Saarlouis, im Oktober 2005

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„Alles über Wein” feiert die 2004er Weine des Weinguts Keller als „Weltklassekollektion”!

Wir haben es Ihnen schon oft gesagt, Sie haben daraufhin begeistert eingekauft. Unsere sympathischen Kellers haben im in der Spitze herausragenden Jahrgang 2004 die beste Kollektion in der Geschichte des Weingutes vinifiziert! Die ersten Journalistenveröffentlichungen bestätigen dies ausdrücklich. VINUM lobt das Große Gewächs Hubacker als den besten trockenen Riesling des Jahres in Deutschland. Und ganz aktuell feiert ALLES ÜBER WEIN in einer fundierten Rheinhessenreportage die gesamten Weine des Jahres 2004 als „Weltklassekollektion”. Sensationell darauf hin die Bewertungen: Der G-Max und die Großen Gewächse Morstein, Hubacker und Kirchspiel belegen darauf hin die Plätze eins, zwei, drei, und vier. Herzlichen Glückwunsch Klaus-Peter Keller!

Zwei dieser davon noch nicht restlos ausverkauften trockenen Rieslinge auf Weltklasseniveau (Hubacker, in Einzelflaschenabgabe) und Kirchspiel)bieten wir Ihnen heute noch mal mit großer Freude an. Ebenso die sagenhaft günstige Alltagscuvéee „Fass 2” und „einen besonderer Tipp, einer der besten trockenen Silvaner Deutschlands” (AüW), der ‚Silvaner S’ ein phantatsischer Essensbegleiter, der jeden superteuren Chardonnay aus dem Burgund mühelos in die Schranken verweist.


952004 Keller, Dalsheimer Hubacker, Riesling Großes Gewächs trocken 2004 28,50 Euro



951204 Keller, Westhofen Kirchspiel -Turmstück- Riesling Großes Gewächs, trocken 2004 23,00 Euro



953004 Keller, Riesling QbA Fass 2, trocken (PK) 2004 7,30 Euro



951104 Keller, Silvaner trocken -S- 2004 19,90 Euro



Hier noch ein Ausschnitt aus der unbedingt lesenswerten Reportage im aktuellen ALLES ÜBER WEIN zu Rheinhessen:

„Die Natur ist der Boss, der den Takt vorgibt.” Und sich in diesen Takt immer neu hineinzudenken sei seine Aufgabe, meint Klaus-Peter Keller, der inzwischen in die Fußstapfen von Vater Klaus getreten ist. Der 31-jährige Geisenheim-Absolvent bewältigt diese höchst anspruchsvolle Aufgabe quasi mit Sieben-Meilen-Stiefeln und einer, für sein Alter, erstaunlichen Souveränität und Gelassenheit.

Die Grundlage hierfür wurde in den 70er-Jahren gelegt, als zwei junge Menschen mit Visionen zusammen: Klaus Keller und seine leider viel zu früh verstorbene Frau Hedwig machten sich mit Verve an die Arbeit im Dalsheimer Weingut. Sie erkannten, dass die Saat im Weinberg gelegt wird und dass es dabei nicht allein auf radikale Ertragsbegrenzung ankommt, sondern auf die Pflanzenpflege und die selektive, ja penible Lese.

Darauf baut Klaus-Peter Keller heute auf: Er möchte den Lagenausdruck noch stärker herausarbeiten, aber weniger durch vordergründige Kraft, sondern durch ein Mehr an Finesse und eine höhere innere Dichte. Dies ist ihm beim Jahrgang 2004 wieder einmal vorbildlich gelungen. Es verdient schon Respekt, auf welch hohem Niveau sich das Weingut mit seinen selbst gewählten Standards etabliert hat, was durch zahlreiche nationale und auch internationale Auszeichnungen dokumentiert wird. Zuerst fiel das Weingut Keller Ende der 80er-Jahre als eifriger Medaillensammler bei der „Bundesweinprämierung” auf. Seitdem kam nicht nur viel Gold hinzu, sondern auch jede Menge weitere Erfolge. 2002 wurde der Betrieb gewissermaßen in den Wein-Olymp aufgenommen durch die Verleihung des „Vinitaly Award” in Verona.

Damit befanden sich die Kellers auf Augenhöhe mit berühmten Erzeugern wie Châreau Margaux, Penfolds, Vega Sicilia und Mondavi, den Preisträgern früherer Jahre. Der „Gault Millau” schließlich ehrte Klaus Keller vor zwei Jahren als „Winzer des Jahrzehnts”. Ein Mitspracherecht in der „Keller-Family” hat auch Klaus-Peters Frau Julia, die die beiden Großes-Gewächs-Lagen Morstein und Kirchspiel aus Westhofen gewissermaßen mit in die Ehe brachte. Bemerkenswert bei den Kellers ist seit Jahren, dass man im Prinzip jeden Wein bedenkenlos kaufen kann. Auch die einfacheren Qualitäten sind schon überdurchschnittlich – die trockene Scheurebe erinnert an einen erstklassigen Sauvignon Blanc. Man spielt, was nur wenige beherrschen, in allen drei Bereichen – Weiß, Rot, Edelsüß – in der absoluten Spitzenklasse mit. Schon 2001, 2002 und 2003 waren Weltklasse-Kollektionen.

Und 2004 machten die Kellers das Unmögliche möglich, gewissermaßen die Quadratur des Kreises. Sie nutzen das Potenzial des in der Spitze herausragenden Jahrgangs 2004 voll aus und ,kellerten’ die vielleicht besten trockenen Weine in der an Glanzstücken gewiss nicht armen Gutsgeschichte. Die fest strukturierten, mineralischen und extraktreichen Weine 2004 sind geprägt durch eine extrem lange Vegetationszeit und dem daraus resultierendem aromatischen Reichtum. Der exzellente Gesundheitszustand der Beeren – die Häute waren extrem dick und stabil – führte bei den trockenen Weinen zur spätesten Lese in der Gutsgeschichte, die sich bis zum 26. November hinzog. Die Erträge lagen bei niedrigen 25 und 40 Hektoliter/Hektar. Lange Maischestandszeiten in Verbindung mit dem Ausbau im großen Holzfass förderten die Harmonie und Struktur der trockenen Gewächse, die sich – wie gute Rotweine – über Tage mit Luftzufuhr positiv entwickeln, was ein untrügliches Indiz für ein enormes Reifepotenzial ist. Obwohl Botrytis in 2004 rar gesät war, gelangen formidable Auslesen mit rassigem Spiel und – wie selbstverständlich – auch filigrane, feinfruchtige Spätlesen allererster Güte.

Am meisten Edelfäule gab es noch beim Rieslaner: die Trockenbeerenauslese aus dem Monsheimer Silberberg ist ein Gigant – und für das Riesling-Pendant aus dem Kirchspiel gingen über Wochen Kleingruppen zum Sammeln in den Wingert. Ein besonderer Tipp ist einer der besten trockenen Silvaner Deutschlands, der aus einem 1953 gepflanzten Weinberg im Morstein stammt. Enormes Potenzial, Substanz und Mineralität zeigt auch der Spätburgunder „Felix“ 2003 aus der Dalsheimer Lage Bürgel, der ebenfalls zu Deutschlands Spitzenweinen in seiner Kategorie gehört.


Zu allen noch verfügbaren Weinen des Weinguts Keller