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News
Saarwellingen, im Juni 2008
Deutschland-Sondermailing
Sondermailing zu unseren Weltklassegütern Keller und Rebholz im deutschen Fabeljahrgang 2007!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde von Pinard de Picard,
Zwei große Weinanbaugebiete der Welt, zwei große Winzerpersönlichkeiten Deutschlands – Sichern Sie sich, werte Stammkunden von Pinard de Picard, absolute Weltklassegewächse und traumhafte Alltagsweine exklusiv VOR unserer offiziellen Präsentation in den nächsten Pinwänden, da es dann sehr schnell heißen wird: Leider ausverkauft. Denn die Nachfrage nach dem 2007er Jahrgang hat sich zum größten Hype in der deutschen Weingeschichte entwickelt!
Kein Wunder: Weinliebhaber in der ganzen Welt wissen, dass in 2007 aufgrund einer einzigartig langen Vegetationsperiode – wegen der frühesten Blüte aller Zeiten – die Natur den Winzern in einem wunderschönen Altweibersommer mit kühlen Oktobernächten (in diesen Stunden gewinnen die Trauben ihre schönsten Aromen!) die Möglichkeit bot, die größten Weine zu vinifizieren, die je in deutschen Landen wuchsen. Ich freue mich, dass die erste aktuelle Veröffentlichung eines internationalen Spitzenjournalisten über diesen Ausnahmejahrgang meiner Auffassung sehr nahe kommt. John Gilman hat in den USA einen ausgezeichneten Ruf als langjähriger exzellenter Kenner deutscher wie burgundischer Weine. In seinem zweimonatigen Newsletter „View from the cellar” urteilt er in einer über 50seitigen, fundierten Analyse: „2007 – Ein großartiger, strahlender Jahrgang, der alles in den Schatten stellt, was es in Deutschland seit 1971 gegeben hat”. Und John weiß durch seine jährlichen mehrfachen Deutschland-Besuche nur zu genau (und hat dies auch in hohen Bewertungen der letzten Jahrgänge dokumentiert!), wie phantastisch – außer 2000 – alle Jahrgänge des dritten Jahrtausends hier zu Lande ausgefallen sind.
Doch 2007 setzt allem die Krone auf! Bei den Spitzenwinzern sind in 2007 schlicht alle Qualitätsparameter nach oben verschoben: Niemals zuvor habe ich so tolle Weine getrunken! Die Gutsweine schmecken so gut wie in den Vorjahren die Weine aus dem Mittelbau, diese haben (fast) Großes Gewächsniveau und letztere schmecken so fabelhaft wie niemals zuvor. Herzblutweine mit einem weltweit unübertrefflichen Preis-Genuss-Verhältnis!
Klaus-Peter Kellers Große Gewächse haben Sie uns, werte Kunden, nach unserer Präsentation im ersten Sondermailing förmlich aus den Händen gerissen und trotz großer Zuteilung waren wir im Handumdrehen ausverkauft, Monate schneller, als von den Vorjahren gewohnt. Doch wir haben noch einige seiner trockenen Rieslinge in der Hinterhand, die wir Ihnen heute anempfehlen möchten. Dazu präsentieren wir Ihnen edelsüße Pretiosen von singulärer Qualität, Weinmonumente für die Ewigkeit, die jung getrunken puren Genuss bereiten, sich aber qualitativ über Jahrzehnte weiter entwickeln werden!
Hier gilt es, schnell zuzugreifen, denn viele dieser grandiosen Weine des meistprämierten und weltweit höchst gelobten deutschen Weingutes werden ausverkauft sein, bevor sie in unseren regulären Mailings den Weinmarkt erreichen, da die Kenner und Insider unter Ihnen sie sich längst gesichert haben werden! Und gleich euphorisch werden nach unseren Erfahrungen die Reaktionen auf die wunderschönen Weine der Pfälzer Ikone und des unumstrittenen Winzerstars seiner Region, Hansjörg Rebholz, sein! Weltklassegewächse aus der Pfalz aus ökologischem Anbau zu Preisen, die im internationalen Kontext gesehen unglaublich günstig sind!
Liebe Kunden: Das Großartige an 2007 ist, dass selbst die preiswertesten Weine ein noch nie da gewesenes Maß an Raffinesse und Mineralität erreichen! Die längste Vegetationsperiode in der Geschichte hat zu einer einmalig langsamen Reife-Zeit kerngesunder Träubchen und damit zu einem einzigartigen Extraktreichtum im fertigen Wein geführt – Dramatische Qualitäten wie nie zuvor werden die Liebhaber deutscher Weine jetzt und in den nächsten Jahren beglücken.
Weingut Ökonomierat Rebholz - Siebeldingen
2007 vinifiziert Hansjörg Rebholz die größten Weine in seiner glanzvollen Winzerlaufbahn: Weltklassegewächse aus der Pfalz aus ökologischem Anbau zu Preisen, die im internationalen Kontext gesehen unglaublich günstig sind!
„Für Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was einen Wein ausmacht,” (Stuart Pigott).

Ein sympathisches Paar: Hansjörg Rebholz
mit seiner Frau Birgit
Die Pfalz scheint vielen Besuchern ein wahres Paradies. Traumhafte Landschaften und ein magisches Lichtspiel bei strahlendem Sonnenschein, das an die zauberhafte Toskana erinnert. Vom Südrand Rheinhessens (bei Worms) bis ins Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo das Elsass die Pfalz berührt, zwischen Schweigen im Süden, wo die Grenze zum Elsass auch weinbaulich fließend ist und Bockenheim im Norden, wo der landschaftliche Übergang zu Rheinhessen kaum merklich ist, wachsen Pfirsich-, Mandel- und Zitronenbäume, Oleander, Kiwis, Feigen und vor allem Weinreben mit prallen goldenen oder tiefdunklen Trauben. Auch im Hinblick auf das Potential des Weinbaus bleibt die Pfalz ein Paradies mit Kreszenzen, deren Güte über jeden Zweifel erhaben ist: Die hier gewachsenen Rieslinge, Weißburgunder, Chardonnay, Gewürztraminer, Muskateller, Rieslaner, Scheureben und Spätburgunder erreichen im Idealfall absolutes Welt-Spitzenniveau, das sie dem besonderen Klima des Oberrheingrabens und der schier unendlichen Vielfalt der Böden verdanken, die jeder Rebe optimale Standortbedingungen bieten.
Und denke ich an großen Pfälzer Wein, schießt mir stets ein Name in den Kopf: Seit 1962 hatte Hans-Günther Schwarz als langjähriger Kellermeister des Weinguts Müller-Catoir „einen völlig neuen Weinstil kreiert, dem die geschmacksintensive Frucht und die harmonische Säure aus vollreifen und gesunden Trauben heilig war. Die Aromatik und Frische der Beere sollte sich förmlich eins zu eins und ohne kellertechnische Korrektur- oder Verschönerungsmaßnahmen im Wein wieder finden. Die weltweit verehrten Weine, die Schwarz bis zum Jahrgang 2001 gefüllt hat, zeichneten sich durch brillante, explosive Frucht ebenso aus wie durch ihren unnachahmlich subtilen und präzisen Geschmack (und ihre Strahlkraft). Es waren die Prototypen des modernen Pfälzer Weins und da Schwarz zahlreiche junge Winzer ausgebildet hat, machte seine Arbeitsweise Schule und sein Stil ist bis heute lebendig geblieben, auch wenn er modifiziert und neuen Bedürfnissen angepasst wurde.
Am eindruckvollsten hat Hansjörg Rebholz vom Weingut Ökonomierat Rebholz in Siebeldingen den Schwarz-Stil weiterentwickelt und praktisch nahtlos in das sich seit Mitte der 1990er-Jahre abzeichnende, im Großen Gewächs mündende Terroir-Konzept überführt, das mehr Wert auf Mineralität und Lagenausdruck legt als auf die Explosion verführerischer Fruchtaromen. Rebholz kombiniert beides; die klare, vollreife Fruchtaromatik und Säure sind bei ihm eine Art Trägerrakete des im Weinberg herausgearbeiteten, im Keller erhaltenen und durch keinerlei Korrekturmaßnahmen geschönten Terroir-Ausdrucks.” Stephan Reinhardt, kompetenter freier Journalist (u.a. FEINSCHMECKER) und einer der Autoren von Stuart Pigotts ebenso lesens- wie diskussionswertem neuen Standardwerk „Wein spricht deutsch”, bringt die jüngere Pfälzer Weingeschichte zutreffend auf den Punkt.
Und in der Tat vinifiziert in Siebeldingen in der Südpfalz einer der visionärsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands – auf steilen Hanglagen und sanften Hügeln – aus Reben besten genetischen Materials traumhafte Weiß- und Rotweine, die seit Jahren zur absoluten Weltspitze zählen. Hansjörg Rebholz, der intellektuelle Vordenker seiner Region, und seine ebenso sympathische wie attraktive Frau Birgit leiten ein traditionsreiches Weingut, „das in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität zählt. Der überaus engagierte Winzer des Jahres 2002 setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten könnte. Gibt man Ihnen genügend Zeit, so wächst das Trinkvergnügen viele Jahre lang”, schwärmt daher auch zu Recht der Gault Millau 2008.
In Barriques edler Provenienz reifen Rebholz’ phantastische Pinot Noir Weine sanft vor sich hin.
Hansjörg Rebholz ist ein sympathischer Charakterkopf! Er macht daher kompromisslos keine vordergründigen Journalisten- und Punkteweine, die in Jungweinverkostungen brillieren sollen; er vinifiziert stattdessen, unverwechselbare Naturweine. „Der Meisterschüler der Pfalz, der erste Lehrling, den der legendäre Hans-Günter Schwarz ausbildete, baut seine Weine derart konsequent trocken und ohne jegliche Manipulation aus, dass sie schon im jugendlichen Stadium beachtliches Potenzial zeigen, doch immer etwas Reife und Entwicklung brauchen, um ihre ganze Größe zu offenbaren” urteilt kenntnisreich und gleich euphorisch der WEINGOURMET.
