Saarwellingen, im September 2008

News


Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”

Stephan Reinhardt FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen. Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserem heutigen Sondermailing präsentieren wir Ihnen die Weltklasseweine von Van Volxem, aus einem bisher in der deutschen Weinbaugeschichte einzigartigen Jahrgang. Nach unserer Kurz-Information in Pinwand 153 über das Eintreffen der 2007er Spitzen-Weine war die unmittelbare Nachfrage bereits derart stark, dass wir uns spontan entschlossen haben, die treuen Stammkunden unseres Traditionsgutes von der Saar zunächst vorab mit den detaillierten Weinbeschreibungen zu informieren, damit Sie sich Ihre Lieblingsweine auch in diesem Jahrgang der Superlative rechtzeitig sichern können, bevor wir diese Pretiosen einer breiten Öffentlichkeit ausführlich präsentieren!

Sie wissen es bereits längst, werte Kunden: 2007 ist in Deutschland POTENTIELL ein Fabeljahrgang, der infolge seiner einzigartig langen Vegetationsperiode – aufgrund der frühesten Blüte aller Zeiten – den Winzern in einem wunderschönen Altweibersommer alle Möglichkeiten bot, kerngesunde, so lange wie niemals zuvor am Stock gereifte Träubchen mit einem traumhaften Extrakt zu ernten und die größten Weine zu vinifizieren, die es je in deutschen Landen gab. So sind bei unseren Spitzenwinzern in 2007 alle Qualitätsparameter nach oben verschoben: Niemals zuvor habe ich so tolle Weine getrunken! Die Gutsweine schmecken so gut wie in den Vorjahren die Weine aus dem Mittelbau, diese haben Großes Gewächs- bzw. Erste Lagen-Niveau (wie diese Pretiosen an Mosel-Saar-Ruwer bezeichnet werden) und letztere schmecken so fabelhaft wie niemals zuvor. Phantastische Herzblutweine mit einem weltweit unübertrefflichen Preis-Genuss-Verhältnis.

Kein Wunder, dass auch Roman Niewodniczanski, der in den letzten Jahren mit seinem unermüdlichen Engagement dem alten Traditionsgut der Saar seinen angestammten Platz unter den deutschen Weltklassegütern zurück gegeben hat, mit leuchtenden Augen, voller Begeisterung vom „GRÖSSTEN JAHRGANG DER LETZTEN JAHRZEHNTE AN DER SAAR” schwärmt, „der in einer sagenhaft langen Vegetationsperiode (früheste Blüte, gewohnt späte Lese) mit kühlen Herbstnächten (DIE bringen die Aromen!) bisher einzigartige mineralreiche Rieslinge mit einer traumhaft komplexen, spektakulär reichhaltigen und ungemein verführerischen Frucht erbrachte: 2007 hat so einzigartige Bedingungen geboten, ganz ehrlich, das ist einfach wie ein Sechser im Lotto!”

Werte Kunden, wir können uns nach unseren Verkostungen im Weingut und bei uns vor Ort in Saarwellingen der euphorischen Beurteilung von Roman Niewodniczanski nur vorbehaltlos anschließen und möchten Ihnen diese emotional berührenden Rieslingmonumente eindringlich anempfehlen. Als ganz besonderen Tipp legen wir Ihnen die Gewächse vom Wawerner Goldberg ans Herz. Hier können Sie die Renaissance einer der großen Weinbergslagen der Welt in Ihrem „Jungfernjahrgang” unter der Ägide Van Volxems hautnah miterleben.

Gänsehautatmosphäre pur!


Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Weingut Van Volxem
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Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Weingut Van Volxem
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Am Anfang stand eine Vision: Es müsste doch möglich sein, in den legendären Schiefer-Steillagen der Saar, in dieser so traditionsreichen deutschen Weinanbauregion, den Schiefer im Riesling wieder zum Klingen zu bringen und diesen authentischen Weinunikaten ihren angestammten Platz in der Weltspitze zurückzugeben. Denn bevor der Saarriesling, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, fast in der Bedeutungslosigkeit versank, reihte ihn Ende des 19. Jahrhunderts seine unvergleichliche Eleganz und Finesse sowie seine einzigartige Noblesse ein in die absolute Spitzenliga der begehrtesten und damit teuersten Weine der Welt, gegen die selbst die großen Namen des Bordelais ‚billig’ gehandelt wurden.

Doch dies klingt wie eine Mär aus grauer Vorzeit, die Realität sah bis vor einem halben Jahrzehnt ganz anders aus: Saarwein wurde zumeist billigst verramscht! Denn zum einen hatte die Saar wie alle anderen deutschen Anbaugebiete nach den Katastrophen der beiden Weltkriege viele traditionelle Absatzgebiete verloren und zum anderen waren Weinliebhaber in aller Welt entsetzt über die Verbrauchertäuschung Mitte des 20. Jahrhunderts, als durch die „Ausweitung” der steilen Toplagen in die Ebene die Qualitäten drastisch verwässert wurden und zeigten dem ‚neuen’ Stil die kalte Schulter. Die tragische Konsequenz: Ein Weingut nach dem anderen scheiterte an den enorm hohen Kosten des Steilhanganbaus; die meisten aus der jungen Generation waren nicht mehr bereit, den unprofitablen elterlichen Betrieb zu übernehmen, mit der Folge, dass die einst weltberühmten Steillagen aufgegeben wurden. Ein Stich ins Herz eines jeden Rieslingliebhabers!

Diese Ausgangssituation war es, die Roman Niewodniczanski, jüngster Spross einer der bekanntesten Bierbrauerdynastien Deutschlands und begeisterter Liebhaber großer Weine aus aller Welt, reizte. Aus dieser Leidenschaft genährt und der Liebe zu dem kleinen, aber spektakulär schönen Anbaugebiet der Steillagen der Saar nahm seine Vision Gestalt an. Roman kauft im Jahr 2000 einen traditionsreichen, berühmten Betrieb, ein ehemaliges Klosterweingut im historischen Zentrum von Wiltingen, der bedeutendsten Weinbaugemeinde der Saar, der in Konkurs geraten war, der jedoch einst strahlenden Klang besaß: Van Volxem, mit Besitz in den legendären Kernparzellen der renommiertesten Lagen der Saar und einem besonderen Schatz: uralten, zum Teil wurzelechten Rebstöcken auf skelettreichen, aber äußerst unterschiedlichen Schieferböden – ein weltberühmtes Terroir, das bereits seit der preußischen Lagenklassifikation von 1865 zur Klasse höchster Bonität, (sprich Grand Cru-Lagen) gehört!

Dann beginnt eine sehr harte handwerkliche Arbeit. Das Traditionsgut wird renoviert, in den hoch und extrem steil über der Saar liegenden Weinbergen werden Böden aufgelockert und Unmengen von Humus eingebracht. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der Wasserhaltekraft und der Vitalisierung der Böden: Die Mikroorganismen kehren infolge der biodynamischen Wirtschaftsweise zurück – im Gegensatz dazu ist mit chemischem Dünger und Pestiziden behandelter Boden fast so tot wie Saharasand! Aufwändige Laubwerksarbeiten an den wertvollen Rebanlagen mit ihren tief ins Mineralreich wachsenden Reben werden zur Selbstverständlichkeit. Niedrigertragsreben aus genetisch wertvollstem Material werden hinzugepflanzt, die Pflanzdichte selbst drastisch erhöht. Eine massive Ausdünnung der Trauben führt dazu, dass die völlig unterschiedlichen Mineralien des je nach Parzelle differierenden Grau-, Blau- und Rotschieferanteils ebenso wie die der Feinerde- und Grauwackeanteile in jedem einzelnen Wein stilistisch deutlich schmeckbar und damit sinnlich erfahrbar werden.

Natürlich profitieren die Reben (außer in zu kalten Jahrgängen, die früher den Weinbau an der Saar zu einer Gratwanderung machten, die es heute aber de facto nicht mehr gibt) auch vom relativ kühlen Klima ihres nördlichen Anbaugebietes, das 50 bis 100 m höher liegt als die Spitzenlagen der Mosel und zudem in unmittelbarer Nähe zu den Mittelgebirgen Hunsrück und Eifel. Denn bei den großen Rieslingen der Saar, die ihren Weltruf bei aller Komplexität und Kraft insbesondere ihrer unvergleichlichen Finesse, Eleganz und Filigranität verdanken, garantieren die großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie die lange Vegetationsperiode von bis zu 160 Tagen von der Blüte bis zur Vollreife der klein- und lockerbeerigen Trauben (optimales Verhältnis der die Inhaltsstoffe beherbergenden Haut zum Saft), dass sie ihre komplexen Aromen langsam ausreifen lassen können. Der Riesling, diese uralte Rebe, trotzt in dieser Zeit mit seiner schier unglaublichen Vitalität allen Wechselfällen des Wetters wie Kälte und Regen, Hitze und Trockenheit und transformiert mit seinen bis zu mehr als 10 m tief in die Felsböden reichenden Wurzeln den Eigengeschmack der unterschiedlichen Schieferarten in die vollreifen Trauben.

Weinkenner wissen, dass Roman seinen im biologischem Anbau gewachsenen Trauben stets viel Zeit lässt, ihre volle physiologische Reife zu erlangen. Sehr spät wird extrem selektiv in mehreren Durchgängen geerntet, die Spitzenlagen zumeist tief im November. Doch niemals zuvor konnte Roman seine Ernte unter derartig optimalen Bedingungen einbringen wie in 2007: „Das warme Frühjahr mit der frühesten Rebblüte aller Zeiten, die für unsere kargen, sehr mineralischen Schiefersteillagen so wertvollen, moderaten Niederschläge in den Sommermonaten (Der Regen fällt auf den Schiefer, der Schiefer löst Mineralstoffe und diese lagern sich kontinuierlich in den Trauben ein!) und der schier unendlich lange, nicht-enden-wollende Goldene Herbst boten phantastische Bedingungen für einen Großen Jahrgang an der Saar! Um wirklich perfekt reife, herrlich goldgelbe Beeren zu gewinnen, ernteten wir trotz der frühen Blüte bis mitten in den November hinein mit fast 50 Lesehelfern in unseren Weinbergen in mehreren Lesegängen – und wie immer ausschließlich ganz selektiv von Hand”, schwärmt „Niwo” mit leuchtenden Augen, voller Begeisterung vom „GRÖSSTEN JAHRGANG DER LETZTEN JAHRZEHNTE AN DER SAAR, der in einer sagenhaft langen Vegetationsperiode (früheste Blüte, gewohnt späte Lese) mit kühlen Herbstnächten (DIE bringen die Aromen!) bisher einzigartige mineralreiche Rieslinge mit einer traumhaft komplexen, spektakulär reichhaltigen und ungemein verführerischen Frucht erbrachte: 2007 hat so einzigartige Bedingungen geboten, ganz ehrlich, das ist einfach wie ein Sechser im Lotto!”

Viel Zeit erhält auch der Most nach einer beispielhaft schonenden Pressung (in 2007 erstmals über 7 Stunden in neu angeschafften, ungemein sanften Pressen!) und einer je nach Traubenqualität unterschiedlich langen Maischestandzeit (bis zu 2 Tagen) im kalten Keller in seinen Holzgebinden, spät erst ist die Umwandlung des ausschließlich spontan vergorenen Traubenzuckers in Alkohol abgeschlossen, lange verbleibt der ungeschwefelte Wein auf der Feinhefe, wird dabei ungemein cremig und hochkomplex in seiner Aromatik. Romans immenser Aufwand in Weinberg und Keller, seine durchdachte Sorgfalt im Detail, seine Liebe bei der täglichen Arbeit kulminieren in einer sensationell schönen aktuellen Kollektion! Bei aller Klasse insbesondere der beiden Vorgängerjahre, die viele unserer Kunden und natürlich wir selbst in unseren Kellern reifen haben, muss doch gesagt werden: Niemals bisher waren die Van Volxem Weine so gut wie in 2007, so feingliedrig, so transparent, so terroirbetont, so mineralisch und so deutlich schmeckbar salzig und jodhaltig, wie ich es sonst fast nur von teuersten Weißweinen der berühmtesten Lagen des Burgunds kenne. Denn Roman selbst wie auch sein leidenschaftlicher Kellermeister Dominik Völk verstehen ihre Lagen immer besser („Winzer sein heißt lebenslanges Lernen im Weinberg und Keller”) und haben mehr denn je zuvor in ihren Weinen die Saar-typische Finesse herausgearbeitet, ohne dass jedoch die Cremigkeit ihrer rassigen Rieslinge, das fabelhaft schöne Mundgefühl, das diese grandiosen Weine auszeichnet, verloren gegangen wäre. Und noch stärker gar als in 2006 haben sie eine neue Dimension der Leichtigkeit, der schwebenden Transparenz, Filigranität und Finesse gewonnen! Die Aromatik ist noch terroir- und lagenbetonter als in der Vergangenheit, die fein ausbalancierte Harmonie lässt diese großen individuellen Rieslinge trockener schmecken als je zuvor: Diese genialen Gewächse sind zweifellos mit die ultimativen Referenzweine ihrer kleinen, aber weltberühmten Region!

Daher zählen Romans 2007er Weine zu den besten Kollektionen in ganz Deutschland; es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende, authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen, steilen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Ein eindrucksvoller Spagat zwischen Tradition und Avantgarde. Sie besitzen neben ihrer komplexen Aromatik ein traumhaftes, cremiges, enorm dichtes Mundgefühl, sind kraftvoll und komplex, sagenhaft mineralisch und enorm extraktreich, dabei fein, elegant und höchst finessenreich wie nie zuvor, voll von subtilem Spiel und innerer Frische!

Wer Roman Niewodniczanski persönlich kennt, weiß um die charismatische Begeisterungsfähigkeit und die besondere Aura, die ihn umgibt. Dabei ist er alles andere als ein weltfremder Träumer oder Esoteriker. Er ist unübersehbar ein gestandenes Mannsbild, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Aber wenn ich mit ihm durch seine imposanten Weinberge kraxele, wenn er sich in jeder Lage buchstäblich in die Rebzeilen hineinkniet, mit leuchtenden Augen die duftende, ‚lebendige’, feinkrümelige Erde durch die Finger rieseln lässt, die augenscheinlich die Grundlage seiner großen Rieslinge bildet, dann sehe ich, wie in der imposanten Gestalt eines Riesen (immerhin stolze 203 cm misst der Hüne) der kleine begeisterungsfähige Junge steckt, der, häufig genug tief verborgen, in jedem von uns weiter lebt und der dabei ist, seinen großen Traum zu verwirklichen. Wenige Winzer tragen diese Bestimmung und dieses Feuer in sich; bei Didier Barral, dem genialen Winzer aus Faugères habe ich es gesehen, bei Gauby und bei Marc Kreydenweiss, bei Klaus-Peter Keller, bei Helmut Dönnhoff (wenn er von seinen Rebstöcken wie von seinen Kindern spricht) und einigen wenigen anderen. Es ist „wahnsinnig, gigantisch, was dieser Kerl (Roman) geschaffen hat,” lobt daher euphorisch, aber völlig zu Recht der Rieslingexperte Stuart Pigott!

Das Eintauchen in die magische Welt der großen, zutiefst bekömmlichen Weine Roman Niewodniczanskis ist vergleichbar nur noch der kontemplativen Betrachtung des Ozeans oder einer lustvollen erotischen Begegnung, der Augenblick verschmilzt mit dem Unendlichen, die Zeit scheint still zu stehen – Glück stellt sich ein.
Probieren Sie und nehmen Sie uns beim Wort. Die heute präsentierten Spitzenweine dieses ebenso ehrgeizigen wie sympathischen Winzers sind allesamt Erste Lagen und zählen zu den historisch verbürgten größten Terroirs der Saar und zu meinen persönlichen Favoriten! Sie haben entscheidend dazu beigetragen, einer traditionsreichen Region ihre hohe internationale Reputation zurückzugeben, die sie aufgrund ihrer legendären Terroirs bereits Ende des 19 Jahrhunderts in der ganzen Welt besaß!


906407 Wiltingen Gottesfuß Riesling 1. Lage 2007 17,90 Euro
Welch großartigen Trinkgenuss bereits in seiner Jugend vermittelt einer der elegantesten Weine der großartigen Van Volxem Kollektion 2007 aus einer der schönsten und dramatisch steilsten Lagen der Saar von Parzellen, auf denen nicht die uralten Reben des Gottesfuß stehen, sondern Neuanpflanzungen aus hochwertigster Rebenselektion. In der Nase dominieren erfrischende Blütenaromen von Mandarinen, Jasmin und weißen Rosen. Der rote Schieferboden dieser traditionsreichen Saarsteillage besitzt eisenhaltige Anteile, die diesem verspielten Riesling am Gaumen eine verführerische, rotbeerige Frucht und tänzerische Leichtigkeit vermitteln und in einen seidigen, elegant verspielten Abgang münden.

Dieser traumhafte Gottesfuß verkörpert eine wunderschöne Leichtigkeit des Seins und kann ab sofort bist 2018 mit großem Vergnügen getrunken werden.



906207 Wawern Goldberg Riesling 1. Lage 2007 17,90 Euro
Goldberg in Wawern? Noch nie gehört, werden sicherlich jetzt viele unserer Kunden denken. Verständlich. Denn diese Lage war quasi aus dem kollektiven Weingedächtnis der Deutschen verschwunden. Dabei war sie dereinst so berühmt wie beispielsweise Château Latour im Bordelais: Denn diese fabelhafte Steillage in Wawern, ein Ort, der historisch gesehen als älteste Lage der Saar gilt und dessen beste Parzellen im Goldberg liegen, besteht aus roten, eisenreichen Schieferverwitterungsböden, die vielleicht das größte Terroir an der Saar überhaupt bilden: In der frühen Blütezeit von Mosel-Saar-Ruwer, Ende des vorvergangenen Jahrhunderts, kamen, wie alte Preislisten beweisen, aus dieser grandiosen Lage phantastische Rieslinge, die stets zu den drei teuersten Weinen von Mosel, Saar und Ruwer gehörten. Und auch in den alten preußischen Steuerschätzlisten von 1860, die strikt an der Qualität der Weinberge ausgerichtet waren, wurde diese legendäre Lage wegen ihrer optimalen mikroklimatischen Gegebenheiten wie Schiefergehalt des Bodens, Wasserführung und Sonneneinstrahlung in die höchste Abgabenstufe eingereiht! Dieses absolute Spitzen-Terroir hat Roman Niewodniczanski, dem die Region der Saar so unendlich viel zu verdanken hat, nun neu erworben und in den nächsten Jahren werden aus dieser Parzelle Einzellagen-Rieslinge kommen, die mit Sicherheit den legendären, aber verblassten Ruhm dieses Weinbauortes in neuem Glanze erstrahlen lassen. Für geschichtlich Interessierte: Jakob Lintz hieß das dereinst von Mönchen angelegte Weingut in seiner Glanzzeit, das in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Zwischenweltkriegszeit und mangels geeigneter Erben in der Bedeutungslosigkeit versank. Nur der Name Goldberg für die seinerzeit so hoch gerühmten, teilweise noch mit phantastischen alten Reben bestückten Parzellen (in Anlehnung an die qualitativ einzigartigen goldbeerigen Träubchen, die in dieser Renommierlage der Saar wuchsen) hat bis heute Bestand.

Und diese lange der Vergessenheit anheim gefallene mythische Lage, diesen einzigartigen Schatz, hat Roman Niewodniczanski, unser visionärer Winzermagier, gehoben und brilliert in 2007 mit einem phantastischen Jungfernjahrgang zu einem Preis, der so ziemlich alles in den Schatten stellt, was an Weinwerten im Fabeljahrgang 2007 in Deutschland zu erwerben ist! Im Wawerner Goldstück strahlten die extrem kleinbeerigen Träubchen im Wonneherbst 2007 mit der Sonne um die Wette und lieferten den Stoff für einen verzaubernden Saarwein, der mich magisch in seinen Bann gezogen hat! In seiner Stilistik trägt er die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die enorme innere Dichte, Cremigkeit und abgrundtiefe Mineralität (die Assoziationen an den Scharzhofberg evozieren), sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger, extrem beeriger Duft nach reifen roten Früchten (Erd- und Himbeeren) und nach einem blühenden Feldblumenstrauß im Frühling, nach nobler Mandarine, saftiger Ananas, zart unterlegt mit betörenden kräutrig-minzigen Anklänge. Saartypisch verspielt und tänzerisch und unübertrefflich fein im Mund, klar und kühl mit prickelnder Frische, total faszinierende, tiefe Mineralität, rassige, reife, vibrierende Säure, tolle Finesse, unübertreffliche innere Balance und ein großartiger Abgang: Mineralität aufgelöst in kristallklarem Wasser! Diese noble, aristokratische Diva von der Saar kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel. Referenzqualität – Eine neue Legende ist geboren!

Liebe Kunden: Welch sagenhafte Qualität, welch Wunder wonniger Sonnentage im traumhaften Spätherbst 2007 mit seinen kühlen, aromenbildenden Nächten verströmt sich hier verzaubernd im Glase! Welch geniale Renaissance einer uralten, einst weltberühmten Lage: Dieses zarte, feminine, verspielte Juwel eines der großen Winzermagier Deutschlands spielt qualitativ in einer Liga mit dem Kanzemer Altenberg und dem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben (wenn auch stilistisch den Gegenpol repräsentierend, nämlich das tänzerisch-filigrane, saartypische Spiel in seiner schönsten Ausprägung!) und ist daher preislich gesehen fast ein Geschenk (!) Romans aus seinem bisher besten Jahrgang an die zahlreichen Freunde des Traditionsgutes Van Volxem! Eine Trouvaille, die man sich kistenweise in seinen Keller legen sollte!

Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.


9062107 Wawern Goldberg Riesling 1. Lage 2007, Magnum 39,90 Euro


9062207 Wawern Goldberg Riesling 1. Lage 2007, Doppelmagnum 79,00 Euro



906507 Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2007 17,90 Euro
Der Wiltinger Scharzhofberg ist eine der legendären, weltberühmten Lagen der Saar, der Im Unterschied zum Wawerner Goldberg immer im Fokus des weltweiten Interesses von Weinliebhabern verblieben ist, Und dieser fabelhafte, aristokratische, zutiefst mineralische Riesling aus 2007 ist ein Meisterstück handwerklicher Winzerkunst! Hier ist Terroir mit allen Sinnen erlebbar. Denn diese traumhafte Lage, die aus reinem feinstem Blauschiefer besteht, spiegelt sich geradezu archetypisch in diesem filigran-transparenten, ungemein spielerischen und dennoch packenden Riesling wieder, der in der Nase mit seinen feinen Aromen nach Zitrusfrüchten und geriebenen Orangenschalen begeistert. Auf der Zunge zeigt sich ein mächtiger mineralischer Kern, weich eingebettet jedoch in eine füllige, geschmeidige, cremige Textur. Die verführerisch verspielte Frucht mündet in einem herrlich langen, wiederum tief salzig-mineralischen Nachhall und einem ungemein trinkanimierenden Säurespiel, das die Weine der Saar dereinst weltberühmt machte. Und die berühmteste aller Wiltinger Spitzenlagen demonstriert mit ihrer feingliedrigen rauchig-salzigen Mineralität, ihrer jahrgangstypischen Transparenz und ihrer Noblesse in 2007 ihr wahrhaft großes Terroir wie wohl noch nie zuvor!

Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2010 bis nach 2020.


9065107 Scharzhofberger Riesling 1. Lage 2007, Magnum 39,90 Euro



907307 Volz Riesling 1. Lage 2007 22,80 Euro
Aus einer besonders wertvollen, südwestlich ausgerichteten Spitzenlage, unmittelbar an den Scharzhofberg angrenzend (daher auch in der Preußischen Lagenklassifikation von 1868 in der Klasse der privilegierten Lagen als Grand Cru geführt!), mit skelettreichen Blauschieferböden mit zahlreichen Quarziteinschüben und über 60 Jahre alten Reben ausgestattet, stammt dieser feingliedrige, phantastische Riesling, der uns mit einem Feuerwerk aus mineralischer Expressivität und feinster, fruchtreicher Eleganz betört. Welch ein Triumph des Terroirs! – Welch enorme maskuline Struktur (im Unterschied beispielsweise zum femininen Goldberg)! Hat Roman es je besser, präziser herausgearbeitet als in 2007, ein Jahrgang, der einem großen Winzer traumhafte Bedingungen als Geschenk zu Füßen legte? Vergesst alle Analysen! Kostet! Trinkt! Erfahrt eine Jahrhunderte währende Weinkultur in einem einzigen Schluck! Die Volz-Aromen sind wie stets geprägt von Ananas, Mirabelle, Litschi, würzigen Kräutern, Minze, reifem Cassis, Heidelbeeren, einem dezenten Jod-Ton sowie rauchigen Anklängen und Noten von feuchtem Schiefergestein. Auf der Zunge vibriert eine würzige, fast narkotisierende Mineralität, die süchtig machen kann. Ein – bei aller Opulenz und Dichte – herrliches, Saar-/Volxemtypisches Spiel und eine faszinierende Frische und auch hier eine Feinheit, Finesse und Filigranität wie nie zuvor.

Ein wahrhaft großer, grandioser, lang anhaltender, zutiefst mineralischer, aristokratischer Saarriesling mit vornehm-kühlem, enorm langem, rauchigem Abgang. Erhebend wie Händels Messias und der beste Volz aller Zeiten!

Dieses vinologische Feuerwerk wurde übrigens vom Kanzleramt als „Gipfelwein” für den Europagipfel der Staats- und Regierungschefs ausgewählt.

Ab sofort zu genießen, Höhepunkt 2010 bis nach 2018.


9073107 Volz Riesling 1. Lage 2007, Magnum 49,90 Euro



907607 Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2007 32,00 Euro
Welch fabelhafter Riesling, hervorgegangen aus der exzellenten Parzelle Pergentsknopp aus dem steilsten Kernstück mit den ältesten Reben eines der berühmtesten Weißweinterroirs der Welt und vinifiziert in der Obhut eines großartigen Winzers und magischen Künstlers! Roman erzählt begeistert: „Nie zuvor haben wir derart reife, nach Orangenblüte, Grapefruit und herrlich exotischen Früchten duftende Trauben in Händen halten dürfen. Es hat sich wiederum gelohnt, extrem lange mit der Ernte zu warten, um diese winzig kleine Menge an aromatisch vollreifen Beerchen aus dieser Steillage zu ernten. Es ist schlicht meine bisher qualitativ beste Ernte”. Und wie recht der Kerl hat! Welche Vielfalt der Aromen verströmt sich im Glase! Konzentriertes Steinobst, hochreife Weinbergspfirsiche, Orangenzeste, Williamsbirne, Grapefruit, raffiniert verquickt mit mineralischen Gesteinsnoten, frischem Ingwer, ungemein intensiven Jod-Salz-Anklängen (welche den Hauch einer salzigen, erfrischenden Meeresbrise ins Glas hineinwehen) und frisch gemahlenem weißem Pfeffer. Bereits im betörenden Duft offenbart sich eine Symbiose aus tiefer mineralischer Würze, dichter Cremigkeit und Komplexität einer der feinsten aller Schieferlagen Deutschlands, die sich im Glas mit Grandezza fortsetzt.

Hier entfaltet sich dieser monumentale Riesling wie ein großer roter Burgunder in seiner ganzen Komplexität und verführerisch seidigen Geschmeidigkeit. Blauer (und ein kleiner Anteil roter) Schiefer prägt seine wahnwitzig dichte, mineralische Struktur, welche die Sinne eines jeden Genießers betört. Roman Niewodniczanski erweist sich als sensibler Interpret eines Terroirs, das er sinnlich erlebbar in Wein überführt hat: Extrem fein und elegant entwickelt dieser Weltklasseriesling nach einigen Monaten der Flaschenreife eine noch cremigere Textur, wird aber niemals seine noble Stilistik und fordernde Tiefgründigkeit verlieren. Ein irrsinnig mineralischer, edler Aristokrat mit einer großen Länge und wiederum Orangenzesten im nicht enden wollenden Abgang, an den man sich noch Tage nach der Verkostung gerührt zurückerinnert. Man muss aber nicht zwangsläufig ehrfürchtig meditierend genießen, denn dieser fabelhafte Wein verfügt über einen ungemein hohen Trink- und Genussfaktor. Dieses Meisterwerk vom in der ganzen Welt wohl berühmtesten Weinberg Deutschlands erfüllt alte Lagenklassifikationen mit neuem Leben! Chapeau!

Selten, ganz selten in meinem Leben habe ich einen Weißwein im Glase gehabt, der mit einer derartigen Mineralität alle Sinne herausforderte!

Ein wahrhaft großer, grandioser, lang anhaltender, zutiefst mineralischer, aristokratischer Saarriesling mit vornehm-kühlem, enorm langem, rauchigem Abgang. Erhebend wie Händels Messias und der beste Volz aller Zeiten!

Zu genießen ab sofort (unbedingt Dekantieren), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.


9076107 Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling 1. Lage 2007, Magnum 65,00 Euro



907707 Kanzem Altenberg Alte Reben Riesling 1. Lage 2007 32,00 Euro
Die Geheimnisse der großen Weine der Welt liegen im schöpferischen Zusammenspiel von Boden, Mikroklima und Rebe sowie der Gestaltungskraft und Vision eines begnadeten Winzers. Die ideale Symbiose führt zu einem einzigartigen, authentischen Sinnenerlebnis, das die Singularität des jeweiligen Terroirs widerspiegelt. Dass sich Roman Niewodniczanski und der Altenberg zu Kanzem gefunden und inspiriert haben, ist ein derartiger Glücksfall und nie hat er sich vollkommener manifestiert als in den grandiosen Rieslingen aus alten Reben der Jahrgänge 2005, 2006 und jetzt im von der Natur vorgegebenen Geschenk aus 2007! Der Altenberg, die renommierte Spitzenlage der Saar, erhebt sich majestätisch, einer unüberwindbaren Wand gleichend (daher von den Weinbergsfrauen auch voller Ehrfurcht ‚Watzmann’ genannt, in Analogie zu der von Bergsteigern gefürchteten Steilwand des zweithöchsten deutschen Alpengipfels) vor den Augen des staunenden Besuchers, der von Kanzem kommend die Saar überquert. Der schieferduftende Weinberg ist bepflanzt mit uralten Reben hochwertigsten genetischen Materials. Romans lang gehegter Wunsch, in dieser Weltklasselage die besten und ältesten Parzellen zu erwerben, ging vor 5 Jahren in Erfüllung. Voller Enthusiasmus machte er sich sofort an die alles andere als leichte Aufgabe, den Wingert Zeile für Zeile und Stock für Stock zu restaurieren. Letztlich wurden – in steilstem Gelände – 9.000 Stützpfähle ausgetauscht und der steinige Boden (Grauschiefer mit roten Einschlüssen) mit Humus durchmischt, so dass die Pflanzen behutsam regenerieren konnten – „eine grausame Arbeit” (Roman).

Das Resultat: Der grandiose Jahrgang 2007 lieferte extrem spät gelesene, kerngesunde, hochreife Trauben mit sagenhaft reifen Kernen, die Roman in Halbfuderfässern bester Provenienz zu einem majestätischen Riesling singulären Charakters vinifizierte. Schwer vorstellbar, dass Sie je Besseres von dieser legendären Saar-Steillage im Glase hatten! Die Nase ist irrsinnig komplex und in der Aromatik terroirbedingt völlig anders als alles, was Sie bisher von den Van Volxem Rieslingen kennen: Papaya, feinste, rauchige Mineralität, Mandarinen, Sandelholz, weißer Pfeffer, vollreife Weinbergspfirsiche, Mirabellen, Pflaume, Korinthen und gar Vanille, eine überraschende Note, die aber keinesfalls von einem neuen Holz stammt, sondern ausschließlich vom grandiosen Terroir! Am Gaumen bei allem Spiel ungemein geschmeidig und mit jenem cremig-opulent-erotischen Mundgefühl (weniger die salzig-mineralisch-präzise Stilistik eines Pergentsknopps) versehen, das wir von feinsten burgundischen Grand Crus her kennen. Zweifellos der Montrachet von der Saar! Hier lacht die wärmende Sonne eines goldenen Spätherbstes. Das Terroir des kargen Schiefergerölls der dramatisch steilen Schieferwand des Altenbergs und das reife, kerngesunde Lesegut des Jahres ergeben einen bei aller Montrachet-ähnlichen Fülle und Opulenz fast athletisch anmutenden Wein mit unfassbarer Mineralität von perfekter Harmonie, einer Pantherartigen Geschmeidigkeit, einer fabelhaften Frische, aber auch einer „zärtlich verspielten Leichtigkeit” (Roman) und damit einen irrsinnigen inneren Spannungsbogen. Dank seines homöopathisch niedrigen Ertrags verfügt der Altenberg 2007 über eine dezente Extraktsüße, die ihm einen fast verträumten, nicht enden wollenden langen Abgang verleiht. Welche Vielschichtigkeit und Rasse! Welche Harmonie! Was für ein beeindruckendes, lang anhaltendes, wiederum ungemein salziges Finish – ein wesentliches Signum seines großen Terroirs. Dieser legendäre, ungemein langlebige Wein ist ein feierliches, sinnenbetörendes Animationsprogramm zum kollektiven Vollrausch in der Luxusklasse. Sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen! Gehört in jeden großen, ambitionierten Weinkeller!

Riesiges Potential, zu genießen ab sofort in großen (!) Burgunderpokalen nach mehrstündigem Aufenthalt in der Karaffe. Höhepunkt sicherlich erst zwischen 2012 (frühestens) bis nach 2025.


9077107 Kanzem Altenberg Alte Reben Riesling 1. Lage 2007, Magnum 65,00 Euro



907807 Wiltingen Gottesfuß Alte Reben Riesling 1. Lage 2007 32,00 Euro
Dieser extrem steile Prachthang, einem Amphitheater gleichend, mit warmer Thermik von der unmittelbar zu seinem Fuß fließenden Saar verwöhnt, verfügt über extrem skelettreiche Rot- und Blauschieferböden mit hohem Eisengehalt. Die Pflanzdichte (über 11.000 Stöcke pro Hektar!) der teilweise über 120 Jahre alten wurzelechten Reben unterbindet jede Bodenbesonnung und setzt die Pflanzen extremer Konkurrenz aus, weshalb sie ihre Wurzeln tief in die Erde versenken müssen, um wertvolle Nährstoffe zu sichern. Dies ist die Grundlage für diesen phantastischen Riesling und seine sagenhafte Mineralität. Schier ungeheuer war der Arbeitsaufwand in dieser einst renommiertesten Wiltinger Lage, ja, sie war angesehener noch als der Scharzhofberg (!) und ich bin sicher, Roman wird diesem Terroir seinen gebührenden Rang zurückgeben: Tausende von Einzelpfählen mit Wagenladungen von Draht und Nägeln wurden in den Fels geschlagen, Selektionsreben von Hand nachgepflanzt, Tonnen von Pferdemist, Stroh und diversen Komposten eingebracht. Nicht zuletzt wurden die Rebstöcke in mehreren Etappen durch Schnitt ‚tiefer gelegt’, damit die Wärme des Schieferbodens die Trauben optimal versorgen kann.

Das Resultat in 2007: Ein Riesling von göttlicher Herrlichkeit, vinifiziert aus wiederum sehr spät gelesenen goldgelben, geschmacksintensiven Minitrauben. Der Wein verführte im Sommer 2008 bei all meinen Proben durch ein ungeheuer komplexes Bukett mit Aromen von exotischen Früchten und Waldbeeren sowie den verschwenderischen Duft von Rosenblüten, Zimt, Anis und Tannenhonig. Dieses phantastische, traumhaft dichte, ungemein mächtige, füllige Konzentrat vibriert vor salziger Mineralität (auch Noten von rotem Erz) und feinsten Jodanklängen, verwöhnt mit seiner opulenten Frucht und kleidet den Gaumen mit einer cremig-weichen, seidigen Textur aus, der ein dichter, kompakter Kern innewohnt. Aber auch eine verführerische Finesse und schwebende Transparenz – nie zuvor haben Romans Weine so sehr mit diesen Parametern brilliert! 120 Jahre alte wurzelechte Reben in einer dramatisch schönen und zugleich grausam steilen, von edlem Rotschiefer geschaffenen Lage haben einen Wein zum Schwelgen hervorgebracht, der Zeugnis ablegt von der Wärme eines Goldenen Oktobers. Feurig-lebendig vermittelt dieser edle Riesling – einem Flamenco-Tanz gleichend – einen Eindruck purer Lebensfreude. Ich versichere Ihnen, liebe Kunden, dieser grandiose Weltklasseriesling ist infolge der subtilen Weiterentwicklungen in Weinberg und Keller und der einzigartigen Jahrgangsbedingungen in 2007 nochmals ein ganzes Stück besser als der von Parker mit 94 Punkten geadelte großartige 2004er, der in seiner Stilistik jedoch dem fabelhaften 2007er sehr nahe kommt, wobei hier der Reifegrad der Säure noch deutlich höher ist als im großen 2004er Jahrgang.

Der Gottesfuß 2007 ist ein transzendentaler Riesling, ein großer, beseelter Wein, der berührt und dessen Zauber sich niemand wird entziehen können.

Genießen Sie diesen göttlichen Trank mit der zutiefst irdischen Mineralität ab sofort. Bitte über mehrere Tage aus der Dekantierkaraffe probieren! Höhepunkt 2011/12 bis nach 2030.


9078107 Wiltingen Gottesfuß Alte Reben Riesling 1. Lage 2007, Magnum 65,00 Euro


9078207 Wiltingen Gottesfuß Alte Reben Riesling 1. Lage 2007, Doppelmagnum 139,00 Euro



Versteigerungsweine

Zum Abschluss machen wir Ihnen, werte Kunden, ein ganz besonderes Angebot: Ein Jahrhundertwein aus den weltberühmten Steillagen der Saar, der, wie die anderen absoluten Raritäten des Jahrgangs, versteigert werden wird:

906107 Wawern Goldberg Riesling Auslese 2007 VERSTEIGERUNGSWEIN
9061307 Wawern Goldberg Riesling Auslese 2007 (0,375l) VERSTEIGERUNGSWEIN

Die auf die Spitze getriebene Essenz der besten Träubchen aus einem der drei legendärsten Terroirs von Mosel-Saar-Ruwer!

Ein paar Worte zum Verständnis zu diesen Versteigerungsweinen: Weinauktionen haben in den Riesling-Regionen in Deutschland eine lange Tradition, die bis in 19. Jahrhundert zurückreicht, als bereits die deutschen Spitzenweine an den Höfen der Könige und Zaren absolute Wertschätzung genossen und die höchsten Preise der damaligen Zeit erzielten. Mit der Qualitätsexplosion der letzten Jahre steigt auch das Interesse der deutschen Konsumenten wieder drastisch an, diese unvergleichlichen Schätze auf den großen Versteigerungen Ende September in Trier und Bad Kreuznach zu erwerben, nachdem es über Jahrzehnte hinweg vor allem ausländische Weinliebhaber waren, welche diese Juwelen großer deutscher Rieslingkultur erwarben.

Wir bieten Ihnen daher an, diese phantastischen Raritäten direkt für Sie zu ersteigern – es sind schlicht die besten Weine der besten Fässer unserer Weltklassewinzer aus Ihren großen Lagen. Heute präsentieren wir Romans singuläre Rieslingpretiosen aus dem legendären Wawerner Goldberg, ein Riesling mit einem schier unbegrenztem Reifepotential von über einem halben Jahrhundert – Ein Rieslingmonument, das Sie noch mit Ihren Enkeln genießen können (und nebenbei eine erstklassige Wertanlage)!

Der von uns erwartete realistische Versteigerungspreis liegt bei der halben Flasche (0,375l) Wawerner Goldberg Auslese bei mindestens 49 Euro, bei der Normal-Flasche bei 98 Euro.

Bitte teilen Sie uns bei Interesse bis Mittwoch, den 24. September 2008, mit, für wie viele Flaschen Sie bis zu welchem Preis zu bieten wünschen. Es handelt sich bei diesem Angebot um einen speziellen Service von Pinard de Picard. Zum Versteigerungspreis kommen für Sie keine weiteren Aufschläge hinzu.



Zudem können wir Ihnen die folgenden Basisrieslinge unseres Traditionsgutes von der Saar nochmals anbieten, einige davon erstmals auch in Großflaschen!

906607 Schiefer Riesling 2007 8,95 Euro

Van Volxem, Schiefer Riesling


907107 Saar Riesling 2007 9,95 Euro

Van Volxem, Schiefer Riesling

9071107 Saar Riesling 2007, Magnum 25,00 Euro


9071207 Saar Riesling 2007, Doppelmagnum 55,00 Euro



906307 Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig) 2007 10,90 Euro

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett (feinfruchtig)


906807 Wiltingen Braunfels Riesling 2007 13,90 Euro

Van Volxem, Wiltingen Braunfels Riesling

9068107 Wiltingen Braunfels Riesling 2007, Magnum 33,00 Euro



907207 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2007 15,90 Euro

Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4”

Exklusiv bei Pinard de Picard


Mit herzlichen Grüßen aus Saarwellingen

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann