Saarlouis, im April 2006

PINwand N° 114


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen aus Deutschland traumhaft schöne Weißweine aus dem Jahrhundertjahrgang 2005 von den Weingütern Keller aus Rheinhessen (Deutschlands Winzer des Jahrzehnts, Gault Millau) und Van Volxem von den Steilhängen der Saar (STERN: Der Rebenflüsterer Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf).

Telmo Rodriguez vinifiziert sensationell schöne Alltagsweine in Spanien und die vorzüglichen Rotweine der Quinta de Brunheda brillieren in der großen Portugaldegustation im aktuellen VINUM.

Freunden italienischer Weine legen wir die ungemein urwüchsigen Gewächse der Fratelli Barba ebenso eindringlich ans Herz wie den legendären Kultwein Kurni.

Liebhaber französischer Tropfen können sich an den Weinen der Domainen Pierre Clavel (mit einer Exklusivabfüllung für Pinard de Picard) aus dem Languedoc, Boudau aus dem Roussillon, Les Cailloux aus Châteauneuf-du-Pape, La Hase aus Bordeaux und Marcel Deiss aus dem Elsass erfreuen.

Endlich ist der Frühling da und mit ihm sprießt die heiß begehrte Königin des Gemüses aus der Erde: der Spargel. Natürlich braucht er zur vollen Entfaltung seines Genusses die optimale Weinbegleitung. Denn je nach Zubereitung verträgt die bisweilen etwas zickige Königin nämlich nur wenig oder gar keine Bitterkeit im Wein, mag auch keine dominanten Holztöne und keine pikante Säure.
Gerne präsentieren wir Ihnen ein erlesenes Probierpaket unterschiedlicher Weine, die genau die richtige Balance an Süße und Säure, Frische und Körper besitzen, um mit dem edlen Gemüse eine traumhafte geschmackliche Harmonie einzugehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und eine genussreiche und sinnenfrohe Spargelsaison.


80027 Spargelweinpaket 4,5 l 65,00 Euro
Endlich kommt der Frühling und mit ihm sprießt die heiß begehrte Königin des Gemüses aus der Erde: der Spargel. Natürlich braucht er zur vollen Entfaltung seines Genusses die optimale Weinbegleitung. Denn je nach Zubereitung verträgt die bisweilen etwas zickige Königin nämlich nur wenig oder gar keine Bitterkeit im Wein, mag auch keine dominanten Holztöne und keine pikante Säure. Gerne präsentieren wir Ihnen ein erlesenes Probierpaket unterschiedlicher Weine, die genau die richtige Balance an Süße und Säure, Frische und Körper besitzen, um mit dem Spargel eine traumhafte geschmackliche Harmonie einzugehen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und eine genussreiche und sinnenfrohe Spargelsaison.
Gerne stehen wir Ihnen zudem jederzeit telefonisch oder per Email beratend in Sachen Wein und Spargel zur Seite.

Unser attraktives Spargelweinpaket:
Je 1 Flasche
951005 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 2005
953705 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay 2005
420105 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2005
113802 Deiss, Muscat Bergheim 2002
772203 Sabathi, Sauvignon Blanc Klassik 2003
700204 Angerer, Grüner Veltliner Spies 2004



Und was passt besser zu Spargel als neue Kartoffeln und frisches Olivenöl, überstreut mit reifem Parmesankäse? Aus neuer Ernte sind zwei unserer erfolgreichsten Olivenölklassiker wieder frisch eingetroffen:

41021 Tenuta Zangara, Olivenöl Extra Vergine 17,50 Euro

Tenuta Zangara, Olivenöl Extra Vergine

Vom FEINSCHMECKER vor zwei Jahren nach einer Verkostung von 1.000 Olvenölen als das beste der Welt gefeiert.

41542 Agro Vim, Iliada, Olivenöl Extra Vergine, PDO Kalamata 0,5 l 5,90 Euro

Das preiswerteste aller 250 im großen FEINSCHMECKER-Test empfohlenen Olivenöle!


Schnäppchenweine:
Tolle Restposten in geringen Mengen, die dringend unseren Neueinkäufen Platz machen müssen. Wer sich schnell entscheidet, hat die Chance, höchst attraktive Weine deutlich unter ihrem wahren Wert zu erwerben!

430199 Primo Palatum, Navarra Tinto 1999, statt 29,00 nur 19,90 Euro


701403 Hirsch, Riesling Zöbing (DV) 2003 , statt 9,90 nur 7,50 Euro


80113 Mansenoble Reserve, rouge 12 für 10 2002 9 l, statt 154,80 nur 129,00 Euro



Unsere High-Light Veranstaltung im Frühjahr 2006: Für Samstagabend, den 27. Mai, laden wir Sie ganz herzlich in das Wiesbadener Spitzenrestaurant Ente zu einem Galamenü ein mit zwei großen Winzerpersönlichkeiten der Welt: Keller meets Pégau.
Klaus-Peter Keller und Laurence Féraud begleiten Sie persönlich durch einen traumhaften Abend, werden Ihnen ihre Weine kommentieren und aus dem Nähkästchen ihrer einzigartigen Winzerkarrieren plaudern. Kontaktieren Sie uns bei Interesse. Wir informieren Sie gerne!


DEUTSCHLAND

Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar
Stern (16/2005): Der Rebenflüsterer Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf

Stephan Reinhardt (Weinjournalist, FEINSCHMECKER u.a.): Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.

Wer Roman Niewodniczanski persönlich kennt, weiß um die charismatische Begeisterungsfähigkeit und die besondere Aura, die ihn umgibt. Dabei ist er alles andere als ein weltfremder Träumer oder Esoteriker. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Aber wenn ich mit ihm durch die extrem steilen Weinberge kraxele, wenn er sich in jeder Lage buchstäblich in die Rebzeilen hinein kniet, mit leuchtenden Augen die duftende, lebendige, feinkrümelige Erde (das Resultat beispiellos kompromissloser und harter Weinbergsarbeit) durch die Finger rieseln lässt, die augenscheinlich die Grundlage seiner großen Rieslinge bildet, dann sehe ich, wie im 2-Meter-3-Hünen der kleine, begeisterungsfähige Junge steckt, der seinen großen Traum verwirklicht: Roman treibt genau jenes Feuer an, das die wirklich großen Winzerpersönlichkeiten der Welt beseelt.

Im fabelhaften Jahrgang 2005, der an der Saar zu den größten aller Zeiten zählt, hat es Roman geschafft, seinen bereits legendären Saar-Riesling, einen der erfolgreichsten Weißweine im Programm von Pinard de Picard, auf eine neue qualitative Ebene zu hieven. Subtile Fortschritte in der Weinbergsarbeit, das engagierte Schaffen von Dominik Völk, Romans jungem, leidenschaftlichem Kellermeister (ein neugieriger, wacher Geist, der weiß, dass Qualität zuvörderst im Weinberg entsteht und diese im Keller nur noch bewahrt und behutsam in Wein umgesetzt wird) und die einzigartigen klimatischen Bedingungen in 05 haben einen extrem frischen und zutiefst mineralischen Wein geboren, der immenses Trinkvergnügen mit einem unübertrefflichen Preis-Genuss-Verhältnis vereint.


907105 Van Volxem, Saar Riesling, trocken 2005 9,30 Euro
Es sind nicht immer nur die teuren Kultgewächse, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Denn was strahlt beispielsweise dieser unter Kennern bereits legendäre Saar-Riesling nur für eine Magie aus! Welch fulminanter Einstieg in die stilistisch so eigenständige Welt der unverwechselbaren Weinunikate des Traditionsgutes Van Volxem!

Roman Niewodniczanski hat seinen individuellen Stil konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit diesem extrem frischen und tief mineralischen 2005er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt.
Der faszinierend intensive Duft offenbart reife gelbe, aber auch tropische Früchte, dazu gesellen sich feinste Gewürzaromen und intensiv mineralische Noten (hier wird Schiefer sinnlich fassbar!), wie wir sie hier in dieser Brillanz nie zuvor wahrgenommen haben!
Für einen Saarriesling dieser Preisklasse ist dieser Wein eine absolute Sensation! Seine frische, lebendige Art vereint sich mit einem cremigen Mundgefühl, er erzeugt permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Gelage: Welch phänomenale Vermählung zwischen perfekter physiologischer Reife und phantastischer Säurestruktur.

Ein großartiger Saarriesling von spektakulären Steillagen aus einem absoluten Jahrhundertjahrgang zu einem fast unglaublich fairen Preis!

P.S. Dieser saftig-feinrassige Riesling ist ein universeller Essensbegleiter, insbesondere zu Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten.
Ich rate, diese Riesling-Pracht zu dekantieren oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche zu probieren. Ab sofort bis nach 2010.



Die großen Lagenweine von Van Volxem aus 2005 reifen noch behutsam in den unterirdischen Kellern und werden erst im Herbst 06 auf den Markt kommen. Aus Romans Weingutsreserven können wir Ihnen jedoch noch einmal einige Kisten aus dem hervorragenden 2004er Jahrgang anbieten, auf die nach Parkers Bewertungen nochmals ein regelrechter Hype eingesetzt hat: Atemberaubende Riesling-Unikate von den berühmtesten Steillagen der Saar, einzigartig in der Welt!

Dank moderater Alkoholgradationen herrlich frisch auf der Zunge mit einer unvergleichlich cremigen Textur, verspielt und animierend, verfügen diese tief mineralischen Rieslinge über reife Säuren und ein opulentes, vom verwitterten Schiefer gewürztes Fruchtbild. Einfach klassisch Van Volxem!


907304 Van Volxem, Vols Riesling 2004 17,50 Euro
90+ Parker-Punkte


907404 Van Volxem, Wiltinger Kupp Riesling 2004 17,00 Euro
92 Parker-Punkte


907604 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 2004 26,00 Euro
93 Parker-Punkte


907704 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 2004 32,00 Euro
92 Parker-Punkte


907804 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 2004 32,00 Euro
94 Parker-Punkte


906704 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Auslese 2004 23,00 Euro
92 Parker-Punkte



Weingut Keller

Kollektion des Jahres 2004 urteilt der Gault Millau und Gerhard Eichelmann, Deutschlands Weine 2006, lobt: Weingut des Jahres 2004

Bei diesen verdienten Ehrungen für das rheinhessische Paradeweingut durch Armin Diel/Joel Payne sowie Gerhard Eichelmann fehlt doch noch eine kompetente Stimme. Richtig! Traditionell erst im übernächsten Frühjahr nach der Ernte veröffentlicht Sam Hofschuster, renommierter Verkoster des ansonsten brandaktuellen Internetweinführers www.wein-plus.de , seine regionsbezogen vergebenen Auszeichnungen der Kollektion des Jahres: Wir zitieren mit großer Freude:
Klaus und Klaus Peter Keller gelangen phantastische trockene Rieslinge, die zum Besten gehören dürften, was bislang in dieser Form entstanden ist. Es ist schwierig, sich ein Mehr an Präsenz, Tiefe und Komplexität vorzustellen, als sie der G-Max vereint, aber auch der grandiose Hubacker und die anderen Großen Gewächse verschlagen einem den Atem. Zu unseren Lieblingsweinen des Jahrgangs gehört zudem der mächtige und dennoch ungeheuer animierende Silvaner S. War 2004 auch kein Paradejahr für edelsüße Spitzen, gelangen selbst diese wieder prächtig. Die dritte Kollektion des Jahres in Folge, aber es ist nicht so, dass wir eine Wahl hätten. Man kann wenige ähnlich gute Betriebe finden, bessere findet man nicht.

