Mas Estela - Emporda-Costa Brava
Sensationsbewertung: Der DECANTER adelt den Selva del Mar mit einer dramatischen Bewertung, die an Parkers Urteil über Gaubys 2010er Muntada denken lässt – Als einziger Wein einer Verkostung der großen Weine beiderseits der Pyrenäen, des Roussillon und von Emporda, wurde unser Kleinod mit der absoluten Weltklassenote von 19,5/20 Punkten beurteilt!
Die Pinard de Picard Entdeckung Mas Estela produziert in Spaniens wildromantischem Norden biologisch angebaute Weltklasseweine zu unschlagbar günstigen Preisen.
Sie, werte Kunden, sind tief im französischen Süden unterwegs? Sie wollen eine besonders attraktive Landschaft erleben? Dann nehmen Sie sich ein wenig Zeit, verlassen im Roussillon die Autobahn bei Perpignan Sud und genießen bei Ihrer nächsten Reise nach Spanien eine traumhaft schöne Küstenstraße mit spektakulären Ausblicken auf das blaue Mittelmeer und die majestätischen Pyrenäen. Sie begeben sich dazu vom französischen Banyuls über die spanische Grenze in ein sprichwörtliches „land’s end” im äußersten nordöstlichen Zipfel Spaniens, in die D.O. Empordà – Costa Brava, das nördlichste Weinanbaugebiet Kataloniens, direkt am Fuße der Pyrenäen, wo Sie in einem kleinen wildromantischen Tal mit gesegnetem Mikroklima auf die nach rein biologischen Kriterien geführte Domaine Mas Estela des sympathischen Ehepaares Nuria Dalmau und Didier Sota stoßen – allerdings bedeuten die letzten Kilometer eine abenteuerlich schwierige Anfahrt auf schmalster Straße! Doch werden Sie nach ihrer Ankunft durch die Idylle eines kleinen Paradieses inmitten eines Naturparks (Cap de Creus) mehr als nur entschädigt. Die traumhaft schöne Landschaft lädt zum Entspannen und Genießen ein und die Weinbereitung ist praktizierte Ökologie. Die trockenen Winde von den nahen Bergen der Sierra de Albera, die nur soviel Regen zulassen wie gewünscht, ergeben hierzu ideale Voraussetzungen. Die logische Konsequenz: Die Weinqualitäten, die auf diesem wunderschön gelegenen, über 1000 Jahre alten, behutsam restaurierten Kleinod produziert werden, sind mit dem Begriff spektakulär eher unzureichend beschrieben. Daher ist dieses Weingut auch schlichtweg eine unserer spannendsten Entdeckungen der letzten Jahre!

Landschaftlich erinnert die Region Emporda stark an das jenseits der Pyrenäen gelegene Roussillon. Und genau wie dort kann man stets einen Blick auf das tief blaue Mittelmeer erhaschen. Die Domaine Mas Estela befindet sich in einem wunderschönen, abgetrennten Tal inmitten des Naturparks Cap de Creus.
Hinter diesem kleinen Weinwunder steckt der kluge Kopf von Didier Sota, einem ehemaligen Architekten: „Irgendwann hatte ich genug vom Pläne zeichnen und Häuser bauen, ich wollte mit der Natur arbeiten und habe mich zum biodynamischen Anbau unter besonderer Berücksichtigung der Mondphasen entschieden. Ich bin Autodidakt, habe viel gelesen und mein Schwiegersohn, ein Önologe, hat mich tatkräftig unterstützt”, erklärt mir Didier in seiner bedächtig-ruhigen Art, als wir an einem warmen Junitag im Innenhof seines geschmackssicher renovierten Bauernhauses im kühlen Schatten sitzen und den neuen Jahrgang probieren. Die Arbeit in den liebevoll gepflegten Weinbergen geht sehr traditionell von statten, die Reben haben sich, eine Folge des ökologischen Anbaus, ihren natürlichen Standortgegebenheiten optimal angepasst. Der Untergrund besteht aus zu Sand zerfallenem Schiefer und bietet somit eine traumhafte Grundlage zur Erzeugung ungemein finessenreicher, mineralischer Weine.
Im Keller werden die stets exakt auf den Punkt geernteten Trauben extrem schonend verarbeitet, in temperaturgeregelten Inoxbehältern und in neuen Barriques; dazu wird behutsam die Mikrooxidation eingesetzt, um besonders weiche Tannine zu erhalten und um alle Komponenten des fertigen Wein aufs trefflichste auszubalancieren. Tradition und Moderne sind bei Didier kein Gegensatz, sondern gelebte Realität, denn er ist kein weltfremder „Spinner”, sondern ein höchst sympathischer, sensibler Mensch, der mit den natürlichen Grundlagen unseres Planeten behutsam und verantwortungsvoll umzugehen, aber auch die Vorzüge moderner Technik optimal einzusetzen weiß. Lassen Sie sich diese phantastischen Weine aus biologischem Anbau, die keinerlei Spuren von Überextraktion oder marmeladiger Noten aufweisen, statt dessen mit ihrer Finesse, Frische und Eleganz, ihrer tollen Säurestruktur und ihren cremigen Tanninen begeistern und die ein fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis besitzen, auf keinen Fall entgehen: Meine ganz besondere Empfehlung für den Nachbarn unserer Kultdomaine Gauby auf der anderen, noch unbekannteren, aber sowohl landschaftlich wie weinqualitätsmäßig gleich spektakulären Seite der Pyrenäen!

Die am Fuße der majestätischen Pyrenäen und an den Gestaden des blauen Mittelmeeres gelegenen Weinanbaugebiete Roussillon und Emporda brillieren durch ähnlich grandiose Qualitäten.
© Werner Richner
Das finden auch zwei internationale Weinverkoster von hohem Rang: Gerhard Eichelmann bewertet in MONDO einen beliebten Jahrgangsvorgänger des Selva 2006 mit 95 Punkten (damit gar höher als den so prestigereichen und deutlich teureren Clos Mogador aus dem Priorat, insgesamt die fünftbeste Bewertung aller getesteten spanischen Spitzenweine und der mit Abstand preiswerteste!) und notiert weiter: „Die Weine von Mas Estela werden immer besser, immer faszinierender. Wer geschickt wählt, kann in Spanien immer noch Spitzenweine finden, die im weltweiten Vergleich moderat kalkuliert sind. Der Vinya Selva del Mar ist ein Schnäppchen”.
Und geradezu sensationell hoch wird unser aktueller 2006er Jahrgang eingeschätzt: Der DECANTER adelt den Selva del Mar mit einer dramatischen Bewertung, die an Parkers Urteil über Gaubys 2010er Muntada denken lässt – Als einziger Wein einer Verkostung der großen Weine beiderseits der Pyrenäen, des Roussillon (leider hatte der Autor nicht die Möglichkeit, die Gauby-Weine zu verkosten) und von Emporda, wurde unser Kleinod mit der absoluten Weltklassenote von 19,5/20 Punkten beurteilt. Und wie recht der DECANTER hat! Nach meiner Ansicht ist dieser fabelhaft ausgewogene Rotwein aus biologischem Anbau einer der größten Weinwerte der iberischen Halbinsel!
Zu genießen bei ca. 18° Celsius ab sofort, Höhepunkt Herbst 2012 bis nach 2020.
