Saarlouis, im November 2005

News


Gault Millau 2006 feiert die deutschen Spitzenrieslinge 2004:

Klaus-Peter Keller (Rheinhessen) wird mit der Auszeichnung „Kollektion des Jahres” geadelt und Werner Schönleber (Nahe) als „Winzer des Jahres” gefeiert. Zwei großartige, extrem rare Weine von Schönleber (u.a. die zweitbeste Auslese Deutschlands) können wir Ihnen an dieser Stelle exklusiv anbieten!

Der GAULT MILLAU ‚Weinguide Deutschland 2006’ ist im Buchhandel erschienen. Sein dezidiertes Urteil zum extrem heterogenen (wir haben Sie über die großen qualitativen Unterschiede in unseren Pinwänden detailliert informiert) Jahrgang 2004:

„In der Spitze müssen Deutschlands Spezialisten für trockenen Riesling infolge der enormen Qualitätsverbesserung in den letzten 10 Jahren vor keinem europäischen Konkurrenten mehr kuschen”. Volltreffer! Was die deutschen Spitzenwinzer in 2004 produziert haben, ist Weltklasse pur, phantastische Weine, die jetzt, jung getrunken, Trinkfreude pur bereiten, aber, großen weißen Burgundern ähnlich, über ein phantastisches Reife- und Entwicklungspotential verfügen.


Im Folgenden Auszüge aus den Bewertungen des GAULT MILLAU über einige unserer deutschen Spitzenwinzer:

Weingut Keller (Rheinhessen): „Kollektion des Jahres 2006”! Erst trumpft der Vater auf (‚Winzer des Jahrzehnts’), jetzt der Sohn. Mit atemberaubenden Kollektionen in einer einzigartigen Bandbreite. Von den trockenen Rot- und Weißweinen bis zu den Edelsüßen ist hier alles erste Wahl. Wie in den Vorjahren konnte das Dalsheimer Gut mehr Weine als jeder andere deutsche Winzer in den diesjährigen Hitlisten platzieren.

Klaus-Peter Keller möchte den Lagenausdruck noch stärker herausarbeiten, noch mehr Finesse und Dichte betonen. Dies ist ihm im Jahrgang 2004 ausgesprochen gut gelungen – vor allem die vier „Großen Gewächse” sind von berückender Güte. Es verdient höchsten Respekt, auf welchem Niveau sich das Weingut etabliert hat, was national und auch international durch zahlreiche hohe Bewertungen und Preise dokumentiert wird. Bemerkenswert bei den Kellers ist seit Jahren, dass man im Prinzip jeden Wein bedenkenlos kaufen kann. Auch die einfacheren Qualitäten sind schon überdurchschnittlich. Man spielt, was nur ganz wenige auf der Welt können, in allen drei Bereichen – Weiß, Rot, Edelsüß – in der absoluten Spitzenklasse mit. 2004 nutzten die Kellers das Potenzial des Jahrgangs voll aus. Der exzellente Gesundheitszustand der Beeren führte bei den trockenen Weinen zur spätesten Lese in der Betriebsgeschichte (bis 26. November). Das Ergebnis sind zunächst verschlossen wirkende, trockene Ausnahmeweine, die sich nach dem Öffnen der Flasche – wie gute Rotweine – noch über Tage weiter entfalten. Ein untrügliches Indiz für enormes Reifepotenzial. Obwohl Botrytis in 2004 rar gesät war, gelangen formidable Auslesen mit rassigem Spiel. Die Rieslaner Trockenbeerenauslese gehört zur Jahrgangsspitze und für das Riesling-Pendant aus dem Kirchspiel gingen über Wochen Lesekräfte zum Sammeln in den Weinberg. Kein anderes Weingut vereinigt diese Bandbreite an 90-Punkte-Weinen. Deshalb haben sich die Kellers diesmal den Titel „Kollektion des Jahres” redlich verdient!”

Zu allen noch verfügbaren Weinen des Weinguts Keller

P.S.: Auch hier wieder die ausdrückliche Empfehlung für alle Liebhaber der großen Keller’schen Rieslinge: Der Jahrgang 2005 wird phantastisch, die Erntemenge ist leider nicht sehr hoch, die weltweite Nachfrage explodiert. Teilen Sie uns bereits heute Ihre Reservierungswünsche für die Großen Gewächse Hubacker, Morstein und Kirchspiel sowie den G-Max mit.
Im Frühjahr nächsten Jahres, wenn wir die Zuteilung von Klaus-Peter Keller erhalten (erst dann wird er wissen, welche Fässer letztendlich die Klasse für die absoluten Top-Weine besitzen), schreiben wir Sie an und teilen Ihnen mit, inwieweit wir alle Ihre Wünsche für den neuen großen Jahrgang erfüllen können. Nach meiner Einschätzung werden alle Spitzenrieslinge der so sympathischen Keller-Familie lange vor der Freigabe im Herbst 2006 restlos ausreserviert sein!


Weingut Emrich-Schönleber (Nahe): „Winzer des Jahres 2005”!

Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor.

Werner Schönleber ist einer der selbstkritischsten Winzer in Deutschland. Lob für seine Weine hinterfragt er, prüft, ob es mit den eigenen Einschätzungen übereinstimmt. Diese distanzierte Haltung zu dem, was ihm am wichtigsten ist, hat es möglich gemacht, dass er heute da steht, wo er ist: an der Spitze des Gebiets.

Kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher – auch bei kleinen Weinen – gibt es bei ihm nicht. Er hat die Monzinger Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. In den besten Teilen der Gemarkung wurde dabei peu à peu dazu gekauft. Paradesorte – mit rund 75 Prozent der Rebfläche – ist der Riesling, der bei Schönleber häufig besonders fein, mit floralen Aromen im Bukett und mineralischen am Gaumen ausfällt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung.

Dabei ist Werner Schönleber niemand, der sich Veränderungen entgegenstellt. Er ist offen für Neues, doch muss dieses erst den Test der Zeit bestehen. Vorsichtig sind seine faszinierenden Experimente mit Spontangärung, die besonders beim 2004er Jahrgang herausstechen, am grandiosesten bei der fruchtigen Spätlese aus dem Halenberg. Das Thema Terroir zeigt sich bei ihm durch „Sub”-Lagenweine wie den „Monzinger Halenberg – Lay” (der trockenste Teil der Lage) oder das „Monzinger Frühlingsplätzchen – Rutsch”. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen geradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Das ist auch im Jahr 2004 so, der das bisherige Schaffen Schönlebers krönt. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem „Winzer des Jahres 2006” aus.

Zusätzlich zu unserem aktuellen Programm (Klicken Sie bitte hier) bieten wir Ihnen zwei sensationell schöne Weine an, die nur ein Manko haben, ihre sehr geringe Verfügbarkeit:


937804 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Spätlese „Rutsch” 2004 29,90 Euro
Eine sensationelle, in Insiderkreisen legendäre Spätlese aus extrem niedrigen Ertrag von den ältesten Rebstöcken und der steilsten Lage der Region. Finesse, Dichte und Filigranität pur, eine Spätlese zur Meditation, die noch ein paar Monate der Reife bedarf und die auf ihrem Höhepunkt in einer ganz eigenen Qualitätsliga spielen wird. Weltklasse aus Monzingen!


937704 Schönleber, Monzinger Frühlingsplätzchen Riesling Auslese 2004 22,50 Euro
Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Die herrliche mineralische Frucht springt förmlich in die Nase, faszinierende Noten von kräuterwürzigem Pfirsich-Nektarinenduft, reifem Apfel und rosa Grapefruit gepaart mit mineralischer Komplexität und dezenter Süße. Ein Gaumenschmeichler, beladen mit verführerischen Fruchtaromen, dazu eine betörende Rasse und Finesse, höchst animierendes Spiel, im minutenlangen mineralischen und Grapefruitbetonten Nachhall tanzen die Aromen Samba.
Monumentale Auslese mit sagenhafter Tiefe und unglaublicher Finesse!

Vom Gault Millau 2006 mit 95 Punkten zur zweitbesten Auslese des Jahrgangs 2004 in Deutschland gewählt!
Potential bis 2025.



Weingut Hermann Dönnhoff (Nahe)

Helmut Dönnhoff hat einen Status in der deutschen Winzerszene erreicht, der vielleicht nur mit jenem von Egon Müller vergleichbar ist. Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position, und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke aus Oberhausen zu verstehen. Der Grandseigneur des Naheweins arbeitet akribisch an seinen Weinen und scheut zurück vor Verallgemeinerung oder Patentrezepten. Jahrgänge haben für ihn nicht simple Parameter wie Öchslegrad oder Säurestruktur. Dönnhoff unterscheidet die Weine nach ihrem gesamten Reifeverlauf – weil dieser auch in seinen Weinen zu schmecken ist. Genau wie das so oft beschworene Terroir, das sich so gut vermarkten lässt. Helmut Dönnhoff zieht es wirklich auf die Flasche. Egal, ob von der legendären Oberhäuser Hermannshöhle oder von der Oberhäuser Brücke, die sich in seinem Alleinbesitz befindet. Die gesamte Kollektion überschreibt Dönnhoff mit „nach barocker Fülle mineralische Eleganz” und trifft damit den Kern. Im Keller spielt er mit Holzfass und Stahltank. Wie kein zweiter Winzer an der Nahe hat er sich über die Jahre ein Traumportfolio an Spitzenlagen zusammengestellt, teilweise mit selbst wieder bestockten Parzellen. Das Kleinterroir schmeckbar machen, die feinen Unterschiede. Helmut Dönnhoff weiß sie zu schätzen, zelebriert sie in seinen Weinen. Keine Ideologie, keine Dogmatik bestimmt sein Denken und Handeln, denn für Helmut Dönnhoff gibt es keine einfachen Antworten. Eine Antwort muss er seinen Kunden aber leider viel zu oft geben: Leider schon ausverkauft!

Zu allen noch verfügbaren Weinen des Weinguts Hermann Dönnhoff


Weingut Ökonomierat Rebholz (Pfalz)

Dieses traditionsreiche Weingut zählt in der Pfalz seit drei Generationen zu den Pionieren höchster Qualität. Der überaus engagierte Hansjörg Rebholz, bereits unser „Winzer des Jahres 2002” im Gault Millau, setzte in den ersten Jahren seines Wirkens konsequent fort, was sein Vater und Großvater begonnen haben: die Erzeugung von höchst individuellen, kompromisslos trockenen Weinen, die in der Jugend recht eckig und kantig wirken, sich aber selbst für Kenner des Hauses immer wieder erheblich besser entwickeln, als man anfangs vermuten möchte. Gibt man ihnen genügend Zeit, so wächst das Trinkvergnügen viele Jahre lang.

Nicht nur bei den roten und weißen Burgundersorten, der großen Stärke der Südpfalz, hat er sich in die deutsche Spitze vorgearbeitet. Selbst seine markanten, trockenen Rieslinge – in den Jahren mit ausreichend Regen vom Kastanienbusch, in den anderen aus dem Sonnenschein – gehören zu den besten Deutschlands. 2004 war mit frischer Säure ein Jahrgang, der Rebholz liegt. Wie selbstverständlich brachte er bei der Finalrunde in allen Kategorien trockener Weine mindestens einen unter die zehn besten in Deutschland. Der feinwürzige und filigran gearbeitete Riesling Kastanienbusch ist in seiner Art schwer zu übertreffen! Sowohl der ‚Chardonnay R’ als auch der ‚Weiße Burgunder Großes Gewächs’ zählen zu den 8 besten trockenen weißen Burgundern Deutschlands, die Gewürztraminer Spätlese erzielt sensationelle 94 Punkte.

Zu allen noch verfügbaren Weinen des Weinguts Ökonomierat Rebholz


Weingut Josef Leitz (Rheingau)

Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Riesling-Erzeuger schaffte es in den Jahren 2002 und 2003, solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge Rüdesheimer.

Der Jahrgang 2004 setzt nun völlig neue Maßstäbe. Die trockenen Rieslinge, gekrönt vom grandiosen Berg Rottland „Alte Reben”, sind eine Klasse für sich. Die überaus elegante fruchtige Spätlese aus dem Berg Schlossberg entfaltet eine komplexe Mineralik und ist nicht nur die beste Spätlese des Jahrgangs im Rheingau, sie belegte auch bei der Finalprobe alles Riesling Spätlesen des Landes souverän Rang eins! Und da auch die halbtrockenen und feinherben Weine von beispielhafter Qualität sind, zählt man Johannes Leitz völlig zu Recht zur Spitzengruppe der deutschen Weinmacher. Dieses Gut ist bereits jetzt in einer derart glänzenden Verfassung, dass es unüberhörbar an die Pforten des Rheingauer und deutschen Wein-Olymps pocht.

Zu allen noch verfügbaren Weinen des Weinguts Josef Leitz


P.S.: Viele von Ihnen, liebe Kunden, haben bereits etliche dieser besten Rieslinge des Jahres im Keller liegen. Bei allem großen Lager- und Reifepotential, über das insbesondere auch die Großen Gewächse unserer Spitzenwinzer verfügen, kann ich Ihnen nur empfehlen, bereits im jetzigen Herbst/Winter diese Weltklasseweine unbedingt zu probieren. Sie schmecken zurzeit allesamt hervorragend, ausgestattet mit feinster, sehr komplexer Frucht, tiefster Mineralität und schönst ziselierter Säure. Gönnen Sie sich unbedingt dieses große Vergnügen, vergessen Sie bei aller Begeisterung aber bitte auch nicht, jeweils einige Flaschen tief in Ihrem Keller zu bewahren um die weitere spannende Entwicklung verfolgen zu können!