Saarlouis, im Januar 2006

PINwand N° 110


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

Sie finden in unserer heutigen Pinwand die neuen Weine großer Klassiker aus unserem Programm: Das Weingut Keller (Rheinhessen, „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”), Theo Haart aus Piesport an der Mittelmosel, Pierre Clavel, sympathischer Kultwinzer aus dem Languedoc, die Domaine de Fondrèche vom Mont Ventoux und das sizilianische Spitzengut Morgante (ein Gläserregen im Gambero Rosso) begeistern mit Alltagsweinen wie absoluten Weltklassegewächsen.
Die Cuvée ,Charles de Batz’ der Domaine Berthoumieu aus dem Madiran wird in einem Bericht aus der „Deutschen Ärztezeitung” als gesündester Wein der Welt gefeiert. Österreichs Kultdomaine Pöckl vom Neusiedlersee hat lt. FALSTAFF den besten Rotwein des großen Jahrgangs 2003 vinifiziert.
Lang erwartet, heiß begehrt und endlich abgefüllt sind die majestätischen Weltklasseweine traditionellen Stils der Domaine du Pégau aus Châteauneuf-du-Pape!


In letzter Minute wieder eingetroffen:
Unsere meist verkauften Rotweine überhaupt stammen aus Spanien von der Bodega Inurrieta. Trotz großer Bevorratung waren wir nach dem Weihnachtsgeschäft restlos ausverkauft. Doch ab sofort können wir Ihnen diese beiden herrlichen Alltagsweine aus großem Jahrgang ebenso wieder liefern wie zwei ungemein beliebte Klassiker aus Südfrankreich:

429203 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2003 6,50 Euro


429103 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2003 6,50 Euro


301603 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2003 9,90 Euro


154103 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge 2003 11,90 Euro



Schnäppchenwein:
Wir haben zu Jahresbeginn Inventur gemacht und präsentieren Ihnen heute und in den nächsten Pinwänden einige tolle Weine in geringen Restmengen, die dringend unseren Neueinkäufen Platz machen müssen. Wer sich schnell entscheidet, hat die Chance, höchst attraktive Weine deutlich unter ihrem wahren Wert zu erwerben!

351102 Roc d’Anglade, VdP du Gard, rouge 2002 , statt 29,00 nur 18,00 Euro
Was Remy Pedreno, visionärer Winzergenius und Spitzenwinzer aus dem Midi in diesem schwierigen Jahrgang auf die Flasche gezaubert hat, ist zwar kein Wunder, aber ein Triumph des Winzers über alle vereinfachenden Jahrgangstabellen. Denn mit diesem großartigen 2002er liefert er einen Referenzwein für die stilistische Expressivität der avantgardistischen Winzerelite des Languedoc! Dabei ist diese terroirgeprägte, mineralische, höchst delikate Cuvée (60% Syrah-, je 20% Grenache- und Carignantrauben mit perfekter physiologischer Reife) von gänzlich anderer Natur als der hoch konzentrierte 03er, da sie von einer burgundischen Finesse und Eleganz und einer schwerelosen Leichtigkeit geprägt wird. Bei diesem hochkomplexen Wein dominieren Finesse, Frische, Reinheit und Komplexität, der somit demonstriert er eindringlich das große Terroir des französischen Südens. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl erst Ende 2007 bis nach 2010.

Roc d’Anglade, VdP du Gard, rouge



Preissenkung:

37435 Sarnese-Nocerino, Geschälte Tomaten San Marzano DOP 0 400 l 1,90 Euro
Bei diesen Tomaten handelt es sich um eine vom Aussterben bedrohte Sorte, die wegen ihrer zarten Beschaffenheit für die industrielle Verarbeitung nicht geeignet ist und deshalb aufwändig handgeerntet werden muss. Aber dafür belohnt sie uns mit einem intensiven Tomatenaroma, das fast schon in Vergessenheit geraten war. Ihr Geschmack ist unverwechselbar frisch und aromatisch und entsteht im Zusammenspiel dieser speziellen Tomatensorte mit dem fruchtbaren Vulkanboden und dem durch Seeluft geprägten Klima rund um Neapel. San Marzano Tomaten eignen sich ideal zur Aufbewahrung, denn ihr außergewöhnlich fruchtiges und intensives Aroma kommt durch die Konservierung besonders gut zur Geltung! Infolge der immensen Nachfrage begeisterter Kunden konnten wir unsere Abnahmemenge erheblich steigern und Ihnen ab sofort diese von der Zeitschrift „living at home” als „Aromawunder” bezeichneten geschälten Tomaten zu einem noch günstigeren Preis anbieten.



FRANKREICH

Domaine Pierre Clavel - Coteaux du Languedoc

sympathischer Kultwinzer aus dem Languedoc

Unser Freund Pierre Clavel ist nicht nur ein begnadeter Winzer, sein verschmitztes, schelmisches Lächeln, seine permanent gute Laune und ansteckende Fröhlichkeit machen ihn darüber hinaus zu einem Sympathieträger par excellence – bei Winzerkollegen, Händlern und Weinliebhabern gleichermaßen. Seit Jahren sind seine herrlich authentischen Garrigueweine ein absoluter Klassiker und Renner in unserem Programm: So gigantisch sind die Qualitäten, so unverschämt niedrig die verlangten Preise, eine phantastische Preis-Genuss-Relation, die sowohl Kritiker als auch Liebhaber ins Schwärmen geraten lassen. Ohne Zweifel, Pierre hat längst Kultstatus in seiner zahlreichen Fangemeinde erreicht!


311304 Pierre Clavel, „Le Mas”, Coteaux du Languedoc rouge 2004 6,50 Euro
Der neue Jahrgang unseres meistverkauften Rotweins aus dem Languedoc fasziniert und begeistert vom ersten Schluck an. Was ist das nur für ein faszinierender Trinkspaß für jeden Tag! Eine, ich muss das Wort gerade auch bei einem Wein dieser Preisklasse gebrauchen, geniale Cuvée aus reifen Carignan-, leckeren Grenache- und erstklassigen Syrahtrauben.

Die Stilistik betört mit einer geradezu unverschämt delikaten Aromatik, wie sie burgundisch inspirierte Weine aus Châteauneuf-du-Pape und Umgebung aufweisen: einer frischen, beerigen, ungemein animierenden Frucht mit zart kräuterwürzigen Anklängen in der Nase und saftigen, schmeichlerischen, cremigen Gerbstoffen auf der Zunge.

In 2004 ist der rote „Le Mas” so konzentriert und dicht wie sein großartiger Vorgänger, dabei jedoch jahrgangsbedingt noch frischer und mineralischer, und, wie immer, ein Ausbund an Terroir! In seiner so genussfreundlichen Preisklasse ein nur schwerlich zu übertreffender Leckerbissen, was auch Joel Payne in seiner großen Languedoc-Reportage in „Alles über Wein” konstatiert, indem er einen Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins zu den besten Schnäppchen des Languedoc zählt.

Unbedingt probieren! In den Jahrgängen 2003/4 ist die Qualität bei Pierres Weinen so überragend, dass dieser sagenhaft günstige Alltagswein (von Pierre selbst liebevoll „Cuvée Gourmande” genannt) selbst mit so manch wesentlich teurerem Châteauneuf-du-Pape konkurrieren kann. Zu einer ähnlich euphorischen Bewertung kommt VINUM bei einer Selektion von 50 Weinen des Languedoc-Roussillon: Für seine so konsumentenfreundliche Preisklasse wurden dem 03er herausragende 15,5/20 Punkten vergeben, die gleiche Beurteilung, die dem vielfach teureren Prestigewein Mas de Daumas Gassac zuerkannt worden ist!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2009, Höhepunkt ab Sommer diesen Jahres.



311104 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2004 7,90 Euro
Neben dem „Copa Santa” zählt Pierre Clavels ebenso beliebte wie leckere Cuvée „Les Garrigues” (50% der Trauben stammen aus alten Syrahreben, dazu Grenache und Mourvèdre) zu den legendären und gesuchtesten Weinen des gesamten Languedoc, da hier die Relation moderater Preis und hoher Genuss unübertrefflich scheint.

In der Farbe zeigt dieser betörende Wein aus ganz großem Jahr ein sehr tiefes dunkles Rot, die Nase wird verführt von herrlich frischen, schwarzen Blaubeeren und Cassisaromen, wild wachsenden Kräutern der Garrigue (die Sie auch bei einem abendlichen Spaziergang am Fuße des unweit von der Domaine gelegenen mythischen Bergriesen des Pic St. Loup begeistern) sowie saftigen Mon-Chérie-Kirschen, Wildbret und Pfeffer.

Am Gaumen präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne sehr saftig, mit einer verführerisch süßlichen Frucht (wiederum reife schwarze Früchte), Gewürzanklängen und zarter Bitterschokolade. Viel Extrakt und Dichte, auf der Zunge konzentriert, geschmeidig, weiche, cremige, sanfte Tannine, wie immer ein fröhlicher, trinkanimierender Wein, der die warmherzige Persönlichkeit seines sympathischen Produzenten bestens widerspiegelt. Ein ungemein charaktervoller und attraktiver Tropfen, der unbeschwerten Trinkgenuss bereitet.

Paula Bosch, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München), hatte bereits den 2001er im Magazin der Süddeutschen Zeitung euphorisch gefeiert; der 04er ist infolge subtiler Fortschritte in Weinberg und Keller und seiner immensen Frische (die Pierre in den letzten Jahren meisterhaft herauszuarbeiten gelingt und die seine Weine so wohltuend von so vielen alkoholischen Marmeladenbomben aus den Supermärkten unterscheidet) selbst diesem großen Wein nochmals überlegen. Unsere unbedingte Empfehlung!
Zu genießen ab dem kommenden Frühling, Höhepunkt Mitte 2007 bis 2010.



Vom jetzt bereits super trinkreifen 2003er ,Garrigues’ können wir Ihnen noch eine kleine Restmenge anbieten:

311103 Pierre Clavel, Les Garrigues, rouge 2003 7,90 Euro



311203 Pierre Clavel, La Copa Santa, rouge 2003 13,80 Euro
Über diese spektakuläre barriqueausgebaute Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre) sind in den letzten Jahren in der Fachpresse als auch von Weinliebhabern wahre Lobeshymnen verfasst worden, in unzähligen Tests wurde er zu den besten Weinen des gesamten französischen Südens gezählt und manche Degustation hat er gar gewonnen – zu Recht!

Und was hat unser liebenswerter Freund Pierre im phantastischen Jahr 2003 für eine Qualität in die Flasche gebracht: In der Farbe ein leuchtendes, tiefes sattes Dunkelrot, in der Nase ein großartiges, komplexes Aromenspektrum, geprägt von frischen, wilden, dunklen Beeren, intensiven, jedoch sehr feinen Gewürzanklängen, Holunder, einem Hauch von Bitterschokolade und schwarzem Pfeffer, einem großen Châteauneuf-du-Pape sehr ähnlich. Dem Gaumen schmeichelt er mit einer wunderbar weichen Textur und cremiger, reifer, opulenter, zart süßlicher, feinwürziger Frucht.

