Saarwellingen, 30. Oktober 2009

Pinard de Picard - Newsletter!

Clos des Papes, Les Cailloux, Boudau, Magellan –
zahlreiche begehrte Klassiker unseres Programms frisch eingetroffen!


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

nachdem bereits mehrfach in jüngster Vergangenheit in der Presse die herausragende Qualität des Einstiegsweines der Domaine Boudau aus dem Roussillon gefeiert wurde, freuen wir uns, Ihnen endlich die beiden „großen Brüder” aus dem herausragenden Jahr 2007 präsentieren zu dürfen.
Für André Brunels Cuvée Sabrine vergibt der WineSpectator sensationelle 91 Punkte, und dies bei einem Preis von weniger als 8 Euro.
Im „Berliner Riesling Cup” schneiden unsere Großen Gewächse hervorragend ab: Im Ranking der großen Blindverkostung von 36 Großen Gewächsen des Jahrgangs 2008 finden sich gleich 6 Weine von Pinard de Picard unter den best platzierten 8!


Les Cailloux – Châteauneuf du Pape

Authentische Klassiker traditionellen Stils begeistern mit traumhaft burgundischer Finesse

140507 André Brunel, Cuvée Sabrine Côtes du Rhône villages rouge 2007 7,95 Euro
Geradezu exemplarisch verkörpert dieser bezaubernde Wein alle Vorzüge des Jahrgangs 2007: tiefes Rubinrot leuchtet im Glas, opulente Aromen von schwarzen Himbeeren, saftigen dunklen Kirschen, Trüffeln, aber auch zarte florale Noten nehmen die Sinne gefangen, extrem dicht und lang anhaltend pulsiert der Tropfen am Gaumen, geschliffen und rund, ohne jeden Hauch von Überreife, mit einer animierenden Frische.
Weit, weit über all den belanglosen Weinen dieser Region schwebt die Cuvée Sabrine in eigenen Sphären – für Ihre Preisklasse schier unglaublich gut! Unfassbar viel Wein für kleines Geld. Ein absoluter „best buy” mit unschlagbarem Preis-Genussverhältnis.
Entsprechend begeistert reagieren auch die Weinkritiker, Robert Parker vergibt zu Recht 90 Punkte („The outstanding 2007 Cotes du Rhone-Villages Sabrine exhibits just what heights this vintage can reach”), der WineSpectator zückt gar sensationelle 91 Punkte.


140107 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape 2007 27,00 Euro
Dass auch ein Jahrhundertjahrgang wie 2007 in den Händen eines wahren Könners, eines Magiers aus Châteauneuf, nichts anderes als Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse und Frische sein kann, ein dichter, delikater Saft, ein verschachtelter Baum voller Früchte, die auf einem festen mineralischen Bett ruhen – das ist die wahre originäre Größe! André Brunel, einer der Superstars der Region, hat wiederum einen seiner legendären, subtilen, terroirgeprägten, traditionellen Châteauneufweine vinifiziert, die geprägt sind von reifen Grenachetrauben uralter Reben (die ältesten wurden 1889 gepflanzt!), die auf den extrem kieseligen Böden mit den berühmten ‚galets roulés’ wachsen, dazu das Elixier von ca. 20% Mourvèdre, 12% Syrah und etwas Cinsault: Eine rubinrote Farbe mit purpurnen Reflexen und eine vibrierende Finesse im Glas! Die Nase taucht ein in ein intensives, burgundisch-feines Bukett von kleinen, dunklen Kirschen, warmen schokoladigen Noten, reifen Blau- und Brombeeren und einer feinen steinigen Mineralität. Die Fruchtaromen verleihen dem Wein eine unglaubliche Frische. Eingelegter schwarzer Trüffel und andere edle Pilze verbinden sich mit dem Aroma von satter dunkler Erde und kleinen schwarzen Oliven. Dieser fabelhafte Tropfen gleitet auf die Zunge wie flüssiger Samt, die feinkörnige Säure ist verwoben mit einer reifen, geschmeidigen, extraktsüßen Frucht, geschliffenen, kühlen Tanninen und einer abgrundtiefen Mineralität. Ein ganz feiner, nobler Wein und dennoch von gewaltiger barocker Kraft: Reife Grenache von uralten Rebstöcken prägt unverwechselbar Stil und Charakter! Chapeau, André Brunel!
Hoher Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren empfohlen, schmeckt selbst einen Tag nach dem Öffnen aus der angebrochenen Flasche ausgezeichnet, tolles Reifepotenzial!) bis mindestens 2020.

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Clos des Papes – Châteauneuf du Pape

Finesse und Eleganz von uraltem Rhôneadel!

„L’homme fait la difference” – dieses französische Sprichwort trifft wohl nirgends mehr zu als auf das begnadete Winzergenie Vincent Avril von Clos des Papes.


177308 Clos des Papes, Le Petit Vin d’Avril, Vin de Table, rouge 13,5% Vol. 8,95 Euro
Große Qualität kann so preiswert sein! Le petit vin d’Avril – welch unglaubliches understatement. Neben seinem mit Elogen gefeierten legendären Weltklasserotwein macht Vincent Avril, einer der sympathischsten Winzerstars des Planeten Wein, der, inspiriert durch seine Lehrjahre im Burgund, Finesse und Eleganz im Glase mehr schätzt als lautmalerische Kraftprotzerei, einen phantastisch leckeren Alltagswein zu äußerst sympathischem Preis, der von exzellenten Weinbergen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Châteauneuf stammt, die neben den traditionellen Rebsorten der Region auch einen kleinen Anteil von erstklassigen Trauben der Edelreben Merlot und Cabernet-Sauvignon enthalten – mit einem schlichtweg sensationellen Genussfaktor im Glas: Diese herrlich saftige, granatrote, fast schwarz funkelnde Cuvée mit ihren noblen Waldbeerenanklängen und Noten von Cassis, Himbeer, Flieder, etwas Marzipan sowie Aromen exotischer Gewürze, verdeutlicht ganz klar die Handschrift eines begnadeten Winzers, da sie bei aller Dichte und Konzentration über eine sehr feine, hochelegante Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen, die nur allzu häufig die Stilistik banaler südlicher Weine prägen. Das Besondere an diesem traumhaften Alltagswein ist, dass er keine Jahrgangsbezeichnung trägt, sondern stets eine Assemblage aus verschiedenen Ernten darstellt. So setzt sich dieser wunderbare Trinkwein zusammen aus zwei Drittel Trauben des hervorragenden 2008ers und einem Drittel der beiden großen Vorgängerjahre 2006 und 2007: Diese traumhafte Vermählung dreier genialer Ernten demonstriert eine wunderbar harmonische und ungemein betörende Verbindung ihrer jeweiligen positiven Charakteristika. 


Werte Kunden: Von der Qualität dieser traumhaften Cuvée zu äußerst sympathischem Preis kann so manch überteuerter Châteauneuf-du-Pape nur träumen! Versprochen! Einer der größten Weinwerte der südlichen Rhône, ein Super-Schnäppchen, das man kistenweise in den Keller legen und über Jahre genießen sollte!

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177208 Clos des Papes, Châteauneuf-du-Pape, blanc 2008 39,90 Euro
Der weiße Châteauneuf von Clos des Papes ist sicherlich einer der gesuchtesten Weißweine, die jedes Jahr die Keller um das berühmte Herzstück der Rhône verlassen – extrem rar wie immer, vom Jahrgang 2008 gibt es nur ca. 8.000 Flaschen.
Seine hellgelbe Farbe mit frischen, grünen Reflexen lässt erahnen, welch kraftvoller, aber zugleich überaus eleganter Wein hier im Glase funkelt. Ein großartiges, intensives Bouquet nach Limonen, Orangenzesten, Marillen und Ananas euphorisiert unmittelbar nach der Öffnung die Nase, dicht gewirkt und trotzdem zart. Nach einigen Stunden in der Karaffe drängen sich andere Aromen in die erste Reihe, an die Stelle der exotischen Fruchtnoten treten eine extreme Kalkmineralik, Toffee und Erdnuss.
Am Gaumen wiederholt sich die faszinierende Tiefe und Vielfalt der Aromen, fast zärtlich harmonieren hier Flugananas, gerösteter Fenchel, Anis, Austernkraut und nussige Noten.
Auf der Zunge strotzt der Wein vor Tiefe und Frische, präsentiert sich dicht, reintönig und vielschichtig zugleich bei einer unglaublichen Feinheit. Dabei wird der Wein nach etwa drei Jahren Reifung auf der Flasche immer mineralischer und etwa ab dem Alter von 10 Jahren kommen Honigaromen und Anklänge an geröstete Mandeln und exotische Früchte hinzu.
Ein ganz großer weißer Châteauneuf-du-Pape und eine herausragende Alternative für Liebhaber großer französischer Weißweine, die auch außerhalb des Burgunds auf der Suche nach vinologischen Schätzen sind.
Ein perfekter Essensbegleiter mit ausgezeichnetem Entwicklungspotential für mindestens 10-15 Jahre.



Domaine de Boudau

Die authentischen Roussillon-Weine vom Fuße der majestätischen Pyrenäen zu ungewöhnlich attraktiven Preisen werden in der französischen und deutschen Fachpresse mit Ehrungen überhäuft!

347108 Boudau, Le Clos, Côtes du Roussillon, rouge 2008 7,90 Euro
FEINSCHMECKER: Top-Einkaufstipp für Weine unter 11 Euro!

In der Farbe von einem tiefen Granatrot geprägt, fasziniert diese bereits in ihrer Primärfruchtphase sehr zugängliche, herrlich schmeichlerische Cuvée (Grenache-dominiert, dazu Syrah und Carignan) mit einer warmen und seidigen Frucht in der Nase: Schwarzkirsche, Milchschokolade, eingelegte Himbeeren und Cassis, rote reife Paprika, dazu würzige Düfte, die an Rosmarin und Bratenfond erinnern sowie feine florale Noten, in Richtung Veilchen und Flieder gehend. Unterlegt ist diese traumhafte Melange von einer feinen und eleganten Graphitnote, hinzu tritt eine Aromatik, die an geröstetes Schwarzbrot erinnert. Am Gaumen wiederum eine charmante und zugleich erfrischende Kirsch- und Beerenfrucht, die in einem faszinierenden Spannungsverhältnis stehen zu feinherben Noten von Schlehen, Holunderbeeren und wilder Weichsel. Sehr elegant, bei aller außergewöhnlichen Fülle und Dichte für einen solch attraktiven Alltagswein von eher femininer Stilistik, mit einer traumhaft schönen Frische versehen infolge einer fabelhaften Säurestruktur, die so charakteristisch ist für die besten Weine des Roussillon in diesem großen Jahrgang.
FEINSCHMECKER: „Sehr attraktive Cuvée aus den traditionellen Sorten des französischen Südens. Am Gaumen schmeichelnd und elegant, intensive Aromen von reifen dunklen Beeren, dazu von einer schönen Frische und mit sehr feinen Tanninen”. 

Dazu gibt es sensationelle Bewertungen dieses leckeren Alltagsweines unserer Spitzendomaine vom Fuße der majestätischen Pyrenäen: Eine Goldmedaille im Concours National des Vignerons Indépendants 2009 und schier unglaublich: In der Revue du vin de France wird dieser Leckerschmecker im Jahrgangsreport 2008 zu den größten Weinen des Roussillon gezählt und damit eingerahmt von den um ein Vielfaches teureren Luxuscuvées der Prestigegüter. Ein Schnäppchen, werte Kunden, wie man es einmal in einem Jahrzehnt zu finden vermag! Dies ist einer dieser authentischen Tropfen aus dem Süden Frankreichs mit seidenen, hochfeinen Tanninen, die den legendären Ruf des Midi begründet haben. Kistenweise in den Keller einlagern!
Höhepunkt Mitte 2010 bis 2013.

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347307 Boudau, Cuvée „Henri Boudau”, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2007 11,00 Euro
Welch verführerische Cuvée (60% Syrah, Grenache und Carignan) mit einer komplexen und dichten Nase mit Anklängen an Mon Chérie-Kirschen, edle Grand Cru Bitterschokolade, Pflaumenmus, getrocknete Feigen und Datteln, reife Brombeeren, Madagaskar-Vanillestangen, an wogende Felder voll duftender provençalischer Kräuter kurz vor der Ernte, wilde Waldbeeren und frisch gebackene Brotkruste. Dazu Anklänge an Holzrauch, feuchte Rosenblätter, dunklen Tabak und etwas Vanille vom 12-monatigen Ausbau in französischen Barriques. Am Gaumen schmeichlerisch und die Zunge mit einer betörenden roten Beerenfrucht und kraftvollen Würznoten liebkosend, aber auch elegant, frisch und fein mineralisch mit cremiger Textur und einem langen, rassigen, finessenreichen Finale mit cremigen, weichen, seidenen Tanninen. Ein toller Wein, der eindrücklich demonstriert, dass sich verführerische Opulenz und Finesse in keinster Weise widersprechen müssen.
Ein weiterer kongenialer Nachfolger des 2002ers, der von einer Jury von 31 Weinfachleuten aus 8 Ländern die begehrte Saint Bacchus-Trophäe verliehen bekam, um die sich nicht weniger als 390 Weine beworben hatten! Der 2004er erhielt dann die höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE und unser heute präsentierter 2007er stellt in seiner Kategorie den bisherigen Gipfel im vinologischen Schaffen der sympathischen Geschwister Boudau dar.
Trinkvergnügen pur ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2015.

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347207 Boudau, Cuvée Patrimoine, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2007 17,50 Euro
Der Spitzenwein unserer so beliebten Domaine: extrem selektiv geerntete, exakt auf den Punkt gereifte, kerngesunde Grenachetrauben, dazu ein kleiner Anteil im fast unmerklichen Barrique ausgebaute Syrah und erstklassiger Carignan prägen den Charakter dieser betörenden, tief dunkelroten, opulent-fruchtigen Cuvée: Sehr komplexe Nase nach reifen roten Früchten, Maulbeeren, Cassis, Blaubeeren, Kirschen, Weihnachtsmarkt- Bratapfel und ganz feinen Gewürzen (Nelke, Kardamon, Zimt, Vanillestange) sowie eine feine erdige Graphit- und Feuersteinnote. Im Mund hocharomatisch, sehr expressiv und vielschichtig, neben den wilden Waldbeeren faszinieren ein Hauch von Kaffee, getrockneten Feigen, Früchtebrot und zarter Schokolade, fein unterlegt von wilden Kräutern, Teer- und mineralischen Anklängen. Zudem birgt der faszinierende Nachhall intensive Noten von Schwarzbrot und Röstnoten von Arabica-Kaffee in sich. Schmeichlerisch, geradezu lasziv-erotisch kleidet der Wein den gesamten Gaumen aus, lädt sinnlich zum Genießen ein, verführt durch seine Cremigkeit und besitzt eine wunderschöne Balance. Sagenhaft seidige Gerbstoffe binden sich perfekt ein in die animierende Säure- und Tanninstruktur dieses Weines, der zu den charaktervollsten und authentischsten seiner Region gehört, trägt er doch, großen Gewächsen aus dem Priorat nicht unähnlich, die Sonne des Südens und die Kraft seiner exponierten Lagen in sich. Der konzentrierteste und beste Wein bisher, der auf der Domaine Boudau vinifiziert worden ist! 

„Ich dachte nicht, dass die Cuvée Patrimoine an den traumhaft schönen 2004er und den dritten Gewinner des Saint Bacchus Preises in 2005 anknüpfen kann: Doch diese betörende Vermählung von Konzentration und Finesse hat mich eines Besseren belehrt. Ein fabelhafter Rotwein, der nach Gerichten mit süßen Einflüssen geradezu ruft: Ein Rehragout mit Preiselbeeren, geräucherte Taube mit Brombeeresoße oder Ente mit Honigkruste ergänzen diesen Weinstil perfekt! Ein großer Wein des französischen Südens aus einem ganz großen Jahr,” lobt begeistert Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005.

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Domaine de Magellan

Burgundischer Starwinzer kehrt seiner Heimat den Rücken, um im Languedoc finessenreiche Weine zu bezahlbaren Preisen zu vinifizieren!

Der ungemein sympathische Bruno Lafon stammt aus einem der berühmtesten Weingüter des Burgunds: Die großen weißen Burgunder der Domaine Lafon aus Meursault besitzen unter Weinliebhabern weltweit einen magischen Klang. 10 Jahre lang hatte Bruno die Domaine zusammen mit seinem Bruder Dominique geleitet, dann wurde es ihm in der Heimat zu eng, er suchte die Herausforderung und wurde im Languedoc fündig. Das Resultat: Binnen weniger Jahre sind seine Weine für Intimkenner der Szene in ganz Frankreich, denen es weniger auf das Etikett als auf den Flascheninhalt ankommt, zu einem absoluten Geheimtipp avanciert, denn solche in ihrer Stilistik burgundisch feine Weine zu derart extrem günstigen Preisen, die das Gefüge im Languedoc auf den Kopf zu stellen vermögen, sind ein Glücksfall für jeden kundigen Weinkenner!


363106 Magellan, Colline „Vieilles Vignes”, VdP Cotes de Thongue rouge 2006 5,95 Euro
Der Zauber alter Reben („Vieilles Vignes”) mit seinen niedrigen Erträgen und einem daraus resultierenden fabelhaften Most mit einer großen inneren Dichte, die strahlende mediterrane Sonne und die würzige Kräuterlandschaft der Provence spiegeln sich in Bruno Lafons provokant preiswerter Cuvée „Colline” traumhaft wider: Die betörenden Düfte des Mittelmeerraumes scheinen in diesem faszinierenden, fröhlichen, südlichen Wein in der Flache eingefangen worden zu sein und entsteigen nun wohlig dem Glase. Und dieser leckere Alltagswein „Colline” aus Merlot (bis zu 30 Jahre alte Reben und damit mit die ältesten Merlotreben des Languedoc) und Syrah entspricht genau jener Sorte einer verzaubernden Cuvée, nach der wir immer wieder (und zumeist vergeblich) suchen, wenn wir uns in großen Verkostungen durch Myriaden mediokrer Weinchen und damit unzählige Enttäuschungen durchtrinken, immer wieder in der Hoffnung nach einem neuen Weingut, das zwar noch nicht bekannt ist, dennoch außergewöhnlich gute Qualitäten produziert und seine Weine zu besonders konsumentenfreundlichen Preisen verkauft. Diese extrem schwierige Suche gleicht der nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen! Doch Bruno Laffon, geschult in den Winzerschmieden des Burgunds mit ihren höchsten Qualitätsansprüchen, hat mit seinem „Colline” gar noch alle unsere Erwartungen weit übertroffen: Edle Merlottrauben sorgen für eine reife, geschmeidige, lasziv-verführerische Note, noble Syrah steuert intensive Gewürznoten und gluthäutige Rasse bei. Im Duft verlocken Aromen von würzigen Blaubeeren, reifen Schwarzkirschen, cremiger Schokolade, roten Früchten und feinen Kräutern wie Thymian, Minze und Haselnuss. Am Gaumen eine herrlich vollmundige, reife und samtige Textur. Traumhaft weiche, exakte Tannine im betörenden und sehr eleganten Abgang sorgen für Struktur und ein tolles Trinkvergnügen schon in der Jugend! Sicher, dies ist kein Wunderwein, der ernsthaft unsere Spitzencuvées aus dem Languedoc herausfordern könnte, aber ein mit viel Herzblut und handwerklicher Präzision aus naturnahem Anbau vinifizierter, saftiger, ungemein leckerer Alltagswein des wilden französischen Südens mit einem fabelhaften Preis-Genuss-Verhältnis! Genau diese Art von trinkanimierenden Weinen hat vor gut zwei Jahrzehnten die Qualitätsrevolution im Languedoc ausgelöst und den großen Siegeszug südfranzösischer Weine eingeleitet. Schön, dass man heute noch (oder endlich wieder?) derartige Trouvaillen im Midi entdecken kann.



„Berliner Riesling Cup”

In seinem Weinblog „Der Weinlakai” auf stern.de veröffentlicht Tobias Treppenhauer die Ergebnisse einer großen Rieslingblindverkostung in Berlin, in der 36 Große Gewächse aus dem aktuellen Jahrgang 2008 zum Wettstreit antraten. Gleich 6 Weine aus unserem Programm schafften dabei den Sprung auf die ersten 8 Plätze.


Platz 2:

940908 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro


Platz 3:

957308 Kühling-Gillot, Nackenheim Rothenberg Riesling Großes Gewächs 2008 39,00 Euro
In Subskription, Auslieferung im nächsten Frühjahr.


Platz 4:

940608 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2008 33,90 Euro


Platz 6:

970708 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2008 34,00 Euro

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Platz 7:

Dönnhoff, Hermannshöhle, leider bereits ausverkauft


Platz 8:

957208 Kühling-Gillot, Nierstein Pettenthal Riesling Großes Gewächs trocken 2008 29,00 Euro


Unser Angebot der Woche:

Als Angebot der Woche (gültig, solange Vorrat reicht, längstens bis 7. November 2009) offerieren wir Ihnen zwei leckere Weine aus Württemberg und dem Burgenland:

Weingut Rainer Schnaitmann - Württemberg

981505 Schnaitmann, Fellbacher Lämmler Riesling Spätlese trocken 2005 statt 23,00 Euro jetzt nur 16,90 Euro
Schon an der satten goldgelben Farbe, mit der dieser phantastische Riesling ins Glas läuft, erkennt man, dass es sich hier nicht um einen Wein handelt, von dem man nebenher das berühmte Viertele „schlotzen“ kann, sondern um einen kraftvollen und hintergründigen Riesling der absoluten deutschen Spitzenklasse. „Auf Mergel und Schilfsandstein gewachsen, bringen die Trauben die Art von Kraft und Aromen mit, die man als typisch für den wieder gefundenen württembergischen Rieslingstil bezeichnen kann. Der Wein wurde erst im September 2006 abgefüllt, nach 10 Monaten auf der Vollhefe. Er zeigt deswegen eine sehr mineralische Art und eine tiefgründige Stilistik, ist von einer subtilen Frucht geprägt und auf eine lange Lebensdauer angelegt”, beschreibt Rainer Schnaitmann selbst diesen großen Wein. Die Nase wird betört von der saftigen, fleischigen Aromatik vollreifer Pfirsiche, mit Anklängen von reifer Ananas und Orangenzeste sowie einer feinherben, zart hefigen Note, eingebettet in eine traumhafte Mineralität. Am Gaumen präsentiert er sich herrlich saftig, mit einer wunderschön integrierten Säure und einem wiederum ungemein animierenden, leicht herben, tief mineralischen Nachhall. Dieser grandiose Riesling passt hervorragend zu leicht exotischen Gerichten wie Rotbarbe mit Orangenmarinade auf Vanille-Kartoffelschaum oder einem Rinderfilet mit cremiger Blauschimmelsoße und glacierten Pfirsichspalten, er eignet sich aber selbstverständlich auch zu Klassikern wie Currygeschnetzeltem oder Seezunge „Müllerin”.
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2012.

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Weingut Prieler - Neusiedlersee-Hügelland

731704 Prieler, Schützner Stein, rot 2004 statt 21,90 Euro jetzt nur 14,90 Euro
Durch die idealen Wachstumsbedingungen rund um das Naturschutzgebiet des Schützner Steins mit seinen optimalen mikroklimatischen Bedingungen besitzt diese phantastische Cuvée eine herrlich animierende Frucht mit schiefrig-mineralischen Noten, saftig-weiche Gerbstoffe und eine schmelzige Textur, so dass sie verführerisch weich über die Zunge gleitet. Rote Beeren und schwarze Johannisbeeren mit feiner Kräuterwürze, Thymian, ein Hauch von Bitterschokolade und Kaffee sowie feine mineralische Noten faszinieren in der Nase. Am Gaumen präsentiert sich diese traumhaft balancierte, „ausgezeichnete Cuvée, die in 2004 mit dem normalerweise für den ‚Goldberg’ vorgesehenen Traubenanteil aufgewertet wurde” (VINARIA) aus Blaufränkisch und Merlot saftig und fruchtig, mit herrlichen Wildkirschnoten, feinen Röstaromen, edler Würze, toller Struktur und mit elegantem, mineralischem Spiel. Im betörenden Abgang wieder dunkle Frucht, feine Tannine und mineralische Noten.
„Ein beeindruckend tiefgründiger Wein, der zwar jetzt schon Vergnügen pur bereitet und der in ein bis zwei Jahren so manches Bordelaiser Gewächs in den Schatten stellen wird und Lagerungspotential bis mindestens 2015 besitzt. Ein Wein für Liebhaber der Finesse”, so das begeisterte Urteil von Christina Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005.

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Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen ganz besonders anempfehlen:

99410208 Castelas, Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra, Ernte 08/09 0,5 l 13,90 Euro
Im vorletzten Jahr hatten wir dem FEINSCHMECKER den noch preiswerteren Bruder des Spitzenöls der Domaine zur Verkostung angestellt, das „Mas de l’Olivier”. Das Resultat: Auch diese Qualität ist dermaßen gut, dass der FEINSCHMECKER (6/2007) dieses unglaublich preiswerte Öl als Nachfolger seines großen Bruders „als das beste von ganz Frankreich” feierte. „Der beste Ölproduzent Frankreichs ist wieder einmal Jean-Benoit Hugues aus Les Baux-de-Provence”. Für welches der beiden Öle Sie, werte Kunden, sich entscheiden wollen, hängt auch von Ihren geschmacklichen Präferenzen ab. Das etwas teurere Öl schmeckt cremiger und ist extrem ausgewogen, das „Mas de l’Olivier” pikanter und etwas schärfer. Zwei sensationelle Öle, die ausdrücklich demonstrieren, dass in der Mühle Castelas die besten Olivenöle Frankreichs, nicht wenige Kenner meinen, der ganzen Welt, hergestellt werden.

Ernte 2008/2009

Castelas, Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann