Saarlouis, 5. Mai 2006

Bordeaux-Subskription 2005 – Jahrhundertqualitäten wie in den legendären Jahrgängen 1982, 1961 und 1947!

Majestätische Weine von großer Dichte und fabelhafter Frische mit einem phantastischen Reifepotential! Viele kleine Weingüter haben die besten Weine ihrer Geschichte vinifiziert – Schnäppchenqualitäten wie nie zuvor! Das Bordelaiser Fieber treibt bei den Renommiergütern die Preise in astronomische Höhen mit den wahrscheinlich höchsten Kursen aller Zeiten!

Seit im November nach Abschluss der Ernte klar wurde, dass es sich beim Jahrgang 2005 um einen phantastischen Ausnahmejahrgang handelt, standen bei den Händlern an den Quais von Bordeaux und Libourne sowie auf den Châteaux die Telefone nicht mehr still. So viele Anfragen aus aller Welt für Verkostungstermine gab es noch nie! Und meine Degustationen vor Ort belegen ganz ausdrücklich, dass sich die Weinliebhaber in der Tat auf großartige Weine freuen dürfen, die das Resultat idealer klimatischer Bedingungen während der Vegetationsperiode sind und eines Bilderbuchwetters im Herbst.
Das Besondere des 2005er Jahrgangs ist das ungewöhnliche Zusammentreffen von hoher physiologischer Reife und belebender Säure in den perfekt auf den Punkt gereiften Trauben. Daher bieten die besten Weine eine ganz seltene Synthese von Eleganz und Finesse einerseits und großartiger Konzentration, fabelhafter Dichte sowie hohem Extrakt auf der anderen Seite, gepaart mit einer animierenden Frische und einem legendären Reifepotential aufgrund der herausragenden Tanninqualität.
Erfahrene Bordeaux-Degustatoren und seriöse Châteaubesitzer sprechen vom spektakulärsten Jahrgang, den sie je verkosteten bzw. vinifizierten und stufen ihn teilweise gar besser ein als den 1982er, der bis dato als die Ikone der Neuzeit galt, und vergleichen ihn mit den Legenden 1961 und 1947!

Der Wermutstropfen: Nach solchen Elogen ist die weltweite Nachfrage nach diesem „Wunderjahrgang” immens groß und hat einen wahren Hype ausgelöst: Amerikaner und Asiaten würden am liebsten den ganzen Jahrgang aufkaufen! Daher werden die Spitzengüter wahrscheinlich mit „Stratosphären-Preisen” aufwarten und neue Rekorde für junge Bordeauxweine erzielen. Zuletzt wurden solche Höchststände (nach Kaufkraft gerechnet) in der Goldenen Ära vor der Reblauskatastrophe in den 1860er und 1870er Jahren erreicht!

Die Konsequenz: Für die meisten Weinliebhaber, die sowieso nicht bereit sind, hohe dreistellige Eurobeträge auszugeben, bleibt die frohe Kunde, dass es vom Jahrgang 2005, von Ausnahmen abgesehen, keine schlechten Weine gibt und viele kleinere Güter die besten Weine ihrer Geschichte gemacht haben!
Wer geschickt sucht, der findet herausragende Qualitäten – und dies im Subskriptionskauf zu ungemein fairen Preisen! Insofern feiert eine alte Bordelaiser Einkaufsregel fröhlich Urständ: Kaufe in großen Jahren die „kleinen” Châteaux! So erhält man exzellente Qualitäten, die in schwierigen Jahren selbst die Spitzengüter kaum in der Lage sind zu produzieren.

Pinard de Picard hat daher den Markt streng selektiert und wir freuen uns sehr, Ihnen eine kleine, aber feine Auswahl an Weinen von spektakulärer Qualität anbieten zu können, wahre Schnäppchen gar, mit einem sensationellen Preis-Genussverhältnis.
Echte Werte, die das Bordelais in einem Jahrhundertjahrgang wie 2005 zu einer Fundquelle für alle qualitätsbewussten Weinliebhaber werden lassen. Und wir sehen an Ihrem Kaufverhalten, liebe Kunden, wie sehr Sie auf derartige elegante, anspruchsvolle, klassische Weine großer Terroirs zu günstigem Preis gewartet haben: Die Faszination Bordeaux ist, zumindest jenseits der ausgetrampelten Pfade, bei vielen Weinliebhabern ungebrochen!
Wir werden unsere Auswahl hier im Internet ständig weiter aktualisieren. Es lohnt sich daher, öfter auf unserer Homepage vorbei zu schauen, denn viele dieser so fairpreisigen Weine stehen nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung und werden daher teilweise schnell ausverkauft sein. Bei einigen Weingütern haben wir uns auf knappe Notizen und Bewertungen ihrer Gewächse von Top-Journalisten beschränkt, unsere ureigenen Geheimtipps, Güter, mit denen wir ständig zusammenarbeiten, haben wir für Sie im gewohnt informativen Stil beschrieben!

Viel Spaß beim Stöbern!


563105 Château Mille Roses, Haut Medoc, rouge 2005 12,90 Euro
Klassestoff: Betörende, explosive, sehr aromatische Nase, reife Cassisaromen, Blaubeeren und Kirschen, feine Würznote, sehr elegant, tolle Balance!

Parkers Wertung: „An attractive effort from the southern Medoc, not far from Giscours and Cantemerle, the 2005 Mille Roses is a blend of 60% Merlot and 40% Cabernet Sauvignon. It reveals a dense ruby/purple color along with a sweet, flowery bouquet of wild berry fruit intermixed with subtle wood and spice, savory richness, plenty of up-front fruit, good opulence, sweet tannin, and a lush, forward mouthfeel.
Drink it over the next 6-7 years, 87-89 Punkte.“


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564105 Château d’Aurilhac, Cru Bourgeois, Haut Medoc, rouge 2005 12,50 Euro
Geheimtipp aus dem Haut-Médoc!

Parker urteilt: „2005 is the finest vintage for these wines since 1982, 88-89 Punkte”!


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569105 Château d’Agassac, Haut-Médoc, Cru Bourgeois rouge 2005 14,90 Euro
Bestens gepflegte, alte Rebstöcke mit großartigem genetischen Material auf einem optimalen tiefgrundigen Kiesplateau im südlichen Médoc, in Ludon, in unmittelbarer Nachbarschaft zur prestigereichen Appellation Margaux gelegen, bieten ideale Voraussetzungen zur Erzeugung großer Terroirweine.

Zahlreiche Auszeichnungen aus dem 19. Jahrhundert demonstrieren entsprechend eindrucksvoll eine ruhmreiche Vergangenheit dieses architektonischen Kleinods, einer schönen mittelalterlichen Burg, die zu den eindrucksvollsten Bauten des Bordelais gehört. Seine Lage inmitten eines kleinen, von einer steinernen Brücke überspannten Wassergrabens, der zentrale, in einem eleganten Stil ermauerte Gebäudetrakt mit seinen zwei schlanken, schiefergedeckten Türmen sowie der Park mit dem umliegenden Wald haben diese majestätische Anlage schon lange zu einem Blickfang für Besucher werden lassen, die den kleinen Umweg von der weltberühmten Weinstraße D 2 Richtung Gironde lohnt.
Doch Sie wissen: Ein malerisches Schloss und selbst optimale natürliche Voraussetzungen im Weinberg garantieren allein noch lange keinen großen Genuss, untrennbar ist die herausragende Qualität großer Weine verbunden mit der Gestaltungskraft und dem Willen der handelnden Personen. Van Volxems Renaissance der edlen Saarrieslinge sei Roman Niewodniczanski zu Dank als leuchtendes Beispiel genannt. So war es auch ein Besitzerwechsel, der 1996 eine dringend notwendige Trendwende auf Château d’Agassac einleitete. Eine große Versicherungsgesellschaft kaufte das Gut, investierte große Summen in die Renovierung des Schlosses und der Kelleranlagen.

Der entscheidende Coup war jedoch die zwei Jahre später erfolgte Verpflichtung des jungen Elsässers Jean-Luc Zell als Regisseur. Dieses vinologische Naturtalent, ein hervorragend ausgebildeter, aber nicht verbildeter Önologe, hatte auf verschiedenen Stationen im In- und Ausland viel gelernt. Behutsam, aber konsequent restaurierte er die Weinberge des Château, stellte die Arbeit in den warmen, einen guten Wasserabzug bietenden Kiesböden (eine der früh reifenden Zonen im Médoc), von konventioneller Bordelaiser Anbautechnik mit viel Agrarchemie auf naturnahen Anbau um, praktiziert seither eine strenge Selektion der handgelesenen Trauben, kaufte kleinere Gärtanks und konzipierte die Kellerarbeit neu.
Er reduzierte den Einsatz neuer Barriques in der Weinbereitung und verminderte sensibel die Extraktion zugunsten einer hochwertigen Tanninqualität und einer phantastischen Frucht im fertigen Wein. „Als wir das Weingut übernommen haben, wollten wir keineswegs einen radikalen Strich unter die Vergangenheit ziehen. Vielmehr war es unser Ziel, einen Wein zu produzieren, welcher der Ausdruck seines Terroir, also des lagenspezifischen Charakters ist, und eben nicht nur der Ausdruck der Anwendung bester technischer Hilfsmittel, wie dies heute im Bordelais weit verbreitet ist. Unser Wirken stellt sich also in die Kontinuität des großen Terroirs von Agassac, so wie es in den Verkostungen ganz alter Jahrgänge zum Vorschein tritt”, erläutert Jean-Luc seine sympathische Philosophie.

Und diese Umstellungen haben einen sensationellen Erfolg gebracht:
Heute, bereits wenige Jahre nach Jean-Lucs einschneidenden Veränderungen, präsentieren sich die spektakulär schönen, neuen Weine eines fast vergessenen Gutes als reife, dichte, geschmeidige Bordelaiser Gewächse, bar jeglicher in die Überreife und ins Marmeladige abgleitender Parameter, die bei aller Dichte und Konzentration von großer kühler Eleganz und burgundisch anmutender Finesse geprägt sind.
Es sind herrlich authentische Bordeauxweine mit großem Entwicklungspotential, die auch schon jung mit hohem Genuss getrunken werden können und die ein solch phantastisches Preis-Genussverhältnis bieten, dass dagegen viele höherpreisige Prestigegewächse des Bordelais keine Chance haben. Ein großer Bordeaux zu äußerst fairem Kurs – und damit eine absolute Rarität auf dem Weltweinmarkt, denn zu diesem konsumentenfreundlichen Preis ist kaum mehr ein qualitativ vergleichbarer Wein im Bordelais zu finden, von vordergründig in Weinkellern getunten Billigkopien aus Übersee ganz zu schweigen.

Der Wine Spectator bewertet den grandiosen 2005er mit 89 bis 91 Punkten und notiert: „This shows captivating raspberry and violet character. Full bodied and round, with lovely tannins. Huge improvement over the 2003.”


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566105 Cambon La Pelouse, Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur rouge 2005 13,70 Euro
In der Mitte zwischen den Châteaux Cantemerle und Giscours gelegen wird auf diesem Aufsteigergut seit knapp einem Jahrzehnt ein hervorragender Wein produziert, der in seiner Stilistik deutlich vom Merlot dominiert wird.

In den letzten Jahren sowohl vom WEINWISSER, der REVUE DU VIN DE FRANCE (Höchste Auszeichnung: „Nous avons beaucoup aimé”) als auch vom WEINGOURMET (wie Château d’Agassac mit der dritthöchsten Bewertung aller Güter aus dem Médoc/Haut-Médoc ausgezeichnet) hoch gelobt.

Parker beurteilt den 2005er wie folgt:
„An exceptional, up-and-coming performer in the southern Medoc (just outside the Margaux appellation), this sensual blend of 50% Merlot, 35% Cabernet Sauvignon, and 15% Cabernet Franc and Petit Verdot possesses a dark ruby/purple color, sweet fruit, and tremendous purity, definition, and nuances (a hallmark of the top 2005s). With medium to full body, velvety but noticeable tannin, and abundant glycerin (no doubt because of the 13+% natural alcohol), it should drink well for 7-8 years. 88-90 Punkte”.


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567105 Escurac, Médoc, Cru Bourgeois rouge 2005 11,80 Euro
Toller Geheimtipp aus dem Médoc zu vorbildlich fairem Preis, 88-90 Parkerpunkte!


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521105 Château Moulin Haut Laroque, Fronsac, rouge 2005 19,90 Euro
Seit Jahren eine der Top-Adressen aus dem Bordelais, ein Wein, der in vielen Verkostungen spektakuläre Ergebnisse erzielte.
Im aktuellen VINUM-Test (Maiausgabe 2006) „der besten Schnäppchen aus dem Bordelais” werden gleich drei Jahrgänge (1997/2001/2) dieses Kleinods aus Fronsac mit höchsten Bewertungen gefeiert.

Parker wertet den 2005er euphorisch:
„A candidate for the top Fronsac of the vintage, the 2005 Moulin-Haut-Laroque is the qualitative equivalent of the estate’s brilliant 2003. Its dense purple color is accompanied by sweet cassis fruit interwoven with notions of cold steel and flowers. Elegant, powerful, medium to full-bodied, moderately tannic, and impeccably pure and textured, this is a sleeper of the vintage. 90-92 Punkte”.


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565105 Charmail, Haut-Médoc Cru Bourgeois rouge 2005 14,80 Euro
Parker:
One of the most consistent Cru Bourgeois over the last 10-15 years, this 10,000-case blend of 50% Merlot, 30% Cabernet Sauvignon, and 20% Cabernet Franc and Petit Verdot achieved 13+% natural alcohol. Its inky/blue/purple color is accompanied by an intense perfume of flowers, blue and black fruits, licorice, and subtle wood. The 2005 is more powerful, richly concentrated, and nuanced than usual. With decent acidity, moderate tannin, and a blockbuster finish, it should drink well for 10-12 years. 89-91 Punkte”.


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523105 Clos de la Vieille Eglise, Pomerol, rouge 2005 32,00 Euro
Der absolute Überflieger bei meinen Verkostungen und nach meinem Geschmack auf der qualitativen Ebene eines Pétrus in „normalen” Jahrgängen!

Als Beleg hierzu mag auch die Verkostung der 2004er Weine aus Pomerol dienen, in denen einer der renommiertesten Weinjournalisten der Welt, René Gabriel, im WEINWISSER den Clos de la Vieille Église mit nur einem Punkt weniger bewertete als die Legenden der Appellation: Pétrus und Le Pin! Und der 2005er ist nochmals deutlich besser ausgefallen!

Sehr tiefes, dunkles Granat in der undurchsichtigen Farbe. Nobles, betörendes Himbeerbukett, tiefgründig und konzentriert. Am Gaumen dichtes Extrakt, dabei von burgundischer Finesse, rotbeerige Noten mit Weichselanklängen, phantastische Tanninstruktur, sehr langer, fein mineralischer Nachhall, toll gelungen, großartiges Reife- und Entwicklungspotential!


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Château des Eyrins - Margaux

„CHAMPION DE BORDEAUX”: Frankreichs renommierte Weinzeitschrift REVUE DU VIN DE FRANCE feiert den Basiswein unseres Bordelaiser Kleinods als Referenzwein seiner Region!

Kein Wunder! Entstammt doch der geniale Winzer Eric Grangerou einer hoch angesehenen Kellermeisterdynastie:
Sowohl sein Urgroßvater als auch sein Großvater und schließlich sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Châteaux Margaux. So war Eric schon als Kind bei vielen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller dieser renommierten Domaine dabei, doch trotz seiner erblichen Vorbelastung entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten, sondern sich selbständig zu machen. Denn in ihm entflammte die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an die herausragenden Parzellen von Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer Insiderkenntnisse und exzellenten Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück, denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche renommierten Güter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mittlerweile hat Eric sein erstklassiges Terroir um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Diese erstklassigen Lagen haben ihm den Schritt in die Selbständigkeit leichter gemacht und ihn den Lockrufen von Château Margaux widerstehen lassen, denn dieses großartige Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Traum zu verwirklichen von exzellenten Weinen, die seinem von Margaux geprägten Geschmacksbild entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und ein harmonisches Gleichgewicht aller Faktoren im Wein.
Natürlich werden alle drei Weine der Domaine aus optimal gereiften Trauben hergestellt, denen jedoch alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das sich mittlerweile als Modetrend in so vielen Bordelaiser Gewächsen findet, völlig abgeht. Authentischer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude und Finesse kommen bei diesen phantastischen Weinen vor schierer Extraktion und Konzentration, die Sie in so vielen untereinander austauschbaren Önologenweinen finden. Erics Gewächse sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lässt, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse.
Sie gehören somit zu den ganz großen Juwelen unseres Programms!


570105 Eyrins, Cru Monplaisir, Bordeaux Supérieur, rouge 2005 8,50 Euro
Als „CHAMPION DE BORDEAUX” feierte die REVUE DU VIN DE FRANCE bereits den herausragenden Jahrgangsvorgänger unseres Kleinods aus dem Bordelais.

Aus den klassischen Edelreben Cabernet Sauvignon und Merlot aus ausgezeichneten Parzellen in unmittelbarer Nähe der Gironde vinifiziert Eric einen sehr feinen, intensiv aromatischen Wein mit ausgeprägter Frucht und harmonischer Balance.
In der Nase zeigen sich die noblen Aromen klassischer Bordelaiser Rotweine zum Zeitpunkt dieser Fassprobe noch sehr verwoben, offenbaren aber bereits eine fabelhafte Komplexität, die in dieser Preisklasse einzigartig ist. Diese extrem tiefgründige, ungemein farbintenive Cuvée offeriert auf der Zunge eine erstaunliche Dichte mit cremigen, reifen Gerbstoffen, intensiven Anklängen an Schwarzkirschen, Waldbeeren und Cassis und all diese Ingredienzien sind traumhaft verpackt in eine erstaunliche Fülle und eine vielschichtige, anspruchsvolle Textur. Dazu präsentiert sich dieser extrem feine Wein voller Rasse und Eleganz und mit einem festen mineralischen Kern auf der Zungenmitte.

Was für ein leckerer Wein mit einem tollen Potential, der bei aller Dichte sehr vornehm wirkt und überhaupt nicht „lautschreierisch”, der vielmehr von seiner kühlen, rassigen Stilistik geprägt wird und dies alles zu extrem fairem Preis. Cru Monplaisir ist ein beeindruckender „kleiner” Bordeaux, ein neuer Stern in seiner so preiswerten Supérieur-Klasse, der viele wesentlich teurere Namen mühelos an die Wand spielt und daher ein ganz heißer Tipp in der Insiderszene von Bordeaux!
„A top-flight” lobt selbst Parker diese Preissensation aus dem Jahrhundertjahrgang 2005!


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570305 Château des Eyrins, Margaux rouge 2005 21,00 Euro
„Wie ein Alchimist hat Eric Grangerou das Ausufern der Temperaturen im heißen Sommer 2003 gemeistert”, huldigte die ‚Revue du vin de France’ bereits in ihrer Bewertung des Hitzejahres 2003 in ihrer Laudatio dieses großartigen Margaux und verlieh ihm ihre sehr selten vergebene, höchste Auszeichnung, den ‚coup de coeur’ („Lieblingswein”).

Und in der Tat kann Eric sehr stolz sein auf das, was er mittlerweile auf seinem nur 2,5 ha großen, erstklassigen Terroir mit seinen mehr als 40 Jahre alten Reben mit einem sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon (70%, der Rest Merlot, 25%, und Petit Verdot) Jahr für Jahr leistet. Aus niedrigstem Ertrag von unter 30 hl/ha vinifiziert er eine brillante Qualität, einen der Stars des Jahrgangs 2005, und das nicht nur in der angesichts seiner Qualität fast unglaublich günstigen Preisklasse!

Dieser edle Margaux beeindruckt mit einer sagenhaften Finesse und Ausgewogenheit und seiner großen Dichte und wirkt auf faszinierende Weise frisch und duftig. Eric hat sein Ziel, ein optimales Reifestadium der Trauben zu erreichen, ohne aber in marmeladige Überreife abzugleiten, dafür aber die fruchtige und aromatische Seite der Trauben zu erhalten, mit Bravour erreicht.
Von kardianlsroter, intensiv leuchtender Farbe zeigt sich der herrlich saftige Wein in der Nase von exquisiter Eleganz und Komplexität, seine klassische Margauxnase offenbart intensiven Schwarzkirsch- und Waldbeerengeruch, dezente Röstaromen und differenzierte Gewürznoten. Über die Zunge rollt der dichte, konzentrierte, mit einem festen mineralischen Kern versehene, dabei so elegante und finessenreiche Wein mit unglaublicher Länge und Vielschichtigkeit, dabei in seiner noblen Textur ein herrliches Mundgefühl vermittelnd. Sehr harmonische Tannine und lang anhaltender, superber Abgang (weiße Schokolade!) mit grandiosem mineralischen Nachhall.

Dieser große, charaktervolle Wein mit den Leitideen Eleganz, Finesse und Harmonie ist ganz sicherlich einer der heißesten Tipps in Bordeaux zurzeit.
Zu genießen voraussichtlich 2008 bis nach 2015.


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Château de Chainchon - Côtes de Castillon

Unser fast schon legendärer Geheimtipp vom rechten Ufer

Ungemein spannend ist zurzeit die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, wo erstklassige Qualitäten zu derart günstigen Preisen produziert werden, dass man selbst im Bordelais wieder „Schnäppchen auf Top-Niveau” (FEINSCHMECKER) finden kann.
Folgerichtig urteilt auch die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, dass die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt und mit einem identischen Mikroklima gesegnet ist, zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Bordeauxliebhaber gar ausdrücklich auf, sich in dieser noch weitgehend unbeachteten Region nach attraktiven Alternativen zu den Hochpreisprodukten umzuschauen.

Das haben wir bereits vor mehreren Jahren getan und eine damals in Deutschland noch völlig unbekannte Domaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt, die mittlerweile zu den großen Rennern unseres Programms gehören. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hat.
Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er seither auf seinem eigenen Gut traumhafte Bordeauxweine, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie man es nur ganz selten findet.

Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick aber auch erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch so wohltuend einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen sowie gebrauchten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen.
Daher präsentieren sich diese originären Gewächse auf der Flasche in einem wohltuend „altmodischem” oder besser gesagt, klassischen Bordelaiser Stil, haben natürlich keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen den fabelhaften 2005er Valmy Dubourdieu Lange anbieten zu dürfen, seit Jahren einer der beliebtesten Rotweine in unserem Programm, der viele seiner wesentlich berühmteren und teureren Nachbarn aus St. Émilion ganz schön alt aussehen lässt!


512305 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2005 11,90 Euro
Ausschließlich aus im naturnahen Anbau gewachsenen, kerngesunden Merlottrauben mit optimaler physiologischer Reife vinifizierte Patrick ohne jegliche kellertechnische Manipulation einen tiefdunklen, attraktiven, klassisch-traditionellen Wein des rechten Ufers mit faszinierenden Anklängen an aromatische rote und schwarze Früchte (Cassis, Kirsche, Brombeere, Haselnuss), edle Bitterschokolade, schwarzen Tee, Holunderblüten, feine Gewürze, Tabak und zarte Röstaromen.
Am Gaumen gleitet dieses faszinierende Extrakt fast zärtlich über die Zunge und ummantelt liebevoll eine perfekt eingebundene Säure, die ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential aufzeigt; dazu überzeugen faszinierend weiche, cremige, seidig-elegante Tannine und ein sehr moderater Alkoholgehalt von ca.13%, der nicht ermüdet, sondern lustvoll animiert auf das nächste Glas!

Ein ganz großer Wurf von Patrick, der es sich seit seinem mutigen Schritt in die Selbständigkeit nicht leichte machte und sich nicht auf seinen Lorbeeren und seiner sicheren Anstellung als renommierter Kellermeister von Canon-La-Gaffelière ausruhte, stattdessen mit unermüdlichem Elan, höchstem vinologischem Können und enorm viel Intuition das alt eingesessene Gut an die Spitze der mittlerweile glänzend beleumdeten Aufsteiger-Appellation führte.

Was mir so besonders an Patricks Weinen imponiert: So viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile vom aufdringlichen Holz dominiert, das in Wahrheit nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert!
Bei Patrick hingegen finden Sie das genaue Gegenteil: Komplexe Aromatik, Geschmeidigkeit, ein Hauch von zartherber Fruchtsüße, extrem feine Struktur, Tiefgründigkeit, Eleganz, Ausgewogenheit und Finesse pur, kernige, dennoch feinsaftige, cremige Tannine für ein großes Lager- und Entwicklungspotential und nicht den Hauch einer marmeladigen Opulenz.

Dieser große Wein ist nichts anderes als ein phänomenaler Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik. Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs, und das zu einem fabelhaft fairen Preis. Immer noch ein Geheimtipp klassischen Stils mit tiefgründiger Mineralität, der nicht nur Maßstäbe in seiner Preisklasse setzt, sondern wesentlich berühmtere Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lässt!
Genießen können Sie diesen traumhaften Klassiker des rechten Ufers voraussichtlich schon nach seiner Freigabe im Frühjahr 2008, seinen Höhepunkt wird diese unerhörte Provokation wesentlich teurerer Bordelaiser Prestige Gewächse (im Bordeaux gehen die Uhren halt anders und die überteuerten Preise hoch gehypter Güter zählen bei Etikettentrinkern mehr als bei wahren Kennern und Liebhabern die Wahrheit im Glas) zwischen 2010 und etwa 2020 erreichen!


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Subskriptionsbedingungen:

Sie können alle Subskriptionsweine ohne Aufschlag in jeder gewünschten Menge subskribieren (d.h. kein Einzelflaschenaufpreis!) bei einzelnen Cuvées nur durch eine Maximalmenge begrenzt.

Bei einer Bestellung außerhalb einer Originalholzkisteneinheit besteht kein Anspruch auf die Originalholzkiste.

Die Preise zu allen in Subskription angebotenen Weinen sind Endpreise (vorbehaltlich einer etwaigen Mehrwertsteuererhöhung bis zum Zeitpunkt der Lieferung) und sofort zahlbar, sie enthalten bereits die derzeit gültige Mehrwertsteuer von 16 %, sowie Verpackung, Versicherung und ähnliche Leistungen.

Etwaig anfallende Versandkosten werden bei Auslieferung der Weine in Rechnung gestellt.

Bestellungen sind erst nach Rechnungseingang beim Käufer und Zahlungseingang auf dem Konto von Pinard de Picard GmbH & Co. KG verbindlich.

Das Subskriptionsangebot ist unverbindlich und freibleibend, Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

Im Übrigen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.