Saarwellingen, im September 2007

Stuart Pigott feiert unter dem Titel „Steinreiche Tropfen” in der FAS unsere Exklusivfüllung „Mineral” 2006 von Werner Schönleber

Der weltweit geachtete britische Rieslingexperte Stuart Pigott feiert in der FAS vom 2.9.2007 unter dem Titel „Steinreiche Tropfen” unsere Exklusivfüllung von Werner Schönleber, Winzer des Jahres 2006 (Gault Millau), den „Mineral” 2006, und erklärt sehr anschaulich die Unterschiede im Geschmacksbild von Schönlebers Großen Gewächsen. Wir zitieren in Auszügen:

„Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der 2006er Riesling „Mineral” (13,50 Euro exklusiv bei Pinard de Picard, Telefon 06838/979500) vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Paradebeispiel. Für manche Gaumen, die sehr fruchtbetonte und runde Weine gewohnt sind, wird der „Mineral” fast schmerzlich wirken, aber für Abenteuerlustige ist er eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine; er riecht tatsächlich wie die Werkstatt eines Steinmetzen. Wer unter diesem Aspekt über einen gewissen Zeitraum hinweg viele gute Weine verkostet, wird zugeben müssen, dass „mineralisch” gar kein Geschmack ist, sondern eine ganze Familie von verwandten Tönen. Bei den Großen-Gewächs-Rieslingen von Emrich-Schönleber wird das besonders deutlich, weil die Weine aus den Lagen „Frühlingsplätzchen” und „Halenberg” extrem unterschiedlich ausfallen, obwohl diese Lagen sehr nah beieinander liegen. Der 2006er „Frühlingsplätzchen” aus einem Rotliegenden-Boden („Rotschiefer”) zeigt sehr intensive Kräuteraromen und eine sehr ansprechende Saftigkeit neben der mineralischen Würze. Dagegen ist der 2006er „Halenberg” aus einem Devonschiefer-Boden („Grauschiefer”) zwar recht üppig im Duft – vollreifer Pfirsich und Zitrone – aber markant-herb im Geschmack mit geradezu salzigem Nachgeschmack, der nicht aufhören möchte.”


938006 Schönleber, Riesling „Mineral” 2006 13,50 Euro
Nomen est Omen! Aus einer exzellenten Parzelle des Frühlingsplätzchens mit großartigem Terroir, unmittelbar an den Halenberg angrenzend, allerdings mit mehr Kieselsteinen im Untergrund als Schiefergestein, in seiner Stilistik folglich die schönsten Eigenschaften des Halenberg und des Frühlingsplätzchens vereinend, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien, die vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds erzählt und die im Glase zu einem gewaltigen, vielstimmigen Chor mit einer faszinierenden Tiefe anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat schmeckt„intellektueller”, fordernder als die übrigen Rieslinge von Schönleber, besitzt eine trinkanimierende Alkoholgradation von knapp 12 Volumenprozent und ist in erster Linie denjenigen Liebhabern dieser großen Edelrebe anempfohlen, die bereits sind, neue Wege zu gehen und die das ganz Besondere suchen. Denn dieser großartige Riesling ist eine Demonstration von Mineralität pur: Keine Primärfruchtaromen schmeicheln der Nase, hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2014, mindestens.


exklusiv bei Pinard de Picard!


Weitere Weine von Werner Schönleber

937006 Schönleber, Monzinger Riesling QbA, trocken 2006 8,20 Euro
Wunderbarer Basisriesling und toller Einstiegswein in die magische Welt der Schönleber’schen Rieslinge.


937206 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese trocken 2006 14,90 Euro
Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität: Niemals zuvor waren die Rieslinge aus dem Frühlingsplätzchen so gut wie in 2006!
Betörende trockene, traumhaft verspielte Spätlese mit ungemein viel Charakter und einer offenen, sinnlichen Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen, wie herrlich cremigen und betörenden langen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; diese ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende Spätlese besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten Nachhall: ein hocheleganter, femininer Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und elfenhaftem Charakter!
Höchster Trinkgenuss ab sofort bis nach 2012.


934106 Schönleber, Monzinger Grauburgunder trocken -S- 2006 14,00 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen Sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen. Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs bester deutscher Grauburgunder und italienischen Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, 2002 Grauburgunder Spätlese trocken!”

Der heute von uns präsentierte 06er ist jahrgangsbedingt auf der einen Seite noch finessenreicher, eleganter und frischer (Wahnsinnssäurestruktur!) als der große Testsieger in der SZ, auf der anderen Seite aber noch konzentrierter und kraftvoller und voll cremigem Schmelz. Dieser enorm charaktervolle Wein von mineralischen Böden (roter und blauer Schiefer, Quarzit und Kiesel) überzeugt mit seinem feinwürzigen Kürbisduft mit Anklängen an Honigmelonen, füllt am Gaumen auch den letzten Mundwinkel betörend aus, ist für einen Grauburgunder schier unglaublich mineralisch und sehr nachhaltig. Ein leckerer, begeisternder Grauburgunder von edler Stilistik, eine Demonstration des kerngesunden, optimal gereiften, quasi „mürben” Lesegutes und eine gewaltige Provokation für so viele überteuerte seelenlose Pinot Griiigios, deren einziger Vorteil ihr so viel schöner klingender italienischer Sortenname ist. Bei Schönleber dominieren Finesse, Rasse und Noblesse über langweiligen Barriqueeinsatz!
Ein individueller Weißwein mit Größe und Ausstrahlung, der mit Luft noch an mineralischer Tiefe gewinnt, daher unbedingt Dekantieren. Zu genießen ab sofort bis 2010.


937306 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs trocken 2006 24,95 Euro
Welches sind die richtigen Worte, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Rieslingreben aus einer Parzelle mit tiefgründigem Lehm und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich, stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Riesling besitzt überhaupt nichts Vordergründiges, schwebt stattdessen geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich. Seine perfekt balancierte würzige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Apfel sowie Mandarine und wiederum einer zart gewobenen Mineralität. Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Riesling brilliert mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte, sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Leichtigkeit und Verspieltheit. Dieser hedonistische „Flatteur” scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht – welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen, vinifiziert aus traumhaft klein- und lockerbeerigen Träubchen, die an den herrlichen Herbsttagen im Oktober 06 mit der Sonne um die Wette strahlten!
Zu genießen sofort nach Freigabe im September, Höhepunkt 2009 bis 2018.


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2007

934506 Schönleber, Monzinger Halenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2006 26,50 Euro
Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers fand ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften trockenen Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrhaft Großen Gewächs, das mich seit mehreren Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher: Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein grandioser Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!

Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralische Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Grapefruit- und würzig-rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende Frucht, ungemein saftig und dicht, faszinierend die reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Und welch ein Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme Kraft, Tiefe und Länge und eine feine, cremige Textur mit grandiosem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. Der extrem lange Nachhall dieses traumhaft balancierten, mit Luftzufuhr ungemein sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist wiederum zutiefst mineralisch und glockenklar. Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs, der dem wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Welch Hommage an den Halenberg, ein magischer, verzaubernder Wein!
Zu genießen ab Freigabe im September wird dieser Rohdiamant, der in den letzten Jahrgängen für so viel Aufsehen bei Weinkennern und Fachpresse gleichermaßen gesorgt hat, zwischen 2010 bis etwa 2025 auf seinem Höhepunkt sein. Wahnsinnsstoff!


In Subskription, Auslieferung im Spätherbst 2007

937406 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Kabinett 2006 10,90 Euro
Welch mineralischer, verspielter, zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön. Schon in der Nase faszinieren eine sagenhafte Mineralität und eine ungemein komplexe Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis und Mandarinen. Am Gaumen ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse und eine vibrierende Mineralität, dazu eine enorme Dichte: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit, welch betörendes Spiel und welche Strahlkraft! Kühle Mineralität trifft reife Säure. Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Ende 2008 bis 2012.


937906 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese 2006 14,50 Euro
Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Die herrliche mineralische, ungemein brillante Frucht springt förmlich in die Nase, faszinierende Noten von kräuterwürzigem Pfirsich-Nektarinenduft, reifem Apfel und rosa Grapefruit gepaart mit mineralischer Komplexität und dezenter Süße. Ein Gaumenschmeichler, beladen mit verführerischen Fruchtaromen, dazu eine betörende Rasse und Finesse, höchst animierendes Spiel, im minutenlangen mineralischen und Grapefruitbetonten Nachhall tanzen die Aromen Samba. Fabelhaft verspielte Spätlese (aufgepasst liebe Freunde von der Mosel, dieser unglaublich komplexe Wein ist eine unglaubliche Herausforderung) mit sagenhafter Tiefe, formidabler Finesse und einer großartigen, wiederum sehr reifen Säure! Diese fein ziselierte Säure und die noble Süße ergeben eine perfekte Balance und feinsten Schliff im subtilen Spiel, aber auch Fülle, Kraft, Cremigkeit, enormen Schmelz und eine unübertreffliche Struktur. Nur die ganz großen Spätlesen Deutschlands können mit einem derartigen Spannungsbogen zwischen glockenklaren Aromen (ein frischer Quellbach aus tiefen geologischen Schichten scheint sich übermütig ins Tal zu stürzen), einer fabelhaften Dichte und einer vibrierenden Filigranität und Finesse brillieren – Nirgendwo auf der gesamten Welt gibt es noch einmal solche Parameter in einem großen Wein wie in solch phantastischen, aristokratischen Rieslingdiamanten: Wegen seiner unglaublichen Balance und Frische zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2012 bis nach 2025.
Eine geniale, zutiefst berührende Spätlese von atemberaubender Rasse und makelloser Schönheit! 94-96+ Punkte, gefühlte Hundert! Referenzqualität.