Saarlouis, 22. Februar 2005

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Clos Saint-Jean - Châteauneuf-du-Pape

Die Sensation des Jahres: Ein erstklassiger Châteauneuf-du-Pape aus großem Jahr mit 92-94 Parker-Punkten für unter 20 Euro!

Im aktuellen WINE ADVOCATE 156 hat Parker die Spitzenweine der südlichen Rhône des „exzellenten Jahrgangs 2003” mit höchsten Punktzahlen bewertet. Dies ist für uns keine Überraschung, haben wir Sie doch schon mehrfach in unseren Mailings über die großartige Qualität dieses Ausnahmejahrgangs informiert. Doch Vorsicht: Der Jahrgang ist in Wahrheit sehr heterogen, denn es finden sich, auch in Spitzenbetrieben von Châteauneuf-du-Pape, viele Weine mit trockenem, auszehrendem Tannin (Hitzejahrgang!), die zumindest bei mir keine rechte Trinkfreude aufkommen lassen wollen. Daher wartet der Jahrgang 2003 sowohl mit negativen als auch mit ungemein positiven Überraschungen auf.

Hier präsentieren wir Ihnen unsere Neuentdeckung des Jahres aus Châteauneuf-du-Pape, die offensichtlich auch Parker sehr beeindruckt hat. Er vergab nach seinem Besuch bereits der Basiscuvée der Domaine Clos Saint-Jean 92-94 Punkte.
Sicherlich wird kein zweiter Rotwein aus Châteauneuf bei einer solch hohen Bewertung ähnlich preisgünstig zu haben sein: Ein Schnäppchen für 19,90 Euro in Subskription! Zahlbar bis spätestens 25. März 2005, Auslieferung entweder noch im Juni vor der Sommerhitze oder spätestens im September 2005. Meine unbedingte Empfehlung!

Wie hat dieses in Deutschland noch gänzlich unbekannte Gut im Jahrgang 2003 derartig grandiose Qualitäten produzieren können, dass seine Spitzencuvée, die wir Ihnen später anbieten werden, von Parker gar als „Kandidat für den Wein des Jahrgangs in Châteauneuf-du-Pape” ausgezeichnet wurde?

Nun, zum einen besitzt die Domaine uralte Rebparzellen (1902 angepflanzt) in einer Lage, die zu den berühmtesten von Châteauneuf-du-Pape gehört und von Kennern mit Ehrfurcht ausgesprochen wird: Le Crau. Von den uralten Grenachereben dieses Terroirs stammen beispielsweise auch die Trauben für Pégaus Supercuvée Da Capo. Nur hatten die Besitzer von Clos Saint-Jean, einer alt eingesessenen Familiendomaine im übrigen, bis vor wenigen Jahren zwar durchaus Weine im von mir so geliebten traditionellen Stil bereitet, doch waren sie immer eine Spur zu rustikal, als dass sie mich hätten wirklich begeistern können.
Und nun kommt der berühmte, in der Region hoch angesehene Önologe Philippe Cambié ins Spiel, den Sie sicherlich schon aus vielen meiner Texte kennen, denn er ist bereits seit Jahren für unsere großartigen Domainen Pégau, Clos du Caillou und Les Cailloux u.a. beratend tätig. Er nahm die Gebrüder Vincent und Pascal Maurel, die mittlerweile voller Ehrgeiz das 1905 gegründete Gut leiten, unter seine Fittiche. Gemeinsam revolutionierte man die Weinbergsarbeit, senkte drastisch die Erträge, erntet jetzt sehr spät und sehr selektiv, bei voller physiologischer Reife und verbesserte drastisch die Vinifizierung.

Das Resultat: Die zwei Brüder Maurel und der alte Hase Philippe Cambié (der uns natürlich sofort kontaktierte und zur Verkostung auf die Domaine lud, lange bevor Parker mit seinen Bewertungen für einen weltweiten Run auf diese ungemein fairpreisigen Weine sorgte) haben im großen Jahrgang 2003 ihr Husarenstück vollbracht: Sensationelle Qualitäten zu unschlagbar günstigem Preis.


176103 Clos Saint-Jean, Châteauneuf-du-Pape, rouge 2003 19,90 Euro
Ein ungemein dichter, konzentrierter, fein strukturierter Weingigant, der aufgrund seiner großen Harmonie, seiner Balanciertheit und seines enorm hohen Glyceringehalts schon bald trinkbar sein wird, dessen cremige, aber kompakte, kernige Tannine jedoch auch signalisieren, dass er Jahre der Entwicklung benötigt, bis er voll ausgereift sein wird. In der Nase eine klassische, eher kühle Stilistik, keine auf vordergründige Effekthascherei getrimmte Fruchtbombe, stattdessen sehr komplexe, verwobene Aromen der erlesenen Trauben der uralten Grenachereben (dazu ein wenig Syrah und Cinsault): dunkle Früchte, Pfeffer, Kirschen, schwarze Trüffel, Oliventapenade und feine Kräuter der Provence.
Am Gaumen sehr kompakt, dicht, stoffig, voller Körper, konzentriert, Anklänge an schwarze Kirschen und Cassis, zart süßliche Frucht, lang anhaltend. Dieser delikate Wein gehört zu meinen persönlichen Favoriten und fasziniert als wunderschöne Verkörperung eines absolut klassischen, phantastisch komplexen Weines einer der großartigsten Regionen innerhalb der gesamten Weinwelt!
Zu genießen bereits wenige Wochen nach der Abfüllung (Dekantieren), Höhepunkt 2008 bis 2018.

Leider bereits ausverkauft