Nahe-Subskription 2008:
Weltklasserieslinge zum Verlieben schön!

Saarwellingen, im Frühjahr 2009


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in den letzten Jahren sorgte unsere Subskription der Großen Gewächse der deutschen Spitzenwinzer stets für erhebliches Aufsehen und eine immense Nachfrage bei begeisterten Kunden. Diese beseelten Rieslinge sind der Inbegriff großer deutscher Terroirweine und gehören nach Ansicht vieler Kenner und Liebhaber schlicht zu den besten trockenen Weißweinen der Welt!

Wie immer, werte Kunden, bieten wir Ihnen diese genialen Weißweine in Subskription an, damit Sie sich diese fabelhaften Weine rechtzeitig sichern können, bevor es wie stets sehr schnell heißen wird: Leider ausverkauft!

Denn die Nachfrage nach dem 2008er Jahrgang hat sich zu einem der größten Hypes in der deutschen Weingeschichte entwickelt! 
Bis auf einige wenige Kisten des großartigen Kirchspiels waren beispielsweise ALLE Großen Gewächse des Weinguts Keller nach unserer Subskriptionsofferte im März binnen Tagen ausverkauft! 
Kein Wunder: Zweifellos setzt der heute präsentierte Jahrgang 2008 in der absoluten Spitze der deutschen Winzerelite eine ähnlich dramatische Duftmarke wie 2007: Die großen trockenen Weine des Jahrgangs verfügen über die einzigartige Mineralität, die großartige Frische infolge einer rassigen Säurestruktur, die Finesse, die Klarheit, die Brillanz, die Präzision und das tänzerische Spiel der genialen 2004er, die viele Liebhaber für den bis dato größten überhaupt halten (andere wiederum sehen die 2007er vorn), sind jedoch noch eine Spur nobler und komplexer, sowie mit so niedrigen Alkoholgradationen versehen wie schon Jahre nicht mehr! Die frucht- und edelsüßen Rieslinge wertet Helmut Dönnhoff voller Begeisterung als Reinkarnationen der „fabelhaften 98er und der ob ihrer Qualität unvergesslich in Herz und Hirn eingebrannten 75er!”

Die Ursachen für diese phänomenalen Qualitäten sind in einer extrem langen Vegetationsperiode und den Aromen spendenden kühlen Oktober- und Novembernächten in einer der spätesten Lesen aller Zeiten zu sehen! Aber Vorsicht. Nur Spitzenwinzer, die den Mut hatten, die Vegetationsperiode so lange wie möglich auszureizen und den Willen, zuvor eine extrem aufwändige Weinbergs- und Selektionsarbeit durchzuführen, um nur lockerbeerige, kerngesunde Träubchen am Stock zu haben, konnten eine Ernte einfahren, über die man noch in Jahrzehnten sprechen wird!

Die Auslieferung der subskribierten Großen Gewächse erfolgt im Spätherbst 2009; die bereits gefüllten übrigen Weine aus den phantastischen Jahrgangskollektionen unserer Nahestars, von denen wir Ihnen viele der spannendsten ebenfalls in diesem Nahe-Special vorstellen, werden ab sofort versendet. Und noch ein spezieller Tipp für Sie: Schauen Sie doch regelmäßig auf unserer Homepage vorbei, wöchentlich werden wir dort weitere frisch eintreffende Weine aus 2008 vorstellen, die das Herz von Rieslingfreunden höher schlagen lassen! Bei den großen Winzerpersönlichkeiten haben selbst die preiswertesten Weine ein noch nie da gewesenes Maß an Raffinesse, Frische und Mineralität erreicht, bei den moderatesten Alkoholgradationen seit Jahren! 
So etwas gab es in den vergangenen 20 Jahren, in denen die Renaissance deutscher Rieslinge begann, ganz selten!

Bitte beachten Sie, liebe Kunden, dass wir Ihnen von den meisten unserer Weltklasserieslinge auch Großformate abfüllen lassen können: Weinlegenden für die Ewigkeit!


Schlossgut Diel - Dorsheim

Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2005 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de

Armin Diel ist als VDP-Vorsitzender der Nahe und Herausgeber des Gault Millau die treibende Kraft hinter dem Qualitätsstreben in Deutschlands kleiner, aber feiner Weinanbauregion!

Großes Gewächs Burgberg als drittbester Riesling Europas von der Grand Jury Europeen ausgezeichnet!

Schlossgut Diel

So klein das feine Weinanbaugebiet der Nahe auch sein mag, so grandios die Qualitäten. Die phantastische, vor zwei Jahrzehnten noch völlig unvorstellbare Abfolge eines grandiosen Jahrgangs nach dem anderen im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist geradezu eine Demonstration des außerordentlichen Potentials einer mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen und extrem vielfältigen Böden gesegneten Landschaft. Bei aller rühmenswerten Qualität in der Breite, vier Spitzengüter thronen dennoch über allen und zählen darüber hinaus unstrittig zur Winzerelite Deutschlands: Diel, Dönnhoff, Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich (letzteres präsentieren wir in Kürze in einem Pinard-Special!). Vier unterschiedliche Charaktere, vier große Winzerpersönlichkeiten der Region, vier höchst individuelle Weinkollektionen, immer nur um qualitative Nuancen voneinander getrennt, die jedoch stets eines vereint: Ihre im internationalen Maßstab gesehen spektakulär preiswerten besten Gewächse gehören zur absoluten Spitze in der gesamten Weinwelt!

Schlossgut Diel
Armin Diel im uralten Schlosskeller

Das nimmermüde Qualitätsstreben von Armin Diel, wahrlich ein Charakterkopfs mit Ecken und Kanten, der auch als Herausgeber des Gault Millau von der journalistischen Seite her so unendlich viel für den deutschen Wein getan hat (Als Vorsitzender des VDP-Nahe-Ahr trieb er zudem das Große-Gewächs-Projekt entscheidend voran), findet auch unter den Kollegen aus der Journalistenzunft immer mehr seine verdiente Anerkennung. Wir zitieren daher gerne aus der Laudatio von Sam Hofschuster zur Ehrung des Weinguts Diel für die beste Kollektion an der Nahe in 2004 und 2005: „In 2004 bereits stellte sich der Betrieb erstmals an die Spitze der Weingüter an der Nahe und gewann folglich auch zum ersten Mal unsere ,Kollektion des Jahres’. Ein Erfolg, den Armin Diel zusammen mit Kellermeister Christoph J. Friedrich 2005 wiederholt – und das auf noch beeindruckendere Weise als im Vorjahr. Noch nie, so scheint es uns, waren die trockenen Rieslinge hier so gut wie heuer: Eine prachtvolle Serie, die dem Weingut Diel einen Platz in der ersten Reihe sichert – und das nicht nur an der Nahe.” Diese Adelung stützen die Rückmeldungen begeisterter Kunden von Pinard de Picard genau so wie eine große Ehrung, die eine der Pretiosen der Dielschen Kollektion brandaktuell erfahren hat: Im Frühling dieses Jahres traf sich die Grand Jury Europeen (ein Zusammenschluss bedeutender europäischer Weinjournalisten) zu einer Verkostung der großen trockenen Rieslinge des Jahrgangs 2005 aus Deutschland, Frankreich und Österreich und damit war (ohne Winzern aus den übrigen Weinanbauländern zu nahe treten zu wollen) die Rieslingelite der Welt am Start: Auf den ersten dreizehn Plätzen landeten gleich acht deutsche Rieslinge, Sieger wurde Kellers genialer Hubacker, dritter mein heiß geliebter Burgberg vom Schlossgut Diel!

Herzlichen Glückwunsch an Armin Diel und seine Tochter Caroline, die mittlerweile nach Lehr- und Wanderjahren auf den berühmtesten Domainen der Welt, u.a. Romanée Conti, in den Traditionsbetrieb zurückgekehrt ist. Caroline, ebenso attraktiv wie sympathisch und vom eisernen Willen beseelt, großen Wein zu erzeugen, ist in den letzten beiden Jahren immer mehr in eine führende Verantwortung für das Weingut hinein gewachsen und hat mit ihrem sensationell gelungenen Jahrgang 2008 in der Weinwelt für erhebliches Aufsehen gesorgt: Ihre Kollektion ist von den Basisweinen bis zur absoluten Spitze so phantastisch ausgefallen, dass sie nicht nur mit unseren anderen Spitzenwinzern um die Krone der besten Weine des Jahrgangs an der Nahe, sondern in ganz Deutschland ringen kann und demonstriert mehr als eindrucksvoll den qualitativen Sprung, den das traditionsreiche Weingut bereits unter der Ägide von Armin Diel, dem brillanten Vordenker der deutschen Weinszene, getan hat. Unverkennbar die Authentizität dieser rassigen, zutiefst mineralischen Weine, die in sich sowohl die moselanische Eleganz als auch die Finesse des Rheingaus und die wollüstige Opulenz und Fülle bester Pfälzer Rieslinge zu vereinen scheinen. Die Ursachen für die herausragenden Qualitäten der weißen und roten Burgundersorten wie der Spitzen rieslinge sind in den subtilen Verbesserungen im Wingert wie im Keller zu suchen, die Caroline mit sensibler Könnerschaft initiiert hat und ihrem Mut, im Erntepoker des Herbstes 2008 das Risiko einer sehr späten Lese bis tief in den November hinein einzugehen: Traumhafte Wetterbedingungen in Gestalt strahlender Sonnentage bei sehr niedrigen Nachttemperaturen zeichnen gemeinsam mit der extrem langen Vegetationsperiode für feinst balancierte, rassige, ungemein komplexe Spitzenweine verantwortlich.

Schlossgut Diel

Die Basis dieser auch emotional zutiefst berührenden Pretiosen finden wir natürlich, wie bei allen großen Winzern der Welt, in den extrem steilen, südlich exponierten Weinbergslagen des Schlossgutes Diel in unmittelbarer Nähe zur Burg Layen, in den Ausläufern, aber auch im Wind- und Regenschutz des Rheinischen Schiefergebirges in der Gemarkung von Dorsheim – in einem Radius von gerade einmal 1.000 m – und doch ergeben diese grandiosen Terroirs aufgrund ihrer höchst unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen stilistisch sehr differenzierte Weine. Durch die erheblichen Temperaturunterschiede von Tag und Nacht (Schwankungen von 20 Grad und mehr sind nicht nur in 2008 keine Seltenheit), die natürlich auch für die Aromenbildung in den Trauben von unschätzbarem Vorteil sind, verwitterte das unterschiedliche Gestein bald zu größeren und kleineren Brocken und bildet so die extrem heterogene Grundlage dieser großartigen Lagen. Naturnaher Anbau in den malerischen Steillagen und extreme Handarbeit während der gesamten Vegetationsperiode (aufwändige Laub werksarbeiten sowie selektivste Lese in mehreren Erntedurchgängen) sind unabdingbare Voraussetzungen für die spektakulären Resultate, die mittlerweile im Schlossgut Diel erzielt werden. Die Vinifizierung des Lesegutes (Maischestandzeiten und Spontanvergärung erhalten unter Carolines sensibler Führung eine immer größere Bedeutung!) erfolgt bei solchen Perfektionisten wie dem Dream-Team von Vater und Tochter sowie ihrem kongenialen Kellermeister Christoph J. Friedrich so schonend wie möglich: Der feinfühlige Ausbau der Rieslinge vollzieht sich in klassischen Holzfässern aus Eichenholz aus dem nahe gelegenen Soonwald unter optimalen Bedingungen im kühlen, unterirdischen Schlosskeller. Das Resultat: Im Jahrgang 2008, dem großen Jahr des großen Winzers und exzellenten Terroirs, wurden in den Dorsheimer Steillagen höchst individuelle Rieslinge mit einer sagenhaften Finesse und Komplexität in den Aromen, einer inneren Dichte und Kraft und einer moselanischen Eleganz und abgrundtiefen Mineralität erzeugt wie noch nie zuvor, die diese Großen Gewächse zum Synonym werden lassen für trockenen Weltklasseriesling bester deutscher Provenienz! Mein Wort drauf!

Armin Diel, aber das wissen Sie, werte Kunden schon längst, besitzt als einer der beiden Herausgeber des Gault Millau das nötige Finger spitzengefühl, die Beurteilung seiner eigenen Weine nicht zu veröffentlichen – auch, wenn er sich mit dieser Entscheidung angesichts der spektakulären Qualitäten eines offensichtlichen Vorteils beraubt. Lassen Sie mich zu der herausragenden Kollektion der Dielschen Weine daher heute vier international kompetente Stimmen zitieren: Michel Bettane, einer der führenden Köpfe der französischen Weinszene, zählt in der Revue du vin de France in seinem Ranking das Schlossgut Diel als eines von acht deutschen Weingütern zu den besten Domänen der Welt! In Steven Tanzer’s höchst angesehenem WINE CELLAR) werden die Großen Gewächse ebenso zu den absoluten Spitzen der deutschen Rieslinge gezählt wie im Tasting von Peter Moser, Chefredakteur des FALSTAFF, Österreichs renommiertem Weinmagazin, der beispielsweise im Jahrgang 2004 den ‚Burgberg’ nach Kellers ‚Hubacker’ mit der zweithöchsten Note aller degustierten 2004er Weine adelte. Auch Robert Parker reiht Schlossgut Diel mit ***** Sternen in die Phalanx der besten Erzeuger der Welt ein! Und nach intensiven Verkostungen bin ich der festen Überzeugung: Im Jahrgang 2008 haben Caroline und Armin Diel sowie Christoph J. Friedrich die besten Weine in der glanzvollen Geschichte ihres Schloss gutes vinifiziert: Singuläre Unikate allerhöchster Qualität, die weltweit keine Kon kurrenz zu fürchten haben.

Caroline Diels Weiß- wie Rotweine aus 2008 brillieren wie der unvergessliche Gesang einer Maria Callas: Unvergleichliche Pretiosen, deren begeisternde Aura uns in eine verwunschene Welt zu entführen vermag! Rieslinge und Burgunder vom Allerfeinsten, Gänse hautatmosphäre und meine ganz besondere Empfehlung!


932108 Diel de Diel, Weißwein QbA 2008 9,95 Euro
Welch geniale Frische, ein herausragendes Merkmal der 2008er Dielschen Kollektion, zeichnet diese fein balancierte, harmonische Weißweincuvée (Grau- und Weißburgunder sowie Riesling) aus, seit vielen Jahren eine Spezialität des Hauses, aber noch nie so „wertig” wie in 2008! Feiner, animierender, floraler Duft, ein Feuerwerk an zartwürzige Aromen, unterlegt mit einem Hauch Ananas und animierender Grapefruit, im Hintergrund feine mineralische Anklänge. Am Gaumen zartsüße Frucht mit einer verspielten Würze und einer harmonischen Säure, gute Balance, füllig, doch klar in der Struktur, saftig, beschwingter Abgang. Welch erstklassige Alternative zu so vielen seelenlosen Modeweinen aus Übersee, Understatementwein pur, weitaus mehr Sein als Schein! Stuart Pigott urteilt zu Recht, dass dieser Lecker-Schmecker „den meisten trockenen Blanc de Blancs-Weißweinen aus Frankreich weit überlegen” sei!
Zu genießen ab sofort bis Mitte 2007.


933808 Diel, Grauburgunder, trocken 2008 11,00 Euro
Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal einen derart genialen, vibrierend frischen und lebendigen Grauburgunder bester deutscher Provenienz.


939108 Rosé de Diel Pinot Noir 2008 12,95 Euro
La Vie en Rosé!
Ein geradezu zärtlicher Luxusrosé der absoluten Spitzenklasse voller Feinheit, Frische, Rasse, Cremigkeit und Mineralität aus traumhaft gereiften Pinot Noir-Trauben aus besten Rebanlagen, aus denen auch einer der berühmtesten deutschen Rotweine, die Cuvée Caroline, vinifiziert wird. Drei Komponenten sind für die großartige Qualität dieses noblen Roséweins verantwortlich: Eine Ganztraubenpressung eines Drittels der Trauben, um die Frische, die Rasse und den Biss in den fertigen Wein zu transmittieren, die kurze Einmaischung einer weiteren Partie, die danach im Stückfass ausgebaut wurde und für die singuläre Cremigkeit dieses Referenz-Rosés verantwortlich zeichnet und der Saftabzug der besten Trauben für die Cuvée Caroline, welche die würzigen Noten und die aromatische Fülle dieses fabelhaften Rosés evozieren. Dieser edle Wein ist meilenweit von dem entfernt, was an belanglosen Billigrosés die Regale der Supermärkte füllt. Hier haben wir einen noblen, edlen Wein, der seinen Platz an einer festlich gedeckten Tafel sucht. Parker bewertete den 2006er Jahrgang als einen der besten Rosés, den er im Leben je verkosten durfte und wir erküren den die Zunge liebkosenden 2008er zu unserem Lieblingsrosé aus Deutschland!


939307 Diel, Dorsheim Riesling trocken 2007 12,00 Euro
Junge Rebanlagen aller Dorsheimer Spitzenparzellen (!) tragen ganz entscheidend zur Komplexität und Verspieltheit dieser großartigen Visitenkarte des traditionsreichen Weingutes bei. Dieser fabelhafte Riesling duftet himmlisch, ein köstliches, sinnliches Frucht paket, das so richtig Frische aussprüht und mit köstlicher Mineralität beeindruckt. Welch traumhaft kräuterwürzige Aromen und welch subtile Noten nach wilden Aprikosen, Weinbergspfirsich und nach längerer Öffnung ein Hauch von schwarzen Johannisbeeren. Am Gaumen ungemein dicht, mineralisch und vibrierend rassig. Gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol verleihen diesem cremigen Riesling im besten burgundischen Stil eine traumhafte Trinkanimation. Zudem verführt eine zartsüße, beschwingte, rassige Frucht und die feinst ziselierte Säure macht diesen Einstiegsriesling in die magische Welt der Dielschen Weine so herrlich erfrischend und höchst animierend. Nach längerer Öffnung im Glas finden sich wiederum herrlich betörende Cassisaromen, dazu eine dezent unterlegte rauchige Note und ein faszinierender mineralischer Abgang. Ein heute auf den Punkt gereifter 2007er, den wir aus Gutsreserven nochmals nachkaufen konnten! Phantastisches Qualitätsniveau zu einem Preis, der international gesehen geradezu als Witz zu bezeichnen ist!

Diel, Dorsheim Riesling trocken

 

933407 Diel, „Eierfels”, Riesling trocken 2007 17,50 Euro
Armin und Caroline sind absolute Perfektionisten. Daher entschieden sie nach langen Überlegungen und Verkostungen, einen Teil ihrer ursprünglich für die Großen Gewächse vorgesehenen Fässer separat abzufüllen, gewissermaßen als Zweitwein der Grands Crus, um deren Qualitäten bis zum Äußersten auszureizen. Armin benannte den in 2004 erstmals erzeugten und im Handumdrehen ausverkauften spektakulären Wein nach einem im Trollbachtal liegenden Felsmassiv (wo ein Gesteinskopf wie ein aus dem Felsen geschlüpftes Ei ausschaut), welches zwei der großen Renommierlagen der Nahe, das Goldloch und den Burgberg, voneinander trennt. Das Ergebnis ist ein cremiger, sehr harmonischer, ausgewogener, tiefgründig mineralischer Spitzenwein, der vielen anderen Winzern Deutschlands als Großes Gewächs zur Ehre gereichen würde. Diese knochentrockene, exklusive Cuvée aus erlesenen Trauben der großen Terroirs des Burgbergs und des Gold lochs können wir Ihnen, werte Kunden, glücklicherweise zu einem ganz besonders sympathischen Preis anbieten. Ein edler Riesling, qualitativ auf dem Niveau eines Großen Gewächses, aber preislich Understatement pur! Jancis Robinson bewertet diesen zutiefst mineralischen Riesling mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent Alkohol mit 18/20 Punkten und damit besser als die allermeisten Großen Gewächse aus ganz Deutschland. Lassen Sie sich, werte Kunden, diesen genialen Stoff auf keinen Fall entgehen, den wir ebenfalls nochmals aus eisernen Gutsreserven loseisen konnten, um Ihnen die Wartezeit auf den noch nicht abgefüllten 2008er verkürzen zu helfen.

Diel, „Eierfels”, Riesling trocken

932008 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs 2008 29,90 Euro
Mit gut fünf Hektar Rebfläche ist das Schlossgut Diel bei weitem der größte Besitzer in dieser legendären Steillage, in der nach alten Überlieferungen im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben worden sein soll. Eine andere Deutung des Namens kommt aus dem Volksmund und besagt, dass früher die Winzer mit ihren Weinen aus dieser Spitzenlage viel Gold verdient hätten. (So erzielten Spätlesen aus dieser großartigen Lage vor 100 Jahren höhere Preise gar als die zu Recht gerühmten Gewächse von Château Latour!) Wie auch immer der Name entstanden sein mag, es ist der von einer dünnen Lehmauflage und Kieselsteinen bedeckte Urgesteinsboden auf felsigen Konglomeraten, der dem Wein seine immense Kraft, seine hohe Eleganz und formidable Tiefe zugleich verschwenderisch schenkt. Doch Vorsicht: Unmittelbar nach der Öffnung wird Sie der mineralische Extrakt dieses Weltklasserieslings mit seiner Urgewalt geradezu ‚anspringen’ und alle olfaktorischen Sinne betäuben. Bis etwa ein halbes Jahr nach der Füllung wird dieser Zustand so bleiben, dann wird sich dieser monumentale Wein – insbesondere mit Sauerstoffzufuhr im großen Burgunderglas (!) – immer mehr öffnen und mit ungemein komplexen, verführerischen, lasziven Noten begeistern, die ins Rotfruchtige gehen und mit saftigen reifen gelben Früchten wie Mango, Maracuja und Grapefruit sowie Noten von Anis und Flieder changieren. Reintönig, mächtig, konzentriert und zupackend am Gaumen, einem Symphonieorchester ähnlich, das zur Ode an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge aufspielt, aber noch präziser als in der Vergangenheit und etwas weniger barock, ungemein komplex in seiner Aromatik (deutlich wahrnehmbare Cassisaromen und Mandarinen), perfekte Balance zwischen phantastischem Schmelz, schmeichelnder Cremigkeit und vibrierender Stahligkeit, „eine eiserne Faust im samtenen Handschuh”, wie die Franzosen gerne solch gleichermaßen zupackende wie burgundische Noblesse ausstrahlende Weincharaktere beschreiben. Was mich an diesem aristokratischen Wein diesmal noch mehr fasziniert als in der Vergangenheit, ist, wie er sich im Mund nach hinten immer mehr aufbaut, fordernd und verführerisch zugleich mit einer Wahnsinnstextur und einer sensationellen rauchigen Mineralität.
Ein majestätischer Riesling, ein singuläres Unikat: Der Genuss dieses komplexen Weins ist ein Balanceakt an der Grenze der Wahrnehmungsfähigkeiten!
Zu genießen ab seiner Freigabe im Herbst (am besten aus einem großen Burgunderpokal) bis wenigstens 2020.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

9320108 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 69,95 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

Schlossgut Diel
Der Blick vom Fuße des „Pittermännchens”
demonstriert eindrucksvoll die Steilheit dieser renommierten Lage

932908 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs 2008 28,00 Euro
Mit einem Besitz von nur einem Hektar ist das ‚Pittermännchen’, das sich in seiner geradezu moselanischen Stilistik sehr stark von seinen beiden Nachbarlagen unterscheidet, ein sprichwörtliches Kleinod in der Kollektion des Schlossgut Diel. Die Bezeichnung geht zurück auf das 16. Jahrhundert, als ein ‚Pittermännchen’ eine kleine Silbermünze war. Der tiefgründige Lehmboden dieser steilen Südlage weist einen sehr hohen Anteil an Schiefer und Kieselsteinen auf, was den feinrassigen Weinunikaten eine erfrischende mineralische Note verleiht. In der Nase fasziniert ein köstlicher zart minziger Duft vom Schiefer, der dieses Idealbild eines filigranen trockenen Rieslings in seiner gesamten Stilistik prägt. Nach längerer Öffnung feinfruchtige, verführerische Noten von Aprikosen und Pfirsichen mit einer Spur Cassis, deutlich schmeckbar die traumhaft reife Frucht infolge der extrem langsamen und langen Reifung kerngesunder Trauben – DER Schlüssel zum Erfolg in einem Jahrgang des exzellenten Winzers und seines großen Terroirs. Am Gaumen noch finessenreicher und filigraner als in den Vorgängerjahren: Welch feinst ziselierte Säure, welch großartiges Spiel, welch bestens eingebundene tiefgründige Mineralität, welch fruchtiger, extrem dichter, packender Nachhall, der noch sehr lange auf der Zunge verweilt. Liebhaber mineralischer Rieslinge mit moselanischer Finesse und Eleganz, die nicht unbedingt barocke Gewächse oder Pfälzer Schmusekätzchen zu ihren persönlichen Favoriten zählen, werden mit diesem laserartig fokussierten Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, wie sensationell gut auch extrem trockene Rieslinge von Schieferböden schmecken können, eine große Freude haben.

Darf ich zur grandiosen Qualität dieses moselanischsten der Dielschen Weine eine neutrale Stimme zitieren? Max Gerstl urteilte im Vorjahr: „Faszinierende, wunderbar mineralische Nase, feine Frucht, köstliche Würze, das ist der Duft eines großen trockenen Rieslings. Am Gaumen ein Finessenbündel, reich, konzentriert, herrlich saftig und mit viel Schmelz, der Wein ist richtig raffiniert. Das ist Riesling wie er leibt und lebt, eine hocharomatische Köstlichkeit. 19/20 Punkten”.
Zu genießen ab Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2020.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

9329108 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 68,00 Euro

In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!
Leider bereits ausverkauft!

Schlossgut Diel
Blick auf das felsige Terroir der
Großen-Gewächs-Lage „Burgberg”

932608 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling 2008 32,90 Euro
Großes Gewächs Burgberg als drittbester Riesling Europas von der Grand Jury Europeen ausgezeichnet!
Erst seit Mitte der 90er Jahre besitzt das Schlossgut Diel 1,8 ha im extrem steilen Burgberg und damit exakt die Hälfte dieser mikroklimatisch einzigartigen Hanglage, die, wie ein Amphitheater nach beiden Seiten von den kalten Hunsrückwinden geschützt, im engsten, fast schroff wirkenden Teil des Tales zu finden ist. Der Name entstand in Anlehnung an die Burg Layen und unterstreicht die Besonderheit seines einzigartigen Terroirs. Der mit einer Unmenge an Quarzitsteinen durchsetzte tiefgründige Lehmboden über nacktem Fels bietet exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung hochfeiner, rassiger und mineralischer Rieslinge mit großem Alterungspotential. In der ungemein verführerischen Nase betört ein kühler, traumhaft mineralischer, feinst kräutriger (typisch für Taunusquarzit), zart rauchiger und herrlich reifer Duft mit Anklängen an Feuerstein, weißen Weinbergspfirsich, Ananas und Maracuja, unterlegt mit feinsten Anklängen vom Ausbau im großen Holzfass edelster Provenienz, was diesem fabelhaften Riesling eine burgundische Note verleiht. Grandios! Am Gaumen extrem vielschichtig und harmonisch, enorm dicht und konzentriert, dabei gleichzeitig voller Eleganz und Finesse, feinsaftige, überwältigende Pfirsich-Zitrusfrucht, lebhafte Säure, große Länge. Ein vibrierender und dennoch traumhaft cremiger Riesling aus extrem niedrigen Erträgen goldgelber, phantastisch aromatischer Trauben aus einem großartigen Steilhang, der trotz seiner gewaltigen salzigen Mineralität auf der Zunge einen Reigen zu tanzen scheint. Dies ist einer dieser so raren, großen Terroirweine, die eine ureigene Geschichte erzählen: Von tiefen, harten Felsschichten, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hinein gewunden und vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben. Gänsehautatmosphäre!

Wurden bereits die Vorgängerjahre dieses Wahnsinnstoffs von der Fachpresse zur Elite der deutschen Spitzenrieslinge gezählt (etwa der 2003er, der von VINUM als die Nr. 1 in Deutschland eingestuft wurde, brandaktuell die Elogen der Grand Jury Europeen für den grandiosen 2005er), werden sie von diesem monumentalen Meisterwerk großer deutscher Rieslingkultur nochmals um einen Wimpernschlag übertroffen. Dies haben mehrere Fassproben in diesem Frühjahr konsistent ergeben: Der Burgberg 2008 gehört definitiv zu den fünf, sechs besten Rieslungen des Jahres in ganz Deutschland! Bei aller Dichte, Konzentration und Cremigkeit entwickelt sich dieser phantastische Weißwein zur Inkarnation von Mineralität mit einer Präzision und einem Glanz, der alles überstrahlt, was jemals zuvor aus dieser legendären Lage produziert wurde. Dieser Traum von Wein wird sich voraussichtlich über 20 Jahre phänomenal entwickeln.
Wer diesen singulären Weltklasse-Riesling je probieren darf, mag vielleicht zukünftig dazu neigen, die Worte Burgberg und Mineralität als Synonyme zu benutzen! Sich diesem Wein hinzugeben, sich verführen zu lassen, die Vielschichtigkeit, die Komplexität dieses großen Terroirweins zuzulassen, heißt auch, mit seinen Geheimnissen zu leben. So schön und interessant exakte Beschreibungen auch sein mögen, sie können immer nur einige Phänomene der Oberfläche abbilden. Wie viel spannender und genussreicher ist das Abtauchen in die geheimnisvollen und unbekannten Tiefen der Wahrnehmung beim Burgberg!


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

9326108 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, Magnum 2008 72,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

933008 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Kabinett 2008 15,90 Euro
Welch faszinierender, tänzerischer, ungemein verspielter Wein aus einem großartigen Jahrgang der Nahe. Die Inkarnation der Leichtigkeit des Seins. Sehr mineralischer, tiefer Duft von Grapefruit, Orangenblüten, Pfirsichen und einer Spur schwarzer Beeren. Dieser feinst ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Weinliebhaber die bevorzugte Prädikatsstufe darstellt, nicht zuletzt auch wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol (8%), die ihn zu einem animierenden Trinkgenuss werden lässt (eine großartige Alternative übrigens auch zum Champagner als Begrüßungsschluck oder als Terrassenwein), aber auch zu einem idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Am Gaumen eine saftige, mineralische, anregende Frucht mit roten Johannisbeeren und feinster Würze, unglaublich schönes Spiel von Süße-Säure, angenehme Frische, sehr gute Struktur, tief und nachhaltig, enorm rassig, schöne Länge. Großartiger Kabinett, für mich einer der fünf schönsten des in der absoluten Spitzenliga dem Jahrhundertjahrgang 2007 gar noch überlegenen magischen 2008er aus ganz Deutschland – phänomenales Preis-Genussverhältnis!



Und zum Abschluss noch zwei absolute MUST einer betörenden Kollektion:

933904 Diel, Goldloch Rieslingsekt Brut 2004 39,50 Euro
Diese Qualität auf absoluter Spitzen-Jahrgangsqualität duftet nach zarter Aprikosenhaut und weißem Pfirsich, leicht rauchige Note mit Anklängen an edle Zigarrenkiste, feinst anklingende Süße, cremiger Körper, geschmeidige Fruchtfülle, sensationell schöne Säurestruktur, traumhaft mineralischer, vibrierender Nachhall. Ein nobler Schaumwein der absoluten Weltklasse, höchstes Grand Cru-Niveau, der es qualitativ mit edelsten Jahrgangschampagnern spielerisch leicht aufzunehmen vermag – allerdings zu einem Bruchteil von deren Preisen! Der einzige Wermutstropfen: Von diesem handwerklichen Unikat gibt es nur wenig Tausend Flaschen!


Und fast auf Augenhöhe mit diesem phantastischen Grand Cru vinifiziert das Schlossgut Diel einen Rieslingsekt, der auch schon 34 Monate lang im edlen Holzfass gereift ist. Dieses Filet-Stück einer Champagner-Qualität geradezu zum Bratwurstpreis stellt schlichtweg das Preisgefüge in der perlenden Welt der Schaumweine auf den Kopf!

939504 Diel, Rieslingsekt brut 2004 18,95 Euro
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts genoss deutscher Riesling-Sekt weltweite Anerkennung und war, analog den großen Rieslingen, oftmals teurer selbst als renommierte Champagner. Dann jedoch folgte eine lange währende Depression, in der industrielle Massenerzeuger viele kleine, handwerklich arbeitende Sektkellereien vom Markt verdrängten. Doch seitdem Deutschlands Winzerelite beginnt, sich verstärkt um Sektausbau zu kümmern, ist eine erfreuliche Entwicklung zu höchst individuellen Schaumweinen mit best möglicher Qualität zu erkennen: Traditionelle Flaschengärung ist dabei ebenso selbstverständlich wie ein langes Hefelager. Und welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen traumhaft schönen Winzersekt, der bei aller cremigen Textur schwerelos auf der Zunge tänzelt und alle Attribute eines Grand Cru in sich vereint: Cremigkeit, Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Bei solch fabelhafter Qualität aus deutschen Winzerkellern gibt es wahrlich keinen Grund mehr, dass sich Weinliebhaber mit überteuerten Massenchampagnern aus dem Supermarkt quälen: Charaktervolle Nahe-Authentizität, von Meisterhand sensibel vinifiziert, statt austauschbarer Industrieproduktion!


 



Weingut Hermann Dönnhoff - Oberhausen

Helmut Dönnhoff: Intellektueller Feingeist von der Nahe vinifiziert traumhaft balancierte und finessenreiche Rieslinge mit weltweitem Kultstatus.

Gault Millau 2008: „Dönnhoffs Hermannshöhle bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland”

Parker vergibt in allen degustierten Jahrgängen Traumnoten bis mehrfach hin zur Idealbewertung von 100 Punkten!

Weingut Hermann Dönnhoff
Helmut Dönnhoff

Das kleine, verträumte und ungemein faszinierende Weinanbaugebiet der Nahe verwöhnt den Genießer mit trockenen und fruchtsüßen Weltklasserieslingen, die zur absoluten Spitze innerhalb Deutschlands und damit der ganzen Welt gehören. Die phantastischen Weine des Doyens der dortigen Winzerszene, Helmut Dönnhoff, genießen bereits seit Jahrzehnten einen herausragenden Ruf, sind weltweit begehrt und dementsprechend rar. Kein Wunder bei diesen fabelhaften Qualitäten, dass nicht nur die nationalen Weinführer Gault Millau („Winzer des Jahres”, Bewertung als einer von acht deutschen Winzern mit 5 Trauben, der „Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger”) und Gerhard Eichelmann Dönnhoffs Weine enthusiastisch feiern, auch die Bewertungen durch Parker (viele Rieslinge erhalten Aufsehen erregende 94 bis 100 Punkte) wie durch den „wine spectator” und Jancis Robinson sind ebenso spektakulär wie gerechtfertigt. In England und in den USA erlangten seine Weine schon lange absoluten Kultstatus, werden gesucht wie wenige andere und mit Phantasiepreisen, weit über dem in Deutschland verlangten Kurs, bezahlt – wenn man sie denn überhaupt erhält. Dort wird Dönnhoff – zu Recht – der gleiche Ruhm zuteil, wie sonst nur den größten Winzern aus dem Burgund mit ihren wesentlich teureren Prestigeweinen! Sollten Sie, liebe Kunden, sich bisher noch nicht mit den Weinen dieses ebenso kleinen wie feinen Anbaugebietes der Nahe beschäftigt haben, dann lege ich Ihnen die grandiosen Weine von Helmut Dönnhoff ans Herz, spektakulär schöne, doch im internationalen Maßstab gesehen geradezu verrückt preis werte Rieslinge, die zum Liebsten gehören, was ich in meinem persönlichen Weinkeller zu finden vermag.

Wer Helmut Dönnhoff persönlich kennt, weiß, dass er nicht nur ungemein sympathisch ist, er ist auch ein brillanter Charakterkopf, der stets unbeirrt seinen ureigenen Weg geht, den er aber auch jedes Jahr aufs Neue erst wieder suchen muss: Denn die spezifischen klimatischen Bedingungen des Jahrgangs, die dadurch bedingten unterschiedlichen Anforderungen der Reben im Weinberg hinsichtlich ihrer Pflege und der schonende, völlig unmanipulierte Ausbau in seinen Holz- und Edelstahlfässern im Keller stellen Dönnhoff immer wieder vor neue Herausforderungen. „Herausragende Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, je weniger Aufwand ich im Keller – hier zählen vor allem absolute Sauberkeit, das Verstehen der Anforderungen eines jeden neuen Jahrgangs, auch intuitive Bauchentscheidungen! – betreiben muss, je größer der Wein. Man denke nur an die genialen Weine aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, die ohne Inoxbehälter und moderne Technik bereitet wurden. Wir müssen heute nur das gleiche machen wie unsere Großväter.” Und in Fahrt gekommen erläutert Helmut weiter in seiner begeisternden, engagierten Art: „Der Winzer muss der Natur ihren Lauf lassen. Natürlich gibt es auch die Gestaltungskraft und den Willen des Winzers, aber wenn die Vergärung nun mal anders läuft als gewollt, muss ich mich gedanklich umstellen. Das fällt manchmal schwer. Wie oft habe ich schon in meinem Keller gestanden, mit dem Fuß gegen das Fass getreten und geschimpft, weil der Most sich anders entwickelte, als ich es mir in den Kopf gesetzt hatte. Doch die Natur hat es bisweilen anders beschlossen und sie ist es, die für die innere Balance und Harmonie in einem großen Wein sorgt. Ihr muss ich zuhören und ihren Willen akzeptieren! Denn die Harmonie ist das innerste Bestreben der Natur, eine Entwicklung, die der Mensch nicht stören sollte, um die Brillanz eines Weines zu erhalten. Also muss der Winzer sich letztendlich unterordnen!”

Weingut Hermann Dönnhoff
Blick über das romantische Nahetal bei Oberhausen

Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um Helmuts flüssige Kunstwerke zu verstehen. Doch Helmut Dönnhoff ist nicht nur intellektueller Vordenker, er ist auch ein ausgesprochener Genießer: „Ein Wein, der mir gefällt, löst stets ein tief empfundenes emotionales Jubilieren aus und er erzählt mir die Geschichte der Landschaft, in der er gewachsen ist und von deren einzigartiger Kultur”. Diesen Bezug zur Heimat (in der modernen Weinsprache würde man eher vom Terroir sprechen, einem leider nur allzu oft für ‚unwürdige’ Weine missbrauchten Begriff) so unverfälscht wie nur irgend möglich in die Flasche zu transmittieren, darin sieht Helmut die große Kunst eines handwerklich arbeitenden Winzers. Die aus jeder einzelnen Lage geborene jeweils einzigartige Charakteristik unterscheidet die großen Naturweine mit ihrer unverwechselbaren Seele von technisch gemachten Industrieweinen und gibt ihnen eine ganz andere Wertigkeit, ähnlich einem großen Gemälde oder einem genialen Musikstück. „Großen Wein muss man verstehen lernen wie klassische Musik, geniale Architektur und moderne Malerei. Dafür braucht man Zeit und Muße und eine innere Offenheit. Ein großer Wein kostet auch Geld, wie alle wertvollen kulturellen Leistungen, die eigentlich in ihrer Wertigkeit unbezahlbar sind. Und Essen und Trinken sind ein besonderer kultureller Schatz. Daher ist es kein Frevel, wenn Genießer Geld für diese Dinge auszugeben bereit sind. Natürlich muss man das abgrenzen von Snobismus und Protzerei von Leuten, die nichts vom Produkt verstehen”. Trotz dieses Bewusstseins der Wertigkeit seiner Produkte und trotz Parkers Punktesegen hat Helmut Dönnhoff die Preise seiner Weine seit Jahren weitestgehend stabil gehalten, eine fast altruistisch anmutende, beispielhafte Einstellung. Daher sind die großartigen Gewächse eines der größten Winzer der Welt, gesehen im internationalen Kontext, noch immer gnadenlos unterbezahlt und daher für Sie, liebe Kunden, man muss es so deutlich sagen, zu absoluten Schnäppchenpreisen zu erwerben.

Was mir an Helmut Dönnhoff so imponiert: Er spricht stets erfrischenden Klartext. Und genau so sind seine Weine. Klarheit und Frische, Reintönigkeit, Finesse und Filigranität (zuweilen bis auf des Messers Schneide) zählen auch bei seinen Weinen stets mehr als Konzentration, Opulenz und Fülle. Bei aller Akzeptanz anderer Weinstile ist die Tendenz zu ausschließlich spontan vergorenen, sehr kräftigen, cremigen Rieslingen Helmuts Welt mit Sicherheit nicht. („Die Frage, ob natürliche Hefen, ja oder nein, wird viel zu sehr ideologisiert. Man unterstellt Hefen dabei einen viel zu großen Einfluss. Die unterschiedlichen Hefen ergeben nicht völlig unterschiedliche Weine, entscheidend ist die lange Vegetationsperiode der Reben auf ihrem spezifischen Terroir, die Qualität der Trauben und die Dauer der Gärung. Hefen sind nur Mittel zum Zweck. Es ist immer der Wein, der entscheidet, was er braucht!”) Seine ungemein trinkanimierenden Rieslinge erinnern mich vielmehr an die sprudelnde Quellenklarheit eines jungen, tänzelnden Baches im frischen Frühling. Dies scheint ein wesentlicher Grund zu sein, dass (ungeachtet des Weltklasseformats aller Dönnhoffschen Weine) ich innerlich immer zu fühlen glaube, dass Deutschlands Winzerikone, so oft er auch glaubhaft zu begründen vermag, er ziehe („wie ein Vater, der seine Kinder gleich gern hat”) keinen seiner Weine einem anderen vor, eine heimliche Vorliebe hat: Sie gilt neben seinen großen trockenen Rieslingen den fruchtsüßen Spätlesen, seit jeher dem Inbegriff deutscher Winzerkunst, die stets die ungeschminkte Geschichte des Jahrgangs und der Lage zu erzählen vermag sowie der Menschen, die an ihrem Werden mitwirkten: Pretiosen, die in eine magische Welt zu entführen vermögen!

Weingut Hermann Dönnhoff

Doch woher kommt diese ungeheure Vielfalt an Lagen und unterschiedlichen Prädikaten in Helmuts Weinen? Lassen wir den Grandseigneur und Sympathieträger des deutschen Weins wieder selbst erzählen: „Deutsche Rieslingwinzer denken – anders als viele ausländische Kollegen – in der Originalität des Fasses, das immer nur EINEN Teil einer großen Lage, wie beispielsweise der ‚Hermannshöhle’ oder der ‚Brücke’, ausdrückt. Überliefertes Wissen unserer Vorfahren zeigt uns nämlich die großen Unterschiede, die es auch innerhalb einer einzigen Lage gibt. Diese gilt es, ähnlich den Gegebenheiten im Burgund, herauszuarbeiten und durch die bewusste Auswahl der Fässer in unterschiedliche Weine (trocken oder in allen Prädikatsstufen der frucht- und edelsüßen Rieslinge) einfließen zu lassen. Allein schon der Begriff des Verschnitts (mehrerer Lagen) klingt für mich persönlich negativ. Natürlich muss der Bordelaiser Winzer anders denken als ich, denn seine Welt sind die Cuvées unterschiedlicher Reben aus einer relativ großen Anbaufläche. Doch unsere Lagen sind durch die extrem heterogenen Bodenzusammensetzungen so unterschiedlich, dass es ein Frevel wäre, diese glockenklaren Typizitäten nicht auch in unterschiedlichen Weinen zum Klingen zu bringen. Denn jede Lage riecht anders, so wie großflächig auch jede Landschaft anders duftet. Manche riecht nach Frühling, eine andere nach Sommer. In Südfrankreich habe ich einen ganz anderen Geruch als in Deutschland. Wie herrlich duften dort beispielsweise Pinien. Und wie anders duftet es in unseren Breiten nach einem Regenschauer im Sommer, der die staubige Luft verscheucht. All diese Düfte sammeln sich in der Traubenhaut und später findest Du sie in einem großen Wein. Das ist Terroir, das ist Heimat! Und meine Aufgabe als Winzer ist es herauszufinden, welcher Weintypus zu welcher Lage passt. Welche Talente hat sie? Diese muss ich herausarbeiten. Und das braucht Überlieferung und eigene Erfahrung. Ein Gesicht eines Menschen hat Narben, wenn er gelebt hat. Diese spiegeln seine Erfahrungen. Um große Weine mit Seele zu machen, braucht es Narben und Erfahrung”!

Diesem vehementen Plädoyer einer großen Winzerpersönlichkeit ist meinerseits kaum etwas hinzuzufügen. Nur die Anmerkung, dass ich mich ungemein freue, dass renommierte, kompetente Weinjournalisten wie John Gilman, Jancis Robinson, David Schildknecht (der für Parker die Bewertungen der deutschen Weine vornimmt – seither werden dank Schildknechts Kompetenz in aller Welt die Benotungen des wine advocate auch für Deutschland ernst genommen!), die großen Spät- und Auslesen Dönnhoffs ebenso wie seine Großen Gewächse zur kleinen Elite der absoluten Weltklasseweine zählen und sie daher auch unabhängig von den andersartigen, da wesentlich opulenteren und nur in homöopathischen Dosen hergestellten Beeren- und Trockenbeerenauslesen auch mit den höchsten Punktzahlen bewerten. Deutschlands trockene Rieslinge, Spät- und Auslesen haben es längst verdient! Auch und gerade in einem in der absoluten Spitze traum haften Jahrgang wie 2008 (wegen der phänomenal langen Vegetationsperiode und den Aromen spendenden kühlen Oktober- und Novembernächten in einer der spätesten Lesen aller Zeiten!), der Helmuts Vorlieben wie Präzision, Reintönigkeit und Frische in seinen Weinen unmittelbar widerspiegelt. Es sind „optimistische, fröhliche, rassige Weine, die im trockenen Bereich an die legendären 2004er erinnern in ihrer Mineralität, Brillanz und feinen Säurestruktur (ein Jahrgang, in dem Helmuts Pretiosen mit bis zu 100 Parkerpunkten bewertet worden sind, aber, werte Kunden, die 2008er sind von noch edlerer und noblerer Textur! T.S.), im frucht- und edelsüßen Segment Assoziationen erwecken an die fabelhaften 98er und an die ob ihrer Qualität unvergesslich in Herz und Hirn eingebrannten 75er”, wie Helmut voller Begeisterung zu erzählen weiß!

Am Schluss meiner Ausführungen eine ganz persönliche Bemerkung zu Helmut Dönnhoff: Meine Verkostungen des neuen Jahrgangs dauern bisweilen bis nach Mitternacht und wir trinken stets geniale Rieslinge, die schlicht Gänsehaut erzeugen. Doch genau so beeindruckend sind die Erzählungen von Helmut Dönnhoff, der über einen ungemein reichhaltigen Lebensschatz an Winzererfahrungen verfügt und der mit seinen dezidierten Ausführungen jeden interessierten Zuhörer unentrinnbar in seinen Bann zu ziehen vermag. Ich habe in all den Jahren meiner Tätigkeit als Weinhändler das Privileg gehabt, manche große Winzerpersönlichkeit kennen zu lernen. Doch es gab und gibt nur ganz wenige Winzer auf der Welt, die mit einer derart liebevollen Begeisterung für den Wein beseelt sind wie Helmut Dönnhoff. Er gehört zu den charismatischen Menschen, denen man stundenlang bei ihren leidenschaftlichen Erzählungen zuhören kann. Nichts ist gekünstelt, alles ist echt. Helmut Dönnhoff ist eine der ganz großen, authentischen Winzerpersönlichkeiten der Welt. Jede Reise zu ihm ist ein unvergessliches Erlebnis, denn „Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Der Grandseigneur des Naheweins ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass”, urteilt der Gault Millau. Für mich persönlich hat der Magier Helmut Dönnhoff im Jahre 2008 wiederum eine Kollektion vinifiziert, die so phantastisch gut ist, dass Sie sich, liebe Kunden, diese einzigartigen Rieslinge mit ihrem feinen mineralischen Duft und ihrem komplexen Aromenreichtum auf keinen Fall entgehen lassen dürfen. Die weltweite Verehrung für Helmut Dönnhoff unter allen Liebhabern leiser, zärtlicher, finessenreicher Rieslinge führt natürlich nach einer immensen Nachfrage: Viele dieser Weine werden daher wie stets sehr schnell ausverkauft sein!


930808 Dönnhoff, Weißburgunder trocken 2008 10,90 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, hocheleganter und zutiefst mineralischer Weißburgunder auf erstklassigem Spätleseniveau! Dieser inspirierende Wein fasziniert in der Nase durch sein verführerisches rebsortenspezifisches Aromenspiel; am Gaumen dicht, konzentriert und wunderbar balanciert, dabei traumhaft frisch, auch verspielt, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend. Ein ungemein leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden idealiter widerspiegelt, mit seinen gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol permanente Trinkfreude verströmt und liebevoll Lust macht auf das nächste betörende Glas. Fabelhafter Essens begleiter, phantastisches Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Dönnhoff, Weißburgunder trocken

930008 Dönnhoff, Riesling QbA, trocken 2008 8,95 Euro
Rassiger, eleganter, cremiger, knackig frischer, ,kühler’ und traumhaft mineralischer Gutsriesling auf absolutem Spätleseniveau, der auf wunderschöne Art und Weise die Typizität der großen Oberhäuser Lagen demonstriert. In der Nase eine herrliche Frucht, zart verwobene Anklänge an Limette, Feuerstein, Weinbergspfirsich, Birne und feinste Mineralien. Faszinierend am Gaumen, spielerisch tänzelnd in seiner feinen Säure und dennoch cremig und extraktreich; tolle innere Spannung, dabei mit nur höchst trinkanimierenden 11,5 % Alkohol ausgestattet und somit ein phantastischer Zechwein auf allerhöchstem Niveau! Das ist Noblesse pur! Welche Rasse, welch geniale Aromatik! Ein köstlicher Wein, der auf der Zunge tanzt, ein Meisterwerk des Grandseigneurs der deutschen Winzerelite: Was für ein Schnäppchen!

Dönnhoff, Riesling QbA, trocken

930108 Dönnhoff, „Tonschiefer” Riesling trocken 2008 12,50 Euro
Ein bezaubernder Riesling zu einem begeisternden Preis, einem übermütigen Fohlen ähnlich, das fröhlich in den Frühling springt! Was versprüht dieser verspielt-tänzerische Wein nur einen wunderbar mineralischen Duft, dazu eine herrliche Zitrusfrucht und einen Hauch feinste Würze! Am Gaumen ist er weich wie Seide, gleichzeitig traumhaft rassig und unübertrefflich frisch, die Säure ist von sensationeller Qualität! Welch traumhafte Aromatik, verspielte Leichtigkeit und wahnsinnige Mineralität, einfach genial. Riesling trocken in Perfektion, dieser Wein hat einen absolut unwiderstehlichen Charme und hüpft beschwingt fröhlich ins Glas wie ein sommersprossiges junges Mädchen über eine blühende Blumenwiese: Einer der größten Weinwerte in 2008 in Deutschland mit einem unübertrefflichen Preis-Genussverhältnis! Kategorie persönlicher Lieblingswein!
Zu genießen ab sofort bis 2015.

Dönnhoff, „Tonschiefer” Riesling trocken

Weingut Hermann Dönnhoff
Das romantische Lustschloss der Puricellis inmitten seiner Spitzenlage
Schlossböckelheimer Felsenberg wurde von Riesling-Magier liebevoll restauriert

931808 Dönnhoff, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling trocken 2008 18,90 Euro
Der legendäre Schlossböckelheimer Felsenberg besteht ausschließlich aus rotem vulkanischem Schotter und dieses großartige Terroir gibt diesem exzellenten Riesling (in den auch alle diejenigen Traubenpartien eingeflossen sind, die im Vorjahr das Große Gewächs bildeten!) sein zutiefst mineralisches Gepräge. In Nase und Mund faszinieren komplexe Aromen von Pfirsich und Aprikose, reifen Zitrusfrüchten, gelben Äpfeln, weißen Blüten und wilden Kräutern sowie immer wieder diese alles durchdringende fabelhafte Mineralität, die jeden Liebhaber großer Rieslinge magisch in ihren Bann zieht. Helmuts einzigartige Rieslingbabys sind niemals laut oder aufdringlich, sie besitzen vielmehr stets eine vornehme, edle, fast distinguierte Stilistik: ein Spiegelbild der Seele des großartigen Menschen Helmut Dönnhoff, wahrlich des Grandseigneur der deutschen Winzerszene. Und nur in diesem Kontext gesehen, wirkt der Schlossböckelheimer Felsenberg etwas weniger schlank (besitzt aber für seine überragenden Qualitäten gerade einmal schier unfassbar niedrige 12% Alkohol!) als seine Geschwister aus den Großen Gewächslagen Dellchen und Herrmannshöhle, „ist eher vergleichbar mit einer rassigen Schönheit südländischen Typus, ist dabei sehr fordernd und anspruchsvoll” (so Helmuts verschmitzter, augenzwinkernder Kommentar) sowie geprägt von einer bemerkenswerten Frische und einer erstklassigen Säurestruktur. Nach längerer Öffnung im großen Glas – diese traumhafte Pretiose braucht viel Luft – entwickeln sich Aromen von schwarzen, wild wachsenden Himbeeren, ergießen sich, bei aller Feinheit und Finesse, wollüstige, saftige Wogen von Cassis, Feuerstein und würziger Mineralität über die Zunge, kleiden den Gaumen aus bis in den letzten Winkel, setzen sich fest, wollen nicht mehr loslassen – und welch ungemein langer, fabelhaft mineralischer Nachhall. Noblesse oblige!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2014.

Dönnhoff, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling trocken

Weingut Hermann Dönnhoff
Blick auf die bizarre Felsenlandschaft des Dellchens

935308 Dönnhoff, Norheimer Dellchen Riesling Großes Gewächs 2008 29,90 Euro
Von David Schildkecht, in Parkers wine advocate neben Burgund, Österreich und dem Languedoc-Roussillon für Deutschland zuständig, mit der höchsten Bewertung aller trockenen deutschen Rieslinge in 2006 geadelt!
Von klassischen steilen Schieferterrassen in einer Felsmulde, in die auch vulkanische Elemente eingeschlossen sind, stammt dieser phänomenale Riesling mit seinen wunderbar komplexen, sehr subtilen Aromen. Das „Dellchen” ist eine uralte stille große Liebe von Helmut Dönnhoff, eine traumhafte Lage, der er mit der Vinifizierung als Großes Gewächs Weltruf verlieh. Bereits in den 60er Jahren, als Helmut Dönnhoff noch Lehrling war (auch große Meister fallen nicht vom Himmel!), stand er Jahr für Jahr aufgeregt und voller Neugier vor den Fässern mit den Weinen aus Norheim, von dessen berühmter Vergangenheit im Mittelalter (die bedeutendsten Klöster Deutschlands besaßen hier kostbare Besitzungen!) er damals noch gar nichts wusste. Und während die großen Winzerkoryphäen Flaschen aus allen Spitzenlagen der mittleren Nahe nebeneinander stellten und sich darüber ereiferten, ob die Schlossböckelheimer Kupfergrube besser sei als die Niederhäuser Hermannshöhle, prägte sich der Geschmack der Norheimer Weine, vor allem der aus dem bizarren Felsenland des Dellchen (wie der Name schon andeutet, eine durch Felsvorsprünge nach Westen wie nach Osten hin perfekt geschützte südlich exponierte Einbuchtung), unauslöschlich in das Gedächtnis des jungen Helmut ein.

Es war der Beginn einer Herzensangelegenheit! Denn als in den 70er Jahren die damalige Krise des deutschen Weinbaus auch die Nahe erfasste, gehörte das Norheimer Dellchen trotz seines einzigartigen Terroirs mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen aufgrund seiner schwer zu bearbeitenden Steillage zu den ersten Wingerten, die wegen zu hoher Bewirtschaftungskosten aufgegeben wurden. Bis zur Unkenntlichkeit mit Sträuchern überwuchert, einige Trockenmauern eingefallen: So bot sich Helmut Dönnhoff Ende der 80er Jahre das Herzstück des Dellchens dar, als er sich seinen Jugendtraum erfüllen und dieses Filetstück erwerben konnte. Terrassen mussten entbuscht und wieder mit Riesling bepflanzt werden. Doch heute haben sich alle Mühen und Entbehrungen gelohnt: „Die Trauben, die an den mittlerweile älter gewordenen Reben wachsen, geben von Jahr zu Jahr mehr die Mysterien des Dellchens preis: Wie die Planeten eines Sonnensystems umkreisen Aromen von würzig-kräutrig über Limette und Williams-Chrisbirne bis hin zur Gelbfrucht den schiefrig-mineralischen Kern des Weins, in sicherer Distanz und doch in harmonischen Bahnen gehalten durch eine markante, allerdings niemals spitze Säure. Trotz seiner Sinnlichkeit schon in der Jugend sollte man das Dellchen reifen lassen. Doch auch nach Jahren bleiben Rieslinge der Extraklasse wie die aus dem Dellchen ein Rätsel, aber ein wunderbares – und nicht weniger wunderbar als diese Weine ist die Rettung einer der traditionsreichsten und zugleich besten Weinlagen in Deutschland!” Mit großer Freude zitiere ich Ihnen, liebe Kunden, aus einer faszinierenden, unbedingt lesenswerten Reportage von Daniel Deckers aus VINUM, in der die Geschichte „einer der ältesten Spitzenlagen Deutschlands” und ihrer Wiederbelebung durch Helmut Dönnhoff ungemein spannend erzählt wird. Gänsehautatmosphäre!
Mein Wort drauf: David Schildknecht trifft das Potential dieser Lage mit seiner spektakulären Beurteilung auf den Punkt! Denn nie geht etwas Aufdringliches vom ‚Dellchen’ aus, vielmehr ist es verspielt und traumhaft tänzerisch sowie zupackend zugleich und besitzt eine tolle Mineralität. Welch unglaublich betörende Nase, weiblicher, sinnlicher, feinsinniger in seiner Stilistik als die Hermannshöhle. Helmut: „Im Stil dem Jahrgang 2004 sehr ähnlich, nur noch ein wenig besser, denn die neu angepflanzten Reben werden älter und liefern immer bessere Trauben! Die Norheimer Lagen verkörpern in ihren Weinen immer mehr das weibliche Element und jetzt ist das Dellchen so schön geworden, so voller sex-appeal, dass die Buben hinterherlaufen”, erzählt er augenzwinkernd verschmitzt. Und mir scheint, er ist selbst einer dieser verliebten jungen Männer!
Zu genießen empfehle ich Ihnen dieses wahrlich Große Gewächs ab seiner Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2012 bis nach 2020.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

9353108 Dönnhoff, Norheimer Dellchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 65,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

930308 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Großes Gewächs 2008 32,00 Euro
Gault Millau 2008: „Hermannshöhle bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland”
Weltweit als eine der absoluten Spitzenlagen nicht nur der Nahe, sondern aller deutschen Weinanbaugebiete gerühmtes legendäres Terroir: Windoffener steiler Südhang zur Nahe, Niedrigerziehung der Rebstöcke wegen optimaler Ausnutzung der Bodenwärme, Kompostierung der Böden, um die Feuchtigkeit zu speichern, Grauschieferverwitterung und komplexe Mischung verschiedener Gesteinstypen: „Heute wird der Name Niederhäuser Hermannshöhle von Weinfreunden auf der ganzen Welt mit Ehrfurcht ausgesprochen, Helmut Dönnhoff verhalf den Weinen aus dieser Lage zu mehr als nur Beachtung und Bewunderung, er gab ihnen eine Aura”, so urteilt völlig zu Recht Stuart Pigott im WEINGOURMET. Diese traumhafte Lage mit ihren bis zu über 60 Jahre alten Reben bringt intensivst mineralische Weine hervor, sehr komplex, ungemein konzentriert, dicht, elegant, extraktreich, dabei aber gleichzeitig herrlich verspielt und aristokratisch, extrem tiefgründig, mit herrlichen Pfirsich-, Cassis- und Zitrusaromen und Anklängen an eine frisch duftende Blumenwiese im Sommer (wobei die Aromenvielfalt so unglaublich ist, dass man sie nicht annähernd in Worte fassen kann), am Gaumen feinst balanciert, verspielt, großartige Länge. Dieser betörende Riesling gehört wie die fabelhaften 03er und 06er (2. Platz bzw. Siegerwein im Ranking des GAULT MILLAU) für mich zu den besten trockenen Weißweinen des Jahres in ganz Deutschland und demonstriert durch seine Stilistik eindrucksvoll, warum in Weinbauregionen kalte Nächte und somit große Temperaturunterschiede zu warmen Tagen so eminent wichtig sind: Welch fabelhafte Frische, welch große Eleganz und Finesse, welch unvergleichliche Rasse und vibrierende Stahligkeit, welch beeindruckende mineralisch-salzige Strahlkraft und welch perfekte Säurestruktur bei moderatem Alkohol – ganze 12,5 Volumenprozent! Das macht großen deutschen Rieslingen in der gesamten Weinwelt so schnell keiner nach, das ist Rieslingduft, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann! Welch traumhaftes, majestätisches Großes Gewächs: aristokratisch, nobel, edel!

Helmut Dönnhoff: „Wahre Genießer und Liebhaber großer Rieslinge leben mit ihren favorisierten Weinen aus großen Lagen wie mit einem heranwachsenden Menschen. In der Kindheit sind sie einfach nur süß und knuddelig, im jugendlichen Alter kriegen sie Pickel und revoltieren, entwickeln Charakter und zeigen sich über eine gewisse Lebensphase (oft im dritten/vierten Jahr nach der Füllung) mal in schönster Laune (Trinkspaß pur!), mal unnahbar. Rühr mich jetzt nur nicht an! Als Erwachsener sind die Turbulenzen vorbei und wir genießen große Weine der Welt in vollendeter Harmonie”. Recht hat er, unser Freigeist von der Nahe. Und wir laden Sie herzlich ein, dieses geniale Rieslingbaby auf seinem spannenden Weg zu begleiten!
Riesiges Potential bis etwa 2025.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

9303108 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 71,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

931608 Dönnhoff, Riesling QbA 2008 8,50 Euro
Wie stets geprägt durch seine feinste Frucht und durch seine traumhafte Mineralität, die ihn schon in seiner Jugend fast harmonisch-trocken schmecken lässt. Großer deutscher Riesling kann bisweilen so unfassbar preis„wert” sein!

Dönnhoff, Riesling QbA

931008 Dönnhoff, Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2008 11,95 Euro
Von exzellenten Schieferverwitterungsböden stammt dieser finessenreiche Kabinett mit einem phantastischen Spiel auf der Zunge zwischen Süße und Säure, sicherlich der moselanischste unter allen Rieslingen Dönnhoffs, harmonisch, ungemein präzise und sagenhaft fein, traumhaft balanciert, vibrierende Säurestruktur, toller Spannungsbogen am Gaumen, daher ungemein rassig und animierend, ein Paradebeispiel eines klassischen Rieslings der Nahe. Die Steillage „Leistenberg” ist noch nicht ganz so bekannt wie Dönnhoffs Renommierwingerte, galt aber schon in Vorzeiten als einer der besten Nahelagen, die spannende Gewächse voller Rasse, Finesse und Ausstrahlung hervorbringt. Für mich persönlich einer der drei schönsten Kabinette des Jahrgangs 2008 in Deutschland mit traumhaft niedrigen 8,5 Volumenprozent Alkohol! Der Preis dieses Weltklasseweins kann im internationalen Kontext gesehen nur als Witz bezeichnet werden. John Gilman hat in den USA einen ausgezeichneten Ruf als langjähriger exzellenter Kenner deutscher Weine. Sein fundiertes Urteil zum Leistenberg Kabinett im gleich guten Vorjahr: „A magical Kabinett, 96 Punkte!” Ein beschwingter, fröhlicher Wein, der zum „ewigen” Weitersüffeln animiert, ein Sommertraum zu einem völlig unmöglichen Preis!

Dönnhoff, Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett

931208 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese 2008 29,50 Euro
Diese aristokratische Weltklassespätlese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität ist ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs birgt. Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Spätlese mit ihrer unergründlichen Tiefe wird jeden Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Seide gewoben aus dem Gestein einer der größten Weinbergslagen der Welt. Dieser Traum aus flüssigem Gestein wird zur Legende werden und ist wohl auf gleichem Niveau (da Helmut in 2008 alle Trauben, die für die Auslese vorgesehen waren, in diese Überflieger-Spätlese getan hat – ein Wahnsinn!) wie die mit 98 Punkten von Parker geadelte 2001er Hermannshöhle: Keine Spätlese der Welt kann besser, sondern nur anders schmecken! In ihrer Dichotomie von Kraft und Eleganz vergleichbar einer Legende aus dem Burgund: dem Mythos La Romanée! Nichts an diesem noblen Wein ist laut, aufdringlich oder geschminkt, stattdessen Noblesse pur! Die legendäre Lage Hermannshöhle hat in den letzten Jahrgängen mit dem Großen Gewächs, dieser zeitlosen Spätlese und einer gleich fabelhaften Auslese gleich drei Weltklassegewächse geboren. Helmut Dönnhoff als Geburtshelfer hat mit dieser unübertrefflichen, aristokratischen Spätlese ein Rieslingbaby in die Welt gesetzt, mit dem Potential, einen Nobelpreis zu erringen, das wir gerne in liebevolle Hände abgeben möchten.
Zu genießen wie alle großen Spätlesen ab sofort, Entwicklungspotential über Jahrzehnte!

Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese

9312108 Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese, Magnum 2008 69,00 Euro

Dönnhoff, Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese, Magnum

930408 Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2008 25,90 Euro
Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese jedes Jahr in homöopathischen Dosen neu geboren! Nur 1ha große, in unmittelbarer Nähe des Flusses liegende, sehr geschützte Parzelle in Dönnhoff’schem Monopolbesitz, bestes Rebmaterial, von Helmuts Großvater bereits angepflanzt, die aufgrund ihrer phantastischen Bodenstruktur (hohes Wasserhaltevermögen, da Lehmschichten über Schiefer) und ihrer typischen Weine als eine der kleinsten Einzellagen der Nahe separat klassifiziert wurde: ein Terroirwein erster Güte. Sehr komplexer Aromenbogen, phantastische Frucht (ja, eine Orgie fast!) und florale Noten, frisch, mineralisch, perfekte Säurestruktur, sehr konzentriert und von cremiger Textur, großer Druck am Gaumen, kerniger Körper, traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, tänzelnder, zutiefst mineralischer Nachhall. Ein ganz großer, klassischer, sehr rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen mysthischen Nahelage birgt. Dönnhoff: „2008 ist wie 2004 DAS klassische Spätlesejahr”, in der Vergangenheit wurde dieses emotional zutiefst berührende Gewächs mit 94 und 97 Parkerpunkten bewertet. Weltweit unschlagbares Preis-Genussverhältnis unter allen Weltklasseweinen! Und 2008 ist aufgrund der spezifischen Jahrgangs­bedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und einer Ernte bei warmen Herbsttagen und kühlen -nächten, die Fäulnisprobleme trotz der unmittelbaren Flussnähe kategorisch ausschlossen, die beste Brücke aller Zeiten – von himmlischer Größe und für meinen Geschmack nur nahe der Idealnote zu bewerten. Der ewige Rivale meiner geliebten Hermannshöhle hat wegen seiner rassigen Verspieltheit und einer etwas reduzierten Opulenz im Vergleich zu so manchem Vorgänger vielleicht diesmal um einen Wimpernschlag die Nase vorn, zumindest in seiner Jugend. Wer aber die schönste in Dönnhoffs Traumkollektion in ein paar Jahren sein wird, kann schlicht heute nicht seriös vorher gesagt werden – Time will show! Probieren Sie diese Wahnsinnspätlese und Sie werden Helmut Dönnhoff verstehen, warum er meint, nie zuvor Spätlesen in einer besseren Qualität vinifiziert zu haben.
Trinkgenuss pur ab sofort, Höhepunkt Ende 2012 bis mindestens 2030.

Dönnhoff, Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese

9315306 Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Riesling Auslese 2006 0,375 l 23,00 Euro
Eine der besten Auslesen Deutschlands in den letzten 100 Jahren, mit einer fabelhaften Frische. Leichtigkeit und Beschwingtheit und einer unnachahmlichen Rasse, Aromenkomplexität (tropischer Früchtekorb!) und unergründlichen Mineralität. Ein weltweit einzigartiges Unikat mit dem Potential für Jahrzehnte, das mich bei der Verkostung zutiefst emotional berührt hat und mit der wir unser heutiges Dönnhoff-Teil beschließen wollen: Ganz großes Kino! 97 PARKER-PUNKTE!

Dönnhoff, Norheimer Dellchen, Riesling Auslese



Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen

„Kollektion des Jahres 2004” / „Winzer des Jahres 2006”, Gault Millau

Auszeichnung als Kollektion des Jahrgangs 2006 an der Nahe durch den renommierten Weinjournalisten Sam Hofschuster im angesehenen Internet-Weinführer wein-plus.de

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Gerhard Eichelmann „Deutschlands Weine 2008”

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Feinschmecker 2/2008

Weingut Emrich Schönleber

Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte!
Werner Schönlebers grandiose Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind, erst recht in einem Jahrgang wie 2008, der in seiner absoluten Spitze zusammen mit dem 2007er das Potential zum größten deutschen Jahrgang der Neuzeit in sich birgt, mit einer fabelhaft rassigen Säurestruktur ausgestattet: Es sind traumhafte Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren.

Schönlebers grandiose Qualitäten haben ihren Ursprung, wie sollte es auch anders sein, in einem großen Terroir. Im ‚Frühlingsplätzchen’ und im ‚Halenberg’ besitzen die sympathischen Schönlebers legendäre Filetstücke: beste Kernparzellen in legendären Lagen! Diese beiden Monzinger Steilhänge genossen bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts allerhöchstes Ansehen: Dies hielt beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe in seinen Reisenotizen ausdrücklich fest. Doch hat erst Werner Schönleber – angetrieben vom Ehrgeiz, diese alte Wertschätzung wieder zu erreichen – beiden Lagen durch viel persönliches Engagement in ihre Erhaltung und Rekultivierung zu dem ihnen gebührenden Ruhm unter den weltbesten Rieslinglagen verholfen, indem er ihr wahrhaft großes Potenzial mit seinen phänomenalen Weinen aufgezeigt hat. Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit. Die Weine vom Frühlingsplätzchen – in dieser Lage, Nomen est Omen, weicht der Winter immer zuerst von der Nahe in den Hunsrück zurück – schmecken so überschwänglich, als wären sie auf einer blühenden Alpenwiese unter blauem Himmel gewachsen. Werner Schönleber sieht sie immer „früher zugänglich, stärker gelbfruchtbetont, aus feinster Seide gewirkt, floraler und femininer als die Halenberger, sinnlich und nachhaltig zugleich”. Dagegen sind die Rieslinge aus dem legendären Halenberg rassig-mineralischer, sie brauchen mehr Zeit zur Reife und entfalten dann ihre wunderbaren Aromen von Kräutern, Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, mitunter flankiert von einer rotbeerigen Note. Beide Renommierlagen der Nahe erbringen somit gleich phantastische Qualitäten, nur sehr unterschiedlicher Stilistik.

Weingut Emrich Schönleber
Werner Schönleber mit seiner Frau Hannelore und dem Sohn Frank

Die weitaus größte Rebfläche der Schönlebers umfassen steile Süd- bis Südwestlagen, die optimal von der warmen Mittagssonne beschienen werden und die sich durch ein jeweils ganz spezielles Mikroklima auszeichnen. Die aus dem Tal über die Hänge „kletternde” Warmluft bietet nicht nur Schutz vor kalten Fallwinden während der Nacht, sondern ist auch für bedeutende qualitative Unterschiede in den einzelnen Wingerten verantwortlich. Dort, wo die steilen Lagen schon nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wieder schneefrei sind, wo die Greifvögel am Himmel majestätisch und scheinbar schwerelos ihre Kreise ziehen, dort ist die Thermik, der Aufstieg warmer Luft aus dem Tal, am deutlichsten zu spüren. In diesen traumhaften Parzellen mit ihren leichten, schiefrigen Böden bleiben die Trauben in der Regel deutlich kleinbeeriger als sonst üblich und werden dafür – infolge des optimalen Verhältnisses zwischen Saft und Haut – um so aromenreicher; die Erntemenge ist gering. Erst bei sehr hoher Reife und wesentlich später als bei prallen, dicht gepackten Reben setzt unter diesen Bedingungen (lockerbeerige Trauben, die sich nicht berühren) die Edelfäule ein, so dass auch die edelsüßen Weine von besonders klaren, feinen Fruchtnoten geprägt sind.

Werner Schönleber geht sehr behutsam und äußerst sensibel mit seinem Geschenk der Natur um: Aufwändige Boden- und Laubarbeiten, Ausdünnen der Triebe, späte selektive Lese sehr reifer Trauben ausschließlich von Hand, schonende Pressung der Trauben, kühle Vergärung und sorgsamer Weinausbau, mit dem Vorsatz, möglichst wenig menschlichen Einfluss auf die ureigene Werdung des Weines zu nehmen, gewährleisten die bestmögliche Entwicklung und Bewahrung der terroirgeprägten Frucht und Mineralik in seinen großen Rieslingen. „Das Potential und die Charakteristik der Lage, der Rebsorte und der klimatischen Bedingungen des Jahrgangs möglichst unverfälscht in die Flasche zu bringen”, lautet Schönlebers Maxime. Nicht selten haben seine durch Spontangärung im Holzfuder und Edelstahltank ausgebauten Rieslinge, die keinerlei Manipulationen ausgesetzt sind, um früh auf Jungweinverkostungen brillieren zu müssen, nach der Flaschenfüllung einen kleinen Durchhänger im Sommer nach der Ernte; doch umso brillanter präsentieren sie sich im Herbst danach. Die logische Konsequenz solch fabelhafter Weißweine auf absolutem Weltklasseniveau: Der Halenberg 2006 wird sowohl von Gerhard Eichelmann als auch vom Feinschmecker als bester trockener Riesling Deutschlands gefeiert und Werner Schönleber wird nur 2 Jahre nach der grandiosen Auszeichnung für die ‚Kollektion des Jahres 2004’ vom Gault Millau auch als ‚Winzer des Jahres 2006’ gefeiert!
Wir zitieren mit großer Freude aus der Laudatio: „Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor. Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher – auch bei kleinen Weinen – gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Monzinger Lagen ‚Frühlingsplätzchen’ und ‚Halenberg’ erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Under­statement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres 2006’ aus”.

Weingut Emrich Schönleber

Werner Schönleber und seine Frau Hannelore haben, mittlerweile unter tatkräftiger Mithilfe ihres Sohnes Frank (der in den letzten Jahren immer mehr in die Mitverantwortung hineinwächst und der mit seinen Ideen zweifellos zur nochmaligen Qualitätssteigerung beigetragen hat), somit binnen dreier Jahrzehnte das über 250 Jahre alte, traditionsreiche Weingut von einem soliden Familienbetrieb zu einem im Gault Millau mit der fünften Traube geadelten und damit in den kleinen (acht Winzer insgesamt) Olymp deutscher Weltklasseerzeuger aufgenommenen Spitzengut entwickelt. Mit großer Freude besuche ich jährlich dieses so gastfreundliche und sympathische Winzerpaar an der oberen Nahe: Die Gespräche (sie pflegen bei gutem Essen und großartigen Rieslingen stets bis tief in die Nacht zu dauern: Die Zeit vergeht wie im Fluge) mit den grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache. Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich bei aller Bescheidenheit aber auch zutiefst über ehrliches Lob, denn ihre phantastischen Weine sind schließlich das Resultat harter Arbeit und bedingungsloser Hingabe. Doch alles Laute und Marktschreierische ist dem stillen ‚Grauen Wolf’ mit der großen, hageren Gestalt absolut wesensfremd. Und so sind es ausschließlich die sensationellen Qualitäten im Glase und die dadurch bedingten großen Erfolge bei vergleichenden Proben, die den mittlerweile legendären Ruf dieses Vorzeigeweingutes begründet haben – aber keinerlei Marketingstrategie. Werner Schönleber ist allen Elogen zum Trotz ein so wohltuend bescheidener Mensch geblieben, aber auch ein begnadeter Winzergenius: Sein unermüdliches Schaffen dient ausschließlich der Transformierung seines phantastischen Terroirs in große Weine mit einem legendären Alterungspotential, zutiefst mineralische Rieslinge ureigenen Charakters mit einer Rasse, Tiefe und Komplexität, wie man sie sich weltweit kaum beeindruckender vorstellen kann.

Eine persönliche Anmerkung zum Schluss: Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Diese Seele ist mittlerweile in Gefahr! „Authentisch” und „echte Gefühle” schreit es uns aus den Regalen der Supermarktweine entgegen, deren Flascheninhalt nur allzu oft Industriewein ohne jeglichen Terroir-Bezug enthält, „Terroirhefen”, sei Dank, mit denen unkritische Winzer von der Industrie geködert werden. Doch Werner Schönleber hat seine Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit wie der großen Monzinger Lagen, aus denen sie stammen – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte: Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!

Weingut Emrich Schönleber

938308 Emrich-Schönleber, Rivaner trocken 2008 6,50 Euro
Die Einstiegsdroge in die magischen Weinwelten der sympathischen Schönlebers. Ein rassiger Weißwein mit einer feinen Duftigkeit, die an Orangen, Orangenblüten und reife Aprikosen erinnert. Die feine Pikanz am Gaumen, die durch betörende Aromen (die sich selbst bei diesem „kleinen” Wein über eine Woche lang grandios in der geöffneten Flasche entwickeln!) von Anis und Muskatnuss hervorgehoben wird und die feine, rassige, erfrischende Säure lassen ihn zu einem animierenden Weißwein werden, der sich perfekt für die Terrasse an warmen Sommertagen oder als Begleiter zur leichten Küche eignet. Kein Wein zum Einlagern – öffnen, wegzischen und genießen!


934108 Emrich-Schönleber, Grauburgunder trocken -S-, trocken 2008 13,95 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht, sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen. Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischer Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, Grauburgunder Spätlese trocken!” Seit diesem Urteil warten jedes Jahr viele begeisterte Kunden stets mit großer Spannung auf den neuen Jahrgang:
Der heute von uns präsentierte 08er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite nochmals finessenreicher, feiner, eleganter und frischer (Wahnsinnssäurestruktur!) als der große Testsieger in der SZ, auf der anderen Seite aber infolge stetig ausgefeilterer Weinbergsarbeit noch konzentrierter und kraftvoller und voll cremigem Schmelz auf der Zunge. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem würzigen Kürbisduft mit Anklängen an Honigmelonen, Grapefruit, Blutorangen und feine Kräuter, füllt am Gaumen mit seiner Cremigkeit und Opulenz (hier demonstriert der Holzausbau im großen Fass seine ganze Stärke!) auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist dabei aber für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch und hochelegant und sehr nachhaltig. Ein leckerer, begeisternder, aber auch ein sehr anspruchsvoller Grauburgunder von edler Stilistik, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist!
Ein individueller Weißwein mit Größe und Ausstrahlung, der mit Luft noch an mineralischer Tiefe gewinnt, daher unbedingt Dekantieren. In seiner sympathischen Preisklasse für meinen persönlichen Geschmack einer der drei besten seiner Art in ganz Deutschland! Referenzqualität!
Zu genießen ab sofort bis 2014.


937008 Emrich-Schönleber, Riesling trocken 2008 8,90 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstriert stets auch der Einstiegswein, den man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Basisriesling funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Weinbergspfirsich, Cassis, reife Äpfel. Alle Ingredienzien ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Rieslingklassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber-Klassiker, ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schönleber’schen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch! Welch glockenklarer Stil, frisches Bergkristallwasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2011.


938008 Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” 2008 13,50 Euro
Nomen est Omen! Aus einer exzellenten Parzelle des Frühlingsplätzchens mit großartigem Terroir, unmittelbar an den Halenberg angrenzend, allerdings mit mehr Kieselsteinen im Untergrund als Schiefergestein, in seiner Stilistik folglich die schönsten Eigenschaften des Halenberg und des Frühlingsplätzchens vereinend, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien, die vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds erzählt und die im Glase zu einem gewaltigen, vielstimmigen Aromenchor (Mandarinen, Melone, Cassis, weiße Blüten, noble Ingredienzien allesamt, welche die edelsten Rieslinge Deutschlands adeln) anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat besitzt eine trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 12 (!) Volumenprozent und ist eine großartige Demonstration von Mineralität pur: Hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge – aber eingebettet in eine traumhaft leckere, cremige Textur und eine edle Säureader! Dieser fabelhaft mineralische Riesling mit seinem feingliedrigen Körper (ja, was ist das eine famose innere Dichte, ohne fett zu wirken) hat mich in meiner Probe in Monzingen im Übrigen derart begeistert, dass ich mir buchstäblich das Fass auf den Rücken schnallen und mit diesem traumhaften Elixier durchbrennen wollte! Kategorie persönlicher Lieblingswein eben.

PS I: Stuart Pigott feierte bereits den 2006er Jahrgang des Mineral unter dem Titel „Steinreiche Tropfen” in der FAS. Wir zitieren in Auszügen: „Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der Riesling „Mineral” vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Paradebeispiel, er ist eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine.”
PS II: Dieser authentische, zutiefst salzig-mineralische Naheklassiker hat eine derartig fabelhafte Qualität, dass in einer Blindprobe wesentlich teurere Große Gewächse gegen diese Referenzqualität keine Chance besitzen! Unbedingt zugreifen und sich diesen Schatz kistenweise einlagern!
Zu genießen ist diese Essenz der Mineralien ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2014, mindestens.


Weingut Emrich Schönleber
Frank und Werner Schönleber im Frühlingsplätzchen

937208 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling trocken 2008 14,90 Euro
Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität: Betörendes, traumhaft verspieltes Frühlingsplätzchen mit ungemein viel Charakter und einer offenen, sinnlichen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, weißen Blüten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen, wie herrlich cremigen und betörend langen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende trockene „Spätlese” besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten Nachhall: Ein hocheleganter, femininer Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und elfenhaftem Charakter!
Zu genießen ist dieser Frühlingsgruß ab sofort, Höhepunkt Ende 2009 bis 2014, mindestens.


Weingut Emrich Schönleber
Blick auf's Frühlingsplätzchen

937308 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2008 27,90 Euro
Welches sind die richtigen Worte, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Rieslingreben aus einer Parzelle mit tiefgründigem rotem Lehm, Flusskieseln und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich, stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Riesling besitzt überhaupt nichts Vordergründiges, schwebt stattdessen geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich, wie man es von großen Spätlesen der Mosel kennt. Seine perfekt balancierte würzige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Stachelbeeren sowie Mandarine und wiederum einer zart gewobenen Mineralität. Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling aus kerngesunden, extrem kleinbeerigen Träubchen brilliert mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Leichtigkeit und Verspieltheit. Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht, welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch machen. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen, vinifiziert aus traumhaft klein- und lockerbeerigen Träubchen, die an den herrlichen Herbsttagen in der ersten Novemberwoche 2008 mit der Sonne um die Wette strahlten!
Zu genießen sofort nach Freigabe im September, Höhepunkt 2011 bis 2018+.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

9373108 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 59,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

Weingut Emrich Schönleber
Vom blauen Schiefer geprägtes Terroir des Halenberg

934508 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2008 29,95 Euro
„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Eichelmann „Deutschlands Weine 2008”
„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands”, Feinschmecker
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich seit mehreren Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein grandioser Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Cassis- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, dabei ungemein saftig, dicht, ja muskulös; faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige, saftige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange, salzig-mineralische Nachhall dieses traumhaft balancierten, mit Luftzufuhr ungemein sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, weniger die eiserne Faust im Samthandschuh wie in 2007, dafür noch mehr von der Noblesse getragen, ein magischer, verzaubernder Wein mit einer Balance und inneren Harmonie, die dieses mythische Gewächs jahraus, jahrein zu einem der größten auf der Welt erzeugten Rieslinge werden lässt! Wahnsinnsstoff!
Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2012 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein.


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

Weingut Emrich Schönleber
Impressionen vom Halenberg

9345108 Emrich-Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2008 64,00 Euro


In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Herbst 2009!

934308 Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken) 2008 9,95 Euro
Fein mineralischer, vielschichtiger, verspielter Riesling, der mit seiner schwebenden Leichtigkeit und duftigen Transparenz (den Insignien seines großartigen Terroirs des Frühlingsplätzchens) schier den Atem raubt, mit hellen Aromen von Pfirsich, reifen Mirabellen, Grapefruit und Orangenschale, die ihn funkeln lassen wie einen strahlenden Diamanten. Der ganz dezente Restzuckergehalt ist verantwortlich für eine feine Fruchtigkeit und ein herrliches Spiel auf der Zunge zwischen der zarten Süße und der lebendigen, reifen Säure, so dass sich dieser Lecker-Schmecker ungemein finessenreich, trinkanimierend, virtuos tänzelnd und harmonisch trocken präsentiert. Dabei hat dieser zarte Wein eine große innere Dichte; Konzentration und Finesse ergänzen sich zu perfekter Harmonie, faszinierender, fruchtig-mineralischer Nachhall. Der perfekte Apéritif oder Begleiter zu Gerichten wie Parmaschinken mit Melone, geräuchertes Forellenfilet mit Gurkengemüse oder Carpaccio vom Seeteufel mit Limonen-Olivenöldressing.


937908 Emrich-Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese 2008 15,90 Euro
Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Die herrliche mineralische, ungemein brillante Frucht springt förmlich in die Nase mit faszinierenden Noten von Mirabellen, Nektarinen, reifer Ananas und süßen, exotischen Zitrusfrüchten. Und dann – welch Gaumenschmeichler: Auf der Zunge wiederholen sich die intensiven Aromen der Nase, gepaart mit einem wilden Akazienhonig, einer derart kühlen Mineralität und kräutrigen Würze, das der Nachhall salzig pikant anmutet und trotz der vorhanden Restsüße fast einen trocken Eindruck auf der Zunge hinterlässt – Welch betörende Rasse und Finesse, welch höchst animierendes Spiel, im minutenlangen mineralischen Nachhall tanzen die Aromen Samba. Fabelhaft verspielte Spätlese (aufgepasst liebe Freunde von der Mosel, dieser extrem komplexe Wein ist eine unglaubliche Herausforderung) mit sagenhafter Tiefe, formidabler Finesse und einer großartigen, wiederum sehr reifen Säure! Diese fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance und feinsten Schliff im subtilen Spiel, aber auch Fülle, Kraft, Cremigkeit, enormen Schmelz und eine unübertreffliche Struktur. Nur die ganz großen Spätlesen Deutschlands können mit einem derartigen Spannungsbogen zwischen glockenklaren Aromen (ein frischer Quellbach aus tiefen geologischen Schichten scheint sich übermütig ins Tal zu stürzen), einer fabelhaften Dichte und einer vibrierenden Filigranität und Finesse brillieren – Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in solch phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten: Wegen seiner unglaublichen Balance und Frische zu genießen ab sofort (schmeckt am besten nach über 10 Tagen aus der geöffneten Flasche!), Höhepunkt 2012 bis nach 2025. Eine geniale, zutiefst berührende Spätlese von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit, schlicht Referenzqualität.



Liebe Kunden, gleich für welche dieser in ihrer jeweiligen Stilistik einzigartigen Weine unseres Sondermailings Nahe Sie sich auch entscheiden mögen, Sie werden in der Spitze singuläre Weißweinmonumente erwerben, die Ihnen über zwei bis drei Jahrzehnte hinweg das großartige Potential einiger der berühmtesten Weinbergslagen der Welt widerspiegeln. Diese beseelten Weine erzählen von ihrem Land: Von tiefen Schichten aus hartem Fels, in die sich die Wurzeln alter Rieslingreben hineingewunden, vom glockenklaren Klang der Mineralien, die sie dabei aufgenommen haben, von Regenphasen und Trockenheit, von kühlen Nächten und der Wärme des Sommers, von allen Faktoren eben, denen die Trauben während ihrer langen Vegetationsperiode Jahrgang für Jahrgang in unterschiedlicher Weise ausgesetzt sind, vor allem aber von der Hände Arbeit und den Visionen der begnadeten Winzermagier, die sie meisterhaft geschaffen haben. Viel Spaß damit!


Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann