Saarwellingen, 18. Dezember 2009

Pinard de Picard - Newsletter!

Unsere persönlichen Weinempfehlungen des Jahres - Frohe Weihnachten!


Weihnachten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

der WEINWISSER bewertet in seiner aktuellen Dezemberausgabe 2009 die fabelhaften Portweine aus dem Traumjahrgang 2007:

„Eleganz, Ausgewogenheit, wunderschöne Aromen und eine bestechend klare und reintönige Frucht: Die frühreifen 2007er Vintage Ports besitzen aufgrund der jahrgangsbedingt niedrigen Erträge eine solche Fruchtkonzentration, dass sie, obwohl sie schon jung delikat schmecken, gut altern können. Was sind nun unsere Favoriten des Jahrgangs? Taylor und Graham teilen sich den Platz an der Sonne!”
Und dann zückt der WEINWISSER begeistert die Weltklassenote von 19/20 Punkten für unseren 2007er Graham’s Vintage Port und urteilt: „Überragend!”

458007 Graham’s, Vintage Port 2007 69,00 Euro
Unter einem funkelnden, extrem undurchsichtigen Granatrot mit tiefschwarzen Anklängen betört eine phantastische, sehr intensive Nase nach verführerischen Brom- und Johannisbeeren, knackiger Traubenhaut und einem Hauch von Eukalyptus. Der Gaumen badet in faszinierenden Aromen von dunklen Zwetschgen, Mon-Chérie-Kirschen, eingelegten Himbeeren und Arabica Kaffee. Dazu becircen malzige Noten, Rosentee, schwarzer Pfeffer, Graphit, Lakritze und kandierte Früchte die Sinne. Ein vollmundiger Körper, eine beeindruckende Dichte, eine traumhafte innere Balanciertheit und die typische Finesse und Komplexität von Graham’s zeichnen diesen Vintage Port der Extraklasse aus. Die einzigartigen Schieferterroirs an den Ufern des Douro sind verantwortlich für die elegante Raffinesse der großartigen, perfekt eingebundenen Süße, die den privilegierten Genießer dieses Ausnahmeelixiers verzaubert.

Ein wunderbarer Wein von singulärer Qualität mit extrem geschliffenen Tanninen und einem ewig langen, nicht enden wollenden Abgang. Absolute Weltklasse und unsere ganz besondere Empfehlung für die großen Momente des Lebens!

„Dies ist ein superber junger Vintage Port. Mindestens auf dem Niveau des legendären 2000er Grahams. Der Sieger meiner Blindverkostung von 2007er Vintage Ports in Oporto, Portugal. Alle verkosteten Ports kamen aus den besten Lagen im Douro Valley. 96 - 99 Punkte”, urteilt ebenso begeistert James Suckling im Wine Spectator, Mai 2009.

Werte Kunden: Wir können Ihnen für kurze Zeit LETZTMALIG die Gelegenheit bieten, diesen großen Portwein in Subskription zu einem Vorzugspreis zu erwerben. Nach der Auslieferung, die im Januar erfolgen wird, werden weitere Flaschen dieses exquisiten Jahrgangsports traditionell für einen Zeitraum von zehn Jahren das Weingut nicht mehr verlassen. Sichern Sie sich Ihren Anteil an diesem aristokratischen Stoff mit schier unbegrenztem Alterungspotential, der auch als hochwertiges Präsent oder stilvolles Mitbringsel jeden wahren Hedonisten begeistern wird! Einer der größten Weinwerte des Jahrzehnts!

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In Subskription, Auslieferung ab Januar 2010


4580307 Graham’s, Vintage Port 2007 (0,375 l) 35,00 Euro


In Subskription, Auslieferung ab Januar 2010


Das EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN empfiehlt in seiner Ausgabe 4/2009 25 rote Festtagsweine: „Sehr guter Wein muss nicht unbedingt ein Vermögen kosten. Solche Weine zu finden, braucht es Übersicht und Kennerschaft. Wir haben deshalb Rotweine mit einem Preislimit gesucht: 50 Euro. Sie durften aus der ganzen Welt kommen und aus allen roten Rebsorten hergestellt sein. Die einzige zusätzliche Bedingung: Sie sollten jetzt zum Fest großen Trinkgenuss bieten. Zweiundneunzig Probanden wurden blind verkostet und beurteilt, fünfundzwanzig davon waren das reine Vergnügen. Der Günstigste kostete rund zehn Euro, der Teuerste rund fünfzig Euro - in allen Fällen eine köstliche Investition.”

Gleich drei Weine aus unserem Sortiment zählen zu diesen 25 erlesenen Pretiosen aus aller Welt, natürlich auch der Preisbrecher für unter 10 Euro! Übrigens: Alle Bestellungen, die uns bis Montag 12 Uhr erreichen, werden voraussichtlich noch vor Weihnachten bei Ihnen eintreffen. Und: Wir bieten Ihnen diese drei Festtagsweine zum attraktiven Sonderpreis an! Und: Natürlich gilt auch für diese Bestellung noch unsere Treue- und Dankeschönaktion (bis zum 23.12)!

3181907 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 (11+1 Flasche gratis!) statt 106,80 nur 97,90 Euro
EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN: „Dunkles Granatrot, Da tut sich ein ganzer Fruchtkorb auf, gefüllt mit Kirschen, Himbeeren und Blaubeeren; dazu eine aparte Kräutermischung. Ein großzügiger, offenherziger Typ, er geht sehr direkt zu Sache – und überaus überzeugend.”

Pinard de Picard urteilt:
Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses urwüchsigen, phantastischen Weins mit sehr moderaten, ungemein trinkanimierenden 13 Volumenprozent Alkohol. Er besitzt all die positiven Eigenschaften, derentwegen Kenner und Liebhaber die Weine aus dem wilden französischen Süden so sehr mögen: Betörend intensive Beerenfrüchte, dazu faszinierende Anklänge an Oliventapenade, Süßholz, schwarzen Pfeffer und Kräuter der Provence. Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade sind zu erschmecken, hinzu gesellen sich erfrischende Waldhimbeer- und Sauerkirscharomen, Minze und Eukalyptus sowie feinste anregende blumige Noten von Veilchen und intensivem Cassis. Am Gaumen zeigt dieser betörende Schmeichler eine cremige Fülle und eine traumhafte, herrlich leckere Fruchtkonzentration, die völlig frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: Eine dem großen Jahrgang 2007 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse, komplexe Beerenfrüchte, Wogen von Cassis, betörende Kräuteraromen und noble Schokoladenanklänge. Gestützt wird diese traumhafte Stilistik nicht nur von der festen mineralischen Struktur, sondern einem superfeinen Tanningerüst, das diese verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan zu einem wahren Meisterwerk werden lässt. Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann: 2007 ist der beste Jahrgang des französischen Südens überhaupt! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005, nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen begeistert. Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert und der Wein von begeisterten Kunden aufgekauft!
Trinkspaß pur ab sofort bis 2012.



318107 La Negly, „La Côte”, rouge 2007 8,90 Euro

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220006 Mugnier, Nuits St. Georges 1er Cru „Clos de la Maréchale”, rouge 2006 statt 55,00 Euro nur 44,00 Euro
20% Festtagsrabatt
EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN: „Dunkles Granatrot. Ein Wein aus der Abteilung Klassik, wie man sie nie wieder missen möchte. In der Nase eine klare Frucht von schwarzen Kirschen, unterlegt von Tee und Kirscharomen. Schmeckt hochwertig und komplex, aber nicht kompliziert. Ein Gefüge von reifem Tannin, strukturierender Säure und graziösem Körper. Zeigt Format und Länge – ein Schmuckstück für den Weinkeller.”

Pinard de Picard urteilt:
Burgunds Spitzenwinzer haben im Jahrgang 2006 phantastische Weine vinifiziert, die wegen ihrer auf der ganzen Welt unkopierbaren Eleganz und Finesse von vielen Liebhabern noch höher eingeschätzt werden als selbst die großartigen 2005er. Einer der spektakulärsten Premier-Crus dieses klassischen Jahrgangs möchte ich unseren Burgund-Aficionados ganz besonders ans Herz legen: Clos de la Maréchale, dass ist einer der großen Terroirweine der Welt, der zu meinen persönlichen Favoriten zählt.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2020.

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141106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2006 statt 43,50 Euro nur 34,80 Euro
20% Festtagsrabatt
EUROPEAN FINE WINE MAGAZIN: „Mittleres Rubinrot. Gibt sich vom ersten Moment bis Finish sehr kraftvoll und fleischig. Eine Frucht aus schwarzen Kirschen, darunter mischen sich Trüffel, Tee und geröstete Maronen. Ein sehr offenherziger Typ, mit zurückhaltendem Holzmanagement, geschmolzenem Tannin. Ein robuster Wein für den Abend am Kamin.”

Pinard de Picard urteilt:
Kenner großer Châteauneufweine wissen seit Jahren, dass Vater und Tochter Féraud in den großen Jahrgängen der südlichen Rhône mythische Weltklassegewächse (Parker: „These are some of my favorite wines in the world”) mit einem immensen Reifepotential erzeugen, die über Jahre hinweg in den Kellern von Liebhabern ihrem Höhepunkt entgegenschlummern. Und welch majestätischen Châteauneuf-du-Pape in einem urwüchsigen Stil hat das sympathische Duo Vater und Tochter im großartigen Rhônejahrgang 2006 vinifiziert, in den im Übrigen letztendlich auch alle Partien eingegangen sind, die in 2003 den legendären, mit 100+ Punkten bewerteten Einzellagenwein da Capo bildeten, was diesem urgewaltigen Gewächs nochmals zu einer dramatischen Qualitätssteigerung verholfen hat! Ein monumentaler Weinriese voller Ursprünglichkeit und Wildheit mit fabelhaftem Potential (Parker: „Wohl besser noch als 2004 und 2005!”), der in seiner feinwürzig-dunkelbeerigen Stilistik eine Reinkarnation des legendären 1985ers zu sein scheint und wegen seiner fabelhaften Tanninstruktur schon ab sofort höchsten Trinkgenuss bereitet und sich bis ca. 2030+ traumhaft weiterentwickeln wird. Treue Kunden dieser Weltklassedomaine wissen es natürlich schon lange: Selbst die großen Pégau-Jahrgänge sind häufig erstaunlich früh ansprechend und bieten nach Ansicht von Laurence bereits im Alter von 5 bis 8 Jahren für viele Konsumenten den höchsten Trinkgenuss, da sich in dieser Zeit die komplexen Beeren- und Kirschfruchtaromen auf angenehmste Weise mit den wildbretartigen, würzigen, nach Trüffeln, Lakritz, Leder und Tabak duftenden Geschmackskomponenten vereinigen. Für Liebhaber authentischer Rhônegewächse jedoch sind diese Châteauneuf-du-Pape-Urgesteine grandiose Langstreckenläufer, die sich über 10 bis 30 Jahre phänomenal entwickeln und dann eine unvergleichliche Aromenvielfalt aufweisen. Kategorie persönlicher Lieblingswein und magischer Kultstoff für Jahrzehnte!

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Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierteste Weinzeitschrift, präsentiert in ihrer Novemberausgabe 2009 die fünfzig größten Weine aus Châteauneuf-du-Pape. Auf Platz 3 landet die legendäre Cuvée „Centenaire” unseres Kleinodes Les Cailloux, die „normale” Cuvée mit ihrem spektakulär günstigen Preis folgt auf Platz 8. Diese beiden Weltklasseweine aus Frankreichs Jahrhundertjahrgang 2007 möchten wir Ihnen ganz besonders ans Herz legen.

140207 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape „Centenaire”, rouge 2007 120,00 Euro
Wegen der extrem raren Produktionsmenge und der hohen Nachfrage können wir nur 3 Flaschen pro Kunde zuteilen. 96 Parker-Punkte!



140107 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape „Les Cailloux”, rouge 2007 27,00 Euro
Dass auch ein Jahrhundertjahrgang wie 2007 in den Händen eines wahren Könners, eines Magiers aus Châteauneuf, nichts anderes als Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse und Frische sein kann, ein dichter, delikater Saft, ein verschachtelter Baum voller Früchte, die auf einem festen mineralischen Bett ruhen – das ist die wahre originäre Größe! André Brunel, einer der Superstars der Region, hat wiederum einen seiner legendären, subtilen, terroirgeprägten, traditionellen Châteauneufweine vinifiziert, die geprägt sind von reifen Grenachetrauben uralter Reben (die ältesten wurden 1889 gepflanzt!), die auf den extrem kieseligen Böden mit den berühmten ‚galets roulés’ wachsen, dazu das Elixier von ca. 20% Mourvèdre, 12% Syrah und etwas Cinsault: Eine rubinrote Farbe mit purpurnen Reflexen und eine vibrierende Finesse im Glas! Die Nase taucht ein in ein intensives, burgundisch-feines Bukett von kleinen, dunklen Kirschen, warmen schokoladigen Noten, reifen Blau- und Brombeeren und einer feinen steinigen Mineralität. Die Fruchtaromen verleihen dem Wein eine unglaubliche Frische. Eingelegter schwarzer Trüffel und andere edle Pilze verbinden sich mit dem Aroma von satter dunkler Erde und kleinen schwarzen Oliven. Dieser fabelhafte Tropfen gleitet auf die Zunge wie flüssiger Samt, die feinkörnige Säure ist verwoben mit einer reifen, geschmeidigen, extraktsüßen Frucht, geschliffenen, kühlen Tanninen und einer abgrundtiefen Mineralität. Ein ganz feiner, nobler Wein und dennoch von gewaltiger barocker Kraft: Reife Grenache von uralten Rebstöcken prägt unverwechselbar Stil und Charakter! Chapeau, André Brunel!
Parker: „93 Punkte.”
Hoher Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren empfohlen, schmeckt selbst einen Tag nach dem Öffnen aus der angebrochenen Flasche ausgezeichnet, tolles Reifepotenzial!) bis mindestens 2020.

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Und dann liefert der Altmeister und Grandseigneur André Brunel noch einen traumhaft schönen Alltagswein zu dramatisch günstigem Preis:

140507 Les Cailloux (André Brunel), Cuvée Sabrine Côtes du Rhône villages rouge 2007 7,95 Euro
Geradezu exemplarisch verkörpert dieser bezaubernde Wein alle Vorzüge des Jahrgangs 2007: tiefes Rubinrot leuchtet im Glas, opulente Aromen von schwarzen Himbeeren, saftigen dunklen Kirschen, Trüffeln, aber auch zarte florale Noten nehmen die Sinne gefangen, extrem dicht und lang anhaltend pulsiert der Tropfen am Gaumen, geschliffen und rund, ohne jeden Hauch von Überreife, mit einer animierenden Frische.
Weit, weit über all den belanglosen Weinen dieser Region schwebt die Cuvée Sabrine in eigenen Sphären – für Ihre Preisklasse schier unglaublich gut! Unfassbar viel Wein für kleines Geld. Ein absoluter „best buy” mit unschlagbarem Preis-Genussverhältnis. Entsprechend begeistert reagieren auch die Weinkritiker, Robert Parker vergibt zu Recht 90 Punkte („The outstanding 2007 Cotes du Rhone-Villages Sabrine exhibits just what heights this vintage can reach”), der WineSpectaor zückt gar sensationelle 91 Punkte.



In unserem letzten Newsletter vor Weihnachten präsentieren wir Ihnen zudem die Rot- und Weißwein-Favoriten des Jahres von Tino Seiwert, Ralf Zimmermann und Sebastian Georgi:

Sebastian Georgi:

354206 Gauby, Vieilles Vignes, C.d.Roussillon Village, blanc 2006 28,50 Euro
„Einen Lieblingswein des Jahres zu benennen, ist extrem schwer, wenn man Hunderte von Weinen alljährlich probiert. Für mich stand eigentlich außer Frage, dass nur ein Riesling für mich in Frage kommen würde, aber dann war da unsere Weihnachtsfeier bei Pinard. (Was ist noch wirklich Weltklasse außerhalb der grossen Rieslingarmada und feinen, geschliffenen Chardonnays aus dem Burgund? Eine Frage, die ich mir nun schon seit über einem Jahrzehnt stelle und die an diesem Abend beantwortet werden sollte!) Und dann stand er auf einmal da, ganz unscheinbar und funkelte so wunderbar traditionell schon im Glas. Feine, nicht aufdringliche Aromen, die völlig eigenständig sind, subtil eingebundenes Holz. Nein, kein Montrachet, sondern ein Weißwein aus dem Roussillon. Kann so etwas sein!? Ja, kann es. Domaine Gauby, einer der Vorreiter für naturnahen Anbau ist mit dem 2006er Vieilles Vignes ein Meisterwerk der Weißweinkunst gelungen. Fein wie ein Riesling, monumental wie ein Burgunder. Und besonders zu empfehlen zu Gerichten mit erdigen Aromen, insbesondere Trüffeln.”

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219206 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er Cru „Clos Prieur”, rouge 2006 55,00 Euro
„Burgunder müssen reif sein, teuer, große, unaussprechliche Namen haben und nur den oberen 10.000 vorbehalten bleiben. STOP! Das war einmal. Auch das Burgund wandelt sich, auch die knorrigen Weinpersönlichkeiten merken mittlerweile, dass die Weinwelt heute anders tickt. Neue Gedanken tun jedem gut. 20 Jahre auf einen Wein zu warten, der dann vielleicht nicht einmal schmeckt, ist heute völlig an der Zeit vorbei. Deswegen steht mein Rotwein des Jahres exemplarisch für all die Burgunder, die einem sofort das Herz warm werden lassen, und zwar nicht erst nach 20 Jahren. Eine wunderschön integrierte Frucht, die mich an meine Kindheit erinnert, wenn wir Nachbars Kirschen stibitzt haben und die Frucht genossen, so schmeckt dieser Wein. Natürlich hat er Mineralität, hat er Kraft am Gaumen, aber eben nicht unverständlich, sondern auf seine ganz eigene klare Art. Ich mag Rossignol Trapet sehr gerne, weil die Weine unverkennbar sind und einfach Spass machen, gerade in einem geheimnisvollen Jahrgang wie 2006, der unter Kennern dem so großen 2005er eigentlich in nichts nachsteht.”

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Ralf Zimmermann:

Ich habe mir die Aufgabe gestellt, meine Lieblingsweine im Preissegment unter 10 Euro zu küren. Das ist schwer, sehr schwer - zu groß ist die Dichte an Weinen, die diese „Ehre” verdient hätten: Bei den Roten beispielsweise der „Le Mas” von Clavel, der 2007er Nero d'Avola von Morgante, bei den Weißweinen von Leitz unsere eigene Füllung „vom Rheinschiefer” oder der Basisriesling von Seehof und so viele andere. Entschieden habe ich mich für:

652108 Saladini Pilastri, Rosso Piceno 2008 4,95 Euro
„Unser günstigster Rotwein, und trotzdem von einer für seinen Preis geradezu sensationellen (Bio-!)-Güte; ein leckerer Trinkspaß für jede Gelegenheit, zur Pizza, für die Fete oder einfach nur so....”
PS: Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt: „Vollmundiger Wein zu bescheidenem Preis”. Unser meistverkaufter italienischer Rotwein, der zudem aus biologischem Anbau stammt, wird auch von Robert Parker sowohl im Jahrgang 2006 als auch in 2007 (88 Punkte) zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt.



907108 Van Volxem, SaarRiesling 2008 9,95 Euro
„Bei den Weißweinen ist die Kandidatenliste noch länger als bei den Roten, aber mein Lieblingswein ist letztendlich der SaarRiesling von Van Volxem - weil er bei so vielen Gelegenheiten in diesem Jahr der ideale Begleiter war, weil er immer ein Garant für zufriedene Gäste und Freunde ist, weil er durch seinen kleinen Touch Restzucker auch ”rieslingscheue” Weintrinker für diese geniale Rebsorte zu begeistern vermag, weil er Spaß macht....”
PS: Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt in „BonGusto”: „Ich wage die kühne Behauptung: Van Volxems Saar Riesling 2008 - der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.”

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Tino Seiwert:

Ich habe im Jahr 2009 viele große Weine probieren dürfen, die mich emotional zutiefst bewegt haben. Und dennoch kann ich Ihnen, werte Kunden, ohne zu zögern zwei Weine verraten, die mir bei jedem Tasting und auch der Erinnerung daran Gänsehautschauer über den Rücken jagen! Zweimal absolute Weltklasse zu einem, im internationalen Kontext gesehen, fast lächerlich günstigen Preis. Wenigstens einmal im Leben sollte man diese beiden Pretiosen getrunken haben. Auf Ihr Wohl!

940608 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2008 33,90 Euro
Nomen est Omen. Die felsigen, leicht erwärmbaren Schiefer- und Quarzit-Gesteinsböden dieses bis zu 70% steilen Hochplateaus verleihen einer grandiosen Lage ihren Namen und die besondere Mineral formation dem „primus inter pares in unserer Weißwein kollektion des Jahres” ihre typische, sehr feine, ungemein vielschichtige Mineralität, die ich in dieser extrem feinen Form bisher nur in einem der legendärsten deutschen Rieslinge, in Kellers Abtserde nämlich, wahrgenommen habe. „Felseneck” 2008, das ist eine Ode an, nein, das ist DIE Inkarnation von Mineralität. Aber, was ist das auch – und schon wieder sind wie bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate von Schäfer-Fröhlich – für ein leiser Wein, wenn man ihn denn in seiner Jugend unmittelbar nach dem Ausschenken verkostet. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich. Bei einer Blindprobe könnte man ihn zunächst fast übersehen. So piano sein Spiel. Aber dann, wenn man die nächsten Weine probiert hat, die alle schreien, ich bin die Schönste im Land, dann schleicht sich das „Felseneck” ganz sachte, aber immer vehementer ins Gedächtnis zurück, man spürt intuitiv, da hatte man ganz Großes im Glas und man kehrt, magisch angezogen, zu diesem souveränen, unaufgeregten Solitär zurück. Und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrank Einmaliges und Unvergessliches! Ein Rieslingbaby mit allen Anlagen für einen Nobelpreis! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten. Aber: Sich großem Wein hingeben zu können, sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität eines großen Terroirweins in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist ihn erfassen, heißt auch, mit seinen unergründlichen Geheimnissen zu leben, wie bei einer klugen, interessanten Frau, die vielleicht nie alles von sich preiszugeben bereit ist! (Natürlich werden weibliche Leser meiner Zeilen mehrheitlich sich einen dementsprechenden Mann vorzustellen vermögen) Aber sind es nicht gerade die Mysterien Frauen und Wein, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen. Zum Eintauchen verführen, zum extatischen Genuss. So schön und interessant wohlfeile Erklärungen und exakte Beschreibungen auch immer sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussvoller ist das Surfen zwischen den Welten, zwischen oberflächlicher Struktur und innerem Verborgenen, wie viel genussvoller ist das Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung – bei den größten Weinen der Welt wie bei faszinierenden menschlichen Wesen!
Dieser atmosphärische Riesling, der zwischen Himmel und Erde zu tanzen scheint, ist ein transzendentaler, ein beseelter Wein, Maßstäbe setzend, mit Kultwein-Charakter, ein göttlicher Tropfen, die Inkarnation seines unvergleichlichen Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können! „Bockenauer Felseneck Großes Gewächs 2008”: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden. Dies ist ein Fabel-Riesling wie aus einer anderen Welt. Daher bewerte ich ihn mit 100 Punkten, der Idealnote, die ich vielleicht sechs- oder siebenmal in meinem Weingenießerleben überhaupt erst einem Weißwein zuerkennen konnte.

Der FEINSCHMECKER wählt dieses mythische Große Gewächs Felseneck im Riesling-Cup um den besten trockenen Riesling Deutschlands aus 2008 auf Platz eins!
Antrinken würde ich ihn erstmals im Frühjahr 2010, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2030.



604905 Burlotto, Barolo „Monvigliero”, rosso 2005 29,90 Euro
Nach all meinen Trinkerfahrungen mit großen piemontesischen Weinen finden wir hier den ungewöhnlichsten und wohl auch FEINSTEN aller Baroli, gewachsen auf fabelhaften Sandböden (vergleichbar dem legendären Terroir von Rayas) mit hohen Kalkanteilen im Untergrund. Doch es ist nicht nur dieser großartige Boden einer der mythischen und höchst eingeschätzten Lagen des Piemont, die diesen stilistisch einzigartigen Wein prägen, sondern auch seine Vinifizierung: Das Überraschendste ist, dass wie in den alten Zeiten die Trauben noch mit den Füßen gekeltert werden! Niemand sonst im Piemont führt diese alte Methode heute noch fort. Welch mutige und weise Entscheidung! Sie bedeutet in der Praxis, dass auch die Beeren nicht entrappt werden und so ihre ganze komplexe Frucht bewahren können und durch das vorsichtige Treten der ganzen Trauben mit ihren Schalen und Kämmen mit den Füßen (ein hartes Draufstampfen ist dabei gar nicht möglich, da würden die Fußsohlen von den harten Traubenstengeln viel zu sehr schmerzen) werden nur die allerfeinsten, weichen Tannine, ohne jegliche Bitterstoffe, extrahiert. Das Resultat: Ein unverwechselbarer Stil zeichnet diesen urtraditionellen Barolo aus! Ganz anders als die vielen Konzentrationsmonster „schleicht” sich dieses Kätzchen auf leisen Pfoten in alle Sinne und betört durch eine fabelhaft sinnliche Frucht (kleine rote Früchte, v.a. Himbeeren), betörende florale Noten von Rosen und Veilchen und eine burgundische Finesse und Eleganz. Auch im Mund setzt sich diese feine Klarheit des Weines betörend fort und bleibt noch minutenlang am Gaumen haften, wenn das Glas schon lange geleert ist. Und welch Feinheit der Tannine, welch messerscharfe Mineralität! Dieses extrem langlebige, unverwechselbare Nebbiolo-Unikat ist mit keinem anderen Barolo vergleichbar, er erinnert, je nach Entwicklungsstadium, Kenner der großen Weine der Welt an die legendären Gewächse von Rayas, wie sie in den 80er und 90er Jahren einmal geschmeckt haben oder an extrem feinsinnige Musigny! Aber nur wegen der einzigartigen Feinheit und Delikatesse der Frucht sowie der seidenen Tannine. Geschmacklich haben wir die Seele des Piemont im Glas! Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase oder Holzorgien für Bibermäuler. Ein urtraditioneller Referenzwein für unbeirrt auf die Flasche umgesetzte Barolo-Authentizität! Mein persönlicher „coup de coeur” des Jahres für italienischen Wein, wahrlich eine Herzensangelegenheit!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis 2025+.

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Unser Angebot der Woche:

Als Angebot der Woche (gültig, solange Vorrat reicht, längstens bis 27. Dezember 2009) offerieren wir Ihnen zwei herrliche Weine von der Mosel und von der südlichen Rhône:

Weingut Kirsten - Klüsserath Mosel

911905 Kirsten, Riesling Spätlese Köwericher Laurentiuslay 2005 statt 10,90 Euro jetzt nur 8,90 Euro

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Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape

178206 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2006 statt 44,00 Euro jetzt nur 29,90 Euro

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Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen ganz besonders anempfehlen:

990657 Rougié, Kaninchenterrine mit Oliven 180 g 4,40 Euro
Hervorragende Terrine mit hohem Anteil an Kaninchenfleisch (30 %), außerdem Schweinefleisch, Hühnerleber und feine Gewürze. Durch den hohen Anteil an Oliven (10 %) erhält diese Pastete ihr spezielles Aroma. Mit Cognac und Portwein perfekt abgeschmeckt. Ideal zum Baguette.

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Aus unserem Accessoiresprogramm möchten wir Ihnen heute vorstellen:

22071 Screwpull, Activ-Ball, Alubox „GS-300”, Metal statt 59,95 Euro nur 49,95 Euro
(Zum Sonderpreis bis zum 31.12.2009!)
Ein Präsent, das auffällt! Verschenken Sie die attraktive Geschenkbox mit Korkenzieher und Kapselabschneider. Ein Genuss für jeden Weinkenner.

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Beachten Sie auch die große Auswahl weiterer preisreduzierter Jubiläumsangebote aus dem Hause Screwpull!



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann

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