Saarlouis, im Mai 2005

BORDEAUXSUBSKRIPTION 2004

Unsere streng selektive Auswahl erlesener Weine von der Fachpresse gefeiert!

Der Jahrgang 2004 ist im Bordelais extrem heterogen ausgefallen, viele, auch sehr berühmte Weine wirken durch trockenes Tannin ausgezehrt und werden wohl niemals großes Trinkvergnügen bereiten. Doch es gibt neben einigen wenigen erstklassigen, aber leider immer noch sehr teuren Prestigegewächsen gerade im Bereich der Cru Bourgeois einige fabelhafte Weine, die über phantastische Qualitäten verfügen - und dabei ungemein preis„wert” zu erwerben sind.

In der Stilistik sind sie ausgesprochen klassisch und besitzen alle positiven Eigenschaften, zu denen die besten Weine dieser großen Region fähig sind: Sie präsentieren sich bei aller Dichte und Konzentration (an denen es vielen anderen Weinen des Jahrgangs mangelt) sehr elegant und enorm finessenreich, verfügen dazu über eine ausgeprägt komplexe Aromatik und eine erstklassige (Säure-) Struktur und damit über eine animierende Frische sowie ein großes Lager- und Entwicklungspotential.

Im Folgenden listen wir diese den Kennern der Szene als Geheimtipps bekannten, ungemein delikaten Weine kurz auf - mit den herausragenden Bewertungen (soweit vorhanden) des WEINWISSERS, DER Schweizer Fachzeitschrift unter Leitung des international höchst angesehen Journalisten René Gabriel (Autor des Standartwerkes „Bordeaux Total”), sowie der REVUE DU VIN DE FRANCE (Ausgabe Juni 2005), Frankreichs renommiertester Weinzeitschrift.


569104 Château d’Agassac, Haut-Médoc, Cru Bourgeois rouge 2004 13,40 Euro
„Tiefes, sattes Purpur. Delikates, nach roten Kirschen duftendes Bouquet, Red Currant, feine Zedernnoten, dominikanischer Tabak. Cremiger, samtener Gaumen, wunderschöne Balance, Reife zeigend, malzige Süße, gebündeltes Finale. Ein toller Wein mit Finesse und Sex-Appeal. 17/20 Punkte, zu genießen 2009-2018”, so der WEINWISSER, Höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE „Nous avons beaucoup aimé”.



565104 Charmail, Haut-Médoc Cru Bourgeois rouge 2004 13,40 Euro
„Extrem dunkler Granat, violette Reflexe. Rahmiges Brombeerbouquet, viel Black Currant, dunkle Edelhölzer. Im Gaumen füllig mit enorm viel Fruchtaromatik, schwarze Beeren in überschwänglicher Form, samtene Tannine. Wie immer ein Wein, den man fast bedenkenlos kaufen kann. 18/20 Punkte, zu genießen 2008-2018”, WEINWISSER. Zweithöchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Nous avons aimé”.



567104 Escurac, Médoc, Cru Bourgeois rouge 2004 9,95 Euro
„Dunkles Granat-Rubin, satt in der Mitte. Delikates Pflaumenbouquet, feine Rosentöne, rote Grütze. Stoffiger Gaumen, rote Johannisbeeren, recht griffige Tannine, feinkörniger Fluss, gute Anlagen, wirkt momentan noch etwas kühl von der Fruchtreife her. 17/20 Punkte, zu genießen 2009-2017”, WEINWISSER.



568104 Paloumey, Haut-Médoc Cru Bourgeois rouge 2004 11,90 Euro
„Dunkles, tiefes Weinrot mit rubinem Rand. Offenes, süß ausladendes, nach roten, gekochten Pflaumen duftendes Bouquet, viel Red-Currant-Noten, dahinter ein süßer Hauch Vanille. Im Gaumen tänzerisch wie ein Burgunder, viel Maulbeeren und Himbeeren, zart und fein und jetzt schon süffig. Ohne großes Lagerpotenzial, dafür jung ein enormer Trinkspass. 17/20 Punkte, zu genießen 2006-2014”, WEINWISSER. Zweithöchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Nous avons aimé”.



566104 Cambon La Pelouse, Haut-Médoc Cru Bourgeois Supérieur rouge 2004 11,80 Euro
„Extrem dunkles, sattes Purpur, lila Schimmer. Wuchtiges, verführerisches Bouquet, parfümiert wirkend, viel Amarenakirschen und roten Cassis. Cremiger, fülliger Gaumen, Souplesse pur, unbändige Frucht- und Tanninsüße, perfekt vinifiziert, mit dem phänomenalen 2001er einer der besten Weine des Gutes. Ein Cru Bourgeois auf Grand-Cru-Niveau. 18/20 Punkte, zu genießen 2009-2018”, WEINWISSER. Höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE „Nous avons beaucoup aimé”.



CHÂTEAU DES EYRINS - MARGAUX

Eric Grangerou entstammt einer der berühmtesten Kellermeisterdynastien des Bordelais. Sein Urgroßvater, sein Großvater und sein Vater waren von 1904 bis 1996 verantwortlich für eine der berühmtesten Domainen der Welt mit magischem Klang: Châteaux Margaux.
So war Eric schon als Kind bei vielen Arbeiten in den Weinbergen und im Keller dieser großartigen Domaine dabei, doch trotz seiner erblichen Vorbelastung entschied er sich nach einem Weinbaustudium und Praktika auf weiteren reputierten Domainen, nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten, sondern sich selbständig zu machen. Denn in ihm entflammte die Liebe für ein kleines Fleckchen Erde im Herzen der Appellation Margaux, einer nur 1ha großen Fläche, die zur Hälfte unmittelbar an Château Margaux angrenzt und die sein Vater und Großvater im Laufe ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kellermeister infolge ihrer erstklassigen Kontakte erwerben konnten. Ein Bravourstück, denn hinter diesen Filetparzellen waren verständlicherweise sämtliche renommierten Güter der Region her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mittlerweile hat Eric sein erstklassiges Terroir mit besten Lagen zwischen den Domainen Lascombes und Margaux (unmittelbar zur linken Seite, wenn man von Margaux Richtung Pauillac fährt) um 1,5 ha wertvoller alter Reben vergrößern können und mit weiteren Erwerbungen bester Parzellen im Haut Médoc verfügt er nunmehr über insgesamt 9 ha Besitz. Diese erstklassigen Lagen haben ihm den Schritt in die Selbständigkeit leichter gemacht und ihn den Lockrufen von Château Margaux widerstehen lassen, denn dieses großartige Terroir ist wie prädestiniert, seinen großen Traum zu verwirklichen von exzellenten Weinen, die seinem von Margaux geprägten Geschmacksbild entsprechen: Finesse, Eleganz, Frische, Balance und harmonisches Gleichgewicht aller Faktoren im Wein.

Natürlich werden alle drei Weine der Domaine aus optimal gereiften Trauben hergestellt, denen jedoch jegliche Überreife, alles Überkonzentrierte, Marmeladige oder Pflaumige, das Sie mittlerweile als Modetrend in so vielen Bordelaiser Gewächsen finden, völlig abgeht. Erics Weine sind Meisterwerke klassischer Bordelaiser Winzerkunst, die nicht zuletzt wegen ihrer seidigen Tanninstruktur, die sie relativ früh trinkreif werden lassen, Maßstäbe setzen in ihrer jeweiligen Preisklasse. Sie gehören somit zu den Juwelen unseres Programms!
Unmittelbarer Ausdruck des Terroirs, Trinkfreude und Finesse kommen bei diesen phantastischen Weinen, die infolge ihres großartigen Tanninmanagements eine neue und insgesamt doch so traditionsreiche klassische Stilistik aufweisen, vor schierer Extraktion und Konzentration, die Sie in so vielen, untereinander austauschbaren Önologenweinen finden. Mit solch kompromisslos eleganten, dichten, geschmeidigen Terroirweinen zu ungemein fairen Preisen werden wir unser Bordeauxprogramm in den nächsten Jahren weiter ausbauen!

P.S. Bereits der ganz „kleine” Bruder, der Cru Monplaisir, der heute in Subskription angebotenen Spitzenweine aus Margaux wurde im Jahrgang 2003 als einziger Wein seiner Preisklasse von Parker im aktuellen WINE ADVOCATE 158 mit 86-88 Punkten („herrlicher, eleganter Wein mit Margaux-typischer Komplexität, sehr beeindruckend”) bewertet und damit auf eine Stufe gestellt mit bis zu 20 mal teureren Prestigeweinen wie La Conseillante oder L’Eglise-Clinet! Wir haben nochmals eine Palette dieses Preis-Leistungswunders für 9,50 Euro erwerben können.

Sein 04er Nachfolger, den wir Ihnen ab Herbst dieses Jahres präsentieren können, erhielt von der REVUE DU VIN DE FRANCE (Ausgabe Juni 2005) eine geradezu unfassbare Bewertung angesichts seines kaum nachvollziehbaren günstigen Preises: In einem Vergleich aller Bordelaiser Weine (außer den wesentlich teureren klassifizierten Gewächsen) wurde dieser herrliche, Trinkspaß pur bietende Cru Monplaisir als bester Wein dieser traditionsreichen Region, als „CHAMPION DE BORDEAUX”, ausgezeichnet! Ab sofort können Sie diese Referenz des Bordelais bei uns reservieren. Auslieferung voraussichtlich ab Herbst 2005.


570204 Eyrins, Sélection Grangerou, Haut Médoc, rouge 2004 12,50 Euro
Die Sélection Grangerou (70% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot), gewidmet Erics berühmten Vorfahren, ist ein beeindruckender Haut Médoc, gewachsen auf steinigem Kalkboden in unmittelbarer Nähe von Margaux, mehrere Monate länger in seinen Barriques gereift als die Basiscuvée, um seine Liebhaber mit spielerischer Konzentration, kühler Finesse und reifer Tanninstruktur zu erfreuen. Im komplexen, dunkelbeerigen Bouquet wirkt diese Cuvée aus klassischem Jahrgang kraftvoll, würzig, edel und reif.
Am Gaumen fasziniert eine feinnervige Frische; tiefgründige Gewürz-, Holz- und Beeren- und Kirschnoten sorgen für Fülle und Komplexität, dazu beeindruckt er durch eine tolle Säurestruktur und eine nachhaltige Länge - dies wird ein großer Haut Médoc mit dem Potential zum Klassiker, ein Bordeauxwein, den man sich noch leisten kann und der dennoch alle positiven Charakteristika des großen Jahrgangs ins Glas bringt. Die Tannine sind saftig, weich und herrlich cremig.
Zu genießen Mitte 2007 bis nach 2014.



570304 Château des Eyrins, Margaux rouge 2004 21,00 Euro
„Wie ein Alchimist hat Eric Grangerou das Ausufern der Temperaturen im heißen Sommer 2003 gemeistert”, huldigte die ‚Revue du vin de France’ bereits in der Jahrgangsbewertung 2003 in ihrer Laudatio den Jahrgangsvorgänger dieses großartigen Margaux und verlieh ihm ihre sehr selten vergebene, höchste Auszeichnung, den ‚coup de coeur’ („Lieblingswein”). Und in der Tat kann Eric sehr stolz sein auf das, was er mittlerweile auf seinem nur 2,5 ha großen, erstklassigen Terroir mit seinen mehr als 40 Jahren alten Reben mit einem sehr hohen Anteil an Cabernet Sauvignon (70%, der Rest Merlot, 25%, und Petit Verdot) Jahr für Jahr leistet. Aus niedrigstem Ertrag von unter 30 hl/ha vinifiziert er eine brilliante Qualität, einen der Stars des Jahrgangs, und das nicht nur in der angesichts seiner Qualität fast unglaublich günstigen Preisklasse!

Dieser edle Margaux beeindruckt mit einer sagenhaften Finesse und Ausgewogenheit und seiner großen Fülle, die aber auf faszinierende Weise frisch wirkt und duftig. Eric hat sein Ziel, ein optimales Reifestadium der Trauben zu erreichen, ohne aber bis zur marmeladigen Überreife zu gehen, dafür aber die fruchtige und aromatische Seite der Trauben zu erhalten, mit Bravour erreicht.
Von sehr dichter Farbe zeigt sich der herrlich saftige Wein in der Nase von exquisiter Eleganz und Komplexität, seine klassische Margauxnase offenbart intensiven Schwarzkirsch- und Waldbeerengeruch, dezente Röstaromen und differenzierte Gewürznoten. Über die Zunge rollt der dichte, konzentrierte, dabei so elegante und finessenreiche Wein mit unglaublicher Länge und Vielschichtigkeit, dabei in seiner noblen Textur ein herrliches Mundgefühl vermittelnd; sehr harmonische Tannine und lang anhaltender, superber Abgang (weiße Schokolade!) mit grandiosem Nachhall. Dieser große Wein mit den Leitideen Eleganz, Finesse und Harmonie ist ganz sicherlich einer der heißesten Tipps in Bordeaux zurzeit.
Zu genießen voraussichtlich 2008 bis nach 2015.

Höchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE „Nous avons beaucoup aimé” und die Beurteilung: „Sehr großer, mineralischer Wein, lang anhaltend, große Frische, herausragender Charakter. Ein großer Erfolg!”



CHÂTEAU DE CHAINCHON - CÔTES DE CASTILLON
Der Geheimtipp vom rechten Ufer

Spannend ist zurzeit die Entwicklung in den Satellitenappellationen um Bordeaux, die in den letzten Jahrzehnten ihr Potential bei weitem nicht ausgeschöpft haben, wo jedoch nach einem Generationenwechsel junge, ehrgeizige Winzertalente am Werk sind, die erstklassige Qualitäten zu sehr günstigen Preisen produzieren, so dass man selbst im Bordelais noch „Schnäppchen” finden kann.
Die ‚Revue du vin de France’, die renommierte französische Weinzeitschrift, urteilt, dass seit Beginn der 90er Jahre die Appellation Côtes de Castillon, die mit ihrem erstklassigen Terroir unmittelbar an die berühmten Lagen von St. Émilion anschließt (mit einem identischen Mikroklima!), zu einem neuen El Dorado des rechten Ufers geworden sei, mit großartigen Qualitäten und noch sehr attraktiven Preisen. Und Parker fordert die Weinliebhaber gar ausdrücklich auf, sich in dieser Region nach Alternativen umzuschauen.

Das haben wir bereits vor mehreren Jahren getan und eine damals völlig unbekannte Domaine für Sie aufgespürt, die in kleinen Mengen erstklassige terroirbetonte Weine erzeugt. Verantwortlich für dieses kleine „Weinwunder” zeichnet Patrick Erésué, ein genialer Weinmacher spanischer Herkunft, der erst 1995 den väterlichen Betrieb übernommen hatte. Zuvor war er über mehrere Jahre als Kellermeister und Önologe maßgeblich am kometenhaften Aufstieg des mittlerweile erstklassigen Grand Cru Classé Weingutes „Canon La Gaffelière” (St. Émilion, Besitzer Graf Neippberg) beteiligt. Mit dem dort erworbenen „Know-how” produziert er schmackhafte Bordeauxweine, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, da sie ein derart günstiges Preis-Genussverhältnis besitzen, wie man es nur ganz selten findet.

Neben seinem immensen önologischen Wissen nennt Patrick erstklassige Hanglagen in südwest- und südlicher Ausrichtung sein eigen, die zwar mineralstoffreich, aber ansonsten so mager und „arm” sind, dass keinerlei Ausdünnung der Trauben vorgenommen werden muss, da sie schon von Natur aus nie mehr als 40 hl/ha Ertrag erbringen. Eine für Bordelaiser Verhältnisse, wo gar die Premier Grand Cru Güter mehr als 50 hl/ha Trauben einfahren, geradezu extrem niedrige Ernte! Diese deutlich reduzierten Traubenerträge von teilweise alten, teilweise neu angepflanzten Rebstöcken mit großem Potential (60 % Merlot, 40 % Cabernet-Sauvignon) werden anschließend von Patrick in seinem technisch sehr einfach gehaltenen Keller möglichst sanft und behutsam in neuen, sowie ein und zwei Jahre alten Barriques ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration erleiden zu müssen.

Wie so viele weitestgehend naturbelassen vinifizierte Weine brauchen auch die beiden Spitzengewächse von Chainchon eine gewisse Zeit der Reife, sind sie doch in ihrer frühen Jugend unzugänglicher als so viele technisch perfekt „gemachten” und auf frühe Trinkreife getrimmten Schmeichler, die ihrerseits häufig schon verblüht sind, wenn Patricks großartige Weine gerade anfangen zu brillieren.
Dabei sind diese Weine von wohltuend „altmodischem”, besser gesagt klassischem Stil, haben keinen Mostkonzentrator gesehen, sind elegant, extrem finessenreich, dicht, harmonisch, geschmeidig, mit schmelziger Textur und sehr feinkörnigen Tanninen ausgestattet und besitzen eine dunkelbeerige Frucht. Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen diese Bordeauxweine anbieten zu dürfen, immer noch fast ein Geheimtipp, die nicht nur Maßstäbe in ihrer jeweiligen Preisklasse setzen, sondern ihre wesentlich berühmteren Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lassen!


512304 Chainchon, Valmy Dubourdieu Lange, Côtes de Castillon rouge 2004 11,90 Euro
Aus 100% perfekt gereiften, naturnah angebauten Merlottrauben mit optimaler physiologischer Reife vinifizierte Patrick ohne jegliche kellertechnische Manipulation einen tiefdunklen, attraktiven, klassisch-traditionellen Wein mit Anklängen an rote und schwarze Früchte (Cassis, Brombeere), edle Schokolade, schwarzen Tee, Holunder, feine Gewürze und zarte Röstaromen.
Am Gaumen gleitet das faszinierende Extrakt fast zärtlich über die Zunge und ummantelt die perfekt eingebundene Säure, die ein großes Entwicklungs- und Lagerpotential aufzeigt; dazu überzeugen faszinierend weiche, cremige, seidene Tannine und ein sehr moderater Alkoholgehalt, der Lust macht auf das nächste Glas!
Ein ganz großer Wurf von Patrick, der es sich nicht leicht machte, sich nicht auf seinen Lorbeeren als renommierter Kellermeister von Canon-La-Gaffelière ausruhte, stattdessen mit viel Elan, vinologischem Können und enorm viel Intuition das alteingesessene Gut an die Spitze der Appellation führte.
Wie viele moderne Bordelaiser Gewächse sind mittlerweile vom aufdringlichen Holz dominiert, das in Wahrheit nur mangelnde Weinbergsarbeit unzulänglich kaschiert! Bei Patrick finden Sie das genaue Gegenteil: Geschmeidigkeit, ein Hauch von zarter Fruchtsüße, extrem feine Struktur, Tiefgründigkeit, Eleganz und Finesse pur, ein Triumph des Terroirs über alle moderne Kellertechnik. Ein unglaublich beeindruckendes Bordelaiser Gewächs, und das zu einem mehr als fairen Preis.
Ein Geheimtipp, der nicht nur Maßstäbe in seiner Preisklasse setzt, sondern wesentlich berühmtere Nachbarn in St. Émilion teilweise ganz schön alt aussehen lässt!
Höhepunkt zwischen 2008 und mindestens 2015.

Zweithöchste Auszeichnung in der REVUE DU VIN DE FRANCE: „Nous avons aimé”.