Newsletter vom 14. November 2008


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard!

wir freuen uns sehr, dass aus dem Jahrgang 2006 in Deutschland, ein Jahrgang der Extreme (Sie erinnern sich vielleicht noch an unsere Jahrgangscharakterisierung - wir siedelten ihn zwischen Himmel und Hölle an), mittlerweile viele Weine von renommierten internationalen Journalisten sehr hoch bepunktet worden sind. Parker beispielsweise hat brandaktuell im neuen wine advocate 179 einige Weine mit Traumnoten bedacht.

Die meisten dieser betörenden Gewächse sind schon seit über einem Jahr ausverkauft und lagern in den Kellern unserer Kunden oder wurden bereits mit Freuden getrunken. Einige dieser Trouvaillen konnten wir jedoch nochmals aus den Schatzkellern unserer Weingüter loseisen und bieten Ihnen diese Schätze heute und in den kommenden Newslettern an. So auch von Theo Haart, einer der stillen Winzerstars von der Mosel, der seit Jahren mit phantastischen Weltklasseweinen brilliert. Zwei Rieslinge aus 2006 haben es uns ganz besonders angetan:

915206 Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Spätlese 1.Lage 2006 19,90 Euro
92 Parkerpunkte!

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9152306 Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Spätlese 1.Lage 2006 (0,375 l) 11,20 Euro
92 Parkerpunkte!
Die Spätlese aus dem Goldtröpfchen wurde schon in 05 vom Gault Millau als die beste Deutschlands gefeiert. Theos 2006er ist von gleich fabelhafter Güte! Welch traumhaft schöne Spätlese, die mich magisch in ihren Bann gezogen hat. In ihrer Stilistik trägt sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger Duft nach hochreifen Zitrusfrüchten, Mirabellen, schwarzen Johannisbeeren und Pfirsichen, in Verbindung mit ausgeprägten exotischen Fruchtnoten wie Mango, Papaya und Litschi. Hinzu kommt ein Hauch von Holunderblüte und Lavendel.
Sehr fest gewirkt im Mund mit ungemein viel Extrakt (mehr noch als in 2005!), klar und kühl, total faszinierende, tiefe Mineralität, rassige, erfrischende Säure, tolle Finesse, unübertreffliche innere Balance und ein großartiger mineralischer Abgang: Schiefer aufgelöst in kristallklarem Wasser! Diese noble, aristokratische Spätlese kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel. Referenzqualität!

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918606 Haart, Piesporter Goldtröpfchen, Riesling Auslese Goldkapsel 1.Lage 2006 55,00 Euro
94 Parkerpunkte!
Eine ölige kompakte Süße strömt aus dem Glase. Ein intensiver Duft von kandierten Zitrusfrüchten, exotischen Noten wie Ananas und Mango sowie getrocknete Feigen, Zimt und helle Schokolade betört alle Sinne. Am Gaumen feinste Würze und eine cremige Süße in Verbindung mit einer präsenten und klar strukturierten Säure. Ein terroirgeprägter Weltklasseriesling mit einer barocken Extravaganz, der die mineralische Struktur den unnachahmlichen Rieslingcharakter verleiht und „ihn in eine schlanke Silhouette verpackt”, (Stuart Pigott). Noch verschlossen und auf leisen Pfoten daherkommend, aber ein Rieslingmonument erster Güte, zu genießen zwischen 2012 und 2030+. Ein ganz großer, souveräner Riesling, ein emotional berührender Gruß aus einer der schönsten und besten Weinlagen der Welt, der unter die Haut geht!

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In unserer letzten Pinwand stellten wir Ihnen Theos Rieslinge aus dem Fabeljahrgang 2007 vor. Zwei dieser Weißweine mit einem schier unfassbaren Preis-Genuss-Verhältnis waren trotz großer Bevorratung im Handumdrehen ausverkauft. Wir konnten nochmals nachordern und bieten Ihnen diese Juwelen aus Deutschlands größtem Jahrgang der Neuzeit nochmals an:

918307 Haart, Piesporter Riesling, QbA trocken 2007 9,50 Euro
„Ist der gut!”, so der spontane Begeisterungsausbruch eines lieben Freundes, Rieslingfreaks und Mitverkosters bei meiner Degustation auf dem Weingut im Sommer diesen Jahres. In der Nase die herrliche Mineralität der Mittelmosel, dazu Feuerstein, Akazienblüten, Johannisbeeren, Pfirsich und Apfel. Auch am Gaumen eine sehr präzise Frucht und eine zarte Würze, eine tiefgründige Mineralik und eine ausgesprochen feine, animierende Säure sowie eine tolle Balance und eine höchst trinkanimierende, niedrige Alkoholgradation von 11,5%! Das ist Noblesse pur! Welche Rasse, welch geniale Aromatik, welch beschwingte Leichtigkeit! Phantastisches Preis-Genussverhältnis, dieser fabelhafte, glockenklare Gutsriesling (mit einem hohen Anteil an Trauben aus dem legendären Goldtröpfchen) ist qualitativ nichts anderes als eine deklassierte Spätlese und damit ein „Geschenk” eines der größten Winzers der Welt an seine Kunden!



915707 Haart, Piesporter Riesling Kabinett 2007 9,95 Euro
Der traumhaft verspielte 2007er schließt mit seiner phantastischen Qualität nahtlos an den legendären 2005er Jahrgang an, den ich seinerseits zum schönsten Kabinett des Jahres gekürt habe und den Sie, werte Kunden, uns förmlich aus den Händen rissen. Aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Goldtröpfchen kommen die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen, delikaten, klassischen Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön! Das Idealbild gar eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings: In der Nase eine faszinierende Mineralität, verwoben mit Aromen von Cassis, Zitrusfrüchten, Weinbergspfirsich und einem Hauch von hellen Beeren. Am Gaumen eine elegante und feingliedrige Süße in Verbindung mit einer kühl anmutenden Mineralität und einer vibrierenden Säure: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörendes Spiel! Solch einen filigranen Kabinett habe ich in diesem großen Jahrgang der Mittelmosel außer bei Willi Schaefer kein zweites Mal irgendwo genießen können. Kategorie absoluter Lieblingswein! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, die ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für Speisen, wie Terrine vom Geflügel mit glasierten Apfelspalten, Kürbiscremesüppchen mit gebratener Jakobsmuschel oder gegrillter Dorade auf Glasnudelsalat.
Ein Wahnsinnsschnäppchen!




Er läuft und läuft und läuft...
Unsere Kultdomaine Perrin-Beaucastel produziert im Jahrhundertjahrgang 2007 einen der größten Weinwerte aller Zeiten!

174207 Perrin, Côtes du Ventoux rouge 2007 5,95 Euro
„Eine bemerkenswerte Leistung, die nirgendwo in der Welt auf diesem Niveau zu derart sympathischem Preis produziert werden kann, ein Wein für all diejenigen, die hohe Qualität und großen Trinkgenuss suchen”, schwärmt Parker bereits seit Jahren begeistert über diesen phantastischen Alltagswein und feiert ihn mit der Auszeichnung „excellent value”! Und auch der DECANTER urteilt euphorisch: „Ein Vergnügen, ein großer und vortrefflicher Weinwert”! Und was ist das für ein herrlicher Alltagswein des fabelhaften Jahrgangs 2007 an der südlichen Rhône vom Fuße des mythischen Bergriesen des Mont Ventoux, einer Appellation, die immer noch Geheimtipp-Status besitzt! Bereits die ausgezeichneten Jahrgangsvorgänger erfreuten sich bei Ihnen, unserer werten Kundschaft, großer Beliebtheit. Und im phantastischen Jahr 2007 ist diese faszinierend harmonische, elegante, traumhaft frische und ungemein trinkfreudige Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Cinsault in ihrer sympathischen Preisklasse wohl weltweit fast ohne Konkurrenz! Die Ursache: Die südliche Rhône wird in dieser Dekade von einer fast „unheimlichen” Serie großer Jahrgänge heimgesucht. Bis auf den in den sintflutartigen Regenfällen des September abgesoffenen 2002er waren alle Jahrgänge schlichtweg groß, sie unterschieden sich nur in ihrer jeweiligen Stilistik. Gab es also in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren pro Dekade nur 2-3 herausragende Resultate, kann man aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen und einer im Vergleich zu früher wesentlich engagierteren Weinbergsarbeit durch bestens ausgebildete Winzer ab 2000 fast ununterbrochenen von einer Jahrhundertqualität sprechen und 2007 scheint allem die Krone aufzusetzen! Zusammen mit Deutschland hat ganz Südfrankreich (also auch das Languedoc und das Roussillon) in 2007 europaweit die schönsten Resultate aufzuweisen mit dramatisch guten Qualitäten!
Und was wir Ihnen heute hier als herrlich leckeren Alltagswein präsentieren, unser Wort drauf, sprengt alles, was wir in den letzen Jahren in dieser sympathischen Preisklasse probieren durften! Dieser phantastische Bio-Wein bietet eine tiefe, undurchsichtige schwarzrote Farbe (aber nur vom Extrakt der Trauben und nicht aus Frankensteins Chemielabor!), ungemein verführerische Düfte nach schwarzen Kirschen, reifen Brom- und wilden Waldbeeren, Veilchen, weißem Pfeffer und den unvergleichlich aromatischen Gewürzen der Provence. Seine zarte Transparenz und Komplexität in Duft und Geschmack, seine beeindruckende Konzentration und Dichte (völlig ungewöhnlich in dieser so konsumfreundlichen Preisklasse), sein verführerischer Schmelz und die butterweichen, cremigen Tannine machen ihn im positiven Sinne zu „everybodys darling” und einem hedonistischen Trinkvergnügen.
Werte Kunden, dieser Wein ist so dramatisch gut, dass er die Qualitätshierarchie in so mancher Blindprobe auf den Kopf stellen wird. Dieses Geschenk der Natur sollten Sie sich kistenweise in Ihren Keller legen. Solch eine Qualität zu solch unmöglichem Preis wächst alle 10 Jahre einmal, vielleicht! Große Qualität kann bisweilen so unfassbar preiswert sein!
Zu genießen ist dieser Schmeichler der Sinne ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis wenigstens 2012.




Frisch eingetroffen ist zudem der größte Rotwein, der bisher im wilden französischen Süden vinifiziert worden ist!

354506 Gauby, „La Muntada”, C.d.Roussillon Village, rouge 2006 56,00 Euro
Weltklassebewertung im Classement 2009, der Bibel der französischen Weinkritik, 19/20 Punkten („stilistisch nahe an einem Grand Cru des Burgund”) – und damit auf Augenhöhe mit den teuersten Prestigegewächsen aus dem Bordelais und Burgund!
Junge Syrahtrauben von einer traumhaften, im heißen Süden – ähnlich wie viele Parzellen der Domaine Trévallon – idealerweise nach Nordwesten! ausgerichteten großartigen Einzellage und uralte Grenache- und Mourvèdrereben ergeben den für viele Kenner wohl besten Wein des französischen Südens in 2006!

Dieses sensationelle Weinunikat voller wilder Ursprünglichkeit und geschliffener, burgundischer Finesse ist schlicht das Größte, was der Winzermagier Gérard Gauby in seiner bisherigen Winzerlaufbahn vinifiziert hat, noch einmal einen Tick besser als die ebenfalls schon phantastischen Jahrgangsvorgänger! Die absolute Provokation teuerster und größter Weine aus dem Bordelais und dem Burgund!

Eine fabelhafte Konzentration, enorme Dichte, grandiose Tiefe und ein beispielloser Extrakt (aber beileibe kein Konzentrationsmonster), dies alles eigentlich wie gewohnt, gepaart jedoch mit einer bisher einzigartigen Finesse, Frische und Mineralität formen einen sagenhaften Wein der absoluten Weltspitze mit dem Potential für eine Legende, der mediterrane Reife und phantastische Aromenvielfalt mit unvergleichlicher Eleganz und Feinheit vereint. Dieser subtile, hochkomplexe, beerenwürzige Wein (mit betörenden Anklängen an wilde Rosen, Wachholderbeeren, eingelegte schwarze Walnüsse, edle orientalische Gewürze, Teer und Leder) setzt neue Maßstäbe für den gesamten europäischen Süden, betört, fasziniert, fordert die Sinne, macht sprachlos gar. Seine noble Frucht, seine exorbitante Fruchtsüße, seine beispielgebende cremig-seidenen Gerbstoffqualität, die von größten burgundischen Gewächsen nicht übertroffen werden kann, seine subtile, sich am Gaumen langsam aufbauende Aromenintensität, seine innere Balance, all dies macht dieses einzigartige Gewächs zum bisher unerreichten Vorbild aller Weine des gesamten Midi! Riesiges Potential, ein Mythos, von dem die ganze Weinwelt sprechen wird, den aber nur wenige Glückliche je genießen dürfen!
Trinkbar wohl ab Ende 2009 (wobei er zurzeit in einer traumhaft schönen Primärfruchtphase mit seiden-cremigen Tanninen einen ebenso überraschenden wie süchtig machenden Einblick in seine grandiose Zukunft gewährt), Höhepunkt 2012 bis nach 2025!

Brandaktuell: Grade wollen wir Ihnen unseren Newsletter zuschicken, da flattert uns die Novemberausgabe 2008 der REVUE DU VINS DE FRANCE in die Hände und auch sie hat in einer Selektion der großen mythischen Weine Frankreichs den Muntada 2006 mit der Idealnote von 19/20 Punkten bewertet – nur ein anderer großer Rotwein, der Lafite Rothschild, erreichte die gleiche Traumnote! Wahrlich: Muntada 2006 ist DIE Legende des Jahrgangs!



Aus unserem Feinkostprogramm möchten wir Ihnen heute ganz besonders anempfehlen:

996563 Dolfin, Chocolat Noir - Rosa Pfeffer 2,25 Euro
Der feine Bittergeschmack des Kakaos und die angenehme Schärfe der rosa Beeren ergeben eine wahrlich ausgefallene, sehr gelungene Kombination.

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Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann