Saarwellingen, am 24. Juni 2016

Pinard de Picard - Newsletter

Deutschland oder Italien - das ist hier die Frage!

„Fußball

Vierundvierzig Beine rasen
durch die Gegend ohne Ziel.
Und weil sie so rasen müssen,
nennt man das auch Rasenspiel.

Rechts und links steh’n zwei Gestelle,
je ein Spieler steht davor.
Hält er den Ball, ist ein Held er,
hält er nicht, schreit man ,Du Tooor!’

Fußball spielt man meistens immer
mit der unteren Figur.
Mit dem Kopf, obwohl’s erlaubt ist,
spielt man ihn ganz selten nur.”

(Heinz Erhardt)

Fussball EM 2016 - Italien Ampeleia, Elisabetta Foradori

Liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserem heutigen Newsletter erwarten Sie neben unserer aktuellen Mitmach-Aktion zur Fussball-EM auch noch urwüchsige Rotweine voller ursprünglicher Wildheit aus biodynamischem Anbau in einer der dramatischsten Naturlandschaften Italiens von Elisabetta Foradoris Kultweingut Ampeleia!

Außerdem nimmt natürlich jede Bestellung weiterhin an unserer unsere EM-Verlosung teil. Schauen Sie in jedem Fall rein. Mitmachen lohnt sich! :-)

Mit herzlichen Grüßen aus Saarwellingen,

Tino Seiwert und Ralf Zimmermann


Die Spielregeln zum aktuellen Spieltag der deutschen Mannschaft

Berücksichtigt werden alle Bestellungen, die ab sofort bis zum Anpfiff des Spiels am Samstag um 21.00 Uhr bei uns eingehen.

Für jedes Tor, das die deutsche Mannschaft im Viertelfinale erzielt (unabhängig von Sieg, Unentschieden oder Niederlage), gewähren wir 5%-Rabatt auf den angezeigten Preis im Webshop - und das gilt für unser gesamtes Sortiment (ausgenommen davon sind lediglich bereits rabattierte Artikel und aktuelle Subskriptionen)! Und bei einem Sieg der deutschen Mannschaft ist die Lieferung auch noch kostenfrei!

Der Rabatt wird bei der späteren Rechnungsstellung berücksichtigt.

Fussball EM 2016 - Deutschland   Fussball EM 2016 - Italien
Deutschland 02.07.2016
21.00 Uhr
Italien

Hier ein Beispiel: Deutschland schlägt Italien 4:2

Fussball EM 2016 - Deutschland   Fussball EM 2016 - Italien
Deutschland   Italien
4 : 2

Das ergäbe 20% Rabatt und versandkostenfreie Lieferung (4 mal 5% wegen der Tore für Deutschland, plus kostenfreie Lieferung für den Sieg).

Wichtig: Tore im Elfmeterschießen zählen nicht. Nur die Tore aus der regulären Spielzeit plus der Verlängerung werden berücksichtigt.



AMPELEIA –ELISABETTA FORADORIS KULTWEINGUT IN DER MAREMMA (TOSKANA)

Urwüchsige Rotweine voller ursprünglicher Wildheit aus biodynamischem Anbau in einer der dramatischsten Naturlandschaften Italiens!

Gambero Rosso: „Kompromisslosen Qualitätsstreben, das auf einen persönlichen, innovativen Stil abzielt, aber auch versucht, das Terroir so weit wie möglich mit einzubeziehen.”

Tino Seiwert: „Geschmeidig und elegant, bei aller Kraft fein und fließend wie Seide, dabei harmonisch, facettenreich und von einer kühlen, komplexen Frucht geprägt. Die Weine von Ampeleia sind meine absoluten Favoriten in der Maremma und konkurrieren um die Krone des besten Weins aus der Toskana!”

Ampeleia, Elisabetta Foradori Ampeleia, Elisabetta Foradori

„Ampeleia” (griechisch ampelos = Rebstock), ein magischer Ort, liegt einige Kilometer nördlich von Grossetto im Landesinneren mit Blick auf das blaue Mittelmeer, in Sichtweite des malerischen Bergdorfes Roccatederighi. Dieser „wilde” Teil der zur Toskana gehörenden Maremma entspricht so gar nicht dem gängigen Toskanabild mit sanften Hügeln, Säulenzypressen, Kulturmetropolen und Renaissance-Palästen. Stattdessen liegt eine vom Tourismus nahezu unberührte, raue, aber unwiderstehlichen Charme ausstrahlende Hügellandschaft vor dem staunenden Betrachter – unaufgeregt, dennoch spektakulär. Schier endlose Kastanien- und Eichenwälder, unterbrochen von kleinen Olivenhainen, Wein- und Obstgärten prägen diese von würzigen Düften durchwehte mediterrane Kulturlandschaft. Nur wenige enge Straßen und Wege führen durch das undurchdringlich scheinende, immergrüne Buschwerk der Macchia – ein Paradies für Wildschweine im Übrigen! – zu verborgenen, im Hinterland liegenden Bauernhöfen und zu Bergdörfern hinauf, die wie Schwalbennester auf den felsigen Hügelkuppen kleben. Von dort oben zeigt sich die pittoreske, zum nur 30 Kilometer entfernt liegenden Meer hin sanft abfallende Landschaft in ihrer vollen Pracht. Die küstennahe Region gilt als historischer Handelsplatz und Einflussbereich verschiedener mediterraner Kulturen: Die Toskana, Sardinien und Südfrankreich haben im Laufe der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen.

Das Weingut selbst ist weder ein atemberaubender futuristischer Neubau aus Beton und Glas noch eine protzige Villa Rustica, sondern ein für die Bautradition dieses magischen Landstriches typisches, sanft in die Landschaft eingefügtes kleines „Podere”, ein landwirtschaftliches Gut. 54 (!) weit im Umkreis verstreute Parzellen auf verschiedenen Höhenniveaus mit insgesamt sechs verschiedenen Bodenarten ergeben eine einzigartige Vielfalt der Böden, auf denen sieben verschiedene Rebsorten für den Ampeleia kultiviert werden. Jede Rebsorte wurde entsprechend den klimatischen und geologischen Gegebenheiten genau dorthin gepflanzt, wo sie ihrer Natur nach am besten gedeiht. Man setzte die Rebstöcke extrem eng – 7.000 bis 8.000 Rebstöcke pro Hektar –, um ihre Konkurrenz um Nährstoffe und damit die Qualität der Trauben zu fördern. Den Hauptanteil machen Sangiovese und Cabernet Franc aus. Sangiovese, die toskanische Rebe par excellence, gibt dem Ampeleia seine Standfestigkeit. Leichten Fußes kommt der Cabernet Franc hinzu, der in der Maremma bis dato nicht verbreitet war. Und doch ist er weit gereist, kam in römischer Zeit aus dem Kaukasus über Albanien nach Venetien, wo er bis heute kultiviert wird. Frucht, Würze, Eleganz und Körper sind die Charakteristiken, die der Cabernet Franc in den Ampeleia einbringt. Die übrigen Rebsorten tragen mit ihren spezifischen Eigenschaften zum singulären, faszinierend komplexen Charakter des Ampeleia bei. Sie festigen die Statur des Weines und beleben die Fruchtaromen, wie die Grenache mit ihren Himbeer- und Minzenoten. Oder der an Gewürze wie Lorbeer erinnernde Mourvèdre, der zudem einen gewissen wild-animalischen Charme ausstrahlt. Die farbintensive Alicante verstärkt das tiefe und kräftig funkelnde Dunkelrot des Ampeleia. Komplettiert wird das Sortenspektrum von Carignano und Marsellane, einer Kreuzung zwischen Grenache und Cabernet Sauvignon.

Ampeleia, Elisabetta Foradori
Elisabetta Foradori

Die sympathische „Altmeisterin” Elisabetta gilt für viele Weinliebhaber als ungekrönte italienische Weinkönigin. Die hoch angesehene Winzerin träumt von einem Wein wie Samt und Seide, einem edlen Tropfen von strahlender Eleganz und Finesse und erläutert uns die Vorgehensweise bei der Rebsortenkomposition: „Wir haben uns bei der Suche nach dem richtigen Standort und den geeigneten Rebsorten natürlich viele Gedanken gemacht, aber uns auch auf unser Bauchgefühl und unsere Intuition verlassen, die ihrerseits wiederum auf lange Erfahrung aufbauen. Und wir lernen jedes Jahr viel dazu.” Die sieben Rebsorten spiegeln daher nicht nur das philosophische Konzept von Ampeleia und die wechselvolle Geschichte und Kultur der Region wider, sondern „sie ergeben auch eine phantastische önologische Synergie, denn das Ganze ist stets mehr als die Summe der Teile”, meint der aus Kaltern in Südtirol stammende junge Kellermeister Marco Tait. Zusammen mit Elisabetta hat dieser begnadete Handwerker einen wahrlich „neuen” Wein der Maremma geschaffen: Dieser unverwechselbare, in seiner Rebsortenzusammensetzung einzigartige Tropfen brilliert als grandioser Antipode zu den vielen Marmeladenbomben, die wahre Weinliebhaber bisher die Maremma nicht gerade als Quell sinnlicher Freude erfahren ließen. Der „Ampeleia” und seine beiden „kleinen Brüder” hingegen faszinieren die Freunde authentischer Tropfen mit großer Finesse, einer singulären Eleganz und einer traumhaften Balanciertheit. Und das um so deutlicher, je mehr die Umstellung auf biodynamischen Anbau Früchte trägt. Edle Tropfen der Toskana, die in ihrer Echtheit und Noblesse das Epos einer großartigen Landschaft zu erzählen wissen!

Ampeleia, Unlitro di Ampeleia, rosso 2015
Bioprodukt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Ampeleia, Unlitro di Ampeleia, rosso
Bio-Zechwein für den unkomplizierten Trinkspaß!

Parker war von einem gleich guten Jahrgangsvorgänger begeistert: „It is a joyous red loaded with personality. Best of all, the Unlitro is a terrific value, 89 Punkte!”

Welch Spaß im Glas, pardon, im Mund. Da zischt der Unlitro frisch und keck mit einer süßen Würze auf die Zunge, lädt eine Ladung roter Kirschen darauf ab und legt am Gaumen einen traumhaft pfefferbetonten Auftritt hin. Kristallklar steht der Wein im Mund, wie ein geschliffener Rubin, hat eine Fließgeschwindigkeit, die uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag und verdunstet förmlich, kaum dass er sich ausgebreitet hat. Feigen tauchen auf, sogar Lavendel und ein verlassener Zweig Rosmarin mischen sich unters Aromenvolk und bringen feurigen Geschmack hinein. Im Hintergrund, ganz kurz, bevor sich alle Ingredienzien Richtung Abgang auf den Weg machen, blitzt eine freche süße Note auf und macht den roten Genossen richtig liebenswert. Wer gerne rote Frucht mag, wird den Tropfen lieben, wer einen kongenialen Begleiter für Fleisch vom Grill sucht, ebenso. Nicht nur, weil er ein purer, klarer Wein ist, sondern auch, weil es ihn in der Ein-Liter Flasche gibt. Zum Trinken ist er nämlich gemacht und wer die Flasche öffnet, wird nicht lange brauchen, um sie auch zu leeren. Ein echter Zechwein, der leichten und unkomplizierten Spaß garantiert. Genießen Sie ihn kühl, dann geht er glatt als rotes Erfrischungsgetränk durch.
Ampeleia, Elisabetta Foradori
Weingutsbesuch von Tino Seiwert: Traumhafte Rotweine, wunderbare Antipasti! Bella Italia!

10,90 €

(entspricht 10,90 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: ITO010315

Inhalt: 1,0 l

Ampeleia, Kepos, rosso 2013

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Ampeleia, Kepos, rosso
Liebe Kunden, für diesen Bestseller haben wir eine wunderbare Quelle im Netz gefunden (weinquellen.at), die genau unsere Begeisterung trifft und die wir deshalb hier fast ungekürzt veröffentlichen wollen:

„Fein & ungewöhnlich
In sehr klarem wie auch transparentem granatrot steht der Kepos im Glas. Ungewohnt, weil so gar nicht typisch italienisch ist der Duft der sich die Nase hochzieht. Da riecht man Veilchen (wachsen die “da unten” überhaupt?) und auch andere Blütentöne. Etwas Johannisbeere ist dabei, helles, leicht feuchtes Laub und auch grüne Noten von Oliven. Eine feine Kombination vor sehr dezenter Würze, etwas Frucht und ganz viel Blütentönen. Gewöhnungsbedürftig, aber dafür umso faszinierender. Langsam taut etwas Himbeere auf und sorgt doch noch irgendwie für rote Fruchtcharakteristik. Fein fühlt sich alles in der Nase an, leicht und unbeschwert.

Rot mit einem Ton von violett
Oh, was macht das Spass im Mund. Lebendig ist der Wein der auf der Zunge steht und frech und fröhlich mit Aromen frischer roter Kirschen um sich wirft. Sauerkirschen schmeckt man ebenso, die grüne Olive die schon in der Nase aufgetaucht ist, sorgt auch im Mund für eine wahnsinnig spannende Kombination. Leicht ist der Kepos, fein und elegant. So gut wie kein Gewicht das auf die Zunge drückt, am Gaumen ein wunderbarer feiner Gerbstoffnebel. Seidig, kühl und traumhaft animierend. Auch die Veilchen sind wieder da, bringen einen Ton von violett in dieses sonst so rote Trinkvergnügen. Langsam taucht im Hintergrund eine zarte grünbraune Aromatik auf, ein dezenter Salzton ist zu spüren. Während sich der Kepos über den Zungenrand in einer unglaublichen Frische hermacht, pinselt er den Gaumen mit einer leicht floralen Note ein. Im Abgang ein wunderbar leichtes wie auch schmackhaftes rotfruchtiges Vergnügen.
Ampeleia, Elisabetta Foradori
© istockphoto.com/StevanZZ
Kepos steht für Spass & Freude am Genuss
Man muss sich rot in grün vorstellen. Oder grün in rot. Mit einem Schuss schwarzer Johannisbeere. Dann hat man in etwa das beisammen, was der Kepos den Geschmackssensoren überträgt. Aufregende Frische, enorme Leichtfüssigkeit, mehr Sprinter als Langläufer, extrem fein und trinkig. Die Sauerkirsche ist der Star des Ensembles, gibt den Takt vor und duldet nur die grüne Olive als Co-Darsteller neben ihr. Die Würze darf sich in der zweiten Reihe anstellen und das Veilchen bestenfalls für drei Sekunden seine Fahne schwenken. Der Rest ist irgendwie als würde sich Frankreich mit Italien vereinen und sich in Form eines Rotweins präsentieren, welchem man sich nicht entziehen kann. Auch wenn Grenache dominant ist, der Einfluss des Carignans sorgt für genau jene grünrötlichkräutrige Aromatik die so verführerisch und vor allem so agil und auch erfrischend ist. Was ist das für ein Spasswein, was ist das für ein Trinkvergnügen!

Lässt man den Kepos dann auch noch weiter in der Karaffe atmen, dann wird aus diesem so leichtfüssigen Tropfen ein ausgesprochen mineralischer. Man spürt in seiner Struktur den Einfluss des Zements und man schmeckt dieses weisse wie auch nebelige Element das alles einhüllt. Wie ein feiner Film liegt alles über der Sauerkirsche, hält sie in Zaum und sorgt dafür, dass Harmonie im Mund herrscht. Der Kepos ist ein eleganter, ein feiner, ein ungewöhnlicher, weil gar so untypisch italienisch, und vor allem ein ausgesprochen trinkfreudiger Wein. Einer der einfach Freude schenkt, der Spass macht und den man einfach ohne viel zu denken zu jeder Zeit geniessen kann. Und glauben Sie mir eines; der Kerl wird immer besser je länger er “im Freien” spielen darf. Kepos steht für Spass, für Unbeschwertheit und für Freude am Genuss.

Tipp: Eine Stunde in der Karaffe sollte er bekommen. Am besten mit frischen 16º geniessen. Zu italienischer Küche, auch zu französischer und vor allem einfach ohne alles. Ganz grosser Trinkspass für unbeschwerten Genuss.”

15,70 €

(entspricht 20,93 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: ITO010113

Inhalt: 0,75 l

Ampeleia, Ampeleia, rosso 2012

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Ampeleia, Ampeleia, rosso
FALSTAFF, Antonio Galoni, James Suckling, die Top-Kritiker sind sich einig: 94 Punkte!

94 Parkerpunkte schon in 2009. Doch 2012 ist DER Jahrgang des europäischen Südens, den viele Liebhaber von Rotweinen eines kühleren Stils eindeutig bevorzugen!

FALSTAFF über den 2011er: „Perlen an der Küste der Toskana: Die besten der excellenten Weine, 95 Punkte” für unseren Ampeleia 2010, damit einer der 9 Favoriten der Redaktion und im qualitativen Umfeld des ca. 450 Euro teuren Ornellaia!

Tino Seiwert: „In der Maremma werden zu viele Weine mit Marmelde vinifiziert. Aber auch solch elegante Wein mit packender Struktur. Großes Kino!”

Auf einer Höhe von 450 bis 600 Metern liegen die von ihren natürlichen Gegebenheiten her so gesegneten Parzellen, auf denen die Edelrebe Cabernet Franc unter optimalen Bedingungen gedeiht, die unter anderem dem legendären Cheval blanc sein unverwechselbares Charisma verleiht. Der Temperaturunterschied zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten vertieft und verfeinert die Aromen der Trauben, das vulkanische Gestein bringt in der fertigen Cuvée famose Mineralität, Feinheit und Länge am Gaumen. Filetstück von Ampeleia ist die Lage „Bella Vista” – Nomen est Omen! – direkt oberhalb von Roccatederighi. Der nahe Kastanien- und Eichenwald und die bis hierher reichende Meeresbrise, welche die Trauben nach Regenfällen stets gut abzutrocknen weiß und damit vor Fäulnis bewahrt, schaffen ein günstiges Mikroklima. Hier, auf einer mittleren Höhe zwischen 280 und 350 Metern, sind die Weingärten vorwiegend mit Sangiovese, des weiteren mit Carignano, Grenache, Alicante und Mourvèdre bestockt. Kellermeister Marco zitiert dazu ein nur auf Englisch funktionierendes Wortspiel: „Mourvèdre should see the sea.”
Ampeleia, Elisabetta Foradori
Der schönste Platz dieser mittleren Lagen ist Sassoforte, mit wasserdurchlässigen, steinigen, roten Tonböden, umgeben und geschützt von Korkeichen, Olivenbäumen, Felsen und Macchia. „Diesem Terroir verdankt der Ampeleia Feinheit und Eleganz”, urteilt Marco. Auf etwa 200 Meter Seehöhe schließlich finden wir die am tiefsten gelegenen Weingärten: Schwere Tonböden, durchsetzt mit Fossilien und Kalk, um einige Grad höhere Temperaturen als in den hohen und mittleren Lagen geben dem Wein Kraft, Konzentration und Dichte. Jede Parzelle wird separat händisch am Höhepunkt der Reife gelesen. Angesichts der Vielfalt wundert es nicht, dass sich die Ernte über eineinhalb Monate erstreckt: vom Grenache Anfang September bis zum Cabernet Franc Mitte Oktober.

Die liebevoll gepflegten Träubchen werden zudem dreimal streng selektioniert – Ausdünnen am Weinstock im Sommer, dann bei der Lese selbst und schließlich noch einmal auf dem Weingut. Das bereits gekühlt (!) in den Keller transportierte, perfekte Lesegut wird, je nach Rebsorte, entweder in Betontanks oder hölzernen Gärbehältern, kleinere Mengen auch in Stahltanks vergoren. Die sieben Grundweine werden zunächst jeder für sich bereitet, dann zweimal assembliert, zuerst im Mai, dann noch einmal im Dezember. Der cuvéetierte Ampeleia reift dann etwa 16 Monate in zart getoasteten französischen Barriques (ein Drittel neues Holz), weitere zwölf Monate in der Flasche.

Mit einem grandiosen Resultat: Der „Ampeleia” ist ein völlig „neuer” Wein der Maremma, die anderweitig nur allzu oft zu opulent-marmeladigen Tropfen neigt. Er verkörpert die andere, die helle Seite des Mondes! Finesse, Geschmeidigkeit, seidene Tannine – welch traumhaft elegant-fruchtige Interpretation einer bisher gänzlich unbekannten Maremma, der ich einen derart emotionalen, feinsinnigen Wein niemals zugetraut hätte! In einem tiefen Schwarzrot läuft dieses Monument ins Glas. Betörend intensive Aromen (süße Schwarzkirschen, saftige dunkle Beeren, Cassis, noble Bitterschokolade, edles Zedernholz, Minze, würzige Kräuter und schwarzer Trüffel) verströmen sich verschwenderisch, werden mit längerer Verweildauer im Glase immer intensiver und zeugen von einem großen Reifepotential, welches sich hinter diesem genialen Wein verbirgt. Am Gaumen zeigt sich dieser große 2012er noch sehr verschlossen, begeistert aber mit erfrischender Säure, gekonntem, sensiblen Holzeinsatz und feinkörniger Tanninstruktur. Ein teleganter Wein voller Charakter und Noblesse und trotz seiner seidenen Struktur von ungebärdiger wilder Ursprünglichkeit, eine Synergie von sieben großen Rebpersönlichkeiten, eine neue Referenz der emotional berührenden Toskana, der solo getrunken begeistert und prachtvolle Gerichte adelt: Taube, Wild oder Lamm mit aromatischen Beilagen wie Steinpilzen und Trüffel. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2017 bis ca. 2030

Ein Muss in jedem Keller mit ambitionierten italienischen Tropfen!

25,90 €

(entspricht 34,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: ITO010212

Inhalt: 0,75 l

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen