Saarlouis, im September 2005

PINwand Nº 103


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

aus Deutschland stellen Ihnen heute die herrliche 2004er Kollektion vom Weingut Van Volxem vor: „Der Rebenflüsterer - Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf” lobt der Stern (16/2005) überschwänglich. Johannes Leitz, begnadeter Winzerstar aus dem Rheingau, siegt mit seinem Berg Rottland 04 in einer großen Blindverkostung in der Kategorie „Best of Riesling dry”.

„Die Preise fallen und die Toskana wird wieder bezahlbar!”, jubelt MERUM-Chefredakteur Andreas März im aktuellen FEINSCHMECKER. Wir präsentieren Ihnen voller Freude unsere Neuentdeckung Fattoria Malenchini mit extrem fairpreisigen Produkten, die Ihnen die (verloren gegangene) Lust auf toskanische Rotweine zurückzugeben imstande sind.

Martin Nigls in naturnahem Anbau im wildromantischen Kremstal produzierte Weine des klassischen Jahrgangs 2004 bilden erneut „eine hervorragende Weinserie”, so urteilt zu Recht VINARIA, Österreichs renommiertes Weinmagazin.

Freunde südfranzösischer Weine können sich an den genialen Gewächsen des Château de la Negly („bestes Weingut des Languedoc” - Parker) erfreuen sowie eines legendären Klassikers unseres Programms, Château Mansenoble, dessen Spitzencuvée wir wiederum zu einem traumhaften Angebotspreis anbieten können. Das Weingut Clos Saint-Jean aus Châteauneuf-du-Pape gilt als DER Aufsteiger des Jahres 2003 mit sensationellen Weinqualitäten im traditionellen Stil: „Einige der besten Weine des Jahrgangs” (Parker)!


In letzter Minute:

Auf Anhieb erwies sich unsere letztjährige Neuentdeckung aus der Toskana, die Tenuta Cerro del Masso, als absoluter Renner. Frisch auf Lager ist der klassische Jahrgang 2004, nach Meinung vieler Experten von herausragender Qualität!

623104 Cerro del Masso, Chianti, DOCG rosso 2004 6,90 Euro



Wieder eingetroffen sind die ungemein stark nachgefragten Klassiker von Falesco aus Umbrien sowie der Domaine Boudau. Die Weinbruderschaft der ‚Maître Tasteurs du Roussillon’ präsentiert in jedem Jahr ihre Auswahl bester Weine der Region einer renommierten Jury. Seit 10 Jahren ist kein Winzer mehr mit drei Weinen gleichzeitig ausgezeichnet worden! Doch 2005 wurde diese große Ehre der Domaine Boudau zuteil: Der Petit Closi 04, der Le Clos 04 wie auch der Rivesaltes Sur Grains, Vin doux naturel 03 siegten in ihrer jeweiligen Kategorie!

347104 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2004 6,80 Euro



347203 Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2003 15,90 Euro



347303 Boudau, Cuvée Henri Boudau, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2003 9,95 Euro



347604 Boudau, Petit Closi, rosé 2004 5,90 Euro



660103 Falesco, Vitiano, rosso 2003 8,40 Euro



660200 Falesco, Montiano, rosso 2000 27,90 Euro

Falesco, Montiano, rosso



Provence-Weinreise zu Spitzengütern von Pinard de Picard
Damit Sie einige unserer bekanntesten Weingüter in Südfrankreich einmal persönlich kennen lernen können, greifen wir auf vielfachen Wunsch eine Tradition aus den Gründerjahren von Pinard wieder auf und laden Sie zu einer exklusiven Weinreise in die Provence vom 20.10. - 23.10.05 ein, veranstaltet vom Spezialreiseveranstalter Toscana Tours.
Hierbei werden Sie von den Winzern der Weingüter La Soumade, Fondrèche, Murmurium und Pégau persönlich empfangen und können sich so vor Ort ein eigenes Bild über den Anbau und die Produktion hochklassiger Weine machen. Die Weinproben bei den Winzern werden umrahmt von regionaltypischen Menüs sowie kleinen Ausflügen zu regionalen Sehenswürdigkeiten. Während der Reise wohnen Sie im stilvollen, romantischen Ambiente des auch vom Michelin hoch gelobten Château de Mazan.
Nähere Informationen zur Weinreise, deren Preis 695,- Euro pro Person im DZ beträgt, erhalten Sie bei Toscana Tours, Tel. 0 68 31-4 66 76, Fax 0 68 31-4 29 59. Das Detailprogramm können Sie auch unter www.toscana-tours.de „Reiseprogramm > Kulinarische Reisen > Die Weine der Provence” abrufen.


DEUTSCHLAND

Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

Stern (16/2005): „Der Rebenflüsterer - Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”

Stephan Reinhardt (SZENE HAMBURG Special Essen + Trinken): „Unkomplizierte, zugleich sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”

Wer Roman Niewodniczanski persönlich kennt, weiß um die charismatische Begeisterungsfähigkeit und die besondere Aura, die ihn umgibt. Dabei ist er alles andere als ein weltfremder Träumer oder Esoteriker. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Aber wenn ich mit ihm durch die steilen Weinberge kraxele, wenn er sich in jeder Lage buchstäblich in die Rebzeilen hinein kniet, mit leuchtenden Augen die duftende, ‚lebendige’ Erde durch die Finger rieseln lässt, die augenscheinlich die Grundlage seiner großen Rieslinge bildet, dann sehe ich, wie im 2-Meter-3-Hünen der kleine, begeisterungsfähige Junge steckt, der seinen großen Traum verwirklicht. Roman treibt jenes Feuer an, das auch Winzer wie Luc de Conti (Bergerac) Didier Barral, Gérard Gauby, Marcel Deiss, Klaus-Peter Keller, Reinhard Löwenstein oder Helmut Dönnhoff beseelt. (Mehr zu Romans Philosophie, seiner Vita und zur wechselvollen Geschichte des Weinbaus an der Saar lesen Sie im Winzerportrait.)

Im ausgezeichneten Jahrgang 2004 hat es Roman wieder geschafft, extrem tiefgründige Weine mit stupender Dichte auf absolutem Weltklasseniveau zu produzieren, ja mehr noch: seiner jungen Winzerkarriere nach den formidablen 2003ern mit der beeindruckenden 2004er-Kollektion einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Riesling-König hinzuzufügen.

Die neuen Weine sind zweifellos die feinsten je auf Van Volxem erzeugten Weine, Atem beraubende Riesling-Unikate von den berühmtesten Steillagen der Saar, einzigartig in der Welt! Dank moderater Alkoholgradationen frisch, Saar-typisch leicht, verspielt und animierend, verfügen die Rieslinge des neuen Jahrgangs über reife Säuren und ein opulentes, vom verwitterten Schiefer gewürztes Fruchtbild. Und der Gaumen? Klassisch Van Volxem: dicht und konzentriert, von kristalliner Mineralität, überaus lang - und unvergleichlich cremig.


907104 Van Volxem, Saar Riesling, trocken 2004 8,60 Euro
Was für ein fulminanter Einstieg in die magische Welt der Weine des Traditionsgutes Van Volxem! Kein kleiner Wein, sondern das Gegenteil: Roman Niewodniczanski hat seinen Stil konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit dem 2004er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht und einer beeindruckenden Mineralität.
Der faszinierend intensive Duft offenbart reife gelbe und tropische Früchte (Litschi!), dazu kommen feinste Gewürzaromen und, nach Stunden in der Karaffe, intensiv mineralische Noten, wie wir sie hier nie zuvor wahrgenommen haben! Für einen Saarriesling dieser Preisklasse ist dieser Wein eine absolute Sensation! Seine frische, lebendige Art erzeugt permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Gelage. Ein lautes „Bravo” für Roman und sein junges, engagiertes Team um Kellermeister Dominik Völk für diese Meisterleistung!
P.S. Dieser saftig-feinrassige Riesling ist ein universeller Essensbegleiter, insbesondere zu Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten.
Ich rate, diese Riesling-Pracht zu dekantieren oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche zu probieren. Höhepunkt: 2006 bis nach 2010.




907204 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben, trocken 2004 13,50 Euro
Der Bestand alter Reben an der Saar ist gewaltig und deutschlandweit eine Rarität, da in anderen Anbauregionen solch erstklassige Reben zumeist Flurbereinigungsmaßnahmen zum Opfer fielen. 2004 hat Roman diesen Riesling erstmals aus besten Parzellen des Millichberg (den es daher nicht mehr als Lagenwein gibt), Gottesfuß, Ockfener Bockstein und des Kanzemer Altenberg vinifiziert, also aus Reben, die 50 bis 120 Jahre alt sind.
Herausgekommen ist ein Wein, der Sie angesichts seiner Fülle und Komplexität, erst recht aber aufgrund seines moderaten Preises sprachlos machen dürfte! Am Gaumen beeindrucken seine vibrierende Mineralität, die animierende Frische und diese opulente, würzige Frucht, die an reifes Steinobst erinnert, aber auch an rosa Grapefruit, Orangen und Kardamom. Obwohl der Gaumen von einer fast cremigen Textur gestreichelt wird, fasziniert dieser harmonisch trockene Wein durch seine reife, sehr bekömmliche Säure und die kristalline Mineralität. Das sorgt für Transparenz, Spiel und Finesse. Die Leichtigkeit des Seins an einem magischen Spätsommerabend. Ein phantastischer Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Herbst 2006 bis nach 2011.



906804 Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling 2004 11,50 Euro
Welch eigenständiger Charakter! Ein erlesener Riesling, der polarisieren wird, der aber denjenigen, denen er mundet, eines der besten Preis-Genussverhältnisse bei deutschen Rieslingen bescheren wird. Es sind die wilden Hefen, die diesen ungemein puristischen Riesling prägen; seine rauchige, speckige Nase; die faszinierenden Anklänge an Feuerstein, dazu exotische Gewürze und Mandarinen...
Die mageren Grauschieferböden und die über 40 Jahre alten Reben lassen diesen einzigartigen, Gaumen wie Verstand gleichermaßen fordernden Terroir-Riesling extrem mineralisch erscheinen: Kein Wein zum Süffeln, sondern eine intellektuelle Herausforderung!
Seinen Höhepunkt wird er erst im Frühjahr 2007 erreicht haben, sich dann auch sicherlich wesentlich zugänglicher präsentieren, ohne jemals ‚everybodys darling’ zu sein. Potential bis mindestes 2010.



907404 Van Volxem, Wiltinger Kupp Riesling 2004 17,00 Euro
Die Kupp mit ihrem harten, rötlichen Boden liegt wie ein Reflektor inmitten der großen Wiltinger Lagen und bildet den wärmsten Punkt innerhalb dieses weltberühmten Terroirs. Sie erbringt Weine, die dramatisch anders sind als die übrigen Rieslinge, weil sie mehr von Wärme, Fülle und Opulenz geprägt sind denn von verspielter Leichtfüßigkeit. Die Aromen weisen daher, anders als bei Romans übrigen Rieslingen, mehr ins Rotfruchtige (Johannisbeeren, Kirschen, Erdbeere, aber auch Quitten) und Speckige. Auf der Zunge zeigt sich ein intensiv-mineralischer Kern, der jedoch in eine füllig-dichte, geschmeidig-ölige, opulent-konzentrierte Gesamtkomposition eingebettet ist.
Dieser grandiose Riesling entwickelt deutlich mehr Offensive als der Braunfels, zeigt sich schmeichelnder, femininer, temperamentvoller - und begeistert doch hintergründig durch seine kristallin-mineralische Struktur, die ihn bei aller feurigen Kraft ‚schlank’ erscheinen lässt. Intensiver, cremiger, lang anhaltender, tief mineralischer Abgang. Dieser idealtypische Wein der berühmten Wiltinger Kupp ist kein Blender, kein Schreihals, sondern von äußerst subtilem Charakter, dem man Zeit geben sollte: Er kommt langsam, aber gewaltig!
Zu genießen ab sofort (nach längerem Dekantieren), Höhepunkt 2006 bis nach 2012.



907304 Van Volxem, Vols Riesling 2004 17,50 Euro
Aus einer besonders wertvollen, südwestlich ausgerichteten Spitzenlage, unmittelbar an den Scharzhofberg angrenzend, mit skelettreichen Braun- und Blauschieferböden und 60 Jahre alten Reben versehen, stammt dieser feingliedrige, phantastische Riesling. Neben der Kupp wirkt er, trotz nahezu gleicher Analysewerte und identischen Ausbaus, wie von einem anderen Kontinent: Welch ein Triumph des Terroirs! Hat Roman es je besser, präziser herausgearbeitet? Vergesst alle Analysen! Kostet! Trinkt! Erfahrt eine Jahrhunderte währende Weinkultur in einem einzigen Schluck!
Die Volz-Aromen sind geprägt von gelben Früchten (Aprikose, mit der Zeit auch Mandarinen und Orangen), würzigen Kräutern, einem dezenten Jod-Ton sowie rauchigen Aromen. Am Gaumen kommen verführerisch nussige Komponenten hinzu. Auf der Zunge vibriert jene würzige Mineralität, die süchtig machen kann.
Ein - bei aller Opulenz und Dichte - herrliches, saar-/volxemtypisches Spiel und eine faszinierende Frische. Fülle und Leichtfüßigkeit, bei Romans Weinen ist dieser Gegensatz aufgehoben und zu einer Art Petting für den Gaumen verschmolzen. Ein wahrhaft großer, grandioser, lang anhaltender, zutiefst mineralischer, aristokratischer Saarriesling mit vornehm-kühlem Abgang.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis nach 2012.



907604 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 2004 26,00 Euro
Der Scharzhofberg ist ohnehin eine lebende Legende. Dies hier aber ist sein Meisterstück, hervorgegangen aus der Parzelle Pergentsknopp und in der Obhut eines großartigen Winzers und Künstlers! Welche Vielfalt der Aromen! Konzentrierte Steinobstaromen, hochreife Weinbergspfirsiche, exotische Früchte, raffiniert verquickt mit intensiven Gesteinsnoten, frischem Ingwer, Jod-Salz-Anklängen und frisch gemahlenem weißen Pfeffer... Ungewöhnlich kraftvoll spielt dieser Riesling-Gigant mit seiner Herkunft: Blauer und ein kleiner Anteil roter Schiefer prägen seine wahnwitzig dichte, mineralische Struktur, die jeden Genießer sinnlich-eindrücklich darüber aufklärt, warum der Scharzhofberg einer der drei wertvollsten Rieslinglagen an der Saar ist.
Roman Niewodniczanski erweist sich als sensibler Interpret eines Terroirs, das er sinnlich erlebbar in Wein überführt hat: ungemein dicht und saftig, enorm viel Druck, pralle Opulenz und fordernde Tiefgründigkeit, feinwürzig, kühl und fordernd in der Stilistik, große Länge mit Orangenzesten im nicht enden wollenden Abgang: Ein irrsinnig feines Weindenkmal, das man noch Tage nach der Verkostung betrachtet. Man muss es aber nicht zwangsläufig ehrfürchtig meditierend genießen, denn dieser Wein verfügt über einen ungemein hohen Trink- und Genussfaktor. Mit solchen Meisterwerken werden alte Lagenklassifikationen mit neuem Leben erfüllt! Chapeau!
Zu genießen ab sofort (dekantieren), Höhepunkt 2007 bis nach 2018.



907804 Van Volxem, Wiltinger Gottesfuß Riesling Alte Reben 2004 32,00 Euro
Dieser extrem steile Prachthang, einem Amphitheater gleichend, mit warmer Thermik von der unmittelbar zu seinem Fuß fließenden Saar verwöhnt, verfügt über extrem skelettreiche Rot- und Blauschieferböden mit hohem Eisengehalt. Die Pflanzdichte (über 11.000 Stöcke pro Hektar!) der bis zu über 120 Jahre alten wurzelechten Reben unterbindet jede Bodenbesonnung und setzt die Pflanzen extremer Konkurrenz aus, weshalb sie ihre Wurzeln tief in die Erde versenken müssen, um wertvolle Nährstoffe zu sichern. Dies ist die Grundlage für diesen phantastischen Riesling und seine sagenhafte Mineralität.
Schier ungeheuer war der Arbeitsaufwand in dieser einst renommiertesten Wiltinger Lage (ja, sie war angesehener noch als der Scharzhofberg, und ich bin sicher, Roman wird diesem Terroir seinen gebührenden Rang zurück geben): Tausende von Einzelpfählen mit Wagenladungen von Draht und Nägeln wurden ausgetauscht, Selektionsreben von Hand nachgepflanzt, Tonnen von Pferdemist, Stroh und diversen Komposten eingebracht. Nicht zuletzt wurden die Rebstöcke in mehreren Etappen durch Schnitt ‚tiefer gelegt’, damit die Wärme des Schieferbodens die Trauben optimal versorgen kann.
Das Resultat in 2004: Ein Riesling von göttlicher Herrlichkeit, vinifiziert aus Ende November gelesenen goldgelben, geschmacksintensiven Minitrauben.
Der Wein offenbart im Sommer 2005 ein ungeheuer komplexes Bukett mit Aromen von exotischen Früchten, Orangenschalen, Bienenwachs, Zimt, Anis und Sauerkirsche. Dieser phantastische, beschwingte Riesling, schlanker und fokussierter noch als der große 03er, vibriert vor Mineralität, verwöhnt mit seiner opulenten Frucht und kleidet den Gaumen mit einer cremig-weichen, seidigen Textur aus, der ein dichter, kompakter Kern innewohnt.
Hier ist sie wieder, die von mir mehrfach beschriebene innere Paradoxie, die den großen Rieslingen von Van Volxem zueigen ist: Kraft, Konzentration und innere Dichte werden quasi aufgehoben bzw. eingebunden in das faszinierend subtile, leichtfüßige Spiel. Es zieht sich von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durch.
Der Gottesfuß 2004 ist ein transzendentaler Riesling, ein großer, beseelter Wein, der berührt und dessen Zauber sich niemand wird entziehen können.
Genießen Sie diesen göttlichen Zauber mit der zutiefst irdischen Mineralität, die ich in dieser brillanten Form bisher nur bei Kellers G-Max gefunden habe, ab sofort. Über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren! Höhepunkt 2008 bis nach 2020.



907704 Van Volxem, Kanzemer Altenberg Riesling Alte Reben 2004 32,00 Euro
Die Geheimnisse der großen Weine der Welt liegen im schöpferischen Zusammenspiel von Boden, Mikroklima und Rebe sowie der Gestaltungskraft und Vision eines begnadeten Winzers. Die ideale Symbiose führt zu einem einzigartigen, authentischen Sinnenerlebnis, das die Singularität des jeweiligen Terroirs widerspiegelt. Dass sich Roman Niewodniczanski und der Altenberg zu Kanzem gefunden und inspiriert haben, ist so eine Symbiose, und nie hat sie sich vollkommener manifestiert als in Van Volxems Altenberg Riesling Alte Reben des Jahrgangs 2004!
Diese renommierte Spitzenlage der Saar erhebt sich majestätisch vor Ihren Augen, wenn Sie von Kanzem kommend die Saar überqueren. Der Altenberg ist bepflanzt mit alten Reben hochwertigsten genetischen Materials. Romans lang gehegter Wunsch, in dieser Weltklasselage die besten und ältesten Parzellen zu erwerben, ging vor zwei Jahren in Erfüllung. Voller Enthusiasmus machte er sich an die alles andere als leichte Aufgabe, Zeile für Zeile und Stock für Stock zu restaurieren. Letztlich wurden - in steilstem Gelände - 9.000 Stützpfähle ausgetauscht und der steinige Boden (Grauschiefer mit roten Einschlüssen) mit Humus durchmischt, so dass die Pflanzen behutsam regenerieren konnten.
Das Resultat: Der große, klassische Saar-Jahrgang 2004 lieferte kerngesunde, perfekt gereifte, rosinenartig geschrumpfte Trauben, die Roman in dreijährigen Halbfuderfässern bester Provenienz zu einem majestätischen Riesling singulären Charakters vinifizierte. Schwer vorstellbar, dass Sie je Vergleichbares im Glase hatten!
Die Nase ist irrsinnig komplex und in der Aromatik terroirbedingt völlig anders als alles, was Sie bisher von der Saar kennen: Heublumen, feinste Mineralität, Mandarinen, Sandelholz... Am Gaumen ungemein geschmeidig, ohne die gewohnte Stahligkeit klassischer Saarrieslinge, stattdessen:
jenes cremige Mundgefühl, das wir von feinsten burgundischen Grand Crus kennen. Was dazu kommt: eine infolge verrückt kleiner Erträge (deutlich unter 30 hl/ha) und reifer Traubenkerne extrem konzentrierte Struktur sowie eine vibrierend vitale, finessenreiche Textur.
Elfengleich, das alles, und von fabelhafter Tiefe! Welche Vielschichtigkeit und Rasse! Welche Harmonie! Was für ein beeindruckendes, lang anhaltendes Finish. Dieser legendäre Wein ist ein feierliches, sinnen betörendes Animationsprogramm zum kollektiven Vollrausch in der Luxusklasse. Sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Gehört in jeden besseren Weinkeller.
Riesiges Potential, zu genießen ab sofort nach mehrstündigem Aufenthalt in der Karaffe. Höhepunkt sicherlich erst zwischen 2008 (frühestens) bis nach 2020.



PS: STERN (Ausgabe 16/05). „Solche Weine ... sind Kampfansagen an die industriellen Massenweine aus Übersee, ... Weine gegen diese Infantilisierung des Geschmacks!”
Es ist an der Zeit, sie dem Weingut zu entreißen: Saarweine, wie sie besser nicht sein könnten!


Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Johannes Leitz (mehr zu ihm und seinem dornenreichen Weg an die Spitze des Rheingau finden Sie im Winzerportrait) ist von unermüdlicher Tatkraft geprägt, er sucht, forscht, rebelliert, geht unbeirrt seine eigenen Wege, profitiert dabei aber auch von seinen großartigen, weltberühmten Steillagen am Rhein. Doch die muss man auch erst mal zu nutzen verstehen. Wie viele große Winzer der Welt, erntet auch Josi Leitz seine Trauben zu einem riskant späten Zeitpunkt. Niedrigsterträge verstehen sich somit von selbst. Viele Weinliebhaber sehen in den Leitz-Rieslingen die Quintessenz des Rheingaus: strahlende Rieslinge von harmonischer Vollkommenheit, dicht und konzentriert, aber auch vibrierend rassig, mineralisch, schwebend „leicht”, elegant, finessenreich - und mit einer Ursprünglichkeit, die niemals durch eine noch so ausgefeilte Kellertechnik zu kopieren ist!


960004 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken 2004 9,50 Euro
Johannes Leitz hat sich mit seinem 2004er Basisriesling (Jancis Robinson: „a great buy” - 17/20 Punkte) erneut selbst übertroffen. Diese Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer fein integrierten Säure und ihrer Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: Reintönige, zartherbe Rieslingfrucht, Zitrusaromen, gelbe Früchte, später Cassis. Am Gaumen höchst animierend, enorm saftig und herrlich frisch. Lebhaftes, balanciertes Spiel zwischen Frucht und Säure, viel Biss, nachhaltig, zart mineralisch.
Ein Bilderbuch-Riesling, der sich mit größtem Vergnügen genießen lässt und beim Trinken immer wieder Lust auf das nächste Glas macht. Traumhaft günstiges Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen bis mindestens 2007.



960304 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Spätlese trocken 2004 27,00 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter. Dieses Zusammenspiel wird von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom magischen Rüdesheimer Berg liefert er zum dritten Mal in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des Berg Rottland erscheint. Führende Weinmedien sind sich seit Jahren einig: Leitz’ Rottland zählt zu den allerbesten Rieslingen Deutschlands.
Leitz Rottland vermag das vermeintlich Unmögliche: die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Finesse. Fast ölig fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben zarte Noten von Zitrusfrüchten, Mango und Weinbergspfirsich mit filigraner Mineralität. Josi serviert seine Rieslinge übrigens aus einem großen Burgunderglas (das ich für alle wirklich großen trockenen Rieslinge empfehle), denn so entdeckt man noch weitere faszinierenden Aromen, etwa Cassis, Grapefruit und Hibiskus.
Der Rottland entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration, dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Unikat werden lassen. Sehr langer Nachhall, ein monumentales Meisterwerk!
Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie rare Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling hast Du Deine Vision großer Rheingauer Rieslinge verwirklicht.

Zu genießen ab sofort (dekantieren oder über mehrere Tage aus der geöffneten Flasche probieren) bis nach 2012.



P.S. Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn) testeten 12 namhafte Weinexperten Anfang Juni die deutschen Spitzenweine 2004 in einer Blindprobe (leider fehlten dabei die Rieslinge vom Weingut Keller). In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte Johannes Leitz mit seinem Berg Rottland! und belegte mit dem Schlossberg Alte Reben, der im Übrigen mein ganz persönlicher Favorit in der Leitz’schen Kollektion ist, den dritten Platz: Wie grandios die Leitz’schen Rieslinge schmecken, hat sich in Windeseile unter unseren Kunden herumgesprochen. Der Schlossberg Alte Reben, seit Mai in unserem Programm, kann nur noch mit max. 2 Flaschen pro Kunde von uns abgegeben werden.

961104 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Alte Reben Riesling Spätlese trocken 2004 27,00 Euro

Limitierte Abgabe: max. 2 Flaschen pro Kunde!


Übrigens: Grundsätzlich steht Johannes Leitz der Idee der Ersten bzw. Großen Gewächse sehr positiv gegenüber. Da aber im Rheingau die Klassifizierung der Lagen nicht aufgrund ihrer historischen Bedeutung und augenscheinlichen Qualität erfolgte, sondern bürokratisch und fast willkürlich am Schreibtisch entworfen wurde, boykottiert er diese Klassifizierung und verkauft seine GROSSEN GEWÄCHSE lieber als Spätlese Alte Reben. Hut ab vor soviel Konsequenz!


960604 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 21,70 Euro
Leider ist die traumhafte 03er Spätlese (94/100 Punkte im Gault Millau) bereits lange ausverkauft, doch Johannes Leitz hat mit dem Jahrgang 2004 seine bislang feinsten Weine vinifiziert - und sich auch mit dieser köstlichen Spätlese nochmals selbst übertroffen: Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu kommen feinste mineralische Noten, die den Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lassen, als er wirklich ist. Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen; kraxeln Sie doch bitte einmal in diese großartige Lage am majestätischen Rüdesheimer Berg und Sie werden verstehen!) und Feuerstein. Am Gaumen fein balanciert, mit herrlichem Süße-/Säure-Spiel, wunderbar reintöniger Rieslingfrucht, zart mineralisch, ausgewogen.
Diese Weltklasse-Spätlese demonstriert eindrucksvoll, warum vor etwa hundert Jahren genau dieser Riesling-Stil zu den am meisten geschätzten, gesuchten und teuersten Weinen der Welt gehörte (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro).
Enorm süffig bereits in seiner Jugend, doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2020 und länger) ausgestattet.

In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard!


ITALIEN

Fattoria Liliano di Malenchini
Traumhaftes Olivenöl und charaktervolle, authentische Rotweine aus dem Herzen der Toskana.

Sie, liebe Kunden, wissen: Pinard de Picard hat sich in den letzten Jahren mit Weinen aus der Toskana zurückgehalten, weil wir die aberwitzigen Preissteigerungen nicht mitmachen wollten. Dank des anhaltenden Geldsegens errichteten sich Prestigegüter kathedralenartige Barriquekeller, wurden Bauernhöfe zu Villen veredelt. Tempi passati. Inzwischen bleiben die Winzer auf ihren Flaschen sitzen. Recht so, denn die Malaise hat auch gute Seiten: Die Preise purzeln selbst bei den ‚Supertuscans’.
„Die Toskana wird wieder bezahlbar!”, schreibt MERUM-Chefredakteur Andreas März im FEINSCHMECKER 9/2005. Und genau diese Situation, die längst überfällige Rückkehr zur Vernunft, macht es uns möglich, Ihnen in den nächsten Monaten Weine aus dieser Renommierregion zu präsentieren, die ein überzeugendes Preis-Genussverhältnis besitzen und die Ihnen die (verloren gegangene) Lust auf toskanische Rotweine zurückzugeben imstande sind.

Eine unserer Neuentdeckungen ist die Fattoria Malenchini. Gerade lobt BRIGITTEwoman dieses Kleinod im Herzen der Toskana: „Wenige Kilometer südlich von Florenz, in den malerischen Colli Fiorentino, liegt an der Grenze zum Chianti Classico das Weingut der Familie Malenchini. In der Fattoria Malenchini werden in erster Linie herausragende Chianti und Super-Tuscans von sehr eigenständigem Charakter produziert”. Auch die Bibel des italienischen Weins, der Gambero Rosso lobt den „unbeirrbaren Qualitätsweg”, den das aufstrebende Gut eingeschlagen hat.

Diletta Malenchini
Diletta Malenchini


Neben der Erzeugung großer Rotweine gilt eine besondere Leidenschaft von Diletta Malenchini, der ebenso innovativen, attraktiven wie ehrgeizigen Chefin des Hauses, ihrem Olivenöl Extra Vergine. In einem Interview in der aktuellen Augustausgabe der Zeitschrift BRIGITTEwoman, verrät sie, dass sie in den Olivenbaum verliebt sei, weil er mit seiner Knorrigkeit und seiner langen Lebensdauer die Aura der Ewigkeit ausstrahle. Auf dem rund 50 Hektar großen Land der Fattoria wachsen daher auch insgesamt 12.000 Olivenbäume, deren Früchte sorgfältig per Hand geerntet und zu jährlich etwa 15.000 Litern bestem nativen Olivenöl verarbeitet werden.

Als Mitglied der toskanischen Kommission der Olivenölproduzenten befasst sich Diletta Malenchini regelmäßig mit der Verbesserung der Olivenölqualität und experimentiert immer wieder mit unterschiedlichen Herstellungsmethoden. Ein qualitativ hochwertiges Olivenöl aus der Toskana, sagt sie, müsse einen grünen, herben, sehr pikanten und fast ‚kratzigen’ Geschmack haben - auch wenn das viele Menschen irritiere, weil minderwertige Olivenöle aus dem Supermarkt meist sehr mild, aber auch fade schmecken. Doch dies ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern in erster Linie der Gesundheit. Wir haben Sie, liebe Kunden, in den letzten Monaten und Jahren immer wieder auf die sensorischen Mängel und Fälschungen hingewiesen, die vielen Billigprodukten aus den Discounterläden zu eigen sind: Das ZDF, MERUM und der STERN berichteten ebenfalls wiederholt über „den nach EU-Recht verbotenen Schwindel und die Manipulation mit thermisch behandelten Ölen (bis zu über 80° Celsius müssen die angeblichen Extra Vergine über sich ergehen lassen), um die fehlerhaften Gerüche wie Ranzigkeit (aufgrund vom Boden aufgelesener gammeliger Oliven) zu übertünchen”, so die zornige, sehr detaillierte und fundierte Analyse im aktuellen FEINSCHMECKER 9/2005.

Pinard-Kunden wissen, wie sie sich vor gefälschten Billigölen ohne Geschmack und gesundheitlichen Nutzen schützen können. Pinard de Picard führt mittlerweile fast 30 verschiedene Extra Vergine Olivenöle aus handwerklicher Produktion. Diese unverfälschten und unmanipulierten Öle, die wir Ihnen in unserem Katalog ausführlich vorstellen, stammen aus unterschiedlichen mediterranen Anbaugebieten und wurden von engagierten Erzeugern aus regionstypischen Olivensorten gewonnen. Als Beleg für die Qualität unserer Auswahl mag der Hinweis genügen, dass der FEINSCHMECKER in seinen in dieser Art einmaligen Degustationen von jeweils 1.000 Olivenölen „Extra Vergine” in den Jahren 2003 und 2004 (fast) alle Öle aus unserem Sortiment zu den Testsiegern zählt: Wir haben uns über diese schönen Erfolge sehr gefreut, denn Auszeichnungen wie „bestes Olivenöl Frankreichs”, „bestes Olivenöl der Welt”, u.ä. haben dazu geführt, dass unser Feinkostprogramm mittlerweile einen hohen Anteil unseres Gesamtumsatzes erreicht hat. Vielen Dank für Ihr Vertrauen, vielen Dank unseren Produzenten für ihre handwerklich sorgfältige Arbeit!

Die beiden Rotweine der Fattoria Liliano di Malenchini hat für Sie Christina Göbel, „Deutschlands Sommelière des Jahres” (Gault Millau), verkostet.


624103 Malenchini, Chianti Colli Fiorentini D.O.C.G., rosso 2003 10,95 Euro
„In der Farbe von mittlerem Kirschrot mit Aufhellungen zum Rand hin und zarten violetten Reflexen im Glas. Die Nase wird betört von aromatischen Früchten wie roten Johannisbeeren, schwarzen Kirschen sowie Veilchennoten und leicht erdigen Nuancen, die an Pilze und Wacholder erinnern. Am Gaumen feinfruchtig, mit würzig unterlegtem Beerenduft und weicher Tanninstruktur, dabei herrlich belebend durch die in den zarten Fruchtschmelz eingebundene Säure. Ein eleganter Chianti, dicht, aber meilenweit entfernt von jeder Marmeladigkeit, vinifiziert aus den traditionellen Rebsorten der Region (Sangiovese, Canaiolo) mit moderatem Holzeinsatz, ein klassischer Chianti, der somit auch auf jegliche Effekthascherei durch Zugabe von Cabernet-Sauvignon verzichtet. Ein idealer Zechwein und ein hervorragender Begleiter zu gegrilltem Fleisch, etwa Pfeffersteak, aber auch zu einem Risotto mit Steinpilzen.” Christina Göbel
Trinkreife ab sofort, Höhepunkt 2007 bis wenigstens 2010.

Malenchini, Chianti Colli Fiorentini D.O.C.G., rosso



624201 Malenchini, Bruzzico Toscana I.G.T., rosso 2001 18,95 Euro
Ein traumhafter Super-Tuscan zu äußerst fairem Preis!
„Fast ölig in der Konsistenz und in tiefem Kirschrot (schwarz im Kern mit leichten Aufhellungen zum Rand und zarten violetten Reflexen) läuft diese phantastische, in slowenischer Eiche ausgebaute Cuvée (Sangiovese und Cabernet-Sauvignon) ins Glas. In der Nase betört eine dichte, komplexe Aromatik, erinnernd an Cassis, eingelegte Pflaumen, Schokolade, Rosmarin, Thymian sowie fruchtig, speckige Nuancen; das Ganze wird von einem Hauch Minze harmonisch unterlegt. Am Gaumen kompakt, enorm würzig, tiefgründig, mit feiner Frucht und animierender Säure- und Tanninstruktur, was diesen noblen Wein sehr elegant und feingliedrig erscheinen lässt.
Der Alkohol präsentiert sich mit nur 13 % moderat und ist gut eingebunden. Der lange Nachhall wird von der feinkörnigen Tanninstruktur und der belebenden Würze dominiert. Ein Wein, der feminine Eleganz besitzt und im Moment noch etwas ungestüm wirkt (unbedingt belüften!). Macht eine sehr gute Figur zu Schmorgerichten wie z.B. Lammschulter und Polenta, aber auch zu kurz gebratenem Wildgeflügel wie Taube mit Himbeeressigjus.” Christina Göbel
Trinkreife ab sofort, Höhepunkt 2007 bis nach 2012.

Malenchini, Bruzzico Toscana I.G.T., rosso



31169 Malenchini, Olivenöl Extra Vergine, Colli Fiorentini, Toskana 0 0,5 l 16,95 Euro
Dieses typisch toskanische, handgelesene Olivenöl von Diletta Malenchini wird aus den Sorten Frantoio, Leccino, Moraiolo und Pendolino hergestellt. Das Öl überzeugt mit frischer, angenehm bitterer Geschmacksnote nach grünen Oliven und schmeckt intensiv fruchtig, ist im Abgang lang anhaltend und pikant, mit faszinierenden Mandelanklängen. Ein besonderer Genuss ist dieses garantiert echte und unmanipulierte Extra Vergine zu Gegrilltem mit Kräutern, zu mariniertem Fleisch, Schwertfischsteak und gegrillter Paprika. Ideal auch für Bruschetta mit Knoblauch und Salz.

Malenchini, Olivenöl Extra Vergine, Colli Fiorentini, Toskana



ÖSTERREICH

Weingut Martin Nigl - Kremstal

Bei Krems, einer der ältesten Weinstädte Österreichs am östlichen Eingang zur Wachau, fließt das gleichnamige idyllische Flüsschen in die majestätisch dahin fließende Donau. Die Spitzenlagen unseres Kleinods aber liegen weiter kremsaufwärts: auf steilen, hoch gelegenen Terrassen, die in den für den Weinbau erstklassigen Urgesteinsboden gezirkelt sind. Eine phantastische Szenerie. Hier MUSS großer Wein wachsen und - hier WÄCHST großer Wein.

Die hier von Martin Nigl in naturnahem Anbau produzierten Weine ziehen Eleganz- wie die Körpertrinker gleichermaßen an: sie vereinen Opulenz mit Finesse auf beeindruckender Weise. Nigls lagenreine, terroirgeprägte Rieslinge und Grünen Veltliner besitzen jene Vielschichtigkeit und Konzentration, durch die sich große Weine auszeichnen. Es sind überaus extraktreiche, gleichwohl glockenklare Weine von höchster mineralischer Eleganz und Feinheit. Sie spiegeln die unterschiedlichen Herkunftslagen auf sinnlich wie intellektuell erfahrbare Art und zählen nicht zuletzt aufgrund ihrer Präzision - übrigens mit beeindruckender Konstanz - zu den feinsten Weißweinen der Welt. Das wird auch von der Fachpresse so gesehen:

„Auf der Suche nach den besten Grünen Veltlinern und Rieslingen Österreichs führt kein Weg an Senftenberg und dem Weinmacher Martin Nigl vorbei.” (GAULT MILLAU). Das Weinmagazin FALSTAFF kürte Nigl zum „Winzer des Jahres“, das New Yorker Magazin WINE & SPIRITS nannte das Weingut bereits zwei Mal „Winery of the Year”, und der einflussreiche WINE SPECTATOR verlieh Nigl den „Critics Choice Award” und bewertete dessen Riesling Privat 2000 als „den besten trockenen Weißwein Österreichs”, während Sam Hofschuster (weinplus.de) Nigls 2001er Riesling Senftenberger Piri Privat als „monumentales Meisterwerk“ bezeichnete (97/100 Punkte).

Neugierig geworden? Nigls spät gelesene Weine des klassischen Jahrgangs 2004 bilden nicht nur erneut „eine hervorragende Weinserie” (VINARIA), sondern bieten Ihnen eine schlichtweg umwerfende Einstiegsmöglichkeit in die Welt der großen Weißweine Österreichs. Sie dürfen in keinem besseren Weinkeller fehlen.


709904 Nigl, Gelber Muskateller (DV) 2004 8,90 Euro
Weine dieser hocharomatischen Rebsorte haben in Deutschland merkwürdigerweise nur wenig Anhänger. Trocken ausgebaut, kann er allerdings zu einem der verführerischsten und leichtfüßigsten Weißweine überhaupt zählen. In seinem Weblog Arthur Landwein uncorked enttarnt sich Stephan Reinhardt als Muskateller-Aficionado. Für den FEINSCHMECKER hat er mehr als 60 europäische Weine dieser Sorte probiert. Sein alleiniger Favorit: Martin Nigls Gelber Muskateller 2004: „Pikant-würziges Bukett von knackig grünen Trauben und Apfel, dazu blättrige Aromen und Muskatassoziationen. Wirkt kühl und mineralisch. Am Gaumen kompakt strukturiert, feinrassig und bissig, angenehm leicht, dabei ausdrucksvoll. Sehr präzise. Erstklassig. 16/20 Punkte”
Und jetzt, liebe Leser, schauen Sie nochmals auf den Preis!
Zu genießen ab sofort bis 2009.



709104 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” (PK) 2004 7,90 Euro
Was für ein feinduftiger, leichtfüßiger Grüner Veltliner! Seine in dieser Preisklasse sensationelle Komplexität verdankt er den tief ins Urgestein versenkten Rebwurzeln, wo ihre Spitzen die wertvollen Mineralien aufnehmen und hinauf zu den Trauben ‚befehlen’. Am Gaumen bezaubert seine Cremigkeit, wodurch die Säure angenehm gepuffert wird. Angenehme Fülle, feine Mineralität, zart tabakige Noten, enorme Länge, hat Substanz. Spinn’ ich oder erinnert er tatsächlich an feine weiße Burgunder? Jedenfalls ein furioser Einstieg in die magische Weinwelt von Martin Nigl. Ein herrlicher Zechwein dank seiner nur 11,5% Alkohol!
Zu genießen ab sofort bis 2012.



Lassen wir VINARIA 2006/7 den Übergang von diesem zum nächsten Veltliner von Martin Nigl formulieren: „Von den leichteren Grünen Veltlinern hat 2004 die Kremser Freiheit mit ihrer eleganten Aromatik und geschmeidigem Körper diesmal die Nase vorne. Cremig, dicht und vor Birnen, Marillen und Pumpernickel überströmend im Duft, zeigen die aus Krems stammenden Alten Reben am Gaumen Kraft und Eleganz sowie subtiles Aromenspiel und Transparenz - der wohl beste Wein aus dieser Lage bisher. Er kann zurzeit sogar den ausgezeichneten, exotischen und kernig kräftigen Privat übertrumpfen, der etwas zurückhaltender ist und noch Lagerzeit braucht”.
Also, um diesen geht’s:

709304 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Alte Reben” 2004 14,90 Euro
Die alten Reben für diesen grandiosen Stoff stammen aus einer Lage, in der sich über dem Urgestein eine ca. 1 Meter dicke Lössschicht befindet, so dass sich im fertigen Wein die Mineralität des Urgesteins mit der Cremigkeit des Lössbodens verbindet.
Mittleres Grüngelb in der Farbe, in der Nase feine, frische Apfel- und Steinobstaromen, Quitten und eine edle tabakige Würze. Am Gaumen sehr saftig, eine attraktive, finessenreiche, animierende Säurestruktur und eine ausgesprochen feine Mineralik; in seiner Stilistik noch dichter, cremiger als die ‚Kremser Freiheit. „Ein hocheleganter Sortenvertreter, bleibt sehr gut haften, gutes Lagerpotential, 91-93 Punkte” (FALSTAFF 2005/6).



709404 Nigl, Grüner Veltliner „Privat” 2004 16,95 Euro
Was für ein sagenhafter, vom Terroir und der Sorte gleichermaßen geprägter Wein! Erst sehr spät wurden ausgewählte Trauben von besten Parzellen des Senftenberger Piri für diesen Giganten geerntet! Ungemein expressiver, sehr mineralischer und von einer süßen Würze begleiteter Duft nach Steinobst (typisch für den Piri, sowohl beim Veltliner als auch beim Riesling), Stachelbeeren, Quitten, Kräuteraromen und etwas Tabak, nach Minuten im Glas auch Nüsse und Schokolade. Am Gaumen zeigt er sich sehr saftig, dicht und mit straffer Frucht. Extrem feine Säure, verspielt und feinrassig. Weniger ‚fett’ als in 03, aber mit superbem, mineralisch gewürztem Mundgefühl. Erinnert an beste Weißweine aus dem Burgund. Großartige Länge.
Für mich einer der fünf besten Grünen Veltliner aus dem großen Jahrgang 2004 und die ultimative Herausforderung der besten Wachauer Gewächse, noch dazu eine preisliche Provokation! Von VINARIA mit der extrem seltenen Höchstbewertung, drei goldenen Sternen ausgezeichnet. Das bedeutet, dass ALLE Verkoster einstimmig diesen Wein als „groß, nahe der völligen Perfektion” gewertet haben!
Zu genießen ab Ende 2005 bis nach 2015.

Ganz aktuell von Parker mit 94 Punkten bewertet!



709004 Nigl, Riesling „Dornleiten” (PK) 2004 11,00 Euro
Von perfekt gereiften Trauben aus jüngeren Rebstöcken: ein ungemein leckerer, eher leichter Riesling, der ab sofort und über drei weitere Jahre hinweg Trinkspaß bereitet. Reintönige Frucht, mit feiner Mineralität. Marillenaromen bezeugen die hohe physiologische Reife der Trauben. Saftige Äpfel und Pfirsiche runden diesen harmonischen, feinen Riesling ab.
Ein „fruchtbetonter herrlicher Einstiegsriesling mit ungemein viel Trinkspaß” (VINARIA)!



709804 Nigl, Riesling „Kremsleiten” (DV) 2004 16,50 Euro
War der Jahrgangsvorgänger schon ein Hit, so übertrifft ihn der 2004er noch. Weil er klarer ist, frischer, eleganter, animierender. In der Nase betörende Aromen von Marillen, Pfirsich, Grapefruit, Anis, dazu zarte Gewürz- und deutlich mineralische Noten. Am Gaumen exotische Früchte, Zitrusanklänge und eine herrlich verspielte Mineralik im Verbund mit einer feinen, finessenreichen Säurestruktur. Dicht und straff, aber auch schmelzig, betört dieser Edel-Riesling den Gaumen nicht zuletzt dank des feinnervigen, lang anhaltenden, floral geprägten Finales.
Zu genießen ab sofort (dann aber aus dem Dekantierer) bis wenigstens 2009.



709504 Nigl, Riesling „Privat”, trocken 2004 25,90 Euro
Ein Riesling-Monument, „ein Meisterwerk” (Falstaff). Extrem tiefgründig und komplex, zeigt dieser furiose Wein Aromen von Steinobst, Pfirsich, Maracuja, Litschi, Feuerstein und Cassis und erinnert uns in seiner tiefgründigen, extrem kühlen Mineralität an den legendären 01er und übertrifft den 2003er an Frische, Präzision und innerer Harmonie. Derart famose Qualitäten können im Kremstal nur die besten Parzellen des Senftenberg liefern.
„Auf kargen Urgesteinsböden bringen die 35 Jahre alten Rebstöcke zwar nur einen sehr geringen Ertrag, dafür aber umso höhere Qualität: Jahr für Jahr entstehen hier zwei große, lagerfähige Weine (Riesling und Grüner Veltliner) von bestechender Konzentration und Mineralität”, befindet der FALSTAFF. So dominieren hier nicht Kraft und Muskeln, sondern prägt ein sehr subtiles, finessenreiches Spiel diesen Riesling, das ihn transparent erscheinen und die mächtige Konzentration in den Hintergrund treten lässt. Seine salzige Säure wird von edler Cremigkeit und extraktreicher Fruchtsüße seidig umhüllt, gerade so, dass die lebendig vibrierende Struktur ebenso wenig verdeckt wird wie der mineralische Kern, durch den dieser Wein atmet.
Wein als Kunstwerk! Extrem langer Nachhall mit expressiver Pfirsicharomatik. Das ist höchste Perfektion! Sieht übrigens auch VINARIA so, denn auch an diesen Nigl gehen die raren drei goldenen Sterne.




FRANKREICH

Château Mansenoble - Corbières

In den letzten zwei Dekaden hat das Languedoc-Roussillon eine Qualitätsrevolution erlebt, die in der Geschichte des europäischen Weinbaus kaum eine Parallele kennt. Kein Mensch hätte vor 20 Jahren diese Erfolgsstory vorher zu sagen gewagt, denn das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde war unter Weinkennern lange als Produktionsstätte derber, rustikaler Massenweine verschrien. Doch Winzerpioniere wie Marlène Soria (Peyre Rose), Laurent Vaillé (Grange des Pères) und Pierre Clavel ließen sich Mitte der 80er Jahre hier nieder und gelangten, beseelt von ihrer Vision, im Midi eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen, zu Weltruhm.
Mit einem Male galt das Languedoc-Roussillon als Paradies. Leider nicht nur für handwerklich arbeitende Winzerpersönlichkeiten: Immer neue Betriebe schossen wie Pilze aus den Böden, doch viele von Ihnen produzieren nur passable, austauschbare Allerweltsweine von hoher technischer Perfektion, denen aber jede Individualität abgeht.

Einer, der aus dieser Designerwein-Masse schon seit Jahren herausragt ist Guido „Le Nez“ Jansegers, ein sympathischer Quereinsteiger aus Belgien, der früher einmal Weinjournalist war und bis heute als exzellenter Verkoster geachtet wird (daher der Spitzname: Die Nase). Er erzeugt zwar bewusst keine Weine, die stilistisch bis ins Letzte ausgereizt wären. Stattdessen verantwortet er unkomplizierte, herrlich fruchtig-würzige, charaktervolle Rotweine, die zu äußerst fairen Preisen vermarktet werden. Sie zählen zu den feinsten und typischsten Vertretern der wilden Hügellandschaft der Corbières.
Das Gebiet, das über eine eigene Ursprungsbezeichnung verfügt, liegt auf einem Hochplateau zwischen dem Minervois und dem Roussillon, wo das extrem karge Terroir von Mansenoble sowohl vom im Sommer heiß-trockenen Mittelmeerklima als auch von den mäßigenden Einflüssen des Atlantiks profitiert. Gerade die kühlen Luftmassen lassen die Trauben langsam reifen, was die Feinheit und den Aromenreichtum der Mansenoble-Weine erklärt.

Das Gut wird von „Vins et Vignobles en France” zu den Top-Ten des Languedoc gezählt, während es Robert M. Parker sogar als eines der weltweit besten Weingüter bezeichnet. Dennoch, „DIE Nase” ist mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben. Sein Augenmaß bezüglich seiner Preispolitik ist ein wahrer Glücksfall. Bravo, Guido!


305103 Mansenoble, Le Nez, Vdp des Coteaux de Miramont, rouge 2003 6,20 Euro
Ein charaktervoller, kerniger Landwein aus reifen Merlot-, Cabernet- und Carignantrauben. Diese leckere Basiscuvée profitiert heuer von jenen Trauben, die in anderen Jahrgängen in unseren ungemein beliebten Merlot-Cabernet Le Cyprès wandern. Doch in 2003 waren die Mengen derart niedrig, dass Guido nicht eigens für eine Handvoll Kisten die Etikettier- und Korkmaschine anwerfen wollte. Er hat den Cyprès kurzerhand ausgesetzt. Nun strotzt also der schwarzrote Nez vor intensiver Blau- und Brombeerfrucht, atmet rauchig-ätherische, an Eukalyptus und Lavendel erinnernde Noten und versieht das ganze mit einem Schuss Cassis und einer Prise Pfeffer.
Am Gaumen würzig, gut strukturiert, mit moderatem Holzeinsatz harmonisiert, im feinen Abgang schmelzende Tannine und eine vornehme Bitternote. Seit Jahren ein absoluter Renner in unserem Programm, doch niemals so gut wie als 2003er.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis Ende 2008.



305403 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 2003 7,90 Euro
Die schwarzrote Cuvée d’Alaric (Syrah, Grenache, Carignan) besitzt ein feinwürziges Aroma mit Noten von Cassis, Brombeeren, Veilchen, Lavendel, Tabak, Teer und Schokolade sowie ein Gout von Weihnachtsstollen! Am Gaumen weder opulent noch ‚fett’, sondern aufgrund seines moderaten Alkoholgehalts und der fein gewobenen Säure- und Tanninstruktur frisch und belebend, ein für den Extremjahrgang 2003 sagenhaft schlanker und finessenreicher Wein, der zum fröhlichen Zechen animiert.
Viel Wein für wenig Geld!
Höhepunkt Ende 2005 bis 2008.



Super-Sonderangebot:

80113 Mansenoble Reserve, rouge 12 für 10 2002 9 l, statt 154,80 nur 129,00 Euro
Super-Sonderangebot: Sie wissen, dass der Jahrgang 2002 in Südfrankreich qualitativ sehr heterogen ausgefallen ist. Auch erstklassige Domainen, die in diesem Jahrgang der Gegensätze infolge rigoroser Selektion herrliche Weine produziert haben, stöhnen unter den kursierenden unzulässig verallgemeinernden Jahrgangstabellen - die letzten Endes auch Importeuren schaden, wenn sie ihre Weine nicht verkauft bekommen. So fragte uns Guido Jansegers vor einigen Wochen, ob wir noch an zusätzlichen Mengen seiner vorzüglichen 2002er Réserve interessiert seien, die sein amerikanischer Großhändler vorbestellt, aber nicht abgerufen hatte. Da Pinard de Picard diesen leckeren Wein bereits in großer Menge verkauft hatte (Sie wissen es, werte Kunden), machte uns Guido ein spektakuläres Angebot, das wir sofort annahmen, um ihm und Ihnen zu helfen: Wir bieten Ihnen eine 12er Kiste dieses inzwischen von der Fachpresse mit Elogen bedachten Weins („Un miracle du millésime, ein Wunder des Jahrgangs”, 5/5 Gläser im „Guide Hubert” 2004) zum Preis von 10 Flaschen an (10,75 statt 12,90 e pro Flasche)! Greifen Sie zu, eine solche Gelegenheit kommt nicht wieder.

Mansenoble Reserve, rouge 2002: 12 Fl. zum Preis von nur 10, d.h. Einzelpreis der Flasche 10,75 Euro statt 12,90 Euro



Château de la Negly - La Clape

„Bestes Weingut des Languedoc” - Parker

Einige der denkwürdigsten Weine des Languedoc kommen von dem in kürzester Zeit zu Ruhm gelangten Château de la Negly. Der immens hohe Arbeitsaufwand bei Weinbergsarbeit, Traubenlese und Vinifizierung zahlt sich aus und führt im Zusammenspiel mit den exzellenten Böden und dem milden Mittelmeerklima zu äußerst saftigen, fruchtbetonten Weinen von großer Eleganz. Dabei sind diese Sinnenschmeichler ungeheuer dicht, komplex, weich und cremig zugleich. Vor allem ist es das exorbitant feinkörnige, ja samtige Tanningerüst der Negly-Weine, das weltweit bestaunt wird. Kurzum, die Kreszenzen sind so gut, dass wir nie genügend Weine bekommen können, um die Wünsche aller unserer Kunden erfüllen zu können.

Natürlich hat Robert M. Parker die Neglymania noch angeheizt, als er das Château als „das beste Weingut des Languedoc” bezeichnete und es zusammen mit dem Kult-Weingut Grange de Père als Lokomotive des Qualitätsstrebens im Languedoc bezeichnete. Wir sind froh, Ihnen heute die Visitenkarte von Chateau Negly anbieten zu können, den „La Côte”, der aufgrund seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses einer unserer meist verkauften und beliebtesten Weine des gesamten Midi ist!


318104 La Negly, „La Côte”, rouge 2004 8,60 Euro
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, regionaltypischen, phantastischen Weins. Er hat alles das, weswegen wir die Weine aus dem Midi lieben: betörend intensive, reife Beerenfrüchte, dazu Kräuter- und Gewürznoten von Salbei, Lavendel, Süßholz, schwarzem Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade!
Am Gaumen zeigt er eine cremige Fülle und enorme Fruchtkonzentration, die ganz frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: eine jahrgangsbedingt animierende Frische, Finesse, viel Beerenfrucht, Kräuter und Schokolade. Gehalten wird diese Komposition nicht nur von der feinen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst, das in dieser Preisklasse nicht seinesgleichen findet.
Fazit: Ein herausragender Garriguewein für jeden Tag, eine verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan, ein wahres Meisterwerk, zumal in dieser so genussfreundlichen Preisklasse!
Trinkspaß pur ab sofort (am besten über 2-3 Tage aus der geöffneten Flasche). Höhepunkt Ende 2006 bis 2009.



318304 La Negly, Cuvée „La Brise Marine”, blanc 2004 8,50 Euro
Nur noch wenige Kisten haben wir vorrätig von einem der schmackhaftesten Weißweine Frankreichs: Der aus den autochthonen Rebsorten Marsanne, Roussane und Bourboulenc erzeugte Wein, in dessen betörendem, würzigen Duft sich die Seele seiner mediterranen Heimat widerzuspiegeln scheint, war Guru Robert Parker („ein wundervoller, attraktiver Weißwein”) sensationelle 91 Punkte wert.
Zu genießen ab sofort (nach 1-2 Stunden in der Karaffe), Höhepunkt Herbst 2005 bis Ende 2007.



In den letzten Wochen gab es mehrere Verkostungen renommierter internationaler Weinexperten, in denen die Spitzencuvées von Negly als herausragend bewertet wurden. Noch haben wir kleine Mengen dieser Weine und bieten sie noch einmal vorsichtig an. Meine ganz besondere Empfehlung:

318203 La Negly, Cuvée de la Falaise, rouge 2003 14,90 Euro
Von Jancis Robinson mit der Weltklassenote 18/20 Punkte geadelt!



318702 La Negly, „L’Ancely”, rouge 2002 49,90 Euro
18+/20 Punkte von Jancis Robinson.



318802 La Negly, „La Porte du Ciel”, rouge 2002 79,00 Euro
95 Parkerpunkte, 19/20 Punkte von Jancis Robinson.



318502 La Negly, Clos des Truffiers, rouge 2002 89,00 Euro
96 Parkerpunkte, 18,5 /20 Punkte von Jancis Robinson.



Clos Saint-Jean - Châteauneuf-du-Pape

DER Aufsteiger des Jahres 2003 aus Châteauneuf-du-Pape - sensationelle Weinqualitäten im traditionellen Stil: „Einige der besten Weine des Jahrgangs” (Parker)!

Im WINE ADVOCATE 156 hat Parker die Spitzenweine der südlichen Rhône des „exzellenten Jahrgangs 2003” mit höchsten Punktzahlen bewertet. Dies ist für uns keine Überraschung, haben wir Sie in unseren Mailings doch schon mehrfach über die großartige Qualität dieses Ausnahmejahrgangs informiert. Doch Vorsicht: Auch dieser in der Hitze des Sommers 2003 geborene Jahrgang wartet neben höchst positiven Ergebnissen mit nicht wenigen negativen Überraschungen auf. So findet man selbst in einigen Spitzenbetrieben von Châteauneuf-du-Pape viele überzogen alkoholreiche Weine mit trockenen, auszehrenden Tanninen, die zumindest bei mir keine rechte Trinkfreude aufkommen lassen.

Es ist mir daher eine große Freude, unsere Neuentdeckung Clos Saint-Jean vorzustellen. Nachdem wir Parker ‚die Klinke in die Hand gedrückt hatten’ und noch einige Wochen ins Land verstrichen waren, galt Saint-Jean mit einem Mal als der Shootingstar an der Rhone und als Schöpfer des potentiell „besten Wein des Jahrgangs in Châteauneuf-du-Pape” (Parker). Wie konnte dieses hierzulande noch gänzlich unbekannte Gut im jeden Winzer herausfordernden Jahrgang 2003 derartig grandiose Qualitäten zu produzieren?

Zum einen besitzt die heute von den Gebrüdern Vincent und Pascal Maurel geführte Familiendomaine (*1905) uralte Rebparzellen - die ältesten stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind mannshoch und faszinierend knorrig. Sie befinden sich zudem in einer Lage, die zu den berühmtesten von Châteauneuf-du-Pape gehört: dem ungemein kieseligen Terroir Le Crau.
Grenachereben lieben die Hitze; hier bekommen sie genug davon - dank niedriger Einzelstockerziehung und dem Reflektionsvermögen der Kieselsteine. Sie speichern die Wärme des Tages und mildern damit die teilweise enormen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, was eine homogenere Traubenreife ermöglicht. Eine Meisterleistung der Natur wie der Kultur, denn Grenache hat sich über die Jahrhunderte auf dieses großartige Terroir eingestellt. Von hier kommen beispielsweise auch die Trauben für Pégaus Supercuvée Da Capo.

Dennoch: Lange waren mir die Weine von Saint-Jean zwar sympathisch, aber zum Verkaufen letztlich zu rustikal. Inzwischen aber gönnt sich die Domaine die Dienste des in der Region höchst angesehenen Önologen Philippe Cambié. Sie kennen ihn, denn er ist auch für unsere Domainen Pégau, Clos du Caillou und Les Cailloux beratend tätig. Er revolutionierte die Weinbergsarbeit, senkte die Erträge drastisch, erntet sehr spät und sehr selektiv und verbesserte die Vinifizierung, bei der der behutsame Ausbau in traditionellen Holzfudern im Vordergrund steht.

Das Resultat: Die zwei Brüder Maurel und der alte Hase Philippe Cambié haben im Jahrgang 2003 ihr Husarenstück vollbracht: Sensationelle Qualitäten im traditionellen Stil, die das Gut über Nacht in die Winzerelite von Châteauneuf-du-Pape hinein katapultierten!


176103 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 24,50 Euro
Ein ungemein kraftvoller, dichter, konzentrierter und strukturierter Weingigant von traumwandlerischer innerer Balance! Seine weichen, gleichwohl griffigen Tannine signalisieren, dass dieser Wein einige Jahre vor sich hat, um sich weiter zu entwickeln.
Doch der Reihe nach: Die Nase offenbart eine klassische, eher kühle Stilistik, jedoch keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe. Das Bukett ist äußerst vielschichtig verwoben und zeigt Noten von dunklen Früchten, Pfeffer, Kirschen, schwarzen Trüffeln, Oliventapenade und Kräutern der Provence. Am Gaumen stellt sich der Wein als sehr kompakter, dichter und stoffiger Geselle (ach was, Meister!) vor und zelebriert eine Fruchtparade von zart süßlichen Früchten, schwarzen Kirschen und Cassis. Lang anhaltendes Finale.
Dieser CNP gehört zu meinen persönlichen Favoriten, weil er eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Weintyps darstellt, wie ihn so nur dieses zu den großartigsten Weinregionen der Welt zählende Kleinod hervorbringen kann. Die 92-94 Parker-Punkte erscheinen mir fast etwas geizig....
Zu genießen bereits ab Spätherbst (dekantieren!), Höhepunkt 2008 bis 2018.



176203 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape „La Combe des Fous”, rouge 2003 49,00 Euro
Die sensationellen Qualitäten dieser Domaine (die im Fass schlummernden 2004er Partien beweisen, dass der 03er Jahrgang keine Eintagsfliege bleiben wird), sollen Parker zu „begeisternden Ausrufen” hingerissen haben. Mir erging es ähnlich (und ich war lauter), insbesondere bei der Fassprobe der „Combe des Fous”. Dieser Riese hat mich nachhaltig begeistert. Es ist eine Cuvée aus 60% Grenache und einem unüblich hohen Mourvèdreanteil von 40% (in großen alten Fudern ausgebaut), die einen großartig strukturierten, fulminanten Châteauneuf-du-Pape klassischer, ja eigentlich sogar höchst traditioneller Art ergibt, wie er heute kaum noch zu finden ist (von den Spitzenweinen von Bonneau und Les Cailloux einmal abgesehen). Gleichwohl besitzt dieser außergewöhnlich dimensionierte Musterwein Finesse, Schmelz und einen sanften Kern. Er duftet intensiv nach würzigen, süßlichen Schwarzbeeren, saftigen, prall-reifen Kirschen und weißem Pfeffer, offenbart die pikante Würze von schwarzen Oliven, einen orientalischen Touch von Zimt und Nelken und zelebriert am Gaumen jene betörende feine, reife Süße, die so anders, so viel feiner, eleganter, nobler ist als jene dieser dickflüssigen, sirupartigen Marmeladenweine. Dieser Rhônewein verzaubert durch ureigenen Charme und seine unverwechselbare Stilistik. Was dazu kommt: eine betörende Reinheit und Finesse, kraftvolle Tannine, konzentrierte Frucht und - ein gewaltiger, lang anhaltender Abgang.
Dies ist ein in jeder Hinsicht „atypischer Charakter für 2003 in einem urtraditionellen Stil”, urteilt Parker, der dann, für mich völlig unverständlich nach seinen vorherigen Elogen, nur 92-94 Punkte vergibt, vielleicht, weil ihm dieser so ungemein finessenreiche Wein doch eine Spur zu puristisch und zu wenig ‚fett’ daherkommt: Ich persönlich sehe ihn deutlich höher, ein großartiges Erlebnis für wahre Genießer, die sich fast schon wehmütig an den früheren Stil großer Châteauneuf-du-Pape-Weine erinnern, der leider fast im Aussterben begriffen ist.
Zu genießen etwa ab 2007 bis nach 2020.



176303 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape „Deus-Ex Machina”, rouge 2003 49,00 Euro
„The thrilling Châteauneuf du Pape ‚Deus-Ex Machina’ is a candidate for the appellation’s wine of the year (94-96 Punkte), urteilt Parker bei dieser im Unterschied zu den beiden vorherigen Weinen im Barrique ausgebauten Cuvée aus Grenache und Mourvèdre. Sie strotzt nur so vor tiefdunkler Farbe und reifen Frucht, deren Mischung aus Créme de Cassis, Kirschen, Himbeeren, Rauch und Espressoaromen man nur als explosiv bezeichnen kann. Auf der Zunge imponiert ein gewaltiger Körper, die kernige, perfekte Tanninstruktur ist in Unmengen an cremigem Glycerin eingelagert, was diesem ungemein dichten, konzentrierten Weingiganten auch eine verführerische Note verleiht.
Dieser „ausdrucksstarke, luxuriöse” (Parker) Châteauneuf-du-Pape zeigt jetzt erst in Ansätzen sein gewaltiges Potential und entzieht sich noch einer detaillierteren Beschreibung. Ich sehe ihn zwischen 2009 und weit nach 2020 auf seinem Höhepunkt. Leider ist dieser große Wein, wenn nicht DER, dann einer der besten CNP des Jahrgangs, extrem rar.