Er ist ungemein harmonisch und von einem fabelhaften Gleichgewicht aller Komponenten gekennzeichnet, er präsentiert sich hochkonzentriert, ungemein dicht, rund und geschmeidig, mit kühler Finesse und einer kernigen dennoch schmelzig-seidenen Tanninstruktur und langem Abgang.

Von zumindest gleicher Qualität und auch ähnlicher Stilistik wie sein von der französischen Fachzeitschrift TERRE DE VINS mit der Höchstbewertung von 4 Gläsern und 18/20 Punkten ausgezeichnete 01er Vorgänger. Kultweinstatus!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis mindestens 2012.



Pierre Clavel hat den Schalk im Nacken und das Herz am rechten Fleck. Nie hat er den Boden unter den Füßen verloren und sich auch nach Jahren größter Erfolge als Mensch und ausgesprochen sympathischer Querkopf nicht verändert. Bravo, Pierre!


Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker: „Superstar Estate – high quality as well as value-priced-wines”

Die Domaine de Fondrèche ist seit Jahren ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Weinmachers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen. Doch wie entstehen eigentlich in dieser bis vor einem Jahrzehnt trotz ihres phantastischen Terroirs und ihrer überwältigend schönen Landschaft fast vergessenen Appellation solch traumhafte Qualitäten?

Den Wendepunkt im Ansehen dieser wildromantischen Region markiert das Jahr 1990. Damals übernahm die Familie Barthélemy-Vincenti die alteingesessene Domaine de Fondrèche, die über sehr differenzierte und extrem ärmliche Böden verfügt und die bereits damals mit bis zu 75 Jahre alten, sehr tief wurzelnden Rebstöcken in sehr gutem Zustand bestückt war. Mit diesen exzellenten natürlichen Voraussetzungen in die Lage versetzt, erstklassige Qualitäten zu erzeugen, baute man hochmoderne, optimal gekühlte Kelleranlagen und so konnte Sébastien, der experimentierfreudige, innovative Kopf der Familie und eines der größten Winzertalente der südlichen Rhône, beginnen, Weine zu kreieren, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Zunächst verbesserte Sébastien die Bedingungen im Weinberg. Er stellte auf naturnahen Anbau um, schnitt die seitlichen Wurzeln der Rebstöcke weg, um die Hauptwurzel tiefer in die Erde zu zwingen, forcierte die Blattwerksarbeit (je nach den Jahrgangsbedingungen sorgt er für mehr Beschattung oder bessere Durchlässigkeit des Sonnenlichts und vermeidet durch die Lockerbeerigkeit der Trauben jegliche Fäulnisprobleme) und führte eine strikte Ertragsbegrenzung ein. Hinzu kamen kleine, aber geniale Verbesserungen in der Kellertechnik, erfolgreiche Experimente mit der Mikrooxidation und eine äußerst schonende Vinifizierung in Stahl- und Betoncuves sowie ein wohldosierter, kaum vernehmlicher Holzeinsatz. Damit schuf Sébastien terroirgeprägte Weine modernen Stils, welche die Seele ihrer provenzalischen Heimat widerspiegeln und die sich mittlerweile bei unseren Kunden derart großer Beliebtheit erfreuen, dass sie zu den gefragtesten der Rhône überhaupt gehören.

Mittlerweile suchen gar die Winzerikonen des Midis unseren Freund Sébastien auf, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden – und um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert zweifellos die Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation, die im Glase einen faszinierenden Duft verströmen, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provenzalischen Licht erzählt und die trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft werden, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten – trotz seiner Jugend – das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!


151704 Fondrèche, Sud Absolu, rouge 2004 5,95 Euro
In 2003 vinifizierte Sébastien erstmals diesen fröhlichen Tischwein zu ungemein sympathischen Preis, der sofort zu einem Bestseller in unserem Programm avancierte und der wesentlich teurere Konkurrenz mühelos aus dem Feld schlägt, was Parker mit seinen 89 Punkten eindrucksvoll unterstreicht. Der 04er aus ganz großem Rhônejahrgang ist ein ungemein „sexy” Wein, von, Nomen est Omen, unverkennbar südlicher Stilistik, der Trinkspaß pur bietet und zum fröhlichen Zechen animiert.

In der Nase verführen expressive Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen und den verführerischen Düften der wild wachsenden Kräuter der Provence. Ausladend, füllig, schmeichlerisch am Gaumen, dabei noch weicher, lasziver und frischer als der ebenfalls bereits mit cremigen, ungemein leckeren Tanninen ausgestattete Jahrgangsvorgänger und damit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse. Jetzt und in den nächsten drei Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner so lukrativen Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis!

Übrigens: Auch Bernd Kreis, ausgezeichnet als bester Sommelier Deutschlands wie Europas, empfahl bereits den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins in seinem Einkaufsführer empfehlenswerter „500 Weine unter 10 Euro” (Hallwag Verlag). Wahrlich eine Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse!



Unser Angebot:
12 Flaschen des Sud Absolu zum Preis von 11 Flaschen!

1517904 Fondrèche, Sud Absolu, rouge 12 für 11 2004 9 l, statt 71,40 nur 65,45 Euro
In 2003 vinifizierte Sébastien erstmals diesen fröhlichen Tischwein zu ungemein sympathischen Preis, der sofort zu einem Bestseller in unserem Programm avancierte und der wesentlich teurere Konkurrenz mühelos aus dem Feld schlägt, was Parker mit seinen 89 Punkten eindrucksvoll unterstreicht. Der 04er aus ganz großem Rhônejahrgang ist ein ungemein „sexy” Wein, von, Nomen est Omen, unverkennbar südlicher Stilistik, der Trinkspaß pur bietet und zum fröhlichen Zechen animiert.

In der Nase verführen expressive Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen und den verführerischen Düften der wild wachsenden Kräuter der Provence. Ausladend, füllig, schmeichlerisch am Gaumen, dabei noch weicher, lasziver und frischer als der ebenfalls bereits mit cremigen, ungemein leckeren Tanninen ausgestattete Jahrgangsvorgänger und damit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse. Jetzt und in den nächsten drei Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner so lukrativen Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis!

Übrigens: Auch Bernd Kreis, ausgezeichnet als bester Sommelier Deutschlands wie Europas, empfahl bereits den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins in seinem Einkaufsführer empfehlenswerter „500 Weine unter 10 Euro” (Hallwag Verlag). Wahrlich eine Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse!



151104 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2004 7,90 Euro
Unser junger Freund Sébastien Vincenti hat im Jahrgang 2004 definitiv die besten Weine seiner Karriere gemacht –und dies nach einer ganzen Abfolge von eindrucksvollen, die internationale Fachpresse wie Weinliebhaber gleichermaßen faszinierenden Vorgängerjahren. Aber worin liegen die Ursachen für diesen nochmaligen Qualitätssprung? Zum einen in den bisher in der gesamten Historie der südlichen Rhône einmaligen Erntebedingungen des Herbstes 2004 mit sehr warmen, trockenen Tagen und extrem kühlen Nächten: Die großen Temperaturunterschiede führen zu ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Zum anderen sind Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand, selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise dieser weltweit gesuchten Weine sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit.

Sébastiens köstlicher Alltagswein „Fayard” (eine herrliche Cuvée aus Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, ist so komplex, fruchtig und süffig wie nie zuvor. Ein tiefroter Wein mit vielschichtigen Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen, blauen Waldbeeren, weißem Pfeffer und tiefgründig mineralischen Anklängen. Dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd und lange anhaltend; der Gaumen wird betört von im Vergleich zu früher spürbar cremigeren, frischen Tanninen und einer finessenreichen Textur.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Mitte 2006 bis nach 2008.



151204 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2004 11,50 Euro
Die betörende Cuvée Carles Nadal, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der südlichen Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe (natürlich auch ungeschönt und unfiltriert) aus kleinbeerigen Trauben uralter Syrah- und Grenachereben vinifiziert, die einen tiefdunklen, authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch animalischer Wildheit ergeben.

In der Nase deutliche Anklänge an Schwarzbeeren, Kräuter der Provence, Süßkirschen, Kaffee und Karamell; am Gaumen pfeffrig, komplex, von exzellenter Struktur, dicht, opulent und dennoch elegant und geschliffen durch den Ausbau der Syrah in neuen Barriques mit sehr reifen, saftigen, cremigen Tanninen, die den Wein bereits ab kommendem Winter mit großem Vergnügen genießen lassen.

Dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist selbst dem 03er überlegen, der von Parker mit der sensationellen Bewertung von 93 Punkten für einen derart fairpreisigen Wein geradezu geadelt wurde. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2007 bis nach 2010.



151304 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2004 14,50 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir! In der Stilistik aristokratischer als die verführerische Cuvée Nadal, die mehr von einer ursprünglichen Wildheit und einer zart süßlichen Frucht geprägt wird; stattdessen wird die Nase des ,Persia’ von extrem komplexen, feinst rauchigen Aromen, einer subtilen Mineralität und noblen Schokoladetönen verwöhnt.

Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso feinst dezent spürbar wie auf der Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das massive, cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse aus Châteauneuf-du-Pape ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht.

Eine enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz: Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses nur in Ausnahmejahrgängen erzeugten reinsortigen edlen Syrahs, der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladigen Tönen aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt. Ein rares Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters. Châteauneuf-du-Pape, zieh Dich warm an!
Zu genießen frühestens 2007 bis nach 2015.



Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape

Authentische Weltklasseweine traditionellen Stils aus dem großen Terroir von Châteauneuf-du-Pape

Nicht nur Robert M. Parker bezeichnet Châteauneuf-du-Pape als den Ort, der die meisten Weltklassewinzer beheimatet und dessen Weine er privat mit großer Vorliebe trinkt, sondern viele Weinkenner sind der Ansicht, dass sie mit einem hervorragenden Châteauneuf im Bereich der Rotweine den wohl größten Gegenwert für ihr Geld erhalten! Zu den fünf herausragenden Winzern dieser renommierten Appellation mit magischem Klang gehören unsere langjährigen Freunde von der traditionsreichen Familiendomaine Pégau, mit denen wir seit Beginn unserer Tätigkeit als Weinhändler mit großer Freude zusammenarbeiten und deren Weine ich persönlich bereits seit über 25 Jahren leidenschaftlich gerne trinke. Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Persönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren schon seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, in ihrer Stilistik wie Aromatik unverwechselbare, handwerklich hergestellte Weine, denen kaum jemand widerstehen kann.

Es ist vor allem der ureigene, traditionelle, majestätische Stil der Pégau’schen Weine, der sich so wohltuend vom „Einheitsgeschmack” technisch-cleaner, gestylter Modeweine internationalen Zuschnitts – zumeist vinifiziert im alles dominierenden neuen Barrique – unterscheidet. Die singuläre Qualität der großen Gewächse von Pégau entsteht ausschließlich im Weinberg, wo die über 30 bis 90 Jahre alten Weinstöcke hochwertige, handgelesene Trauben aus geringen Erträgen liefern. Grenache, die Edelrebe der südlichen Rhône, ist die seit Generationen gepflanzte wichtigste Sorte, aber auch alle anderen zwölf in der Appellation zugelassenen Reben werden verwendet, ein unschätzbarer Vorteil hinsichtlich der Ausgewogenheit und inneren Harmonie dieser großen Weine.

Das Areal der Domaine verteilt sich auf 11 erstklassige Parzellen (von denen die berühmte Lage „La Grau” mit den ältesten Reben einen legendären Ruf besitzt), weit verstreut innerhalb der Appellation, mit sanft gewellten, süd- und südöstlich ausgerichteten Hügellagen und unterschiedlichen Bodenformationen, die ihren jeweiligen individuellen Anteil zur Komplexität, zur Kraft, zur Konzentration und zur Finesse der so ungemein authentischen Weine von Pégau leisten. Die Sand- sowie kräftigen Lehm-Kalkböden, die mit großen roten Kieselsteinen bedeckt sind, die nachts die tagsüber gespeicherte Wärme an die Trauben abgeben, werden zur besseren Durchlüftung und zur Aufnahme organischen Düngers und Schafsmist fünf bis sieben mal im Jahr umgepflügt.

Dieser naturnahe Anbau, aufwändige Laubwerksarbeiten, kleine Erträge, die extrem selektive Handlese, die traditionelle Vergärung in großen Cuvées mit den Traubenstängeln als notwendigem Rückgrat für den behutsamen Ausbau in großen, mehrjährig genutzten Fudern in einem unscheinbaren, altmodischen Keller, der Verzicht auf jegliche Errungenschaft der modernen Technik, all das trägt bei zu diesen massiven, extraktreichen, aber dennoch noblen und zudem sehr aromatischen, unglaublich reichhaltigen Châteauneuf-du-Pape-Gewächsen in einem traditionellen, aber auch sehr individuellen Stil, der sie in Blindproben vom Liebhaber stets eindeutig als Pégauweine identifizieren lässt. Diese faszinierenden, unfiltrierten Weinunikate sind eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Stils und eine Ode an das gigantische Potential einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!

In Châteauneuf-du-Pape wurden 2003 sensationell schöne Weine produziert („outstanding efforts”, Parker), mit einem Lagerpotential von bis zu 40 Jahren versehen – ähnlich dem legendären 78er. Und keine Domaine hat bessere Gewächse produziert als unsere sympathischen Férauds, so dass „dieser Jahrgang einer der größten in der Geschichte eines Gutes ist, das in den letzten 2 Jahrzehnten so viele fabelhafte Weine vinifiziert hat” (Parker). Da diese euphorische Beurteilung von jedermann geteilt wird, der bereits das Vergnügen hatte, sowohl die „Cuvée Reservée” als auch den „da Capo” vom Fass zu probieren, hat ein weltweiter Hype auf diese Weine eingesetzt, der selbst in der glanzvollen Historie dieser ruhmreichen Domaine ohne Beispiel ist.

Da Laurence gemeinsam mit ihrem Vater entschieden hatte, diesen Ausnahmejahrgang länger in den großen Holzfudern reifen zu lassen als gewöhnlich, wurden die Weine erst kürzlich abgefüllt und wir können sie Ihnen ab sofort mit großer Freude anbieten:
Lassen Sie sich diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen und lagern Sie sich diese fabelhaften Gewächse auf absolutem Weltklasseniveau unbedingt in Ihrem Keller ein, denn „bereits alle Fässer, aus denen die ,Cuvée Reservée’ hergestellt wird, könnten auch ohne weiteres in die Luxuscuvée ,da Capo’ fließen, so reichhaltig sind alle Weine” (Parker). Herzlichen Glückwunsch Laurence und Paul Féraud zu diesen phantastischen Gewächsen, singulären Weinunikaten voller Ursprünglichkeit und von unverwechselbarem, ausschließlich terroirgeprägtem Charakter!


141103 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2003 35,00 Euro
Dieser großartige Châteauneuf zeigt ein sehr tiefes, opakes Rubinrot in der Farbe und ein spektakuläres, expressiv-verführerisches Aroma von Schwarzkirschen, reifen Himbeeren, wild wachsenden Kräutern der Provence, Trüffeln, geröstetem Fleisch, schwarzem Pfeffer, Rauch und orientalischen Gewürzen, das derart verführerisch ist, dass ich bei meinen mehrfachen Fassproben im altertümlichen Keller der Domaine gar nicht aufhören konnte, immer wieder mit der Nase lustvoll ins Glas zu schnuppern!

Am Gaumen präsentiert sich dieser majestätische Wein opulent, dicht, ölig, gehaltvoll und ungemein ausladend, „noch fleischiger, vollmundiger und exotischer als die großen Jahrgänge 2001, 2000 und 1998, vielleicht gar eine Wiedergeburt des legendären 1990ers” (Parker). Im Mittelteil der Zunge begeistert eine traumhaft süße, ausladende Frucht mit fürstlichen Mengen an Glycerin, spektakulär in der aromatischen Vielschichtigkeit, extraktreich und mächtig konzentriert, dazu verwöhnen kraftvolle, aber auch herrlich cremige Tannine und ein fulminanter Abgang, der über eine Minute lang anhält.

Ein traditioneller, authentischer, wahrlich großer Châteauneuf-du-Pape zu vorbildlich fairem Preis. Danke Paul, danke Laurence!
Aufgrund seiner fabelhaften Struktur und seines reichhaltigen Tannins wird dieser Weltklassewein sich über 20-25 Jahre vorzüglich entwickeln, obwohl er auch in seiner Primärfruchtphase bereits großartig mundet.



141403 Pégau, CdP Cuvée „Da Capo”, rouge 2003 155,00 Euro
Welch aristokratischer, tiefdunkler Wein, für Kenner und Liebhaber derjenige unter allen großen Châteauneufs, der dem legendären Céléstins von Henri Bonneau am nächsten kommt, kein Zufall, stammen doch die Grenachetrauben (95% der Cuvée) von uralten Reben exzellenter Parzellen in La Grau, einer der besten Lagen der gesamten südlichen Rhône. In der Farbe ein tiefes, sattes, dunkles Purpurrot, die Nase wird betört von einer unvergleichlichen Komplexität an verführerischen Aromen, am Gaumen fasziniert eine perfekte Synthese zwischen enormer Konzentration, einer hohen, fast Pégau-atypischen Eleganz, feinster Struktur und wiederum einer grandiosen Aromensymphonie (schwarze Früchte in Hülle und Fülle, reife Kirschen, Rauch, Tabak, schwarze Oliven, Pfeffer, orientalische Gewürze), dazu saftige, traumhaft balancierte und perfekt eingebundene Tannine, extrem mundfüllend, ganz lang anhaltend, wohl mit der 95er Cuvée Maxime, die ich mehrfach mit 100 Punkten bewertet habe, der beste Pégau, der je produziert wurde.

Auch Parker ist begeistert und urteilt euphorisch, dieser erst zum dritten Mal vinifizierte Wein sei „monumental, unglaublich konzentriert, noch massiver als seine beiden Vorgänger 1998 und 2000 und die Quintessenz eines ,old vine Châteauneuf-du-Pape’ mit Potential von 30-40 Jahren”. Welch unvergleichliche Essenz uralter Grenachereben, ein betörender Sinnenzauber, der wie kaum ein zweiter das großartige Terroir einer der wertvollsten Lagen Frankreichs traumhaft widerspiegelt!



1414103 Pégau, CdP Cuvée „Da Capo”, rouge, Magnum 2003 1,5 l 320,00 Euro
Welch aristokratischer, tiefdunkler Wein, für Kenner und Liebhaber derjenige unter allen großen Châteauneufs, der dem legendären Céléstins von Henri Bonneau am nächsten kommt, kein Zufall, stammen doch die Grenachetrauben (95% der Cuvée) von uralten Reben exzellenter Parzellen in La Grau, einer der besten Lagen der gesamten südlichen Rhône.

In der Farbe ein tiefes, sattes, dunkles Purpurrot , die Nase wird betört von einer unvergleichlichen Komplexität an verführerischen, hoch komplexen Aromen, am Gaumen fasziniert eine perfekte Synthese zwischen enormer Konzentration, einer hohen, fast Pégau-atypischen Eleganz, feinster Struktur und wiederum einer grandiosen Aromensymphonie (schwarze Früchte in Hülle und Fülle, reife Kirschen, Rauch, Tabak, schwarze Oliven, Pfeffer, orientalische Gewürze), dazu saftige, traumhaft balancierte und perfekt eingebundene Tannine, extrem mundfüllend, ganz lang anhaltend, wohl mit der 95er Cuvée Maxime, die ich mehrfach mit 100 Punkten bewertet habe, der beste Pégau, der je produziert wurde.

Auch Parker ist begeistert und urteilt euphorisch, dieser erst zum dritten Mal vinifizierte Wein sei „monumental, unglaublich konzentriert, noch massiver als seine beiden Vorgänger 1998 und 2000 und die Quintessenz eines ,old vine Châteauneuf-du Pape’ mit Potential von 30-40 Jahren”.

Welch unvergleichliche Essenz uralter Grenachereben, ein betörender Sinnenzauber, der wie kaum ein zweiter das großartige Terroir einer der wertvollsten Lagen Frankreichs traumhaft widerspiegelt!



Neben diesen extrem raren, gesuchten Weltklasseweinen vinifiziert Laurence Féraud zwei ungemein leckere Alltagsweine zu extrem fairen Preisen, die vom Preis-Genussverhältnis selbst an der südlichen Rhône nicht übertroffen werden können!

141304 Pégau, Plan Pégau, Vin de Table rouge 2004 7,90 Euro
Großartiger Rotwein (aus dem vielleicht besten Rhônejahrgang seit 1961) für den täglichen Genuss ohne Reue, der das Genießerherz erfreut und den Geldbeutel schont; vinifiziert wie immer aus Trauben bester Lagen, deren Qualität den exorbitanten Ansprüchen der sympathischen Férauds für den großen Châteauneufwein nicht genügen, die aber bei vielen anderen Gütern der Appellation die
Qualität der Prestigeweine erhöhen würde!

Seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm, von dem wir leider niemals genügend Flaschen erhalten, da die Nachfrage begeisterter Kunden zu groß ist. In der Farbe ein tiefes Schwarzrot, farbdicht bis zum Rand mit violetten und ziegelroten Reflexen. In der Nase eine vielschichtige, verwobene Aromatik, wohlige Assoziationen weckend an dunkle, saftige Kirschen und Wacholderbeeren, begleitet von kräftigen kräutrigen und würzigen Noten wie Rosmarin, Thymian und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer; dieser gesamte Blumenstrauß an faszinierenden Aromen wird unterlegt mit einer betörenden Süße, die an Zwetschgenmus und Bitterschokolade erinnert.

Obwohl dieser ungemein leckere Wein eine verführerische Aromatik besitzt, die, ähnlich einem noblen Châteauneuf, Erinnerungen an einen betörenden Burgunder femininen Stils evoziert, demonstriert er auch schon in der Nase seine große Kraft und Dichte und damit die vermeintliche Paradoxie großer Weine. Am Gaumen wiederholt sich betörend das prägnante Kirscharoma. Die ausgeprägte Säure und Frische, die feinkörnige, animierende Tanninstruktur, das Fehlen jeglicher Holzaromen, das herrliche, leicht süßliche Glycerin sowie der moderate Alkoholgehalt (13 %) verleihen diesem charaktervollen, authentischen „kleinen” Châteauneuf einen sehr animierenden Charakter.

Welch sensationelle Qualität für seinen vorbildlich fairen Preis! Das ist definitiv DIE preislich wie qualitativ kaum glaubliche Alternative zu völlig überschätzten und preislich abgehobenen Prestigeweinen aus Châteauneuf-du-Pape und ein herrlicher Vorbote der grandiosen großen Gewächse, die uns aus 2004 erwarten werden. Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, verkostete diesen Wein und urteilt begeistert:

„Ein Wein, der eine feminine Ausstrahlung besitzt und dem man die leider oft fälschlicherweise zitierte, so genannte burgundische Finesse vorbehaltlos zusprechen kann. Fazit: Es kommt nicht so oft vor, dass ich für sowenig Geld soviel Vergnügen im Glas habe.”
Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt ab Herbst 2006 bis mindestens 2009.



Zudem freuen wir uns, Ihnen infolge einer Sonderzuteilung, noch einmal Laurence’ fröhlichen, leckeren, „angenehmen Zechwein” (Parker) für alle Gelegenheiten anbieten zu können:

141703 Pégau, Pelican, VdP d’Oc, rouge 2003 5,90 Euro
Mit diesem herrlichen Alltagswein aus einem Jahrhundertjahrgang an der südlichen Rhône hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Die Trauben für diesen so ungemein preis’werten’ Wein hat sie bei ausgewählten Winzern in den Costières de Nîmes streng selektiert und dort in einem speziell für dieses neue Projekt errichteten, bestens klimatisierten Keller selbst ausgebaut. Ihr Ziel war es, bewusst eine preiswerte, verführerische Cuvée als täglichen Trinkwein zu kreieren, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet.

Dieser leckere Tropfen (je 50% Grenache und Syrah) besitzt eine sehr dunkle Farbe und einen sinnlichen, ,warmen’ beerigen Duft, der die exzellente Reife des erstklassigen Lesegutes erahnen lässt. Am Gaumen präsentiert er sich dicht, rund, harmonisch und besitzt eine saftige Frucht, die der Zunge ungemein schmeichelt.
Die bestens integrierten Gerbstoffe sind weich und cremig, so dass dieser so fairpreisige, leckere Alltagswein ab sofort Trinkspaß pur bereitet.

Pégau, Pelican, VdP d’Oc, rouge



Domaine Berthoumieu - Madiran

„Der gesündeste Wein der Welt”, (Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung)

Didier Barré, Winzergenius und Gascogner wie aus dem Bilderbuch, gilt als „Primus inter pares” innerhalb der jungen Winzergeneration im Madiran. Denn Didier, dem jungen, ambitionierten Eigentümer der 24 ha großen Domaine Berthoumieu, deren bis zu über 100 Jahre alte Rebstöcke überwiegend im Westen des kleinen Ortes auf privilegierten südlich gelegenen Hanglagen gepflanzt sind, ist es auf vorbildliche Art gelungen, die aus der kleinbeerigen Tannattraube gewonnenen „Tanninmonster” zu zähmen. Dies erreicht er durch aufwendige Laubwerksarbeit, eine extrem späte Lese streng selektionierten, ganz reifen Lesegutes, die Assemblage mit Cabernet Sauvignon, den feinfühligen Ausbau in neuen Barriques und durch den überaus gekonnten Einsatz der Mikrooxidation, was bedeutet, dass beim Ausbau der Weine diesen in geringer Dosierung Sauerstoff zugeführt wird, um sie geschmeidiger, weicher und saftiger werden zu lassen, ohne dass sie ihre ureigene Identität verlieren. So produziert Didier Barré individuelle Gewächse voller Charakter und Authentizität, mit einem superben Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist.

Viele von Ihnen wissen, dass Didiers Spitzencuvée „Charles de Batz”, einem unserer meist verkauften Rotweine, eine ganz besondere Ehre zuteil wurde: „Der gesündeste Wein der Welt”, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte haben als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment (Lesen Sie bei Interesse meinen ausführlichen Bericht im Katalog S. 224f) hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen, fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran „Cuvée Charles de Batz”, hergestellt aus der autochthonen Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!


506403 Berthoumieu, Cuvée Tradition, rouge 2003 7,80 Euro
„Die einzige Möglichkeit, einen wirklich großen Wein zu machen, besteht darin, die meiste Zeit des Jahres im Weinberg zu verbringen”. Didier Barré, ein Musketier der Gascogne wie aus dem Bilderbuch, spricht die simple Wahrheit der großen Weinmacher der Welt gelassen aus. Und schon seine großartige Basiscuvée demonstriert eindrücklich die spektakulären Qualitäten, die auf DER Aufsteigerdomaine des französischen Südwestens erzeugt werden.

Tiefstes dunkles Rot in der Farbe mit purpurnen Reflexen, eine beeindruckende Cuvée aus 40-50 Jahre alten Reben (Tannat, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Fer Servadou), in der Nase animierende Anklänge an wilde Waldbeeren und Johannisbeerlikör, dazu Sauerkirsche und eine bemerkenswerte Mineralität, im Mund sehr dicht, komplex, großartig strukturiert, saftig und einschmeichelnd cremig und wiederum tief mineralisch.

Nie zuvor habe ich einen Madiranwein in der so beliebten „Tradition-Klasse” getrunken, der jung schon so zugänglich ist und ein derartig überzeugendes Preis-Genussverhältnis besitzt: Die leicht süßlichen, weichen Tannine lassen diesen urwüchsigen, unverfälschten Wein schon jetzt zum idealen Begleiter dunkler Fleischgerichte mit einer kräftigen Soße werden.
Zu genießen ab sofort zu kräftigen Fleischgerichten (Dekantieren bitte!), Höhepunkt wohl ab Ende des Jahres bis 2012.



506503 Berthoumieu, Cuvée Charles de Batz 2003 11,95 Euro
Ein grandioser Madiran von phantastischen Lagen – ein einzigartiger Charakter im Konzert der großen Weine Frankreichs! Beeindruckend wie in den Vorjahren brilliert zunächst die tiefstrote, fast schwarze Farbe dieser barriqueausgebauten Spitzencuvée.

Die Überraschung folgt jedoch in der Nase und am Gaumen: Didier, der die Mikrooxidation so meisterhaft beherrscht wie kaum ein zweiter, hat in einem der größten Jahrgänge in der Geschichte des Madiran geschafft, diese begeisternde Spitzencuvée mit einer sagenhaft weichen cremigen Textur zu versehen und daher auch früher zugänglicher zu machen als in den schon exzellenten Vorgängerjahren.

So fasziniert diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90% edelster Tannattrauben und penibelst gelesenem reifem Cabernet-Sauvignon zunächst mit einer zart süßlichen, komplexen Beerenfrucht, geheimnisvollen Gewürzen und einer kühlen Mineralität, die an große Gewächse der berühmtesten Lagen aus dem Médoc erinnert. Nach längerer Belüftung entströmen dem Glase betörende, expressive Duftnoten von reifen, dunklen Johannis- und Schwarzbeeren, dunklen Schokoladen- und Röstaromen und subtile Anklänge an würzigen Tabak und Zedernholz.

Am Gaumen wie immer eine phantastische Konzentration und Eleganz, dazu ungemein mundfüllend, opulent, aber ungemein frisch (eine absolute Rarität in diesem Jahrgang der extremen Hitze), ein sagenhafter Extrakt, ausgewogen, harmonisch, feinst balanciert: eine von nobler Kühle und fabelhafter Dichte geprägte Stilistik. Dunkle, würzige Beerenaromen umhüllen die dichten, kühlen Gerbstoffe und diese für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen, seidenen Tannine versprechen diesem authentischen Madiranwein ein Wahnsinnspotential!

Dieser unverfälschte große Madiran, in Frankreich längst mit Kultstatus versehen, brilliert mit seinem authentischen Charakter, seiner wilden natürlichen Schönheit und seiner cremigen Gerbstoffstruktur: ein grandioses Meisterwerk mit Dichte und Schmelz, faszinierender Eleganz und großer Feinheit! Begeistert vergibt die ,Bibel’ des französischen Weins, das „Classement 2006”, dem ,Batz’ zusammen mit wenigen anderen Rotweinen (doch welch gewaltigen Preisunterschiede!) die höchste Bewertung im gesamten französischen Südwesten: 9/10 Punkten, „vin exceptionell”!
Trotz seiner bereits in der Primärfruchtphase betörenden Zugänglichkeit ein „grand vin de garde” (zu genießen bis nach 2020), der heute schon einen hervorragenden Begleiter zu allen kräftigen Fleischgerichten ergibt – oder einfach nur solo genossen Trinkspaß pur bereitet.



Castelas - A.O.C. Vallée des Baux de Provence

Der FEINSCHMECKER feiert unter dem Titel „Eine provenzalische Revolution” das Olivenöl von Jean-Benoît Hugues „als das beste von ganz Frankreich”.

In der wildromantischen Landschaft der Alpilles, in unmittelbarer Nachbarschaft zur uralten Felsenfestung und sommerlichen Touristenattraktion Les Baux und zur weltberühmten Domaine Trévallon, deren Eigner Eloi Dürrbach mir bei einem meiner Besuche dieses Öl eindringlich ans Herz legte, hat Monsieur Hugues einen Olivenhain auf großartigem kalkhaltigem Terroir gepachtet und produziert in traditioneller, handwerklicher Art ein Olivenöl der absoluten Weltspitze. Die wertvollen Olivenplantagen rund um Les Baux dürfen daher auch eine eigene Herkunftsbezeichnung tragen (Appellation d’Origine Controlée) wie sonst nur noch die gleich gerühmte Olivenölregion Nyons im Nordosten der Provençe.

Hugues Olivenbäume befinden sich in Castelas im nördlichen Teil der malerischen Alpilles, das aufgrund seiner mikroklimatischen Bedingungen ideal zur Erzeugung großer Öle geeignet ist: „Ähnlich wie großer Wein braucht auch exzellentes Olivenöl ein ideales Terroir. Unser Boden ist nicht nur extrem kalkhaltig, sondern auch sehr trocken und die häufig wehenden heftigen Mistralwinde bewirken, dass meine Olivenanlage weitestgehend von Schädlingen verschont bleibt”, bemerkt Jean-Benoît Hugues in seiner ungemein engagierten Art, die deutlich werden lässt, dass er als Produzent, ähnlich Spitzenwinzern in aller Welt, einen erheblichen Anteil an der außerordentlichen Qualität seines phantastisch schmeckenden Olivenöls besitzt.

Mit seinen unkonventionellen Ideen hebt sich Hugues in der Tat erheblich von anderen Ölproduzenten ab: „Wer erstklassiges Öl will, braucht gute Bäume. Daher bearbeiten wir unseren Hain wie beste Rebanlagen. Ähnlich wie beim Wein schneiden wir unsere Olivenbäume zurecht, bewässern die Bäume in der glühenden Hitze des Sommers, um Trockenstress zu vermeiden und achten auf einen großen Abstand zwischen den einzelnen Bäumen, damit diese ihre Wurzeln weit ausstrecken können”. Wer die Olivenbäume von Hugues mit denen seiner Nachbarn vergleicht, dem fällt das Resultat solch kompromisslosen Qualitätsstrebens sofort ins Auge: Die Haine strotzen vor Grün, die Pflanzen sind kleiner und kompakter als gewohnt; 60 Tage vor der Ernte wird dann der Olivenhain nur noch sich selbst überlassen. Die Ernte, im Oktober/November, immer zum optimalen, von den Jahrgangsgegebenheiten abhängigen Zeitpunkt, geschieht extrem penibel und natürlich von Hand, die schonende Verarbeitung unmittelbar nach der Ernte in der eigenen Mühle (hier stehen Gärbehälter aus Edelstahl) erinnert wieder an die sorgfältige Bereitung großer Weine.

Kein Wunder: Der Familie der Eltern von Catherine, Hugues sympathischer Ehefrau, gehört die berühmte Domaine Vieux Télégraph in Châteauneuf-du-Pape. Von hier kam daher so manche wertvolle Anregung, wie Jean-Benoît Hugues in der Erklärung seiner Arbeitsweise verdeutlicht: „Zwei Maschinen zerdrücken die Früchte zu einer Paste, doch keine Laboranalyse kann mir wirklich verraten, wann die Olivenpaste optimal ist. Den richtigen Zeitpunkt erkenne ich ausschließlich an der Konsistenz. Danach wandert die Paste in die eigentliche Presse, die, darauf bin ich besonders stolz, luftdicht abgeschlossen ist, damit das Öl nicht oxidiert. Zudem verzichten wir, im Gegensatz zu vielen anderen Produzenten, die damit mehr Öl erzeugen wollen, natürlich auf die Zuführung von heißem Wasser, welches die wertvollen Inhaltsstoffe des Olivenöls schädigen würde. (Lesen Sie bei Interesse meinen Artikel auf der Startseite unserer Homepage zu den schier unglaublichen Skandalen bei der Erzeugung vorgeblich hochwertiger Öle: „Keine 5 oder 10 % des im Mittelmeerraumes erzeugten Olivenöls erfüllen die gesetzlichen Extra Vergine-Bestimmungen,” so MERUM.) Bei uns hingegen werden 80% der gepressten Oliven nicht zu Öl verarbeitet, sondern zu Humus”.

Soviel Qualitätsstreben auf diesem vorbildlichen, mit einem extrem hohen handwerklichen Ethos geführten Gut führt zu einem einzigartigen, erlesenen Produkt aus einer für sein hervorragendes Olivenöl hoch gerühmten Region: Nicht nur der Feinschmecker lobt Öl und Produzent („der beste Ölerzeuger Frankreichs”), Hugues Teilnahme am Pariser Agrarsalon wurde zu einem einzigartigen Triumph: Sein eigenes und drei weitere Öle, die er für Olivenölbauern aus einer Nachbarschaft in seiner eigenen Mühle herstellt, erhielten jeweils eine Goldmedaille!


44100 Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence 0 0,5 l 16,90 Euro
Aus einem großen Jahrgang für Olivenöle (mit dem einzigen Manko einer ganz kleinen Ernte), frisch gepresst und gerade abgefüllt: Intensiver Duft nach Kräutern, Noten von Mandeln, reifen Tomaten und Artischocken und ein feiner, feuriger Beigeschmack, „ein Öl mit einem langen Abgang wie ein Châteauneuf-du-Pape”, so Jean-Benoît Hugues dezidiertes Urteil.

Und der FEINSCHMECKER lobt den Jahrgangsvorgänger: „Das beste Olivenöl Frankreichs!”

Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence



ITALIEN

Azienda Morgante - Sizilien

Nero d’Avola: Dieser sensationell schöne Alltagswein der Luxusklasse wird 2005 mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis Italiens ausgezeichnet!

Wie Phönix aus der Asche katapultierte sich vor knapp fünf Jahren ein Weingut an die Spitze Siziliens, das mittlerweile zu den erfolgreichsten Domainen unseres Programms gehört: die Azienda Morgante. Die ton-, lehm- und insbesondere kalkhaltigen Weinberge dieses Gutes liegen – von stetig wehenden trockenen Winden bestrichen – in etwa 450 bis 500 Meter Höhe in einem idealen Mikrokosmos im südwestlichen, sehr mediterran geprägten Teil Siziliens und sind ausschließlich mit der uralten autochthonen Rebsorte Nero d’Avola bepflanzt. Diese leider nur noch wenig verbreitete, eigenständige heimische Traube gehört zu den besten südlichen Rotweinsorten und verfügt über ein ganz großes Potential.

Bewirtschaftet wird das Aufsteigergut von Antonio Morgante und seinen Söhnen Carmelo und Giovanni, die sich 1994 für eine radikale Qualitätsphilosophie entschieden haben und das Gut komplett umstrukturierten. Ein Glücksgriff war natürlich auch die 1997 erfolgte Verpflichtung des italienischen Starönologen Riccardo Cotarella. Unter seiner Regie entstehen infolge einer extrem selektiven Auslese im Weinberg und einem feinfühligen Ausbau in neuen Barriques zwei großartige, originäre Rotweine aus der charaktervollen Rebsorte Nero d’Avola. Diese sorgen seit nunmehr einigen Jahren für ein erhebliches Aufsehen nicht nur im Gambero Rosso (mit sensationellen Bewertungen), sondern in der gesamten Weinwelt! Meine ganz besondere Empfehlung!


690104 Morgante, Nero d’Avola, rosso 2004 8,80 Euro
Zwei Gläser im Gambero Rosso und die Auszeichnung besonders günstiges Preis-Genussverhältnis!

Dieser sensationell schöne Alltagswein der Luxusklasse ist ein komplexer, eigenständiger Tropfen, der das großartige Potential Siziliens und seiner autochthonen Rebsorte Nero d’Avola eindrucksvoll widerspiegelt und der zu den preis„wertesten” ganz Italiens gehört. Das ist ein urwüchsiger, originärer Stoff und eine traumhafte Interpretation einer uralten Rebsorte aus bestem genetischen Material. Das ist ein großartiges Weinunikat, das weit aus der Masse so vieler belangloser, austauschbarer Billigweinchen herausragt und dem man angesichts seiner spektakulären Qualität Referenzcharakter für die gesamte Region bescheinigen muss:

Dichtes Purpur-Granat in der Farbe, schwarze Reflexe. Phantastische, feinwürzige Nase, unglaublich verführerisch und geradezu lasziv. Wie sein fast schon legendärer Jahrgangsvorgänger betört der Nero d’Avola 04 mit seinen zartherben Gewürzaromen, die einen spannenden Kontrast bilden zu den süßlichen Waldbeerennoten und den Maronen-Zimt-Anklängen. Die verführerischen Fruchtaromen von roten Kirschen und reifen Waldbeeren sind dicht bepackt, auch feines Marzipan und Haselnuss betören am Gaumen.

Das Mundgefühl ist von geradezu exemplarischer Feinheit, von geschmeidiger Kraft, in der Zungenmitte zeigt sich ein kraftvoller Stoff, der eine Spur frischer und ausgewogener als der große 03er schmeckt. Die Säurestruktur wirkt animierend, weiches Tannin und cremiger Extrakt sind bestens balanciert. Im Nachhall wiederholen sich Anklänge an Kirschen und Zimt, bis ins schmeichelnde Finale anhaltend.

Dieser höchst eigenständige und charaktervolle Tropfen scheint mir noch eine Spur eleganter als in der Vergangenheit: der 02er wurde von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit 17/20 Punkten gefeiert, der 03er Jahrgangsvorgänger wurde mit dem „National Oscar” des Gambero Rosso für den Rotwein mit dem besten Preis-Genussverhältnis ganz Italiens ausgezeichnet!



690203 Morgante, „Don Antonio”, rosso 2003 21,90 Euro
Was für ein traumhafter Süditaliener: Wie gewohnt in der Farbe ein sattes, tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen, in der Nase ein sehr charaktervolles, explosives, authentisches und dennoch schmeichlerisches Bukett: Anklänge an reife wilde Waldbeeren, Lebkuchen und orientalische Gewürze, dazu Veilchen, schwarze Oliven, noble Schokolade, cremigem Espresso, Zedernholz sowie ein Hauch von Vanille vom zwölfmonatigen Barriqueausbau in französischer Eiche.

Im Mund kommen zart süßliche Pflaumen- und Pimentanklänge mit einem leicht morbiden Touch hinzu und eine herrliche Extraktfülle. Dicht, fleischig, muskulös und konzentriert, aber überhaupt kein monströser Wein. Stattdessen von einer faszinierenden, raren Kühle (hier ist die Höhenlage der erstklassigen Parzellen schmeckbar!) und einer bemerkenswerten Eleganz geprägt. Weich, harmonisch, komplex, lang anhaltend und lecker – Kategorie Klassewein!

Bei aller, teilweise durchaus berechtigten Kritik an den Auswüchsen des Gambero Rosso bezüglich der Uniformierung und Internationalisierung italienischer Weine, die jeweils 3 Gläser für ALLE Jahrgangsvorgänger des Don Antonio wie auch für diesen phantastischen 2003er (eine bisher in der Geschichte des Gambero einzigartige Bewertung!) lassen hoffen, dass zukünftig vermehrt solch eigenständige Weinunikate die italienische Weinszene bereichern werden. Ein großartiger Stoff zu einem mehr als fairen Preis!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2010.



DEUTSCHLAND

Weingut Reinhold Haart - Piesport

Gault-Millau 2006: „Der Piesporter Winzer Theo Haart weiß Tradition und Moderne, Lagencharakter und Trinkvergnügen bestens zu verbinden!”

Unter Kennern gilt die Lage Piesporter Goldtröpfchen als eines der herausragenden Terroirs der Mosel, da sie „von allen Lagen die überschwänglichsten Aromen hervorbringt” (Stuart Pigott) und in jeder Blindprobe durch ihre typische Aromatik leicht identifiziert werden kann. Sie umfasst die untere Hälfte des beeindruckenden, nach Süden ausgerichteten steilen Hanges, der wie ein großartiges natürliches Amphitheater antiken Ausmaßes geformt ist und auch die letzten Strahlen der untergehenden Abendsonne wie ein riesiger Brennspiegel einfängt. Die Sonne heizt so ungehindert den Schiefer auf, wobei die Wasserfläche die Strahlen zusätzlich in die steilen Lagen reflektiert. In diesem besonders warmen, einzigartigen Mikroklima entwickeln die Weine eine für die Mosel rare Fülle und Saftigkeit sowie eine tolle Fruchtaromatik. Der Schiefer ist bereits seit Äonen zu tiefgründiger Feinerde mutiert mit hoher Wasserhaltekraft, welche die Regenschauer lokaler Gewitter wie einen Schwamm aufsaugen, so dass selbst in heißen Jahrgängen kein Trockenstress auftritt. Die lockerbeerigen Trauben liefern mit beeindruckender Konstanz ein kerngesundes Lesegut mit hohen Mostgewichten, die feinst ausbalancierte Weine ergeben.