Zum wiederholten Male also herzliche Glückwünsche in die heimliche deutsche Weinhauptstadt, das kleine verträumte Dörfchen Flörsheim-Dalsheim! Wenn auch mit dieser erneuten Ehrung die sympathischen Kellers somit im Jahrgang 2004 nach Ansicht ALLER renommierten Experten die beste Kollektion des Jahres vinifiziert haben, so steigern Sie infolge der optimalen klimatischen Bedingungen in 2005 gar noch einmal die Qualitäten!
Rar aber exzellent, lautet daher auch das eindeutige Resümee von Klaus-Peter Kellers detaillierter Beschreibung des Jahrgangsverlaufs in seinen Weinbergen, die wir Ihnen in Pinwand 111 ausführlich vorgestellt haben. Heute präsentieren wir Ihnen vier herausragende Weine aus dem großartigen Portofolio dieses absoluten Weltklassewinzers, der, so jung auch noch an Jahren, mit erstaunlicher Gelassenheit sich zwar über alle Ehrungen ungemein freut, jedoch mit beiden Füßen fest auf dem Boden haften bleibt und unermüdlich an der weiteren Optimierung seiner Weinbergsarbeit feilt. (Um ein Bonmot des legendären Sepp Herberger abzuwandeln: Nach der Ernte ist vor der Ernte.) Unsere heutigen Neuvorstellungen bereiten frisch abgefüllt nicht nur solo getrunken Trinkspaß pur, sondern sind darüber hinaus exzellente Begleiter zu allen Spargelgerichten, die uns die frischen Aromen des Frühlings auf den Teller zaubern!


953505 Keller, Grauer Burgunder, trocken (PK) 2005 8,30 Euro
Pinot Grigio? Zumeist banal und seelenlos sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal diesen charaktervollen Grauburgunder bester deutscher Provenienz.

Dieser pikant-würzige Wein von mineralischen Böden begeistert mit seinem feinwürzigen Duft und komplexen Anklängen an reifen Apfel, Brioche, Melonen und seinen aromatischen nussigen Noten. Füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel aus, ist mit seinen nur 12% Alkohol ungemein trinkanimierend und traumhaft aromatisch. Gewinnt mit Luft noch an mineralischer Tiefe!

Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und viel Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Essensbegleiter und DIE Alternative zu den belanglosen Pinot Griiiigios, die noch immer den Markt überschwemmen.
Zu genießen ab sofort bis 2008.


953605 Keller, Weisser Burgunder, trocken (PK) 2005 8,80 Euro
Wunderschöner, knackig-trockener (nur 3 g Restzucker!), zart cremiger, dabei sehr eleganter, feinsinniger, ungemein frischer, kühler und mineralischer Weißburgunder auf TOP-Niveau.

Dieser herzhafte Weißwein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel und seine Anklänge an eine frisch gemähte Blumenwiese im Morgentau.
Auf der Zunge ein Weißburgunder wie aus einem Guss: bei aller Extraktdichte und Cremigkeit verspielt, elegant und animierend frisch mit einem langen mineralischen Nachhall. Idealer Spargelwein!
Zu genießen ab sofort bis 2008.


953705 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2005 12,50 Euro
Frühlingszauber vom muscheligen Kalk

Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der Faustsche Geist des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittiert.
Die optimalen klimatischen Bedingungen in 2005 sind natürlich ebenfalls verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieser phantastischen Burgundercuvée. Und die fabelhaften Muschelkalkböden der erstklassigen Wingerte verleihen diesem ungemein mineralischen Wein eine vibrierende Energie, die beschwingt und die jedem Genießer ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag!
Sehr komplexe Nase mit Anklängen an Williamsbirne, Weinbergspfirsich sowie Haselnuss und dezente Noten von edler Vanille aus dem großen Holzfass. Am Gaumen eine feingliedrige, elegante und betörend mineralische Stilistik. Ungemein präzise in der spielerisch agierenden Säure, schlank, rassig, nervig und verblüffend frisch auf der Zunge.

Eine unfassbar leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein leiser Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation! für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung.

Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter!
Wahrlich: ein (Spargel-) Wein de luxe!
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.



Passend dazu von der Winzerin Julia Keller ihr persönliches Lieblingsrezept: In der Saison genießt unsere ganze Familie den heimischen Spargel. Dazu nehme ich ein herausragendes frisches Olivenöl (Julia ist übrigens ein großer Fan unseres im Anschreiben präsentierten sizilianischen Referenzöls von Zangara, dass vom FEINSCHMECKER als bestes der Welt ausgezeichnet wurde!), beträufele damit den al dente gekochten weißen oder den noch aromatischeren grünen Spargel, dazu etwas geriebener Parmesan, kleine Kartöffelchen aus neuer Ernte und ein Glas unseres wunderbar-eleganten Weißburgunder-Chardonnays. Einer meiner liebsten Weine in 2005. Guten Appetit..

Großer Genuss kann so ungemein einfach und authentisch sein!

In der letzten Pinwand bereits haben wir Ihnen, liebe Kunden, den fabelhaft schönen Grünen Silvaner 2005 vorgestellt. Mit sensationellem Erfolg! Niemals zuvor haben wir bei Pinard de Picard binnen Tagen so viele Flaschen dieser so oft malträtierten rheinhessischen Urrebe, die jedoch in den Händen eines sensiblen Magiers wie Klaus-Peter Keller urwüchsige Weine gebiert, verkauft. Dieser authentische Stoff, der zu einem Preis verkauft wird, der im internationalen Vergleich gesehen unfassbar niedrig ist, hat nicht umsonst mittlerweile bei unseren Kunden einsamen Kultstatus erreicht! Nachdem unser Lager kurzfristig ratze-butze leer gekauft war, können wir Ihnen diesen exzellenten Spargelwein ebenfalls wieder mit großem Vergnügen anbieten:


951005 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 2005 7,30 Euro



Diese vier fabelhaften Weißweine, die, es sei nochmals ausdrücklich betont, allesamt vorzügliche Essensbegleiter sind und auch solo getrunken Trinkgenuss pur bereiten, demonstrieren eindrucksvoll:
Klaus-Peter Keller hat in 2005 nochmals eins drauf gesetzt auf den mittlerweile schon legendären Jahrgang 2004 und die beste Kollektion in der traditionsreichen Weingutsgeschichte vinifiziert!


SPANIEN

Telmo Rodriguez

Er ist der vielleicht begabteste und kreativste Kopf innerhalb der spanischen Winzerelite. Telmo Rodriguez, dem selbst die REVUE DU VIN DE FRANCE einen geradezu euphorischen Artikel mit spektakulären Bewertungen unter dem zutreffenden Titel: Un Bordeaux en Espagne widmete, produziert hochwertige Spitzenweine auf Weltklasseniveau genauso wie vorzügliche Alltagsweine mit einem phänomenalen Preis-Genussverhältnis. Heute präsentieren wir einen gereiften (!), in homöopathischen Dosen erzeugten absoluten Spitzenwein und aus einem Jahrhundertjahrgang zwei dieser traumhaften Leckerbissen für den täglichen Genuss ohne Reue, die seit langem bereits zu den meist verkauften Weinen unseres Programms gehören.
Kein Wunder: Die Compañía de Vinos Telmo Rodriguez erzeugt in modernem Stil hervorragende Weine mit einer ureigenen Handschrift, die einen ausgeprägten Terroircharakter besitzen und als Vorbild gelten für viele Weine Spaniens der neuen Generation!


420105 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2005 6,75 Euro
Dieser traumhaft leckere Trinkspaß, eine sehr erfrischende Cuvée aus Verdejo (85%), Viura und Sauvignon Blanc, gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld.

Ungemein verführerische Nase, herrlich fruchtig und würzig, Aromen von Aprikosen, Holunderblüten, Cassis und exotischen Früchten, dazu zart mineralische Anklänge von der Verdejotraube.
Am Gaumen sagenhaft frisch, fein balanciert und versehen mit einer seltenen Reinheit der Aromen und enorm viel Finesse.

Telmo Rodriguez selbst meint, er habe noch niemals einen Basa in einer solch großartigen Qualität vinifiziert! Dieser herrliche Alltagswein aus einem großen Jahrgang im Nordwesten Spaniens (insbesondere in der Region Rueda, die von einem besonders günstigen Klima vor und während der Weinlese profitierte) ist für den baldigen Trinkgenuss im kommenden Frühjahr und an lauen Sommerabenden konzipiert und wird bis Mitte 2007 exzellent munden!
Jetzt bis Mitte 2007


420205 Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto 2005 5,30 Euro
Der STERN feiert bereits einen Jahrgangsvorgänger dieses sensationell preiswerten Alltagsweine euphorisch unter der zutreffenden Schlagzeile Al Muvedre Schrecken des Supermarkts als Weintipp der Woche: Es sind nicht unbezahlbare Ego-Weine, mit denen der junge Telmo Rodriguez nach Ruhm und Ehre greift. Eher sind es die bodenständigen Tropfen.
Einer der kreativsten unter den Star-Weinmachern Spaniens, sucht er in seiner Heimat nach typischer Expression von Herkunft, Rebsorte und Klima. In Alicante, sonst vinologisches Niemandsland, entdeckte er Terrassenanlagen mit alten Rebstöcken der Sorte Monastrell, frankophilen Weintrinkern unter den Namen Mourvèdre bekannt.
Nun ist die Gegend von Alicante zwar die Heimat dieser dickschaligen Rebsorte, gleichwohl wussten die Bauern dort deren Kraft und Würze bis vor kurzem nicht in Weinqualität umzusetzen. Telmo Rodriguez kam, half und liefert nun auf herzerfrischende Weise authentischen Monastrell. Die Ausstattung der Flasche wirkt durch gekonnte Simplizität edel und raffiniert. Al steht für Alicante, Muvedre für die Rebsorte.
Der unkomplizierte Wein erfreut das Herz des preisbewussten Weintrinkers, den die anonymen Supermarkttropfen immer wieder quälen, der aber vom Geizen nicht lassen kann. Hier wird er zu einem Spottpreis glücklich!
Herrlich wild zeigt der Wein Charakter in Duft und Geschmack, milde Gerbstoffe tragen saftige Würze an den Gaumen. Mit dunklen Beeren und getrockneten Sommerkräutern schmeckt er nach deutlich mehr, als er kostet da hat der Supermarktwein nichts zu melden. Gut gebrüllt, STERN!

Und unser heute präsentierter, ungemein charaktervoller 2005er demonstriert eindrucksvoll die potentiellen Möglichkeiten eines von der Fachpresse bereits zum Jahrhundertjahrgang hoch geschriebenen Jahres und begeistert mit seinen südlich-würzigen Aromen und seinen Anklängen an Cassis, Schattenmorellen, Schokolade, Pfeffer und Wachholderblatt.
Seit Jahren einer unserer erfolgreichsten Rotweine überhaupt, doch wohl noch nie war er so gut und so geschliffen wie in 2005! Unbedingt probieren!
Trinkreife ab sofort (etwas Luft geben bitte), Höhepunkt Spätherbst dieses Jahres bis Ende 2009.

Reservierbar, lieferbar ab 26. April

422299 Rodriguez, Pegaso, Barrancos de Pizarra, Castilla y Léon tinto 1999 22,00 Euro
In der Castilla, nördlich von Madrid, liegt ein kleiner, legendärer Weinberg mit Namen Cebreros, einer der historischen großen Terroirs Spaniens, der fast in Vergessenheit geraten war, wohl, weil die extrem harte Bearbeitung in dem unwegsamen Gelände nur mit Hilfe von Pferden möglich war.
Doch diese sehr steilen Hügel in über 1.000 m Höhe (eine Art Priorat mit kühlen, für die komplexe Fruchtausbildung idealen Nächten, so Telmo) aus Schiefer!- und Tonböden tragen einen wahren Schatz über 80 Jahre alte Grenachereben besten genetischen Materials mit extrem geringem Ertrag von unter 20 ha/hl.
Für Telmo Rodriguez, diesen stets wachen, umtriebigen Geist die ideale Gelegenheit, einen spektakulären, autochthonen Terroirwein zu erzeugen, der sich in seiner stilistischen Einzigartigkeit von den anderen großen spanischen Rotweinen doch sehr unterscheidet.

Was ist das für ein betörender, vielschichtiger Wein, meilenweit von allen modisch marmeladigen Tendenzen entfernt, wie ein ferner Gruß aus einer verschollenen Zeit wirkend, in der die Qualität eines großen Gewächses noch ausschließlich im Weinberg erzielt wurde.
Tiefrote Grenachefarbe, ungemein faszinierende, aber völlig unaufdringliche Understatement-Nase mit Aromen von reifen schwarzen Beeren, Kirschen und mediterranen Kräutern, dazu zarte Anklänge an Pfeffer und Mineralien. Im Mund eine saftige, fast burgundische Textur, dicht und ungemein finessenreich, dazu eine komplexe und sehr harmonische Fruchtstruktur, kompakte, aber seidene, cremige Tannine und sehr lang anhaltend.

Ein großer Wein, den ich insbesondere Liebhabern filigraner, finessenreicher Weine anempfehlen möchte, deren Trinkvergnügen weit jenseits der Vordergründigkeit von modernen Extraktionsbomben beginnt!
Telmo Rodriguez hat diesen in winzigen Mengen erzeugten Wein bewusst erst sehr spät frei gegeben, da er ihn bis zur ersten Trinkreife zurück halten wollte. Entwicklungs- und Lagerpotential für sicher noch weit mehr als ein Jahrzehnt!



PORTUGAL

Authentische, unverwechselbare, faszinierende Weine voller Individualität mit einem terroirgeprägten Charakter, die unserem hohen Anforderungsprofil entsprechen, kommen seit einigen Jahren auch vom Westen der iberischen Halbinsel, aus Portugal. Für Kenner ist dies keine große Überraschung, sondern eher eine überfällige Entwicklung, findet sich doch hier ein faszinierendes Spektrum landestypischer Rebsorten und eigenständiger Weine, die aus den ca. 500 geschätzten autochthonen Rebsorten produziert werden, die sonst nirgendwo auf der Welt wachsen.

Man muss sich zudem in Erinnerung rufen, dass Portugal im 20ten Jahrhundert jahrzehntelang vom übrigen Westeuropa isoliert war, jedoch nicht wegen seiner geographischen Randlage, sondern als Folge einer über 40 Jahre andauernden Diktatur. So hat sich dieses wunderschöne Land bis zur friedlichen Wandlung zur Demokratie und zum Beitritt in die Europäische Union (1986) sehr eigenständig entwickelt. Weinbautechnisch gesehen bedeutet dies, dass die internationalen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Chardonnay bisher nur wenig Fuß gefasst haben, so dass Portugal heute einer Insel gleicht im großen Weinmeer mit einer Schatztruhe voller einheimischer Traubensorten und einem reichen Fundus unterschiedlicher Terroirs.

Diese Voraussetzungen sind für neugierige, aufgeschlossene Weinliebhaber natürlich ideal, die nicht einen Abklatsch modischer Weintrends aus irgendeiner Ecke unseres Planeten suchen, sondern unverwechselbare, originäre Weinunikate. Die besten portugiesischen Weine befinden sich zweifellos heute auf absolutem TOP-Niveau. Die rote Spitzenklasse wächst vor allem im Dourotal, der Trendsetter-Region, wo teilweise uralte Reben auf steilen, kargen Schieferterrassen optimale Bedingungen finden. Wir präsentieren Ihnen heute mit der QUINTA DE BRUNHEDA eine echte Entdeckung, wo phantastische, individuelle Qualität - mit höchst eigenständiger, originärer Stilistik - und moderater Preis in einer exzellenten Relation zueinander stehen, wie die aktuelle große VINUM-Degustation (Heft April 06) eindrucksvoll beweist!


La Quinta De Brunheda - Douro

Jeder Weinkenner weiß um dieses unbeschreibliche Gefühl, wie es ist, wenn man erstmals einen dieser betörenden Tropfen im Glase hat, der wegen seines höchst originären Charakters zunächst ein wenig irritiert und der gleichzeitig aufgrund seiner sinnlichen Stilistik so ungemein fesselt, dass man sich magisch in seinen Bann gezogen fühlt: Gänsehautatmosphäre!
So erging es mir bei der Erstverkostung (eine Blindprobe) der fabelhaft schönen autochthonen Gewächse der Quinta de Brunheda. Die überwältigenden Aromen, die dem Glase entströmen, die Komplexität im Mund, die Dichte und Konzentration, gepaart mit einer anmutigen Eleganz und großen Finesse, die innere Harmonie der Weine, ihre Feinheit und Subtilität, all dies ist ein Geschmackserlebnis der ganz eigenen Art, das den Wunsch erweckt, förmlich in diese Weine eintauchen zu wollen. Man ist fasziniert und beginnt in seinem olfaktorischen Gedächtnis zu forschen, woher diese Weine wohl stammen mögen. Die Gedanken kreisen, man sucht nach vergleichbaren Geschmackserlebnissen, aber es will einfach nicht so recht passen. Die komplexe Aromenfülle (berauschende Beerendüfte, die perfekte Balance aller Komponenten, die zarten Vanillearomen von neuen Barriques bester Tonneliers stammend), da gibt es durchaus Assoziationen an berühmte Renommierregionen der Welt. Aber diese Tropfen sind geschmacklich einfach anders, sie verfügen über Nuancierungen, die das übliche Spektrum sprengen.

Das müssen also autochthone Rebsorten sein, von einem großen Terroir und aus einer Region stammend, deren Weine man nicht jeden Tag genießt. Dann, ganz langsam, führt die so ureigene Aromatik auf die richtige Fährte: Dies können nur portugiesische Spitzenweine sein, eine perfekte Synthese von Mineralität (Schieferböden!) Extrakt, geschmeidig opulenter Frucht und wunderbarer Eleganz mit spezifischen Aromen, wie sie großen Gewächsen aus dem Douro-Tal zu eigen sind.

In dieser ungemein dynamischen Region, am Rande der Tua, einem Nebenfluss des Douro, liegt das alte Familiengut Brunheda, das sich binnen kürzester Zeit in die kleine Elite portugiesischer Spitzengüter hineinkatapultiert hat. Die Region Douro, benannt nach dem gleichnamigen Fluss, der als Duero in den spanischen Bergen weit oberhalb von Ribera del Duero entspringt und der in Nordportugal eine tiefe Schlucht in die dortige Bergwelt geschnitten hat, ist eine der ältesten (1756) gesetzlich festgelegten Weinanbaugebiete der Welt und profitiert von ihren erstklassigen, aber auch extremen klimatischen Bedingungen (Schnee im Winter, häufig bis zu 45° Hitze im Sommer) ebenso wie von sehr alten autochthonen Rebstöcken auf einem großartigen Terroir, das mehrheitlich von steilen Schieferterrassen geprägt ist.

Galt diese berühmte Region früher fast ausschließlich als Synonym für Portwein, so produzieren mittlerweile in dieser privilegierten Zone eine Handvoll Spitzenwinzer trockene Rotweine von Weltformat.
Und bereits seit vielen Generationen bewirtschaftet die Familie Sequeira erstklassige Schieferlagen, die mit den edelsten der portugiesischen Rebsorten, insbesondere Touriga Nacional und Tinta Roriz (in Spanien Tempranillo genannt) bepflanzt sind. Lange Zeit belieferte man berühmte Handelshäuser mit dem ausgewählten Traubenmaterial, dann beschloss man, das große Potential der erstklassigen Lagen selbst zu nutzen, um große Rotweine zu produzieren. Und dies sind keine marmeladigen Brechstangenweine à la Neue Welt, diese subtilen Gewächse sind vielmehr höchst trinkanimierend und überzeugen den begeisterten Weinliebhaber auch beim zweiten, dritten und jedem weiteren Glase! Originäre Charakterweine also, voller Ursprünglichkeit, und eine Demonstration der großen potentiellen Möglichkeiten des schlafenden Riesen im Westen der iberischen Halbinsel: Kategorie persönliche Lieblingsweine!


454202 Brunheda, Fagote, tinto 2002 9,90 Euro
Herrliches, sattes Dunkelrot in der Farbe, eine kernige, höchst eigenständige Cuvée aus Portugals großen autochthonen Rebsorten, 12 Monate im französischen Barrique ausgebaut, das Holz perfekt integriert und ein erfrischend niedriger Alkoholgrad von knapp 13%.

Die Nase präsentiert sich durchaus beerenfruchtig mit Anklängen an Pflaumen und Paprika und doch ganz anders, als man es von französischen oder auch spanischen Weinen gewöhnt ist. Am Gaumen dicht und konzentriert; tiefdunkle würzige Fruchtkomponenten sind eingebettet in ein weiches, feinkörniges Tanninkorsett mit feiner Säure.
Eine seidige Würze und die wohltuende Balance und Frische dieses erstaunlich preiswerten Gewächses (VINUM lobt ihn in seiner aktuellen Aprilausgabe in einer großen Degustation Aufbruchstimmung in Portugal als einen von drei Weinen aus der Region Douro für sein ausgezeichnetes Preis-Genussverhältnis!) laden ein, die unverfälschte Welt der portugiesischen Weine zu entdecken. Ein sinnliches Vergnügen, urwüchsig und ungeschminkt!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


454101 Brunheda, Encostas do Tua, Reserva tinto 2001 16,90 Euro
Ein tiefdunkler, betörender, sinnlicher Tropfen aus den edlen, autochthonen Rebsorten Portugals (Touriga Nacional, Tinta Roriz, in Spanien Tempranillo genannt, Tourige Franca und Tinta Barroca) funkelt im Glase, mächtig, voll überbordender wilder Aromen und dennoch durch den Barriqueausbau gezähmt, daher fast zivilisiert, grazil gar, von anmutiger Eleganz und großer Finesse, ein Wein mit originärem Charakter, der den fortgeschrittenen Weinliebhaber magisch in seinen Bann zu ziehen vermag.
Von imposanter, edler Statur, komplex und extraktreich, überzeugt durch eine Vielfalt von feinen (Blau-) Beerenaromen, dazu würziger Havannatabak, Rosenblätter, Veilchen und zarte Vanilletöne von erstklassigen französischen Barriques sowie süßliche Kirschendüfte, ein Hauch von Bitterschokolade und eine großartige Mineralität.
Am Gaumen dicht, cremig und eine sagenhafte Frische für einen südlichen Wein! Er verströmt intensiv kühle Noten edlen Tabaks und rauchiger Mineralität. Die feinen, noch jugendlichen, sehr präzisen Gerbstoffe verwöhnen seidig den ganzen Mundraum und eine ungeahnte aromatische Intensität entwickelt sich im langen, mineralischen Nachklang.

Ebenfalls ein sehr eigenständiges großes Gewächs, mit keinem Wein aus Frankreich, Italien oder Spanien vergleichbar. Weinliebhaber, die ausgetretene Pfade verlassen und das Neue wagen wollen, mögen sich dieses faszinierende Unikat auf keinen Fall entgehen lassen.

Dieser urwüchsige Wein begeistert jeden, der ihn zum ersten Mal im Glase hat. Diese Reserva ist wahrlich nicht von austauschbarer internationaler Stilistik, sondern ein Paradebeispiel für die Douro-Charakteristik, allerdings von seltenem Schliff und brillanter Finesse.
Es ist daher keine Überraschung, dass dieses autochthone Gewächs in der großen VINUM-Vergleichsprobe-Portugal als einer von zwei Weinen aus der Region Douro in der Preisklasse unterhalb von 20 Euro mit dem Urteil BEEINDRUCKEND gehört zu den besten Weinen seiner Region und hat internationales Format ausgezeichnet wurde.
Der DECANTER vergibt gar seine Höchstbewertung von 4 Sternen: Highly Recommended!
Bereits heute ein großer Trinkgenuss (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt 2007 bis mindestens 2015.


454400 Brunheda, Grande Escolha tinto 2000 39,90 Euro
Das ist wahrer Adel im Glase: Der spektakulärste Wein unseres Kleinods aus der Douro-Region!

Fast schwarz in der Farbe betört der beeindruckend opulent und gleichzeitig edel duftende Wein mit einem Bukett von frischen Feigen, eingehüllt in reife, süße blaue Beeren. Kirschen und orientalische Gewürze, dazu Bitterschokolade, Zimt und Kardamon.
Im Mund faszinierend weiche, aber auch eine kühle, aristokratische Textur, verbunden mit einer erfreulich niedrigen Alkoholgradation von gerade einmal 13%. Welche Feinheit der Gerbstoffe, welche Cremigkeit und Finesse streicheln zärtlich die Zunge! Subtiles Spiel, kühle Frische und eine rare Raffinesse ersetzen vordergründige Extraktion und schiere Kraft, der lange Nachhall ist gezeichnet von einer animierenden Säurestruktur und einer tiefgründigen Mineralität.
Dieser grandiose Terroirwein fordert nachhaltige, intensive Beschäftigung mit den eigenen Sinnen und erzeugt Gänsehaut vor Wonne.

Wahrlich: Eine große, in sich ruhende Wein-Persönlichkeit, die zu Meditationen über die Grenzen der Sinnlichkeit verführt und die zusammen mit einigen wenigen anderen Weinen zu Recht die höchste Punktzahl in der VINUM-Degustation-Portugal erhielt!

Übrigens. Der Jahrgang 2000 gilt als einer der besten der letzten zwanzig Jahre.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren!), Höhepunkt 2007 bis nach 2012.



ITALIEN

Fratelli Barba

Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne Alltagsweine. (Stephan Reinhardt, FEINSCHMECKER 3/2006)

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und schroffe Berge rahmen diese mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück unberührtes Italien, wahrlich eine Naturschönheit. Im schroffen Kontrast zu dieser bezaubernden Landschaft standen jahrzehntelang die Qualitäten der hier produzierten Weine: Höchst durchschnittliche, ja banale bis mediokre dünne Weinchen füllten zu Billigstpreisen die Regale der Supermärkte. Wahre Weinlieber wandten sich ab mit Schaudern. Doch wie in so vielen anderen Weinanbauregionen Südeuropas hat in dieser malerischen Region eine Qualitätsrevolution eingesetzt, eingeläutet von einer kleinen Elite avantgardistischer, ehrgeiziger Winzer, die aus ihrer autochthonen Rebsorte Montepulciano zwar stilistisch höchst unterschiedliche, aber jeweils höchst originäre, unkopierbare Weinunikate kreieren.

Von Banditen haben wir uns früher das Image des Montepulciano dAbruzzo verhunzen lassen“, zitiert Stephan Reinhardt in seiner glänzend recherchierten Reportage das Credo der Spitzenwinzer, die zu Recht zutiefst verärgert auf die vielen Billigerzeuger schimpfen. Diese haben die lockeren Bestimmungen ausgenutzt, nach denen sich fast jeder in den Abruzzen gewachsene Wein mit dem Herkunftsprädikat DOC schmücken kann und das Renommee der Region nachhaltig beschädigt. Dabei ist der Montepulciano eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner Landschaft, der Kultur und der hier lebenden Menschen, ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber dafür aufrichtig, stark und entschlossen (FEINSCHMECKER).

Und solch wohltuend unmodische, urwüchsige Weine, fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba,, der verlässlicher Steuermann des Gutes und Garant für den seit einigen Jahren gleich bleibenden hohen Qualitätsstandard zu fairen Preisen (Gambero Rosso 2006). Er ist der stolze Erbe eines sehr alten Familiengutes im Norden der Abruzzen, auf der Anhöhe des Colle Marino gelegen. Der eigentliche Höhenflug unseres neuen Kleinods begann erst mit dem sensationell gut ausgefallenen großen Jahrgang 2001: Zunächst der legendäre Roberto Cipresso, heute der nicht minder renommierte Stefano Chioccioli zeichnen seither mit Giovanni Barba infolge geradezu besessener Arbeit in den optimal gepflegten Weinbergen und in den von Grund auf renovierten Kelleranlagen für die spektakuläre Qualitätsrevolution verantwortlich.

Stefano Chioccioli weiß, welche Bedingungen der Montepulciano braucht: Diese Sorte reift spät und braucht viel Sonne. Andererseits sind kühle Nachtwinde aus den umliegenden Bergen willkommen, denn sie bringen Frische und Aroma. So sind seine Montepulcianos begeisternde Weine ohne eine Spur Rustikalität, die viel zu oft noch das Erscheinungsbild dieser urigen Rebsorte prägt. Stefano lässt einfach Traube und Terroir für sich sprechen und produziert vom süffigen Alltagswein bis zu seiner provozierend preiswerten Spitzencuvée handwerklich gemachte Weine aus den autochthonen Reben der Region von hoher Authentizität und großartiger Qualität. Bravissimo!


659305 Fratelli Barba, "Colle Morino", Trebbiano dAbruzzo bianco 2005 5,30 Euro
Einer der schönen, leckeren Weißweine Italiens für den täglichen Genuss mit einer zwar dezenten, aber für südliche Länder ungewöhnlich animierenden Säurestruktur und einer feinen Balance und Ausgewogenheit!
In der Nase zarte Aromen von Pfirsich und Mineralien, cremig und zart schmelzend auf der Zunge, dabei frisch, intensiv, knochentrocken und angenehm mild.

Ein idealer Terrassenwein für laue Frühlingsabende, aber auch ein vorzüglicher Begleiter zu allen einfachen Alltagsspeisen.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007.

Reservierbar, lieferbar ab dem 26. April

659104 Fratelli Barba, "Barba", Montepulciano dAbruzzo rosso 2004 5,95 Euro
Reinsortig aus kerngesunden Montepulciano-Trauben gekeltert, liefert "Barba" einen wunderbar süffigen Rotwein für jeden Tag und viele Anlässe.
Ob zur Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-, Waldbeeren- und Feigenmusduft und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich für den Qualitätsaufschwung bei Barba gesorgt hat.
Pit Falkenstein, seriöser Weinjournalist aus Köln, war von diesem urigen Roten so begeistert, dass er ihn im HANDELSBLATT als besonderen Tipp seinen Lesern anempfahl! Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique präsentiert er sich deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine, die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano dAbruzzo sowie ein durch und durch mediterraner Wein.
Auf der Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig in eine würzige Struktur integrieren.

Derart gut gemachte und enorm fairpreisige Rotweine sind nicht nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme. Ein wunderbarer Alltagswein, doch von gar nicht alltäglicher Qualität!

Reservierbar, lieferbar ab dem 26. April

659201 Fratelli Barba, "Vigna Franca", Montepulciano dAbruzzo rosso 2001 11,00 Euro
Welch nobler Landadel mit dem Reiz der malerischen Landschaft der Abruzzen!
"Vigna Franca" ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten Montepulciano-Reben bestockt ist. Die Kraft der alten Reben gibt diesem außergewöhnlichen Rotwein seine ureigene Stilistik. Nur dezent ist der 18 monatige Ausbau im Barrique zu spüren.

Komplexe Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Feigen, Dörrfrüchte, edlen Tabak und mineralische Noten stehen eindeutig im Vordergrund. Am Gaumen vereinen sich große Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit cremigen Tanninen.

Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse um die 10 Euro ist der 2001er Vigna Franca (eindeutig der beste Jahrgang in den letzten 5 Jahren: "unannata grandissima") einer der feinsten und charaktervollsten Rotweine Italiens. Und dabei ist er nur ein Montepulciano, der aber überzeugend demonstriert, dass diese häufig so malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer phantastische, edle, autochthone Weine erzeugen kann.
Ein kostbarer Schatz, den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität zum mustergültig fairen Kurs, mit zwei roten Gläsern im Gambero Rosso geadelt.
Wir sind sicherlich nicht immer mit Italiens berühmtesten Weinführer völlig daccord. Doch der Bewertung der Qualitätsrevolution in den Abruzzen stimmen wir uneingeschränkt zu: Langsam scheint das Weinbauland Abruzzen zu neuen Ufern aufzubrechen und seine ureigensten Ausdrucksformen zu entdecken.
Motor dieser Entwicklung sind eine Reihe erfreulicher Lesen wie die Jahrgänge 2001 und 2003, aber auch das noch in den Kinderschuhen steckende Jahr 2004 sowie eine ganze Schar neuer kleiner und mittlerer Weinbaubetriebe, die ihre Segel konsequent in den Wind setzen. Mit an Bord erfreulicherweise ein Schrein mit den lieb gewonnenen Traditionen, denn so mancher Winzer ...schlägt sich beherzt für die lokalen Rebsorten und eine geschmacklich weniger international ausgerichtete Vinifizierung. Die Anzahl hervorragender und zugleich preislich attraktiver Weine steigt hierzulande beständig.

Die originären, charaktervollen Weine von Barba sind der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension in den Abruzzen. Unbedingt probieren!

Reservierbar, lieferbar ab dem 26. April


Azienda Agricola Oasi degli Angeli

legendäre Weinunikate aus den Marken aus biodynamischem Anbau

Eines unserer Lieblingsweingüter können wir leider nicht in unseren Print-Katalog aufnehmen, zu homöopathisch gering sind die Mengen des von ihm vinifizierten, in seinem Charakter einzigartigen großen Rotweins, der in den Marken, einer der innovativsten Regionen Italiens, erzeugt wird und der aufgrund seines so authentischen Charakters unter Insidern längst Kultweinstatus besitzt! Vom Gambero Rosso wurden seit dem Jungfernjahrgang 1998 alle Jahrgänge (bis auf den 99er) mit jeweils drei roten Gläsern geehrt. Wir verzichten an dieser Stelle ausnahmsweise auf eine eigene Beschreibung, denn zutreffender als die Autoren des Gambero kann man den Wein und die dahinter stehenden Menschen nicht charakterisieren: Wir zitieren aus dem Gambero Rosso 2006:
Um den Kurni, dieses strahlende Ausnahmegeschöpf von Marco Casolanetti und Elenora Rossi, wirklich interpretieren und genießen zu können, sollte man in der kleinen Agriturismo-Herberge in Cupra Marittima auf dem grünen Hügel unweit des Meeres einmal zum Abendessen bleiben. Zu dieser Stunde zaubert Elenora an den Wochenenden ihre speziellen Marken-Gerichte, nur wenige Gänge, aber von erlesener Qualität. Die Grundmaterialien werden hier mit höchster Sorgfalt verarbeitet und präsentiert. Dabei wird auch die Lebensphilosophie der beiden Besitzer sichtbar, die mit den Gaben der Natur grundsätzlich behutsam umgehen, um sie nicht durch falsche Behandlung zugrunde zu richten. Vieles produzieren sie ohnehin selbst: Das Gemüse kommt aus dem Garten, die köstlichen Würste aus Kaninchen- oder Schweinefleisch stammen von der eigenen Zucht. Diese Sorgfalt der Zubereitung übertragen sie auch auf ihren Wein, einen Montepulciano von jungen und alten Reben, die Marco und Eleonora gegenüber ihrem Haus ziehen. Es ist ein reicher, auf der Stelle genussvoller, ausnehmend komplexer Tropfen von unbezahlbarer Schlichtheit, wie es die meisten Kunstwerke sind. Die Pflege, die die beiden dem Kurni angedeihen lassen, beginnt bei der aufopferungsvollen Weinbergarbeit und endet bei dem geduldigen Ausbau, von der Zusammenstellung der verschiedenen Barriques einmal ganz zu schweigen. Der Dank dafür ist eine reiche, unversehrte und berauschende Frucht, gewaltige Kraft und Dichte sowie ein perfekter Gleichklang. All diese Eigenschaften treffen auf den opulenten Kurni 2003 zu, einen herrlichen Tropfen, maßgeschneidert für unsere drei Gläser.
Ich möchte Ihnen, liebe Kunden, diesen legendären Rotwein aus biodynamischem Anbau mit seiner faszinierenden Aura für besondere Anlässe ganz besonders ans Herz legen: Er ist wahrlich jede Sünde wert!


651203 Oasi degli Angeli, "Kurni", rosso 200348,00 Euro

Reservierbar, lieferbar ab dem 2. Mai 2006


FRANKREICH

Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc
Sympathischer Kultwinzer aus dem Herzen des Languedoc

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitztes, schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Wer je das Glück hatte, Pierre näher kennen zu lernen, weiß natürlich auch um seine ernsthaften Seiten. Seine zu später Nacht in geselliger Runde vorgetragenen melancholischen südfranzösischen Weisen zeichnen einen sensiblen Menschen, dem Ruhm sehr wenig bedeutet und der seine Weine für so kleines Geld verkauft, dass hier das Preis-Genussverhältnis erheblich gestört ist, jedoch zu Gunsten des Konsumenten! Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht!

Warum werden eigentlich Clavels im tiefen Einklang mit der Natur produzierten Weine zu so ungewöhnlich moderaten Preisen gehandelt? Nun, Pierre, mittlerweile im 20ten Jahr mit großer Leidenschaft als Winzer tätig, diesem in sich ruhenden, so viel Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlenden Familienmenschen, sind alle Eitelkeiten fremd und er betont immer wieder, es sei sein ausdrücklicher Wunsch, dass seine Weine für jedermann erschwinglich bleiben: Ich bin ein Mann einfacher Herkunft und ich möchte, dass sich jeder Weinliebhaber meinen Wein leisten kann, egal, wie viel Geld er verdient. Welch liebenswert altruistische Einstellung!

Die Grundlage der fabelhaften Qualitäten der Clavelschen Weine sind, wie sollte es auch anders sein, in seinem exzellenten Terroir zu suchen: Seine beste Lage, La Méjanelle, ist in der Bodenzusammensetzung nahezu identisch dem großen Terroir von Châteauneuf-du-Pape, mit dem gleichen Meer an faustgroßen roten Kieselsteinen, die hier, eine Laune der Natur und einzigartig im gesamten Languedoc, in grauer Vorzeit von einem Alpenfluss angeschwemmt worden sind. Es existieren aber größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht als an der Rhône und vom Meer wehen frische Brisen, welche ausreichend Feuchtigkeit mit sich führen, was die Charakteristika von Pierres Weinen prägt und ihnen eine unverwechselbare Stilistik verleiht: eine reife, fast süßliche, geradezu dekadent wirkende Frucht, eine betörende Fülle, aber auch eine für den französischen Süden extrem rare Kühle und animierende Frische.
Vor 3 Jahren erfüllte sich Pierre einen Herzenswunsch, bezog mit seiner Familie im menschenleeren idyllischen Hinterland von Montpellier in Sichtweite des mythischen Bergriesen Pic St. Loup einen idyllisch gelegenen Hof, den er mit viel Liebe eigenhändig renovierte.
Seither besitzt er endlich eigene, großzügige, unterirdische Keltergebäude (die großen Betoncuvées hat er eigenhändig mit warmen, südlichen Farben bemalt; aus allem, was Pierre anfasst, spricht seine tiefe Liebe zum Naturprodukt Wein), die ihm wesentlich bessere Arbeitsbedingungen ermöglichen als früher, was sich in einer nochmals, vorher kaum für möglich gehaltenen Qualitätssteigerung manifestiert. Dazu beigetragen haben außerdem die subtilen Verbesserungen in der Weinbergs- und Kellerarbeit (neben vielen kleinen Schritten, die zusammen ein schlüssiges Puzzle ergeben, sei hier insbesondere die stärkere Orientierung am biologischen Anbau) genannt, die Pierre zusammen mit seinem deutschen Kellermeister Sebastian Nickel entwickelt hat und die zu noch frischeren Weinen mit moderaten Alkoholgradationen führen. Es bedarf eigentlich keiner Erwähnung, dass Pierre seine Weine extrem schonend, mit viel Fingerspitzengefühl und Intuition ausbaut und konsequent auf Filtration verzichtet, um besonders authentische Gewächse zu erhalten.
Eine persönliche Anmerkung: Pierre Clavel hat nicht nur den Schalk im Nacken und das Herz am rechten Fleck. Er hat auch nie den Boden unter den Füßen verloren und sich selbst nach Jahren größter Erfolge als Mensch und ausgesprochen sympathischer Querkopf nicht verändert. Bravo Pierre und vielen Dank für die langjährige, ausgesprochen vertrauensvolle Zusammenarbeit!


311805 Pierre Clavel, Mescladis, rosé (PK) 2005 5,90 Euro
Diese leckere, traumhaft fruchtige und herrlich frische Cuvée (Syrahtrauben sorgen für die Fülle und komplexen Aromen, Cinsault für die Frische und schwebende Transparenz) zählt zum Besten, was man in Sachen Rosé in Frankreichs wildem Süden finden kann:
In der Nase ein animierender Duft nach roten Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren, am Gaumen eine saftig-knackige, geschmeidige Frucht mit einer feinen Säure und eine großartige Balance.

Dies ist kein liebloser Rosé von der Stange, welcher die Regale der Supermarktketten füllt, sondern ein ernst zu nehmender, zärtlicher Wein auch für anspruchsvolle Rotweintrinker! Ein Rosé zum Träumen schön!


311004 Pierre Clavel, Cado, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 , statt 5,80 nur 5,20 Euro
Das ist kein Wein von Dir. Aber sehr gut! Willst du mir ein neues Weingut empfehlen?, fragte ich Pierre ein wenig ungläubig, als er mir bei einem gemeinsamen Abendessen anlässlich meines letzten Weingutsbesuchs im Februar dieses Jahres schelmisch lächelnd einen Wein kredenzte, den ich von seiner Stilistik her niemals für einen Clavel-Wein gehalten hätte. Doch, das ist ein neuer Wein von mir, erwiderte er spitzbübig, und dies ist ein cadeau für Dich und Deine Kunden. Cadeau (gesprochen Kado) ist das französische Wort für Geschenk und mein wenig geistreicher Blick signalisierte Pierre augenscheinlich, dass ich wohl nichts verstand.
Dieser teilweise im gebrauchten Holz ausgebaute Wein von einem neu gepachteten Weinberg mit einer gänzlich anderen Bodenformation, als ich sie sonst in meinen Wingerten finde, war ursprünglich als Bestandteil einer anderen Cuvée gedacht, was dann aber im Zusammenspiel nicht passte. Also habe ich ihn separat gefüllt. Wenn Du möchtest, kannst Du ihn zu einem Freundschaftspreis haben als Geschenk für Deine zahlreichen treuen Kunden. Und ob ich diese so eigenständige Cuvée wollte!

Pierres herrliche Weine sind sonst stets von ihrer verführerischen, zart süßlichen Beerenfrucht geprägt. Ganz anders präsentiert sich diese feinwürzige, elegante, im Kontext des Weingutes zurückhaltend-distinguierte Cuvée (Grenache, Carignan, Syrah) von kalkhaltigen Böden, die diesem traumhaft schönen Alltagswein seine gänzlich eigenständige Stilistik verleihen.
Seine fabelhafte Balance, seine Frische und Eleganz heben ihn meilenweit aus dem uniformen Meer marmeladiger, ermüdender Weine, die den Markt derzeit überschwemmen. Ein fröhlicher, ungemein trinkanimierender Wein mit nur 12,5% Alkohol, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt und der Maßstäbe setzt in seiner Preis-Genuss-Wertigkeit!
Ein Ca Do, ein Geschenk eben für die zahlreichen Freunde des Weinguts Clavel. Danke, Pierre!

Ein herausragender Zechwein und ein kongenialer Essensbegleiter, leicht gekühlt auch der ideale Rotwein für sommerliche Grillabende! In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard.

Einführungspreis bis 15.05.2006

311304 Pierre Clavel, Le Mas, Coteaux du Languedoc rouge (PK) 2004 6,50 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag!
Eine man muss dieses große Wort gerade auch bei einem Wein dieser Preisklasse gebrauchen geniale Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und erstklassigen Syrahtrauben.

Die Stilistik betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: einer frischen, beerigen, ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge.
In 2004 ist der rote Le Mas so konzentriert und dicht wie sein großartiger Vorgänger, dabei jedoch jahrgangsbedingt noch frischer und mineralischer und, wie stets, unverkennbar geprägt von seinem Terroir und der sensiblen Handschrift einer großen Winzerpersönlichkeit!

In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in Alles über Wein konstatiert, indem er diesen herrlichen Alltagswein zu den besten Schnäppchen des Languedoc zählt. Unbedingt probieren!
In den Jahrgängen 2003/4 ist die Qualität bei Pierres Weinen so überragend ausgefallen, dass dieser sagenhaft günstige Alltagswein (von Pierre selbst liebevoll Cuvée Gourmande genannt) selbst mit so manch wesentlich teurerem Châteauneuf-du-Pape konkurrieren kann.
Zu einer ähnlich euphorischen Einschätzung kommt VINUM bei einer Selektion von 50 Weinen des Languedoc-Roussillon: Für seine so konsumentenfreundliche Preisklasse wurden dem 03er herausragende 15,5/20 Punkten vergeben, die gleiche Beurteilung, die dem vielfach teureren Prestigewein Mas de Daumas Gassac zuerkannt worden ist. Eine sensationelle Bewertung! Bravo, Pierre.
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2009, Höhepunkt ab Herbst diesen Jahres.

Einführungspreis bis 15.05.2006

311104 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2004 7,90 Euro
Neben dem legendären Spitzenwein Copa Santa zählt Pierre Clavels ebenso beliebte wie leckere Cuvée Les Garrigues (50% der Trauben stammen von alten, liebevoll restaurierten Syrahreben, dazu Grenache und Mourvèdre) zu den gesuchten Weinen des Languedoc.

In der Farbe zeigt dieser betörende Wein aus großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Garrigue (die Sie, liebe Kunden, sollten Sie diese idyllische Region einmal besuchen und dann natürlich in der Auberge du Cèdre mit seiner genialen Weinkarte übernachten, auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen mythischen Bergriesen des Pic St. Loup begeistern) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret und Pfeffer.
Am Gaumen präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne sehr saftig, mit einer verführerisch süßlichen Frucht (wiederum reife schwarze Früchte), Gewürzanklängen und zarter Bitterschokolade. Dicht und geschmeidig umhüllt er geradezu zärtlich die Zunge, präsentiert sich balancierter denn je zuvor und begeistert mit weichen, cremigen, sanften Tanninen. Ein ungemein charaktervoller und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.

Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière (Tantris, München), hatte bereits den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung euphorisch gefeiert; der 04er ist infolge der subtilen Fortschritte in Weinberg und Keller und seiner immensen Frische (die Pierre in den letzten Jahren meisterhaft herauszuarbeiten gelingt und die seine Weine so wohltuend von so vielen alkoholischen Marmeladenbomben unterscheidet) selbst diesem großen Wein nochmals überlegen. Unsere unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2007 bis 2010.


311203 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2003, statt 13,80 nur 12,50 Euro
Wahre Lobeshymnen werden dieser spektakulär schönen Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, ausgebaut in gebrauchten Barriques) sowohl in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern gesungen. In unzähligen Degustationen wurde er zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Verkostung hat er gewonnen zu Recht! Legendär mittlerweile die FEINSCHMECKER-Degustation, die den Copa Santa auf eine Stufe stellte mit den weltberühmten, aber um ein Vielfaches teureren Spitzenweinen der Côte Rôtie von Guigal!

Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im gar nicht so einfachen Hitzejahrgang 2003 für eine traumhafte Qualität in die Flasche gebracht:
In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Beeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, Holunder, einem Hauch von Bitterschokolade und schwarzem Pfeffer, einem großen Châteauneuf-du-Pape sehr ähnlich. Dem Gaumen schmeichelt er mit einer wunderbar weichen Textur und cremiger, reifer, opulenter, zart süßlicher, feinwürziger Frucht.
Dabei ist dieses Musterexemplar eines großen Rotweins aus dem Midi ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet, er präsentiert sich hoch konzentriert, ungemein dicht, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und langem Abgang.

Von zumindest gleicher Qualität und auch ähnlicher Stilistik wie sein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichnete 01er Vorgänger. Kultweinstatus!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2007 bis 2012.



Domaine Boudau - Roussillon
Hochwertige Roussillon-Weine zu ungewöhnlich attraktiven Preisen

Das Roussillon ist eine begeisternd schöne Region. Spektakulär der Blick auf die majestätischen Pyrenäen, das gewaltige Bergmassiv, das den Charakter der Region prägt. Im Herbst, wenn die Spitzen bereits mit Schnee bedeckt sind, kontrastiert das Weiß mit dem Goldgelb der Weinberge und dem Grün der Weiden und Wälder. Gänsehautatmosphäre! Spektakulär auch das Aufsehen in der gesamten Region nach einer Bewertung der Revue du vin de France. Sie stellte in ihrer Jahrgangsdegustation zwei Weine eines bis dato relativ unbekannten Weingutes auf eine Stufe mit den Prestigeweinen des Roussillon, und das trotz ihrer so ungemein fairen Preise. Zurecht!

Die großartigen Weine dieses als absoluten Geheimtipp gehandelten Gutes sind in erster Linie das Resultat eines erstklassigen Terroirs, das über mehrere malerische Dörfer mit sehr unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen verteilt ist und das durch diese Differenziertheit zur Komplexität der Weine entscheidend beiträgt. Allerdings findet sich kein Schiefer unter diesen hochwertigen Lagen, so dass sich die Weine der Domaine Boudau in ihrer Stilistik deutlich von denen unserer anderen Roussillondomainen unterscheiden. Heute können wir Ihnen von unserem Kleinod, dessen Gewächse Sie, liebe Kunden, uns seit mehreren Jahren förmlich aus den Händen reißen, einen der schönsten Alltagsweine aus dem großem Jahr 2005 anbieten, und die beiden Spitzenrotweine dieser unter Insidern hoch gehandelten Domaine, Weine mit einem herausragenden Preis-Genussverhältnis, die beispielhaft für den legendären Siegeszug der südfranzösischen Weine verantwortlich zeichnen. Und lassen Sie sich nicht von der Zugänglichkeit und der feinen Tanninstruktur verleiten, diese Weine zu früh zu genießen, Sie verschenken viel Potential!

Übrigens: Saint Bacchus ist ein sehr renommiertes Weinfest, das im Roussillon jedes Jahr gefeiert wird. Die Weinbruderschaft der Maître Tasteurs du Roussillon macht hierzu eine Vorauswahl der besten Gewächse in jeder Lage und präsentiert diese Weine einer renommierten Jury aus mehreren Ländern. Nach einer Blindverkostung kürt das Gremium dann seine Lieblingsweine mit der begehrten Saint Bacchus-Trophäe. Seit 10 Jahren ist kein Winzer mehr mit drei Weinen gleichzeitig ausgezeichnet worden! Doch im Frühjahr 2005 wurde diese große Ehre unserer Domaine Boudau zuteil: Sowohl der Petit Closi 04, der Le Clos 04 wie auch der Rivesaltes Sur Grains, Vin doux naturel 03 siegten in ihrer jeweiligen Kategorie. Herzlichen Glückwunsch dem sympathischen Geschwisterpaar Véronique und Pierre Boudau!


347605 Boudau, Petit Closi, rosé 2005 5,90 Euro
In der Farbe ein leuchtendes Himbeerrot. Die Nase ist sehr fruchtbetont (Sauerkirschen, Blau- und Himbeeren) mit zarten Würzaromen unterlegt, erinnernd an Zimt und Muskatnuss.
Am Gaumen präsentiert sich dieser Rosé de luxe saftig, dicht und mit wunderschönem Schmelz, der von feinfruchtigen Noten dominiert wird.

Ein herrlicher Rosé, der lange nachhallt und im Stil an hochpreisige Tavel- oder Bandolweine erinnert.
Zu genießen jetzt bis Mitte 2007.


347105 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2005 7,30 Euro
In der Farbe von einem tiefen Kardinalsrot fasziniert diese bereits sehr schön zugängliche, herrlich schmeichlerische Cuvée (Grenache-dominiert) mit einer hochfeinen eleganten Frucht in der Nase:
Schwarzkirsche, Brombeere und Cassis, dazu Rosmarin, Thymian, Lavendel sowie feine florale Noten, in Richtung Veilchen und Flieder gehend. Am Gaumen wiederum eine betörende, intensive Frucht, aber auch Gewürze und Pfeffer, sehr elegant, bei aller außergewöhnlichen Dichte für einen solch attraktiven Alltagswein von eher femininer Struktur, mit einer schönen Frische, die so charakteristisch ist für die besten Weine des Roussillon in diesem sensationell großen Jahrgang.

Dies ist einer dieser fabelhaft günstigen Alltagsweine aus dem Süden Frankreichs mit seidenen, hochfeinen Tanninen, die den legendären Ruf des Midi begründet haben. Eine unbedingte Empfehlung!
Sein fast gleich guter Jahrgangsvorgänger aus 03 wurde von TERRE DE VINS, der französischen Weinzeitschrift, die sich ausschließlich mit südfranzösischen Weinen beschäftigt, mit der für seine attraktive Preisklasse extrem raren Bewertung von 17/20 Punkten geadelt und eingeordnet in die Kategorie vin exceptionel, die höchste Bewertungsstufe!
Zu genießen schon in ein paar Wochen, wenn der Wein sich nach seiner gerade erfolgten Abfüllung harmonisiert haben wird, Höhepunkt Mitte 2007 bis 2011.


347304 Boudau, Cuvée Henri Boudau, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2004 11,00 Euro
Welch verführerische Cuvée (60% Syrah, Grenache und Carignan) mit einer hocheleganten komplexen Nase mit Anklängen an Mon Chérie-Kirschen, Nougat, Karamell, Pflaumenmus, getrocknete Feigen und Datteln, an Felder voll duftender provenzalischer Kräuter kurz vor der Ernte, wilde Waldbeeren und frisch gebackene Brotkruste, dazu etwas Vanille vom 12-monatigen Ausbau in französischen Barriques.
Am Gaumen schmeichlerisch und die Zunge mit einer betörenden Frucht liebkosend, aber auch elegant, frisch und fein mineralisch mit cremiger Textur und einem langen, rassigen, finessenreichen Finale mit cremigen, weichen, seidenen Tanninen.

Ein toller Wein, der demonstriert, dass sich verführerische Opulenz und Finesse in keinster Weise widersprechen müssen (Christina Göbel, Sommelier des Jahres 2005).
Schon die Jahrgangsvorgänger dieser traumhaften Cuvée wurden in der Presse geadelt: Eine Jury von 31 Weinfachleuten aus 8 Ländern verlieh bereits dem 2002er, einem nicht einfachen Jahrgang, in der Kategorie Côtes du Roussillon Villages die begehrte Saint Bacchus-Trophäe, um die sich 390 Weine beworben hatten!
Der 2003er erhielt die höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE: Nous avons beaucoup aimé. Doch unser heute präsentierter 2004er stellt in seiner Kategorie den bisherigen Höhepunkt dar im bisherigen vinologischen Schaffen der sympathischen Geschwister Boudau.
Trinkvergnügen pur ab sofort, Höhepunkt 2007 bis nach 2011.


347204 Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2004 16,90 Euro
Extrem selektiv geerntete, exakt auf den Punkt gereifte, kerngesunde Grenachetrauben, dazu ein kleiner Anteil im fast unmerklichen Barrique ausgebaute Syrah und erstklassiger Carignan prägen den Charakter dieser betörenden, tief dunkelroten, opulent-fruchtigen Cuvée:
Sehr komplexe Nase nach roten Früchten, Cassis, Kirschen und ganz feinen Gewürzen. Im Mund hocharomatisch, sehr expressiv und vielschichtig, neben den wilden Waldbeeren faszinieren ein Hauch von Lakritze und zarter Schokolade, fein unterlegt von wilden Kräutern und mineralischen Anklängen.
Schmeichlerisch, geradezu lasziv-erotisch kleidet der Wein den gesamten Gaumen aus, lädt sinnlich zum Genießen ein, verführt durch seine Cremigkeit und besitzt eine wunderschöne Balance. Sagenhaft seidige Gerbstoffe binden sich perfekt ein in die enorm stoffige, dichte Struktur dieses Weines, der zu den charaktervollsten und authentischsten seiner Region gehört, trägt er doch, nicht unähnlichen großen Gewächsen aus dem Priorat, die Sonne des Südens und die Kraft seiner exponierten Lagen in sich.

Der konzentrierteste und beste Wein bisher, der auf der Domaine Boudau vinifiziert worden ist!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2007 bis mindestens 2012.


347404 Boudau, Rivesaltes Sur Grains Vin doux naturel rouge 2004 12,90 Euro
Erstklassiger süßer Begleiter zu Schokoladendesserts, zur Zigarre oder solo genossen zur Meditation bzw. zur Entspannung an kühlen Abenden nach des Tages Müh und Last.
Diese ungemein preiswerte Alternative zu wesentlichen teureren Portweinen hält sich geöffnet mühelos 2-3 Wochen in bester Form im Kühlschrank!



Les Cailloux - Châteauneuf-du-Pape
Klassiker traditionellen Stils begeistern mit burgundischer Finesse

Seit Jahren bereits gehört dieses kleine Weingut, das von André Brunel geleitet wird, einem der intellektuellsten Winzerpersönlichkeiten von Châteauneuf-du-Pape (Parker), zur absoluten Spitzenkategorie der Appellation. Bemerkenswert beständig in schwierigen Jahren, sind seine Weine in großen Jahren wie 90, 98, 2000, 2001 und 2003 himmlisch, wie aus einer anderen Welt stammend (Parker).
Wie alle großen Weine in aller Welt entstehen sie nicht im Keller, sondern zuallererst im Weinberg, in dem uralte Grenacherebstöcke auf einem wahrlich extrem kieseligen Terroir wachsen, das auch den Namen des Gutes Les Cailloux erklärt, was nichts anderes als Kieselsteine heißt. Und Altmeister André vinifiziert seine Weine unbeirrt in einem herrlich altmodischen Stil mit höchster Authentizität, fernab jeglicher önologischer Gleichmacherei und demonstriert damit eindrucksvoll, was man unter einer originären Stilistik eines großen Weines verstehen kann. Das sind wahrhaft große Klassiker der Region, die nicht die barocke Fülle der ebenfalls urtraditionellen Weine von Pégau ihr eigen nennen, sondern die in ihrer zarten Farbe, ihrer puristischen Finesse und filigranen Stilistik weit eher an noble Pinot Noirs der Spitzenklasse erinnern. Jung getrunken bereiten sie bereits absolutes Vergnügen, verfügen aber auch über ein großes Potential. Und vom Preis-Genussverhältnis her selbst an der südlichen Rhône unschlagbar sind die beiden CdR-Weine, die wir Ihnen ebenfalls ganz besonders ans Herz legen möchten!


144203 LEnclos, rouge 2003 5,40 Euro
So großartig jedoch André Brunels Châteauneufweine auch sind, die eigentliche Überraschung, eine preisliche Sensation gar, bildet eine unter dem Etikett Domaine LEnclos vermarktete Cuvée aus 70% phantastisch reifen Grenache- und Syrahtrauben, die vom rechten Ufer der Rhône von sehr kalkhaltigen Terrassen stammen.
André hat mit diesem unglaublich preiswerten Wein seit Jahren regelrecht Geschichte geschrieben!

In der Nase verführerische Aromen von Kirschen und feinen Kräutern der Provence, am Gaumen für seine Preisklasse ungewöhnlich dicht, schmeichlerisch, gefällig im besten Sinne des Wortes, Anklänge an hoch aromatische Kirschen, zart süßliche Waldbeeren, Pfeffer und Gewürze, feine Tannine, sehr angenehmes, ganz weiches Finale.

Ein absolut unschlagbares Preis-Genussverhältnis, auch, weil André den Preis seit Jahren nicht erhöht hat. Bravo!
Zu genießen ab sofort bis 2007.

L’Enclos, rouge


140304 Les Cailloux, CdR Cuvée Sommelongue rouge 2004 7,80 Euro
A sexy wine and a poor mans Châteauneuf-du-Pape, Parker!


140103 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape 2003 24,00 Euro
Dass der Jahrgang 2003 in den Händen eines wahren Könners, eines Magiers aus Châteauneuf, trotz aller Mächtigkeit auch schichtweise sich entfaltende Finesse und Frische sein kann, ein konzentrierter, delikater Saft, ein verschachtelter Baum voller Früchte, die auf einem festen mineralischen Bett ruhen das ist die wahre originäre Größe!
Und genau solch einen faszinierenden Wein hat André Brunel, traditionell einer der Superstars der Region, 2003 im Gepäck. Seine legendären, subtilen, terroirgeprägten, traditionellen Châteauneufweine sind geprägt von reifen Grenachetrauben uralter Reben (die ältesten wurden 1889 gepflanzt!), die auf den extrem kieseligen Böden mit den berühmten galets roulés wachsen.

Rubinrote Farbe mit purpurnen Reflexen, eine vibrierende Finesse im Glas. Die Nase taucht ein in ein intensives, burgundisch-feines Bukett von kleinen, dunklen Kirschen, reifen Brombeeren, provenzalischen Kräutern und Gewürzen, einer zarten Garrigue-Note und sogar einem Hauch von Trüffel. Enorme Spannung zwischen der reifen, geschmeidigen, extraktsüßen Frucht, dem geschliffenen, kühlen Tannin und der abgrundtiefen Mineralität.

Chapeau, André Brunel! Auch Robert Parker gibt begeistert 92 Punkte für diesen unglaublichen Chateauneuf, der mich an Brunels 1990er erinnert. Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten einer DER Weine dieses bei Spitzenwinzern so superb gelungenen Jahrgangs!
Ein ganz großer, originärer Grenachewein, fein und dennoch gewaltig!
Hoher Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren empfohlen, schmeckt selbst einen Tag nach dem Öffnen aus der angebrochenen Flasche ausgezeichnet, tolles Reifepotenzial!) bis mindestens 2013.


Die letzten Kisten dieses großartigen Preis-Leistungsschnäppchens legen wir Ihnen heute wärmstens ans Herz. Dann heißt es wieder warten bis zum Jahrgangswechsel im Herbst, bis wir diesen feinen Stoff wieder liefern können.


Château La Hase - Bordeaux rouge
Ein winzig kleines Edel-Château fasziniert Liebhaber originärer, eleganter Bordelaiser Gewächse zu extrem günstigem Preis!

Nur ein einfacher Bordeaux rouge ohne prestigeträchtigen Appellationsnamen? Aber ja doch! Denn welch faszinierendes Kleinod zu ungemein fairem Preis vom rechten Ufer der Dordogne in unmittelbarer Nähe von Fronsac, einer der interessantesten Satellitenappellationen des gesamten Bordelais, verbirgt sich hinter seinem klassischen Etikett: Einhundert Prozent erstklassige Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im besten Alter (45-50 Jahre) sowie ein biologischer Anbau auf dem vorbildlich gepflegten Terroir erbringen den außergewöhnlichen Charakter der Weine des noch jungen Jean-Yves Milaire, einem der größten Winzertalente der gesamten Region.

Als vor einem halben Jahrhundert sein Großvater die nur ein Hektar große Parzelle bepflanzte, ließ er Obstbäume in der Mitte der Rebreihen stehen, typisch für die damalige Zeit, in der die Winzer eine heute vielfach in Vergessenheit geratene, wohlüberlegte Vorstellung von einem intakten ökologischen Gleichgewicht in ihren Weinbergen besaßen. Diese Obstbäume stehen immer noch an der gleichen Stelle und haben so in der Vergangenheit glücklicherweise eine mechanische Bearbeitung dieses exzellenten Terroirs verhindert. Auch heute noch werden die Weinberge ausschließlich per Hand bearbeitet, bis auf das Pflügen der Böden mit dem Traktor.
Die Anstrengungen im Weinberg sind gigantisch. Manch renommiertes Weingut könnte sich davon eine Scheibe abschneiden: Aufwändige Blattwerksarbeiten zur optimalen Belüftung (um jegliche Fäulnisprozesse zu verhindern), ein striktes Eindämmen der Wuchsstärke der dicht gepflanzten Rebstöcke (um die Traubenanzahl pro Stock im optimalen Gleichgewicht zu halten), eine streng selektive Handlese eines kerngesunden Traubenmaterials im höchstmöglichen Reifezustand und eine nochmalige rigorose Auswahl auf dem Sortiertisch im Keller, was sich in dem für seine Preisklasse ungewöhnlich komplexen und finessenreichen Wein bei jedem Schluck erschmecken lässt.
Die Vinifizierung erfolgt traditionell, ausschließlich mit weineigenen Hefen. Durch eine schonende und äußerst sorgfältig durchgeführte Maischegärung werden animierend fruchtige Aromen und eine tiefe Farbe gewonnen und die Extraktion ungewöhnlich weicher, cremiger Tannine aus den Beerenschalen begünstigt. Nach 4 Wochen wird der Wein in Barriques (ein Drittel davon neu) französischer und amerikanischer Provenienz gefüllt, wo die malolaktische Gärung erfolgt. Nach weiteren 10 Monaten eines schmeckbar sensiblen Ausbaus wird er so schnell wie möglich und nur ganz leicht filtriert in Flaschen abgefüllt, um die ganze Fülle und Frische, die Frucht und den Geschmack dieses wunderbaren Weines zu bewahren. Sehr viel Aufwand für einen Wein mit einem ganz raren Preis-Genussverhältnis!


584104 Château La Hase, rouge 2004 8,50 Euro
Dieser rein biologisch angebaute Wein ist das genaue Gegenteil eines simplen Bordeaux:
Ein charaktervolles Gewächs, mit großer Hingabe vinifiziert, aber ohne Konzentrationsverfahren, wie sie heute im Bordelais auf so vielen Châteaux üblich sind.

So rührt die tiefst dunkelrote, fast schwarze Farbe ausschließlich von den alten Merlotreben, aus denen dieser faszinierende Wein gewonnen wurde. In der Nase betört eine derart saftige, komplexe, beerig-minzige und zart würzige Aromatik (dazu vanillige Noten, Karamell, Nougat, geröstetes dunkles Brot und reife Schattenmorellen), dass viele Kunden, die diesen Wein erstmals probieren, den extrem genussfreundlichen Preis dieses phantastischen Weines kaum glauben wollen.
Am Gaumen zeigt er sich finessenreich und konzentriert zugleich und bereitet ungemein viel Trinkfreude wegen seiner Saftigkeit, seiner Frische und seines moderaten Alkoholgrades von knapp 13%.
Er sticht zudem durch seine beachtliche Struktur, Kompaktheit und Finesse heraus, überzeugt durch angenehme reife und cremig-seidene Tannine, die nach mehrstündiger Öffnung noch weicher und schmelziger werden. Dazu schmeicheln zarte Röstaromen, Cassis und wiederum Minzanklänge sowie eine verführerische Textur und ein bemerkenswert langer, feinwürziger Abgang der Zunge.

Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt begeistert über dieses winzig kleine Edel-Château: Für einen so genannten einfachen Bordeaux eine sagenhafte Qualität!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis etwa 2010.


Übrigens: Bordeaux also für Arme?, fragte provokativ der FEINSCHMECKER in seiner Novemberausgabe 2005 hinsichtlich einer Reportage über die unbekannten Schätze des Bordelais und lieferte zugleich die treffende Analyse: Nein, aber für Weinfreunde, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen. Die Besten der günstigen Tropfen müssen den Wettbewerb mit vielen der klassifizierten Weinen nicht scheuen und sind daher Schnäppchen auf Top-Niveau. Und wir sehen an Ihrem Kaufverhalten, liebe Kunden, wie sehr Sie auf derartige elegante, anspruchsvolle, klassische Weine großer Terroirs zu günstigem Preis gewartet haben: Die Faszination Bordeaux ist, zumindest jenseits der ausgetrampelten Pfade, bei vielen Weinliebhabern ungebrochen! Unsere Verkaufszahlen und Ihre positiven Rückmeldungen übertreffen unsere kühnsten Erwartungen! Herzlichen Dank dafür.


Domaine Marcel Deiss
Vergessen wir nicht, dass der Winzer nicht nur Poet und einfühlsamer Interpret ist, sondern auch und vor allem Bauer, ein Mensch, der für sein Land, für sein Terroir schwitzt und lebt, Jean-Michel Deiss.

Jean-Michel Deiss geht kompromisslos seinen ureigenen Weg, denn ihn treibt eine Vision: Nicht mehr die Aromen der jeweiligen Rebsorten sollen seine Weine primär prägen, sondern nach uralter, jedoch weitestgehend verloren gegangener elsässischer Tradition ihr einzigartiges, unverwechselbares Terroir: Das spezifische Mikroklima, der gestalterische Einfluss des Winzers und die verschiedenen Bodenarten der unterschiedlichen Parzellen sollen sich in seinen zutiefst mineralischen Weinen widerspiegeln und ihren jeweilig unverwechselbaren Charakter prägen.
Deiss, der ungewöhnlichste Winzer im gesamten Elsass (Wolfgang Fassbender, ‘Die Weine des Elsass), ist von der Idee beseelt, dass er nach der Ernte die gesunden Trauben der bio-dynamisch bearbeiteten Rebstöcke, von denen er fast so liebevoll wie von eigenen Kindern spricht, nur so durch den Prozess der Weinbereitung zu geleiten habe, dass Terroir und Jahrgang zur optimalen Geltung gebracht würden: Wir denken, dass ein Wein, der diesen Namen verdient, ausschließlich aus schönen, reifen Trauben mit viel Geduld und Liebe im Keller vinifiziert werden kann. Deshalb verzichten wir gern auf die Bequemlichkeiten der modernen Önologie, wie Reinzuchthefen, Enzymzugabe und Filtration. Chaptalisation ist bei uns verpönt, ebenso wie Säuerung und Entsäuerung. Wir wissen, dass die Erzeugung eines großen Weins die Bereitschaft erfordert, Risiken einzugehen, ohne die nichts Großes entstehen kann. Ohne Risiko keine Freiheit, ohne Freiheit keine Schöpfung. Im Glas des Konsumenten, in jenem magischen Moment des Genusses, kann ein derart gewonnener Wein seinen ganzen Charakter und all seine Aromen preisgeben, das Zeugnis eines großen Terroirs.


114002 Deiss, Pinot Blanc Bennwhir 2002 11,80 Euro
Am Ausgang des romantischen Tals von Kaysersberg wachsen die Trauben für diesen großartigen Wein von Jean-Michel Deiss, der in der Nase zwar dem gewohnten Stil eines erstklassigen elsässischen Pinot Blanc infolge der verführerischen Fruchtaromen des Weißburgunders noch teilweise entspricht, dessen sagenhafte Mineralität jedoch weit über das übliche Geschmacksbild seiner Rebsorte hinaus verweist.
Am Gaumen dann präsentiert er sich wesentlich dichter, cremiger und komplexer als all die vielen belanglosen Weinchen, die in den malerischen Dörfern der Region an ahnungslose Touristen verscherbelt werden.
Neben seiner feinen Mineralität, die zart die Zunge liebkost, finden sich betörende Noten von weißen Blüten, Birnen, Äpfeln und frischen Haselnüssen, die sich aufs Schönste mit einer betont zarten Säure und einer seidigen, präzisen Textur vereinen; der lange, köstliche Abgang enthält wiederum eine herrlich mineralische Komponente.
Zu genießen ab sofort bis Ende 2007, mindestens. Toller Spargelwein der Extraklasse, insbesondere zu cremigen Soßen!


113802 Deiss, Muscat Bergheim 2002 17,50 Euro
Intensives Bouquet nach Zitronenschalen, Orangenblüten, Grapefruit, Pampelmuse und Holunderblüten. Der lebhafte, runde und kraftvolle Geschmack ist bei diesem traumhaften Muscat deutlich geprägt von den phantastischen Aromen der Traube (die Terroirnoten sind dezent unterlegt), als würde man direkt im Weinberg in die herrliche, vollreife Traube beißen.
Am Gaumen dicht und kraftvoll, die Traubenaromen scheinen im Munde förmlich zu explodieren. Der kleine Restzuckergehalt von knapp 9g steht dem Wein ausgezeichnet, ist aber gar nicht direkt schmeckbar, da er vollkommen von der Frische, Fruchtigkeit und Mineralität dieses leckeren Muscat und der seidigen Textur auf der Zunge überlagert wird.

Ein traumhaft harmonischer Wein zu vielen Gelegenheiten, einfach als Aperitif, zu Lachs in Dill-Marinade, zu einer Grapefruit mit Krabben oder als Spargel-Begleiter de luxe.
Hält sich tagelang geöffnet im Kühlschrank, zu genießen jetzt bis Ende 2008.


114502 Deiss, Riesling Saint-Hippolyte 2002 17,50 Euro
Einmal mehr bleibt sich der Saint-Hippolyte, seit Jahren ein Renner in unserem Programm, in seiner Stilistik selbst treu mit seiner kraftvollen Mineralität (von den verwitterten Graniteinschüben in der Erde) und seinen sehr komplexen Aromen.
Aufgrund der hohen Wasserdurchlässigkeit der Quarzverwitterungsböden präsentieren sich die Rieslinge von St Hippolyte zudem immer besonders rassig, mit einer unverfälschten, feinen Säurestruktur und sehr geradlinig und mineralisch am Gaumen, im hervorragend gelungenen Jahrgang 02 aber mit mehr Fett, Dichte und Konzentration als gewohnt und einer erstaunlich cremigen Textur.

Ein genussreicher, klassischer Begleiter zu allen Arten von Fischgerichten, auch solo genossen einfach ein Traum!
Zu genießen jetzt bis 2009.


113700 Deiss, Burg 2000 38,00 Euro
Schwere, tiefgründige Böden, die sich im Frühjahr nur langsam erwärmen, einer zwar südlichen Hanglage (Neigung 10-20%) am Grasberg, die aber relativ nahe den Wäldern der Vogesen gelegen ist, erbringen spät reifende Trauben (60% Riesling, Pinot Gris und Gewürztraminer), die ideal geeignet sind zur Herstellung langlebiger, komplexer, kräftiger und außerordentlich strukturierter Weine auf höchstem Niveau. In der Nase ein phantastisches Aromenspiel, Zitrus, Anis, Kardamon, Zimt, Vanille, Gewürznelken, nach längerer Öffnung immer mehr Mineralität.
Im Mund eine Explosion vielfältiger Aromen, eine wiederum tiefgründige Mineralität, dazu ein traumhaftes Gleichgewicht zwischen Frische, seiner saftigen Frucht, einer sahnigen Konsistenz und großer Kraft. Ein schier nicht enden-wollender, zutiefst würziger Abgang rundet diesen Weltklasseriesling ab, eine Demonstration des riesigen Potentials bester Elsässer Lagen, 93 Parkerpunkte.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2006 bis mindestens 2015. Wie fast alle Weine von Deiss ideal geeignet für den glasweisen Genuss: 3 bis 4 Tage in einer angebrochenen Flasche im Kühlschrank steigern nochmals die Qualität!



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann