Saarlouis, im September 2005

PINwand N° 104


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

wir freuen uns sehr, Ihnen heute aus Deutschlands besten Anbaugebieten die mit großer Spannung erwarteten Großen Gewächse aus dem spektakulären Jahrgang 2004 von den weltweit renommierten Weingütern Keller, Leitz, Dönnhoff, Schönleber, Diel und Van Volxem vorstellen zu können, Rieslinge, mit einem mythischen Ruf.

Die Tenuta Cerro del Masso aus der Toskana verwöhnt die Liebhaber italienischer Gewächse mit einem sagenhaft günstigen Alltagswein und in Frankreichs Süden brilliert unsere beliebte Domaine de Fondrèche mit großartigen Qualitäten. Frankreichs anerkannte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert den Basiswein des Château des Eyrins - (Margaux) als „CHAMPION DE BORDEAUX” und damit als Referenzwein seiner Region!

Aus der Wachau schließlich stammen die Weltklasseweine des Magiers F.X. Pichler.


Super-Sonderangebote:

Selbst Spitzenwinzer haben zurzeit, insbesondere wegen des hohen Eurokurses im Vergleich zum Dollar, Probleme mit ihren amerikanischen Großhändlern, die zugesagte Reservierungen nicht abrufen. So können wir Ihnen noch einmal ein spektakuläres Angebot eines renommierten italienischen Winzers aus den Marken präsentieren und damit den zahlreichen Freunden des Gutes Saladini Pilastri eine besondere Freude machen:
Den vom Gambero Rosso mit 2 Gläsern bewerteten Vigna Piediprato können wir Ihnen in der 12er Kiste zum absoluten Schnäppchenpreis anbieten. Greifen Sie zu, eine solche Gelegenheit gibt es nur sehr selten:

80014 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 12 für 10 2002 9 l, statt 106,90 nur 89,00 Euro

12 Flaschen zum Preis von 10!


Dazu präsentieren wir zwei absolute Renner unseres Programms zu extrem attraktiven Preisen in der 12er Kiste:

9504904 Würtz, „Potate”, Riesling trocken (DV) 12 für 10 2004 9 l, statt 59,40 nur 52,00 Euro

12 Flaschen zum Preis von 10!


4271904 Borsao, Campo Castillo, tinto 12 für 10 2004 9 l, statt 46,80 nur 37,00 Euro

12 Flaschen zum Preis von 10!


News:

Die Rotweine der Domaine de Boudau wurden erst kürzlich von der Weinbruderschaft der ‚Maître Tasteurs du Roussillon’ als beste Weine ihrer Region ausgezeichnet! Und ganz aktuell werden diese so ungemein beliebten Weine von der französischen Fachpresse gefeiert:

347104 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2004 6,80 Euro

12 Flaschen zum Preis von 10!


347303 Boudau, Cuvée Henri Boudau, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2003 9,95 Euro



347203 Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2003 15,90 Euro



Noch einmal können wir Ihnen aus einer Châteaureserve die traumhaften Weine der Kultdomaine de Trévallon anbieten, die letzten Flaschen unseres herrlichen Alltagsweines von Forca Real sowie zwei ungemein beliebte Klassiker unseres Programms aus Spanien von Telmo Rodriguez:

401100 Domaine de Trévallon, rouge 2000 38,50 Euro

Domaine de Trévallon, rouge



401101 Domaine de Trévallon, rouge 2001 43,00 Euro

Domaine de Trévallon, rouge



401300 Domaine de Trévallon, Olivenöl Vierge Extra 0,5 l 28,90 Euro



344103 Força Real, „Mas de la Garrigue”, rouge 2003 6,80 Euro



420204 Rodriguez, Al Muvedre, Vino Alicante, tinto 2004 5,30 Euro
Neuer Jahrgang!



420104 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2004 6,50 Euro
Die letzten Flaschen!



In letzter Minute:

„Das Weingut Herrenberg ist seit mehreren Jahren ein herausragender Geheimtipp und wird gar als „weißer Riesling-Petrus von der Saar” gefeiert: Winzige Produktion, total eigenständiger Terroircharakter in absoluten Spitzenlagen. Der beste Jahrgang in der noch jungen Weingutsgeschichte ist ganz aktuell eingetroffen (erstmals mit StainlessCap verschlossen):


908104 Herrenberg, Schodener Herrenberg „LochRiesling”, trocken (SC) 2004 9,50 Euro



908604 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Saartyr”, Riesling trocken (SC) 2004 16,90 Euro



908304 Herrenberg, Wiltinger Schlangengraben „Alte Reben”, Riesling trocken (SC) 2004 19,50 Euro



908204 Herrenberg, Ockfener Bockstein, Riesling trocken (SC) 2004 22,50 Euro



908504 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Quasaar”, Riesling feinherb (SC) 2004 16,90 Euro



908004 Herrenberg, Schodener Herrenberg „Aus der Stier”, Riesling feinherb (SC) 2004 16,90 Euro



FRANKREICH

Domaine de Fondrèche - Côtes-du-Ventoux

Parker: „Superstar Estate - high quality as well as value-priced-wines”

Die Domaine de Fondrèche ist ein wahres Kleinod aus dem schier unerschöpflichen Reservoir des französischen Südens, von dessen sensationellen Qualitäten selbst die Winzer im benachbarten Châteauneuf-du-Pape unter vorgehaltener Hand begeistert schwärmen. Gelegen am Fuße des malerischen Mont Ventoux, des heiligen Berges der Provenzalen, sorgt sie seit Mitte der 90er Jahre unter der engagierten Leitung des jungen, begnadeten Weinmachers Sébastien Vincenti für erhebliches Aufsehen. Wie entstehen eigentlich heute in dieser bis vor einem Jahrzehnt fast vergessenen Appellation (trotz ihres phantastischen Terroirs und ihrer überwältigend schönen Landschaft) solch traumhafte Qualitäten?


Sébastien Vincenti
Sébastien Vincenti


Den Wendepunkt markiert bereits das Jahr 1990. Damals übernahm die Familie Barthélemy-Vincenti die alteingesessene Domaine de Fondrèche, die über sehr differenzierte und extrem ärmliche Böden verfügt und die bereits damals mit bis zu 75 Jahre alten Rebstöcken in sehr gutem Zustand bestückt war. Mit diesen exzellenten natürlichen Voraussetzungen in die Lage versetzt, erstklassige Qualitäten zu erzeugen, baute man hochmoderne, optimal gekühlte Kelleranlagen und so konnte Sébastien, der experimentierfreudige, innovative Kopf der Familie, eines der größten Winzertalente der südlichen Rhône, beginnen, Weine zu kreieren, die in kürzester Zeit in der internationalen Weinszene für Furore sorgten. Zunächst veränderte Sébastien die Bedingungen im Weinberg. Er stellte auf naturnahen Anbau um, schnitt die seitlichen Wurzeln der Rebstöcke weg, um die Hauptwurzel tiefer in die Erde zu zwingen, forcierte die Blattwerksarbeit (je nach den Jahrgangsbedingungen sorgt er für mehr Beschattung oder bessere Durchlässigkeit des Sonnenlichts und vermeidet durch die Lockerbeerigkeit der Trauben jegliche Fäulnisprobleme) und führte eine strikte Ertragsbegrenzung ein. Hinzu kamen kleine, aber geniale Verbesserungen in der Kellertechnik, erfolgreiche Experimente mit der Mikrooxidation und eine äußerst schonende Vinifizierung in Stahl- und Betoncuves sowie ein wohldosierter, kaum vernehmlicher Holzeinsatz. Damit schuf Sébastien terroirgeprägte Weine modernen Stils, welche die Seele ihrer provenzalischen Heimat widerspiegeln und die sich mittlerweile bei unseren Kunden derart großer Beliebtheit erfreuen, dass sie aufgrund ihres phantastischen Preis-Genussverhältnisses zu den gefragtesten der Rhône überhaupt gehören.


