Saarwellingen, im August 2008

Sondermailing deutsche Weine


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,

in unserem heutigen Sondermailing präsentieren wir Ihnen Weltklasseweine aus einem bisher in der deutschen Weinbaugeschichte einzigartigen Jahrgang, die zu unseren persönlichen Favoriten gehören:

Deutschland 2007: Ein Sommermärchen!

Sie wissen es bereits längst, werte Kunden: 2007 ist in Deutschland POTENTIELL ein Fabeljahrgang, der infolge seiner einzigartig langen Vegetationsperiode – aufgrund der frühesten Blüte aller Zeiten – den Winzern in einem wunderschönen Altweibersommer alle Möglichkeiten bot, kerngesunde, so lange wie niemals zuvor am Stock gereifte Träubchen mit einem traumhaften Extrakt zu ernten und die größten Weine zu vinifizieren, die es je in deutschen Landen gab.
Doch Vorsicht, auch in 2007 ist längst nicht alles Gold, was glänzt, da allzu viele Winzer das noch nie dagewesene Geschenk der Natur nicht zu nutzen wussten! Die beiden schlimmsten Fehler: Viele Winzer ernteten einfach zu große Mengen und schlicht viel zu früh.
Sie glaubten nämlich, dass der um drei Wochen vorverlegte Blütebeginn eine sichere Ernte bereits Ende August(!) und Anfang September erlauben würde. Denn der Zuckergehalt der Trauben war bereits auf hohem Niveau; was viele aber nicht erkannten, war, dass die Säurewerte noch zu hoch lagen und die physiologische Reife infolge der langsamen Reifung während des kühlen Sommers noch längst nicht eingetreten war. Das erklärt die viel zu vielen sauren, aromatisch unreifen Weine des Jahrgangs, die heute Gaumen und Magen traktieren.

So bot zwar 2007 aufgrund seiner einzigartig langen Vegetationsperiode allen Winzern in einem wahrlich Goldenen Oktober alle Möglichkeiten, extrem langsam gereifte Träubchen mit einem singulären Extrakt in einer stressfreien, wochenlangen optimalen Traumwetter-Periode zu ernten und die größten Weine zu vinifizieren, die es je in deutschen Landen gab. Doch nur unsere Besten haben so lange gewartet und diese historisch bisher einmalige Chance genutzt, was wiederum demonstriert, dass pauschalisierende Beurteilungen von Jahrgängen – in potentiell eher schwierigen wie in so genannten großen – ihren Sinn weitgehend verloren haben! Große Winzer machen aufgrund ihres Könnens und Wissens (fast) immer große Weine. Und bei unseren Spitzenwinzern sind in 2007 alle Qualitätsparameter nach oben verschoben: Niemals zuvor habe ich so tolle Weine getrunken! Die Gutsweine schmecken so gut wie in den Vorjahren die Weine aus dem Mittelbau, diese haben (fast) Großes Gewächsniveau und letztere schmecken so fabelhaft wie niemals zuvor. Phantastische Herzblutweine mit einem weltweit unübertrefflichen Preis-Genuss-Verhältnis.

Was auch die ersten Veröffentlichen internationaler Fachjournalisten demonstrieren: John Gilman hat in den USA einen ausgezeichneten Ruf als langjähriger exzellenter Kenner der deutschen und burgundischen Weine. In seinem zweimonatigen Newsletter „View from the cellar” urteilt er in einer über 50seitigen, fundierten Analyse: „2007 – Ein großartiger, strahlender Jahrgang, der alles in den Schatten stellt, was es in Deutschland seit 1971 gegeben hat”. Und John weiß durch seine jährlichen mehrfachen Deutschland-Besuche nur zu genau (und hat dies auch in hohen Bewertungen der letzten Jahrgänge dokumentiert!), wie phantastisch – außer 2000 – alle Jahrgänge des dritten Jahrtausends in Deutschland ausgefallen sind. Doch 2007 setzt allem die Krone auf!
Werte Kunden, probieren Sie, wenn Sie Lust haben, alle Weine (außer den Prüm’schen Pretiosen, da brauchen selbst die Basisweine etwa ein Jahr nach der Füllung, um ihre Spontangäraromen zu verlieren) auch in ihrem jungen Stadium: Riesling, da nicht im neuen, den Geschmack in der Jugend dominierenden Holz ausgebaut, schmeckt einfach immer. (Wenn es auch im 3. und 4. Jahr auf der Flasche häufig eine kurze Verschlussphase gibt!) Genießen Sie, wenn möglich, über mehrere Tage oder gar über 2 Wochen aus der geöffneten Flasche und Sie gewinnen einen Einblick in die phantastische Aromenvielfalt, die weltweit nur eine einzige Weißweinrebe besitzt: der Riesling!



Weingut Joh. Jos. Prüm – Wehlen Mosel

Vom Tanze der göttlichen Primaballerina

Manchmal ist der Weg zu den Schätzen seiner Heimat ein Umweg durch die ganze Welt!

Weingut Joh. Jos. Prüm
Weingut Joh. Jos. Prüm

Auf der einen Seite die raue Eifel, auf der anderen der waldreiche Hunsrück. Dazwischen ein tief eingeschnittenes, traumhaft schönes Tal und der sich in den typischen Moselschleifen schlängelnde Fluss, an dessen Ufer die Schiefer-Steilhänge mit ihren extrem steinigen Weinbergsböden majestätisch sich erheben. Hier wachsen die größten frucht- und edelsüßen Rieslinge der Welt, die der Mosel bereits im 19. Jahrhundert zu universellem Ruhm verholfen haben und an deren einstige Größe in einem atemberaubenden Aufschwung eine neue Winzergeneration heute wieder anknüpft. Doch ein Weingut – unübersehbar als stolzes herrschaftliches Haus am Ufer der Moselpromenade in Stein gehauen – hat unüberschmeckbar mit seinen fabelhaften Rieslingen, die weltweit als INKARNATION FILIGRANEN MOSELANISCHEN SPIELS UND SCHWEBENDER LEICHTIGKEIT hymnisch gefeiert werden, über all die Jahrzehnte Kurs gehalten, stand wie ein Fels in der Brandung auch in jenen Zeiten, als der deutsche Wein infolge Verlustes seiner traditionellen Handelsbeziehungen nach beiden Weltkriegen sowie wegen schlimmer hausgemachter Fehler in den 60er und 70er Jahren tief in die Krise schlitterte. Törichte Moden in der Weinbereitung kamen und gingen: Der einzigartige traditionelle Stil der legendären J.J. Prümschen Weine hat alle Turbulenzen der Zeitenläufe überdauert!

Weingut Joh. Jos. Prüm
Blick auf das Moseltal von der „Wehlener Sonnenuhr”

Kein Erzeuger an der ganzen Mosel ist so lange dem ureigenen Weintypus treu geblieben wie Dr. Manfred Prüm, der 1969 nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Sebastian Prüm-Erz die Führung des bereits 1911 gegründeten Weingutes Joh. Jos. Prüm in Wehlen übernahm. Liebevoll (aber respektvoll natürlich nur hinter vorgehaltener Hand!) in der ganzen Welt „J.J.” (sprich Jay, Jay) gerufen, baute er auf den vom Vater gelegten Fundamenten auf, was zu einer konstanten stilistischen Handschrift von 1921 bis heute führte: Den Inbegriff des transparent duftigen, spielerisch-tänzelnden, ungemein filigranen J.J. Prüm-Stils! Niemand in der ganzen Welt vermag ein zweites Mal Rieslinge zu vinifizieren, die von einem derartig betörenden Spiel und einer solch grazilen Leichtigkeit getragen werden. J.J.s emotional berührende Weinunikate verkörpern mit ihrer singulären, schwebenden, transparenten Duftigkeit und ihrem tänzerischen Spiel auf der Zunge eine unvergleichliche Leichtigkeit des Seins. Wenn ich diese Weine in ihrer Finesse und Filigranität mit irgend einem anderen Wein auf der ganzen Welt vergleichen möchte, dann nur mit den „roten Rieslingen” von Frédéric Mugnier: Der Magier aus dem Burgund zaubert aus der weltberühmten Lage Musigny Pinot Noir hervor, die mit der gleichen Präzision und Leichtigkeit becircen wie die Pretiosen von J.J. Prüm! (Die größten stilistischen Ähnlichkeiten an der Mosel finden wir nach meiner Ansicht am ehesten bei Willi Schaefer, dessen betörende Rieslinge, die wir heute ebenfalls präsentieren, jedoch ein wenig mehr von der messerscharfen Präzision und abgrundtiefen, „kühlen” Mineralität getragen werden als vom einzigartigen Spiel und der Leichtigkeit der J.J. Prümschen Rieslinge.) Vielleicht kann ein Bild, werte Kunden, die singuläre Prümsche Stilistik verdeutlichen helfen: Als Anerkennung für höchste tänzerische Kunst führte man im russischen Zarenreich Ende des 19. Jahrhunderts den Begriff der Prima Ballerina Assoluta ein, eine Ehrenbezeichnung, die an die größte Tänzerin ihrer Zeit vergeben wurde. Niemand hätte mehr als Anna Pawlowa, die als sterbender Schwan unsterblichen Ruhm erwarb, diesen Titel verdient gehabt, denn sie tanzte nicht bloß: Sie schien vielmehr elfengleich über das Parkett zu schweben. Und genau diese unendliche Leichtigkeit entfalten die J.J. Prümschen Rieslinge, wenn sie ätherisch duftend die Nase betören und mit ihrer unvergleichlichen Verspieltheit über die Zunge tänzeln! Die Zeit steht still und die Schwerkraft scheint nicht mehr zu existieren.

Was manche Weinfreunde an den J.J. Prümschen Rieslingen in deren Jugend als eigenwillig empfinden, ist eine von der Gärung mit wilden Hefen herrührende Note, die im Übrigen viele spontan vergorene Weine in ihrer Jugend aufweisen, die sie aber, wenn sie auf die Flasche kommen, zumeist schon verloren haben. Weil beim sanften Weinausbaustil der Prüms allerdings die Entwicklung der „Babyweine” zugunsten Ihrer Lagerfähigkeit abgebremst wird, bleiben diese Töne hier wesentlich länger präsent und brauchen auch nach der Abfüllung oft viele Monate, bisweilen ein bis zwei Jahre der Lagerung, bis sie verschwinden. In dieser frühen Entwicklungsphase benötigen die Weine einfach ungeheuer viel Luft, um sich zu entfalten. Dieser ureigene J.J. Prümsche Stil führt aber in der Konsequenz zu gigantisch langlebigen Weinen. Bisweilen schmecken noch 20 Jahre junge Kabinette oder Spätlesen wie ein sprudelnder, kristallklarer Gebirgsquellbach!

Weingut Joh. Jos. Prüm
Majestätisch thront die Steillage „Graacher Himmelreich”
über der blauen Mosel

Dr. Manfred Prüm ist zusammen wohl mit Helmut Dönnhoff von der Nahe und Egon Müller von der Saar DER Grandseigneur des deutschen Weins und gehört wie diese zu den größten Winzern der Welt. Gebildet, weltmännisch, klug, ein promovierter Jurist, der mit einem photographischen Gedächtnis ausgestattet ist! Es gibt Menschen, die auch mir eine gewisse Wortgewalt nachsagen, doch wenn ich das Glück und die Ehre habe, bei einer Verkostung neben J.J. sitzen zu dürfen, kann es vorkommen, dass ich eine halbe Stunde schweige – zuhöre und genieße. Es ist schier unglaublich, wie die Erinnerungen aus einer der lebenden Legenden des deutschen Weinbaus nur so sprudeln: Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk spult er die spezifischen Witterungsverläufe fast jeden Jahrgangs aus einer geradezu einzigartigen Winzerkarriere ab und kann unendlich viel über die Reifephasen seiner Pretiosen erzählen. Und J.J. hat sein Erbe bestens bestellt. Seine älteste Tochter Katharina, gerade einmal 28 Lenze zählend, ist dabei, allmählich die Führung des Weingutes von ihrem Vater zu übernehmen. Sie ist sehr intelligent, gebildet und (ein Mann meines Alters darf dies ohne Hintergedanken sagen) ungemein attraktiv. Nach dem Umweg über ein Jura-Studium incl. Promotion (auch hier fällt der Apfel nicht weit vom Stamm) weitab der Heimat im fernen Münster („Das Tal der Mosel war mir in jungen Jahren einfach zu eng geworden”) und Praktika in den Vereinigten Staaten ist sie nach Wehlen zurückgekehrt. Auch sie wird den über Jahrzehnte von Liebhabern in aller Welt gerühmten Stil der Weine nicht verändern. Warum sollte sie auch. Auf dem Weingut Prüm ist das Beibehalten der lebendigen Tradition nicht Bewahren der Asche, sondern immerwährendes Zündeln des lodernden Feuers.

Zur Charakteristik der legendären Prümschen Lagen:
„SPIEL mir das Lied vom Riesling”, fällt mir in Anlehnung an einen berühmten Filmtitel meiner Jugend ein, wenn ich diese feinsten Pretiosen im Glase habe! Schichten um Schichten sich entfaltende Eleganz, feinste Frucht und eine traumhafte Mineralität verbinden sich bei diesen Pretiosen aus den weltberühmten Lagen mit einer lebendigen, rassigen Säure und einer unvergleichlichen LEICHTIGKEIT. Das kaleidoskopartige Aromenspektrum, das von Rosen über Aprikosen, Pfirsich, tropischen Früchten und weißen Blüten und in ganz großen Jahren wie 2004/5/6/7 – welch himmlische Jahrgangsquadrologie – nach mehrtägiger Öffnung hin zu schwarzen Johannisbeeren changiert, ist dabei stetigen Veränderungen unterworfen: Handwerklich, in größter Achtung vor der Natur vinifizierte Rieslinge sind lebende Geschöpfe und somit das genaue Gegenteil eines in industrieller Massenproduktion gefertigten, immer gleich schmeckenden „Coca-Cola”-Produkts!

Weingut Joh. Jos. Prüm
Das grandiose Schieferterroir der Wehlener Sonnenuhr
nach dem Rebschnitt im Winter

Doch ich möchte auch eine Warnung aussprechen: Die singuläre Verspieltheit und Leichtigkeit der grandiosen Rieslinge von J.J. Prüm werden vielleicht Liebhabern körperbetonter, fülliger Weine nicht die reinste Freude schenken. Zumindest anfangs nicht. Aber die Versuchung zum Konvertieren beim Genuss dieser einzigartigen Weine scheint mir nicht unerheblich zu sein. Denn diese individuellen Weinpersönlichkeiten sind zweifellos die Quintessenz des Rieslings, eine Hommage an die größte Weißweinrebe der Welt, unglaublich komplex, fein und wundervoll seidig, von großer Tiefe und Eleganz. Flüssige Träume vom gleißenden Schiefer in einer Dimension, die man geschmeckt haben muss, da sie sich letztendlich in ihrer Komplexität jeder Beschreibung entziehen! Und dies ist in der Tat eine Liebeserklärung!


923507 J.J. Prüm, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese trocken 2007 22,00 Euro
Diese fabelhafte trockene Spätlese stammt aus der weltberühmten Zeltinger Sonnenuhr, wo vorbildlich gepflegte alte Rebklone wachsen, die diesen legendären Riesling gebären. In der Nase eine enorm eindringliche Frucht und eine fabelhafte Mineralität vom verwitterten Schiefer: Welch rassiger, feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Cassis, Limette, Aprikosen und roten Äpfeln, zart unterlegt mit Nuancen feinster Kräuterwürze, grünem Tee und zart rauchigen Anklängen! Am Gaumen Verführung pur! Welch glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, straff gewirkt, komplex und filigran. Welch feingliedrige Säure, welch enormes mineralisches Rückgrat! Noch sehr jugendlich, dennoch bereits harmonisch mit einem reintönigen, lang anhaltenden, wiederum zutiefst salzig-mineralischen Nachhall: Ein wunderschöner, ein zarter, ein idealtypischer trockener Riesling, der das große Terroir der Mittelmosel geradezu eins zu eins in die Flasche übersetzt. Deutschlands „Winzer des Jahres 2006” (Gault Millau) bringt auch in seiner trockenen Version (die es leider nur alle paar Jahre einmal gibt, die vorletzte Abfüllung stammt aus 1998!) den Lagencharakter auf das Feinste zur Geltung! Prüm beweist dabei, dass die mineralische Tiefe seiner Weine keineswegs auf Kosten der Eleganz geht. Im Gegenteil! Und für mich persönlich ist dieser Referenzriesling mit seiner niedrigen Alkoholgradation von 12 Volumenprozent einer der drei schönsten trockenen Spätlesen der Mosel in 2007.
Zu genießen 2009 bis 2015, mindestens.

J.J. Prüm, Zeltinger Sonnenuhr, Riesling Spätlese trocken


923107 J.J. Prüm, Prüm Riesling Kabinett feinherb 2007 13,60 Euro
Welch wunderschön verspielter Kabinett aus den großen Wehlener Lagen, der bei aller inneren Dichte die unvergleichliche Frucht der Prüm’schen Rieslinge und den spielerischen Tanz der Elfen beispielhaft demonstriert. Phänomenal, wie sich unter dieser Orgie der Aromen (Weinbergspfirsich, Pfirsichhaut, Limettenschale, intensive Kräuterwürze, frisch geschroteter Pfeffer und Holunderblütennoten) ganz hinten heraus eine traumhafte Mineralität entwickelt. Glockenklar und tänzerisch zart verströmt sich dieser sanfte Wein auf die Zunge und wieder begeistert eine salzige Mineralität, feinst verwoben mit einer zarten Süße. Ein ungemein fröhlicher Riesling, ein wunderschöner Terrassenwein, DIE Alternative zum Champagner oder zum Opern schmettern in der Badewanne.
Zu genießen ab Frühling 2009 bis 2014.



Weingut Joh. Jos. Prüm

923207 J.J. Prüm, Prüm Riesling Kabinett 2007 13,60 Euro
DER Weinguts-Kabinett für den Frühling und Sommer 2009! (So lange brauchen selbst die Basis-Rieslinge dieses weltberühmten Mosel-Traditionsgutes.) Feinste Frucht trifft feinste Mineralität! Phantastisches Preis-Genussverhältnis!



922107 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Kabinett 2007 19,50 Euro
Aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Wehlener Sonnenuhr kommen die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen, delikaten, klassischen Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön! Das Idealbild gar eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings, ein weiterer grandioser Höhepunkt in der glanzvollen Geschichte des Weinguts! In der Nase eine faszinierende Mineralität, verwoben mit Noten von Cassis, Zitrusfrüchten, Weinbergspfirsich und einem Hauch von floralen Aromen. Am Gaumen eine elegante und saftige Süße in Verbindung mit einer kühl anmutenden Mineralität und einer vibrierenden Säure: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörendes Spiel! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, die ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber, zart gereift, auch zum idealen Begleiter für Speisen, wie Terrine vom Geflügel mit glasierten Apfelspalten, Kürbiscremesüppchen mit gebratener Jakobsmuschel oder gegrillter Dorade auf Glasnudelsalat.
Zu genießen ab Frühjahr 2009 bis mindestens 2018. 



922207 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese 2007 27,00 Euro
Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese aus einer der berühmtesten Riesling-Terroirs der Welt jedes Jahr neu geboren! Sehr komplexer Aromenbogen in der Nase, phantastische Frucht und Noten von nassem Schiefer und feinsten Kräutern; am Gaumen ungemein frisch, zutiefst mineralisch, perfekte Säurestruktur, die Inkarnation von Leichtigkeit und Finesse sowie eine traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, tänzelnder, zutiefst mineralischer Nachhall. Ein ganz großer, klassischer, sehr rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse dieser großen mythischen Mosellage birgt. Deutschlands Spätlesen und Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine. Und diese betörende Pretiose aus der Wehlener Sonnenuhr mit ihrer unübertrefflichen Vermählung von tänzerischer Leichtigkeit und cremiger Textur ist ein geniales Elixier – Ein Weinmonument für Jahrzehnte, Gänsehautatmosphäre!



9222307 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese 2007 0,375 l 16,50 Euro



9222107 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Spätlese, Magnum 2007 1,5 l 65,00 Euro



922307 J.J. Prüm, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese 2007 23,50 Euro
Die ewige Rivalin meiner geliebten Sonnenuhr brilliert in 2007 mit einer unübertrefflichen Präzision und einer vibrierenden rassigen Säure sowie einer fabelhaften Länge, die von einer abgrundtiefen Mineralität getragen wird. Wie so oft „strenger und stahliger” (Michel Bettane), „fester und kerniger, mit einer kühleren Aromatik” (Stuart Pigott) in ihrer Jugend als die von ihrem betörenden Fruchtspiel getragene, früher zugängliche Wehlener Sonnenuhr, doch von gleich fabelhafter Qualität! Zwei Weltklasse-Spätlesen, zwei faszinierende Wein-Persönlichkeiten, die das Herz eines jeden Rieslingliebhabers verzaubern!
Zu genießen 2010 bis nach 2030.



922407 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese 2007 33,50 Euro
„Vom Tanz des Schmetterlings”
Das weltberühmte Terroir der Wehlener Sonnenuhr, das Liebhaber in aller Welt in einem Atemzuge nennen mit den renommiertesten Grand Crus des Burgund und des Bordelais, ist eine extrem steile, reine Südlage hoch über der majestätisch dahin gleitenden Mosel. In 2007 erbrachte die singulär lange Reifezeit am Stock eine rassige Frucht mit tief mineralischen Noten und dichter komplexer Struktur in diesem klassisch-fruchtsüßen Weltklasseriesling. In der Nase ein tiefer, unglaublich betörender Duft nach Weinbergspfirsich, Ananas, Blutorange, Minze, reifen Birnen und Äpfeln, Waldhonig (Tannen!) und Noten von Lilien, den Blumen der französischen Königin, dramatisch unterlegt mit einer intensiven, rauchig-mineralischen Würze. Am Gaumen unfassbar brillant und strahlend, mit einem dramatisch schönen Spiel und einer irren Mineralität! Dazu besitzt diese makellose Schönheit eine filigrane Säure, ist brillant und von explosiver Rasse am Gaumen, sehr, sehr tief und saftig, komplex, hochelegant, und transzendiert infolge ihrer animierenden Frische eine weltweit singuläre faszinierende Leichtigkeit des Seins und ein betörendes Spiel und ist dabei doch ungemein konzentriert, tief, dicht und großartig strukturiert. Perfekte Balance, phantastisches Potential!

Diese rassig-mineralische Essenz ist für mich ein ganz heißer Kandidat für die beste Auslese des Jahres in Deutschland! Ich persönlich bin ein großer Liebhaber von Auslesen, die weniger durch ihre schiere Kraft und Mächtigkeit zu beeindrucken suchen, stattdessen aber mit ihrer Rasse und Filigranität, ihrer Verspieltheit und Frische sowie ihrer Balance und Mineralität brillieren. Und dieses Ideal „meiner” Auslese wirkt bei allem Spiel einer göttlichen Primaballerina ungemein dicht, konzentriert und wahnsinnig tief, aber auch extrem finessenreich, fein und elegant und trägt damit die innere Paradoxie der größten Weine der Welt in sich; ihre betörenden Aromen, ihre fokussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht enden-wollender Abgang machen sie zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich jeder Bewertung entziehend, ein majestätischer Riesling „hors catégorie”. Dies ist definitiv eine der raren Auslesen, die in einem ganzen Jahrhundert nur ein paar Mal wachsen, ein traumhafter Tropfen, der zur Legende mutieren wird und den mythischen Namen der großen Wehlener Lage über Jahrzehnte hinweg in aller Welt erklingen lassen wird. Traumhafte Dichte, Fülle und Konzentration vermählen sich mit fabelhaftem Extrakt und tänzerischer Eleganz und unvergleichlicher Finesse – und das bei knapp 7 Volumenprozent Alkohol. Auf der ganzen Welt kann diesen Stil niemand kopieren! Auch nicht das unschlagbare Preis-Genussverhältnis unter allen großen Weinen, denn aufgrund der spezifischen Jahrgangsbedingungen, der extrem langen Vegetationsperiode und der kerngesunden Trauben infolge der traumhaft warmen Herbsttage und kühlen -nächte erbrachte 2007 eine der größten Sonnenuhren – ein verzauberndes Elixier von himmlischer Größe!
Zu genießen ab 2012, Höhepunkt 2017 bis (weit?) nach 2040.



Weingut Joh. Jos. Prüm
Flüssige Träume vom gleißenden Schiefer
aus der weltbekannten Wehlener Sonnenuhr:
Die Essenz der Mosel, ihr pochendes Herz!

9224307 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese 2007 0,375 l 19,00 Euro



9224107 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese, Magnum 2007 1,5 l 85,00 Euro



9227307 J.J. Prüm, Wehlener Sonnenuhr, Riesling Auslese Goldkapsel 2007 0,375 l 39,90 Euro



9228307 J.J. Prüm, Graacher Himmelreich, Riesling Auslese Goldkapsel 2007 0,375 l 38,00 Euro




Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

Gerhard Eichelmann, „Deutschlands Weine 2007”, urteilt begeistert:
„Johannes Leitz hat die Weißweinkollektion des Jahrgangs vinifiziert!
Seine Weine sind stoffig und elegant, konzentriert und doch filigran, sie vereinen Kraft und Mineralität.
Johannes Leitz erzeugt große Weine vom Rüdesheimer Berg, komplexe Weine mit einer enormen Nachhaltigkeit!”

Stuart Pigott: „Das ist wahrer Rheingau-Adel!”

Johannes Leitz ist ein echter, ungemein sympathischer Typ mit Ecken und Kanten („ein Pfundskerl, eine echte Rheingauer Trouvaille”, VINUM), mit blitzenden Augen und wachem Intellekt und mit großen gegerbten Händen, die zupacken können und augenscheinlich demonstrieren, dass seine großartigen Rieslinge in harter handwerklicher Arbeit in den steilen Wingerten entstehen. Unverblümt nennt er immer noch bestehende Missstände in seiner Heimat beim Namen, eine Einstellung, die ihm nicht nur Freunde gemacht hat. Bei seinen engagierten Ausführungen muss ich unwillkürlich daran denken, dass man Mitleid umsonst bekommt, sich Neid aber hart erarbeiten muss. Und Leitz hat in den letzen Jahren hart gearbeitet, sehr hart sogar, hat sich in den Schiefersteillagen abgerackert wie kaum ein zweiter, um ihnen ein Optimum an Qualität abzuringen: „Es gibt sicherlich niemanden im Rheingau, der die Weinberge mehr liebt als ich”, meint der Vollblutwinzer dazu. Der Lohn:

Stuart Pigott, einer der renommierten Rieslingexperten der Welt, schwärmt begeistert in seiner wöchentlichen Kolumne in der FAS von den phantastischen Qualitäten unseres Rheingauer Juwels und Vorzeigewinzers Josi Leitz. Wir zitieren in Auszügen: „Noch vor dreißig Jahren genoss der Rheingau nicht nur unter Experten unangefochten den Ruf als Deutschlands edelstes Weinanbaugebiet. Der Grund dafür waren zum einen weltberühmte Spitzenlagen und eine Reihe von adligen Weingütern, zum andern ein Qualitätsstandard, der zwei Jahrhunderte lang Gültigkeit besaß. Doch Geschichte und Tradition reichen auf Dauer nicht aus, wenn das Bemühen um Qualität nachlässt oder wenn gedankenlos rationalisiert wird. Beides war leider von Ende der siebziger Jahre an der Fall; erst während der neunziger Jahre besserte sich die Situation ein wenig, allerdings nur punktuell. Erst in jüngster Zeit gibt es im Rheingau endlich wieder Bewegung. Dafür sind vor allem bürgerliche Weingüter verantwortlich. Der erstaunlichste dieser Betriebe ist das Weingut Leitz in Rüdesheim. Als Johannes Leitz vor zwanzig Jahren in den Familienbetrieb eintrat, bestand dieser aus nicht mehr als drei Hektar Weinbergen. Verkauft wurden die Weine überwiegend im immer noch bestehenden Blumengeschäft seiner Mutter. Einige Jahre lang gehörte auch eine Straußwirtschaft dazu, die entgegen den Gepflogenheiten ausschließlich außerhalb der Touristensaison geöffnet war. Mit seinen charaktervollen trockenen Rieslingen des Jahrgangs 1990 sorgte der junge Winzer erstmals für Aufmerksamkeit. Seitdem ist die Anbaufläche auf stattliche 28 Hektar gewachsen. Johannes Leitz hat seine Kellerei deshalb umgebaut und an einer für den traditionellen Rheingau gewagten Weinstilistik entschlossen gefeilt. Inspiriert durch die Spitzenweine der Mosel – also jenes Anbaugebiets, das den Rheingau auf dem internationalen Parkett ausgestochen hat –, setzt Leitz auf enorme Komplexität der Armomen und brillante Frische. Das ist wahrer Rheingauadel!”

Weingut Josef Leitz
Josi Leitz (rechts) und Tino Seiwert beim Fachsimpeln
hoch über dem Schlossberg

Gut gebrüllt, Löwe! Doch nicht nur Stuart Pigott bestätigt ausdrücklich die Weltklassequalitäten, die Josi Leitz Jahrgang für Jahrgang in größter Konstanz vinifiziert. „Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer (deutscher) Riesling-Erzeuger schaffte es in den letzten Jahren, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der jungenhafte Rüdesheimer. Wir suchten vergeblich nach einem Betrieb, der es von den exzellenten trockenen Rieslingen über die feinfruchtigen Spätlesen bis hinauf zu den edelsüßen Rieslingen der Extraklasse mit dem leutseligen Rüdesheimer – eindeutig der Rheingauer Aufsteiger der letzten Jahre – aufnehmen kann. Wo sollen wir anfangen mit unseren Lobeshymnen und wo aufhören?”, urteilt daher auch euphorisch und ebenso zutreffend der Gault Millau. Denn bereits zu Beginn der 1990er Jahre, auf dem Höhepunkt der Qualitätskrise im Rheingau, zählte Johannes Leitz zu der Handvoll Produzenten, bei denen man die Weine blind kaufen konnte. Bei zahlreichen Wettbewerben setzten sich seine Rieslinge an die Spitze der Rheingauer Weine.

Was macht Johannes Leitz anders als die Konkurrenz? Mit einem gesunden Schuss Misstrauen gegen dogmatisches Lehrbuchwissen und eine übergroße Technikgläubigkeit ausgestattet fühlt sich Josi in seinen Steillagen dem Terroirgedanken verpflichtet. Augenscheinlich sprechen bereits seine Parzellen eine beredte Sprache, da zwischen den Rebzeilen eine wilde Flora grünt und blüht und Leitz sich für den Kordonschnitt entschieden hat, mit den vielen Metallstecken, mit denen er punktgenau die Rebarme in paralleler Linie zum Boden anheftet. Diese Methode hält er dem üblichen Bogrebenschnitt deutlich überlegen, da die durch den Schnitt bedingte geringere Anzahl der locker- und kleinbeerigen Trauben sich viel gleichmäßiger entwickelt und optimal ausreifen kann. Je kleiner die Beeren, desto besser das Verhältnis von Aroma- und anderen Inhaltsstoffen in der Schale zum Saft; und je luftiger die Beeren hängen, desto geringer die Gefahr, dass Fäulnis sich breitmacht oder Krankheiten ausbrechen. Herausgefunden hat Johannes das schon als 13-jähriger Junge, als er als Schulbub seiner Mutter half, das Weingut nach dem allzu frühen Tod des Vaters über Wasser zu halten, ein kleines Mosaiksteinchen, das seinen Charakter, seine Lebenseinstellung verdeutlicht. Leitz gibt sich nie mit dem Bestehenden zufrieden, er sucht, er forscht, er rebelliert, er geht unbeirrt seine eigenen Wege, er ist zäh und vor allem, er resigniert niemals. Er profitiert natürlich auch von seinen großartigen Steillagen mit ihrem einzigartigen Mikroklima, das für eine ganz spezielle Flora und Fauna verantwortlich ist und vom naturnahen Anbau, der auch seltenen Tieren eine ökologische Nische bietet. Zudem sind, wie bei allen großen Winzern der Welt, eine riskant späte Lese, ausschließlich von Hand, und extrem niedrige Erträge selbstverständlich, die Vergärung der trockenen Weine erfolgt spontan, der Ausbau im Keller im Holz und im Edelstahlbehälter so schonend und mit so wenigen Eingriffen wie nur irgend möglich. Als Leitz das Weingut als 22jähriger übernahm, zählte es gerade einmal 3 ha; doch soweit es die finanziellen Möglichkeiten zuließen, übernahm er in den folgenden Jahren erstklassige Wingerte, die Winzer aufgaben, die sich nicht weiter in den schwierigen Steillagen abrackern wollten.

Weingut Josef Leitz
Blick über den Schlossberg zum majestätisch dahin gleitenden Rhein

Viele Weinliebhaber sehen in den phänomenalen Rheingauer Rieslingen von Johannes Leitz aus den (Schiefer-) Steillagen Weine in harmonischer Vollkommenheit, bei aller inneren Dichte und Konzentration dennoch vibrierend „leicht”, spritzig, ungemein elegant und finessenreich, traumhaft mineralisch, mit einer Ursprünglichkeit, die niemals durch eine noch so ausgefeilte Kellertechnik zu kopieren ist. Solche Weine tragen zweifellos die Handschrift ihres genialen Produzenten, dessen Mitarbeiter unter seiner peniblen Anleitung die Reben geradezu zwingen, nur jene geringe Anzahl an kerngesunden, hochreifen Trauben zu tragen, die derart grandiose Qualität ermöglichen. Doch es wäre auch unter den begnadeten Händen eines Winzermagiers wie Johannes Leitz nicht möglich, solch große Gewächse zu schaffen, ohne das einzigartige, gewaltige Terroir der Rüdesheimer Lagen, eine der besten Rieslinglagen Deutschlands, mit einem extrem frühen Blütebeginn und damit verbunden einer sehr langen Vegetationsdauer sowie den heftigen starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht (ungemein wichtig für die Aromenbildung der Trauben) und ohne das wunderbare Geschenk der Natur für einen exzellenten Jahrgang.

Johannes Leitz, einer derjenigen Winzer, die, nach langem Suchen und Forschen, zu den „Wissenden” gehören, die in bester handwerklicher Weinbautradition dafür sorgen, dass durch harte selektive Arbeit im Weinberg der Grundstein für große Weine gelegt wird und die „dafür Sorge tragen, dass im Keller so wenig wie möglich mit dem Most geschieht, so dass die Aromen optimal gereifter Trauben und das Terroir des Wingert so unverfälscht wie nur irgend möglich in die Flasche gerettet werden können”. Johannes Leitz („seine Bescheidenheit und Leidenschaft für Qualität sind immer eine erfrischende Abwechslung neben der allgemeinen Selbstzufriedenheit und dem PR-Geschwätz, das sonst die Norm ist”, Stuart Pigott), unbeirrbar arbeitet er Jahrgang für Jahrgang daran – mittlerweile tatkräftig unterstützt vom dynamischen Marcus Pretzel und der ebenso sympathischen wie attraktiven Eva Fricke, einer diplomierten Weinbauingenieurin – die ultimative Vision großer Rheingauer Rieslinge zu verwirklichen, die ihr jeweiliges Terroir ideal widerspiegeln, was ihm mittlerweile mit schier unglaublicher Konstanz gelingt. Und nach dem von der Natur diktierten Ausflug in eine fülligere, opulente Stilistik in 2006, die vielen unseren Kunden übrigens auch ausgezeichnet gefallen hat, ist Josi in 2007 wieder zu knackig-mineralischen, rassigen Rieslingen zurückgekehrt, die DAS Signum seins Qualitätsstrebens sind und die seine Rieslingunikate strahlend hell als weltweit singuläre Giganten am Weinhimmel eines der mythischen Anbaugebiete Deutschlands leuchten lassen:

Die Winzerikone ‚Josi’ Leitz und der weltweit legendäre Rüdesheimer Berg sind zwei der ganz großen mythischen Namen des deutschen Weines, seine Weine eine Hommage an die einzigartige Mineralität, Komplexität, Finesse und Rasse großer deutscher Rieslinge! Johannes Leitz gehört zweifellos zu den Perlen unseres Programms!

PS: Das angesehene norwegische „vinforum” hat brandaktuell eine Verkostung deutscher Spitzenrieslinge vorgenommen, mit einem sensationellen Ergebnis: Unser Freund Josi Leitz aus dem Rheingau belegt mit seinen traumhaften Weinen in 2007 die Plätze 1, 2, 4 und 7! Herzlichen Glückwunsch Josi für diesen großartigen Erfolg im vinforum-Tasting!

962207 Leitz, „Eins, Zwei, dry” Rheingau Riesling trocken (DV) 2007 7,80 Euro
Dieser rassig-knackige Einstiegswein mit seinem hintergründigen Wortspiel wird von Robert Parker, bzw. seinem für deutsche Weine zuständigen Co-Autor David Schildknecht, enthusiastisch gelobt: „delicious value”! Dazu Platz 7 im vinforum-Tasting!

Leitz, „Eins, Zwei, dry” Rheingau Riesling trocken (DV)


962007 Leitz, Rüdesheimer Riesling Spätlese trocken (DV) 2007 9,50 Euro
Diese grandiose Spätlese stammt aus der berühmten Rüdesheimer Spitzen-Lage ‚Berg Rottland’ und ist quasi eine Vorlese derjenigen Trauben, die nicht ganz die allerhöchste Qualität besaßen, um in Josis mittlerweile legendären Rottland einzugehen. In der Nase eine enorm eindringliche Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Zitrusfrüchten, knackigem grünen Apfel und Ananas, zart unterlegt mit Nuancen feinwürziger Aromen, die ein wenig an Heu, Fenchel und Schiefer erinnern! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, stahlig und strahlend, straff gewirkt, komplex und filigran. Knackig-frische, in ihrem jugendlichen Stadium noch etwas fordernde Säure, faszinierendes mineralisches Rückgrat. Ein wunderschöner, glockenklarer Riesling, der das große Terroir des ‚Rottlands’ geradezu eins zu eins in die Flasche übersetzt.
Zu genießen ab sofort bis 2011.

Leitz, Rüdesheimer Riesling Spätlese trocken (DV)


9620907 Leitz, Rüdesheimer Riesling Spätlese trocken (DV) - 12 Flaschen 2007 9 l, statt 114,00 nur 104,50 Euro
Und als besonderes Schmankerl in unserem Sondermailing deutsche Weine bieten wir Ihnen diese rassige Spätlese zu einem attraktiven Schnäppchenpreis an: Sie bestellen 12 Flaschen und bezahlen nur 11!


12 Flaschen zum Preis von 11!


960007 Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV) 2007 11,80 Euro
Unser Freund Josi brilliert mit einem genialen 2007er Bischofsberg, der nochmals einen Wimpernschlag besser daher kommt als sein vorzüglicher Jahrgangsvorgänger, der von Jancis Robinson zu Recht mit für seine so faire Preisklasse fast schon sensationellen 16,5/20 Punkten geadelt wurde. Diese fabelhafte trockene Spätlese vom Bischofsberg mit ihrer ungemein animierenden Säure und ihrer tänzerischen Verspieltheit verkörpert die Weine des unteren Rheingaus geradezu idealtypisch: In der Nase betört eine reintönige, rassige Rieslingfrucht mit komplexen Aromen von Weinbergspfirsich, reife Ananas, Honigmelone und nach längerer Öffnungszeit eine faszinierende feinherbe Cassisnote sowie Anklänge an Muskatnuss und eine blühende Sommerwiese im frischen Morgentau. Am Gaumen höchst trinkanimierend, enorm dicht, saftig, dabei herrlich frisch und cremiger denn je zuvor. „Trotz Spätlesequalität befindet sich hier ein Tropfen im Glas, der durch die vibrierende Säure den Genießer stets zu einem weiteren Glas verführt, da er die Dichte und cremige Fülle einer Spätlese mit der beschwingten Leichtigkeit eines Kabinetts vereint”, schwärmt begeistert Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005. Wahrlich: Ein Bilderbuch-Riesling mit einem faszinierend rassigen Nachhall, der beim genussvollen Trinken das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Erstklassiger Essensbegleiter zu Krustentier- und Fischgerichten, zu Kalb und hellem Geflügel und superleckerer Terrassenwein „de luxe”, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Abenden traumhaft begleitet. In seiner sympathischen Preisklasse von (fast) unschlagbarer Qualität! Diese fabelhafte Spätlese aus dem ‚Bischofsberg’ ist einer der größten Verkaufserfolge im Programm von Pinard de Picard der letzten Jahre, ein animierender Riesling, der eindrucksvoll demonstriert, zu welchen Spitzenleistungen große deutsche Weißweine in der Lage sind: Unnachahmliche Mineralität, feinste Finesse und rassige Frucht!
Unser Klassiker aus dem Hause Leitz: Wohl nie zuvor war er so gut wie heute, was auch Platz 4 im vinforum-Tasting eindrucksvoll demonstriert!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis mindestens 2013.

Leitz, Rüdesheimer Bischofsberg Riesling Spätlese trocken (DV)


962107 Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Terrassen 2007
Finesse trifft feinste Frucht! Eine der ganz großen mythischen Rieslinglagen Deutschlands von einem legendären Terroir, ganz hoch oben an der Spitze des majestätisch über dem Rheintal thronenden Schlossberges – direkt unterhalb des Waldrands – gelegen und von kargen Taunusquarzitböden geprägt. Ein phantastisches Traubenmaterial, sehr spät und kerngesund gelesen, bildet die Basis für diesen klassischen Rüdesheimer Riesling in einer einzigartigen puristischen Stilistik (der andere Pol zum burgundisch cremigen Rottland!), der seine große Herkunft eindrucksvoll demonstriert und deutlich macht, warum diese zutiefst mineralische Lage von Rieslingliebhabern in aller Welt so sehr geliebt und ihr Name so ehrfürchtig ausgesprochen wird wie die legendären Namen des Burgund! In der Nase betört ein ,kühles’, expressives, sehr reintöniges und ungemein komplexes Bukett mit einer herrlich mineralischen, frischen Frucht: Weinbergspfirsich, Zitrusfrüchte, Apfel und Aprikosen schmecken ganz zart hervor. Am Gaumen zwar dicht und konzentriert, aber – Signum seines großen Terroirs – noch verspielter, filigraner, tänzerischer als man es sich überhaupt vorstellen kann. Welch faszinierender Weltklasse-Riesling mit hintergründiger Finesse und fruchtiger Frische, der dabei von einer stahlig-vibrierenden Rasse und einer abgrundtiefen mineralischen Würze geprägt wird. Diese Hymne an die Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge besitzt eine traumhafte Säurestruktur, eine phantastisch niedrige Alkoholgradation von 12,5 Volumenprozent (das macht deutschen Rieslingen in der ganzen Welt so schnell niemand nach!) und einen wiederum zutiefst mineralischen, jodig-salzigen’, rauchigen, glockenklaren Nachklang! Die „Hassliebe” von Josi Leitz zu seinem extrem steilen, im Sommer fast unmenschlich heißen und daher extrem schwer zu bearbeitenden Lieblings-Wingert, dem letzten Terrassenweinberg mit alten Trockenmauern im Rüdesheimer Berg, wird expressiv spürbar in diesem höchst eigenständigen und unglaublich faszinierenden, aristokratischen Rieslingunikat.
In der grandiosen Rieslingkollektion von Johannes Leitz ist dieses Monument an Finesse und Mineralität bei aller Kraft der feinduftigste, der femininste und der zarteste Wein, der es dem Verkoster schier unvorstellbar scheinen lässt, welcher Kraftakt, welche Quälerei des Winzers („Qualität muss von Qual kommen!”) in den steilen und heißen Weinbergslagen voran gehen musste, um letztendlich zu einem solch weltweit einzigartigen Rieslingunikat zu führen, das in der Lage ist, selbst die verwöhntesten Rieslingzungen in orgastisches Entzücken zu versetzen! Ein singulärer Rieslinggigant, der aber nicht zuvörderst die Muskeln spielen lässt, sondern wie ein Gentleman in Samt und Seide gewirkt ist!
Zu genießen an sofort (Dekantieren bitte und am besten in großen Burgunderkelchen servieren!), Höhepunkt 2012 bis nach 2025.

Leitz, Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels Terrassen
Leider bereits ausverkauft!


Der Kaisersteinfels „Terrassen” ist übrigens die Quintessenz der besten Trauben aus dem Kaisersteinfels, die eine homöopathisch geringe Menge von etwa 300 Flaschen ergaben. Daher müssen wir diesen extrem stark nachgefragten Wein (sein „kleinerer” Bruder, der „normale” Kaisersteinfels, ist der Sieger der großen vinforum-Verkostung; wir haben noch ein paar Kisten auf Lager, bei Interesse bitte uns kontaktieren oder schnell im Internet bestellen!) auch so strikt in der Abgabe limitieren. Als Trostpflaster können wir Ihnen jedoch in ausreichender Menge Josis beliebtesten Riesling der letzten Jahre präsentieren, der mit seinen Erfolgen Weingeschichte geschrieben hat und den Leitz daher erst gar nicht zum vinforum-Tasting anstellte:

960307 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken 2007 29,50 Euro
Die großen Weine der Welt haben ihren Ursprung in einem mystischen Zusammenspiel von Mikroklima, Bodenzusammensetzung und Rebsortencharakter. Dieses Zusammenspiel wird von begnadeten Winzern in einzigartige Weinunikate transformiert. Das Herausarbeiten des Terroirs gelingt Johannes Leitz wie nur wenigen Winzern: Vom Fuße des magischen Rüdesheimers Bergs mit seinem verwitterten, bröseligen grauen Schiefer vinifiziert er zum wiederholten Male in Folge einen Weltklasse-Riesling, der geradezu als Quintessenz des großen Terroirs des Berg Rottland erscheint. Führende Weinmedien sind sich seit Jahren einig: Leitz’ Rottland zählt zu den größten Rieslingen Deutschlands. So erhielten drei Jahrgänge hintereinander im Gault Millau die zweithöchste Punktzahl aller trockenen Rieslinge Deutschlands! Und sechs Mal in Folge die Nr. 1 im Rheingau. Gerhard Eichelmann bewertet den 2005er gar als besten trockenen Riesling Deutschlands! Und gleich zwei Mal hintereinander belegt dieses Monument Platz eins in der großen CAPITAL Rieslingverkostung! (Unter der Leitung von Jürgen Fendt (Deutschlands Sommelier des Jahres 2000, Restaurant Bareiss, Baiersbronn testeten 12 namhafte Weinexperten die deutschen Spitzenweine in einer Blindprobe: In der Kategorie „Best of Riesling dry” siegte souverän Johannes Leitz mit seinem Berg Rottland!)

Für unsere Kunden sind diese Elogen keine Überraschung: Denn Leitz ‚Rottland’ vermag das vermeintlich Unmögliche. Er trägt in sich die Paradoxien der großen Weine der Welt, die Vermählung von maximaler Konzentration mit einem Maximum an Finesse. Fast ölig fließt der Berg ins Glas und präsentiert sich bei allem Körperreichtum trotzdem fein ziseliert und elegant. Die tiefgründigen Aromen sind komplex und verweben zarte Noten von reifen, süßen Zitrusfrüchten, Ananas, Mango und Weinbergspfirsich mit filigraner Mineralität. Josi serviert diesen majestätischen Riesling übrigens stets aus einem großen Burgunderglas, denn so entdeckt man bereits nach kurzer Öffnungszeit noch weitere betörende Aromen wie etwa Cassis, Grapefruit und Litschi. Und dann diese Faszination im Mund: Der ‚Rottland’ entwickelt am Gaumen, neben aller cremigen Saftigkeit, Dichte und Konzentration, die Anklänge an legendäre Wachauer Weltklasserieslinge evoziert, dieses verzaubernde Spiel, diese einzigartige Finesse, die ihn zu einem charaktervollen, tiefgründigen Meisterwerk handwerklicher Winzerkunst werden lassen. Alle Ingredienzien sind traumhaft ineinander verwoben, die wahnsinnige Dichte wird aufgehoben in einer schwebenden Transparenz. Welche fabelhafte Säurestruktur, welche Frische! Sehr, sehr langer, Cassis-geprägter Nachhall von glockenklarer Mineralität. Welch monumentales Meisterwerk!

Danke Josi, für dieses ebenso großartige wie tief emotional berührende Genusserlebnis! Mit diesem majestätischen Riesling aus dem zusammen mit dem 2005er bisher besten Jahrgang, einer subtilen Weiterentwicklung seines einzigartigen Stils, der keinen Vergleich mit superteuren Burgundern zu scheuen braucht, hast Du Deine Vision eines großen Rheingauer Rieslings verwirklicht, der die Finesse, Frische, Rasse und Eleganz seines großen Terroirs auf unnachahmliche Art mit famoser Kraft, grandioser Geschmeidigkeit und schmelziger Textur vereint.

Der puristische, feingliedrige ‚Kaisersteinfels’ und der burgundisch inspirierte majestätische ‚Rottland’, nur durch die Lage ‚Roseneck’ voneinander getrennt, verkörpern in ihrer völlig unterschiedlichen Stilistik die 2 Pole höchster Rheingauer Winzerkunst. Beide tragen jedoch unverkennbar die Insignien der Meisterhand in sich, die diese flüssigen Kunstwerke geschaffen hat.

PS: Stuart Pigott feiert diesen genialen Stoff wegen seiner „monumentalen Kraft und Tiefe und seines enormen Entwicklungspotentials” und Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005, urteilt euphorisch: „Ein Weltklasse-Riesling, der sich schon im jungen Stadium so saftig und offen in der Aromatik zeigt, das man schon beim Hineinriechen den Wunsch verspürt, in ihm zu ertrinken. Am Gaumen bestätigt sich dieser Eindruck: Welch saftige Frucht (besonders intensiv Orangen und Mango) in Kombination mit einer vibrierenden Säure und einer markanten Mineralität. Faszinierend auch der animierend niedrige Alkohol (12,5 Volumenprozent), der noch einen Grund mehr darstellt, sich diesem grandiosen Tropfen vollends hinzugeben”.

Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling trocken


Weingut Josef Leitz
Aus dieser weltberühmten Lage stammen die burgundisch inspirierten
Weine des „Rottlands”

961707 Leitz, Rüdesheimer Berg Rottland Alte Reben Riesling Goldkapsel trocken 2007 55,00 Euro
Nochmals die ultimative Steigerung! Deutschlands Antwort auf die legendäre Lage Montrachet. Schon mit dem ersten Schluck erzeugt der Wein ungläubiges Staunen. Ein Wahnsinnsextrakt. Welch wohlige Wärme, welch mineralische Wucht, welch cremiges Mundgefühl und welch großartige Säurestruktur. Singulärer Stil! Charakter, Ausstrahlung und Charisma! Ein in sich ruhender kraftvoller Wein für meditative Stunden. Ein Riesling mit der opulenten Textur eines Rotweins, was auch sein Alkoholgehalt von knapp 14 Volumenprozent dokumentiert. Ein magischer Wein mit Potential für Jahrzehnte. Lieber Josi, ich freue mich sehr, dass es Dir gelungen ist, Dir einen Jugendtraum zu erfüllen und die Trauben von über 60 Jahre alten fabelhaften Reben aus einer der legendären Parzellen von Rüdesheim, direkt über Schloss Groenesteyn gelegen und von den Altvorderen als „Rüdesheimer Hinterhaus” hymnisch besungen, in diesen Weltklasseriesling einfließen zu lassen. Ein beseelter, ein transzendentaler Wein!

PS: Ich habe schon beim legendären Vorgänger lange überlegt, mit welch anderem Riesling ich dieses majestätische Urgestein vergleichen könnte. Die Antwort, heute wie damals: Mit keinem! Wenn überhaupt, schmeckt Österreichs berühmtester Riesling, Pichlers Unendlich, so ähnlich: Wachauer Opulenz und Dichte (allerdings im Vergleich zu den Wachauern Weinen der letzten Jahre eine moderatere Alkoholgradation!) vermählt mit der Mineralität und Frische des Rüdesheimer Bergs!


In Subskription, Auslieferung im Dezember 2008 - späterer Preis 65,00 Euro


Weingut Josef Leitz
Blick auf die großartige Lage des „Rosenecks”

960607 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2007 21,90 Euro
Mit seinem Siegerwein aus 2003 und dem 2. Platz in 2004 (Gault Millau) demonstriert unser sympathischer Rheingauer seine Ausnahmestellung auch in dieser genuin deutschen Kategorie der Spätlese. Die phantastische fruchtsüße 2007er Pretiose gehört wiederum zu den Kandidaten für die beste Spätlese Deutschlands!: Wogen verführerischer Aromen entsteigen dem Glas, lösen wohlige Schauer und Entzücken aus, dazu kommen feinste mineralische Noten, die diesen enorm extraktreichen Wein trockener, „knackiger”, rassiger erscheinen lassen, als er wirklich ist. Anklänge an hochreife Aprikosen, Pfirsich, rote Äpfel, Birnen und exotische Zitrusfrüchte, auch fein duftende Rosen sowie Rosenöl (Nomen est Omen; kraxeln Sie doch bitte einmal in diese großartige Lage am majestätischen Rüdesheimer Berg und Sie werden verstehen!) und Feuerstein. Am Gaumen bei aller Dichte unglaublich verspielt und feinst balanciert, mit herrlichem Süße-Säure-Spiel, wunderbar reintöniger Rieslingfrucht, zart mineralisch, ausgewogen. Unglaublich rassig! Ein betörender Wein, bei dem durch die tiefe Mineralität und die knackige Säure die feine Süße nicht vordergründig erscheint, sondern anregend und beflügelnd. Diese fabelhaft harmonische Spätlese demonstriert eindrucksvoll, warum vor etwa hundert Jahren Weine genau dieses Riesling-Stils zu den am meisten geschätzten, gesuchten und teuersten der Welt gehörten (Spitzengewächse kosteten nach heutiger Kaufkraft etwa 1.000 Euro). Enorm süffig bereits in seiner Jugend, doch mit einem immensen Potential für eine jahrelange Entwicklung (bis 2030 und länger) ausgestattet. Weltklasse pur, dieser geniale Stoff mit seinem tänzerisch moselanischen Stil hat das Zeug zur Legende. Kultweinstatus!

Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese



Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau

Ein „Dream-Team in Sachen Wein” (Gault Millau) vinifiziert feingliedrige, rassige Rieslinge mit glockenklaren Aromen voll vibrierender Spannung, explosiver Finesse und von kristalliner Frische – Beseelte Terroirweine mit laserstrahlartig gebündelter Energie auf absolutem Weltklasseniveau!

Pinard de Picard freut sich über die Neuaufnahme eines Weingutes, das sich in den letzten Jahren in den Olymp deutscher Winzerkunst katapultiert hat – Rieslinge der Kategorie persönliche Lieblingsweine.

Weingut Schäfer-Fröhlich

Sehr sympathisch ist die ganze Familie und von tiefem Ehrgeiz beseelt, große, eigenständige Terroir-Weine zu vinifizieren, wie sie besser nicht sein können! Tim Fröhlich heißt der energiegeladene junge Aufsteiger, der bereits 1995 die Verantwortung im Keller übernommen hat und „seither mit seinen Eltern, Schwester Meike und deren Freund, dem Pfälzer Exilwinzer Karsten Peter, ein echtes Dreamteam bildet” (wie Stuart Pigott in seinem neuen Klassiker „Wein spricht deutsch” begeistert schwärmt), das zusammen die „im wahrsten Sinne des Wortes ,wildesten’ Weine der Nahe keltert. Hinter allen Erfolgen steht ein schlüssiges Konzept. Ab Gutswein aufwärts wird hier ausschließlich mit Spontanvergärung oder selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet – niemand an der Nahe beherrscht dies besser”, urteilt dezidiert der Gault Millau 2008! „Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit im Keller und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen Hefen klare Aromen erhalten”, erläutert Tim. „Dem Perfektionisten aus Bockenau” (Gault Millau) gelingt dies im gesamten letzten Jahrzehnt auf verblüffende Weise sowohl bei seinen edelsüßen Spitzen wie den trockenen Topweinen – doch noch nie zuvor war er so gut wie in 2007! Tim erklärt in seiner begeisternden, mitreißenden Art: „Ein extrem langer Vegetationsverlauf mit optimaler Niederschlagsverteilung immer zum richtigen Zeitpunkt ließ die Rebwurzeln die Mineralstoffe aus unseren Gesteinsböden bestens aufnehmen. Das Ergebnis sind außergewöhnlich präzise Weine, welche die Herkunft ihrer Lage perfekt widerspiegeln. Durch die späte Ernte extrem kleinbeeriger und dickschaliger Träubchen, von der ersten Oktoberwoche bis Anfang November (die natürlich auch ein Tanz auf dem Drahtseil war, denn das Wetter durfte nicht umschlagen!), bekamen alle Weine nochmals einen mineralischen Kick und bereits die Basis-Rieslinge sind von besonderer Güte. 2007 ist ein Wahnsinns-Weinjahr, in dem einfach alles möglich war! Die Weine präsentieren sich geschmacklich einerseits sehr feingliedrig, voller Finesse (m.E. nach aber auch enorm stahlig) und kristallklar mit einer enormen Dichte, Kraft und Tiefe und einer pikanten, wunderbar reifen Fruchtsäure”.

Weingut Schäfer-Fröhlich

Tim bringt die Gegebenheiten in 2007 auf den Punkt: An geschmacklicher Präzision sind seine Weine von keinem anderen Winzer zu übertreffen! Die trockenen Rieslinge sind wie ein Sprung in eine Gletscherspalte und sprudeln wie ein kristallklarer Gebirgsbach und die edelsüßen betören mit geradezu explosiver Finesse. Tim sucht in seinen abgrundtief mineralischen Rieslingen wohl weniger das Tänzerisch-Schwebende, sondern setzt auf kompromisslos gradliniges, ungemein rassiges Frucht-Säure Spiel und laserstrahlartig gebündelte, vibrierende Riesling-Energie! Und lassen Sie es mich ganz deutlich sagen, diese Emotionen auslösenden phantastischen Rieslinge gehören zu meinen persönlichen Lieblingsweinen, die ich vorzugsweise nach längerer Luftzufuhr aus großen Gläsern genieße!

Tim ist sicherlich einer der ehrgeizigsten, klügsten und kompromisslos auf absolute Qualität setzenden Winzer, die ich bisher kennen lernen durfte. Aber er verfügt auch über einen Schatz von legendär guten Nahe-Lagen, ohne die auch der besessenste Perfektionist keine wirklich großen Weine machen könnte. Faszinierend ist daher bei all den spannenden Proben bei ihm der Vergleich der vier Großen Gewächse, die von sehr unterschiedlichen Lagen stammen und daher bei aller gemeinsamen Güte doch so unterschiedlich schmecken – hier wird Terroir mustergültig schmeck- und sinnlich erlebbar! Vier große, sehr unterschiedliche Charaktere, doch allesamt von genialer Perfektion, die mich in mehreren Proben zutiefst berührt und begeistert haben. Und dennoch kann ich Ihnen, werte Kunden, heute noch keine detaillierten Beschreibungen dieser fabelhaften Weißweinmonumente an die Hand geben. Zu facettenreich, mit unergründlichen Dimensionen an Komplexität und Tiefe reizen sie all meine olfaktorischen Sinne und entziehen sich im Jungweinstadium einer exakten Beschreibung. (Sie wissen, liebe Kunden, ich verkoste nicht gerade wenige Rieslinge beruflich im Jahr und die deutschen Spitzengewächse gehören privat zu meinen persönlichen Favoriten, die ich so oft genieße wie keine anderen Weine – doch die sinnenbetörenden Rieslinge von Tim Schäfer wollen langsam erobert und verstanden werden – wie eine geheimnisumwitterte Frau!) Im Herbst, wenn sie nach ihrer Freigabe auch kistenweise in meinen persönlichen Weinkeller wandern, werde ich Ihnen ganze Abende widmen, um sie in ihrem tiefen Wesen verstehen zu lernen. Doch eines kann ich Ihnen versprechen: Es gibt nur stilistisch andersartige Große Gewächse in Deutschland, bessere wohl kaum. Sie, werte Kunden, sind so vielen meiner Empfehlungen in den letzten Jahren gefolgt (Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!): Seien Sie versichert, nie habe ich Ihnen mit größerer Überzeugung eine Neuaufnahme so ans Herz legen können wie heute die betörenden Rieslinge von Tim Schäfer; qualitativ können sich diese Weltklasserieslinge auf Augenhöhe mit den größten Weißweinlegenden des Burgund messen, aber zu einem Bruchteil deren Preise!

Weingut Schäfer-Fröhlich

Gerne möchten ich Ihnen, werte Kunden, heute jedoch wenigstens eine Idee vermitteln, in welchem geschmacklichen Kosmos sich die Großen Gewächse von Schäfer-Fröhlich bewegen: Im mittleren Nahetal, unterhalb der Ortschaft Schlossböckelheim gelegen, steigt nördlich der Nahe ein 40-60% steiler, felsiger Südhang zwischen 180 und 300 m auf: der Felsenberg. Der Felsgürtel im Hangrücken schützt vor kalten Fallwinden und dient gleichzeitig als optimaler Wärmespeicher. Der leicht erwärmbare Porphyr-Verwitterunsgboden mit extrem alten Rebanlagen bringt besonders feinnervige Rieslinge hervor, die bei aller Feinheit und Dichte eine Wahnsinns-Mineralität besitzen, die wie bei großen Burgundern eine salzige Komponente aufweist. In unmittelbarer Nachbarschaft, gerade einmal 150 m entfernt liegend und dennoch von gänzlich anderem Charakter, wächst das Große Gewächs des Schlossböckelheimer Kupferbergs: Auf einer alten Kupferschürfung entstand diese einmalige Weinbergslage, in der das Weingut Schäfer-Fröhlich ein „Filetstück” besitzt. Spektakulär am Fuß einer vulkanischen Felswand gelegen, mit einem phantastischen Mikroklima, das Jahr für Jahr hochreife Rieslinge garantiert. Der äußerst mineralische vulkanische Verwitterungsboden gebiert hier regelmäßig gelbfruchtige Rieslinge, die wegen ihrer expressiven, minzigen, kräuter-würzigen Aromatik (die sublime Fruchtorgie unter einer irren, packenden salzig-mineralischen Note erinnert mich verblüffenderweise auch an große weiße Rhôneweine aus Hermitage!) eine Sonderstellung an der Nahe einnehmen. Im Seitental der oberen Nahe, im Talkessel des Ellerbachtals gelegen, steigt der 35-70% steile, rein südorientierte Rebhang des Bockenauer Felseneck zwischen 220 und 300m bis zu einem Hochplateau auf. Durch Knüppelwälder, die sich schützend über den Hangkopf des Felseneck ziehen, ist die Lage optimal vor kalten Fallwinden geschützt, was das Kleinklima besonders begünstigt. Durch die warme Mittagssonne optimal beschienen, werden bis zum späten Abend noch die letzten Sonnenstrahlen eingefangen. Der felsige, leicht erwärmbare Gesteinsboden verleiht der grandiosen Lage ihren Namen und die besondere Mineralformation den Weinen ihre typische, sehr feine, vielschichtige Mineralität, die ich in dieser extremen Form bisher nur bei Kellers Morstein wahrgenommen habe. Dieser Hausberg des Weingutes liefert in 2007 einen ‚kühlen’ Wein mit einer Kraft wie verrückt, der aber überhaupt nichts Schweres besitzt, stattdessen mit einer unermesslichen Feinheit die Zunge liebkost! Power without weight! Vielleicht der primus inter pares in einer sensationellen Kollektion! Aber da habe ich ja noch den Halenberg vergessen, der in seiner rassigen Stilistik als Gegenpol zu Werner Schönlebers legendärem Riesling daherkommt; er besitzt nicht dessen sprichwörtliche Kraft und Konzentration, verführt stattdessen mit feinster Frucht und „kühler” Stilistik, eingebettet in eine Orgie von Mineralität!

Weingut Schäfer-Fröhlich

Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet. So hoffe ich denn, dass die Großen Gewächse von Tim Fröhlich in gute Hände gelangen mögen, nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werden und stattdessen all diejenigen glücklich machen, die sie jemals genießen dürfen. Aber vergessen Sie, werte Kunden, keinesfalls die Einstiegsweine unseres neuen Kleinods von der Nahe: Hier bekommen Sie fabelhafte Weine, welche die Qualitätshierarchien innerhalb der deutschen Winzerelite fröhlich durcheinander wirbeln – Spitzenweine zu unglaublich günstigen Preisen aus einem in seiner Spitze einzigartig guten Jahrgang in der deutschen Weinbaugeschichte!


941007 Schäfer-Fröhlich, Spätburgunder Weißherbst trocken 2007 9,95 Euro
Für meinen persönlichen Geschmack Deutschlands feinster Rosé des Jahrgangs!



941107 Schäfer-Fröhlich, Nahe-Riesling trocken 2007 8,95 Euro
Rassiger, eleganter, knackig frischer, traumhaft mineralischer und sensationell fruchtiger Gutsriesling auf absolutem Spätleseniveau, der auf wunderschöne Art und Weise die Typizität der großen Nahe-Lagen, aus denen Tim Fröhlich mit viel Herzblut seine stilistisch so einzigartigen Rieslinge gewinnt, demonstriert. In der Nase eine Wahnsinnsfrucht (über mehr als 5 Tage aus der geöffneten Flasche entwickelt sie sich grandios – also mehrere Flaschen auf einmal köpfen und über Abende hinweg aus jeder Flasche ein Glas genießen!), zart verwobene Anklänge an Feuerstein, Weinbergspfirsich, Stachelbeeren, Cassis (!), Holunder und feinste Mineralien, betörend unterlegt von exotischen Noten. Einfach irre! Am Gaumen eine vibrierend rassige Textur, auf der Zunge spielerisch leicht, an den Tanz der Elfen erinnernd. Was verführt hier eine Feinheit und Finesse, welch glockenklarer Stil! Einen besseren Gutsriesling findet man in ganz Deutschland nicht, nur stilistisch andersartige! Welch unvergleichliche Trilogie von Frucht, Feinheit und Finesse! Von allen Einstiegsrieslingen in die magischen Weinwelten unserer Nahe-Spitzenwinzer sicherlich mit das präziseste, feinfruchtig-rassigste Exemplar!



Weingut Schäfer-Fröhlich

941207 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Riesling trocken 2007 11,90 Euro
Welch animierende Fröhlichkeit im Trunk, die aus einer Vermählung zwischen einer betörenden Frucht, fein ziselierten Mineralität und zarter Würze resultiert: Reintönig, klar wie ein sprudelnder Bergquellbach und von bestechender Frische. Präzise im Herkunftscharakter aus einer Rieslinglage (Bockenauer Felseneck), die Kenner zu den Recht zu den größten der Welt zählen, gestützt von lebhaft nerviger Säure, die geschmeidig und bekömmlich integriert ist, und einem herrlich cremigen, ungemein saftigen Mundgefühl, das strahlende Frische und animierende Frucht (welche Orgie an wollüstiger Cassis!) transportiert. Dichte Würze entfaltet sich am Gaumen in präziser Mineralität und kristalliner Struktur! In seiner Klasse einer der besten trockenen Rieslinge Deutschlands – legendäres Preis-Genussverhältnis!



941307 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck, Riesling trocken 2007 16,50 Euro
Welch feinrassiger Riesling, der Genießerherzen öffnet und emotional berührt!
Wunderschön mineralische Nase, ein tanzendes Pfauenrad erotischer Frucht mit einem filigranen Aromenspiel, alle Ingredienzien deuten auf einen köstlichen Finessenwein hin. Dieser fabelhafte Riesling ist eine phänomenale Köstlichkeit, schlank, elegant, saftig, enorm rassig, von beeindruckender Raffinesse und ein sensationell schöner, irre mineralischer Nachhall aus herrlicher Zitrusfrucht und traumhaftem Cassis macht ihn wunderbar schlank und zieht das Aromenspiel ungemein in die Länge. Welch betörender Wein, der pure Lebensfreude ausstrahlt! Ich bin mir ganz sicher, dass dieser magische Riesling der Star von so manch vergleichender Degustation in diesem potentiellen Fabeljahrgang sein wird. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ihnen diesen phantastischen Genuss, der bei vielen anderen Winzern Deutschlands als wesentlich teureres Großes Gewächs verkauft werden würde (wenn sie denn überhaupt in der Lage wären, eine solche großartige Qualität zu vinifizieren!), zu diesem tollen Preis anbieten dürfen, der in der Tat eine unerhörte Provokation vieler Weißweine auf der ganzen Welt ist! Ein verzaubernder Riesling zu einem unmöglichen Preis!



940607 Schäfer-Fröhlich, Bockenauer Felseneck Riesling Großes Gewächs 2007

Leider bereits ausverkauft!


940107 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs 2007 29,95 Euro



9401107 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Felsenberg, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2007 1,5 l 69,90 Euro



940207 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs 2007 29,95 Euro



9402107 Schäfer-Fröhlich, Schloßböckelheimer Kupfergrube, Riesling Großes Gewächs, Magnum 2007 1,5 l 69,90 Euro



Weingut Schäfer-Fröhlich

940907 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2007

Leider bereits ausverkauft!


9409107 Schäfer-Fröhlich, Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs, Magnum 2007 1,5 l 69,90 Euro




Willi Schaefer - Graach Mosel

Der König über ein kleines Himmel-Reich besitzt einen legendären Schatz: Feinsten Schiefer!

Willi Schaefer – Graach

Jeden Tag geht er persönlich hinaus in sein kleines (nur 3,5 ha), aber feines Königreich und kümmert sich eigenhändig um sein Volk: Traumhaft alte Rebstöcke besten genetischen Ursprungs, die wunderbare kleinbeerige Träubchen tragen und die sich mit ihren tiefgründigen Wurzeln in den steilen Moselhängen in einen weltberühmten Schatz eingegraben haben: Verwitterter, weicher Schieferboden der allerfeinsten Art. Willi Schaefer, einer der Stillen und Leisen im Lande, der so bescheiden auftritt, dass viele in Deutschland lange Zeit nicht mal bemerkt haben, welche Weltklasseweine in seinen legendären Lagen wachsen und es wieder einmal das Ausland war (Listung unter den 100 besten Weingütern der Welt/98 Parkerpunkte für seine im internationalen Kontext betrachtet irrsinnig preis„werten” Weine!), das zuerst die unvergleichlichen Rieslinge mit ihrem unverwechselbaren Stil hymnisch feierte, hat in seiner mittlerweile über 30jährigen Winzerlaufbahn seine Vision verwirklicht: Er hat in seinen wertvollen Schiefer-Steillagen die glockenklare Mineralität im Schiefer zum Klingen gebracht!

Seine hocheleganten, so ungemein trinkanimierenden Rieslinge besitzen eine messerscharfe Mineralität, es sind unvergleichlich schlanke, rassige, „kühle” Weine mit enormer Ausstrahlung und Frische sowie unvergleichlicher Präzision und Fokussiertheit. „Ihre aromatische Brillanz sowie ihre markante rassige Säure haben sie zum Gegenstand eines internationalen Kults gemacht”, notiert begeistert Stuart Pigott in seinem neunen Standardwerk „Wein spricht Deutsch”. Kein Wunder, dass die Rieslinge von Willi Schaefer weltweit extrem gesucht und daher ähnlich schwer zu bekommen sind wie die teuersten Pretiosen aus dem Burgund!

Willi Schaefer – Graach
Willi Schaefer und sein Sohn Christoph in ihrem „Königreich”

Wie immer bei den großen Winzern der Welt liegen die Ursachen der singulären Qualität in einem fabelhaften Terroir. Und hier gibt es erhebliche mikroklimatische Unterschiede zu den benachbarten großen Wehlener und Bernkasteler Lagen: Nicht nur die Häuser des Orts Graach, sondern auch Uferwiesen trennen diese weltweit gerühmten Lagen vom Flusslauf der Mosel, so dass hier eine deutlich anders geartete Thermik besteht. Und die tiefgrauen Schieferböden in den extrem steilen Hängen des Domprobsts (60 bis 70% Gefälle) und des Himmelreichs, die unmittelbar hinter den letzten Häusern von Graach majestätisch sich erheben, gebären unter den Händen eines ungemein bescheidenen Winzerstars traumhaft FEINE Rieslinge, die seit Jahren zu meinen persönlichen Lieblingsweinen gehören!
Ein gewichtiges Indiz für die einzigartige Güte der Graacher Lagen kann man bereits in der Historie finden. Heutzutage mögen andere Gemeinden mit lautstärkeren Winzern und modernem Marketing mehr im gleißenden Rampenlicht der Weinwelt stehen, aber in der preußischen Klassifizierung der Moselweinberge von 1816-32 sind die Weinberge Graachs höher bewertet als die jeder anderen Gemeinde der gesamten Mosel, Saar und Ruwer! Und seien Sie versichert, werte Kunden, dass die preußischen Steuererheber sehr genau wussten, was sie taten. Genau in diesen höchst geschätzten genialen Lagen vinifiziert der sympathische König von Graach, Willi Schaefer, mittlerweile zusammen mit seinem talentierten und ebenso sympathischen Sohn Christoph, absolute Weltklasseweine, mit fabelhafter Reputation in den angelsächsischen Ländern, einzigartig in ihrer messerscharfen Mineralität und unvergleichlichen Brillanz – und in Deutschland hat es noch kaum jemand bemerkt! (Gerhard Eichelmann und Stuart Pigott seien hier als rühmliche Ausnahmen ausdrücklich genannt.) Greifen Sie zu liebe Kunden, diese in Relation zu ihrer Weltklassequalität schier unglaublich preiswerten Rieslinge sind Glücksfälle im Leben eines jeden kundigen Weinliebhabers! Klassischer, finessenreicher, präziser, mineralischer, „kühler” und feinfruchtiger kann die Mosel nicht schmecken!

Willi Schaefer – Graach
Der alte Flaschenkeller des Weingutes

Und bedenken, Sie, liebe Kunden: Diese so lebendigen Rieslinge besitzen ein legendäres Reife- und Entwicklungspotential – ohne jemals ihre Frische zu verlieren! Bei den Spätlesen 20-30 Jahre und mehr, bei den Auslesen bis zu einem halben Jahrhundert. Von Jahr zu Jahr werden diese Köstlichkeiten sich entwickeln und gewinnen eine Komplexität und Mineralität, die weltweit einzigartig sind: Das sind Schichten um Schichten sich entfaltende Finesse und Eleganz, das ist messerscharfe Präzision. Das kaleidoskopartige Aromenspektrum ist dabei stetigen Veränderungen unterworfen, doch die grundlegenden Charakteristika dieser beiden legendären, absolut gleichwertigen Graacher Lagen vereinen zu jedem Zeitpunkt ihres Daseins ein Merkmal: Sie bereiten stets Trinkspaß ohne Ende. Eine filigrane Frucht (stets eher das gelbe Obst, aber auch kühle, schwarze Johannisbeernoten) mit strahlender Brillanz, Cremigkeit und Fülle bei gleichzeitiger geschliffener Klarheit, begleitet von einer abgrundtiefen Mineralität sind zumeist die dominierenden Charakteristika des Geschmacksbilds der stahligen Graacher Domprobst Kabinette und Spätlesen mit ihrer fast unglaublichen Länge, während wir im verspielteren Himmelreich (welch Primaballerina des Rieslings!) häufig betörende Aromen von Rosenblättern finden und eine Textur, die wie Seide über die Zunge gleitet. Die Auslesen aus dem Domprobst und Himmelreich variieren je nach Lesezeitpunkt und ihres unterschiedlichen Anteils an edler Botrytis hinsichtlich ihrer fabelhaft eingebundenen Süße und inneren Dichte, wobei das Himmelreich wiederum eher verspieltere, ätherisch duftende Rieslinge ergibt, während der Domprobst immer etwas erdiger, „ernsthafter” und mineralischer wirkt.
Bei all diesen zutiefst emotional berührenden Rieslingen gilt stets wie in Schiefer gemeißelt: Bei aller Diche, Fülle und Kraft – Nichts ist schwer, alles so tänzerisch verspielt, präzise und fokussiert! Und eine transparente FEINHEIT, eine fokussierte PRÄZISION und abgrundtiefe MINERALITÄT wie bei den großen Pinot Noirs aus dem Burgund der legendären Domaine Dujac: Wahrlich der Tanz des Schmetterlings!
Willi Schaefer und Sohn Christoph aus Graach: zwei sympathische Charakterköpfe, zwei legendäre Mosel-Terroirs, zwei magische Wein-Welten! Und meine ganz besondere Empfehlung.


924007 Schaefer, Graacher Riesling trocken 2007 8,00 Euro
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstriert stets auch der Einstiegswein, den man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch phantastischer Basisriesling funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Mineralien, reife, süße Pfirsiche, Mirabellen, roter und gelber Apfel, Cassis, exotische Anklänge von Mango und Ananas betören die Nase. Alles ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert. Dieser verführerische Riesling-Klassiker weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der steilen Graacher Lagen oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für Kenner ein „Wahnsinns”-Gutsriesling, der an der Mosel in seiner Preisklasse keinerlei Konkurrenz zu fürchten hat. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schaefer’schen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger Riesling vermag: Faszinierend, strahlend, hinreißend, verführerisch! Von allen Moselaner Gutsrieslingen sicherlich der ‚feinsinnigste’, kühlste, stahligste, mineralischste Wein. Welch glockenklarer Stil, welch vibriernde reife Säure, frisches Bergkristallwasser kann nicht fokussierter, frischer und präziser die Zunge liebkosen!
Christina Hilker, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005 (Gault Millau) lobt begeistert: „Welch komplexe Aromen für einen Basisriesling, welch unwahrscheinliche Länge: Einfach eine super Qualität für einen Einstiegswein!”
Zu genießen ab sofort bis Ende 2010.

Schaefer, Graacher Riesling trocken


924907 Schaefer, Graacher Riesling feinherb 2007 8,50 Euro
Immer wieder, wenn ich in einem guten Restaurant feinherbe Schaefer-Rieslinge finde, die bereits ein paar Jahre der Flaschenreifung hinter sich haben und damit harmonisch trocken schmecken, ordere ich diese mit großer Vorfreude und bin jedes Mal begeistert: Diese fabelhaften, tänzerisch-schwebenden, feinsinnigen, ungemein dichten und traumhaft mineralischen Rieslinge schmecken solo getrunken hervorragend und sind schlichtweg geniale Essensbegleiter. Solch absolute Riesling-Spitzen präsentieren sich auch nach Jahren der Flaschenreifung knackig frisch und glockenklar mineralisch, das ist ganz großes Kino, die Weltklassegewächse von Willi Schaefer! Der grandiose feinherbe Riesling aus 2007 begeistert mit einer feinwürzigen Schiefernase, dazu betörende fruchtige Aromen, Anklänge an Holunder- und Akazienblüte und weißer Pfirsich; brillante, rassige Struktur am Gaumen mit einem traumhaft tänzerischen, hoch eleganten, schwebenden, feinen Spiel. Ein Rieslingdiamant aus Samt und Seide!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2015.

Schaefer, Graacher Riesling feinherb


Willi Schaefer – Graach

924107 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese feinherb 2007 16,90 Euro
Diese harmonisch trocken schmeckende Spätlese ist von genialer Güte. Unvergleich in Stilistik und Charakter. Unvergleichlich in ihrer inneren Harmonie und Balance. Unvergleich in ihrem kaleidoskopartigen Aromenspektrum, angefangen bei purem Schiefer und saftigem Weinbergspfirsich, über den vielfältigen Duft einer Blumenwiese im Sommer bis hin zu betörenden Grapefruit-, Orangen-, Cassis- und Mango-Aromen! Am Gaumen, welch ein hedonistisches Vergnügen, welch traumhaft schlanke Köstlichkeit! Ungemein mineralisch salzig auf der Zunge, fast keine erkennbare Restsüße und pfeffrige Würze im begeisternden Nachhall! Dieser geniale Stoff ist einer der ganz heißen Kandidaten für die beste feinherbe Spätlese Deutschlands in 2007!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2018.

Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese feinherb


925107 Schaefer, Willi Schaefer Riesling 2007 8,50 Euro
In der Nase deutlich von einer rauchigen, kühlen Mineralität geprägt, zart unterlegt von exotischen Aromen und eleganten Zitrus-, Grapefruit- und Pfirsichnoten, in seiner Stilistik zurückhaltend und leise, wie der bescheidene Winzer selbst. Am Gaumen eine tänzerische Feinheit, feingliedrige Säure, elegante zarte Süße und eine bestechende und zugleich anregende Mineralität, die diesen traumhaft schönen, fruchtsüßen Basiswein von Willi Schaefer auszeichnen. Welch genialer Duft, das ist Noblesse pur! Eines der größten Schnäppchen des Schaefer’schen Fabeljahrgangs 2007!
Zu genießen jetzt bis 2012.

Schaefer, Willi Schaefer Riesling


925207 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Kabinett (AP0908) 2007 12,50 Euro
Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert beeindruckend, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol (8°), die ihn zu einem wunderbaren Zechwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Von exzellenten Schieferverwitterungsböden stammt dieser finessenreiche Kabinett mit einem traumhaft komplexen Aromenrad (von Zitrusfrüchten, weißen Blüten über Pfirsich bis hin zu vibrierend-rassigen mineralischen Anklängen) in der Nase und einem phantastischen Spiel auf der Zunge zwischen Süße und Säure, im Jahrgang 2007 für meine Vorlieben der „moselanischste” unter allen Mosel-Kabinetten, da eine unübertreffliche Annäherung an das Leitbild, das ein jeder Liebhaber dieser Rebsorte und der Kategorie Kabinette tief in seinem Herzen bewahrt. Unübertrefflich harmonisch, ungemein präzise und sagenhaft fein, dabei so dicht und geradezu majestätisch, traumhaft balanciert, vibrierende Säurestruktur, toller Spannungsbogen am Gaumen, daher ungemein rassig und animierend, ein Paradebeispiel eines klassischen, beschwingten Kabinetts – Ein Elfengleicher Stil, der auf der gesamten Welt nicht kopiert werden kann! Für mich persönlich einer der drei schönsten Kabinette des Jahrgangs 2007 in ganz Deutschland mit traumhaft niedrigen 8 Volumenprozent Alkohol! Der Preis dieses Weltklasseweins kann im internationalen Kontext gesehen nur als absoluter Witz bezeichnet werden!

PS: Ist das nicht Terroircharakter in seiner schönsten Form, wenn ein Riesling uns so deutlich an seinen Ursprung erinnert und den Durst der Seele stillt?
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2010 bis 2018, mindestens.



Willi Schaefer – Graach

Die folgenden Spät- und Auslesen von Willi Schaefer aus 2007 sind allesamt zutiefst berührende Weinunikate auf absolutem Weltklasseniveau. Jeder Liebhaber großer Mosel-Pretiosen sollte sich diese fabelhaften Riesling-Monumente in seinen Keller legen: Weinjuwelen für die Ewigkeit! Doch probieren Sie, wenn Sie Lust haben, alle Schaefer’schen Gewächse auch in ihrem jugendlichen Stadium (Riesling, da nicht im neuen Holz ausgebaut, schmeckt einfach immer!), dann vielleicht über mehrere Tage oder gar über zwei Wochen aus der geöffneten Flasche und Sie gewinnen einen Einblick in die phantastische Aromenvielfalt, die weltweit nur eine einzige Weißweinrebe besitzt: der Riesling!

924207 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Spätlese (AP1408) 2007 16,90 Euro



924307 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese (AP508) 2007 21,50 Euro



Willi Schaefer – Graach
Vater und Sohn vor der Lage „Graacher Domprobst”

924407 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese (AP1008) 2007 55,00 Euro



9244307 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese (AP1008) 2007 0,375 l 29,90 Euro



9246307 Schaefer, Graacher Himmelreich, Riesling Auslese (AP1308) 2007 0,375 l 27,00 Euro



Die nochmalige kaum für möglich gehaltene Steigerung, den letzten ultimativen Kick finden Sie, werte Rieslingfreunde, in den extrem raren Versteigerungs-Pretiosen unseres Kleinods aus Graach: Kultweine mit magischem Klang, strahlende Weindiamanten am nächtlichen Sternen-Himmel der Mosel, in winzig kleinen, homöopathischen Dosen vinifiziert, von Weinliebhabern in aller Welt verzweifelt gesucht, und das zu Preisen, die nicht billig sind (wie könnten sie das auch sein angesichts der exorbitanten Arbeit in den steilsten Lagen der Welt), die im internationalen Kontext gesehen aber immer noch als Schnäppchen gelten. Meine unbedingte Empfehlung für zwei magische Weinunikate aus Schaefers phantastischem Jahrgang 2006 zum Abschluss, zwei rare Fabel-Rieslinge, zwei Pretiosen auf absolutem Weltklasseniveau, ganz nahe der Idealnote von 100 Punkten!

924706 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese 2006 89,00 Euro


Versteigerungswein


9248306 Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Auslese Goldkapsel 2006 0,375 l 129,00 Euro


VERSTEIGERUNGSWEIN - Einzelflaschenabgabe!




Weingut Van Volxem - Wiltingen Saar

STERN: „Der Rebenflüsterer – Roman Niewodniczanski erzeugt Saarweine mit mythischem Ruf”

FEINSCHMECKER: „Van Volxem: Sehr komplexe Rieslinge mit Struktur, innerer Dichte und cremiger Textur; lecker für die einen, kulturphilosophische Traktate für die anderen.
Jedenfalls Weine, auf welche die Welt in Zukunft nicht mehr wird verzichten wollen.”

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Am Anfang stand eine Vision: Es müsste doch möglich sein, in den legendären Schiefer-Steillagen der Saar, in dieser so traditionsreichen deutschen Weinanbauregion, den Schiefer im Riesling wieder zum Klingen zu bringen und diesen authentischen Weinunikaten ihren angestammten Platz in der Weltspitze zurückzugeben. Denn bevor der Saarriesling, von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen, fast in der Bedeutungslosigkeit versank, reihte ihn Ende des 19. Jahrhunderts seine unvergleichliche Eleganz und Finesse sowie seine einzigartige Noblesse ein in die absolute Spitzenliga der begehrtesten und damit teuersten Weine der Welt, gegen die selbst die großen Namen des Bordelais ‚billig’ gehandelt wurden.

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Und Roman Niewodniczanski hat zweifellos in den letzten Jahren seinen lang gehegten Traum in süße Realität umgesetzt! Mit extrem harter handwerklicher Arbeit hat er einem Traditionsgut seinen strahlenden Klang in der Weinwelt zurück gegeben: Van Volxem, mit Besitz in den legendären Kernparzellen der renommiertesten Lagen der Saar und einem besonderen Schatz: uralten, zum Teil wurzelechten Rebstöcken auf skelettreichen, aber äußerst unterschiedlichen Schieferböden – ein weltberühmtes Terroir, das bereits seit der preußischen Lagenklassifikation von 1865 zur Klasse höchster Bonität (sprich Grand Cru-Lagen) gehört!

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Doch bei aller Güte der traumhaften Vorgängerjahre: Niemals zuvor konnte der Rebenflüsterer eine Ernte unter derartig optimalen Bedingungen einbringen wie in 2007: „Das warme Frühjahr mit der frühesten Rebblüte aller Zeiten, die für unsere kargen, sehr mineralischen Schiefersteillagen so wertvollen moderaten Niederschläge in den Sommermonaten (Der Regen fällt auf den Schiefer, der Schiefer löst Mineralstoffe und diese lagern sich kontinuierlich in den Trauben ein!) und der schier unendlich lange, nicht-enden-wollende ‚Goldene Herbst’ boten phantastische Bedingungen für einen großen Jahrgang an der Saar! Um wirklich perfekt reife, herrlich goldgelbe Beeren zu gewinnen, ernteten wir trotz der frühen Blüte bis mitten in den November hinein mit fast 50 Lesehelfern unsere Weinberge in mehreren Lesegängen und wie immer ausschließlich ganz selektiv von Hand”, schwärmt der Zwei-Meter-Riese mit leuchtenden Augen, voller Begeisterung vom „GRÖSSTEN JAHRGANG DER LETZTEN JAHRZEHNTE AN DER SAAR, der in einer sagenhaft langen Vegetationsperiode (früheste Blüte, gewohnt späte Lese) mit kühlen Herbstnächten (DIE bringen die Aromen!) bisher einzigartige mineralreiche Rieslinge mit einer traumhaft komplexen, spektakulär reichhaltigen und ungemein verführerischen Frucht erbrachte: 2007 hat so singuläre Bedingungen geboten, ganz ehrlich, das ist einfach wie ein Sechser im Lotto!”

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

Daher liebe Kunden und Freunde des großen Traditionsgutes von der Saar: Niemals bisher waren die Van Volxem Weine so gut wie in 2007, so feingliedrig, so mineralisch, so salzig und jodhaltig, wie ich es sonst fast nur von teuersten Weißweinen der berühmtesten Lagen des Burgund kenne. Unbedingt probieren!

Weingut Van Volxem
© VanVolxem.com

907207 Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4” 2007 15,90 Euro
Dieser dramatisch gute Riesling-Solitär hat mittlerweile Tradition: Roman hat uns auch in seinem Traumjahrgang 2007 sein bestes Fass der ältesten Reben aus seinen Saar-Steillagen separat abgefüllt und damit einen Wein geschaffen, der Liebhaber großer deutscher Rieslinge wegen seiner traumhaften Mineralität, seiner geschmeidigen, cremigen Textur und seiner faszinierenden Frucht schlicht in Entzücken versetzt – und dies zu einem Preis, der im internationalen Kontext gesehen geradezu als unverschämt niedrig zu bezeichnen ist! Worin liegt nun aber die Ursache für die singuläre Qualität dieses Fuders Nr. 4, der noch dichter und komplexer daherkommt als van Volxems „normale” Alte Reben?
Nun, es ist die Zugabe zweier phantastischer Traubenpartien erlesener Parzellen in unsere Exklusivabfüllung: Zum einen stammen diese hocharomatischen Beerchen wie im letzten Jahr von einer großartigen Steillage aus dem legendären Gottesfuß! 50 bis 120 Jahre alte Reben sind verantwortlich für den Stoff, aus dem die Träume geboren werden! Zum anderen kommen die Träubchen aus der Steillage des Klosterbergs, einem Seitental neben dem Gottesfuß mit erstklassigem grauen Schiefer, auf dem die (nach dem Gottesfuß) ältesten Reben des Gutes wachsen! Da Roman zudem in den letzten Jahren seinen individuellen Stil konsequent weiter entwickelt hat und in seinen großen Rieslingen präziser denn je zuvor die Finesse und Eleganz seiner Lagen mit Weltruf herausarbeitet, präsentiert er uns und Ihnen mit diesem extrem frischen und tief mineralischen 2007er einen herrlich trockenen, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt. Dem goldenen Oktober 2007, einem herrlichen Altweibersommer mit traumhaft kühlen Nächten, verdanken wir die balsamische Konsistenz des Saftes dieser perfekt gereiften kleinen Beeren von bis zu 120 Jahre alten Reben aus allersteilsten Schieferschluchten, so dass sich dieser große trockene Riesling noch dichter und komplexer zeigt in der traumhaft vielschichtigen, ungemein mineralisch-brillanten Aromatik als sein schon genialer „kleiner” Bruder, der Saar-Riesling. Nase und Gaumen werden verzückt von einer vibrierenden Mineralität, einer animierenden Frische und einem komplexen Aromenbündel voll betörender Frucht, insbesondere süßer Pfirsich, Honigmelone, rosa Grapefruit, Minze, reife Zitrusfrüchte, Ananas und Mandarinen; dazu brilliert eine ungemeine feine Würze (mit Nuancierungen, die an noble orientalische Gewürze erinnern!) und nach längerer Öffnung faszinieren verschwenderische Aromen wie von einer leckeren, selbst gemachten Fruchtcreme aus exotischen Früchten. Obwohl die Zunge von einer seidigen Textur wohlig umhüllt wird, fasziniert dieser harmonisch trockene, ungemein tiefe und dichte Wein infolge seiner reifen, sehr bekömmlichen Säure und seiner kristallinen, fast salzig anmutenden Mineralität auch durch seine Transparenz, sein Spiel, seine vibrierende Rasse und seine noble Finesse, die Leichtigkeit des Seins an magischen Abenden traumhaft widerspiegelnd. Phantastische Präzision! Viel Schmelz im ungemein langen, mineralischen Abgang (Salz und Jod, großen Prestigegewächsen des Burgunds gleich!), ein wunderschöner Riesling von den Steillagen der Saar aus traumhaft alten Reben, ein phantastischer Essensbegleiter, der den Maßstab setzt in seiner Preisklasse. Wahnsinnsstoff für’s Geld – zweifellos einer der größten Wein-Werte Deutschlands! Bravo, Roman.
Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte, nicht zu kalt servieren – 11 bis 12 °C sind optimal, ebenso der Gebrauch großer Burgunderkelche!) Höhepunkt Herbst 2009 bis nach 2014.

Van Volxem, Saar Riesling Alte Reben „Fuder Nr.4”

Exklusiv bei Pinard de Picard



Sie wissen, werte Kunden: Deutschlands Große Gewächse haben in 2007 einen weltweiten Hype ausgelöst wie nie zuvor. Bald werden die meisten Spitzengewächse restlos ausverkauft sein. Wir bieten Ihnen heute, im folgenden, letztmalig einige absolute Weltklasse-Gewächse zu den attraktiven Subskriptionspreisen an, die allesamt nur noch bis 15. September 2008 gelten!


Weingut Battenfeld-Spanier - Hohensülzen

Weingut Battenfeld-Spanier - Rheinhessen
Hans Oliver Spanier

956207 Battenfeld-Spanier, Riesling Kirchenstück Großes Gewächs trocken 2007 19,95 Euro



956307 Battenfeld-Spanier, Riesling Frauenberg Großes Gewächs trocken 2007 27,00 Euro




Weingut Friedrich Becker - Schweigen

Weingut Friedrich Becker
Der „Alte Fritz” probiert seine Rotweine

972307 Becker, Riesling Sonnenberg Großes Gewächs 2007 19,95 Euro




Schlossgut Diel - Dorsheim

Schlossgut Diel
Armin Diel im uralten Schlosskeller

932007 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2007 30,90 Euro



932607 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling, trocken 2007 32,00 Euro



932907 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs 2007 29,95 Euro




Weingut Ökonomierat Rebholz - Siebeldingen

Weingut Ökonomierat Rebholz
Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit

970607 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2007 31,50 Euro



970707 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2007 33,50 Euro




Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert, Martin Lehnen und Ralf Zimmermann