Doch lassen wir Hansjörg Rebholz, vom Naturell her eher introvertiert, besonnen und nachdenklich, der aber zum ungemein engagierten Diskussionsteilnehmer wird, wenn es um seine Naturweine, allesamt eigene „Persönlichkeiten mit Seele”, geht, seine so sympathische Philosophie der Weinbereitung selbst erklären. „Veränderungen in Weinanbau und Kellertechnik hat es seit meiner Verantwortung für unser Weingut nur gegeben, wenn sie der Philosophie des Hauses nicht widersprachen und wenn sie eindeutige Verbesserungen der Weinqualität ermöglichten. Die Ideen meines Großvaters und Vaters sind so gut, dass man sie nicht verändern sollte – auch wenn wir sie immer wieder hinterfragen und im Lichte technischer Fortschritte neu interpretieren müssen. Als mein Großvater, Ökonomierat Eduard Rebholz, (diesem legendären Pionier der kompromisslos trockenen Qualitätsweine in der Südpfalz, zu Zeiten, als dort noch alle Welt denaturierte, austauschbare, künstlich gesüßte Weine produzierte und schon der Firmenname ‚Naturweingut Rebholz’ eine provokative Kampfansage darstellte, wurde der Titel „Ökonomierat” wegen seiner Verdienste um den Weinbau des Landes ehrenhalber verliehen) sich nach dem Krieg entschloss, den väterlichen Weinbau zu übernehmen, war er schon fast 60 Jahre alt. Er hatte dabei unbeirrbar ein Ziel vor Augen: die jeweilige Individualität eines Weines, die im Terroir begründet liegt, herauszuarbeiten. Was er als „Naturweine” bezeichnete, war schon damals viel mehr als der bis heute bei uns übliche Verzicht auf Anreicherung (Chaptalisierung und Konzentrierung) und ‚künstliche Süßung’ der Weine. Seine Idee baute auf der liebevollen Pflege der Reben im Weinberg und einer extrem selektiven und riskant späten Lese physiologisch auf den Punkt gereifter Trauben auf. Denn nach dem Vegetationsabschluss der Rebe werden alle Inhaltsstoffe (Mineralstoffe), welche die Rebe dann nicht mehr zum Funktionieren des Saftstroms braucht, eingelagert. Diese Vollreife von Trauben lässt sich eben nicht nur in Öchsle messen, wie man im Weingesetz von 1971 irrig meinte (und dies war einer der großen Fehler so manchen Winzers in 2007, die zu früh ernteten, als der Zuckergehalt der Träubchen bereits hoch, die physiologische Reife aber noch nicht erreicht war!), sie ist auch analytisch nicht zu definieren. Aber der völlig verschiedene Geschmack von Weinen aus dem gleichen Weinberg, die jeweils zu einem früheren und späteren Zeitpunkt gelesen sind, zeigt diese Unterschiede deutlich auf. Die Art, wie die Säure in die später gelesenen Weine eingebunden ist sowie deren deutlich größere Komplexität und Langlebigkeit, lassen uns Jahr um Jahr dieses große Leserisiko wieder eingehen, um die Weine in ihrer einzigartigen, Individualität zu belassen und konsequent auf lange Lebensdauer anzulegen.”
Und in der Tat: So faszinierend Rebholz’ höchst individuelle rote und weiße Prädikatsweine schon in der Jugend munden, so profitieren sie tatsächlich enorm von einer gewissen Zeit der Flaschenreife, bis sie ihr komplexes Geruchs- und Geschmacksprofil optimal entfalten und eine ihr eigene Dimension von Finesse und Schliff entwickeln, die des geliebten Großvaters Weine noch nicht enthielten, die vielmehr die Folge der subtilen Weiterentwicklungen in Keller und Weinberg sind, die Hansjörg im Laufe der Jahre kreiert hat. Und daher gehören seine Pretiosen zu den größten Weinunikaten der Welt, von originärem Charakter (wie die Persönlichkeit, die sie geschaffen hat!), singulärer Ursprünglichkeit und infolge ihrer so unterschiedlichen Böden mit einem Terroir-Charakter versehen, der Maßstab und Vorbild gleichermaßen wird für die gesamte deutsche Weinkultur – meilenweit von so vielen durchaus leckeren, aber auch belanglosen Pfälzer ‚Schmusekätzchen’ entfernt, die heute in Mode sind. Der Ausbau im Keller verläuft unter optimalen Bedingungen so schonend wie möglich, die Neuanschaffung einer Vielzahl auch kleinster Edelstahlbehälter für einen extrem differenzierten Ausbau der einzelnen Parzellen hat nochmals einen qualitativen Schub gegeben. Und so sind diese genialen Naturprodukte Referenzweine der Pfalz, welche die Sinfonie ihrer großen Terroirs unter dem einfühlsamen Dirigat von Hansjörg Rebholz in einer glockenklaren, mineralischen, zutiefst emotional berührenden Melodie erklingen lassen. Kategorie persönliche Lieblingstropfen, die „in jedem Jahrgang seit 1998 zu den feinsten und allerbesten gehören, die in Deutschland erzeugt wurden und die unsere Hochachtung verdienen” (Gault Millau) und sich somit ihren Platz im Olymp der weltbesten Weine erobert haben!
Gut gebrüllt, G.M.. Denn Hansjörg Rebholz schafft es jahraus, jahrein eine vibrierende Selektion „wahrhaft erregender Weine” zu vinifizieren, wie Hugh Johnson und Jancis Robinson sie einst tauften. Diese große, intellektuelle Winzerpersönlichkeit mit Visionen, in deren wachem Geist die Ideen des Großvaters lebendig bleiben und behutsam weiter entwickelt werden, hat beseelte Weine geschaffen: Diese originären, unverfälschten Charakterweine stehen in der glanzvollen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und lösen Emotionen aus, können gar als Archetypus gelten der grandiosen Weine des stolzen Weinanbaugebietes der Pfalz. Und in 2007 konnte Hansjörg kerngesunde, bei niedrigen Nachttemperaturen langsam ausgereifte Träubchen ernten – Es war ein goldener Oktober mit einem Bilderbuchwetter wie nie zuvor, so dass auf dem Weingut Rebholz die dramatischsten Gewächse („mit einer traumhaften, ungemein trinkanimierenden Saftigkeit und salzigen Mineralität”, Rebholz) in einer an glanzvollen Höhepunkten so überaus reichen Geschichte vinifiziert werden konnten! Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine!
971207 Rebholz, Riesling „vom Buntsandstein” Kabinett trocken 2007 10,90 Euro
Dieser fabelhafte Kabinett stammt aus der berühmten Pfälzer Spitzen-Lage ‚Im Sonnenschein’ wo auf 4,5 Hektar uralte wurzelechte Reben wachsen, die diesen legendären Riesling gebieren. In der Nase eine enorm eindringliche Frucht: Welch rassiger, mineralischer und feinwürziger Duft nach Weinbergspfirsichen, Aprikosen und Honigmelone, zart unterlegt mit Nuancen feinster Kräuterwürze! Im Mund eine glasklare, feinsaftige, sehr reife und dennoch herrlich schlank daherkommende Frucht, stahlig und strahlend, straff gewirkt, komplex und filigran. Knackig-frische Säure, faszinierendes mineralisches Rückgrat. Noch sehr jugendlich am Gaumen, mit einer extrem feingliedrigen, fokussierten Stilistik, daher meilenweit von den fülligen, opulenten Pfälzer Schmusekätzchen entfernt, mit einem reintönigen, lang anhaltenden, wiederum zutiefst mineralischen Nachhall: Ein wunderschöner, glockenklarer Riesling, der das große Terroir des ‚Sonnenscheins’ geradezu eins zu eins in die Flasche übersetzt. Und für mich persönlich ist dieser Referenzriesling der schönste trockene Kabinett der Pfalz im Jahrhundertjahrgang 2007. Phantastisch günstiger Preis und meine besondere Empfehlung! Ein „fröhlich-optimistischer” Riesling mit moderatem Alkoholgehalt, der spielerisch leicht und beschwingt die Zunge liebkost.
Zu genießen ab sofort bis 2010.
970307 Rebholz, Weißer Burgunder Kabinett trocken 2007 9,50 Euro
Dieser inspirierende, kompromisslos trockene, animierend frische, höchst anregende Weißburgunder aus dem „Sonnenschein” fasziniert in der Nase durch seine terroirgeprägte Individualität und sein faszinierendes Aromenspiel: Mandel, Butter, Apfel, Birne, Haselnüsse und eine wunderbare Raucharomatik, die sich aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und dem Muschelkalkböden ergibt. Was für ein Unterschied zu vielen belanglosen Modeweinchen mit aufgesetzter Restsüße! Ein leckerer knackig-mineralischer Terrassenwein mit gerade einmal 12% Alkohol und unter 3 g Restzucker, der immer wieder Lust macht auf das nächste Glas („Trinkt sich leicht wie Wasser, nur viel schöner”, Christina Hilker, Sommelier des Jahres 2005), aber auch ein fabelhafter Essensbegleiter, der eindrucksvoll belegt, dass gerade die Burgundersorten eine der großen Stärken der Südpfalz sind. Die Rebsorte Weißburgunder schwingt sich unter den Händen des begnadeten Magiers Rebholz zu ungeahnten Höhenflügen empor und wird damit zu einer echten Alternative auch für Rieslingfreaks!
Bereits dieser herrliche Kabinett demonstriert ausdrücklich, dass im Bereich der Weißburgunder niemand in Deutschland bessere Weine machen kann als Hansjörg Rebholz. Bravo!
Zu genießen ab sofort bis 2009.
973207 Rebholz, Muskateller Kabinett trocken 2007 11,90 Euro
Auch noch so betörende Weine dieser hocharomatischen Rebsorte haben in Deutschland merkwürdigerweise nur wenig Anhänger. Trocken ausgebaut, kann er allerdings zu einem der verführerischsten und leichtfüßigsten Weißweine überhaupt zählen. Und was hat Hansjörg Rebholz hier wieder ein Meisterstück komponiert: Ein traumhafter Apéritif- und Zechwein, ungemein duftig, ein pikant-würziges Bukett von knackig grünen Trauben und Cassis, dazu blättrige Aromen und Muskatassoziationen. Wirkt herrlich kühl und mineralisch. Am Gaumen kompakt strukturiert, feinrassig und bissig, angenehm leicht, dabei ausdrucksvoll. Sehr präzise mit betörenden Aromen von Muskattrauben, Orangenzesten und Pfirsich, dezent unterlegt von exotischen Aromen, Zitronengras, Weihrauch, frischen Kräutern, weißen Blüten und Rosen.
Einer der schönsten Sommerweine des Jahres mit einem betörenden Pfauenrad an süchtig machenden Aromen!
973707 Rebholz, Sauvignon blanc Kabinett trocken 2007 13,90 Euro
Was für ein grandioser Rivale des wunderschönen Muskatellers um die Krone des Sommerweins im Jahrhundertjahrgang 2007. Welch traumhaft expressiver Duft nach Feuerstein, Cassis, Stachelbeere, Melonenschale, Kräutern, Holunder, Grapefruit und feinen mineralischen Noten, den Insignien großer Terroirs, die nach längerer Öffnung im Glase immer präsenter werden. Auf der Zunge eine geniale Spannung zwischen einer zart beerigen Frucht und dem erdigen Geschmack von kühler mineralischer Würze. Welch lebhafte, pulsierende, delikate Komposition! Die Säure am Gaumen ist weich, reif und äußerst anregend und bestens in die großartige Frucht integriert; saftig, weich und komplex gleitet dieser große, noble, knochentrockene (nur 3,5 g Restzucker) Sauvignon Blanc über die Zunge, eine eindrückliche Referenz für die großartigen Spitzenweine der Pfalz, die den so vielen unsäglichen Billig-Weinchen aus dieser oftmals so malträtierten Rebsorte die Originalität großer authentischer Lagen entgegensetzen. Trinkspaß pur, sowohl solo wie auch als hervorragender Essensbegleiter zu vielen Gerichten – Und mit gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol geradezu die Verkörperung der Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden!
„Es ist höchste handwerkliche Winzerkunst, wirklich große Alltagsweine zu vinifizieren”, lautet ein sympathisches Credo von Hansjörg Rebholz. Unsere vier phantastischen Kabinette sind eine Demonstration dieser Rebholzschen Qualitätsmaxime: Sensationell schöne Naturweine aus einem potentiellen Fabeljahrgang, die zu den größten Weinwerten Deutschlands gehören!
Nomen est Omen
Ein Wahlspruch von Hansjörg Rebholz lautet: Keine Kompromisse! Ein anderer: Die jeweilige Individualität eines Weines, die im unterschiedlichen Terroir begründet liegt, muss den Charakter meiner Geschöpfe prägen. Und gemäß dieser Maxime begeistern unsere beiden heute präsentierten Spätlesen durch ihre jeweilig einzigartige, unverwechselbare Handschrift: Jeder Wein zeugt unverkennbar von seiner Herkunft, gibt nuancenreich und voll komplexer, betörender Aromen seinen einmaligen Standort preis. Allen Liebhabern großer deutscher Terroirweine, aber auch Rieslingnovizen, die anfangen wollen zu verstehen, was Terroir überhaupt ist und wie ungemein unterschiedlich große Weine schmecken können, die alle mit der gleichen Sorgfalt und im exakt gleichen Stil von der Hand des gleichen sensiblen Winzermagiers vinifiziert werden, aber von unterschiedlichen Böden stammen, kann ich diese traumhaften Spätlesen nur eindringlich ans Herz legen! Beide begeistern durch ihre extreme Qualität, die auf Spätleseniveau bei all meinen Verkostungen des Jahrgangs 2007 in der Pfalz nicht übertroffen werden konnte. Rebholz beweist dabei, dass die mineralische Tiefe seiner Weine keineswegs auf Kosten der Eleganz geht. Im Gegenteil! Aber in der Stilistik trennen beide Rieslinge Welten: Die Spätlese vom Buntsandstein brilliert mit all den Qualitäten, die schon der Kabinettwein aufweist, zeigt aber am Gaumen deutlich mehr Schmelz, ist cremiger und besitzt eine phantastische salzige Mineralität. Die Spätlese vom Rotliegenden stammt aus dem Kastanienbusch (Nomen est Omen – hier dominiert rötlicher Schiefer), präsentiert sich farbintensiver, die Aromen mehr von roten Beeren und Cassis (auch Weinbergspfirsich) und einem Strauß frischer Kräuter wie Thymian, Majoran und Minze geprägt und im Mund mit einem Wahnsinnszug über die gesamte Zunge gesegnet: Vorne auf der Zungenspitze eine traumhaft reife Säure, die hinten heraus nochmals als rassige, lang anhaltende Schiefersäure brilliert. Zweifellos: Hansjörg Rebholz verbleibt unbeirrbar auf seinem Weg, den ihm die Familientradition seit drei Generationen mit auf den Weg gegeben hat. Er vinifiziert traumhafte Terroirweine aus biologischem Anbau und diese beiden Referenz-Spätlesen sind aufregend wie das pochende Herz der Pfalz – Sie sind wahrlich die Essenz ihrer so unterschiedlichen, traumhaften Lagen! Unbedingt probieren! Genau wie unsere dritte heute präsentierte Spätlese, ein Weißburgunder der absoluten deutschen Spitzenklasse:
973907 Rebholz, Weißer Burgunder Spätlese trocken 2007 15,50 Euro
Dieser inspirierende, kompromisslos trockene und animierend frische Weißburgunder aus dem ‚Sonnenschein’ fasziniert in der Nase durch seine terroirgeprägte Individualität und sein faszinierendes, schier unglaublich komplexes Aromenspiel: Aprikose, Buttercreme, Haselnüsse und eine wunderbare Raucharomatik, die sich nur aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und dem Muschelkalkböden ergibt, denn dieser verführerische Wein hat kein Holz gesehen! Am Gaumen dichter, cremiger und fülliger als der sehnigere Jahrgangsvorgänger, dabei jedoch auch von verspielter, eleganter Stilistik, angenehm frisch, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend. Dies ist ein wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger und dennoch hocheleganter und zutiefst mineralischer Weißburgunder auf einem Niveau, dass invielen anderen Betrieben als wesentlich teureres Große Gewächs vermarktet würde! Ein ungemein komplexer Begleiter edler Essensgänge, der Trinkfreude pur überschwänglich verströmt und liebevoll Lust macht auf das nächste betörende Glas!
Ich möchte Ihnen, liebe Leser, vor meiner Beschreibung der wahrhaft Großen Gewächse einer der großen deutschen Winzerpersönlichkeiten, die das Sahnehäubchen einer grandiosen 2007er Kollektion darstellen (Rebholz: „2007 demonstriert, was man vielleicht schon im großen Jahrgang 1990 hätte machen können, wenn man denn damals das Wissen und die finanziellen Möglichkeiten von heute gehabt hätte!”), eine bedeutende Stimme der deutschen Weinszene zitieren: Stuart Pigott, der in seinem unbedingt lesenswerten Buch „Schöne neue Weinwelt” angesichts einer Verkostung beider Rieslinge ins Schwärmen gerät und seine Sicht der unterschiedlichen Stilistiken in ein anschauliches Bild fasst: „Ich war glücklich, eine Kostprobe des ‚Im-Sonnenschein’-Riesling zu ergattern und noch glücklicher, als der Wein in meinem Mund war. Ein großer goldener Engel stieg mit weit ausgebreiteten Flügeln in den glänzenden Himmel auf. Der Riesling aus dem Kastanienbusch erinnerte hingegen an ein Stillleben von Chardin, unglaublich feingliedrig, still und kühl – eine Schale Erdbeeren und eine Vase mit frisch gepflückten Kräutern – , prägte sich aber tief ins Gedächtnis ein. Der Boden der Lage ‚Im Sonnenschein’ besteht aus Buntsandstein, während der im ‚Kastanienbusch’ Rotliegendes ist, also Schiefer, und die Weine schmeckten ebenso unterschiedlich, wie diese Böden aussehen”. Neugierig geworden? Hansjörg Rebholz ist eine der ganz großen, authentischen Winzerpersönlichkeiten der Welt. Jede Reise zu ihm ist ein unvergessliches Erlebnis. Doch die Qualitäten, die wir Ihnen jetzt anbieten werden, sind schlichtweg von atemberaubender Güte und haben alle gewohnten Parameter der Vergangenheit weit nach oben verschoben! Seine Großen Gewächse, die wie „stets zu den besten Deutschlands” (Gault Millau) gehören, sind einzigartige Unikate, Heimatweine mit unverwechselbarer Seele. Hansjörg Rebholz hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte: Meine ganz besondere Empfehlung, Kategorie persönliche Lieblingsweine! Aber vergessen Sie, werte Kunden, keinesfalls die Einstiegsweine unseres Kleinods aus der Südpfalz: Bei Hansjörg Rebholz bekommen Sie fabelhafte Weine, welche die Qualitätshierarchien innerhalb der europäischen Winzerelite fröhlich durcheinander wirbeln – Herzblutweine mit einem weltweit unübertrefflichen Preis-Genuss-Verhältnis!!
970507 Rebholz, Im Sonnenschein Weißer Burgunder Großes Gewächs 2007
Mit diesem einzigartigen Weißburgunder zeigt uns Hansjörg Rebholz einmal mehr, zu welcher Größe sein renommiertes Terroir des Muschelkalk fähig ist. Ganz in der Vorstellung von Hansjörg entspricht die Vielschichtigkeit dieses Großen Gewächses einer Art von Weinen, die nicht nur der Kraft, Cremigkeit und inneren Dichte Tribut zollen, sondern vielmehr der Eleganz und Vornehmheit verpflichtet sind. Schon beim ersten Eindruck empfindet man im Geruch ein wunderbares zartrauchig-kräutriges Aroma, ganz feine Aprikosen, vollreife Birne, Mandeln, Brioche, weißer Pfeffer, Lindenblüten und eine zart mineralische Note, allesamt Komponenten, die für die Harmonie dieses wahrhaft Großen Gewächses verantwortlich zeichnen. Am Gaumen eine unvergleichliche Sinfonie aus einer packenden Mineralität und cremigem Schmelz, zwischen Konzentration, strukturgebender Säure und spielerischer Eleganz, verbunden mit einem noch nie zuvor bei einem deutschen Weißburgunder erlebten Extrakt und einem betörend langen, nicht enden-wollenden nusssigen Nachhall! Hier ist unserem bescheidenen Starwinzer aus der Pfalz wieder einer seiner ganz großen, hocheleganten Weißburgunder im Sonnenschein gelungen. „Her mit dem großen Burgunderkelch und lasst mich in Ruhe mit diesem Weine sein”, so der Ausruf eines begeisterten Weinliebhabers bei unserer Verkostung in Saarwellingen. Recht so, denn bei solch großartigen Weißweinen muss sich die Elite des Burgunds wahrlich warm anziehen: Dieser legendäre Weiße Burgunder, eines der Prunkstücke der großen deutschen Weinanbauregion der Pfalz, ist ohne Zweifel eine großartige Alternative zu den um ein Vielfaches teureren Prestigegewächsen aus dem Burgund.
Zweimal bereits in diesem Jahrzehnt wurde dieses Weltklasse-Gewächs vom Gault Millau als bester Weißer Burgunder Deutschlands gefeiert. Ich habe in diesem Frühjahr (fast) alle deutschen Spitzenweine degustiert und dieser Weißburgunder ist für meinen persönlichen Geschmack ‚hors catégorie’, also ohne ernsthafte Konkurrenz und daher wieder einmal „simply the best”! Unbedingt einige Flaschen für die nächsten 20 Jahre einlagern und genießen.
Zu genießen ab Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2011 bis (weit) nach 2020.
Typische Bodenformation in der Großen Lage Im Sonnenschein
970607 Rebholz, Im Sonnenschein Riesling Großes Gewächs 2007 31,50 Euro
Welch ein phantastischer trockener Weltklasse-Riesling aus extrem später Lese, welch ein heute noch völlig unentwickeltes Rieslingbaby, wohl der Antipode eines füllig-opulenten Pfälzer Schmusekätzchens, von enormer puristischer Klarheit, laserstrahlartiger Präzision und abgrundtiefer Mineralität. Im komplexen rauchig-mineralischen Duft Anklänge an edle Zitrusfrüchte, Weinbergspfirsich, zarte Röstaromen, Cassis und immer wieder Mineralität! Am Gaumen: „Power without weight” – Unendliche Kraft und Dichte vermählen sich mit einer moselanischen Leichtigkeit, einfach grandios die Ingredienzien, überwältigend, schlicht ein Riesling, der sprachlos werden lässt. Assoziationen bilden sich, Erinnerungen werden wach, ich träume mit offenen Augen und vernehme Gerüche nach heißen Steinen an einem Sommertag, nachdem es geregnet hat: der Dampf steigt auf ... Unglaublich langer Nachhall durch Mineralität und eine traumhaft reife Säure, wie ein Weißwein ihn ganz selten besitzt, ein sehniger Marathonläufer, der gewaltig kommen wird auf Dauer, nach Jahren etwas kuscheliger wird, aber nicht fett, immer von der Mineralität geprägt, großen weißen Burgundern nicht unähnlich. Welch intellektueller Riesling zur Meditation, aber auch so animierend im Trunk, DER mineralreichste Sonnenschein in der Geschichte des traditionsreichen Gutes. Kategorie absoluter Lieblingswein! Wie schon der charismatische Großvater von Hansjörg Rebholz („Der Sonnenschein ist immer die Liebe auf den zweiten Schluck”) haben viele Rieslingliebhaber auf der ganzen Welt eine enge innere Affinität zum Sonnenschein, der zwar in seiner Jugend eine den Kenner fordernde, ,intellektuelle’ Stilistik besitzt, der erobert werden will, der aber über ein phänomenales Entwicklungspotential verfügt und im ausgereiften Zustand zu den größten Rieslingmonumenten der Welt gehört.
Die legendäre Lage „Im Sonnenschein”, eine der absoluten Renommierlagen der Pfalz, gebiert unter den Händen des leidenschaftlichen Perfektionisten Hansjörg Rebholz einen der faszinierendsten deutschen Rieslinge – stilistisch das völlige Gegenteil von Pfälzer Kuscheligkeit. Der feste Kern dieses extremen Langstreckenläufers sprüht nur so vor abgrundtiefer Mineralität, die den gesamten Mundraum kohärent durchzieht! „Rebholz kombiniert eine klare vollreife Fruchtaromatik und Säure, die eine Art Trägerrakete des im Weinberg herausgearbeiteten, im Keller erhaltenen und durch keinerlei Korrekturmaßnahmen geschönten Terroir-Ausdrucks sind”, kommentiert Stuart Pigott in seinem neuen, profunden Standardwerk „Wein spricht deutsch” die Stilistik der phänomenalen Weine unseres Pfälzer Weltklassewinzers. Der grandiose Riesling ‚Im Sonnenschein’ fliegt mit diesem Anschub in die Unendlichkeit des Weinuniversums, um in wenigen Jahren als leuchtender Fixstern zu den großen Legenden deutscher Winzerkunst gezählt zu werden. Ein Meisterwerk nahe dem Ideal mit dem Potential für mehr als zwei Jahrzehnte!
Blick auf eine der magischen Lagen der Pfalz, den Kastanienbusch
970707 Rebholz, Kastanienbusch Riesling Großes Gewächs 2007 33,50 Euro
Der große Rivale des Sonnenschein und von gänzlich anderer Stilistik:
Aus einer spektakulär schönen Steillage südlicher Exposition (mehr als 300 hoch gelegen) mit einem herrlichen Ausblick über den Talkessel auf den Pfälzer Wald, einer jener raren Orte, die auf feinfühlige Menschen einen magischen Zauber verströmen, kommt einer der legendären Spitzenrieslinge Deutschlands. Die roten Schieferböden, die es in der gesamten Pfalz nur hier im Kastanienbusch gibt, prägen diesen majestätischen, tief mineralischen Riesling, der so anders schmeckt als die großen Rieslinge von der Nahe, dem Rheingau oder Rheinhessen, aber auch sehr verschieden von allen anderen Pfälzer Weinen. Denn hier kommt stilbildend der einzigartige Boden ins Spiel, der rote Schiefer, der diesem grandiosen Riesling neben der Pfälzer Fülle, Dichte und Konzentration eine Finesse und Mineralität verleiht, die jeden Liebhaber begeistert, der diesen fabelhaft schönen Wein jemals genießen darf. Ungemein betörend, dicht und sehr mineralisch in der Nase, mit höchst komplexen Aromen von reifen gelben Äpfeln, Pfirsich, Quittengelee und Aprikosenkompott, unterlegt von einer Note, die an karamellisierten Rhabarber erinnert, aber auch rauchigen, zartherben, kräuterwürzigen Anklängen an Speck und hellen Tabak. Extrem packend im Mund, großartige mineralische Würze, dazu eine sehr saftige, präsente, herrlich reife Säure, überaus konzentrierte Struktur sowie eine vibrierend vitale, finessenreiche Textur und ein grandioses, sehr langes, ungemein rassiges Finale voller feinfruchtiger Eleganz und Mineralität! Ein traumhafter Riesling, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an eines der ganz großen Weißwein-Terroirs der Welt!
„Einer der großartigsten trockenen Weißweine auf dem Planeten Wein: feinblumig und zartwürzig im Duft. Den Gaumen durchzieht dieser überaus subtile Wein mit edler Rieslingfrucht, feiner Mineralität und delikatem Säurespiel und hinterlässt die Erinnerung an einen einzigartigen, vielschichtigen Riesling von schwereloser Eleganz”, so die Hymne von Stuart Pigott an dieses zutiefst emotional berührende Weinmonument! Der Kastanienbusch gehört für meinen persönlichen Geschmack schlicht zu den fünf besten Großen Gewächsen Deutschlands im Fabeljahrgang 2007 – Weltklasse pur!
PS: Deutschlands Spätlesen und Große Gewächse sind zweifellos weltweit betrachtet die größten Schnäppchen der Neuzeit mit dem besten Preis-Genuss-Verhältnis aller Weltklasseweine. Zudem besitzen sie einen Vorteil, den Ihnen kein anderer großer Wein der Welt streitig machen kann: Sie schmecken bereits in ihrer frühesten Jugend großartig, da kein neues Holz ihre traumhaft komplexe Frucht und ihre tiefe mineralische Spur überlagert und haben ein Entwicklungspotential von 20 Jahren und mehr – eine unermesslich spannende Zeit, in der sie sich wie ein Kind über die Jugendzeit zum reifen Erwachsenen entwickeln und uns in den unterschiedlichen Stadien ihrer Werdung mit immer neuen Facetten ihres unermesslich vielschichtigen Charakters überraschen und begeistern!
Zu genießen ab sofort nach seiner Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2011 bis nach 2025.
Last, but not least: Hansjörg Rebholz gehört seit Jahren auch zur kleinen deutschen Winzerelite, die phantastische Gewürztraminer, Pinot Noirs und Winzersekte auf absolutem Weltklasseniveau vinifiziert – natürlich mit höchsten Bewertungen in den deutschen Weinführern geadelt:
973807 Rebholz, Gewürztraminer Spätlese 2007 18,90 Euro
Einen großartigen Gewürztraminer aus Rebholz’ Fabeljahrgang 2007 können wir Ihnen heute anbieten, den Sie getrost in Blindproben mit den besten Pendants aus aller Welt stellen können. Sie mögen keine Gewürztraminer oder haben Weine aus dieser Rebsorte noch nie probiert? Eine bessere Gelegenheit, sich auf neue geschmackliche Dimensionen einzulassen, werden Sie so schnell nicht finden! Und diese völlig unangesagte Rebsorte des germanischen Nordens hat es verdient, wieder ins kollektive Weingedächtnis der Liebhaber erlesener Tropfen aufgenommen zu werden. Rosen im Duft, eine rauchige Speckpfanne auf der Zunge, welch fabelhafte Spätlese, die sich auf der Zunge des Genießers verströmt und sich auszubreiten scheint ohne ein Ende nehmen zu wollen. Gänsehautwein, zu genießen ab sofort bis 2020. Eine herrliche Demonstration der These des Gault Millau, dass „Rebholz’ Spezialitäten wie Gewürztraminer oder Muskateller mit ihrer Frische und Individualität Jahr für Jahr aufs Neue beeindrucken”!
973504 Rebholz, Spätburgunder „R” vom Muschelkalk Spätlese trocken 2004 29,90 Euro
Einer der absoluten Spitzen-Pinot Noirs aus deutschen Landen, der in einem mittleren Kirschrot ins Glas läuft mit funkelnden orangenen und ziegelroten Reflexen. In der Nase Verführung pur: Süße Kirschen, eingelegte Waldbeeren, Milchschokolade und Krokant sowie ein Hauch von weißem Pfeffer, Zimt, Vanille und Nelken. All diese herrlichen Pinot-Aromen feinst unterlegt von der eleganten, tiefgründigen Mineralität des Muschelkalks. Am Gaumen traumhaft fein gewirkt, die süßliche, lasziv erotische Frucht in einer faszinierenden, ungemein harmonischen Kombination mit einer anregenden und zugleich geschliffenen Säure und einer feinkörnigen, seidenen Tanninstruktur. Im unendlich langen Nachhall wieder deutlich präsent die fabelhafte Mineralität, die dieser betörende Wein besitzt und die ihn zu einer echten Alternative gegenüber so vielen wesentlich teureren französischen Burgundern werden lässt. Dieses großartige Gewächs fasziniert als transzendentales, flüssig gewordenes Abbild eines Traums der großartigsten Rotweinrebe der Welt: Nur die Pinot Noir-Rebe kann die Herzen eines nach Finesse und Eleganz, nach Präzision und Verspieltheit lechzenden Weinfreundes so hoch schlagen lassen, dass er dem Paradiese sich ganz nahe fühlt! Dieser große Pinot besitzt zweifellos die Qualität von burgundischen Premier Crus und damit schlicht ein sensationelles Preis-Genussverhältnis! Ein wunderbarer Partner für die klassische französische Küche mit Gerichten wie Wachtel im Nudelblatt pochiert mit Gänseleber, Steinbutt mit sautierten Steinpilzen und Trüffeljus oder Fasan mit glasierten Maronen und Champagnerkraut.
Das deutsche Rotweinmärchen geht weiter: Hansjörg Rebholz gehört seit Jahren zu den 5 besten deutschen Rotweinwinzern. Und kein anderer Winzer in Deutschland spielt mit solch vielen verschiedenen Rebsorten in der absoluten Weltspitze!
Trinkreife ab sofort, Höhepunkt 2009 bis 2016, mindestens.
975004 Rebholz, „R” Pi No° „Gold” brut 2004 23,90 Euro
„Bester deutscher Winzersekt”, Gault Millau 2008
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts genoss deutscher Riesling-Sekt weltweite Anerkennung und war, analog den großen Rieslingen, oftmals teurer selbst als renommierte Champagner. Dann jedoch folgte eine lange währende Depression, in der industrielle Massenerzeuger viele kleine, handwerklich arbeitende Sektkellereien vom Markt verdrängten. Doch seitdem Deutschlands Winzerelite beginnt, sich verstärkt um Sektausbau zu kümmern, ist eine erfreuliche Entwicklung zu höchst individuellen Schaumweinen mit best möglicher Qualität zu erkennen: Traditionelle Flaschengärung ist dabei ebenso selbstverständlich wie ein langes Hefelager. Und welche Finesse und Rasse, welch feines Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet kennzeichnen diesen traumhaft schönen Winzersekt, der bei aller cremigen Textur schwerelos auf der Zunge tänzelt und alle Attribute eines Grand Cru in sich vereint: Cremigkeit, Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit. Ein sinnlich-verführerischer Festtagswein mit feinstem Perlenspiel, der vom Gault Millau 2008 als bester deutscher Winzersekt gefeiert wird: „Pikanter Duft von gepfefferten Erdbeeren, betörende Limettenfrucht, exzellente Perlage, ein brut Prestige mit Grandezza”. Bei solch fabelhafter Qualität aus deutschen Winzerkellern gibt es wahrlich keinen Grund mehr, dass sich Weinliebhaber mit überteuerten Massenchampagnern aus dem Supermarkt quälen: Charaktervolle Pfälzer Ursprünglichkeit, von Meisterhand sensibel vinifiziert, statt austauschbarer Industrieproduktion!
Werte Kunden, ich gebe Ihnen mein Wort: Gegen diesen Weltklassesekt haben viele wesentlich teurere Prestigechampagner nicht mal die Spur einer Chance!
Weingut Keller - Rheinhessen
Die weltweit gesuchten Kultweine des sympathischen Winzeridols Klaus-Peter Keller gelten heute unter Weinliebhabern wie Fachjournalisten gleichermaßen als Archetypus großer deutsche Weltklasserieslinge: Beseelte, Emotionen auslösende Grand Crus, Maßstab und Vorbild aller großen Terroirweine der Welt!
„Weingut des Jahres 2006 – beste Weißweinkollektion – einziger trockener Spitzenriesling mit 100 Punkten!” (Gerhard Eichelmann)
„Die deutschen Montrachets” (Jancis Robinson)
„Winzer des Jahrzehnts” (Gault Millau)
„Großartig, hervorragend, brillant – die Kritiker überschlagen sich” (Frankfurter Allgemeine)

Die sanft geschwungene Hügellage der legendären Abtserde
weckt Erinnerungen an das große Terroir des Burgund
„Über Keller-Wein zu schreiben, ist ein bisschen wie sein Lieblings-Urlaubsziel preiszugeben: Man will davon schwärmen, möchte aber nicht, dass sich alle sofort dorthin auf den Weg machen”. Jancis Robinson, eine der renommiertesten Weinkritikerinnen der Welt, hat den Nagel auf den Punkt getroffen. Klaus-Peter Keller, sympathischer Familienmensch und sensibler Winzergenius, ist den letzen Jahren mit weltweitem Lob und Ehrungen überschüttet worden, wie kein zweiter deutscher Winzer. Und Sie, werte Kunden, wissen bereits aus mehreren Mailings, dass das Weingut Keller im Fabeljahrgang 2007 sich nochmals übertroffen hat und die besten Weine in einer langen Reihe glanzvoller Jahrgänge vinifizierte. „Es sind die Kronjuwelen des Jahrgangs 2007” urteilt John Gilman, renommierter amerikanischer Journalist und höchst anerkannter Deutschlandexperte, „und das in einem Jahrgang, der jeden aussticht seit zumindest 1971”! Gleicher Auffassung ist ein lieber Weinfreund, ebenfalls aus den USA, ein „Mitglied” der weltweit immer größer werdenden Keller-Fangemeinde, der nach der Degustation des 2007er Jahrgangs begeistert folgende Zeilen zu Papier brachte über die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Pretiosen. Diese Worte will ich Ihnen heute zukommen lassen und mir alle weiteren Ausführungen über den Jahrgang 2007 bei Deutschlands Winzerikone ersparen. Probieren und urteilen Sie selbst, werte Kunden. Wein sagt mehr als 1000 Worte und die Wahrheit liegt stets im Glase!
Aus dem Brief des amerikanischen Weinliebhabers: „Klaus Peter Keller´s wines contain all the beauty, the incredulity, and the wonder of a mature tree framed by the deep blue sky of an August day. If you let yourself be swept away by their depth, you´ll soon be lost in both their details and their remarkable complexity.
These wines have a power to make wine lovers happy in complex and contradictory ways. They are as rich and deep as they are crisp and clean.
They are at once hedonistic and intellectual. They inspire prose and demand silence.
Keller’s wines contain what we hope for in every bottle we open and so rarely find. They are why we drink wine.
PS: Beim Abfassen dieser Zeilen erreicht mich gerade die Nachricht, dass die magischen 2007er Keller-Weine, die wir Ihnen mit Freude und Stolz heute präsentieren, in ganz Großbritannien, einem Land mit einer uralten Weinkultur, bereits restlos ausverkauft sind! Lassen Sie, werte Kunden, sich ebenfalls diese berührende Kollektion nicht entgehen – Es sind grandiose Alltagsweine und Weinmonumente für die Ewigkeit!
953007 Keller, Keller-Riesling, trocken 2007 9,90 Euro
Die Geburtsstunde eines neuen Mythos – Ein Fass zum Träumen schön!
Einer der großen Prunkstücke in der Kollektion des Weinguts Keller, ein phantastischer Riesling zu unmöglichem Preis – Exklusiv bei Pinard de Picard!
Es sind nicht immer die teuren Prestigegewächse der Welt, die den wahren Weinliebhaber emotional berühren. Bisweilen verzaubern gerade Weine wegen eines singulären Zusammentreffens zwischen ihrer brillanten Qualität und einem provokant günstigen Preis die Herzen auch des kundigsten Kenners. Und was strahlt dieser phantastische Keller-Riesling nur für eine Magie aus! Was für ein fulminanter Einstieg in die mythische Welt der so authentischen Terroir-Unikate unseres rheinhessischen Traditionsgutes!
Klaus-Peter Keller hat seine Weinbergs- und Kellerarbeit in den letzten Jahren behutsam und konsequent weiter entwickelt und so präsentiert er mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2007er einen vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den extrem kalkhaltigen rheinhessischen Hügellagen, in Referenzqualität widerspiegelt. In der komplexen kräuterwürzigen Nase eine herrlich saftige, rassige, noble Frucht von weißem Weinbergspfirsich, Feuerstein, Cassis und aromatischen Aprikosen, traumhaft unterlegt mit einer feinen Mineralität und einer zart kräutrigen Würze, die Assoziationen an das phantastische Große Gewächs Kirchspiel evozieren. Kein Wunder, hat Klaus-Peter doch, um die Qualität seiner Exklusivfüllung für Pinard de Picard nochmals zu steigern, einen Anteil von 20 Prozent bester Trauben aus dem Kirchspiel in diesen Basiswein de luxe einfließen lassen. Für einen Einstiegswein (welch Understatement!) in die faszinierenden Weinwelten eines der großen Winzermagier der Welt ist dieser edle Tropfen eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk geradezu eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde von Pinard de Picard! Seine frische, lebendige Art vereint sich mit einem cremig-schmelzigen Mundgefühl (welch Wahnsinnsextraktsüße der kleinbeerigen, kerngesunden Träubchen aus der Grand Cru-Lage des legendären Kirchspiels) und einer geschmeidigen, seidenen Textur, er erzeugt permanent Lust auf den nächsten Schluck und animiert so zum fröhlichen Gelage: Welch phänomenale Vermählung zwischen perfekter physiologischer Reife und einer feinen Säurestruktur, noch von einer Art Babyspeck umhüllt, der im Laufe der nächsten Monate abschmelzen wird und diesen traumhaften Keller Riesling immer präziser und fokussierter werden lässt! Kraft paart sich mit verspielter Leichtigkeit! Und der vibrierende Nachhall ist derart zutiefst mineralisch-salzig wie bei großen Prestigegewächsen aus dem Burgund! Höchster Trinkgenuss ab sofort bis 2012, mindestens. Bitte Dekantieren oder über drei bis vier Abende aus der geöffneten Flasche probieren, denn unser Keller Riesling wird sich wie alle Großen Gewächse von Klaus-Peter enorm mit Luft entwickeln. Aber Vorsicht, Suchtgefahr!
Mit diesem köstlichen Riesling, klar wie ein Gebirgsquellbach, hat sich Klaus-Peter Keller selbst übertroffen! Sein Preis ist eine unerhörte Provokation für viele wesentlich teurere Prestigegewächse aus aller Welt! Ich kann Ihnen, liebe Kunden, nur wärmstens anempfehlen, sich diesen ungemein mineralischen Riesling mit seiner schwebenden Transparenz kistenweise in den Keller zu legen: Er ist ein großartiges Geschenk der Natur, das auch ein Winzermagier wie Klaus-Peter nicht in jedem Jahrgang vinifizieren kann, denn ein Basisriesling derart erlesener Güte wächst alle Jahre einmal – vielleicht! Ich bin fest überzeugt, diese herrlich leckere und so ungemein bekömmliche Selektion (nur knapp 12% Alkohol!) wird Kultstatus bei unseren Liebhabern deutscher Rieslinge erlangen. In seinem Preisniveau ist das absolute Weltklasse! Zweifellos: 2007 ist DER deutsche Jahrgang der Neuzeit und Kellers Kollektion ist ÜBERRAGEND!
Zu genießen ab sofort bis nach 2012.
Exklusiv bei Pinard de Picard
951707 Keller, Riesling „von der Fels”, trocken 2007 14,90 Euro
Vom Geruch des heißen Fels nach einem warmen Sommerregen in einer lauen Nacht – Feinste Mineralität paart sich mit strahlend klarer, explosiver Frucht und einer sagenhaften Feinheit!
Die legendären Großen Gewächse der Keller-Family genießen als weltberühmte Aushängeschilder des rheinhessischen Traditionsgutes unter Weinliebhabern in aller Welt einen mythischen Ruf. Die Nachfrage ist bei weitem größer als die zur Verfügung stehenden Mengen. Viele von Ihnen, werte Kunden, haben sich in Subskription bereits die im Handumdrehen ausverkauften Großen Gewächse des Jahrgangs 2007 gesichert und sehnen ungeduldig die Freigabe herbei. Die Wartezeit können wir Ihnen ein wenig versüßen mit einem Spitzenriesling aus perfekt gereiften Trauben von jüngeren Rebstöcken aus allen hymnisch gerühmten Grand-Cru-Lagen des Kirchspiels, des Morsteins, der Abtserde und des Hubackers, der von solch sensationeller Qualität ist, dass er viele wesentlich teurere Große Gewächse mühelos an die Wand spielt! Nomen est Omen – eine ungemein vibrierende, ungeschminkte Mineralität von tiefgründigen Kalksandsteinböden) spiegelt sich in diesem rassigen, traumhaft präzisen und fokussierten, aber auch zart cremigen Top-Riesling wieder, der beispielhaft demonstriert, welch phantastischen Qualitäten Klaus-Peter im Fabeljahrgang 2007 vinifiziert hat. Die kalkhaltige mineralisch-kräutrige Note und das tänzerische Spiel des ‚Kirchspiels’, die zart exotischen Aromen des ‚Hubackers’ und seine Anklänge an gelbe Früchte wie Mandarinen und Aprikosen sowie die frische und abgrundtiefe Mineralität des ‚Morsteins’ vereinen sich zu einem harmonischen Chor und stimmen eine Hymne an auf die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den weltberühmten rheinhessischen Nobelterroirs, die mittlerweile in der Weinwelt einen ähnlich magischen Klang besitzen wie die berühmtesten Lagen des Burgund!
Selbst die renommierte New York Times gerät in ihrer Ausgabe vom 23. April 2008 bei diesem magischen Riesling ob seiner traumhaften Qualität (zu einem übrigens im internationalen Kontext betrachtet geradezu lächerlich niedrigen Preis!) vollends ins Schwärmen: „Kellers ‚von der Fels’ verzaubert – er zeigt die mineralische Seele der Riesling-Traube. Leider ist er nur schwer zu bekommen...”. Erst recht natürlich nach dieser Eloge, die zur Folge hatte, dass binnen Tagen an der Ostküste der USA keine trockenen Keller-Weine mehr zu erhalten waren! Ich möchte Ihnen werte Kunden diesen grandiosen Riesling, der mit seinem tänzerischen Spiel, seiner Leichtigkeit bei aller inneren Kraft („Power without weight!), einem übermütig galoppierenden jungen Fohlen auf der Weide gleich, jedem Liebhaber großer Weine ein seliges Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag, ganz besonders ans Herz legen: Mit seiner vibrierenden Rasse, seiner tänzerischen Verspieltheit, seiner packenden Kraft und Mineralität und seiner vollendeten Sinnlichkeit gehört dieser traumhaft harmonische Riesling zu den größten Weinwerten eines legendären Jahrgangs!
Legen Sie sich dieses Geschenk der Natur und eines sensiblen Weltklassewinzers kistenweise in den Keller und genießen Sie ab sofort bis nach 2020!
Aber, werte Kunden von Pinard de Picard, wir haben noch ein ganz besonderes Schmankerl für Sie in der Hinterhand, das zu präsentieren wir uns schon seit Wochen freuen, nämlich eine phantastische Große Gewächs-Qualität, und zwar gemessen an den Maßstäbe setzenden Kellerschen Dimensionen! Ein grandioser Riesling aus dem legendären Kirchspiel:
954307 Keller, Riesling RR, trocken 2007 19,80 Euro
Aus dem Urstromtal des Rheins heraus erheben sich sanft die süd-südöstlich exponierten Westhofener Weinberge bis zum Rand eines Hochplateaus, wo sich die großartige Lage ‚Kirchspiel’ wie ein Amphitheater zum Rhein hin öffnet und somit, bestens geschützt vor den kalten Westwinden, über ein optimales Mikroklima verfügt. Herausragende Parzellen mit einem phantastischen Potential demonstrieren Jahr für Jahr deutlicher die Früchte der Revolutionierung in der Weinbergsarbeit, die Klaus-Peter seit dem Kauf dieses rheinhessischen Filetstücks vorgenommen hat. Mittlerweile ist die Regeneration dieser phantastischen Lage abgeschlossen, die Böden sind durch Humusbeigaben und jahrelanges mühevolles Umgraben aufgelockert und lebendig wie nie zuvor: Daher sind trotz aller Erfolge der letzen Jahre für meinen persönlichen Geschmack die beiden 2007er Kirchspiele, deren Träubchen unter bisher einzigartigen Bedingungen in einem traumhaften Herbst geerntet wurden, schlicht das größte, was ich je aus dieser Renommierlage verkosten durfte. Und es ist wie stets bei großen Weinen das erstklassige Terroir dieses rheinhessischen Filetstücks, das die Basis für die großartige, rauchige, fast „dreckige” Mineralität (dieser Begriff ist unter Weinliebhabern keine Abwertung, sondern Ausdruck höchster Bewunderung für Weltklasseweine vom Kalkgestein) und unvergleichliche Würze dieses edlen Rieslings legt.

Fabelhafter Reifezustand der lockerbeerigen Trauben
im Kirchspiel im Herbst 2007
Und genau hier an dieser Stelle müssen wir Sie an einem „Geheimnis” einer der größten deutschen Weinbergslagen teilhaben lassen, das Weinliebhaber schon von einem anderen legendären Terroir kennen, von Bonnes Mares im Burgund, einer der mythischen, legendären Lagen der Welt. Denn wie dort finden wir im Kirchspiel zum einen den gelblichen Kalkböden, von dessen Parzellen das Große Gewächs, so wie Sie es seit Jahren kennen, vinifiziert wird. Ein legendärer Riesling von Weltruhm: „The German Chassagne-Montrachet brings tears to your eyes”, lobt beispielsweise Jancis Robinson begeistert und vergibt dem 2006er Kirchspiel 19,5/20 Punkten und damit die höchste Punktzahl, die sie jemals einem trockenen Riesling irgendwo auf der Welt verliehen hat. Und der Gault Millau feiert ihn als „besten trockenen deutschen Riesling in 2005”. Was aber nur wenige Eingeweihte wissen: Klaus-Peter Keller besitzt noch einen besonderen Schatz in seiner legendären Lage, hochwertigste Parzellen, die sich aus rötlichem Ton- und Kalkgestein zusammensetzen, deren Reben von einer der berühmtesten Lagen der Saar stammen und deren Träubchen einen stilistisch so unterschiedlichen Wein zu demjenigen vom gelben Kalkstein ergeben, dass er daraus einen eigenen Riesling vinifiziert, den er jedoch, obwohl qualitativ auf Augenhöhe mit seinem Pendant vom gelben Kalk, nicht als Großes Gewächs vermarkten wird, sondern als Doppel-„R” („Reserve vom roten Boden”), damit es, im Unterschied zu den Großen Gewächsen, bereits im Frühsommer den sehnsüchtig wartenden Weinliebhabern angeboten werden kann, um zu zeigen, mit welch grandioser Qualität die trockenen Spitzenrieslinge im neuen Jahrgang brillieren. Die Großen Gewächse der Kellers sind alle von gleich hoher Qualität, Maßstab und Vorbild aller großen deutschen Terroirweine, doch grundverschieden im Charakter! Und so fasziniert dieses grandiose Kirchspiel vom roten Boden mit einer Stilistik, die wie eine hypothetische Vermählung von Trauben aus den „gelben Parzellen” mit dem mythischen Morstein daherkommt. In der Nase brillieren Aromen von Grapefruit, wilden Kräutern und rauchig-mineralische Noten. Am Gaumen erinnert seine faszinierende Finesse und Feinheit an das typische Kirch–„Spiel”, doch dann zeigt sich die abgrundtiefe tabakige Mineralität, Tiefe, Konzentration und Dichte des Morsteins, so dass dieser gigantisch gute Riesling vom roten Terroir auf der Zunge bei aller Rasse und Präzision noch cremiger und damit noch verführerischer wirkt als das „normale„ Kirchspiel. Welch nobler, edler Wein mit einem irre langen, salzig-mineralischen Abgang, der noch lange nachklingt, wenn längst das letzte Glas geleert ist.
Die unvergleichliche Symphonie großer Burgunderlagen in einem deutschen Riesling zum Klingen zu bringen, dieser vor wenigen Jahren noch kaum für möglich gehaltene Traum, ist mit diesem Weißweinfaszinosum schönste Realität geworden. Das großartige Terroir des Kirchspiels, eine der größten Weißweinlagen Deutschlands, gebiert, in den Händen eines Weinmagiers sensibel interpretiert, tatsächlich den ersten „deutschen Chassagne-Montrachet, der dem Weinliebhaber Tränen in die Augen bringt” (so das auf den Punkt gebrachte dezidierte Urteil von Jancis Robinson, dem ich in der Vergangenheit lediglich insofern widersprechen musste, dass mich das „normale” Kirchspiel eher an Crus aus Puligny-Montrachet erinnert), den nur eines von seinen großen Vorbildern im Burgund unterscheidet: sein wesentlich günstigerer Preis!
Dieses brillante Geschwister des Großen Gewächses Kirchspiel macht (fast) süchtig mit der Intensität seiner Aromen und seinem einzigartigen, authentischen Charakter, mit seiner ungemein verführerischen Mischung aus seidiger Mineralität und Komplexität, seinem cremigem, burgundischen Mundgefühl und sagenhafter Finesse sowie seiner oftmals besungenen Eleganz, den unverwechselbaren Insignien seines legendären Terroirs.
Genießen Sie diese Ode an die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus einer Lage, die ihrem Charakter und der enorm großen Palette ihres Ausdrucksvermögens in 2007 ihre bis dato schönste Ausprägung gegeben hat und die in den nächsten Jahren zu Weltruhm gelangen wird, ab sofort, Höhepunkt etwa 2010 bis nach 2020.
951007 Keller, Grüner Silvaner trocken (DIAM) 2007 7,40 Euro
Sommerzauber vom Muschelkalk!
Welch genialer, ungemein saftiger und trinkanimierender Terrassenwein aus perfekt gereiften Träubchen von alten Reben! Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser fruchtige, frische, wunderbar aromatische Grüne Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen, an noble Kräuterwürze und reife Birne. Am Gaumen komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaft vibrierenden, „schwebenden” Luftigkeit, Frische und Transparenz geprägt. Feingliedrige Säure, herrliche mineralische Würze, großartige Balance, schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall, in seiner eleganten Stilistik an Grüne Veltliner bester Provenienz aus der Wachau oder dem Kremstal erinnernd und wie diese ein vorzüglicher Essensbegleiter, ob seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses seit Jahren ein Renner unter den „Keller”-Liebhabern. Was haben die Kellers in 07 wieder für ein herrliches, belebendes, mineralisches (hier spürt man mit jedem Schluck den energetischen Kalkstein im Untergrund der Reben), ausdrucksstarkes, authentisches, knochentrockenes (nur 1,8g Restzucker!) Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Rebsorte vinifiziert. Welch superfrische Wahnsinnsnase, welche Nachhaltigkeit und Komplexität, wie sie in dieser Preisklasse völlig ungewöhnlich ist und eine Demonstration des qualitativen Höhenflugs, zu dem diese rheinhessische ‚Urrebe’ in ihrer Heimat unter den Händen einer begnadeten Winzerpersönlichkeit wie Klaus-Peter Keller ansetzen kann. Zu genießen ab sofort, entwickelt sich dieses fabelhafte Frühlingsschnäppchen in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich – wenn Sie sich denn solange beherrschen können.
PS: Garantiert ohne Korkgeschmack! Klaus-Peter Keller hat seinen tollen Silvaner wie den nachfolgenden Weißen Burgunder mit einem DIAM Korken verschlossen. Dieser Kork wird im Heizdampf – dem sog DIAMANT Verfahren – gereinigt und ist garantiert Korkgeschmacksfrei! Um das Korkmaterial so gründlich reinigen zu können, wird es zerkleinert und anschließend unter Druck wieder zusammengefügt. Dieser Kork wurde auf der Vinitec in Bordeaux mit dem Welt-Innovationspreis in der Getränkebranche ausgezeichnet! Auch berühmte Winzer in Frankreich (Domaine Gauby, Billecart-Salmon und viele andere) setzten den DIAM bereits mit großem Erfolg ein!
953607 Keller, Weisser Burgunder, trocken 2007 9,50 Euro
Traumhaft feinsinniger, knackig-trockener, zart cremiger, herrlich frischer, rassig-kühler, tief mineralischer Weißburgunder auf absolutem Top-Niveau mit Charakter und mineralischer Tiefe! Dieser animierende, ungemein herzhafte Weißwein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel (feinste Haselnussnoten) und seine Anklänge an eine frisch gemähte Blumenwiese im frühen Morgentau. Auf der Zunge ein Weißburgunder wie aus einem Guss: bei aller Extraktdichte und Cremigkeit verspielt, elegant und animierend frisch mit einem langen mineralischen Nachhall. Idealer Terrassenwein und großartiger Essensbegleiter!
Zu genießen ab sofort bis Ende 2009.
953707 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2007 13,90 Euro
Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der Faustsche Geist des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittiert. Die fabelhaften Muschelkalkböden der erstklassig gepflegten Wingerte unserer ungemein mineralischen Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay versprühen im fertigen Wein eine vibrierende Energie, die beschwingt und die jedem Genießer ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Sehr komplexe Nase mit Anklängen an Williamsbirne, Weinbergspfirsich sowie cremige Haselnuss, vermählt mit dezenten Noten von edler Vanille aus dem großen Holzfass. Am Gaumen eine feingliedrige, elegante und betörend mineralische Stilistik. Ungemein präzise in der spielerisch agierenden Säure, schlank, rassig, nervig und verblüffend frisch auf der Zunge. Eine unfassbar leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein leiser Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation (!) für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung. Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter! Wahrlich: ein Essensbegleiter de luxe!
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.
Die nachfolgenden 2007er Süßweine von Keller, „die Kronjuwelen des Jahrgangs”, werden innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erlangen. Die lange Vegetation, die perfekte Botrytis führte zu Weltklassweinen mit feinster Konzentration und verführerischer Struktur. Auch ich konnte der magischen Ausstrahlung dieser Weine nicht widerstehen und machte mich Ende Mai nochmals, im Auto bereits aus Vorfreude auf die Schönheit der Weine, die mich erwarteten, fröhlich pfeifend, auf dem Weg ins Weingut, um die Süßweine nach Abschluss der Gärung nochmals für Sie zu verkosten: Liebe Kunden, ob für jetzt oder in 30, 50 oder 100 Jahren, ob für Ihre Kinder, Enkel oder Sie selbst, das sind DIE Diamanten im Programm von Pinard de Picard und ich bin stolz, sie Ihnen heute anbieten zu können.
PS: Wussten Sie übrigens, dass diese Pretiosen sich über viele Wochen hinweg in der geöffneten Flache vorzüglich weiter entwickeln?
954107 Keller, Westhofen Kirchspiel Riesling Auslese 2007 29,90 Euro
Vom Tanze des Schmetterlings!
Unter der Schlagzeile „METAMORPHOSIS FROM WONNEGAU TO WORLD CLASS” urteilt Stephan Reinhardt in FINE WINE, einer der besten Weinzeitschriften Europas, dass „für die deutschen Winzer nicht mehr die Öchslegrade, sondern das Terroir der Heilige Gral” seien und zeichnet ein ungemein spannendes und sehr sensibles Porträt eines der besten Winzer der Welt: Klaus-Peter Keller! Dieser ebenso sympathische wie geniale Kerl schreibt jahraus, jahrein eine der größten Erfolgsgeschichten, die es je im deutschen Weinanbau gegeben hat. Erfolge und Elogen pflastern seinen Weg und so hat Klaus-Peter wie wenige andere dazu beigetragen, dem deutschen Wein seine frühere Weltgeltung zurückzuerobern! Mit kompromisslosem Willen zu höchster Qualität und täglicher intensiver, ebenso mühe- wie liebevoller handwerklicher Arbeit im Wingert hat er seine Weine in der absoluten Weltspitze etabliert. Denn er weiß: Großer Wein, der sein ureigenes Terroir widerspiegelt, entsteht ausschließlich im Weinberg! Und was hat er hier für eine sagenhaft schöne Auslese vinifiziert, die mich magisch in ihren Bann gezogen hat. In ihrer Stilistik trägt sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die mächtige Konzentration und die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Sehr komplexer Aromenbogen (gelbe Früchte wie Mandarinen und Aprikosen, Babyananas und Maracuja, dazu Grapefruit und frische kräuterwürzige Minze), eine phantastische Frucht, dabei ungemein frisch, mineralisch, traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlich lang anhaltender, tänzelnder Nachhall mt Anklängen an weißen Pfeffer. Eine ganz große, klassische Auslese, ein Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Westhofener Terroirs birgt. Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, dessen Ausstrahlung sich niemand wird entziehen können!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2018 bis nach 2045.

Die kleinbeerigen Träubchen des Morstein strahlen um die Wette:
Welch goldener Spätherbst 2007
9522307 Keller, Westhofener Morstein Riesling Auslese*** Goldkapsel 2007 0,375 l 45,00 Euro
Das weltberühmte Terroir des Westhofener Morstein, das Liebhaber in aller Welt mittlerweile in einem Atemzuge nennen mit den renommiertesten Grand Crus des Burgund, ist eine reine Südlage, deren schwere Tonböden ebenso wie unterirdisch verlaufende Wasseradern die in diesem trockenen und heißen Mikroklima so eminent wichtige Wasserversorgung und damit eine gleichmäßige Nährstoffversorgung der über 40 Jahre alten, teils wurzelechten Reben sichern. Die besten Parzellen liegen eindeutig in dem von den Kellers bewirtschafteten oberen Gewann, da die Trauben aufgrund der Höhenlage hier später ausreifen und dem fertigen Wein wegen der längeren Vegetationsperiode wesentlich mehr Frucht und Finesse verleihen als in den weiter unten gelegenen Parzellen. So erbrachte die extrem lange Reifezeit am Stock in 2007, die längste in der deutschen Weinbaugeschichte – zusammen mit einem hohen Anteil an verwittertem Kalkstein im Untergrund – eine rassige Frucht mit tief mineralischen Noten und dichter komplexer Struktur in diesem klassisch-fruchtsüßen Weltklasseriesling.
In der Nase ein tiefer, unglaublich betörender Duft nach Weinbergspfirsich, Babyananas, Blutorange, Minze, Waldhonig (Tannen!) und Noten von rosa Grapefruit, dramatisch unterlegt mit einer intensiven, rauchig-mineralischen Würze. Am Gaumen eine hochkonzentrierte, vollkommen reintönige Frucht und wiederum – DAS Signum seines Terroirs – eine extreme Mineralität! Dazu besitzt dieses Rieslingmonument eine filigrane Säure, ist brillant und von explosiver Rasse am Gaumen, sehr, sehr tief und saftig, komplex und ungemein konzentriert und mächtig, zupackend und extrem lang anhaltend, perfekte Balance, phantastisches Potential. Diese rassig-mineralische Essenz ist ein ganz heißer Kandidat für die beste Auslese Deutschlands im Ausnahmejahrgang 2007!
Diese geniale Goldkapsel wurde übrigens bereits in den Jahrgängen 2004 vom Gault Millau (zudem 96 Punkte im wine spectator) und 2005 von Jancis Robinson als beste Auslese Deutschlands hymnisch besungen und ihre fokussierte Mineralität, ihre vibrierende Strahlkraft und ihr nicht enden-wollender Abgang machen sie in 2007 zu einem unverwechselbaren Unikat, einem Juwel, sich jeder Bewertung entziehend, ein majestätischer Riesling „hors catégorie”. Was für ein Sinnenzauber: Eine der raren Auslesen, die in einem ganzen Jahrhundert nur ein paar Mal wachsen, ein traumhafter Tropfen, der zur Legende mutieren wird und den mythischen Namen der großen Westhofener Lage über Jahrzehnte hinweg in aller Welt erklingen lassen wird. Traumhafte Dichte, Fülle und Konzentration vermählen sich mit fabelhaftem Extrakt zu einem majestätischen Gemälde – bei knappen 7,5 Volumenprozent Alkohol. Auf der ganzen Welt kann das niemand kopieren! Dieser magische Riesling ist eines jener großen Gewächse, das den Verkoster sprachlos und den Genießer gerührt hinterlässt, wie bei einer großen Liebe. Potential für 50 bis 100 Jahre! Häufig fragen uns Kunden nach einem Weinjahrgang, in dem ihre Kinder oder Enkel geboren wurden. Mit diesen Rieslingmonumenten werden Sie viele bedeutsame Geburtstage bis in eine ferne Zukunft mit einem unvergleichlichen Genusserlebnis krönen können.
Potential für 50 bis 100 Jahre!
Exklusiv bei Pinard de Picard
9523307 Keller, Beerenauslese Pius 2007 0,375 l 17,90 Euro
Kellers Einstieg in die magische Welt des Süßweines – das ultimative Süßwein-Glück zum sensationellen Preis! EIN ELFENREIGEN AUF DER ZUNGE – FAST JEDE SÜNDE WERT.
Erstmals mit dem Jahrgang 2003 präsentiert, beeindruckte die Beerenauslese Pius Fachjournalisten wie Weinliebhaber. Dieser schier unfassbar günstige Tropfen avancierte aus dem Stand zum erfolgreichsten Süßwein im Pinard Programm! Auch Robert Parker lobte ihn als „ fascinating wine“, der Wine Spectator vergab für diese Preisklasse sensationelle 93 Punkte und die Grande Dame der deutschen Spitzensommeliers, Paula Bosch (Tantris, München, 2 Michelin Sterne), lobte ihn in der SZ über den grünen Klee. Und der 2007er toppt nochmals alle seine beliebten Vorgänger, da die extrem lange Reifezeit der Träubchen am Stock sinnlichere, komplexere Aromen denn je zuvor produzierte. Im betörenden Duft erinnert mich der 07er an feinste exotische Düfte (Passionsfrucht, Ananas, Maracuja), im Mund explodiert ein ungemein facettenreiches Süße-Säurespiel, ein Feuerwerk an Eleganz und Finesse, ein wahrer Elfenreigen tänzelt auf der Zunge! Hier ist den Kellers wahrlich ein Süßwein-Meisterwerk gelungen. Daher kann ich Ihnen – liebe Kunden – nur raten, den 07er Pius ganz schnell einzu„kellern”, denn soviel Süßwein-Glück zu solch bescheidenem Preis hat es ganz lange nicht mehr gegeben.
Ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts aber auch solo genossen zum Träumen schön. Diese betörende BA entwickelt sich über Tage hinweg in der geöffneten Flasche ganz hervorragend und besitzt ein ausgezeichnetes Reifepotential von mindestens 15 Jahren.

9527307 Keller, Trockenbeerenauslese „Cuvée Pinard” 2007 0,375 l 39,90 Euro
Der Süßwein zum absoluten Hammerpreis! Wann wird uns die Natur so etwas wieder schenken?
Wiederum hat Klaus-Peter Keller Pinard de Picard eine traumhafte Trockenbeerenauslese abgefüllt, die unter Preis-Genussgesichtspunkten unschlagbar ist. Schon der frisch gekelterte, ungemein extraktreiche Saft aus den Rebsorten Scheurebe und Rieslaner schmeckte wie himmlisches Elixier. Klaus-Peter erzählt: „Durch die spät einsetzende Botrytis sind die schon perfekt ausgereiften Trauben in optimaler Weise konzentriert worden, die schon über 100 Öchsle hatten, bevor die Botrytis kam. So entstehen die größten Süßweine!” In der Nase herrlich komplexe, konzentrierte, betörende Aromen (insbesondere Passionsfrucht und Litschi), am Gaumen eine Aromenorgie und eine tolle Konzentration, Kraft, Tiefe, Dichte, Struktur und Länge aufgrund des ca. 50% Anteils an erstklassigen Botrytistrauben. Die zweite Hälfte kerngesund eingeschrumpfter Beeren zeichnen verantwortlich für die großartige Eleganz und Finesse dieser traumhaften Cuvée mit einer phantastisch trinkanimierenden Säurestruktur, welche das sagenhafte Konzentrat dieses göttlichen Nektars in Samt und Seide hüllen. Die Trauben wurden übrigens vom gesamten Keller-Team über viele Tage hinweg Beere für Beere selektiv verlesen, gemahlen und gekeltert: Ein echtes Geschenk des Fabeljahrgangs 2007 an Winzer und Weinliebhaber, die von einem „Wahnsinns-Preis” für eine große Trockenbeerenauslese profitieren!
Wegen der schier unglaublichen Relation zwischen gebotener Weltklassequalität (bereits der 05er Jahrgang erhielt 95 Punkte bei Gerhard Eichelmann, der 07er spielt nochmals in einer anderen Liga!) und gefordertem Preis verleihen wir dieser phantastischen Trockenbeerenauslese die Auszeichnung „Einmaliges Preis-Genussverhältnis im Bereich der edelsüßen Weine im Fabeljahrgang 2007 in Deutschland”! Potential für Jahrzehnte!
9528307 Keller, Monsheimer Silberberg, Rieslaner TBA Goldkapsel 2007 0,375 l 99,50 Euro
Eine launische Diva versenkt Frankreichs größten edelsüßen Stolz!
Es war eine Flasche eines gemeinsam verkosteten, in Deutschland nur noch auf kleinen Flächen angebauten Rieslaners (einer launischen Diva, die wegen ihrer Kapriolen nur in den Händen begnadeter Winzer großartige Ergebnisse gebiert), die dereinst Klaus-Peters viel zu früh verstorbene Mutter Hedwig und seinen Vater Klaus sich ineinander vergucken ließ. Und den Preis für einige Parzellen Monsheimer Silberberg sparte sich der Vater einige Jahre lang ab, um sie seiner Frau zu Weihnachten zu schenken. Diese Weltklasseparzelle hat seither immer wieder weltweit für Furore gesorgt: In einer legendären Blindprobe versenkte sie Frankreichs ganzen edelsüßen Stolz d’Yquem, (der jedoch ein Vielfaches dieser Weißweinrarität kostet), erhielt in späteren Verkostungen im Gault Millau 99 Punkte, wurde auch von Jancis Robinson zu den größten weltweit je erzeugten Weißweinen gezählt ( 19/20 Punkten) und gewann bei Gerhard Eichelmann im 2006er Jahrgang die Kategorie der edelsüßen Weißen (ohne Rieslinge, aber diese Trophäe gewann Klaus-Peter auch! Doch dazu später mehr). Und 2007 ist das Beste, was die Kellers – oder wohl sonst irgendjemand auf diesem Planeten – jemals aus dieser Rebsorte in die Flasche gezaubert haben! Dieser fabelhafte Wein, eine Orgie exotischer Früchte, ist zum Träumen und Meditieren schön, eine phänomenale Essenz, die jeden Liebhaber edelsüßer Kreszenzen magisch in ihren Bann zu ziehen vermag. Das Faszinierende und gleichzeitig Einzigartige an dieser fulminanten Trockenbeerenauslese ist, wie sie trotz ungeheurer Mächtigkeit infolge ihrer großartigen Eiswein-ähnlichen Frische immer wieder zum nächsten Schluck animiert. So viele Trockenbeeerenauslesen sind mächtige Weinunikate zum Bewundern und werden wegen ihrer Opulenz und Dickflüssigkeit nur in winzigen Schlucken getrunken. Doch diese Wahnsinns-Engelspippi hat eine Trinkigkeit (bei gerade einmal 6,5 Volumenprozent Alkohol!), dass die Flaschen stets in Minutenschnelle geleert sind. Im Vergleich zu einem d’Yquem ist das ist wie Ferrari-Fahren gegen einen betagten alten Cadillac!
Liebe Kunden: Dieses flüssige Gold schmeckt wie die Inkarnation des großartigen Terroirs, auf dem seine Trauben gewachsen sind. Ein Weltklassewein mit traumhaft komplexen exotischen Aromen (Babyananas, Mango, Aprikose) und einer unvergleichlichen Mineralität, ein unvergessliches Erlebnis, ein einzigartiges Unikat, das in keiner Weinanbauregion der Welt kopiert werden kann, ewiges Potential: Diese fabelhafte Pretiose können Sie noch mit ihren Urenkeln genießen!
9542307 Keller, Monsheimer Silberberg Rieslaner BA Goldkapsel 2007 0,375 l 25,90 Euro
Einverstanden, diese ‚geile’ Beerenauslese liegt qualitativ schon ein paar Nuancen unter der extrem raren TBA, aber auch ihr betörender Duft ist himmlisch und von fast einmaliger Schönheit. Nur ihr Preis ist unterirdisch und eine höllische Provokation aller Süßweine dieser Welt. Welch Fruchtelixier sinnlich-lasziven Charakters, welche Frische: Schlicht ein Weltklasse-Süßwein zu einem sagenhaft günstigen Preis, den es wohl nie wieder so geben wird!
Rieslaner dieser Weltklassequalität wie diese beiden Jahrhundertweißweine müssen wieder viel stärker im kollektiven organoleptischen Gedächtnis der Weißweinfreunde in aller Welt verankert werden als bisher geschehen. Und solche Pretiosen wie das TBA-Monument, die ich nur mit der Idealnote von 100 Punkten bewerten kann, werden, da bin ich mir sicher, den Siegeszug dieser traumhaft aromatischen Rebsorte so richtig Fahrt aufnehmen lassen. Kaufen Sie, werte Kunden, was Ihr Budget nur hergibt. Unübertreffliche Weltklasseweine zu diesem Preis sind bei den Preisorgien der besten Bordelaiser Gewächse nur als Treppenwitz der Geschichte zu begreifen!

9544307 Keller, Dalsheimer Hubacker Riesling Trockenbeerenauslese Goldkapsel 2007 0,375 l 225,00 Euro
Endlich wieder eine TBA aus dem Hubacker, nachdem bereits der geniale 99er 100 Punkte im Gault Millau erhielt! Wir sind glücklich und stolz, Ihnen diesen extrem raren Nektar heute anempfehlen zu können!
Im aktuellen Guide „Deutschlands Weine 2008” von Gerhard Eichelmann gewinnt die 2006er Trockenbeerenauslese aus dem ‚Kirchspiel’ die Kategorie der besten edelsüßen Rieslinge Deutschlands, in 2007 kommt der legitime Nachfolger wieder aus dem Hubacker! Seine Qualitäten, seine schier unfassbar komplexen Aromen entziehen sich in seinem jugendlichen Stadium noch jeder Beschreibung. Worte wirkten banal, versuchten sie die Einzigartigkeit dieses Kleinods zu beschreiben. Aber die singuläre, atemberaubende Qualität dieses Nektars raubt mir sowieso die Sprache.
Daher nur eine persönliche Anmerkung: Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Manchmal kaufe ich Weine ein, die ich nur ganz schwer weiter veräußern kann, da der Verkauf viel Herzblut kostet. So hoffe ich denn auch, dass diese Trockenbeerenauslese in gute Hände gelangen möge, nicht als Spekulationsobjekt tauge, stattdessen diejenigen glücklich macht, die sie jemals genießen dürfen. Eine neue Legende ist geboren und ich sehe sie bei der Idealnote von 100 Punkten: Daher mein persönlicher Lieblingsriesling in der Kategorie Trockenbeerenauslese im Traumjahrgang 2007! Diese Essenz seines großen Dalsheimer Terroirs ist ein Weinmonument, das über Jahrzehnte, ja, über mehr als ein Jahrhundert die Saga eines Fabeljahrgangs und des genialen Winzermagiers erzählen wird, der dieses göttliche Elixier geschaffen hat! Eine der berührendsten Weinlegenden aller Zeiten – seine einzigartige Finesse schlicht ein Naturwunder!