So demonstriert der sympathische Winzer Theo Haart, einer der ganz Stillen im Lande, der immer nur die Qualität seiner filigranen Rieslinge im Glase sprechen lässt, in 2004 mit seinen „würzigen und kraftvollen Rieslingen” (Gerhard Eichelmann, Deutschlands Weine 2006) eindrucksvoll, „was in diesem Jahrgang möglich war” (Gault Millau 2006)! Theo Haart produziert seit Ende der 80er Jahre auf dem uralten Familiengut – aus Rebstöcken allerbester Klone nach einer sehr späten, extrem selektiven Lese – in unglaublich konstanter Weise erstklassige Weine, die dem einzigartigen Terroir von Piesport ihren schönsten Ausdruck verleihen. Dabei manipuliert er seine in der Jugend oftmals sehr verschlossenen Weine in keinster Weise, arbeitet vielmehr äußerst schonend und sorgfältig in Weinberg und Keller und legt besonderen Wert auf ein großes Entwicklungspotential. So kommen seine besten edelsüßen Weine selbst aus seinen Anfangsjahren jetzt erst in ihr optimales Alter und werden sich weitere 10 Jahre lang anmutig entwickeln: Die weltweit einzigartigen und unkopierbaren Vorzüge der großen Moselrieslinge offenbaren sich eindrucksvoll in diesen traumhaft schönen Gewächsen mit ihrem fein ziselierten Spiel von fruchtiger Süße und mineralischer Säure, die weltweit ein geradezu charismatisches Ansehen besitzen: Theo Haarts Rieslinge sind von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit!

Die grandiose 2004er Kollektion, die ihre sagenhafte Qualität, ihr unvergleichliches Spiel zwischen Süße und Säure, ihre traumhafte Frische, Harmonie und innere Balance neben dem großartigem Können des Winzers den phantastischen klimatischen Bedingungen im September/Oktober 04 verdankt, beweist beispielhaft, dass Theo Haart sich seinen Aufstieg in den Olymp deutscher Weltklassewinzer redlich verdient hat!


918304 Haart, Piesporter Riesling, QbA trocken 2004 8,95 Euro
„Ist der gut!”, so der spontane Begeisterungsausbruch eines lieben Freundes, Rieslingfreak und Mitverkoster bei meiner Degustation auf dem Weingut im Sommer letzten Jahres. In der Nase die herrliche, Mineralität der Mittelmosel, dazu Feuerstein, Johannisbeeren (ähnlich wie in 98 und 02 besitzen die Piesporter Lagen in 04 mehr rot- als weißfruchtige Aromen), Pfirsich und Apfel. Auch am Gaumen eine sehr präzise Frucht und eine zarte Würze, Mineralik und eine ausgesprochen feine, animierende Säure sowie eine tolle Balance und innere Spannung und eine höchst trinkanimierende niedrige Alkoholgradation von 11,5%!
Zu genießen ab sofort bis 2008.



915704 Haart, Piesporter Riesling Kabinett 2004 8,90 Euro
Vor allem aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Goldtröpfchen kommen die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen, delikaten, klassischen Kabinett, der für viele Kenner der Szene zu den 10 besten des Jahrgangs in Deutschland gehört! Lassen Sie mich hierzu die Bewertung des renommierten Verkosters Sam Hofschuster im Internetweinführer www.wein-plus.de zitieren: „Sehr tiefer, intensiv mineralischer Steinobstduft), aber auch Cassis, Feuerstein und Stachelbeeren). Dicht und saftig im Mund, sehr reife, süße Frucht und hochfeine Säure, mineralisches Fundament, perfekte Balance, nachhaltig, sehr animierend, lang. Ein großartiger Kabinett, hervorragend, 89 Punkte, zu genießen bis 2020.”

Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol (9,5%), die ihn zu einem wunderbaren Zechwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.



918204 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Kabinett 1. Lage 2004 11,90 Euro
Die ultimative Steigerung, das Idealbild gar eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings, der auch nach Meinung von Theo Haart zu einem der zwei bis drei besten Kabinette in der glanzvollen Geschichte des Weinguts zählt.

Schon in der Nase fasziniert eine sagenhafte Mineralität und eine ungemein komplexe Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und eine vibrierende Mineralität, dazu eine enorme Dichte: Hier haben wir ihn wieder, den vermeintlichen inneren Widerspruch der ganz großen Weine der Welt. Dazu eine ungemein reife, kühle Säure, zarte Anklänge an Cassis und Steinobstfrüchte, ungemein komplex und verwoben, eine traumhafte Balance und ein langer, fruchtig-mineralischer Abgang. Kategorie absoluter Lieblingswein mit unübertrefflich niedrigen 8,1% Alkohol!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2020.



915604 Haart, Piesporter Domherr Riesling Spätlese 2004 14,50 Euro
Tiefer, mineralischer, faszinierend süßlicher Duft von Pfirsichen, reifen Äpfeln und Kräutern. Sehr saftige, fest gewirkte, noble Frucht mit intensiver mineralischer Würze, erdige Noten, feingliedrige Säure, konzentriert, dicht und nachhaltig am Gaumen, aber auch herrlich weich infolge des tiefgründigen Schiefers, dazu sehr klar und harmonisch, ausgezeichnete Struktur, tiefgründig, extraktreich und sehr langes, ausdrucksstarkes Finale.

Ein phantastischer, geschliffener, hocheleganter Rieslinggigant mit gerade einmal 8% Alkohol!
Zu genießen ab sofort, doch der großartige 97er, den viele von Ihnen, liebe Kunden, in Ihrem Keller liegen haben, beginnt jetzt erst, sich ganz zu öffnen und zeigt das riesige Potential dieser faszinierenden Lage.



915904 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling 1. Lage (trocken) 2004 15,90 Euro
Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger Duft nach hochreifen Zitrusfrüchten und Steinobst sowie kräutrigen Anklängen. Sehr fest gewirkt im Mund, klar und kühl, total faszinierende, tiefe Mineralität, zitrusartige, erfrischende Säure, tolle Finesse und beste innere Balance, sehr nachhaltig, hat Biss und einen wiederum großartigen mineralischen Abgang.

Sein gleich guter Jahrgangsvorgänger wurde von ALLES ÜBER WEIN mit 92 Punkten bewertet und zu 10 besten Großen & Ersten Gewächsen/Lagen Deutschlands gezählt.
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2009.



918104 Haart, Wintricher Ohligsberg Riesling Spätlese 1. Lage 2004 15,90 Euro
Wahnsinnsstoff, einer der besten Spätlesen Deutschland aller Zeiten! Tiefer, mineralischer, faszinierend süßlicher Duft von Pfirsichen, Limetten, Grapefruit und Aprikose, „ein liebreizender Duft wie ein subtropischer Früchtekorb, kristallklar und filigran” (Gault Millau 2006, 93 Punkte) Am Gaumen sehr saftige, fest gewirkte, reife Frucht mit intensiver, extrem feingliedriger mineralischer Würze. Die fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance, extrem dicht und nachhaltig, sehr klar und harmonisch, Schliff und subtiles Spiel, aber auch Fülle, Kraft und Cremigkeit, enormer Schmelz, ausgezeichnete Struktur, tiefgründig, extraktreich und sehr langes, ausdrucksstarkes Finale. Ein phantastischer, aristokratischer Rieslinggigant mit gerade einmal 7,5 % Alkohol – gewonnen aus einer Traube pro Trieb!

Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein: Der lange Zeit in Vergessenheit geratene Ohligsberg (in alten Preislisten aus dem Jahr 1857 wird er allerdings als einer der teuersten Weine der Mosel ausgewiesen), eine extreme Steillage unmittelbar am Wasser beginnend, erlebt eine glänzende Renaissance, wiederum Kategorie persönlicher Lieblingswein!

Vom Gault Millau und von Eichelmann in ihren Weinguides 2006 ausgezeichnet für ihr besonders gutes Preis-Genussverhältnis!



915404 Haart, Piesporter Goldtröpfchen Riesling Auslese 1. Lage 2004 23,90 Euro
Tiefer, klarer, jugendlicher Duft von Steinobstaromen, reifem Pfirsich, Mandarinen, Mineralien und feinster Würze. Dicht gewirkte, feinsaftige Frucht, elegante Säure, sehr mineralisch am Gaumen und viel Druck. Elegant und ungemein finessenreich, DAS genaue Gegenteil so vieler dicker, fetter Auslesen, die mir überhaupt nicht munden wollen. Ungemein animierend, von „sensibler”, vibrierender Feinheit, ausgesprochen nachhaltig, besitzt enorm viel saftige Fülle und Tiefe, beste Balance, animierende Frische, herausragende Mineralität, cremig, sehr lang.

Ein terroirgeprägter Weltklasseriesling mit einer mineralischen Extravaganz und unnachahmlichem Charakter, der emotional tief berührt und daher meine unbedingte Empfehlung! Vom Gault Millau mit 93 Punkten geadelt.
Zurzeit noch etwas verschlossen, aber ein Rieslingmonument erster Güte mit einer perfekten Harmonie, das zwischen 2007 und 2030 mit zum Besten gehören wird, was die Mittelmosel an Auslesen hervorbringen kann!



Weingut Keller

„Deutschlands Winzer des Jahrzehnts” (Gault Millau)
„Großartig, hervorragend, brillant” (Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag)
Hugh Johnson: 4 Sterne, die höchste, sehr selten vergebene Auszeichnung für „ausnehmend feine oder großartige Qualität, beständig über viele Jahrgänge”.

Sie, liebe Kunden, wissen es längst: Im großen klassischen Jahrgang 2004 haben die ungemein sympathischen und trotz aller Erfolge so bodenständig gebliebenen Kellers nochmals eins drauf gesetzt und die besten Weine in der bisherigen Geschichte ihres Gutes vinifiziert! Der verdiente Lohn: Der Gault Millau 2006 ehrt Klaus-Peter Keller, der das Traditionsgut mittlerweile auch offiziell von seinem Vater übernommen hat, mit der Auszeichnung „Kollektion des Jahres 2004” (bester trockener Riesling, beste Auslese, beste Trockenbeerenauslese), Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2006”, lobt es wegen der besten Weißweinkollektion als „Weingut des Jahres” und Sam Hofschuster (Internetweinführer www.wein-plus.de) vergibt dem legendären G-Max, einem raren, unglaublich komplexen Rieslingmonument, über das mittlerweile die gesamte Weinwelt spricht (das aber schwieriger zu bekommen ist als selbst die berühmtesten Bordelaiser Gewächse) und das viele von Ihnen, liebe Kunden, in Ihrem Keller liegen haben, mit der Idealnote von 100 Punkten. Und auch Österreichs renommierter Weinführer, Falstaff, bezeichnet den G-Max als besten trockenen deutschen Riesling im Jahrgang 2004. Bravo und herzlichen Glückwunsch, Julia und Klaus-Peter Keller.


953004 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2004 7,30 Euro
Kein deutscher Wein war vom letzten Jahrgang so schnell bei uns ausverkauft wie der köstliche Gutsriesling unserer sympathischen Familie Keller. Diesmal haben wir vorgesorgt: Zum einen hat uns Klaus-Peter ein deutlich erhöhtes Kontingent zur Verfügung gestellt (herzlichen Dank!), zum anderen haben wir uns im Keller ein Fass ausgesucht, dass uns besonders gut gefallen hat und haben uns
dieses als unsere Selektion Fass Nr. 2 abfüllen lassen.

In der Nase eine herrlich saftige, rassige Frucht von weißem Weinbergspfirsich und Cox-Orange Apfel, unterlegt mit feinem mineralischen Spiel und zart kräutriger Würze. Am Gaumen dicht, mineralisch, eine phantastische Frische, ein feinst strukturiertes Säurespiel, harmonisch abgepuffert durch einen großen Extrakt und eine betörende Fruchtsüße, lang anhaltender, animierender Nachhall.

Kurzum: Ein klasse Riesling at its best, zu einem extrem fairen Preis, der jedem Weinliebhaber ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Hier spürt man mit jedem Schluck die hohe Reife der erst Ende Oktober bis Mitte November geernteten Trauben (über 90° Öchsle im Schnitt). Unter Preis-Genussgesichtspunkten in diesem traumhaft schönen, klassischen Rieslingjahrgang nahezu unschlagbar, sowohl als fröhlicher Zechwein als auch als exzellenter Essensbegleiter. Ich bin fest überzeugt, diese herrlich leckere und so bekömmliche Selektion des Keller’schen Gutsrieslings wird Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangen!
Zu genießen ab sofort bis 2007.



952304 Keller, Beerenauslese Pius 2004 0,375 l 14,90 Euro
Kellers Einstieg in die magische Welt des Süßweines – das ultimative Süßwein-Glück zum sensationellen Preis!

EIN ELFENREIGEN AUF DER ZUNGE – FAST JEDE SÜNDE WERT...


Schon die 2003er Beerenauslese Pius beeindruckte mich sehr und offenbar auch Sie, liebe Kunden. Der Wein avancierte aus dem Stand zum erfolgreichsten Süßwein im Pinard Programm! Auch Robert Parker lobte ihn als „ fascinating wine“, der Wine Spectator vergab für diese Preisklasse sensationelle 93 Punkte und die Grande Dame der deutschen Spitzensommeliers, Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelin Sterne ), lobte ihn in der SZ über den grünen Klee.

„Ist diese Qualität noch zu toppen?“ –fragte ich mich auf einer vorweihnachtlichen Fahrt nach Dalsheim. Klaus Peters verschmitztes Lächeln beim Einschenken des Weines verriet bereits einiges: „Die rosinenartig eingetrockneten Beeren waren in 2004 beinahe 4 Wochen länger am Stock als 2003 und haben vielschichtige mineralische Noten und tolle exotische Aromen in dieser ausgesprochen langen Reifeperiode getankt”.

Im betörenden Duft erinnert mich der 04er an feinste exotische Düfte (Passionsfrucht, Ananas, Maracuja). Im Mund explodiert ein ungemein facettenreiches Süße- Säurespiel, ein Feuerwerk an Eleganz und Finesse, ein wahrer Elfenreigen tänzelt auf der Zunge! Hier ist den Kellers wahrlich ein Süßwein-Meisterwerk gelungen. Daher kann ich Ihnen – liebe Kunden – nur raten, den 04er Pius ganz schnell „einzukellern”, denn soviel Süßwein-Glück zu solch bescheidenem Preis hat es ganz lange nicht mehr gegeben.

Ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts aber auch solo genossen zum Träumen schön...
Diese betörende BA entwickelt sich über Tage hinweg in der geöffneten Flasche ganz hervorragend und besitzt ein ausgezeichnetes Reifepotential von mindestens 15 Jahren.



951504 Keller, Dalsheimer Hubacker Riesling Auslese*** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro
Unter der Schlagzeile „METAMORPHOSIS FROM WONNEGAU TO WORLD CLASS” urteilt Stephan Reinhardt in der englischsprachigen, aktuellen September-/Oktoberausgabe von FINE WINE, einer der besten Weinzeitschriften Europas, dass „für die deutschen Winzer nicht mehr die Öchslegrade, sondern das Terroir der Heilige Gral” seien und zeichnet ein ungemein spannendes und sehr sensibles Porträt eines der besten Winzer der Welt: Klaus-Peter Keller!

Wir zitieren im Wortlaut seine Ode an eine der größten je in Deutschland erzeugten Auslesen, die Reinhardt mit der Idealnote 19,5/20 Punkten bewertet:

„ One of the most beautiful Auslesen of recent years. Light yellow with greenish tints. Highly noble botrytis, almost tangible, but also a cool freshness and minerality that seems almost forbidding initially. Discreet fruit, smoke (olibanum) and herbs. Fascinating in its crystalline clarity and freshness, but with a honeyed piquancy to match the transparency. Being very focused and precise, it starts to lure you. Rich and opulent to taste, this is a mouthful of finest Riesling. Extravagant and luxurious, like the best 2003 Auslesen, but cooler, fresher and more complex than most. An absorbing, enveloping texture of ripe yellow fruits and pineapple countered by a fine acidity and mineral complexity. The essence of golden Riesling, this nectar is beautifully balanced and elegant, as well as extremely persistent. Till 2025 and beyond”.

Aber auch der Gault Millau („Einzigartiger Duft von Champagner-Renette und Lavendelhonig, überwältigende Fruchtsüße, imposanter Nachhall) stuft diese phantastische Goldkapsel*** vor allen Granden der Mosel ein und vergibt begeistert 95 Punkte.
Zu genießen ab sofort bis nach 2025!



ÖSTERREICH

Weingut Pöckl - Neusiedlersee

FALSTAFF: Rotweinsieger des Jahrgangs 2003

„Meine Weine sollen unverkennbar die Eigenheiten des Bodens, auf dem ihre Trauben gewachsen sind, die Besonderheiten des Mikroklimas und die Aromen der Rebsorten erkennen lassen.”, erläutert Josef Pöckl, handwerklicher Qualitätsfanatiker und visionärer Genius in einem, der den meisten Winzerkollegen im Burgund intellektuell um Jahre voraus scheint, engagiert seine Philosophie. Denn sein erklärtes Ziel ist es, ohne Mostkonzentration oder andere „Segnungen” moderner önologischer Techniken, die in Österreich mittlerweile weit verbreitet sind, herausragende Rotweine auf absolutem Spitzenniveau zu erzeugen.

So sind Pöckls Weine stilistisch – bei aller Konzentration und Dichte, Tiefe und Kraft – von einer edlen Finesse und einer raren Eleganz durchzeichnet, Parameter, die im Weinberg, nicht im Keller ihren Ursprung haben, natürlich nur mit weineigenen Hefen spontan vergoren und qualitativ derart herausragend in Ausstrahlung und Textur, dass sie als Referenz für die Weine des großartigen Anbaugebietes Neusiedlersee angesehen werden müssen.
Sehr selten nur in der gesamten europäischen Weinwelt findet man eine derart stimmige Konzentration in tiefgründiger Frucht und komplexer Aromatik, die wiederum geprägt ist von cremiger Fülle, kühler Finesse und bemerkenswerter Frische, sowohl in ihrer Struktur als auch in den edlen, schmelzigen Gerbstoffen. Josef Pöckls Weine sind eigenständig und authentisch, Originale voller Charakter und von faszinierender Stilistik. Mit diesen herausragenden Rotweinen wird definitiv die qualitative Grenze zwischen Österreichs Spitzenrotweinen und den großen Weinen der Welt, aus den Renommierregionen des Bordelais, des Burgund oder des Piemont verwischt. Sie sind meilenweit entfernt von den dicken Rotweinsuppen internationaler Machart, die kundige Weinliebhaber immer mehr verschmähen zugunsten schmackhafter Terroirweine mit raffinierter Frische und spielerischer Finesse. Kein Wunder, dass Pöckls Spitzenweine in kürzester Zeit „Kultstatus weit über die Grenzen Österreichs hinaus erlangten (und stets im Voraus ausreserviert sind), es gibt in ganz Österreich nicht viele Betriebe, die mit der Winzerfamilie aus Mönchhof in einer Liga spielen” (Gault Millau).

Pöckls Weine sind, wie alle wirklich großen Weine der Welt, das Resultat eines erstklassigen Terroirs und der harten, aber einfühlsamen Gestaltungskraft enthusiastischer Menschen mit Visionen und Tatkraft. Gefühl und menschliche Intuition für ein lebendiges Naturprodukt und insbesondere die Zeit sind somit wichtiger als jede noch so ausgeklügelte Technik. „Die Zeit ist zwar der teuerste, für uns aber wichtigster Faktor bei der Weinwerdung”, erläutert René Pöckl, der zwar noch junge, aber ungemein talentierte und ehrgeizige Sohn des Hauses, seit 2001 Kellermeister und immer mehr in die Gesamtverantwortung des Gutes hineinwachsend (Josefs Ehefrau Theresa kümmert sich ebenso liebevoll wie engagiert um Marketing und Verkostung). „Ich bin nur mehr der Traktorfahrer im Weinberg”, schmunzelt Josef Pöckl, „stehe René aber natürlich beratend zur Seite”.

Es ist ein langer, couragierter Weg, den Josef Pöckl seit der Übernahme des Gutes 1979 bis hin zur Stabübergabe an René zurückgelegt hat, geprägt von intensiven Lernprozessen. Der Blick über die engen Grenzen seiner Heimat hinaus – die Reisen in die renommierten Rotweinregionen der Welt und die Verkostung und Analyse ihrer Weine – prägten stilbildend seinen Geschmack; auch Sohn René praktizierte fern der Heimat bei den Großen der Zunft. „Nur Kraft oder Frucht allein ergeben keinen großen Wein. Natürlich muss Körper da sein, muss das Terroir stimmen, eine perfekte Tanninstruktur ist Grundvoraussetzung für ein großes Entwicklungspotential, doch entscheidend ist die Harmonie des Weines, die ideale Abstimmung aller Komponenten”, plädieren die Pöckls vehement für elegante und finessenreiche Weine internationalen Formats. Das Ideal all dieses unerbittlichen und kompromisslosen Qualitätsstrebens ist es, „den perfekten Wein zu kreieren, auch wenn wir wissen, dass dieses Ziel eigentlich unerreichbar ist”, so Josef Pöckl. Unverkennbar sind „die großen finessenreichen Bordelaiser Gewächse, in erster Linie Margaux und Latour, unser Vorbild, aber wir wollen keine, wenn auch noch so gute Kopie erzeugen. Unser Ideal ist der authentische Burgenländer Wein, der von seinem Terroir geprägt wird und der den unverwechselbaren Stil unsers Gutes widerspiegeln soll”, so Renés vehementes Bekenntnis zum ureigenen Pöckl’schen Weg.

Die Fachwelt ist jedenfalls begeistert: Seit Jahren wird die sympathische Familie mit Auszeichnungen überhäuft: „Höchstprämiertes Weingut”, „bestes Rotweingut Österreichs”, „bester Winzer Österreichs”, „Winzer des Jahres 2004” im FALSTAFF, Österreichs renommiertem Weinmagazin und ganz aktuell, aber bereits zum dritten Mal insgesamt, bester Rotwein Österreichs im großartigen Jahrgang 2003! Wir zitieren aus der Laudatio des FALSTAFF: „Als im Jahr 1999 René Pöckl zum ersten Mal mit seinem Rêve de jeunesse Falstaff-Sieger wurde, meinte sein Vater Josef Pöckl, er solle den Erfolg genießen, denn „Falstaff-Sieger wird man nicht jedes Jahr“. Doch schon zwei Jahre später setzte sich der junge Weinmacher wieder mit dem Rêve durch. Das war für ,Pepsch’ Pöckl Grund genug, dem Junior die önologischen Geschicke anzuvertrauen. Heute reicht es ihm, dem Sohn hin und wieder über die Schulter zu blicken und ihm mit seiner Erfahrung als Ratgeber zur Seite zu stehen. Bei der diesjährigen Falstaff-Rotweinprämierung bedankte sich René Pöckl bei seinem Vater für das in ihn gesetzte Vertrauen: Der Admiral 2003 – der Prestige-Wein des Hauses – ging gegen eine namhafte Konkurrenz von allein 400 Cuvées als Sieger aus dieser Gruppe hervor, hat aber auch alle reinsortigen Weine des Jahrgangs überflügelt. Der Admiral ist schon seit Beginn des österreichischen Rotweinwunders ein Aushängeschild unseres Landes. Die hohe Qualität der Weine aus dem Hause Pöckl drückt sich aber auch dadurch aus, dass alle eingereichten Weine über 90 Punkte erzielten.


730104 Pöckl, Zweigelt, rot 2004 7,40 Euro
Leuchtendes sattes Granatrot in der Farbe; sehr verführerische, klassische Aromen von saftigen Kirschen und feinen dunklen Beerenfrüchten schmeicheln der Nase. Am Gaumen fruchtig, mit feinen Weichselaromen und Noten von schwarzen Beeren; dazu eine sehr erfrischende Säure, dicht, saftig, mehr Struktur und Frische als in 2003, schön balanciert, noch präsentes, doch weiches, sehr cremiges Tannin, angenehm fruchtiges Finale mit verführerischen Heidelbeeranklängen. Ein animierender, anspruchsvoller Rotwein für jeden Tag und zu allen Gelegenheiten, da seine saftigen, cremigen Gerbstoffe die Zunge weich umhüllen und viel Frucht transportieren; großartiges Preis-Genussverhältnis.
Zu genießen ist dieser bisher beste Zweigelt von Österreichs Rotweinikonem ab sofort, Höhepunkt Herbst 2006 bis ca. 2009.



730204 Pöckl, Zweigelt Classic rot 2004 11,00 Euro
Traumhaft schmeichlerischer, zutiefst kardinalsroter Zweigelt aus älteren Rebbeständen mit dunklem Kern und violetten Reflexen, acht Monate in drei- und vierjährigen, nicht schmeckbaren Barriques ausgebaut. In der betörenden Nase eine präzise Frucht, reife schwarze Beeren, Zwetschgen, saftige Weichselkirschen und eine faszinierende zarte Würze. Im Mund elegant und bestens strukturiert, cremige Textur und eine knackige, erstaunlich tiefe Frucht. Der animierend frische, kompakte, dennoch elegante und noble, den gesamten Gaumen auskleidende und betörende Geschmack dieses extrem preis„werten” Weines fasziniert durch eine kühle Aromatik, die an schwarze Beeren erinnert, an Wacholder und zart mineralische Noten, an Kräuter und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.

Im langen Nachhall nochmals eine kompakte dunkle Frucht, sowie ein elegantes, feines, aber auch noch präsentes Tanningerüst (das noch ein wenig Zeit braucht zum Abschmelzen) mit einem zart-herben, schokoladigen Nachhall. Ein exzellenter Speisenbegleiter, den die immer älter werden Rebstöcke und die äußerst sorgfältige Selektion jährlich schmeckbar besser werden lassen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt erst Ende 2006 bis nach 2012; das Reifepotential dieses Klassikers, eines Alltagsweins de luxe, aus dem Hause Pöckl ist legendär!



730704 Pöckl, Solo Rosso 2004 11,00 Euro
Die neueste Kreation aus dem Hause Pöckl: Je 50 % Zweigelt und Blaufränkisch prägen eine extrem charmante, sehr schmeichlerische Cuvée. Im Unterschied zum Classic präsentiert sie sich deutlich zugänglicher, mit einer feinst süßlichen Frucht ausgestattet.

Am Gaumen zudem fülliger, üppiger ,lasziver’ als der Zweigelt, ein ungemein ,sexy’ Wein, ein „Flatteur”, der Trinkspaß pur ab sofort bietet, aber auch nicht ganz das langjährige Entwicklungspotential des Classic besitzt.
Zu genießen ab sofort bis 2008, leicht gekühlt auch ein traumhafter Tropfen für laue Grillabende im kommenden Sommer.



730403 Pöckl, Pinot Noir 2003 28,00 Euro
Bei keiner Rebsorte der Welt gibt es deutlichere Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit als beim zickigen Pinot Noir, oder kennen Sie einen Weinliebhaber, der sich nicht bereits massiv über Fehleinkäufe im Burgund geärgert hat? Und dennoch ist es ein unvergleichliches Erlebnis, wenn man wahrhaft große Pinot Noir im Glase hat und einer dieser so seltenen Exemplare kommt – aus Österreich. Sensationell, was die rührigen Pöckls hier auf die Flasche gezaubert haben. In der Nase ein tiefer, klassischer, feiner Burgunderduft, sehr komplex und vielschichtig:

Frische Waldbeeren, zarte Gewürznoten, Himbeeren und reife Sauerkirschen changieren im Duft, dazu Anklänge an Röstaromen und feinsten Nougat. Am Gaumen sehr reichhaltig, dicht, tolle Extraktsüße und Mineralität, eleganter Körper und immens viel Spiel, bestens balanciert, feine Tanninstruktur, schöner, langer fruchtbetonter Nachhall und enorm viel Potential. Dekantieren Sie diesen großen Wein ausreichend und genießen Sie seine faszinierende Transparenz und aromatische Konzentration: Jahr für Jahr einer der großen stilistischen Pinot Noirs Österreichs.

Von FALSTAFF zu den drei besten Pinot Noirs dieses großen Jahrgangs gekürt!
Braucht noch etwas Zeit zur Entwicklung, zu trinken am besten zwischen 2007 und 2016.



730303 Pöckl, Rosso e Nero, rot 2003 22,00 Euro
Der „beste Zweitwein Österreichs”, wie ihn die Fachpresse gerne feiert, ist eine Cuvée aus den heimischen Sorten Zweigelt (50 %) und Blaufränkisch, mit je einem Schuss Syrah und Cabernet Sauvignon ,veredelt’. Da der „Admiral viel Zeit der Reife benötigt, produzieren die Pöckls den „Rosso e Nero” als edle Alternative für den früheren Genuss. 20 Monate ausgebaut in neuen und einjährigen Barriques, präsentiert sich dieser Schmeichler der Sinne mit einer kräftigen, rubin-granatroten Farbe mit violetten Reflexen und in der Nase mit einer dichten, verführerischen roten Beerenfrucht, feinen Anklängen an Edelhölzer, noble Bitterschokolade und zart-würzigen Tabaknoten.

Am Gaumen überzeugt eine rassige Frucht (gewürzt mit Karamell und Zimt), die geradezu zärtlich die Zunge umhüllt, und ein perfekt eingebundenes Holz, dazu feste, aber cremige, schmelzige Tannine und eine geradlinige Struktur sowie eine animierende, erfrischende Säure. Dieser verführerische und dennoch charaktervolle Wein besitzt Biss, eine vibrierende Spannung und Tiefe, einen frischen, langen, mineralisch-würzigen Abgang mit noblen Schokoladenanklängen und demonstriert eindrucksvoll die perfekte Adaption auch der „fremden” Edelreben Syrah und Cabernet-Sauvignon an Klima und Böden; toller Genussfaktor!
Zu trinken ab sofort bis ca. 2012.



730503 Pöckl, Admiral, rot 2003 38,00 Euro
Traumhafte Cuvée aus 65 % Zweigelt, 15 % Blaufränkisch, 15 % Cabernet Sauvignon und 5 % Syrah – schlicht der größte Rotwein Österreichs aus sensationell schönem Jahr! In der Farbe ein leuchtendes, tiefes, dunkles Rubingranat mit einem schwarzen Kern, die Nase wird betört von fein nuancierten Aromen von schwarzen Johannisbeeren, süßen Kirschen und zarten Bitterschokoladenanklängen, dazu eine feine mineralisch-tabakige Würze, Zimtanklänge, noble Edelholz- und Röstnoten.

Die Zunge taucht ein in eine Orgie komplexer Aromen, der Mund wird überschwemmt von einer fein süßlichen, bestens balancierten, traumhaft frischen (!) Fruchtexplosion, dieser herrlich extraktreiche Wein betört den Gaumen, verweilt, man will nicht loslassen, vergisst fast unterzuschlucken. Denn dieser phänomenale Tropfen präsentiert sich derart dicht und konzentriert und gleichzeitig elegant und finessenreich mit einer sagenhaften Minzfrische und ist dabei mit einer feinst ziselierten Säure versehen, die Tanninstruktur scheint perfekt für ein großes Reife- und Entwicklungspotential – und dann welch grandioser Abgang mit langem Nachklang!

Ein erotisierender Wein, der trotz seiner heimatlichen Rebsortendominanz Anklänge an einen großen Wein aus dem Pauillac evoziert! „Absolute Weltklasse, 95 Punkte”, bester Rotwein Österreichs”, jubelt begeistert der FALSTAFF.
Zu genießen durchaus auch jetzt in seiner Primärfruchtphase (mehrstündiges Dekantieren erforderlich), Höhepunkt etwa ab 2009 bis ca. 2020.



730803 Pöckl, Rêve de Jeunesse, rot 2003 49,00 Euro
Dieser mittlerweile bereits legendäre, nur in homöopathischen Mengen zur Verfügung stehende große Rotwein voller Kraft und Finesse und qualitativ auf absolutem internationalem Spitzenniveau stehend ist in Österreich bereits jeweils unmittelbar nach der Ernte sowohl ab Weingut als auch bei den meisten Händlern ausreserviert und für Liebhaber erlesener Tropfen faktisch schwerer zu erhalten als begehrte Grand Crus aus den französischen Renommierregionen!

Dieser einzigartige, kultige „Traum der Jugend”, den René schon 1996 als 18jähriger (!) erstmals in alleiniger Verantwortung vinifizierte, wurde bereits zweimal von FALSTAFF zum besten Rotwein Österreichs gekürt! Mit diesem grandiosen Gewächs aus großem Jahr ist René seinem Traum („Ich will den besten Wein Österreichs machen.”) ein erhebliches Stück näher gekommen: Ungemein komplexe Nase nach frischen Waldbeeren, Minze, feinwürzigen Anklängen an weiße Trüffel, Cassis und schwarze Oliven, Erinnerungen an große Weine der nördlichen Rhône evozierend.

Am Gaumen phantastische Struktur, finessenreiche Säure, herrliche Extraktsüße, feinst unterlegt mit einer großartigen Mineralität, Espressoanklängen und zarten Röstaromen, ganz lang anhaltend, phantastisches Entwicklungspotential. Letztendlich für meinen persönlichen Geschmack selbst dem ,Admiral’ nochmals leicht überlegen!
Zu genießen aufgrund seiner noch sehr kompakten und präsenten Tanninstruktur wohl erst frühestens 2009 bis nach 2020.



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann