Euro
Schon beim ersten Hineinschnuppern ins Glas erfasst man die lagentypische, ungemein faszinierende Mineralität und ein Kaleidoskop an betörenden Aromen!
Ein phantastischer Kabinett und pures Understatement von exemplarischer Feinheit: Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, kandierte Zitrusfrüchte, rosa Grapefruitschale, reife Äpfel. Alles ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Er erinnert einerseits an einen beschwingten Wolkentanz und gleichzeitig an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen.

Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, ein „Wahnsinns”-Kabinett, der in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Weines gibt mir ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch...
Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


937205 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese trocken 2005 13,50 Euro
Betörende trockene Spätlese mit ungemein viel Charakter und einer offenen, sinnlichen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen, wie herrlich cremigen und betörenden langen, mineralischen Nachhall.
Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende Spätlese besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert.
Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten Nachhall: ein hocheleganter, femininer Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und elfenhaftem Charakter!
Höchster Trinkgenuss ab sofort bis nach 2012.


937305 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2005 24,90 Euro
Welches sind die richtigen Worte, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses adäquat zu beschreiben?
Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ?

In der Nase faszinieren eine blumige, sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein durchscheinendes, feinstes Gewebe, ein Wein wie aus Seide gewirkt, nachhaltig und doch stets frühzeitiger geöffnet als der Halenberg. Dieser filigrane Riesling besitzt überhaupt nichts Vordergründiges, schwebt stattdessen geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich.
Seine perfekt balancierte Frucht-Säurestruktur ist animierend, saftig, frisch und gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Apfel sowie Mandarine und wiederum einer zart gewobenen Mineralität. Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling brilliert mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und in seiner lagenbetonten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz und Verspieltheit.

Weingut Emrich Schönleber
Sanft geschwungene Weingärten im Frühlingsplätzchen


Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht – welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen!
Zu genießen ab sofort nach der Freigabe im September, Höhepunkt 2008 bis 2015.


934505 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2005 26,90 Euro
Meine eigene Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich seit mehreren Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat!
Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert daherkommt. Was für ein grandioser Terroirwein von einer kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!

Weingut Emrich Schönleber
Blick auf die majestätischen Steillagen des Halenbergs


Dieser noble Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Grapefruit- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, ungemein saftig und dicht, faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind.
Der extrem lange Nachhall dieses traumhaft balancierten, ungemein sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist wiederum zutiefst mineralisch und glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs, der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, ein magischer, verzaubernder Wein!
Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2008 bis etwa 2020 auf seinem Höhepunkt sein. Wahnsinnsstoff!



An dieser Stelle listen wir Ihnen, liebe Kunden, alle Großen Gewächse des Jahrhundertjahrgangs 2005 auf, die noch nicht ausverkauft sind und die wir ihnen wegen ihrer grandiosen Qualitäten als Subskriptionskauf ganz besonders an Herz legen. Sichern Sie sich daher jedes Jahr rechtzeitig Ihre Zuteilung dieser Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, Weinunikate allerhöchster Qualität, die in der ganzen Welt ohne Beispiel sind!
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Weinen finden Sie in früheren Pinwänden bzw. auf der Startseite unserer Homepage. Gerne senden wir aber auch unseren zahlreichen Neukunden, die wir in diesem Frühjahr gewinnen konnten, auf Anfrage eine Printfassung dieser grandiosen Weltklasserieslinge zu.

951205 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2005 20,90 Euro


In Subskription, späterer Preis bei Freigabe im September 2006 24,00 Euro!

932905 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2005 21,00 Euro


In Subskription, später 24,00 Euro

932605 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2005 25,90 Euro


In Subskription, später 28,90 Euro

932005 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2005 24,00 Euro


In Subskription, später 27,50 Euro

970605 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2005 24,00 Euro


In Subskription, späterer Preis 27,00 Euro!

970705 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2005 24,00 Euro


In Subskription, späterer Preis 27,00 Euro!


P.S.: Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben bereits etliche dieser grandiosen Rieslinge aus den Jahrgängen 2003/4 im Keller liegen. Bei allem großen Lager- und Reifepotential, über das die Großen Gewächse unserer Spitzenwinzer verfügen, kann ich Ihnen nur empfehlen, bereits im jetzigen Frühjahr/Sommer diese Weltklasseweine unbedingt zu probieren. Sie sind derzeit in absoluter TOP-Verfassung, schmecken allesamt hervorragend, insbesondere, wenn sie aus großen Gläsern genossen werden und etwas Luft bekommen, sind ausgestattet mit feinster, traumhaft komplexer Frucht, tiefster Mineralität und schönst ziselierter Säure. Gönnen Sie sich unbedingt dieses große Vergnügen, vergessen Sie bei aller Begeisterung aber bitte auch nicht, jeweils einige Flaschen tief in Ihrem Keller zu bewahren, um die weitere spannende Entwicklung über 10 bis 20 Jahre verfolgen zu können!


Weingut Keller

„Kollektion des Jahres 2004” urteilt der Gault Millau. Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2006”, lobt: „Weingut des Jahres 2004”. Sam Hofschuster, Internetweinführer www.wein-plus.de, vergibt „die dritte Kollektion des Jahres in Folge, aber es ist nicht so, dass wir eine Wahl hätten. Man kann wenige ähnlich gute Betriebe finden, bessere findet man nicht”.

Wir haben Sie, liebe Kunden, in den letzten Pinwänden über die traumhaften klimatischen Bedingungen im Herbst 2005 in den rheinhessischen Spitzenlagen informiert. Daher wissen Sie bereits, dass die sympathischen Kellers – nachdem sie im Jahrgang 2004 nach Ansicht ALLER renommierten Experten die beste Kollektion des Jahres vinifiziert haben – infolge der optimalen Gegebenheiten in 2005 gar noch einmal ihre Qualitäten steigern konnten!
Heute präsentieren wir Ihnen sechs herausragende Weine aus dem großartigen Portofolio von Klaus-Peter-Keller, einem absoluten Weltklassewinzer, der, so jung auch noch an Jahren, mit erstaunlicher Gelassenheit sich zwar über alle Ehrungen ungemein freut, jedoch mit beiden Füßen fest auf dem Boden haften bleibt und unermüdlich an der weiteren Optimierung seiner Weinbergsarbeit feilt. Bei aller Professionalität, bei aller visionären Tatkraft, die ihn so auszeichnen, er hat es geschafft, den kleinen Jungen tief in seinem Innern zu bewahren, den ich aus seinen Erzählungen vor meinem geistigen Auge sehe, seinen Schulranzen in die Ecke donnernd und mit seinen Eltern in die Weinberge aufbrechend: Ein Winzer mit Leib und Seele, der seine Berufung gefunden hat!



Weingut Keller
Klaus-Peter Keller strahlt: Das Einbringen des Mulches zwischen die Reben ist beendet.


951705 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2005 13,90 Euro
Die legendären Großen Gewächse der Kellers genießen als weltberühmte Aushängeschilder des Traditionsgutes unter Weinliebhabern einen mythischen Ruf. Die Nachfrage ist bei weitem größer als die zur Verfügung stehenden Mengen. Viele von Ihnen, werte Kunden,haben sich in Subskription die großteils bereits ausverkauften Großen Gewächse des Jahrgangs 2005 gesichert und sehnen ungeduldig die Freigabe im September herbei.
Die Wartezeit können wir Ihnen ein wenig versüßen mit einem Spitzenriesling aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen drei Grand-Cru-Lagen, der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt.

Nomen est Omen – eine ungemein vibrierende, ungeschminkte Mineralität von tiefgründigen Kalksandsteinböden spiegelt sich in diesem rassigen, traumhaft präzisen, aber auch zart cremigen Top-Riesling wieder, der beispielhaft demonstriert, welch phantastischen Qualitäten im großartigen Jahrgang 2005 entstanden sind. In der Nase ein herrlich betörender kräuterwürziger Duft mit komplexen Aromen von gelben Früchten, unterlegt mit einer animierenden Mineralität. Am Gaumen verwöhnen eine reife Frucht sowie zart würzige und tiefe mineralische Noten, perfekt eingebettet in eine fein cremige, extraktreiche Konsistenz und eine klare Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt, dass Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach evoziert werden, der sich tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal ergießt.

Ein rassiger, vibrierend lebendiger Riesling , der seine noble Herkunft von den Großen Gewächs-Lagen nicht verleugnet – außer im ungemein fairen Preis! Herausragende Qualität, die Ursprünglichkeit des Fels-Charakters feiert fröhliche Urständ!
Dieser fabelhafte Riesling verzaubert uns an lauen Frühlingsabenden und gibt erste Kunde von der Magie der großen Terroirweine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005, die wir ab Herbst dieses Jahres genießen dürfen. Die kalkhaltige mineralische Note und das tänzerische Spiel des ‚Kirchspiels’, die zart exotischen Aromen des ‚Hubackers’ und die frische und abgrundtiefe Mineralität des ‚Morsteins’ vereinen sich zu einem harmonischen Chor und stimmen eine Hymne an auf die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den rheinhessischen Nobelterroirs.
Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Trinkspaß pur ab sofort (die gerade mal 12% Alkohol machen dieses Juwel ungemein bekömmlich) bis 2009.


951005 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 7,30 Euro
Dieser authentische Stoff, der zu einem Preis verkauft wird, der – im internationalen Vergleich gesehen – unfassbar niedrig ist, hat nicht umsonst mittlerweile bei unseren Kunden einsamen Kultstatus erreicht! Großartiger Spargelwein aus der so oft malträtierten rheinhessischen Urrebe, die jedoch in den Händen eines sensiblen Magiers wie Klaus-Peter Keller urwüchsige Weine gebiert. Unbedingt probieren.


953705 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2005 12,50 Euro
Frühlingszauber vom „muscheligen” Kalk
Eine traumhaft leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein ‚leiser’, feingliedriger Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation! Für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung.
Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter! Zu genießen ab sofort bis nach 2010. Wahrlich: ein (Spargel-) Wein de luxe, der nach unserer Präsentation in der letzten Pinwand im Handumdrehen vergriffen war! Danke Klaus-Peter für die nochmalige großzügige Zuteilung aus den Gutsreserven.


952304 Keller, Beerenauslese Pius 2004 0,375 l 14,90 Euro
Kellers Einstieg in die magische Welt des Süßweines – EIN ELFENREIGEN AUF DER ZUNGE – FAST JEDE SÜNDE WERT...
Der erfolgreichste Süßwein im Pinard-Programm! Robert Parker adelte bereits den 03er als „fascinating wine”, der Wine Spectator vergab für diese Preisklasse sensationelle 93 Punkte und die Grande Dame der deutschen Spitzensommeliers, Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelin Sterne), lobte ihn in der SZ über den grünen Klee. Süßwein-Glück zu bescheidenem Preis, ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts aber auch solo genossen zum Träumen schön...
Diese betörende BA entwickelt sich über Tage hinweg in der geöffneten Flasche ganz hervorragend und besitzt ein ausgezeichnetes Reifepotential von mindestens 15 Jahren.


951304 Keller, Riesling Auslese Dalsheimer Hubacker 2004 26,90 Euro
DIE Preis-Leistungssensation im Auslesebereich (ganze Flaschen!), im aktuellen Wine Spectator mit 94 Punkten gefeiert!

Übrigens: Aufgrund der geringen Erntemenge wird es in 2005 KEINE Auslesen in ganzen Flaschen geben.


953805 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Auslese*** Goldkapsel 2005 0,375 l 36,00 Euro
Weltweit sind die edelsüßen Rieslinge deutscher Provenienz ohne ernsthafte Konkurrenz – wenn Sie denn von einer Handvoll Spitzenwinzer wie Egon Müller, Helmut Dönnhoff oder Klaus-Peter Keller stammen!
Denn in ihrer einzigartigen, originären Stilistik, die nirgendwo auf diesem Planeten kopiert werden kann, tragen sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich, über die sonst nur noch die berühmtesten Pinot Noirs aus den renommiertesten Grand-Cru-Lagen des Burgund verfügen: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen, elfenhaften Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diese feinst balancierten, harmonischen Weltklasseweine von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen.

Weingut Keller
Alte Reben im Kirchspiel


Die ungemein tiefgründige, Kalksteingeprägte Westhofener Lage ‚Kirchspiel’ ist schlicht eines der größten Rieslingterroirs Deutschlands! Das Große Gewächs ist bekanntermaßen mein persönlicher Lieblingswein bei den trockenen Rieslingen, die heute präsentierten fruchtsüßen Weine haben eine derart phantastische Qualität, dass sie nur noch mit legendären Unikaten bester deutscher Provenienz aus 1959 und 1921 verglichen werden können.
Spätlesen gab es im Jahrhundertjahrgang 2005 leider fast keine bei den Kellers, die Mostgewichte der traumhaft reifen Trauben ergaben fast allesamt spektakulär schöne Auslesen. Daher können wir Ihnen, werte Kunden, die handverlesene Goldkapsel-Spätlese in absoluter Referenzqualität nur in Einzelflaschenabgabe anbieten. Aber welche Ausnahmequalität, die in der Vergangenheit einmal in Jahrzehnten wuchs, können wir allen Liebhaber der großen Süßweine Deutschlands anbieten: Trotz einer weltweit fast schon irrsinnigen Nachfrage und explodierenden Preisen auf den internationalen Märkten hat Klaus-Peter-Keller uns für den deutschen Markt exklusiv eine Auslese zur Verfügung gestellt, die von einer derart traumhaften Qualität ist, dass sie selbst die im 2004er Jahrgang vom Gault Millau und vom Wine Spectator als beste deutsche Auslesen bewerten Rieslingunikate noch übertrifft.

Mein Wort drauf! Sollten Sie sich, liebe Kunden, beim Blick auf die - in Relation zu ihrer sagenhaften Qualität und den in Übersee geforderten Summen - immer noch bescheidenen Preise verwundert die Augen reiben, dürfen wir Ihnen erklären:
Auch wir wissen natürlich, dass in den USA und sonstwo für derartige Weltklasseweine wesentlich mehr Geld verlangt wird, doch es ist Klaus-Peters ausdrücklicher Wunsch sowie die erklärte Absicht von Pinard de Picard, dass deutsche Spitzenweine auch im Preis-Genussverhältnis das bleiben, was sie sind: weltweit einzigartig und beispielgebend!

Diese traumhafte, 3-Sterne-Auslese von absoluter Weltklasse aus dem Kirchspiel betört mit einer brillanten, konzentrierten und gleichzeitig ungemein eleganten Nase und beschenkt den Genießer mit einem faszinierenden Feuerwerk hochkomplexer feinfruchtiger und mineralisch-würziger Aromen. Am Gaumen explosive Aromatik, traumhafte Frische, ungemein dicht, druckvoll, harmonisch, reintönig und ungemein präzise.
Perfekte Balance, finessenreiches Spiel Süße-Säure, fast endloses Finale, ein Terroirwein erster Güte. Diese fabelhaft schöne Auslese legt sich seidig auf die Zunge und attackiert dennoch gewaltig den Gaumen, ein ganz großer Riesling, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen Westhofener Lage birgt. Ein monumentaler, sensationell komplexer Riesling von nobler und edler Gestalt, ganz nah dem Ideal.

Bei den Trauben für diese majestätische Auslese hat Klaus-Peter-Keller mit einem sehr späten Lesezeitpunkt hoch gepokert – „Es war ein Tanz auf des Messers Schneide” – und alles gewonnen! Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, dessen Ausstrahlung sich niemand wird entziehen können!
Potential bis nach 2040!


P.S.I: Eine persönliche Anmerkung: Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet.

So hoffe ich denn auch, dass diese beiden Weltklasserieslinge in gute Hände gelangen mögen, nicht als Spekulationsobjekt taugen, stattdessen diejenigen glücklich machen, die sie jemals genießen dürfen. Beide Weine, liebe Kunden, verfügen über ein jahrzehntelanges Potential, werden in wenigen Jahren zu den größten Rieslinglegenden der Welt gehören und in ihrer jeweiligen Kategorie nur mit der Idealnote bewertet werden können! Magischer, verzaubernder Stoff!

P.S.II: Auch das „Sommeliermagazin” feiert in seiner aktuellen Ausgabe unsere „Rheinhessische Lichtgestalt” und benotet die atemberaubenden Großen Gewächse Hubacker und Kirchspiel mit 96 Punkten. Pool-Position!


SPANIEN

Bodegas Olivares - Jumilla

In Spanien ist zurzeit – in eher unbekannten Anbauregionen – eine ähnlich revolutionäre Aufbruchstimmung im Gange, wie Weinliebhaber sie vor Jahren in Frankreichs Süden erstmals kennen lernten. Wohl die charaktervollsten Weine Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen extrem hoch gelegenen Weinbergen (650-760 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung, mit der höchst angenehmen Konsequenz, dass die Weine infolge dieser ungewöhnlichen Exposition der erstklassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben und der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen.

Das Resultat dieser optimalen klimatischen Bedingungen sind „tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen (von teilweise unter 20 hl/ha), die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehören, was die iberische Halbinsel zurzeit zu bieten hat,” so das hohe Lied des al punto wein-plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens 2004/5” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster).
Beide Weine der Bodega Olivares verdienen bereits seit mehreren Jahren meine ganz besondere Empfehlung, und das zu ihrer vollsten Zufriedenheit, was Ihre Nachfrage, liebe Kunden, nach diesen ungemein leckeren und preiswerten Weinen eindrucksvoll bestätigt. Das Schönste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass wir als einer der Pioniere, die diese Bodega bekannt machten, auch jetzt, nach Parkers sensationellen Elogen, große Mengen dieser mittlerweile sehr gesuchten Weinen erhalten – und dies zu unverändert günstigem Preis! Bravo und herzlichen Dank, Paco Selva.

435304 Olivares, Panarroz, tinto 2004 5,90 Euro
Die letzten Paletten unseres beliebten Klassikers vor dem anstehenden Jahrgangswechsel sind eingetroffen!

Olivares, Panarroz, tinto


435104 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2004 6,50 Euro
Eigenständiger, charaktervoller noch als der ungemein süffige Panarroz präsentiert sich diese höchst originäre Alternative zu den seelenlosen Industrieweinen aus dem Supermarkt!

Aus uralten wurzelechten Reben mit optimal gereiften Beeren vinifiziert Paco Selva einen superleckeren Wein mit einem tiefen Dunkelrot in der Farbe und einem eigenständigen Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende, animierende Frische zu verzaubern vermag.
In der Nase Anklänge an reife schwarze Kirschen, süße Waldbeeren, Rauch und feine Würznoten, im Mund eine fest gewirkte kühle Frucht und wiederum feine Gewürzanklänge, erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch und lang anhaltend. 6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, ist der Fruchtkern dabei so dicht und konzentriert, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist.

Welch originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, welch frische Säure, welch unvergleichliche Finesse „für einen Wein dieser Preisklasse und Region, fabulous value, 88-90 Punkte” (Parker) und welch weiches, reifes, schön eingebundenes Tanninkorsett im lang anhaltenden Nachhall.
Trotz seiner südlichen Herkunft wirkt dieser Preis-Genuss-Hammer angenehm frisch im Trunk und die alten wurzelechten Mourvèdre-Reben unterstreichen ein unkopierbares Geschmackserlebnis voller mediterraner Ursprünglichkeit und sanfter Wildheit: Ein autochthones südspanisches Original zum vorbildlich fairen Preis, ein idealer Zechwein und herausragender Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2006 bis 2008.


BORDEAUX-SUBSKRIPTION 2005

Jahrhundertqualitäten wie in den legendären Jahrgängen 1982, 1961 und 1947!

Majestätische Weine von großer Dichte und fabelhafter Frische mit einem phantastischen Reifepotential! Viele kleine Weingüter haben die besten Weine ihrer Geschichte vinifiziert – Schnäppchenqualitäten wie nie zuvor! Das Bordelaiser Fieber treibt bei den Renommiergütern die Preise in astronomische Höhen mit den wahrscheinlich höchsten Kursen aller Zeiten!

Seit im November nach Abschluss der Ernte klar wurde, dass es sich beim Jahrgang 2005 um einen phantastischen Ausnahmejahrgang handelt, standen bei den Händlern an den Quais von Bordeaux und Libourne sowie auf den Châteaux die Telefone nicht mehr still. So viele Anfragen aus aller Welt für Verkostungstermine gab es noch nie! Und meine Degustationen vor Ort belegen ganz ausdrücklich, dass sich die Weinliebhaber in der Tat auf großartige Weine freuen dürfen, die das Resultat idealer klimatischer Bedingungen während der Vegetationsperiode sind und eines Bilderbuchwetters im Herbst.

Das Besondere des 2005er Jahrgangs ist das ungewöhnliche Zusammentreffen von hoher physiologischer Reife und belebender Säure in den perfekt auf den Punkt gereiften Trauben. Daher bieten die besten Weine eine ganz seltene Synthese von Eleganz und Finesse einerseits und großartiger Konzentration, fabelhafter Dichte sowie hohem Extrakt auf der anderen Seite, gepaart mit einer animierenden Frische und einem legendären Reifepotential aufgrund der herausragenden Tanninqualität. Erfahrene Bordeaux-Degustatoren und seriöse Châteaubesitzer sprechen vom spektakulärsten Jahrgang, den sie je verkosteten bzw. vinifizierten und stufen ihn teilweise gar besser ein als den 1982er, der bis dato als die Ikone der Neuzeit galt, und vergleichen ihn mit den Legenden 1961 und 1947!

Der Wermutstropfen: Nach solchen Elogen ist die weltweite Nachfrage nach diesem „Wunderjahrgang” immens groß und hat einen wahren Hype ausgelöst: Amerikaner und Asiaten würden am liebsten den ganzen Jahrgang aufkaufen! Daher werden die Spitzengüter wahrscheinlich mit „Stratosphären-Preisen” aufwarten und neue Rekorde für junge Bordeauxweine erzielen. Zuletzt wurden solche Höchststände (nach Kaufkraft gerechnet) in der Goldenen Ära vor der Reblauskatastrophe in den 1860er und 1870er Jahren erreicht!
Die Konsequenz: Für die meisten Weinliebhaber, die sowieso nicht bereit sind, hohe dreistellige Eurobeträge auszugeben, bleibt die frohe Kunde, dass es vom Jahrgang 2005, von Ausnahmen abgesehen, keine schlechten Weine gibt und viele kleinere Güter die besten Weine ihrer Geschichte gemacht haben! Wer geschickt sucht, der findet herausragende Qualitäten – und dies im Subskriptionskauf zu ungemein fairen Preisen! Insofern feiert eine alte Bordelaiser Einkaufsregel fröhlich Urständ: Kaufe in großen Jahren die „kleinen” Châteaux! So erhält man exzellente Qualitäten, die in schwierigen Jahren selbst die Spitzengüter kaum in der Lage sind zu produzieren.
Pinard de Picard hat daher den Markt streng selektiert und wir freuen uns sehr, Ihnen eine kleine, aber feine Auswahl an Weinen von spektakulärer Qualität anbieten zu können, wahre Schnäppchen gar, mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis. Echte Werte, die das Bordelais in einem Jahrhundertjahrgang wie 2005 zu einer Fundquelle für alle qualitätsbewussten Weinliebhaber werden lassen. Und wir sehen an Ihrem Kaufverhalten, liebe Kunden, wie sehr Sie auf derartige elegante, anspruchsvolle, klassische Weine großer Terroirs zu günstigem Preis gewartet haben: Die Faszination Bordeaux ist, zumindest jenseits der ausgetrampelten Pfade, bei vielen Weinliebhabern ungebrochen!


Château des Eyrins - Margaux

„CHAMPION DE BORDEAUX”: Frankreichs renommierte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert den Basiswein unseres Bordelaiser Kleinods als Referenzwein seiner Region!

Kein Wunder! Entstammt doch der geniale Winzer Eric Grangerou einer hoch angesehenen Kellermeisterdynastie: Sowohl sein Urgroßvater als auch sein Großvater und schließlich sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Châteaux Margaux. So war Eric schon als Kind bei vielen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller dieser renommierten Domaine dabei, doch trotz seiner erblichen Vorbelastung entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten, sondern sich selbständig zu machen. Denn in ihm entflammte die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an die herausragenden Parzellen von Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer Insiderkenntnisse und exzellenten Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück, denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche renommierten Güter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mittlerweile hat Eric sein erstklassiges Terroir um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Diese erstklassigen Lagen haben ihm den Schritt in die Selbständigkeit leichter gemacht und ihn den Lockrufen von Château Margaux widerstehen lassen, denn dieses großartige Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Traum zu verwirklichen von exzellenten Weinen, die seinem von Margaux geprägten Geschmacksbild entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und ein harmonisches Gleichgewicht aller Faktoren im Wein. Natürlich werden alle drei Weine der Domaine aus optimal gereiften Trauben hergestellt, denen jedoch alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das sich mittlerweile als Modetrend in so vielen Bordelaiser Gewächsen findet, völlig abgeht. Authentischer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude und Finesse kommen bei diesen phantastischen Weinen vor schierer Extraktion und Konzentration, die Sie in so vielen untereinander austauschbaren Önologenweinen finden. Erics Gewächse sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lässt, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse. Sie gehören somit zu den ganz großen Juwelen unseres Programms!


570105 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2005 8,50 Euro
Als „CHAMPION DE BORDEAUX” feierte die REVUE DU VIN DE FRANCE bereits den herausragenden Jahrgangsvorgänger unseres Kleinods aus dem Bordelais.

Aus den klassischen Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot aus ausgezeichneten Parzellen in unmittelbarer Nähe der Gironde vinifiziert Eric einen sehr feinen, intensiv aromatischen Wein mit ausgeprägter Frucht und harmonischer Balance.
In der Nase zeigen sich die noblen Aromen klassischer Bordelaiser Rotweine zum Zeitpunkt dieser Fassprobe noch sehr verwoben, offenbaren aber bereits eine fabelhafte Komplexität, die in dieser Preisklasse einzigartig ist. Diese extrem tiefgründige, ungemein farbintenive Cuvée offeriert auf der Zunge eine erstaunliche Dichte mit cremigen, reifen Gerbstoffen, intensiven Anklängen an Schwarzkirschen, Waldbeeren und Cassis und all diese Ingredienzien sind traumhaft verpackt in eine erstaunliche Fülle und eine vielschichtige, anspruchsvolle Textur. Dazu präsentiert sich dieser extrem feine Wein voller Rasse und Eleganz und mit einem festen mineralischen Kern auf der Zungenmitte.

Was für ein leckerer Wein mit einem tollen Potential, der bei aller Dichte sehr vornehm wirkt und überhaupt nicht „lautschreierisch”, der vielmehr von seiner kühlen, rassigen Stilistik geprägt wird und dies alles zu extrem fairem Preis. Cru Monplaisir ist ein beeindruckender „kleiner” Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux!
„A top-flight” lobt selbst Parker diese Preissensation aus dem Jahrhundertjahrgang 2005!


In Subskription

570305 Château des Eyrins, Margaux rouge 2005 21,00 Euro
„Wie ein Alchimist hat Eric Grangerou das Ausufern der Temperaturen im heißen Sommer 2003 gemeistert”, huldigte die ‚Revue du vin de France’ bereits in ihrer Bewertung des Hitzejahres 2003 in ihrer Laudatio dieses großartigen Margaux und verlieh ihm ihre sehr selten vergebene, höchste Auszeichnung, den ‚coup de coeur’ („Lieblingswein”).

Und in der Tat kann Eric sehr stolz sein auf das, was er mittlerweile auf seinem nur 2,5 ha großen, erstklassigen Terroir mit seinen mehr als 40 Jahre alten Reben mit einem sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon (70%, der Rest Merlot, 25%, und Petit Verdot) Jahr für Jahr leistet. Aus niedrigstem Ertrag von unter 30 hl/ha vinifiziert er eine brillante Qualität, einen der Stars des Jahrgangs 2005, und das nicht nur in der angesichts seiner Qualität fast unglaublich günstigen Preisklasse!

Dieser edle Margaux beeindruckt mit einer sagenhaften Finesse und Ausgewogenheit und seiner großen Dichte und wirkt auf faszinierende Weise frisch und duftig. Eric hat sein Ziel, ein optimales Reifestadium der Trauben zu erreichen, ohne aber in marmeladige Überreife abzugleiten, dafür aber die fruchtige und aromatische Seite der Trauben zu erhalten, mit Bravour erreicht.
Von kardianlsroter, intensiv leuchtender Farbe zeigt sich der herrlich saftige Wein in der Nase von exquisiter Eleganz und Komplexität, seine klassische Margauxnase offenbart intensiven Schwarzkirsch- und Waldbeerengeruch, dezente Röstaromen und differenzierte Gewürznoten. Über die Zunge rollt der dichte, konzentrierte, mit einem festen mineralischen Kern versehene, dabei so elegante und finessenreiche Wein mit unglaublicher Länge und Vielschichtigkeit, dabei in seiner noblen Textur ein herrliches Mundgefühl vermittelnd. Sehr harmonische Tannine und lang anhaltender, superber Abgang (weiße Schokolade!) mit grandiosem mineralischen Nachhall.

Dieser große, charaktervolle Wein mit den Leitideen Eleganz, Finesse und Harmonie ist ganz sicherlich einer der heißesten Tipps in Bordeaux zurzeit.
Zu genießen voraussichtlich 2008 bis nach 2015.


In Subskription

Als Auflistung präsentieren wir Ihnen, werte Kunden, unsere weiteren Empfehlungen aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 mit großartigem Preis-Genussverhältnis, die wir im Internet ständig weiter aktualisieren. Es lohnt sich daher, öfter auf unserer Homepage vorbei zu schauen, denn viele dieser so fairpreisigen Weine stehen nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung und werden daher teilweise schnell ausverkauft sein.
Bei den meisten Weingütern haben wir uns auf knappe Notizen und Bewertungen ihrer Gewächse von Top-Journalisten beschränkt, unsere ureigenen Geheimtipps (wie das oben aufgeführte Château Eyrins), Güter, mit denen wir ständig zusammenarbeiten, haben wir für Sie im gewohnt informativen Stil beschrieben!

512305 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2005 11,90 Euro


In Subskription

563105 Château Mille Roses, Haut Medoc, rouge 2005 12,90 Euro


In Subskription

564105 Château d’’Aurilhac, Cru Bourgeois, Haut Medoc, rouge 2005 12,50 Euro


In Subskription

569105 Château d’’Agassac, Haut-Médoc, Cru Bourgeois rouge 2005 14,90 Euro


In Subskription

566105 Cambon La Pelouse, Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur rouge 2005 13,70 Euro


In Subskription

567105 Escurac, Médoc, Cru Bourgeois rouge 2005 11,80 Euro


In Subskription

521105 Château Moulin Haut Laroque, Fronsac, rouge 2005 19,90 Euro


In Subskription

565105 Charmail, Haut-Médoc Cru Bourgeois rouge 2005 14,80 Euro


In Subskription

524105 Château Brun, St. Emillion, rouge 2005 8,90 Euro
Der Aufsteiger aus Saint Émilion!
Im aktuellen VINUM-Test (Maiausgabe 2006) der „besten Schnäppchen aus dem Bordelais” als einer von ganz wenigen Weinen unterhalb der 10-Euro-Grenze gefeiert.


In Subskription

523105 Clos de la Vieille Eglise, Pomerol, rouge 2005 32,00 Euro
Der absolute Überflieger bei meinen Verkostungen und nach meinem Geschmack auf der qualitativen Ebene eines Pétrus in „normalen” Jahrgängen!

Als Beleg hierzu mag auch die Verkostung der 2004er Weine aus Pomerol dienen, in denen einer der renommiertesten Weinjournalisten der Welt, René Gabriel, im WEINWISSER den Clos de la Vieille Église mit nur einem Punkt weniger bewertete als die Legenden der Appellation: Pétrus und Le Pin! Und der 2005er ist nochmals deutlich besser ausgefallen!

Sehr tiefes, dunkles Granat in der undurchsichtigen Farbe. Nobles, betörendes Himbeerbukett, tiefgründig und konzentriert. Am Gaumen dichtes Extrakt, dabei von burgundischer Finesse, rotbeerige Noten mit Weichselanklängen, phantastische Tanninstruktur, sehr langer, fein mineralischer Nachhall, toll gelungen, großartiges Reife- und Entwicklungspotential!


In Subskription


Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann