Newsletter vom 21. November 2008

Die deutschen Weinführer sind erschienen - Wir präsentieren die Testsieger von Gault Millau und Co!


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard!

Die wichtigsten deutschsprachigen Weinführer 2009 sind brandaktuell erschienen. Das Urteil bringen Eichelmann („Deutscher Wein wird immer besser”), der Gault Millau („Grandiose Spitzenerzeugnisse”) und der WEINWISSER auf den Punkt: „Weine, die wir uns immer schon gewünscht haben ... zahlreiche Weltklasseweine“. Wir präsentieren heute zwei Siegerweine:

Deutschlands Rotweinmärchen geht weiter! Der Gault Millau feiert Deutschlands besten mit der bisherigen Höchstnote von 95 Punkten! „Der Siegeszug des Rotweins hält weiter an, die Überraschung ist die Qualität der 2006er: Rotweine von frappierender Güte. Erneut stellt die Pfalz den besten Rotwein in ganz Deutschland. Unglaublich, aber wahr: Trotz aller Bemühungen der Konkurrenz stellt der Schweigener Fritz Becker zum sechsten Male in Folge den besten Spätburgunder des Landes. Diese Leistung ist ohne Beispiel in der 16-jährigen Geschichte des WeinGuide. Was Becker uns an Rotweinen aus dem schwierigen Jahr 2006 vorsetzte, hinterließ uns sprachlos!” Herzlichen Glückwunsch, dem „Alten Fritz” und dem „Jungen Fritz” für diese Demonstration höchster handwerklicher Winzerkunst! Welch phänomenale Leistung von euch beiden, wenn ihr den Journalisten das Leben so schwer macht, dass sie jahraus, jahrein in deutschen Rotweinlanden den gleichen Siegerwein aufs hieven müssen. Und Kompliment den Weinkritikern, die der Versuchung widerstehen, den König vom Throne zu stürzen, um eine neue spannende Story schreiben zu können. Und Ihnen, werte Kunden, legen wir heute eine einzigartige Becker-Rotwein-Kollektion ans Herz legen, denn die sympathischen Pfälzer haben noch zwei weitere Rotweine unter den Top-Ten platziert (ja, es ist wirklich schier unglaublich!). Wahrlich: Das „Weingut Becker hat eine Ausnahmestellung inne und gehört zu Deutschlands besten Erzeugern”, Gault Millau 2009.

972006 Becker, Spätburgunder „Cuvée Pinard” trocken 2006 12,50 Euro
Einen großen Winzer erkennt man immer auch an seinem Einstiegswein. Und welch sensationelle Qualität funkelt hier im Glas und bietet ungemein viel Burgunder fürs Geld. Und nach dem großen Erfolg mit dem fast schon legendären Vorgängerjahrgang konnte die Qualität unserer Cuvée nochmals deutlich gesteigert werden (!), weil die sympathischen Beckers eine erstklassige Traubenpartie aus Top-Lagen nur für unsere Kunden in diesen phantastischen Basiswein abgefüllt haben. Herzlichen Dank dafür.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2009 bis 2012, mindestens.

Produktabbildung



972505 Becker, Spätburgunder Kammerberg Großes Gewächs 2005 46,00 Euro
Wie guter Rotwein gemacht wird, wurde Friedrich Becker einmal gefragt. „Mit dem Bauch”, hat er intuitiv geantwortet, so wie es die trockene Art dieses individuellen Charakterkopfes ist. Und so präsentiert sich auch dieses Große Gewächs (Nomen est omen), das erst nach einem Jahr Flaschenlagerung auf den Markt kommt, wenn die erste Trinkreife erreicht ist, bei „aller Dichte und Finesse fleischig und emotional” (so lobt der Gault Millau, der sowohl den heute präsentierten 05er wie den 06er unter die Top-Ten Deutschlands einstuft!) und ist sicherlich der tiefgründig-mineralischste unter allen Burgundern aus Deutschlands bestem Rotweingut, in seiner Stilistik Anklänge an die besten Pinot Noirs aus dem großen Terroir von Volnay im Burgund evozierend. In der Nase fasziniert eine grandiose Frucht: Feine Kirscharomen, rote Johannisbeeren, saftige Himbeeren und ein Hauch von Schokolade dominieren zurzeit den ungemein komplexen Duft. Am Gaumen breitet sich bei aller Dichte und Kraft eine feinsinnige Pracht aus und kleidet die Zunge verführerisch mit delikaten Aromen roter Beerenfrüchte ein. Ein trinkanimierender Säurenerv sorgt in Verbindung mit feinherben, cremigen Gerbstoffen für lebhafte Frische und ein traumhaftes Mundgefühl. In Blindproben wird dieser grandiose Rotwein stets als glänzender Vertreter eines elegant-kraftvollen, klassischen Burgunders erachtet, den man ab sofort (Dekantieren bitte) bis 2020 genießen kann. Ein solch harmonischer, perfekt ausbalancierter Pinot Noir (zu 60% im neuen Barrique ausgebaut) kann niemals billig sein, doch im internationalen Vergleich gesehen ist sein Preis geradezu ein Schnäppchen!




972906 Becker, Spätburgunder „Sankt Paul” Großes Gewächs 2006 49,90 Euro
Ein ganz großer Pinot Noir, zu 100% im neuen Barrique ausgebaut, der seine Pendants findet in den berühmtesten Lagen des Burgunds: Feine Mineralik trifft feinste Frucht. Finesse verbindet sich mit Länge. Genau so muss ein großer Burgunder schmecken! Höchste Eleganz paart sich mit süchtig-machendem Sexappeal und geschliffenen Tanninen. Ein singuläres Meisterwerk, in dem sich ein großes Terroir versinnbildlicht und sein magisches Antlitz enthüllt. Eine Göttergabe, deren aromatische Faszination berührt und die über Jahre hinweg nicht vergessen werden wird! Doch kommen wir zu irdischen Bewertungen zurück und lassen den Gault Millau urteilen, der diesen fabelhaften, lasziv-mystischen Wein mit einem Chambolle-Musigny vergleicht und meint: „Friedrich Becker gehört seit seinem legendären 1989er zu den bedeutenden Rotweinmachern Deutschlands und kaum jemand sonst kann seitdem eine so lückenlose Reihe großer Spätburgunder aufstellen. Der Sankt Paul gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands!” Und wir selbst sehen diesen genialen Wein aus Friedriche Beckers bisher definitiv größtem Rotweinjahrgang (!) qualitativ (fast) auf gleicher Stufe mit dem stilistisch anders gearteten, konzentrierteren, fülligeren Gault Millau-Serien-Sieger, dem „Pinot Noir” (vielleicht einen winzigen Wimpernschlag dahinter), denn eine derartige burgundische Eleganz, die in die Mysterien des Terroirs einweiht, solch pure Sinnlichkeit, solch tänzerisches Spiel bei aller inneren Dichte, solch traumhafte innere Harmonie und eine solch geschliffene Tanninstruktur werden Sie zu diesem Preis in Frankreich schwerlich finden können. Châpeau, „Alter Fritz”! Jancis Robinson, weltweit renommierte master of wine, feiert diesen Traum eines Burgunders im Vorgängerjahr mit 17,5/20 Punkten, eine Bewertung, deren ganze Tragweite man erst erkennen kann, wenn man weiß, dass diese so ungemein zurückhaltend punktende Pinot-Noir-Liebhaberin selbst die teuersten Prestigeweine aus dem Burgund, die Luxuscuvées von Romanée-Conti, im Jahrhundertjahrgang 2005 mit 18-19 Punkten bewertet und viele andere große Namen darunter! Doch ich verbürge mich nach mehreren vergleichenden Verkostungen mit meinem Wort: In 2006 haben Beckers Rotweine eine Qualitätsstufe erreicht wie nie zuvor! Die deutsche Rotweinelite ist erstmals auf Augenhöhe mit den Pretiosen des Burgunds!
 Und genau diese Einschätzung, die wir Ihnen, werte Kunden, in unserer September-Pinwand bei der Erstpräsentation des 2006er Jahrgangs unseres pfälzischen Kultwinzers gegeben haben, bestätigt der Gault Millau 2009: „Aromatische Walderdbeeren, verwoben mit hochfeinen Tanninen, schon jetzt ein Traum – in 10 Jahren immer noch”. Und mit 94 Punkten nach seinem „großen” Bruder der zweithöchst bewertete Pinot Noir Deutschlands!



972706 Becker, Pinot Noir 2006 98,00 Euro
Der Serientäter! Dazu verurteilt, den wenigen Weinliebhabern auf der Welt, die jemals eine Flasche dieser Inkarnation des deutschen Rotweinwunders genießen dürfen, nichts andres als hedonistische Freude bereiten zu dürfen! Der Gault Millau 2009 wählt Friedrich Beckers Pinot Noir 2006 zum sechsten Mal in Folge zum besten deutschen Rotwein und resümiert: „Zum sechsten Mal in Folge stellt Becker den Rotwein des Jahres in Deutschland, allein diese Serie ist ohne Beispiel. Dass zwei weitere seiner grandiosen Roten unter den besten Zehn landeten, spricht für die Ausnahmestellung des Gutes. Der Pinot Noir besitzt eine kaum zu überbietende Feinheit und Elegaanz, geschmeidige Tannine, eine berückende Schönheit mit süchtig machendem Potential!” 95 Punkte” und damit die höchste Punktzahl, die je ein deutscher Rotwein erreichte. Wir haben es Ihnen auch schon erzählt, warum dem so ist: 2006 ist der bisherige Höhepunkt im Schaffen des „Alten Fritz”, zum einen aufgrund der immer älter werdenden Rebstöcke, zum anderen infolge einer besseren Barriquequalität denn je zuvor! 
Dieser unglaublich komplexe, sinnlich betörende Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es in den ‚lebenden’ Weinbergen der rührigen Beckers an der deutsch-französischen Grenze lebendig vielfältig duftet. Wenn ich einen Schluck dieses originären, mit Luftzufuhr immer mineralischer werdenden Pinot Noir zu mir nehme, werden wohlige Erinnerungen wach und ich tauche ein in die angenehm wohltuende Sonne eines Spätnachmittags an einem warmen Sommerabend, der kühlende Abendwind streicht bereits über die Reben, und ich tanke Hoffnung und Kraft. Probieren Sie, werte Kunden, wenigstens eine Flasche dieses lasziv-erotischen Burgunders, der nach Herkunft schmeckt, nach Pfälzer Heimat, nach dem prachtvollen Weinberg, auf dem er gewachsen ist: 
Nie zuvor gab es nach meiner festen Überzeugung einen besseren Rotwein aus deutschen Landen als dieses emotional berührende, hedonistische Weinmonument! Power without weight – Wie Klaus Peter Kellers legendärer Riesling G-Max!
 Zu genießen ab sofort wegen seiner schier unglaublich feinen Tannine (was aber trotzdem wegen des gigantischen Potentials eine kleine Sünde wäre!), Höhepunkt 2012 bis ca. 2025.




Und nun für alle Rieslingfreaks die beste Spätlese Deutschlands!

960607 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2007 21,90 Euro

„Die unterbepreiste Spätlese des Jahres in einem traumhaft trinkanimierenden Stil!” 
So schrieben wir in der Maipinwand dieses Jahres bei der Präsentation dieser fabelhaften Spätlese. Und weiter: „Mit seinem Siegerwein aus 2003 und dem 2. Platz in 2004 (jeweils im Gault Millau) demonstriert unser sympathischer Rheingauer seine Ausnahmestellung in einer Kategorie, die den Weltruhm deutscher Rieslinge begründet hat. Die phantastische fruchtsüße 2007er Spätlese gehört wiederum zu den Kandidaten für die beste Spätlese Deutschlands! Weltklasse pur, dieser geniale Stoff mit seinem tänzerisch moselanischen Stil hat das Zeug zur Legende!” So sehen es nun auch die strengen Kritiker des Gault Millau 2009, die diese fabelhafte Spätlese mit 95 Punkten zur besten Spätlese Deutschlands wählen, vor all den ebenfalls grandiosen Spätlesen von Mosel und Nahe. Herzlichen Glückwunsch der Winzerikone ‚Josi’ Leitz. Du und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, Deine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!




Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen heute ganz besonders anempfehlen:

990657 Rougié, Kaninchenterrine mit Oliven 4,40 Euro
Hervorragende Terrine mit hohem Anteil an Kaninchenfleisch (30 %), außerdem Schweinefleisch, Hühnerleber und feine Gewürze. Durch den hohen Anteil an Oliven (10 %) erhält diese Pastete ihr spezielles Aroma. Mit Cognac und Portwein perfekt abgeschmeckt. Ideal zum Baguette.

Produktabbildung



Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann