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Château Mansenoble - Corbières

In den romantischen Corbières nahe dem mittelalterlichen Weltkulturerbe-Städtchen Carcassonne produziert Pinard-Urgestein Guido Jansegers herrlich balancierte Rotweinklassiker in einem urwüchsigen, authentischen Stil!

Stuart Pigott urteilt brandaktuell in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:
„Guido Jansegers – Lichtgestalt im Languedoc: Seine Weine gehören zu den beeindruckendsten neuen Rotweinen in ganz Frankreich und sind für ihre hohe Qualität immer noch sehr günstig! Der Réserve, rouge 2007 zu 13,95 Euro: Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!”

Chateau Mansenoble

Frankreichs wilder Süden ist die Keimzelle von Pinard de Picard! Das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet der Erde, das zuvor jahrzehntelang unter Weinkennern als Produktionsstätte derber, rustikaler Massenweine verschrien war, wurde vor 20 Jahren aus seinem langen Dornröschenschlaf gerissen. Winzerpioniere wie Marlène Soria (Peyre Rose), Laurent Vaillé (Grange des Pères) und Pierre Clavel ließen sich seit Mitte der 80er Jahre hier nieder und gelangten, beseelt von ihrer Vision, im Midi eine völlig neue Qualitätskategorie zu schaffen, zu Weltruhm. Mit einem Male galt das Languedoc-Roussillon als Paradies. Leider nicht nur für handwerklich arbeitende Winzerpersönlichkeiten und ihre bei Kennern (die zuvörderst auf die Qualität in der Flasche achten, nicht aber auf ein prestigeträchtiges Etikett) so beliebten authentischen Weinunikate, sondern auch für 08/15 Winzer: Immer neue Betriebe des biederen Mittelmaßes schießen seit einem Jahrzehnt wie Pilze aus den Böden und produzieren bestenfalls passable, jedoch völlig austauschbare, langweilig-banale Allerweltsweine (zumeist mit den immer gleichen, ermüdenden Garriguetönen ausgestattet), technisch sauber vinifiziert, denen aber jegliche Individualität und Faszination abhanden gekommen ist. Ein hoher Preis für einen weltweiten Boom, der mittlerweile wie ein Bumerang auf Frankreichs verzaubernden Süden zurückfällt.

Aber, das wissen Sie, unsere werten Stammkunden, seit Jahren: In Frankreichs wildromantischem Süden finden wir auch die Juwelen der europäischen Rotweinszene, originäre, authentische, in bester handwerklicher Winzertradition vinifizierte Terroirweine, die ein weltweit einzigartiges Preis-Genuss-Verhältnis bieten! Es sind höchst eigenständige Qualitäten und singuläre Charaktere, die sich nicht an mainstreamigen, internationalen, insbesondere in Übersee gepflegten Geschmacksmustern orientieren, die stattdessen die unverfälschte Ursprünglichkeit ihrer betörend schönen Heimat in die Flasche zu zaubern vermögen. Sie wagen Eigenart, Typizität und Herkunftscharakter!

Chateau Mansenoble
Herbstliche Impressionen aus dem Corbières
© Werner Richner

Es gibt aber nur wenige Winzer und Weine, die man zu dieser qualitätsversessenen Generation im Midi rechnen kann. Und einer der großen Winzerpersönlichkeiten des Languedoc, der aus der Designerwein-Masse schon seit mehr als einem Jahrzehnt positiv herausragt, ist Guido „Le Nez” Jansegers, ein sympathischer Quereinsteiger belgischer Provenienz, der früher selbst einmal Weinjournalist war und bis heute als exzellenter Verkoster geachtet wird (daher auch der Spitzname: „Le Nez – die Nase”). Unser Vorzeigegut wird wegen der außer ordentlichen Qualität seiner Weine in der Fachpresse seit Jahren mit Elogen überhäuft und beispielsweise von „Vins et Vignobles en France” zu den Top-Ten des Languedoc gezählt (!), während es Robert M. Parker sogar als eines der weltweit besten Weingüter bezeichnet. Trotz solcher Ehrungen ist Guido stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben und sein Augenmaß bezüglich seiner Preispolitik ist ein wahrer Glücksfall: Schnäppchenalarm! Und die höchst animierende Stilistik seiner Weine im ganz großen Languedocjahrgang 2007 mit seinen fein balancierten Gewächsen demonstriert beispielhaft große handwerkliche Winzerkunst: Frische und Finesse statt marmeladiger Konsistenz, spielerische Eleganz, Balance und Ausgewogenheit statt barriquegeschwängerter Kraftprotzerei!

Bravo, Guido! Du hast wirklich verstanden, so wie beispielsweise Pierre Clavel oder die Gebrüder Eric und Gilles Chabbert von unserer Vorzeigedomaine Aires Hautes: Das Languedoc darf niemals seinen einzigartigen Vorsprung verlieren, der diese von ihrem privilegierten Klima gesegnete Region in den letzten Jahren zu einem weltweit einzigartigen El Dorado für preisbewusste Weinliebhaber hat werden lassen. Solch herausragende Terroirweine mit einem großartigen Preis-Genussverhältnis haben den legendären Ruf der betörenden Weine aus dem wilden französischen Süden bei Liebhabern in aller Welt vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten begründet!