Domaine de Fondrèche
Domaine de Fondrèche


Mittlerweile suchen die Ikonen des Landes unseren Freund Sébastien auf, um mit ihm über seine Weinbergsarbeit zu reden - und um von ihm zu lernen! Denn Sébastien, dieser so kluge, aber immer bescheiden und bodenständig gebliebene junge Mann, vinifiziert zweifellos die Referenzweine seiner aufstrebenden Appellation, die im Glase einen faszinierenden Duft verströmen, der von ihrer traumhaft schönen Landschaft mit ihrem faszinierenden provenzalischen Licht erzählt und die trotz Parkers Elogen noch immer zu derart extrem fairen Preisen verkauft werden, dass sie angesichts ihrer großartigen Qualitäten geradezu als Schnäppchen gelten müssen. Sébastien Vincenti hat die Region des wildromantischen Mont Ventoux endlich aus ihrem lange anhaltenden Dornröschenschlaf wach geküsst und ist unbestritten - trotz seiner Jugend - das Idol und Vorbild einer zahlenmäßig noch kleinen Winzerelite, die sich anschickt, Châteauneuf-du-Pape das Fürchten zu lehren!


151404 Fondrèche, L’ Instant, Côtes-du-Ventoux, Rosé (PK) 2004 6,50 Euro
Sie wissen, dass wir nur wenige Rosés in unserem Programm führen, da sie zu selten unseren Ansprüchen genügen. Einer dieser raren Weine ist diese so würzige, erfrischende Cuvée aus Grenache, Cinsault und Syrah, von kräftiger Farbe, mit einem interessanten Aromenspektrum. Jeder Schluck dieses Ausnahmerosés lässt Parkers Elogen verständlich werden, der einen seiner Vorgänger mit sensationellen 89 Punkten bewertete und ihm Vorbildcharakter für seine Gattung bescheinigte! Der fruchtige, frische 2004er ist nach Sébastiens Meinung der wohl beste Rosé, den er bisher produzierte und demonstriert eindrucksvoll, warum er vom FEINSCHMECKER in der großen „Rosédegustation Südfrankreich” im Sommer 2001 zu den drei Besten (!) gezählt wurde. Ein idealer „Zechwein” für laue Sommerabende, aber auch ein guter Begleiter zu südländischen Grillgerichten, wie etwa Lammkoteletts oder Merguez.



151704 Fondrèche, Sud Absolu, rouge 2004 5,95 Euro
In 2003 vinifizierte Sébastien erstmals diesen fröhlichen Tischwein zu ungemein sympathischen Preis, der sofort zu einem Bestseller in unserem Programm avancierte und der wesentlich teurere Konkurrenz mühelos aus dem Feld schlägt, was Parker mit seinen 89 Punkten für den (fast) gleich leckeren 03er eindrucksvoll unterstreicht.
Ein ungemein „sexy” Wein, von, Nomen est Omen, unverkennbar südlicher Stilistik, der Trinkspaß pur bietet und zum fröhlichen Zechen animiert. In der Nase verführen expressive Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen und den verführerischen Düften der wild wachsenden Kräuter der Provence. Ausladend, füllig, schmeichlerisch am Gaumen, dabei noch weicher, lasziver, verführerischer als der ebenfalls bereits mit cremigen, weichen, ungemein leckeren Tanninen ausgestattete Jahrgangsvorgänger und damit ein absoluter Maßstab in seiner so konsumfreundlichen Preisklasse.

Jetzt und in den nächsten drei bis vier Jahren bietet dieser ungemein schmackhafte Alltagswein, der weltweit gesehen kaum ernsthafte Konkurrenz in seiner so lukrativen Preisklasse zu fürchten hat, ein unvergleichliches Genusserlebnis!
Übrigens: Auch Bernd Kreis, ausgezeichnet als bester Sommelier Deutschlands wie Europas, empfahl bereits den Jahrgangsvorgänger dieses herrlichen Alltagsweins in seinem Einkaufsführer empfehlenswerter „500 Weine unter 10 Euro” (Hallwag Verlag). Wahrlich eine Rarität in seiner sinnenfrohen Preisklasse!




151104 Fondrèche, Cuvée Fayard, rouge 2004 7,90 Euro
Unser junger Freund Sébastien Vincenti hat im Jahrgang 2004 definitiv die besten Weine seiner Karriere gemacht - und dies nach einer ganzen Abfolge von eindrucksvollen, die internationale Fachpresse wie Weinliebhaber gleichermaßen faszinierenden Vorgängerjahren. Aber worin liegen die Ursachen für diesen nochmaligen Qualitätssprung? Zum einen in den bisher in der gesamten Historie der südlichen Rhône einmaligen Erntebedingungen des Herbstes 2004 mit sehr warmen, trockenen Tagen und extrem kühlen Nächten: Die großen Temperaturunterschiede führen zu ungemein komplexen Aromen und einer sagenhaften Frische und Ausgewogenheit im fertigen Wein. Zum anderen sind Sébastiens Weinberge nach jahrelanger liebevoller Restaurierung in einem optimalen Zustand, selbst im exzellenten Terroir um den Mont Ventoux von singulärer Qualität, besten, aber wesentlich teureren Lagen aus Châteauneuf-du-Pape absolut ebenbürtig. Nur die Preise dieser weltweit gesuchten Weine sind weiterhin so unglaublich günstig wie in der Vergangenheit.
Sébastiens köstlicher Alltagswein „Fayard” (eine herrliche Cuvée aus Syrah, Carignan und Mourvèdre), seit Jahren einer der meistverkauften Rotweine unseres gesamten Programms, ist so komplex, fruchtig und süffig wie nie zuvor. Ein tiefroter Wein mit vielschichtigen Aromen von Schwarzbeeren, reifen Kirschen, blauen Waldbeeren, weißem Pfeffer und tiefgründig mineralischen Anklängen. Dicht und füllig, dabei aber auch spielerisch leicht über die Zunge tänzelnd und lange anhaltend; der Gaumen wird betört von im Vergleich zu früher spürbar cremigeren, frischen Tanninen und einer finessenreichen Textur.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt Ende 2005 bis nach 2008.



151204 Fondrèche, Cuvée Carles Nadal, rouge 2004 11,50 Euro
Die betörende Cuvée Carles Nadal, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der südlichen Rhône, wird extrem schonend und ohne jegliche kellertechnische Eingriffe (natürlich auch ungeschönt und unfiltriert) aus kleinbeerigen Trauben uralter Syrah- und Grenachereben vinifiziert, die einen tiefdunklen, authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch animalischer Wildheit ergeben.
In der Nase deutliche Anklänge an Schwarzbeeren, Kräuter der Provence, Süßkirschen, Kaffee und Karamell; am Gaumen pfeffrig, komplex, von exzellenter Struktur, dicht, opulent und dennoch elegant und geschliffen durch den Ausbau der Syrah in neuen Barriques mit sehr reifen, saftigen, cremigen Tanninen, die den Wein bereits ab kommendem Winter mit großem Vergnügen genießen lassen.
Dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist selbst dem 03er überlegen, der von Parker mit der sensationellen Bewertung von 93 Punkten für einen derart fairpreisigen Wein geradezu geadelt wurde. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können!
Herzlichen Glückwunsch Sébastien zu dieser phantastischen Leistung!
Ab Ende dieses Jahres, Höhepunkt 2007 bis nach 2010.



151304 Fondrèche, Cuvée Persia, rouge 2004 14,50 Euro
Welch sensationelle Qualität aus einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Frankreichs mit ihrem großartigen Terroir! In der Stilistik aristokratischer als die verführerische Cuvée Nadal, die mehr von einer ursprünglichen Wildheit und einer zart süßlichen Frucht geprägt wird; stattdessen wird die Nase des ‚Persia’ von extrem komplexen, feinst rauchigen Aromen, einer subtilen Mineralität und noblen Schokoladetönen verwöhnt.
Der Einfluss des neuen Barrique ist dabei nur ebenso feinst dezent spürbar wie auf der Zunge, da der gewaltige Fruchtkern das Holz förmlich aufgesogen hat und auch das massive, cremige Tanningerüst komplett ummantelt, das diesem großen Konkurrenten wesentlich teurerer Gewächse aus Châteauneuf-du-Pape ein großes Reife- und Lagerpotential verleiht.
Eine enorme Dichte und eine fabelhafte Konzentration, eine große mineralische Tiefe und eine für die südliche Rhone extrem seltene Eleganz: Wie stets sind diese Parameter der großen Weine der Welt das Markenzeichen dieses nur in Ausnahmejahrgängen erzeugten reinsortigen edlen Syrahs, der keinerlei Anzeichen von Überreife oder marmeladigen Tönen aufweist, der im Gegenteil bemerkenswert frisch und ungemein finessenreich daherkommt. Ein rares Weinunikat, ein großes, eigenständiges Mont Ventoux-Gewächs ureigenen Charakters. Châteauneuf-du-Pape, zieh Dich warm an!
Zu genießen frühestens 2007 bis nach 2015.



151604 Fondrèche, Cuvée Persia, blanc 2004 14,20 Euro
Für Liebhaber großer französischer Gewächse einer der rarsten und schönsten weißen Rhôneweine, die im letzten Jahrzehnt produziert worden sind!



Château des Eyrins - Margaux

„CHAMPION DE BORDEAUX”: Frankreichs renommierte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert den Basiswein unseres Bordelaiser Kleinods als Referenzwein seiner Region!

Kein Wunder! Entstammt doch der geniale Winzer Eric Grangerou einer hoch angesehenen Kellermeisterdynastie: Sowohl sein Urgroßvater als auch sein Großvater und schließlich sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Châteaux Margaux. So war Eric schon als Kind bei vielen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller dieser renommierten Domaine dabei, doch trotz seiner erblichen Vorbelastung entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten, sondern sich selbständig zu machen. Denn in ihm entflammte die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an die herausragenden Parzellen von Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer Insiderkenntnisse und exzellenten Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück, denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche renommierten Güter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mittlerweile hat Eric sein erstklassiges Terroir um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Diese erstklassigen Lagen haben ihm den Schritt in die Selbständigkeit leichter gemacht und ihn den Lockrufen von Château Margaux widerstehen lassen, denn dieses großartige Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Traum zu verwirklichen von exzellenten Weinen, die seinem von Margaux geprägten Geschmacksbild entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und ein harmonisches Gleichgewicht aller Faktoren im Wein. Natürlich werden alle drei Weine der Domaine aus optimal gereiften Trauben hergestellt, denen jedoch alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das sich mittlerweile als Modetrend in so vielen Bordelaiser Gewächsen findet, völlig abgeht. Authentischer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude und Finesse kommen bei diesen phantastischen Weinen vor schierer Extraktion und Konzentration, die Sie in so vielen untereinander austauschbaren Önologenweinen finden. Erics Gewächse sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lässt, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse.
Sie gehören somit zu den ganz großen Juwelen unseres Programms!


570104 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2004 9,50 Euro
„CHAMPION DE BORDEAUX” (RVDF)
Aus den klassischen Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot aus sehr guten Parzellen in unmittelbarer Nähe der Gironde vinifiziert Eric einen sehr feinen, intensiv aromatischen Wein mit ausgeprägter Frucht und harmonischer Ausgewogenheit. In der Nase zeigen sich die noblen Aromen klassischer Bordelaiser Rotweine noch sehr verwoben, offenbaren aber bereits in Ansätzen ihre fabelhafte Komplexität.
Dieser für seine Preisklasse extrem tiefgründige Wein offeriert auf der Zunge eine erstaunliche Dichte mit süßen, reifen Gerbstoffen, intensive Anklänge an Schwarzkirschen, Waldbeeren und Cassis und dies alles verpackt in eine erstaunliche Fülle und eine vielschichtige, anspruchsvolle Textur. Dazu präsentiert sich dieser extrem feine Wein voller Rasse und Eleganz und mit einem festen mineralischen Kern auf der Zungenmitte.
Was für ein leckerer Wein mit einem tollen Potential, der bei aller Dichte sehr vornehm wirkt und überhaupt nicht „lautschreierisch”, vielmehr von seiner kühlen, rassigen Stilistik geprägt wird und dies alles zu nachvollziehbar extrem fairem Preis. Cru Monplaisir ist ein beeindruckender „kleiner” Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux!



570103 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2003 9,50 Euro
Auch dieser herrliche Tropfen, der sich im letzten Jahr auf Anhieb eine große Fangemeinde unter unseren Kunden erschließen konnte, wurde von der Revue du vin de France in einem großen Bordeauxtest über Weine mit einem besonders guten Preis-Genussverhältnis euphorisch gefeiert! Das Urteil: „Zweifellos einer der besten Bordeaux Supérieur, großartige Eleganz, am Gaumen eine beispielhafte Finesse und ein phantastisches Gleichgewicht, ein sehr schöner Wein, eine herrliche Flasche”.
Und dann zücken die Degustatoren die Höchstnote, 5 Sterne, mit dem Zusatz „À ne pas manquer”, was wörtlich übersetzt bedeutet; „Auf keinen Fall verpassen”.
Wenn Sie dieser Empfehlung folgen wollen, bitten wir Sie, sich ein wenig zu beeilen, denn von diesem seine Trinkreife bald erreichenden herrlichen Trinkspaß („this beautifully made, elegant 2003 reveals Margaux-like complexity in its flower”, Parker) ist unsere definitiv letzte Palette aus den Châteaureserven eingetroffen!
Höhepunkt Ende 2005 bis 2008.

Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge



570203 Eyrins, Sélection Grangerou, Haut Médoc, rouge 2003 14,90 Euro
Die Sélection Grangerou (70% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot), gewidmet Erics berühmten Vorfahren, ist ein beeindruckender Haut Médoc, gewachsen auf steinigem Kalkboden in unmittelbarer Nähe von Margaux, mehrere Monate länger in seinen Barriques gereift als die leckere Basiscuvée, um seine Liebhaber mit spielerischer Konzentration, kühler Finesse und reifer Tanninstruktur zu erfreuen.
Im komplexen, dunkelfruchtigen Bouquet wirkt diese Cuvée aus heißem Jahr kraftvoll, würzig, edel und reif, aber ohne jegliche marmeladige Überreife, die so viele Weine des Jahrgangs zeigen und mit neuem Holz zu übertünchen versuchen.
Am Gaumen fasziniert eine feinnervige Frische, tiefgründige Gewürz-, Holz- und Beerennoten sorgen für Fülle und Komplexität, dazu eine satte Fülle und nachhaltige Länge - dies wird ein großer Haut Médoc mit dem Potential zum Klassiker, ein Bordeauxwein, den man sich noch leisten kann und der dennoch alle positiven Charakteristika des großen Jahrgangs ins Glas bringt; die Tannine sind saftig und reif, aber noch sehr präsent und benötigen noch ein bis zwei Jahre der Reife.
Zu genießen 2006 bis nach 2012.



570303 Château des Eyrins, Margaux rouge 2003 26,00 Euro
„Wie ein Alchimist hat Eric Grangerou das Ausufern der Temperaturen im heißen Sommer 2003 gemeistert”, huldigt die „Revue du vin de France” in der Jahrgangsbewertung 2003 in ihrer Laudatio diesem großartigen Margaux und verleiht ihm ihre sehr selten vergebene, höchste Auszeichnung, den ‚coup de coeur’ („Lieblingswein”). Und in der Tat kann Eric sehr stolz sein auf das, was er auf seinem nur 2,5 ha erstklassigem Terroir mit seinen mehr als 40 Jahren alten Reben (mit einem sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon (70%, der Rest Merlot, 25%, und Petit Verdot) geleistet hat.
Aus niedrigstem Ertrag von unter 30 hl/ha hat er eine brillante Qualität vinifiziert, einen der Stars des Jahrgangs, und das nicht nur in der angesichts seiner Qualität fast unglaublich günstigen Preisklasse! Dieser edle Margaux beeindruckt mit einer sagenhaften Finesse und Ausgewogenheit und seiner großen Fülle, die aber auf faszinierende Weise frisch wirkt und duftig; Eric hat sein Ziel, ein optimales Reifestadium der Trauben zu erreichen, ohne aber bis zur Überreife zu gehen und die fruchtige und aromatische Seite der Trauben zu erhalten, mit Bravour erreicht.
Von sehr dichter Farbe präsentiert sich der herrlich saftige Wein in der Nase von exquisiter Eleganz und Komplexität, seine opulente Duftfülle offenbart intensiven Schwarzkirsch- und Waldbeerengeruch, dazu dezente Röstaromen sowie zarte Gewürznoten und über die Zunge rollt der fleischige, dabei so elegante und finessenreiche Wein mit unglaublicher Länge und Vielschichtigkeit, dabei in seiner noblen Textur ein herrliches, trinkanimierendes Mundgefühl vermittelnd; sehr harmonische, cremige Tannine und ein superber Abgang mit grandiosem Nachhall.
Dieser große Wein mit der Leitidee Eleganz, Finesse und Harmonie ist ganz sicherlich einer der heißesten Tipps in Bordeaux zurzeit.
Zu genießen wohl schon bald, Höhepunkt 2007 bis nach 2012.



ITALIEN

Tenuta Cerro del Masso

MERUM 2/2005 (DIE Insiderzeitschrift für italienische Weine): Das Erfreulichste zuerst: Der 2004er scheint im Chiantigebiet wieder mal ein richtig guter Jahrgang zu sein: Saftig-kernige Weine mit gesunder Säure und typischer, frischer Frucht!

Aberwitzige Preissteigerungen bei den Prestigegütern in Italiens landschaftlich so reizvoller Renommierregion schienen über Jahre hinweg einem Naturgesetz gleich: Die kathedralenartigen Barriquekeller hoch gehypter Güter, die ihre Bauernhöfe zu Villen „veredelten”, legen beredtes Zeugnis ab von dem Wahn, dem so mancher Winzer verfallen war. Doch: Tempi passati - Die Seifenblase ist geplatzt: Die Lagerräume sind prall gefüllt mit weit überteuerten, so genannten ‚Supertuscans’, die mittlerweile zu kapitalblockierenden Ladenhütern mutieren, heute nicht nur vom informierten Weinkenner, sondern auch vom Etikettentrinker schnöde verschmäht.
„Die Deutschen lieben uns nicht mehr”, so schallt daher nach dramatischen Umsatzeinbrüchen lautstark die weit verbreitete und von Selbstmitleid geprägte Klage aus der bezaubernd anmutigen Landschaft der Toskana. „Weit gefehlt”, kann ich solch unreflektiertem Lamento nur entgegenhalten: Der kundige Weinliebhaber verweigert sich zu Recht einer Preispolitik, die in den realen Qualitäten in den Flaschen keinen entsprechenden Gegenwert mehr findet!

Und dennoch. Ein autochthoner, charaktervoller Rotwein voller Authentizität aus dem Herzen einer uralten Kulturregion ist und bleibt ein unverwechselbares Unikat. Die Sehnsucht nach solch ursprünglichen, unverwechselbaren Weinen zu bezahlbaren Preisen, bei deren Genuss Erinnerungen wach werden an unvergessliche Tage in einer einzigartigen Hügellandschaft und das pralle Leben in mediterranem Ambiente, lodert im Herzen eines jeden echten Toskanafans.

Und welch großen Erfolg hatten wir bereits mit dem herrlichen (obwohl in der Hitze des Jahrgangs geborenen) 03ers Cerro del Masso, einem großartigen Alltagswein, meilenweit von der „eingekochten Unreife” (Merum) vieler berühmter, aber ungenießbarer Namen entfernt. Und welch phantastische Qualität kommt erst aus dem großartigen Jahrgang 2004 von einem anmutigen Fleckchen Erde zwischen Pisa und Florenz, wo das Weingut auf romantisch gelegenen Hügelkämmen angesiedelt ist. Die Böden sind von exzellenter Güte, umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Formationen und sommerlicher Trockenstress für die Rebstöcke ist ein Fremdwort.

Die dicht gepflanzten Reben selbst haben ihren Ursprung in altem, autochthonem genetischen Material: „In einigen berühmten Weinanbauregionen kann man exzellente Merlot- oder Cabernetweine produzieren”, bemerkte Alberto Antonini, der sympathische Eigner des Gutes, in einem anregenden Gespräch anlässlich einer gemeinsamen Verkostung, „aber einen exzellenten Sangiovese oder einen Canaiolo nur im Gebiet unseres Chianti”. Und Alberto muss es wissen wie kein anderer: Er ist nämlich der kluge Kopf, der den weltberühmten Solaia ebenso konzipiert hat wie unsere gleich unten folgende Neuentdeckung I Muracci:
Welch eindrucksvolle Beweise, dass Alberto große Rotweine in unterschiedlichen Stilistiken mit großem Erfolg vinifizieren kann! Doch hier, auf dem elterlichen Weingut, produziert er einen herrlichen Chianti aus den klassischen Rebsorten der Region (80% Sangiovese, 20% Canaiolo), der eine höchst gelungene Vermählung darstellt zwischen dem immer seltener anzutreffenden traditionellen Stil und den önologischen Fortschritten der Moderne, und das zu einem derart extrem fairen Preis, dass ich Ihnen diesen leckeren Trinkspaß unbedingt anempfehlen möchte.


623104 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso 2004 6,90 Euro
Dieser violettrote Traum eines Chianti von Cerro del Masso vermittelt in seinem Aromenspektrum Anklänge, wie Chianti früher einmal dufteten, ist aber auch geprägt von modernen Einflüssen: Er verströmt einen bezaubernden Hauch von Rosenblättern, Veilchen, Sauer-kirschen, Minze, Pfeffer, Dörrobst, Weihrauch und balsamischen Noten, der in mir sentimentale Erinnerungen auslöst an meine erste Toscanareise vor vielen Jahren - Die Zeit steht still, unverwechselbare Gerüche und Erinnerungen kehren wieder.
Dieser authentische, ungemein leckere Chianti kommt auf der Zunge wohltuend ungekünstelt daher, zeigt sich von beispielhaft saftiger Textur mit reifen, cremigen Tanninen und löst wohlige Emotionen aus. Seine seidige, geschmeidige Fülle, die zart-herben Anklänge an die duftende Erde der toskanischen Hügellandschaft nach einem zarten Landregen und seine animierend frische Säurestruktur machen einfach Lust, diesen leckeren Chianti über einen Abend mit großem Genuss ‚solo’ zu leeren - ein Wein, der aber auch als kongenialer Essensbegleiter zu Pasta oder rustikaler italienischer Küche dient. Ein duftiger Wein, aus einer traumhaften Landschaft, ein originärer Chianti, wie er authentischer wohl kaum schmecken kann. „Ein absolut stimmiger, seriöser, animierender Weinstil”, urteilt begeistert Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005.

„Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, bejubelt zu Recht Andreas März im aktuellen FEINSCHMECKER die unumgängliche Rückkehr zur Vernunft. Kein Chianti kann diese These eindrucksvoller belegen als dieser leckere, charaktervolle Trinkspaß zu ungemein sympathischem Preis
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt etwa Mitte 2006 bis 2010.



„Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, bejubelt zu Recht Andreas März im aktuellen FEINSCHMECKER die unumgängliche Rückkehr zur Vernunft. Kein Chianti kann diese These eindrucksvoller belegen als dieser leckere, charaktervolle Trinkspaß zu ungemein sympathischem Preis!

Doch Alberto Antonini hat noch ein weiteres heißes Eisen im Feuer: In der südlichen Toskana, genauer, in der Maremma, in unmittelbarer Nähe des Tyrrhenischen Meeres mit seiner hervorragenden Wasserqualität, seinem milden Klima und dem beständig schönen Wetter hat er das Weingut I Muracci unter seine Fittiche genommen und binnen kürzester Zeit durch eine völlige Umstrukturierung der gesamten Weinbergs- und Kellerarbeit zu einem heiß gehandelten Tipp in Insiderkreisen entwickelt. Aus den erst vor 4 Jahren gepflanzten Edelreben Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, jeweils 30 %, und Syrah vinifiziert er einen zwar in modernem Stil gehaltenen, aber ungemein charaktervollen Rotwein, der unter Preis-Genussgesichtspunkten nahezu unschlagbar ist und im aktuellen WINE ADVOCATE von Parker entdeckt und mit 90 Punkten geadelt wird:


Tenuta I Muracci

625104 Muracci, Fortediga, Maremma Toscana IGT rosso 2004 7,95 Euro
90 Parkerpunkte!
Das Terroir der erstklassigen Kalk-, Schiefer-, Ton- und Quarzböden verleiht diesem so fairpreisigen ‚Super-Tuscan’ sein unverwechselbares Gepräge: Tiefdunkel in der Farbe, betört er im intensiven Duft mit Anklängen an pralle, reife Kirschen und schwarze Beeren, wunderbar eingebettet in rauchig-mineralische Noten und abgerundet durch ein aromatisches Kräutersträußlein. Ungemein frisch und aromatisch am Gaumen, dabei ist das neue Holz (50%) perfekt in die cremige Textur dieses so ungemein leckeren, verführerischen Weines eingebunden. Welch hedonistischer Genuss zu sagenhaft fairem Preis! „Wow, what a delicious, excellent value, 90 Punkte”, so jubelt Parker zu Recht über diesen großen Rotwein, der im Unterschied zu so vielen belanglosen Weinen der Region über eine eigenständige Persönlichkeit verfügt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2010.

Ankunftsofferte bis 12. Oktober 2005, danach 8,50 Euro


DEUTSCHLAND

Von der Sinfonie großer Terroirs

„Learning how to listen to the music of a great wine can’t be achieved in a day”,
(Michel Bettane, französischer Weinpapst, in FINE WINE)

Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen. Sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Neben dem unermesslichen Schatz einer großen Lage braucht es geniale Winzer, deren rastloses Qualitätsstreben die Charakteristika ihrer unverwechselbaren, singulären Terroirs in subtilem Schaffen in bewegende Weine transformieren. Diese vermögen einen magischen Klang zu erzeugen, der sich unter dem Dirigat einfühlsamer Künstler zu einer einzigartigen Sinfonie entfaltet - Maßstab und Vorbild großer deutscher Terroirweine - und Weißweinliebhaber in aller Welt bezaubert: Gänsehautatmosphäre.

Diese beseelten Weine erzählen von ihrem Land: Von tiefen Schichten aus Schiefer, Muschelkalk und hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden, vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben, von Regenphasen und Trockenheit, von Kälteperioden und Hitzestress, von allen Faktoren eben, denen die Trauben während ihrer langen Vegetationsperiode Jahrgang für Jahrgang in unterschiedlicher Weise ausgesetzt sind, vor allem aber von der Hände Arbeit und den Visionen der Menschen, die sie meisterhaft geschaffen haben. Und solch phänomenal gute Lagenrieslinge stehen längst auf Augenhöhe mit den renommiertesten (und wesentlich teureren) Weißweinen der Welt! Denn Parameter wie Rasse, Finesse und Eleganz, gepaart mit einer vibrierenden Mineralität, moderaten Alkoholgraden und nicht selten einer tänzerischen Leichtigkeit sowie einem grandiosen Spiel, welche die großen deutschen Rieslinge auszeichnen, sind für viele Liebhaber und wahre Weinkenner zunehmend wichtiger als schiere Kraft, Konzentration und (nicht selten übermäßiger) Barriqueausbau.

Und genau diese im wahrsten Sinne des Wortes „Großen Gewächse” werden jedes Jahr im September nach der Ernte frei gegeben und heute von uns mit großem Vergnügen und auch ein wenig Demut vor dieser bewundernswerten Leistung großer deutscher Winzergenii präsentiert: Ein neues Kapitel in der ruhmreichen Geschichte deutscher Weinbaukunst ist aufgeblättert!


Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

907804 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 2004 32,00 Euro
„Der Rebenflüsterer” - Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf. Ein großer transzendentaler Riesling mit Seele, ein göttlicher Wein, der Emotionen auslöst und dessen Ausstrahlung sich niemand wird entziehen können! Der STERN lobt begeistert: „Solche Weinunikate sind Kampfansagen an die industriellen Massenweine aus Übersee, Weine gegen diese Infantilisierung des Geschmacks!”



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

960304 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Spätlese trocken 2004 27,00 Euro
Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn, 2 Michelin Sterne) testeten 12 namhafte Weinexperten Anfang Juni die deutschen Spitzenweine 2004 in einer Blindprobe. In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte Johannes Leitz mit diesem phänomenalen Berg Rottland. Und VINUM lobt: „Ein für Leitz völlig neuer, grandioser Weintyp ist entstanden, der auch im Rheingau neue Maßstäbe setzt. Er trägt die Paradoxien großer Weine in sich: Zartheit und Festigkeit, Fleisch und Mineralität”.
Einer meiner persönlichen Lieblingsweine des Jahrgangs!

Leider sehr rar, daher limitiert auf 2 Flaschen pro Kunde!


Weingut Keller

951204 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 23,00 Euro
Das großartige, Kalkstein geprägte Terroir des Kirchspiels gebiert, in den Händen eines Weinmagiers sensibel interpretiert, den ersten „deutschen Chassagne-Montrachet” (Jancis Robinson), den nur eins von seinen großen Vorbildern im Burgund unterscheidet: sein wesentlich günstigerer Preis! Genießen Sie diese Ode an die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus einer Lage, die in den nächsten Jahren zu Weltruhm gelangen wird. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”, schwärmte einst Hermann Hesse. Wir laden Sie herzlich ein, bei der Geburtsstunde dieses neuen Mythos dabei zu sein!



952004 Keller, Dalsheimer Hubacker, Riesling Großes Gewächs trocken 2004 28,50 Euro
„Glücklich darf sich schätzen, wer ein paar Flaschen Hubacker im Keller liegen hat” (René Gabriel, renommierter Schweizer Weinkritiker und Fachautor: ‚Bordeaux Total’). Und wie recht hat der Kerl!



952204 Keller, Westhofener Morstein Riesling Auslese*** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro
Diese grandiose Morstein Goldkapsel mit ihrer unvergleichlichen Harmonie aller Komponenten wirkt zugleich ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich und elegant und trägt damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre betörenden Aromen, ihre fokussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht Enden-wollender Abgang machen sie zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich m.E. jeder Bewertung entziehend (der Vorgänger erhielt 97 Punkte im GAULT MILLAU), ein majestätischer Riesling „hors catégorie.
Potential bis (weit) nach 2025!



951504 Keller, Dalsheimer Hubacker Riesling Auslese*** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro
Unter der Schlagzeile „METAMORPHOSIS FROM WONNEGAU TO WORLD CLASS” urteilt Stephan Reinhardt in der englischsprachigen, aktuellen September-/Oktoberausgabe von FINE WINE, einer der besten Weinzeitschriften Europas, dass „für die deutschen Winzer nicht mehr die Öchslegrade, sondern das Terroir der Heilige Gral” seien und zeichnet ein ungemein spannendes und sehr sensibles Porträt eines der besten Winzer der Welt: Klaus-Peter Keller! Wir zitieren im Wortlaut seine Ode an eine der größten je in Deutschland erzeugten Auslesen, die Reinhardt mit der Idealnote 19,5/20 Punkten bewertet:
„One of the most beautiful Auslesen of recent years. Light yellow with greenish tints. Highly noble botrytis, almost tangible, but also a cool freshness and minerality that seems almost forbidding initially. Discreet fruit, smoke (olibanum) and herbs. Fascinating in its crystalline clarity and freshness, but with a honeyed piquancy to match the transparency. Being very focused and precise, it starts to lure you. Rich and opulent to taste, this is a mouthful of finest Riesling. Extravagant and luxurious, like the best 2003 Auslesen, but cooler, fresher and more complex than most. An absorbing, enveloping texture of ripe yellow fruits and pineapple countered by a fine acidity and mineral complexity. The essence of golden Riesling, this nectar is beautifully balanced and elegant, as well as extremely persistent. Till 2025 and beyond”.



951104 Keller, Silvaner trocken -S- 2004 19,90 Euro
Gegen diesen im traditionellen Holzfass ausgebauten Geniestreich haben viele noble Weißweine aus dem Burgund keine Chance!
Meine unbedingte Empfehlung.



953203 Keller, Bürgel Großes Gewächs, Spätburgunder „Felix“ 2003 34,00 Euro
Einer der größten je erzeugten deutschen Pinot Noirs auf dem qualitativen Niveau eines hervorragenden Premier Cru aus besten Lagen der Bourgogne, nur wesentlich preiswerter!

Leider extrem rar, daher limitiert auf maximal 1 Flasche pro Kunde.


9532103 Keller, Bürgel Großes Gewächs, Spätburgunder „Felix“, Magnum 2003 75,00 Euro

Leider extrem rar, daher limitiert auf maximal 1 Flasche pro Kunde.


Emrich-Schönleber - Nahe

Trotz seiner großen Gestalt gehört er zu den Stillen im Lande, alles Lautsprecherische ist ihm fremd. Aber das hat er auch gar nicht nötig, denn die Qualität seiner stets schnell ausverkauften Weine spricht ebenso für sich wie die zahlreichen Ehrungen der letzten Jahre. Werner Schönleber hat mit seiner Frau Hannelore binnen zwei Jahrzehnten das über 250 Jahre alte Weingut von einem soliden Familienbetrieb zu einem im Gault Millau 2004 erstmals mit der fünften Traube geadelten und damit in den kleinen (acht Winzer umfassenden) Olymp deutscher Weltklasseerzeuger aufgenommenen Spitzengut entwickelt.


934504 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2004 22,50 Euro
Ein Rieslingmonument mit großem Potential, das in mir wehmütige Erinnerungen weckt an den mittlerweile legendären, von Liebhabern so sehr gesuchten, aber nirgendwo mehr erhältlichen 02er. Sie kennen vielleicht das Ergebnis einer in Wien anlässlich der Vivinum durchgeführten Verkostung „Große Rieslinge aus der ganzen Welt”, in der 47 renommierte trockene Rieslinge aus 19 Anbaugebieten der Welt von 34 Fachjuroren aus 18 Ländern und vier Kontinenten bewertet wurden. Auf Platz zwei der Degustation trumpft mit „klarer Frucht, mineralischer Finesse und edlem Körper” - vor vielen hoch angesehenen Rieslingen aus der ganzen Welt - Schönlebers Halenberg 2002 auf!



937304 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2004 22,50 Euro
Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling fasziniert mit einer Filigranität, einer vibrierenden Rasse und einem herrlich moderaten Alkoholgrad von etwa 12,5 %, wie man es garantiert so schnell kein zweites Mal in deutschen Landen findet. Fast zerbrechlich wirkend in seiner Zartheit, gewinnt er seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel und eine moselanisch anmutende Eleganz und Verspieltheit.



Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

930304 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Großes Gewächs Riesling trocken 2004 28,00 Euro
„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe” (GAULT MILLAU)! Die Fangemeinde für das Flaggschiff des sympathischen Helmut Dönnhoffs ist derart riesig, die Nachfrage dementsprechend, dass wir nur noch maximal 3 Flaschen pro Kunde dieses gigantischen Nachfolgers des zweitbesten trockenen Rieslings in 2003 anbieten können.

max. 3 Flaschen pro Kunde


Schlossgut Diel - Nahe

Armin Diels phantastische Kollektion 2004 (für mich definitiv DIE besten Weine in der Geschichte des Weingutes) demonstriert eindrucksvoll den qualitativen Sprung, den das Schlossgut unter der Ägide von Diel, einem brillanten, eigenständigen Charakterkopf mit Ecken und Kanten, und seinem genialen Kellermeister Christoph J. Friedrich in den letzten Jahren getan hat. Sie haben somit entscheidend dazu beigetragen, dass die Nahe in ihrer Spitze mit höchst eigenständigen Interpretationen ihrer jeweiligen so heterogenen Terroirs brilliert und grandiose Kreszenzen auf höchstem nationalem wie internationalem Niveau erzeugt.

Unverkennbar die Stilistik dieser rassigen Weine mit unverwechselbarem Profil, die in sich die moselanische Eleganz, die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Kein Wunder, dass in „FINE WINE” (Redaktioneller Berater: Hugh Johnson) in einer umfangreichen Verkostung das ‚Dorsheimer Goldloch’ zum besten Riesling Deutschlands in 03 gewählt wurde! Und bei der mittlerweile international viel beachteten Verkostung Ende August in Wiesbaden, auf der vom VDP wenige Tage vor der Freigabe am 1. September erstmals der Öffentlichkeit die Großen Gewächse Deutschlands präsentiert werden, wählte ein kleiner Kreis von restlos begeisterten Journalisten, Sommeliers und Händlern im internen Ranking die besten Rieslinge dieses großartigen Jahrgangs in Deutschland:
Unter den Top Ten dieser absoluten Weltklasse-Rieslinge brillierten zwei Weine des Schlossguts Diel! Erstmals in meinem diesjährigen Degustationsmarathon wertete ich dabei den feinrassigen Burgberg wegen seiner Mineralität und Komplexität gar noch über den bisher immer höher eingeschätzten, majestätischen Goldloch („die eiserne Faust im samtenen Handschuh”, so beschreiben die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie Noblesse ausstrahlende Weincharaktere); das Pittermännchen in seiner feingliedrigen, moselanischen Stilistik tanzte wie immer ‚leichtfüßig’ aus der Reihe! Es ist nun mal kein Riesling für Körpertrinker und wird erst in einigen Monaten ausdrücklich demonstrieren, dass es in seiner unnachahmlich filigranen Art ebenfalls zum allerbesten gehört, was im großen klassischen Jahrgang 2004 in Deutschland vinifiziert wurde.


932004 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 27,50 Euro



932604 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2004 27,50 Euro



932904 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 25,00 Euro



933404 Diel, Riesling Eierfels trocken 2004 15,90 Euro
Armin Diel ist ein absoluter Perfektionist. Daher entschied er nach langen Überlegungen und Verkostungen einen Teil seiner ursprünglich für das jeweilige Große Gewächs aus Goldloch und Burgberg vorgesehenen Fässer separat abzufüllen, gewissermaßen als Zweitwein der beiden Grands Crus. Er benannte diesen neuen, spektakulären Wein nach dem eierförmigen im Trollbachtal liegenden Felsmassiv, welches Goldloch und Burgberg trennt.
Das Ergebnis ist ein cremiger, sehr harmonischer, ausgewogener, tiefgründig mineralischer Spitzenwein, der vielen anderen Winzern als Großes Gewächs zur Ehre gereichen würde. Diese exklusive Cuvée aus Burgberg und Goldloch können wir glücklicherweise zu einem ganz besonders sympathischen Preis erstmals anbieten. Ein edler Riesling, qualitativ auf dem Niveau eines Großen Gewächses, aber preislich Understatement pur!



P.S. Immer wieder erhalten wir Rückmeldungen von Kunden, die sich ebenso überrascht wie erfreut zeigen, wie sich Große Gewächs-Rieslinge nach mehreren Stunden Luftzufuhr entfalten, wie sie an Komplexität und Tiefgründigkeit gewinnen und sich noch über Tage hinweg positiv weiter entwickeln. Daher nochmals mein schon oft gegebener Rat: Dekantieren Sie Spitzenrieslinge 2-3 Stunden vor dem Genuss, nehmen Sie nicht zu kleine Gläser, wagen Sie stattdessen das Experiment und probieren aus großen Burgunderpokalen oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche: Ich verspreche Ihnen, wirklich große Rieslinge danken es Ihnen mit einem bisher nicht gekannten Genusserlebnis!


ÖSTERREICH

Weingut Franz Xaver (F.X.) Pichler - Wachau

Der österreichische Wein zählt mittlerweile ohne Zweifel zur Weltspitze und die Wachauer Winzer waren die ersten, die diesen Siegeszug einleiteten. Und wenn es in dieser landschaftlich so faszinierenden Region am Ufer der majestätischen Donau, die wegen ihrer einzigartigen Trockensteinterrassenkultur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkoren wurde, auch ein halbes Dutzend absoluter Spitzenwinzer gibt, wird einer gar als Doyen der gesamten österreichischen Weinszene angesehen: F.X. Pichler, der „Herr der Smaragde”, wie er gerne auch liebevoll tituliert wird.

Pichlers Reben wachsen zum Großteil in den besten und steilsten Lagen von Dürnstein und Loiben: der Dürnsteiner Kellerberg (südöstliche Ausrichtung), der Loibner Loibenberg (Südlage) und das Loibner Steinertal. Es sind Bergterrassen, die aus dem 13. Jahrhundert stammen und die seit jeher von Hand bewirtschaftet werden. Dieses einmalige Terroir, verwitterte, karge Urgesteinsböden, oft eisenhaltig, mit Gneis-, Granit- und Glimmerschieferlagen, schaffen Weine mit unverwechselbarer Komplexität, Rasse, Tiefe, Feinheit und Mineralität. Aber nicht nur die großartigen Böden, auch das spezielle Mikroklima begünstigt die besondere Aromenausbildung der Trauben. Es treffen hier auf engstem Raum drei Klimazonen zusammen: Von Osten kommend aus dem Kremser Becken Pannonische Strömungen (verantwortlich für die Fülle und den Bukettreichtum der Weine), dann westlich-kontinental geprägte Winde aus dem Oberlauf der Donau (die auch als nützlicher Wärmespeicher fungiert) und kalte Luftströmungen aus dem nördlich gelegenen Waldviertel.

Dieser einzigartige ‚Klima-Fjord’ bedingt starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, die unentbehrlich sind für die rassige Säure und die Intensität der Aromen: „Der Dürnsteiner Kellerberg und der Loibner Loibenberg gehören schlichtweg zu den besten Einzellagen der Welt.” („Falstaff Weinguide 2004/5”) und ergeben in den Händen des begnadeten Magiers F.X. Pichler und seines immer mehr in die Verantwortung wachsenden Sohnes Lukas phänomenale, hochkomplexe, lang lagerfähige und stets einzigartige Weine, die sich durch ihre Mineralik und aromatische Einzigartigkeit auszeichnen.

Es ist wie immer bei den ganz großen Winzern der Welt: Das erstklassige, unverwechselbare Terroir, ein unvergleichliches Geschenk der Natur, erbringt zusammen mit der tatkräftigen, aber auch einfühlsamen Gestaltungskraft des Menschen wahre Größe in einzigartigen Weinen voller Individualität. Rigorose Qualitätspolitik in Weinberg und Keller ist die Maxime der Pichler’schen Weinbereitung! Alle Arbeit dem großen Ziel untergeordnet, die Typizität des Terroirs in die Flasche zu transformieren. Diese betörenden Weine sind geradezu die Inkarnation der großen Wachauer Lagen, kristallklare, gemeißelte Skulpturen, transzendentale Gewächse, die zum andächtigen Genuss verleiten und eine Liebkosung der bacchantischen Seele.

„Wer Wachau sagt, muss auch F.X. Pichler sagen”, urteilt daher der Gault Millau, der die Weingüter Pichler und Hirtzberger gemeinsam an die Spitze ALLER österreichischen Domainen setzt. René Gabriel, der Wine Spectator und Robert Parker sind unisono begeistert und überhäufen das Gut mit Belobigungen: „Was Romanée Conti für das Burgund ist, das bedeutet F.X. Pichler für die Wachau.”, so das dezidierte Statement von Parker. Doch wir möchten Sie herzlich einladen, diese Weinunikate von einzigartiger Brillanz selbst zu probieren und sich ein eigenes Urteil zu diesen traumhaft schönen Gewächsen zu bilden. Im Jahrgang 2004, der an der Wachau zur Erzeugung großer Qualitäten „eine extrem späte Lese (bis zum 10. Dezember! bei den Pichlers) - und damit zweifellos auch das Glück des Tüchtigen herausforderte - und eine rigorose Selektion gesunder Trauben” (Parker) voraussetzte, „heben sich die Weine von F.X. Pichler in besonderer Weise ab (von der Konkurrenz) und verdienen heuer das Prädikat ‚genial” schwärmt Österreichs renommiertes Weinmagazin VINARIA von den sensationell schönen, traumhaft mineralischen Grünen Veltlinern und Rieslingen des Magiers von der Wachau.

P.S.: „Großer Wein”, hat F.X. einmal gesagt, „großer Wein wächst weder im Weingarten noch im Keller, sondern im Kopf”. Franz Xaver Pichler, ein unbändiger Geist, scheint mir in seinem Streben nach absoluter Erkenntnis der österreichische „Faust des Weinbaus”.


721404 Pichler, Grüner Veltliner Loibner Klostersatz Federspiel 2004 12,90 Euro
90 Parker-Punkte!
Dieser betörende Wein, qualitativ an der Grenze zum Smaragd, stammt von einem der ältesten Klosterbesitze am Fuße der erstklassigen, tiefgründigen Dürnsteiner Lagen, von natürlich ebenfalls sehr spät geernteten Trauben. In der Farbe ein helles Grüngelb, in der Nase feinfruchtig mit einer zarten Kräuterwürze. Es betört ein kühler, verspielter Duft nach frischem Apfel, Maracuja, Melone, weißem Pfeffer, Mineralien und Tabak.
Ein eindrucksvoller Veltliner, sehr komplex, gehaltvoll, extraktreich, mit viel Potential, der dennoch bereits nach einigen Monaten Flaschenreife verführerisch lecker und animierend daherkommen wird; am Gaumen dicht und kraftvoll, aber dennoch ungemein elegant, schmelzig, filigran, durchzogen von der faszinierenden Frische, herrlichen Saftigkeit und typischen Pfeffrigkeit dieser großen Rebsorte, die eines Meisters wie F.X. Pichler bedarf, um Eleganz mit Kraft, sowie Finesse mit Mineralität zu vermählen. Ein großer, extraktreicher, rassiger Veltliner, ein phantastischer Einstieg in die magische Welt der Pichler’schen Weine!
Zu genießen ab sofort bis 2010.



721504 Pichler, Grüner Veltliner Kellerberg, Smaragd 2004 39,50 Euro
In einem der größten Veltlinerjahrgänge des Weinguts zeigt die „Diva” vom Kellerberg in der Farbe ein animierendes, leuchtendes, sattes Grüngelb. In der Nase ist dieser „Burgunder” unter den Veltlinern deutlich durch seine charakteristische Mineralität geprägt und er braucht noch viel Luft (Dekantieren bitte), um sein Pfauenrad an komplexen Aromen zu offenbaren: Doch dann faszinieren zarte Anklänge an Äpfel, aber auch nach Steinobst, Vanilleschoten, frischen Feigen, Tabak, Würze und weißem Pfeffer, ein sehr vielschichtiges Aroma also, das nach weiterer Belüftung zusätzliche Anklänge an exotische Früchte, Cassis und Lakritze entwickelt.
Wirkt am Gaumen trotz des mächtigen Körpers tänzerisch und filigran; dies ist kein Muskelprotz à la Schwarzenegger, vielmehr scheint der leider allzu früh verstorbene Nurejew wieder sein unvergessliches Ballett zu tanzen. Viel Frucht und eine hohe Extraktsüße, cremig, fabelhafte Textur durch die mineralischen Noten, feine Säure und rassiges Fruchtspiel im unendlich lang anhaltenden mineralischen Nachhall.
Dieser Grüner Veltliner voller Kraft, Dichte und betörender Ausstrahlung ist kein Blender oder vordergründiger Monsterwein, sondern ein subtil gewirkter, großer, unendlich eleganter und finessenreicher Wein voller Kraft und Ausstrahlung von einer der legendären Lagen der Wachau, der Zeit braucht, um seine wahren Qualitäten zu offenbaren, um dann aber mit spektakulärer Tiefe und enormer Komplexität zu brillieren: ein unkopierbares Weinunikat, Hedonismus pur!
Der FALSTAFF urteilt: 96 Punkte, damit die beste Bewertung aller trockenen Weine Österreichs in 04, dazu 97 Parkerpunkte, ebenfalls die höchste Bewertung aller österreichischen Weine!
Trotz seines großen Potentials ab sofort mit Genuss antrinkbar; Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2015.



721604 Pichler, Grüner Veltliner „M” Smaragd 2003 2004 43,00 Euro
Ein gewaltiges Weinmonument mit einer ungeheuren Komplexität in den Aromen: Welch eine einzigartige mineralische Würze in der Nase, ein Korb gelber Früchte und dunkler Beeren, dazu gesellen sich edelster Tabak und famose Rauchanklänge. Dieser phantastisch komplexe Wein vibriert am Gaumen vor Mineralität, verwöhnt mit seiner opulenten, sehr reifen Frucht (Dörrobst) und belegt, eindrucksvoll dimensioniert, mit dichtem, kompaktem Kern, aber auch gleichzeitig mit einer cremigen, weichen und seidigen Textur die Zunge.
Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte begleiten diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein kohärent von der Zungenspitze bis zum gewaltigen, kräuterwürzigen, mineralischen Abgang.
Dieser majestätische Wein scheint den Gaumen nie mehr zu verlassen; endlos lang klingen exotische Früchte und Grapefruit faszinierend nach. Dieses Weinunikat schmeckt wie die Inkarnation der steilen, kargen Urgesteinsböden hoch über der Donau, an denen seine Trauben gewachsen sind. In diesem edlen Wein wird Terroir erlebbar und die Bezeichnung „M” für „Monumental” findet ihre ultimative Bestätigung. Von FALSTAFF mit 95 Punkten als zweitbester österreichischer Veltliner, („ein Gigant”) ausgezeichnet, nur vom Kellerberg um einen Punkt übertroffen. Doch ich wage nicht zu entscheiden, welcher dieser Veltlinerlegenden denn die bessere sei. Es ist für mich keine Frage der Qualität, sondern vielmehr der Stilistik! In ihrer Jugend sind die Unterschiede unüberschmeckbar: Kellerberg ist Nurjejew, ‚M’ dagegen Schwarzenegger. Der Traubenanteil aus dem Loibnerberg (70%) ergibt die unvergleichliche Konzentration und den barocken Charakter, vom Kellerberg kommen die würzig-tabakigen Noten und die Filigranität, heuer noch vom Spiel der Muskeln verborgen.
Doch nach 5 bis 10 Jahren der Reife schmelzen Kraft und Muskeln immer mehr ab und dieses singuläre Weinmonument wird eine burgundische Textur entwickeln mit cremigen, schokoladigen Anklängen, in der ganzen Weinwelt einzigartig und niemals kopierbar!
Zu genießen ist dieses „Veltlinerkonzentrat mit purem Potential” (VINARIA) ab Ende 2005 (Dekantieren!), Höhepunkt 2008 bis mindestens 2025, wahrscheinlich weit darüber hinaus!



721804 Pichler, Riesling Steinertal Smaragd 2004 32,50 Euro
Wie stets der mineralischste aller Pichler’schen Rieslinge aus einer traumhaften, südöstlich exponieren Lage vis à vis dem legendären ‚Schütt’, mit seiner feinen Salzprise und zarten Schieferankängen (dabei besitzt diese Lage überhaupt keinen Schiefer, die Noten rühren von der Spontanvergärung!) Assoziationen an legendäre Weine von der Untermosel evozierend. Auch an Knolls berühmtem Schütt erinnert dieser ungemein animierende, frische Riesling mit einer großartigen inneren Dichte und seiner im Kontext des Weinguts einzigartigen Eleganz.
Der überwältigende Duft, der aus diesem Glas in die Nase springt, ist unbeschreiblich zart und dennoch von gigantischer Komplexität: Sehr mineralisch braucht dieser große Riesling noch viel Luft, um sein vielschichtiges Bukett komplett zu entwickeln: konzentrierte Steinobstanklänge, insbesondere Marillen, dazu Pfirsiche und Feigen sowie rosa Grapefruit. „Zartrauchig mineralische Noten, als ob man zwei Steine aneinander schlägt” (Helmut Knall), „ein sehr nuancenreicher Duft”.
Mächtig und druckvoll am Gaumen ist er dennoch von delikater Finesse und nicht so opulent wie der nachfolgende Loibner Berg: saftige (Pfirsich-)Frucht, berauschend subtile Aromen, feine Extraktsüße, eingebettet in enorme Mineralik, straffe, frische Säurestruktur, tolle Länge, „ein Feuerwerk im kraftvollen Abgang” (VINARIA) mit Anklängen an exotische Aromen und Litschi. Wie sein beliebter Vorgänger, „der beste Steinertaler seit Jahren” (Vinaria), erhielt dieser Rheingauer unter den opulenten Wachauer Weinen - in seiner Stilistik konträr zu allen anderen Weinen von Pichler, da am stärksten von Eleganz und Finesse geprägt - von FALSTAFF herausragende 94 Punkte!
Wirkt fast schon trinkfertig und besitzt dennoch ein tolles Potential, zu genießen jetzt bis 2015.



721304 Pichler, Riesling Loibnerberg Smaragd 2004 36,90 Euro
Infolge seiner heißeren, exponiert südlichen Lage deutlich opulenter und cremiger in seiner Stilistik als der feingliedrigere, extrem mineralische ‚Steinertaler’. In der Farbe ein helles Grüngelb, in der Nase in seiner jetzigen Primärfruchtphase eine ungemein expressive Aromatik, die in den Bann zieht und nicht mehr loslässt: Extrem tiefe, konzentrierte, mineralische Noten, betörende Aromen von Weinbergspfirsich, Cassis, Aprikosen, Zitrusfrüchte, Ananas, starke Kräuterwürze, auch Anklänge an Stachelbeeren. Am Gaumen sehr stoffig, dicht, packend, druckvoll, frischer Biss, extraktsüße Pfirsichfrucht, Mangold, auch dunkelfruchtige Noten, die an große, Syrahdominierte Rotweine! erinnern, dazu edler Tabak und eine zartherbe Mineralität, großartige Struktur, herrliche Länge, einfach „atemberaubend”.
Große Tiefe, vielschichtig und rassig, nach hinten heraus öffnet er sich noch einmal und gewinnt mit seiner feinen Würzigkeit eine neue Dimension an Komplexität. Schmeckbar die hohe Reife des Lesegutes. Dieser traumhafte Wein macht fast süchtig in seiner Intensität der Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Lagencharakter.
Obwohl schon jetzt trinkbar, sollte man diesen herrlichen Riesling noch gut 2 bis 3 Jahre in den Keller legen. Höhepunkt 2008 bis etwa 2020.



721904 Pichler, Riesling Kellerberg, Smaragd 2004 42,50 Euro
„Über allen Rieslingen thront heuer gnadenlos der Kellerberg (95 Punkte), ein Wunder an Finesse, unglaublich fein - ein wahrhaft großer Wein”, so überschwänglich feiert der FALSTAFF diesen sagenhaft tiefgründigen und ungemein komplexen, feinst balancierten Rieslinggiganten. Unglaublich vielschichtiger verspielter Duft, dem Glase entströmt eine Orgie von Aromen, man will nicht mehr loslassen und minutenlang nur hinein riechen.
Tiefste Mineralität, eine vibrierende Nase voller Komplexität: von Steinobst über exotische Früchte (insbesondere Ananas), Limonen, weißem Pfeffer (typisch für das große Terroir des Kellerberg) und frische Kräuter spannt sich der faszinierende Bogen, der mit fortdauernder Reife um Anklänge an Mokka, Tabak und Akazienhonig bereichert wird.
Am Gaumen klar wie ein Gebirgsbach, eine schier unglaubliche Rasse und Eleganz für einen Wachauer Riesling, dazu eine gewaltige Kraft und ein tolles Spiel, weich und cremig, dabei eine phantastische mineralische Finesse und Struktur, im Hintergrund verspielte Frucht und Kräuteraromen, vibrierend, „singt auf der Zunge”, voller Harmonie und Ausgewogenheit, bleibt unendlich lange haften, extreme Länge und ein Wahnsinnspotential.
Dieses Weinmonument hat neben monumentaler Fülle auch eine unglaubliche Frische und ist daher wesentlich trinkanimierender als der 03er in seiner Jugend. Das ist höchste handwerkliche Kunst, hier spielen Rebsorte und Terroir ihre glockenklare Melodie, dies ist ein Triumph der Nicht-Intervention im Weinkeller und eine Ode an das großartige Terroir, ein fast erotischer Stoff, wie ihn in dieser Mischung aus Mineralität und Komplexität, Kraft und Finesse nur wenige Winzer auf der Welt auf die Flasche zu zaubern vermögen.

VINARIA bewertet diesen Traum von Wein, den Lukas Pichler mit dem legendären 1990er vergleicht, an „der Grenze zur völligen Perfektion”, nur Parker hält sich mit 93 bis 95 Punkten ein wenig zurück, aber Helmut Knall, www.winetimes.at , urteilt völlig zu Recht: „Für Freunde der feingliedrigen, eleganten Weine ist der Kellerberg das Nonplusultra!” Und, der Ehren nicht genug, steht dieser Riesling in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Alles über Wein” auf Platz 1 der Rangliste der 100 besten Weiß- und Rotweine Österreichs.
Durchaus schon jetzt! ein herrlicher Trinkspaß aus einem großen Burgunderpokal (und Dekantieren bitte), Höhepunkt jedoch erst zwischen 2008 und 2020, „fast unendliches Potential” (FALSTAFF).



721204 Pichler, Grüner Veltliner Loibner Berg, Smaragd 2004 26,90 Euro



Herzliche Grüße aus Saarlouis,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann