Saarlouis, im November 2004

Gault Millau 2005: Punkteregen über Deutschlands Winzerelite

Gerade erschienen ist der aktuelle und höchst lesens- wie diskussionswerte Gault Millau 2005.


[Gault Millau 2005]

Die Autoren teilen in vielem unser Urteil zum extrem heterogenen Jahrgang 2003, über den wir Sie in unseren Mailings ausführlich unterrichtet haben: Im trockenen Bereich großartige Qualitäten (die 5 höchst bewerteten Rieslinge gab bzw. gibt es allesamt bei Pinard de Picard) neben viel Mittelmaß.
„Auf der anderen Seite probierten wir selten zuvor derart viele großartige fruchtsüße Auslesen und edelsüße Ausnahmeweine. Am meisten haben diesmal jene Anbaugebiete profitiert, die sonst aufgrund ihrer nördlichen Lage der Natur solche Prädikate geradezu abringen müssen: der Rheingau, die Nahe und die Mosel”.


Zu unseren Winzern:


Weingut Keller

„Mit acht Nominierungen für die Bestenliste in der aktuellen Ausgabe setzt der Rheinhesse Klaus Keller seinen unwiderstehlichen Siegeszug fort und untermauert damit eindrucksvoll seine dominierende Position an der Tabellenspitze. Bemerkenswert bei den Kellers ist seit Jahren, dass man im Prinzip jeden Wein bedenkenlos kaufen kann. Auch die einfacheren Qualitäten sind schon überdurchschnittlich. Man spielt, was wenige können, in allen drei Bereichen – Weiß, Rot, Edelsüß – in der absoluten Spitzenklasse mit.
Schon 2001 und 2002 waren Weltklasse-Kollektionen. Mit der aktuellen Serie haben sich Vater und Sohn wohl noch mal gesteigert. Die 90-Punkt-Marke wurde noch nie so oft erreicht oder deutlich überschritten”, urteilt dezidiert der Gault Millau, hierbei unterstützt vom ebenso aktuellen Konkurrenz-Guide „Deutschlands Weine 2005” von Gerhard Eichelmann. „Zwar muss man vorsichtig sein mit Superlativen bei Klaus und Klaus Peter Keller. Denn auch wenn es schier unmöglich scheint, so schaffen sie es doch, die Weine werden immer noch besser. 2001 hatten sie eine grandiose Kollektion, trocken wie edelsüß. Der Folgejahrgang 2002 war nochmals ein wenig besser, wieder hatten die Kellers eine Kollektion, die ihresgleichen sucht und niemand in Deutschland kam der Perfektion so nahe wie die Kellers. 2003 das gleiche Bild. Trocken wie süß, weiß wie rot”.

Daher auch bereits seit Monaten das dezidierte Urteil von Pinard de Picard: Die so sympathischen Kellers haben eindeutig die Kollektion des Jahres 2003 in Deutschland vinifiziert!


Kellers trockene Rieslinge:

Sowohl der Gault Millau wie auch Eichelmann bewerten den phantastischen, auch emotional tief berührenden G-Max mit 94 bzw. 95 Punkten als besten trockenen Riesling des Jahres. Der GM zählt zudem die beiden Großen Gewächse Westhofener Kirchspiel und Dalsheimer Hubacker zu den 11 besten trockenen Rieslingen Deutschlands, Eichelmann gibt dem Hubacker nach dem G-Max die zweithöchste Bewertung und reiht das Kirchspiel (4.-beste Bewertung) wie den Westhofener Morstein (3.-höchste Bewertung und für mich persönlich zwar im Moment noch das unzugänglichste, aber aufgrund seiner ungeheuren Mineralik auf Dauer beste Große Gewächs) mit anderen hervorragenden Rieslingen ebenfalls unter die Top-Ten.

Auch Österreichs renommiertes Magazin FALSTAFF bewertet den Hubacker als zweitbestes Großes Gewächs und zählt den Morstein zu ihrer Selektion der 14 besten Großen Gewächse Deutschlands. Ähnlich euphorisch und mit Weltklassenoten bewertet René Gabriel im WEINWISSER alle drei Keller’schen Großen Gewächse! Herzlichen Glückwunsch unserer sympathischen Winzerfamilie nach Rheinhessen. Wenn Sie, liebe Kunden, diese herausragenden Rieslinge noch nicht in Ihrem Keller eingelagert haben, zögern Sie nicht zu ordern, die einst stattlichen Vorräte sind mittlerweile arg begrenzt.


Kellers edelsüße Weine:

Im edelsüßen Bereich präsentierte die Natur den Kellers quasi auf dem Silbertablett ein Füllhorn an sensationellem Ausgangsmaterial, wie es ein Winzer vielleicht nur einmal in seinem ganzen Leben geschenkt bekommt. Und was haben die Kellers aufgrund extremer Selektion in der Spitze für phantastische Weine produziert: Edelsüße Kreszenzen auf Weltklasseniveau, göttlichem Nektar gleich: Wir bieten Ihnen diese in kleinsten Mengen produzierten und weltweit extrem gesuchten Raritäten als Einzelflaschen an, faszinierende Weinunikate von Deutschlands „Winzer des Jahrzehnts” (Gault Millau), die einen ureigenen Wert besitzen und die im preislichen Kontext zu ihren Konkurrenten als extrem fair angesehen werden müssen! Doch vergleichen und urteilen Sie selbst:

951503 Keller, Dalsheimer Hubacker Riesling Auslese*** Goldkapsel 2003 0,375 l 42,00 Euro


95 Punkte im Gault Millau!


952803 Keller, Monsheimer Silberberg Rieslaner Trockenbeerenauslese Goldkapsel 2003 0,375 l 90,00 Euro


98 Punkte im Gault Millau!


952903 Keller, Westhofen Morstein Riesling TBA Goldkapsel 2003 0,375 l 155,00 Euro


97 Punkte im Gault Millau!


Wohl noch spektakulärer – da in dieser Form bisher noch nie da gewesen – können wir Ihnen zwei großartige edelsüße Weine zu schier unglaublich niedrigen Preisen anbieten: Da im Spätherbst 2003 aufgrund der phantastischen Witterungsbedingungen ausreichend Trauben am Stock hingen für die oben angesprochene extreme Selektion, blieben genügend Trauben übrig, erstmals in größerer Menge sowohl eine Beerenauslese als auch eine Trockenbeerenauslese zu produzieren und sie zu derart extrem günstigen Preisen an Sie weiterzugeben, wie es wohl nie wieder der Fall sein wird.
Als Klaus-Peter Keller mir bei einer unserer gemeinsamen Fassproben die Trockenbeerenauslese präsentierte, war ich sprachlos angesichts der Qualität. Als er mir den Preis nannte, hielt ich diesen zunächst für einen Scherz. Da dem jedoch nicht so war, kauften wir umgehend einen großen Teil der Partie und ließen sie als „Cuvée Pinard” abfüllen, mit einem eigens von unserer Illustratorin Sonja Friedrich entworfenen Künstleretikett!

Damit wir uns nicht falsch verstehen. Natürlich sind diese beiden edelsüßen Gewächse trotz ihres großen Potentials nicht bis ins Letzte ausgereizt und haben nicht ganz die gewaltige Dimension und Komplexität der oben angeführten Einzelstücke. Doch unter Preis-Genussaspekten hat es wohl noch nie ein derart lukratives Angebot gegeben! Dies sieht auch Gerhard Eichelmann ähnlich, der in seinem Weinguide 2005 begeistert notiert:
„Was für ein Glück, dass Klaus-Peter Keller statt Öchsle-Monster nach Trauben schmeckende Weine gemacht hat. Dicke Monster gibt es zuhauf im Jahrgang 2003, aber wie oft habe ich mich dabei ertappt, dass schon der Gedanke, diese Weine ein zweites Mal zu verkosten, mich schaudern ließ. Bei Keller aber niemals!”
Und dann vergibt Eichelmann, der im übrigen ähnlich dem GM wesentlich zurückhaltender punktet als beispielsweise Parker, der Beerenauslese 91 und der Trockenbeerenauslese 93 Punkte. Und: Beide Punktzahlen werden in roter Farbe gedruckt, was nichts anderes bedeutet als „Schnäppchen”!

Lassen Sie sich dieses Geschenk des Himmels – sofort zu genießen und Jahrzehnte haltbar – auf keinen Fall entgehen, zumal wir beide Weine mit einem noch attraktiveren Ankunftsoffertepreis ausgestattet haben bzw. sie zusammen mit der fabelhaften Spätlese von Johannes Leitz (mehr dazu weiter unten), lt. Gault Millau der zweitbesten des Jahres in ganz Deutschland, zu einem Schnäppchenpaket geschnürt haben.


952303 Keller, Beerenauslese Pius 2003 0,375 l 13,90 Euro
Diese Beerenauslese basiert auf phantastischem Lesegut, nämlich rosinenartig geschrumpften Trauben von Scheurebe, Rieslaner und Huxelrebe. Das Mostgewicht lag bei 130 Grad Öchsle. In der Nase fasziniert ein zarter Blütenduft, dazu Aromen von Äpfeln, Birnen, Magnolien sowie ein exotischer Fruchtansatz von Ananas und Mango.
Im Mund dicht, ein feines, harmonisches Spiel von Fruchtsüße und Säure, cremige Textur, brillante Frucht im reintönigen Finish. Ein schier unglaublicher Preis für eine großartige Beerenauslese mit einem gigantischen Reife- und Entwicklungspotential, ein Angebot, das in dieser Form bisher noch nie existierte und vielleicht auch nie wieder kommen wird.
Ein herrlicher Begleiter zu vielen Arten von süßen Desserts oder auch nur solo genossen, dank seiner bemerkenswerten Frische. Entwickelt sich über mehrere Tage in der geöffneten Flasche hervorragend, lassen Sie sich diese einzigartige Trouvaille auf keinen Fall entgehen!


Einführungspreis, gültig bis 24. Dezember 2004, danach 14,90 Euro!


952703 Keller, Cuvée Pinard Trockenbeerenauslese 2003 0,375 l, statt 29,90 nur 28,50 Euro
Schon der frisch gekelterte, ungemein extraktreiche Saft aus den Rebsorten Riesling, Scheurebe, Rieslaner und Albalonga schmeckte wie himmlisches Elixier. In der Nase eine herrlich komplexe, sich noch der detaillierten Beschreibung entziehende konzentrierte, sehr eindringliche Frucht, am Gaumen wiederum tolle Konzentration, Kraft, Tiefe, Dichte, Struktur und Länge aufgrund des ca. 60 % Anteils an erstklassigen Botrytistrauben, die 40% kerngesund eingeschrumpfte Beeren zeichnen verantwortlich für die großartige Eleganz und Finesse dieser traumhaften Cuvée.
Die Trauben wurden übrigens vom gesamten Keller-Team (12 Personen) in 5 Tagen Beere für Beere selektiv verlesen und gekeltert: Ein echtes Geschenk des Sonnenjahrgangs 2003 an die Winzer und Weinliebhaber, die von einem „Wahnsinns”-Preis profitieren.


Einführungspreis, gültig bis 24. Dezember 2004, danach 29,90 Euro!


Übrigens: Eichelmann notiert zu Recht in seinem Weinguide 05, dass „die Kellers auch 2003 wieder eine faszinierende Reihe an trockenen Rieslingen produziert haben wie kein anderes Weingut in Deutschland”. Preislich unterhalb der Großen Gewächse angesiedelt, aber mit vorselektierten Trauben aus diesen hervorragenden Lagen versehen, bieten wir Ihnen zwei trockene Rieslinge in einem Kennenlernpaket mit den beiden zuvor besprochenen edelsüßen Trouvaillen zu einem extrem fairen Preis:


81008 Keller Preis-„Wert”-Paket 2003 3,75 l, statt 114,00 nur 105,00 Euro
Je zwei Flaschen
Keller, Riesling Spätlese trocken -S- 2003,
Keller, Riesling Spätlese trocken -R- 2003,

je eine Flasche
Keller, Beerenauslese (Pius) 2003,
Cuvée Pinard Trockenbeerenauslese 2003,



Zu allen noch lieferbaren Weinen des Weinguts Keller



Weingut Josef Leitz - Rüdesheim

„Johannes Leitz verblüfft uns ein übers andere Mal: Kaum ein anderer deutscher Riesling-Erzeuger schaffte es in den Jahren zwischen 2000 und 2002 solch brillante Kollektionen aufzutischen wie der junge, herzerfrischende Rüdesheimer, der im letzten Sommer seinen 40sten Geburtstag feierte. Auch die 2003er Weine sind einmal mehr über jeden Zweifel erhaben und bieten in praktisch allen Geschmackskorridoren wieder frappierende Nuancen, von den trockenen Spätlesen über die feinsaftigen Spätlesen aus dem Berg Roseneck bis hinauf zu den opulenten Trockenbeerenauslesen” urteilt begeistert der Gault Millau.
Dementsprechend hoch die Beurteilungen: Jeweils der zweit höchst bewertete Riesling Deutschlands in den Kategorien trocken (Berg Rottland, leider ausverkauft, aber Sie finden noch einige weitere herrliche trockene, sehr preiswerte Rieslinge von Leitz in unserem Programm), halbtrocken (Kaisersteinfels) und Spätlese: der traumhaft schöne Rüdesheimer Berg Roseneck. Und dies freut uns ganz besonders, können wir doch bereits seit dem Vorgängerjahrgang diesen ursprünglich nur in die USA verkauften Wein unseren Kunden mit großem Erfolg präsentieren Ich war bereits vom 2002er dermaßen begeistert, dass es uns vor einem Jahr gelang, den so sympathischen Rheingauer Johannes Leitz zu überzeugen, uns eine größere Partie für den deutschen Markt abzuzwacken. Und so können wir auch vom 2003er Jahrgang, der vom Gault Millau mit hoch verdienten 94 Punkten bedacht worden ist (eingerahmt von den Granden von Mosel und Saar wie J.J. Prüm, Egon Müller und Fritz Haag), exklusiv in Deutschland diese Spätlese anbieten, die mit die beste Spätlese ist, die im ganzen letzten Jahrzehnt in deutschen Landen vinifiziert worden ist: Ein großer Genuss ab sofort, Potential wohl bis nach 2020, Kategorie persönlicher Lieblingswein!

960603 Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese 2003 21,70 Euro


In Deutschland exklusiv bei Pinard de Picard


Edelsüße Träume
Allen Liebhabern edelsüßer Gewächse möchten wir eine erlesene Kollektion mit oben beschriebenen Weinen von Johannes Leitz und Klaus-Peter Keller zum reduzierten Paketpreis anbieten, wahlweise 3 oder 12 Flaschen beinhaltend:

81007 Edelsüße Träume 2003 1,5 l, statt 66,50 nur 59,00 Euro
Je eine Flasche
Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese,
Keller, Beerenauslese (Pius) 2003,
Keller, Cuvée Pinard Trockenbeerenauslese 2003



81009 Edelsüße Träume II 2003 6 l, statt 266,00 nur 225,00 Euro
Je 4 Flaschen
Leitz, Rüdesheimer Berg Roseneck Riesling Spätlese,
Keller, Beerenauslese (Pius) 2003,
Keller, Cuvée Pinard Trockenbeerenauslese 2003



Zu allen noch lieferbaren Weinen des Weinguts Josef Leitz


Nahe:

„Gott lebt an der Nahe”; mit diesen mittlerweile legendären Worten feierte Marcus Hofschuster, renommierter Verkoster des Internetweinführers www.wein-plus.de , bereits im Sommer dieses Jahres den Ausnahmejahrgang 2003.
„Mit Crusius, Diel, Dönnhoff und Prinz zu Salm-Dalberg haben gleich vier Spitzenbetriebe ihren besten trockenen Riesling seit Jahren produziert. Es war ein großer Jahrgang an der Nahe. Viele Winzer sprechen vom Jahrgang ihres Lebens” urteilt gleich begeistert der Gault Millau. Zu den Winzern:


Weingut Hermann Dönnhoff - Nahe

„Weine und Weinmacher sind Legende, geradezu ein nationales Erbe. Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Position und Helmut Dönnhoff ist ihn arbeitsam und bescheiden gegangen, wie es seine Art ist. Stets mit einer besonderen Begeisterung für den Wein. Diese ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel, um die flüssigen Kunstwerke aus Oberhausen zu verstehen. Der Grandseigneur des Naheweins ... ist ein Traditionalist und als solcher ein wahrer Experte im Ausbau des Rieslings im klassischen Eichenholzfass. Die internationale Presse überschüttet ihn dafür mit Lob. Mit dem 2003er Jahrgang dürfte dies nicht anders sein, legt dieser gegenüber den beiden starken Vorgängern noch einen drauf”, begeistert sich der Gault Millau und feiert Dönnhoffs restlos ausverkauftes Großes Gewächs Hermanhöhle, das viele von Ihnen aufgrund unserer Empfehlungen im Keller liegen haben, als zweitbesten trockenen Riesling des Jahres:
„Einen solch überragenden trockenen Wein konnte Helmut Dönnhoff noch nie präsentieren, geradezu ein mineralisches Monument”.
Herzlichen Glückwunsch Helmut Dönnhoff; einige wenige Weine aus seiner grandiosen 03er Kollektion haben wir noch vorrätig.

Zu allen noch lieferbaren Weinen des Weinguts Hermann Dönnhoff


Wer keine Hermannshöhle im Keller liegen hat, dem kann dennoch geholfen werden – mit sagenhaften Alternativen:



Weingut Dr. Peter Crusius - Nahe

Ganz vorsichtig, auch hier gehen die Flaschen zur Neige, empfehlen wir Ihnen „den stärksten Jahrgang seit Jahren. Peter Crusius Weine begeisterten, und zwar von den wunderbaren Einstiegsweinen bis zur edelsüßen Spitze. Der Star ist hier die Kollektion”, lobt der Gault Millau zu Recht und bewertet das Große Gewächs Norheimer Kirschheck als 4.-besten trockenen Riesling des Jahrgangs in Deutschland. Ähnlich hoch wertet im übrigen der WEINWISSER!


936303 Crusius, Norheimer Kirschheck Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 26,50 Euro

Produktabbildung

leider bereits ausverkauft!



Schlossgut Diel - Nahe

Die Weine des Schlossguts Diel werden im Gault Millau nicht bewertet, denn Armin Diel besitzt als einer der beiden Herausgeber des Gault Millau die nötige Sensibilität und das Fingerspitzengefühl, die Beurteilung seiner eigenen Weine nicht zu veröffentlichen. Lassen Sie mich zu der herausragenden Kollektion der Diel’schen Weine in diesem grandiosen Jahrgang daher andere Quellen zitieren:
Carsten Henn, seit Jahren im Gault Millau zuständig für die Verkostung der Naheweine, stellt ausdrücklich Diels Kollektion zusammen mit den sensationellen Weinen von Dönnhoff auf eine Stufe und damit an die Spitze der Region und urteilt weiter: „Schlossherr Armin Diel nimmt an der Nahe eine prominente Position ein – als VDP-Vorsitzender und als Kosmopolit in der Welt des Weins. Diels Ansprüche an sich selbst und die Weine des Hauses sind hoch. Der „Vinologische Fünfkampf”, wie Armin Diel seine Aufgabe nennt, durfte im Jahr des 200-jährigen Weingutbestehens mit der 2002er Kollektion als gemeistert betrachtet werden. Damit konnte Diel sich in jeder Disziplin zur Spitze des Gebietes zählen. Die 2003er Kollektion steht dem Vorgänger in nichts nach, ja sie toppt ihn sogar noch. Die drei großen Gewächse beispielsweise gehören in ihrer Konzentration und Individualität deutschlandweit zu den herausragenden Weinen”.
Der FALSTAFF, Österreichs renommiertes Weinmagazin, zählt den Goldloch zu den 6 besten Großen Gewächsen des Jahres, der WEINWISSER (Sieger: das Pittermännchen) und Marcus Hofschuster (Internetweinführer www.wein-plus.de) zählen wiederum alle drei Großen Gewächse zu den besten ihrer Zunft, ALLES über WEIN liebt den Goldloch am meisten und wertet ihn als einen der 7 besten Großen Gewächse des Jahrgangs in Deutschland.

Welches der drei Großen Gewächse wir Ihnen empfehlen sollen? Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten; je nach Gelegenheit wähle ich lustvoll unter diesen drei phantastischen Interpretationen ihres großen Dorsheimer Terroirs aus. Drei große Lagen, ein begnadeter Kellermeister (Christoph J. Friedrich), drei sensationell gute Terroirweine: „das Pittermännchen, kräuterwürzig und vom grauen Schiefer dominiert, das Goldloch, welches vor Honigaromen und fast pfälzischer Fülle strotzt, während der Burgberg stets auf Mineralität und Zitrusaromen setzt”, so nochmals die kompetente Stimme von Carsten Henn.


932903 Diel, Dorsheimer Pittermännchen Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 24,00 Euro



932003 Diel, Dorsheimer Goldloch Riesling Großes Gewächs, trocken 2003 21,00 Euro

Produktabbildung



932603 Diel, Dorsheimer Burgberg Großes Gewächs Riesling Selection, trocken 2003 21,00 Euro



Zu allen noch lieferbaren Weinen des Schlossguts Diel



Weingut Karthäuserhof

Winzer des Jahres im Gault Millau 2005

Vom hervorragenden Jahrgang 1999 des traditionsreichen Karthäuserhofs, idyllisch an der romantischen Ruwer gelegen, schwärmen unsere Kunden noch heute. Ähnlich gut, vielleicht noch eine Spur spektakulärer, gelang der klassische Jahrgang 2002: „Es macht den Anschein, als ob Tyrell der Ehrgeiz gepackt hat. So wunderbar mineralisch, fein und ziseliert wie nie zuvor präsentiert sich die gesamte Kollektion”, urteilte dementsprechend der Gault Millau 2004. Und wohl auf noch höherem Niveau präsentieren sich die herrlichen Rieslinge unseres Kleinodes im extrem heterogenen Ausnahmejahrgang 2003. Herzlichen Glückwunsch daher Christoph Tyrell zur Auszeichnung als „Winzer des Jahres” im aktuellen Gault Millau:

„Vor 20 Jahren bewahrte er den Karthäuserhof vor dem sicheren Niedergang und entwickelte ihn hernach zu einem Vorzeigegut. Neben den hinreißend fruchtigen Auslesen sind seine trockenen Rieslinge von besonderer Güte. Kein Wunder, dass die Trockenen hier Jahr für Jahr auf das Feinste geraten, sind es doch die Lieblingsweine von Tyrell. Und auch bei den fruchtigen und Edelsüßen bleibt er seinem Qualitätsstreben treu, sind die 2003er Weine doch durch die Bank auf der einen Seite klar und fein und auf der anderen Seite, den Jahrgang betonend, vom Schmelz geprägt. Alles in allem ein würdiger „Winzer des Jahres 2005”, auf den wir gerne unser Glas erheben und anstoßen”. Sam Hofschuster, renommierter Verkoster des Internetweinführer www.wein-plus.de, urteilt ähnlich euphorisch: „2003 dürfte als einer der großen Jahrgänge in die Annalen des Weinguts eingehen. Ein Wein ist hier besser als der andere. Alle glänzen sie mit großer Reintönigkeit und Präzision, fester Struktur und einer mineralischen Präsenz, wie sie selbst hier nur selten anzutreffen ist. Interessanterweise ist der trockene Qualitätswein in diesem Jahr dem restsüßen deutlich überlegen. Überhaupt sind die trockenen Rieslinge, aber auch die exzellenten Weißburgunder, mindestens auf dem Niveau der besten vergangenen Jahrgänge, setzen in der Spitze aber vermutlich noch einen drauf. Die Serie edelsüßer Auslesen ist brillant. Großes Kompliment!”

Auch Eichelmann (Deutschlands Weine 2005) resümiert begeistert:„Schon 2001/2 zeichnete sich der Aufschwung ab. Alle Rieslinge waren herrlich klar und kraftvoll. 2003 aber ist grandios, vom Gutsriesling bis hin zu eine Reihe von Auslesen fasziniert jeder Wein. Die beiden trockenen Auslesen gehören zu den größten trockenen Rieslingen des Jahres in Deutschland. Was für eine Kollektion!” Sprach’s und bewertet die trockene Auslese S hinter Kellers G-Max als zweitbesten Riesling Deutschlands!

Fazit: Im nördlich gelegenen Ruwertal mit seinen spezifischen klimatischen Bedingungen war 2003 in der Tat ein Jahrhundertjahr. Die strahlend klaren Rieslinge des Karthäuserhofs verfügen über eine optimale Balance zwischen Frucht und Säure, elegant und finessenreich bestechen die Weine mit einer außergewöhnlich feinen Struktur: Tyrell gehört zweifellos zur kleinen Elite der besten deutschen Winzer!


910103 Karthäuserhof, Weißburgunder Qualitätswein trocken 2003 9,20 Euro
Tyrells Weißburgunder ist einer der gelungensten seiner Art in Deutschland. Ruwertypisch durch und durch entströmt dem Glase ein leicht mineralischer Duft nach Pistazien, Honigmelonen und Äpfeln. Die charakteristische feinwürzige Frucht auf der Zunge und seine nussige Fülle am Gaumen machen diesen kompromisslos trockenen, würzigen, balancierten, von feiner, kühler Säure durchzogenen und von einer belebenden Mineralität erfüllten Weißburgunder zu einem erfrischenden Genuss (solo getrunken) und zu einem harmonischen Begleiter der anspruchsvollen Küche Viel Schmelz und wiederum feine Säure im würzigen Abgang; zu genießen jetzt bis 2006.

Produktabbildung



920203 Karthäuserhof, Riesling QbA trocken 2003 7,20 Euro
Ein ausgezeichneter Gutsriesling, der zum allerfeinsten gehört, was in seiner Kategorie 03 vinifiziert worden ist. Klarer, eindringlicher Pfirsich-Zitrusduft mit verspielten mineralischen Noten und einem Hauch Cassis. Am Gaumen klar strukturiert, geradlinig und feinsaftig, sehr schönes Spiel, feinste Kräuteraromen und perfekt eingebundene Mineralität, recht nachhaltig, harmonisch ausbalanciert, gute Länge; zu genießen ab sofort bis Ende 2006.



910803 Karthäuserhof, Riesling Auslese S, trocken 2003 22,90 Euro
Gerhard Eichelmann (Deutschlands Weine 2005): 94 Punkte, zweithöchste Bewertung aller trockenen Rieslinge Deutschlands!
Dem Glase entsteigt ein enorm tiefgründiger, komplexer Duft nach Zitrusfrüchten, Pfirsichen und Kräutern, unterlegt mit einer fabelhaften Mineralität. Auf der Zunge zeigt dieses Rieslingmonument die Paradoxie der großen Weißweine der Welt: Eine enorme Dichte und Konzentration, verbunden mit einer raren Eleganz und Finesse, wie sie weltweit einzigartig nur die großen Weine von Mosel-Saar-Ruwer in dieser Vollkommenheit ausdrücken können. Faszinierend reintönige, strahlende Frucht (Anklänge an Quitten und Mirabellen), feingliedriges Säurespiel auf einem tiefen mineralischen Fundament, sehr dicht und nachhaltig, bei aller Kraft hochelegant und von rassigem Temperament, dazu ein intensiver, mineralischer, extrem lang anhaltender Abgang.
Ab sofort, Höhepunkt Ende 2005 bis nach 2008.



920103 Karthäuserhof, Riesling Auslese Nr. 38 2002 35,00 Euro
Hochkomplexer Riesling, barocke Fülle vereint mit großer Eleganz extrem feiner, intensiv mineralischer Duft nach Pfirsichen, Äpfeln, Ananas und Kräutern mit zarten Cassisnoten. Am Gaumen feingliedrige, süße, mineralisch-würzige Frucht, absolut reintönig, rassige und hochelegante Säure mit mineralischem Rückgrat, dabei einen großen Spannungsbogen aufweisend, über den nur die besten Rieslinge der Welt verfügen, sehr verspielt, aber auch dicht gewirkt, hervorragende Balance, traumhafter, fruchtig-würziger Nachhall, Weltklasseauslese!
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2007 bis nach 2020.



920303 Karthäuserhof, Riesling Spätlese feinherb 2003 13,50 Euro
In der Nase ein betörender mineralischer Duft nach Pfirsichen mit Zitrusaromen; wirkt am Gaumen duftig und transparent, frisch und stoffig zugleich. Animierend fruchtbeladen, mit feiner Säure und deutlicher Mineralität, dazu schwarze Beeren im Hintergrund, integriert er weich und mineralisch in perfekter Form das kleine Zuckerschwänzchen; sehr gute Struktur, bestens balanciert, feine Kräuter, Mineralien und Cassis im lang nachklingenden Abgang.
Den halbtrockenen Weinen des Karthäuserhofs ist stets eine wunderbare, nirgendwo kopierbare Balance von Frucht, Säure und Süße eigen, wobei letztere so diskret ist, dass für mich diese Weine nach einer gewissen Reife harmonisch trocken schmecken.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2005-2009.



910503 Karthäuserhof, Riesling Spätlese 2003 13,30 Euro
In der Nase ein herrlicher, reintöniger, mineralischer Pfirsichduft und Cassisaromen. Dicht und feinsaftig brilliert er mit seiner verspielten Säure und seiner schmelzigen Finesse am Gaumen. Dazu betört dieser traumhafte Riesling mit seinem mineralischen Rückgrat und seinen Cassisanklängen die Zunge, weich und pikant reizt er spielerisch und intensiv zugleich die Sinne; ausgezeichnete Balance, sehr nachhaltig am Gaumen, langer Abgang mit schwarzbeerigen Noten, eine traumhafte Spätlese in ihrer schönsten Form.
Zu genießen ab sofort bis nach 2010.



P.S.: Herzlichen Glückwunsch auch an Christina Göbel aus der „Speisemeisterei” in Stuttgart (2 Michelinsterne) für Ihre Auszeichnung als Sommelier des Jahres. Sie alle kennen sicherlich diese ebenso sympathische wie hübsche junge Frau auch von den Weinempfehlungen, die Sie in regelmäßigen Abständen in unseren Pinwänden formuliert.