Saarlouis, 30. April 2004

FEINSCHMECKER feiert unser neues Olivenöl „Castelas” als „das beste von ganz Frankreich”

Der FEINSCHMECKER feiert in seiner Maiausgabe 2004 unter dem Titel „Eine provenzalische Revolution” das Olivenöl von Jean-Benoît Hugues „als das beste von ganz Frankreich”.
In der wildromantischen Landschaft der Alpilles, in unmittelbarer Nachbarschaft zur alten Felsenfestung Les Baux und zu unserer Domaine Trévallon, deren Eigner Eloi Dürrbach mir bei meinem letzten Besuch im Frühjahr diesen Jahres dieses Öl eindringlich ans Herz legte, hat Monsieur Hugues einen Olivenhain auf idealem kalkhaltigem Terroir gepachtet und produziert in traditioneller, handwerklicher Art ein Olivenöl absoluter Weltspitze. Die wertvollen Olivenplantagen rund um Les Baux dürfen eine eigene Herkunftsbezeichnung tragen (Appellation d’Origine Controlée) wie sonst nur noch die gleich gerühmte Olivenölregion Nyons im Nordosten der Provençe.

Hugues Olivenbäume befinden sich in Castelas im nördlichen Teil der Alpilles, das aufgrund seiner mikroklimatischen Bedingungen ideal zur Erzeugung großer Öle geeignet ist:
„Ähnlich wie großer Wein braucht auch exzellentes Olivenöl ein ideales Terroir. Unser Boden ist nicht nur extrem kalkhaltig, sondern auch sehr trocken und die häufig wehenden heftigen Mistralwinde bewirken, dass meine Olivenanlage weitestgehend von Schädlingen verschont bleibt”, bemerkt Jean-Benoît Hugues in seiner engagierten Art, die deutlich werden lässt, dass er als Produzent, ähnlich Spitzenwinzern in aller Welt, einen erheblichen Anteil an der außerordentlichen Qualität seines phantastisch schmeckenden Olivenöls besitzt.
Mit seinen unkonventionellen Ideen hebt sich Hugues in der Tat erheblich von anderen Ölproduzenten ab: „Wer erstklassiges Öl will, braucht gute Bäume. Daher bearbeiten wir unseren Hain wie beste Rebanlagen. Ähnlich wie beim Wein schneiden wir unsere Olivenbäume zurecht, bewässern die Bäume in der glühenden Hitze des Sommers, um Trockenstress zu vermeiden und achten auf einen großen Abstand zwischen den einzelnen Bäumen, damit diese ihre Wurzeln weit ausstrecken”.

Wer die Olivenbäume von Hugues mit denen seiner Nachbarn vergleicht, dem fällt das Resultat solch kompromisslosen Qualitätsstrebens sofort ins Auge: Die Haine strotzen vor Grün, die Pflanzen sind kleiner und kompakter als gewohnt; 60 Tage vor der Ernte wird dann der Olivenhain nur noch sich selbst überlassen. Die Ernte, zumeist Ende November, immer jedoch zum optimalen Erntezeitpunkt, geschieht extrem sorgfältig, die schonende Verarbeitung in der eigenen Mühle (hier stehen Gärbehälter aus Edelstahl) erinnert wieder an die Weinbereitung.
Kein Wunder: Der Familie der Eltern von Catherine, seiner Frau, gehört die berühmte Domaine Vieux Télégraph in Châteauneuf-du-Pape, von hier kam so manche wertvolle Anregung. „Zwei Maschinen zerdrücken die Früchte zu einer Paste, doch keine Analyse kann mir verraten, wann die Olivenpaste optimal ist. Den richtigen Zeitpunkt erkenne ich ausschließlich an der Konsistenz. Danach wandert die Paste in die eigentliche Presse, die, darauf bin ich besonders stolz, luftdicht abgeschlossen ist, damit das Öl nicht oxidiert. Zudem verzichten wir, im Gegensatz zu vielen anderen Produzenten, auf die Zuführung von heißem Wasser, um etwas mehr Öl zu erzeugen. Bei uns hingegen werden 80% der gepressten Oliven nicht zu Öl verarbeitet, sondern zu Humus”.

Soviel Qualitätsstreben führt zu einem einzigartig guten Produkt, in der gesamten für sein hervorragendes Olivenöl gerühmten Region: Nicht nur der Feinschmecker lobt Öl und Produzent („der beste Ölerzeuger Frankreichs”), Hugues diesjährige Teilnahme am Pariser Agrarsalon wurde zu einem einzigartigen Triumph: Sein eigenes und drei weitere Öle, die er für andere Produzenten herstellt, erhielten jeweils eine Goldmedaille!


994100 Castelas, Olivenöl Vierge Extra A.O.C. Vallée des Beaux de Provence 16,90 Euro
Intensiver Duft nach Kräutern, Noten von Mandeln, reifen Tomaten und Artischocken und ein feiner, feuriger Beigeschmack, „ein Öl mit einem langen Abgang wie ein Châteauneuf-du-Pape”, Hugues

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