Saarwellingen, im Mai 2008

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Vinum feiert in seiner aktuellen Ausgabe Juni 2008 die Spitzencuvée Clos de l’Escandil unseres Languedoc-Klassikers Aires Hautes als Top-Tipp des Monats und vergibt ihm die höchste Punktzahl in einer großen, repräsentativen Languedoc-Verkostung, in der 150 Weine in einer Blindprobe degustiert wurden.

In einer unbedingt lesenswerten Reportage über die spannenden, teilweise dramatischen Entwicklungen im Languedoc analysiert Barbara Schroeder sowohl die aktuellen Probleme als auch die Zukunftschancen der Weine aus dem wilden französischen Süden: „Die Superlative haben sich verändert: Kannte man das Languedoc lange Zeit vor allem als das südlichste und grösste Weinanbaugebiet Frankreichs, so findet man hier seit Beginn der 80er Jahre einige der aufregendsten Weinentdeckungen der Alten Welt!” Und die „aufregendste Weinentdeckung”, auf die Weinliebhaber, die nicht auf die Etiketten von Prestigeregionen fixiert sind, heute im Languedoc stoßen können, ist die fabelhafte Spitzencuvée unseres Klassikers aus dem Minervois, der Kultdomaine Aires Hautes, die Cuvée Clos de l’Escandil 2005! „Sehr gutes Preis-Wert-Verhältnis” und die höchste Bewertung, die Vinum in dieser repräsentativen Verkostung, von 150 bereits vorselektierten Weinen, vergeben hat! Die Beschreibung: „Tabak, Mandeln und etwas Bitterschokolade in der Nase; straffer, dichter, komplexer Wein mit anhaltender Würze, sehr stimmig und ausdauernd, steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung. Zu genießen 2008 bis 2016.”

Lassen Sie sich, werte Kunden, einen der größten Weine des Languedoc, der im Vergleich zu den Spitzenweinen der Renommierregionen zu einem Spottpreis zu erwerben ist, auf gar keinen Fall entgehen! Ein phantastischer Wein aus einem der größten Jahrgänge des Languedoc.


301705 Aires Hautes, „Clos de l’Escandil”, rouge 2005 19,90 Euro
Dieses großartige Elixier von perfekt gereiften Trauben sehr alter Rebstöcke aus dem besten Terroir von „La Livinière” gehört zweifellos zu den größten Gewächsen des gesamten Midi! Ein Wein, der in einem tiefdunklen Schwarzrot mit dezenten violetten Reflexen zum Rande hin ins Glas rinnt. In der Nase eine begeisternde Fruchtsüße in Form von kandierten Kirschen, hoch reifen Beerenfrüchten, flüssiger dunkler Schokolade, Marzipan und Früchtebrot, verbunden mit ätherischen Noten, die an Lavendel und Eukalyptus erinnern. Am Gaumen setzt sich dieser sinnlich-laszive Eindruck der Nase fort in Verbindung mit Lakritz-, Tabak- und Pfeffernoten. Die anregende Säure und die feinkörnige Tanninstruktur sowie die markante Würze sorgen dafür, dass der Wein zu keinem Zeitpunkt schwülstig oder überkonzentriert erscheint, sondern ungemein trinkanimierend und markant, was bei einer Alkoholgradation von 14,5 Vol% fast einer kleinen Sensation gleicht. Enorm einladend die südliche Wärme, wirkt wollüstig in seiner barocken Fülle und verfügt dennoch über eine enorme Frische und Finesse. Ein großer, herrlich balancierter Wein mit dem Potential zum Kultstaus, ein sinnliches Gewächs, das verzaubert und das mir bei meinem letzten Besuch auf der Domaine zu einem von Gilles erlegten und von „Mama” Chabbert am offenen Kaminfeuer im Wohnzimmer traumhaft zubereiteten Wildhasen phantastisch mundete. Großer Stoff, kleiner Ertrag (22 hl/ha) aus den Edelreben Syrah, Mourvèdre und Grenache!

Bei diesen fabelhaften Qualitäten ist es kein Wunder, dass sich auch die französische Fachpresse bei der Bewertung für die letzten Jahrgänge mit Lobeshymnen überschlägt: „Coup de coeur” im Guide Hachette; Bettane & Desseauve stufen den 04er wie den 05er wegen seiner Eleganz und seiner rassigen Tannine als „très bon vin” ein, die Bibel der französischen Weinkritik, des „Classement 2005 der besten Weine”, zählt ihn zu den 10 größten, die Revue du vin de France zu den fünf größten Rotweinen des Languedoc und wählt Gilles wegen dieses „reichhaltigen, kraftvollen, aromenintensiven Weines mit seinen phantastisch reifen Tanninen und der gleichzeitig großartigen Frische und Finesse, einer Cuvée also höchster Qualität zu weisem Preis, zum „Mann des Jahres”! Herzlichen Glückwunsch Gilles Chabbert für diesen emotional aufwühlenden Referenzwein aus Frankreichs wildem Süden!
Bereitet jetzt schon großes Trinkvergnügen, wird noch harmonischer mit der Zeit, Höhepunkt Ende 2008 bis 2015.



Eine persönliche Anmerkung: Sie sind zwar schon legendär, unsere zahlreichen Testerfolge mit den großen Weinen des französischen Südens. Dennoch freuen wir uns immer wieder, wenn auch in aktuellen Verkostungen die Ausnahmestellung unserer Winzer so eindrucksvoll bestätigt wird. Denn diese Anerkennungen würdigen einerseits die hohe handwerkliche Arbeit unserer Winzer und sind andererseits uns selbst Ansporn und Motivation bei unserer permanenten Suche nach Spitzenweinen aus denjenigen Weinanbauregionen der Welt, die große Qualitäten mit extrem fairen, mitunter fast grotesk niedrigen Preisen vereinen. So sehr wir auch ein wenig stolz sind, dass unsere Auswahl der großen deutschen Rieslinge sowie beispielsweise der Spitzenweine des Burgunds und des Bordelais sowohl in der Fachpresse als auch bei unseren Kunden große Anerkennung findet, so haben wir dennoch nie unsere Wurzeln vergessen: Pinard de Picard führt eine erlesene Auswahl südfranzösischer Weine, sei es aus dem Languedoc, dem Roussilion, der nördlichen und der südlichen Rhône und aus dem Südwesten, die mit ihrem sensationellen Preis-Genuss-Verhältnis schon viele unserer Kunden glücklich gemacht haben.


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