Saarwellingen, am 8. Juli 2016

Pinard de Picard - Newsletter

Schönlebers Traumkollektion mit 100-Punkte-Wein!

Katerstimmung
© istockphoto.com/2002lubava1981

Allez, les Bleus!

Katerstimmung in Deutschland. Wir trauern um die zahlreichen Chancen der deutschen Mannschaft und gleichwohl gratulieren wir unseren französichen Freunden aus ganzem Herzen zum Einzug ins Finale. Und Sie können wieder gewinnen! Bis zu 20% Rabatt in unserem EM-Gewinnspiel!


Liebe Freunde von Pinard de Picard,

da haben wir ja mit unserem Tipp zum Halbfinale voll daneben gelegen. Jetzt gilt unsere ganze Sympathie und unser Daumendrücken am Sonntag natürlich der Équipe Tricolore.

Und weil das so ist und weil wir nicht wünschen, dass die zahlreichen Fans der deutschen Mannschaft zweimal traurig sind, einmal wegen der Niederlage und zum anderen, weil Sie jetzt nicht mehr die Preise gewinnen können, die wir ausgelobt haben auf den EM-Sieg der Deutschen Mannschaft, übertragen wir unser Verlosungsspiel ganz einfach auf unsere französischen Freunde. Das heißt, dass jede Bestellung weiterhin an unserer EM-Verlosung teilnimmt. Und jetzt gibt es all diese tollen Weine dann in der großen Verlosung, wenn Frankreich am Sonntag das Finale gewinnt. Schauen Sie in jedem Fall rein. Mitmachen lohnt sich! :-)

Und dann haben wir natürlich noch unser letztes Spiel zu dieser phasenweise großartigen EM: Unser Tipp-Spiel für das Finale am Sonntagabend.

Die Spielregeln zum Finale der Fussball EM am Sonntag, 10. Juli 2016

Finale, oh-oh, Finale, oh-oh-oh-oh

Berücksichtigt werden alle Bestellungen, die ab sofort bis zum Anpfiff des Spiels, am Sonntag (10.07.2016) um 21.00 Uhr, bei uns eingehen.

Geben Sie bei Ihrer Bestellung Ihren Tipp für den exakten Ausgang (Spielergebnis) des Spiels ab - einfach im Bemerkungsfeld eintragen.

Liegen Sie genau richtig (Spielergebnis nach 90 bzw. 120 Minuten ohne Elfmeterschießen), dann „gewinnen” Sie einen Rabatt von 20% auf die Bestellung, die mit dem Tipp zusammen abgegeben wurde.

Tippen Sie den richtigen Spielausgang (Sieg, Niederlage oder Unentschieden einer Mannschaft), ohne das Endergebnis ganz genau getroffen zu haben, dann „gewinnen” Sie einen Rabatt von 10% auf die Bestellung, die mit dem Tipp zusammen abgegeben wurde.

Gute Chancen für Sie zu Siegen - Drücken wir unseren französischen Freunden die Daumen, dass sie es auch tun! ☺


Und jetzt gibt es für heute noch eine Hammer-Kollektion aus Deutschland, die wir Ihnen ganz eindringlich ans Herz legen wollen: Frank und Werner Schönleber haben in 2015 die besten Weine ihrer Winzerkarriere vinifiziert. Ein Muss für alle Liebhaber großer deutscher Weißweine! Und bitte denken Sie daran, dass die Nachfrage nach dem Jahrgang 2015 riesig und so mancher Wein bereits restlos ausverkauft ist.

Mit herzlichen Grüßen aus Saarwellingen,

Tino Seiwert und Ralf Zimmermann

Weingut Emrich-Schönleber – Monzingen, Nahe

Schönleber

Werner und Frank Schönleber vinifizieren in ihren legendären Monzinger Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg absolute Weltklasseweine! Diese legendären Rieslinge wurden in 2014 in Parkers WINE ADVOCATE begeistert gefeiert. Spitzennoten des Jahrgangs in Deutschland!

Tino Seiwert: „Seit über einem Jahrzehnt gehören Schönlebers emotional berührende Weine zu meinen persönlichen Favoriten. Und jetzt lege ich mich mal weit aus dem Fenster: 2015 ist auf unserem so sympathischen Familiengut von sensationeller Güte. Wohl der beste Jahrgang des Jahrzehnts auf unserem sympathischen Familienweingut, vielleicht gar des ganzen neuen Jahrtausends!“



Es war im letzten Jahr:
Tatort München: „Noch ’nen Halle Berry, bitte!“

Liebe Kunden: Spitz- und Kosenamen bringen manchmal in einem einzigen Wort mehr zum Ausdruck als seitenlange Traktate. Bieten sie doch die Möglichkeit, liebgewordenen Menschen oder auch Dingen die eigene Nähe, Zuneigung und Verbundenheit, sogar Hingabe, mal zärtlich und liebevoll, aber auch mal (lustig) überspitzt, zum Ausdruck zu bringen. So wie in unserem Fall abends in der bayrischen Landeshauptstadt: Eine kleine Weinbar. Ich sitze nach einer langen Verkostung mit Ralf Zimmermann auf ein Glas Wein zusammen. „Noch ’nen Halle Berry bitte“ hallt es da vom Nachbartisch durch den Raum. Wir schauen uns mit hochgezogenen Augenbrauen fragend an, werfen einen Blick zu dem jungen Pärchen, das dort sitzt, und noch während es in unseren Hirnwindungen für jeden Außenstehenden wahrscheinlich gut sichtbar knirscht und arbeitet, antwortet der Kellner von der Theke wie selbstverständlich: „Welchen Jahrgang?“ – „Gerne den 2009er – der ist jetzt wunderbar zu trinken...“

Unserem Minenspiel dürfte genau jetzt auch noch der letzte Funke äußerlich wahrnehmbarer Intelligenz abhanden gekommen sein. Und serviert wird dann.... eine Flasche von Emrich-Schönlebers HALENBERG.

Schoenleber

Vermutlich auf Grund unserer gleichermaßen überraschten und sehnsüchtigen Blicke (und weil uns natürlich die unkonventionelle Bestellung eines der großen deutschen Weltklassegewächse sehr interessiert), kommen wir recht schnell mit den beiden jungen Leuten ins Gespräch.

Beide sind glühende Cineasten und begeisterte Rieslingliebhaber. Wer kennt nicht die berühmte Szene aus dem Bond-Film, als Halle Berry vor den Augen von 007 in einem orangefarbenen Dr. No-Bikini, eine geniale Reminiszenz an den allerersten Bondfilm und das allererste Bondgirl überhaupt, den Fluten des Meeres entsteigt – voller Energie und Power, gleichzeitig mit Eleganz, voller Rasse, verführerisch und doch kühl. „Und all dies ist genau das, was wir am Halenberg so lieben: die energiegeladene, vibrierende Kraft des Weins, gleichzeitig seine Feinheit und Präzision, seinen verführerischen kühlen Charme. Es ist der absolute Lieblingswein meiner Frau, es gibt keinen anderen Riesling, den meine Frau so gerne trinkt wie Emrich-Schönlebers, es ist unser Wein, der Wein unserer Liebe, genau wie jener Bond-Film, und gehört quasi zu unserer Familie. Wenn wir uns etwas Gutes tun wollen, gönnen wir uns diesen rassigen Riesling-Hochgenuss. Und im Laufe der Zeit hat er von uns den Spitznamen Halle Berry bekommen.“ Welch tolle Geschichte.

Auch Ralf und ich haben dann diesen Abend mit Halle Berry ausklingen lassen...

Diese liebevolle, ja leidenschaftliche und sehr persönliche Beziehung zu den Rieslingen der Schönlebers spricht mir aus der Seele, zeigt sie doch, was der Genuss dieser so phantastischen Weine für Weinliebhaber zu bedeuten vermag. Denn große Rieslinge transportieren wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem sie stammen, sind ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Und Werner und Frank Schönleber haben diese Seele niemals verkauft, ihre grandiosen Charakterweine stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte! Diese formidablen Weißweine lösen tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifizieren die beiden Schönlebers so reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres legendären mineralischen Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind mit einer rassigen Säurestruktur ausgestattet: Es sind traumhafte Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren!

Mit der schönen Erinnerung an diesen inspirierenden Abend in München im Gepäck freute ich mich wie ein kleiner Junge im Frühling diesen Jahres auf meinen Besuch auf dem Ausnahmeweingut bei dieser so gastfreundlichen und sympathischen Familie an der oberen Nahe, um den neuen Jahrgang 2015 zu verkosten. Die Fahrt durch das sonnendurchflutete, in zartes frühlingshaftes Grün gewandete Nahetal und die freudige Erwartungshaltung lassen mein Herz wie so oft eine Oktave höher schlagen.

Und nach einer herzlichen Begrüßung beginnen Frank Schönleber und ich sogleich mit der Verkostung, Werner gesellt sich natürlich sofort dazu, gespannt auf meine Kommentare. Doch schauen wir uns zunächst noch einmal an, wie die Entwicklung unseres Familienweingutes im letzten Jahrzehnt verlaufen ist: Franks Einstieg in das elterliche Weingut vor über einem Jahrzehnt, nach Beendigung seines Weinbau- und Önologie-Studiums und verschiedener Praktika bei großen Winzerpersönlichkeiten, und die schrittweise Übernahme von immer mehr Verantwortung geschah so selbstverständlich und so still und leise, dass die gesamte Weinöffentlichkeit davon zunächst kaum etwas mitbekam. Der Gault Millau bringt es dann jedoch genau auf den Punkt: „Die Weinwelt singt seit Jahren ein Loblied auf Werner Schönleber - und vergisst dabei, dass Sohn Frank bereits seit 2006 für den Keller verantwortlich ist. Hier ist der Übergang so fließend gewesen, dass ihn kaum jemand außerhalb der Familie wahrnahm. Ein Riesenkompliment für Frank Schönleber und ein klares Indiz für die Harmonie in der Winzerfamilie. Ihre Arbeit gleicht einer perfekten Deklination.”

Schoenleber

So ist es! Und mit Franks Eintritt wurde begonnen, die Wuchskraft der Reben Jahr für Jahr etwas zurückzufahren, indem für mehr Konkurrenz der Rebstöcke untereinander durch spontane Begrünung gesorgt wurde und die Düngung der Rebzeilen konsequent auf die Verwendung von eigenem Kompost reduziert wurde. Das Ergebnis dieser sorgfältig überlegten Maßnahmen: die Erträge fallen von Natur aus niedriger aus und die direkte Ertragsreduzierung durch grüne Lese konnte deutlich zurückgeführt werden. Die Trauben wachsen kleiner und lockerbeeriger und bleiben länger gesund.

Im Keller, wo Frank seit langem bereits die Hauptverantwortung trägt, wird immer mehr spontan vergoren. Die Weine gewinnen seitdem noch weiter an Individulität und werden noch tiefgründiger als zuvor. Durch den auch architektonisch äußerst gelungenen Umbau und die Modernisierung von Vinothek, Kelterhaus und Keller wurde zudem mehr Platz geschaffen, um die Trauben der besten Parzellen ganz konsequent getrennt auszubauen, und damit die Möglichkeit gewonnen, die Weine noch feiner justieren zu können. Die Philosophie der so sympathischen Schönlebers fasst Frank in wenigen Worten zusammen, klar und präzise: „Es gibt Millionen von guten, fehlerfreien aber doch langweiligen Weinen auf dieser Welt. Ebenso gibt es Tausende von ‚Verkostungsweinen’ - Weine, die bei einer schnellen Probe oftmals für Begeisterung sorgen, von denen aber kaum ein Weinfreund mit Spaß ein zweites Glas trinkt. Beides brauchen wir nicht. Für uns gehören großer Wein und Trinkspaß zusammen. Unsere Weine sind ehrlich und authentisch und sollen ihre Herkunft zeigen, ungeschminkt, sie sollen ihren markanten Charakter zum Ausdruck bringen. Jeder unserer Arbeitsschritte richtet sich danach, vom Pflanzen der Rebe bis zur Abfüllung der Flaschen.“

Ihren Ursprung haben Schönlebers grandiose Qualitäten, wie sollte es auch anders sein, in legendären Lagen. In den beiden eng beieinander liegenden weltberühmten Terroirs ‚Frühlingsplätzchen‘ und ‚Halenberg‘ besitzen die sympathischen Schönlebers herausragende Filetstücke: Beste Kernparzellen mit mythischem Ruf! Diese beiden berühmten Monzinger Steilhänge genossen bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts allerhöchstes Ansehen: Dies hielt beispielsweise kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe in seinen Reisenotizen lobend fest. Doch hat erst Werner Schönleber in der jüngeren Vergangenheit – angetrieben vom Ehrgeiz, diese alte Wertschätzung neu zu entfachen – beiden Lagen durch ungemein viel persönliches Engagement sowohl in ihre Erhaltung als auch in ihre (teilweise notwendige) Rekultivierung zu dem ihnen gebührenden Ruhm unter den weltbesten Rieslinglagen verholfen, indem er ihr wahrhaft großes Potenzial mit seinen so unverwechselbaren, handwerklich hergestellten, phänomenalen Weinunikaten offen gelegt hat. Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit.

Die Weine vom Frühlingsplätzchen – in dieser Lage, Nomen est Omen, weicht der Winter immer zuerst von der Nahe in den Hunsrück zurück – schmecken so überschwänglich, als wären sie auf einer blühenden Alpenwiese unter blauem Himmel gewachsen. Frank und Werner Schönleber sehen sie „Jahrgang für Jahrgang früher zugänglich, stärker gelbfruchtbetont, aus feinster Seide gewirkt, femininer, ‚fohlenhafter’ als die Halenberger, einem liebreizenden Mädchen mit betörendem Charme sehr ähnlich“. Dagegen sind die Rieslinge aus dem legendären Halenberg zumeist fokussiert-mineralischer, maskuliner, ja auch, was hier kein Widerspruch ist sondern ein weiterer Beleg für die Paradoxien der großen Weine der Welt, sinnlicher vielleicht, entsprechen eher dem Typus einer rassigen Schönheit mit großer innerer Reife. Sie brauchen mehr Zeit zur Entfaltung ihrer ganzen Pracht als die Rieslinge aus dem Frühlingsplätzchen und entwickeln dann peu à peu ihre betörenden Aromen von Kräutern, ungemein tiefgründigen Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, immer wieder mal unterlegt von einer rotbeerigen Note gar.

Schönleber

Beide unmittelbar benachbarten Renommierlagen von Monzingen erbringen somit zwar gleich phantastische Qualitäten, aber von höchst unterschiedlicher Stilistik infolge ihrer im Detail doch verschiedenartigen Bodenzusammensetzungen und mikroklimatischen Besonderheiten. Hier ist Terroir sinnlich fassbar und in der Flasche deutlich schmeckbar ausgeprägt.

Die liebevoll gepflegten Rebflächen dieser weltberühmten Lagen umfassen überwiegend steile Süd- bis Südwesthänge, die zärtlich von der warmen Mittagssonne beschienen werden und die sich durch ein jeweils ganz spezielles Mikroklima auszeichnen. Denn die aus dem Tal über die Hänge „kletternde“ Warmluft bietet nicht nur Schutz vor kalten Fallwinden während der Nacht, sondern ist auch für bedeutende qualitative Unterschiede in den einzelnen Wingerten der Winzer verantwortlich, die hier Rebstöcke ihr eigen nennen können. Dort, wo die steilen Lagen schon nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wieder schneefrei sind, dort, wo die Greifvögel am Himmel majestätisch und scheinbar schwerelos ihre Kreise ziehen, dort ist die Thermik, der Aufstieg warmer Luft aus dem Tal, am deutlichsten zu spüren. In diesen traumhaften Parzellen mit ihren leichten, schiefrigen Böden bleiben die Trauben in der Regel deutlich kleinbeeriger als sonst in der Monziger Region üblich und werden dafür – infolge des optimalen Verhältnisses zwischen Saft und Haut – um so aromenreicher; die Erntemenge ist gering. Erst bei sehr hoher Reife und wesentlich später als bei prallen, dicht gepackten Reben setzt unter diesen Bedingungen (lockerbeerige Trauben, die sich nicht berühren) die Edelfäule ein, so dass auch die edelsüßen Weine von kristallklaren, reintönigen, feinsten Fruchtnoten geprägt sind.

Dazu kommt eine Besonderheit der geographischen Lage: Monzingen liegt im Regenschatten der feuchten Westwinde. Der 816 m hohe Erbeskopf, der Idarkopf und vor allem der Hellberg teilen die tief hängenden Wolken, so dass in vier, fünf Kilometer Luftlinie, Richtung Soonwald, schon um die Hälfte mehr Niederschlag fällt als in Monzingen. Die Schönlebers wissen: Bergige Landschaften bringen die Wolken zum Ausregnen. Das bestimmt schon seit Generationen die Standorte der Reben und erklärt, warum manche Orte nie, andere aber regelmäßig hervorragenden Wein hervorbringen.

Frank und Werner Schönleber bilden ein kongeniales Duo. Es geht sehr behutsam und äußerst sensibel mit seinem Geschenk der Natur um: Aufwändige Boden- und Laubarbeiten, Ausdünnen der Triebe, späte selektive Lese sehr reifer Trauben ausschließlich von Hand, schonende Pressung der Trauben, kühle Vergärung und sorgsamer Weinausbau, mit dem Vorsatz, möglichst wenig menschlichen Einfluss auf die ureigene Werdung des Weines zu nehmen, gewährleisten die bestmögliche Entwicklung und Bewahrung der terroirgeprägten Frucht und Mineralik in seinen großen Rieslingen. „Das Potential und die Charakteristik der Lage, der Rebsorte und der klimatischen Bedingungen des Jahrgangs möglichst unverfälscht in die Flasche zu bringen“, lautet Schönlebers Maxime. Die fast logische Konsequenz: fabelhafte Weißweine auf absolutem Weltklasseniveau: Nicht nur Parker vergibt Traumbewertungen, der ‚Halenberg’ wird von vielen renommierten Kritikern der Welt wiederholt als bester trockener Riesling Deutschlands gefeiert und Werner Schönleber wurde nach der grandiosen Auszeichnung für die ‚Kollektion des Jahres‘ vom Gault Millau zwei Jahre später auch als ‚Winzer des Jahres‘ geehrt! Wir zitieren sehr gerne aus der berührenden Laudatio, weil Wort für Wort noch heute genau treffend sind wie bei der Ehrung:

„Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor. Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher – auch bei kleinen Weinen – gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Monzinger Lagen ‚Frühlingsplätzchen‘ und ‚Halenberg‘ erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres’ aus.“

Schoenleber

Tatkräftig unterstützt durch ihre gleichfalls ungemein sympathischen Frauen Hanne und Anja an ihrer Seite, haben Werner und Frank Schönleber somit binnen dreier Jahrzehnte das über 250 Jahre alte, traditionsreiche Weingut von einem soliden Familienbetrieb in den Olymp deutscher Weltklasseerzeuger katapultiert. Trotz aller Erfolge hat diese Familie niemals die Bodenhaftung verloren. Die Gespräche mit den grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache. Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich bei aller Bescheidenheit aber auch zutiefst über ehrliches Lob, denn ihre phantastischen Weine sind schließlich das Resultat harter Arbeit und bedingungsloser Hingabe. Doch alles Laute und Marktschreierische ist sowohl Frank als auch Werner, dem stillen ‚Grauen Wolf‘ mit der großen, hageren Gestalt, absolut wesensfremd. Und so sind es ausschließlich die sensationellen Qualitäten im Glase und die dadurch bedingten großen Erfolge bei vergleichenden Proben, die den mittlerweile legendären Ruf dieses Vorzeigeweingutes begründet haben – aber keinerlei Marketingstrategie. Ihr unermüdliches Schaffen dient ausschließlich der Transformierung seines phantastischen Terroirs in große Weine mit einem legendären Alterungspotential, zutiefst mineralische Rieslinge ureigenen Charakters mit einer Rasse, Tiefe und Komplexität, wie man sie sich weltweit kaum beeindruckender vorstellen kann.

Und dies ist den Schönlebers auch mit der 2015er-Kollektion wieder vortrefflich gelungen. Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: 2015 ist auf unserem so sympathischen Familiengut von sensationeller Güte. Wohl der beste Jahrgang des Jahrzehnts auf unserem sympathischen Familienweingut, vielleicht gar des ganzen neuen Jahrtausends! Sie sind schlicht ein Zeitmonument!“ Freuen Sie sich, liebe Kunden, auf Weine voller Brillanz und rassiger Mineralität, mit einer geradezu spielerischen Leichtigkeit und Feinheit, einer großen Frische und voller Frucht. Auf das Wohl einer sympathischen, bodenständigen Familie!

An dieser Stelle möchte ich nochmals etwas Grundsätzliches sagen zum Jahrgang 2015: Die Natur hat den Winzern eine grandiose Vorlage bereitet. Wer in 2015 mit Talent, Mut und Leidenschaft Wein gemacht hat, hat vielleicht die besten Weine seines Lebens im Keller. Natürlich (und das ist in fast jedem Jahrgang der Fall, die oft zu pauschalisierend besprochen werden) gibt es auch eine andere Seite der Medaille. Nicht top bearbeitete Weinberge hatten in 2015 zuerst mit der Hitze, dann mit dem Regen zu kämpfen. Auch 2015 ist kein Jahrgang, der ausschließlich große Weine hervorbringt. Sie wissen, liebe Weinfreunde, wie sehr ich Fußballvergleiche immer noch liebe, obwohl MEIN Verein, der FCK, mich seit Jahren nur noch leiden lässt: Eine geniale Vorlage von Iniesta führt bei einem Stürmer wie Messi quasi immer zum Tor – ein anderer Stürmer trifft vielleicht nur den Pfosten oder schießt weit daneben. Ganz genauso im Weinbau. Man muss sich früh in den Jahrgang rein denken, nah dran sein. Deshalb besuche ich unsere Winzer nicht nur im Herbst – ich war in 2015 bereits im Juni, Juli und September unterwegs, um zu verstehen, was da mit 2015 auf uns zu kommt. Und ich muss Ihnen gestehen – nach dem trockenen ersten Halbjahr hatte ich ganz schön Angst. Die Reben mussten kämpfen, die Triebe ließen sichtlich die Köpfe hängen. Doch dann – genau wie auf Bestellung – kamen im August die Niederschläge. Wie bei einem Wanderer, der in der Wüste unverhofft die rettende Oase findet. Ein erster genialer Pass von Iniesta genau zur rechten Zeit, perfektes Timing. In mir wuchs von Tag zu Tag die Vorfreude – und ich merkte auch bei den Gesprächen mit meinen Winzern, dass sie es kaum noch abwarten konnten, die großartige Vorlage der Natur zu verwandeln. Liebe Weinfreunde, so oft wie in 2015 hat der Ball noch nie im Netz gezappelt – pardon – hab’ ich selten oder noch nie die ganze Genialität eines Jahrgangs im Glas gespürt. Und so lautet mein Urteil: Es gibt auch in 2015 reichlich Mittelmaß, wurden die Bälle am Tor vorbei geknallt, doch bei den besten deutschen Winzern, und auch sonst in vielen Teilen Europas, ist 2015 einfach unglaublich gut oder wie die Grande Dame der Weinjournalisten, Jancis Robinson, urteilte: „2015 Germany – simply the best!”

Und um John Gilman zu zitieren, einen der renommiertesten Kenner deutscher Weine weltweit in seinem Periodikum VIEW OF THE CELLAR:
„Germany’s Stupendous 2015 Vintage - The Finest Potential In Forty Years!”

Emrich-Schönleber, Weissburgunder trocken 2015
Veganes Produkt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | Weinausbau: Edelstahltank |
Emrich-Schönleber, Weissburgunder trocken
John Gilman: „A lovely example of Pinot Blanc!”

Welch genialer, betörender, herzhaft trockener, kühler sowie zart rauchiger Weißburgunder aus den traumhaften Lagen von Monzingen. Er wächst dort in einer sonnigen Südlage auf einem Boden, der von rotem Schiefer und Lehm geprägt ist. In der Nase vermählen sich feine gelbe Pfirsichnoten, Melone und ein Spritzer reife Zitrone mit zarten Minze-Anklängen und einer leichten Gewürzprise. Am Gaumen betört dieser Pinot Blanc-Klassiker mit seiner feinen zart-süßlichen und dennoch packenden Mineralität, seiner samtigen Textur und seinem animierenden Frucht-Säure-Spiel! Sanftmut in flüssiger Form! Zu genießen ab sofort bis 2020+!

Ralf Zimmermann: „Vielleicht der beste Weißburgunder der Schönlebers ever!“

12,60 €

(entspricht 16,80 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA043315

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Grauburgunder -S- trocken 2015
Veganes Produkt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | Weinausbau: Edelstahltank |
Emrich-Schönleber, Grauburgunder -S- trocken
Ein Klassiker unseres Programms!

Spätestens seit dem großen Grauburgunder-Pinot Grigio-Vergleichstest der „Süddeutschen Zeitung“, der den Grauburgunder -S- der Schönlebers auf Platz 1 gesehen hat (die Juroren waren eine Gruppe deutscher und italienischer Sommeliers) mit dem klaren Triumph der Grauburgunder über ihre italienischen Brüder, hat es einen Rollentausch gegeben: der wahre Latin Lover wird aus dem Grauburgunder gekeltert, und geschmacklich löst dieser alle die Versprechen und Assoziationen ein, die dem umso viel feuriger klingenden Pinot Grigio zugedacht werden: südliche Lebensfreude sowie durchzechte und durchl(i)ebte Nächte unter freiem Sternenhimmel. Ein Schrei nach Leben! Genauso sieht es Jancis Robinson: „Ein Wein für (fast) alle Gelegenheiten!“ In der Nase recht exotisch mit Anklängen an tropische Früchte und einen Hauch Wildblumenhonig, im Mund mit einer reifen, weichen, cremigen, geradezu stoffigen Textur, aber der Vielklang von zarter Säure, feiner Mineralität und saftigen Fruchtaromen lassen keinerlei Zweifel an der Frische und dem Trinkspaß dieses Verführers aufkommen. Löst Schluckreflex aus!
Zu genießen ab sofort bis 2022+!

15,50 €

(entspricht 20,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA041815

Inhalt: 0,75 l

Schönleber
Emrich-Schönleber, Riesling trocken 2015
Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | Weinausbau: Edelstahltank |
Emrich-Schönleber, Riesling trocken
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstrieren zuvörderst die Einstiegsweine, die man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch klasse Basisriesling von kühlen Lagen (selbst ein Anteil von Trauben, die sonst in den Mineral fließen, ist hier mit eingegangen) funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Betörende Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Limettenschale, Weinbergspfirsich und rosa Pampelmuse verwöhnen die Nase. Alle Ingredienzien ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert, süße Fruchtanklänge wechseln mit der feinen Säure fröhlich hin und her, sehr trinkanimierend, wunderbar balanciert, tolle Finesse und immer wieder eine fast salzige Mineralität. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schönleberschen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger und zugleich harmonischer Riesling vermag!

Jancis Robinson: „Excellent quality for a simple dry estate wine.“

9,90 €

(entspricht 13,20 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040515

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken) 2015
Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | Weinausbau: Edelstahltank |
Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken)
Ein Favorit für die Auszeichnung: „Sommerwein des Jahres aus Deutschland!“

Ein fein mineralischer, floraler, nach Wiesenblumen duftender, vielschichtiger, in Nase wie Mund gleichermaßen verspielter Riesling, der mit seiner schwebenden Leichtigkeit und duftigen Transparenz (den Insignien seines großartigen Terroirs des Frühlingsplätzchens) schier den Atem raubt, mit hellen Aromen von Pfirsich, pink Grapefruit und Orangenschale und einer zitronenfrischen Säure, die ihn funkeln lassen wie einen strahlenden Diamanten. Der ganz dezente Restzuckergehalt ist verantwortlich für eine feine Fruchtigkeit und ein herrliches Spiel auf der Zunge zwischen der zarten Süße und der lebendigen, reifen Säure, so dass sich dieser belebende LeckerSchmecker ungemein finessenreich, trinkanimierend, virtuos tänzelnd und harmonisch trocken präsentiert. Dabei hat der zarte Wein eine große innere Dichte; Feinheit und Finesse ergänzen sich zu perfekter Harmonie – und welch faszinierender, fruchtig-mineralischer Nachhall! Der perfekte Aperitif zum Beginn eines Festes oder Essens und ein genialer Terrassenwein! Zu genießen ab sofort bis 2025+.

John Gilman: „Another really fine value in this vintage!”

10,90 €

(entspricht 14,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA042015

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” trocken 2015
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite | Weinausbau: Edelstahltank |
Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” trocken
Best ever! Tino Seiwerts Lieblings-Mineral!

John Gilman: „Another stellar wine in 2015”!

Werner Schönleber schmunzelt: „2015 scheint uns eine Edel­variante gelungen zu sein!“

Von exzellenten Trauben aus einer grandiosen Parzelle, aus der der mittlerweile schon legendäre A.d.L. gewonnen wird, mit großartigem Terroir (Kieselsteine im Untergrund und Schiefergestein), und einer Partie des Halenberg, mit bis zu über 30 Jahre alten Reben, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien. Sie erzählt vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds, die im Glase zu einem vielstimmigen, feingliedrigen Aromenchor (Limetten, Steinobst, Feuerstein, feine Gewürze, weißer Pfeffer, noble Ingredienzien allesamt, welche die edelsten Rieslinge Deutschlands adeln) anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat ist eine großartige Demonstration von Schiefer-Mineralität: Hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge – aber eingebettet in eine traumhaft rassige, präzise, packende Textur! Welch Sinnenzauber, welch grandiose Präzision. Gänsehautatmosphäre!

Zu genießen ist diese Essenz der Mineralien ab sofort, Höhepunkt bis 2025, mindestens.

Jancis Robinson verab schon einmal begeistert 17 Punkte und sieht den ‚Mineral’ ganz nahe an besten deutschen Lagenrieslingen. Und hier stimmen wir mit ihr absolut überein.

PS I: Stuart Pigott feierte bereits einen Jahrgangsvorgänger des Mineral unter dem Titel „Steinreiche Tropfen“ in der FAS. Wir zitieren in Auszügen: „Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der Riesling ‚Mineral’ vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Parade-beispiel, er ist eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine.“

PS II: Dieser authentische, zutiefst salzig-mineralische Naheklassiker hat ein derartig fabelhaftes Niveau, dass in einer Blindprobe wesentlich teurere Große Gewächse gegen diese Referenzqualität keine Chance besitzen!
Welch strahlende, vibrierende Mineralität. Unbedingt zugreifen und sich diesen Schatz kistenweise einlagern!

Und noch eine persönliche Anmerkung: Dieser verführerische Riesling-Klassiker „Mineral“ weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen, kühlen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, der in seiner Preisklasse in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat.

14,90 €

(entspricht 19,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA041115

Inhalt: 0,75 l

Schönleber
Emrich-Schönleber, Frühtau Riesling trocken 2015
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Frühtau Riesling trocken
Coup de Coeur
Pinard de Picard - Lieblingswein
Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität!

Ralf Zimmermann: „Großes-Gewächs-Niveau zu absolutem Understatement-Preis!”

John Gilman: „The 2015 Frühtau Riesling Trocken is an excellent wine, A lovely example that really shows the elegant and energetic side of the vintage.”

Betörendes, traumhaft verspieltes Frühlingsplätzchen mit einer grandiosen inneren Dichte! Ja, aus dieser Großen Lage stammt dieser Hammerwein, der ab diesem Jahrgang der Superlative bei unseren sympathischen Schönlebers unter dem Namen Frühtau abgefüllt wird und bis 2014 als Frühlingsplätzchen Spätlese vermarktet wurde. Toller Charakter und eine sinnliche Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, Grapefruit, weißen Blüten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen wie herrlich cremigen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende trockene „Spätlese” besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten, druckvollen Nachhall – Ein hocheleganter, gleichwohl cremiger Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und mineralischem Charakter, der nicht nur jahrgangsbedingt, sondern auch, weil die Schönlebers traumhaft „steinige” Filetparzellen neu erwerben konnten, besser ist denn je zuvor.

Welch singuläre Feinheit, welch schwebende Transparenz! Wegen seiner betörenden Feinheit und Saftigkeit in Referenzqualität von Pinard de Picard mit einem „coup de coeur” („persönlicher Lieblingswein”) ausgezeichnet!
Zu genießen ist dieser geniale Frühlingsgruß ab sofort bis 2025, mindestens.

18,90 €

(entspricht 25,20 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040615

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, „Halgans”, Riesling trocken 2015
Veganes Produkt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite | Weinausbau: Holzfuder |
Emrich-Schönleber, „Halgans”, Riesling trocken
Bei diesem noblen Riesling wechselt John Gilman aus lauter Begeisterung glatt die Sprache: „Tout en finesse!” Und wie recht der Kerl hat! Der ‚Halgans’ als Nachfolger der früheren Halenberg Spätlese ist von sensationeller Güte. Und bei aller Finesse, die Gilman zu Recht konstatiert, steht er bereits in seiner Jugend majestätisch im Glas und verfügt über eine traumhafte Balance und Harmonie. Dieser betörende Stoff ist qualitativ ganz nahe dran am weiter unten vorgestellten Großen Gewächs Halenberg und hilft uns, die Wartezeit bis zu dessen Freigabe im Herbst besser zu überstehen. Unsere Schönlebers erzeugen hier einen Klasse-Riesling voller Finesse und praller Frucht, lebhaft frisch und intensiv, da haben VIELE wesentlich teurere Große Gewächse so was von deutlich das Nachsehen. Ein MUSS für alle Riesling-Fans! 
Dieses ganz große Kino bringt höchsten Trinkgenuss ab sofort bis nach 2030!

20,90 €

(entspricht 27,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040115

Inhalt: 0,75 l

Schönleber
Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2015

Allergene: Sulfite | In Subskription, Auslieferung ab September 2016!
Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs
Bester trockener deutscher Riesling 2010 (zusammen mit Kellers Abtserde) mit 96 Parker-Punkten!

Tino Seiwert: „2015 Best Frühlingsplätzchen ever! Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Ganz Großes Kino!”

John Gilman: „This wine will age for decades and is one of the most beautiful dry Rieslings I tasted!”

Es ist schwer, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Reben aus einer Parzelle mit tiefgründigem roten Lehm, Flusskieseln und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, die hellen Aromen von reifem Pfirsich, Mandarinenfilet, pink Grapefruit, Ananas, Passionsfrucht), eine hochfeine Feuerstein-Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich kühl und verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich und daher stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Weltklasseriesling schwebt geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich, wie man es von großen Spätlesen der Mosel kennt. Seine perfekt balancierte würzig-kräutrige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von reifem Pfirsich, Ananas, Stachelbeeren sowie erfrischender Pfefferminze, verzaubernden weißen Blütennoten und wiederum einer zart gewobenen, traumhaft salzigen Mineralität. Das großartige Terroir (von rotem Schiefer und Kiesel geprägt), das blühende Gehölz inmitten der Weinberge und der nahe Wald prägen die faszinierende Aromenkomplexität dieses Weltklasserieslings!

Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Weißwein aus extrem kleinbeerigen Träubchen brilliert auf der Zunge mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse, seiner kristallinen Struktur und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht allein durch Kraft und Dichte sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Präzision und Verspieltheit. Welch Feinheit in nirgendwo zu übertreffender Dimension!

Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – einer becircenden jungen Frau mit wehendem Haar oder gar den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht, welche die großen Rieslinge von Werner und Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Ein Riesling-Klassiker von unbeschreiblich schöner Harmonie und von zeitloser Stilistik!!!
Zu genießen ab Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2019 bis nach 2035.

37,00 €

(entspricht 49,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040715

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2015

Allergene: Sulfite | In Subskription, Auslieferung ab September 2016!
Emrich-Schönleber, Halenberg, Riesling Großes Gewächs
Tino Seiwert: „Der Halenberg 2015 von Schönleber ist von allen Großen Gewächsen Deutschlands wohl das majestätischste. Was für eine Stoffigkeit, welch legendäre Fülle. Ein Montrachet unter Deutschlands-Weltklasse-Rieslingen. 98-100 Punkte!”

In Parkers wine advocate wertete Stephan Reinhardt unseren Halenberg 2014 zu den 10 besten Großen Gewächsen Deutschlands!

Gault Millau 2013: „Ein steiniger Untergrund, die Reben müssen hier tief wurzeln. Das ‚Große Gewächs’ Halenberg gehört mit einer schier unglaublichen Regelmäßigkeit alljährlich zu den großen trockenen Rieslingen Deutschlands und zeigt aufs Feinste, wie sich Mineralik, Dichte und Filigranität vereinen lassen.“

„Werner Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“, Eichelmann ‚Deutschlands Weine 2008‘

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“, Feinschmecker

„Schönlebers Halenberg – Zweitbester trockener Riesling Deutschland ex aequo mit Kellers Abtserde“, Gault Millau 2010

„Halenberg 2010 – eine Legende für die Ewigkeit“, WEINWISSER

Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrlich Großen Gewächs, das mich seit Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher, aber auch einer rassigen südländischen Schönheit ähnlich, deren gelebtes Leben ihr eine faszinierende Reife und große Persönlichkeit verliehen hat. Und es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer (an manchen Stellen trifft man sehr schnell auf nackten Fels), der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!

Dieser noble, deutlich majestätischere Riesling (im Vergleich zum Frühlingsplätzchen) brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralisch-kräuterwürzige Nase mit reifen Steinobst- und Zitrusaromen, spektakulär schönen Grapefruit-, Nektarinen-, Birnen- und würzigen Anklängen, dazu Orangenschalen. Am Gaumen eine ungemein konzentrierte, strahlende, reife Frucht, dabei saftig, dicht, füllig; faszinierend die ungemein reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt und welches dem Fruchtextrakt einen sicheren Boden bietet. Welch rassiger Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme innere Kraft, eine sensationelle Stoffigkeit, eine grandiose Tiefe und Länge und eine feine, kristallin-saftige Textur mit cremigem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. So viel Körper und so wenig Schwere! Der extrem lange, schier unfassbar salzig-mineralisch-„dreckige“ Nachhall dieses bestens balancierten, sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar und bleibt scheinbar endlos am Gaumen schmeckbar, scheinbar erst jetzt wird so richtig bewußt wahrnehmbar, wie ausdrucksstark die mineralische Basis dieser Rieslinglegende ist, es gibt kein Entkommen.

Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein Wahnsinnsstoff, wie ein majestätischer Adler auf breiten Schwingen schwerelos durch die Lüfte schwebend! Besser kann kein Riesling der Welt schmecken, nur anders.
Mit großer Freude ab sofort zu trinken wird sich dieses Rieslingbaby wie eine menschliche Persönlichkeit über Jahre hinweg in seinem Charakter weiter entwickeln und seinen Höhepunkt voraussichtlich zwischen 2020 bis nach 2040 erreichen.

39,00 €

(entspricht 52,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040215

Inhalt: 0,75 l

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
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66793 Saarwellingen / Campus Nobel
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