Chateau Mansenoble
Château Mansenoble

Kein Wunder, dass auch Stuart Pigott, eine Ikone des deutschen Weinjournalismus, begeistert ist. Brandaktuell (FAS vom 7. Februar 2010) feiert Pigott Guido „Le Nez” Jansegers als „Lichtgestalt im Languedoc und Insidertipp, sich stets seiner Leistung bewusst – jedoch sehr bescheiden. Seine Weine gehören zu den beeindruckendsten neuen Rotweinen in ganz Frankreich und sind für ihre hohe Qualität immer noch sehr günstig!” Ein dezidiertes, fachkundiges Urteil, das in einer bemerkenswerten Laudatio mündet: „Mansenobles Réserve, rouge 2007 zu 13,95 Euro: Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!”

Liebe Kunden: Legen Sie sich diese Klassiker unseres Programms aus dem Überfliegerjahrgang des französischen Südens, des „besten seit dreißig Jahren” (Parker), kistenweise in den Keller. Trinkfreude pur wird Sie über Jahre begleiten und in Blindproben mit Prestigecuvées können Sie mit diesen urwüchsigen Referenzweinen, die wie Leuchtfeuer der Authentizität und handwerklicher Präzisionsarbeit in Weinberg und Keller aus einem Meer banaler Massenerzeugnisse herausragen, so manches vinologische Weltbild Ihrer Weinfreunde gehörig ins Wanken bringen. A votre santé!


305407 Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge 2007 8,70 Euro

Die bei unseren Kunden fast schon legendäre Cuvée d’Alaric mit ihrer dichten, dunklen Farbe besticht zum einen durch eine intensive, betörende Frucht, die an süße Himbeeren, Cassis, Sauerkirschen und eingelegte Preiselbeeren erinnert, zum anderen durch eine feingliedrige Würze, die Assoziationen an noblen Tabak, Nelken und Zedernholz, aber auch an Leder und etwas Lakritz evoziert. Der faszinierende Duft nach Oregano und wilder Minze, der dezent im Hintergrund zu erkennen ist, verleiht diesem Schmeichler der Sinne einen erfrischenden würzigen Anstrich. Am Gaumen präsentiert sich diese traumhaft leckere Cuvée markant, komplex, dicht, weich und ausdrucksstark, vor allem aber noch finessenreicher und trinkanimierender als früher, da ihm die anregende Säure einen vibrierenden Charakter verleiht, der durch die reife Frucht perfekt ausbalanciert wird. Zudem begeistert dieser Klassiker unseres Programms mit orientalischen Noten von Muskatnuss und Pfeffer, dazu gesellen sich faszinierende Anklänge von Maulbeeren, Pflaumen und schwarzer Oliventapenade. Cremige Tannine und eine wunderbar erfrischende Säure, gepaart mit einer feinen Frucht, einer zarten Süße und weichem Druck am Gaumen liefern ein stimmiges Gesamtbild und einen charaktervollen Wein, der Trinkfreude pur bereitet und mit etwas Lagerzeit noch an Komplexität zulegen wird. Kurzum: Ein fabelhaft fein ausbalancierter Alltagswein der Luxusklasse!
Diese verführerische Basiscuvée ist das neue Languedoc pur, die mit ihrer fein gewobenen, erfrischenden Säurestruktur und ihrer prallen, süßlich-erotischen Fruchtfülle schon jetzt richtig lecker schmeckt und in ein bis zwei Jahren ihren Höhepunkt erreicht haben wird – vorausgesetzt allerdings, dass Sie sich angesichts ihrer Qualität so lange beherrschen können. Die Natur hat nicht mit ihren Früchten gegeizt und Guido „Le Nez” Jansegers hat die reife Ernte eingebracht. Duftig, kühl, raffiniert in den Gerbstoffen und unverschämt süffig, eine hinreißende Frucht und Frische: Viel Wein für kleines Geld! Ein Bestseller unseres Programms!

Stuart Pigott urteilt in der FAS: Diese begeisternde Cuvée „vereint für den Süden Frankreichs ungewöhnlich strahlende Fruchtaromen (vor allem schwarze Johannisbeeren und Preiselbeeren) sowie eine lebendige Art mit der gewohnten Fülle dieser Weine. Keine Holznote stört das Bild, die sanftherben Gerbstoffe entstammen gänzlich der Traube. Das führt zu einer hervorragenden Ausgewogenheit für einen Rotwein dieser Preisklasse – bei einem Reifepotential in der Flasche von mindestens fünf Jahren”.

Mansenoble, Corbières Tradition „Montagne d’Alaric”, rouge


Chateau Mansenoble
Guido „Le Nez” Jansegers

305207 Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge 2007 13,95 Euro

Der phantastische Nachfolger des von der „Revue du Vin de France” zu den „größten Schnäppchen des gesamten Languedoc” gezählten ähnlich grandiosen 2004ers! Das tiefe Schwarzrot mit leicht ziegelroten Aufhellungen am Rande deutet bereits auf eine hohe Konzentration und Dichte hin und die Natur hat diesen Riesen von Wein reich ausgestattet. Aus dem Glas steigt eine bezaubernde Duftigkeit, ein sinnliches Parfum mit betörender Fruchtsüße, eine spannende Liaison aus Schwarzkirschen, Holunder, reifen Blaubeeren und Omas Zwetschgenkuchen, aber auch Nelken, Anis, noble Schokolade, Moccaduft, Vanille und ein mediterraner Kräuterwürzstrauß. So schmeckt schwarzer Samt: Substantiell und ausdrucksstark, ganz Seide und provençalische Würze, mit Lakritzaromen, Veilchen und einer zarten Graphitnote wie in einem hochklassigen Bordeaux aus dem Médoc. Eine dichte, harmonische, samtige, komplexe Cuvée (Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan) mit einer immensen Fülle und Schmelz sowie einer schokoladigen Textur, die den Gaumen verführerisch auskleidet. Welche Kraft ohne marmeladige Schwere! Die tolle Dichte und Konzentration eines großen Jahrgangs bestimmen den sinnlichen Gesamteindruck, eine feine Saftigkeit, eine anregende Säure und eine edle Stilistik verwöhnen die Zunge mit sanften Streicheleinheiten. Welch authentischer Weinriese mit einer ausgeprägten Aromenfülle und mit einer unwahrscheinlich feinwürzigen, cremig-seidenen Tanninstruktur. Großer Nachhall! Nicht erst seit der FEINSCHMECKER dieses herrliche Gewächs in seiner Bestenliste zu den „100 besten Weinen der Welt” zählte, gehört er zu den beliebtesten Klassikern in unserem Programm. Ein großartiger Stoff aus traumhaftem Jahrgang!
Dieser Grandseigneur aus den wildromantischen Corbières lässt Stuart Pigott vollends ins Schwärmen geraten: „Dagegen hätten die allermeisten roten Bordeaux in der Preisklasse zwischen zwanzig und vierzig Euro keine Chance!” Recht hat der Kerl. Solch grandiose Terroirweine zeichnen verantwortlich für einen Ruf wie Donnerhall, den Languedocweine in aller Welt genießen, allen standardisiert-langweiligen Massenweinen des Midi zum Trotz. Guidos „Réserve” 2007 besitzt Seele!
Dekantiert zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2010 bis mindestens 2015.

Mansenoble, Réserve du Château Mansenoble, rouge


305807 Mansenoble, „Cuvée Marie-Annick”, rouge 2007 19,95 Euro

Nur in absoluten Ausnahmejahrgängen füllt Guido eine Selektion der besten Partien der „Réserve” nach dem Ausbau in seinen unterirdischen, optimal klimatisierten Keller getrennt ab, zuletzt 2003. Ein originärer Wein des Languedoc, in seiner Stilistik der „Réserve” sehr ähnlich, allerdings mit dem letzten gewissen Tick mehr eines ganz großen Weins. Komplexe Aromen von Blaubeeren, Maulbeerchutney, Schwarzkirschen, reife Minze und blühendem Lavendel lassen einen Blick in die Tiefe großer Weinmonumente erhaschen. Das ist ein wahres Geschmackskonzentrat, ohne Kompromisse. Das ist gewaltige Materie, liebe Kunden, aber ganz fein gewobener Stoff, das sind Schichten um Schichten von tiefgründigen Fruchtaromen und eine großartige Minzfrische, einem edlen Gewächs aus Pauillac, ja einem Mouton Rothschild, darin nicht unähnlich. Dieser rare, noble Wein (nur ca. 4.000 Fl. wurden gefüllt) brilliert durch eine fabelhafte Struktur, eine großartige Tiefe und eine faszinierende Eleganz und Finesse, die nur wenigen großen Weinen des französischen Südens zu eigen ist. Dies ist ein geradezu erotischer Wein, der in mir immer wieder Gedichte von Baudelaire anklingen lässt! Die Cuvée Marie-Annick 2007 ist sicherlich das Größte, was wir Ihnen in den letzten Jahren von Château Mansenoble anbieten konnten, wahrer Balsam für die Seele.

Für Stuart Pigott ist die Cuvée Marie-Annick schlicht die Krönung: „Enorm konzentriert mit kraftvollen, aber feinen Gerbstoffen, besitzt der Wein doch eine überraschende Frische und enorme Vitalität: Der 2007er ‚Cuvée Marie-Annick’ ist nicht nur der beste Wein, den Jansegers je erzeugt hat, es ist auch einer der besten Rotweine aus dem Languedoc der modernen Zeit”. Im französischen Süden trennt sich unüberschmeckbar die Spreu vom Weizen und die Winzerelite entwickelt Identität auf höchstem Niveau!
Trotz seiner Dichte und Komplexität ein schon ab Herbst 2010 genussreifer Wein (Dekantieren bitte!), der aber mit etwas Geduld in den nächsten Jahren noch mehr von seiner Finesse preisgeben wird, trinkbar bis mindestens 2016.

Mansenoble, „Cuvée Marie-Annick”, rouge



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