Saarwellingen, am 16. September 2015

Pinard de Picard - Newsletter

Domaine Peyrus: Geheimtipp und Entdeckung des Jahres 2015


Liebe Freunde von Pinard de Picard,

heute wir präsentieren wir Ihnen mit großer Freude unseren Geheimtipp und gleichzeitig unsrere Entdeckung des Jahres 2015 aus Frankreich. Die Domaine Christophe Peyrus aus dem Herzen des Languedoc. Sein köstlicher Wein ist aromatisch unverkennbar ein Kind seiner südfranzösischen Heimat, besitzt aber gleichwohl eine für den europäischen Süden schier unfassbare Frische und nur 12Vol.% Alkohol! Eine irre Qualität zu einem absoluten Understatement-Preis! Unbedingt probieren!

Herzliche Grüße,

Tino Seiwert und Ralf Zimmermann



Domaine Christophe Peyrus – Languedoc, Pic St. Loup

Unsere Entdeckung des Jahres 2015 aus Frankreich!

Cristophe Peyrus
© Luc Maréchaux

Sein Name ist Christophe Peyrus.

In der französischen Winzerszene und unter Weinliebhabern in aller Welt hat er einen Ruf wie Donnerhall. Er ist einer der Wegbereiter des biodynamischen Anbaus im Languedoc. Nachhaltiges Wirtschaften, gleichermaßen schmackhaften wie gesunden Wein bereiten, unseren Kindern eine intakte Welt hinterlassen, all diese hehren Motive prägen sein unermüdliches Schaffen. Viele unserer Kunden kennen ihn bzw. seine Weine bereits. Er ist einer der beiden visionären Köpfe hinter der Domaine Clos Marie, die von Journalisten wie Weinliebhabern zu den TOP-Five des Languedoc gezählt werden und bei Parker Bewertungen bis zu 98 Punkten abgeschleppt haben.

Warum ist ein so erfolgreicher Winzer, dessen Weine Jahr für Jahr auch zu den absoluten Bestsellern unseres Programms gehören, urplötzlich unsere Entdeckung des Jahres geworden, werden Sie sich jetzt sicher fragen? Weil er 2012 in seiner Heimat, am Fuße des mythischen Pic St. Loup, eine neue kleine Domaine mit nur ca. 6ha gegründet hat. Ein geradezu sensationelles Terroir hat er hier neu erworben, um seine Idee vom großen Wein des Midi weiterzuentwickeln. Dieses gesegnete Plätzchen Erde erlaubt es ihm, einen Stil konsequent zu Ende denken, den er mit Clos Marie begonnen hat. Doch hier reizt er ihn nochmals weiter aus, bringt neben einer betörenden Frucht eine extreme Frische in seinen Rotwein und eine Finesse, wie sie besten burgundischen Pretiosen zu eigen ist. Im französischen Süden gibt es genügend Weine mit mächtiger, marmeladiger Frucht. Und mit dem Alkohol hat man es teilweise maßlos übertrieben und daher Weine kreiert, die nach dem zweiten Glas regelrecht ermüden. Solch mächtige Sumo-Ringer-Attitüde lässt alle Brillanz, Frische, Präzision und spielerische Finesse in einem Wein vermissen, Parameter, die viele Weinliebhaber aber so sehr mögen und die wunderbare Tropfen ergeben, die, solo genossen oder zum Essen gereicht, brillant und seiden die Zunge liebkosen.

Solche Weine wachsen nicht auf jedem Boden und brauchen ein ihnen gemäßes Mikroklima. Denken wir nur an die großartigen Pretiosen, die uns die besten Lagen des Burgunds schenken oder an die Weltklasse-Rieslinge von Klaus Peter Keller. All diese Weine stammen von Reben, die auf energetischen Kalkböden wachsen. Und auf genau solch grandiosem Terroir seiner neuen Domaine arbeitet nun nach den Prinzipien des biologischen Anbaus Christophe Peyrus mit seinem wertvollen Schatz, den Edelreben des Südens, Grenache und Syrah. Die Qualität seines Jungfernjahrgangs 2012 ist selbst mit dem Wort spektakulär noch unzureichend beschrieben. Dieser große Wein des französischen Südens ist die Arbeit eines wahren Künstlers, der sein Handwerk meisterlich versteht. Wir laden Sie daher mit unserem „Peyrus 2012” ein zu einer spannenden vinologischen Reise. Dieser singuläre Sinnenzauber ist wegen seines betörenden Parfums unverkennbar ein Kind seiner wildschönen Heimat, in seiner verblüffenden Textur jedoch eine große Herausforderung wesentlich teurerer Prestige-Gewächse des Burgund. „Peyrus 2012” ist heute noch ein Geheimtipp und unsere Entdeckung des Jahres. Doch wir sind sicher, unser Kleinod ist gleichwohl einer der Stars von morgen!

Pic Saint
© istockphoto.com/CyberMama
Christophe Peyrus, Pic Saint Loup rouge 2012

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Christophe Peyrus, Pic Saint Loup rouge 2012


Es sind die besonderen Momente im Leben, an die man sich ein Leben lang erinnert. So geht es mir mit meiner ersten Begegnung mit Christophe vor mittlerweile fast zwei Jahrzehnten. Dieser überzeugte Verfechter handwerklicher Weinbergsarbeit nach den Prinzipien des biologischen Anbaus besitzt Charisma und geht unbeirrt seinen ureigenen Weg. Ein selten anzutreffender Charakter-Kopf. Wie sein köstlicher Wein. Beim ersten Hineinschnuppern bereits begeistert ein komplexes Aroma: So schmeckt Süden! Brombeeren-, Cassis- und rote Johannisbeernoten gewinnen von Minute zu Minute an Komplexität, das Aromenrad fächert sich weiter auf, zeigt Anklänge an Nelke, Zimt, Leder, Lakritze, frische Noten von Paprika und Minze. Und überhaupt: Frische ist das große Thema dieses Weins: Er ist so seidig, transparent und kühl auf der Zunge, das Kalkthema sofort präsent. Das Spielerische der Edelreben, das die Syrah- und die Grenacherebe in den legendären 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts so meisterlich ausspielte (man denke hier nur an die legendären Rayas-Weine oder die Klassiker der nördlichen Rhône) bleibt hier erhalten; der Schmelz, diese Seidenhaut, die rote Fruchtaromen köstlich umhüllt, das ist auf einem qualitativen Niveau, das nur die ganz großen Weine des europäischen Südens vermögen.

Nicht wenige Weine berühmter Regionen, auch viele hoch gehypte und teuer bezahlte, sind laute Weine. Pochen nur auf ihre Fülle und überbordenden überreifen Aromen. Alkoholische Druckwellen am Gaumen überspülen jedwede Feinheit, jegliche Frische und spielerische Finesse. Dagegen steht dieser Solitär: Er ist zwar kraftvoll und dicht gewebt, gleichwohl ist er ein eher ‚leiser’ Wein, dem alles Lautsprecherische fremd ist. Souverän. Unaufgeregt. Aristokratisch. Mit nur 12% Alkohol! So waren die großen Burgunder und Bordelaiser früher auch alle mal gestrickt! Back to the roots. Weniger ist für viele Weingenießer wieder mehr! Piano streichelt diese transparente, feine, gleichwohl rassige Textur die Zunge, der Wein verweilt, will scheinbar gar nicht mehr loslassen, ist aber alles andere als nur ein schnurrendes Schmusekätzchen mit seidig-samtenen Tannine, sondern auch ein wilder Panther mit scharfen Krallen in Form einer tabakigen, kühlen Mineralität. Hier spricht der Kalk! Dieses betörend-faszinierende Mundgefühl können nur die großen Weine der Welt. Was ist das nur für eine irre Qualität zu einem absoluten Understatement-Preis! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2017 bis nach 2028.

Liebe Kunden: Mein Glas ist leer getrunken. Mein Notizblock verschlossen. Aber Christophes Meisterwerk will mich einfach nicht loslassen. Diese singuläre Qualität zählt zu den ganz großen Wein-„Persönlichkeiten” Frankreichs mit einer expressiven Natürlichkeit, die ihre faszinierende Aura dem großen Terroir und einer meisterhaften Weinbereitung durch Christophe Peyrus verdankt. Eine neue Referenz des Languedoc für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Authentizität, Frische und Finesse! So zieht dieser Rock’n Roller noch Minuten nach dem letzten Schluck vor meinem geistigen Auge vorbei. Und er kann eine so berührende Geschichte erzählen. Von seiner faszinierenden Heimat am Fuße des mythischen Berges ‚Pic St. Loup’, von seinem nach Süden duftenden Parfum, von den Mineralien seines Bodens, auf dem er gewachsen. Das ist Terroir in seiner schönsten Form, der den Durst der Seele zu stillen vermag...

19,90 €

(entspricht 26,53 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: FLA280112

Inhalt: 0,75 l

Cristophe Peyrus


Lagerräumung!

Wie Sie sicherlich schon aus früheren Mitteilungen wissen, hat sich Pinard de Picard aus dem Primeurgeschäft mit Bordelaiser-Weinen zurückgezogen. Deshalb trennen wir uns jetzt auch von allen Weinen des letzten Jahrzehnts, von denen wir nur noch eine kleine Restmenge auf Lager haben, um dringend benötigte neue Stellflächen zu schaffen. Das ist DIE CHANCE für Sie, sich Bordeaux-Highlights zu absoluten Schnäppchenpreisen zu sichern.

Hier gelangen Sie zu den Weinen.

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