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Jens Priewe, eine Ikone des Wein-Journalismus, urteilt in „BonGusto”:
„Ich wage die kühne Behauptung: Van Volxems Saar Riesling 2008 - der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.”

Jens Priewe im Detail: „Um diesen Riesling gut zu finden, muss man kein ausgesprochener Weinkenner sein. So knackig frisch, so zartfruchtig, so leicht fließt dieser Wein über die Zunge, dass auch Leute, die nicht jeden Tag eine Flasche köpfen, sofort merken: Hier ist ein besonderer Wein im Glas. Er duftet wie Zitronenschale, Pfirsich und nasser Schieferboden, schmeckt trocken, obwohl er eine leichte, kaum schmeckbare Restsüße besitzt. Sie mildert die Säure ab, so dass niemand Magenweh bekommt, der zwei Glas von ihm trinkt. Ich wage die kühne Behauptung: der beste Weißwein der Welt unter 10 Euro.

Der Winzer, der diesen Wein erzeugt, hat einen unaussprechlichen Namen. Er heisst Roman Niewodniczanski. Die Kenner nennen ihn einfach „Niewo“. Ein junger, noch nicht einmal 40jähriger „Wein-Verrückter“, dessen Familie die Bitburger Brauerei gehört, der sich aber nicht auf dem Geld seiner Eltern ausruhen wollte und 2000 das alte, herunter gekommene Weingut Von Volxem an der Saar kaufte, um es innerhalb weniger Jahre zu neuem Glanz zu bringen.

Weingut Van Volxem
„Niewo”
© VanVolxem.com

Übrigens: Man trinkt diesen Saar Riesling am besten aus breiten Kelchen. Wenn man die Flasche schon einen Tag vorher öffnet, schmeckt er am nächsten Tag noch einmal so gut. Ich habe ihn zu Fischsuppe mit Muscheln und Flusskrebsen getrunken. Passte perfekt!”


907108 Van Volxem, SaarRiesling, trocken 2008 9,95 Euro

Van Volxem, SaarRiesling



Viele unserer Saar-Riesling-Kunden sind noch begeisterter von der „Alte(n) Reben”-Version aus den Steillagen der Saar. Voilà, wieder eingetroffen, einer der dramatischsten Rieslinge des Jahrgangs!

907208 Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2008 15,90 Euro

Dieser edle Riesling-Solitär hat mittlerweile Tradition: Roman hat uns auch in seinem begeisternden Jahrgang 2008 sein bestes Fass der ältesten Reben aus seinen Saar-Steillagen separat abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen, cremigen Textur und seiner faszinierenden Frucht schlicht in Entzücken versetzt – und dies zu einem Preis, der im internationalen Kontext gesehen geradezu als unverschämt niedrig zu bezeichnen ist! Worin liegt nun aber die Ursache für die singuläre Qualität dieses Fuders Nr. 4, der noch dichter und komplexer daherkommt als Van Volxems „normale” Alte Reben?
Nun, es ist die Zugabe zweier erst Ende November (!) geernteter phantastischer Traubenpartien erlesener Parzellen in unsere Exklusivabfüllung: Zum einen stammen diese hocharomatischen Beerchen, wie im letzten Jahr, von einer großartigen Steillage aus dem legendären Gottesfuß! 50 bis 120 Jahre alte Reben sind verantwortlich für den Stoff, aus dem die Träume geboren werden! Zum anderen kommen die Träubchen aus der Steillage des Klosterbergs, einem Seitental neben dem Gottesfuß mit erstklassigem grauen Schiefer, auf dem die (nach dem Gottesfuß) ältesten Reben des Gutes wachsen! Da Roman zudem in den letzten Jahren seinen individuellen Stil konsequent weiter entwickelt hat und in seinen großen Rieslingen präziser denn je zuvor die Finesse und Eleganz seiner Lagen mit Weltruf herausarbeitet, präsentiert er uns und Ihnen mit diesem extrem frischen und tief mineralischen 2008er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt. Dem goldenen Oktober 2008, einem herrlichen Altweibersommer mit traumhaft kühlen Nächten, verdanken wir die balsamische Konsistenz des Saftes dieser perfekt gereiften kleinen Beeren von bis zu 120 Jahre alten Reben aus allersteilsten Schieferschluchten, so dass sich dieser große trockene Riesling noch dichter und komplexer zeigt in der traumhaft vielschichtigen, ungemein mineralisch-brillanten Aromatik als sein schon genialer „kleiner” Bruder, der Saar-Riesling. Nase und Gaumen werden verzückt von einer vibrierenden Mineralität, einer animierenden Frische und einem komplexen Aromenbündel voll betörender Frucht, insbesondere süßer Pfirsich, Honigmelone, rosa Grapefruit, reife Zitrusfrüchte, Ananas und Mandarinen; dazu brillieren eine ungemeine feine Würze (mit Nuancierungen, die an noble orientalische Gewürze denken lassen!) sowie eine intensive florale Duftigkeit, die an Flieder, Holunderblüten, Akazienhonig und nach längerer Öffnung an eine leckere, selbst gemachte Fruchtcreme aus exotischen Früchten erinnert. Obwohl die Zunge von einer seidigen Textur wohlig umhüllt wird, fasziniert dieser harmonisch trockene, ungemein tiefe und dichte Wein infolge seiner reifen, rassigen, sehr bekömmlichen Säure und seiner kristallinen, fast salzig anmutenden Mineralität (intensiver denn je zuvor!) auch durch seine Transparenz, sein Spiel, seine vibrierende Rasse und seine noble Finesse, die Leichtigkeit des Seins an magischen Abenden traumhaft widerspiegelnd. Phantastische Präzision, in seiner Stilistik filigraner noch als in 2007! Viel Schmelz im ungemein langen, mineralischen Abgang (Salz und Jod, großen Prestigegewächsen des Burgunds gleich!), ein wunderschöner Riesling von den Steillagen der Saar aus traumhaft alten Reben, ein phantastischer Essensbegleiter, der den Maßstab setzt in seiner Preisklasse. Wahnsinnsstoff für’s Geld – zweifellos einer der größten Wein-Werte Deutschlands! Bravo, Roman.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte, nicht zu kalt servieren – 11 bis 12 °C sind optimal, ebenso der Gebrauch großer Burgunderkelche!) Höhepunkt Herbst 2010 bis nach 2016.

Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2008

Exklusiv bei Pinard de Picard




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