Saarlouis, im August 2005

PINwand Nº 102


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserer heutigen Pinwand präsentieren wir Ihnen den genialen Jahrgang 2003 eines legendären Klassikers unseres Programms: Die Domaine du Pégau produziert majestätische Weltklasseweine traditionellen Stils in Châteauneuf-du-Pape und auch fabelhafte Alltagsweine, ebenso wie der neue Star der berühmten Appellation: die Domaine de la Vieille Julienne.
Freunde französischer Weine können sich zudem an den genialen Gewächsen von Gérard Gauby erfreuen.

Aus Deutschland stellen wir herrliche Weißweine vom Weingut Keller aus Rheinhessen, „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”, vor sowie von der Nahe vom Weingut Hermann Dönnhoff („Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein” (Gault Millau).

Aus Spanien kommen herausragende Alltagsweine der Bodega Olivares, einst unser absoluter Geheimtipp, deren Rotweine unter dem Aspekt des Preis-Genussverhältnisses weltweit nahezu unschlagbar sind. „Don’t miss it! Ein sagenhaft günstiges Angebot, ein prächtiger, wunderbarer spanischer Rotwein, 90 Punkte, may be even better than the 2003”, so euphorisch beurteilt Parker verdientermaßen den gerade abgefüllten 2004er Panarroz, einen herrlich leckeren Trinkgenuss für unter 6 Euro!


Super-Sonderangebot:
Selbst Spitzenwinzer haben zurzeit, insbesondere wegen des hohen Eurokurses im Vergleich zum Dollar, Probleme mit ihren amerikanischen Großhändlern, die zugesagte Reservierungen nicht abrufen. So haben wir wiederum ein spektakuläres Angebot erhalten, eines renommierten italienischen Winzers aus den Marken diesmal, das wir natürlich sofort annahmen, um ihm zu helfen und den zahlreichen Freunden des Gutes Saladini Pilastri eine besondere Freude zu machen: Den vom Gambero Rosso mit 2 Gläsern bewerteten Vigna Piediprato können wir ihnen in der 12er Kiste zum absoluten Schnäppchenpreis anbieten. Greifen Sie zu, eine solche Gelegenheit gibt es nur sehr selten:

80014 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 12 für 10 2002 9 l, statt 106,90 nur 89,00 Euro
Violettes Schwarzrot in der Farbe und welch sinnlich-verführerische Frucht! 2002 präsentiert sich die aromatische Cuvée aus Montepulciano und Sangiovese elegant, satt, süß und saftig, aber auch lebendig, delikat und frisch. Betörende, expressive Beeren-Aromatik, Schwarzbrot, frisch gemahlener Pfeffer, eingelegte Kirschen, Kaffee und weiße Trüffel. Am Gaumen würzig, unterlegt von einer saftigen, animierenden Frucht; schmeichlerisch, dicht und elegant, von bekömmlicher Frische mit reifem, feinkörnigem Tannin.
Der Nachhall dieses zart mineralischen Bio-Weins ist elegant und von feiner Fruchtsüße begleitet. Dieser ungemein authentische Wein mit Feuer und italienischem Charme wurde wie in 2002 auch in der Vergangenheit bereits mehrfach mit 2 Gläsern gefeiert und zusätzlich mit der Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis im Gambero Rosso geadelt.

„Ein leckerer Trinkwein, der durch die feinkörnige, würzige Tanninstruktur und den appetitanregenden Charakter am Gaumen besticht und gerade zu Grillgerichten eine schöne Alternative zu so vielen belanglosen, oft dropsig und vordergründig beerig wirkenden Alltagsweinen darstellt”, urteilt begeistert Christina Göbel (Speisemeisterei Stuttgart, 2 Sterne im Guide Michelin), vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gekürt. Wo sonst noch in Italien bekommen Sie solch spannende Weine aus ökologischem Anbau zu solch fairem Preis?
Herrlicher Trinkspaß ab sofort bis 2008.



In letzter Minute:

Seit Jahren absolute Renner in unserem Programm sind die Rotweine der Domaine Limbardié aus dem Languedoc, zum einen der ungemein leckere Alltagswein ‚Murviel’, zum anderen die reinsortige (Merlot) Spitzencuvée ‚Tradition’, die seit ihrem Testerfolg über Pétrus im WEINWISSER (Hrsg. René Gabriel, Autor des Standardwerkes „Bordeaux Total”) in Insiderkreisen Kultstatus besitzt. Freunden und Liebhabern der Domaine sei die letzte Lieferung der großen Jahrgänge 2001/3 sehr anempfohlen.

323203 Limbardié, VdP „Murviel”, rouge 2003 4,95 Euro

Limbardié, VdP „Murviel”, rouge



323301 Limbardié, Tradition, rouge 2001 12,50 Euro

Limbardié, Tradition, rouge



Wieder eingetroffen sind die ungemein stark nachgefragten Klassiker aus dem Minervois, die herrlichen Weine der sympathischen Brüder Eric und Gilles Chabbert von der Domaine des Aires Hautes:

301104 Aires Hautes, Sauvignon blanc 2004 5,90 Euro



301503 Aires Hautes, Malbec, rouge 2003 7,50 Euro



Welch überragendes Preis-Genussverhältnis bietet dieser verführerische, rebsortenreine Malbec, dessen Jahrgangsvorgänger bereits in „Alles über Wein” im großen Report über die Weine des Languedoc zu den besten Schnäppchen der gesamten Region gezählt wurde!

301603 Aires Hautes, „La Livinière”, rouge 2003 9,90 Euro



Seit Jahren ist der Preis für einen unserer meistverkauften Rotweine unverändert günstig geblieben, auch im sensationell schönen Jahrgang 2003! Paula Bosch, Deutschlands berühmte Sommelière („Tantris”, München), würdigte den vergleichbar guten 2001er Vorgänger dieses Weins in ihrer wöchentlichen Kolumne in der Süddeutschen Zeitung „als zweifellos zum Besten gehörend, was das Languedoc zu bieten hat. Ein Schmusewein ohne langweilige vordergründige Frucht, mit langem kraftvollem Finale. Eine einzige Verführung zum Weitertrinken.”


FRANKREICH

Domaine du Pégau „ Majestätische Weltklasseweine traditionellen Stils aus dem großen Terroir von Châteauneuf-du-Pape

Nicht nur Robert M. Parker bezeichnet Châteauneuf-du-Pape als den Ort, der die meisten Weltklassewinzer beheimatet und dessen Weine er privat mit großer Vorliebe trinkt, sondern viele Weinkenner sind der Ansicht, dass sie mit einem hervorragenden Châteauneuf den wohl größten Gegenwert für ihr Geld erhalten!
Zu den fünf herausragenden Winzern dieser renommierten Appellation mit magischem Klang gehören unsere langjährigen Freunde von der traditionsreichen Familiendomaine Pégau, mit denen wir seit Beginn unserer Tätigkeit als Weinhändler mit großer Freude zusammenarbeiten und deren Weine ich persönlich bereits seit über 25 Jahren leidenschaftlich gerne trinke.
Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Persönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren schon seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare, handwerklich hergestellte Weine, denen kaum jemand widerstehen kann.

Es ist vor allem der ureigene, traditionelle, majestätische Stil der Pégau’schen Weine, der sich so wohltuend vom „Einheitsgeschmack” technisch-cleaner, gestylter Modeweine internationalen Zuschnitts, zumeist vinifiziert im alles dominierenden neuen Barrique, unterscheidet. Die singuläre Qualität der großen Gewächse von Pégau entsteht ausschließlich im Weinberg, wo die über 30 bis 90 Jahre alten Weinstöcke hochwertige, handgelesene Trauben aus geringen Erträgen liefern.
Grenache, die Edelrebe der südlichen Rhône, ist die seit Generationen gepflanzte wichtigste Sorte, aber auch alle anderen zwölf in der Appellation zugelassenen Reben werden verwendet, ein unschätzbarer Vorteil hinsichtlich der Ausgewogenheit und inneren Harmonie dieser großen Weine. Das Areal der Domaine verteilt sich auf 11 erstklassige Parzellen (von denen die berühmte Lage „La Grau” mit den ältesten Reben einen legendären Ruf besitzt), weit verstreut innerhalb der Appellation, mit sanft gewellten, süd- und südöstlich ausgerichteten Hügellagen und unterschiedlichen Bodenformationen, die ihren jeweiligen individuellen Anteil zur Komplexität, zur Kraft, zur Konzentration und zur Finesse der so ungemein authentischen Weine von Pégau leisten. Die Sand- sowie kräftigen Lehm-Kalkböden, die mit großen roten Kieselsteinen bedeckt sind, die nachts die tagsüber gespeicherte Wärme an die Trauben abgeben, werden zur besseren Durchlüftung und zur Aufnahme organischen Düngers und Schafsmist fünf bis sieben mal im Jahr umgepflügt.

Dieser naturnahe Anbau, aufwändige Laubwerksarbeiten, kleine Erträge, die extrem selektive Handlese, die traditionelle Vergärung in großen Cuvées mit den Traubenstängeln als notwendigem Rückgrat für den behutsamen Ausbau in großen, gebrauchten Fudern in einem unscheinbaren, herrlich altmodischen Keller, der Verzicht auf jegliche Errungenschaften der modernen Technik, all das trägt bei zu diesen massiven, extraktreichen, aber dennoch noblen und zudem sehr aromatischen, unglaublich reichhaltigen Châteauneuf-du-Pape-Gewächsen in einem traditionellen, aber auch sehr individuellen Stil, der sie in Blindproben vom Liebhaber stets eindeutig als Pégauweine identifizieren lässt. Diese faszinierenden, unfiltrierten Weinunikate sind eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Stils und eine Ode an das gigantische Potential einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!

In Châteauneuf-du-Pape wurden 2003 sensationell schöne Weine produziert („outstanding efforts”, Parker), mit einem Lagerpotential von bis zu 40 Jahren versehen „ ähnlich dem legendären 78er. Und keine Domaine hat bessere Gewächse produziert als unsere sympathischen Férauds, so dass „dieser Jahrgang einer der größten in der Geschichte eines Gutes ist, das in den letzten 2 Jahrzehnten so viele fabelhafte Weine vinifiziert hat” (Parker). Da diese euphorische Beurteilung von jedermann geteilt wird, der bereits das Vergnügen hatte, sowohl die „Cuvée Reservée” als auch den „da Capo” vom Fass zu probieren, hat ein weltweiter Hype auf diese Weine eingesetzt, der selbst in der glanzvollen Historie dieser ruhmreichen Domaine ohne Beispiel ist.
Laurence hat gemeinsam mit ihrem Vater entschieden, diesen Ausnahmejahrgang länger in den großen Holzfudern reifen zu lassen als gewöhnlich (sie wird ihn daher frühestens im Januar 2006 abfüllen und voraussichtlich kurz danach freigeben) und um jeglicher Preishysterie und Spekulationsgeschäften entgegen zu wirken, bietet sie beide extrem nachgefragten Spitzenweine ab sofort in Subskription an (Angebot bis zum 15. September 2005 und solange Vorrat reicht).

Lassen Sie sich diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen und sichern sich diese fabelhaften Gewächse auf absolutem Weltklasseniveau zu Vorzugspreisen, denn „bereits alle Fässer, aus denen die ,Cuvée Reservée’ hergestellt wird, könnten auch ohne weiteres in die Luxuscuvée ,da Capo’ fließen, so reichhaltig sind alle Weine” (Parker). Herzlichen Glückwunsch Laurence und Paul Féraud zu diesen phantastischen Gewächsen, singulären Weinunikaten voller Ursprünglichkeit und von unverwechselbarem, ausschließlich terroirgeprägtem Charakter!


141103 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2003 31,00 Euro
Dieser großartige Châteauneuf zeigt ein sehr tiefes, opakes Rubinrot in der Farbe und ein spektakuläres, expressiv-verführerisches Aroma von Schwarzkirschen, reifen Himbeeren, wild wachsenden Kräutern der Provence, Trüffeln, geröstetem Fleisch, schwarzem Pfeffer, Rauch und orientalischen Gewürzen, das derart verführerisch ist, dass ich bei meinen mehrfachen Fassproben im altertümlichen Keller der Domaine gar nicht aufhören konnte, immer wieder mit der Nase lustvoll ins Glas zu schnuppern!
Am Gaumen präsentiert sich dieser majestätische Wein opulent, dicht, ölig, gehaltvoll und ungemein ausladend, „noch fleischiger, vollmundiger und exotischer als die großen Jahrgänge 2001, 2000 und 1998, vielleicht gar eine Wiedergeburt des legendären 1990ers” (Parker).
Im Mittelteil der Zunge begeistert eine traumhaft süße, ausladende Frucht mit fürstlichen Mengen an Glycerin, spektakulär in der aromatischen Vielschichtigkeit, extraktreich und mächtig konzentriert, dazu verwöhnen kraftvolle, aber auch herrlich cremige Tannine und ein fulminanter Abgang, der über eine Minute lang anhält. Ein traditioneller, authentischer, wahrlich großer Châteauneuf-du-Pape zu vorbildlich fairem Preis. Danke Paul, danke Laurence!
Aufgrund seiner fabelhaften Struktur und seines reichhaltigen Tannins wird dieser Weltklassewein sich über 20-25 Jahre vorzüglich entwickeln, obwohl er auch in seiner Primärfruchtphase bereits großartig munden wird.

In Subskription, Preis ab Freigabe im Frühjahr 2006 voraussichtlich 35,00 Euro!


1411103 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, Magnum 2003 1,5 l 69,90 Euro

In Subskription, Preis ab Freigabe im Frühjahr 2006 voraussichtlich 78,00 Euro!


141403 Pégau, CdP Cuvée „Da Capo”, rouge 2003 139,00 Euro
Welch aristokratischer, tiefdunkler Wein, für Kenner und Liebhaber derjenige unter allen großen Châteauneufs, der dem legendären Céléstins von Henri Bonneau am nächsten kommt, kein Zufall, stammen doch die Grenachetrauben (95% der Cuvée) von uralten Reben exzellenter Parzellen in La Grau, einer der besten Lagen der gesamten südlichen Rhône.
In der Farbe ein tiefes, sattes, dunkles Purpurrot , die Nase wird betört von einer unvergleichlichen Komplexität an verführerischen, hoch komplexen Aromen, am Gaumen fasziniert eine perfekte Synthese zwischen enormer Konzentration, einer hohen, fast Pégau-atypischen Eleganz, feinster Struktur und wiederum einer grandiosen Aromensymphonie (schwarze Früchte in Hülle und Fülle, reife Kirschen, Rauch, Tabak, schwarze Oliven, Pfeffer, orientalische Gewürze), dazu saftige, traumhaft balancierte und perfekt eingebundene Tannine, extrem mundfüllend, ganz lang anhaltend, wohl mit der 95er Cuvée Maxime, die ich mehrfach mit 100 Punkten bewertet habe, der beste Pégau, der je produziert wurde.
Auch Parker ist begeistert und urteilt euphorisch, dieser erst zum dritten Mal vinifizierte Wein sei „monumental, unglaublich konzentriert, noch massiver als seine beiden Vorgänger 1998 und 2000 und die Quintessenz eines ‚old vine Châteauneuf-du Pape’ mit Potential von 30-40 Jahren”.

Welch unvergleichliche Essenz uralter Grenachereben, ein betörender Sinnenzauber, der wie kaum ein zweiter das großartige Terroir einer der wertvollsten Lagen Frankreichs traumhaft widerspiegelt!

In Subskription, Preis ab Freigabe im Frühjahr 2006 voraussichtlich 155,00 Euro!


1414103 Pégau, CdP Cuvée „Da Capo”, rouge, Magnum 2003 1,5 l 288,00 Euro

In Subskription, Preis ab Freigabe im Frühjahr 2006 voraussichtlich 320,00 Euro!


Neben diesen extrem raren, gesuchten Weltklasseweinen hat Laurence Féraud zwei Alltagsweine zu extrem fairen Preisen vinifiziert, die vom Preis-Genussverhältnis selbst an der südlichen Rhône nicht übertroffen werden können!

141304 Pégau, Plan Pégau, Vin de Table rouge 2004 7,90 Euro
Großartiger Rotwein aus dem vielleicht größten Jahrgang seit 1961 für den täglichen Genuss ohne Reue, der das Genießerherz erfreut und den Geldbeutel schont; vinifiziert wie immer aus Trauben, die von den Férauds nicht für den großen Châteauneufwein genommen werden, der aber bei vielen anderen Gütern der Appellation die Qualität deren Prestigeweine erhöhen würde!
Seit Jahren ein Klassiker in unserem Programm, von dem wir leider niemals genügend Flaschen erhalten, da die Nachfrage begeisterter Kunden zu groß ist. In der Farbe ein tiefes Schwarzrot, farbdicht bis zum Rand mit violetten und ziegelroten Reflexen. In der Nase eine vielschichtige, verwobene Aromatik, wohlige Assoziationen weckend an dunkle, saftige Kirschen und Wacholderbeeren, begleitet von kräftigen kräutrigen und würzigen Noten wie Rosmarin, Thymian und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, der gesamte Blumenstrauß an faszinierenden Aromen unterlegt mit einer betörenden Süße, die an Zwetschgenmus und Bitterschokolade erinnert.
Obwohl dieser ungemein leckere Wein eine verführerische Aromatik besitzt, die, ähnlich einem noblen Châteauneuf, Erinnerungen an einen betörenden Burgunder evoziert, spiegelt er in der Nase auch etwas sehr Kraftvolles und zugleich aber Feminines wieder: die vermeintliche Paradoxie großer Weine. Am Gaumen wiederholt sich betörend das prägnante Kirscharoma.
Die ausgeprägte Säure und Frische, die feinkörnige, animierende Tanninstruktur, das Fehlen jeglicher Holzaromen, das herrliche, leicht süßliche Glycerin sowie der moderate Alkoholgehalt (13 %) verleihen ihm einen sehr animierenden Charakter und es spiegelt sich noch deutlicher die schon in der Nase festgestellte burgundische Finesse wieder. Sehr schön auch der lange, anregende Nachhall.

Welch sensationelle Qualität für seinen vorbildlich fairen Preis! Das ist definitiv DIE preislich wie qualitativ kaum glaubliche Alternative zu völlig überschätzten und preislich abgehobenen Prestigeweinen aus Châteauneuf-du-Pape und ein herrlicher Vorbote der grandiosen großen Gewächse, die uns aus 2004 erwarten werden.

Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, verkostete diesen Wein und urteilt begeistert: „Ein Wein, der eine feminine Ausstrahlung besitzt und dem man die leider oft fälschlicherweise zitierte, so genannte burgundische Finesse vorbehaltlos zusprechen kann. Fazit: Es kommt nicht so oft vor, dass ich für sowenig Geld soviel Vergnügen im Glas habe.”
Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt jedoch erst Mitte 2006 bis mindestens 2009.



Zudem freuen wir uns, Ihnen infolge einer Sonderzuteilung noch einmal Laurence’ fröhlichen, leckeren, „angenehmen Zechwein” (Parker) für alle Gelegenheiten anbieten zu können:

141703 Pégau, Pelican, VdP d’Oc, rouge 2003 5,90 Euro
Mit diesem herrlichen Alltagswein aus einem neuen Jahrhundertjahrgang an der südlichen Rhône hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Die Trauben für diesen so ungemein preis’werten’ Wein hat sie bei ausgewählten Winzern in den Costières de Nîmes streng selektiert und dort in einem speziell für dieses neue Projekt errichteten, bestens klimatisierten Keller selbst ausgebaut. Ihr Ziel war es, bewusst einen preiswerten Alltagswein ohne all zu hohen Anspruch zu schaffen, der jedoch bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet.
Die verführerische Cuvée (je 50% Grenache und Syrah) besitzt eine sehr dunkle Farbe und einen sinnlichen, ,warmen’ beerigen Duft, der die exzellente Reife des erstklassigen Lesegutes erahnen lässt. Am Gaumen präsentiert er sich dicht und rund und besitzt eine reife, saftige Frucht, die der Zunge ungemein schmeichelt.
Die Gerbstoffe sind weich und cremig, so dass dieser so fairpreisige, leckere Alltagswein ab sofort bis 2006 Trinkspaß pur bereitet.

Pégau, Pelican, VdP d’Oc, rouge



Domaine de la Vieille Julienne - Châteauneuf-du-Pape

Robert M. Parker zählt, wie so viele Weinliebhaber, Jean-Paul Daumen, der die alte Familiendomaine Vieille Julienne 1990 übernommen und sie innerhalb einer Dekade qualitativ „in die Stratosphäre geschossen hat”, zu den „besten Winzern der südlichen Rhône.
Bereits seine 99er Weine sind fabulös, die 2000er jedoch genial und ihnen gleich die 2001er”. Sie, liebe Kunden, sind offensichtlich der gleichen Meinung, dementsprechend stark war in der Vergangenheit stets die Nachfrage nach diesen Archetypen großer Rhôneweine. Und jetzt sind sie endlich eingetroffen, die umwerfend schönen Weine aus dem in der Spitze wahrlich großen Rhônejahrgang 2003, deren sensationelle Qualität Parker zu neuen Elogen veranlasst hat: „Jean Paul Daumen ist nicht nur einer der brillantesten Winzer von Châteauneuf-du-Pape, sondern seine Domaine zählt zu ‚France’s superstar wineries’.

Daumen ist ein absoluter Qualitätsfanatiker, der Schlüssel zu seinem Erfolg sind niedrige Erträge, reife Trauben und keinerlei Eingriffe während des Weinwerdungsprozesses im Keller”. Bleibt von unserer Seite nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch, Jean-Paul, für Deine phantastische Kollektion im Jahrgang 2003!


138104 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Les Fiefs, rosé 2004 6,50 Euro
Feinwürziger, fruchtiger, ungemein preis-„werter” Rosé aus sehr gepflegten Weinbergen in der Nähe von Orange. Lachsfarben mit leichten orangenen Reflexen. In der Nase in keinster Weise von dropsigen „Tutti-Frutti” Aromen dominiert, stattdessen eine feine, dezent-zurückhaltende Aromatik, erinnernd an Rhabarber, Erdbeeren, leichte Vanilleanklänge (aber kein Ausbau in neuem Holz!) und ein faszinierender Muskatton.
Am Gaumen knackig frisch, von kompakter Ausstrahlung mit einer prägnanten, frischen Würze und einem schönen Nachhall, der sich sehr animierend gestaltet und Lust auf ein zweites Glas macht.
Ein äußerst gelungener Rosé, bei dem alles stimmig ist, und dessen Charakter deutlich mehr von der würzigen, statt der fruchtigen Seite geprägt wird. Dies ist kein billiger Supermarktrosé, aus „Traubenabfall” gewonnen, sondern ein ernsthafter, seriöser Wein mit der Struktur eines superben Rotweines!
Zu genießen ab sofort bis 2007!



138203 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Les Fiefs, rouge 2003 7,50 Euro
Schwarzrote Farbe, in der Nase ein verführerisches Aromenbündel, aus dem zurzeit provenzalische Kräuter, Schlehen, Brombeeren, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Feigen und Datteln herausragen, am Gaumen eine betörende süßliche Frucht, dicht, weich und saftig, mehr von Finesse und Eleganz geprägt als von Körper und Wucht, tolle Frische aufgrund einer reifen Säure- und Tanninstruktur.
Ein Glücksfall von ‚kleinem’ Wein (Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot) mit animierendem Charakter, der Biss zeigt und Charakter im so hoch gelobten 2003er Jahrgang, in dem aber leider auch so viele überextrahierte ‚Monster’ mit adstringierenden, trockenen Tanninen erzeugt wurden (unerfahrene Winzer konnten das Geschenk der Natur nicht nutzen und extrahierten zu stark), ein Klassewein zu extrem fairem Preis.
Zu genießen ab sofort (1-2 Stunden belüften) bis 2008.



138003 Vieille Julienne, VdP Principauté d’Orange Classique, rouge 2003 11,90 Euro
Aus Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot (daher auch „nur” ein Vin de Pays) vinifizierte wunderschöne Cuvée der Extraklasse: eine Hand gelesene Selektion der besten Parzellen (sehr ärmliche Böden mit hohem Sandanteil sind verantwortlich für die große Finesse des Weins) und in gebrauchten Barriques ausgebaut. In der Nase Aromen von Schokolade, Lakritze, Minze, Koriander, Eukalyptus, Cassis und Brombeere. Am Gaumen zartwürzig, pfeffrig, mit unwahrscheinlichem Schmelz und deutlicher Fruchtsüße, dazu ein kerniges, durch die Frucht domestiziertes Tannin. Trinkfreude pur, des Weintrinkers Herz, was begehrst Du mehr?
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2006 bis 2009.



138403 Vieille Julienne, Côtes du Rhône rouge 2003 14,50 Euro
Unverkennbar dominiert in diesem großen Wein aus den ältesten Parzellen der Domaine (über 100 Jahre alte Grenachereben) der faszinierende burgundisch inspirierte Stil von Vieille Julienne! Was für ein harmonischer, eleganter, finessenreicher Côtes du Rhône aus perfekt gereiften und sehr spät gelesenen Trauben: Nach 2-3jähriger Flaschenlagerung verfügt er über eine betörende, komplexe Aromenvielfalt (Gewürznoten der Garrigue, Pfeffer, ausdrucksstarkes Schwarzkirschenbukett, Veilchen und Bittermandel), die selbst viele wesentlich teurere Châteauneufweine nicht aufweisen können, am Gaumen dicht, ausladend, konzentriert, mit einer herrlichen Säurestruktur und einer unwahrscheinlichen Finesse und Eleganz („wie ein Grand Cru aus dem Burgund”, Parker), dazu eine perfekte, seidene, fein süßliche Tanninstruktur.
Selbst an der südlichen Rhône sind derart herausragende Qualitäten zu solch fairem Preis extrem dünn gesät. Einer meiner persönlichen Lieblings-CdR, ein stilistisch herausragender Trink- und Genusswein erster Güte, der Maßstäbe setzt mit seiner reintönigen, eleganten, feinwürzigen und tiefgründig kühl wirkenden Frucht.

Dieser „herrliche Wein kommt im Stil einem Châteauneuf-du-Pape sehr nahe”, so Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005.
Zu genießen ab sofort (am besten Dekantieren), Höhepunkt Mitte 2006 bis mindestens 2010.



138603 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 36,00 Euro
Traditionell ausgebaut in Fudern und älteren Barriques besitzt dieser große Châteauneuf ein äußerst selten anzutreffendes Gleichgewicht zwischen Konzentration und Dichte sowie einer Rayas ähnlichen Finesse und Eleganz. Welch eine fein nuancierte Nase, edle Anklänge an eingelegte Blaubeeren und Kirschen, Feigen, Pflaumen, Zimt, Früchtebrot und Pfeffer. Erfrischend kühl im Charakter, das Zeichen seines ausgezeichneten Terroirs, distinguiert wie ein edler Burgunder, transparent, aber dicht, fein, aber konzentriert, kraftvoll und intensiv zugleich auf der Zunge.
Das ist für viele Kenner, nicht nur für Parker, einer der schönsten Châteauneufs aus diesem potentiell großen Jahr, auch, weil Jean-Paul sich entschieden hat, alle Trauben von Reben, die bis 2001 separat als „Vieilles Vignes” vinifiziert wurden, ab diesem Jahrgang stets dem „normalen” Châteauneuf-du-Pape beizugeben. Eine weise Entscheidung!
Zu genießen ab 2008, Lager- und Entwicklungspotential jedoch für wenigstens weitere 20 Jahre.



Domaine Gauby

Seit Jahren bereits gehört Gérard Gauby, eine charismatische Persönlichkeit, zu den besten Winzern des gesamten französischen Südens. So vergibt die Bibel der französischen Weinliebhaber, das „Classement des meilleures vins de France 2005” von Bettane & Desseauve, der Domaine Gauby als EINZIGER des gesamten Südens 2 Sterne, was bedeutet: „Produzent sehr großer Weine in den besten Lagen Frankreichs”.
Dabei hat Gauby in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen großen Lernprozess durchschritten. Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er anstatt auf höchstmögliche Konzentration und schiere Kraft „ bei aller Dichte seiner Weine „ auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%) in bester Bordelaiser Tradition setzt. Sensationell schöne Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen!

Wie kam diese Entwicklung zustande? Nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz 1999 der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die mitentscheidend war für den dramatischen Qualitätssprung, der damals einsetzte. In gleicher Weise bedeutsam war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte im gleichen Jahr als einer der ersten Winzer, damals noch völlig gegen den Zeitgeist, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern „ bei aller Dichte und Tiefe „ großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung!

Gaubys Kellertätigkeit ist seither gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird.
Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung vom Barrique auf neue größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt.

„Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen des exzellenten Jahrgangs 2004 einen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet. Die Grundlage für die traumhaften Qualitäten im Jahrgang 04 ist zunächst einmal in den ergiebigen Regenfällen im Winter zu suchen, die nach dem extrem heißen Jahr 2003 die Wasservorräte in den Böden füllten und so den Reben optimale Startbedingungen ermöglichten. Ein für die Region des Roussillon eher kühlerer Frühling als gewohnt führte zu einem von Natur aus niedrigen Behang; warmes und trockenes Wetter im Sommer sorgte für einen optimalen Reifeprozess der Trauben.
Im August gab es ausreichend Feuchtigkeit vom Mittelmeer her, so dass keinerlei Trockenstress in den Parzellen entstehen konnte. Dazu stellte sich der gleiche Glücksfall während der Ernte ein wie an der südlichen Rhône: Sehr kühle Nachttemperaturen und warme Spätsommertage sorgten für extreme Temperaturdifferenzen, die entscheidend sind für eine komplexe Aromenbildung und eine langsame Ausreifung der Trauben.

Das Resultat: Die Farbintensität der in den großen Holzfudern sanft vor sich hinreifenden Jungweine ist noch ausgeprägter gar als in 03, die Nase wird verwöhnt von komplexen Aromen frischer Früchte (nichts, aber auch gar nichts erinnert an irgendwie geartete überreife Noten), am Gaumen präsentieren sich die einzelnen Partien ungemein reintönig und verführerisch mit seidigen Tanninen und einer einzigartigen Frische, die Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden besitzt! „Ein wundervoller Jahrgang, geprägt von einer großen Länge und einer sagenhaften Finesse” (Gauby).

Heute präsentieren wir die frisch eingetroffenen Basisweine aus diesem Spitzenjahrgang und große Gewächse aus den ebenfalls sensationell schönen Jahrgängen 2002/3.


354604 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2004 12,00 Euro
Die jüngeren weißen Rebsorten der Gaubys werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, sehr mineralische Cuvée aus Muscat sec, Chardonnay, Grenache Blanc und Viognier vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität, wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce, ihre unnachahmliche Finesse darstellt.
Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Finesse.
Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer bereits mehrfach angesprochenen Finesse, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht.
Ein herrlicher Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum jedoch zu asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis Ende 2009.



Noch wenige Kisten haben wir von dem in seiner besten Trinkreife befindlichen 2003er auf Lager, der von Jancis Robinson mit 17,5/20 Punkten beurteilt wurde!

354603 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2003 11,90 Euro



354203 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, blanc 2003 26,00 Euro
Eigenständige, charaktervolle, mineralisch frische Cuvée aus alten autochthonen Weißweinreben (die von einem „kühlen” Terroir stammen, das extrem kalkig ist und durchsetzt von weißem Marne-Schiefer) wie Grenache Blanc und Gris sowie Malvoise, der eine behutsame Zugabe von kleinen Mengen Viognier und Chardonnay zur aromatischen Abrundung verholfen hat.
Zusammen mit dem legendären Weißwein von „Grange des Pères” die Referenz für komplexe, vielschichtige, fruchtige, Weißweine aus einer heißen Region, von der man kaum zu glauben vermag, welch aromatische, frische, geschmacksintensive und mineralische (wie an der Mosel!) Tropfen sie hervorzubringen in der Lage ist.
Man würde sie infolge ihrer Finesse, Eleganz und brillanten Textur auf der Zunge in einer Blindprobe niemals in den französischen Süden einordnen. Der sensible Ausbau in neuem Holz schafft in Verbindung mit dem langen Hefelager eine Komplexität und Cremigkeit, die sprachlos werden lässt. Dieser ungeschönt und unfiltriert abgefüllte Wein ist in seiner geschmacklichen Einzigartigkeit eine Herausforderung der Sinne, er wird polarisieren „ und viele Liebhaber finden!
Zu genießen ab sofort (Nicht zu kalt servieren und unbedingt dekantieren, selbst über mehrere Tage hinweg bringt dies einen enormen geschmacklichen Gewinn) in großen Burgundergläsern bis wenigstens 2010.



354303 Gauby, „Coume Gineste”, V.d.P. Côtes Catalanes, blanc 2003 49,00 Euro
Legendäres Weißweinunikat in homöopathischer Dosis: Uralte Grenache Blanc, Grenache Gris und Viognier aus winzigen Erträgen und extrem intensiver Weinbergsarbeit ergeben einen hochkomplexen Weißwein mit einer phantastischen Mineralität, einer fabelhaften Konzentration, einer superben Frische und einer vibrierenden Rasse, der die Träume fortgeschrittener Kenner und Genießer wahr werden lässt und der in seiner einzigartigen Klasse nur noch in hochwertigen Burgundern (Niveau Bâtard-Montrachet) eine adäquate Konkurrenz findet.

Zu genießen ab sofort nach mehrstündigem (bis zu 24 Stunden!) Dekantieren, nicht ganz so kalt servieren, Höhepunkt 2007 bis 2012.



Von Jancis Robinson wurde bereits der Jahrgangsvorgänger, von dem wir noch Einzelflaschen zur Verfügung haben, mit der Weltklassenote von 18/20 Punkten geadelt!

354302 Gauby, „Coume Gineste”, V.d.P. Côtes Catalanes, blanc 2002 49,00 Euro



354104 Gauby, Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages rouge 2004 12,00 Euro
Ein unvergleichlicher Traum von Wein aus ganz großem Jahrgang vom Hochplateau von Calce im äußersten südwestlichen Zipfel der französischen Mittelmeerküste, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finesse. Die Nase wird betört von einem gleichzeitig dichten und dennoch filigranen Kirsch- und Cassisbukett mit würzigen Anklängen, fein unterlegt von einer tiefgründigen Mineralität. Die expressive Frucht betört gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, lässt nicht mehr los.
Ein herrlich runder, harmonischer, delikater Wein, mit einer faszinierenden Frische und Kühle in den cremigen Gerbstoffen (vom Ausbau im fast unmerklichen Barrique), ein Zungengefühl von zartem Schmelz und subtiler Mineralität. Ein kleiner Geniestreich von Gérard Gauby, Terroir pur, WeinGENUSS in Vollendung!

Gérards Meisterwerk aus biodynamischem Anbau ist in seiner Preisklasse selbst im Süden Frankreichs fast ohne Konkurrenz und bietet ungewöhnlich viel Gegenwert fürs Geld.

Übrigens: In der „Revue du vin de France”, die alljährlich den neuesten Jahrgang aller Anbauregionen Frankreichs beurteilt, erhält die Domaine Gauby als eine von zwei Weingütern aus dem riesigen Gebiet des Languedoc-Roussillon einen „coup de coeur” und der längst ausverkaufte Jahrgangsvorgänger unseres hier präsentierten Calcinaires wird ausdrücklich wegen „seiner verführerischen Frucht und seiner großartigen Tanninstruktur” gefeiert.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren), Höhepunkt Ende 2006 bis nach 2010.



354402 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2002 34,00 Euro
Uralte Grenache- und Carignanreben, gepflanzt Ende des 19. Jahrhunderts, dazu etwas Syrah und Mourvèdre (von über 50 Jahre alten Reben) ergeben einen der besten Rotweine des gesamten französischen Südens, der wegen seiner faszinierenden Frische und Kühle, seiner fulminanten Finesse und Eleganz, seiner bemerkenswerten Dichte und Konzentration, die jedoch nicht vordergründig daherkommt, und wegen seiner originären Art Referenzcharakter besitzt.
Keine marmeladige Überreife, Rumtopfnoten oder uniforme Schokoladennoten vom neuen Barrique attackieren Gaumen und Nase. Stattdessen brilliert dieser autochthone, tiefstdunkle Wein mit einer aristokratischen Noblesse, einer sagenhaften Fruchttiefe und einer traumhaften expressiven Aromatik: Edle, burgundisch kühle, hochkomplexe, feinwürzige Beeren und Kirscharomen in der Nase und am Gaumen, extrem feine, in dieser Form bisher im französischen Süden wohl noch nie zuvor erlebte, seidige, ultrafeine Gerbstoffe.
Die immense Fruchtfülle schmiegt sich verführerisch, fast lasziv wirkend an die Zunge und betört den gesamten Gaumen mit ihrer reifen, so subtilen Konsistenz und es folgt ein enorm lang anhaltender Abgang. Dies ist ein absoluter Spitzenwein, der im internationalen Maßstab keinen (Preis-) Vergleich zu scheuen braucht!
Zu genießen ab 2007 (aus einem großen Rotweinglas) bis wenigstens 2015.



354502 Gauby, „La Muntada”, rouge 2002 67,00 Euro
Junge Syrahreben von einer traumhaften, nach Nordwesten (!) ausgerichteten großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Mourvèdrereben erbringen „ zusammen mit Pascal Verhaeghes „Grande Cuvée” und den Spitzencuvées von La Negly „ den für mich persönlich besten Wein des französischen Südens im so heterogenen Jahrgang 2002. Dieses sensationelle Weinunikat ist schlicht das Größte, was Gérard Gauby bis heute in seiner bisherigen Winzerlaufbahn auf die Flasche gebracht hat:
Eine fabelhafte Konzentration, Dichte, Tiefe und Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), gepaart mit einer einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit nobler Bordelaiser Eleganz vereint.
Dieser subtile, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe, betört Nase und Zunge gleichermaßen, fasziniert, fordert alle Sinne, um die komplexen Komponenten auch nur annähernd zu erfassen „ er macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine seidene Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität (bei einer Fassprobe im März letzten Jahres präsentierte sich der Grenacheanteil in einer Qualität, wie ich dies bisher nur bei Weinen von Rayas in größten Jahrgängen erlebt habe), seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zu einem Referenzwein des gesamten Midi!

Zu dieser Weltklassecuvée und zu Gauby selbst möchte ich noch gerne diese renommierte Stimme zitieren: Die Schweizer Weinzeitschrift „Weinwisser” (Hrsg: René Gabriel, Autor des Standardwerkes „Bordeaux Total”) beschäftigt sich in ihrer Titelstory, Ausgabe 6/2003, mit den besten Weinen des Roussillon und urteilt: „Gérard Gauby: Dass er zur Winzerelite Frankreichs gehört, zeigt das „Classement des meilleurs vins de France” von Michel Bettane und Thierry Desseauve von der „Revue du vin de France”: Die Domaine Gauby auf der Hochebene von Calce ist das einzige Weingut des Languedoc- Roussillon, das mit zwei Sternen ausgezeichnet worden ist. Längst werden dem Weinmacher auch die einfacheren, ebenfalls sehr guten und in biodynamischer Arbeitsweise erzeugten Weine aus den Händen gerissen”.
Und dann zücken die Verkoster bei der Degustation von Gaubys Spitzenwein begeistert eine Note, die nur absoluten Weltklasseweinen vorbehalten ist, nämlich 19/20 Punkten, und urteilen: „2001 La Muntada, Domaine Gauby. Côtes du Roussillon Villages (Syrah mit uralter Grenache und Mourvèdre): Sattes, dunkles Granat mit violetten Reflexen. Hochfeines, dichtes Bouquet, trotz der Intensität delikat, viel Waldbeeren, runder, schmeichelnder Gaumen, Frucht pur in einer unerhört intensiven Form, vermischt mit kompakten, ausbauenden Tanninen. Ein gewaltiges Weinerlebnis, fast demonstrativ in seiner Größe.”
Und ich verspreche Ihnen nach mehreren vergleichenden Proben: 2002 setzt qualitativ noch einmal ein Tüpfelchen auf den monumentalen 2001er drauf!
Zu genießen nicht vor 2008, Höhepunkt 2010 bis nach 2020.



Und für alle Freunde dieser Weltklassedomaine öffnen wir noch einmal bis 15. September 2005 unser Subskriptionsfenster für die „Wahnsinnsweine” aus 2004. Lassen Sie sich dieses attraktive Angebot auf keinen Fall entgehen!

354404 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, rouge 2004 22,00 Euro

In Subskription!


354504 Gauby, „La Muntada”, rouge 2004 54,00 Euro

In Subskription, späterer Preis 67,00 Euro!


DEUTSCHLAND

„Learning how to listen to the music of a great wine can’t be achieved in a day”, (Michel Bettane, französischer Weinpapst, in FINE WINE)

Meine Jahrgangsverkostungen 2004 deutsche Weine betreffend sind abgeschlossen, mein Urteil fällt differenzierter aus als ursprünglich erhofft. Denn neben einer Reihe von Spitzenwinzern, die in der Tat in diesem klassischen Jahrgang herausragende Weine produziert haben, in der absoluten Spitze im trockenen Bereich wohl die besten, die jemals bisher produziert wurden (!), haben augenscheinlich und schmeckbar doch einige Winzer enttäuschende Weine auf die Flasche gebracht, da sie die Probleme des Jahrgangs 04 unterschätzten.
Denn sie haben nicht sensibel genug auf die Vorbedingungen (enorme Belastung der Reben im heißen Jahrgang 03, dann weiterhin wenig Wasser über den gesamten Winter hinweg bis in den Juli 04) geachtet. Diese „Sorglosigkeit“ in Kombination mit zu hohen Erträgen und risikoloser früher Ernte führte zu teilweise problematischen Ergebnissen im fertigen Wein. Denn es ist bekannt, dass jede Rebe auf Stress (Trockenheit, hohe Erträge, junge Reben, leichte Böden etc.) mit der Einlagerung phenolischer Substanzen in die Beerenhaut reagiert. Beim Rotwein ist dies sogar wünschenswert, da dadurch Farbstoff- (Anthocyane) und Gerbstoffgehalt ansteigen. Beim Weißwein jedoch kann es zu störenden, ungewohnten phenolischen (bitteren) Noten führen „ darüber hinaus verlieren viele Weißweine ihre mineralische Tiefe.

Doch diese Probleme sind durch intensive, handwerkliche Weinbergsarbeit vermeidbar! In erster Linie kann eine langjährige gute Bodenbearbeitung des Wingert und eine daraus resultierende optimale Versorgung der Reben jegliche Arten von Stress verhindern. Dazu zählen ein organischer Humusaufbau, die Einsaaten von Tiefenwurzlern zur Lockerung der Böden und Abdeckung derselben mit Mulchen oder Stroh zur Verdunstungsminimierung. Dann ist es sehr wichtig, in solchen Jahren wie 2004 frühzeitig die Erträge zu reduzieren, d.h. die Last und damit den Stress für den Stock abzubauen und es lohnt sehr, einen hohen Anteil alter, tief-wurzelnder Reben zu besitzen. Zudem sind natürlich solche Winzer in trockenen Jahren im Vorteil, die ein tiefgründiges Terroir (z.B. schwere Ton-Mergelböden) besitzen. Eine extrem selektive, späte Ernte bringt auch mehr Nährstoffe, z.B. Aminosäuren, in die Moste, welche die Hefen zur optimalen Gärung benötigen. Jegliche mechanische Belastung des Lesegutes muss dringlichst vermieden werden (z.B. Vollernterlese, Transport mit Pumpen), da dadurch die Phenolgehalte steigen! Das heißt, gerade in einem Jahrgang wie 2004 zeigt sich die große Überlegenheit der ebenso selektiven wie schonenden Handlese.

Und wenn Sie, liebe Kunden, sich erinnern, sah es im September und Oktober 2004 von den klimatischen Bedingungen her außerordentlich erfreulich aus, und die Winzer freuten sich allgemein über einen schönen „Altweibersommer”. Wer zuvor seine Hausaufgaben gemacht hatte, die, in unterschiedlicher Weise in JEDEM Jahrgang anstehen (ja, man vergisst es bisweilen und manche Winzer kümmern sich vielleicht zu viel um ihr Marketing; aber in dem Wort Qualität steckt der Begriff Qual, und große Qualitäten kann ich NUR durch harte, kontinuierliche und sensible Arbeiten im Weinberg erzeugen), vielleicht auch ein wenig Fortune besaß im Erntepoker des nicht einfachen Novembers 04, hat sagenhaft schöne Rieslinge produziert. Weine, die zur Legende werden können! Allerdings geht die Schere in der Breite weiter auf als in wohl jedem Jahrgang zuvor! Himmel und Hölle, zwischen beiden Extremen schwanken die Qualitäten!


Weingut Keller „ „Deutschlands Winzer des Jahrzehnts”, Gault Millau

Sie, liebe Kunden, wissen es längst: Im klassischen Rieslingjahrgang 2004 haben die ungemein sympathischen und trotz aller Erfolge so bodenständig gebliebenen Kellers nochmals eins drauf gesetzt und die besten Weine in der Geschichte ihres Gutes vinifiziert. „Großartig, hervorragend, brillant”, urteilt daher zu Recht die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag in einem Artikel vom 15.5.05 und Jancis Robinson, eine der international anerkanntesten Weinexpertinnen der Welt, renommierte Master of Wine, bezeichnet in ihrem Report „German 2004s „ what to buy” lapidar ALLE Weine von Keller als dringliche Kaufempfehlung!

In der letzten Pinwand berichteten wir Ihnen zudem über Jancis Robinsons Vergleich von Kellers ‚Kirchspiel’ mit den legendären Weinen aus Chassagne-Montrachet. Hatte mein eigener, vor ein paar Wochen in einer Pinwand angestellter Vergleich mit Burgunds Superstar Coche Dury noch für einige Verwunderung gesorgt, brachen nach Robinsons Bewertungen alle Dämme. Wir erhielten daraufhin (auch aus dem Ausland) nochmals ungemein viele Nachfragen nach diesem grandiosen Riesling mit seinem herrlich mineralischen, vom Kalkstein geprägten Charakter, so dass unsere Reservierungen im Handumdrehen erschöpft waren.
Doch Klaus-Peter Keller erklärte sich, als er von unserer ‚Notlage’ erfuhr, spontan bereit, uns nochmals ein Kontingent dieses ebenso phantastischen wie ungemein preiswerten Großen Gewächses zur Verfügung zu stellen. Herzlichen Dank Klaus-Peter und für Sie, liebe Freunde von Pinard de Picard, die definitiv letzte Chance, diesen Weltklasseriesling bis zum 31. August 2005 zu einem attraktiven Subskriptionspreis zu erwerben, bevor er dann nach Freigabe Mitte/Ende September zum regulären Preis angeboten werden wird.


951204 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 19,90 Euro
„„The German Chassagne-Montrachet”(Jancis Robinson)

„„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” (Hermann Hesse). Wir laden Sie herzlich ein, bei der Geburtsstunde eines neuen Mythos dabei zu sein!

Aus dem Urstromtal des Rheins erheben sich die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage „Kirchspiel” wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet, optimal geschützt vor den kalten Westwinden. Dieses hervorragende Mikroklima ist neben dem Kalkstein im Untergrund ein wesentlicher Aspekt für das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstückes.
Beste Parzellen, erst vor ein paar Jahren von den Kellers gekauft, demonstrieren seit dem 02er Jahrgang die Früchte der vollständigen Veränderung in der Weinbergsarbeit. Die Regeneration der sehr differenzierten Böden ist abgeschlossen und diese phantastische Lage wurde spätestens mit dem gigantischen 03er, vom ‚Gault Millau 2005’ mit der dritthöchsten Punktzahl des Jahres geadelt, zur ebenbürtigen Konkurrenz für den benachbarten „Morstein”.
Es ist der Kalkstein mit seinen rötlichen Eisenoxideinschüben, der die Basis für die zarte Mineralität und unvergleichliche Würze dieses großen Rieslings legt, der wie sein Vorgänger dicht, kompakt und konzentriert daherkommt. Aber in erster Linie fasziniert er durch seine unvergleichliche Eleganz und Finesse, bezaubert mit frischer kräutriger Aromatik und feinstem Spiel (weckt Erinnerungen an einen klaren, frischen Gebirgsbach, der tänzelnd und übermütig ins tiefe Tal sich ergießt) und deutet schon in seiner Jugend sein breites Fruchtspektrum an, das von Weinbergspfirsich über Aprikose bis hin zu exotischen Anklängen reicht und von einer samtig-seidenen Mineralität unterlegt und liebkost wird.
Dieses rassige Große Gewächs macht fast süchtig in der Intensität seiner Aromen, in der Reinheit seiner geschmacklichen Komponenten und dem unverkennbaren authentischen Rieslingcharakter, wie ihn nur wenige Winzer außer den Kellers in dieser Mischung aus Mineralität und Komplexität, Kraft und Finesse auf die Flasche zu zaubern vermögen.
Ein großer, sehr komplexer, brillanter Riesling mit viel Charakter; fokussierter, mit noch mehr seidener Eleganz und Potential ausgestattet als der 03er, ein monumentales Gewächs, das Sie unbedingt dekantieren „ und aus großen Burgunderpokalen trinken „ sollten und das die Philosophie des Hauses, durch minimale Erträge die Dichte und Mineralität im Wein zu steigern, wunderbar widerspiegelt. Im Wetterpoker um die Westhofener Lagen tief im November 04 haben die Kellers alles riskiert „ und alles gewonnen.

Ich hatte schon lange einen Traum: Meine große Liebe im Weißweinbereich gehört (neben den Rieslingen) den besten Exemplaren von den größten burgundischen Terroirs. Weine voller mineralischer Intensität, die eine unstillbare Sehnsucht auslösen, die nie wieder erlischt. (Diese großen Weine haben natürlich nichts, aber auch gar nichts zu tun mit den vielen banalen Interpretationen der Rebsorte Chardonnay von irgendeinem Hügel in der Neuen Welt)! Die unvergleichliche Sinfonie großer Burgunderlagen in einem deutschen Riesling zum Klingen zu bringen, das müsste doch möglich sein! Und mein Traum ist endlich in Erfüllung gegangen: Das großartige, Kalkstein geprägte Terroir des Kirchspiels, eine der größten Weißweinlagen Deutschlands, gebiert, in den Händen eines Weinmagiers sensibel interpretiert, den ersten „deutschen Chassagne-Montrachet” (Jancis Robinson), den nur eins von seinen großen Vorbildern im Burgund unterscheidet: sein wesentlich günstigerer Preis!
Genießen Sie diese Ode an die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus einer Lage, die in den nächsten Jahren zu Weltruhm gelangen wird, ab Freigabe im Spätherbst, Höhepunkt 2007 bis nach 2012.

In Subskription, Auslieferung im September 2005, späterer Preis 23,00 Euro!


Die Sehnsucht nach den Großen Gewächsen 2004 lodert bereits heftig und kann doch ein wenig gestillt werden durch Kellers herrlich mineralischen und zart cremigen Riesling „von der Fels”, der aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen drei Großen Gewächs-Lagen der Kellers stammt und der eindrucksvoll demonstriert, welch phantastische Qualität im klassischen Jahrgang 2004 entstanden ist. Ein klasse Riesling at its best, zu einem extrem fairen Preis, der sich von Woche zu Woche schöner entwickelt und der jedem Weinliebhaber ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Hier spürt man mit jedem Schluck die hohe Reife der erst Ende Oktober bis Mitte November geernteten Trauben (über 90° Öchsle im Schnitt). Unter Preis-Genussgesichtspunkten in diesem traumhaft schönen, klassischen Rieslingjahrgang nahezu unschlagbar!


951704 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2004 13,90 Euro
Nomen est Omen „Welch herrliche, ungeschminkte Mineralität (rassiger noch als in 03, schlanker und präziser, mit einer vibrierenden Strahlkraft) von tiefgründigen Kalksandsteinböden spiegelt sich in diesem zart cremigen, traumhaften Riesling, der aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen drei Großen Gewächs-Lagen der Kellers stammt und der eindrucksvoll demonstriert, welch phantastische Qualität im klassischen Jahrgang 2004 entstanden ist.
Herrlich betörender kräuterwürziger Duft mit Aromen von gelben Früchten, unterlegt mit einer animierenden mineralischen Note. Am Gaumen verwöhnt eine reife, geradlinige Frucht, eingebettet in eine fein cremige Konsistenz und eine klare Säurestruktur, welche die Zungenpapillen so wunderbar erfrischt. Sehr komplex, extraktreich, zart kräutrige und wiederum deutlich mineralische Noten tanzen Samba auf der Zunge, begleitet von einem herrlichen Spiel, fein und subtil, das diesen rassigen, vibrierend lebendigen Riesling tänzerisch leicht und zupackend zugleich erscheinen lässt.
Sehr moderat im Alkohol, ein ungemein zupackender, vielschichtiger Riesling, der seine noble Herkunft von den Großen Gewächs-Lagen nicht verleugnet „ außer im Preis! Herausragende Qualität, die Ursprünglichkeit des Felscharakters feiert fröhlich Urständ, man saugt die Energie des Kalkgesteins förmlich in sich auf, sehr nachhaltig im mineralischen Abgang, Kategorie Lieblingswein!

Ich darf zu diesem traumhaften, terroirgeprägten Riesling eine Stimme eines unserer Kunden aus dem Internetforum www.wein-plus.de zitieren: „Ein aristokratischer Wein, der nicht satt macht, sondern Lust auf mehr. Ich könnt mich an dem Stoff jedenfalls fast ‚totsaufen’. Meiner 'besseren Hälfte' geht es kaum anders und bei der abendlichen Frage, was man denn zum Essen öffnen sollte, gibt's regelmäßig als Antwort: „Kellers „von der Fels”.
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2008.



Doch Pinard de Picard bietet noch eine Alternative: Die Kellers sind nämlich „fremdgegangen” und haben einen Pfälzer Wein vinifiziert!

Wie das denn? Nun, ein Praktikant (die Kellers geben sich ungemein viel Mühe, jährlich eine Anzahl junger Winzertöchter und -söhne mit ihrer Art der terroirbetonten Weinmachung zu infizieren), im ererbten Besitz einer vorzüglichen Parzelle in bester und hoch gerühmter Pfälzer Lage, will sich noch ein wenig den Wind der großen weiten Welt um die Nase wehen lassen und hat daher diese Prachtparzelle den Kellers in der Zwischenzeit zur Bearbeitung überlassen. Und Sie, liebe Kunden, haben somit das große Vergnügen, beim Vergleich der Rieslinge ‚von der Fels’ und ‚vom Buntsandstein’ zu erfahren, wie sich extrem unterschiedliche Terroirs im fertigen Wein manifestieren „ Weinbergsarbeit und Kellerarbeit sind natürlich identisch. Viel Spaß mit dem ersten Kellerwein aus der Pfalz, der im übrigen Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, so begeistert hat, dass sie uns folgende Degustationsnotiz zur Verfügung gestellt hat!


953304 Keller, Riesling „vom Buntsandstein” (Pfalz) trocken 2004 9,90 Euro
Die Kellers sind nämlich „fremdgegangen” und haben einen Pfälzer Wein vinifiziert!

Wie das denn? Nun, ein Praktikant (die Kellers geben sich ungemein viel Mühe, jährlich eine Anzahl junger Winzertöchter und -söhne mit ihrer Art der terroirbetonten Weinmachung zu infizieren), im ererbten Besitz einer vorzüglichen Parzelle in bester und hoch gerühmter Pfälzer Lage, will sich noch ein wenig den Wind der großen weiten Welt um die Nase wehen lassen und hat daher diese Prachtparzelle den Kellers in der Zwischenzeit zur Bearbeitung überlassen.
Und Sie, liebe Kunden, haben somit das große Vergnügen, beim Vergleich der Rieslinge ‚von der Fels’ und ‚vom Buntsandstein’ zu erfahren, wie sich extrem unterschiedliche Terroirs im fertigen Wein manifestieren „ Weinbergsarbeit und Kellerarbeit sind natürlich identisch.
Viel Spaß mit dem ersten Kellerwein aus der Pfalz, der im übrigen Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, so begeistert hat, dass sie uns folgende Degustationsnotiz zur Verfügung gestellt hat!

In der Farbe ein mittleres Gelb, mit gold-grünen Reflexen. In der Nase saftig, betörend, reife Ananas, Cox-Orange, Melone, Pfirsich, das Ganze unterlegt von einer mineralischen Note und einer zarten, duftigen Note, die an Holunderblüte erinnert. Ein würziger, feingliedriger Gaumen, der sehr Appetit-anregend wirkt und durch seine feine, aber auch knackige Mineralität besticht. Besonders die an reife Äpfel und Pfirsich erinnernde Frucht wiederholt sich in traumhafter Art auf der Zunge und verleiht dem Wein eine saftig-animierende Charakteristik.
„Ein „Maul von Wein”, von dem man nicht satt wird und freudig nach einem zweiten Glas verlangt. Auch wenn ich jetzt Rheinhessen gegenüber ‚fahnenflüchtig’ werde, muss ich angesichts dieser begeisternden Qualität den bekannten Slogan aufgreifen „Zum Wohl die Pfalz“. Diese extrem trockene, spontan vergorene Auslese hat sich in den letzten Wochen von einem verspielten Pfälzer Schmusekätzchen zu einer Wildkatze mit mineralischen ‚Krallen’ und damit zu einem höchst interessanten Pendant zum oben präsentierten „von der Fels” entwickelt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt ab Spätherbst dieses Jahres bis voraussichtlich 2008.



„Die Keller-Weine aus Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen sind bei Weinliebhabern wie Weinkritikern gleichermaßen beliebt. Klaus-Peter Keller will keine Riesling-Granaten machen, sondern große Weißweine mit Finessen und Eleganz”, so urteilt der international höchst angesehene Journalist René Gabriel (Autor des Standardwerkes „Bordeaux Total”) im aktuellen WEINWISSER 7/8 2005 DER Schweizer Weinfachzeitschrift und beurteilt mehrere Weine aus den Jahren 2002/3 mit den Weltklassenoten 19/20 Punkten. Und die 03er Morstein Auslese *** mit ihrer traumhaften Balance zwischen Säure, Extrakt und Süße bewertet Gabriel als die „beste Auslese des Jahrgangs!” Ganz leise nur, wir haben nur noch wenige Kisten vorrätig, weise ich Sie auf den traumhaften Nachfolger aus 04 hin, eine absolute Rarität in kleinster Menge, aber auf absolutem Weltklasseniveau. Eine solch phantastische Auslese gelingt auch Weinmagiern nicht jedes Jahr!

952204 Keller, Westhofener Morstein Riesling Auslese*** Goldkapsel 2004 0,375 l 39,00 Euro
Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage, deren schwere Tonböden ebenso wie unterirdisch verlaufende Wasseradern die in diesem trockenen und heißen Mikroklima so eminent wichtige Wasserversorgung und damit eine gleichmäßige Nährstoffversorgung der über 40 Jahre alten, teils wurzelechten Reben sichern und dessen beste Parzellen eindeutig in dem von den Kellers bewirtschafteten oberen Gewann liegen, da die Trauben aufgrund der Höhenlage hier später ausreifen und dem fertigen Wein wegen der längeren Vegetationsperiode wesentlich mehr Frucht und Finesse verleihen als in den weiter unter gelegenen Parzellen. So erbrachte die extrem lange Reifezeit am Stock „ zusammen mit einem hohen Anteil an verwittertem Kalkstein im Untergrund „ eine rassige Frucht mit tief mineralischen Noten und dichter komplexer Struktur in diesem klassisch-fruchtsüßen Weltklasseriesling.
In der Nase ein tiefer, noch unentwickelter Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen, Mango, kandierten Zitrusfrüchten und Noten von getrocknetem Steinobst, unterlegt mit einer unglaublich intensiven, rauchig-mineralischen Würze. Am Gaumen hochkonzentrierte, vollkommen reintönige Frucht und wiederum „ DAS Signum seines Terroirs „ extrem mineralisch. Herrlich filigrane Säure, brillant und von explosiver Rasse am Gaumen, sehr, sehr tief und saftig, komplex, hochelegant, betörendes Spiel, transzendiert infolge seiner animierenden Frische die faszinierende Leichtigkeit des Seins, wie es sonst nur größte moselanische und Rheingauer Lagen vermögen und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert, zupackend, lang anhaltend, perfekte Balance, phantastisches Potential.
Bei den Rieslingtrauben aus dem Morstein hatte die Edelfäule erst sehr spät eingesetzt und die ungewöhnlich festen Beerenhäute verhinderten ein zu schnelles Eintrocknen, so dass das Gros der Botrytisbeeren mit Mostgewichten von fast 130° Oechsle eingebracht wurde.
Diese rassig-mineralische Essenz aus botrytisbefallenen Trauben, ein ungemein stark selektioniertes Pendant zum Großen Gewächs aus dem alten Morstein genießt unter Eingeweihten Kultstatus, wird heute bereits in den USA für 120,- $ gehandelt und ist für mich DER Kandidat für die beste Auslese des Jahres in Deutschland. Es ist ein Riesling, der, wenn ich ihn bewerten würde, die Grenzen der Punkteskalen sprengen würde!
Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren. Und wenn dieses Ideal „meiner” Auslese bisher nur in meinen Wunschvorstellungen existierte, dann hat es Klaus-Peter Keller mit dieser grandiosen Morstein Goldkapsel mit ihrer unvergleichlichen Harmonie aller Komponenten in die Realität umgesetzt: Sie wirkt gleichzeitig ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich und elegant und trägt damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre betörenden Aromen, ihre focussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht Enden-wollender Abgang machen sie zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich jeder Bewertung entziehend, ein majestätischer Riesling „hors catégorie”.

P.S.: Häufig fragen uns Kunden nach einem Weinjahrgang, in dem ihre Kinder oder Enkel geboren wurden. Mit diesem Rieslingmonument werden Sie viele bedeutsame Geburtstage bis in eine ferne Zukunft mit einem unvergleichlichen Genusserlebnis krönen können.
Potential bis (weit) nach 2025!



Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke zu verstehen. Der Grandseigneur des Naheweins ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass. Die internationale Presse (Parker insbesondere!) überschüttet ihn dafür mit Lob”, urteilt dezidiert der Gault Millau 2005, bewertet Dönnhoff im übrigen seit Jahren als einen von acht deutschen Winzern mit 5 Trauben, der „Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger” und feiert sein binnen Tagen nach Freigabe restlos ausverkauftes Großes Gewächs Hermannshöhle, das viele von Ihnen aufgrund unserer Empfehlungen im Keller liegen haben, als zweitbesten trockenen Riesling des Jahrgangs 2003!

In England und in den USA besitzen seine Weine schon lange absoluten Kultstatus, werden gesucht wie wenige andere und mit Phantasiepreisen, weit über dem in Deutschland verlangten Kurs, bezahlt „ wenn man sie denn überhaupt erhält. In diesen Ländern wird Dönnhoff zu Recht der gleiche Ruhm zuteil, wie sonst nur den größten Winzern aus dem Burgund mit ihren wesentlich teureren Prestigeweinen. Herzlichen Glückwunsch Helmut Dönnhoff.

Heute präsentieren wir Ihnen weitere Rieslinge aus Dönnhoffs phantastischer Kollektion aus seinem schon im Vorfeld der Freigabe mit Legenden umrankten Jahrgang 2004. Diese großartigen Weine, vom „einfachen” QbA bis hin zu einem Eiswein singulärer Qualität, präsentieren sich in ihrer Stilistik völlig konträr zum opulenteren 03er, viel klassischer (Liebhaber großer deutscher Rieslinge sehen in ihm eine hypothetische Vermählung zwischen den phantastischen Jahrgängen 2001 und 1990), ungemein elegant und finessenreich mit einer animierenden rassigen Textur und einer perfekt eingebundenen Säurestruktur. Schlichtweg Weine, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar sind. Referenzcharakter!


930004 Dönnhoff, Riesling QbA, trocken 2004 7,95 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger, eleganter, ‚feinsinniger’, ungemein frischer, ‚kühler’, herzhafter und mineralischer Gutsriesling auf Spätleseniveau. Florale Anklänge, zarte Aprikose und Pfirsich, dichter als in 02 und finessenreicher als in 03, tolle innere Spannung, dabei nur mit 11 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf höchstem Niveau! Dönnhoff selbst hält ihn für einen seiner besten je produzierten Gutsrieslinge! Phantastisches Preis-Genussverhältnis. Wir waren mit diesem Paradewein wie stets sehr früh ausverkauft, doch Helmut hat uns nochmals mit einer größeren Zuteilung bedacht. Herzlichen Dank dafür!
Zu genießen ab sofort mit großem Vergnügen bis etwa 2008.



931604 Dönnhoff, Riesling QbA 2004 8,40 Euro
Betörende Aromen von Feuerstein, zarte Rauchanklänge, klassische Zitrus- und fein gewebte mineralische Noten prägen in der Nase diesen traumhaft schönen, fruchtsüßen Basiswein von Helmut Dönnhoff. Am Gaumen bei aller Dichte elegant und verspielt, zart, unaufdringlich, feinste mineralische Anklänge, eine nur sehr schwerlich zu übertreffende Qualität im QbA-Bereich, die aufgrund ihrer Mineralität, ihres Extrakts und ihrer schönen Balance zwischen Süße und Säure herrlich ausgewogen, in keinster Weise aber aufdringlich süß schmeckt, sondern wegen ihrer knackigen Frische zum Weitertrinken animiert.

Die beiden Jahrgangsvorgänger erhielten von Parker 89 und 90 Punkte, sensationelles Preis-Genussverhältnis! Und beide QbA’s werden ganz aktuell von Jancis Robinson in ihrem Report „German 2004s „ what to buy” als dringliche Kaufempfehlung gelistet!
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2008.



Die beiden Jahrgangsvorgänger erhielten von Parker 89 und 90 Punkte, sensationelles Preis-Genussverhältnis! Und beide QbA’s werden ganz aktuell von Jancis Robinson in ihrem Report „German 2004s „ what to buy” als dringliche Kaufempfehlung gelistet, ebenso wie die sensationell schöne Spätlese Oberhäuser Brücke, die sie mit der Weltklassenote von 18,5/20 Punkten adelt und von der wir nach unserer Präsentation in Pinwand 98 nur noch einige wenige Kisten vorrätig haben. Bei Interesse bitte schnell bestellen!

930404 Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2004 21,50 Euro



Aber wir haben noch zwei weitere Spätlesen von Dönnhoff in der Hinterhand, die von fabelhafter Qualität sind (Dönnhoff: „2004 ist DAS klassische Spätlesejahr”) und von denen wir Ihnen heute die erste präsentieren, einen Riesling von weltweit legendärem Ruf, den ich zumindest gleich hoch einschätze wie seinen 2001er Jahrgangsvorgänger, der von Parker mit 98 Punkten geadelt wurde:

931204 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese 2004 23,90 Euro
Diese aristokratische Weltklassespätlese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität, trägt in ihrer Stilistik (ebenso wie Kellers ausverkaufte Spätlese Kirchspiel Goldkapsel, die Sie uns nach der Präsentation in Pinwand 100 förmlich aus den Händen gerissen haben) die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diese feinst balancierte, harmonische Spätlese von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen.
Ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, nach Parkers jährlichen Höchstbewertungen weltweit gesucht, birgt in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs Hermannhöhle, eine der magischen Steillagen Deutschlands. Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, dessen Ausstrahlung sich niemand wird entziehen können!

Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Spätlese wird Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen.
Potential bis wenigstens 2020.

Limitiert: Maximal 6 Flaschen pro Kunde!


SPANIEN

Bodegas Olivares - Jumilla

In Spanien ist zurzeit „ in eher unbekannten Anbauregionen „ eine ähnlich revolutionäre Aufbruchstimmung im Gange, wie Weinliebhaber sie vor Jahren in Frankreichs Süden erstmals kennen lernten. Vielleicht die charaktervollsten Weine ganz Südostspaniens produziert der Önologe Paco Selva in seinen extrem hoch gelegenen Weinbergen (650-760 m über dem Meeresspiegel) mit nordöstlicher Ausrichtung, mit der höchst angenehmen Konsequenz, dass die Weine infolge dieser ungewöhnlichen Exposition der erstklassigen, teilweise uralten Mourvèdrereben und der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der längeren Vegetationsperiode über eine ganz ungewöhnliche Frische und Eleganz verfügen.

Das Resultat dieser optimalen klimatischen Bedingungen sind „tiefdunkle, charaktervolle Weine aus optimal ausgereiften Trauben mit fast unwirtschaftlich niedrigen Erträgen (von teilweise unter 20 hl/ha), die unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehören, was die iberische Halbinsel zur Zeit zu bieten hat,” so das hohe Lied des aktuellen al punto wein-plus.de-Führers „Die besten Weine Spaniens 2004/5” (Hrsg.: Jürgen Fahrenkamp/Markus Hofschuster). Beide Weine der Bodega Olivares verdienen bereits seit mehreren Jahren meine ganz besondere Empfehlung, und das zu ihrer vollsten Zufriedenheit, was Ihre Nachfrage, liebe Kunden, nach diesen ungemein leckeren und preiswerten Weinen eindrucksvoll bestätigt. Das Schönste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass wir als einer der Pioniere, die diese Bodega bekannt machten, auch jetzt, nach Parkers sensationellen Elogen, große Mengen dieser mittlerweile sehr gesuchten Weinen erhalten „ und dies zu unverändert günstigem Preis! Bravo und herzlichen Dank, Paco Selva.


435304 Olivares, Panarroz, tinto 2004 5,90 Euro
Die Preissensation aus Spanien „ 90 Parker-Punkte! Vor zwei Jahren noch unser absoluter Geheimtipp, wird der Panarroz tinto 2004 der Bodega Olivares aus Jumilla, Spaniens spannender Aufsteigerregion, von Robert M. Parker mit 90 Punkten geadelt „ eine absolute Sensation und ein fast unglaubliches Schnäppchen angesichts seines so sympathischen Preises von unter 6 Euro.
In der Farbe ein tiefes dunkles Purpurrot mit kardinalsroten Reflexen, in der Nase eine herrliche, süßlich-würzige Beerenfrucht (insbesondere Waldbeeren, Brombeeren und Cassis), die jedoch von keinerlei marmeladiger Überreife, sondern von einer noblen Zurückhaltung geprägt ist, dazu Noten von Graphit, Schokolade und gerösteter Brotkruste. Am Gaumen wiederum betörend fruchtig, unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer attraktiven Graphitnote, dazu feinwürzig und eine cremige, ungemein leckere, ‚sexy’- Textur sowie eine noch erfrischendere Säurestruktur und Fruchtsüße als in 03.
Mit sinnlich faszinierender Transparenz, spielerischer Leichtigkeit und sehr weichen, seidenen Tanninen betört dieser großartige Alltagswein die Geschmackspapillen der Zunge, ohne es an Dichte und Struktur fehlen zu lassen. Zudem verblüfft er auch Kenner mit einem für seine Preisklasse erstaunlich langen, feinfruchtigen Abgang.
Eine Klassecuvée (Syrah, Mourvèdre und Grenache) für alle Gelegenheiten, die fröhliche Party wie das festliche Mahl. Schien mir die hohe Parkerbewertung für seinen attraktiven Jahrgangsvorgänger („super value from Jumilla”) etwas hoch gegriffen, so hat dieses neue „Weinschnäppchen, ein phantastischer, hinreißender spanischer Rotwein, der vielleicht noch besser ist als der 20003er” (Parker) die 90 Punkte absolut verdient: Das Preis-Genussverhältnis ist schlichtweg sensationell!
Ein Wein, den Sie sich kistenweise in den Keller legen sollten, Ihre Gäste werden es Ihnen danken. „Don’t miss it! Ein sagenhaft günstiges Angebot, ein prächtiger, wunderbarer spanischer Rotwein” (Parker), der unter Preis-Leistungsgesichtspunkten zum Besten gehört, was die gesamte Weinwelt zurzeit zu bieten hat.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2006 bis Ende 2007.



435104 Olivares, Altos de la Hoya, tinto 2004 6,50 Euro
Aus uralten wurzelechten Reben mit optimal gereiften Beeren vinifiziert Paco Selva einen superleckeren Wein mit einem tiefen Dunkelrot in der Farbe und einem eigenständigen Bukett, das zwar die südspanische Heimat der Monastrellreben nicht verleugnet, das jedoch durch eine anregende, animierende Frische zu verzaubern vermag. In der Nase Anklänge an reife schwarze Kirschen, süße Waldbeeren, Rauch und feine Würznoten, im Mund eine fest gewirkte kühle Frucht und wiederum feine Gewürzanklänge, erstaunliche Extraktfülle, dicht, harmonisch und lang anhaltend.
6 Monate zur Abrundung in 500 l-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gereift, ist der Fruchtkern ist dabei so mächtig, dass der Ausbau im Holz kaum schmeckbar ist. Welch originelles, urwüchsiges Geschmackserlebnis, welch frische Säure, welch unvergleichliche Finesse „für einen Wein dieser Preisklasse und Region” (Parker) und welch weiches, reifes, schön eingebundenes Tanninkorsett im lang anhaltenden Nachhall.
Ebenfalls ein phantastisches Preis-Genussverhältnis, „fabulous value”, so Parker, der diesem reinsortigen Mourvèdrewein für meinen Geschmack nach seiner euphorischen verbalen Beurteilung unverständlich „niedrige” 88-90 Punkte vergibt, während ich selbst ihn für komplexer erachte als den schon ungemein leckeren ‚Panarroz’.
Trotz seiner mediterranen Herkunft wirkt er angenehm frisch im Trunk und die alten wurzelechten Mourvèdre-Reben unterstreichen ein urwüchsiges, originelles und unkopierbares Geschmackserlebnis: Ein autochthones südspanisches Original zum vorbildlich fairen Preis, ein idealer Zechwein und herausragender Essensbegleiter.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Mitte 2006 bis 2008.



ITALIEN

Saladini Pilastri

Morgenröte erstrahlt über den Marken. Die „Marche” liegen zwar im Schatten der gewaltigen Toskanischen Apenninen, abseits der berühmten Weingüter der benachbarten Provinzen Toskana und Umbrien. Aber Sie wissen es längst: Das hügelige Hinterland an der Adriaküste bringt inzwischen einige der besten Tropfen Italiens hervor und glänzt im Licht der internationalen Presse.
Parker und der „Gambero Rosso” rühmen regelmäßig die Spitzengüter, an vorderster Stelle dabei immer unser Bio-Weingut Saladini Pilastri, das, gelegen zwischen der Adria und den Hügeln der Abruzzen, einer, wenn nicht gar DER Aufsteiger der letzten Jahre ist. Ein Lieblingsbetrieb von uns „ und von Ihnen „ mit ungeschminkten, tieffruchtigen und körperreichen Weinen von großer Nachhaltigkeit und Regionalcharakter ohne jegliche marmeladige Konsistenz. Gemacht aus autochthonen Reben, die in Top-Lagen in südlicher Ausrichtung über dem Trontotal mit erstklassigem Terroir wachsen und sowohl von den langen, heißen Sommern als auch vom kühlenden Einfluss des Flusses und des nur 10 km entfernten Meeres profitieren. Daher diese traumhafte Balance zwischen saftiger Frische und reifer, ja schmeichelnder Frucht. Zu der für Saladini so typischen Aromatik von wilden Beeren und Sauerkirsche gesellt sich stets ein feiner Schoko- und Nougatschmelz, zart unterlegt durch eine frische Mineralität und kühlende, feinkörnige Gerbstoffe.

Und obwohl wir selbst zumeist von keiner Cuvée dieses vinologischen Kleinods genügend Weine bekommen können (zu groß die Nachfrage unserer begeisterten Italienfraktion) und obwohl ganz aktuell der renommierte DECANTER die preislich so attraktive Spitzencuvée des Gutes zu den „10 besten Rotweinen Italiens” gewählt hat, erfasst die Krise auf dem amerikanischen Weinmarkt auch dieses Vorzeigegut.
So erhielten wir kürzlich eine Anfrage, ob wir noch an zusätzlichen Mengen des vorzüglichen 2002er Vigna Piediprato interessiert seien, die der amerikanische Großhändler vorbestellt, aber nicht abgerufen hatte. Da Pinard de Picard diesen leckeren Wein bereits in großer Menge verkauft hat und daher unser Bedarf eigentlich gedeckt war, machte man uns ein spektakuläres Angebot, ähnlich dem von Château Mansenoble in unserer letzten Pinwand, das wir sofort annahmen, um dem Gut zu helfen und den zahlreichen Freunden der Domaine eine besondere Freude zu machen: Diesen vom Gambero Rosso mit 2 Gläsern ausgezeichneten herrlichen Wein für jeden Tag können wir ihnen in der 12er Kiste zum absoluten Schnäppchenpreis anbieten:


80014 Pilastri, Vigna Piediprato, rosso 12 für 10 2002 9 l, statt 106,90 nur 89,00 Euro
Violettes Schwarzrot in der Farbe und welch sinnlich-verführerische Frucht! 2002 präsentiert sich die aromatische Cuvée aus Montepulciano und Sangiovese elegant, satt, süß und saftig, aber auch lebendig, delikat und frisch. Betörende, expressive Beeren-Aromatik, Schwarzbrot, frisch gemahlener Pfeffer, eingelegte Kirschen, Kaffee und weiße Trüffel. Am Gaumen würzig, unterlegt von einer saftigen, animierenden Frucht; schmeichlerisch, dicht und elegant, von bekömmlicher Frische mit reifem, feinkörnigem Tannin.
Der Nachhall dieses zart mineralischen Bio-Weins ist elegant und von feiner Fruchtsüße begleitet. Dieser ungemein authentische Wein mit Feuer und italienischem Charme wurde wie in 2002 auch in der Vergangenheit bereits mehrfach mit 2 Gläsern gefeiert und zusätzlich mit der Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis im Gambero Rosso geadelt.

„Ein leckerer Trinkwein, der durch die feinkörnige, würzige Tanninstruktur und den appetitanregenden Charakter am Gaumen besticht und gerade zu Grillgerichten eine schöne Alternative zu so vielen belanglosen, oft dropsig und vordergründig beerig wirkenden Alltagsweinen darstellt”, urteilt begeistert Christina Göbel (Speisemeisterei Stuttgart, 2 Sterne im Guide Michelin), vom Gault Millau „zum Sommelier des Jahres 2005” gekürt. Wo sonst noch in Italien bekommen Sie solch spannende Weine aus ökologischem Anbau zu solch fairem Preis?
Herrlicher Trinkspaß ab sofort bis 2008.



Zudem empfehlen wir den zahlreichen Freunden italienischer Weine die letzten Kisten der übrigen Cuvées unserer Vorzeigedomaine. Nach Abverkauf dieser Weine können wir erst ab Spätherbst die dann gefüllten Nachfolgejahrgänge liefern.

652103 Pilastri, Rosso Piceno (PK) 2003 5,60 Euro
Der tief dunkelrote Piceno 2003 präsentiert sich dichter, aber auch eleganter und weniger konfitürig als seine beliebten Vorgänger und bietet daher noch deutlich leckereren Zechgenuss als in der Vergangenheit.
Mit seinen feinwürzigen und beerigen Aromen in Nase und Mund und seinen saftigen, ungemein cremigen, sehr weichen Tanninen präsentiert er sich bereits heute von seiner schönsten Seite. Ein Klasse-Alltagswein, der in seiner Kategorie keine Konkurrenz zu fürchten braucht, mit einem unschlagbar günstigen Preis-Genussverhältnis!
Höhepunkt Ende des Jahres bis 2007.

Pilastri, Rosso Piceno (PK)



652502 Pilastri, Vigna Montetinello, rosso 2002 9,20 Euro
Sinnliche, farbdichte Cuvée aus 70% Montepulciano und 30% Sangiovese, gereift in großen Fudern aus slowenischer Eiche. Rauchig-würzig, ungebändigter Duft von wilden Beeren, gepaart mit Sauerkirsche und unterlegt mit etwas Kaffee und Vanille. Fruchtig-frisch mit unkaschiertem mineralischem Geschmack. Duftig in der Nase und saftig am Gaumen, mit Schmelz und Charakter.
Am Gaumen dann schmeichlerisch, schokoladig, charmant: zur reifen Dörrpflaume gesellen sich wiederum kleine Waldbeeren und belebende Sauerkirsche.
Ein phantastisch guter Alltagswein mit Kräuteranklängen aus der mediterranen Macchia: feurig, charakterstark, italienisch charmant.

2 Gläser im Gambero Rosso.
Zu genießen ab sofort bis 2006.



652602 Pilastri, Pregio del Conte, rosso 2002 10,90 Euro
Die Trauben dieses raren Weines wurden erst sehr spät gelesen und 2 Jahre in Holz aus slowenischer Eiche ausgebaut. Farbintensive, leicht violett schimmernde Cuvée aus Montepulciano und Aglianico, den autochthonen Reben der Region. Dementsprechend ein sehr eigenes, charaktervolles Bukett, expressive, zart-süßliche Frucht, verführerische Aromen von reifen roten Beeren, Trüffeln, dunklen Kirschen, Grafit und Vanille, auf der Zunge ein südlich-warmer, üppiger Geschmack, konzentriert und elegant zugleich.
„Bewundernswert, wie sich die Tannine präsentieren und den Gaumen einhüllen, die diesem Tropfen eine perfekte Synthese aus großartiger Struktur und angenehmem Trinkgenuss verleihen”, so der Gambero Rosso 2005, der wiederum 2 rote Gläser vergibt (Sie wissen, das bedeutet: in der Endausscheidung für die begehrten 3 Gläser knapp gescheitert) und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genussverhältnis, die diese erstklassige, Cuvée, deren Jahrgangsvorgänger von Parker mit sensationellen 92 Punkten bewertet wurde, adeln.
Zu genießen Ende 2005 bis wenigstens 2012.



652302 Pilastri, Vigna Monteprandone, rosso 2002 12,90 Euro
Tiefrote Farbe, in der Nase fasziniert die Feinheit und Eleganz. Noble Beerenfrucht mit zart- süßlichen Anklängen und feinem Nougatschmelz, etwas Tabak, Dörrpflaume und Rauch. Am Gaumen dann satte Kirschfrucht und mineralische Frische.
Dieser Cru hat Charakter, er gibt sich zwar schmeichlerisch, aber besitzt jene Spur Wildheit und Rasse wie ein arabisches Vollblut. Der Körper ist konzentriert, kraftvoll, aber auch sehnig und straff. Große Feinheit, seidige Eleganz. Insbesondere die saftig-weichen, ja fast mürben Tannine schmeicheln dem Gaumen und lassen die wahren Liebhaber Italiens mit der Zunge schnalzen:
Einer der besten Roten (Montepulciano/Sangiovese), die je in den Marken erzeugt wurden, barriqueausgebaut, unfiltriert, zu unglaublich niedrigem Preis. Diesen nur in großen Jahrgängen erzeugten Wein voller regionsspezifischer Typizität und autochthonem Rebsortencharakter müssen Sie einfach probieren, eine Stunde vorher bitte dekantieren. Auf hohe Bewertungen im Gambero Rosso geradezu abonniert!
Robert Parker, besser gesagt sein jetzt für Italien zuständiger und wesentlich zurückhaltend punktender Mitarbeiter Daniel Thomases, vergab im Wine Advocate für den Vorgänger „ der 2002er ist für mich auf ähnlich hohem Niveau, wenn nicht gar noch eleganter, saftiger und rassiger „ begeistert 91 Punkte und damit deutlich mehr, als so manchem wesentlich teureren Prestigechianti aus der Toskana. Ziemlich viel Lob für dieses immer noch sehr preis„werte” Juwel aus den Marken.

2 Gläser im Gambero Rosso 2005.
Decanter: Einer der 10 besten Rotweine Italiens!
Zu genießen ab sofort bis etwa 2010.



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann