Saarwellingen, im Juni 2010
Diel & Leitz Jahrgangspräsentation 2009
Inkl. Subskription Große Gewächse
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
die Nachfrage nach den Großen Gewächsen aus dem 2009er Jahrgang in Deutschland ist so groß wie nie zuvor in unserer Geschichte.
Wir werden von Reservierungswünschen geradezu überrollt. Kein Wunder, werden doch dem Jahrgang seit der Ernte hymnische Elogen geflochten. Und in der Tat setzen die 09er Rieslinge in der absoluten Spitze der deutschen Winzerelite eine dramatische Duftmarke und scheinen sich zum größten Jahrgang für trockenen Riesling überhaupt zu entwickeln, „völlig losgelöst” von bisher bekannten Qualitäten!
Heute präsentieren wir Ihnen mit den Weltklassegütern Leitz und Diel zwei weitere Kronjuwelen unseres Programms. Ihre beseelten Gewächse sind Maßstab und Vorbild aller großen deutschen Terroirweine und gehören nach Ansicht vieler Kenner und Liebhaber zu den besten trockenen Weißweinen der Welt!
Und das zu recht: In Europas Traumjahrgang 2009 vinifiziert Josi Leitz die größten Weine in der glanzvollen Weinbaugeschichte seines Traditionsgutes: Die Winzerikone des Rheingaus und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, Josis Gewächse eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Und Caroline Diels grandiose Weiß-, Rotweine und Sekte lösen tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten.
Josi Leitz wie Caroline beweisen: Die wahren Genusstempel des europaweiten Jahrhundertjahrgangs 2009 stehen in Deutschland! Weltklasse zu einem Bruchteil der Preise des Bordelais. Wie daeinst die Sirenen ertönt ihr magischer Ruf. Sie umschiffen souverän alle gefährlichen geschmacklichen Klippen des Jahrgangs wie zu früh gelesene und süßlich breite Weine – Es sind strahlende Diamanten in Referenzqualität! Wahrlich: Deutschlands Winzerelite hat in ihren Fässern Stöffchen aus 2009 reifen, die selbst ihre fabelhaften Jahrgangsvorgänger nochmals übertreffen dürften, da sie den Extrakt und die Konzentration, die Dichte und unbändige Kraft aus 2007 mit der Mineralität, Eleganz und Finesse aus dem Fabeljahrgang 2004 vermählen, eingebunden in eine einzigartige Säurefrische, was die großen deutschen Rieslinge zu weltweit einzigartigen Unikaten macht. Weißweine mit dem Potential zur Legende wie beispielsweise 1959! Es sind mythische Pretiosen, die den Verkoster sprachlos und den Genießer gerührt hinterlassen, wie bei einer großen Liebe.
Die Auslieferung der Großen Gewächse erfolgt im Spätherbst 2010. Neben diesen genialen Weltklassepretiosen, die zu genießen wir noch ein wenig Geduld werden aufbringen müssen, können wir Ihnen heute die bereits abgefüllten Weine von unseren beiden Spitzengütern anempfehlen, die uns ab sofort mit ihren grandiosen Qualitäten verwöhnen. Viel Spaß mit diesen erlesenen Tropfen!
Weingut Josef Leitz – Rüdesheim, Rheingau
Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, seine Gewächse eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge!
Stuart Pigott: „Das ist wahrer Rheingau-Adel!”
Josi Leitz (rechts) und Tino Seiwert beim Fachsimpeln hoch über dem Schlossberg
Johannes Leitz ist ein echter, ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), mit blitzenden Augen und wachem Intellekt und mit großen gegerbten Händen, die zupacken können und augenscheinlich demonstrieren, dass seine großartigen Rieslinge in harter handwerklicher Arbeit in den steilen Wingerten entstehen. Unverblümt nennt er immer noch bestehende Missstände in seiner Heimat beim Namen, eine Einstellung, die ihm nicht nur Freunde gemacht hat. Bei seinen engagierten Ausführungen muss ich unwillkürlich daran denken, dass man Mitleid umsonst bekommt, sich Neid aber hart erarbeiten muss. Und Leitz hat in den letzen Jahren hart gearbeitet, sehr hart sogar, hat sich in den Schiefersteillagen abgerackert wie kaum ein zweiter, um ihnen ein Optimum an Qualität abzuringen: „Es gibt sicherlich niemanden im Rheingau, der die Weinberge mehr liebt als ich”, meint der Vollblutwinzer dazu. Der Lohn:
Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt, schwärmt begeistert in der FAS von den phantastischen Qualitäten unseres Rheingauer Juwels und Vorzeigewinzers Josi Leitz. Wir zitieren in Auszügen: „Noch vor dreißig Jahren genoss der Rheingau nicht nur unter Experten unangefochten den Ruf als Deutschlands edelstes Weinanbaugebiet. Der Grund dafür waren zum einen weltberühmte Spitzenlagen und eine Reihe von adligen Weingütern, zum andern ein Qualitätsstandard, der zwei Jahrhunderte lang Gültigkeit besaß. Doch Geschichte und Tradition reichen auf Dauer nicht aus, wenn das Bemühen um Qualität nachlässt oder wenn gedankenlos rationalisiert wird. Beides war leider von Ende der siebziger Jahre an der Fall; erst während der neunziger Jahre besserte sich die Situation ein wenig, allerdings nur punktuell. Erst in jüngster Zeit gibt es im Rheingau endlich wieder Bewegung. Dafür sind vor allem bürgerliche Weingüter verantwortlich. Der erstaunlichste dieser Betriebe ist das Weingut Leitz in Rüdesheim. Als Johannes Leitz vor zwanzig Jahren in den Familienbetrieb eintrat, bestand dieser aus nicht mehr als drei Hektar Weinbergen. Verkauft wurden die Weine überwiegend im immer noch bestehenden Blumengeschäft seiner Mutter. Einige Jahre lang gehörte auch eine Straußwirtschaft dazu, die entgegen den Gepflogenheiten ausschließlich außerhalb der Touristensaison geöffnet war. Mit seinen charaktervollen trockenen Rieslingen des Jahrgangs 1990 sorgte der junge Winzer erstmals für Aufmerksamkeit. Seitdem ist die Anbaufläche auf stattliche 28 Hektar gewachsen. Johannes Leitz hat seine Kellerei deshalb umgebaut und an einer für den traditionellen Rheingau gewagten Weinstilistik entschlossen gefeilt. Inspiriert durch die Spitzenweine der Mosel – also jenes Anbaugebiets, das den Rheingau auf dem internationalen Parkett ausgestochen hat –, setzt Leitz auf enorme Komplexität der Armomen und brillante Frische. Das ist wahrer Rheingauadel!”
Qualität entsteht im Weinberg
Gut gebrüllt, Löwe! Doch nicht nur Stuart Pigott bestätigt ausdrücklich die Weltklassequalitäten, die Josi Leitz Jahrgang für Jahrgang in größter Konstanz vinifiziert. „Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer (deutscher) Riesling-Erzeuger schaffte es in den letzten Jahren, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der jungenhafte Rüdesheimer. Wir suchten vergeblich nach einem Betrieb, der es von den exzellenten trockenen Rieslingen über die feinfruchtigen Spätlesen bis hinauf zu den edelsüßen Rieslingen der Extraklasse mit dem leutseligen Rüdesheimer - eindeutig der Rheingauer Aufsteiger der letzten Jahre - aufnehmen kann. Wo sollen wir anfangen mit unseren Lobeshymnen und wo aufhören?”, urteilt daher auch euphorisch und ebenso zutreffend der Gault Millau. Denn bereits zu Beginn der 1990er Jahre, auf dem Höhepunkt der Qualitätskrise im Rheingau, zählte Johannes Leitz zu der Handvoll Produzenten, bei denen man die Weine blind kaufen konnte. Bei zahlreichen Wettbewerben setzten sich seine Rieslinge an die Spitze der Rheingauer Weine.
Was macht Johannes Leitz anders als die Konkurrenz? Mit einem gesunden Schuss Misstrauen gegen dogmatisches Lehrbuchwissen und eine übergroße Technikgläubigkeit ausgestattet fühlt sich Josi in seinen Steillagen dem Terroirgedanken verpflichtet. Augenscheinlich sprechen bereits seine Parzellen eine beredte Sprache, da zwischen den Rebzeilen eine wilde Flora grünt und blüht und Leitz sich für den Kordonschnitt entschieden hat, mit den vielen Metallstecken, mit denen er punktgenau die Rebarme in paralleler Linie zum Boden anheftet. Diese Methode hält er dem üblichen Bogrebenschnitt deutlich überlegen, da die durch den Schnitt bedingte geringere Anzahl der locker- und kleinbeerigen Trauben sich viel gleichmäßiger entwickelt und optimal ausreifen kann. Je kleiner die Beeren, desto besser das Verhältnis von Aroma- und anderen Inhaltsstoffen in der Schale zum Saft; und je luftiger die Beeren hängen, desto geringer die Gefahr, dass Fäulnis sich breitmacht oder Krankheiten ausbrechen. Herausgefunden hat Johannes das schon als 13-jähriger Junge, als er als Schulbub seiner Mutter half, das Weingut nach dem allzu frühen Tod des Vaters über Wasser zu halten, ein kleines Mosaiksteinchen, das seinen Charakter, seine Lebenseinstellung verdeutlicht. Leitz gibt sich nie mit dem Bestehenden zufrieden, er sucht, er forscht, er rebelliert, er geht unbeirrt seine eigenen Wege, er ist zäh und vor allem, er resigniert niemals. Er profitiert natürlich auch von seinen großartigen Steillagen mit ihrem einzigartigen Mikroklima, das für eine ganz spezielle Flora und Fauna verantwortlich ist und vom naturnahen Anbau, der auch seltenen Tieren eine ökologische Nische bietet. Zudem sind, wie bei allen großen Winzern der Welt, eine riskant späte Lese, ausschließlich von Hand, und extrem niedrige Erträge selbstverständlich, die Vergärung der trockenen Weine erfolgt spontan, der Ausbau im Keller im Holz und im Edelstahlbehälter so schonend und mit so wenigen Eingriffen wie nur irgend möglich. Als Leitz das Weingut als 22jähriger übernahm, zählte es gerade einmal 3 ha; doch soweit es die finanziellen Möglichkeiten zuließen, übernahm er in den folgenden Jahren erstklassige Wingerte, die Winzer aufgaben, die sich nicht weiter in den schwierigen Steillagen abrackern wollten.
Blick über den Rhein zum legendären Rüdesheimer Berg
Viele Weinliebhaber sehen in den phänomenalen Rheingauer Rieslingen von Johannes Leitz aus den (Schiefer-) Steillagen Weine in harmonischer Vollkommenheit, bei aller inneren Dichte und Konzentration dennoch vibrierend „leicht”, spritzig, ungemein elegant und finessenreich, traumhaft mineralisch, mit einer Ursprünglichkeit, die niemals durch eine noch so ausgefeilte Kellertechnik zu kopieren ist. Solche Weine tragen zweifellos die Handschrift ihres genialen Produzenten, dessen Mitarbeiter unter seiner peniblen Anleitung die Reben geradezu zwingen, nur jene geringe Anzahl an kerngesunden, hochreifen Trauben zu tragen, die derart grandiose Qualität ermöglichen. Doch es wäre auch unter den begnadeten Händen eines Winzermagiers wie Johannes Leitz nicht möglich, solch große Gewächse zu schaffen, ohne das einzigartige, gewaltige Terroir der Rüdesheimer Lagen, eine der besten Rieslinglagen Deutschlands, mit einem extrem frühen Blütebeginn und damit verbunden einer sehr langen Vegetationsdauer sowie den heftigen, starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (ungemein wichtig für die Aromenbildung der Trauben) und ohne das wunderbare Geschenk der Natur für einen exzellenten Jahrgang.
Johannes Leitz, einer derjenigen Winzer, die, nach langem Suchen und Forschen, zu den „Wissenden” gehören, die in bester handwerklicher Weinbautradition dafür sorgen, dass durch harte selektive Arbeit im Weinberg der Grundstein für große Weine gelegt wird und die „dafür Sorge tragen, dass im Keller so wenig wie möglich mit dem Most geschieht, so dass die Aromen optimal gereifter Trauben und das Terroir des Wingert so unverfälscht wie nur irgend möglich in die Flasche gerettet werden können”. Johannes Leitz („seine Bescheidenheit und Leidenschaft für Qualität sind immer eine erfrischende Abwechslung neben der allgemeinen Selbstzufriedenheit und dem PR-Geschwätz, das sonst die Norm ist”, Stuart Pigott), unbeirrbar arbeitet er Jahrgang für Jahrgang daran, die ultimative Vision großer Rheingauer Rieslinge zu verwirklichen, die ihr jeweiliges Terroir ideal widerspiegeln, was ihm mittlerweile mit schier unglaublicher Konstanz gelingt. Seine Rieslingunikate leuchten strahlend hell als weltweit singuläre Giganten am Weinhimmel eines der mythischen Anbaugebiete Deutschlands:
Steinmauern terrassieren den Rüdesheimer Berg
Wahrlich: Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, seine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!
962209 Leitz, „Eins, Zwei, dry” Rheingau Riesling trocken (DV) 2009 7,95 Euro
Dieser rassig-knackige, saftig feine Einstiegswein mit seinem hintergründigen Wortspiel wird von Robert Parker, bzw. seinem für deutsche Weine zuständigen Co-Autor David Schildknecht, enthusiastisch gelobt: „delicious value”! Welch betörende Frucht (aromatischer Apfel, saftiger Pfirsich, faszinierende Exotik), welch würzig-mineralischer Nachhall. Rheingau at it’s best!
962009 Leitz, Rüdesheimer Riesling „vom Rheinschiefer” Edition Pinard de Picard trocken (DV) 2009 8,90 Euro
Diese grandiose, knochentrockene „späte Lese” stammt aus der berühmten Rüdesheimer Spitzen-Lage ‚Berg Rottland’ und ist quasi eine Vorlese der phantastischen Trauben, die in Josis mittlerweile legendären Rottland eingehen. In der Nase eine enorm eindringliche, aber zugleich elegant-feine Riesling-Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach saftigem grünem Apfel, Weinbergspfirsich, Aprikose, gelben Zitrusfrüchten und kandierter Ananas, zart unterlegt mit Nuancen feinwürziger Aromen, die ein wenig an frisch gemähtes Gras, Anis und blauen Schiefer erinnern! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, stahlig und strahlend, fein gewirkt, komplex und filigran. Knackig-frische, rassige, sensationell fein eingebundene Säurestruktur, faszinierendes mineralisches Rückgrat! Ein wunderschöner, glockenklarer Riesling, der das große Terroir des ‚Rottlands’ eins zu eins in die Flasche übersetzt. Fabelhafte Qualität zu „unmöglichem” Preis! Bei meinen Proben vor Ort hat mich dieses Fass derart begeistert, dass wir unseren Freund Josi überzeugen konnten, diesen Rüdesheimer Referenzwein exklusiv für Pinard de Picard abzufüllen. Herzlichen Dank Josi!
Werte Kunden: Josis ‚Rheinschiefer’ ist in Deutschlands Überfliegerjahrgang 2009 von spektakulärer Qualität mit einem unschlagbaren Preis-Genuss-Verhältnis!
Exklusiv bei Pinard de Picard
960009 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV) 2009 11,90 Euro
Unser Freund Josi brilliert, wieder einmal, mit einem genialen 2009er Bischofsberg, der auf Augenhöhe daher kommt mit einem seiner vorzüglichen Jahrgangsvorgänger, der von Jancis Robinson zu Recht mit für seine so faire Preisklasse fast schon sensationellen 16,5/20 Punkten geadelt wurde. Diese fabelhafte trockene Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer ungemein animierenden, vibrierenden Säure und ihrer tänzerischen Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: In der Nase betört eine rassige, fast fleischige Rieslingfrucht mit komplexen Aromen von rotem Weinbergspfirsich, eleganter, frischsaftiger Ananas, Limone, Grapefruit und nach längerer Öffnungszeit eine feinherbe Cassisnote sowie Anklänge an eine blühende Sommerwiese im frischen Morgentau. Am Gaumen höchst trinkanimierend, dicht, saftig, dabei herrlich frisch und eine balancierte Säure, aber auch filigraner denn je zuvor. „Trotz Spätlesequalität befindet sich hier ein Tropfen im Glas, der durch die vibrierende Säure den Genießer stets zu einem weiteren Glas verführt, da er die Dichte und cremige Textur einer Spätlese mit der beschwingten Leichtigkeit eines Kabinetts vereint”, schwärmt begeistert Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, von diesem rassigen Bilderbuch-Riesling mit einem faszinierend mineralischen Nachhall. Erstklassiger Essensbegleiter zu Krustentier- und Fischgerichten, zu Kalb und hellem Geflügel und superleckerer Terrassenwein „de luxe”, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Abenden traumhaft begleitet. In seiner sympathischen Preisklasse von (fast) unschlagbarer Qualität!
Diese fabelhafte Spätlese aus dem ‚Bischofsberg’ ist einer der größten Verkaufserfolge im Programm von Pinard de Picard der letzten Jahre, ein animierender Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, zu welchen Spitzenleistungen große deutsche Weißweine in der Lage sind: Unnachahmliche Mineralität, feinste Finesse und rassige Frucht!
Unser Klassiker aus dem Hause Leitz: Wohl nie zuvor war er so gut im Traumjahrgang 2009, „völlig losgelöst” von jeglicher bisher bekannten Qualität.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2011 bis 2014+.
Einige Partien des Kaisersteinfels sind zu steil
für eine sinnvolle Rebenbepflanzung und sind der Natur überlassen.
960409 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Riesling Alte Reben 2009 28,50 Euro
Zweithöchste Note im aktuellen Gault Millau 2010 nach van Volxems „Gottesfuß’’ in der Kategorie feinherbe Rieslinge!
Finesse trifft feinste Frucht. Eine der ganz großen Rieslinglagen Deutschlands von einem legendären Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des majestätisch über dem Rheintal thronenden Schlossberges – direkt unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein erstklassiges Traubenmaterial, sehr spät gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling in einer puristischen Stilistik, der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese Lage von Rieslingfreaks in aller Welt so sehr geliebt und ihr Name ehrfürchtig ausgesprochen wird. In der Nase betört ein ,kühles’, nobles, sehr reintöniges und ungemein komplexes (zurzeit noch etwas verschlossenes) Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: Weinbergspfirsich, Limone, grüner Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor. Dazu gesellen sich sanfte Kamilleanklänge, Briochearomen und vanillige Noten, gepaart mit einer beeindruckenden steinigen Nase.
Am Gaumen dicht, konzentriert, einen Tick verspielter, filigraner, tänzerischer als in den beiden ebenfalls großen Vorgängerjahren (Das ist wahrlich Josis Schmetterlingswein!), ein faszinierender Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrierenden Rasse und einer abgrundtiefen, salzig-mineralischen Würze geprägt wird. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine tolle Säurestruktur, eine phantastisch niedrige Alkoholgradation von 12,5 Volumenprozent und einen rauchig-mineralischen, glockenklaren Nachklang! Die „Hassliebe” des Winzers zu seinem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Lieblings-Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem individuellen, „nordisch-kühlen”, aristokratischen Rieslingunikat. Nochmals besser als der letztjährige Testsieger großer deutscher Rieslinge im renommierten norwegischen „vinforum”!
Zu genießen ab sofort (unbedingt dekantieren und in einem großen Burgunderglas servieren), Höhepunkt 2012 bis wenigstens 2020.
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein
961109 Leitz, Rüdesheimer Schlossberg Alte Reben Riesling 2009 28,50 Euro
Eine weltberühmte große Lage für besten Rheingauer Riesling, seit jeher gerühmt als das „Bordeaux des Riesling”, ist der Rüdesheimer Schlossberg, eine Schiefersteillage, in der exzellente Rieslinge wachsen, die weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben. Wenn Sie als Liebhaber großer deutscher Rieslinge buchstäblich be-„greifen” möchten, wie diese traumhaften Qualitäten entstehen, dann empfehle ich Ihnen einen Besuch in diesem großartigen Wingert. Wenn Sie dann dort – hoch über dem romantischen Rheintal – vorsichtig herumkraxeln und die feinschiefrige Erde betasten, beginnen Sie, den Ursprung für die vibrierende mineralische Spannung in einem großen Rheingauer Gewächs zu verstehen. Sie spüren intuitiv den Einfluss des warmen Sonnenlichts auf die Vegetation und die kargen Böden und Sie entwickeln ein Gefühl für das einzigartige Terroir, den verwitterten roten Schiefer (darunter nach 2 m bereits der blanke Fels) und für den Einfluss von Wasser und Wald in unmittelbarer Nähe. Wanderfalken segeln über Ihre Köpfe, Eidechsen huschen in den Schutz der alten Steinmauern, ein Moment zum Innehalten und Meditieren.
So prägt ein extrem mineralischer Boden diesen großen Riesling mit seinen expressiven Aromen nach feinen, fruchtigen Limonen, zarter Marille, feiner Minze, frisch geschrotetem weißem Pfeffer, Anis und Muskatnuss. Nach wenigen Minuten im Glase, mit etwas Sauerstoffkontakt, beginnen exotische Fruchtaromen zu brillieren: vollreife Orangen, Pfirsiche, Aprikosen, Mango, Ananas und Limetten, fein unterlegt von einer rauchigen, salzigen Mineralität sowie feinste Schweizer Milchschokolade. Dieser geniale Schlossberg („der beste, den ich bisher vinifzieren konnte”, strahlt Josi mit den Aromen um die Wette) ist ein unendlich komplexer Terroirwein mit einer immensen Brillanz in der Struktur und einem enormen Potential. Am Gaumen paaren sich pure Riesling-Kraft und Schmelz mit einer schmetterlingshaften Leichtigkeit und einer betörenden exotischen Zitrusfruchtnote (Limette, Orange) sowie einer vibrierenden Säure, die wunderbar eingebettet ist in eine opulente Fruchtsüße. Phantastischer Nachhall, insbesondere traumhafte Anklänge an Mandarinen und eine nicht enden wollende Mineralität: Ein verzauberndes, emotional zutiefst berührendes Weinmonument, absolutes Weltklasseniveau!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2022.
Goldener Altweibersommer im Schlossberg
960309 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2009 28,50 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter, das von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert wird. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom Fuße des magischen Rüdesheimers Bergs mit seinem verwitterten, bröseligen grauen Schiefer vinifiziert er zum wiederholten Male in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des großen Terroirs des Berg Rottland erscheint. Führende Weinmedien sind sich seit Jahren einig: Leitz’ Rottland zählt zu den größten Rieslingen Deutschlands. So erhielten drei Jahrgänge hintereinander im Gault Millau die zweithöchste Punktzahl aller trockenen Rieslinge Deutschlands! Und gar sechs Mal in Folge war er die Nr. 1 im Rheingau! Gerhard Eichelmann bewertet den 2005er gar als besten trockenen Riesling Deutschlands! Und gleich zwei Mal hintereinander belegt dieses Monument Platz eins in der großen CAPITAL Rieslingverkostung! Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn) testeten 12 namhafte Weinexperten die deutschen Spitzenweine in einer Blindprobe: In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte souverän Johannes Leitz mit seinem Berg Rottland!
Für unsere Kunden sind diese Elogen keine Überraschung: Denn Leitz ‚Rottland’ vermag das vermeintlich Unmögliche. Er trägt in sich die Paradoxien der großen Weine der Welt, die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Eleganz. Sehr extraktreich fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben in der Nase eine unglaubliche Terroirnote, mit zarten Anklängen von weißen Blüten, frischen Limonenzesten, braunem Zucker, Vanille, Rauch, Ananas, Mango und Weinbergspfirsich mit einer intensiven Kräuterwürze, Minze und Schokolade sowie einer filigranen Mineralität. Welch Wahnsinns-Nase!
Und dann diese Faszination im Mund: Der weltbekannte Cru des Rheingaus, der ‚Rottland’, entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration, dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse und Frische, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Meisterwerk handwerklicher Winzerkunst werden lassen. Alle Ingredienzien sind traumhaft ineinander verwoben, die wahnsinnige Dichte wird aufgehoben in einer schwebenden Transparenz. Welche fabelhafte Säurestruktur, welche Frische! Sehr langer, von exotischen Aromen geprägter Nachhall von glockenklarer Mineralität. Und welch wunderbarer Schmelz kleidet den Gaumen aus. Schlicht ein monumentales Meisterwerk!
Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling, einer subtilen Weiterentwicklung seines einzigartigen Stils, der keinen Vergleich mit teuren Burgundern zu scheuen braucht, hast Du Deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint. Der puristische, feingliedrige ‚Kaisersteinfels’ und der burgundisch inspirierte majestätische ‚Rottland’, nur durch die Lage ‚Roseneck’ voneinander getrennt, verkörpern in ihrer völlig unterschiedlichen Stilistik die 2 Pole höchster Rheingauer Winzerkunst. Beide tragen jedoch unverkennbar die Insignien der Meisterhand in sich, die diese flüssigen Kunstwerke geschaffen hat.
PS: Stuart Pigott feiert diesen genialen Stoff wegen seiner „monumentalen Kraft und Tiefe und seines enormen Entwicklungspotentials” und Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt euphorisch: „Ein Weltklasse-Riesling, der sich schon im jungen Stadium so saftig und offen in der Aromatik zeigt, das man schon beim Hineinriechen den Wunsch verspürt, in ihm zu ertrinken. Am Gaumen bestätigt sich dieser Eindruck: Welch saftige Frucht (besonders intensiv Orangen und Mango) in Kombination mit einer vibrierenden Säure und einer markanten Mineralität. Faszinierend auch der animierend niedrige Alkohol (12,5 Volumenprozent), der noch einen Grund mehr darstellt, sich diesem grandiosen Tropfen vollends hinzugeben”.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”
960609 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2009 22,00 Euro
Und nun für alle Rieslingfreaks das bereits mehrfach als „beste Spätlese Deutschlands” (Gault Millau) gefeierte Roseneck – schlicht die Königsdisziplin des deutschen Rieslings!
Die unterbepreiste Spätlese des Jahres in einem traumhaft trinkanimierenden Stil! Mit seinen Siegerweinen aus 2003 und 2007 sowie dem 2. Platz in 2004 (jeweils im Gault Millau) demonstriert unser sympathischer Rheingauer seine Ausnahmestellung in einer Kategorie, die den Weltruhm deutscher Rieslinge begründet hat. Die phantastische fruchtsüße 2009er Spätlese gehört wiederum zu den Kandidaten für die beste Spätlese Deutschlands! Weltklasse pur, dieser geniale Stoff mit seinem tänzerisch moselanischen Stil hat das Zeug zur Legende! Herzlichen Glückwunsch der Winzerikone ‚Josi’ Leitz. Du und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, Deine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge!
Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!
Herbststimmung im Rüdesheimer Berg
Immer beliebter werden bei unseren Kunden unsere Angebote von gereiften Rieslingen aus den Gutsreserven unserer Spitzenwinzer. Josi Leitz hat uns zwei seiner edlen Pretiosen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”
960705 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Riesling Auslese 2005 0,5 l 32,00 Euro
Sensationelle Auslese, ein geradezu transzendentaler Wein mit einer hinreißenden Aromenkomposition, das ist der Stoff, aus dem Legenden geboren werden! Ungemein komplex in seiner Aromatik, perfekte Balance zwischen Süße und Säure, die sich am Gaumen zu einem feinst ziselierten Spiel zusammenfinden, dicht, sehr konzentriert, füllig, großartige Opulenz, die durch eine nervige Mineralität und Frische perfekt unterlegt wird, Eleganz pur, einer der besten Auslesen des gesamten Jahrgangs in ganz Deutschland.
Ein Wein mit einem fabelhaften Potential, zu genießen ab sofort, Höhepunkt jedoch erst zwischen 2012 und 2030.
Schlossgut Diel – Burg Layen, Nahe
Caroline Diels 2009er-Kollektion ist – von den Basisweinen bis zur absoluten Spitze – so phantastisch ausgefallen, dass sie nicht nur mit unseren anderen Spitzenwinzern der Region um die Krone der besten Weine des Jahrgangs an der Nahe, sondern in ganz Deutschland und damit der Welt ringen kann. Diese grandiosen Weine brillieren wie der ewig klingende Gesang der Maria Callas: unvergleichliche Kreationen, deren begeisternde Aura uns in eine verwunschene Welt zu entführen vermag! Rieslinge und Burgunder vom Allerfeinsten, völlig losgelöst von aller bisherigen Qualität – Gänsehautatmosphäre und unsere ganz besondere Empfehlung!
Großes Gewächs Burgberg als drittbester Riesling Europas von der renommierten Grand Jury Europeen ausgezeichnet!
So klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, so grandios die Qualitäten. Die phantastische, vor 20 Jahren noch völlig unvorstellbare Abfolge eines grandiosen Jahrgangs nach dem anderen im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. Bei aller rühmenswerten Qualität in der Breite, vier Spitzengüter thronen dennoch über allen und zählen darüber hinaus unstrittig zur Winzerelite Deutschlands: Diel, Dönnhoff, Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich. Vier große Winzerpersönlichkeiten der Region, vier höchst individuelle Weinkollektionen, immer nur um qualitative Nuancen voneinander getrennt, die jedoch stets eines vereint: Ihre im internationalen Maßstab gesehen spektakulär preiswerten besten Gewächse gehören zur absoluten Spitze in der gesamten Weinwelt!
Auf dem Schlossgut Diel hat der 2009er Jahrgang für eine überwältigend frische, klare und langlebige Riesling- und Burgunderkollektion gesorgt! Kein Wunder: Europas Traumjahrgang ist an der Nahe von spektakulärer Güte! Die Stärken des spät gelesenen Jahrgangs 2009, dessen kühle Herbstnächte – bei gleichzeitig strahlend schönen Sonnentagen – das langsame Heranreifen der Trauben und damit die Herausbildung einer phantastischen Aromenvielfalt begünstigte, liegen sowohl bei den Großen Gewächsen wie bei den Burgundersorten, die auf ideale Weise das Terroir der einzelnen Lagen widerspiegeln. Es kommt aber auch schon in den vermeintlich „kleineren” Rieslingen zum Ausdruck, die so typisch deutsch, so typisch Nahe sind, dass uns die ganze hitzig gewordene Weinwelt um diese cool-climate-Weine beneidet!

Werte Kunden, gestatten Sie mir an dieser Stelle nochmals bitte einige grundsätzliche Anmerkungen zu deutschem Wein und zur Einschätzung von Jahrgängen: In den klassischen europäischen Weinanbaugebieten gibt es seit mehr als einer Dekade eine Abfolge großer Jahrgänge wie nie zuvor. Fanden sich in den 60er und 70er Jahren vielleicht zwei große Jahrgänge in einem Jahrzehnt (bei gleichzeitig zwei bis drei grottenschlechten), waren es in den 80er und 90er Jahren bereits deren vier bis fünf und im neuen Jahrtausend gibt es eine fast ununterbrochene Abfolge POTENTIELL großer Jahrgänge, die früher, vor den Zeiten der klimatischen Veränderungen und der gestalterischen Kraft visionärer, bestens ausgebildeter, ehrgeiziger Winzer, die zudem eine extrem sorgfältige, kosten- wie arbeitsintensive, aber ungemein qualitätssteigernde Traubenselektion durchführen, undenkbar gewesen wäre. Doch warum nur potentiell große Jahre?
Weil der Faktor Mensch, der Winzer also, mindestens genau so entscheidend ist für die Qualität der Weine wie die klimatischen Bedingungen eines Jahrgangs, wahrscheinlich sogar noch wichtiger. In einem nicht einfachen Jahrgang, wie 2006 beispielsweise, ist dieser Fakt offensichtlich. Extremste Auslese im Weinberg – und damit dramatische Mengeneinbußen – sind hier unumgänglich, um großen Wein zu machen. Wer einfach die Trauben hängen lässt, hat verloren. Und da fast überall in den 60er und 70er Jahren fast ausschließlich so gearbeitet wurde, gab es damals so viele schlechte Jahrgänge! Die Qualitäten schwank(t)en dementsprechend zwischen Himmel und Hölle. Doch die These vom prägenden Einfluss des Winzers lässt sich ebenso anhand des aktuell anstehenden, so genannten „Traum”-Jahrgangs 2009 nachweisen, dem in weiten Teilen Europas seit der Ernte von Fachjournalisten hymnische Elogen geflochten werden. Bordeaux, Burgund, die Rhône und die deutschen Weinanbaugebiete sollen DEN oder zumindest einen der größten Jahrgänge aller Zeiten eingefahren haben. Wir haben auf ausgedehnten Verkostungsreisen Wahrheit und Dichtung überprüft. Unser Fazit: 2009 hat in der Tat ein gigantisches Potential. Es ist kaum möglich, unter solch optimalen klimatischen Gegebenheiten wie in der Vegetationsperiode 09 (Verrieslung und damit Ertragsreduzierung während der Blüte, wechselhafte Witterungsverhältnisse im Sommer, in dem sich nicht zu heiße Sonnentage – Riesling liebt die Hitze nicht – und den Wasserspeicher füllende Regentage abwechselten) wirklich schlechte Weine zu machen, wie sie in schwierigen Jahrgängen häufig zu finden sind.

Caroline und Armin Diel
Aber das heißt noch lange nicht, dass die meisten Weine in 09 gut oder gar groß sind, nein, zumeist sind sie „nur” von ordentlicher Qualität: Denn, um es nochmals zu betonen, NICHT das Potenzial des Jahrgangs ist letztendlich entscheidend, sondern allein die Arbeit des Winzers in Wingert und Keller. In Deutschland beispielsweise war der Schlüssel zum Erfolg, infolge einer unumgänglichen peniblen Weinbergsarbeit während der wechselhaften Sommermonate erst ganz extrem spät im Herbst kerngesunde, optimal gereifte Träubchen ernten zu können, da erst in diesem Bilderbuch-Spätherbst – ein Geschenk des Himmels – strahlend schöne Sonnentage und tiefe Nachttemperaturen (in Kellers legendärem ‚Morstein’ wurden beispielsweise bei der Ernte Minus 4 Grad gemessen!) die komplexen Aromen und die irre tiefen Mineralstoffe in die Traubenhaut einlagerten, die die besten Weine des Jahrgangs zur Legende werden lassen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten „normalen” Winzer, nach meinem Kenntnisstand über 90 Prozent (!), ihre Trauben infolge eines immer noch weit verbreiteten Sicherheitsdenkens und einer eben nicht optimalen handwerklich orientierten Weinbergsarbeit (Ein großer Winzer verbringt seine meiste Zeit im Weinberg, hegt und pflegt seine Träubchen und selektiert extrem aus, doch ein solches Arbeitsethos besitzen leider die allerwenigsten!), die kerngesunde Beeren auch mögliche Regenschauer, ja, gar -tage problemlos überstehen lässt, längst eingebracht. Das heißt, als die Trauben einen Reife- und Aromenzustand hätten erreichen können, um große Weine zu gebären, waren sie bei der weitaus größten Zahl der Winzer längst abgeerntet, ohne dass sie die komplexen Aromen- und Mineralstoffe der kühlen Spätherbsttage hätten einlagern können.
Deshalb ist auch 2009, wie alle seine Vorgänger in der letzten Dekade, ausschließlich ein großer Jahrgang der großen Winzer. Verallgemeinernde Jahrgangstabellen haben längst ihren Sinn verloren. Der Winzer, sein Ethos, seine Visionen, grandiose Weine zu erzeugen, sein unbedingter Wille und seine gestalterische Kraft sind die alles entscheidenden Parameter! Große Winzer machen, außer in „Katastrophenjahren”, immer große Weine, natürlich stilistisch voneinander verschieden, wie die Natur es vorgibt und in schwierigen Jahren konsequenterweise infolge der Extremselektion nur in sehr kleinen Mengen. Mittelmäßige und schlechte Winzer machen stets schlechte Weine in problematischen Jahrgängen, passable bis bestenfalls gute in grandiosen Jahren. Daher hat nur Deutschlands Winzerelite in ihren Fässern Stöffchen aus 2009 reifen, die selbst ihre fabelhaften Jahrgangsvorgänger nochmals übertreffen dürften, da sie den Extrakt und die Konzentration, die Dichte und unbändige Kraft aus 2007 mit der Mineralität, Eleganz und Finesse aus dem Fabeljahrgang 2004 vermählen, eingebunden in eine einzigartige Säurefrische, was die großen deutschen Rieslinge zu weltweit einzigartigen Unikaten macht. Weißweine mit dem Potential zur Legende wie beispielsweise 1959!

Kellermeister Christoph J. Friedrich
Und jetzt kommen wir zurück zum traditionsreichen Schlossgut Diel. Neben der konsequenten Ausnutzung der optimalen Jahrgangschancen (welch zusätzliches Glück, dass es eine Verrieselung bei der Blüte, damit eine natürliche Mengenbegrenzung und traumhaft kleinbeerige, kerngesunde Träubchen ergab) spielt auch der Generationenwechsel bei der Weiterentwicklung des Domainenstils hin zu immer finessenreicheren, mineralischeren, fokussierteren Weinen eine entscheidende Rolle. So sehr ihr Vater Armin ein einflussreicher Charakterkopf mit Ecken, Kanten und Prinzipien ist: Auch Caroline Diel besitzt einen immens klugen Kopf (einen hübschen dazu) wie auch Charakter (einen überaus sympathischen). Und ihr Willen, den Weingutsstil subtil weiterzuentwickeln, ist mindestens so ausgeprägt und bedingungslos wie der ihres Vaters stets war. Nach ihren Lehr- und Wanderjahren auf den berühmtesten Domänen der Welt (u.a. Romanée Conti in Burgund) hat sie dem elterlichen Traditionsbetrieb nach den sensationellen 2007/8ern mit den Überfliegern aus 2009 eine sagenhafte Kollektion in den Keller gelegt, die, mein Wort drauf, alle Vorgängerjahre schlicht übertrifft!!
Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Die Ursachen für die herausragenden Qualitäten der weißen und roten Burgundersorten wie der Spitzenrieslinge sind in den stetigen Verbesserungen im Wingert wie im Keller zu suchen, die Caroline mit sensibler Könnerschaft initiiert hat und ihrem Mut, im Erntepoker des Herbstes 2009 das Risiko einer späten Lese einzugehen: Traumhafte Wetterbedingungen in Gestalt strahlender Sonnentage bei sehr niedrigen Nachttemperaturen zeichnen gemeinsam mit der extrem langen Vegetationsperiode für feinst balancierte, rassige, ungemein komplexe Spitzenweine verantwortlich. Wahrlich: Hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar!

Werte Kunden: Zweifellos setzen die 2009er Rieslinge in der absoluten Spitze der deutschen Winzerelite eine dramatische Duftmarke und scheinen sich zum größten Jahrgang für trockenen Riesling bisher überhaupt zu entwickeln! Und das Schlossgut Diel vinifiziert an der Nahe feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit - Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie auf absolutem Weltklasseniveau: Spektakulär schöne Rieslinge und Burgunder wie von einem anderen Stern, qualitativ in himmlische Sphären entrückt, so dass wir jedem Weinliebhaber diese traumhaften Qualitäten nur wärmstens anempfehlen können.
Daher wagen wir die Behauptung, dass auf dem Schlossgut Diel heute mit die großartigsten Weißweine der Welt erzeugt werden - und zwar nicht nur im Bereich der trockenen wie der frucht- und edelsüßen Rieslinge, sondern auch bei den Burgundern und den genialen, die gesamte Champagne herausfordernden und in sprachloses Staunen versetzenden Sekten! Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, die ich vorzugsweise nach längerer Luftzufuhr aus großen Gläsern genieße. Und da sie sich mit Luft so grandios entwickeln, öffne ich in ihrer Jugend bevorzugt einige Flaschen gleichzeitig, um sie über mehrere Abende hinweg degustieren und in ihrer schier unglaublichen Evolution wahrnehmen zu können, indem ich jeweils aus einer Flasche nur ein Gläschen entnehme! Facettenreich wie nur wenige andere große Weißweine auf der Welt, mit unergründlichen Dimensionen an Komplexität und Tiefe, reizen sie all meine olfaktorischen Sinne und entwickeln nach mehreren Jahren Flaschenreife eine einzigartige geschmackliche Ausprägung.
Werte Kunden: Deutscher Riesling ist absolute Weltspitze, zu einem Bruchteil der Preise qualitativ gleichwertiger genialer Burgundergewächse. Großer Wein kann anders schmecken. Niemals besser!
932109 Diel de Diel, Weißwein QbA 2009 9,95 Euro
Welch geniale Frische, eines der herausragenden Merkmale der 2009er Dielschen Überflieger-Kollektion, zeichnet diese fein balancierte, harmonische Weißweincuvée (Grau- und Weißburgunder sowie Riesling) aus, seit vielen Jahren eine Spezialität des Hauses, aber noch nie so „wertig” wie in 2009! Welch feiner, eleganter, animierender, floraler Duft, ein Feuerwerk an sanften, zartwürzigen Aromen, unterlegt mit einem Hauch reifer Ananas, animierender Grapefruit und leicht kräutrigen Komponenten, im Hintergrund faszinierende mineralische Anklänge. Am Gaumen eine betörende zartsüße Frucht mit einer verspielten Würze und einer harmonischen Säure, geniale Balance, traumhaft füllig, doch schwerelos und glockenklar in der Struktur, dazu herrlich saftig und ein beschwingter mineralischer Abgang. Welch erstklassige Alternative zu so vielen seelenlosen Modeweinen aus Übersee, Understatementwein pur, weitaus mehr Sein als Schein!
Stuart Pigott urteilt zu Recht, dass dieser Leckerschmecker „den meisten trockenen Blanc de Blancs-Weißweinen aus Frankreich weit überlegen” ist!
Zu genießen ab sofort bis Mitte 2012.
933809 Diel, Grauburgunder, trocken 2009 11,00 Euro
Pinot Grigio? Unzählige Enttäuschungen erlebt? Ausgelutscht das Thema? Einverstanden! Und doch wieder nicht! Denn probieren Sie doch bitte mal einen derart mineralischen, vibrierend frischen und lebendigen Spitzen-Grauburgunder bester deutscher Provenienz. Dieser enorm charaktervolle Wein von besten Grand-Cru-Lagen überzeugt mit seinem intensiven, feinwürzigen Duft (in seiner Eleganz schon fast an Riesling erinnernd) und seinen komplexen Anklängen an reifen Apfel, Pfirsich, Honigmelone und Vanillemark, vermählt mit faszinierenden nussigen Noten. Dieser traumhaft fokussierte Burgunder füllt am Gaumen mit seiner Cremigkeit, Opulenz und seinem klassischen birnigen Schmelz auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist dabei aber für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch und hochelegant und sehr nachhaltig. Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist! In seiner sympathischen Preisklasse für meinen persönlichen Geschmack einer der allerbesten seiner Art in ganz Deutschland!
Zu genießen ab sofort bis 2014.
939309 Diel, Dorsheim Riesling trocken 2009 13,80 Euro
Traumhafte Rebanlagen aus allen Dorsheimer Spitzenparzellen (!) tragen ganz entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes bei. Dieser fabelhafte Riesling duftet geradezu himmlisch einladend und ist ein köstliches, sinnliches Fruchtpaket, das vibrierende Frische versprüht und mit köstlicher Mineralität beeindruckt. Welch traumhaft kräuterwürzige sowie exotische Aromen und welch subtile Noten nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich, Tannennadeln und, nach längerer Öffnung, ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren. Am Gaumen ungemein dicht, mineralisch, vibrierend rassig und so lecker saftig. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen fokussierten Einstiegsriesling in die magische Welt der Dielschen Weine so herrlich erfrischend und höchst animierend. Mit Luftzufuhr gesellen sich steinige Marillen und Apfelnoten hinzu, zudem begeistern eine dezente rauchige Note und ein faszinierend mineralisch-schmelziger Abgang. Jaa, so schmeckt die Nahe, hier ist Schiefer, Vulkangestein, ein bunter Mix von mineralreichen Böden und – hier ist Diel, Caroline Diel, und ihr aus den steinigen Lagen selektionierter Dorsheimer-Riesling, wie wir ihn uns schöner, klarer, appetitanregender nicht vorstellen können! Phantastisches Qualitätsniveau zu einem dramatisch günstigen Preis, der im internationalen Kontext betrachtet geradezu als Witz zu bezeichnen ist! Was für ein sensationelles Schnäppchen!
933409 Diel, „Eierfels”, Riesling trocken 2009 17,95 Euro
Armin und Caroline sind absolute Perfektionisten. Daher entscheiden sie jedes Jahr nach langen Überlegungen und Verkostungen, einen Teil ihrer ursprünglich für die Großen Gewächse vorgesehenen Fässer separat abzufüllen, gewissermaßen als Zweitwein der Grands Crus, um deren Qualitäten bis zum Äußersten auszureizen. Armin benannte den in 2004 erstmals erzeugten und im Handumdrehen ausverkauften spektakulären Wein nach einem im Trollbachtal liegenden Felsmassiv (wo ein Gesteinskopf wie ein aus dem Felsen geschlüpftes Ei ausschaut), welches zwei der großen Renommierlagen der Nahe, das Goldloch und den Burgberg, voneinander trennt. Das Ergebnis ist ein betörend harmonischer, tiefgründig eleganter, phantastisch mineralischer Spitzenwein, ein geradezu aristokratisch wirkender Riesling mit traumhaftem moselanischen Spiel, der viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand zu spielen vermag! Versprochen! Welch traumhafte Aromenkomplexität und welch „geile” Textur! Diese exklusive Cuvée aus erlesenen Trauben der großen Terroirs des Burgbergs und des Goldlochs mit seinen feinwürigen, minzigen, aber auch exotischen Anklängen und seiner vibrierend rassigen, salzigen Mineralität können wir Ihnen, werte Kunden, glücklicherweise zu einem ganz besonders sympathischen Preis anbieten. Ein edler Riesling, qualitativ auf dem Niveau eines Großen Gewächses, aber preislich Understatement pur!
Jancis Robinson bewertete diesen zutiefst mineralischen Riesling mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol in der Vergangenheit mit 18/20 Punkten und damit besser als die allermeisten Großen Gewächse aus ganz Deutschland. Doch 2009 spielt jahrgangsbedingt nochmals in einer ganz anderen Liga! Und Carolines Handschrift wird von Jahrgang zu Jahrgang immer präziser. Großes emotionales Kino, eine Hymne an die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den weltberühmten Nobelterroirs der Nahe, die mittlerweile in der Weinwelt einen ähnlich magischen Klang besitzen wie die teuersten Lagen des Burgunds!
932909 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs 2009 29,95 Euro
Mit einem Besitz von nur einem Hektar ist das ‚Pittermännchen’, das sich in seiner geradezu moselanischen Stilistik sehr stark von seinen beiden Nachbarlagen Burgberg und Goldloch unterscheidet, ein sprichwörtliches Kleinod in der Kollektion des Schlossguts Diel. Die Bezeichnung geht zurück auf das 16. Jahrhundert, als ein ‚Pittermännchen’ eine kleine Silbermünze war. Der tiefgründige Lehmboden dieser steilen Südlage weist einen sehr hohen Anteil an Schiefer und Kieselsteinen auf, was den feinrassigen Weinunikaten eine erfrischende mineralische Note verleiht. In der Nase fasziniert ein köstlicher, zart minziger Duft vom Schiefer, der dieses Idealbild eines filigranen trockenen Rieslings in seiner gesamten Stilistik prägt. Nach längerer Öffnung feinfruchtige, verführerische Noten von Aprikosen und Pfirsichen, saftiger Grapefruit mit einer Spur Cassis und Anklängen von nobler Milchschokolade, deutlich schmeckbar die traumhaft reife Frucht infolge der extrem langsamen und langen Reifung kerngesunder Trauben – DER Schlüssel zum Erfolg in einem Jahrgang des exzellenten Winzers und seines großen Terroirs.
Am Gaumen noch finessenreicher und filigraner als in den Vorgängerjahren: Das ist urwüchsige Kraft ohne Schwere, wahrlich laserstrahlartig gebündelte Energie! Und welch wunderbar ziselierte feine Säure, welch großartiges Spiel, welch bestens eingebundene tiefgründige Mineralität! Liebhaber mineralischer Rieslinge mit moselanischer Finesse und Eleganz, die nicht unbedingt barocke Gewächse oder Pfälzer Schmusekätzchen zu ihren persönlichen Favoriten zählen, werden mit diesem laserartig fokussierten Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, wie sensationell gut auch extrem trockene Rieslinge von Schieferböden schmecken können, eine große Freude haben. Nach längerer Öffnung im großen Glas – dieses traumhafte Große Gewächs gewinnt natürlich mit viel Luft – entwickeln sich subtile Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, grünem Tee, Feuerstein und edler Würze über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, wiederum fabelhaft mineralisch-salziger Nachhall. Noblesse oblige! Ein geniales Großes Gewächs, rassig wie ein wildes arabisches Vollblutrennpferd, ein Weltklasse-Riesling, wie geschaffen, die Worte Pittermännchen und Mineralität zukünftig als Synonyme nutzen zu wollen!
Darf ich zur grandiosen Qualität dieses moselanischsten der Dielschen Weine eine neutrale Stimme zitieren? Max Gerstl, Grandseigneur der Schweizer Weinszene, urteilte bereits im Vorjahr: „Faszinierende, wunderbar mineralische Nase, feine Frucht, köstliche Würze, das ist der Duft eines großen trockenen Rieslings. Am Gaumen ein Finessenbündel, reich, konzentriert, herrlich saftig und mit viel Schmelz, der Wein ist richtig raffiniert. Das ist Riesling wie er leibt und lebt, eine hocharomatische Köstlichkeit. 19/20 Punkten”.
Zu genießen ab Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2014 bis mindestens 2025.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9329109 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 69,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
932009 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs 2009 32,00 Euro
Mit gut fünf Hektar Rebfläche ist das Schlossgut Diel bei weitem der größte Besitzer in dieser legendären Steillage, in der nach alten Überlieferungen im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben worden sein soll. Eine andere Deutung des Namens kommt aus dem Volksmund und besagt, dass früher die Winzer mit ihren Weinen aus dieser Spitzenlage viel Gold verdient hätten. (So erzielten Spätlesen aus dieser großartigen Lage vor 100 Jahren höhere Preise gar als die zu Recht gerühmten Gewächse von Château Latour!) Wie auch immer der Name entstanden sein mag, es ist der von einer dünnen Lehmauflage und Kieselsteinen bedeckte Urgesteinsboden auf felsigen Konglomeraten, der dem Wein seine immense Kraft, seine hohe Eleganz und formidable Tiefe zugleich verschwenderisch schenkt. Was ist das nur für ein genialer geschmacklichen Kosmos, in dem sich die Großen Gewächse von Caroline Diel bewegen. Doch Vorsicht: Unmittelbar nach der Öffnung wird Sie der mineralische Extrakt dieses Weltklasserieslings mit seiner Urgewalt geradezu ‚anspringen’ und alle olfaktorischen Sinne betäuben. Bis etwa ein halbes Jahr nach der Füllung wird dieser Zustand so bleiben, dann wird sich dieser monumentale Wein – insbesondere mit Sauerstoffzufuhr im großen Burgunderglas (!) – immer mehr öffnen und mit ungemein komplexen, verführerischen, lasziven Noten begeistern, die ins Rotfruchtige gehen und mit saftigen reifen gelben und knackig- grünen Früchten wie Mango, Maracuja, Granny Smith, Limone, Minze und Grapefruit sowie Aromen von Anis und Flieder changieren.
Reintönig, mächtig, konzentriert und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge aufspielt, aber noch präziser als in der Vergangenheit und etwas weniger barock, ungemein komplex in seiner Aromatik (deutlich wahrnehmbare Cassisaromen und betörende Mandarinenanklänge), perfekte Balance zwischen phantastischem Schmelz, schmeichelnder Cremigkeit und vibrierender Stahligkeit, „eine eiserne Faust im samtenen Handschuh”, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie burgundische Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben. Welch schier unfassbare steinige Note! Was mich an diesem aristokratischen Wein diesmal noch mehr fasziniert als in der Vergangenheit, ist, wie er sich im Mund nach hinten immer mehr aufbaut, fordernd und verführerisch zugleich mit einer Wahnsinnstextur und einer sensationellen rauchigen Mineralität.
Ein majestätischer Riesling, ein singuläres Unikat: Der Genuss dieses komplexen Weins ist ein Balanceakt an der Grenze der Wahrnehmungsfähigkeiten!
Zu genießen ab Freigabe im Herbst 2010 (am besten aus einem großen Burgunderpokal) bis wenigstens 2025.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9320109 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 69,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

Blick auf das felsige Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”
932609 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling 2009 35,00 Euro
Großes Gewächs Burgberg als drittbester Riesling Europas von der renommierten Grand Jury Europeen ausgezeichnet!
Erst seit Mitte der 90er Jahre besitzt das Schlossgut Diel 1,8 ha im extrem steilen Burgberg und damit exakt die Hälfte dieser mikroklimatisch einzigartigen Hanglage, die, wie ein Amphitheater nach beiden Seiten von den kalten Hunsrückwinden geschützt, im engsten, fast schroff wirkenden Teil des Tales zu finden ist. Der Name entstand in Anlehnung an die Burg Layen und unterstreicht die Besonderheit seines einzigartigen Terroirs. Der mit einer großen Menge an Quarzitsteinen durchsetzte tiefgründige Lehmboden über nacktem Fels bietet exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung hochfeiner, rassiger und mineralischer Rieslinge mit großem Alterungspotential. In der ungemein verführerischen Nase betört ein kühler, traumhaft mineralischer, feinst kräutriger (typisch für Taunusquarzit), zart rauchiger und herrlich reifer Duft mit Anklängen an Feuerstein, roten Weinbergspfirsich, Mirabelle, Ananas, Kräuerhonig, Cassis, Minze und Maracuja, unterlegt mit feinsten Anklängen vom Ausbau im großen Holzfass edelster Provenienz, was diesem fabelhaften Riesling eine betörende burgundische Note verleiht. Grandios! Am Gaumen extrem vielschichtig und harmonisch, enorm dicht und konzentriert, dabei gleichzeitig voller Eleganz und Finesse, feinsaftige, überwältigende Pfirsich-Zitrusfrucht, lebhafte, spielerische, eine ein legendäres Potential versprechende Säurestruktur und eine grandiose Länge. Ein vibrierender und dennoch traumhaft cremiger Riesling aus extrem niedrigen Erträgen goldgelber, phantastisch aromatischer Trauben aus einem großartigen Steilhang, der trotz seiner gewaltigen salzigen Mineralität auf der Zunge einen Reigen zu tanzen scheint. Dies ist einer dieser so raren, großen Terroirweine, die eine ureigene Geschichte erzählen: Von tiefen, harten Felsschichten, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden und vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben. Gänsehautatmosphäre!
Wurden bereits die Vorgängerjahre dieses Wahnsinnstoffs von der Fachpresse zur Elite der deutschen Spitzenrieslinge gezählt (etwa der 2003er, der von VINUM als die Nr.1 in Deutschland eingestuft wurde oder die Elogen der Grand Jury Europeen für den grandiosen 2005er), werden sie von diesem monumentalen Meisterwerk großer deutscher Rieslingkultur nochmals um einen Wimpernschlag übertroffen. Dies haben mehrere Fassproben in diesem Frühjahr konsistent ergeben: Der Burgberg 2009 gehört definitiv zu den zehn besten Rieslingen des Jahres in ganz Deutschland! Bei aller Dichte, Konzentration und Cremigkeit entwickelt sich dieser phantastische Weißwein zur Inkarnation von Mineralität und Feinheit mit einer Präzision und einem Glanz, der alles überstrahlt, was jemals zuvor aus dieser legendären Lage produziert wurde. Dieser Traum von Wein wird sich voraussichtlich über 20 Jahre phänomenal entwickeln. Sich diesem Grand Cru hinzugeben, sich verführen zu lassen, die Vielschichtigkeit, die Komplexität dieses großen Terroirweins zuzulassen, heißt auch, mit seinen Geheimnissen zu leben. So schön und interessant exakte Beschreibungen auch sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussreicher ist das mythische Abtauchen in die geheimnisvollen und unbekannten Tiefen dieses schier unergründlich facettenreichen Burgbergs! Dem staunenden Beobachter erschließen sich minütlich neue Dimensionen, stets steigen aus den unergründlichen mineralischen Schlünden seiner Seele zuvor verborgene Schichten auf und er gewinnt eine geradezu lasziv-erotische Verruchtheit und mutiert zur becircenden Sirene, die selbst Odysseus in seelische Konflikte zu stürzen vermöchte. Welche geballte Menge prallen Lebens! Welch irrsinnige Länge, in Wellen schleicht sich der Burgberg auf die Zunge zurück, wenn er längst ausgetrunken ist, welch nobles Extrakt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den ganz großen Rieslingen Deutschlands zu eigen sind. Schauer laufen über den Rücken, bei jedem Schluck dieses beseelten Weines.
Zu genießen ab Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2014 bis nach 2025.
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9326109 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling 2009, Magnum 1,5 l 75,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
939709 Diel, Dorsheim Goldloch Riesling Kabinett 2009 14,90 Euro
Welch feinst mineralischer, verspielter, zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität vom felsigen Untergrund und eine ungemein komplexe, kristallklare Frucht, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis, Aprikosen, Mandarinen und eine erotische Exotik. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und wiederum eine vibrierende Mineralität sowie rauchig steinige Noten. Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörende Klarheit und Strahlkraft! Kühle Mineralität trifft reife Säure. Und welch endloser Nachhall mit rassiger Säure! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett (der bereits in seiner Jugend geradezu betörend harmonisch trocken schmeckt) unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt auch wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Ein elfenhaft schwebender, glockenklarer, tänzerisch verspielter Kabinett, der zu den schönsten gehört, die im ganzen letzten Jahrzehnt in Deutschland gewachsen sind, unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten unschlagbar in der ganzen Welt!
932709 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Spätlese 2009 26,90 Euro
Diese aristokratische Weltklassespätlese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität ist ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, von edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs birgt. Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Spätlese mit ihrem glockenklaren Klang, einem tänzelnden Spiel wie ein übermütiger Gebirgsquellbach und mit ihrer unergründlichen Tiefe wird jeden Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Seide gewoben aus dem Gestein einer der größten Weinbergslagen der Welt. Dieser flüssige Nektar wird zur Legende werden und ist wohl auf gleichem Niveau wie bereits mit 98 Punkten von Parker geadelte Hermannshöhlen von Helmut Dönnhoff – Keine Spätlese kann besser, nur anders schmecken! Nichts an diesem betörenden Wein mit seiner vibrierenden Rasse und seinem packenden mineralischen Nachhall ist laut, aufdringlich oder geschminkt, stattdessen Noblesse pur! Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in solch brillanten Rieslingdiamanten – ein Meisterwerk!
Zu genießen wie alle großen Spätlesen ab sofort, Entwicklungspotential über Jahrzehnte!
939109 Rosé de Diel Pinot Noir 2009 12,95 Euro
La Vie en Rosé!
Ein geradezu zärtlicher Luxusrosé der absoluten Spitzenklasse voller Feinheit, Frische, Rasse, Cremigkeit und Mineralität aus traumhaft gereiften Pinot Noir-Trauben aus besten Rebanlagen, aus denen auch einer der berühmtesten deutschen Rotweine, die Cuvée Caroline, vinifiziert wird.
932408 Diel, Cuvée Caroline, rot 2008 49,00 Euro
Bekanntlich waren schon die Vorgängerjahrgänge 2002, 2005, 2006 und 2007 dieses edlen, noblen Burgunders mit dem großen C auf dem Etikett hinreißend und in der schreibenden wie kostenden und trinkenden Weinwelt bedeutend und erfolgreich. Die Cuvée C aus dem genialen Jahrgang 2008 wird nach 21-monatigem Eichenfassausbau im Spätsommer diesen Jahres abgefüllt und besticht schon jetzt durch ihr würzig-fruchtiges Bukett mit Noten von Cassis, Haselnuss und etwas Schokolade. Im Mund zeigt sich die Cuvée saftig und elegant, die schwarzen Johannisbeeren und wilden Brombeeren sorgen für eine nachhaltige Fruchtqualität erster Güteklasse, wobei es das feine Säurespiel und die Noblesse auf der Zunge sind, welche Carolines bisheriges rotes Meisterstück zu einem Meisterwerk mit Suchtpotenzial werden lassen! Wenn das noch leicht schmeckbare Holz komplett in den Extrakt integriert ist, wird die Cuvée Caroline zweifellos zu den besten Rotweinen Deutschlands zählen, die der Jahrgang 2008 hervorgebracht hat. Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass der 2008er für uns zu den großartigsten Rotweinjahrgängen der deutschen Geschichte zählt? Weil er Fruchtintensität mit Frische, Eleganz und Ausdruck verbindet, sowie seidenen, geschliffenen Tanninen, wie es kaum je ein deutscher Rotweinjahrgang vermochte. Liebe Caroline, das Schlossgut befindet sich bei Dir in festen, samtbezogenen Händen! Wir sind sicher, dass Du aus dem Rieslingschloss sehr bald auch ein Burgunderschloss gebaut haben wirst, zu dem selbst Franzosen pilgern werden. Wetten?
Werte Kunden: Die Cuvée Caroline 2008 ist einer der größten Rotweine, die jemals in Deutschland vinifiziert worden sind und erinnert mich im Stil frappierend an die um ein Vielfaches teureren Prestige-Grand Crus aus Morey-St-Denis. Ein Weltklasse-Pinot Noir zu einem völlig unmöglichen Preis. Das gibt es nur in Deutschland!
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
Und zum Abschluss noch drei absolute MUSTS einer betörenden Kollektion:
933904 Diel, Goldloch Rieslingsekt Brut 2004 39,50 Euro
Dieser Sekt auf absolutem Spitzen-Jahrgangsniveau duftet nach zarter Aprikosenhaut und weißem Pfirsich, leicht rauchige Note mit Anklängen an edle Zigarrenkiste, feinst anklingende Süße, cremiger Körper, geschmeidige Fruchtfülle, sensationell schöne Säurestruktur, traumhaft mineralischer, vibrierender Nachhall. Ein nobler Schaumwein der absoluten Weltklasse, höchstes Grand Cru-Nivau, der es qualitativ mit edelsten Jahrgangschampagnern spielerisch leicht aufzunehmen vermag – allerdings zu einem Bruchteil von deren Preisen! Der einzige Wermutstropfen: Von diesem handwerklichen Unikat gibt es nur wenig Tausend Flaschen!
Und fast auf Augenhöhe mit diesem phantastischen Grand Cru vinifiziert das Schlossgut Diel in 2007 einen Rieslingsekt, der 34 Monate lang im edlen Holzfass gereift ist. Dieses Filet-Stück einer Champagner-Qualität geradezu zum Bratwurstpreis stellt schlichtweg das Preisgefüge in der perlenden Welt der Schaumweine auf den Kopf!
939507 Diel, Rieslingsekt brut 2007 19,95 Euro
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts genoss deutscher Riesling-Sekt weltweite Anerkennung und war, analog den großen Rieslingen, oftmals teurer selbst als renommierte Champagner. Dann jedoch folgte eine lange währende Depression, in der industrielle Massenerzeuger viele kleine, handwerklich arbeitende Sektkellereien vom Markt verdrängten. Doch seitdem Deutschlands Winzerelite beginnt, sich verstärkt um Sektausbau zu kümmern, ist eine erfreuliche Entwicklung zu höchst individuellen Schaumweinen mit best möglicher Qualität zu erkennen: Traditionelle Flaschengärung ist dabei ebenso selbstverständlich wie ein langes Hefelager. Und welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen traumhaft schönen Winzersekt, der bei aller cremigen Textur schwerelos auf der Zunge tänzelt und alle Attribute eines Grand Cru in sich vereint: Cremigkeit, Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Bei solch fabelhafter Qualität aus deutschen Winzerkellern gibt es wahrlich keinen Grund mehr, dass sich Weinliebhaber mit überteuerten Massenchampagnern aus dem Supermarkt quälen: Charaktervolle Nahe-Authentizität, von Meisterhand sensibel vinifiziert, statt austauschbarer Industrieproduktion!
939604 Diel, Cuvée Mo Brut Nature 2004 45,00 Euro
Bester deutscher Winzersekt im Gault Millau 2010!
Wir sind schon lange der Meinung, dass die hoch feinen, eleganten und rassigen Rieslingsekte vom Schlossgut Diel zu den besten Schaumweinen der Welt gehören, Champagner inklusive. „Aber Riesling schmeckt eben anders als Champagner”, brachte WEINWISSER-Chefredakteur Stephan Reinhardt es auf den Punkt, als wir mit ihm über dieses Sektereignis ins Gespräch kamen. Reinhardt: „Wer die Welt davon überzeugen möchte, dass große Rieslingsekte mindestens so gut sind wie allerfeinste Champagner, der muss eben doch erst mal den Umweg über die Champagne nehmen, will heißen: einen Schaumwein erzeugen, der wie Champagner gemacht wird auch so schmeckt – nur eben besser.” Viel besser, erlauben wir uns hinzuzufügen!
Es ist wohl der vollendeten Genießerin Monika, genannt „Mo”, Diel zu verdanken, dass sie ihren Mann Armin wie auch Tochter Caroline dazu inspirieren konnte, einen derart wundervollen deutschen Sekt zu erzeugen wie die Cuvée Mo 2004, die viele der namhaftesten Champagner im direkten Vergleich wie – man verzeihe uns dieses Bild – abgestandenes Bier munden lässt! Was dem Schlossgut Diel hier gelungen ist, ist nichts weniger ein feinst prickelndes Zeugnis höchster Winzerkunst! Dass der Gault Millau WeinGuide das genauso sieht und diesen hinreißen Sekt zum besten Deutschlands kürt, hat uns diebisch gefreut, aber, um ehrlich zu sein, nicht wirklich überrascht. Einen derart vielschichtigen, dabei absolut reintönigen und vornehmen wie auch ausdrucksvollen Sekt wie diesen ohne Zuckerdosage im Oktober letzten Jahres (2008) degorgierten Brut nature haben wir nie zuvor in Deutschland getrunken – Ehrenwort! Hätten wir im Land noch einen Kaiser, uns wäre nichts zu kaufen für Sie, liebe Kunden, übrig geblieben – ein Hoch auf unsere Demokratie!
Der zu 80 Prozent aus Pinot Noir und zu 20 Prozent aus Chardonnay erzeugte Grundwein der Cuvée Mo wurde in mehrfach benutzen kleinen Eichenfässern allerbester burgundischer Provenienz vergoren und anschließend für 42 Monate auf der Hefe in der Flasche ausgebaut. Durch diese méthode traditionelle (das Handrütteln zum Aufschlagen der Hefe ist bei Diel noch selbstverständlich) erhält die auf feinsten Bläschen tanzende Champagner-Cuvée von der Nahe nicht nur ihren sahnig-feinen Schmelz sowie die sagenhafte Geschmacksfülle, sondern auch ein feines, vielschichtiges Bukett, das an allerfeinste Jahrgangschampagner (Krug o.ä.) denken lässt. Feine Apfelnoten verschmelzen hier mit zarten Kräuter-, Brioche, Toast- und Hefenuancen zu einem perfekten, hochedlen Nasenbild. Und am Gaumen? So reif, komplex und nachhaltig, wie sich das für edelste Schaumweine gehört. Aber hatten wir je eine derart edelsaftige, an Apfelmousse erinnernde Fruchtfülle im Glas, die dann auch noch so herrlich frisch und feingliedrig strukturiert war? Selten, dass wir einen vergleichbar weinigen Champagner im Glas hatten! Die Cuvée Mo lässt sich nicht nur zum Aperitif, sondern mehr noch zum Essen gut trinken! Angesichts des Preises ist dieser hoch elegante und ausdrucksvolle Sekt mehr als eine Kaufempfehlung: Ihn zu kaufen ist eigentlich eine Pflicht. Sie werden ihr umso lieber nachkommen, werte Kunden, je öfter sie damit ihre kenntnisreichsten Gäste auf falsche Fährten locken möchten. Mit dem gewonnen Wetteinsatz („Wetten, dass dieser Schaumwein ein großer und berühmter Jahrgangschampagner ist?”) können Sie dann leicht nachbestellen! Wenn wir dann nicht schon längst ausverkauft sind.
Sekt Champagner
Und last, but not least, aus Gutsreserven ein attraktives Schnäppchenpaket zum absoluten Hammerpreis. 2006 war an der Nahe ein genialer Jahrgang. Die besten Spätlesen haben ihre erste Trinkreife erreicht. Und wir präsentieren die drei großen Dielschen Lagen zum Probieren, Vergleichen, Genießen und Schwelgen. Wohl bekomm’s!
80057 Terroir-Probier-Paket Riesling-Spätlesen 2006 2,25 l statt 62,35 Euro nur 49,95 Euro
je 1 Flasche Spätlese 2006 aus den berühmten Dorsheimer Lagen Pittermännchen, Goldloch und Burgberg.
Abschließend empfehlen wir Ihnen nochmals alle uns noch zur Verfügung stehenden Juwelen des Traum-Jahrgangs 2009 unserer deutschen Spitzenwinzer, spektakulär schöne Große Gewächse, die zu den besten Weißweinen der Welt gehören, nur zu einem Bruchteil der Preise, die für gleich gute Burgunder gezählt werden:
NAHE
Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen

937309 Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2009 29,95 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!

Frank und Werner Schönleber in einer steilen Parzelle des Frühlingsplätzchens
9373109 Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 65,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!
Werner Schönleber mit Sohn Frank und seiner Frau Hannelore
934509 Emrich-Schönleber, Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2009 34,50 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!
Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe, wird vom Gault Millau 2010 als „Winzer des Jahres” gefeiert!

940109 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2009 32,90 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9401109 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 79,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

940209 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2009 32,90 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9402109 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 79,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

940909 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2009 32,90 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9409209 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2009 3 l 155,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

940609 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2009 35,90 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9406109 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 85,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9406209 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2009 3 l 165,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen
Helmut Dönnhoff: Intellektueller Feingeist von der Nahe vinifiziert traumhaft balancierte und finessenreiche Rieslinge mit weltweitem Kultstatus.

Helmut Dönnhoff
936509 Dönnhoff, Felsenberg Großes Gewächs Riesling 2009 31,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9365109 Dönnhoff, Felsenberg Großes Gewächs Riesling, Magnum 2009 1,5 l 71,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

Blick über das romantische Nahetal bei Oberhausen
935309 Dönnhoff, Norheimer Dellchen Riesling Großes Gewächs 2009 29,95 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9353109 Dönnhoff, Norheimer Dellchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 69,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

930309 Dönnhoff, Hermannshöhle, Riesling Großes Gewächs 2009 32,95 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!
9303109 Dönnhoff, Hermannshöhle, Riesling Großes Gewächs 2009 1,5 l 78,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!
PFALZ
Weingut Ökonomierat Rebholz - Siebeldingen
In Europas Traumjahrgang 2009 vinifiziert Hansjörg Rebholz die größten Weine in seiner glanzvollen Winzerlaufbahn: Weltklassegewächse aus zertifiziertem biologischen Anbau, „völlig losgelöst” von bisherigen Qualitätsdimensionen und zu provokant günstigen Preisen, die im internationalen Kontext gesehen geradezu als Schnäppchen gewertet werden müssen!

Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz mit seiner Frau Birgit
975109 Rebholz, „Ganz Horn” Riesling Großes Gewächs 2009 32,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!

„Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was seinen Wein ausmacht.”
(Stuart Pigott)
970609 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2009 32,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!
9706109 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 69,90 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!

970709 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2009 34,90 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!
9707109 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 75,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Spätherbst 2010!
RHEINHESSEN
Weingut Keller - Rheinhessen
Die weltweit gesuchten Kultweine des sympathischen Winzeridols Klaus-Peter Keller gelten heute unter Weinliebhabern wie Fachjournalisten gleichermaßen als Archetypus großer deutscher Weltklasserieslinge: Beseelte, Emotionen auslösende Grand Crus, Maßstab und Vorbild aller großen Terroirweine der Welt!

Julia und Klaus-Peter Keller
951209 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs, trocken 2009 29,00 Euro
In Subskription, Auslieferung im Herbst 2010!
Weingut Battenfeld-Spanier - Hohensülzen, Rheinhessen
Hans Oliver Spanier brilliert in der dynamischsten deutschen Anbauregion für trockenen Riesling mit faszinierenden Öko-Weinen auf absolutem Weltklasseniveau!

Hans Oliver Spanier
956209 Battenfeld-Spanier, Riesling Kirchenstück Großes Gewächs, trocken 2009 24,50 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9562109 Battenfeld-Spanier, Riesling Kirchenstück Großes Gewächs trocken, Magnum 2009 1,5 l 53,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

956309 Battenfeld-Spanier, Riesling Frauenberg Großes Gewächs 2009 31,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9563109 Battenfeld-Spanier, Riesling Frauenberg Großes Gewächs 2009 1,5 l 65,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
Weingut Kühling-Gillot
Weltklasse vom „Roten Hang”

Carolin & H.O. Spanier
957109 Kühling-Gillot, Nierstein Ölberg Riesling Großes Gewächs 2009 26,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9571109 Kühling-Gillot, Nierstein Ölberg Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 59,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

Roter Schieferboden im Ölberg
957209 Kühling-Gillot, Nierstein Pettenthal Riesling Großes Gewächs, trocken 2009 31,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!
9572109 Kühling-Gillot, Nierstein Pettenthal Riesling Großes Gewächs trocken, Magnum 2009 1,5 l 67,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2010!

957309 Kühling-Gillot, Nackenheim Rothenberg Riesling Großes Gewächs 2009 49,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!
9573109 Kühling-Gillot, Nackenheim Rothenberg Riesling Großes Gewächs, Magnum 2009 1,5 l 98,00 Euro
In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2011!

Urgesteinsfelsband am „Roten Hang”
Herzliche Grüße aus Saarwellingen,
Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann
