Saarlouis, im November 2005

PINwand N° 106


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

aus Deutschland stellen wir Ihnen in unserer heutigen Pinwand die herrlichen 2004er Kollektionen des Weinhofs Herrenberg („den weißen Pétrus von der Saar”) und des rheinhessischen Revoluzzers Dirk Würtz (incl. 3er toller Angebotspakete) vor.

Aus Frankreich präsentieren wir mit der Domaine Le Murmurium „die Entdeckung meiner Rhônereise im September 2004” (Robert M. Parker) und mit der Domaine Gauby, „eine Revolution im Roussillon” (Alles über Wein 2/2005).

Freunde italienischer Weine können sich an den leckeren Tropfen von Saladini Pilastri erfreuen, „ein Highlight für Schnäppchenjäger” (Parker) und in Spanien brilliert wieder einmal Telmo Rodriguez.

„Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, jubelt Andreas März im FEINSCHMECKER. Als Beleg dieser These feiert Parker unsere in Pinwand 104 präsentierte extrem fairpreisige Neuentdeckung I Muracci („Wow, what a delicious, excellent value”) mit 90 Punkten. Ein herrliches Trinkvergnügen, das Ihnen garantiert die (verloren gegangene) Lust auf toskanische Rotweine zurückzugeben imstande ist.

625104 Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso 2004 8,50 Euro



Die biologisch arbeitende Domaine Aires Hautes der Gebrüder Chabbert gehört unzweifelhaft zur Elite der Weingüter des Languedoc und zu den großen Klassikern unseres Programms!

301504 Aires Hautes, Malbec, rouge 2004 7,50 Euro



3016903 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 12 für 11 2003 9 l, statt 118,80 nur 108,90 Euro

12 Flaschen zum Preis von 11!

Paula Bosch, die ,Grande Dame’ unter Deutschlands Sommeliers („Tantris”, München), bewertet diese leckere Cuvée „als zweifellos zum Besten gehörend, was das Languedoc zu bieten hat. Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollem Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.”


Frisch eingetroffen aus zwei grandiosen Jahrgängen: Seit Jahren bereits gehört das Weingut Les Cailloux, das von André Brunel geleitet wird, eine der „intellektuellsten Winzerpersönlichkeiten von Châteauneuf-du-Pape” zur absoluten Spitzenkategorie der Appellation. Mit Weinen, „wie aus einer anderen Welt stammend” (Parker).
Und das Château La Hase demonstriert mit seiner Beliebtheit eindrucksvoll, wie sehr Weinliebhaber aus aller Welt attraktive Bordeauxweine zu bezahlbaren Preisen suchen: Einhundert Prozent erstklassige Merlottrauben von hervorragend gepflegten Reben im besten Alter (45 Jahre) sowie ein biologischer Anbau auf dem vorbildlich gepflegten Terroir erbringen den außergewöhnlichen Charakter der Weine des noch jungen Jean-Yves Milaire, einem der größten Winzertalente der Region.


144203 L’Enclos, rouge 2003 5,40 Euro

L’Enclos, rouge



140304 Les Cailloux, CdR „Cuvée Sommelongue” rouge 2004 7,80 Euro



140103 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape 2003 24,00 Euro



140203 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape „Centenaire”, rouge 2003 99,00 Euro
Extrem rarer (leider nur Einzelflaschenabgabe möglich) und weltweit gesuchter, von Parker mit 94-97+ Punkten bewerteter Spitzenwein.

Limitiert auf 1 Flasche pro Kunde!


584104 Château La Hase, rouge 2004 8,50 Euro



Die definitiv letzten Flaschen unseres meistverkauften Rotweins aller Zeiten mit unübertrefflichen Preis-Genussverhältnis sind eingetroffen:

429102 Inurrieta, Norte „N”, tinto 2002 6,50 Euro

Inurrieta, Norte „N”, tinto



Präsente von Pinard de Picard

Unser Geschenkservice bietet Ihnen ein Höchstmaß an Individualität und Kompetenz hinsichtlich Beratung, Auswahl und Versand Ihrer Wein- und Feinkostpräsente. Wir übernehmen für Sie die komplette Abwicklung von der Zusammenstellung der Präsente, dem Beilegen von Grußkarten, dem Etikettieren, bis zum Versand per Post/DHL bzw. Auslieferung zu Ihren Händen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Qualität unseres Sortimentes und unsere professionelle Abwicklung vertrauen und Ihre Präsentauswahl bei Pinard de Picard treffen.


Eine ganz persönliche Anmerkung: Wir haben einige sehr nette E-Mails und Briefe bekommen, die uns auf unseren Irrtum in der letzten Pinwand hinwiesen, in der wir Kurt Tucholsky als Friedensnobelpreisträger bezeichnet haben: Natürlich erhielt ein anderer großer Deutscher, sein Bruder im Geiste, Carl von Ossietzky, diese international höchst angesehene Auszeichnung. Wir erheben unser Glas auf das Wohl all jener sympathischen Weinliebhaber, denen es die Mühe wert war, uns auf diesen ,faux pas’ aufmerksam zu machen.


FRANKREICH

Domaine Gauby

„Eine Revolution im Roussillon” (Alles über WEIN 2/2005) und die Renaissance von Finesse, Frische, Eleganz und Mineralität!

„Lange stand das Roussillon im Schatten des benachbarten Languedoc. Plötzlich hat jedoch in seinem Norden, dem historischen Gebiet des Fenouillèdes, eine verblüffende Dynamik eingesetzt. Denn in den Hügeln des oberen Aglytals verfügen die Winzer über hervorragende Terrroirs mit Kalk-, Schiefer- oder Granitböden und über einen bedeutenden Bestand an alten Reben; ideale Voraussetzungen, um große Weine von herausragender Qualität zu erzeugen Entsteht hier das Priorat Frankreichs?”, so die euphorisch-rhetorische Frage von André Dominé, einem der versiertesten Weinkenner der Welt, in einem großartig recherchierten Bericht in ,Alles über Wein’, Ausgabe 2/05.

Und Sie, liebe Leser, wissen es aus vielen Pinwänden und nach der Lektüre unser detaillierten Story im Winzerportrait sicherlich: Seit Jahren bereits gehört Gérard Gauby zu den besten Winzern des gesamten französischen Südens. So vergibt die Bibel der französischen Weinliebhaber, das „Classement des meilleures vins de France 2005” von Bettane & Desseauve, der Domaine Gauby seit Jahren 2 Sterne, was bedeutet: „Produzent sehr großer Weine in den besten Lagen Frankreichs”. Dabei hat Gauby in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen großen Lernprozess durchschritten. Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 und seiner Hinwendung zur Biodynamie setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er anstatt auf höchstmögliche Konzentration und schiere Kraft – bei aller Dichte seiner Weine – auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%) in bester Bordelaiser Tradition setzt. Sensationell schöne Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen!

Da Sie diese einzigartige Erfolgsgeschichte aus meiner Feder bereits kennen, möchte ich an dieser Stelle nochmals André Dominé zu Wort kommen lassen, der, im Roussillon lebend, die Entwicklung vor Ort so nah wie kein zweiter mitverfolgen konnte.
Er urteilt in ALLES ÜBER WEIN:
„Der Vorreiter: Kein anderer Winzer im Roussillon hat so viel Einfluss auf die neue Generation ausgeübt wie Gérard Gauby. Als er vor 17 Jahren begann, setzte auch er zunächst auf viel Konzentration und neues Holz und erzielte mit seinem Villages 1991 den ersten Durchbruch. Die internationale Weinwelt wurde spätestens durch die 1995 kreierte Muntada aufmerksam, anfangs eine reinsortige Syrah von einer speziellen Kalk-Schiefer-Lage, die sich bei Vergleichsverkostungen mehrmals unter die zehn besten Syrah der Welt platzierte. Doch dabei blieb Gauby nicht stehen. Immer stärker konzentrierte er seine Anstrengungen auf die Böden seiner Parzellen. Inspiriert durch den Austausch mit befreundeten Kollegen von der Loire und aus dem Elsass, fand er im Süden seinen eigenen biodynamischen Weg.
,Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag’, sagt er. ,Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürliche Abwehr erreicht, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich jetzt fast ohne Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht. Damit gelingt es uns, die phenolische Reife vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.’

Die Weine bestätigen es und verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren. Ob Weiß- oder Rotweine, dies gilt sowohl für die eigene Domaine Gauby wie auch für Le Soula, das Joint-Venture mit Winzer Eric Laguerre im auf 400 Metern gelegenen St. Martin-de-Fenouillèdes.”

Danke, André Dominé für diesen fundierten Bericht: Es sind Winzergenii wie Gérard Gauby, die den Ruf seiner ausgezeichneten, auch landschaftlich so reizvollen Weinregion Roussillon mit ihren singulären Weinunikaten fördern und Sie, liebe Kunden, profitieren vom immensen Potential dieser charaktervollen, traumhaft ursprünglichen Weine.


