Saarwellingen, im Februar 2009


Weingut Hirsch - Kamptal

Der renommierte Weinjournalist Pit Falkenstein schwärmt in der aktuellen Ausgabe des Handelsblatts vom Grünen Veltliner „Heiligenstein” aus biodynamischem Anbau!

Weingut Hirsch
Johannes Hirsch, unter den österreichischen Spitzenwinzern der Vorreiter des Schraubverschlusses

In seiner wöchentlichen Kolumne im Handelsblatt beleuchtet Pit Falkenstein die Ursachen für die grandiosen Riesling- und Veltliner-Qualitäten, die auf dem Weingut Hirsch im Kamptal vinifiziert werden: Nach Lehr- und Wanderjahren in renommierten kalifornischen und französischen Weingütern führte der junge Johannes Hirsch voller innerer Überzeugung zunächst den biologischen, dann den biodynamischen Anbau ein, was auch in einem inneren Zusammenhang mit der Geburt seiner Tochter steht: „Ich hatte sie im Arm und wusste, sie soll in gesunder Natur aufwachsen, und dazu musst du deinen Beitrag leisten.” Diese Lebenseinstellung bedeutet in der Weinbergspraxis: Außschließliche Verwendung von Naturdüngern sowie eine hohe Pflanzdichte, damit die Reben sich gegenseitig Konkurrenz machen und tief im Boden wurzeln, um an Wasser zu gelangen, womit auch wertvolle Mineralstoffe in die Trauben eingelagert werden. Natürlich hat Johannes Hirsch auch die Erträge drastisch reduziert, um den Lagen- und Rebsortencharakter auf wunderbare Art und Weise miteinander zu verschmelzen.

Besonders angetan ist Pit Falkenstein vom extrem preiswerten 2007er Grünen Veltliner „Heiligenstein”, der „rundum gelungen ist. Typisch für die Sorte ist ein pfeffriger Duft, der an Braten erinnert. Der Geschmack kommt erst erdig. Dann sind Nuss-Aromen und Weißbrot zu spüren, was vom Lager des Mostes auf der Hefe herrührt. Mit einer langanhaltenden Mirabellen-Frucht klingt der eher leichte und doch füllige Tropfen aus.”

701207 Hirsch, Grüner Veltliner „Heiligenstein” (DV) 2007 11,50 Euro



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