Saarwellingen, im November 2007

Gerhard Eichelmann kürt Emrich-Schönlebers Halenberg zum besten trockenen Riesling Deutschlands 2006 und zeichnet Werner Schönleber für die beste Weißweinkollektion des Jahres aus!

Brandaktuell erschienen ist der sehr empfehlenswerte Weinführer Gerhard Eichelmann: „Deutschlands Weine 2008”. Seine Nummer 1 der trockenen deutschen Rieslinge in 2006 ist Emrich-Schönlebers Legendenwein, der Hallenberg 2006 mit 96 Punkten. Die Plätze zwei, drei, vier, sieben und acht belegen die längst ausverkauften Kellerweine (den 2004er G-Max hat Eichelmann übrigens auf 100 Punkte hoch gewertet: Keller-Weine brauchen eben ihre Zeit, bis sie ihre ganze Größe entfalten!) und Platz 6 gehört wieder den ungemein sympathischen Schönlebers für ihr Frühlingsplätzchen. Nochmals herzlichen Glückwunsch an die Nahe! Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte!


937306 Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2006 27,50 Euro
Welches sind die richtigen Worte, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Rieslingreben aus einer Parzelle mit tiefgründigem Lehm und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich, stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Riesling besitzt überhaupt nichts Vordergründiges, schwebt stattdessen geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich. Seine perfekt balancierte würzige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Apfel sowie Mandarine und wiederum einer zart gewobenen Mineralität. Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling brilliert mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Leichtigkeit und Verspieltheit. Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht, welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen, vinifiziert aus traumhaft klein- und lockerbeerigen Träubchen, die an den herrlichen Herbsttagen im Oktober 06 mit der Sonne um die Wette strahlten! Zu genießen sofort nach Freigabe im September, Höhepunkt 2009 bis 2018.




937305 Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2005 27,00 Euro
Die letzten Kisten: Ein „Muss” für Liebhaber subtiler Genüsse, welche Kaschmir und Seide, Finesse und Eleganz, mehr schätzen als opulente Fülle. Zu genießen bis 2015.




934506 Monzinger Halenberg Riesling Großes Gewächs 2006 28,50 Euro
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich seit mehreren Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein grandioser Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Grapefruit- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, ungemein saftig und dicht, faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Und welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange, salzig-mineralische Nachhall dieses traumhaft balancierten, mit Luftzufuhr ungemein sinn¬lichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs, der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, ein magischer, verzaubernder Wein! Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2010 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein. Wahnsinnsstoff!




Und ein weiterer grandioser Erfolg. Die Spätlese Halenberg 2006 wird von Eichelmann vor vielen Großen Gewächsen mit 92 Punkten auf Platz 11 seines Rankings gestellt!

934406 Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken 2006 16,90 Euro
Ich oute mich seit Jahren als bekennender Halenberg-Fan, weil seine zutiefst mineralischen Rieslinge stets eine ungemein trinkanimierende ‚kühle’ Stilistik aufweisen, die betört und die mich magisch in ihren Bann zieht. In der Nase des großen 2006ers ein edler, zarter Rosenduft – langsam entfalten sich aromatische Blütenblätter und Noten von Zitrusfrüchten, Cassis, Grapefruitschale und Ananas verströmen sich im Raum. Die faszinierende mineralische Würze zeigt den ungeschminkten Charakter des Halenbergs, die fein verwobene Textur bündelt den weit gefächerten Aromenbogen. Am Gaumen auch wieder der Eindruck einer noch festen Ananasfrucht, feinherbe Zitrusnoten, Mineralität pur, packend und begeisternd, unendlicher und zugleich fordernder Nachhall. Ein enorm vielschichtiger, eleganter Wein mit beeindruckender Tiefe und Mineralität, der jeden Liebhaber trockener Rieslinge deutscher Provenienz in seinen Bann zu ziehen vermag. Die faszinierenden Aromen sind ungemein komplex, noch sehr verwoben, sie werden mit Luftzufuhr über Stunden immer expressiver. Am Gaumen cremig, füllig, geschmeidig, geschliffene Textur, enorm zupackende, tiefgründige Mineralität, zart unterlegt von Zitrus- und Ananasnoten. Und welch begeisternder, unendlich langer, kraftvoller Nachhall. Tolles Preis-Genussverhältnis! DIE Provokation für viele – weitaus teurere – Große Gewächse mittelmäßiger Güter. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Herbst 2008 bis nach 2012.




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