Saarwellingen, im April 2007

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Traumhafte Weine zur Spargelsaison

Endlich ist sie wieder in bester Qualität auf unseren Märkten zu haben, die heiß begehrte Königin des Gemüses, der grüne wie weiße Spargel. Und diese so ungemein fein schmeckende Diva verlangt natürlich eine erlesene Weinbegleitung.

Dabei stellt der Spargel je nach Zubereitungsart und Soßenbegleiter höchst unterschiedliche Ansprüche: Ein wirklich guter, herrlich frischer Spargel schmeckt überhaupt nicht bitter, sondern zart süßlich und mag daher keine Holztöne im Wein. Zudem harmoniert er aufgrund seiner ihm eigenen Säure überhaupt nicht mit einer dominanten Säure im Wein, was bekanntermaßen zu einem bitteren Geschmack auf der Zunge führen würde.
Daher verlangt frischer Spargel genau die richtige Balance an Süße, Säure, Frische und Dichte im begleitenden edlen Getränk: Saftige, vollmundige Weine mit Charakter (der aber wiederum nicht zu dominant sein darf) und - je nach persönlichem Geschmack und Soßenart - durchaus auch mal mit einem Hauch Restsüße, immer aber mit weicher, milder Säure, munden daher bestens zu vielerlei Arten der Spargelbereitung.

Also haben wir Ihnen eine kleine Auswahl bestens geeigneter Weißweine aus unserem Programm zusammengestellt, die nach unseren zahlreichen Erfahrungen ideal mit Spargel harmonieren: Trockene, saftige, dichte Weiß- und Grauburgunder sowie Silvaner stellen eine Art universelle Traumkombination dar.
Ebenso wie der Sauvignon Blanc, wenn er nicht zu säurebetont oder zutiefst mineralisch daher kommt. Saftige grüne Veltliner aus der Wachau, dem Kamp- oder Kremstal harmonieren ebenfalls ideal mit der Königin aller Gemüse. Und, wie oben bereist angedeutet, scheuen Sie sich nicht, je nach Gelegenheit und Spargelzubereitung einen gereiften restsüßen Riesling (Kabinett oder Spätlese) aus Ihrem Keller oder aus unserem Gesamtprogramm (diese Weine führen wir in untenstehender Liste jedoch nicht extra auf) zu öffnen: Er kann Ihnen bisher ungeahnte geschmackliche Horizonte eröffnen.

Doch letztendlich zählt vor allem Ihr persönlicher Geschmack. Vertrauen Sie darauf und wählen nach Lust und Laune aus unserem Angebot. Wir jedenfalls wünschen eine genussreiche Spargelsaison und stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat in Sachen Wein und Spargel zur Verfügung.

Passend zu unserer Weinauswahl von der Winzerin Julia Keller (Weingut Keller - Rheinhessen) ihr persönliches Lieblingsrezept:
„In der Saison genießt unsere ganze Familie den heimischen Spargel. Dazu nehme ich ein herausragendes frisches Olivenöl (Julia ist übrigens ein großer Fan unseres französischen Referenzöls von Castelas, dass vom FEINSCHMECKER als beste von ganz Frankreich ausgezeichnet wurde!), beträufele damit den ,al dente’ gekochten weißen oder den noch aromatischeren grünen Spargel, dazu etwas geriebener Parmesan, kleine Kartöffelchen aus neuer Ernte und ein Glas unseres wunderbar-eleganten Grünen Silvaners 2006.
Guten Appetit.”

Gerne präsentieren wir Ihnen eine (fast) täglich erweiterte Liste großartiger Weine, die genau die richtige Balance an Süße und Säure, Frische und Körper besitzen, um mit dem Spargel eine traumhafte geschmackliche Harmonie einzugehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und eine genussreiche und sinnenfrohe Spargelsaison. Gerne stehen wir Ihnen zudem jederzeit telefonisch oder per Email beratend in Sachen Wein und Spargel zur Seite.


951006 Keller, Grüner Silvaner trocken (PK) 2006 7,40 Euro
Frühlingszauber vom Muschelkalk
Auf exzellenten Muschelkalk- und tiefgründigen Lehmböden wächst dieser fruchtige, frische, wunderbar aromatische Grüne Silvaner mit einer beeindruckenden mineralischen Feuersteinnote und faszinierenden Anklängen von frischem Wiesenheu an einem taufrischen Sommermorgen, an noble Kräuterwürze und reife Birne. Am Gaumen komplex und anhaltend, mit viel Schmelz, Substanz und innerer Dichte versehen, dabei aber wiederum auch von einer traumhaft vibrierenden, „schwebenden” Luftigkeit, Frische und Transparenz geprägt, die wunderbare Leichtigkeit des Seins an lauen Frühlingsabenden trefflich widerspiegelnd. Feingliedrige Säure, herrliche mineralische Würze, großartige Balance, schöner pfeffriger, ungemein langer Nachhall, in seiner eleganten Stilistik an Grüne Veltliner bester Provenienz aus der Wachau oder dem Kremstal erinnernd und wie diese ein vorzüglicher Essensbegleiter (natürlich hervorragend geeignet zu allen Spargelgerichten!), ob seines phantastischen Preis-Genussverhältnisses seit Jahren ein Renner unter den „Keller”-Liebhabern. Was haben die Kellers für ein herrliches, belebendes, mineralisches (hier spürt man mit jedem Schluck den energetischen Kalkstein im Untergrund der Reben), ausdrucksstarkes, authentisches Gewächs aus dieser traditionellen rheinhessischen Rebsorte vinifiziert. Welch superfrische Wahnsinnsnase, welche Nachhaltigkeit und Komplexität, wie sie in dieser Preisklasse völlig ungewöhnlich ist und eine Demonstration des qualitativen Höhenflugs, zu dem diese rheinhessische ‚Urrebe’ in ihrer Heimat unter den Händen einer begnadeten Winzerpersönlichkeit wie Klaus-Peter Keller ansetzen kann. Und im großen Jahrgang 2006 haben alle Käufer dieses phantastischen Grünen Silvaners einen zusätzlichen Benefit: Da in der Betriebsamkeit der kurzen Erntezeit im Oktober 06 keine Zeit bleib, den Silvaner S von alten Reben separat zu lesen, flossen auch alle Trauben, die eigentlich für die Spitzencuvée vorgesehen waren, in diesen traumhaften Frühlingsgruß vom Muschelkalk.
Zu genießen ab sofort, entwickelt sich der Wein in der geöffneten Flasche über mehrere Tage hinweg vorzüglich – wenn Sie sich denn solange beherrschen können.


953506 Keller, Grauer Burgunder, trocken 2006 8,90 Euro
Pinot Grigio? Zumeist banal und seelenlos sagen Sie? Einverstanden! Aber dann probieren Sie doch bitte mal diesen fabelhaft leckeren und gleichzeitig enorm charaktervollen Grauburgunder bester deutscher Provenienz. Dieser pikant-würzige Wein von mineralischen Böden begeistert mit seinem feinrauchigen Duft und komplexen Anklängen an reifen Apfel, Brioche, Melonen und seinen animierenden nussigen Noten. Gewinnt mit längerem Luftkontakt noch an mineralischer Tiefe! Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden idealiter widerspiegelt und so viel Lust macht auf das nächste Glas! Fabelhafter Essensbegleiter und DIE Alternative zu den belanglosen Pinot Griiiigios, die noch immer die Regale der Supermärkte überschwemmen. Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


953606 Keller, Weisser Burgunder, trocken 2006 9,20 Euro
Traumhaft feinsinniger, knackig-trockener (nur knapp 3 g Restzucker), zart cremiger, herrlich frischer, rassig-kühler, tief mineralischer Weißburgunder auf absolutem Top-Niveau! Dieser animierende, ungemein herzhafte Weißwein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel (feinste Haselnussnoten) und seine Anklänge an eine frisch gemähte Blumenwiese im frühen Morgentau. Auf der Zunge ein Weißburgunder wie aus einem Guss: bei aller Extraktdichte und Cremigkeit verspielt, elegant und animierend frisch mit einem langen mineralischen Nachhall. Idealer Spargel- und Terrassenwein! Zu genießen ab sofort bis Ende 2008.


953706 Keller, Weisser Burgunder - Chardonnay, trocken 2006 13,90 Euro
Frühlingszauber vom muscheligen Kalk
Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl der Faustsche Geist des deutschen Weines das so oft beschworene Terroir seiner großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittiert. Sie, liebe Kunden, wissen es bereits aus unserem Mailing zur Subskription der Keller’schen Großen Gewächse: Die spezifischen klimatischen Bedingungen in 2006, das Glück des Tüchtigen im Erntepoker des Oktobers (ein zweiwöchiger traumhafter Altweibersommer) und eine extrem aufwändige Weinbergsarbeit während des gesamten Jahres sind verantwortlich dafür, dass Klaus-Peter Keller, der ebenso sensible wie visionäre Winzermagier aus Rheinhessen, in diesem Jahrgang der Extreme, mit Qualitäten zwischen Himmel und Hölle, fabelhafte Weine in den Fässern reifen hat, die in sich die Vorzüge dreier großer Jahrgänge vereinen: den traumhaften Extrakt aus 1998, die vibrierende Frische und Mineralität aus 2004 sowie die innere Dichte und Konzentration aus 2005. Und nicht zuletzt verleihen die fabelhaften Muschelkalkböden der erstklassig gepflegten Wingerte unserer ungemein mineralischen Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay eine vibrierende Energie, die beschwingt und die jedem Genießer ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermag! Sehr komplexe Nase mit Anklängen an Williamsbirne, Weinbergspfirsich sowie cremige Haselnuss, vermählt mit dezenten Noten von edler Vanille aus dem großen Holzfass. Am Gaumen eine feingliedrige, elegante und betörend mineralische Stilistik. Ungemein präzise in der spielerisch agierenden Säure, schlank, rassig, nervig und verblüffend frisch auf der Zunge. Eine unfassbar leckere, begeisternde und animierende Cuvée, aber nicht (vor-) laut, eher ein leiser Wein von edler Stilistik. Aber auch eine gewaltige Provokation! für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands dynamischster Anbauregion mit Größe und Ausstrahlung. Unter Preis-Genussgesichtspunkten schlichtweg unschlagbar. Referenzcharakter! Wahrlich: ein (Spargel-) Wein de luxe! Zu genießen ab sofort bis nach 2010.


955106 Seehof, Westhofener Steingrube, Auxerrois trocken 2006 8,90 Euro
Auxerrois ist eine heute kaum noch bekannte uralte Rebsorte, die in der Stilistik ihrer feinrassigen Weine Ähnlichkeiten mit Pinot Blanc oder Weißburgunder besitzt. Der jungen Florian Fauth hat in einer großartigen Parzelle der Steingrube einen phantastischen Auxerrois in exemplarischer Qualität vinifiziert, den ich Ihnen, liebe Kunden, heute ganz besonders anempfehlen möchte. In der feinduftigen, traumhaft animierenden Nase finden sich betörende Aromen von gelben Früchten (Mirabelle!), Birnen und eine herrliche, würzig-mineralische Note. Diese rassige Spätlesequalität ist ausdruckstark im Geschmack, sorgt für ein saftiges, feinnerviges, belebendes Spiel auf der Zunge und ein weiches, präzise definiertes Mundgefühl, das knochentrocken und frisch daherkommt und stets Lust macht auf den nächsten Schluck. Dieser würzige, beschwingte, höchst trinkanimierende Wein ist ein großartiger Terrassenwein und vorzüglicher Essensbegleiter (nicht nur zum Spargel), den ich in den nächsten Wochen mit größtem Vergnügen genießen werde.


731105 Prieler, Pinot Blanc Seeberg 2005 9,90 Euro
Von uralten Reben auf kalkigen Sandböden aus kühleren Lagen stammt dieser feinfruchtige und ungemein animierende Weißburgunder mit nur 12,5% Alkohol! Schönes, sattes Gelbgrün in der Farbe, tiefgründige, intensive Aromen von weißen Birnen, Orangen, Aprikosen, Kräutern und würzige Haselnuss-Mandel-Noten. Am Gaumen eine bemerkenswerte Fruchttiefe und eine fabelhafte Frische, sehr harmonisch, fein balanciert, präzise, viel Finesse und Spiel und zart mineralische Noten vom kalkigen Boden mit Anklängen an Jod. Feinsaftig, lebendige Säure, ein verführerischer, jugendlicher Charme in Verbindung mit kraftvoller Eleganz, saftig-geschmeidigem Schmelz und toller Länge. Ein Paradeexemplar eines Weißburgunders, der seit Jahren mit Lob überschüttet wird und von A LA CARTE bereits mit sensationellen 93 Punkten angesichts des so genussfreundlichen Preises geadelt und von Vinaria („Best buy unter 12 Euro, Platz 1”) sowie vom Gault Millau („Extraklasse, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis”) und Parker Parker („outstanding value”) als besonderer Tipp gefeiert wurde. Jancis Robinson, international hoch angesehene Weinexpertin und „Master of Wine” urteilt treffend: „As for Pinot Blanc in Burgenland, the champion here is Prieler”!
Zu genießen ab sofort bis mindestens 2009.


420106 Rodriguez, Basa, Vino de Rueda blanco 2006 6,95 Euro
Dieser ungemein beliebte leckere Trinkspaß, eine sehr erfrischende Cuvée aus Verdejo, Viura und Sauvignon Blanc, gilt unter Kennern als einer der spannendsten trockenen spanischen Weißweine für unfassbar wenig Geld. Herrlich fruchtig und würzig in der verführerischen Nase: Aromen von reifen Stachelbeeren, Holunderblüten, frisch gemahlenem Heu und Cassis vermählen sich mit einem exotischen Früchtekorb und mineralischen Anklängen von der Verdejotraube. Am Gaumen betörend frisch, fein balanciert und enorm finessenreich. Telmo Rodriguez selbst meint, er habe noch niemals einen Basa in einer solch finessenreichen Qualität vinifiziert! Dieser herrliche Alltagswein aus dem Nordwesten Spaniens, der für Weißweine besten Region der spanischen Halbinsel, Rueda, die auch in 2006 von einem besonders günstigen Klima vor und während der Weinlese profitierte, ist für den baldigen Trinkgenuss konzipiert und wird bis Ende 2008 exzellent munden! Robert Parkers Bewertung des ebenbürtigen 2005ers: „Readers looking for a tasty, value-priced white should check out the Basa, 89 Punkte”.


709106 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” (DV) 2006 8,90 Euro
VINARIA, Österreichs renommiertes Weinmagazin, urteilt zu Recht, dass es im Jahrhundertjahrgang 2006 eine Einschränkung gab: Der späte Austrieb und der kühle August erbrachten erst sehr spät eine optimale physiologische Reife, die natürlich in allen Spitzenweinen zu finden ist, deren Trauben lange genug am Stock hingen. Doch den leichteren Weinen mit ganz niedrigen Alkoholgradationen, die früh geerntet werden mussten, fehlt es häufig genug an der notwendigen Reife! Nur Spitzenwinzer wie Martin Nigl können auch in diesem Segment vollauf brillieren: Kein Wunder, dass die ungemein cremige, herzhafte, saftige „Kremser Freiheit 2006” daher von VINARIA zum drittbesten „Top-Veltliner Österreichs in der Kategorie Sommerwein bis max. 12 Volumenprozent Alkohol” gewählt wurde! Herzlichen Glückwunsch Martin Nigl zu diesem wiederum großartigen Erfolg.
Zu genießen ab sofort bis 2012.


Vollreife Trauben in den Rieden von Nigl
Vollreife Trauben in den Rieden der „Kremser Freiheit”


Zudem können wir Ihnen nochmals die absolut trinkreife 05er Kremser Freiheit, die wir aus Gutsbeständen erwerben konnten, anbieten, von Parker mit 90 Punkten bewertet:

709105 Nigl, Grüner Veltliner „Kremser Freiheit” (PK) 2005 8,50 Euro


Bei aller Begeisterung für die feine „Kremser Freiheit” , mein persönlicher Favorit im Wahnsinnsjahrgang 2006 im Bereich der leckeren Alltagsweine ist, wie im letzten Jahr, ein anderer Veltliner von Martin Nigl, der noch beschwingter und mit noch weniger Alkohol ausgestattet daherkommt: der „Gärtling”, ein traumhafter Weißwein wie geschaffen für die ersten lauen Frühlingsabende. Unschlagbares Preis-Genussverhältnis, ein Parade-Veltliner aus legendärem Jahr!

708906 Nigl, Grüner Veltliner „Ried Gärtling” (DV) 2006 7,70 Euro
Was für ein feinduftiger, leichtfüßiger Grüner Veltliner, „ein perfektes Beispiel, wie traumhaft ein Grüner Veltliner mit nur 11,5% Alkohol schmecken kann: outstanding value, 91 Punkte”, lobte Parker bereits seinen fast gleich guten Jahrgangsvorgänger, dem ein sensationeller Erfolg beschieden war und den sie, liebe Kunden, uns letztjährig geradezu aus den Händen rissen! Seine in dieser Preisklasse sensationelle Komplexität verdankt dieser ungemein trinkanimierende Wein den tief ins Urgestein verankerten Rebwurzeln, wo deren Spitzen die wertvollen Mineralien aufnehmen und hinauf zu den Trauben „befehlen”. Am Gaumen bezaubert seine Cremigkeit, wodurch die animierende Säure angenehm gepuffert wird, seine traumhafte Balance und seine knackige, lebhafte und glockenklare Stilistik. Angenehme Fülle, feine Mineralität, zart tabakige Noten, enorme Länge, hat sehr viel Substanz für einen derart leichten Grünen Veltliner. Ein furioser Einstieg in die magische Weinwelt von Martin Nigl, ein herrlicher Zechwein dank seiner nur 11,5% Alkohol (das ist wahre Winzerkunst!) und ein hervorragender Essensbegleiter: In ganz Österreich im Preis-Genuss-Verhältnis unübertrefflich.
Zu genießen ab sofort bis 2012.


Alte Reben vom Weingut Nigl
Alte Reben hoch oben im „Senftenberger Piri”


709206 Nigl, Grüner Veltliner „Senftenberger Piri” (DV) 2006 11,50 Euro
Großartiger Veltliner aus der Top-Lage des Senftenberg: 250 bis 400 m hoch gelegene steile Terrassenlagen mit kühlerem Klima und einer sehr langen Vegetationsperiode – optimale Bedingungen in einem Jahrhundertjahrgang wie 2006. Animierend frischer Duft nach Marillen, Pfeffer, Blütenhonig, feine Mineralik, etwas Minze. Am Gaumen enorm viel saftige, dichte Frucht, viel Kraft und Struktur, traumhaft balanciert, ausdrucksvoll, hochelegant, mit feingliedriger Säure, wieder sehr mineralisch (hoher Anteil an Glimmerschiefer in den Steilterrassen), nachhaltig, ungemein langer, fruchtig-würziger Abgang mit reifer Frucht, sensationelle Qualität fürs Geld! „Eleganter Veltliner mit feinem Säurespiel, 92 Punkte”, lobte der FALSTAFF 2006/7 bereits seinen Jahrgangsvorgänger, der zudem vom WEINGOURMET in die kleine Spitzengruppe der 7 besten österreichischen Veltliner mit einem moderaten Alkoholgehalt eingestuft: „Wunderbarer Genuss für den Alltag”. Und ich verspreche Ihnen: 2006 ist nochmals deutlich besser ausgefallen!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis 2012.


700305 Angerer, Grüner Veltliner „Eichenstaude” 2005 12,90 Euro
Zarter, holzwürziger Duft von reifen Birnen und grünen Bananen mit pfeffriger Note, dazu Kräuter, Mineralien und etwas schwarze Beeren. Am Gaumen feste, sehr saftige Frucht, dicht, cremig und feinst strukturiert, verhaltene Holzwürze, gute Säure, sehr nachhaltig am Gaumen, enorme Kraft, große Dichte, zart mineralische Würze im Hintergrund, harmonischer Holzeinsatz (zu 10% Ausbau im gebrauchten Barrique), langer Nachhall mit Frucht und Fett, vom sehr zurückhaltend bewertenden Österreichweinführer „En Primeur” mit 91-93 Punkten belobigt.
Zu genießen jetzt bis 2015.


700206 Angerer, Grüner Veltliner „Spies” 2006 11,00 Euro
Der Überflieger und infolge weiterer subtiler Verbesserungen in Weinberg und Keller noch bessere (!) Nachfolger des mittlerweile legendären Siegers der großen Verkostung aller Veltliner Austrias in Österreichs renommiertem Weinmagazin VINARIA:
Sehr präsenter, frischer Duft nach Pfirsich, Pfeffer, Steinobst, gelben Tropenfrüchten und Birnen, feste, griffige Mineralik, fein unterlegt mit etwas Minze, Litschi und Honigmelone. Am Gaumen enorm viel saftige, frisch gewirkte, straffe Frucht, Finesse und Struktur, dichter und konzentrierter noch als der „Kies”, mit einer begeisternden, feingliedrigen, erfrischenden Säure, die herrlich in die zart-cremige Textur eingebettet ist, wohl balanciert, wiederum sehr mineralisch (infolge des hohen Anteils an Granitböden) und zupackend, nachhaltiger, langer, fein-herber, würziger Abgang, vielschichtig, sensationelle Qualität für relativ wenig Geld.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2008 bis mindestens 2012.


Weingut Kurt Angerer
Kurt Angerer beim säubern eines riesigen Stahltanks

700106 Angerer, Grüner Veltliner „Kies” 2006 6,95 Euro
Welch Traum eines preiswerten Grünen Veltliners für jeden Tag: In der Nase ein rebsortentypischer, kühler, expressiver Duft nach Pfirsichhaut, Melone, gelbem Apfel, Kamille, weißem Pfeffer, Wiesenkräutern. Am Gaumen eine klare schlanke, saftige Frucht, frische Zitrus- und feine Kräuternoten, pfeffrige Würze, zart und saftig, schönes, belebendes, rassiges Frucht-Säure-Spiel, herrliche Frische und Balance, beste Nachhaltigkeit, belebend und anregend, tolle Länge, und dies alles bei nur knapp 13% Alkohol. „Sowohl als Essensbegleiter als auch als beschwingter Sommerwein für die Terrasse hervorragend geeignet. Jeder Schluck macht Lust auf’s nächste Glas!” (Christina Hilker, geb. Göbel, Deutschlands Sommelier des Jahres 2005).
Zu genießen ab sofort bis wenigstens 2010.


931903 Dönnhoff, Weißburgunder -S-, trocken 2003 17,90 Euro


930806 Dönnhoff, Weißburgunder trocken 2006 9,95 Euro
Wunderschöner, herzhaft trockener, zart cremiger, fülliger, eleganter und mineralischer Weißburgunder auf erstklassigem Spätleseniveau! Dieser inspirierende Wein fasziniert in der Nase durch sein rebsortenspezifisches Aromenspiel; am Gaumen dicht (wie nie zuvor!), konzentriert und wunderbar balanciert, dabei angenehm frisch, extraktreich, mineralisch, lang anhaltend. Ein traumhaft leckerer Terrassenwein, der die Leichtigkeit des Seins an lauen Sommerabenden widerspiegelt und Lust macht auf das nächste Glas. Fabelhafter Essensbegleiter, phantastisches Preis-Genussverhältnis!
Zu genießen ab sofort bis 2009.


970105 Rebholz, Müller-Thurgau trocken, Literflasche 2005 5,95 Euro

Rebholz, Müller-Thurgau trocken, Literflasche 2005

Grundehrlicher, einfach herrlich leckerer Müller-Thurgau (eine leider nur all zu oft malträtierte Rebsorte!), der, etwas dichter und cremiger als sein so erfolgreicher Jahrgangsvorgänger Trinkspaß pur bereitet. Leicht und trocken fließt er über die Zunge, sein schöner Rebsortencharakter verbindet sich mit den Anklängen an seine große Pfälzer Herkunft!
Zum Zechen (ab sofort bis Ende 2007) genauso geeignet wie als vorzüglicher Essensbegleiter.


970504 Rebholz, Im Sonnenschein Weißer Burgunder Großes Gewächs 2004 23,90 Euro
Zutiefst mineralischer, vielschichtiger Rebsortenklassiker mit beeindruckendem Potential”, (nicht nur) ein hervorragender Essensbegleiter und eine Provokation wesentlich teurerer Prestigegewächse aus dem Burgund.
Wurde vom Gault Millau 2006 als einer der drei besten Weißburgunder des Jahrgangs bewertet!


971105 Rebholz, Rebholz, Silvaner Spätlese trocken 2005 12,40 Euro

Rebholz, Silvaner Spätlese trocken 2005



934003 Schönleber, Grauburgunder -R- trocken 2003 22,50 Euro
„Pinot Grigio! Ausgelutscht sagen sie? Dann probieren Sie mal Grauburgunder”, schrieb die Süddeutsche Zeitung in einem Special über diese häufig völlig unterschätzte Rebsorte. „Zwei Stöffchen aus der gleichen Rebe und doch schlug die Deutsche Version den Latin Lover um Längen.” Dieses eindeutige Ergebnis ist die Folge eines direkten Vergleichs einer ganzen Reihe der besten deutschen Grauburgunder und italienischen Pinot Grigios, der von je fünf Experten der deutschen und der italienischen Sommelier-Union in München durchgeführt wurde. Das Resultat: Die ersten vier Plätze wurden allesamt von Grauburgundern belegt, dann erst kamen die ersten Italiener. Die Nummer 1 der Jury: Emrich-Schönleber, 2002 Grauburgunder Spätlese trocken!” Und wie schnell war dieser heiß begehrte Basiswein von Werner Schönleber so gut wie ausverkauft (heute gibt's die letzen Flaschen), doch können wir den zahlreichen begeisterten Liebhabern dieses sensationellen Grauburgunders ab sofort Werner Schönlebers Spitzencuvée anbieten.
Dieser Burgunder ist meilenweit weg von vanilligen, süßen Tönen so unsäglich vieler Supermarktweine. Ein Monument, das bis dato wohl kaum jemand an der oberen Nahe für möglich gehalten hat. Da können die Latin Lover à la Pinot Grigio einpacken. Was für ein herrlich subtiles Burgunderparfum! Dicht bepackt mit generösen Aromen von Melone, Kürbiskompott, feiner Bourbon-Vanille und einer floralen, mineralischen Würze, die an Veilchen und Rosen erinnert. Tief, reich und dezent buttrig. Gewinnt mit der Luftzufuhr enorm, wird immer filigraner, mineralischer, seidiger. Die Referenz für herrlich dichte Frucht und harmonische Eleganz! Ein zupackendes Kraftpaket von großer Intensität. Bravo!
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.


701106 Hirsch, Grüner Veltliner „Trinkvergnügen #5” (DV) 2006 7,40 Euro


701206 Hirsch, Grüner Veltliner „Heiligenstein” (DV) 2006 11,00 Euro


354605 Gauby, Les Calcinaires, Vin de pays des Côtes Catalane, blanc 2005 13,90 Euro
Die weißen Rebsorten der Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, sehr mineralische Cuvée aus Muscat sec, Chardonnay, Grenache Blanc und Viognier vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt. Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Finesse. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann.
Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2009.


652406 Pilastri, „Falerio” Vigna Palazzi, bianco 2006 5,90 Euro
Frischer, anregender Bio-Weißwein mit faszinierenden Aromen von Melone, grünem Apfel und Birne. Am Gaumen unkompliziert, süffig, säurearm, dennoch mit genügend Frische versehen. Ein leckerer Weißwein für die Terrasse, zum Meeresfrüchtesalat, zur Melone mit Parmaschinken oder zu Spaghetti mit Tomatensoße.