Saarwellingen, im September 2009

Schäfer-Fröhlich - Bockenau, Nahe:
Unserer Weißweinkollektion des Jahrgangs 2008


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

die Nachfrage nach dem 2008er Jahrgang in Deutschland ist so groß wie noch nie zuvor in unserer Geschichte! Kein Wunder: Zweifellos setzen die 2008er Rieslinge in der absoluten Spitze der deutschen Winzerelite eine dramatische Duftmarke und scheinen sich zum größten Jahrgang für trockenen Riesling bisher überhaupt zu entwickeln!

In unserem heutigen Sondermailing stellen wir Ihnen die phantastischen Rieslinge eines „Dream-Teams in Sachen Wein” (Gault Millau) vor. Das Weingut Schäfer-Fröhlich vinifiziert an der Nahe feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau! Eine extrem späte Lese bis zum 27.11. erbringt in 2008 spektakulär schöne Rieslinge wie von einem anderen Stern – Und Pinard de Picard findet sie so gigantisch gut, qualitativ in himmlische Sphären entrückt, dass wir diese traumhaften Qualitäten, ex aequo mit den genialen Gewächsen von Klaus-Peter Keller, zu unserer Weißweinkollektion des Jahrgangs 2008 ausrufen!

Werte Kunden, lassen Sie sich diese individuellen Weißweinsolitäre auf keinen Fall entgehen: Es sind phantastische Qualitäten (einen Riesling habe ich gar mit 100 Punkten beurteilt, eine Bewertung, die ich erst sechs oder sieben Mal in meinem Weingenießerleben überhaupt einem Weißwein vergeben konnte), die im internationalen Kontext betrachtet zu schier unfassbar günstigen Preisen zu erwerben sind!
Schon vor drei Jahren urteilte Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”. Und im Jahrgang 2008 hat Tim Fröhlich, ein Jahrhunderttalent deutschen Weins, wahrlich die besten Weißweine in seiner glanzvollen Winzerlaufbahn vinifiziert. Kategorie persönliche Lieblingsweine!


Weingut Schäfer-Fröhlich

Tim Fröhlich, ein Himmelsstürmer, ein Jahrhunderttalent aus Bockenau an der Nahe

Robert M. Parker: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich”.

VINUM urteilt brandaktuell in seiner Septemberausgabe 2009 nach einer Verkostung von 500 deutschen Weinbautetrieben:
„Tim Fröhlich: Deutscher Riesling-Meister und Gewinner des Riesling-Erzeugerpreises 2009”.

Eichelmann 2009: Schäfer-Fröhlich 5 Sterne und damit Eingruppierung in die Elite der „Weltklasse-Betriebe”

Ein „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, feinster Frucht und Finesse sowie von kristalliner Frische und Klarheit – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie und ungezügelter Wildheit auf absolutem Weltklasseniveau!

Eine extrem späte Lese bis zum 27.11. erbringt in 2008 spektakulär schöne Rieslinge wie von einem anderen Stern – Kategorie persönliche Lieblingsweine und unsere „Weißweinkollektion des Jahres”!

Schäfer-Fröhlich

Großen Weinen sich hingeben zu können, in sie einzutauchen, „sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität großer Terroirweine in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist zu erfassen, heißt auch, mit ihren unergründlichen Geheimnissen zu leben, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen”, wie es Reinhard Löwenstein in seinem spannenden Plädoyer zum „Terroir” (erschienen im Kosmos Verlag) einfühlsam beschrieben hat. Und von diesem Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung bei grandiosen Rieslingen, die zu unübertrefflichen Sternstunden des Jahrgangs 2008 zu zählen sind, wollen wir Ihnen nun berichten.

Die Ursache solch ekstatischen Genusses findet sich in einem idyllischen Nahe-Örtchen mit 1.200 Einwohnern, im beschaulichen Bockenau: Hier lebt und arbeitet eine sympathische, bodenständige Familie, die von tiefem Ehrgeiz beseelt ist, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene, visionäre junge Aufsteiger, der bereits 1995 die Verantwortung im Keller übernommen hat und „seither mit seinen Eltern und Schwester Meike ein echtes Dreamteam bildet” (wie Stuart Pigott in seinem neuen Klassiker „Wein spricht deutsch” begeistert schwärmt), das zusammen die „im wahrsten Sinne des Wortes ,wildesten’ Weine der Nahe keltert. Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser”, urteilt dezidiert der Gault Millau! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen wilden Hefen klare Aromen erhalten”, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau” (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf traumhafte Weise – doch noch nie zuvor war er so gut wie in 2008! Die „Weine werden einfach immer besser”, urteilt folgerichtig Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2009”.

Warum?

Große Lagen nur können Weltklasseweine gebieren. Gleich vier der allerbesten deutschen Weinbergslagen sind im Besitz der rührigen Familie. Und wenn auch ganz allgemein der deutsche Wein seit Mitte der 90er Jahre infolge der klimatischen Veränderungen dramatische qualitative Schübe erhielt und eine neue Winzerelite mit heißem Herzen, kühlem Sachverstand und einer Ausbildung, wie sie noch keine Generation vorher erleben durfte, endlich wieder an die lange unterbrochene Tradition und den Ruhm beseelter deutscher Rieslinge Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts anknüpfen kann, braucht es zu großen Weinen doch stets die ganz besonderen Bedingungen in einem singulären Jahrgang. Tim, ein begnadeter Weinenthusiast, erklärt es selbst in seiner begeisternden, mitreißenden Art: „Infolge einer extrem sorgfältigen, naturnahen und aufwändigen Weinbergsarbeit (penible Selektion, optimale Laubarbeit) hatten wir im Herbst 2008 nur kerngesundes Lesegut am Stock hängen, ganz kleinbeerige Träubchen, die im Oktober und November mit der Sonne um die Wette strahlten und in den kühlen Nächten mit Temperaturen bis nahe an den Gefrierpunkt traumhaft komplexe Aromen einlagern konnten. Infolge des perfekten Gesundheitszustandes – wir hatten überhaupt keinen Botrytisdruck – konnten wir eine extrem späte Lese einfahren.
Erst in der zweiten Novemberhälfte begannen wir mit der Ernte der Großen-Gewächs-Lagen, die wir am 27.11. abschlossen. (Meines Wissens nach hat kein anderer deutscher Winzer in 2008 derart spät geerntet, T.S.) Somit hatten wir ähnlich wie in 2007 einen extrem langen Vegetationsverlauf, allerdings mit noch kühleren Nächten infolge des fast schon beendeten Novembers. Da wir die Ernte bewusst erst einige Tage nach dem Blattfall abschlossen, bekamen alle Weine nochmals einen zusätzlichen mineralischen Kick, da die Rebstöcke zu diesem Zeitpunkt alle Mineralien im Stamm und in den Träubchen einlagern. Das Ergebnis solch spezieller Erntebedingungen sind außergewöhnlich präzise, zutiefst mineralische Weine, welche die Herkunft ihrer großen Steillagen auf schönste Weise widerspiegeln. 2008 ist bei uns daher ein Wahnsinns-Weinjahr, in dem einfach alles möglich war! Die Weine präsentieren sich geschmacklich einerseits sehr feingliedrig, voller Finesse und kristallklar, aber auch mit einer enormen Dichte, Kraft und Tiefe und einer mineralischen Ader wie wohl noch nie zuvor”. Und nach kurzem Zögern fügt er ganz leise hinzu, so, als ob er gar ein wenig Angst davor hätte, dass seine Worte nur ja nicht überheblich klingen könnten: „Ja, 2008 halte ich somit bei uns – selbst gegenüber 2007 – für den noch besseren Jahrgang.”

Schäfer-Fröhlich
Tim Fröhlich mit seiner Schwester Meike und seinen Eltern

In der Tat: Tim, ein qualitätsversessener, akribisch arbeitender, von großem Wein beseelter Charakterkopf, bringt die Gegebenheiten in 2008 präzise auf den Punkt! Mit der Konsequenz: An geschmacklicher Komplexität, mineralischer Fokussierung und innerer Balanciertheit sind seine Weine von keinem anderen Winzer zu übertreffen! Weil er die Natur als Partner und nicht als Gegner versteht, im Weinberg wie im Keller. Seine packenden, visionären Rieslinge sind wie ein Sprung in eine Gletscherspalte und sprudeln wie ein kristallklarer Gebirgsbach. Denn Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen sehr wohl eine grandiose Finesse, weniger aber eine Verspieltheit und schon gar nicht eine vordergründige, effekthaschende Frucht, setzt stattdessen auf eine kompromisslos rassige, laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie und eine wilde, ungebärdige Ursprünglichkeit! Seine Meisterwerke sind daher in ihrer Jugend stets eine den Rieslingnovizen fordernde und den Kenner verwöhnende intellektuelle Herausforderung, die sich Jahr für Jahr grandios weiter entwickeln und mit der Zeit den Gipfelpunkt dessen erreichen, was ein Riesling, und damit großer Weißwein überhaupt, zu leisten vermag. Gänsehautatmosphäre!

Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, die ich vorzugsweise nach längerer Luftzufuhr aus großen Gläsern genieße. Und da sie sich mit Luft so grandios entwickeln, öffne ich in ihrer Jugend, ähnlich wie bei den Pretiosen von Klaus-Peter Keller, bevorzugt einige Flaschen gleichzeitig, um sie über mehrere Abende hinweg degustieren und in ihrer schier unglaublichen Evolution wahrnehmen zu können, indem ich jeweils aus einer Flasche nur ein Gläschen entnehme! Facettenreich wie nur wenige andere große Weißweine auf der Welt, mit unergründlichen Dimensionen an Komplexität und Tiefe, reizen sie all meine olfaktorischen Sinne und entwickeln nach mehreren Jahren Flaschenreife eine einzigartige geschmackliche Ausprägung: „Born to be wild” – Hier rockt die Nahe, schoss es mir bei einer dramatisch schönen Jahrgangsvertikale durch den Kopf, die ich in diesem Frühjahr gemeinsam mit Tim genießen durfte und die eine Demonstration des grandiosen Entwicklungs- und Reifepotentials war, die den Riesling auf zumindest die gleiche Stufe hievt wie die prestigereichsten weißen Burgunder. Deutscher Riesling ist absolute Weltspitze, zu einem Bruchteil der Preise qualitativ gleichwertiger genialer Burgundergewächse. Großer Wein kann anders schmecken. Niemals besser!

Schäfer-Fröhlich

Und Tim Fröhlich ist zweifellos einer der ehrgeizigsten, klügsten und mit am kompromisslosesten auf absolute Qualität setzenden Winzer, die ich in meinem Leben das Glück hatte kennenlernen zu dürfen. Zudem verfügt er über einen Schatz von legendär guten Nahe-Lagen, ohne die auch ein besessener Perfektionist keine wirklich großen Weine machen könnte. Am faszinierendsten ist daher bei all den spannenden Proben bei ihm stets der Vergleich der vier Großen Gewächse, die von höchst unterschiedlichen Lagen stammen und daher bei aller gemeinsamen Güte doch so unterschiedliche Geschmackvariationen aufweisen – Hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar! Vier große, sehr unterschiedliche Charaktere, sinnenbetörende Wesen, die mich in mehreren Proben zutiefst berührt und begeistert haben. Es gibt nur stilistisch andersartige Große Gewächse in Deutschland, bessere wohl kaum. Denn „Tim Fröhlich spielt inzwischen in der deutschen Winzerliga im (absoluten) Spitzenfeld”, VINUM. Und dass auf derart hohem Niveau, dass er nach dem zweiten Platz in 2005 brandaktuell in VINUM (Ausgabe September 2009) mit dem begehrten Riesling-Erzeugerpreis geadelt wird: „Tim Fröhlich-Deutscher Riesling-Meister”, wie Rudolf Knoll, VINUMs ebenso legendäres wie sympathisches journalistisches Urgestein, begeistert urteilt. Und Pinard de Picard findet Schäfer-Fröhlichs 2008er Rieslinge so gigantisch gut, qualitativ in himmlische Sphären entrückt, dass wir diese traumhaften Qualitäten, ex aequo mit den genialen Gewächsen von Klaus-Peter Keller, zu unserer Weißweinkollektion des Jahres 2008 ausrufen. Brillant bei den Einstiegsweinen, legendär bei den Großen Gewächsen, die absolutes Weltklasseniveau besitzen! Der Jahrgang 2008 ist bei Deutschlands Winzerelite (aber wahrlich nur hier, die Masse der Erzeuger hat viel zu früh gelesen und unreife Säurebomben geerntet) für die trockenen Rieslinge wohl der beste Jahrgang aller Zeiten, wegen ihrer singulären Mineralität, Frische und Präzision einen Wimpernschlag vorne selbst gegenüber den grandiosen, aber stilistisch andersartigen Jahrgangsvorgängern!

Schäfer-Fröhlich

Werte Kunden: Sie sind mir in den letzten Jahren bei so vielen unserer Empfehlungen gefolgt (herzlichen Dank dafür) und konnten sich so rechtzeitig mit Weinen für ihren Keller eindecken, die dann später, nach den Veröffentlichungen von Fachjournalisten, im Handumdrehen ausverkauft waren. Ganz selten jedoch habe ich mit soviel Herzblut wie heute Ihnen eine Kollektion anempfehlen können, Rieslinge wie von einem anderen Stern. Derart große Weine sind wie geniale Musikkompositionen. Sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ungern weiter veräußere, da es mir schwer fällt, mich von ihnen zu trennen. So hoffe ich denn, dass die weltweit gesuchten Großen Gewächse von Tim Fröhlich in gute Hände gelangen mögen, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werden und stattdessen all diejenigen glücklich machen, die sie jemals genießen dürfen. Aber vergessen Sie, werte Kunden, keinesfalls die Einstiegsweine unseren Kleinods von der Nahe: Hier bekommen Sie fabelhafte Weine, welche die Qualitätshierarchien innerhalb der deutschen Winzerelite fröhlich durcheinander wirbeln – Spitzenweine zu unglaublich günstigen Preisen aus einem in der absoluten Spitze einzigartig guten Jahrgang in der deutschen Weinbaugeschichte!

PS: Ein kleiner Blick noch hinter die Kulissen. Wenn auch das Tandem Vater Hans, der nach wie vor engagiert zusammen mit seinem Sohn in der Weinbergsarbeit tätig ist und noch mehr Tim selbst, der darüber hinaus auch ein wahrer „Keller-Meister” ist, im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen, sind es auch zwei starke Frauen in der Familie, deren besondere sensorische Fähigkeiten die Stilistik der Weine mit prägen. Tims Schwester Meike hat ihre außerordentlichen Weinwahrnehmungsfähigkeiten von Mutter Karin geerbt, die das ‚Schäfer’ in den Gutsnamen eingebracht hat und die Anfang der 80er Jahre als erste Frau überhaupt bei der Bundesweinprämierung verkosten durfte. Sie hat eine besonders sensible Zunge und Nase und degustiert die Weine zusammen mit Tim sehr oft in spannenden Blindproben. Und Tim selbst wäre, wenn das Schicksal es nicht anders gemeint hätte, heute vielleicht Deutscher Meister in einer ganz anderen Disziplin. Als junger Bursche galt er als echtes Talent im Fußball und träumte von einer großen Profilaufbahn. Mit 18 Jahren erlitt er jedoch eine schwere Sportverletzung, die seine Karriere auf dem grünen Rasen abrupt beendete. Danach erst war klar, dass er in den elterlichen Betrieb einsteigen würde, erinnert er sich heute, mit ein bisschen Wehmut, aber ohne Bitterkeit. Denn wenn auch ein Jugendtraum unerfüllt blieb (und so meinem in der zweiten Liga dahin darbenden Herzblutverein vielleicht ein großer Spieler vorenthalten wurde), so hat Tim heute doch den Sprung in die Champions League geschafft und spielt dort auf allerhöchstem Niveau auf: Er gehört bereits mit 35 Jahren zur kleinen Elite absoluter deutscher Weltklassewinzer, er ist schlicht „Deutscher Riesling-Meister” (VINUM 9/2009). Herzlichen Glückwunsch Tim und noch viele Volltreffer in den nächsten Jahrgängen. Wir freuen uns sehr, Dich auf Deinem spannenden Weg zu begleiten.

Schäfer-Fröhlich

940008 Schäfer-Fröhlich, Weisser Burgunder „S” trocken 2008 15,90 Euro
Dieser komplexe, tief mineralische Burgunder demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der sympathische Nahestar das exzellente Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben der alten Reben in seine betörenden Weine transportiert. Die optimalen klimatischen Bedingungen in den sonnigen Oktobertagen 2008 mit ihren kühlen, aromenbildenden Nächten sind verantwortlich für die enorme innere Konzentration, die Cremigkeit und die geradezu explosive Frucht dieses noblen Burgunders; die Rotschiefer- und Quarzitböden der erstklassigen Wingerte verleihen diesem dichten, cremigen, noblen Tropfen eine unnachahmliche Feingliedrigkeit und Eleganz. In der Nase animierende Aromen von Mirabellen, Quitten, Honigmelonen, dazu zarte Anklänge von Haselnüssen, gelbem Apfel und reifen Birnen, in der begeisternden Kombination mit einer einzigartigen Mineralität. Einfach traumhaft! Am Gaumen setzen sich die betörenden Fruchtaromen fort, umhüllen frisch, cremig und dicht die Zunge, zart unterlegt von einer noblen Würze und einer wiederum ausgeprägt feinrassigen Mineralität im langen Nachhall.
Welch phantastische Alternative zu wesentlich teureren Burgunder-Prestigewächsen!
Zu genießen ab sofort bis 2012+.



941208 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken „Edition Pinard de Picard” 2008 9,95 Euro
Liebe Kunden: Es sind nicht immer die teuren Luxusgewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Bockenauer Riesling, dessen bestes Fass Tim Fröhlich exklusiv für Pinard de Picard abgefüllt hat, nur für eine Magie aus! Die Trauben für diesen packenden Riesling stammen allesamt aus dem Herzstück des Weingutes der Großen-Gewächs-Lage Bockenauer Felseneck und wären früher, vor der Reformierung der offiziellen Qualitätshierarchien an der Nahe, unter dieser Lagenbezeichnung als Kabinett verkauft worden! Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der authentischen Terroir-Unikate unserer sympathisch-fröhlichen Familie, die bereits seit über 200 Jahren im Weinbau tätig ist. Aber erst Vater Hans und Sohn Tim haben den Betrieb in die Liga der weltbesten Weingüter katapultiert, haben ihre Weinbergs- und Kellerarbeit in den letzten Jahren behutsam und konsequent weiter entwickelt und so präsentieren sie mit diesem traumhaft frischen und zutiefst mineralisch-kräuterwürzigen 2008er einen vibrierend rassigen Riesling, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt in Referenzqualität widerspiegelt.

Welch animierende Frische und Klarheit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer unbändigen, irren Mineralität und einer zarten Würze resultiert: Reintönig, klar wie ein sprudelnder Bergquellbach und von bestechender, strahlender Frische. Präzise im Herkunftscharakter aus einer Rieslinglage (Bockenauer Felseneck), die Kenner zu Recht zu den größten der Welt zählen, gestützt von lebhaft nerviger Säure, die geschmeidig und bekömmlich integriert ist, und einem vibrierend rassigen Mundgefühl, das gebündelte Energie und eine noble, dezente, animierende Frucht (Grapefruit, Steinfrucht und Cassis!) transportiert. Dichte Würze entfaltet sich am Gaumen in präziser, salziger Mineralität und kristalliner Struktur!

Für meinen persönlichen Geschmack in seiner attraktiven Preisklasse zusammen mit Van Volxems Saarriesling und Kellers Riesling Edition Pinard de Picard einer der drei schönsten Rieslinge des Jahrgangs in Deutschland! Das ist kein vordergründig gefälliges Weinchen, kein schnurrendes Schmusekätzchen, vielmehr ein geschmeidiger Panther mit Krallen, die sich erst noch abschleifen müssen. Deshalb empfehle ich auch, diese Referenz für ungeschminkte Mineralität zu dekantieren, wenn Sie ihn jetzt genießen wollen und ihn dann bis wenigstens 2015 immer wieder mal zu probieren, um seine grandiose Entwicklung verfolgen zu können. Sie werden sehen: Der Panther wird erwachsen werden, ohne seine unbezähmbare Natur zu verlieren!



Schäfer-Fröhlich

941308 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling trocken 2008 16,50 Euro
Wildheit paart sich mit Finesse, ein genialer Riesling voller unbändiger Ursprünglichkeit, der Genießerherzen öffnet und emotional berührt!
Welch traumhaft mineralische Nase, ein tanzendes Pfauenrad von weißen Blüten und schiefrigen Noten aus dem den Untergrund des Felsenecks bildenden blauen Devonschiefer (der sich, welch Laune der Natur, mit einem kleinen Anteil von rotem Wüstensand und heimischen Quarziten mischt) mit einem noch gänzlich unentwickelten, aber ungemein komplexen und subtil-filigranen Aromenspiel. Alle Ingredienzien deuten auf einen köstlichen Finessenwein hin, wenn sich dieser Rieslinggigant mit ein paar Monaten der Flaschenreifung harmonisiert haben wird. Diese fabelhafte Spätlesequalität aus einer der größten Weißweinlagen der Welt – mit ihrer Steilheit von bis zu 60% – wirkt edler und nobler als sein „kleiner” Bruder auf Kabinettsniveau, ohne jedoch dessen wilde Ungezügeltheit eingebüßt zu haben. „Born to be wild” – Hier rockt wahrhaftig die Nahe! Dieser fabelhafte Riesling ist eine phänomenale Köstlichkeit, schlank, packend, hochelegant, vibrierend, enorm rassig, von beeindruckender Raffinesse. Und ein sensationell schöner, irre mineralischer Nachhall aus herrlicher Zitrusfrucht und traumhaften Noten von rosa Grapefruit, Feuerstein und Cassis macht ihn wunderbar schlank und zieht das Aromenspiel ungemein in die Länge.

Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation in diesem potentiellen Fabeljahrgang sein wird, wenn Sie ihn denn als Pirat in eine Blindprobe Großer Gewächse einschmuggeln wollen. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen diesen phantastischen Genuss zu einem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist! Wahrlich: Ein verzaubernder Riesling zu einem unmöglichen Preis! Zusammen mit Klaus-Peter Kellers legendärem „von der Fels” mein Riesling des Jahres unterhalb der Kategorie der Großen Gewächse.
Zu genießen ab sofort, nach 24-stündiger Flaschenöffnung, ansonsten unbedingt karaffieren, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.



941708 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling trocken 2008 16,50 Euro
Der große Rivale des Felsenecks! Wiederum eine trockene Spätlese auf absolutem Spitzenniveau! Zwar gleich salzig-mineralisch und vielleicht auch noch etwas ungebärdiger in seiner Wildheit, aber deutlich cremiger als das puristischere Felseneck sowie traumhaft komplex in seinen schon wesentlich präsenteren Aromen. Daher viel früher zugänglich als der „eckige Felsensaft” und zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2011 bis nach 2018.

Welch betörender Wein, der pure Lebensfreude ausstrahlt! Das ist wahrer Riesling-Adel mit einem legendären Preis-Genuss-Verhältnis!



Schäfer-Fröhlich

940108 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
Was ist das nur für ein genialer geschmacklichen Kosmos, in dem sich die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich bewegen. Und wie kracht hier in diesem Bergriesling der Fels ins Glas: Im mittleren Nahetal, unterhalb der Ortschaft Schlossböckelheim gelegen, steigt nördlich der Nahe ein 40-60% steiler, felsiger Südhang zwischen 180 und 300 m auf: der Felsenberg. Dieser Felsgürtel im Hangrücken schützt die Reben vor kalten Fallwinden und dient gleichzeitig als optimaler Wärmespeicher. Der leicht erwärmbare Vulkangestein-Verwitterunsgboden, das Urgestein des Felsenbergs, bringt mit seinen extrem alten Rebanlagen besonders feinnervige Rieslinge hervor, die bei aller Feinheit und Dichte eine Wahnsinns-Mineralität besitzen, welche, wie bei großen Burgundern, mit einer salzigen Komponente die Sinne betört. Im Jahrgang 2008, dem schlichtweg besten in der bisherigen Weinbergsgeschichte, weist der Felsenberg eine Urkraft auf und eine dramatische Fülle, die fast ein wenig aus der gewohnten, ungemein präzisen Stilistik des Weinguts ausbrechen will. Doch nur fast. Denn bei aller inneren Dichte und Urgewalt halten eine gebirgsquellklare Frucht (zurzeit dominieren gelbe Steinfrüchte), eine – noch beißende –, salzige, irre Mineralität und eine kristalline Frische diesen famosen Riesling in einem unsichtbaren Gravitationsfeld fest wie die Sonne ihre Planeten. Das ist urwüchsige Kraft ohne Schwere, laserstrahlartig gebündelte Energie! Aber auch eine lustvolle Opulenz! Und welch kühle Frische, die zärtlich die Zunge ummantelt, eingebettet in eine cremige, saftige Textur. Und immer wieder, in Wellen, diese salzige Mineralität großer Burgunder! Nach längerer Öffnung im großen Glas – dieses traumhafte Große Gewächs braucht ganz viel Luft – entwickeln sich subtile Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, grünem Tee, Feuerstein und edler Würze über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, wiederum fabelhaft mineralischer (salzig!) Nachhall. Noblesse oblige! Bei aller Kraft! Ein geniales Großes Gewächs, rassig wie ein wildes arabisches Vollblutrennpferd, ein Weltklasse-Riesling, wie geschaffen, die Worte Felsenberg und Mineralität zukünftig als Synonyme nutzen zu wollen!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte, über mehrere Tage verkosten und intuitiv erfahren, wie große Rieslinge sich zu entwickeln vermögen), Höhepunkt 2012/14 bis nach 2025.



9401108 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 75,00 Euro



Schäfer-Fröhlich

940208 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Felsenberg, gerade einmal 150 m entfernt liegend und dennoch Rieslinge von gänzlich anderem Charakter gebierend, wächst das Große Gewächs des Schlossböckelheimer Kupferbergs: Auf einer alten Kupferschürfung an einer Engstelle des Nahe-Tals entstand diese weltweit wohl einzigartige Weinbergslage, in der das Weingut Schäfer-Fröhlich ein „Filetstück” besitzt. Spektakulär am Fuße einer nackten vulkanischen Felswand gelegen, welche die Wärme in die sorgsam gepflegten Rebanlagen reflektiert, mit einem phantastischen Mikroklima gesegnet, das wegen der Enge des Tals und der dadurch bedingten leicht verminderten Sonnenscheineinstrahlungsstunden eine langsame, gleichmäßige, optimale Ausreifung der lockerbeerigen Träubchen garantiert, die wiederum für die fabelhaft kühle Stilistik dieses Rieslinggiganten verantwortlich zeichnet. Der äußerst mineralische vulkanische Verwitterungsboden (mit einem Hauch von Kalk im felsigen Untergrund) lässt in dieser unvergleichlichen Terroir-Enklave regelmäßig gelb- und rotfruchtige Rieslinge entstehen, die wegen ihrer expressiven, minzigen, kräuter-würzigen Aromatik (die sublime Fruchtorgie unter einer irren, packenden salzig-mineralischen Note erinnert mich verblüffenderweise auch an große weiße Rhôneweine aus Hermitage!) eine Sonderstellung an der Nahe einnehmen. Auch wegen seiner charakteristischen würzigen Tabakigkeit, die lüstern bereits die Nase kitzelt und am Gaumen vollends explodiert. Welche ungebärdige Kraft, welch immense Dichte, welch unergründliche Tiefe und welch dramatische salzige Mineralität, die in ihren unendlichen Dimensionen eine Spur gewaltiger noch erscheint als im Felsenberg. Und wie unbezähmbar, wie urwüchsig wild, eine immense innere Freiheit ausstrahlend, steht dieses singuläre Riesling-Unikat im Glase. Das ist exakt der Gegenpol zu einem schnurrenden Pfälzer Schmusekätzchen, hier begeistert eine „nordische” Stilistik, das ist eine gewaltige Herausforderung aller weich gespülten Mainstreamweine der Welt.

Und was besitzt diese Eisenfaust im Samthandschuh, wie die Franzosen solch monumentale Weine gerne zu nennen pflegen, eine fabelhafte Balance infolge einer animierenden reifen Säure und einer intensiven, salzigen Würze im unendlich langen, tabakig-mineralischen Nachhall: Das ist vibrierende, kaum gebändigte Energie vom rockenden Vulkangestein – Welch steinige Macht eines singulären Bodens! In einem Jahrgang wie 2008 mit einer Vegetationsperiode, die sich auszeichnet durch den „Mangel” an richtig heißen Tagen, welche Rieslingtrauben bekanntermaßen gar nicht so sehr mögen, und einer extrem späten Ausreifung sowie einer Lese Mitte bis Ende November besitzt die Kupfergrube eine Ausstrahlung wie niemals zuvor! Ein traumhafter Riesling, trotz aller Dichte und Extraktreichtums wohl der stilistisch kühlste seiner Art an der Nahe, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an eines der ganz großen Weißwein-Terroirs der Welt! Dieser authentische, höchst individuelle Charakterdarsteller ist eine profunde Weinpersönlichkeit, braucht Zeit und Ruhe, Entspannung und Geduld, bis man erleben kann, wie seine komplexen Schichten sich langsam entblättern und entfalten. Wenn Sie ihn schon heute genießen wollen, kein Problem. Aber bitte dekantieren Sie diesen Charakterkopf und probieren über mehrere Tage hinweg. Sie werden eine Zeitreise in die Zukunft dieses Weltklasserieslings unternehmen, der Potential besitzt bis 2030+.



9402108 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2008 1,5 l 75,00 Euro



Schäfer-Fröhlich

940908 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2008 31,95 Euro
F. Scott Fitzgerald gilt als einer der Hauptvertreter der amerikanischen Moderne. Seine Romane avancierten zu weltweiten Bestsellern und viele seiner Bücher zählen zu den Klassikern der angloamerikanischen Literatur. Fitzgeralds postulierte „Prüfung eines erstklassigen Geistes” besteht darin, „zwei widersprüchliche Ideen gleichzeitig hegen zu können”. Das ist die höchste Schule des Verstandes. Aber auch die eines absoluten Weltklasseweines. Einen wahrlich attraktiven, körperreichen, kräftigen, mächtigen Wein zu vinifizieren ODER einen aristokratisch filigran-finessenreichen, das können alle Spitzenwinzer der Welt, die ein großes Terroir besitzen. Magische Weine jedoch gehen darüber hinaus, sie können das vermeintlich Paradoxe. Sie vereinen majestätische Kraft mit ungeheurer Präzision und unvergleichlicher Eleganz. Und einen solch raren singulären Riesling haben wir hier im Glas. Elementare Urgewalt trifft auf aristokratische Finesse!

Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis legt für die unermessliche Komplexität, die ungeheure Kraft, die grandiose Dichte und Fülle, die burgundische Finesse und tiefgründige Mineralität dieses berührenden, ungemein rassigen Rieslings, der von einer der besten Rieslinglagen Deutschlands stammt! Dieser noble Riesling brilliert in der Nase durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen, tabakigen Aromen. Dieses rassige, brillante, edle Große Gewächs macht (fast) süchtig in der Intensität seiner Aromen, mit seiner ungemein verführerischen Mischung aus seidiger Mineralität und Komplexität, präzisem Mundgefühl und großer Finesse sowie seiner betörenden salzigen Mineralität (DAS Signum des Jahrgangs in allen Rieslingdiamanten von Schäfer-Fröhlich) auf der Zunge, den unverwechselbaren Charakteristika seines legendären Terroirs. Ungemein fein und aristokratisch in seiner betörenden Stilistik umgarnt er zunächst schmeichlerisch die Sinne; aber dann, wenn er Luft bekommt, scheint er förmlich zu explodieren: Dann erobert er eine neue Dimension, dann steigen aus den unergründlichen mineralischen Tiefen seiner Seele zuvor verborgene Schichten auf und er gewinnt eine geradezu lasziv-erotische Verruchtheit, wie sie in 2008 in vergleichbarer Weise vielleicht nur noch Klaus-Peter Kellers genialer Hubacker aufzuweisen vermag. Eine ganze Menge prallen Lebens! Und dann zeichnet sich am Gaumen nochmals ein grandioser innerer Spannungsbogen ab, baut sich muskulöse Kraft auf, eingebettet in eine reife, rassige Säure und ein betörendes, mächtiges (aber gleichzeitig seidenes – Dichotomien prägen diesen fesselnden Rieslingsolitär!) mineralisches Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus schiefrigen Tiefen erzählt. Welch irrsinnige Länge, in Wellen schleicht er sich auf die Zunge zurück, wenn er längst ausgetrunken ist, welch nobles Extrakt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den ganz großen Rieslingen Deutschlands zu eigen sind. Schauer laufen über den Rücken, bei jedem Schluck dieses beseelten Weines.

Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein emotional berührender Wein und, ebenso wie Werner Schönlebers stilistisch anders geartete legendäre Halenberg-Interpretation, die Inkarnation seines mythischen Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), die den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein atmosphärischer Riesling, ganz und gar ursprünglich und authentisch, der alle Sinne streichelt und beispielhaft steht für eine neue Generation trockener deutscher Rieslinge. Hedonistischer Genuss in Vollendung. Ein Rieslingsolitär, ein Weltklassewein, ganz nahe dem Ideal, einer der größten trockenen deutschen Rieslinge aller Zeiten! „Riesling aufs Äußerste verdichtet”, wie der Gault Millau solche Urgesteine der Nahe treffend bezeichnet. Welch Gänsehautwein! Potential für Jahrzehnte!



9409108 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 1,5 l 75,00 Euro



9409208 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2008 3 l 155,00 Euro



Schäfer-Fröhlich

940608 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2008 33,90 Euro
Nomen est Omen. Die felsigen, leicht erwärmbaren Schiefer- und Quarzit-Gesteinsböden dieses bis zu 70% steilen Hochplateaus verleihen einer grandiosen Lage ihren Namen und die besondere Mineralformation dem „primus inter pares in unserer Weißweinkollektion des Jahres” ihre typische, sehr feine, ungemein vielschichtige Mineralität, die ich in dieser extrem feinen Form bisher nur in einem der legendärsten deutschen Rieslinge, in Kellers Abtserde nämlich, wahrgenommen habe. „Felseneck” 2008, das ist eine Ode an, nein, das ist DIE Inkarnation von Mineralität. Aber, was ist das auch – und schon wieder sind wie bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate von Schäfer-Fröhlich – für ein leiser Wein, wenn man ihn denn in seiner Jugend unmittelbar nach dem Ausschenken verkostet. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich. Bei einer Blindprobe könnte man ihn zunächst fast übersehen. So piano sein Spiel. Aber dann, wenn man die nächsten Weine probiert hat, die alle schreien, ich bin die Schönste im Land, dann schleicht sich das „Felseneck” ganz sachte, aber immer vehementer ins Gedächtnis zurück, man spürt intuitiv, da hatte man ganz Großes im Glas und man kehrt, magisch angezogen, zu diesem souveränen, unaufgeregten Solitär zurück. Und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrank Einmaliges und Unvergessliches! Ein Rieslingbaby mit allen Anlagen für einen Nobelpreis! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten.

Aber, und hier möchte ich nochmals auf Reinhard Löwenstein rekurrieren: Sich großem Wein hingeben zu können, sich verführen zu lassen wie in einem grandiosen Liebesakt, die Vielschichtigkeit, die Komplexität, die Tiefgründigkeit und vibrierende Mineralität eines großen Terroirweins in sich aufzusaugen und mit Körper und Geist ihn erfassen, heißt auch, mit seinen unergründlichen Geheimnissen zu leben, wie bei einer klugen, interessanten Frau, die vielleicht nie alles von sich preiszugeben bereit ist! (Natürlich werden weibliche Leser meiner Zeilen mehrheitlich sich einen dementsprechenden Mann vorzustellen vermögen) Aber sind es nicht gerade die Mysterien Frauen und Wein, die uns verzaubern, gefangen nehmen und nie mehr loslassen. Zum Eintauchen verführen, zum extatischen Genuss. So schön und interessant wohlfeile Erklärungen und exakte Beschreibungen auch immer sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussvoller ist das Surfen zwischen den Welten, zwischen oberflächlicher Struktur und innerem Verborgenen, wie viel genussvoller ist das Abtauchen in geheimnisvolle und unbekannte Tiefen der Wahrnehmung – bei den größten Weinen der Welt wie bei faszinierenden menschlichen Wesen!

Liebe Kunden: Ich könnte Ihnen noch stundenlang erzählen von diesem deliziösen Wein, versuchen, seine Vielschichtigkeit der Aromen in Worte zu fassen, seine innere Balance zu beschreiben, den Spagat zwischen unbändiger Kraft, sagenhafter Finesse und fabelhafter Präzision, seine Filigranität auf des Messers Schneide und die Abgründe seiner salzigen Mineralität. Ich könnte berichten von meinen Erfahrungen mit gereiften Jahrgängen dieses Rieslingmonuments, den (r)evolutionären Entwicklungsschritten, die er stets vollzieht, den „Born to be wild”-Phasen, die er trotzig einzulegen pflegt und seiner Hinentwicklung zu einem Grandseigneur klassischer deutscher Rieslingkultur. Aber, werte Kunden, all diese Worten klängen banal, würden niemals der Ausnahmequalität dieses Jahrhundertweins nur ansatzweise Rechnung tragen können.

Daher mein Urteil kurz und bündig: Dieser atmosphärische Riesling, der zwischen Himmel und Erde zu tanzen scheint, ist ein transzendentaler, ein beseelter Wein, Maßstäbe setzend, mit Kultwein-Charakter, ein göttlicher Tropfen, die Inkarnation seines unvergleichlichen Terroirs, dessen Ausstrahlung, dessen vibrierender Energie sich niemand wird entziehen können! „Bockenauer Felseneck Großes Gewächs 2008”: Hier sublimieren die Reben den steinigen Boden ins Glas und lassen Schiefer und Quarzit geschmacklich lebendig werden. Dies ist ein Fabel-Riesling wie aus einer anderen Welt. Daher bewerte ich ihn mit 100 Punkten, der Idealnote, die ich vielleicht sechs- oder siebenmal in meinem Weingenießerleben überhaupt erst einem Weißwein zuerkennen konnte.

Danke Tim Fröhlich für einen Traum-Riesling „hors catégorie”!

Werte Kunden: Nobles Lesegut wird mit der Kunst eines visionären Winzermagiers in raffiniert feinen Wein verwandelt, so unaufgeregt wie unspektakulär, so leise wie überzeugend. Dieser große Wein hat alles. Was er noch braucht, ist Zeit und, wann immer man ihn genießen will, viel Luft, sich zu entfalten. Daher empfehle ich ihn zu dekantieren und aus großen Gläsern zu probieren. Antrinken würde ich ihn erstmals im Frühjahr 2010, Höhepunkt wohl 2014 bis nach 2030.



9406108 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 1,5 l 79,00 Euro



9406208 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs, Doppelmagnum 2008 3 l 159,00 Euro


Man kann es gar nicht oft genug sagen: Deutschlands Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine – Tims Meisterwerke legen beredtes Zeugnis ab!


Und nun öffnen wir die Pforte zum Paradies für alle Liebhaber großer frucht- und edelsüßer Weine. Denn „Tim Fröhlich versteht sich auf die ganze Klaviatur vom trockenen, mineralisch geprägten Riesling über die fruchtig-saftigen Versionen bis hin zu edelsüßen Spitzen”, lobt VINUM. Und Gerhard Eichelmann schwärmt begeistert über die 2007er (!), die wir Ihnen bewusst erst ein Jahr nach der Füllung anbieten, da sie sich jetzt nach der Harmonisierung auf der Flasche in bestechender Form präsentieren: „Eine beeindruckende Batterie an großartigen edelsüßen Rieslingen, eine starke Kollektion!” Tim selbst bezeichnet 2007 als ein „Wahnsinnsjahr für seine Süßweine”, einfach „eine umwerfende Serie”, wie der Gault Millau euphorisch wertet.

941407 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett 2007 11,90 Euro
Welch feinst mineralischer, verspielter (ja, das kann er auch, der Tim), zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität vom blauen Schiefer und eine ungemein komplexe Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis, Aprikosen und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und wiederum eine vibrierende Mineralität, dazu eine enorme Dichte: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörende Klarheit und Strahlkraft! Kühle Mineralität trifft reife Säure. Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt auch wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.

Dieser grandiose Kabinett gehört zu den schönsten seiner Art, die im letzten Jahrzehnt in Deutschland gewachsen sind. Unbedingt probieren, unübertreffliches Preis-Genuss-Verhältnis!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling Kabinett


940507 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Spätlese Goldkapsel 2007 22,00 Euro
2007 ist für meinen Geschmack ein grandioses Spätlesejahr an der Nahe mit monumentalen, phantastischen Spätlesen, die durch eine konzentrierte, klare, strahlende Frucht und ein geradezu explosives Süße-Säure-Spiel brillieren. Und das hier ist Riesling pur, ein Terroirwein legendärer Güte! Da tanzen ausgeprägte Aromen von noblen Weinbergspfirsichen, Zitronenzesten, Cassis und feinwürzigen Kräutern im Glas, da zieht sich diese vollblütige Spätlese präzise von vorne bis hinten am Gaumen durch: Da ist auch eine enorme „weinige Substanz” auf der Zunge, eine cremige Textur und die kühle Mineralität des Felsenecks paart sich grandios mit Aromen von weißen Blüten sowie Akazienhonig und einer feingliedrigen, anregenden Säure. Welch majestätischer, mineralischer Nachhall! Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in solch phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten!
Zu genießen wie alle großen Spätlesen ab sofort, Entwicklungspotential über Jahrzehnte!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Spätlese Goldkapsel


9415307 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube Riesling Auslese 2007 0,375 l 32,90 Euro
Von den Steilhängen eines früheren Kupferbergwerks, einer der großen Renommierlagen der Nahe, stammen die kleinbeerigen Träubchen für eine der schönsten Auslesen Deutschlands. Welch Dichotomie zwischen anmutiger Schlankheit und barocker Kraft – welch fabelhaftes Spiel der Extreme mündet in einer grandiosen Balance! Einzigartig auf der Welt, was große deutsche Auslesen vermögen! Geologische und aromatische Schichten öffnen sich hier Schluck für Schluck.
Bei aller genialen Fülle tanzen die Elfen, schweben durch die Stratosphäre. Unglaubliches Preis-Genuss-Verhältnis, einer der unterbezahltesten Weine in unserem gesamten Programm! Kaufen, Leute kaufen.

Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube Riesling Auslese


9407307 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Auslese Goldkapsel - Versteigerungswein 2007 0,375 l 129,00 Euro
Homöopathisch die Menge, grandios die Qualität. Ein Weinmonument für die Ewigkeit aus einer der großen Riesling-Traumlagen der Welt, das Sie, werte Kunden noch mit ihren Enkeln genießen können!

Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling Auslese Goldkapsel - Versteigerungswein


Liebe Kunden, gleich für welche dieser in ihrer jeweiligen Stilistik einzigartigen Weltklasserieslinge von Schäfer-Fröhlich Sie sich auch entscheiden mögen, Sie werden singuläre Weißweinmonumente erwerben, die Ihnen über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg das großartige Potential einiger der berühmtesten Weinbergslagen der Welt widerspiegeln. Diese beseelten Weine erzählen von ihrem Land: Von tiefen Schichten aus Schiefer, Vulkangestein und hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden, vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben, von Regenphasen und Trockenheit, von kühlen Nächten und der Wärme des Sommers, von all jenen Faktoren, denen die Trauben während ihrer langen Vegetationsperiode Jahrgang für Jahrgang in unterschiedlicher Weise ausgesetzt sind, vor allem aber von der Hände Arbeit und den Visionen des „Dream-Team in Sachen Wein”, das sie meisterhaft geschaffen hat.


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann