Saarlouis, im Dezember 2005

PINwand N° 108


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in der letzen Pinwand des Jahres präsentieren wir Ihnen legendäre Weltklasse- sowie herausragende Alltagsweine: Aus dem Languedoc kommen Klassiker unseres Programms von den Domainen Léon Barral, Mansenoble und Terre Mégère.
Die Rhône ist im Jahrhundertjahrgang 2003 mit Clos du Caillou im Rennen und das Cahors mit dem legendären Château du Cèdre.

Aus Deutschland stellen wir Ihnen mit dem Weingut Friedrich Becker aus der Südpfalz den „besten Spätburgunderwinzer Deutschlands” (Gault Millau) vor, dessen Spitzenwein die höchste Bewertung aller Zeiten erhielt und aus Österreich mit dem Weingut Prieler das Paradeweingut vom Neusiedlersee.

Unsere meist verkauften Rotweine überhaupt stammen aus Spanien von der Bodega Inurrieta. Der neue Jahrgang ist eingetroffen!

Aus dem Piemont präsentieren wir Ihnen das Vermächtnis des letzten Mohikaners und großen Traditionalisten, Bartolo Mascarello.


Traditionelle Dankeschön-Aktion, gültig bis zum 31. Dezember 2005:
Ihr Lob, liebe Kunden, aber auch Ihre kritischen Anmerkungen haben uns auch dieses Jahr wieder geholfen und unser Vertrauen in den Weg bestärkt, den wir mit unserer selektiven Auswahl hochwertiger Weine und Feinkostartikel beschritten haben. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Treue und Ihre vertrauensvollen Weiterempfehlungen, denen Pinard sein Wachstum auch in diesen schwierigen Zeiten maßgeblich mitverdankt.

Ab 130,- Euro Bestellwert aus unserem gesamten Sortiment schenken wir Ihnen aus Griechenland das Olivenöl Extra Vergine „Iliada”, PDO Kalamata (0,5 l, zum 3. Mal hintereinander im FEINSCHMECKERTEST unter den Testsiegern) sowie 1 Dose der phantastischen San Marzano Tomaten (Gesamtwert 7,10 Euro).

Ab 250,- Euro das handgeschöpfte Öl „L’Affiorato” von Galantino aus Apulien (0,5l / 13,90 Euro) und

ab 400,- Euro Bestellwert aus Sizilien das Olivenöl von „Ravida” (0,75l / 23,90 Euro), im FEINSCHMECKERTEST in die Spitzengruppe der TOP TEN aufgenommen.

Als besonderes Schmankerl legen wir bei allen Bestellungen über 750 Euro ein Kochbuch des gerade mit dem dritten Michelinstern geadelten Kochkünstlers Christian Bau (Schloss Berg, Nennig) im Wert von 58,00 Euro bei.

[Christian Bau - Das Kochbuch]


Super-Sonderangebot:
Selbst Spitzenwinzer haben zurzeit Probleme mit ihren amerikanischen Großhändlern, die zugesagte Reservierungen nicht abrufen. So können wir Ihnen noch ein letztes Mal ein spektakuläres Angebot des renommierten italienischen Weingutes Saladini Pilastri machen: Den vom Gambero Rosso mit 2 Gläsern bewerteten Vigna Piediprato bieten wir Ihnen in der 12er Kiste zum absoluten Schnäppchenpreis an:

80014 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 12 für 10 2002 9 l, statt 106,90 nur 89,00 Euro
(zum Teil mit amerikanischem Rückenetikett!)

12 Flaschen zum Preis von 10!


In letzter Minute:
Wieder verfügbar sind unsere leckeren spanischen Alltagsweine der Bodega Borsao und unsere Kronjuwelen vom Douro, Portweine der Quinta Heredias, mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis:

427104 Borsao, Campo Castillo, tinto 2004 3,90 Euro



4271904 Borsao, Campo Castillo, tinto 12 für 10 2004 9 l, statt 46,80 nur 37,00 Euro

12 Flaschen zum Preis von 10!


457100 Heredias, Ruby Porto Special Reserve 12,50 Euro
(92 Parkerpunkte)



457299 Heredias, Late Bottled Vintage 1999 14,50 Euro



457301 Heredias, Vintage Port 2001 25,00 Euro



Öffnungszeiten:
An den Adventssamstagen ist unser Ladengeschäft jeweils von 10.00-16.00 Uhr geöffnet. Geschlossen haben wir am 24.12., aber zwischen den Feiertagen (auch Silvester-Samstag, an dem wir Sie mit einem Gläschen Champagner empfangen) sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Unser Versandhandel ist natürlich immer, per Internet auch rund um die Uhr, für Sie erreichbar.


DEUTSCHLAND

Weingut Friedrich Becker

Unser „Sideways”-Winzer aus der Südpfalz wird mit zwei „Oscars” ausgezeichnet

Gault Millau 2006: „Lange konnten es deutsche Rotweine mit den Spitzenerzeugnissen anderer Länder nicht aufnehmen. Doch die qualitativen Fortschritte und der Jahrgang 2003 setzen neue Maßstäbe: Nie zuvor gab es so große Rotweine”. Und Deutschlands mit 95 Punkten höchst bewertetes, sensationell finessenreiches Gewächs, „ein zeitloser Spitzenrotwein, kommt von Friedrich Becker aus der Pfalz, dem besten Spätburgunderwinzer Deutschlands”.

Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben den Kultfilm sicher gesehen: Das berührende, bittersüße Road-Movie-Meisterwerk „Sideways” ist großes, emotionales Kino: Es erzählt von Illusionen und Lebenslügen, von gescheiterten Entwürfen und zerbröckelnden Beziehungen – und von der großen Liebe zum Wein! Genauer gesagt, der spezifischen Liebe des sympathischen „Helden” Miles zur Diva aller Rotweinreben, dem Pinot Noir. Diese in der Tat zickige Rebsorte mit ihrer dünn-„häutigen” Schale sieht Miles im Gegensatz zur unverwüstlichen, robusten Cabernettraube, die überall auf der Welt wachsen könne, als die Inkarnation einer fragilen, verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ‚Persönlichkeit’, die ein ihr gemäßes Mikroklima und die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers brauche sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen, wie es sonst nur noch die großen Rieslinge der Welt vermögen.

Und welch sagenhaftes Terroir, steile Hanglagen und sanfte Hügel, welch traumhafte Reben aus bestem, teilweise uraltem genetischen Material und welch vorbildliche Weinbergsarbeit visionärer Menschen gehen bei unserem neuen Kleinod aus der Südpfalz eine unübertreffliche Synthese ein! „Unseren größten Reichtum behandeln wir nicht selten wie Dreck. Das Erd-Reich”. Friedrich Becker nimmt kein Blatt vor den Mund. Unangepasst ist er. Ein engagierter Charakterkopf. „Der herbe Duft des Bodens zwischen Tau und Tag, beim ersten Gang durch den Weinberg, sagt der Nase des Winzers alles über den Zustand seines Weinbergs. Und damit über seinen wertvollsten Besitz. Dieses ihm anvertraute Erd-Reich in seinem natürlichen Gleichgewicht lebendig und vital zu erhalten, gebietet der Respekt vor der Natur. Aber auch das ureigenste Interesse. Denn nur auf dieser Grundlage wächst Qualität. Hier im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, sind unsere Böden mit besonderem geologischem Reichtum gesegnet. Neben Buntsandstein besitzen wir jene Melange aus Kalk, Mergel und Ton, wie sie auch das Burgund auszeichnet. Nicht zufällig also haben wir hier vor über 40 Jahren unseren Pinot Noir gepflanzt”. Und mittlerweile ist aus einer vagen Hoffnung und einer großen Vision süße Realität geworden: Friedrich Becker ist, Schritt für Schritt, zum besten Spätburgunderwinzer Deutschlands avanciert.

Kein Wunder also, dass die tatkräftigen Beckers (denn neben dem „Alten Fritz”, wie Friedrich Becker in der Szene ebenso liebe- wie respektvoll tituliert wird, arbeitet gleichermaßen engagiert sein hochtalentierter Sohn im Weingut mit, der „Junge Fritz”,) fast nie auf Messen oder Präsentationen zu finden sind. Dafür bleibt keine Zeit, wenn man große Weine machen will: „Der beste Dünger eines Weinbergs sind die täglichen Fußstapfen seines Winzers. Im Keller dürfen wir nur mehr keine handwerklichen Fehler machen, arbeiten nur mit Schwerkraft, ohne Pumpen, und so schonend wie irgend möglich, um nur die feinsten Tannine aus der Traubenhaut zu extrahieren. Doch unsere mineralischen Weine werden nie besser sein als das Lesegut, das zum Hoftor hereinkommt”, lautet das einhellige Urteil von Vater und Sohn.

Und mit selten euphorischer, zudem einhelliger Begeisterung würdigt die Fachpresse ihre handwerkliche Arbeit, die bei den Beckers als selbstverständliche Hommage an die Natur betrachtet wird: Der Gault Millau 2006 bewertet die Becker’schen Grand Crus 2003 auf Platz 1 (Pinot Noir, 95 Punkte) und wertungsgleich mit wenigen anderen Spitzenweinen (u.a. von unseren Top-Winzern Hans-Jörg Rebholz und Klaus-Peter Keller) auf Platz 2 (Reserve, 94 Punkte) und 3 (Großes Gewächs Kammerberg, 93 Punkte).
Auch Gerhard Eichelmann „Deutschlands Weine 2006” urteilt begeistert: „Deutschlands Rotweine werden immer besser” und kürt als besten Spätburgunder des Jahres: unseren phantastisch feingliedrigen ‚Pinot Noir’ aus Schweigen! Herzlichen Glückwunsch den visionären Köpfen und begnadeten Händen, die diese Weinunikate geschaffen haben, die selbst den Spitzenweinen aus dem Burgund Paroli bieten können: Der deutschen Rotweinikone, dem „„Alten Fritz”, dem „Jungen Fritz”, sowie ihrem genialen Kellermeister Stefan Dorst, der seit Jahren mitverantwortlich zeichnet für die sensationellen Qualitäten und die singuläre Stilistik dieser großen Weine. Die Ehrung als „Aufsteiger des Jahres” im Gault Millau 2006 ist mehr als verdient!


972404 Becker, Spätburgunder QbA trocken 2004 7,95 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Burgunder fürs Geld. Niemals zuvor habe ich in der Bourgogne einen so gelungenen, harmonischen, balancierten Pinot Noir in dieser Preisklasse gefunden, der von jüngeren Reben aus allen großen Terroirs des Weingutes stammt! In der Nase eine feine, attraktive Kirschfruchtigkeit und rote Beerenaromen, die eine klare, unverfälschte Burgundertypizität aufweisen. Am Gaumen saftig, geschmeidig, jugendlich frisch, lecker und unkompliziert und dennoch bestens balanciert mit erstaunlich viel Potenzial. Ein toller Einstiegswein, der die klare Handschrift des Meisters zeigt und der so lecker schmeckt, wie kleine Burgunder sein sollten, aber nur ganz selten sind!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis 2009.



972503 Becker, Spätburgunder Kammerberg Großes Gewächs 2003 32,00 Euro
Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. „Mit dem Bauch”, hat er geantwortet, so wie es die trockene Art dieses individuellen Charakterkopfes ist. Und so präsentiert sich auch dieses Große Gewächs, das seinen Namen wahrlich verdient, bei aller Dichte und Finesse fleischig und emotional und ist sicherlich der kraftvollste unter allen Burgundern aus Deutschlands bestem Rotweingut und evoziert in seiner Stilistik Anklänge an die besten Pinot Noirs aus Volnay. In der Nase eine überschwängliche Frucht: Feine, hintergründige Kirscharomen, rote Johannisbeeren, saftige Himbeeren und ein Hauch von Schokolade dominieren zurzeit den ungemein komplexen Duft. Am Gaumen breitet sich bei aller Dichte und Kraft eine feinsinnige Pracht aus und kleidet die Zunge verführerisch aus mit delikaten Aromen roter Beerenfrüchte. Ein feiner Säurenerv sorgt in Verbindung mit feinherben, cremigen Gerbstoffen für lebhafte Frische und animierende Trinkfreude.
In einer Blindprobe wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet, den man zwischen Ende 2007 und 2015 genießen sollte. Nur 4 Rotweine dieses ganz großen Spätburgunderjahrgangs (zwei davon folgen ante pedes) wurden vom Gault Millau leicht höher bewertet, als dieses Große Gewächs mit 93 Punkten. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir (zu 60% im neuen Barrique ausgebaut) kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen!



972603 Becker, Spätburgunder „Res” 2003 55,00 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmten Lagen von Musigny: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ach, hätte doch nur Kate Moss diesen Wein gekannt... .
Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird!
Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen: „Der Spätburgunder „Res” ist ein Klassiker. Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Doch nach dem schon grandiosen 2002er haben Becker und sein Kellermeister Stefan Dorst mit dem jetzt vorgestellten Jahrgang 2003 alles Bisherige noch übertroffen. Anklänge von frisch gebrühtem Mokka, laszive mystische Art, erinnert frappierend an einen Grand Cru aus Chambolle-Musigny, 94 Punkte” und damit die zweithöchste Punktzahl eines deutschen Rotweins ever. Solch burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit werden Sie schwerlich zu diesem Preis in Frankreich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”!
Zu genießen wohl zwischen 2007 und 2015.



972703 Becker, Pinot Noir 2003 69,00 Euro
Dieses großartige Gewächs wird von begeisterten Liebhabern als die Inkarnation feinster Burgunderkultur enthusiastisch gefeiert: Es ist das flüssig gewordene Abbild eines Traums der oft so zickigen Pinot Noir-Rebe, die in Bestform jedoch die Herzen eines nach Finesse und Eleganz lechzenden Weinfreundes so hoch schlagen lässt, wie es keine andere Rotweinsorte vermag!
Feinheit und Mineralität in einer bisher im deutschen Rotwein nie erlebten Form, Frische, Weichheit, Reichtum und Fülle, verborgen unter einem Struktur gebenden Holzeinfluss von besten französischen Barriques, die im perfekten Zusammenspiel mit dem Ausdruck des großen Terroirs eine ungeheure Verführungskraft und eine traumhafte Harmonie entwickeln, lassen den Genießer meditativ in purer Sinnlichkeit versinken, aus der man gar nicht mehr auftauchen möchte. Das ist Hedonismus pur, ein gewaltiges Naturereignis, eine unvergleichliche Sinfonie zwischen Rebsorte und Terroir, von einfühlsamer Meisterhand perfekt dirigiert!
Das dezidierte Urteil des Gault Millau 2006 zu diesem höchst bepunkteten deutschen Rotwein aller Zeiten (95 Punklte): „Himmliches Spiel feinster Aromen, kolossale Opulenz (die, Armin Diel und Joel Peyne mögen es mir nachsehen, ich so nicht nachzuvollziehen vermag, da mich als stilbildendes Merkmal dieses genialen Pinot Noirs viel eher seine sagenhafte Feinheit fasziniert), achtungsgebietender, zeitloser Spitzenrotwein”, der wiederum Parallelen aufweist zu legendären Gewächsen aus Gevrey-Chambertin (die aber weitaus teurer sind) und der schon jetzt klasse schmeckt, doch über ein großes Entwicklungspotential von 15 bis 20 Jahren verfügt.
Spätburgunder at it’s best, power without weight, schlicht der ‚G-Max’ des deutschen Rotweins, der sich unter die ganz Großen Weine der Welt einreiht. Bevorzugt in liebevolle Hände abzugeben!



Doch mit der Präsentation der genialen Becker’schen Spätburgunder sind der guten Nachrichten nicht genug: Denn unser provozierend preiswerter Alltagsrotwein ‚Potate’ 2003 des rheinhessischen ‚Revoluzzers’ Dirk Würtz wurde vom Gault Millau 2006 als „guter Tropfen mit viel Trinkspaß, deutlich über dem Durchschnitt liegend” und an der Grenze zum sehr guten Wein eingestuft! Aus diesem Anlass bieten wir ihnen heute ein sagenhaft günstiges Rotweinpaket an. Ihnen allen viel Freude damit:

80022 Probierpaket Deutsche Alltagsrotweine 2004 9 l, statt 82,50 nur 75,00 Euro
Mit der Präsentation der genialen Becker’schen Spätburgunder sind der guten Nachrichten nicht genug: Denn unser provozierend preiswerter Alltagsrotwein ‚Potate’ 2003 des rheinhessischen ‚Revoluzzers’ Dirk Würtz wurde vom Gault Millau 2006 als „guter Tropfen mit viel Trinkspaß, deutlich über dem Durchschnitt liegend” und an der Grenze zum sehr guten Wein eingestuft! Aus diesem Anlass bieten wir ihnen heute ein sagenhaft günstiges Rotweinpaket an. Ihnen allen viel Freude damit:

Je 6 Flaschen:
972404 Becker, Spätburgunder QbA trocken 2004 sowie
950903 Würtz, Potate rot 2003



P.S.I: Die beiden besten deutschen Rotweine von Becker präsentieren sich laut Etikett nur als einfacher Tafelwein! 1990, als man mit dem Barriqueausbau begann, wurden die heute so hymnisch gefeierten Weine als gebietsuntypisch abgelehnt und mussten als Tafelwein verkauft werden. Friedrich Becker, Querdenker und Pfälzer Dickschädel, hat dies konsequenterweise bis heute nicht geändert!

P.S.II: Die vom Heidelberger Kunstprofessor Griesauer Mitte der 70er Jahre entwickelten Künstleretiketten gehen auf Lafontaines Fabel vom Fuchs und den Trauben zurück und persiflieren die Meinung der damaligen Kritiker, die trockene deutsche Weine für untrinkbar hielten.

P.S.III: Das Kurioseste von allem: Eigentlich liegt das große Terroir, auf dem Deutschlands beste Rotweine wachsen, im Elsass! Die Beckers passieren bei ihrer Weinbergsarbeit täglich die französische Grenze, hinter der unmittelbar ihre phantastischen Lagen liegen, die aber weinrechtlich zu Schweigen – und damit Deutschland – gehören. Alles verstanden?! Diese Merkwürdigkeit hängt zusammen mit der dramatischen Geschichte der Region und der wechselvollen Zugehörigkeit des Elsasses zu Deutschland oder Frankreich. Aber diese Geschichte erzähle ich Ihnen ein andermal... .


SPANIEN

Bodega Inurrieta - Navarra

Unsere Entdeckung des Jahres 2004 in Spanien – unsere meist verkauften Rotweine des gesamten Programms!

„Von allen weinbauenden Ländern hat sich Spanien wohl doch am meisten verändert“, konstatieren Hugh Johnson und Jancis Robinson in ihrer aktuellen Ausgabe des „Wein-Atlas”. Das Priorat und die Ribera del Duero waren die Epizentren der neuen Umwälzungen und entfachten eine schier entfesselte Kreativität, mit einem Trend zu kühleren, hochgelegenen Terroirs, die neben der gehaltvollen, aromatischen Frucht für jene rare, bekömmliche, singuläre Feinheit und Frische in den Weinen sorgt. Keine Frage, die neuen spanischen Weine sind ebenso angesagt wie die Metropolen Barcelona und Madrid. Zum Glück scheint die Zeit der schwächlichen, überholzten und ausgezehrten Weine in der flächenmäßig größten Weinanbau-Nation der Welt, wo sich Rebbestände von bis zu 100-jährigen Tempranillo-, Monastrell- und Garnacha-Stöcken erhalten haben, endgültig passé. Innovation durch Tradition heißt bei der neuen Avantgarde das Zauberwort.

Junge Winzer haben den Weinanbau in Navarra, dieser „französischsten” aller spanischen Appellationen, nördlich der berühmten Region Rioja gelegen, revolutioniert und entdecken die Möglichkeiten des Geschenkes uralter Garnacha-Reben in diesem so niederschlagsarmen Gebiet neu oder experimentieren höchst erfolgreich mit dem Anbau französischer Edelreben auf erstklassigen Kalk-, Lehm oder Sandböden. Und das Beste daran: Bei unserer ureigenen Entdeckung Bodega Inurrieta sind die Preise angesichts der Qualitäten derart phantastisch niedrig, dass sich diese herrlich leckeren Alltagsweine aus dem Stand heraus gar zu unseren meistverkauften Rotweinen überhaupt entwickelten. Was für ein Erfolg!

Die märchenhafte Story dieses Gutes: Die Familien Antoñana, Borda und Arriola betrieben bereits vor über 100 Jahren Weinbau auf einem Stück Land mit dem schönen baskischen Namen Inurrieta. Da sich die Winzertätigkeit jedoch finanziell nicht rechnete, gaben die Vorfahren diesen Beruf auf und „machten” ihr Geld mit einer kleinen Lebensmittelkette, ehe die junge Generation ihre Liebe zum Wein wieder entdeckte und mit dem finanziellen Rückhalt ihrer Eltern in erstklassige Weinberge sowie moderne Keller investieren konnte. So wurde die Bodega 1999 mit viel Enthusiasmus in einem kleinen Seitental im südlichen Teil Navarras wieder gegründet.

Als optimale Grundlage zur Erzeugung großer Rotweine erweist sich die Schnittstelle zwischen mediterranem und atlantischem Klima (300 bis knapp 500 m hoch gelegen), da die starken Abkühlungen der Trauben in der Nacht ungemein wichtig sind für die Finesse und Aromenausbildung. Zudem sind die Rebstöcke teilweise sehr kalten Nordwinden aus den Pyrenäen ausgesetzt, die auch in heißen Sommern genügend Feuchtigkeit transportieren, um Trockenstress und eine damit verbundene Blockade der physiologischen Reife der Trauben zu vermeiden.

Konsequent ausgeschöpft werden diese optimalen Anbaumöglichkeiten von José Manuel Echeverria und Kepa Sagastizába, die für die Weinbereitung verantwortlich zeichnen und teils auf autochthone, einheimische Reben sowie auf die Bordelaiser Edelsorten Cabernet Sauvignon und Merlot setzen. Das Resultat: Herrlich fruchtbetonte, komplexe, dichte Weine mit einer phantastisch reifen Tanninstruktur zu unglaublich niedrigem Preis. Und: 2003 war auf den hoch gelegenen Weinbergen in Navarra ein absolutes Ausnahmejahr und erbrachte sehr weiche, bereits früh ungemein zugängliche Weine mit saftigem, fast fließendem Tannin und einer superben Frucht wie zum Reinbeißen. Unsere unbedingte Empfehlung!


429103 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2003 , statt 6,50 nur 5,90 Euro
DIE Alternative schlechthin zu den überteuerten Bordelaiser Gewächsen, die begeisternd demonstriert, wie viel Geschmack und Struktur engagierte Winzerarbeit und optimales Terroir in eine Flasche Wein einbringen können. Von nördlich exponierten Weingärten (daher auch der Name des Weines), die kühlen Winden ausgesetzt sind, kommt dieser hervorragende Alltagswein, ein klassischer Blend aus 60% Merlot und 40% Cabernet-Sauvignon, fünf Monate gereift in Barriques bester französischer und amerikanischer Herkunft.
Die Farbe ist geprägt von einem dichten, tief dunklen Rot, die Nase wird verwöhnt von einer zart süßlichen, reifen Beerenfrucht, insbesondere Cassis, Blaubeeren sowie Kirschanklänge, zart unterlegt von Wachholder, Röst- und Pfeffernoten sowie vanilligen Nuancen. Der Gaumen präsentiert sich ebenso verführerisch, aromatisch, füllig und dicht wie die Nase, gepaart dabei mit einer zarten Fruchtsüße und einer erfrischenden, kühlen mineralischen Note sowie einer sagenhaft ausbalancierten Tannin- und Säurestruktur. Nachdem der 2002er bereits von VINUM mit einer für seine Preisklasse sensationellen Bewertung von 16/20 Punkten ausgezeichnet wurde, ehrt die Zeitschrift „Sobremesa” den ‚Norte’ 2003 in einer großen Vergleichsdegustation von Merlotcuvées aus ganz Spanien als Testsieger sowie als „Star und Einkaufsempfehlung des Monats”.
Ein Wein prädestiniert für den unmittelbaren Genuss mit Entwicklungspotential bis 2009.

Ankunftsofferte bis 31.12 2005, danach 6,50 Euro


429203 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2003 , statt 6,50 nur 5,90 Euro
Auf südlich exponierten Weingärten wachsen die autochthonen spanischen Rebsorten Garnacha (70%), Tempranillo und Graciano unter optimalen Bedingungen und ergeben nach viermonatigem Barriqueausbau einen herrlich verführerischen, „südlich” inspirierten, wunderbar fruchtigen Wein mit angenehm niedrigen 13,5% Alkohol, der für ganz Spanien Maßstäbe setzt in seiner so genussfreundlichen Preisklasse.
In der Farbe schwarzrot mit purpurnen Reflexen zum Rande hin. Die Nase umschmeicheln Aromen von hochreifen dunklen Beeren und Veilchen, ganz zart unterlegt von Vanille und Kakaoanklängen, mit einer erfrischenden Note, die an Minze und Eukalyptus erinnert. Am Gaumen ausladend weich, dabei von leckerer, süßlich-beeriger Frucht geprägt, offenbart dieser Schmeichler der Sinne eine lustvolle Opulenz und Konzentration und wirkt dennoch lebhaft und vibrierend mit feingliedriger, animierender Säure, geschliffenen Tanninen und einem schokoladig-feinwürzigen Nachhall.
Ein herrlicher Gaumenzauber ab sofort bis wenigstens 2009.

Ankunftsofferte bis 31.12 2005, danach 6,50 Euro


Oft fragen Kunden, wer denn der bessere der beiden Weine sei. Es ist jedoch reine Geschmackssache, ob man eher den traditionellen spanischen Stil des „Sur” bevorzugt oder sich an dem an Bordelaiser Vorbildern orientierenden „Norte” erfreut. Paula Bosch beispielsweise, Deutschlands renommierte Sommelière („Tantris”, München, zwei Michelinsterne), hat in der „Süddeutschen Zeitung” ihren Lieblingswein euphorisch gefeiert: „Nach der interessanten Verkostung des Sur „S” Tinto aus Spanien überlegte ich lange, was an ihm wohl reizvoller ist: seine enorme Qualität oder das unglaubliche Preis-Leistungsverhältnis? Die Rotweine der Bodega Inurrieta sind jeder für sich eine Entdeckung. „Sur” weckte in mir größte Zustimmung mit seinem üppigen Aromenrad und seinen schmeichelnden, reifen Tanninen: am Gaumen ein dichter Stoff mit Tiefgang, süßlich, weich, mit Feuer und spielerischer Grandezza.” So Paula Bosch, die als „Grande Dame” der deutschen Sommelierszene über ein untrügliches Gespür für Trends verfügt und den richtigen Riecher für höchst interessante Entdeckungen! Natürlich fungiert der ‚Sur’ auch auf der Weinkarte des Tantris. Zum Wohlsein!

Dem ‚Sur’ wurde zudem im Vorjahr eine weitere phantastische Auszeichnung zuteil: In einer Verkostung der besten spanischen Weine unter 20 Euro zählt der Sur „S” zu den dreißig besten und gleichzeitig drei preiswertesten Weinen, und das für sagenhaft günstige 6,50 Euro! Genauso interessant ist jedoch der Aspekt, dass sich eine knappe Mehrheit unserer Kunden für den ‚Norte’ entscheidet. Wein ist eben Geschmackssache!

Wir haben für Liebhaber des Vorgängerjahres noch eine kleine Restmenge beider Basisweine auf Lager:

429202 Inurrieta, Sur „S”, tinto 2002 6,50 Euro



429102 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2002 6,50 Euro

Inurrieta, Norte „N”, tinto



429502 Altos de Inurrieta, Reserva tinto 2002 11,00 Euro
Kennen Sie dieses Gefühl, einen Wein im Glase zu haben, dessen Aromatik so ungewöhnlich erscheint, dass Sie zunächst nicht sicher sind, ob er ihre Zustimmung oder Ablehnung finden soll? So ging es mir kürzlich nach einem langen Verkostungstag mit zwar phantastischen Rotweinen, aber auch den sich ständig wiederholenden Geruchs- und Geschmackseindrücken von Kirsche, Cassis und Blaubeere, als ich erstmals den neuen Jahrgang dieses letztjährig ungemein erfolgreichen Reserva gereicht bekam. Die höchst animierende Nase präsentiert sich unwahrscheinlich pikant mit einem intensiv nach grünem Paprika duftenden Aroma, gepaart mit süßlichen Röst- und einer ausgeprägten Pfeffernote sowie speckig- rauchigen Anklängen. Sehr eigenständig und faszinierend!
Der Gaumen war aber in keinster Weise spröde oder grün, wie man es nach den Paprikaanklängen vermuten könnte, sondern herrlich weich, saftig, mit cremig-süßlichen Tanninen und einer milden, belebenden Säure, ausgestattet mit der gleichen Pikanz, die auch schon im Duft verblüfft!
Ein beeindruckender Wein mit reichhaltigen Röstnoten, der bei aller Zugänglichkeit einen sehr eigenständigen Charakter besitzt, durch ein tolles Preis-Genussverhältnis punktet und weit weniger vom Ausbau in neuen französischen Barriques geprägt ist als in der Vergangenheit. Die faszinierend kühle Frische schimmert durch die warme intensive Fruchtigkeit bei jedem Schluck durch. Das ist die spannungsgeladene Grandezza von Frische und Reife, ein filigraner Anti-Monster-Wein mit Kraft ohne Schwere! Unbedingt probieren!
Trinkreife ab sofort bis wenigstens 2009.



Wieder eingetroffen:

429302 Inurrieta, Crianza tinto 2002 7,80 Euro
Extrem fairpreisige, trinkreife Crianza, atemberaubend saftig und lecker!



FRANKREICH

Maison Bouvet-Ladubay - Saumur

„Feste feiern” mit unseren edlen Schaumweinen von der Loire

Kein anderer Schaumweinerzeuger hat in den letzten Jahren für solch ein Aufsehen, ja für so viel ungläubiges Erstaunen auf internationalen Verkostungen gesorgt wie Frankreichs führender Sekthersteller Bouvet-Ladubay. Dieses 1851 gegründete Traditionshaus, im reizvollen und romantischen Loiretal bei dem hübschen Städtchen Saumur gelegen, verfügt über ca. 8 km lange, kühle Kellergewölbe, in denen unter optimalen Bedingungen nach der hochwertigen traditionellen Methode (Flaschengärung) Sekte auf absolut gehobenem Champagnerniveau erzeugt werden – nur wesentlich preiswerter.

Die historischen Stollen sind tief in den angrenzenden Weinberg gegraben: Zu Zeiten des Sonnenkönigs Louis XIV wurde hier Kalkstein zum Bau von prächtigen Schlössern gebrochen. Elektrisches Licht gibt es bis heute nicht. Nur der Schein einer Karbidlampe erhellt die Szenerie. Im Schnitt zwei Jahre reift hier der köstliche perlende Inhalt seiner Genussreife entgegen. „Bei den gehobeneren Chargen können es auch vier und fünf Jahre sein”, erklärt Herbreteau, seines Zeichens Maitre de Chai, lächelt dann und legt den Finger an die Lippen. Er löscht für einen Augenblick die Lampe. Nun ist es absolut dunkel und so still, dass man fast erschrickt. Ein leichtes Gruseln ist zu spüren, doch auch ein Gefühl dafür, dass Sekte der Spitzenklasse in einer solchen Umgebung bestens aufgehoben sind.

Grundlage für diese außergewöhnlichen Qualitäten ist die Lese sehr reifer und streng selektierter Chenin Blanc- und Chardonnay-Trauben, die für den individuellen Charakter dieser exzellenten Schaumweine verantwortlich sind. Zahlreiche Publikationen in diversen Gourmet- und Weinzeitschriften mit Blindverkostungen wirklich großer Champagner, in denen die Sekte von Bouvet-Ladubay als Piraten eingeschmuggelt wurden, belegen eindrucksvoll die Gleichwertigkeit, bisweilen gar die Überlegenheit dieser herausragenden Sekte selbst gegenüber hochwertigen Champagnerprodukten.

Diese klassisch trockenen, cremigen, mit einer herzhaften Säure und großartigen Frische ausgestatteten Premium-Schaumweine von der Loire sind einfach weltweit konkurrenzlos gut, provozierend günstig und verdienen daher eine ganz besondere Empfehlung! Mit ihrer nervigen Dichte, transparenten Reintönigkeit und fruchtigen Finesse sind sie genau das Richtige zum Schwelgen, Genießen, Feiern – oder einfach nur so!


225600 Bouvet-Ladubay, Bouvet Brut 1851 7,95 Euro
In vielen französischen Familien ist es Brauch, an Weihnachten Loire-Sekt zu entkorken – nicht statt, sondern trotz Champagner. Er prickelt einfach frischer, fröhlicher und fruchtiger als die gravitätischen Berühmtheiten aus Reims. Daher bieten wir Ihnen mit großem Vergnügen heute diesen dezent goldfarbenen (mit grünen Reflexen) Paradeschaumwein in einer fast unverschämt günstigen Preisklasse an, der im großen STERN-Vergleichstest bekannte – und weitaus teurere – Marken-Champagner hinter sich ließ. Eine exzellente Einstiegsqualität in die faszinierende Welt des qualitativ führenden Sektherstellers Frankreichs:
Ein echter Spaßmacher und optimaler Schaumwein für die fröhliche Party; nicht zum Einlagern bestimmt, sondern jung zu trinken. Das Bukett ist sehr feinfruchtig, blumig und durchaus subtil für einen prickelnden Wein dieser Preisklasse. Es duftet animierend nach Birnen, weißen Blüten und Holunder. Am Gaumen rassig, der Nachhall ist intensiv, sanft cremig und fein unterlegt mit einer delikaten Mandelnote. Ein sehr feines Mousseux – in seiner so genussfreundlichen Preisklasse überschäumend gut!



225100 Bouvet-Ladubay, Cuvée Saphir Blanc Brut 9,90 Euro
Fein ausbalancierte, frische, harmonische Cuvée aus 95% Chenin blanc und 5% Chardonnay, glänzende Goldfarbe mit grünen Reflexen, feine, lang anhaltende Perlage, fruchtige Nase, elegante Aromen von Früchten, Akazien und weißen Blumen, Sieger zahlreicher Degustationen. Unser meistverkaufter Sekt dieses begnadeten Spezialisten für edle Schaumweine von der Loire: Fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis!

Bouvet-Ladubay, Cuvée Saphir Blanc Brut



225500 Bouvet-Ladubay, Cuvée „150”, Chardonnay12,00 Euro
Wiederum feierte Bouvet-Ladubay einen spektakulären Erfolg: Auf der großen Degustation „Mundus Vini 2001”, in der 188 Champagner und sonstige Schaumweine verkostet wurden, erhielten ganze sechs (!) prickelnde Träume eine Goldmedaille! Darunter waren fünf Champagner sowie das neueste Erzeugnis aus dem Hause Bouvet: erstmals ein reinrassiger Chardonnay der Extraklasse, dessen Preis angesichts der teuren Champagnerprodukte nur als Provokation bezeichnet werden kann!
Dieser klassische Sekt fasziniert durch seine Loire-typische „Leichtigkeit des Seins”, seine Frische und Eleganz, sein finessenreiches Perlenspiel, die cremige Textur und den überzeugenden Nachklang, der Chardonnay-spezifische Aromen wie bei großen Champagnern preisgibt. Welch eine herrliche Duftigkeit und Eleganz, diese stimmige Komposition aus tausend Komponenten lässt viele Blanc des Blancs-Champagner alt aussehen. Ein feingeschliffener Diamant mit vielen funkelnden Facetten!

Bouvet-Ladubay, Cuvée „150”, Chardonnay



225200 Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut 14,90 Euro
Einen überschäumend guten Traumsekt, der weltweit keine Konkurrenz zu fürchten hat, zu diesem Sensationspreis: Unmöglich, meinen Sie? Dann sollten Sie unbedingt einmal diese klassische Prestigecuvée aus den besten Chenin- (80%) und Chardonnaytrauben exklusiver Lagen probieren. Welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen mittlerweile unter Kennern legendären Sekt, der etwas gereifter im Duft und cremiger im Geschmack ist als der Saphir. Er wurde wie die großen Champagner von Krug zu 100% in neuen Barriques vergoren und hat in etlichen Blindverkostungen große Namen der Champagne souverän auf die Plätze verwiesen.
Doch vergleichen Sie selbst und lassen Sie sich in genussreichen Stunden von diesem Prachtexemplar eines Weltklassesektes verzaubern. Der Trésor Blanc tänzelt förmlich auf der Zunge und am Gaumen und hat die Attribute eines Grand Cru: Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Ein sinnlich-verführerischer Festtagswein mit dem gewissen Frischekick!

Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Blanc Brut



225300 Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Rosé Brut 14,90 Euro
Ich selbst bin kein großer Freund von (zumeist zu süßlichen) Rosé-Schaumweinen, dies hier ist DIE Ausnahme und insbesondere bei unseren Kundinnen sehr beliebt. Reinsortig hergestellt aus Cabernet Franc-Trauben fasziniert dieser rassige Sekt durch eine zartrosa Tönung, eine beeindruckende rotfruchtige Nase (Johannisbeeren, Himbeeren und zarte Erdbeeranklänge) und einen ausgewogenen Geschmack auf der Zunge mit einer delikaten Konzentration. Ein einmaliger, verrückter, fast anarchistischer Tropfen mit dem vollen, weinigen Körper eines Roten und der Lebendigkeit eines Weißen: Die Quintessenz eines Roses!

Bouvet-Ladubay, Cuvée Trésor Rosé Brut



225400 Bouvet-Ladubay, Saumur Extra Brut Blanc Zéro Dosage 16,90 Euro
Faszinierende, kompromisslos-eigenständige und daher einzigartige Cuvée, da vollkommen trockene Selektion, ohne Dosage! aus extrem ausgelesenem Traubenmaterial: Sie erscheint geradezu wie der Nektar des Trésor Blanc, cremig-weich, sehr fein, tiefgründig, frisch und lang. Rar und grandios, sensationelles Preis-Genussverhältnis. Es gibt nur wenige Champagner der preislichen Oberliga, die hier mithalten können!

Bouvet-Ladubay, Saumur Extra Brut Blanc Zéro Dosage


P.S. „Wer einen ausgewogenen Schaumwein mit der Qualität eines Champagners sucht, das Ganze aber zu moderaten Preisen, wird bei Bouvet-Ladubay fündig”, so das dezidierte Urteil von Stuart Pigott („einer der weltweit bedeutendsten Weinkritiker”, FAZ) in seinem empfehlenswerten „kleinen, genialen Weinführer 2006”.


Château Mansenoble - Corbières

In den letzten zwei Dekaden hat das Languedoc-Roussillon eine Qualitätsrevolution erlebt, die in der Geschichte des europäischen Weinbaus kaum eine Parallele kennt. Kein Mensch hätte vor 20 Jahren diese Erfolgsstory vorher zu sagen gewagt, denn das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde war unter Weinkennern lange als Produktionsstätte derber, rustikaler Massenweine verschrien. Doch Winzerpioniere wie Marlène Soria (Peyre Rose), Laurent Vaillé (Grange des Pères) und Pierre Clavel ließen sich Mitte der 80er Jahre hier nieder und gelangten, beseelt von ihrer Vision, im Midi eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen, zu Weltruhm. Mit einem Male galt das Languedoc-Roussillon als Paradies. Leider nicht nur für handwerklich arbeitende Winzerpersönlichkeiten: Immer neue Betriebe schossen wie Pilze aus den Böden, doch viele von Ihnen produzieren nur passable, austauschbare Allerweltsweine von hoher technischer Perfektion, denen aber jede Individualität abgeht.

Einer, der aus dieser Designerwein-Masse schon seit Jahren herausragt, ist Guido „Le Nez” Jansegers, ein sympathischer Quereinsteiger aus Belgien, der früher Weinjournalist war und bis heute als exzellenter Verkoster geachtet wird (daher der Spitzname: „Die Nase”). Er erzeugt bewusst keine teuren Nobelweine, die stilistisch bis ins Letzte ausgereizt wären. Stattdessen setzt er auf unkomplizierte, herrlich fruchtig-würzige, charaktervolle Rotweine, die zu äußerst fairen Preisen vermarktet werden. Sie zählen zu den feinsten und typischsten Vertretern der wildromantischen Hügellandschaft der Corbières, ein Hochplateau zwischen dem Minervois und dem Roussillon, wo das extrem karge Terroir sowohl von dem im Sommer heiß-trockenen Mittelmeerklima als auch von den mäßigenden Einflüssen des Atlantiks profitiert. Gerade dessen kühle Luftmassen lassen die Trauben langsam reifen, was die Feinheit und den Aromenreichtum der Mansenoble-Weine erklärt.

Unser Vorzeigegut wird wegen der außerordentlichen Qualität seiner Weine mit Elogen überhäuft und von „Vins et Vignobles en France” zu den Top-Ten des Languedoc gezählt, während es Robert M. Parker sogar als eines der weltweit besten Weingüter bezeichnet. Dennoch, „DIE Nase” ist stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben. Guidos Augenmaß bezüglich seiner Preispolitik ist ein wahrer Glücksfall. Und die höchst animierende Stilistik seiner Weine im heißen Jahrgang 2003 demonstriert beispielhaft große handwerkliche Winzerkunst: Frische und Finesse statt marmeladiger Konsistenz, spielerische Eleganz statt alkoholischer Konzentration. Bravo, Guido!


305103 Mansenoble, Le Nez, Vdp des Coteaux de Miramont, rouge 2003 6,20 Euro
Welch ein ungemein charaktervoller, kerniger Landwein aus perfekt gereiften Merlot-, Cabernet- und Carignantrauben! Diese leckere Basiscuvée profitiert im phantastischen Jahrgang 03 außerordentlich von jenen exzellenten Trauben, die in der Vergangenheit in Guidos so beliebten Merlot-Cabernet ‚Le Cyprès’ wanderten. Doch in 2003 waren die geernteten Mengen derart niedrig, dass der ‚Cyprès’ kurzerhand ausgesetzt wurde. Nun strotzt also der schwarzrote ‚Nez’ vor intensiver Blau- und Brombeerfrucht, atmet rauchig-ätherische, an Eukalyptus und Lavendel erinnernde Noten und versieht das ganze mit einem Schuss Cassis und einer Prise Pfeffer.
Am Gaumen herrlich würzig (fein duftende Kräuter der Garrigue), bestens strukturiert, mit sehr feinem, kaum spürbarem Holzeinsatz , im beeindruckenden Abgang animierende, schmelzige, fabelhaft cremige Tannine. Seit Jahren ein absoluter Renner in unserem Programm, doch niemals zuvor war der ‚Le Nez’ so gut wie heuer als 2003er. Und dies zu beispielhaft fairem Preis!
Zu genießen ab sofort bis 2008/9.



305403 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 20037,90 Euro
Die Cuvée d’Alaric (Syrah, Grenache, Carignan) besitzt ein feinwürziges Aroma von Blaubeeren, eingelegten Kirschen, Pflaumenmus, Schokolade und reifer Paprika. Am Gaumen präsentiert sich diese schmeichlerische Cuvée markant, komplex, dicht, weich und ausdrucksstark, vor allem aber finessenreicher als in der Vergangenheit – da die leicht animalischen Noten von früher heute gänzlich fehlen.
Kurzum: Ein fabelhaft fein ausbalancierter und mit saftigen Tanninen gesegneter Alltagswein der Luxusklasse! Das ist der neue Midi pur, der mit fein gewobener, erfrischender Säurestruktur schon jetzt richtig lecker schmeckt und in ein bis zwei Jahren seinen Höhepunkt erreicht haben wird – vorausgesetzt allerdings, dass Sie sich angesichts seiner Qualität solange beherrschen können. Die Natur hat nicht bei den Früchten gespart, und Guido „Le Nez” Jansegers hat die reife Ernte eingebracht. Hinreißende Frucht und Frische: Viel Wein für kleines Geld! Ein Renner!
Trinkreife ab sofort bis mindestens 2009.



305203 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2003 12,90 Euro
Das tiefe Schwarzrot mit leicht ziegelroten Aufhellungen am Rande deutet bereits auf die Konzentration und Dichte hin und die Natur hat diesen Riesen von Wein reich ausgestattet. Aus dem Glas steigt eine bezaubernde Duftigkeit, ein sinnliches Parfum mit betörender Fruchtsüße, eine spannende Liaison aus reifen Waldbeeren und prallen, saftigen Kirschen. So schmeckt schwarzer Samt: Substantiell und ausdrucksstark, ganz Seide und provenzalische Würze, mit Lakritznoten, Veilchen und einer zarten Graphitnote wie in einem hochklassigen Bordeaux aus dem Médoc.
Eine dichte, harmonische, weiche-samtige, komplexe Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan) mit Fülle und Schmelz, Eleganz und Finesse von kühler Stilistik und schokoladiger Textur, die den Gaumen verführerisch auskleidet. Keinerlei Wucht, sondern Saftigkeit, die am Gaumen sanfte Streicheleinheiten verteilt.
Ein Wein, der trotz seiner ausgeprägten Aromenfülle auf der Zunge eine tänzerische Leichtigkeit besitzt und mit einer unwahrscheinlich feinwürzigen und cremigen Tanninstruktur und einem moderatem Alkoholgehalt aufwartet. Großer Nachhall! Nicht erst seit der FEINSCHMECKER diesen herrlichen Stoff zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte, gehört er zu den großen Klassikern in unserem Programm!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2006 bis mindestens 2010.



305803 Mansenoble, „Cuvée Marie-Annick”, rouge 2003 19,50 Euro
Nur in absoluten Ausnahmejahrgängen wie 1998, 2001 und aktuell 2003 füllt Guido eine Selektion der besten Partien der „Réserve” nach dem Ausbau in seinen unterirdischen, optimal klimatisierten Keller getrennt ab. Ein originärer Wein des Languedoc, in seiner Aromatik der „Réserve” sehr ähnlich, allerdings mit dem letzten gewissen Tick des ganz, ganz großen Weins. Das ist ein wahres Geschmackskonzentrat, ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen und man meint förmlich, die Seele der dunklen Beerenfrüchte aus den Corbières zu schmecken.
Ganz selten nur habe ich einen Wein aus dem Languedoc mit dieser extremen Harmonie verkosten dürfen, der bereits in der Nase solch eine noble Komplexität und Dichte erschnuppern lässt und am Gaumen mit derart rarer Frucht- und Würzsubstanz betört. Das ist gewaltige Materie, liebe Kunden, aber ganz fein gewobener Stoff, das sind Schichten um Schichten von tiefgründigen Fruchtaromen und eine großartige Minzfrische, einem edlen Gewächs aus Pauillac, ja einem Mouton Rothschild, darin nicht unähnlich.
Dieser rare, noble Wein (nur ca. 4.000 Fl. wurden gefüllt) brilliert durch eine fabelhafte Struktur, eine großartige Tiefe und eine faszinierende Eleganz und Finesse, die nur wenigen großen Weinen des französischen Südens eigen ist. Dies ist ein geradezu erotischer Wein, der in mir immer wieder Gedichte von Baudelaire anklingen lässt!
Trotz seiner Dichte und Komplexität ein schon jetzt genussreifer Wein, der aber mit etwas Geduld in den nächsten Jahren noch mehr von seiner burgundischen Finesse preisgeben wird, trinkbar bis mindestens 2012.



Domaine Terre Mégère - Coteaux du Languedoc

Auch Michel Moreau gehört nicht mehr zu den „jungen Wölfen” der Region, sondern zu den etablierten und hoch angesehenen Pionieren, welche vor über zwei Jahrzehnten die qualitative Revolution im Languedoc einläuteten! Und auch Michel hat, wie Guido Jansegers, nie seine Bodenhaftung verloren, ist stets ein bescheidener Mensch geblieben; alles Laute, Marktschreierische ist diesem sympathischen, bodenständigen Winzer mehr als zuwider. Aber in punkto Leidenschaft und Ehrgeiz steht er noch immer niemandem nach. So produziert er jahraus, jahrein im Herzen des Languedoc auf seinem 20 ha großen Weingut mit seinen erstklassigen Sandsteinböden, die mit kalkhaltigen Einschüben durchmischt und durch umliegende Berghänge vor Wetterunbilden weitestgehend geschützt sind, unverwechselbare, gehaltvolle Weine voller Individualität.

Michel hat seine Rebparzellen aus der sie umgebenden, so herrlich nach wilden Kräutern duftenden Garriguelandschaft herausgerodet, so dass sich in seinen Weinen in faszinierender Weise das exzellente Terroir und das für den Weinanbau so vorzügliche mediterrane Klima seiner Heimat widerspiegeln. Hinzu kommt, dass die Trauben für die Rotweine erst in sehr reifem (aber niemals überreifem!) Zustand geerntet werden, was diesen dichten, saftigen Weinen einen betörenden Reiz verleiht, aber auch dazu führt, dass sie über relativ wenig Säure, dafür aber über sehr weiche Tannine verfügen und somit bereits jung mit viel Genuss getrunken werden können. Es sind sehr würzige, vollmundige Tropfen mit einer satten Frucht zu fast unverschämt niedrigen Preisen. Selbst im Languedoc ist ein solch exzellentes Preis-Genussverhältnis für derart traumhafte Alltagsweine eine absolute Rarität! Michels Rebsortenklassiker zählen daher seit Jahren zu den erklärten Lieblingsweinen unserer Kunden.


310104 Terre Mégère, Vin de Pays d’Oc, Merlot 2004 5,90 Euro
Auch in diesem großen Jahrgang 2004 präsentiert Michel mit seinem rebsortenreinen, herrlich leckeren Merlot wieder ein Musterexemplar eines Weines mit einem perfekten Preis-Genussververhältnis, der sich wie seine erfolgreichen Vorgänger bei unseren Kunden großer Beliebtheit erfreuen wird. Gewonnen wurde er aus handverlesener Ernte reifer Trauben von Rebstöcken im mittlerweile optimalen Alter:
Ein tiefes Violettrot funkelt strahlend im Glase, in der Nase fasziniert ein verführerisches Merlotbukett, verwoben mit einer beerigen Frucht, die an Brombeere und eingelegte Pflaumen erinnert, vermischt mit duftigen Weihnachtsgewürzen wie Zimt und Nelke sowie zart rauchigen Nuancen. Ein wahrer Schmeichler für den Gaumen, mit ungemein feinen Tanninen und anregender Säure, die durch die animierende Frucht wunderschön eingebettet ist. Ein großartiger Rebsortenklassiker, der eindrucksvoll demonstriert, warum das Languedoc zu einem neuen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber geworden ist!
Doch bitte nicht missverstehen: Wir schreiben diesem Wein nicht die Größe eines edlen Prestigetropfens aus Pomerol oder St. Émilion zu, aber wir freuen uns riesig über diesen phantastischen Wein zu fairstem Preis, der wahrlich nicht alltäglich ist und dennoch extrem raren Trinkgenuss für jeden Tag bereithält.
Zu genießen ab sofort bis 2009.



301503 Aires Hautes, Malbec, rouge 2003 7,50 Euro
Ein gleich überragendes Preis-Genussverhältnis wie der Basiswein der Domaine bietet dieser verführerische, rebsortenreine Malbec, dessen Jahrgangsvorgänger bereits in „Alles über Wein” 6/02 im großen Report über die Weine des Languedoc zu den besten Schnäppchen der gesamten Region gezählt wurde.
Sehr dichtes, tiefes Rot mit purpurnen Reflexen, animierender Duft von sehr reif geernteten Brombeeren, Veilchen und Gewürzen der Garrigue, dazu ganz zarte Wildanklänge, im Mund sehr saftig, dicht, schmelzig, „warme Aromen”, reife Frucht, wunderbar weich am Gaumen, viel Fülle und Fruchtextrakt, dabei elegant und lang anhaltend, schöne Struktur, Aromen von Amarone im schmeichlerischen Abgang.
Vergessen Sie alles, was Sie bisher an unzugänglichen Malbec-Weinen aus anderen Regionen getrunken haben, dieser Wein bereitet trotz noch präsenter, jedoch weicher Tannine ab sofort hohen Genuss und ist ein idealer Begleiter zu Wildgerichten. Am zweiten Tag präsentiert er sich am schönsten, noch eleganter, harmonischer, weicher als unmittelbar nach der Öffnung, mit einer subtilen Aromatik. Extrem gutes Preis-Genussverhältnis.
Potential bis mindestens 2007.



Domaine Léon Barral - Faugères

Visionäres Winzergenie, sensibler Wingertmann und vinologischer Revoluzzer gleichermaßen, in Aussehen und Habitus eine Reinkarnation des jungen, unangepassten, stets eigene Wege suchenden James Dean – in diesem Spannungsfeld steht Didier Barral, der sich kompromisslos wie kaum ein zweiter für höchste Qualität engagiert. „Die Winzer haben die Biologie des Bodens verlernt”, geißelt Didier die weit verbreiteten Missstände in seiner Zunft, während er auf Knien in seinem Weinberg rutscht und die krümelnde, fein duftende Erde seiner Weinberge mit ihrer enormen Vielfalt an Kleinstlebewesen durch die Finger rieseln lässt. „Der Mensch kann aber auf Dauer erfolgreich nur mit der Natur arbeiten, niemals gegen sie. Wir müssen der Erde Zeit geben, sich zu regenerieren, sich von der über Jahrzehnte betriebenen Monokultur, den auf sie eingespritzten Pestiziden und Herbiziden erst einmal zu erholen. Denn die Reben brauchen ein gesundes und natürliches Umfeld, damit der Mensch aus ihren Trauben große, individuelle Weine machen kann.”

„ÉQUILIBRE” (Gleichgewicht, Balance) ist das Zauberwort, das Didiers Arbeit am besten charakterisiert. Zum einen ein ökologisches Gleichgewicht in den biodynamisch bearbeiteten, mit wilden Kräutern bewachsenen Weinbergen, das von Natur aus für niedrige Erträge sorgt. Zum anderen ein Gleichgewicht aller wesentlichen Faktoren wie Extrakte, Aromen und das Verhältnis der Haut zum Saft in den reif (aber nicht überreif!) geernteten Trauben, die im fertigen Wein für eine traumhafte Balance verantwortlich sind. Diese hohe Winzerkunst finden wir nur bei den ganz Großen der Zunft, wie z.B. bei Claude Dugat in Gevrey Chambertin oder Henry Bonneau in Châteauneuf-du-Pape, die Didier Barral stets als seine Vorbilder preist.

Derart inspiriert wird bei Didier Wein zur einfühlsam interpretierten Kunst! Gut „gemachte” Weine gibt es mittlerweile reichlich, charaktervolle Unikate dieser Spitzenklasse sind jedoch sehr rar gesät. Diese unfiltrierten, handwerklichen Meisterstücke präsentieren sich ungemein komplex, mit einer reichen, ausladenden, tiefwürzigen, tabakigen Frucht, feinen, saftigen Tanninen und der explizit herausgearbeiteten Terroir-Note der Region Faugères: Dieses wildromantische, dünn besiedelte, hügelreiche Gebiet nördlich von Béziers verfügt als einzige AOC des Languedoc über homogene, sehr karge Böden aus schwarzem Schiefer. Didier Barral, auf dem Zenit seines großen Könnens angekommen, ist es meisterhaft gelungen, diese singuläre Bodenstruktur in seinen Weinen sinnlich schmeck- und erfahrbar zu machen. Es sind hocharomatische Gewächse, terroirgeprägte Unikate auf höchstem Qualitätsniveau, die sich so wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler „gemachter” Weine hervorheben und von Kennern zu den besten des gesamten französischen Südens gezählt werde!


348102 Barral, Faugères, rouge 2002 11,80 Euro
Bereits Didiers Basiswein demonstriert eindrucksvoll das große Potential der Region und die Überlegenheit von handwerklich-biologischem Weinanbau gegenüber einem eher an industriellen Gepflogenheiten angepassten, weit verbreiteten konventionellen ‚Wein-Making’. In ihrer Preisklasse ist diese intensiv dunkelrote Cuvée aus Syrah (von Lagen mit nördlicher Exposition, verantwortlich für die kühle Stilistik) sowie Grenache, Carignan und Cinsault mit einer geradezu sensationellen Finesse und einer ganz raren, expressiven, ungemein komplexen Aromenintensität gesegnet, die zurzeit von hochreifen Sauerkirschen, dunklen Beeren sowie Marzipan und Nougatschokolade geprägt ist. Die enorme Fruchtsubstanz ist herrlich untermalt von feinen Noten der Garrigue und Anklängen an orientalische Gewürze, die dem Wein etwas Exotisch-Verführerisches verleihen.
Am Gaumen wiederholt sich die prägnante, animierend-knackig wirkende Sauerkirschnote, die zusammen mit der feinen Säure dem Wein bei aller Süße und Opulenz eine tolle Frische mit auf den Weg gibt. Begleitet von (noch) markanten, aber cremigen Tanninen und einer mineralischen Note ist dieser Wein ein Paradebeispiel für das Zusammenspiel zwischen Rebsorte und Terroir sowie für die neue Generation großer Weine aus dem Faugères mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis! 2002 war ein sehr heterogener Jahrgang im Midi, hier jedoch finden Sie einen phantastischen Wein, der viele Alkoholbomben aus 03 ganz alt aussehen lässt. Einfach ein Klassewein!
Trinkreife ab sofort bis mindestens 2012.



348201 Barral, Faugères, „Jadis”, rouge 2001 22,00 Euro
Dies ist eines der faszinierenden Aushängeschilder der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, die von einer kleinen avantgardistischen Elite junger Winzer meisterhaft vinifiziert werden: Ein traumhaftes Gewächs (überwiegend Syrah- und alte Carignanreben, dazu ein wenig Grenache und Cinsault) mit einer Farbe aus tiefstem Violettrot und schwarzem Kern sowie einem verführerischen, atemberaubenden Duft nach schwarzem Cassis, hochreifen Waldbeeren, kandierten Kirschen und dunklem Tabak. Neben diesen wildaromatischen Anklängen besitzt dieser GRAND VIN DU TERROIR eine tiefgründige erdige Note und eine wunderschön eingebundene Mineralität; ein beredtes Zeugnis seiner einzigartigen Böden aus schwarzem Schiefer.
Dieser grandiose Wein präsentiert sich am Gaumen dich und opulent, ja geradezu erotisch mit verführerischen Schichten von komplexen Beerenaromen. Überraschend burgundisch-saftig in seiner Textur gleitet er fast zärtlich über die Zunge und betört mit einer cremigen, feinwürzigen Tanninstruktur sowie einer animierenden Säure, die dem Wein bei aller verführerischen Opulenz eine große Eleganz verleiht! Ausgebaut in ganz unterschiedlichen Barriques der besten Tonneliers Frankreichs verkraftet dieser dichte und elegante Nektar aus dem Languedoc die 26-monatige Holzlagerung mit spielerischer Leichtigkeit.
Ein phantastisches Unikat von einem der talentiertesten Winzer Frankreichs aus großem Jahr mit enorm viel Potential für die Zukunft. Für viele unserer Kunden einer ihrer Lieblingsweine aus dem französischen Süden! Ein unbedingter Tipp auch und gerade für frustrierte Bordeauxtrinker und ein neuer Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Natur! Chapeau, Leon!
Zu genießen ab sofort bis mindestes 2014.

Barral, Faugères, „Jadis”, rouge



348301 Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge 2001 39,50 Euro
Einer der legendärsten und rarsten Weine des Languedoc, da der ungewöhnlich hohe, 85%ige Anteil an sehr reif gelesenen Mourvèdretrauben (dazu Syrah und Carignan) dem Wein einen extravaganten Charakter verleiht, der sich deutlich von dem aller anderen Weine des Midi abhebt und der mich persönlich ungemein fasziniert!
Zutiefst komplex in der Aromatik, dicht, konzentriert, fein gewoben, mit atemberaubender Ausstrahlung! Uralte Rebstöcke bilden das Fundament für diesen fulminanten Wein, der zu den größten Gewächsen Frankreichs gehört. Eine Art „Hommage à Jacques Perrin” des Languedoc – denn diese legendäre Luxuscuvée von Beaucastel aus Châteauneuf-du-Pape ist ebenfalls Mourvèdre-betont.
In der Farbe präsentiert er sich mit einem satten tiefdunklen Rot und mit purpurroten Reflexen am Rand. Im Duft ist diese Hommage an die Mourvèdre-Traube unmittelbar nach der Öffnung noch relativ verschlossen, doch nach mehrstündiger Karaffierung explodiert der Valinière förmlich in der Nase! Dann ist jeder Liebhaber großer autochthoner Weine sofort überwältigt von der phantastischen, ungemein komplexen Aromatik, ist wie vom Donner gerührt, ähnlich einem kleinen Kind, das zum ersten Mal in seinem jungen Leben mit leuchtenden Augen einen funkelnden Weihnachtsbaum bewundert und bereit, sich, ehrfürchtig staunend, nur dem Augenblick und dem hedonistischen Genuss hinzugeben.
Am Gaumen präsentiert sich dieser in seiner Aromatik einzigartige und unter Kennern längst mit Kultstatus versehene Wein aufgrund seiner Rebsortentypizität absolut individuell, erhielt daher – man höre das Wiehern des Amtsschimmels! – keine AOC-Zulassung, wurde zum Vin de Table degradiert und muss ohne Jahrgangsangabe verkauft werden! Nur eine Ente mit zwei Eiern (Nullen) und einem dem Ei entschlüpfenden Kücken (für die Zahl 1) zieren das Etikett. Ich möchte Ihnen diese geniale, charaktervolle Cuvée von verblüffend eigenwilliger Identität, die partout in kein gängiges Geschmacksschema passen will und meilenweit von jeglicher Uniformierung des Weingeschmacks entfernt ist, eindrücklich ans Herz legen. Ein faszinierender Extrakt mit cremigen Tanninen, der minutenlang die Zunge betört, ein göttlicher Nektar, nur in winzigen Mengen erzeugt, ein Bio-Wein in Perfektion, der noch lange in Erinnerung bleibt, wenn die Gläser längst geleert sind.
Zu genießen ab sofort (3-4 Stunden vorher Dekantieren bitte) bis wohl nach 2020.

Barral, Faugères „Valinière”, VdT rouge



Château du Cèdre - Cahors

Die ALTERNATIVE zum Bordelais – preis„werte” Qualitäten auf absolutem Weltklasseniveau!

Der Jahrgang 2003 wird in die Geschichte von Cahors eingehen! Der Sommer war in der Historie der Region einzigartig: Selbst ältere Winzer erinnern sich an keinen vergleichbaren Jahrgang. Sehr geringe Niederschläge – welch ein Vorteil für Winzer mit alten Rebstöcken und tief ins Erdreich reichenden Wurzeln – und Rekordmarken für die Sonneneinstrahlung ergaben höchst konzentrierte Weine von unglaublich niedrigen Erträgen. Im Durchschnitt, also inklusive der „normalen” Weine, erntete man auf Château du Cèdre gerade einmal 16 hl/ha! Und dennoch sind die phantastischen Weine dieser Vorzeigedomaine keine Konzentrationsmonster mit aufgesetztem Alkohol – wie übrigens so viele Weine aus diesem Jahrgang der extremen Hitze –, denn die seit Jahren praktizierte vorbildliche Bodenarbeit und der Verzicht auf jeglichen Einsatz chemischer Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel führt in den Weinbergen dieser Kultdomaine zu ungemein „lebendigen Böden” mit hoher Wasserhaltekraft, so dass die Rebstöcke unter keinem Stress litten und die perfekt gereiften Niedrigertragsbeeren sich eine schier unglaubliche Frische bewahrt haben.

So hat es Pascal auch in diesem so hoch gelobten, in Wahrheit jedoch sehr heterogenen Jahrgang geschafft, auf seinen kargen Kalksteinlagen (die für die Finesse und Mineralität in den Weinen verantwortlich sind) sowie seinen extrem steinigen Lehmböden sehr kraftvolle, konzentrierte, dunkelrubinrote bis pechschwarze, extrem farbintensive, maskuline Gewächse zu produzieren – die Inkarnation des weltberühmten „black wine” aus dem Cahors! Trotz der gewaltigen Kalibrierung besitzen die Cèdre-Weine, wie stets in den letzten Jahren, auch eine ungemein vielschichtige und feine Frucht, eine extrem rare Komplexität und eine faszinierende Eleganz, die man nur bei wenigen großen Weinen auf der Welt überhaupt findet.

Pascal Verhaeghes „neue” Qualitäten besitzen zweifellos singulären Charakter, betören mit einer unvergleichlichen Finesse und demonstrieren mit ihrem authentischen Terroir- und Rebsortencharakter die Referenzqualität einer traditionsreichen Region geradezu par excellence.


502503 Château du Cèdre, „Héritage”, rouge 2003 6,90 Euro
Tiefdunkles Kardinalsrot in der Farbe; in der Stilistik ein eigenständiger, authentischer, erstaunlich früh zugänglicher Wein aus Trauben bester Malbec-Rebstöcke (dazu 10% Merlottrauben), in gebrauchten Eichenholzfudern meisterlich vinifiziert und ausgebaut. In der Nase eine sehr feine, betörende Frucht (hier spürt man deutlich den schmeichelnden Einfluss des Merlot) von wild wachsenden schwarzen Beeren, Wachholder, Rosmarin, Thymian, aber auch eine frische balsamische Note, die an Eukalyptus und Lavendel denken lässt.
Für einen Einstiegswein erstaunlich konzentriert und strukturiert, dabei ungewöhnlich weich und geschmeidig – auch bei der so delikaten, zart-cremigen Tanninstruktur spielt der kleine Merlotanteil eine entscheidende Rolle. Ein Wein, der zum ständigen Weitersüffeln verführt aufgrund seiner feinen Gerbstoffe und seines pikant-mineralischen Nachhalls. Wieder ein herausragender Wein in der Kategorie Preis-Leistung!
Trinkbar ab sofort (Dekantieren empfohlen), passt hervorragend zu traditioneller Küche, Höhepunkt Herbst 2006 bis 2010.



502103 Château du Cèdre, „Le Prestige”, rouge 2003 12,90 Euro
Ungemein leckere Cuvée aus 90 % Malbec- und 10 % Tannattrauben von Rebstöcken, die mittlerweile ein optimales Alter erreicht haben. Das ist die gehaltvolle Frucht aus niedrigen Erträgen, penibel und akribisch handselektiert und voller Respekt gekeltert, die malolaktische Gärung erfolgte teilweise im Eichenholz, der Wein wurde dann nach fast 20 Monaten Ausbau in neuen, ein und zwei Jahre alten Barriques unfiltriert abgefüllt.
Das Ergebnis: Ein wahrhaft aristokratischer Wein mit einer tiefdunklen, violettschwarzen Farbe, die fast keine Aufhellungen zum Rand hin zeigt. So ölig wie der Wein ins Glas läuft, so präsentiert sich auch die Nase, die dem Genießer wie eine gespannte Feder fast aus dem Glas entgegen zu springen scheint: Cassis pur, hochreife dunkle Beeren, geschmolzene Schokolade und Früchtebrot, Nelke sowie frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. („Kann ein Wein aus Cahors denn so nobel duften?”, fragen immer wieder begeisterte Kunden bei unseren Verkostungen in Saarlouis und loben: „ein Wahnsinnsstoff!”) Im Mund setzt sich diese schier überbordende Frucht fort, trotzdem zeigt sich dieser herrlich konzentrierte, dichte Wein mit seiner kernigen Tannin- und Säurestruktur und einer fast erfrischenden Kühle noch etwas verschlossen.
Dieser „Wahnsinnsstoff” vereint Duftigkeit, Transparenz und Finesse mit Dichte, Festigkeit und muskulöser Kraft. Im absoluten Ausnahmejahrgang 2003 strotzt die natürlich gewachsene Konzentration nur so vor Brillanz und Komplexität. Ja, liebe Kunden, so spannend und edel kann ein Cahors sein! Ein Supertropfen, ein genialer Wein, dem meines Erachtens eine fabelhafte Zukunft bevorsteht, besonders dann, wenn zu der momentan noch stark von der Frucht geprägten Nase noch ein paar würzige, reifere Noten hinzukommen sowie die typischen Aromen von schwarzer Olive und Minze, DAS Signum der großen Gewächse von du Cèdre.
Die Qualität des „Prestige” war schon in der Vergangenheit grandios, aber das oben angesprochene optimale Alter der Rebstöcke, die extreme Auslese reifster Beeren im Weinberg sowie weitere Verbesserungen in der Kellertechnik, die darauf abzielen, noch mehr die Finesse, die Eleganz, die Subtilität der Aromen herauszukitzeln und die Gerbstoffe feiner, weicher, runder werden zu lassen – all das führt in der Summe zu einem wahrhaft spektakulären Wein in seiner Preisklasse, auch und gerade für Freunde großer Weine aus dem Médoc, den wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen möchten. Ein regionaler, spannender Rotwein voller Authentizität, Ursprungscharakter und Individualität, wie er rar geworden ist auf dem immer uniformer werdenden Weltmarkt.
Trinkbar ab sofort zu allen aromaintensiven, feinen wie deftigen Gerichten, Höhepunkt Herbst 2007 bis mindestens 2012.



502203 Château du Cèdre, „Le Cèdre”, rouge 2003 26,00 Euro
Wir arbeiten bereits seit Jahren eng und erfolgreich mit Pascal zusammen, der uns in dieser Zeit ein lieber Freund geworden ist. So teilt er uns auch immer eine große Partie seiner Luxuscuvée „Le Cèdre” zu, die zu 100 % aus alten Malbectrauben mit niedrigem Ertrag (unter 15 hl/ha) vinifiziert und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaut wird.
Undurchdringliche tiefstrote Farbe mit violetten Reflexen, dieser Weinriese steht wie Tinte im Glas, da schmecken die kleinen, reifen, wilden Beeren gleichermaßen likörhaft verdickt und sind von einer Feinheit, als wären sie handpoliert; da ist eine schier unglaubliche aromatische Konzentration im Glas, eine ambrosische Fülle und ein herrlich finessenreiches, ausdrucksstarkes, explosives Fruchtbukett von kleinen, schwarzen Heidelbeeren, Pflaume und Cassis.
Ein Cahors wie aus dem Bilderbuch: mit einem mitreißenden Geschmack von Bitterschokolade, Lakritze, Laub und schwarzer Olive, ein kommender Klassiker mit einer leicht süßlichen Würze, die sich mit kühlen, mineralischen Anklängen paart. Seine belebende Minzfrische erinnert mich gar, wie bei der Cuvée Marie-Annick von Château Mansenoble, an einen Premier Grand Cru Classé aus Pauillac!
Am Gaumen feinste Struktur, ein sehr dichter, konzentrierter, körperreicher und dennoch eleganter, rassiger und finessenreicher Wein mit präsenter, perfekt eingebundener Säure für eine lange Entwicklungs- und Lagerzeit. Die Tannine sind für einen Cahorswein ungemein seiden, weich und saftig – ein Long-Distance-Runner mit enormen Extraktwerten und einem ellenlangen Finale. Mehr als ein Geheimtipp!
Ein großer Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet. Welcher Wein aus dem Bordelais kann zu solch akzeptablem Preis eine ähnliche Klasse aufweisen? Keiner! Vielmehr ist dieser Wein die neue Referenz, an der sich die besten Weine aus Bordeaux messen lassen müssen! LES PLUS GRANDS VINS DE FRANCE behauptet, „die Cuvée Le Cèdre ist sicherlich der größte aus der Malbectraube vinifizierte Wein Frankreichs”.
Ein zeitloser Spitzen-Cahors! Zu genießen ab Herbst 2008 bis 2018.



502403 Château du Cèdre, „Grande Cuvée”, rouge 2003 59,90 Euro
Schlichtweg das Non plus Ultra, ein großes Gewächs mit einer legendären Aura, in der Stilistik dem Le Cèdre zwar ähnlich, aber mit dem kleinen, entscheidenden Kick mehr. Mehr an allem, an Komplexität, Konzentration, Dichte, Eleganz und explosivem Extrakt, ein Traum aus Seide und Finesse aus verrückt kleinen Erträgen: Sagenhaft niedrige 9 hl/ha aus knapp 50 Jahre alten Malbectrauben liefern den Stoff, aus dem Legenden geboren werden!
Welche Noblesse, welche Extraktsüße, welch explosive Fruchtfülle und welch katapultartiges Finale! Diese ultimative Herausforderung Bordelaiser Premier Grand Crus hat ein Potential für eine über 20jährige Entwicklungs- und Lagerzeit, nur wenige Flaschen werden abgefüllt, Kultweinstatus, ein aristokratischer Wein, der einen neuen Mythos begründen wird.
Vom ‚Classement 2006’, der Bibel der französischen Weinkritik, mit der Bestnote „vin exceptionell” belobigt! Diese große Auszeichnung (die im übrigen auch der ‚Le Cédre’ erhielt, wobei die Autoren hier nochmals hätten differenzieren müssen!) demonstriert eindrucksvoll die Entwicklung der Pascal’schen Weine von einem sehr guten Cahors Mitte der 90er Jahre hin zu einem absoluten Weltklassegewächs der Gegenwart. Die ‚Grand Cuvée’ von du Cèdre ist unverwechselbar, einzigartig und damit unvergleichlich: schlicht von singulärer Qualität. Châpeau, Pascal!
Zu genießen wohl ab 2008/9 bis nach 2025.



Le Clos du Caillou - Châteauneuf-du-Pape

Authentische Gewächse von weltberühmtem Terroir aus Châteuneuf-du-Pape

Seit Jahren gehören die Weltklasseweine von Clos du Caillou in ihrem gänzlich unverwechselbaren, eleganten Stil zu den Klassikern unseres Programms. Viele unserer werten Kunden haben sich seither diese großartigen, langlebigen und höchst sinnlichen Gewächse, die sich ihres ausgeprägten Terroircharakters wegen ungemein charaktervoll präsentieren, in ihren Keller gelegt, bieten sie doch in ihrer jeweiligen Preisklasse ein unübertreffliches Preis-Genussverhältnis! Parker vergibt Traumnoten, sowohl für die preiswerten „spektakulären CdR, die viele Châteauneufs in Verlegenheit bringen” und erst recht für die „fabulösen Châteauneufweine selbst, die zu den besten Tropfen der Welt gehören”.

Es sind Glücksfälle von Wein, dichte, kraftvolle, tiefe und dennoch feine, elegante Gewächse, mit großer Fülle und Komplexität, die ihresgleichen suchen und die ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt wurden. Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach darauf hingewiesen, dass alle Weine von Clos du Caillou wegen ihrer einzigartigen Finesse und ihrer reichhaltigen Frucht bei Kennern Anklänge an berühmte burgundische Grand Crus wach werden lassen. Die Weine aus dem hoch gerühmten Jahrgang 2003 sind dafür der überzeugende Beleg: Großartige Botschafter des einzigartigen Terroirs von Châteauneuf-du-Pape, authentische, hinreißende Weine fernab des Mainstream und nicht nur im Jahrgangskontext von einer singulären Finesse gezeichnet.

154103 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge 2003 11,90 Euro
„Die eigentliche Sensation im Angebot von Clos du Caillou”, so Deutschlands renommierte Sommelière Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelinsterne). Qualitativ liegt er auf der Ebene ansprechender Châteauneufs, preislich aber nur auf der eines guten Côtes-du-Rhône. Die Ursache für diese Diskrepanz liegt darin, dass die erstklassigen Weinberge, aus denen die Trauben stammen, zwar 1931, zur Zeit der Gründung der AOC, in die Appellation aufgenommen werden sollten, aber die damaligen Besitzer sich weigerten, die dafür fälligen Gebühren zu bezahlen, so dass seither die vorzüglichen Trauben dieses ausgezeichneten Terroirs „nur” zu einem Côtes-du-Rhône verarbeitet werden dürfen.
So haben wir das Vergnügen, Ihnen zu extrem fairem Preis einen erstklassigen Wein anbieten zu können, der in jedem Jahr zu unseren beliebtesten Angeboten gehört. Diesmal von leuchtendem Rot in der Farbe, in der Nase vermählen sich Würznoten der Garrigue (Nomen est Omen) und Pfefferanklänge mit einem verführerischen Schwarzkirschenbukett und feinen Brombeeraromen, im Mund leicht süßliche, weiche Tannine, ein Wein, der in diesem Jahrgang ausbaubedingt noch mehr von seiner Eleganz und Finesse geprägt wird denn von schierer Kraft.
Dieser samtig elegante Tropfen ist einer unserer meist verkauften Roten überhaupt und wurde in der Vergangenheit mit Auszeichnungen überhäuft: So belegte beispielsweise der 99er im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKER 3/02 mit einem überragenden Preis-Genussverhältnis den 7. Platz und der 01er erhielt 91 Parkerpunkte.
Zu genießen ab sofort bis mindestens Ende 2009.



154203 Clos du Caillou, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 , statt 33,50 nur 29,95 Euro
In der Farbe ein mittleres Granatrot mit schwarzem Kern und orangenen Aufhellungen zum Rand. In der Nase ein expressives, feinwürziges, pfeffriges und verführerisch süßliches Aromenbukett (leckere Waldfrüchte, Heidelbeeren, Blaubeeren, Sauerkirsche, Nougat, Tabak, getrocknete Feigen), in seiner delikaten Fülle und Finesse „an Pomerols der Spitzendomaine Lafleur erinnernd” schrieb Parker bereits über den in seiner hedonistischen Art durchaus ähnlichen 2000er.
Auf der Zunge dicht, tief, komplex, eine verführerische Textur, eine erstaunliche Säurestruktur und würzige, feinst strukturierte Tannine, die beispielhaft demonstrieren, dass die Gerbstoffqualität maßgeblich die Qualität eines Weines bestimmt; lang anhaltend, ein Klassewein aus Châteauneuf! Präsentiert sich am schönsten bei einer Trinktemperatur von ca. 18° C.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis etwa 2015.

Ankunftsofferte bis 31.12.05, danach 33,50 Euro


154603 Clos du Caillou, Châteauneuf-du-Pape, „Les Quartz” rouge 2003 , statt 49,95 nur 45,00 Euro
Dieses extrem mineralische, satt rubin- und purpurrote Gewächs schmeckt wie ein imaginärer Verschnitt eines „Cool-Climate-Weins” und eines majestätischen Châteauneuf-du-Pape mit einem gigantischen Potential – wahrhaft ein echter Blockbuster und unter Kennern bereits längst als der Grand-Cru-Burgunder unter den raren Weltklassegewächsen aus „Ch9” angesehen! Woher kommen diese Anklänge an die viel weiter nördlich gelegene Goldküste, die Côte d’Or? Nun, dieser ungemein komplexe und nachhaltige Wein stammt von einer sehr speziellen, sandigen und kalkhaltigen Parzelle, die mit roten Steinen übersät ist und die mit ihrem Kalkgehalt für jenen Biss, jene Finesse und jene Tiefe sorgt, die auch den größten Burgundern zu eigen ist.
Eine unergründliche geologische Tiefe ist bei jedem Schluck zu spüren, dabei taucht die Zunge in eine Orgie von Aromen ein: vor allem süße, reife, pralle Kirschen, schwarze Johannisbeeren und Brombeeren sowie Noten des Heidekrautes Garrigue. Im edlen, nachhaltigen Abgang zeigt sich schließlich jene salzige, mineralische Note, wie man sie sonst nur von großen Burgundern kennt.
Dem 2001er Jahrgang gab Robert Parker bereits 96 Punkte und nicht wenige Kenner sehen diesen tiefgründigen Powerstoff 2003 aus einem der größten Jahrgänge aller Zeiten (Parker bescheinigt dem Jahrgang in Châteauneuf „outstanding efforts” und vergleicht ihn mit dem „hedonistischen” Stil des 2000ers) sogar noch einen Tick besser. So vergibt beispielsweise die Bibel der französischen Weinkritik, das ‚Classement’ 2006, die Höchstbewertung „vin exceptionell”, eine adäquate Beurteilung, die bei den ersten Fassproben nach der Ernte noch nicht von allen Testern geteilt wurde:
Kein Quartz war bisher im Jungweinstadium so unnahbar und strahlte dennoch dieses fast schon dramatische Paradoxon aus Feuer und Kühle gleichzeitig aus. Das ist quasi flüssiges Gestein! In seiner Aromatik und ganzen Anlage ist dieser Wein einzigartig und damit völlig unverwechselbar in der gesamten Appellation; unzweifelhaft einer der größten Châteauneuf-du-Pape-Weine in diesem gigantischen Jahrgang!
Zu genießen ab Herbst 2008 (Dekantieren empfohlen!), Höhepunkt 2010 bis mindestens 2020.

Ankunftsofferte bis 31.12.05, danach 49,95 Euro


ITALIEN

Bartolo Mascarello - Piemont

Das Vermächtnis des letzten Mohikaners

Sein Name ist Programm: Bartolo Mascarello, ein hochgebildeter und stets der Wahrheit zutiefst verpflichteter, grundehrlicher Winzer, gehörte zeitlebens zu den berühmten Traditionalisten des Piemont, dem bezaubernden „Land am Fuße der Berge”. Im kleinen Örtchen Barolo verbrachte Mascarello sein gesamtes Leben, in seinem kleinen Haus und in seiner winzigen, altmodischen Kellerei, stets bemüht, die Familientradition fortzusetzen, ohne jemals, und dies klingt fast unglaublich bei seiner Erfolgsgeschichte, den Verlockungen des Ruhmes oder des Geldes zu erliegen. Letztjährig ist dieser große Humanist nach langer Krankheit leider verstorben. Doch seine bereits seit Jahren an der Vinifizierung mitbeteiligte Tochter Maria-Theresia wird in seinem urtraditionellen Stil die Weinbereitung fortsetzen.

Heute können wir Ihnen Bartolos Vermächtnis präsentieren: aus dem letzten großen Jahrgang einer schier unglaublichen, vorher nie erlebten Abfolge exzellenter Jahrgänge von 1996 bis 2001. Dabei brilliert der sensationell schöne 2001er mit seinem unvergleichlichen Spiel zwischen einer fabelhaften Reife und Fülle (darin an den eher weich-opulenten 2000er erinnernd) sowie einer Konzentration, Dichte und einem phänomenalen Reife- und Entwicklungspotential, das Anklänge an den mittlerweile legendären 1996er evoziert.

Was ist das Geheimnis der großen Terroirweine von Mascarello, die sich so fundamental von dem modernen Önologenstil im Piemont unterscheiden und die seit jeher die Fans von Pinot Noir und ebenso finessenreichen Rieslingen magisch angezogen haben? Seit Menschengedenken besitzt die Familie die gleichen exzellenten, ökologisch bewirtschafteten Weinberge („das schönste Fleckchen Erde auf der Welt”, wie Mascarello zu schwärmen pflegte) mit alten Rebstöcken, die er so hegte und pflegte wie seine Kinder, und seit jeher machte er nur EINEN einzigen, streng selektierten Wein aus kleinen Erträgen, der die komplexen Aromen seiner unterschiedlichen, hochwertigen Terroirs (Cannubi, San Lorenzo, Rué, Rocche di Torriglione) in unnachahmlicher Harmonie in sich vereint: Einzellagen- oder gar Barriqueausbau hasste er zumindest ebenso wie die Jagd nach Journalistenpunkten.

„Ich bin kein Konservativer, aber ein Traditionalist”, erläuterte Mascarello seine Lebensphilosophie. „Alles, was die voran gegangenen Generationen gemacht haben, sollte man respektieren. Dies ist Teil unserer Wurzeln, die wir niemals vergessen dürfen. Natürlich war früher auch nicht alles gut in unserer Region: Die Weinbauern waren zumeist sehr arm, zudem gab es über Jahrzehnte Panschereien mit süditalienischen Billigweinen bei Banditen, die sich Barolowinzer schimpften. Aber was heute im Piemont geschieht, ist auch nicht mehr meine Welt: Die Amerikaner wollen einen schwarzen Wein haben, der nach Eichenholz schmeckt, und viele unserer Winzer äffen diesen internationalen Stil nach. Doch mein Barolo soll den Duft, die Aromen und den Geschmack unseres Landstriches tragen. Mir tut es leid, wenn die „fortschrittlich” genannten Winzer einen Wein machen wie ihre Kollegen in Kalifornien, Australien oder Chile.

Moderne Kellertechnik ist Verrat an den Traditionen unserer Vorfahren und unserer glorreichen Geschichte. Ein Baroloproduzent sollte authentischen Barolo erzeugen. Vielleicht bin ich so etwas wie der letzte Mohikaner, aber ich mache einen traditionellen Wein für Feinschmecker, der gereift so schmeckt, wie ein großer Barolo schon immer geschmeckt hat: ein unvergleichlicher Duft nach verwelkten Rosenblüten und Veilchen, aber kein Hauch von Barrique oder Vanille”.

Trotz seiner unübersehbaren körperlichen Gebrechen in den letzten Jahren gab sich Mascarello, der große alte Mann aus dem Piemont, immer kämpferisch und unbequem, ein prinzipientreuer, vehementer und wenn es sein musste, zorniger Streiter gegen alle restaurativen Tendenzen in Staat und Gesellschaft („No Barriques, no Berlusconi”). Wenn er selbst sich auch immer wortgewandt und vehement für handwerklich und traditionell hergestellte Weine einsetzte, so schlagen doch seine Baroli selbst im Glase eher leise und sanfte Töne an: Diese traumhaft schönen Gewächse scheinen wie die Inkarnation eines Weinstils, den es in seiner puristischen Reinheit heutzutage kaum mehr gibt, den ich persönlich aber immens schätze und liebe: Mit einer solchen Flasche einzigartigen Weines verbringe ich gerne einen ganzen Abend, lasse mich faszinieren von der Entwicklung der komplexen aromatischen Düfte und Aromen – und genieße still. Bei einem solch noblen Gewächs, fernab jeder Moderne, jeglicher Barriquenoten oder Marmeladenanklänge, finden wahre Weinliebhaber die betörende Seele des faszinierenden Piemonteser Terroirs in einem ungemein komplexen Wein des großen, unbeugsamen und stolzen Weinmachers mit seiner unverwechselbaren Mütze!


619101 Mascarello, Barolo 2001 55,00 Euro
Wie stets in seinem Jungweinstadium noch verschlossen, aber bereits seine große Eleganz, seine Komplexität und seinen ganzen Finessenreichtum andeutend, zeigt dieser herrlich traditionelle Barolo aus einem Jahrhundertjahrgang dennoch schon die Charakteristika seiner großen Lagen, aus denen das erstklassige Traubenmaterial stammt: In der Farbe ein mittleres Rubin-Granatrot mit typischem Orangenrand, dann eine wunderbar reintönige, dicht gewirkte, tiefgründige, burgundisch-finessenreiche Nase von roten Früchten, schwarzen Kirschen, Rosenblüten und Veilchen, unterlegt von einem Hauch von Zimt und Teeblättern.
Am Gaumen Anklänge an mineralische Noten, Tabak, Leder und Teer, dazu feine, seidene Tannine von klassischer Adstringenz, herausragende Struktur, perfekt eingebundenes, markantes Säuregerüst und eine feinst fokussierte Länge. Ein sehr authentischer, traditioneller Wein, noch mit Ecken und Kanten versehen, die sich im Laufe der nächsten Monate und Jahre abschleifen und einer großen inneren Harmonie und einer phantastischen Finesse Platz machen werden. Ein Barolo-Parfüm – zum Träumen schön!
Legendäres Alterungspotential wie bei allen Baroli von Mascarello, zu genießen entweder jetzt in seiner Primärfruchtphase oder ab Herbst 2008 (lange Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.



ÖSTERREICH

Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland

Finesse pur statt schierer Kraft, belebende Frische statt auf die Spitze getriebene Extraktion: Terroirweine der Extraklasse!

„Du musst die Natur belauschen. Das Wechselspiel zwischen Klima und Boden nutzen. All Deine Erfahrungen einbringen, die Du in vielen Jahren rund um die Faktoren Wärme, Licht und Feuchtigkeit gesammelt hast. Und vor allem musst Du mit der Natur arbeiten. Niemals gegen sie. Daher haben wir bereits seit Jahren auf naturnahen Anbau umgestellt, um authentische Qualität zu erreichen”. Was Engelbert Prieler so gelassen ausspricht, als „einfache” Wahrheit bezeichnet, ist in der Realität das Resultat harter handwerklicher Arbeit auf großartigen Böden in besten, geschützten Lagen im einzigartigen Mikroklima des Neusiedler Sees. Hier befinden sich alle Top-Lagen der Prielers in den sanft hügeligen Spitzenrieden von Schützen am Gebirge inmitten eines romantischen Naturschutzgebietes.

Die windgeschützten Rebhänge sind größtenteils nach Süden und Osten ausgerichtet und fangen die ganze Kraft der Sonne ein. Der steinige Untergrund speichert die Wärme des Tages und gibt sie in den Nächten wieder ab. Der nahe gelegene See sorgt für ein unvergleichliches Mikroklima mit warmen Herbsttagen und ganzjährig milden Temperaturen. Er verhindert die gefürchteten Spätfröste im Frühling, in der Trockenheit des Sommers spendet er willkommene Feuchtigkeit und er mildert die kalten Herbstnächte. Ein zweiter wichtiger Einflussfaktor ist das Leithagebirge im Rücken der Kessellagen. Es schützt die Riede vor kalten Westwinden und sorgt umgekehrt an heißen Sommerabenden für Kühlung. See und Gebirge ermöglichen den Trauben eine lange Vegetationsperiode und ein optimales Ausreifen und somit die Conditio sine qua non einer komplexen Aromenbildung.

Das so sympathische und ungemein gastfreundliche Ehepaar Prieler, Engelbert und Irmgard, das 1972 das elterliche Gut übernahm, hat, zusammen mit ihrer innovativen Tochter Silvia, seinen ureigenen Stil gefunden und seinen Weinen eine unverwechselbare Handschrift gegeben mit einprägsamer Frucht, großartigem Rebsorten- und subtilem Terroircharakter. In Österreichs Fachpresse werden sie, völlig zu recht, hymnisch gefeiert (Auszeichnungen wie „Österreichs Winzer des Jahres” u.a. aufzuzählen, hieße Eulen nach Athen tragen) und ihre Weine mit Preisen überhäuft. Engelbert Prieler, Frohnatur und Genussmensch gleichermaßen, mit strahlenden Augen und großen, zupackenden Händen, vermittelt im engagierten Gespräch eine profunde Kompetenz und ist ein höchst kreativer Perfektionist, der nicht nur zu den besten Winzern des Burgenlands gehört, sondern mittlerweile zur Elite der gesamten österreichischen Winzerszene!

Zu den Jahrgängen: Ich halte die 2003er Weine der Prielers selbst den 2000ern noch überlegen, da die Nächte viel kühler waren und durch die enormen Temperaturunterschiede zum Tag viel mehr Mineralität und Finesse in die Weine eingelagert wurde als jemals zuvor! Und 2004 ist im Weißweinbereich schlichtweg genial!


731104 Prieler, Pinot Blanc Seeberg 2004 9,50 Euro
Von alten Reben auf kalkigen Sandböden aus kühleren! Lagen stammt dieser feinfruchtige und ungemein animierende Weißburgunder. Schönes, sattes Gelbgrün in der Farbe, tiefgründige, intensive Aromen von weißen Birnen, Orangen, Aprikosen, Kräutern und würzige Haselnuss-Mandel-Noten. Am Gaumen eine bemerkenswerte Fruchttiefe, sehr harmonisch, fein balanciert, cremig, viel Finesse und Spiel und zart mineralische Noten mit Anklängen an Jod. Feinsaftig, lebendige Säure, ein verführerischer, jugendlicher Charme in Verbindung mit kraftvoller Eleganz, saftig-geschmeidigem Schmelz und toller Länge.
Ein Paradeexemplar eines Weißburgunders, der seit Jahren mit Lob überschüttet wird und von A LA CARTE bereits mit sensationellen 93 Punkten angesichts des so genussfreundlichen Preises geadelt wurde und von Vinaria („Best buy unter 12 Euro, Platz 1”) sowie vom Gault Millau („Extraklasse, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis”) als besonderer Tipp gefeiert wird. Jancis Robinson, international hoch angesehene Weinexpertin und „Master of Wine” urteilt treffend: „As for Pinot Blanc in Burgenland, the champion here is Prieler” und Parker vergibt dem heute präsentierten 04er 91 Punkte („outstanding value”)!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2009.



731604 Prieler, Chardonnay Sinner 2004 9,90 Euro
Von mageren, kalkigen Sandböden stammen die handverlesenen Trauben dieses spontan vergorenen, köstlichen, klassischen Chardonnays, der nichts, aber auch gar nichts mit den uniformen, austauschbaren, langweiligen und vom Holz dominierten Weinchen aus Übersee zu tun hat, welche die Sensorik und den Magen in geradezu penetranter Art und in durchaus vergleichbarer Weise wie handelsübliche Softdrinks traktieren.
Dahingegen begeistert dieser im Edelstahltank ausgebaute, von kühlen Fruchtaromen und Weißbrotnoten durchsetzte Chardonnay Sinner, der am Gaumen Saft, Kraft und Feingliedrigkeit vereint, vom ersten Schluck im Glase an und stellt im Jahrgang 2004 – einem hervorragenden Jahrgang für Weißweine am Neusiedlersee mit viel Schmelz und Finesse – eine Bank dar. Unsere Kunden vor Ort in Saarlouis sind in Proben begeistert über die burgundische Nase nach Brioche und den schönen würzigen Duft aus aromatischen Äpfeln, zarten Kräutern sowie kandierten Trauben und das feine Spiel am Gaumen.
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2010.



731503 Prieler, Chardonnay Seeberg 2003 19,90 Euro
Einen solch großen barriqueausgebauten Chardonnay der absoluten Spitzenklasse aus Österreich habe ich nie zuvor im Glase gehabt: „In der Nase feine Kräuterwürze, von einladenden Röstaromen unterlegt, burgundische Stilistik, am Gaumen ungemein komplex, rauchige Holzanklänge, darunter eine glockenklare Frucht, große Länge, mineralisch und anhaltend, großes Entwicklungspotential”, urteilt begeistert der FALSTAFF und nimmt ihn mit 93-95 Punkten in die „Ehrentafel der (kleinen) Elite der besten Weißweine Österreichs der Jahrgänge 2004/5” auf.
Infolge einer späten Handlese Anfang Oktober und der Vergärung und Lagerung in neuen Barriques erlauchter Provenienz auf der Feinhefe für 20 Monate betören in der dicht gewirkten, holzwürzigen Nase feinste Feuersteinanklänge, reife, gelbe Birnen sowie exotische Früchte, Aprikose, Mineralien und etwas Rauch in bester burgundischer Tradition. Am Gaumen komplex, stoffig und wiederum tief mineralisch, ein eleganter, fast tänzerischer Stil, dazu eine saftige Frucht mit bestens integriertem Holz, ausgezeichnet strukturiert, hat Biss und Tiefe sowie eine tolle Länge.
Sein Jahrgangsvorgänger wurde bei der Präsentation der „Besten der Besten” im Schloss Schönbrunn, der größten Weinverkostung Österreichs, der „international austrian wine challenge”, als Sieger der Rubrik Chardonnay gefeiert. Er entlarvt gnadenlos die meisten Übersee-Chardonnays und viele teure Prestigeweine aus Burgund als das, was sie sind: stinklangweilig und eindimensional. Zu diesem höchst fairen Preis bietet dieser exzellente Wein, der an große Gewächse aus Chablis erinnert, ein grandioses Trinkvergnügen – ein Maßstab in seiner Preisklasse, der unerreicht sein dürfte. Endlich kann man Chardonnay – neben all unseren tollen Rieslingen – wieder mit größter Freude genießen!
Ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2007 bis 2015.



731203 Prieler, Blaufränkisch Johanneshöhe 2003 9,90 Euro
Von sandigen Lehmböden, mit Kieselsteinen durchsetzt, stammen die handverlesenen, extrem selektierten, kleinbeerigen Trauben, die spontan im Edelstahl vergoren und danach 18 Monate in großen Eichenfässern bzw. gebrauchten Barriques ausgebaut wurden. In der Nase ein faszinierend kühler, mineralischer, zart rauchiger Duft von Sauerkirschen, frisch gepflückten Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren und weißem Pfeffer. Am Gaumen eine feste, würzige, profunde Fruchttiefe und tolle Säurestruktur, die diesen leckeren Blaufränkisch ungewöhnlich erfrischend und trinkanimierend wirken lässt. Zugleich setzt sich die würzig-mineralische Struktur der Nase am Gaumen fort, der Holzeinsatz wirkt äußerst balanciert, das Tannin seidig-finessenreich und der lange Nachhall pikant.
Übrigens: FALSTAFF zählt den Blaufränkisch Johanneshöhe zu den „BEST BUYS” und VINARIA urteilt, dass dieser leckere Wein „mit seinem schönen Fruchtkern und knackigen Biss selbst den fruchtbetonten, pikanten 2002er (ein großer Erfolg bei unseren Kunden!), der schon alle seine Vorgänger klar übertraf”, noch toppt. Eine ganz besondere Empfehlung!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2009.



731703 Prieler, Schützner Stein, rot 2003 21,00 Euro
Durch die idealen Wachstumsbedingungen rund um das Naturschutzgebiet des Schützner Steins mit seinen optimalen mikroklimatischen Bedingungen besitzt diese phantastische Cuvée eine herrlich animierende Frucht, saftig-weiche Gerbstoffe und eine schmelzige Textur, so dass sie verführerisch weich über die Zunge gleitet. Dunkle Beeren, Weichseln, schwarze Johannisbeeren mit feiner Kräuterwürze, Thymian, ein Hauch von Bitterschokolade und Kaffee, sowie feine mineralische Noten faszinieren in der Nase. Am Gaumen präsentiert sich diese traumhaft balancierte, „ausgezeichnete Cuvée” (VINARIA) aus Blaufränkisch und Merlot saftig und fruchtig, mit herrlichen Wildkirschnoten, feinen Röstaromen, edler Würze, toller Struktur und mit elegantem, mineralischem Spiel. Im betörenden Abgang wieder dunkle Frucht, feine Tannine und mineralische Noten.
„Ein beeindruckend tiefgründiger Wein, der zwar jetzt schon Vergnügen pur bereitet und der in ein bis zwei Jahren so manches Bordelaiser Gewächs in den Schatten stellen wird und Lagerungspotential bis mindestens 2015 besitzt. Ein Wein für Liebhaber der Finesse”, so das begeisterte Urteil von Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005.



731402 Prieler, Blaufränkisch Goldberg 2002 55,00 Euro
Für mich einer der großen Rotweine Österreichs, ein exemplarischer Referenzwein der neuen Winzergeneration Austrias (Parker: „Austrian cult wine”), das im Konzert der großen Rotweine der Welt als Charakterdarsteller in der obersten Liga mitspielt – und brilliert. Komplett im neuen Barrique reift Prielers Selektion von großartigen Rebstöcken der österreichischen Paraderebsorte, die von seinen besten Parzellen der Spitzenried Goldberg stammen.
Der sehr steinige Schieferboden ist Teil einer erstklassigen Hanglage, die sich aufgrund dieser Bodenstruktur sehr schnell erwärmt. Gepaart mit kühlen Nächten und rigoroser Ertragsbeschränkung (30 hl/ha) ergibt dies einen traumhaften Wein mit sehr viel Mineralität, feiner Eleganz und enormer Kraft. 26 Monate liegt dieser Riese von Wein im neuen Barrique und gewinnt hier eine aromatische Komplexität, die ihn den großen Rotweinen der Welt ebenbürtig macht.
In der Farbe ein dunkles Rubingranat mit zarter Randaufhellung, in der Nase ein sehr tiefer, mineralischer, kompakter Duft von Schattenmorellen, hochreifen schwarzen, verführerischen Beeren; hinzu kommen Noten von Bitterschokolade, Veilchenpastillen, Karamell und die präsente, aber von der Frucht wunderschön gepufferte Holzwürze. Ein Wein, der wie verführerischer, süßlicher Nektar von dunklen Beeren über die Zunge gleitet und dem man trotz aller Kraft und Opulenz eine gewisse tänzerische Leichtigkeit nicht absprechen kann. Fruchtfülle, Mineralität, seidige Tanninqualität, extreme Nachhaltigkeit und riesiges Potential in perfektem Einklang: Ein österreichischer Weltklassewein mit großer Individualität, unverwechselbar in Stil, Charakter und Geschmack, Referenzcharakter!
Enormes Potential bis sicherlich nach 2018.



Ihnen, unseren verehrten Kunden, wünschen wir im Namen aller Mitarbeiter von Pinard de Picard ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches neues Jahr, viel Glück und vor allem Gesundheit.

Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann