Saarwellingen, im November 2007

Gault Millau 2008 wählt Dönnhoffs Großes Gewächs Niederhäuser Hermannshöhle zum besten trockenen Riesling Deutschlands 2006!

930306 Niederhäuser Hermannshöhle, Großes Gewächs Riesling trocken 2006 34,00 Euro

Nur noch 3 Flaschen/Kunde möglich!

Wir haben Ihnen, werte Kunden, in diesem Jahr schon mehrfach von der fabelhaften Qualität von Helmuts genialem Großen Gewächs aus der legendären Hermannshöhle erzählt. Ich zitiere aus unserem neuen Katalog: „Weltweit als eine der absoluten Spitzenlagen nicht nur der Nahe, sondern aller deutschen Weinanbaugebiete gerühmtes Terroir: Windoffener steiler Südhang zur Nahe, Niedrigerziehung der Rebstöcke wegen Ausnutzung der Bodenwärme, Kompostierung der Böden, um die Feuchtigkeit optimal zu speichern, Grauschieferverwitterung und komplexe Mischung verschiedener Gesteinstypen: ‚Heute wird der Name Niederhäuser Hermannshöhle von Weinfreunden auf der ganzen Welt mit Ehrfurcht ausgesprochen, Helmut Dönnhoff verhalf den Weinen aus dieser Lage zu mehr als nur Beachtung und Bewunderung, er gab ihnen eine Aura’, so urteilt völlig zu Recht Stuart Pigott im WEINGOURMET. Diese traumhafte Lage mit ihren bis zu über 60 Jahre alten Reben bringt intensivst mineralische Weine hervor, sehr komplex, ungemein konzentriert, dabei aber gleichzeitig herrlich verspielt, unfassbar leicht und aristokratisch, dicht, elegant, extraktreich, extrem tiefgründig, mit herrlichen Pfirsich- und Zitrusaromen und Anklängen an eine frisch duftende Blumenwiese im Sommer, am Gaumen druckvoll, schöne Balance, unfassbar lang, über 1 Minute anhaltend. Dieser große spektakuläre Riesling gehört wie der fabelhafte 03er (2. Platz im Ranking des GAULT MILLAU hinter Kellers legendärem G-Max) für mich zu den 5 besten trockenen Weißweinen des Jahres in ganz Deutschland und demonstriert durch seine Stilistik eindrucksvoll, warum in Weinbauregionen kalte Nächte und somit große Temperaturunterschiede zum Tag eminent wichtig sind: Welch fabelhafte Frische, welch große Eleganz und Finesse, welch unvergleichliche Rasse und vibrierende Stahligkeit, welch beeindruckende mineralische Strahlkraft und welch perfekte Säurestruktur bei moderatem Alkohol! Das macht großen deutschen Rieslingen in der gesamten Weinwelt so schnell keiner nach, das ist Rieslingduft, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann! Riesiges Potential bis etwa 2020.”

Es freut mich ganz besonders, dass im brandaktuellen Gault Millau „Weinguide Deutschland 2008” dieser so ungemein feinsinnige Riesling zum „besten trockenen Riesling Deutschlands 2006” gewählt worden ist („aufrüttelnde Mineralität, nahezu perfekte Ausarbeitung einer großen Rieslinglage”). Herzlichen Glückwunsch an die deutsche Winzerikone aus dem verträumten Oberhausen an der Nahe! Übrigens: In den Top-Ten der trockenen deutschen Rieslinge belegen drei –allerdings schon lange ausverkaufte – Keller-Weine die Plätze zwei, sieben und acht und der noch erhältliche phantastische Halenberg von Emrich-Schönleber Platz 4. Dieser großartige persönliche Lieblingsriesling wird zudem von Gerhard Eichelmann in seinem unbedingt empfehlenswerten, ebenfalls gerade erschienenen Weinführer „Deutschlands Weine 2008” als seine Nummer 1 der trockenen Rieslinge in 2006 gefeiert. Welch Triumph unserer sympathischen Spitzenwinzer von der Nahe und aus Rheinhessen!


Zudem möchte ich Ihnen nochmals die einzigartigen Spätlesen des so ungemein bescheidenen Weltklassewinzers Helmut Dönnhoff ans Herz legen. Es sind wohl die besten, die er je in seinem Leben vinifizierte! Gerne zitieren wir nochmals aus der aktuellen Laudatio des Gault Millau: „Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Wer die Parade der Spätlesen des Grandseigneurs des Naheweins verkostet, taucht mit Nase und Gaumen in den Mikrokosmos jedes einzelnen Weinbergs ein. Der Genießer kostet hier nicht zuallererst eine Rebsorte, sondern einen Weinberg, in all seiner Komplexität. Diesen bildet Dönnhoff auch in seinen anderen Weinen bis zu den atemberaubenden, der Perfektion nahe kommenden edelsüßen Weinen ab, doch sind es die Spätlesen, die in ihrer Leichtigkeit und Transparenz die feinen Unterschiede besonders schillern lassen”.

Und lassen wir abschleißend den Grandseigneur und Sympathieträger des deutschen Weins selbst erzählen, warum seine großen Lagen sich in so unterschiedlicher Weise in der unverwechselbaren Stilistik seiner fabelhaften Spätlesen widerspiegeln: „Deutsche Rieslingwinzer denken – anders als viele ausländische Kollegen – in der Originalität des Fasses, das immer einen Teil einer großen Lage, wie beispielsweise der Hermannshöhle oder der Brücke, ausdrückt. Überliefertes Wissen unserer Vorfahren zeigt uns die großen Unterschiede, die es auch innerhalb einer einzigen Lage gibt. Diese gilt es, ähnlich den Gegebenheiten im Burgund, herauszuarbeiten und durch die bewusste Auswahl der Fässer in unterschiedliche Weine einfließen zu lassen. Allein schon der Begriff des Verschnitts (mehrerer Lagen) klingt für mich persönlich negativ. Natürlich MUSS der Bordelaiser Winzer anders denken als ich, denn seine Welt sind die Cuvées unterschiedlicher Reben aus einer relativ großen Anbaufläche. (Schmunzelnd fügt Helmut hinzu: „Aber Cuvée klingt ja auch nicht wie Verschnitt, sondern nach ‚Création’, obwohl es das gleiche ist”.) Doch unsere Lagen sind durch die extrem heterogenen Bodenzusammensetzungen so unterschiedlich, dass es ein Frevel wäre, diese glockenklaren Typizitäten nicht auch in unterschiedlichen Weinen zum Klingen zu bringen. Denn jede Lage riecht anders, so wie großflächig auch jede Landschaft anders duftet. Manche riecht nach Frühling, eine andere nach Sommer. In Südfrankreich habe ich einen ganz anderen Geruch als in Deutschland. Wie herrlich duften dort beispielsweise Pinien. Und wie anders duftet es in unseren Breiten nach einem Regenschauer im Sommer, der die staubige Luft verscheucht. All diese Düfte findest Du in einem großen Wein. Das ist Terroir! Und meine Aufgabe als Winzer ist es herauszufinden, welcher Weintypus zu welcher Lage passt. Welche Talente hat sie? Diese muss ich herausarbeiten. Und das braucht Überlieferung und eigene Erfahrung. Ein Gesicht eines Menschen hat Narben, wenn er gelebt hat. Diese spiegeln seine Erfahrungen. Um große Weine mit Seele zu machen braucht es Narben und Erfahrung”.

Werte Kunden, kaufen Sie von den nachfolgenden Spätlesen, so viel es nur irgend geht: Es sind traumhafte Weinmonumente einer der großen Winzerpersönlichkeiten der Welt!


931106 Norheimer Kirschheck, Riesling Spätlese 2006 17,90 Euro
Lange Jahre führte diese Schiefersteillage, die urkundlich älteste Weinbergslage der Nahe, ein Schattendasein in Dönnhoffs Kollektion, ihr Potential wurde vielfach verkannt. Doch in den herausragenden Jahrgängen 2001/2/4 erbrachte sie derart traumhafte Weine (so erhielt der 01er von Parker 94 Punkte, der 04er gar 95), dass ihr Image, aber nicht ihr Preis, sich dramatisch veränderte. Faszinierend kühle, zart kräutrige Nase nach Pfirsich und Aprikose, am Gaumen filigranes Spiel Süße-Säure, phantastische Eleganz und Finesse und eine perfekt eingebundene Mineralität, eine vibrierende, von der Stilistik her eher feminine, charmante Spätlese, die über die Zunge zu schweben scheint und dennoch anspruchsvoll, „intellektuell” fast, daherkommt. Wäre da nicht die herrliche Fülle und Dichte, man glaubte einen zauberhaften Kabinettwein im Glase zu haben, keine Spur von Fett, dafür aber die sprudelnde Quellenklarheit eines unbefleckten Baches im frischen Frühling. Diese noble Weltklassespätlese mit ihrem faszinierenden inneren Spannungsbogen und ihrer grandiosen Mineralität hebt ihre enorme innere Dichte quasi selbst wieder auf in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diese feinst balancierte, harmonische Spätlese von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen: Ein transzendentaler, ein beseelter Riesling, ein göttlicher Wein, dessen Ausstrahlung sich niemand wird entziehen können! Ich bin sicher, diese geniale Spätlese, die trotz Parkers letztjähriger Bewertung von 95! Punkten noch so unglaublich preis’wert’ daherkommt, wird Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Gänsehautatmosphäre! Einer meiner persönlichen Favoriten in diesem gigantischen Jahrgang bei Dönnhoff, bei dessen Genuss mir unwillkürlich Kurt Tucholskys Seufzer in den Sinn kommt: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann”.


931306 Schlossböckelheimer Felsenberg, Riesling Spätlese 2006 18,00 Euro
Einzigartige Spätlese mit schier unglaublichen Extraktwerten wie eine Beerenauslese. Weltklasseriesling zu ungemein sympathischen Preis! Helmuts Handschrift hat schlicht etwas Geniales und seine Spätlesen sind allesamt himmlisch, wie aus einer anderen Spähre stammend.


935606 Kreuznacher Krötenpfuhl, Riesling Spätlese 2006 18,90 Euro
Riesling ist für Helmut stets „das Helle, der Frühling, das Frische”. Dieses Stück heiterer Gelassenheit strahlt Dönnhoff selbst ebenso aus wie seine fast moselanisch anmutenden Weine, die durch ihre kristalline Klarheit und Frische verzaubern. Aus einer der drei großen Kreuznacher Lagen, einer ökologische Nische im Wasserschutzgebiet der Stadt, vor wenigen Jahren neu erworben, stammt diese in 2006 erstmals vinifizierte Spätlese, die sich in ihrer Stilistik deutlich von denen der anderen Rieslinge unterscheidet, denn Quarzit und Kiesel im Untergrund ergeben einen puristischeren Weine mit Aromen, die ins Gelbfruchtige changieren und mit Anklängen an Akazienblüten, reife Ananas und weißen Nougat. Am Gaumen präsentiert sich dieser neue Stern an Helmuts Weinfirmament mit einer tänzerischen Leichtigkeit und einem grandios niedrigen Alkoholgehalt (8 Vol%); die zarte Süße ist ungemein anregend unterlegt von einer feinen Säure und Würze, die zum ständigen Weitersüffeln animieren. Wie kann eine solche Feinheit und gazellenartige Schlankheit nur aus Gestein gewoben sein? Wie kann in einem Glas solch eine zarte Morgentaufrische mit einem kristallinen Licht gespeichert sein? Die Antwort kann wohl nur der Winzermagier der Nahe alleine geben.


935706 „Felsentürmchen”, Spätlese 2006 25,00 Euro
Helmut Dönnhoffs Traum vom Türmchen
Ein restauriertes Felsentürmchen steht inmitten der besten Parzellen des Schlossböckelheimer Felsenbergs. Von diesem Filetstück stammen die extrem kleinbeerigen Träubchen des Premierenjahrgangs dieser fabelhaften Spätlese, die im Überfliegerjahrgang 2006 erstmals separat abgefüllt wurde und die mich magisch in ihren Bann gezogen hat. In ihrer Stilistik trägt sie die vermeintlichen Paradoxien der großen Weine der Welt in sich: Kraft und Muskeln, die enorme innere Dichte, sie werden quasi aufgehoben in ihrem faszinierend subtilen Spiel und einer brillanten Leichtigkeit und Finesse, die diesen fein balancierten, harmonischen Weltklassewein von der Zungenspitze bis zum gewaltigen Abgang kohärent durchziehen. Tiefer, sehr komplexer, ungemein vielschichtiger, mineralisch-würziger Duft nach hochreifen Zitrusfrüchten und Steinobst sowie kräutrigen Anklängen. Moselanisch verspielt und unübertrefflich fein im Mund, klar und kühl, total faszinierende, tiefe Mineralität, rassige, erfrischende Säure, tolle Finesse, unübertreffliche innere Balance und ein großartiger Abgang: Mineralität aufgelöst in kristallklarem Wasser! Diese noble, aristokratische Spätlese kann als Inkarnation flüssig gewordener Mineralien gelten mit einem feinst ziselierten glockenklaren Spiel. Referenzqualität – Eine neue Legende ist geboren! Viele Jahre hat Helmut Dönnhoff davon geträumt, aus dieser Weltklasselage eine einzigartige Spätlese zu vinifizieren. Sein Traum ist schönste Realität geworden!
Und Jancis Robinson dankt Helmut diese singulären Qualitäten mit Fabelnoten für eine Spätlese: 18/20 Punkten für diese Hommage an die Finesse und Eleganz!


931206 Niederhäuser Hermannshöhle, Riesling Spätlese 2006 29,90 Euro
Diese aristokratische Weltklassespätlese mit ihrem unglaublichen inneren Spannungsbogen, ihrer Wahnsinnsfrucht und grandiosen Mineralität ist ein ganz großer, klassischer, rarer Riesling, von nobler und edler Gestalt, der in sich die mineralischen Geheimnisse seines großen Terroirs birgt. Große Weine sind wie geniale Musikkompositionen; sie vermögen Emotionen auszulösen und Sehnsüchte hervorzurufen, die man kaum in Worte fassen mag. Ich bin sicher, diese geniale Spätlese mit ihrer unergründlichen Tiefe wird jeden Liebhaber großer deutscher Rieslinge glücklich machen. Seide gewoben aus dem Gestein einer der größten Weinbergslagen der Welt. Dieser Traum aus flüssigem Gestein wird zur Legende werden und ist für meinen Geschmack nochmals besser als die mit 98 Punkten von Parker geadelte 2001er Hermannshöhle: Keine Spätlese der Welt kann besser, sondern nur anders schmecken! In ihrer Dichotomie von Kraft und Eleganz vergleichbar einer Legende aus dem Burgund: Dem Mythos La Romanée! Die legendäre Lage Hermannshöhle hat in 2006 mit dem Großen Gewächs, dieser zeitlosen Spätlese und einer gleich fabelhaften Auslese gleich drei Weltklassegewächse geboren. Helmut Dönnhoff als Geburtshelfer hat hiermit drei wunderschöne Rieslingbabys in die Welt gesetzt, die allesamt das Potential haben, einen Nobelpreis zu erringen und die wir gerne in liebevolle Hände abgeben möchten.
P.S. Der Preis dieses absoluten Weltklasseweines ist, im internationalen Kontext gesehen, ebenso ein Witz (was bei der immensen weltweiten Nachfrage, die uns fast überrollt, die strikte Kontingentierung auf 2 Fl./Kunde bedingt, um möglichst vielen Rieslingfreunden diese wundervollen Qualitäten zukommen lassen zu können) wie die der nachfolgenden ewigen Rivalin von der Brücke!

Max. 3 Flaschen pro Kunde


930406 Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2006 25,90 Euro
Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese jedes Jahr neu geboren! Nur 1ha große, in unmittelbarer Nähe des Flusses liegende, sehr geschützte Parzelle in Dönnhoffschem Monopolbesitz, von Helmuts Großvater bereits angepflanzt, die aufgrund ihrer besonderen Bodenstruktur (hohes Wasserhaltevermögen, da Lehm über Schiefer) und ihrer typischen Weine als eine der kleinsten Einzellagen der Nahe separat klassifiziert wurde: ein Terroirwein absoluter Weltklasse. Sehr komplexer Aromenbogen, phantastische Frucht und florale Noten, frisch, mineralisch, perfekte Säurestruktur, sehr konzentriert und von cremiger Textur, großer Druck am Gaumen, kerniger Körper, traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, packender Nachhall. Trinkgenuss pur ab sofort, doch braucht die ‘Brücke’ immer etwas länger als die Hermannshöhle, um ihre ganze Komplexität zu offenbaren. Probieren Sie diese Wahnsinnspätlese und Sie werden Helmut Dönnhoff verstehen, warum er meint, nie zuvor Spätlesen in dieser fabelhaften Qualität vinifiziert zu haben.


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