354604 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2004 12,00 Euro
Die weißen Rebsorten der Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, sehr mineralische Cuvée aus Muscat sec, Chardonnay, Grenache Blanc und Viognier vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt.
Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Finesse. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen.
Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis Ende 2009.



357102 „Le Soula”, VdP des Côteaux des Fenouillèdes, blanc 2002 25,90 Euro
„Sensationelle Qualität, 98 Punkte” (Alles über Wein, 2/2005)
Grenache Blanc, Sauvignon Blanc, Marsanne und Chenin Blanc aus biodynamischem Anbau, handgelesen, rigide selektioniert, ergeben eine faszinierende Cuvée, die 8 Monate in neuen und gebrauchten Barriques auf der Feinhefe verbrachte.
Die sagenhafte Mineralität in diesem stilistisch absolut unverwechselbaren Weltklasseweißwein erinnert an beste Rieslinge aus dem deutschsprachigen Raum oder an große weiße Burgunder, so klar, reintönig und präzise zieht sich ihre tiefgründige Spur über die gesamte Zunge. Dabei präsentiert sich dieser Gigant in seiner Stilistik von den anderen Weißweinen Gaubys völlig verschieden, denn der Granitboden vermittelt noch einmal ein deutliches Mehr an Frische, Kühle, Rasse, Finesse und Mineralität! Mächtig, konzentriert, opulent und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität wahrlich großer Meisterwerke aufspielt, ungemein komplex in seiner Aromatik, perfekte Balance zwischen phantastischem Schmelz, schmeichelnder Cremigkeit und vibrierender Stahligkeit, „eine eiserne Faust im samtenen Handschuh”, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben.

André Dominé, einer der versiertesten Weinkenner der Welt und Autor des Standardwerkes „Wein”, vergibt in „Alles über WEIN” diesem in ganz Frankreich unvergleichlichen Monument genialer Winzerkunst 98 Punkte: „Helles Grüngold; grüne Kräuter, Früchte, Würz- und Rauchnoten; herrliche Frische, seidige Textur, elegant, wunderbare, endlose Mineralität, sensationell”.
Zu genießen bis nach 2012, unbedingt einen ganzen Tag vor dem Genuss dekantieren und nicht zu kalt servieren!

Leider bereits ausverkauft!


354104 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2004 12,00 Euro
Ein in seiner Preisklasse unvergleichlicher Traum von Wein aus ganz großem Jahrgang vom Hochplateau von Calce im äußersten südwestlichen Zipfel der französischen Mittelmeerküste, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der ebenfalls geprägt ist von seiner für den französischen Süden raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finesse. In der Farbe ein tiefes Violettrot mit schwarzem Kern; die Nase wird betört von einem gleichzeitig dichten und dennoch filigranen Kirsch- und Cassisbukett mit Anklängen an Früchtebrot, Tabak, schwarze Oliven und Karamell, feinst unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität.
Die expressive Frucht, verbunden mit einer burgundischen Finesse und einem äußerst moderaten Alkoholgrad (12 %), betört gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, will nicht mehr loslassen. Ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein, mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen (vom Ausbau im fast unmerklichen Barrique), ein Zungengefühl von zartem Schmelz und subtiler Mineralität: ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung!
Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld.
Übrigens: In der „Revue du vin de France”, die alljährlich den neuesten Jahrgang aller Anbauregionen Frankreichs beurteilt, erhält die Domaine Gauby als eine von zwei Weingütern aus dem riesigen Gebiet des Languedoc-Roussillon einen „coup de coeur” und der längst ausverkaufte Jahrgangsvorgänger unseres hier präsentierten Calcinaires wird ausdrücklich wegen „seiner verführerischen Frucht und seiner großartigen Tanninstruktur” gefeiert.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2010.



354403 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2003 25,90 Euro
Uralte Grenache- und Carignanreben aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (über 50 Jahre alt) ergeben einen der besten Rotweine des gesamten französischen Südens, der wegen seiner faszinierenden Frische und Kühle und beispielhaften Mineralität, seiner fulminanten Finesse und Eleganz (und genau diese Parameter herauszuarbeiten war ein Knackpunkt dieses heißen Jahrgangs!) und seines ganz eigenständigen Charakters wegen Referenzcharakter besitzt und in allen bisherigen Proben ungemein beeindruckte. Keine Spur von marmeladiger Überreife, von Rumtopfnoten oder einer Alkoholdominanz, unerwünschte Parameter, die Gaumen und Nase unschön attackieren, stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefdunkle Wein mit einer sagenhaften Fruchttiefe und einer noblen Aromatik:
Edle, burgundisch kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren- und Amarenakirscharomen, feinst unterlegt von Bitterschokolade- und Tabaknoten in Nase und Gaumen, dazu ein kohärenter innerer Spannungsbogen von der Zungenspitze bis in den phantastisch langen Nachhall sowie traumhaft feine, in dieser Form bisher im französischen Süden wohl nie zuvor erlebte seidige Gerbstoffe: Dieser phantastische Tropfen ist daher ein phänomenal großer Spitzenwein von einer unglaublichen, bis dato im Midi unerreichten burgundischen Finesse, der nicht nur im Roussillon, sondern selbst im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht!
Meine persönliche Empfehlung des Jahres aus Frankreichs wildem Süden, sicherlich kein billiger Wein (wie könnte er dies angesichts seiner fabelhaften Qualitäten auch sein), aber fast jede Sünde und daher eine besondere Investition sicherlich wert. Solch einen grandiosen Stoff finden Sie weltweit in dieser Preisklasse kaum ein zweites Mal. Faszination und Versuchung pur!
Dieser Referenzwein für DEN neuen Stil des französischen Südens schmeckt bereits heute mit Luftzufuhr hervorragend, Höhepunkt 2008 bis wenigstens 2015.



354503 Gauby, „La Muntada”, rouge 2003 59,00 Euro
Eine andere Preisliga, aber: Junge Syrahtrauben von einer traumhaften, im heißen Süden – ähnlich wie viele Parzellen der Domaine Trévallon – idealerweise nach Nordwesten! ausgerichteten großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Mourvèdrereben ergeben den für viele Kenner besten Wein des französischen Südens in 2003! Dieses sensationelle Weinunikat voller Ursprünglichkeit und geschliffener, burgundischer Finesse ist wohl das Größte, was Gérard Gauby in seiner bisherigen Winzerlaufbahn vinifiziert hat, noch einmal einen Tick besser als die phantastischen beiden Jahrgangsvorgänger:
Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und beispielloser Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), dies alles eigentlich wie gewohnt, gepaart jedoch mit einer bisher einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit unvergleichlicher Eleganz und Feinheit vereint.
Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein (mit Anklängen an Schlehe, Wachholderbeere, eingelegte schwarze Walnüsse, Schwarzbrot, Teer und Leder) setzt neue Maßstäbe für den gesamten europäischen Süden, betört, fasziniert, fordert die Sinne, macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten Midi!
Wurde schon der 2001er, zu Recht, von der Schweizer Fachzeitschrift WEINWISSER mit der Weltklassenote von 19/20 Punkten beurteilt und setze sich in einer mittlerweile legendären Blindprobe in unserem Haus selbst gegen den wahrhaft großen 2000er Mission-Haut-Brion (100 Parker-Punkte) durch, so kann auch dieser Traum eines Weines nur mit der Idealnote bewertet werden, (98-) 100 PdP-Punkte.
Christina Göbel, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005” und verantwortlich tätig im Stuttgarter 2-Sternerestaurant „Speisemeisterei” urteilt begeistert: „Phantastische Nase, der Gaumen ist perfekt, eine Mineralität, die auf der Zunge zu explodieren scheint, verwoben mit einer wunderschönen Gerbstoffstruktur, die wie Seide über die Zunge gleitet und einem nicht enden wollenden Nachhall. Ein Gesamtkunstwerk mit nur knapp 13 Volumenprozent Alkohol, bei dem der Künstler genau die Balance zwischen expressiver Opulenz und zurückhaltender Noblesse gelingt. Riesiges Potential mit dem Zeug zur Legende!”
Trinkbar wohl ab Ende 2007 (wobei er zurzeit nach etwa anderthalb tägiger Öffnung einen überraschenden Einblick in seine grandiose Zukunft gewährt), Höhepunkt 2009 bis nach 2020!



Domaine Le Murmurium - Côtes-du-Ventoux

„Die Entdeckung meiner Rhônereise im September 2004”, Robert M. Parker

Jean Marot, ehemals ein erfolgreicher Apotheker, hatte 1995 im Alter von 40 Jahren beschlossen, beruflich noch einmal neu anzufangen und sich ab sofort seiner großen Passion, dem Wein, zu widmen. In den südlichen Ausläufern des 1912 m hohen Mont Ventoux, in dieser so bezaubernd anmutigen Landschaft mit ihrem faszinierenden fahlen Licht, kaufte er, nach dem Besuch von Kursen in Weinbau und Kellertechnik, das kleine Weingut eines alten Winzers, der sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Die Anbaufläche erstreckt sich innerhalb des wildromantischen Massivs am hügeligen Fuße des heiligen Berges der Provenzalen in einer Höhenlage zwischen 100 und 400 m. Mit großem Enthusiasmus („Ich habe nicht das Gefühl, zu arbeiten, sondern lebe endlich meinen Traum”) ging Jean Marot ans Werk und krempelte alles um. Er begann den Weinanbau auf der Domaine Le Murmurium nach streng biologischen Richtlinien auszurichten, die extrem selektive Ernte der Trauben erfolgt von Hand und es wurden peu à peu moderne Kelleranlagen zur Vinifizierung des Lesegutes errichtet. Die mitreißende Leidenschaft, die Marots ,zweites Leben’ bestimmt, lässt faszinierende Rotweine entstehen, deren betörender Duft in unnachahmlicher Weise die Seele der provenzalischen Landschaft widerspiegelt!

Was uns besonders freut: Der ganze Rummel, der mittlerweile um seine Person und seine Weine einsetzte, hat Jean Marot nicht den Kopf verdreht und er beließ die Preise seit Jahren nahezu stabil. Bravo, Jean! An dieser so sympathischen Einstellung änderte auch die Ende Dezember 04 erfolgte ,Adelung’ durch Robert M. Parker nichts: „Die Entdeckung meiner Rhônereise im September 2004, brillante Weine zu absoluten Schnäppchenpreisen”, so urteilt der amerikanische ,Weinpapst’, dem für die Region der Rhône zweifellos die höchste journalistische Kompetenz zuzusprechen ist.


152104 Le Murmurium 2004 8,50 Euro
Seit diese ungemein leckere, höchst authentische Basiscuvée vor 5 Jahren in der Zeitschrift „DM/Euro” vom renommierten Fachjournalisten Pit Falkenstein als „traumhafte Neuentdeckung und Wein des Monats” gefeiert wurde, ist sie in jedem! Jahrgang sehr schnell ausverkauft. Die Zahl der Liebhaber dieses charaktervollen Weines, der deutlicher als die Spitzencuvées den unverfälschten Charakter seiner traumhaft schönen, wildromantischen Landschaft widerspiegelt, wächst beständig.
Erst recht wird dies in einem Jahrgang wie 2004 der Fall sein, der an der südlichen Rhône die besten Erntebedingungen seit Menschengedenken mit sich brachte: Kleine Regenschauer Anfang September, die Reifeblockaden lösten, traumhaftes Erntewetter Ende September/Anfang Oktober mit Tageshöchsttemperaturen bis zu 30° und nächtliche Abkühlungen bis knapp über Null Grad am frühen Morgen.
Diese einzigartigen Gegebenheiten führten zur Herausbildung ungemein komplexer Aromen und zu einer sagenhaften inneren Balance, welche die Weine der besten Winzer auf unnachahmliche Weise prägen! Welch betörende Aromen, welch faszinierender Charakter voller Ursprünglichkeit:
In der Nase Noten von Himbeeren, Wildkräutern, provenzalischen Gewürzen und Cassis, die wie die tiefdunkle Farbe neben den niedrigen Erträgen der alten, ausschließlich nach streng biologischen Verfahren bearbeiteten Reben auf den 25%igen Anteil Syrah an der Cuvée zurückzuführen sind (70% Grenache, 5% Carignan).
Im Mund präsentiert sich der Wein konzentriert und von dichter, samtener Textur, aber jahrgangsbedingt weniger opulent als der mächtige 03er, ist dabei von deutlich mehr Spiel und Eleganz gezeichnet. Die seidenen Tannine sind bestens eingebunden und überhaupt nicht aggressiv, eine ganz leichte, samtige Süße ist in Anklängen bemerkbar.
Nach längerer Öffnung (mühelos verträgt der Wein mehrere Tage) dominiert die Johannisbeere den Duft, mit Anklängen an Flieder, Veilchen, Blaubeeren, Rosen und exotische Hölzer. Und das Verblüffendste bei diesem kleinen Juwel aus großem Jahr ist der sagenhaft niedrige Preis, der bei solchen Qualitäten selbst in Südfrankreich einzigartig ist!
Zu genießen ist dieser Klassewein ab Ende dieses Jahres (wir empfehlen eine Trinktemperatur von 17-18°), Höhepunkt 2007 bis 2009.



152204 Murmurium, Carpe Diem, rouge 2004 12,90 Euro
Die heiß begehrte Cuvée „Carpe Diem” ist aufgrund ihrer sensationellen Qualität in fast jedem Jahrgang binnen Wochen ausverkauft, obwohl uns Jean Marot seit Jahren sein größtes Exportkontingent zur Verfügung stellt. Waren wir doch sein erster deutscher Importeur, lange bevor ihn die Fachpresse enthusiastisch feierte (So präsentierten wir den Carpe Diem beispielsweise dem FEINSCHMECKER, der ihn dann prompt zu einem der 100 besten Weine der Welt erkor!).
Im Jahrgang 2004 hat sich Jean Marot jedoch, ähnlich wie in 2003, selbst übertroffen. Diese herrliche Cuvée (je 50% Grenache und Syrah aus verrückt niedrigen Erträgen von 15 hl/ha!), wie immer aus sehr reifen Trauben aus biologischem Anbau produziert und 8 Monate im kaum spürbaren Barrique unterschiedlicher Tonneliers ausgebaut, brilliert in ihrer Preisklasse mit einer traumhaften Qualität, mit feinen eleganten Aromen nach Cassis, Heidelbeeren, Waldbrombeeren und schwarzen Kirschen, mit leicht nussigen und pfeffrigen Anklängen und einer reifen, würzigen und süßlichen Frucht. Nach längerer Öffnung zeigen sich dann zarte Anklänge an Flieder, Veilchen und Kräuter der Provence.
Ein faszinierender Tropfen, in dem sich eine enorme Konzentration, Dichte und eine phantastische Frische (Jean ist es schmeckbar gelungen, seine Weine noch balancierter, harmonischer und mit einer ,kühleren’ Stilistik zu versehen als früher) mit einem betörenden Aromenspiel paaren. Einfühlsamer und gekonnter kann man Grenache und Syrah nicht vinifizieren.
Die dichte und angenehm frische Textur, der hohe Extrakt, die kühle dunkle Syrahfrucht, das intensive, rassige Geschmackserlebnis, die cremigen Tannine, all dies ergibt einen Klassewein („einen Mini-Hermitage aus Frankreichs Süden”, Parker), der nach weit mehr schmeckt, als er kostet. Deutlich spürbar die nochmaligen Verbesserungen in der Qualität, die darauf zurückzuführen sind, dass Jean mittlerweile seine – teils gar unterirdisch – angelegten Weinkeller fertig gestellt hat und die Provisorien bei der Vinifizierung ein Ende haben.
Dieser Klassewein braucht noch einige Monate, um sich zu harmonisieren. Voraussichtlich wird er im Frühjahr nächsten Jahres beginnen sich zu öffnen und seinen Höhepunkt zwischen Mitte 2006 und 2012 erreichen.



Aus seiner Schatzkammer hat Jean uns nochmals eine kleine Menge seiner schon lange ausverkauften und weltweit gesuchten raren Spitzenweine aus 2003 zugeteilt.

152303 Murmurium, Cuvée Opera, rouge 2003 24,00 Euro
Im Superjahrgang 2003 für die Region des Mont Ventoux hat Jean in kleinen Mengen (ganze 6 Barriques) einen Wein in bisher noch nicht erlebter Qualität am Mont Ventoux vinifiziert, der einem Vergleich mit wesentlich teureren Prestigecuvées aus Châteauneuf-du-Pape spielend standhält. Dabei ist diese faszinierend elegante Cuvée (85% barriqueausgebaute Grenache von alten Reben, 15% Syrah) von Trauben aus biologischem Anbau kein vordergründiger Blender oder ein marmeladiges Konzentrationsmonster. Stattdessen kommt sie bei aller Dichte wohltuend zurückhaltend daher wie ein „Grandseigneur”, voller Würde und Anmut und der größten Finesse aller Weine von Murmurium, fein strukturiert, ein wunderbares Gewächs ohne Show-Effekte, das aufgrund seiner weichen Tanninstruktur schon heute hervorragendes Trinkvergnügen bereitet, aber auch über ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential von mindestens 8-10 Jahren verfügt.
In der Nase faszinierende Aromen von Cassis, Wildbeeren, Brombeeren, edlen Gewürzen, frisch gemahlenem Pfeffer und schwarzen Kirschen. Im Mund noch ein wenig verschlossen, dabei konzentriert, dicht und finessenreich, die seidenen, von einer leicht süßlichen Frucht umhüllten Tannine gleiten ungemein zärtlich die Zunge hinunter. Nach längerer Öffnung zeigen sich dann zarte Anklänge an Flieder, Veilchen, Blaubeeren, exotische Hölzer und etwas Bitterschokolade; beeindruckender Körper, außerordentlich langer Nachhall.
„Ein vorzüglich gelungener Wein mit großem Anspruch!”, urteilte ALLES ÜBER WEIN bereits über den fast gleich guten, aber doch noch nicht ganz so komplexen 01er. Und jetzt, was für ein Wahnsinnsstoff, von Parker zu Recht mit 91-93 Punkten bedacht!



152503 Murmurium, Cuvée Talisman, rouge 2003 24,00 Euro
Welch spektakulärer Stoff von einer Parzelle, die wegen ihrer Qualität zwar schon seit Generationen hoch gerühmt ist, die aber außerhalb der offiziellen Appellationsgrenzen des Mont Ventoux liegt. Aus 60% uralten Grenachereben mit einem geradezu lächerlich niedrigen, natürlichen Ertrag von 10 hl/ha und 40% Syrah hat Jean Marot einen umwerfenden Stoff vinifiziert, aus dem die Träume eines wahren Weinliebhabers bestehen.
In der Farbe ein intensives Purpurrot, in der Nase ein ganzer Strauß provenzalischer Aromen: Kräuter und Gewürze, reife Schattenmorellen, Cassis, Rauch, Mineralien, Pfeffer und gerösteter Espresso. Am Gaumen ungemein konzentriert mit sehr viel Extrakt und einer fabelhaften Dichte und einer enormen Ausstrahlung. Tiefe und Würze haben das Potential zur Legende und die kühle Eleganz des Weines ist sensationell.
Dieses atemberaubende Ergebnis harter künstlerischer Arbeit in Weinberg und Keller vermittelt dem Wein eine schwebende Seidigkeit, eine seltene Frische und eine enorme Tiefe in dicht verwobener Tannintransparenz, die diesen herrlichen Stoff zur elitären Trinkseide machen. Nobel, raffiniert, ätherisch tänzelnd, enorm lang anhaltend, welch ein Vergnügen für alle Sinne. Ein Gänsehautwein, ein Geniestreich. Bravo Jean Marot!
Zu genießen jetzt bis nach 2012.



ITALIEN

Saladini Pilastri

„Die Qualitätssieger aus der ländlich strukturierten Weinregion der Marken – ein Highlight für Schnäppchenjäger” (Parker).

„Wenn es dem Körper gut geht, singt die Seele” (Askolaner Sprichwort). „In den Marken singt die Seele des Weinliebhabers, weil es Winzern gelingt, im italienischen Qualitätsweinbau eine Vorreiterrolle zu spielen, ohne den Blick auf die Preisgestaltung zu verlieren. Saladini Pilastri vinifiziert im biologischen Anbau Rotweine mit bemerkenswerter Farbtiefe und Struktur bei bestem Preis-Genussverhältnis: Noblesse oblige!” (ALLES ÜBER WEIN 2/2005).

Morgenröte erstrahlt über den Marken. Die „Marche” liegen zwar im Schatten der gewaltigen Toskanischen Apenninen, abseits der berühmten Weingüter der benachbarten Provinzen Toskana und Umbrien. Aber Sie wissen es längst: Das hügelige Hinterland an der Adriaküste bringt inzwischen einige der besten Tropfen Italiens hervor und glänzt im Licht der internationalen Presse. Parker und der „Gambero Rosso” rühmen regelmäßig die Spitzengüter, an vorderster Stelle dabei immer unser Weingut Saladini Pilastri, das, zwischen der Adria und den malerischen Hügeln der Abruzzen gelegen, unter Insidern als DER Aufsteiger der letzten Jahre gilt: Ein Lieblingsbetrieb von uns – und von Ihnen, unsere Verkaufszahlen legen beredtes Zeugnis ab – mit ungeschminkten, tieffruchtigen und körperreichen Weinen von großer Nachhaltigkeit und Regionalcharakter ohne jegliche marmeladige Konsistenz.

Schonend vinifiziert aus autochthonen Reben, die in Top-Lagen in südlicher Ausrichtung über dem Trontotal auf erstklassigem Terroir wachsen und sowohl von den langen heißen Sommern als auch vom kühlenden Einfluss des Flusses und des nur 10 km entfernten Meeres profitieren. Daher diese traumhafte Balance zwischen saftiger Frische und reifer, ja schmeichelnder Frucht.
So ist es für uns auch keine Überraschung, dass der renommierte DECANTER die preislich so attraktive Spitzencuvée unseres vinologischen Kleinods aus den Marken zu den „10 besten Rotweinen Italiens” gewählt hat. Anlass für uns, Ihnen diese traumhafte Cuvée unseres Vorzeigegutes zu einem besonders attraktiven Schnäppchenpreis (12 Flaschen zum Preis von 10) wärmstens zu empfehlen und Ihnen auch den frisch abgefüllten großen 2003er Piediprato und den leckeren 2004er Basiswein (als besonders lukrative Angebotsofferte) eindringlich ans Herz zu legen, die allesamt von Parker ganz aktuell wiederum mit sensationellen Bewertungen in ihrer so sympathischen Preisklasse geadelt worden sind. Bio-Weine, wie sie traumhafter nicht sein können!


652104 Pilastri, Rosso Piceno (PK) 2004 , statt 5,70 nur 4,95 Euro
Der ungemein verführerische Piceno 2004, eine Cuvée aus Montepulciano (30%) und Sangiovese, präsentiert sich in seiner selten attraktiven Preisklasse mit einer Wagenladung voll leckerer Frucht, insbesondere Erdbeeren und schwarze Kirschen, fein unterlegt von einer animierenden kräutrigen Würze. „Mit einer wundervollen Tiefe versehen” (Parker, 89 Punkte), aber auch eleganter und weniger konfitürig als seine schon bei den Freunden italienischer Weine so beliebten Vorgänger, bietet diese traumhafte Cuvée daher noch deutlich leckereren Zechgenuss als in der Vergangenheit.
Mit seinen feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund und seinen saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert er sich bereits heute von seiner schönsten Seite. Ein Klasse-Alltagswein, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht, mit einem unschlagbar günstigen Preis-Genussverhältnis!
Höhepunkt ab sofort bis 2008.

Ankunftsofferte bis 30.11.2005, späterer Preis 5,70 Euro
Reservierbar, lieferbar ab Anfang November


652203 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 2003 8,90 Euro
In der Farbe von einem leuchtenden, tiefen Rubinrot und in der Nase dominiert von einer sinnlich-verführerische Frucht präsentiert sich die aromatische Cuvée aus Montepulciano und Sangiovese elegant, dicht, süß und saftig, aber auch ungemein lebendig, delikat und herrlich frisch. Betörende, expressive Beeren-Aromatik, pralle, reife schwarze Kirschen, Kaffee, Röstaromen und weiße Trüffel. Am Gaumen wiederum Schokolade und Dörrpflaumen; trotz noch präsenter, aber cremiger Gerbstoffe schmeichlerisch, saftig, fruchtig, konzentriert und elegant, von bekömmlicher Frische mit reifem, feinkörnigem Tannin. Der zartwürzige Nachhall dieses tollen Bio-Weines ist zart mineralisch unterlegt, elegant und vollmundig: ein phantastisch guter Alltagswein mit Feuer und italienischem Charme.
In der Vergangenheit bereits mehrfach mit 2 Gläsern gefeiert und zusätzlich mit der Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis im Gambero Rosso geadelt und aktuell von Parker im Wine Advocate mit 90 Punkten bewertet!



80017 Pilastri, Vigna Monteprandone, rosso 12 für 10 2002 , statt 154,80 nur129,00 Euro
Kräftiges, dunkles Kirschrot in der Farbe, in der Nase fasziniert die Feinheit und Eleganz. Noble Beerenfrucht mit zart süßlichen Anklängen an reife Kirschen und feinem Nougatschmelz, etwas Tabak, Dörrpflaume und Rauch. Am Gaumen dann wiederum satte Kirschfrucht und mineralische Frische. Dieser Cru hat Charakter, er gibt sich zwar schmeichlerisch, aber besitzt jene Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut. Der Körper ist konzentriert, kraftvoll, aber auch sehnig und straff. Große Feinheit, seidige Eleganz. Insbesondere die saftig-weichen, ja fast mürben Tannine schmeicheln zusammen mit der erfrischenden Säurestruktur dem Gaumen und lassen die wahren Liebhaber Italiens mit der Zunge schnalzen:
Einer der besten Roten (Montepulciano/Sangiovese), die je in den Marken erzeugt wurden, barriqueausgebaut, unfiltriert, zu unglaublich niedrigem Preis. Diesen nur in großen Jahrgängen erzeugten Wein voller regionsspezifischer Typizität und autochthonem Rebsortencharakter müssen Sie einfach probieren, eine Stunde vorher bitte dekantieren.
Auf hohe Bewertungen im Gambero Rosso geradezu abonniert! Robert Parker, besser gesagt sein jetzt für Italien zuständiger und wesentlich zurückhaltend punktender Mitarbeiter Daniel Thomases, vergab im Wine Advocate für den Vorgänger – der 2002er ist für mich auf ähnlich hohem Niveau, wenn nicht gar noch eleganter, saftiger und rassiger – begeistert 91 Punkte und damit deutlich mehr, als so manchem wesentlich teureren Prestigechianti aus der Toskana. Ziemlich viel Lob für dieses immer noch sehr preis„werte” Juwel aus den Marken. 2 Gläser im Gambero Rosso 2005. Decanter: Einer der 10 besten Rotweine Italiens!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2009.

12 Flaschen zum Preis von 10!


DEUTSCHLAND

Weinhof Herrenberg

Naturweine von mythischem Kulturland

Die klassischen 2004er Rieslinge von Herrenberg – Mario Scheuermann nannte das Gut einmal überschwänglich sogar „den weißen Pétrus von der Saar” – scheinen fast unglaubliche Versprechen schon im Duft, lösen diese aber vollständig am Gaumen ein: Riesling-Parameter von ungeheurer Tiefe! Sie lösen Emotionen aus, machen zunächst sprachlos angesichts ihrer sinnenverwirrenden, aber zutiefst sinnlichen Paradoxie von Intensität und Kühle. Das ist das ungeheure Raffinement dieser so exzellent gelungenen Weine, die sich trotz ihrer Fülle in schier unergründliche geologische Tiefen zu graben scheinen. Ihre laserstrahlartig eingewobene, abgrundtiefe Mineralität lässt mich immer wieder nach dem Trinken am leeren Glas schnuppern, wo sich die Geheimnisse der Früchte kurz zuvor offenbarten – aber der Schatz ist bei weitem nicht leer!

Der hohe Reifegrad und die enorm lange physiologische Reifezeit des erstklassigen, handverlesenen Traubenmaterials – DAS Signum für den in der Spitze so herausragend gelungenen Spitzenjahrgangs 2004 – verleiht eine komplexe, diskret verwobene Fruchtigkeit, einen faszinierenden mineralischen Ausdruck und durch das pointierte Säurespiel saar-typischen Glanz. Waren die Herrenberg-Rieslinge vor ein paar Jahren noch geprägt von enormer Stoffigkeit, ohne jedoch vordergründig zu sein, kommen die 2004er als imaginärer Verschnitt zwischen 2001 und 2002 klassischer, präziser und delikater daher – einfach noch einen Tick frischer, subtiler und rassiger. Es geht nicht um die Wagner-Oper oder um schiere Muskeln. Es geht um Feinheiten und Finesse, um Fragilität aus einer einmaligen Kulturlandschaft – mit dem Schieferterroir quasi als ,Nachtspeicherheizung’.

Der Schodener Herrenberg, der ,Hausberg’ des rührigen Winzerehepaars Claudia und Manfred Loch, ist ein optimal süd-südwestorientierter Weinbergs-Gigant mit einer Krümmung wie ein Parabolspiegel, der mit seinen extrem unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen und seinem privilegierten Mikroklima wie ein riesiger Brennspiegel jeden auch noch so kleinen Sonnenstrahl einzufangen vermag. Wenn man hoch über der Saar in diesen steilen Schieferlagen des Schodener Herrenbergs kraxelt, fallen sofort die Unterschiede zwischen den Parzellen des strikt qualitätsorientierten Winzerpaars und denen ihrer Nachbarn ins Auge: zum einen die extrem gepflegten „lebenden” Böden mit ihrem komplexen natürlichen Grünbewuchs – Wildkräutermanagement“ pur! Zum anderen sticht die Vertiko-Erziehung nach Professor Cargnello hervor, die nach den Erfahrungen der Lochs dem traditionellen Moselschnitt weit überlegen ist, da die buschartigen Reben über ein deutlich besseres Blatt-Fruchtverhältnis verfügen, dass mitverantwortlich ist für die herausragende Qualität der Trauben.

Auf dem Weingut Herrenberg herrscht klare Aufgabenteilung: Während Claudia sich intensiv um die Weinberge kümmert (O-Ton von Manfred, der sich gerne selbst „als ersten Knecht“ tituliert: „Sie hat ein Gespür für die Rebe“), ist ihr Mann für die Weinbereitung zuständig. Die Weinbergsarbeit ist auf biologischen Anbau umgestellt, so dass es keinerlei Einsatz mehr von Insektiziden und Herbiziden gibt. Verrückt niedrige Erträge als Ergebnis intensiver Weinbergsarbeit, eine extrem selektive Auslese, unverzüglicher, schonender Transport gesunder, unzerquetschter Trauben in kleinen Behältern in die Keller und sofortige sanfte Pressung – selbst Marienkäfer haben diese Prozedur schon überlebt! – setzen rigorose Qualitätsmaximen. Hier wird Riesling zum Medium, zum Steillagen-Faszinosum! Das ist die kühle Mineralität von nassem Schiefer und Mineralien. Da ist jeder Schluck, jedes Erschnuppern eine geheimnisvolle Reise in das Innere eines Berges. Es sind Riesling-Unikate durch und durch und sie werden auch seitens der Fachpresse euphorisch gefeiert: „Bei der minimalen Jahresproduktion und solchen Qualitäten müssten die Weinkenner eigentlich Schlange stehen und alles müsste zu Höchstpreisen ständig ausverkauft sein. Herrenberg ist so etwas wie ein weißer Riesling-Pétrus von der Saar: Winzige Produktion, total eigenständiger Terroir-Charakter in absoluten Spitzenlagen“ (Mario Scheuermann).

Meiner Meinung nach sind die sympathischen Quereinsteiger Claudia und Manfred Loch zusammen mit Roman Niewodniczanski (Van Volxem), Johannes Leitz aus dem Rheingau und Dirk Würtz aus Rheinhessen die größte Bereicherung der deutschen Winzerszene im letzten Jahrzehnt und zählen zur Winzerelite Deutschlands: Diese großen Rieslinge von Claudia und Manfred Loch sind das Resultat erstklassiger Lagen, ehrlicher, harter handwerklicher Arbeit in den strikt biologisch bewirtschafteten Weinbergen und einer vehementen Liebesbeziehung zu majestätischen, aber auch mehr und mehr filigranen, von Eleganz und Finesse geprägten Rieslingen – die unnachahmliche Sinfonie eines wahrhaft großen Terroirs. Saar-Gefühl, Saar-Schmelz pur. Unbedingt probieren!

P.S. Aktuell hat das Weingut Herrenberg auf Kronverschlüsse umgestellt, wodurch jede Flasche ihre unnachahmliche Frische und ihr eindringliches Spiel bewahrt: garantiert korkfrei. Beim Kauf von mindestens 6 Flaschen schenken wir Ihnen als Bonus einen Verschluss für angebrochene Flaschen. Zudem wurden die bis zum Jahrgang 2003 gebräuchlichen Fassnummern für einzelne Weine aufgegeben – zugunsten alter, traditioneller Flurnamen, die noch stringenter auf das großartige Terroir-Konzept hinweisen.

Zur Trinkreife: Alle Loch-Rieslinge brauchen infolge ihrer völlig unmanipulierten Ausbauweise immer einige Monate der Flaschenreife, bis sie sich in ihrer ganzen Schönheit offenbaren und besitzen allesamt ein großes Lagerpotential!


908104 Herrenberg, Schodener Herrenberg „LochRiesling”, trocken (SC) 2004 9,50 Euro
Die ganze Welt des Saarfrüchte, aufgeschnitten in einem Korb, von kleinen, weißen Weinbergspfirsichen über saftigen Cox-Orange-Äpfeln bis zu den topfrischen Zitrusfrüchten und saftiger Ananas. Ein Saft- und Kraftwunder aller erster Güte und zum sensationell günstigen Preis, mit fordernder Rasse, aber ohne heißes Temperament. Wunderschönes Spiel zwischen Fruchtschmelz, Süße und Säure! Brilliante, klare Art! Ein nachhaltiger, animierender Weinstil, ein herrlicher Trinkspaß, eine ,Einstiegsdroge’ gar.
Dieser Basisriesling steht geradezu exemplarisch für die neue, aufregende Weinkultur von der Saar, die Charakter und Identität bewahrt, gleichzeitig aber auch fröhliche, mundfüllende, präzise Fruchtigkeit zeigt. Ein lecker-saftiger Alltagswein mit wahren Luxus-Qualitäten!




908604 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Saartyr”, Riesling trocken (SC) 2004 16,90 Euro
Die mythologische Gestalt des Satyr, dieser so lüsterne, sinnenfrohe Waldgeist und Begleiter des Dionysos, ist der Namensgeber für diesen herrlichen Spitzenriesling von einer prächtigen Steillage der Saar: Aus einer direkt unterhalb des Kamms des Herrenbergs gelegenen, extrem steilen und felsigen, im saarländischen Dialekt „Stier” (ein mundartlicher Ausdruck für „Stirn”) genannten Parzelle mit dem höchsten Schieferanteil, stammen die in perfektem Reifezustand geernteten, kerngesunden Trauben dieses exzellenten Rieslings.
Was für eine großartige, den Wein zurzeit noch dominierende Mineralität und subtile Würze, welch feinste Frucht, welch ungemein komplexe, aber auch nach längerer Öffnung bereits verspielte Aromatik: ausgeprägte Zitrusfrucht, Limette, Cassis, Holunderblüten und grüner Apfel. Am Gaumen eine kitzelnde, rassige, frische Säure, eine traumhafte, reife Textur, eine wunderschöne Dichte und großartige Konzentration, dennoch elegant und voller Finesse, dabei feinst balanciert mit einer schmelzigen, ins Exotische spielenden Frucht; langer, von den Zitrusfrüchten dominierter Nachhall.
Ein begeisternder Riesling, der sich verwoben, dicht und komplex präsentiert, dabei von nobler und edler Gestalt, der Emotionen und Sinnlichkeit zu wecken vermag!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren empfohlen), Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2010.



908304 Herrenberg, Wiltinger Schlangengraben „Alte Reben”, Riesling trocken (SC) 2004 19,50 Euro
Welch ein Mosaik vielschichtiger Aromen, welch beeindruckende Eleganz und Komplexität! Ein geniales und rares Riesling-Unikat von einem ganz besonderen Teilstück des Wiltinger Schlangengrabens – mit 80 bis über 100 Jahre alten, wurzelechten Rebstöcken und einem ungemein rassigen, feinst verwobenem und komplexem Aromenspektrum von Quittengelee, Holunderblüte und reifem Pfirsich. Am Gaumen unwahrscheinlich schmelzig, extraktreich, dicht und fruchtintensiv, gekeltert aus kleinen, dickschaligen und aromareichen Niedrigertragsbeeren, und dennoch charmant, cremig, saftig und feingliedrig.
Ein Referenz-Riesling mit präzisem Fruchtkern in der satten Mitte ausgestattet, der aromatische Fülle verbreitet, dabei Frucht und Mineralität gekonnt vermählt. Wie alle großen Weine von alten Reben strahlt er eine rare innere Ruhe aus, betört durch seinen subtilen mineralischen Ausdruck und die ungewöhnliche Aromenintensität.
Ein exzellenter Essensbegleiter, ein Intensiv-Wein voller Authentizität, Ursprungscharakter und Individualität wie er rar geworden ist auf dem Weltmarkt. Eine unvergessliche Persönlichkeit, Größe, aber ohne Anmaßung. Unbedingt probieren!



908204 Herrenberg, Ockfener Bockstein, Riesling trocken (SC) 2004 22,50 Euro
Von einer der Traumlagen der Weinanbauregion Saar im ursprünglichen alten Bockstein, gesegnet mit einem eher rötlichen, erzdurchwachsenen Schiefer, kommt diese Labsal der Seele: eine gelungene Symbiose, eine Liebesbeziehung gar zwischen der Rieslingfrucht und dem Schiefer, ein spektakulär gut gelungener Saarriesling in Perfektion!
In der Nase eine hochfeine Mineralität und Noten von reifen Birnen und Äpfel, gerade frisch gepflückt, dazu dieser herrlich steinige ,gôut de terroir’! Am Gaumen zieht sich eine lückenlose Kette von aromatischen Früchten von den Zungenspitze bis ganz weit hinten hin, dabei wirkt dieser Wein femininer, schlanker, als es das Bukett erahnen lässt. Zuerst scheint er fast zu zart zu sein, feinst ziseliert und enorm kühl von der Ausstrahlung, doch man täuscht sich. Die enorme Tiefe und Ausstrahlung kommt und kommt, dazu ein herrlicher Schmelz und ein fruchtbetontes, sehr pointiertes Säure-Spiel, das nachhaltige Länge verleiht.
Bei diesem Weinmonument wird Terroir erlebbar: Zauberflöte statt Fuge! Das ist die Noblesse einer Grande Dame!



908504 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Quasaar”, Riesling feinherb (SC) 2004 16,90 Euro
Nochmals eines der von Lochs so geliebten Wortspiele, die diesen traumhaften feinherben Riesling auszeichnen sollen. Komplexe Nase mit wunderschönen floralen Noten von Flieder und Holunderblüte, wiederum diese wunderbare Leichtigkeit des Weins verströmend, verführerische Frucht von reifem Pfirsich und saftiger Ananas, zarte Mineralität in der Nase und am Gaumen, tolles Süße-Säure-Spiel, wobei die Süße kaum merklich ist.
Schöne Balance und Harmonie, viel Power und Extrakt, dabei auch feinsinnig, elegant und verspielt Saarweincharakter in großartiger Stilistik demonstrierend, lang anhaltend. Wirkt sehr zugänglich und saftig, nachhaltig und frisch. Üppiger, ja „fleischiger” als der Stier, das ist die ultimative Opulenz für Eleganztrinker. Mustergültige Qualität aus souveräner Weinbereitung zum Top-Preis. Dieser Wein beweist Profil und kommt ohne „Turbo-Alkohol” und „Säure-Attacken” aus. Mit einem Wort: „Superlecker!”



908004 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Aus der Stier”, Riesling feinherb (SC) 2004 16,90 Euro
Das sind Schmetterlinge und Mosaiksteine, das ist hinreißende Frische und Reife, das ist Charakter-Seele pur und gleichzeitig kristallklare Frische. Wiederum aus einer extrem steilen Parzelle der ,Stier’ – mit dem höchsten Schieferanteil – stammen die absolut gesunden Trauben dieses exzellenten Rieslings. Was für eine großartige Mineralität mit subtilen Feuersteinnoten, welch feinsten Aromen von Zitrusfrüchten und Birne, welch ungemein komplexe, fein ziselierte Aromatik, unwahrscheinlich anregend und animierend. Die Süße (16 Gramm) ist kaum spürbar, sondern katapultiert die Frucht nach vorne, verleiht dem Wein Schmelz. Er wirkt dicht und zugleich elegant.
Langer Nachhall! Wahrhaft ein „lüsterner” Wein, der Emotionen und Sinnlichkeit zu wecken vermag und damit die schönste Ausprägung des „neuen” Stils vom Weinhof Herrenberg. Mit einem Glanz und einer Strahlkraft, als gäbe es im Glas ein leuchtendes Licht.



Weingut Dirk Würtz

Sympathischer Revoluzzer und Qualitätsfanatiker aus Rheinhessen

„Es gibt keine Zwischenstufe zwischen Qualität und Nichtqualität”. Erfrischend unangepasst formuliert Dirk Würtz, dieser eigenwillige, kluge Kopf, ein engagierter Querdenker, seine Ansichten zur deutschen Weinszene. Der studierte Betriebswirt, Politologe und Philologe, ein klassischer Quereinsteiger also, wollte eigentlich schon sein ganzes Leben lang nichts andere als „Bauer” werden und geht nach seiner Jungfernstation als Kellermeister bei Weil unbeirrbar seinen eigenen Weg. Er eckt an dabei: Mit dezidierten Urteilen zu (Fehl-) Entwicklungen im deutschen Weinbau schafft sich Dirk wahrlich nicht nur Freunde. Ein Winzer mit Ecken und Kanten, wie seine Rieslinge eben, voller Charakter und Authentizität.

Seine Weinberge liegen im Hinterland von Nierstein, fernab des Rheins. Hier bietet das wellige Hügelland ein ganz anderes landschaftliches Bild: die vorherrschenden Böden, insbesondere Löss, Lehm und Mergel, oft mit Kalkstein unterlegt, können in sehr nassen Jahren zwar einen Nachteil bedeuten, stecken auf der anderen Seite jedoch die oftmals vorherrschende Trockenheit problemloser weg. Kein Wunder also, dass in diesem ländlich-abgeschiedenen Herrgottswinkel unser sympathischer ,Revoluzzer’ Dirk in Gau-Odernheim mit Weinen aufhorchen lässt, die – mittlerweile weit über Insiderkreise hinaus – wegen ihres sensationellen Preis-Genuss-Verhältnisses für erhebliches Aufsehen sorgen und die mitverantwortlich sind, dass Rheinhessen mittlerweile weltweit als Synonym für (trockene) Weltklassrieslinge deutscher Provenienz gefeiert wird. So stuft beispielsweise Marcus Hofschuster, renommierter Degustator des Internetweinführers Deutschland auf www.wein-plus.de, das Weingut Würtz mit 4 von 5 möglichen Sternen unmittelbar hinter Keller und Wittmann bereits als Nummer 3 der Region ein – welch ein Katapultstart in die erste Liga!

Dirks Weinberge, überwiegend gelegen in den exzellenten, aber jahrzehntelang fast vergessenen Uelversheimer Lagen, werden biologisch bewirtschaftet (für Dirk unumgängliche Voraussetzung, um extraktreiche, aromatische Weine zu gewinnen), die dicht bepflanzten Rebreihen von einem befreundeten Winzer, Hubertus Weinmann, „einem Genie im Weinberg, einem wirklichen Landarbeiter”, penibelst bearbeitet, auch von Vertragswinzern, die strikt nach seinen strengen Vorgaben arbeiten müssen. „Ich selbst verstehe ja nichts von Weinbergsarbeit, ich bin nur der Kellermeister”, stellt Dirk seine großartigen Fähigkeiten bescheiden unter den Scheffel. So intensiv im Weinberg gearbeitet wird, so wenig wird im Gegensatz dazu im Keller in die Entwicklung der Weine eingegriffen. Dirks Devise für den Keller klingt provokativ: „Kontrolliertes Nichtstun”.

Das kostet viele schlaflose Nächte, beinhaltet extrem sensibles Eingreifen in die Weinwerdung nur dann, wenn unbedingt nötig, zumeist spontane Vergärung bei ca. 20 Grad, Ausführung aller Kellerarbeiten nur mit Hilfe der Schwerkraft und so gut wie keine Filtration. Das Ergebnis derartig sensiblen Schaffens sind ungeheuer ausdrucksstarke Weine mit tief gestaffelter Struktur und intensiver Mineralität. Erst wenn die Weine im Fass fertig sind, entscheidet Dirk, ausschließlich aufgrund sensorischer Proben, welcher Riesling unter welchem Namen vermarktet wird, Mostgewicht und andere Parameter interessieren ihn dabei überhaupt nicht. Der Jungfernjahrgang 2001 eines erfrischend unangepassten Winzers geriet bereits spektakulär, der heute präsentierte 04er ist zweifellos Dirks bisher größter Wurf.

„Ich mache langlebige, charaktervolle Weine für meine Sympathisanten, keine Journalistenweine”, so Dirks herzerfrischend unangepasstes Statement. Dabei schert er sich nicht um Lagenbezeichnungen oder Prädikate, sondern füllt getreu dem von ihm favorisierten Bordelaiser Prinzip von allen kultivierten Rebsorten lediglich Erst- und Zweitweine, und Erstweine auch nur dann, wenn es der Jahrgang hergibt. „Wer Würtz kennt, dem wird schnell klar, dass hier ein Wahnsinniger am Werk ist, der nicht aufgeben wird, bis er das Potenzial der Uelversheimer Weinberge tatsächlich ausgereizt hat. Da er sich da selbst noch auf einem langen Weg sieht dürfen wir uns gerade in Anbetracht seiner bisherigen Leistungen noch auf einiges gefasst machen”, so das dezidierte Urteil von Marcus Hofschuster in seinem Internetweinführer www.wein-plus.de .

Dirk Würtz: das ist schlicht handwerkliches Highend aus Rheinhessen in Perfektion!

VINUM-TV hat ganz aktuell unseren sympathischen Revoluzzer Dirk Würtz porträtiert. Aus diesem Anlass präsentieren wir drei absolute Renner aus seiner Kollektion zu extrem attraktiven Preisen in der 12er Kiste:


9504904 Würtz, 12 Flaschen „Potate”, Riesling trocken (DV) 2004 9 l, statt 59,40 nur 52,00 Euro
Von der Großen Gewächslage „Dienheimer Tafelstein” kommen die Trauben für diesen leckeren Basisriesling: Aus relativ kleinem Ertrag (35 hl/ha) hat Dirk wiederum einen „ansprechenden Saufwein im unteren Preissegment vinifiziert, von dem man, da biologischer Anbau und unmanipulierte Kellerarbeit, garantiert keine Kopfschmerzen bekommt”, so Dirks Originalton, Understatement pur betreibend. Es ist schlichtweg sensationell, mit welcher Aromenintensität dieser herrliche Alltagswein begeistert! Lassen Sie mich stellvertretend für alle Elogen, die ihm zuteil wurden, Stephan Reinhardt zitieren, der in einer ausführlichen Reportage in der ,WELT am Sonntag’ unter der Schlagzeile „Generation Riesling” über junge Winzer berichtete, die mit „Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt” Deutschlands Paraderebsorte „an die Spitze führen”. Als einer von fünf besonders herausgehobenen Rieslingen wird der ,Potate’ sowohl für seine Qualität als auch für sein tolles Preis-Genussverhältnis ausdrücklich gelobt.
Reinhardt schreibt: „,Sauft’, Brüder”, heißt dieser ökologisch erzeugte Riesling mit Schraubverschluss aus Rheinhessen. Damit sich weniger Leute durch den Namen abgestoßen oder gar ausgegrenzt fühlen, hat Winzer Dirk Würtz den Imperativ in lateinischer Sprache aufs Etikett gesetzt: Potate! Der Name ist Programm: Die frische und leichte Einstiegsdroge zum Thema „Riesling trocken” eignet sich für alle Anforderungen des Lebens, etwa zum Vergessen, Verlieben, Durstlöschen und Sparen.” Lassen Sie sich diesen leckeren Trinkspaß, den es exklusiv nur bei uns gibt, auf keinen Fall entgehen!

12 Flaschen zum Schnäppchenpreis!


9508903 Würtz, 12 Flaschen Potate semisiccus (DV) 2003 9 l, statt 59,40 nur 52,00 Euro

12 Flaschen zum Schnäppchenpreis!


9509903 Würtz, 12 Flaschen „Potate”, rot (DV) 2003 9 l, statt 69,60 nur 62,00 Euro

12 Flaschen zum Schnäppchenpreis!


950104 Würtz-Maas II Riesling, trocken 2004 9,50 Euro
Welch ein Zweitwein, natürlich spontanvergoren: Kein billiges Weinchen, das durch gefällige vordergründige Primäraromen zu schmeicheln versucht, stattdessen ein sehr komplexes Aromenspektrum mit einem saftig-fruchtigen Charakter, insbesondere reife Äpfel, Blutorangenschalen, dazu Quitten und Pfirsich, unterlegt von einer zarten Graphitnote und einer animierenden, feinen Mineralität. Auch am Gaumen herrlich füllig, saftig und bemerkenswert cremig; aufgrund des deutlich oxydativeren Ausbaus mit bis zu 2 Tagen Maischestandzeit und des vollständigen Entrappens noch mehr Frucht, mehr Extrakt und mehr Stoff als seine Vorgänger.
„In Verbindung mit seiner knackigen Säure, die den ganzen Körper unwahrscheinlich schlank erscheinen lässt, wirkt der Wein in sich fabelhaft harmonisch und der von einer feinen Mineralität geprägte Nachhall macht Lust auf ein zweites Glas (oder gar die nächste Flasche!). Mit diesem Klasse-Riesling zu ungemein fairem Preis hat Dirk Würtz sich selbst übertroffen. Bravo!” So das euphorische Urteil von Christina Göbel, „Deutschlands Sommelier des Jahres 2005”.
Zu genießen ab sofort bis 2008.



950204 Würtz, „Geyerscheiß”, Riesling trocken 2004 19,90 Euro
Endlich können wir Ihnen den lang erwarteten großen klassischen Jahrgang 2004 anbieten, exklusiv mit dem von Sonja Friedrich, unserer Illustratorin, künstlerisch gestalteten Lagenetikett des „Geyerscheiß’”. Ganze 1.200 Flaschen wurden von diesem großen Wein gefüllt, der zwar nicht mit einfachen Primärfruchtaromen zu schmeicheln versucht, der sich aber, bei aller vornehmen Zurückhaltung der Aromen unmittelbar nach der Öffnung, als deutlich zugänglicher erweist als die früheren Jahrgänge:
Subtile Anklänge an reife Fruchtnoten von Birne, Aprikose, Ananas und schwarze Johannisbeeren entströmen bereits zart dem Glas, dazu eine betörende kühle Mineralik. Da die Trauben wie immer extrem wenig Saft enthielten (sehr alter Niedrigertragsklon), waren auch diesmal die Erträge äußerst gering, sagenhafte 18 hl/ha, und dementsprechend dicht, tiefgründig und konzentriert präsentiert sich dieser phantastische Riesling.
Am Gaumen wirken die Aromen noch frischer und erinnern eher an Zitrusfrüchte und Grapefruit. Ein wunderschön finessenreicher, schlanker Körper mit fordernder, aber auch ungemein cremiger Säurestruktur (wie niemals zuvor!), feiner, verwobener Mineralität und frischem, zum Weitertrinken animierendem Charakter. Grandioser Nachhall! „Dieser eher feminine Stil, jenseits alles Monströsen und aller Alkohollastigkeit, demonstriert eindrucksvoll die Überlegenheit des biologischen Anbaus über konventionelle Methoden”, versucht Dirk das herrliche Mundgefühl dieses großen, harmonischen, tief mineralischen Weines zu erklären.
Trinkreife: ab sofort, Höhepunkt 2007 bis 2012.



Eine persönliche Anmerkung von Christina Göbel (Sommelier des Jahres): „Beide Weine erfreuen das Herz eines Rieslingliebhabers, der nach der typischen Säure und der feinen Eleganz sucht. Wir haben authentische Weine im Glas, mit denen man sich auseinandersetzen muss und die nichts von dem leider oft anzufindenden weichgespülten Trinkweincharakter besitzen und die dennoch Spaß pur bereiten”.

950003 Würtz-Weinmann, Pinot Noir „Bolinas” 2003 25,00 Euro
Aus einem Mini-Ertrag von 700 Litern bieten wir Ihnen einen der spannendsten und diskussionswürdigsten Pinot Noirs aus Deutschlands bis dato bestem Rotweinjahrgang an. Der 18 Monate in amerikanischem Barrique ausgebaute vollreife, ungemein vielschichtige Wein hat eine extrem komplexe Frucht von konzentrierten roten eingelegten Beeren, Kirschen und eine von den Weißweinen her bekannte WÜRTZ-typische Würze. Samtige, ungemein cremige Tannine, lang anhaltender Geschmack von roten Beerenfrüchten und viel Druck am Gaumen. Unglaublich fülliger, opulenter, daher atypischer Abgang für deutsche Rotweine (der sicherlich für Diskussionsstoff sorgen wird) und dennoch sehr elegant. Riesenpotential infolge seines großen Facettenreichtums!
Dirk Würtz: „Der Wein heißt BOLINAS, weil er eine Hommage an den kleinen kalifornischen Ort Bolinas ist, indem ich im vergangenen Jahr eine wunderschöne Zeit verbrachte. Ein Dorf, das man nur mit Hilfe von Insidern findet und in dem die Zeit stehen geblieben ist. Nur Freaks und Künstler und „barbequed Oysters”...



SPANIEN

Telmo Rodriguez

Er ist der vielleicht begabteste und kreativste Kopf innerhalb der spanischen Winzerelite. Telmo Rodriguez, dem selbst die REVUE DU VIN DE FRANCE einen geradezu euphorischen Artikel mit spektakulären Bewertungen unter dem zutreffenden Titel: „Un Bordeaux en Espagne” widmete, produziert hochwertige Spitzenweine auf Weltklasseniveau genauso wie vorzügliche Alltagsweine mit einem phänomenalen Preis-Genussverhältnis. Heute präsentieren wir zwei ausgesprochene „Knaller” und drei Spitzenweine dieses so sympathischen Jungwinzers aus großen Jahrgängen, die seit langem bereits zu den meist verkauften Weinen unseres Programms gehören. Kein Wunder: Die Compañía de Vinos Telmo Rodriguez erzeugt in modernem Stil hervorragende Weine mit einer ureigenen Handschrift, die eher an elegante Pinot Noirs oder Nebbioloweine erinnern als an spanische Kraftmonster, die einen ausgeprägten Terroircharakter besitzen und als Vorbild gelten für viele Weine Spaniens der neuen Generation.


420204 Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto 2004 5,30 Euro
Einer der Jahrgangsvorgänger eines unserer preis„wertesten” Alltagsweine wurde vom STERN unter dem zutreffenden Titel „Al Muvedre – Schrecken des Supermarkts” zum Weintipp der Woche erkoren: „Es sind nicht unbezahlbare Ego-Weine, mit denen der junge Telmo Rodriguez nach Ruhm und Ehre greift. Eher sind es die bodenständigen Tropfen. Einer der kreativsten unter den Star-Weinmachern Spaniens, sucht er in seiner Heimat nach typischer Expression von Herkunft, Rebsorte und Klima.
In Alicante, sonst vinologisches Niemandsland, entdeckte er Terrassenanlagen mit alten Rebstöcken der Sorte „Monastrell”, frankophilen Weintrinkern unter den Namen „Mourvèdre” bekannt. Nun ist die Gegend von Alicante zwar die Heimat dieser dickschaligen Rebsorte, gleichwohl wussten die Bauern dort deren Kraft und Würze bis vor kurzem nicht in Weinqualität umzusetzen. Telmo Rodriguez kam, half und liefert nun auf herzerfrischende Weise authentischen Monastrell.
Die Ausstattung der Flasche wirkt durch gekonnte Simplizität edel und raffiniert. „Al” steht für Alicante, „Muvedre” für die Rebsorte. Der unkomplizierte Wein erfreut das Herz des preisbewussten Weintrinkers, den die anonymen Supertropfen immer wieder quälen, der aber vom Geizen nicht lassen kann. Hier wird er zu einem Spottpreis glücklich! Herrlich wild zeigt der Wein Charakter in Duft und Geschmack, milde Gerbstoffe tragen saftige Würze an den Gaumen.
Mit dunklen Beeren, getrockneten Sommerkräutern und dem Alkohol des Südens. Schmeckt er nach deutlich mehr, als er kostet – da hat der Supermarktwein nichts zu melden.” Der herrliche charaktervolle 2004er begeistert mit seinen südlich-warmen Aromen und erinnert an Cassis, Schattenmorellen, Schokolade, Pfeffer und Wachholderblatt. Seit Jahren einer unserer erfolgreichsten Rotweine überhaupt!
Trinkreife ab sofort (etwas Luft geben bitte) Höhepunkt Frühjahr 2006 bis Ende 2008.



420404 Rodriguez, „Dehesa Gago”, tinto 2004 7,95 Euro
Im Westen Kastiliens, in der so ungemein dynamischen Region Toro mit ihren extremen klimatischen Bedingungen, auf sehr ärmlichen, uralten Rebbergen mit einer extrem exponierten Sonneneinstrahlung produziert Telmo, dieser sympathische „Wunderknabe des spanischen Weinbaus”, einen Rotwein, der von Parker seit Jahren zu den „awesome wine values” gezählt wird, die ein Preis-Genussverhältnis bieten, das seiner Meinung nach geradezu unglaublich ist:
100% Tinta de Toro-Trauben aus 40 bis 70 Jahre alten, teilweise wurzelechten Weinstöcken, schwarzrote Farbe, berauschendes Bukett nach Crème de Cassis, Brombeeren, Walnüssen, Schlehen, Laub, Pilzen und dunklem Tabak, süßlich-würzige Fruchtexplosion im Munde, sehr dicht, reichhaltig, fleischig, generös, noch kompakte, aber herrliche Tanninstruktur, pfeffriger Nachhall „zu gut um wahr zu sein” (Parker), ein Wein, der bereits im 99er Jahrgang vom FEINSCHMECKER zu den 100 besten Weinen der Welt gezählt wurde (und welche Fortschritte wurden seitdem in der Vinifizierung dieses Weines erzielt!) und der mit einem der besten Preis-Genussverhältnisse in ganz Spanien ausgestattet und einer unserer meist verkauften Rotweine überhaupt ist.
Zu genießen ab sofort zu kräftigen Fleischgerichten (Dekantieren bitte), Höhepunkt Ende 2006 bis 2010.



420701 Rodriguez, „Matallana”, Ribera del Duero, tinto 2001 59,00 Euro
Wegen der begrenzten Menge und der starken Nachfrage leider nur noch Einzelflaschenabgabe möglich. Kostet in den USA bereits über 100 Dollar!

Rodriguez, „Matallana”, Ribera del Duero, tinto

Limitiert auf 1 Flasche pro Kunde,
95 Parkerpunkte!


420902 Rodriguez, „Altos de Lanzaga”, Rioja, tinto 2002 45,00 Euro

93 Parkerpunkte!


420002 Rodriguez, „Pago La Jara”, tinto 2002 37,00 Euro

92 Parkerpunkte!


Außerdem ist die definitiv letzte! Partie unseres Weißwein-Klassikers „Basa 2004“ eingetroffen:

420104 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2004 6,50 Euro
Einer der interessantesten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld, eine sehr erfrischende Cuvée aus Verdejo (85%), Viura und Sauvignon Blanc. Explosive Nase, fruchtig, würzig, angenehme Säurestruktur, Aromen von Aprikosen, Pfirsich und exotischen Früchten, dazu mineralische Anklänge von der Verdejotraube. Frisch, fein balanciert und versehen mit einer seltenen Reinheit der Aromen und enorm viel Finesse für einen südländischen Weißwein.
Telmo Rodriguez selbst meint, er habe noch niemals einen Basa in einer derartigen Qualität vinifiziert, Parker vergibt 87 Punkte!
Dieser herrliche Alltagswein aus einem großen Jahrgang im Nordwesten Spaniens (insbesondere in der Region Rueda, die von einem besonders günstigen Klima vor und während der Weinlese profitierte) ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert, also etwa bis Mitte 2006.

Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann