Saarwellingen, im November 2008

heute wenden wir uns ausschließlich an unsere Stammkunden, die in den letzten Jahren bereits unsere großen Weine von der Rhône und aus dem Burgund gekauft haben, um ihnen ein Vorkaufsrecht einzuräumen. Denn die Nachfrage nach den 2006er Pretiosen aus dem Burgund, ein großer Jahrgang, der dem 2005er in Nichts nachsteht (ja, wir ziehen nicht wenige 06er Pinots gar den grandiosen 05ern vor, weil 2006 das klassische Burgund in einer Perfektion wiedergibt, wie wir es bisher noch in keinem Jahrgang zuvor erlebt haben) ist gewaltig.

Ebenso die nach den phantastischen 2006ern von der südlichen Rhône, den balanciertesten und trinkanimierendsten Weinen des letzten Jahrzehnts. Und natürlich grüßt bereits aus der Ferne der Jahrgang, der um einen Wimpernschlag noch den 06er übertreffen wird und der ein Nachfragefieber ohnegleichen schürt: Nicht zuletzt wegen Parkers Beurteilung im brandaktuellen wine advocate Nr 179: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working in that region”. Sie, werte Stammkunden, brauchen sich ob der Zuteilung dieses Fabeljahrgangs keine Sorgen zu machen, denn wir „schützen” und bevorzugen, wie stets, unsere langjährigen treuen Kunden. In Abhängigkeit von den Mengen, die wir letztendlich von unseren Winzern erhalten werden, bekommen Sie im nächsten Jahr von uns alle Weine aus 2007 angeboten, die Sie auch von den herausragenden 2006ern ordern!

Zudem möchten wir uns bei Ihnen, werte Kunden, mit einer speziellen Aktion bedanken. Für alle Bestellungen aus diesem Sondermailing im Werte ab 800,- Euro bekommen Sie von uns GRATIS den Leverpull LM-2000 Metal (im Wert von 149,- Euro), den Edel-Korkenzieher de Luxe aus dem Hause Srewpull. Alternativ: Wenn Sie aus diesem Mailing Weine im Wert von 500,- Euro ordern, erhalten Sie auf den Kauf des Leverpulls eine Gutschrift in Höhe von 100,- Euro (d.h. Sie bezahlen nur noch 49,- Euro)!
Wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, vermerken Sie dies bitte im Warenkorbfeld für Bemerkungen.


In letzter Minute eingetroffen sind zudem die raren Weltklasseweine aus biodynamischem Anbau der Domaine Vieille Julienne, die seit Jahren wegen ihres traditionellen Stils zu unseren persönlichen Favoriten gehören und die wir Ihnen wegen ihrer fabelhaften Qualität sehr eindringlich anempfehlen möchten, mit den brandaktuellen Parkerbewertungen als „Ersatz” für unsere eigenen Beschreibungen. Parker ist vom 2006er Jahrgang genau so begeistert wie wir selbst nach unseren Fassproben im Februar diesen Jahres: „Always one of my favorite Chateauneuf du Pape estates to visit, proprietor Jean-Paul Dauman has made Domaine de la Vieille Julienne a brilliant reference point for this appellation. These are traditionally made, extraordinarily concentrated Chateauneuf du Papes created from old vine, biodynamically farmed sites and made from minuscule yields. I thought the 2007s, as strong as they were, were matched by what this estate achieved in 2006. This is one of a handful of vineyards where the 2006s do not take a back seat to what is essentially one of the great vintages of my lifetime – the southern Rhone 2007.”

Domaine de la Vieille Julienne
Jean-Paul beim „kontrollierten Nichtstun”

138406 Vieille Julienne, Côtes du Rhône „lieu-dit Clavin”, rouge 2006 14,95 Euro
Parker: „The 2006 Cotes du Rhone could turn out to be outstanding. Tasting more like a serious Chateauneuf du Pape than a Cotes du Rhone!”



138606 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2006 47,50 Euro
„One of the vintage’s finest efforts”, Parker, 2 konsistente Bewertungen, einmal 94 Punkte, einmal 93-95+.


93-95+ Parkerpunkte!


138906 Vieille Julienne, Châteauneuf-du-Pape Réserve, rouge 2006 249,00 Euro
„A candidate for the wine of the vintage”, Parker, 2 konsistente Bewertungen, einmal 96+ Punkte, einmal 96-100.


96-100 Parkerpunkte!



Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape brilliert in den traumhaften Zwillingsjahrgängen 2006 und 2007 mit Spitzenqualitäten wie nie zuvor in seiner Geschichte!

Nicht nur Robert M. Parker bezeichnet Châteauneuf-du-Pape als den Weinort, der die meisten Weltklassewinzer beheimatet und dessen Weine er privat mit großer Vorliebe trinkt. Viele Weinkritiker und -liebhaber sind der Ansicht, dass sie mit einem hervorragenden Châteauneuf-du-Pape den wohl größten Gegenwert für ihr Geld erhalten und so sind die Weine der besten Hersteller immer sehr schnell ausverkauft. Nie zuvor war jedoch die Nachfrage nach diesen Weltklassegewächsen so hoch wie in der ersten Dekade des 21 Jahrhunderts, denn seit 1998 haben wir mit Ausnahme des in den sintflutartigen Regenfällen „abgesoffenen” 2002ers eine Abfolge von phantastischen Jahrgängen, die alles in den Schatten, was es jemals an herausragenden Qualitäten an der südlichen Rhône gegeben hat! Noch in den 70er und 80er Jahren gab es vielleicht zwei große Jahrgänge in einem Jahrzehnt, doch die klimatischen Veränderungen in Mitteleuropa und ein vorher in dieser Form nicht gekanntes Qualitätsstreben einer neuen Winzergeneration zeichnen für ein früher für unvorstellbar gehaltenes Spitzenniveau über Jahre hinweg verantwortlich. Und diese für Weinliebhaber in höchstem Maße erfreuliche Entwicklung kumuliert in den fabelhaften Zwillingsjahrgängen 2006/7.

Lassen Sie uns, werte Kunden, an dieser Stelle zur Einschätzung der Qualitäten, stellvertretend für viele andere Stimmen, das Urteil von Robert M. Parker wieder geben, dessen außerordentliche Kompetenz für die südliche Rhône, die er seit Jahrzehnten bereist und kennt wie seine Westentasche, von Weinliebhabern in aller Welt respektiert wird. „Die 2006er Roten an der südlichen Rhône sind noch viel besser, als ich es ursprünglich erwartet hatte, mit grandiosem Charme, Eleganz, reifen Tanninen und toller Balance. Sie sind in ihrer Jugend viel zugänglicher als die 2005er, werden sich aber infolge ihrer aromatischen Reinheit und ihrer Frische viel länger halten als erwartet”. Genau so ist es! Daher finden wir in 2006 Weine in einer Balanciertheit, inneren Harmonie und Eleganz, wie es sie an der südlichen Rhône kaum je zuvor gegeben hat. Frische trifft Finesse! Dieser fabelhafte Jahrgang wird daher auch diejenigen Weinliebhaber wieder zu Rhôneweinen greifen lassen, denen die letzten Jahrgänge (mit Ausnahme des 04ers) vielleicht zu opulent und fett ausgefallen sind. 2006 hat Journalisten und Händler jedenfalls bei den Verkostungen gleichermaßen elektrisiert und Trinkfreude pur beschert. Und 2007 ist im französischen Süden nochmals einen Wimpernschlag besser ausgefallen – So wie in Deutschland haben die Spitzenwinzer die größten Weine ihres Lebens gemacht! Parker urteilt daher so enthusiastisch wie zutreffend: „Throughout the southern Rhône, 2007 is the greatest vintage I have tasted in my thirty years working (und damit noch größer als der sagenumwobene 1978er!) in that region”.

Und diese grandiosen Weine, Monumente für die Ewigkeit, wollen wir Ihnen heute in ihrer großen stilistischen Bandbreite präsentieren. Denn unsere Stammkunden wissen: Châteauneuf-du-Pape ist eine extrem heterogene Appellation. Weltberühmt und hochangesehen bei Kennern in aller Welt, kann man nicht von dem einen Châteauneuf sprechen; es gibt vielmehr fast so viele unterschiedliche Stile, wie es Produzenten gibt! Diese gesegnete Appellation umfasst viele im Detail so verschiedene Terroirs, von Sand und Lehm über die berühmten Kieselsteine bis hin zu reinen Kalkböden, und verfügt über ein grandioses Rebenspektrum, in dem bis zu 13 Sorten verwendet werden dürfen, so dass wir eine traumhafte Palette sehr unterschiedlich schmeckender, höchst authentischer Weltklasseweine vorfinden, von denen wir Ihnen, werte Kunden, heute einiger der allerschönsten präsentieren:


Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape

Majestätische Rotweine traditioneller Machart begeistern seit drei Jahrzehnten Liebhaber in aller Welt!

Unser großartiges Kleinod, ein Weingut der ersten Stunde bei Pinard de Picard, die weltweit in höchstem Ansehen stehende Domaine du Pégau, ist eine Trutzburg urtraditioneller, handwerklicher Weinbereitung in einem Meer uniformer, austauschbarer „Weltweine” mit standardisiertem Geschmack! „The inimitable Feraud family – true guardians of the most traditional style of Provence and several Rhone appellations”, bringt es Parker zutreffend auf den Punkt! Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Persönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence vinifizieren seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare „hand”-werklich hergestellte Weine, denen kein Weinliebhaber widerstehen kann.

Domaine du Pégau
Laurence Féraud

Die singuläre Qualität dieser höchst authentischen Weine entsteht in erster Linie im Weinberg, wo die über 30 bis 90 Jahre alten Rebstöcke (75 % Grenache, 25 % Syrah, Mourvèdre und Grenoise) hochwertige, handge- und verlesene Trauben mit phantastischer Reife liefern. Das Areal der Domaine verteilt sich auf 11 erstklassige Parzellen, weit verstreut innerhalb der Appellation, mit besten süd- und südöstlich ausgerichteten Hügellagen und unterschiedlichen Bodenformationen, die durch ihre Differenziertheit zur Komplexität, zur Kraft, zur Konzentration und zur Finesse der barocken Weine von Pégau entscheidend beitragen. Die Sandböden sowie kräftigen Lehm-Kalkböden, die mit großen roten Kieselsteinen bedeckt sind, die nachts die tagsüber gespeicherte Wärme an die Trauben abgeben, werden zur besseren Durchlüftung und zur Aufnahme organischen Düngers und Schafsmist fünf bis sieben mal im Jahr umgepflügt. Tradition und handwerkliche Winzerkunst sind auf dieser sympathischen Familiendomaine keine leeren Worthülsen, sondern Tag für Tag gelebte Realität. Im ganz und gar altmodischen Keller, der bar jeglicher moderner technischer Errungenschaften ist, erfolgt die Vergärung in großen Cuvées mit allen Traubenstängeln – so wie früher – als notwendigem Rückgrat für den traditionellen Ausbau in alten Fudern (kein Barrique, ja, überhaupt kein Neuholzeinsatz!). Diese extrem konservativ-traditionelle Weinbereitung ergibt ein singuläres, extraktreiches, aber dennoch nobles und höchst aromatisches, unglaublich reichhaltiges Châteauneuf-du-Pape-Gewächs in einem sehr individuellen Stil, so dass es in Blindproben vom fortgeschrittenen Kenner stets eindeutig als Pégauwein identifiziert werden kann! Dieses faszinierende, unfiltriert abgefüllte Weinunikat firmiert als eine wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen Stils und eine Ode an das gigantische Potential einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!


141706 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) 2006 5,95 Euro
Mit diesem traumhaften Gaumenschmeichler hat unsere Freundin Laurence einen absoluten Volltreffer gelandet! Ihr Ziel war es, einen ungemein preiswerten Alltagswein zu schaffen, der bereits jung getrunken enormen Trinkspaß bereitet. Diese in gebrauchten Fudern der Domaine Pégau ausgebaute verführerische Cuvée (jeweils knapp zur Hälfte Grenache und Syrah mit einem Hauch Merlot) aus einem Überfliegerjahrgang besitzt eine sehr dunkle Farbe und einen sinnlichen, beerigen Duft, der die exzellente Reife des erstklassigen Lesegutes ausdrücklich demonstriert. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig, dicht, traumhaft weich, mit einer reifen, saftigen Frucht (Johannisbeeren!), feinen, gerösteten Kräutern und noblen Gewürzen, prallen schwarzen Kirsch- und zarten Schokoladennoten, die in ihrem komplexen Zusammenspiel der Zunge so sehr schmeicheln. Die bestens integrierten, samtigen Gerbstoffe sind sehr weich und cremig, so dass dieser so fairpreisige, verführerische Alltagswein (der aber in Blindproben wesentlich teurere Prestigegewächse locker leicht an die Wand spielt) ab sofort Trinkspaß pur bereitet. Parker (ein glühender Pégau-Verehrer: „These are some of my favorite wines in the world, and also some of my favorite visits, largely because of the charismatic Féraud family, from the daughter Laurence to the father Paul) notiert begeistert über den 2005er: „Der beste Jahrgang bisher, den ich von diesem Wein jemals probiert habe!” Doch unsere vergleichenden Degustationen mit unseren Kunden bei Pinard de Picard demonstrieren ausdrücklich: 2006 ist nochmals einen Wimpernschlag schöner! Was jetzt wiederum Parker im brandaktuellen wine advocate ausdrücklich bestätigt: „2006 scheint hier vielleicht noch besser ausgefallen zu sein als 2005!”

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV)


1417906 Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) (12 Flaschen) 2006 9 l , statt 71,40 nur 65,45 Euro

Pégau, Pegovino, VdP d’Oc, rouge (DV) (12 Flaschen)

(Schnäppchenpaket: 12 Flaschen zum Preis von 11)


141106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée” 2006 43,50 Euro
Kenner großer Châteauneufweine wissen seit Jahren, dass Vater und Tochter Féraud in den großen Jahrgängen der südlichen Rhône mythische Weltklassegewächse (hier bin ich ganz und gar Parkers Meinung: „These are some of my favorite wines in the world”) mit einem riesigen Reifepotential erzeugen, die über Jahre hinweg in den Kellern von Liebhabern ihrem Höhepunkt entgegenschlummern. Und welch majestätischen Châteauneuf-du-Pape in einem urwüchsigen Stil hat das sympathische Duo Vater und Tochter im fabelhaften Rhônejahrgang 2006 vinifiziert, in den im übrigen alle Partien eingegangen sind, die in 2003 den legendären, mit 100+ Punkten bewerteten da Capo bildeten. Ein monumentaler Weinriese voller Ursprünglichkeit und Wildheit mit fabelhaftem Potential (Parker: „Wohl besser noch als 2004 und 2005!”), der in seiner Stilistik eine Reinkarnation des legendären 1985ers zu sein scheint und schon ab etwa 2010 bis ca. 2030+ zu genießen sein wird. Treue Kunden dieser Weltklassedomaine wissen: Selbst die großen Pégau-Jahrgänge sind häufig erstaunlich früh ansprechend und bieten nach Ansicht von Laurence im Alter von 5 bis 8 Jahren für viele Konsumenten bereits den höchsten Trinkgenuss, da sich in dieser Zeit die Frucht auf angenehmste Weise mit den wildbretartigen, würzigen, nach Frucht, Trüffeln, Lakritz, Leder und Tabak duftenden Geschmackskomponenten vereinigt. Für Kenner jedoch sind diese Châteauneuf-du-Pape Langstreckenläufer, die sich über 10 bis 30 Jahre phänomenal entwickeln und dann eine unvergleichliche Aromenvielfalt aufweisen. Kategorie persönlicher Lieblingswein!



1411106 Pégau, Châteauneuf-du-Pape „Cuvée Reservée”, Magnum 2006 1,5 l 95,00 Euro




Domaine Saint Préfert - Châteauneuf-du-Pape

Isabel Ferrando vinifiziert feinst balancierte, feminine Rhôneweine – Magischer Kultstoff für Liebhaber großer Châteauneufs im burgundischen Stil!

Sie ist eine ungemein attraktive Frau. Von schöner Gestalt, außergewöhnlich klug und sehr sympathisch. Hat in Grenoble Politikwissenschaften studiert, zudem Kunstgeschichte und 10 Jahre lang erfolgreich eine Bank geführt. In ihren Adern fließt skandinavisches Blut (blonde Haare und blaue Augen) genauso wie nordafrikanisches. Sie stammt aus dem malerischen Örtchen Carpentras unweit des mythischen Bergriesen der Provenzalen, dem Mont Ventoux, ihr Ehemann kocht ausgezeichnet und ist geachteter Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, ihre junge Tochter besucht noch die Grundschule. Ein Leben in der Idylle.

Domaine Saint Préfert
Die bezaubernde Isabel Ferrando in Ihrem Weinkeller

Da bricht das Unvorhersehbare in ihre kleine Welt ein. Isabel Ferrando trinkt einen der großen Weine der Welt – einen Meursault aus dem Burgund von Coche-Dury – und ist wie vom Donner gerührt. Dieser Moment sollte ihr Leben dramatisch verändern: Der Weinvirus hat sie erfasst und sie kann fortan nicht mehr loslassen. Sie will es wissen, mit aller Macht, wie man solch emotional zutiefst berührende Weine mit magischer Ausstrahlung vinifizieren kann. Also beginnt sie wieder zu lernen: Diesmal studiert sie das Geheimnis der großen Weine der Welt. Ihr Lehrmeister ist die Ikone der südlichen Rhône, die letzte noch lebende Legende aus grauer Urzeit fast, Henri Bonneau. Dessen zuallererst von der Finesse geprägte Weine entstehen ausschließlich im Weinberg, seine Kellerarbeit ist, vorsichtig formuliert, vorsintflutlich. Doch welche Komplexität und Eleganz findet der schwelgerische Genießer in diesen großen magischen Gewächsen. Und Isabel versteht sehr schnell, begreift intellektuell wie intuitiv. Mit weiblicher Sensibilität geht sie nach ihren neuerlichen Lehrjahren ans Werk und kauft ein Weingut mit phantastischem Potential von einer alten Winzerin, die sich zur Ruhe setzt: Welch traumhafte alte Reben auf einem erstklassigen Terroir! Sie tauscht sich gedanklich aus, mit Henri Bonneau ebenso wie mit Lucien und Marie José Michel, den rührigen Besitzern unserer Vorzeigedomaine Vieux Donjon. Mit sensibler Hand restauriert sie die Weinberge, schafft lebende Böden mit einer Vielzahl von Mikroorganismen, nimmt Neuanpflanzungen zwischen den Rebzeilen vor, um die Pflanzdichte zu erhöhen, stellt auf naturnahen Anbau um, erarbeitet ein ausgeklügeltes System vieler kleiner, wohlüberlegter Schritte, die wie ein zusammengesetztes Puzzle ein Gesamtkunstwerk ergeben und die Qualitäten der auf den Punkt gereiften, in der frischen Morgenkühle geernteten Trauben drastisch erhöhen und arbeitet, wie viele große Winzer der Welt, im Einklang mit den Mondphasen.

Die Kellerarbeit: Keine Hexerei! Traditionell, behutsam, so schonend wie möglich, aber auch hier immer wieder kleine Detailverbesserungen im Vergleich zu früher, wie die Installierung von Kühlmöglichkeiten in den Betoncuvées. Das Ergebnis: Phänomenal schöne Rotweine feinst balancierten femininen Stils mit einer Finesse, wie sie den großen Altmeistern Henri Bonneau und dem leider verstorbenen Jaques Renaud von Rayas zur Ehre gereichen! Diese fabelhaften Gewächse transformieren die große Tradition von Châteauneuf-du-Pape in eine verheißungsvolle Zukunft, fernab jeglicher Internationalisierung der Weinstile. Châpeau, Isabel!

PS: Die Weinjournalisten reagieren zumeist begeistert bis euphorisch. Parker jedoch, der Isabel zwar als eine der großen Winzerinnen der südlichen Rhône feiert („This superb estate has become one of my favorite estates in Châteuneuf-du-Pape) wertet andererseits (noch) ungewohnt zurückhaltend und belässt es angesichts des betörend-sinnlichen Stoffs bei vorsichtigen 96 Punkten für die 2005er. Vermisst er vielleicht doch die krachende Konzentrationsbombe im Glase? Andere Kritiker werten wesentlich euphorischer (die New York Times lobt: „bester Wein aus Châteauneuf-du-Pape”; der wine spectator vergibt in 2005 die zweithöchste Bewertung aller Chateauneufweine nach Clos des Papes) und auch für meinen persönlichen Geschmack gehören die fabelhaft femininen, finessenreiche Gewächse in ihrer burgundischen Stilistik zu den schönsten Weinen ihrer legendären Appellation. Diese Anti-Marmeladenweine gehören zur Kategorie persönliche Lieblingsweine!


178106 Domaine Saint Préfert, Réserve Auguste Favier, rouge 2006 34,00 Euro
Viele kundige Kenner nobler Châteauneuf-Gewächse möchten keine alkoholischen Monsterweine mehr (eine Stilistik, die infolge der klimatischen Veränderungen und eines immer weiter nach hinten geschobenen Entezeitpunktes höchst- und überreifer Trauben nicht gerade wenige Weine in den Jahrgängen 2001 und 2003 geprägt hat); sie suchen bei aller Dichte und Konzentration primär Finesse, Frische und eine innere Balanciertheit, die trinkanimierende Weine ergibt, von denen man mit höchstem Genuss auch eine ganze Flasche trinken kann und nicht ermüdet nach einem Gläschen abwinkt. Unter Insidern einen der spannendsten und interessantesten Weine der gesamten südlichen Rhône, der genau diese urtraditionelle und zugleich zeitlose finessenreiche Stilistik verkörpert, hat Isabel mit diesem authentischen, nach ihrem Großvater Auguste Favier benannten großartigen Gewächs geschaffen, das wir Ihnen heute ganz besonders ans Herz legen möchten. Von erstklassigen, mit einem Steinmeer übersäten Parzellen, die unmittelbar um das Weingut gruppiert sind, stammt diese faszinierend aromenreiche, opake Cuvée aus 80% Grenache (von 40 bis 100jährigen! Reben), 10% Cinsault sowie ein wenig Mourvèdre und Syrah. In der Nase faszinieren komplexe Aromen von betörender Reinheit und faszinierender Frische: Blaubeeren, Brombeeren, Cassis, Veilchen, Lavendel, tiefgründige Mineralien und feinste Gewürzanklänge, in dieser betörenden Stilistik dem herausragenden 2005er Vorgänger sehr ähnlich, nur einen Tick beschwingter noch, was der animierenden Säurestruktur des großen 2006er Jahrgangs geschuldet ist. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Fixstern am Himmel von Châteauneuf zwar auch sehr dicht und extraktreich, ist aber in erster Linie von seiner burgundischen Finesse und einer edlen Fruchttiefe geprägt. Die traumhaft reifen, saftigen, cremigen, butterweichen Tannine sind eingebettet in eine feine mineralische Struktur und der animierende, betörend-sinnliche Nachhall ist extrem lang anhaltend. Ein majestätisches Gewächs mit einem gigantischen Potential, einer der besten Weine in Châteauneuf in einem großartigen Jahrgang, ein emotionaler, ein zutiefst berührender Wein, ein Spiegelbild der sensiblen Persönlichkeit, die diesen Weltklassewein geschaffen hat. Danke, Isabel! Dieses Weinmonument wird bei Liebhabern feiner Châteauneufweine Kultweincharakter erlangen! Parker: „Ein atemberaubend schönes Beispiel für einen wunderbaren 2006er”!
Zu genießen wegen seiner seidenweichen Tannine ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2025, mindestens.



178406 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge 2006 34,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée aus (über 60-100jährigen) edlen Grenache- und Mourvèdrereben, die in ihrer Stilistik ein wenig würziger und „kühler” daherkommt als der Favier infolge des höheren Anteils an Mourvèdre! Noch verspielter, aber auch eine Spur verschlossener (Dieses Juwel ist ein klassischer Langstreckenläufer, der mehr Zeit braucht als der hedonistischere, früher zugängliche Favier), fokussierter, präziser, mineralischer und mehr von blauen Beeren in der Aromatik bestimmter authentischer Weingigant – Rhôneadel in seiner nobelsten Ausprägung. Kaschmir und Seide statt alkoholischer Protzerei! Ein Châteauneuf-Urgestein, eine strahlende Diva mit einer fabelhaften Fruchtsüße und damit bei aller Präzision auch wollüstigen Anklängen! Dazu eine Wahnsinnstanninqualität, seidig-subtil!
Zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2014 bis 2030.



1784106 Domaine Saint Préfert, Colombis, rouge, Magnum 2006 1,5 l 75,00 Euro



178206 Domaine Saint Préfert, Cuvée Charles Giraud, rouge 2006 44,00 Euro
Extrem rare Top-Cuvée aus (über 60-100jährigen) edlen Grenache- und Mourvèdrereben, die in ihrer Stilistik ein wenig würziger und „kühler” daherkommt als der Favier infolge des höheren Anteils an Mourvèdre! Noch verspielter, aber auch eine Spur verschlossener (Dieses Juwel ist ein klassischer Langstreckenläufer, der mehr Zeit braucht als der hedonistischere, früher zugängliche Favier), fokussierter, präziser, mineralischer und mehr von blauen Beeren in der Aromatik bestimmter authentischer Weingigant – Rhôneadel in seiner nobelsten Ausprägung. Kaschmir und Seide statt alkoholischer Protzerei! Ein Châteauneuf-Urgestein, eine strahlende Diva mit einer fabelhaften Fruchtsüße und damit bei aller Präzision auch wollüstigen Anklängen! Dazu eine Wahnsinnstanninqualität, seidig-subtil!

Der wine spectator adelt diesen „most exciting hot wine” im 2005er Jahrgang mit 96 Punkten. Und für Insider ist er auch einer der großen Stars des wunderschönen Jahrgangs 2006! Oder um nochmals mit Parker zu sprechen, der enthusiastisch notiert: „If you haven’t discovered Saint-Prefert and the brilliant winemaker Isabel Ferrando, it’s about time!”
Zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2014 bis 2030.




Domaine Vieux Donjon - Châteauneuf-du-Pape

Die Essenz uralter Grenachereben – eine Ode an die Tradition urwüchsiger, „altmodischer” Châteauneuf-du-Pape-Gewächse!
„The best buy in high-end Châteauneuf-du-Pape” (Robert M. Parker)

Für viele Châteauneuf-Liebhaber DIE Inkarnation eines urtraditionellen Stils ist die mittlerweile weltberühmte Domaine Vieux Donjon des sympathischen Ehepaars Lucien Michel und Marie José. Die Basis für die sensationellen Qualitäten ihres ebenso urwüchsigen wie eleganten Châteauneufweins legten ererbte Parzellen von ihren jeweiligen Großvätern. Und was sind das für erstklassige Lagen mit liebevoll gepflegten, zwischen 80 und 90 Jahre alten ertragsarmen Grenachereben (dazu den authentischen Charakter des Weines mitprägende Mourvèdre, Syrah und Counois), die in privilegierten Parzellen stehen, die von einem wahren Meer von roten Steinen bedeckt sind, die nachts die gespeicherte Hitze des Tages abstrahlen: Grenache liebt die Wärme. Diese traumhaften Reben bilden das ideale Ausgangsmaterial zur Erzeugung eines von einer sehr klassischen Stilistik geprägten urtraditionellen Châteauneuf-du-Pape alter Schule – Ein heute leider immer mehr aus der Mode kommender Stil, den viele Liebhaber jedoch ungemein schätzen und dessen außerordentliche Qualitäten dafür verantwortlich zeichnen, dass sich Vieux Donjon seit etwa einem Jahrzehnt in die kleine Elite der Weltklassegüter dieser großartigen Appellation katapultieren konnte.

Domaine Vieux Donjon
Das sympathischen Winzer-Ehepaars Lucien Michel und Marie José

Die trotz aller Erfolge so wohltuend bescheiden gebliebenen Michels bewirtschaften ihre Weinberge rein biologisch – voller Enthusiasmus und mit ganz viel Herzblut. Sie wissen nur allzu gut, dass der wertvolle Schatz ihrer alten Reben die Grundlage der klassisch-traditionellen Stilistik und der reifen, seidenweichen, geschmeidigen Tanninstruktur sind, die als Markenzeichen von Vieux Donjon den weltweiten legendären Ruf eines großen Weins begründet haben. Die Michels ernten immer mit als die letzten Winzer in der Region und vinifizieren sehr traditionell, behutsam und ohne jegliche Manipulation die zumeist nicht entrappten, relativ lange eingemaischten, voll ausgereiften Grenachetrauben in Zementcuves und bauen den Wein anschließend so schonend wie möglich zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern aus, bevor er ungeschönt und unfiltriert abgefüllt wird. Das Resultat ist ein betörender Rotwein urklassischer Stilistik (kühle Würze paart sich mit edler Frucht und schwarzen Trüffeln!), sehr langlebig, selbst in schwierigen Jahren bemerkenswert gut und in einem großen klassischen Jahrgang wie 2006 auf absolutem Weltklasseniveau. Was mich besonders fasziniert: Als eines von wenigen Gütern in Châteauneuf verzichten die Michels auf Luxuscuvées und produzieren nur einen einzigen großen Wein, in den auch ihre allerbesten Trauben hinein kommen und den sie seit Jahren schon zum fast gleich sympathischen Preis anbieten. So besitzt dieser authentische Weinriese ein Preis-Genussverhältnis, das in Châteauneuf-du-Pape schwerlich zu überbieten ist! Und das, obwohl die Ernte von treuen Stammkunden, die den unverwechselbar-originären Stil dieses Juwels so lieben, stets im Voraus ausgebucht ist! In gereiftem Zustand evoziert dieser ungemein delikate Wein in Blindproben wegen seines vornehmen, noblen Charakters sowie seiner mineralischen und dunkelfruchtigen Aromen zuweilen Assoziationen an große Pomerols!

Domaine Vieux Donjon
Blick in den neuen Foudre-Keller

164106 Vieux Donjon, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2006 29,90 Euro
Ein ungemein dichter, konzentrierter, aber aufgrund der optimalen Jahrgangsgegebenheiten auch fein strukturierter Weingigant, der wegen seiner großen Harmonie und seiner für die südliche Rhône so extrem raren Eleganz und Finesse schon heute mit großem Vergnügen getrunken werden kann, dessen fein gewirkte Struktur jedoch auch signalisiert, dass er Potential für weitere zwei Jahrzehnte der Lagerung besitzt. Die Nase wird geprägt von einer klassischen und im Gegensatz zu vielen alkoholischen, ‚heißen’ Weinen eher kühlen Stilistik: Dieser attraktive Châteauneuf ist daher keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe und überhaupt kein Holzgeschmack überdeckt seinen betörenden Duft; stattdessen faszinieren komplexe, vielschichtige Aromen, unter denen zart süßliche dunkle Kirschen, Cassis, schwarze Trüffel (die mit zunehmender Reife immer deutlicher hervortreten werden), frisch gemahlener Pfeffer, Oliventapenade, Lavendel und würzige Kräuter herauszuschmecken sind. Am Gaumen sehr kompakt, dicht und extraktreich, wiederum Anklänge an schwarze Kirschen und Cassis und ein faszinierendes, unverwechselbares Aromenspiel seiner provençalischen Landschaft, dabei sehr lang anhaltend und extrem mineralisch. Aromatische Tiefe, Komplexität und delikater Schmelz vereinen sich mit Konzentration, Kraft und Extrakt, aber auch subtilem Spiel und traumhafter Finesse zu einer trinkanimierenden Geschmacksfreude mit einer raren Harmonie zwischen einer moderaten Alkoholgradation und einem attraktiven, cremigen, kühlen Tannin. Dieser delikate, noble Wein gehört zu meinen persönlichen Lieblingsweinen! Er erinnert mich in seiner klassischen Stilistik sehr an den fabelhaften 98er. Er ist aber noch etwas strukturierter, dichter und tiefer gewirkt als der damals mit 95 Punkten von Parker geadelte Urtypus eines traditionellen Châteuneuf-du Pape und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut urwüchsigen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt: Im Glase betört wahrlich die Essens uralter Grenachereben!

Vieux Donjon gehört zur Handvoll heute noch verbliebener „traditioneller” Betriebe in Châteauneuf, die sich unbeirrt von Zeitgeist und Moden einer Stilistik verschrieben haben, die sich in den letzten zwanzig, dreißig Jahren nicht verändert hat: Zweifellos einer der letzten Mohikaner und die Antithese moderner Winzerkunst!
Zu genießen ist diese Ode an die Finesse, Frische und Eleganz (bei aller Dichte, Kraft und Konzentration dieses majestätischen Gewächses) der traditionellen Stilrichtung in Châteauneuf zwischen 2012 und 2030+.

Vieux Donjon, Châteauneuf-du-Pape, rouge



Clos du Caillou - Châteauneuf-du-Pape

Authentische Gewächse von weltberühmtem Terroir verkörpern eine in Châteuneuf-du-Pape einzigartige Vermählung von Tradition und Moderne!

„Year after year, this estate continues to produce some of the finest Chateauneuf du Papes and Cotes du Rhones”, urteilt Parker im brandaktuellen wine advovate 179!

Seit Jahren gehören die Weltklasseweine von Clos du Caillou in ihrem gänzlich unverwechselbaren, hoch elegant-burgundischen und traumhaft fruchtbetontem Stil zu den Klassikern unseres Programms. Daher wissen auch viele unserer Kunden von dem Schicksalsschlag, den die Domaine im Frühjahr 2002 getroffen hat. Der geniale Kopf hinter diesen traumhaften Qualitäten, unser Freund Jean-Denis Vacheron, verunglückte bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall tödlich. Seine sympathische Frau Sylvie, mit der er das alte Familienweingut innerhalb weniger Jahre zu einer Spitzendomaine entwickelt hatte, blieb mit zwei kleinen Kindern allein zurück. Die Freunde der Familie waren ebenso geschockt und traurig wie die Liebhaber in aller Welt, die sich um die spektakulär schönen Weine dieser Ausnahmedomaine förmlich gerissen haben.

Clos du Caillou
Sylvie Vacheron

Doch Sylvie hat sich mittlerweile von dem furchtbaren Schock erholt, hat die Ärmel aufgekrempelt und zwei der renommiertesten Rhôneexperten zur Mitarbeit gewinnen können. Die phantastischen Qualitäten der herausragenden, stilistisch jedoch unterschiedlichen Zwillingsjahrgänge2005/6 demonstrieren ausdrücklich, dass das großartige vinologische Vermächtnis, das Jean-Denis (der für seinen 2000er Jahrgang von Parker zur „wine personality of the year” gekürt wurde) hinterlassen hat, jetzt in guten Händen ist. Die beiden Menschen, denen die Liebhabergemeinde in aller Welt es zu verdanken hat, dass diese Weine auch nach dem traurigen Ereignis ihr einzigartiges Niveau bewahrt haben, sind zum einen der kompetenteste Önologe der Region, Philippe Cambié, der u.a. auf unseren Domainen Clos St. Jean, Saint Préfert und Les Cailloux beratend tätig ist und der, das zeigen die völlig unterschiedlichen Stile dieser großen Weingüter, immer das Terroir in den Weinen betont, niemals jedoch die Kellertechnik. Zum anderen ist mittlerweile als verantwortlicher Regisseur Bruno Gaspard („Höchster Respekt vor der Natur ist die Basis aller Qualität: Kein Herbizideinsatz im Weinberg und ausschließliche Verwendung organischer Dünger”) tätig, ein begnadeter Weinfachmann mit großer Reputation, der bereits mit dem Ausbau seines ersten Jahrgangs, des in Châteuneuf-du-Pape extrem schwierigen 2002ers, sein großartiges Können bewies.

Clos du Caillou

Viele von Ihnen, liebe Kunden, sind in all den Jahren der Domaine Clos du Caillou treu geblieben und haben sich diese großartigen, langlebigen und höchst sinnlichen Gewächse, die sich (trotz eines moderaten, sehr sensiblen und mit großer Könnerschaft vorgenommenen Einsatzes neuen Holzes) wegen ihres ausgeprägten Terroircharakters in einem traumhaft originären Stil präsentieren, in ihren Keller gelegt. Und Sie haben gut daran getan, bieten diese wunderbaren Weine doch in ihrer jeweiligen Preisklasse ein unübertreffliches Preis-Genussverhältnis! Parker vergibt Traumnoten, sowohl für die preiswerten „spektakulären CdR, die viele Châteauneufs in Verlegenheit bringen” und erst recht für die „fabulösen Châteauneufweine selbst, die zu den besten Tropfen der Welt gehören”. Es sind Glücksfälle von Wein, dichte, kraftvolle, tiefe und dennoch feine, hoch elegante Gewächse, mit großer Fülle und Komplexität in der betörenden Frucht, die ihresgleichen suchen und die ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt wurden. Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach darauf hingewiesen, dass alle Weine von Clos du Caillou wegen ihrer singulären Finesse, ihrer reichhaltigen Frucht und ihrer seidenen Tanninen bei Kennern Anklänge an berühmte burgundische Grand Crus wach werden lassen. Die Weine aus dem großartigen Jahrgang 2006 sind dafür der überzeugende Beleg: Großartige Botschafter des einzigartigen Terroirs von Châteauneuf-du-Pape, authentische, hinreißende Weine fernab des Mainstreams, die unter der Ägide von Bruno Gaspard stilistisch und qualitativ nahtlos an die grandiosen Jahrgänge von Jean-Denis Vacheron anknüpfen, ein Urteil, das auch Parker ausdrücklich stützt, indem er betont, dass 2004/5/6 die gleich brillanten Weine erzeugt werden wie zwischen 1998 und 2001: Traumhaft komplexe Gewächse mit einer unnachahmlichen Balance zwischen einer opulent-süßlich-hedonistischen Frucht und einer formidablen Mineralität als Quintessenz der herausragenden Lage des Weingutes im Nordosten der weltberühmten Appellation zwischen zwei anderen gleich gerühmten Gütern, den legendären Châteaux Rayas und Beaucastel! Welch unvergleichliche Pretiosen! Oder um es nochmals mit Parker zu sagen: „Both vintages of Chateauneuf du Pape are performing brilliantly, with the 2006s showing even better from bottle than they did from barrel, and the 2007s are as stunning as one might expect in this historical vintage in the southern Rhone”.

Clos du Caillou
Die Sonne zaubert ein romantisches Farbenspiel
über den Rebzeilen von Clos du Caillou

154106 Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge 2006 12,50 Euro
„Die eigentliche Sensation im Angebot von Clos du Caillou”, so lobte schon vor Jahren Deutschlands renommierte Sommelière Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelinsterne)! Qualitativ liegt dieses Juwel auf der Ebene ansprechender Châteauneuf-du-Pape, preislich aber nur auf der eines guten Côtes-du-Rhône, denn die erstklassigen Trauben für unser Kleinod stammen aus den exzellenten, unmittelbar an Châteauenuf angrenzenden und mit Kieselsteinen übersäten Terroirs von „Le Coudoulet” und „Les Garrigues”. So haben wir das Vergnügen, Ihnen zu extrem fairem Preis einen erstklassigen Wein anbieten zu können, der in jedem Jahr zu unseren beliebtesten Angeboten gehört. Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend, wie es im Süden Frankreichs vielfältig duftet! In der Nase vermählen sich wilde Würznoten der Garrigue (Nomen est Omen) und feine Pfeffernoten mit einem verführerischen Schwarzkirschenbukett, Lakritze und feinen Brombeeraromen. Am Gaumen eine traumhafte Fruchtsüße (Kirschen und Himbeeeren) und eine sinnliche Opulenz. Weiche Tannine streicheln zärtlich die Zunge! Im betörenden Abgang begeistern eine dem großen Jahrgang 2006 geschuldete animierende Cremigkeit, eine enorme Frische und Finesse und noble Schokoladenanklänge.
Dieser samtig elegante Tropfen ist einer unserer meist verkauften Roten überhaupt und wird mit Auszeichnungen überhäuft: So belegte ein Jahrgangsvorgänger beispielsweise im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKER mit einem überragenden Preis-Genussverhältnis einen Platz unter den Top Ten! Und ganz aktuell wird unser 2006er von Parker („the essence of Provence”) im wine advocate 178zu den „größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt” gezählt!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis mindestens 2012.

Clos du Caillou, „Bouquet des Garrigues”, CdR rouge


154806 Clos du Caillou, „Côtes du Rhône Réserve”, rouge 2006 25,90 Euro
Ein weltweit gesuchter, „unvergesslicher Wein, der alles übertrifft, was man sich vorgestellt hat, den man getrunken haben muss, um es zu glauben”, schrieb Parker bereits über den gleich guten 2001er, den etliche unserer Kunden im Keller liegen haben und der jetzt mit großem Genuss getrunken werden kann! Der fabelhafte 2006er („this estate produces the finest Cotes du Rhones of the appellation”, Parker) erst der dritte herausragende Jahrgang, in dem dieser Überflieger-Côtes-du-Rhône überhaupt vinifiziert wird, lässt wegen seines einzigartigen finessenreiches Stils vielen wesentlich teureren Châteauneufweinen nicht die Spur einer Chance und gehört zu meinen persönlichen Lieblingsweinen im großen Jahrgang 2006 der südlichen Rhône! Die Ursache für diese singuläre Qualität eines Côtes du Rhône liegt darin, dass die erstklassigen Weinberge, aus denen die Trauben stammen, zwar 1931, zur Zeit der Gründung der AOC, in die Appellation aufgenommen werden sollten, aber die damaligen Besitzer sich weigerten, die dafür fälligen Gebühren zu bezahlen, so dass seither die vorzüglichen Trauben dieses ausgezeichneten Terroirs „nur” zu einem Côtes-du-Rhône verarbeitet werden dürfen. Und ein Châteauneuf du Pape, werte Kunden, ist nichts anderes als ein „geadelter” Côtes du Rhône, DER Grand Cru der Rhône sozusagen. Die sandigen Parzellen, die für die singuläre burgundische Eleganz dieses Leuchtturms unter den Côtes-du-Rhôneweinen verantwortlich zeichnen, beginnen unmittelbar neben dem Weingut und liegen nahe den gleichartigen legendären Parzellen von Rayas, die infolge ihrer Sandböden einen ähnlich feinsinnigen Stil ergeben.

Unser CdR-Réserve (eine Cuvée aus 87% Grenache und 13% Mourvèdre), der in einem tieffarbenen Violettrot ins Glas läuft, betört in seiner phantastisch feinen Nase mit Wogen von süßen schwarzen Kirschen, Cassis, edler Grand Cru Schokolade, noblen orientalischen Gewürzen, feinsten Thymian- und Rosmarinaromen und Noten von duftigen Veilchen und roten Rosen. Je mehr Sauerstoff der Wein bekommt, desto intensiver entfalten sich auch rauchige Aromen, die an edle dunkle Tabake denken lassen. Am Gaumen brilliert dieser Burgunder unter den CdR mit geschliffen-seidigen Tanninen, seiner komplexen Struktur und schwebenden Leichtigkeit und macht süchtig gar mit seiner feinst balancierten, verführerischen Süße.

Sicher: Der beste CdR des Jahrgangs (was Parker mit sensationellen 93 Punkten für unseren 2006er in der brandaktuellen Internetausgabe seines wine advocate 179 unterstreicht) kann in Anbetracht des enormen Aufwandes in Weinberg und Keller nicht billig sein. Doch in Anbetracht derart singulären Genusses und der qualitativen Überlegenheit gegenüber den meisten Châteauneufweinen ist dieses geniale Meisterwerk geradezu ein Schnäppchen!
Wegen der kleinen Produktionsmenge dieser Perle müssen wir leider die Abgabe auf max. 6 Flaschen pro Kunde begrenzen.
Genussfreude ab sofort, Höhepunkt 2010 bis nach 2015.


max. 6 Flaschen pro Kunde / 93 Parkerpunkte


„Unlimited” können wir Ihnen die Kronjuwelen eines der größten Weingüter Frankreichs anbieten:

154206 Clos du Caillou, Châteauneuf-du Pape „Les Safres”, rouge 2006 29,95 Euro
In der Nase ein expressives, feinwürziges, pfeffriges und verführerisch süßliches Aromenbukett (leckere Waldfrüchte, Heidelbeeren, Cassis, Sauerkirsche, Tabak, Zedernholz, Thymian, Rosmarin, Lavendel, Salbei und Weihnachtsgewürze), in seiner delikaten Fülle und Finesse „an Pomerols der Spitzendomaine Lafleur erinnernd” schrieb Parker bereits über den in seiner hedonistischen Art sehr ähnlichen und gleich großen 2000er. Auf der Zunge dicht, tief, komplex, eine verführerische Textur, eine trinkanimierende Säurestruktur und würzige, feinst strukturierte Tannine, die beispielhaft demonstrieren, dass die Gerbstoffqualität maßgeblich die Qualität eines Weines bestimmt; lang anhaltend, ein Klassewein aus Châteauneuf! Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, ist begeistert: „Welch burgundische Finesse, welch tänzerische Beschwingtheit, welch feine Würze!”
Sicherlich einer der größten Weinwerte Châteauneufs, der sich wegen seiner großartigen Tanninstruktur schon heute mit großem Genuss trinken lässt, Höhepunkt 2011 bis nach 2025.



Clos du Caillou
Verantwortlicher Regisseur für die Weinbergs- und Kellerarbeit: Bruno Gaspard
In seinen Händen keine Brotlaibe, sonder Prachtexemplare der großen Kieselsteine von Châteauneuf

154606 Clos du Caillou, Châteauneuf-du-Pape, „Les Quartz” rouge 2006 49,00 Euro
Dieses extrem mineralische, satt rubin- und purpurrote Gewächs schmeckt wie ein imaginärer Verschnitt eines „Cool-Climate-Weins” und eines majestätischen Châteauneuf-du-Pape mit einem gigantischen Potential – wahrhaft ein echter Blockbuster und unter Kennern bereits längst als ein Grand-Cru-Burgunder unter den raren Weltklassegewächsen aus „Ch9” angesehen! Woher kommen diese Anklänge an die viel weiter nördlich gelegene Goldküste, die Côte d’Or? Nun, dieser ungemein komplexe und nachhaltige Wein stammt von einer sehr mineralischen, kiesel- und kalkhaltigen Parzelle, die mit roten Steinen übersät ist (daher aufgrund der hohen Nachttemperaturen im Sommer infolge der Wärmespeicherung durch die Steine und seines 15%igen Syrahanteils gänzlich andersartig in der Stilistik als der nachfolgende Réserve; wenn dieser der Musigny unter den Châteauneufweinen ist, dann verkörpert der Quartz die Essenz eines Chambertin im Stile Dugat-Pys) und mit ihrem Kalkgehalt für jenen Biss, jene Finesse und jene Tiefe sorgt, die auch den größten Burgundern zu eigen ist. Eine unergründliche geologische Tiefe ist bei jedem Schluck zu spüren, dabei taucht die Zunge in eine Orgie von Aromen ein: vor allem süße, reife, pralle Kirschen, schwarze Johannisbeeren und Brombeeren sowie Noten von Minze, edler Schokolade, Kaffee – und von gegrilltem Fleisch sowie Röstaromen, wie bei großen Nordrhônegewächsen. Im edlen, nachhaltigen, vibrierenden Abgang zeigt sich schließlich jene salzige mineralische Note, wie man sie sonst nur von großen Burgundern kennt. Wie stets ist der Quartz im Jungweinstadium nach seiner Abfüllung unnahbar und strahlt dieses fast schon dramatische Paradoxon aus Feuer und Kühle gleichzeitig aus. Das ist quasi flüssiges Gestein! In seiner Aromatik und ganzen Anlage ist dieser Wein einzigartig und damit völlig unverwechselbar in der gesamten Appellation; unzweifelhaft einer der größten Châteauneuf-du-Pape-Weine in diesem gigantischen Jahrgang!
Zu genießen ab 2010, Höhepunkt 2014 bis etwa 2030.



154506 Clos du Caillou, Châteauneuf-du-Pape, Réserve rouge 2006 79,00 Euro
Welch betörend seidige Essenz der Grenache (vermählt mit den Edelreben Mourvèdre und Syrah)! Der sanfte Weingigant von den besten sandigen Parzellen unseres Weltklassegutes aus Châtaeuneuf-du-Pape erscheint wie eine Reinkarnation, oder besser gesagt wie eine moderne Interpretation, der legendären Kultgewächse von Rayas in den 80er und 90er Jahren. Für meinen persönlichen Geschmack einer der drei größten Châteuneuf-du-Pape aus dem in seiner Stilistik frischesten, balanciertesten und finessenreichsten Jahrgang an der südlichen Rhône seit dem fabelhaften 1999er! Eine Hommage an die Sinnlichkeit der Grenache, eine Ode an eine einzigartige Region, deren beste Trauben über Jahrzehnte hinweg (ein offenes Geheimnis unter Insidern) zur „Veredelung” großer Burgunder herangezogen worden sind. Einfach einzigartig – dieses unkopierbare Meisterwerk!




Les Cailloux - Châteauneuf-du-Pape

Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr schätzen als vorlautes Krachen im Glase!

Zur absoluten Spitzenkategorie der Appellation Châteauneuf-du-Pape gehört ein kleines Weingut, das wahrlich subtil-finessenreiche Qualitäten weit jenseits aller Marmeladenorgien auf die Flasche zaubert, die trotz aller Sorgfalt in der vorbildlichen Kellerarbeit alles andere sind als aalglatte Erzeugnisse moderner Önologie. Stattdessen sind die Flaschen, die den kleinen Keller verlassen, unverwechselbare Originale zwar wiederum burgundischen Charakters, aber in ihrer Stilistik dennoch sehr verschieden vom Namensvetter Clos du Caillou, da puristischer, filigraner und mit weniger Opulenz in der Frucht vinifiziert. Unseren Kunden und uns selbst ist dieser Betrieb in den letzten Jahren zu einem lieben Kleinod geworden ist, das von André Brunel, einem der „intellektuellsten Winzerpersönlichkeiten von Châteauneuf-du-Pape” (Parker), behutsam geleitet wird. Bemerkenswert beständig selbst in schwierigen Jahren, schmecken seine Weine in großen Jahrgängen „himmlisch, wie aus einer anderen Welt stammend” (Parker). Wie alle großen Weine der Welt entstehen diese fast unglaublich finessenreichen Châteauneuf-Trouvaillen zuallererst im Weinberg, in dem uralte Grenacherebstöcke auf einem wahrlich extrem kieseligen Terroir wachsen, das auch den Namen des Gutes „Les Cailloux” („Kieselsteine”) erklärt. Und „Altmeister” André vinifiziert, unbeeindruckt aller törichter Moden, die kommen und gehen, seine Weine unbeirrt in seinem unverwechselbaren feinsinnigen Stil mit höchster Authentizität. Es sind traumhafte, seidige, elfengleich über die Zunge schwebenden Wesen, leise Weine, denen man zuhören muss und die den sensiblen Genießer bezaubern in ihrer betörenden Schönheit. Das sind wahrhaft große Klassiker der Region, die nicht die barocke Fülle der ebenfalls urtraditionellen, aber stilistisch völlig anders gearteten Weine von Pégau ihr eigen nennen oder die expressiv würzige, von schwarzen Trüffeln und Oliven geprägte Aura von Vieux Donjon verströmen, sondern die in ihrer zarten Farbe, ihrer puristischen Finesse und ihrer fast zerbrechlichen Filigranität weit eher an noble Pinot Noirs der absoluten Spitzenklasse erinnern. Jung getrunken bereiten sie bereits absolutes Vergnügen, verfügen aber auch über ein großes Entwicklungspotential. Und vom Preis-Genussverhältnis her selbst an der südlichen Rhône unschlagbar ist ein fabelhafter CdR-Wein, den wir Ihnen, liebe Kunden, ganz besonders ans Herz legen möchten – Seit Jahren ein Bestseller in unserem Programm!


140307 Les Cailloux, CdR „Cuvée Sommelongue” rouge 2007 8,80 Euro
„A sexy wine and a poor man’s Châteauneuf-du-Pape”, so hat Parker diesen ungemein leckeren, duftigen, eleganten Rotwein einmal beschrieben und schon mehrfach mit 90 Punkten geadelt. Fast logisch, das er unseren heute präsentierten 2007er aus dem größten Jahrgang aller Zeiten an der südlichen Rhône als „best buy” beurteilt! Welch traumhafte Cuvée aus 75% erstklassiger Grenachetrauben, dazu Syrah, Mourvèdre, Cinsault und Clairette – einer unserer beliebtesten Klassiker überhaupt! Der leicht süßliche, fein verwobene Duft, subtil geprägt von Waldhimbeeren, Sauerkirschen, Preiselbeeren, schwarzen Oliven, Weihnachtsgewürzen und Kräutern der Garrigue fasziniert selbst Kenner, die sonst nur wesentlich teurere Prestigegewächse genießen. Die samtene Textur des Weines, seine fröhliche Saftigkeit und animierende Würze, seine tiefgründige Beerenfrucht und sein bestens eingebundenes cremiges und schmelziges Tannin, das die Zunge verwöhnt, sowie sein beeindruckender Nachhall heben ihn deutlich aus dem belanglosen Meer uniformer Rhône-Weine empor. Dieser herrliche CdR aus einem absoluten Jahrhundertjahrgang ist das genaue Gegenteil eines marmeladigen, überkonzentrierten Monsterweins, es dominieren vielmehr spielerische Eleganz und burgundische Finesse. Welch charaktervoller Trinkspaß für jeden Tag, das ist Individualität pur statt belangloser Uniformität! Dieses südfranzösische Weinvergnügen setzt souveräne Maßstäbe in Sachen Preis und Genuss und hat weltweit keine Konkurrenz zu fürchten. Die beste ‚Cuvée Sommelongue’ aller Zeiten, eine traumhafte Qualität, die bei vielen anderen Gütern als wesentlich teurerer Châteauneuf-du-Pape-Wein vermarktet würde.

Wir lieben diesen urwüchsigen CdR so ehrlich und natürlich wild, wie er sich heute präsentiert. Wer ihn zarter und burgundischer vorzieht, sollte noch ein bis zwei Jahre mit dem Genuss warten. Christina Hilcker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, notiert begeistert: „Dieser feine Wein trinkt sich mit einer solchen Freude und einer solch erfrischenden Leichtigkeit, dass ich, ohne Parker zu nahe treten zu wollen, eher sagen möchte, dies ist nicht der Châteauneuf des armen, sondern des klugen Mannes, denn derartige Weine zu finden und zu genießen in dieser Perfektion bereichern jeden Weinfreund um eine Trinkerfahrung, die genauso kostbar sein kann, wie der Genuss einer teuren Prestigecuvée.”



140106 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape „Les Cailloux”, rouge 2006 26,00 Euro
Welche geniale Demonstration, dass auch ein Châteauneuf-du-Pape in den begnadeten Händen eines Winzermagiers nichts anderes als Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse und Frische sein kann, ein dichter, delikater Saft, ein verschachtelter Baum voller Früchte, die auf einem festen mineralischen Bett ruhen – das ist wahre originäre Größe! André Brunel hat in 2006 wieder einen seiner legendären, subtilen, traditionellen Châteauneufweine vinifiziert, die geprägt sind von reifen Grenachetrauben uralter Reben (die ältesten wurden 1889 gepflanzt!), die auf den extrem kieseligen Böden mit den berühmten ‚galets roulés’ wachsen: Eine rubinrote Farbe mit purpurnen Reflexen und eine vibrierende Finesse kristallisieren sich im Glas! Die Nase taucht ein in ein intensives, burgundisch-feines Bukett von intensiven Sauerkirschnoten und Hagebutten sowie ätherischen Anklängen an Rosen, Veilchen, Eukalyptus und wilde Kräuter der Garrigue. Noble Schokoladenaromen, Nelken, Zimt und Lakritznoten, begleitet von erdigen Noten (Waldboden, Trüffel), vermählen sich mit einer feinen, steinigen Mineralität. Dieser fabelhafte Wein gleitet auf die Zunge wie flüssiger Samt, die feinkörnige Säure ist traumhaft verwoben mit einer reifen, geschmeidigen, extraktsüßen Frucht, geschliffenen, kühlen Tanninen und wiederum einer abgrundtiefen Mineralität. Ein ganz feiner, nobler Wein und dennoch von gewaltiger Kraft, der wie Seide über die Zunge gleitet: Chapeau, André Brunel! Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten ist dieser urwüchsige Klassiker einer der größten Weinwerte dieses phantastischen Jahrgangs in Châteauneuf-du-Pape! Ein originärer Grenachewein, ein leiser Wein, der in keinster Weise vorlaut im Glase kracht. Im Gegenteil, er will, dass man ihm aufmerksam zuhört. So viele moderne Châteauneuf-Gewächse protzen und prahlen lautmalerisch mit sirupartiger Substanz – Brunel hingegen ist der Altmeister von Finesse, Frische und Eleganz! Reife Grenache von uralten Reben singen hier ihre unverwechselbare Weise!
Höchster Trinkgenuss ab sofort (Dekantieren empfohlen, schmeckt selbst einen Tag nach dem Öffnen aus der angebrochenen Flasche ausgezeichnet, tolles Reifepotential!) bis mindestens 2020.



140206 Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape „Centenaire”, rouge 2006 120,00 Euro
André Brunel ist ein Charakterkopf, der unvergleichliche Weinunikate produziert, die duftig sind, transparent und trinkfreudig wie allergrößte Burgunder. Und der Centenaire ist sein Meisterwerk – „a hedonistic, high class offering”, Parker!



Burgund 2006

In der qualitativen Spitze steht dieser klassische Jahrgang mit seinem hedonistischen Trinkvergnügen dem kraftvoll opulenten 2005er in nichts nach. Diesem persönlichen Urteil nach drei Verkostungsreisen und der Degustation von Hunderten von Weinen stimmen Winzer und Weinkritiker gleichermaßen zu!

Burgund 2006 bildet in seiner qualitativen Spitze zusammen mit seinem Zwillingsjahrgang 2005 den besten Jahrgang seit 1978 – Allen Meadows, wohl der weltweit einflussreichste Burgundkenner und -kritiker, urteilt begeistert: „Ein exzellenter Jahrgang, ein würdiger Nachfolger von 2005 mit klassischen Weinen von phantastischer Reinheit und Transparenz, heterogener in der Qualität, aber bisweilen noch größer als 2005.” Meadows Urteil hat es auf den Punkt gebracht: In der Breite des Jahrgangs ist zwar der Sonnenjahrgang 2005 das Optimum, denn die Bedingungen waren so gut, dass ähnlich wie im Bordelais selbst die schlechtesten Winzer passable bis gute Weine hervorbrachten. Doch bei den Spitzenwinzern will den Burgund-Aficcionados 2006 noch ein Wimpernschlag besser gefallen, da in diesem kühleren Jahrgang (in dem man im Weinberg extrem penibel arbeiten musste mit einer rigorosen Selektion, was sich nur eine qualitätsbesessene Winzerelite antut) die Kardinalstugend eines großen Burgunders, seine in der ganzen Welt unerreichte Finesse und Präzision in der Frucht (in 2005 faszinieren vor allem die innere Dichte und Kraft) so perfekt zum Tragen kommen wie letztmalig wohl im Legendenjahrgang 1962 – wie sich ältere Winzer mit vor Freude zittrig erregter Stimme erinnern! 2006 im Burgund heißt daher bei den Weltklassewinzern höchste Expression des Terroirs verbunden mit einer traumhaften Transparenz und einer sinnlich-präzisen Frucht wie seit Generationen nicht mehr. Wahrlich die Essenz des Pinot Noir in einer Stilistik, die frühes Trinkvergnügen verspricht (weit vor den 05ern), aber auch ein Potential von 20 bis 30 Jahren und mehr! Des kundigen Weinliebhabers Herz – Was begehrst Du mehr?



Domaine Dujac - Morey-St.-Denis

Jacques Seysses legendäre Pinot Noir gelten als Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse!

Jacques Seysses, eine charismatische Persönlichkeit, gehört zu den großen lebenden Legenden des burgundischen Weinanbaus: In 40 Jahren höchst traditionellen Weinmachens hat er sich einen mythischen Namen unter Liebhabern eines Pinot-Noir-Stils erworben, der weltberühmt ist für seine Struktur, seine sprichwörtliche Finesse und seine schwebende Eleganz. Maßgeblich geprägt wird Seysses’ Philosophie als Winzer von der Erkenntnis, dass schon vor einem Jahrhundert, als erst wenige technische Hilfsmittel verfügbar waren, herrliche Weine im Burgund produziert wurden. Daher basiert seine Philosophie auf drei Säulen: Der sorgfältigen Kultivierung der Weinberge, der ständigen Verbesserung des Traubengutes und einer traditionellen Ausbauweise der Weine im Keller. Seinem unumstößlichen Credo nach sollte in die Entwicklung der Weine möglichst wenig eingegriffen werden.

Domaine de Triennes
Jacques, Jeremy und Rémy Seysses

Ziel aller Weinbergsarbeit ist es, möglichst reife und gesunde Trauben zu produzieren. Hier verfügt Jacques über einen wertvollen Schatz von sehr alten Reben aus einer Zeit, als noch nicht von Rebklonen die Rede war, die sehr kleine, kerngesunde Beeren tragen und die maßgeblich verantwortlich sind für eine deutlich höhere Komplexität der erzeugten Weine als bei vielen anderen Betrieben, die auf gezüchtete Klonen setzen. Jacques bezeichnet sich zwar ausdrücklich nicht als Bio-Winzer, da er den Kult ablehnt, der mit entsprechenden „Ideologien” zusammenhängt, doch als Weinbergs-Perfektionist arbeitet aber schon seit 1986 nach biologischen Prinzipien mit einer kompromisslosen Traubenselektion während der Ernte.

In der penibel sauberen Kellerarbeit („Mein Lehrmeister verbrauchte dreimal soviel Wasser, wie er Wein erzeugte und das habe ich von Anfang an auch so gemacht”.) orientiert sich Jacques Seysses an den altbewährten Traditionen, welche die Gewächse des Burgund zu weltweit einzigartigen Weinpersönlichkeiten haben werden lassen. Der spontan mit wilden Hefen vergorene Most wird in aller Regel nicht gekühlt und Entrappen ist in reifen Jahrgängen verpönt (nur in schwierigen Jahren wird ein Teil der Stiele entfernt), so dass die großen Weine von Dujac stets eine etwas hellere Farbe besitzen und in der Jugend viel verschlossener wirken als mit kellertechnischen Kniffen beeinflusste Weine. Aber dann, wenn sie entwickelt sind, verfügen sie über eine derartige Finesse, wie sie sonst auf der Welt vielleicht noch bei einer Handvoll weiterer Spitzendomainen zu finden ist. Zu dieser ungemein feinen Stilistik trägt auch bei, dass kein Presswein, sondern nur der „vin de plaisir” zum Ausbau in den erlauchten Fässern bester französischer Provenienz verwendet wird. Dujacs legendäre Pinot Noir stehen in ihrer Stilistik daher für den Gegenpol zur Opulenz; sie gelten vielmehr weltweit als die Inkarnation der sprichwörtlichen burgundischen Eleganz und Finesse!
Beim Fassausbau geht Jacques ungemein akribisch vor. Die Grands und Premiers Crus aus allen Jahrgängen reifen ähnlich wie bei den großen Domainen Liger-Belair und Romanée-Conti zu 100 % in neuen Fässern, die Villages-Weine werden in zweijährigen und älteren Fässern ausgebaut. Um die Qualität der Hölzer Jahrgang für Jahrgang auf höchstem Niveau zu sichern, kaufen Jacques und einige gleich gesinnte Freunde gemeinsam allerbestes Allier-Holz ein und lassen es vor der Verarbeitung drei Jahre lang an der Luft trocknen! Da eine zu starke Anröstung der Fassdauben einen aufdringlichen, strengen Holzgeschmack im Wein bewirken würde, bevorzugt Seysses mit sensibler Könnerschaft gefertigte Fässer mit möglichst geringem Anröstungsgrad!
Die Weine verbringen bis zu 16 Monate in diesen erstklassigen Fässern und werden nur einmal, im April oder Mai nach Ablauf der malolaktischen Gärung, abgestochen. Die bei der extrem sanften Behandlung der Dujac-Rotweine stets geübte Sorgfalt ermöglicht es, die Abfüllung in den meisten Jahren ohne Schönung und immer ohne Filtration durchzuführen. Dieser Liebe zum Detail, dem bedingungslosen Perfektionismusstreben und der Leidenschaft für großen Wein ist es zu verdanken, dass ein Dujac-Wein stets nicht nur einfach sehr gut, sondern traumhaft komplex und emotional zutiefst berührend ist: Feinste Frucht trifft feinste Mineralität! Finesse und erotischer Schmelz vermählen sich zu unvergleichlichen Gesamtkunstwerken, die Jacques Seysses, einer der großen Winzermagier des Burgunds, in einer Melange aus kreativer Intelligenz, einem einzigartigen Wissens- und Erfahrungsschatz und ungemein viel Bauchgefühl kreiert. In einem Traumjahrgang wie 2006 sind es in der Spitze Gemälde für die Ewigkeit: Diese individuellen Weinpersönlichkeiten sind zweifellos die Quintessenz des Pinot Noir, eine Hommage an eine der größten Reben der Welt, einer launischen Diva von verletzlicher Fragilität, je nach Jahrgang spielerisch leicht, dann wieder voller, jedoch immer komplex, fein und wundervoll seidig, von großer Tiefe und Eleganz. Pinot Noir in einer Dimension, die man geschmeckt haben muss, da sie sich letztendlich in ihrer Komplexität jeder Beschreibung entziehen! Besser als die großen Meisterwerke von Dujac kann Pinot Noir nicht schmecken, nur anders. Und dies ist in der Tat eine vinologische Liebeserklärung!


229306 Dujac Fils & Père, Puligny Montrachet, blanc 2006 36,00 Euro
Neben seinen legendären Pinot Noirs vinifiziert Jacques Seysses weltweit gesuchte Weißweinraritäten der Spitzenklasse: Und was haben wir hier für einen feingliedrigen, traumhaft rassigen, eleganten und finessenreichen Chardonnay! In der Nase mineralische sowie fein rauchige Aromen und betörende Anklänge an Haselnuss; am Gaumen reichhaltig, herrlich saftig, mineralisch, wegen seiner prägnanten Säurestruktur wunderbar frisch, damit äußerst trinkanimierend und schon in seiner Jugend mit größtem Vergnügen zu genießen. In seiner Stilistik eher der „mineralisch-rassige” als der opulent-cremige Typus, auf der Zungenmitte mit einem frischen Kern von Reineclauden und Quittengelee versehen, dazu weiße Blumen und Anklänge an Brioche, sehr harmonisch, erfrischend, toller Allrounder! Ein fröhlich-saftiger Gaumenschmeichler mit wahrhaft geschliffenem Charakter, ein betörender Charmeur, auf der gleichen Qualitätsstufe wie viele doppelt so teure Prestigeweine aus Meursault! Große Qualität aus einem Weißweinjahrgang der Superlative!
Zu genießen ab sofort bis 2015, mindestens.



228106 Dujac, Morey Saint Denis rouge 2006 55,00 Euro
Der beeindruckendste Aspekt bei Jacques Seysses ist, dass jeder Wein hier irgendwo zwischen sehr gut und groß angesiedelt ist, etwas, was man selten in Burgund findet. Diese außergewöhnliche Güte und Authentizität der erzeugten Weine demonstrieren auf der Domaine Dujac seit jeher die Dorflagen, welche von solch erlesener Güte sind wie Premier Cru-Lagen bei anderen bekannten Erzeugern! Welche Reintönigkeit und Rasse definiert diesen großartigen Morey. Die Süße und Finesse der Tannine, die sanfte Samtigkeit des Stoffes, sein Schmelz und die betörende Aromatik nach bitter-süßen Kirschen, dunklen Waldbeeren und Johannisbeeren lösen Emotionen aus. Und am Gaumen: Welch seidene Textur bei bemerkenswerter Konzentration und einem betörenden langen Nachhall! „Kann es eine Dorflage von besserer Qualität geben?”, so Parkers rhetorische Frage. „Un terroir magnifique” eines großen Winzers!
Zu genießen ab Mitte 2009, Höhepunkt 2010 bis 2016+.



229106 Dujac Fils & Père, Chambolle Musigny, rouge 2006 39,90 Euro
Wer Jacques Seysses persönlich kennt und damit seinen Ehrgeiz, den verwundert es nicht, wie eindrucksvoll dieser elegante Chambolle Musigny die Maßstäbe für seine Appellation definiert: Das ist personifizierte Finesse! Bereits diese großartige Dorflage ist bei Jacques ein echter Terroirwein: Der Köstlichkeit und Delikatesse dieses traumhaft gelungenen Chambolle vermag niemand zu widerstehen. Welch betörendes süßliches Aroma: ein Kaleidoskop an Blumenblüten, dazu Waldhimbeeren, edle Gewürze und zarte Rauchanklänge. Welch „vin de plaisir” und zugleich einer des Terroirs! Eine Sinfonie an Feinheit mit seidenen Tanninen, die den Rang Chambolles als einer der großartigsten Appellationen Burgunds demonstriert!
Zu genießen ab Mitte 2009, Höhepunkt 2010 bis 2018.



229206 Dujac Fils & Père, Geyrey Chambertin, rouge 2006 39,00 Euro
Traumhaft verführerischer Pinot Noir, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeerig-erdiger Duft mit Anklängen an reife Schwarzkirschen und Lakritze von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Chambertin-Weine der Domaine Dujac kennzeichnen. Am Gaumen bei aller Fülle, Dichte und Konzentration (DER große stilistische Unterschied zum Morey und zum Chambolle Musigny) feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität, traumhaft würzige Noten und feinere, geschliffenere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir ab Frühjahr 2009, Höhepunkt 2010 bis 2018.



228306 Dujac, Gevrey Chambertin 1er cru „Aux Combottes” rouge 2006 120,00 Euro
Alte Reben besten genetischen Materials dieser zwischen Latricières-Chambertin und Clos de la Roche befindlichen herausragenden 1er Cru Parzelle liefern den Ausgangsstoff für einen heißen Kandidaten für den besten Premier Cru des klassischen Traumjahrgangs 2006. Kein Wunder bei dieser exorbitanten Qualität, dass man Mitte des 19. Jahrhunderts in einer internen Burgund-Klassifikation den Combottes gleichrangig mit allen Gevrey-Grand Crus (mit Ausnahme von Chambertin und Clos de Bèze) als 2ème classé einstufte. Angesichts der singulären Spitzenweine von Jacques Seysses aus dieser Renommierlage kann man das nur all zu gut nachvollziehen. Welch traumhafte Fruchtsüße in der Nase! Edle Kirscharomen, Cassis, Schwarzbeeren, zart unterlegt von geröstetem Fleisch, asiatischen Gewürzen und feinsten Holznoten. Masculiner in seiner Stilistik als die Dorflagen, aber dennoch: Welch delikate Feinheit am Gaumen, welche Ausgewogenheit und traumhafte Harmonie: Die Zunge jubiliert! Ein „Muss” für Liebhaber sinnlicher Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz mehr zu schätzen wissen als marmeladige Fülle. Unglaublich schöne Balance und ungemein lang mit noch präsenten, doch geschliffenen Tanninen!
Zu genießen 2011 bis nach 2020.



228406 Dujac, Charmes Chambertin, rouge 2006 129,00 Euro
Dieser fabelhafte Grand Cru (eine Assemblage verschiedener Parzellen von Mazoyères und den Urparzellen des Charmes) besitzt alle positiven Attribute, die diese legendäre Lage weltberühmt gemacht haben: einen überwältigenden Charme, eine herausragende Länge und eine Samtigkeit des Stoffes, die emotional berührt. In der Nase ein Korb voller Kirschen, Anklänge an edle Schokolade, Süßholz sowie würzige Noten. Ein nobler Kern intensiver Mineralität und kühle, rassige, fabelhaft seidene Tannine verwöhnen, ja streicheln die Zunge. Unglaubliche Komplexität, sensationelles Finale, unendliche Länge!
Von allen Grand Crus der Domaine Dujac wohl am frühesten trinkreif, zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2013 bis nach 2020.


max. 3 Flaschen pro Kunde


228506 Dujac, Clos Saint Denis Grand Cru, rouge 2006 185,00 Euro
Dujacs Clos Saint Denis ist eine Legende! Hier wohnt man dem Urtypus eines Grand Cru bei, einer scheinbar paradoxen Allianz von Kraft, Rasse und unkopierbarer Eleganz. Eine perfekte Symphonie der Zartheit, ein Mozart der Côte de Nuits, ein puristischer, ungemein tiefgründiger, zuvörderst jedoch fabelhaft feiner Wein, ein magisches Gewächs mit einer schier unendlichen Aromenkomplexität und einem nicht-enden-wollenden Abgang! Für meinen persönlichen Geschmack verkörpert er schlicht das Ideal eines unkopierbaren Clos Saint Denis.
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2014 bis nach 2020.


max. 3 Flaschen pro Kunde


228606 Dujac, Clos de la Roche Grand Cru, rouge 2006 185,00 Euro
Jacques Seysses erzeugt in großer Regelmäßigkeit seit Jahren einen Clos de la Roche, der die Quintessenz seines weltberühmten Terroirs verkörpert, der unstrittig zu den größten Lagen des Burgund gehört. Emotion pur! Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Harmonie, aber auch an die Kraft und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und der die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag. Gehört für meinen persönlichen Geschmack zu den 5 besten Weinen des Jahrgangs in Burgund!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2014 bis nach 2025.


max. 3 Flaschen pro Kunde



Domaine Rossignol-Trapet – Gevrey-Chambertin

Die von der französischen wie der internationalen Fachpresse enthusiastisch gefeierte Aufsteigerdomaine des Jahrzehnts, Rossignol-Trapet, fasziniert mit traumhaften Pinot Noirs aus biodynamischem Anbau

Domaine Rossignol-Trapet

Gevrey-Chambertin verkörpert mit seinen 9 Grand Crus das Flaggschiff der Côte de Nuits mit herrlich dichten, fein strukturierten Pinot Noirs, die neben ihrer großartigen Konzentration, einzigartigen Fülle und fabelhaften Struktur in ihrer schönsten Ausprägung auch den Finessenreichtum und das Spiel der besten Weine des benachbarten Morey-Saint-Denis und des ein paar Kilometer weiter südlich gelegenen Chambolle-Musigny in sich vereinen, da die nächtliche Kühle an den oberen Hanglagen für eine traumhafte Aromenvielfalt und -konzentration verantwortlich zeichnet. Diese Vermählung von vibrierender Mineralität mit formidabler Kraft, von unvergleichlicher Finesse mit Fülle und Aromenreichtum lässt Liebhaber dieser Prestige-Appellation gar „vom Gipfelpunkt Burgunds” (Gaston Roupnel) schwärmen, deren Grand Crus sich bis zu 30 Jahre und länger prachtvoll entfalten können!

Domaine Rossignol-Trapet
Die Brüder David und Nicolas

Und aus dieser reizvollen Prestigeappellation kommt DER Senkrechtstarter des Jahrzehnts im Burgund, eine von zwei sympathischen Brüdern, David und Nicolas, geleitete Domaine, deren Spitzenweine in 2005 von Jancis Robinson ex aequo mit den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen von Romanée-Conti und den der anderen Superstars des Burgund bewertet wurden. Auch Patrick Essa, der in Frankreich einen hervorragenden Ruf als intimer Burgundkenner besitzt, urteilt gleich euphorisch: „Die noch relativ unbekannten Gebrüder Rossignol-Trapet haben ihre Qualitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Ihre Pinot Noirs gehören zum höchsten Qualitätsniveau von Gevrey-Chambertin!” Wie kam es zu dieser Qualitätsrevolution auf einer Domaine im Herzen von Gevrey, die bis vor wenigen Jahren nur wirklichen Eingeweihten ein Begriff war? Nun, großartige Parzellen mit uralten Reben (teilweise vor dem ersten Weltkrieg gepflanzt), die zu den besten des Burgunds gehören und eine extreme Pflanzdichte (10 bis 11.000 Pflanzen pro Hektar) garantieren einen hohen Extraktgehalt der Weine. Zusammen mit dem tradierten Wissen von vielen Generationen und den neuen Ideen der jungen Brüder David und Nicolas, die sich nach ihren Studien auf berühmten Weinbauschulen in Beaune und Toulouse bedingungslos dem biodynamischen Anbau zuwandten, legen sie die Basis für die sagenhaften Qualitäten, die Jahrgang für Jahrgang infolge der fortschreitenden Regeneration der Böden und der subtilen Fortschritte in der Weinbergs- und Kellerarbeit in immer atemberaubendere Höhen katapultiert wurden.

„Wir sind keine weltfremden Spinner oder Dogmatiker. Doch nur mit dem Verzicht auf Pestizide und Düngemittel und der aktiven Hilfe für unsere Böden können wir unser Terroir gesund erhalten und eine lebendige Erde voller Mikroorganismen schaffen, die komplexe, hocharomatische Trauben gebiert, die in jeglicher Hinsicht vor Gesundheit und Vitalität strotzen”, erläutert David engagiert die Weingutsphilosophie. Die in biodynamischem Anbau produzierten Trauben aus niedrigen Erträgen werden natürlich ausschließlich von Hand gelesen, zweimal, im Weinberg und auf einem Tisch im Keller, sorgfältig selektiert und so schonend wie möglich auf traditionelle Weise verarbeitet. Ob und wie viel entrappt wird, hängt ab von den Gegebenheiten des Jahrgangs, vergoren wird spontan mit natürlichen wilden Hefen und bei moderaten Temperaturen und der Ausbau erfolgt mit wohldosiertem Holzeinsatz so behutsam und sensibel wie nur irgend möglich. David und Nicolas möchten die „leisen” Aromen des Pinot Noir herausarbeiten und balancierte, harmonische Weine voll feinduftiger Frucht, tiefer Mineralität und reifem Tannin erzeugen. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie für jeden einzelnen Wein liefert höchst authentische terroirgeprägte Gewächse, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Aromen der Edelrebe Pinot Noir zum Klingen bringen. Kein Wunder, dass vom einfachen Bourgogne rouge über die Dorflagen bis hin zu den sinnlichen Grand Crus alle Weine zur absoluten Spitze des Burgunds zählen! Welch unvergleichliche Hommage an eine der großen Rebsorten der Welt: Feinste Frucht trifft traumhafte Mineralität! Diese höchst charaktervollen Weine sind mir eine absolute Herzensangelegenheit und ich bin sicher, dass sie allen Kunden ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen.

Domaine Rossignol-Trapet

219006 Rossignol-Trapet, Bourgogne, rouge 2006 14,50 Euro
Finesse und Komplexität heißen die Kardinalstugenden eines großen Pinot Noir. Nicht Extraktion, Kraftmeierei, Holzorgien oder extreme Farbtiefe. Ein exzellenter Burgunder soll fein, duftig, tief und elegant in seiner Aromatik sein und seidig über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Und diese von Liebhabern in aller Welt geschätzten Eigenschaften versinnbildlicht in stilbildender Qualität bereits unsere so ungemein preiswerte, feinsinnige, mineralische „Einstiegsdroge” aus bestens gepflegten, bis zu 50 Jahre (!) alten Reben im biodynamischen Anbau, die den Maßstab in ihrer sympathischen Preisklasse im gesamten Burgund mitdefinieren: „This is very Gevrey in character”, lobt Meadows unser 2006er Juwel begeistert. Oder wo sonst noch bekommen Sie eine derartig hohe Qualität zu solch kundenfreundlichem Preis? In der Nase begeistert dieser Referenz-Burgunder mit einem traumhaften Duft nach kleinen roten und blauen Früchten (Himbeeren!) und reifen schwarzen Sauerkirschen: Am Gaumen eine erstaunliche Dichte für einen „einfachen” Bourgogne, ungemein feingliedrig und delikat mit zarten erdigen Anklängen; ein präsentes feines Säuregerüst sowie edle Tannine versprechen eine harmonische Entwicklung über die nächsten 5 Jahren! Doch welch traumhafter Trinkgenuss wird sich bereits ab Frühjahr nächsten Jahres einstellen, wenn dieser reintönige Pinot Noir sich nach seiner Abfüllung in der Flasche harmonisiert haben wird.



219106 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin, rouge 2006 29,90 Euro
Die sympathischen Rossignol-Brüder möchten die betörenden Aromen des Pinot Noir nicht durch neues Holz überlagern. Deshalb kommt bei den Dorflagen nur ca. 20 % neues Holz zum Einsatz. Diese vorbildliche Qualitätsphilosophie liefert feinfruchtige Weine, die ohne übermäßige Extraktion die delikaten Eigenarten ihrer Terroirs präzise und authentisch zum Ausdruck bringen. So auch bei diesem verführerischen Pinot, dessen komplexer, zartrauchiger, dunkelbeeriger Duft (Brombeere und Cassis, fein verwoben mit frisch geschrotetem schwarzen Pfeffer und zarten Noten von Eukalyptus) von der Finesse und der betörenden Süße geprägt ist, welche die Stilistik der großen Rotweine von Rossignol-Trapet kennzeichnen. Die erstklassigen Trauben für diese großartige Dorflage stammen von 5 verschiedenen Terroirs, die mit ihren unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen zur Vielschichtigkeit dieses großartigen Villages-Weines beitragen. Am Gaumen bei aller Fülle und Dichte feinst balanciert, sehr harmonisch, enorm frisch, sehr elegant und mit herrlich reifen Blaubeeraromen und Kirschanklängen versehen. Tolle Länge, subtile Mineralität und „feinere Tannine, als man sie gewöhnlich in Villages-Weinen findet”, urteilt dezidiert Allen Meadows, zurzeit bezüglich der Weine des Burgund einer der weltweit angesehensten Kritiker.
Zu genießen ist dieser fabelhafte Pinot Noir ab Frühjahr 2009, Höhepunkt 2010 bis 2015.



Domaine Rossignol-Trapet

219706 Rossignol-Trapet, Gevrey-Chambertin „Aux Ételois”, rouge 2006 39,80 Euro
Aus einer einzelnen Parzelle, die wie die Spitze eines Dreiecks in die beiden Grand Cru Lagen Charmes und Griotte hineinsticht, stammen die kleinbeerigen Trauben (so klein, dass sie sich am Stock nicht berühren!) für diese extrem rare und wegen ihrer Feinheit und seidenen Tannine fabelhaft schöne Dorflage, die fast alles überragt, was Sie sonst noch im Burgund im Bereich der Villages-Weine finden können: Patrick Essa, einer der renommiertesten Burgundkritiker Frankreichs, notierte begeistert zum 2005er: „Das ist der Wein aus Gevrey, der am meisten an Chambolle erinnert. Ich kann mich irren, aber ich bin fest überzeugt, dieser delikate, zutiefst harmonische Wein hat das Niveau eines Grand Cru!” Und selbst wenn Essa irrte, dann erwerben Sie mit diesem auch in 2006 traumhaft finessenreichen Pinot mit seinen betörenden Fruchtaromen nach blauen und schwarzen Beeren sowie Veilchen und feinwürzigem Tabak, mit seiner seidenen Mineralität, seiner feingliedrigen Textur und traumhaften Länge (der in der Tat in mehreren Blindproben als ‚Griotte’ eingestuft wurde) zumindest eine Premier-Cru-Qualität, und das zum Preis einer guten Dorflage renommierter Winzer. Einfach ein Super-Schnäppchen!
Zu genießen 2010 bis nach 2020.



Domaine Rossignol-Trapet

219206 Rossignol-Trapet, Gevrey Chambertin 1er Cru „Clos Prieur”, rouge 2006 55,00 Euro
Traditionell ausgebaute Weine der Côte de Nuits verdanken ihren legendären Ruf ihrer einzigartigen Finesse und einer geradezu lasziv-erotischen Fruchtsüße, die fein unterlegt ist von einer faszinierenden Mineralität, die in ihrer nobelsten Ausprägung ungemein präzise und kühl im Charakter die Zunge liebkost. Dieser grandiose Wein aus der phantastischen Lage „Clos Prieur”, die schmeckbar an eine der legendären Grand Crus, Clos de Béze, angrenzt, gereicht seiner berühmten Appellation wahrhaft zur Ehre: Feinheit und Liebreiz paaren sich mit Eleganz, Kühle und Finesse und konkurrieren ernsthaft mit den um ein paar Meter entfernt angesiedelten grandiosen Grand-Cru-Lagen um die Krone des Pinot Noir: „Ein traumhafter Wein zum Niederknien schön”! (Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005) Ein fabelhafter, authentischer Stoff aus handwerklicher, biodynamischer Anbauweise, ein zutiefst emotionaler Wein, der die Seele zu streicheln vermag. Dabei ist auch der 2006 aus DEM großen klassischen Jahrgang im Burgund wie sein grandioser Vorgänger nicht unbedingt ein Favorit von „Körpertrinkern”, sondern brilliert in erster Linie wegen seiner Zartheit und seiner extrem feinen Frucht von Waldhimbeeren und seinen Anklängen an schwarze Kirschen, Veilchen, kandierten Lavendel und edle Gewürze. Auf der Zunge traumhaft präzise, ungemein frisch und mit einer schwebenden Transparenz gesegnet. Welch fabelhafte Balance, welch seiden-cremige Tannine und welch innere Harmonie bei einer sensationellen Länge und fabelhaften Mineralität.
Zu genießen 2011 bis 2020, vielleicht gar bis 2025.



Domaine Rossignol-Trapet
Blick in die „Schatzkammer” der Domaine

219606 Rossignol-Trapet, Chambertin Grand Cru, rouge 2006 125,00 Euro
Feinheit und Finesse sind die Kardinaltugenden eines großen Burgunders! Der Reiz des Pinot Noir in Burgund liegt in der einzigartigen Kombination von Zartheit und Kraft, die selbst außerordentlich reiche und konzentrierte Weine nicht „fett” wirken lässt. Burgunderkenner wissen zudem, dass es nicht im Charakter eines großen Pinot Noirs liegt, seine komplexen Charaktereigenschaften auch nur annähernd im jugendlichen Stadium zu offenbaren. Die einzigartige aromatische Vielfalt dieser magischen Finessenweine erschließt sich erst in ihrer gesamten Komplexität nach einigen Jahren der Entwicklung: Wahre charakterliche Größe braucht Reifezeit – beim Wein wie beim Menschen. Und was haben wir hier einen Wahnsinnsstoff im Glase von der besten Grand-Cru Lage der Appellation: Ein Meisterwerk! Die innere Kraft und Dichte scheinen schwerelos – Sie werden aufgehoben in schwebender Transparenz und einer Feinheit und Eleganz, wie sie nur der größten aller Gevrey-Lagen zu eigen ist. Noblesse oblige! Welch Triumph handwerklicher Winzerkunst und biodynamischer Weinbergspflege: Ein Monument von vollkommener Harmonie, mit einer traumhaften Ausgewogenheit und einer inneren Balance versehen, die unübertrefflich ist. Phantastisch subtile, betörende, komplexe Frucht. Mineralität, Fülle, Feinheit, Kraft, Dichte, Länge: Alle Attribute eines großen Burgunders sind auf den Punkt getroffen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit und Mineralität eines beseelten Pinot Noir, der wie keine andere Rotweinrebe als die Inkarnation von Eleganz und Finesse zu gelten hat und die unvergleichlichsten, brillantesten, aufregendsten und feinsten Aromen ins Glas zu zaubern vermag.
Zu genießen ab 2011, Höhepunkt 2013 bis nach 2025.




Domaine Albert Morot - Côte de Beaune

Michel Bettane: „Geoffroy Choppin de Janvry produziert einige der rassigsten und aufregendsten Weine, nicht nur aus Beaune und Savigny, sondern aus dem ganzen Burgund. Wir sind hier im Herzen des Klassizismus und des Mysteriums der großen Weine”!

Domaine Albert Morot
Domaine Albert Morot

Unser neues Kleinod aus dem Herzen des Burgund, eine angesichts ihrer exorbitanten Qualitäten kurioserweise in Deutschland bis heute nahezu unbekannte Domäne, genießt wegen ihrer authentischen, im traditionellen Stil erzeugten phantastischen Pinot Noir in Frankreich, in den USA und Großbritannien einen fast schon legendären Ruf, was dazu beiträgt, dass alle Weine bereits stets unmittelbar nach der Ernte ab Domaine ausverkauft sind. Ein Umstand, der sich seit dem großen Jahrgang 2005, der von Michel Bettane, dem großen alten Mann des französischen Weins, mit bis zu 19/20 Punkten bewertet wurde, nicht gerade zugunsten neuer Interessenten verändert hat. Es war ausschließlich unserem Leumund unter den französischen Winzern und buchstäblich deren Präsentation in unserem aktuellen Katalog zu verdanken, die Geoffroy Choppin de Janvry derart beeindruckte, dass er bei meinem Weingutsbesuch seine am Telefon geäußerte Meinung („Gerne dürfen Freunde von Michel Bettane bei mir probieren, aber bitte verstehen Sie, dass ich keinerlei Weine mehr zu verkaufen habe”) revidierte und für andere Länder vorgesehene Zuteilungen zu Pinard de Picard auf den deutschen Markt umleitete.

Domaine Albert Morot
Domaine Albert Morot

Unser Dank für diese von uns mit großer Freude aufgenommene Entscheidung gilt Geoffroy Choppin de Janvry, der die uralte Familiendomaine seit dem Jahre 2000 leitet. Und es ist fast unglaublich, wie dieser hochbegabte studierte Agraringenieur binnen weniger Jahre die betuliche Domaine umstrukturiert hat. Mit Feuereifer ging er seit der Zeitenwende ans Werk, beseelt von der Idee, das große Terroir in seinen berühmten Lagen von Beaune heraus zu kitzeln. Umstellung der Weinbergsarbeit auf naturnahen Anbau (erste Parzellen werden zudem ganz auf Bio eingestellt) und strikte Ertragsbegrenzung, die Trauben werden jetzt zugunsten eines feinen, fruchtbetonten Stils viel später und reifer als früher gelesen und zweimal, im Weinberg und nochmals auf einem Sortiertisch im Keller, streng selektiert, der Einsatz von neuem Holz beschränkt sich auf ein absolutes Minimum, um die Klarheit der Pinot-Aromen nicht zu überlagern. Der Ausbau im Keller erfolgt so sensibel und schonend, wie bei den großen Meistern seiner Zunft, völlig ohne Pumpen, nur mit Hilfe der Schwerkraft und nach 14 bis 16 Monaten in bestem Holz edler französischer Provenienz werden die Weine ohne Filtration und Schönung auf Flasche gefüllt. Das Ergebnis solch akribischer Arbeit im Detail: Binnen ganz weniger Jahre katapultierte der Senkrechtstarter die altehrwürdige Domaine in die kleine Elite der besten Rotweingüter der Côte de Beaune.

Domaine Albert Morot
Barriquekeller der Domaine Albert Morot

Es sind jedoch nicht nur die fabelhaften Qualitäten, die in Franreich, England und den USA für das große Renommee unseres neuen Kleinodes aus Burgund verantwortlich zeichnen. Es ist natürlich auch die einzigartige Preis-Genuss-Relation dieser betörenden Gewächse, die absoluten Seltenheitswert, wenn nicht gar singulären Charakter besitzt. Unser bereits 1820 von Albert Morot gegründetes Traditionsgut produziert ausschließlich Premier-Crus (!) auf einige der historisch betrachtet besten Rotweinlagen des Burgund, die schon im ausgehenden Mittelalter berühmt waren für ihre delikaten Pinots mit ihren betörenden Düften! Und alle Weine kosten gerade einmal zwischen 28 und 35 Euro, Preise, zu denen Sie, werte Kunden, bei den anderen Prestigegütern des Burgunds heute nicht einmal eine Dorflage erwerben können! Daher sind diese höchst authentischen Pinot Noir wahre Glücksfälle im Leben eines jeden Burgund-Aficcionado. Lassen Sie sich, werte Kunden, diese Trouvaillen aus einer der großen Renommierregionen der Welt auf keinen Fall entgehen: Großer Genuss kann auch im Burgund ungemein preiswert sein!


Domaine Albert Morot
Strenge Selektion der erstklassigen Reben

232006 Morot, Savigny-les-Beaune 1er Cru „La Bataillère aux Vergelesses”, rouge 2006 28,00 Euro
„La Bataillère aux Vergelesses” ist eine ebenso kleine, wie phantastische Monopollage mit 45 bis 60 Jahre alten traumhaft gepflegten Rebstöcken, die stilvolle Weine mit großer Klasse und einem enormem Reife- und Entwicklungspotential gebiert! Schon die klassisch-noble Nase offenbart einen gleichermaßen lasziv- verführerischen wie kraftvollen Burgunderstil. Betörende Aromen entströmen dem Glase: Saftige, reife Sauerkirschen, dunkle Beeren und Cassis vermischen sich mit intensiven Gewürznoten, die an Zimt, Nelke, Zedernholz und Waldlaub erinnern, zart unterlegt von Noten, die Assoziationen an edle Grand Cru Schokoladen evozieren. Am Gaumen noch sehr verschlossen, aber dramatisch mineralisch und geprägt von festen, körnigen Tanninen und einer animierenden Säure. Die aromatische Tiefe, die kraftvolle Substanz, die sensible Vinifizierung und die spielerische Finesse werden nach etwa 2 Jahren Reifezeit einen Savigny rarer Spitzenklasse definieren.
Zu genießen ab Frühjahr 2010 (Savigny Weine, erst recht aus dieser traumhaften Lage, benötigen immer eine gewisse Zeit der Flaschenreife, bis das Tannin sich abgeschliffen hat und feinkörnig geworden ist), Höhepunkt 2012 bis etwa 2016.



232306 Morot, Beaune 1er Cru „Toussaints”, rouge 2006 34,90 Euro
Geoffroy Choppin de Janvry hat klare Vorstellungen von der Stilistik seiner Weine: „Die Balance zwischen Kraft und Finesse muss stimmen. Ich suche die Kraft ohne Schwere, die Leichtigkeit des Pinot und seine von keiner anderen Rebsorte der Welt erreichbare komplexe Frucht mit ihren betörenden Aromen herauszuarbeiten”. Und was finden wir hier für ein herrlich duftiges, von einer mineralischen Note unterlegtes Bukett, das an rote Beeren und kleine dunkle Kirschen erinnert, welch intensive Gewürznoten von Zimt, Nelke, Sternanis und Kardamon, welch fesselnde Anklänge an Tabak und zarte Noten von getrockneten Feigen, Datteln und glasierte Maronen. Am Gaumen ungemein dicht und packend, aber gleichzeitig samtig und vollmundig, mit einem phantastischen Fruchtkern auf der verzauberten Zunge. Dazu eine noble mineralische Ader und eine feinkörnige, geschliffene Tannin- und Säurestruktur, aber auch welch fabelhafte Eleganz und Präzision und welch unübertrefflich feine Würze!
Dieser fabelhafte Charakterpinot bereitet bereits ab sofort in seiner höchst animierenden Primärfruchtphase hedonistisches Trinkvergnügen (und passt wegen seiner würzigen Aromen perfekt in die kühle Jahreszeit und in die Weihnachtszeit), Höhepunkt 2011 bis etwa 2020.



232305 Morot, Beaune 1er Cru „Toussaints”, rouge 2005 34,90 Euro
Als „Einstiegsgeschenk” überließ uns Geoffroy einige Kisten aus seiner eisernen Châteaureserve aus dem längst ausverkauften 2005er Jahrgang, von gleicher Klasse wie sein kongenialer Nachfolger, doch zurzeit wie alle großen Pinot aus diesem Traumjahrgang völlig verschlossen.
Zu genießen erst ab etwa 2011 bis nach 2020.



232206 Morot, Beaune 1er Cru „Cent-Vignes”, rouge 2006 34,90 Euro
Welch traumhafte Eleganz, welch tänzerisches Spiel, welche Leichtigkeit des Seins, welch komplexe Tiefe des Geschmacks für diesen Pinot mit Seele, der „singt”, wie man im Burgund zu sagen pflegt. Das ist Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse, eine phantastische salzige Mineralität und eine fabelhaft präzise Frucht!
Dieser extrem rare und daher stark limitierte Charmeur trinkt sich schon im jungendlichen Stadium sehr angenehm (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2010 bis 2018.


max. 3 Flaschen pro Kunde


232506 Morot, Beaune 1er Cru „Teurons”, rouge 2006 34,90 Euro
Welch betörende olfaktorische Tour de Force – Unwiderstehlich in seiner reichhaltigen, subtilen Frucht, die einmalig in der Welt des Pinot Noirs ist. Die Heimat dieses raren und sehr gesuchten Gewächses ist eine hoch gelegene, „kühlere” Parzelle der erstklassigen Lage „Teurons”, ein im Untergrund sehr kalkhaltiger, mit vielen roten Steinen übersäter Weinberg, der für die ebenso feine wie abgrundtiefe Mineralität und famose Finesse und Eleganz dieses sensationell preiswerten Premier Crus verantwortlich zeichnet – ein wunderschön seidiges Wesen, das ungemein präzise über die Zunge schwebt und den Genießer verzaubert mit seiner leisen Schönheit.
Zu genießen ab 2010, Höhepunkt 2012 bis etwa 2020.


max. 3 Flaschen pro Kunde


Geoffroy Choppin de Janvry hat mit seinen traumhaften Zwillingsjahrgängen 2005/6 den vorläufigen Zenit seiner noch jungen Winzerkarriere erreicht: Seine delikaten Pinot Noir gelten unter Winzerkollegen wie Weinliebhabern als absolute Referenz und sind nachgefragt wie nie zuvor! Gleiches gilt für die frisch eingetroffenen Kultweine von Dugat-Py, die in Frankreich auf eine Stufe gestellt werden mit den Pretiosen von Romanée-Conti und die wir neu in unser Programm aufnehmen konnten sowie die traumhaft mineralischen Weißweine unserer Neuentdeckung des letzten Jahres, Potinet-Ampeau, die wir Ihnen ganz besonders anempfehlen möchten:


Domaine Dugat-Py – Gevrey Chambertin

209006 Dugat-Py, Bourgogne Halinard, rouge 2006 35,90 Euro



209106 Dugat-Py, Gevrey-Chambertin „Coeur de Roy”, rouge 2006 98,00 Euro



209206 Dugat-Py, Gevrey-Chambertin „Vieilles Vignes”, rouge 2006 2006 79,00 Euro

Dugat-Py, Gevrey-Chambertin „Vieilles Vignes”, rouge 2006

max. 2 Flaschen pro Kunde


209306 Dugat-Py, Pommard „La Levrière” Vieilles Vignes, rouge 2006 98,00 Euro


max. 2 Flaschen pro Kunde



Domaine Potinet-Ampeau – Monthelie

Domaine Potinet-Ampeau - Côte de Beaune
Domaine Potinet-Ampeau

208106 Potinet-Ampeau, Bourgogne blanc 2006 12,90 Euro
Heute können wir Ihnen aus dem in der Spitze Jahrhundertqualitäten demonstrierenden Jahrgang 2006 Vincents Maßstäbe setzenden Bourgogne blanc anbieten, dessen Trauben aus der erstklassigen Lage „Les Pellands” stammen, die direkt unterhalb angrenzend an den weltweit gerühmten Premier Cru Meursault „Les Charmes” liegt. In der Nase verführt eine saftige Frucht (Ananas, Honig, Pfirsich), fein verwoben mit noblen Lindenblüten- und Briochenoten. Am Gaumen bei aller Fülle und Saftigkeit ein wunderschön feingliedriger, rassiger, eleganter und finessenreicher Chardonnay – ein Traum eines klassischen weißen Burgunders mit einem wunderschönen Fruchtschmelz und einer feinsinnigen mineralischen Ader! Welch traumhaft balancierter wunderschöner Burgunder für jeden Tag, gegen den viele wesentlich teurere Prestigeweine keinerlei Chance haben! Legen Sie sich, werte Kunden, diesen ungemein fairpreisigen Wein kistenweise in den Keller, denn solche Gelegenheiten kommen sehr, sehr selten!

Wahrlich: Bereits die Einstiegsdroge in die magischen Weinwelten eines der größten Winzertalente des Landes demonstriert nachdrücklich: Unter Preis-Genuss-Gesichtspunkten besitzen die höchst traditionellen Pretiosen der Domaine Potinet-Ampeau schlicht Referenzqualität im Burgund! Ganze 5 Barriques wurden von diesem absoluten Geheimtipp vinifiziert, mehr als die Hälfte der Flaschen konnten wir für unsere Kunden erwerben, nachdem wir diesen neuen Stern am Burgunder Weinhimmel auf Empfehlung eines vor Ort lebenden Insiders im Vorjahr entdeckten, als noch quasi niemand auf der Welt dieses Juwel kannte!

Potinet-Ampeau, Bourgogne blanc


208406 Potinet-Ampeau, Meursault 1er Cru „Les Perrières” blanc 2006 59,00 Euro
Les Perrières – die weltberühmte, extrem steinige Kalksteinlage besitzt einen magischen Klang unter Weißweinliebhabern in aller Welt! Für die Kultweine von Coche-Dury werden 4-stellige Euro-Beträge gefordert – und gezahlt! Warum ist dem so? Nun, der Perrières wird von vielen Kennern und Liebhabern als die größte aller Lagen Meursaults (einige meinen gar aller Weißweinlagen des Burgunds) angesehen, die daher unter den Händen begnadeter Winzer unvergleichlich komplexe, zutiefst mineralische Weltklasseweine gebiert. Und dann trifft eine weltweit extreme Nachfrage auf ein ganz kleines Angebot. Mit entsprechenden Folgen! Mit dem Traumjahrgang 2006 können wir Ihnen, werte Kunden, daher einen der feinsten, vibrierendsten, elegantesten und gleichzeitig mineralischsten Weltklasseweine des Burgunds anbieten – zu einem ungemein fairen Preis! Und in einer traumhaft klassischen Stilistik! Heute dominiert weltweit ein „internationaler” Einheits-Chardonnay-Stil: Ein fülliger Weißwein mit üppigen tropischen Früchten, dem durch das „Zaubermittel” Eichenholz ein reiches Gewand aus toastigem Vanillegeschmack angelegt wurde. Dieser leicht zugängliche Reiz eines Chardonnay-Weins hat jedoch überhaupt nichts mit diesem traditionellen weißen Burgunder von Burgunds großem Winzertalent gemein, der mit seiner Mineralität und Säure, seiner Frische und seinen ungemein reichhaltigen, subtilen Geschmacks- und Duftnuancen fasziniert, die von Haselnuss über Aprikosen und Tannenhonig bis Feuerstein reichen. Ein traumhaft transparenter, dichter, perfekt ausbalancierter genialer Burgunder mit langem mineralischen Nachhall!
Wie alle großen Perrières in seiner Jugend noch distinguiert und erst in Ansätzen seine ganze Größe andeutend, mit der Zeit aber majestätischen Adel entfaltend. Noblesse paart sich mit mineralischer Tiefe und einem komplexen Aromenspektrum. Besser kann Chardonnay nicht schmecken – nur anders! Einer der größten Weinwerte in Burgunds Zauberjahrgang 2006!
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2020!

Potinet-Ampeau, Meursault 1er Cru „Les Perrières” blanc


Und ganz zum Schluss kehren wir noch einmal mit froher Kunde zur Rhône zurück! In Pinwand 155 vorgestellt, im Handumdrehen von begeisterten Kunden leer gekauft, können wir infolge einer zusätzlichen Allokation DIE Alternative zu den renommiertesten Edelgewächsen aus Châteauneuf wieder anbieten: Die REVUE DU VIN DE FRANCE, Frankreichs renommierte Weinzeitschrift, feiert das begnadete Talent Jérôme Bressy von der Domaine Gourt de Mautens in einem Artikel über „die schönsten Weine der Rhône” enthusiastisch als den „Neuen Star der Rhône! Zweifellos: Jerôme Bressy ist DER Rivale der besten Weine aus Châteauneuf-du-Pape”.

167105 Gourt de Mautens, CdR Villages rouge 2005 35,00 Euro
Was für ein hedonistischer Genuss, welch geniales Gesamtkunstwerk, welch grandioses Weinmonument: Tiefst rubinrot steht dieser gewaltige Wein im Glase, die Nase wird betört durch ungemein komplexe Aromen und eine reife, konzentrierte, aber auch eine sensationell subtile, höchst animierende Frucht (von süßen schwarzen Kirschen, Heidel- und Brombeeren vermischt mit feinen Kräuternoten der Garrigue und einem Hauch von rotem und gelbem Paprika), traumhaft eingebettet in eine Orgie von Aromen mit Anklängen an flüssige Schokolade, weißen Trüffel, frisch gepflügte dunkle Erde sowie orientalische Gewürze), eine grandiose Mineralität und subtile Würze. Am Gaumen faszinieren die hohe Konzentration, die Komplexität und Präzision der Geschmacksnuancen (frisch gemahlener weißer Pfeffer sowie ein wunderschöner Kräuterfächer mit den betörenden Aromen der provençalischen Landschaft) und die exzellente Reife des Lesegutes, die wie ein Samtteppich zärtlich die Zunge umhüllt. Dieser Riese von Wein begeistert zudem durch seine große Fülle und enorme Dichte in Verbindung mit einer burgundischen Eleganz und Finesse und scheint daher geradezu wie die Essenz eines großen Grenache-Weines. Seidene Tannine geben diesem Weingiganten das nötige Rückgrat, um eine harmonische Reife über etliche Jahre zu gewährleisten. Dabei ist die Struktur dieser weichen, feinst polierten Tannine schlicht sensationell. Dieses nahezu perfekt gebaute Weinmonument („eine Eisenhand in Handschuhen aus Seide”, Revue du vin de France), allergrößten Châteauneuf-Weinen ebenbürtig, ist in seinem Spiel, seiner Feinheit, Eleganz, Vielschichtigkeit und Länge, in seiner geradezu burgundisch-seidenen Textur und Harmonie das Ebenbild von Jérômes großen Vorbildern, dem Réserve des Celestins von Henri Bonneau sowie den legendären Châteauneufs von Rayas, insbesondere dem sagenhaften 78er Jahrgang!
Kein Zweifel: Gourt de Mautens, das ist ein aristokratischer, rassiger, nobler Grenachewein in vollendeter Harmonie zu einem Preis, der im Vergleich zu vielen berühmten französischen Prestigegewächsen geradezu schamlos günstig ist. Ein monumentaler Wein, der Emotionen weckt, der einen packt, den man über Tage nicht mehr vergisst. Kaufen Sie, liebe Kunden, was sie von diesem Weltklassewein nur erhalten können. Über Jahrzehnte hinweg werden Sie sich an diesem Meisterwerk, das ich in mehreren Verkostungen zwischen 96 und 98 Punkten bewertet habe und das auch im „Classement” 2009 sowie von Michel Bettane („der beste Rhônewein außerhalb Châteauneuf-du-Pape”) mit jeweils 18/20 Punkten eine vergleichbare Weltklassenote erhalten hat, immens erfreuen. Er bereitet schon heute Trinkvergnügen pur aufgrund seiner seidenweichen Tannine und einer sagenhaften, unübertrefflichen Balanciertheit. Ich weiß nicht, ob sich dieser monumentale Wein jemals überhaupt verschließen wird, den Höhepunkt sehe ich zwischen 2011 und nach 2040. Mehr Finesse und Eleganz bei einem Grenachewein geht wohl nicht. Dieser Zauber der Sinne trägt die Sonne im Herzen und schwingt sich wie ein Adler in den Lüften scheinbar schwerelos über alle bisherigen Grenzen seiner Appellation und pocht unüberhörbar an die Pforte zur absoluten Weltklasse. Die Ikone aus Châteauneuf-du-Pape, Henri Bonneau, seit Jahren Jérômes väterlicher Ratgeber, kann stolz sein auf sein Vermächtnis: Sein legendärer „Réserve des Célestins” hat einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden. Bravo, Jérôme!