Saarwellingen, 18. September 2009

Pinard de Picard - Newsletter!


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserem heutigen Newsletter stellen wir Ihnen einige absolute Highlights von Spitzengütern aus drei renommierten Regionen und drei grandiosen Jahrgängen vor:
Das Château Beaucastel präsentiert mit dem 2007er Jahrgang den besten Coudoulet aller Zeiten und die Domaine Rossignol-Trapet erhält ganz aktuell für ihre 2006er Gewächse Traumbewertungen von Jancis Robinson! Zudem stellen wir Ihnen weitere herausragende Weine aus der einzigartigen 2008er Kollektion des Weinguts Van Volxem vor.


Château Beaucastel – Châteauneuf-du-Pape

Endlich lieferbar: der lang ersehnte Coudoulet 2007, der beste aller Zeiten!

174507 Beaucastel, Coudoulet de Beaucastel, rouge 2007 16,95 Euro
Nur die berühmte „Autoroute du soleil” trennt das exzellente Terroir des ,Coudoulet’ von dem des unmittelbar angrenzenden legendären ,Chateauneuf’ von Beaucastel! Seit mehr als 30 Jahren bereits werden die erstklassigen Mourvèdre-, Syrah-, Cinsault- und Grenachereben für den traditionell in Holzfudern ausgebauten ,Coudoulet’ biodynamisch bewirtschaftet und wurzeln tief in den kalkhaltigen Böden, die teppichartig mit den berühmten „galets roulés” bedeckt sind.

Château Beaucastel
Frühlingszauber auf Château Beaucastel

Und so prunkt dieses köstliche, purpurrot seidig glänzende Elixier, nachdem die ungemein verführerische Nase mit intensiven Fruchtaromen und einer leicht salzigen Note die Vorfreude auf den ersten Schluck ins Unermessliche steigert, mit einem komplexen, höchst animierenden Aromenspektrum von dunklen, reifen Oliven, Maulbeeren und Brombeeren, schwarzer, mineralischer Erde und Unterholz, die Syrahtrauben lassen würzige, pfeffrige Noten einfließen, dazu getrocknete Minze, Anis!, Röstaromen von einem offenen Grillfeuer und zarte Anklänge an geräuchertes, speckiges Fleisch – all dies verpackt in einem vollmundigen und doch so unglaublich feinen, eleganten, ausbalancierten Körper.

Was für ein großer Wurf ist der Familie Perrin mit diesem Wein gelungen!
Es genügt ein einziges Wort, um all die verzaubernden Sinneseindrücke trefflich zusammenzufassen: Genial!
Und so ist es nicht verwunderlich, dass der große Kenner und Liebhaber grandioser Gewächse von der südlichen Rhône, Robert Parker, zu einer ähnlich euphorischen Bewertung kommt: „The 2007 Cotes du Rhone Coudoulet red may be Beaucastel’s finest example of this wine since they first introduced it in 1978”.
Sprach’s, vergibt 91-93 Punkte und empfiehlt den Kunden, sich diesen „prächtigen Wein kistenweise in den Keller zu legen.”
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!

Der Coudoulet 2007, der BESTE Coudoulet aller Zeiten: Das ist schlicht die Qualität großer Châteauneuf-Weine zu einem absoluten Schnäppchenpreis! Rhôneadel von traumhafter Finesse und selten erlebter spielerischer Eleganz!

Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis wenigstens 2020.

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175007 Perrin, „Peyre Blanche” Cairanne Village rouge 2007 9,90 Euro
Natürlich handelt es sich bei den prestigeträchtigen legendären Renommier-Châteauneufweinen von Beaucastel um die Flaggschiffe der Familie Perrin, daneben erzeugt man aber auch in ebenfalls biodynamisch bewirtschafteten erstklassigen Lagen um Châteauneuf-du-Pape herum, die das gleiche vorzügliche Terroir der Prestigeappellation aufweisen, köstliche Rotweine im charakteristischen Stil der südlichen Rhône. Und einer dieser fabelhaften Rotweine von traumhaften Satellitenlagen um das Epizentrum kommt von malerischen, extrem steinigen Weinbergen aus Cairanne, einem traumhaften Örtchen „mit einem beeindruckenden Potential” (Parker). Die betörende, ungemein schmeichlerische, Grenache-dominierte Cuvée ‚Peyre Blanche’, ein qualitativ herausragender und gleichzeitig einer der preis,wertesten’ Weine der Rhône, wird extrem schonend und ohne kellertechnische Eingriffe aus kleinbeerigen Trauben uralter Reben vinifiziert, die einen dunkelroten, höchst authentischen Wein voll sinnlicher süßlicher Frucht und einem Touch ungebändigter Wildheit ergeben. In der Nase faszinierende Anklänge an leckere blaue Beeren, aromatische Kräuter der Provence, Süßkirschen und Karamell. Am Gaumen von einer betörenden, ganz seltenen Weichheit und Cremigkeit bestimmt, komplex, von exzellenter Struktur, dicht und dennoch elegant und geschliffen und jahrgangsbedingt mit einer traumhaften Frische gesegnet. 2007 ist schlicht an der südlichen Rhône, wie Parker euphorisch postuliert, der größte Jahrgang aller Zeiten! Und dieser phantastische Wein aus einem Super-Rhônejahr ist nach meinem Geschmack wegen seiner feinst balancierten Stilistik, der Vermählung einer großartigen inneren Dichte, seidenen, traumhaft weichen Tanninen und seiner herausragenden Frische DER Referenzwein seiner aufstrebenden Region Cairanne. Es gibt nicht viele Châteauneufweine, von den teuren Prestigegewächsen der absoluten Spitzendomainen abgesehen, die dieser Preissensation das Wasser reichen können! Herzlichen Glückwunsch Pierre Perrin zu dieser phantastischen Leistung!

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174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro

„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”! Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein des fabelhaften Jahrgangs 2007 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Und im phantastischen Jahr 2007 ist diese faszinierend harmonische, elegante, traumhaft frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault in ihrer sympathischen Preisklasse wohl weltweit fast ohne Konkurrenz! Die Ursache: Die südliche Rhône wird in dieser Dekade von einer fast „unheimlichen” Serie großer Jahrgänge heimgesucht. Bis auf den in den sintflutartigen Regenfällen des September abgesoffenen 2002er waren alle Jahrgänge schlichtweg groß, sie unterschieden sich nur in ihrer jeweiligen Stilistik. Gab es also in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren pro Dekade nur 2-3 herausragende Resultate, kann man aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen und einer im Vergleich zu früher wesentlich engagierteren Weinbergsarbeit durch bestens ausgebildete Winzer ab 2000 fast ununterbrochenen von einer Jahrhundertqualität sprechen und 2007 scheint allem die Krone aufzusetzen! Zusammen mit Deutschland hat ganz Südfrankreich (also auch das Languedoc und das Roussillon) in 2007 europaweit die schönsten Resultate aufzuweisen mit dramatisch guten Qualitäten! Und was wir Ihnen heute hier als herrlich leckeren Alltagswein präsentieren, unser Wort drauf, sprengt alles, was wir in den letzen Jahren in dieser sympathischen Preisklasse probieren durften! Dieser phantastische Bio-Wein bietet eine tiefe, undurchsichtige schwarzrote Farbe (aber nur vom Extrakt der Trauben und nicht aus Frankensteins Chemielabor!), ungemein verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Brom- und wilden Waldbeeren, Veilchen, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Konzentration und Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positiven Sinne zu „everybodys darling” und einem hedonistischen Trinkvergnügen. Werte Kunden, dieser Wein ist so dramatisch gut, dass er die Qualitätshierarchie in so mancher Blindprobe auf den Kopf stellen wird. Dieses Geschenk der Natur sollten Sie sich kistenweise in Ihren Keller legen. Solch eine Qualität zu solch unmöglichem Preis wächst alle 10 Jahre einmal, vielleicht! Große Qualität kann bisweilen so unfassbar preiswert sein!


Zu genießen ist dieser Schmeichler der Sinne ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis wenigstens 2012.

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Domaine Rossignol-Trapet – Brandaktuell von Jancis Robinson mit der höchsten Bewertung des Burgund geadelt!

Allen Freunden großer burgundischer Rotweine können wir mit großer Begeisterung zwei sinnliche Pinot Noir der Domaine Rossignol-Trapet in Gevrey-Chambertin anempfehlen: Sie wissen, werte Kunden: Unsere von der französischen wie der internationalen Fachpresse enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des letzten Jahrzehnts fasziniert mit traumhaften Pinot Noir aus zertifiziertem biodynamischem Anbau und phantastischem Preis-Genuss-Verhältnis! Eine großartige Bewertung erhielt unser Kleinod nach „einer dreitägigen Blindverkostung in Beaune von über 300 TOP-Burgundern aus 2006”, so Jancis Robinson am 12.9. auf ihrer Homepage, die dem Chambertin Grand Cru ex aequo mit drei anderen Weltklassweinen mit 18,5/20 Punkten begeistert die höchste Bewertung des Jahrgangs zuerkennt: „We all went silent with these wine”. Herzlichen Glückwunsch unserem sympathischen Brüderpaar David und Nicolas Rossignol zu diesem neuerlichen grandiosen Erfolg!


Domaine Rossignol-Trapet


219006 Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge 2006 14,50 Euro
Feinheit und Finesse heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noir. Nicht Extraktion, Kraftmeierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere so ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische „Einstiegsdroge” aus bestens gepflegten, bis zu 50 Jahre (!) alten Reben im biodynamischen Anbau, die den Maßstab in ihrer sympathischen Preisklasse im gesamten Burgund mitdefinieren: „This is very Gevrey in character”, lobt Meadows unser 2006er Juwel begeistert. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis? In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten (Himbeeren!) und reifen schwarzen Sauerkirschen: Am Gaumen eine erstaunliche Dichte für einen „einfachen” Bourgogne, ungemein feingliedrig und delikat mit zarten erdigen Anklängen – Ein präsentes feines Säuregerüst sowie edle Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung über die nächsten 5 Jahre! Großer Genuss kann so preis„wert” sein!

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219606 Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge 2006 89,00 Euro
Der Reiz authentischer Pinot Noir des Burgund liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt, im Unterschied zu vielen ihrer belanglosen Pendants aus Übersee. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich in ihrer gesamten Komplexität erst nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von der besten Grand-Cru Lage der Appellation: Ein Meisterwerk! Die innere Kraft und Dichte scheinen schwerelos – Sie werden aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie sie nur der größten aller Gevrey-Lagen zu eigen ist. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst und biodynamischer Weinbergspflege: Ein Monument von vollkommener Harmonie, mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Phantastisch subtile, betörende, komplexe Frucht. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge: Alle Attribute eines großen Burgunders sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag.


Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.

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Weingut Van Volxem

Der Rebenflüsterer Roman Niewodniczanski hat in 2008 eine Kollektion vinifiziert, über die man in Jahren noch sprechen wird!

Zwei Weine aus dieser atemberaubenden Kollektion möchten wir Ihnen heute vorstellen:

907608 Van Volxem, Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2008 32,00 Euro
Welch fabelhafter Riesling, hervorgegangen aus dem Filetstück einer exzellenten Paradezelle des Pergentsknopp, genau: aus dem steilsten Kernstück mit den ältesten Reben eines der berühmtesten Weißweinterroirs der Welt und vinifiziert in der Obhut eines großartigen Winzers und magischen Künstlers! Roman erzählt begeistert: „Nie zuvor haben wir derart reife, nach Orangenblüte, Grapefruit und herrlich exotischen Früchten duftende Trauben in Händen halten dürfen. Es hat sich wiederum gelohnt, extrem lange mit der Ernte zu warten, um diese winzig kleine Menge an aromatisch vollreifen Beerchen aus dieser Steillage zu ernten. Es ist schlichtweg eine meine bisher qualitativ besten Ernten”. Und wie recht der Kerl hat! Welche Vielfalt der Aromen verströmt sich im Glase! Konzentriertes Steinobst, hochreife Weinbergspfirsiche, Mirabellen, reife Feigen, Orangenzesten, Williamsbirnen, Grapefruit, raffiniert verquickt mit mineralischen Gesteinsnoten, frischem Ingwer, Kardamon, Korianderblätter, dazu ungemein intensiven Jod-Salz-Anklängen, welche den Hauch einer salzigen, erfrischenden Meeresbrise ins Glas hineinwehen. Bereits im betörenden Duft offenbart sich so eine Symbiose aus tiefer mineralischer Würze, dichter Cremigkeit und Komplexität einer der feinsten aller Schieferlagen Deutschlands, die sich am Gaumen mit Grandezza fortsetzt.

Weingut Van Volxem
Extrem lockerbeerig und kerngesund strahlen die Träubchen
mit der Sonne um die Wette
© VanVolxem.com


Hier entfaltet sich dieser monumentale Riesling wie ein großer roter Burgunder in seiner ganzen Komplexität. Zupackender, präziser, markanter als in den Jahren zuvor: Blauer und ein kleiner Anteil roter Schiefer prägt seine wahnwitzig dichte, mineralische Struktur, welche die Sinne eines jeden Genießers betört. Roman Niewodniczanski erweist sich als sensibler Interpret eines Terroirs, das er sinnlich erlebbar in Wein überführt hat: Extrem fein und elegant entwickelt dieser Weltklasseriesling nach einigen Monaten der Flaschenreife eine noch cremigere Textur, wird aber niemals seine noble Stilistik und fordernde Tiefgründigkeit verlieren. Ein irrsinnig mineralischer, edler Aristokrat mit einer großen Länge und wiederum Orangenzesten im nicht enden wollenden, in reife Säure, opulente Textur (ein Babyspeck, der in den nächsten Monaten deutlich abschmelzen und die Mineralität immer focussierter zum Tragen kommen lassen wird) und duftende Rosenblüten eingebundenen Abgang, an den man sich noch Tage nach der Verkostung gerührt zurückerinnert. Man muss aber nicht zwangsläufig ehrfürchtig meditierend genießen, denn dieser fabelhafte Wein verfügt über einen ungemein hohen Trink- und Genussfaktor. Dieses Meisterwerk mit expressiver Schieferqualität vom in der ganzen Welt vielleicht berühmtesten Weinberg Deutschlands erfüllt alte Lagenklassifikationen mit neuem Leben! Chapeau!

Diese traumhafte Balance macht den P. – wie eigentlich alle Van Volxems in jedem Jahrgang – zu einem grandiosen Essensbegleiter zu edlen Fischgerichten, zu Geflügel, zu asiatischer Küche und selbst zu rotem Fleisch oder Wildgerichten!

Präzision im Trunk, in der Brillanz der Frucht, der Komplexität der Würze und der bestechend interpretierten abgrundtiefen Mineralität, die ihre grandiose Spur von der Zungenspitze bis zum Ende köhärent verbreitet: Selten, ganz selten in meinem Leben habe ich einen Weißwein im Glase gehabt, der mit einer derartig rassigen Mineralität alle Sinne herausforderte! Zu genießen ab sofort (unbedingt Dekantieren), Höhepunkt 2012+ bis nach 2025.

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Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com


906208 Van Volxem, Goldberg Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro
Goldberg in Wawern? Noch nie gehört, werden sicherlich jetzt viele von Ihnen denken. Verständlich. Denn diese Lage war quasi aus dem kollektiven Weingedächtnis der Deutschen verschwunden. Dabei war sie dereinst so berühmt wie beispielsweise Château Latour im Bordelais: Denn diese fabelhafte Steillage in Wawern, ein Ort, der historisch gesehen als älteste Lage der Saar gilt und dessen beste Parzellen im Goldberg liegen, besteht aus roten, eisenreichen Schieferverwitterungsböden, die vielleicht das größte Terroir an der Saar überhaupt bilden: In der frühen Blütezeit von Mosel-Saar-Ruwer, Ende des vorvergangenen Jahrhunderts, kamen, wie alte Preislisten beweisen, aus dieser grandiosen Lage phantastische Rieslinge, die stets zu den drei teuersten Weinen von Mosel, Saar und Ruwer gehörten. Und auch in den alten preußischen Steuerschätzlisten von 1860, die strikt an der Qualität der Weinberge ausgerichtet waren, wurde diese legendäre Lage wegen ihrer optimalen mikroklimatischen Gegebenheiten wie Schiefergehalt des Bodens, Wasserführung und Sonneneinstrahlung in die höchste Abgabenstufe eingereiht! Dieses absolute Spitzen-Terroir hat Roman Niewodniczanski, dem die Region der Saar so unendlich viel zu verdanken hat, neu erworben und in den nächsten Jahren werden aus dieser Parzelle Einzellagen-Rieslinge kommen, die mit Sicherheit den legendären, aber verblassten Ruhm dieses Weinbauortes in neuem Glanze erstrahlen lassen. Für geschichtlich Interessierte: Jakob Lintz hieß das dereinst von Mönchen angelegte Weingut in seiner Glanzzeit, das in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Zwischenweltkriegszeit und mangels geeigneter Erben in der Bedeutungslosigkeit versank. Nur der Name Goldberg für die seinerzeit so hoch gerühmten, teilweise noch mit phantastischen alten Reben bestückten Parzellen (in Anlehnung an die qualitativ einzigartigen goldbeerigen Träubchen, die in dieser Renommierlage der Saar wuchsen) hat bis heute Bestand.

Und diese lange der Vergessenheit anheim gefallene mythische Lage, diesen einzigartigen Schatz, hat Roman Niewodniczanski, unser visionärer Winzermagier, gehoben.

Ähnlich wie der grandiose Jungfernjahrgang trägt das „Goldstück” 2008 die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die enorme innere Dichte, Cremigkeit und abgrundtiefe Mineralität (die Assoziationen an den Scharzhofberg evozieren), sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen.

Weingut Van Volxem
„Niwo” in den Steillagen an der Saar
© VanVolxem.com


Die unvergleichlich schöne Nase brilliert mit einer tiefen, eleganten Würze, die, zunächst zart und zurückhaltend, schon bald nach der Öffnung rasant an Fruchtaromen und Mineralität gewinnt. Wenn man in das Glas hineinriecht, steigen Assoziationen an zarte Marillenmarmelade mit kleinen Schiefersplittern auf, hinzu gesellen sich dezente Noten kleiner, reifer Ruanda-Bananen.
Im Mund saartypisch verspielt und tänzerisch unübertrefflich fein, klar und kühl mit prickelnder Frische und einer ungemein faszinierenden, tiefen Mineralität. Rassige, aber auch reife, vibrierende Säure, das Signum des Jahrgangs 2008, tolle Finesse und eine erstaunliche Eleganz.
Diese noble, aristokratische Diva von der Saar kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten, mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel und einem leichten Süßeschmelz, der die jahrgangstypische Säure wunderschön puffert, und einem lang anhaltenden Abgang, den man bei diesem eleganten Körper in dieser Form nicht erwartet hätte.
Noch Minuten nach dem letzten Schluck ist die vibrierende Frische und Mineralität des Weines im Mund präsent: der Goldberg 2008, die Rieslingfaust im Samthandschuh.

Zu genießen ab sofort, aber bitte unbedingt dekantieren, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.



906508 Van Volxem, Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro



906408 Van Volxem, Wiltingen Gottesfuß Riesling 1. Lage 2008 17,90 Euro



907308 Van Volxem, Volz Riesling 1. Lage 2008 22,80 Euro

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907708 Van Volxem, Kanzem Altenberg Alte Reben Riesling 1. Lage 2008 32,00 Euro



907808 Van Volxem, Wiltingen Gottesfuß Alte Reben Riesling 1. Lage 2008 32,00 Euro

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Unser Angebot der Woche:

Als Angebot der Woche (gültig, solange Vorrat reicht, längstens bis 25. September 2009) offerieren wir Ihnen zwei leckere Weine aus dem Rheingau und von der Rhône:

Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

960604 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2004 statt 28,00 Euro jetzt nur 19,50 Euro
Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu kommen feinste mineralische Noten, die den Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lassen, als er wirklich ist. Anklänge an gelbe Früchte und Limonen, auch fein duftende Rosen (Nomen est Omen; kraxeln Sie doch bitte einmal in diese großartige Lage am majestätischen Rüdesheimer Berg und Sie werden verstehen!) und Feuerstein. Am Gaumen fein balanciert, mit herrlichem Süße-/Säure-Spiel, wunderbar reintöniger Rieslingfrucht, zart mineralisch, ausgewogen. Diese Weltklasse-Spätlese demonstriert eindrucksvoll, warum vor etwa hundert Jahren genau dieser Riesling-Stil zu den am meisten geschätzten, gesuchten und teuersten Weinen der Welt gehörte (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro). Enorm süffig bereits in seiner Jugend (gerade einmal 7,5% Alkohol!), doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2015 und länger) ausgestattet.

Exklusiv bei Pinard de Picard!

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Domaine Vieille Julienne – Châteauneuf-du-Pape

138405 Vieille Julienne, Côtes-du-Rhône „lieu-dit Clavin”, rouge 2005 statt 14,95 Euro jetzt nur 9,80 Euro
Von Parker für meinen Geschmack unverständlicherweise nur mit 90 Punkten bedacht, spielt dieser grandiose Wein für viele Kenner locker in einer Liga mit vielen bekannten Namen aus Châteauneuf-du-Pape!
Potential bis nach 2020.

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Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen ganz besonders anempfehlen:

99410208 Castelas, Mas de l’Olivier, Huile d’Olive vierge extra, Ernte 08/09 0,5 l 13,90 Euro
Im vorletzten Jahr hatten wir dem FEINSCHMECKER den noch preiswerteren Bruder des Spitzenöls der Domaine zur Verkostung angestellt, das „Mas de l’Olivier”. Das Resultat: Auch diese Qualität ist dermaßen gut, dass der FEINSCHMECKER (6/2007) dieses unglaublich preiswerte Öl als Nachfolger seines großen Bruders „als das beste von ganz Frankreich” feierte. „Der beste Ölproduzent Frankreichs ist wieder einmal Jean-Benoit Hugues aus Les Baux-de-Provence”. Für welches der beiden Öle Sie, werte Kunden, sich entscheiden wollen, hängt auch von Ihren geschmacklichen Präferenzen ab. Das etwas teurere Öl schmeckt cremiger und ist extrem ausgewogen, das „Mas de l’Olivier” pikanter und etwas schärfer. Zwei sensationelle Öle, die ausdrücklich demonstrieren, dass in der Mühle Castelas die besten Olivenöle Frankreichs, nicht wenige Kenner meinen, der ganzen Welt, hergestellt werden.

Ernte 2008/2009

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Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann